Title:
Beleuchtungsvorrichtung
Kind Code:
U1


Abstract:

Beleuchtungsvorrichtung die modular erweiterbar ist, insbesondere zur Beleuchtung von Wänden umfassend ein Gehäuse mit einem Deckel, einem Reflektor, der in dem Gehäuse angeordnet ist, Bedienelemente zur Steuerung zumindest einer Leuchtmitteleinrichtung mittels einer Elektronikeinheit, Anschlüsse für zumindest eine weitere Beleuchtungsvorrichtung, Anschlüsse für eine Computereinheit und/oder Anschlüsse für eine Stromversorgung und mit einer optischen Platte, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor als funktionales Element ausgeführt ist, in dem die Leuchtmitteleinrichtung, Bedienelemente, Anschlüsse und/oder Halteelemente für die optische Platte vorsehbar sind.




Application Number:
DE202008005472
Publication Date:
09/11/2008
Filing Date:
04/18/2008
Assignee:
Schrenk, Julius (Reichenberg, 97234, DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE202006019992U1N/A2007-08-09



Foreign References:
200401007932004-05-27
Attorney, Agent or Firm:
advotec. Patent- und Rechtsanwälte (Würzburg, 97080)
Claims:
1. Beleuchtungsvorrichtung die modular erweiterbar ist, insbesondere zur Beleuchtung von Wänden umfassend ein Gehäuse mit einem Deckel, einem Reflektor, der in dem Gehäuse angeordnet ist, Bedienelemente zur Steuerung zumindest einer Leuchtmitteleinrichtung mittels einer Elektronikeinheit, Anschlüsse für zumindest eine weitere Beleuchtungsvorrichtung, Anschlüsse für eine Computereinheit und/oder Anschlüsse für eine Stromversorgung und mit einer optischen Platte, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor als funktionales Element ausgeführt ist, in dem die Leuchtmitteleinrichtung, Bedienelemente, Anschlüsse und/oder Halteelemente für die optische Platte vorsehbar sind.

2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor das Gehäuse in einen oberen Teil und in einen unteren Teil flächig abtrennt.

3. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor mindestens eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Steckers in eine darunter liegende Steckereinheit aufweist.

4. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor mindestens eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Schnellverschlusses für die Halteelemente der optischen Platte aufweist.

5. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Bereich des Reflektors keine reflektierende Schicht hat, insbesondere zum Durchtritt von einem Infrarotsignal zu einem Infrarotempfänger.

6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein weiterer Bereich des Reflektors keine reflektierende Schicht hat, insbesondere um eine darunter liegende Signallampe sichtbar anzuordnen.

7. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor zumindest eine Vertiefung aufweist, in der die Leuchtmitteleinrichtung anordenbar ist.

8. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmitteleinrichtung zumindest eine LED aufweist, die insbesondere als farbige LED vorsehbar ist.

9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmitteleinrichtung zumindest eine weitere LED aufweist, wobei insbesondere durch Beimischung einer weiteren Lichtfarbe ein Farbwechsel verursachbar ist.

10. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Leuchtmitteleinrichtung erzeugte Licht von der optischen Platte in seinem optischen Gang beeinflussbar ist.

11. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Platte zur Beeinflussung des Lichtwegs optische Mittel vorsieht, insbesondere Sammellinsen, Streulinsen und dergleichen.

12. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit zur Steuerung von Beleuchtungsabläufen, Farbenwechseln und des Betriebszustandes programmierbar ist.

13. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Infrarotempfänger mit einer Fernbedienung ansteuerbar ist und zur Steuerung der Elektronikeinheit verwendbar ist.

14. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zur Anbringung eines Deckels Verschlussmittel aufweist.

15. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zum Abstellen auf einer Unterlage Standfüße aufweist.

16. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgung mit einem Akku und/oder einem Netzanschluss gewährleistet wird.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung, die modular erweiterbar ist und insbesondere am Boden vor einer Wand zur Beleuchtung der Wand aufgestellt werden kann, gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.

Derartige Beleuchtungsvorrichtungen mit verschiedenen Lichtmodulen sind, beispielsweise zur Verwendung als Gartenbeleuchtungen, in der Form am weitesten verbreitet, dass ein zentrales Energieversorgungselement mit einer Energiespeichereinrichtung und einer Solarzelle die weiteren vorhandenen Beleuchtungseinrichtungen über ein Kabel mit Strom versorgt. Die weiteren Beleuchtungseinrichtungen werden je nach Länge der verwendeten Kabel räumlich verteilt, um so dezentral Gartenanlagen zu beleuchten. Diese bekannten Beleuchtungsvorrichtungen weisen den Nachteil auf schlecht erweiterbar zu sein und aufgrund der vorhandenen Verkabelung kein sehr kompaktes Format zu haben.

Ferner ist aus dem Stand der Technik bekannt, ein Gehäuse für LEDs (lichtemittierende Dioden) zu schaffen, bei dem mehrere LEDs auf einer Grundplatte angeordnet sind. Dabei liegen über den LEDs einzelne Linsen und beeinflussen das erzeugte Licht entsprechend einem gewünschten Beleuchtungszweck. Die LEDs sind auf der Grundplatte in Vertiefungen angeordnet, über denen flächig die Linsen angebracht sind. Das erzeugte Licht wird durch eine reflektierende Schicht in den Vertiefungen verstärkt. Der Nachteil liegt bei derartigen Beleuchtungsvorrichtungen darin, dass aufgrund der kleinen Bereiche, die von einer reflektierenden Schicht bedeckt sind, eine schlechte Lichtausbeute erzielt wird. Darüberhinaus verhindern die fest vorgesehenen optischen Elemente in Form von Linsen ein kurzfristiges Austauschen und somit eine schnelle Veränderung der optischen Effekte, die damit erzeugt werden können. Es ergeben sich weiterhin Probleme dahingehend, eine maximale Helligkeit zu erreichen, um die Beleuchtungsvorrichtungen für die Ausleuchtung großer Flächen gut verwenden zu können.

Mit diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Beleuchtungsvorrichtung, die modular erweiterbar ist, zu schaffen, mit der sich die genannten, im Stand der Technik vorzufindenden Nachteile, überwinden lassen. Die Aufgabe umfasst dabei, insbesondere bei einer Beleuchtungsvorrichtung die Lichtausbeute zu verbessern und eine leichte Variation des erzeugten Lichtes zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß dem Schutzanspruch 1 gelöst.

Bevorzugte Ausführungsformen sind jeweils Gegenstand der Unteransprüche.

Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine modular erweiterbare Beleuchtungsvorrichtung zu schaffen, die beliebig oft erweitert werden kann und die über eine Steuerung verfügt, um von einem Modul die gesamte Beleuchtungsvorrichtung zu steuern. Eine Elektronik kann dabei ein Master-Slave-Verhältnis zwischen den Modulen vorgeben, wobei das Master Modul die Steuerung der Slave Module übernimmt. Zudem können die verschiedenen Module aufgrund des festen Gehäuses häufig in ihrem Standort verändert werden, um so die gesamte modulare Vorrichtung in verschiedenen Geometrien anzuordnen. Zur Steuerung der modularen Anordnung ist eine kommunizierende Elektronik der verschiedenen Module nötig, um auch die mehrfach vorhandenen LEDs der einzelnen Module anzusteuern. Die Auswahl von LEDs als Leuchtmittel stellt keine Einschränkung dahingehend dar, dass eine Verwendung verschiedener Leuchtmittel durchführbar ist. Die weiteren Anschlüsse dienen vor allem der Kommunikation mit einem Computer, um den Aufbau zu programmieren bzw. ein Programm in einen Speicher zu laden. Eine Stromversorgung weiterer Geräte, wie beispielsweise Musikanlagen oder Test- und Wartungsgeräte, können über diese weiteren Anschlüsse zudem verbunden werden. Zur Beeinflussung des Lichtweges ist eine optische Platte vorgesehen, die beispielsweise durch Brechung oder Streuung einen Lichtkegel bzw. andere Formen des erzeugten Lichts hervorrufen kann. Die optische Platte ist zudem schnell auswechselbar befestigt. Eine flächige Ausleuchtung mit verschiedenen Farben oder Mustern, bzw. eine Aufspaltung der Spektralfarben, können nur beispielhaft damit erzeugt werden, wobei insbesondere die Verwendung mehrerer optischer Platten anwendbar ist. Im Ergebnis wird damit eine modular erweiterbare Dekorationsleuchte mit vielseitigen Modifikationsmöglichkeiten geschaffen, bei der insbesondere ein großer, flächiger Reflektor angeordnet ist, um eine möglichst große Lichtausbeute zu erreichen. Der Reflektor nimmt dazu die maximale Fläche mit der Grundfläche der Beleuchtungsvorrichtung ein. Erfindungsgemäß enthält der Reflektor weitere Elemente. Um eine übersichtlichere Bedienung zu schaffen, sind in dem Reflektor neben dem Leuchtmittel weitere Elemente, Anschlüsse usw. vorgesehen. Dabei kann es vorteilhaft sein, die verschiedenen Elemente, wie Anschlüsse oder Bedienelemente, zu gruppieren oder entsprechend einer gewünschten Optik anzuordnen. In dem Reflektor ist ebenfalls eine Haltevorrichtung für die optische Platte vorgesehen, bei der darauf Wert gelegt ist, die optische Platte schnell auswechselbar anzuordnen. Dazu wird eine Haltevorrichtung vorgesehen, die mit von Hand verschraubbaren, verklemmbaren oder steckbaren Elementen versehen ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gehäuse durch den Reflektor in zwei Teile abgeteilt. Somit ergibt sich in dem unteren Teil des Gehäuses ein Raum für weitere Elemente der Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere für funktionale Einheiten. Die Höhe des Raumes kann beispielhaft durch einen in der Höhe variablen bzw. fahrbaren Reflektor eingestellt werden. Der vorgesehene Raum hat, wie der Reflektor, eine Grundfläche ähnlich des Beleuchtungsmoduls und ermöglicht es, die Oberseite des Reflektors mit Bedienelementen zu versehen und diese direkt mit darunter liegenden, funktionalen Elementen zu verbinden.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, in dem Reflektor eine Ausnehmung vorzusehen, durch die ein Stecker in eine darunter liegende Steckereinheit eingesteckt werden kann. Weitere Ausnehmungen sind für weitere Stecker vorgesehen, wobei die Nennung von Steckern für eine Stromversorgung, für einen Anschluss eines Computers oder für den Anschluss weiterer Module nur beispielhaft ist. Es ist zudem vorgesehen, an dem Reflektor Elemente vorzusehen, die es ermöglichen, in einer Gebrauchsstellung den Stecker mit dem Reflektor verankerbar auszuführen und in einer Nichtgebrauchsstellung den Stecker mit einem Deckel zu verschließen.

In einer weiteren Realisierung ist vorgesehen, zumindest eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Schnellverschlusses für die Befestigung von Halteelementen der optischen Platte vorzusehen. Der Schnellverschluss kann dabei nicht nur in handelsüblichen Verschlussarten ausgeführt werden und es ist mit der Anzahl von zwei Verschlüssen nur eine mögliche Ausführungsform angedeutet. Dabei wird jedoch stets eine schnelle Verankerung bzw. schnelle Auswechslung von optischen Elementen über den Leuchtmitteln gewährleistet, um bei verschiedenen Beleuchtungsanwendungen entsprechend schnell die Beleuchtungsvorrichtung anpassen zu können. Die optische Platte kann dabei flächig auf dem Reflektor aufliegen bzw. ist vorgesehen einen, für den optischen Gang entsprechend günstigen Abstand zwischen dem Reflektor und der optischen Platte zu schaffen. Die Halteelemente können auch zur Befestigung einer Automatik dienen, die den Wechsel der optischen Elemente von Hand ersetzt.

Zur Anordnung von Elementen an der Unterseite des Reflektors ist es besonders bevorzugt, an dem Reflektor einen Bereich zu schaffen, der nicht von der reflektierenden Schicht bedeckt ist. Dies ermöglicht den Durchtritt von Signalen, die sonst von der reflektierenden Schicht reflektiert würden, in den unteren Teil der Beleuchtungsvorrichtung. Durch diesen Bereich ist es vorzugsweise möglich, ein Infrarotsignal zu einem darunter liegenden Infrarotempfänger zu senden, um über dieses Signal mittels des Infrarotempfängers die Vorrichtung bzw. die Elektronik anzusteuern. Diese Möglichkeit beschränkt jedoch die Verwendung von anderen Übertragungswegen, wie beispielsweise Bluetooth oder ähnliche in keiner Weise. Dabei ist nicht nur an einen Bereich ganz ohne reflektierende Schicht gedacht, sondern auch an einen Bereich der mit einer Schicht bedeckt ist, die einen Durchtritt von einem gewünschten Signal gewährleistet. Die Größe des Bereichs ist nicht auf die Größe eines verwendeten Sensors festgelegt, sondern kann auch zur Steuerung von weiteren Sensoren einen Bereich vorsehen und auch entsprechend einer ansprechenden Optik ausgebildet sein.

Es ist darüber hinaus bevorzugt ausgeführt, dass zumindest ein weiterer Bereich des Reflektors vorgesehen ist, der keine reflektierende Schicht aufweist. Mit diesem Bereich wird es ermöglicht, zum Beispiel eine darunter liegende Lampe sichtbar anzuordnen. Dieser Bereich ist in der Art vorzusehen, dass es möglich ist, Licht im sichtbaren Spektralbereich durch den Reflektor treten zu lassen. Eine Lampe bzw. optische Signaleinrichtung zur Batterieanzeige bzw. zur Anzeige des Betriebszustands kann somit unterhalb dieses Bereichs vorgesehen sein. Die Größe und Form des Bereichs ist dem Element, welches darunter liegt entsprechend ausgeführt und kann zudem beispielsweise für die Anzeige einer digitalen Ausgabeeinheit dienen. Zur Verwendung von Beleuchtungsprogrammen, bzw. zur Steuerung des Aufbaus kann dazu ein Display vorgesehen sein.

Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor, in dem Reflektor vertieft liegende Bereiche auszuführen, um beispielsweise eine Leuchtmitteleinrichtung darin anzuordnen. Es ist vorgesehen die verwendete optische Platte flächig aufliegend anzuordnen, wodurch es nötig ist eine Vertiefung zu schaffen, die der Bauhöhe der Leuchtmitteleinrichtung entspricht. Dabei ergibt sich für die benötigte Tiefe keinerlei Einschränkung und es ist mit der Anzahl der Vertiefungen, die der Anzahl der verwendeten Leuchtmittel entspricht, nur eine beispielhafte Ausführung gegeben. Es kann darüberhinaus von Vorteil sein, die einzelnen Vertiefungen zu einer größeren Vertiefung zusammenzufassen, wobei die Form der Vertiefungen auch entsprechend des Einflusses auf den Lichtweg anpassbar ist. In bekannter Weise ist der Lichtweg bei einer parabolischen Form der Vertiefung im Reflektor für den Fall parallel, dass das Leuchtmittel im Brennpunkt des Paraboloids liegt. Bei der Verwendung von optischen Platten, die nicht flächig aufliegen, ist zudem eine Ausführungsform denkbar, die auf derartige Vertiefungen verzichtet.

Eine Realisierung, die als besonders vorteilhaft anzusehen ist, sieht vor, dass die Leuchtmitteleinrichtung zumindest eine LED aufweist. Dabei können durchaus weitere Leuchtmittel vorgesehen sein, die eine entsprechende Größe haben. Bei den verwendeten LEDs ist besonders an farbige LEDs für eine Verwendung im Veranstaltungsbereich gedacht, die aufgrund des verwendeten Herstellungsmaterials verschiedene Farben aufweisen können. Es ist dabei insbesondere vorgesehen, auch verschiedene LED-Typen auswechselbar anzuordnen, und zudem ist an eine, dem Verwendungszweck der Beleuchtungsvorrichtung angepasste Größe und Intensität des von diesen erzeugten Lichts gedacht.

Die Leuchtmitteleinrichtung derart auszuführen, dass eine weitere LED vorhanden ist, kann besonders bei der Verwendung von farbigen LEDs bevorzugt werden. Es wird damit möglich die einzelnen Lichtkomponenten entsprechend, den einzelnen Lichtfarben zu mischen. Außerdem ist es möglich, den Lichtkegel, den eine LED erzeugt, mit einem zweiten Lichtkegel zu mischen und so einen Übergang zwischen den Farben der beiden Lichtkegel zu ermöglichen. Durch die Verwendung von weiteren LEDs ist eine Darstellung von Farbeffekten, die auf der Mischung von mehreren Lichtfarben beruhen, und deren Übergang ineinander, durchführbar.

Bei der Verwendung der optischen Platte ist es als besonders vorteilhaft anzusehen, dass das von dem Leuchtmittel erzeugte Licht in seinem optischen Gang beeinflusst werden kann. Dabei tritt ein von dem Leuchtmittel ausgehender Lichtstrahl in die optische Platte ein und wird entsprechend der Brechzahl und der Form der optischen Platte beim Durchtritt durch diese in eine entsprechende Richtung gelenkt. Durch Reflektionen an der optischen Platte kann im Zusammenspiel mit dem Reflektor eine Verstärkung der Lichtausbeute erzielt werden.

In einer bevorzugten Realisierung ist vorgesehen, die optische Platte zur Beeinflussung des Lichtwegs derart zu modifizieren, dass eine der Form der optischen Platte entsprechende Veränderung des Lichtwegs erreicht wird. Dazu sind insbesondere Sammellinsen oder Streulinsen als transparent verbundene Elemente der optischen Platte zu nennen, wobei an verschiedenste Linsen, die auch eventuell Muster aufweisen können, zu denken ist. Weitere optische Elemente können für die Anwendung zur Erzeugung entsprechender optischer Effekte vorgesehen sein. Insbesondere die Erzeugung von weiten oder schmalen Lichtkegeln durch Bündeln oder Streuen des Lichts an der optischen Platte und die Erzeugung von optischen Mustern durch gemusterte Linsen, sowie die spektrale Aufspaltung von insbesondere weißem Licht, ist in diesem Zusammenhang durchführbar. Es ergibt sich aber auch die Möglichkeit der Verwendung von elektronischen Bauteilen, wie elektronischen Linsen, zur adaptiven Veränderung des Lichtweges aufgrund einer elektronisch gesteuerten Linse und damit auch die Möglichkeit einer zeitlich veränderbaren Lichtwegsbeeinflussung.

Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform sieht eine Elektronikeinheit zur Steuerung von Beleuchtungsabläufen oder Farbwechseln vor, wobei die Elektronik zumindest einen Chip bzw. einen Speicher und ein Eingabegerät vorsieht, um mittels einer programmierten Software den Betrieb der Beleuchtungsvorrichtung, wie beispielsweise helles oder dunkles Licht oder verschiedene Farbübergänge, zu steuern. Des Weiteren kann vorgesehen sein, über die Elektronik den Betriebszustand zu steuern oder auch eine Wartung bzw. ein Aufspielen von neuen Farbprogrammen bzw. Beleuchtungsprogrammen vorzusehen.

In einer weiteren Ausführungsform ist der Infrarotempfänger mit einer Fernbedienung ansteuerbar, wodurch die Bedienung von einer oder mehreren Beleuchtungseinheiten des modularen Aufbaus aus der Entfernung vorgenommen werden kann. Die Art der Übertragung über ein Infrarotsignal kann durch die Verwendung eines anderen Empfängers bzw. einer anderen Fernbedienung auf andere Übertragungskanäle erweitert werden, wobei diese auch redundant verwendet werden können.

Des Weiteren ist vorgesehen, dass das Beleuchtungssystem auch vorzugsweise im Außenbereich zum Einsatz kommt und dieses dazu einen Deckel aufweist, um beispielsweise bei einem Regeneinbruch schnell die Vorrichtung abdecken zu können, wobei die Verwendung von Verschlussmitteln auch eine regendichte bzw. wasserdichte Verschließung der Beleuchtungsvorrichtung gewährleisten soll. Dazu sind Schellen, Klammern, Bügel oder verschraubbare Elemente und klappbare Verschließvorrichtungen nur beispielhaft verwendet.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sieht das Gehäuse Füße zum Abstellen vor, die ein einstellbares Abstellen eines Beleuchtungsmoduls, beispielsweise auf einer unebenen Unterlage, gewährleisten. Zudem können die einstellbaren Füße zur Justierung des Lichtkegels verwendet werden. Eine elektrische Steuerung der Füße könnte weiterhin dazu verwendet werden, den Lichtkegel zu bewegen, was zu einer besonders bevorzugten Ausführungsform führt, da dies zusätzlich dekorativ eingesetzt werden kann. Darüberhinaus gewährleisten die verwendeten Füße einen dauerhaften Schutz für die Unterseite des Gehäuses.

Zudem ist in einer bevorzugten Realisierung vorgesehen, die Stromversorgung mit einem Akku zu gewährleisten, der zeitweise oder dauerhaft über einen Netzanschluss mit Strom versorgt werden kann. Dieser Anschluss kann auch an weiteren Elementen der Vorrichtung vorgesehen sein, wie beispielsweise an Seitenelementen und ist nicht auf die Verwendung eines Anschlusses in dem Reflektor begrenzt. Ein längerer Betrieb der Beleuchtungsvorrichtung kann zudem durch die Verwendung von weiteren Akkus, die in einem Akkufach vorgesehen sind, gewährleistet werden. Wird die Beleuchtungsvorrichtung dauerhaft an einem Ort vorgesehen, wie beispielsweise zur Dekoration im Innenbereich, ist für den dauerhaften Betrieb mit einem Netzanschluss auch der Akku entnehmbar angeordnet.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellender Bilder näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine Draufsicht der Beleuchtungsvorrichtung mit abgenommener optischer Platte;

2 perspektivische Ansicht einer Beleuchtungsvorrichtung mit aufgesetzter optischer Platte;

3 perspektivische Ansicht einer Beleuchtungsvorrichtung mit verschlossenem Deckel.

1 zeigt ein Modul einer modular erweiterbaren Beleuchtungsvorrichtung mit einem Gehäuse 1, mit einem Reflektor 2 auf dem lose eine optische Platte 3 liegt. Auf dem Reflektor 2 sind weitere Bedienelemente vorgesehen mit einem Netzschalter 4 und weiteren Programmknöpfen 5, die in einer Reihe angeordnet sind und hier beispielhaft als Druckknöpfe zur Auswahl von jeweils zwei Programmpunkten ausgeführt sind. In der Mitte der Reflektorplatte 2 sind drei Vertiefungen 6 zu einem Dreieck angeordnet, in denen sich jeweils ein Leuchtmittel 7 befindet. Im oberen Bereich der Reflektorplatte liegen verschiedene Ausnehmungen für verschiedene Anschlüsse mit zwei komplementär ausgeführten Anschlüssen zum Anschluss weiterer Beleuchtungsmodule mit einem kombinierten Anschluss 8 und seitlich dazu angeordnet einem weiteren Anschluss der als Netzanschluss 9 ausgeführt ist. Unter dem Logo auf der rechten Seite der Reflektorplatte 2 ist ein Infrarotsensor 10 unter einer entsprechenden Ausnehmung angeordnet und zwischen den Bedienelementen ist ein weiterer kleiner Bereich vorgesehen, der keine reflektierende Schicht aufweist, um eine darunter liegende Batterieanzeige 11 sichtbar anzuordnen. Die in einem nicht verankerten Zustand auf dem Reflektor 2 liegende optische Platte 3 weist im Randbereich Befestigungselemente 13 auf, die zur Befestigung der optischen Platte in den Halteelementen 14 auf dem Reflektor 2 vorgesehen sind. Die optische Platte 3 ist aus einem durchsichtigen Material und weist in der Mitte drei Linsen 15 auf, die in die optische Platte transparent eingeklebt sind. Weiterhin ist zur Befestigung eines Deckels ein Verschlussmittel 16 zu erkennen.

In 2 ist in einem Gehäuse 1 ein Reflektor 2 angeordnet, auf dem eine optische Platte 3 mit Befestigungselementen 13 angeschlossen ist. Die optische Platte 3 weist mittig drei Linsen 15 auf, die über den dabei nicht sichtbaren Leuchtmitteln liegen. Weiterhin sind die Bedienelemente mit dem Netzschalter 4 und dem Programmschalter 5 im unteren Bereich des Reflektors sichtbar. Die Anschlüsse für einen Computer bzw. weitere Beleuchtungsmodule mit dem kombinierten Anschluss 8 sind im oberen Bereich des Reflektors 2 neben dem Anschluss für einen Netzschalter 9 zu erkennen. Die weiteren Bereiche, die keine reflektierende Schicht aufweisen, liegen zum einen im Bereich des Logos über einem Infrarotsensor 10 und zudem im Bereich zwischen den Programmtasten bzw. dem Netzschalter über der Ladeanzeige für die Batterie 11. Das Gehäuse 1 weist zum Verschluss mit einem Deckel an zwei gegenüberliegenden Seiten Verschlussmittel 16 auf, die hier mit einem verspannbaren Bügel nur beispielhaft ausgeführt sind.

3 zeigt die Vorrichtung in einem verschlossenen Zustand zum Transport. Dazu ist auf einem Gehäuse 1 ein Deckel 17 angeordnet. Der Deckel 17 weist zum einfachen Transport einen Griff 18 auf. Um das Gehäuse 1 mit dem Deckel 17 fest zu verbinden wird ein Verschlussmittel 16 verwendet. Zum Verschluss wird der Deckel aufgesetzt und ein Bügel an einer entsprechenden Halterung des Deckels eingehängt und dieser Bügel an einem Gegenhalt an dem Gehäuse verspannt.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Ausführung wie in den 1 bis 3 beschrieben, keine Beschränkung darstellt, da insbesondere die Form und die Anordnung der Bedienelemente auf dem Reflektor zahlreich variiert werden kann. Zudem ist an verschiedenste Ausführungsformen für ein Gehäuse mit einem Deckel zu denken, wobei die Verschlussmöglichkeiten der beiden Elemente zahlreich variiert werden können.

Die Erfindung liefert damit einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung von Beleuchtungsvorrichtungen, insbesondere da eine kompakte und leicht transportable Vorrichtung vorgeschlagen wird, die den Reflektor als zentrales Element nutzt, um so zu einer deutlich verbesserten Lichtausbeute zu gelangen und zudem eine übersichtliche Bedienung zu gewährleisten. Es ergibt sich nicht nur eine Verbesserung hinsichtlich der Lichtausbeute und der Einfachheit der Bedienung, sondern auch hinsichtlich der modularen Verwendung einer Beleuchtungsvorrichtung.