Title:
Solar-Leuchte
Kind Code:
U1


Abstract:

Solar-Leuchte mit einem Gehäuse, das jeweils mindestens eine Solarzelle, eine Leuchtdiode, einen Akkumulator und einen Mikroprozessor enthält, wobei der Mikroprozessor dafür eingerichtet ist, in Abhängigkeit vom Tageslicht und/oder von der Tageszeit entweder den Akkumulator mit Strom von der Solarzelle zu laden oder die Leuchtdiode leuchten zu lassen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) die Form einer im Wesentlichen flachen, im Wesentlichen runden Scheibe mit einer konvexen Oberseite (4) und einer im Wesentlichen ebenen Unterseite (6) hat, dass das Gehäuse bis zu einer Wassertiefe von mindestens einem Meter wasserdicht ist und dass das Gehäuse für Anbringung von Ballastgewichten eingerichtet ist.




Application Number:
DE202008010670
Publication Date:
10/16/2008
Filing Date:
08/12/2008
Assignee:
Popescu, Raluca (Bukarest, RO)



Other References:
Conrad-Hauptkatalog 2008/2009, S. 896
Attorney, Agent or Firm:
Farago, P., Dipl.-Ing.Univ., Pat.-Anw. (München, 80538)
Claims:
1. Solar-Leuchte mit einem Gehäuse, das jeweils mindestens eine Solarzelle, eine Leuchtdiode, einen Akkumulator und einen Mikroprozessor enthält, wobei der Mikroprozessor dafür eingerichtet ist, in Abhängigkeit vom Tageslicht und/oder von der Tageszeit entweder den Akkumulator mit Strom von der Solarzelle zu laden oder die Leuchtdiode leuchten zu lassen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) die Form einer im Wesentlichen flachen, im Wesentlichen runden Scheibe mit einer konvexen Oberseite (4) und einer im Wesentlichen ebenen Unterseite (6) hat, dass das Gehäuse bis zu einer Wassertiefe von mindestens einem Meter wasserdicht ist und dass das Gehäuse für Anbringung von Ballastgewichten eingerichtet ist.

2. Solar-Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) für Anbringung von Ballastgewichten von außen auf oder in der Unterseite (6) des Gehäuses eingerichtet ist.

3. Solar-Leuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (6) des Gehäuses (2) eine Anzahl von kreisförmigen Rillen (12) rings um ihren Mittelpunkt enthält, welche Rillen für versenkte Aufnahme von entsprechenden ringförmigen Ballastgewichten eingerichtet sind.

4. Solar-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Oberseite (4) des Gehäuses als eine Kuppel ausgebildet ist, die in einem im Wesentlichen runden zentralen Abschnitt (8) lichtdurchlässig ist und um den zentralen lichtdurchlässigen Abschnitt herum (10) ebenso wie auf der ebenen Unterseite (6) des Gehäuses lichtundurchlässig ist.

5. Solar-Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale lichtdurchlässige Abschnitt (10) der Oberseite (4) des Gehäuses (2) aus Metacrylat besteht.

6. Solar-Leuchte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) mit Ausnahme des zentralen lichtdurchlässigen Abschnitts (10) der Oberseite (4) des Gehäuses aus Kunststoff oder Aluminiumguss besteht und vorzugsweise einstückig ist.

7. Solar-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie Räder, Rollen oder drehbar gelagerte Kugeln aufweist, welche Seitwärtsbewegungen der Solar-Leuchte auf einem ebenen Untergrund erleichtern oder ermöglichen und außerdem als Ballastgewichte dienen.

8. Solar-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit daran angebrachten Ballastgewichten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ballastgewichte so gewählt sind, dass die Solar-Leuchte gerade so viel Abtrieb hat, dass sie sich in einen Swimming-Pool bei dafür typischen Wasserbewegungen über den Boden hinweg bewegt, ohne den Boden zu verlassen.

9. Solar-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit daran angebrachten Ballastgewichten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ballastgewichte im Wesentlichen aus Metall oder Schwermetall bestehen.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Solar-Leuchte mit einem Gehäuse, das jeweils mindestens eine Solarzelle, eine Leuchtdiode, einen Akkumulator und einen Mikroprozessor enthält, wobei der Mikroprozessor dafür eingerichtet ist, in Abhängigkeit von Tageslicht und/oder Tageszeit entweder den Akkumulator mit Strom von der Solarzelle zu laden oder die Leuchtdiode leuchten zu lassen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus dem Conrad-Hauptkatalog 2008/2009, S. 896, ist eine derartige Solar-Leuchte bekannt, die als schwimmfähiges Teichlicht ausgebildet ist.

Für Swimming-Pools gibt es fest installierte Unterwasserbeleuchtungen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte bereitzustellen, welche mit geringem Aufwand eine effektvolle Unterwasserbeleuchtung von Swimming-Pools ermöglicht.

Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Solar-Leuchte durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Das Gehäuse hat eine zweckmäßige und optisch ansprechende Form wie ein UFO oder eine Diskusscheibe mit einer konvexen Oberseite und einer ebenen Unterseite und ist in Draufsicht beispielsweise rund oder leicht oval. Die nötige Druckfestigkeit und Wasserdichtigkeit bis zu einer für Swimming-Pools typischen Wassertiefe von ein oder zwei Metern lässt sich mit verhältnismäßig geringem Aufwand erreichen. Indem das Gehäuse für Anbringung von Ballastgewichten eingerichtet ist, kann man einen Satz von Ballastgewichten bereitstellen, mit denen unterschiedliche Typen von Solar-Leuchten mit unterschiedlicher technischer Innenausstattung auf Basis ein und desselben Gehäuses hergestellt werden können, indem jeder Typ jeweils so austariert wird, dass sein Verhältnis von Gewicht zu Volumen etwas größer als das spezifische Gewicht von Wasser ist.

Die Ballastgewichte befinden sich vorzugsweise auf der Unterseite des Gehäuses, beispielsweise versenkt in Rillen, die in der Unterseite ausgebildet sind, was nicht nur die Anbringung der Ballastgewichte erleichtert, sondern auch ein späteres Entfernen zwecks Metallrecycling. Außerdem sorgt eine Anbringung der Ballastgewichte von außen auf oder in der Unterseite des Gehäuses dafür, dass die Solar-Leuchte tendenziell in der richtigen Lage auf den Boden sinkt, wenn man sie ins Wasser wirft.

Mit entsprechenden Ballastgewichten kann man das Gesamtgewicht der Solar-Leuchte so austarieren, dass sie gerade so viel Abtrieb hat, dass sie in einen Swimming-Pool von den dafür typischen Wasserbewegungen durch Schwimmende oder Wasserumwälzung über den Boden hinweg bewegt wird, ohne den Boden zu verlassen. Dadurch sind effektvolle und abwechslungsreiche Lichtspiele möglich.

Passive Seitwärtsbewegungen der Solar-Leuchte über den Boden können auch mit Hilfe vom am Gehäuse angebrachten Rädern, Rollen oder drehbar gelagerten Kugeln erleichtert oder ermöglicht werden, welche außerdem als Ballastgewichte fungieren oder wesentlich zum nötigen Ballast beitragen können. Irgendwelche Seitwärtsbewegungen der Solar-Leuchte über den Boden können auch aktiv erzeugt werden, beispielsweise durch einen eingebauten Wasserstrahlantrieb, der von Zeit zu Zeit kurz arbeitet, oder durch einen Auftriebsmechanismus wie bei Spielzeug-U-Booten, mit dem sich die Solar-Leuchte gelegentlich ein Stück vom Boden erhebt, um dann aufgrund ihrer hydrodynamischen Form in irgendeiner Seitwärtsrichtung wieder zum Boden abzusinken.

Durch die Ausbildung der Leuchte als Solar-Leuchte muss man weder Kabel verlegen noch irgendwelche anderen Installationsarbeiten an einem Swimming-Pool durchführen. Die erfindungsgemäße Solar-Leuchte ist aber nicht nur für Swimming-Pools geeignet, sondern auch für andere künstliche oder natürliche Wasserbecken oder Wasserläufe, besonders für solche mit ebenem Boden.

Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Es folgt eine Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen. Darin zeigen:

1 eine Seitenansicht einer Solar-Leuchte für Swimming-Pools;

2 eine Ansicht der Solar-Leuchte von 1 von oben; und

3 eine Ansicht der Solar-Leuchte von 1 von unten.

Die Solar-Leuchte hat ein in Draufsicht rundes Gehäuse 2, das eine kuppelförmige konvexe Oberseite 4 und eine ebene Unterseite 6 hat, wie man in 1 erkennt. Die Oberseite 4 hat einen zentralen runden Abschnitt 8 aus einem lichtdurchlässigen Material wie z. B. Metacrylat, um den herum sich ein ringförmiger Abschnitt 10 erstreckt, welcher ebenso wie die ebene Unterseite 6 nicht lichtdurchlässig zu sein braucht. Im Ausführungsbeispiel sind der ringförmige Abschnitt 10 der Oberseite und die ebene Unterseite 6 in einem Stück aus Kunststoff oder Gussaluminium geformt. Die Oberseite 2 ist wasserdicht in den ringförmigen Abschnitt 10 eingeklebt oder unter Zwischenlage von Dichtmitteln darin eingesprengt. Das Gehäuse 2 hat z. B. einen Durchmesser von ca. 350 mm und eine Höhe von ca. 80 mm.

Im hohlen Inneren des Gehäuses 2 befindet sich nicht gezeigte Elektronik, nämlich eine oder mehrere Solarzellen und Leuchtdioden, die auf den lichtdurchlässigen Abschnitt 8 ausgerichtet sind, sowie ein Akkumulator und ein Mikroprozessor. Der Mikroprozessor bestimmt die Tageslichtintensität mittels eines separaten Lichtsensors oder mittels der von den Solarzellen gelieferten Spannung und lädt bei ausreichendem Tageslicht den Akkumulator mit elektrischem Strom von der Solarzelle, während er bei Nacht die Leuchtdioden mit dem gespeicherten Strom leuchten lässt. Diese Steuerung kann alternativ oder zusätzlich auch zeitgesteuert erfolgen, wenn der Mikroprozessor eine Uhr enthält, wobei auch Lichtspiele wie z. B. Farbwechsel möglich wären.

Auf der Unterseite 6 des Gehäuses 2 sind drei kreisförmige Rillen 12 mit unterschiedlichen Radien rings um den Mittelpunkt der Unterseite 6 ausgebildet, welche in 3 als schwarze Ringe erscheinen, um anzudeuten, dass in diesen Rillen 12 entsprechend geformte ringförmige Ballastgewichte untergebracht und durch Kleben, Schrauben oder dergleichen darin befestigt sind. Die Ballastgewichte sind flache Ringe aus Blei oder Eisen, die lackiert oder auf irgendeine andere Art gegen Korrosion geschützt sind. Besonders vorteilhaft ist ein Korrosionsschutz in Form einer Kunststoffummantelung. Ein solcher Kunststoffmantel kann so präzise hergestellt werden, dass die Ballastgewichte in die Rillen 12 eingesprengt werden können und durch Eigenspannung fest darin sitzen bleiben.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • - Conrad-Hauptkatalog 2008/2009, S. 896 [0002]