Title:
Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung
Kind Code:
U1


Abstract:

Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung, bestehend aus
– einer Lampe (20); und
– einem Modul zur drahtlosen Steuerung (30), das mit einer Stromquelle der Lampe (20) elektrisch verbunden ist und zum Empfang eines drahtlosen Steuersignals dient, um den Betrieb der Lampe (20) zu regeln.




Application Number:
DE202008000579
Publication Date:
07/31/2008
Filing Date:
01/15/2008
Assignee:
Semicondutor Device Solution, Inc. (Chung Li City, Taoyuan, TW)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Patent- und Rechtsanwälte Lang Raible (München, 80331)
Claims:
1. Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung, bestehend aus
– einer Lampe (20); und
– einem Modul zur drahtlosen Steuerung (30), das mit einer Stromquelle der Lampe (20) elektrisch verbunden ist und zum Empfang eines drahtlosen Steuersignals dient, um den Betrieb der Lampe (20) zu regeln.

2. Lampenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe (20) eine LED-Lampe ist.

3. Lampenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Modul zur drahtlosen Steuerung (30) das DMX512-Kommunikationsprotokoll eingesetzt wird.

4. Lampenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul zur drahtlosen Steuerung (30) ein Frequenzsprungs-Modul ist.

5. Lampenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul zur drahtlosen Steuerung (30) ferner mit einem Infrarotsensor versehen ist, der mit einem Infrarot-Controller elektrisch verbunden ist, der wiederum mit der Stromquelle elektrisch verbunden ist, um den Betrieb der Lampe (20) zu regeln.

6. Lampenstruktur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lampe (20) folgendes umfasst:
– ein erstes Gehäuse (21), das einen ersten Aufnahmeraum (211) aufweist;
– eine lichtemittierende Einheit (22), die im ersten Gehäuse (21) angeordnet und mit der Stromquelle elektrisch verbunden ist; und
– ein transparentes Substrat (23), das mit dem ersten Gehäuse (21) verbunden ist, so dass der erste Aufnahmeraum (211) abgedichtet wird.

7. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Gehäuse (21) eine Vielzahl von Lamellen (212) vorgesehen ist.

8. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Gehäuse (21) wenigstens ein Verbindungsloch (213) vorgesehen ist.

9. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuse (21) an der äußeren Oberfläche teflonbeschichtet ist.

10. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des ersten Aufnahmeraums (211) des ersten Gehäuses (21) eine Rille zum Klebstofffüllen vorgesehen ist.

11. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Gehäuse (21) wenigstens ein erstes Luftloch (215) vorgesehen ist.

12. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Gehäuse (21) wenigstens ein erstes Luftloch (215) vorgesehen ist, das an der Innenseite des ersten Gehäuses (21) mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membran verbunden ist.

13. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtemittierende Einheit (22) als Lampenplatte (233) ausgeführt ist, die durch die Kombination einer Vielzahl von LEDs (221) mit einer Platine (222) ausgebildet ist.

14. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtemittierende Einheit (22) als Lampenplatte (233) ausgeführt ist, die durch die Kombination einer Vielzahl von LEDs (221) mit einer Platine (222) ausgebildet ist, wobei jede LED (211) weiterhin mit einer Linse (224) kombiniert ist.

15. Lampenstruktur nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Platine (222) wenigstens ein zweites Luftloch (225) vorgesehen ist.

16. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der lichtemittierenden Einheit (22) und dem ersten Gehäuse (21) ein wärmeleitendes Material (41) angeordnet ist.

17. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der lichtemittierenden Einheit (22) und dem ersten Gehäuse (21) ein wärmeleitendes Silicagel angeordnet ist.

18. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Substrat (23) aus Glas oder Acryl besteht.

19. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Substrat (23) ferner mit Photokatalysator mit Titandioxid (TiO2) oder mit Nano-Photokatalysator für niedrige Strahlung beschichtet ist.

20. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Substrat (23) aus Hartglas, selbtreinigendem Glas oder nebelresistentem (anti-fog) Glas besteht.

21. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Substrat (23) aus selbtreinigendem Glas besteht.

22. Lampenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuse (21) ferner mit einem zweiten Gehäuse (50) verbunden ist, das mit einem zweiten Aufnahmeraum (51) und einem Verbindungsteil (52) für den Träger versehen ist.

23. Lampenstruktur nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul zur drahtlosen Steuerung (30) im zweiten Aufnahmeraum (51) angeordnet ist.

24. Lampenstruktur nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsstelle zwischen dem ersten und dem zweiten Gehäuse (21, 50) ein wasserbeständiger Klebstoff (42) angeordnet ist.

25. Lampenstruktur nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsstelle zwischen dem ersten und dem zweiten Gehäuse (21, 50) ein wärmeleitendes Silicagel angeordnet ist.

26. Lampenstruktur nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Gehäuse (50) wenigstens ein drittes Luftloch (53) vorgesehen ist, das an der Innenseite des zweiten Gehäuses (50) mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membran verbunden ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Lampenstruktur mit drahltoser Steuerung, insbesondere eine Lampe zur Beleuchtung, für Raumeinrichtungen oder Bühnen.

Stand der Technik

Heuzutage ist Beleuchtung ohne Lampen kaum möglich. Lampen stellen einen Bestandteil für Beleuchtung im Wohnraum, Raumeinrichtungen oder Bühnen dar. Durch die Gestaltung der Lampe und die Harmonie der Lichtfarbe ergeben sich auf der Bühne oder im Wohnraum eine bestimmte Stimmung und ein Prospekt, die einen bestimmten Stil und Eigenschaft ausdrücken sowie die ästhetische Gefälligkeit verstärken, um einen Raum zu gestalten, der den menschlichen, psychischen sowie physischen Ansprüchen entspricht und eine ästhetische Qualität sowie eine gemütliche Stimmung hervorbringen kann. Lichtemittierende Dioden (LEDs) finden aufgrund ihrer großen Helligkeit eine immer breitere Anwendung. LEDs werden als die wertvollste Lichtquelle des 21. Jahrhunderts betrachtet und ersetzen allmähnlich die traditionellen Glühbirnen und Leuchtstoffröhren. Dies führt zu neuen Designs und der Erneuerung von Lampen, wobei die Bedeutung und das Konzept des Lampendesigns frei und erneut bestimmt werden. Lampen werden einen größeren Freiraum für Originalität und Gestaltung zur Verfügung stellen. Die Lampen für Wohnräume werden immer energiesparender, gesünder, kunstvoller und benutzerfreundlicher entworfen.

Die herkömmlichen Lampen sind meistens kabelverbunden, wobei der Betrieb der Lampen entweder durch Steuerung der Stromquelle oder durch kabelbedingte Signalübertragung gesteuert wird. Jedoch lässt es sich nicht vermeiden, dass eine Ausgestaltung zur Erhöhung der Kompliziertheit der Montage führen kann. Vor allem hat ein langes Kabel die Nachteile, dass das Kabel gut ausgelegt werden muss und dass die Signale durch die Länge sich abschwächen. Mit der Zeit der Benutzung werden die Wartung und die Sauberhaltung der Verkabelung sehr aufwändig.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung zu schaffen, bei der die Anordnung, die Einrichtung und die Montage der Lampe mithilfe eines Moduls der drahtlosen Steuerung einfacher und komfortabler durchgeführt werden können. Nachdem die Lampe montiert worden ist, lässt sich die Lampe durch die kabellose Signalübertragung bequemer bedienen.

Technische Lösung

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Lampenstruktur mit drahltoser Steuerung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die o. g. Aufgabe wird gelöst durch eine erfindungsgemäße Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung, umfassend eine Lampe und ein Modul zur drahtlosen Steuerung, das mit einer Stromquelle der Lampe zum Empfang eines drahtlosen Steuersignals elektrisch verbunden ist, um den Betrieb der Lampe zu regeln.

Die erfindungsgemäße Lampe besteht aus einem ersten Gehäuse mit einem ersten Aufnahmeraum; einer lichtemittierenden Einheit, die im ersten Gehäuse angeordnet und mit der Stromquelle elektrisch verbunden ist; und einem transparenten Substrat, das mit dem ersten Gehäuse verbunden ist, so dass der erste Aufnahmeraum abgedichtet wird.

Bei der erfindungsgemäßen Lampe ist das erste Gehäuse ferner mit einem zweiten Gehäuse kombiniert, das mit einem zweiten Aufnahmeraum und einem Verbindungsteil für den Träger versehen ist.

Die Erfindung besitzt folgende Vorteile:

  • 1. ohne die Verkabelung lässt sich die Lampe einfacher und komfortabler anordnen, einrichten und montieren;
  • 2. durch die drahtlose Signalübertragung lässt sich die Lampe bequemer bedienen; und
  • 3. die Lampe ist nebelabweisend (anti-fog), wärmeableitend und fähig zur Selbstreinigung.

Wege der Ausführung der Erfindung

Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung anhand der detaillierten Beschreibung des Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Jedoch soll die Erfindung nicht auf die Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen beschränkt werden.

Wie aus 1, 2 und 3 ersichtlich ist, umfasst die erfindungsgemäße Lampe mit drahtloser Steuerung 10 eine Lampe 20 und ein Modul zur drahtlosen Steuerung 30.

Die erfindungsgemäße Lampe 20 kann vor allem als LED-Lampe ausgeführt werden und besteht aus einem ersten Gehäuse 21, einer lichtemittierenden Einheit 22 und einem transparenten Substrat 23.

Das erste Gehäuse 21 ist mit einem ersten Aufnahmeraum 211 versehen und aus Metall oder einem anderen Material mit großer Wärmeleitfähigkeit und guter Struktur ausgebildet. An der Außenseite des ersten Gehäuses 21 ist eine Vielzahl von Lamellen 212 vorgesehen, so dass das erste Gehäuse 21 sowohl wärmeleitend als auch wärmeableitend ist. Dadurch kann die durch die lichtemittierende Einheit 22 erzeugte Wärme zweckgemäß abgeleitet werden, damit der Betrieb der Lampe 20 nicht durch Wärme beeinträchtigt wird.

Am ersten Gehäuse 21 ist wenigstens ein Verbindungsloch 213 vorgesehen, das in Zusammenwirkung mit einem Verbindungsbrett (nicht in der Zeichnung dargestellt) mittels einer Schraube mehrere Lampen 20 miteinander verbindet, wodurch ein Leuchtkörper mit einer größeren Fläche ensteht. Vorzugsweise ist das Verbindungsloch 213 an den vier Ecken des ersten Gehäuses 21 angeordnet, so dass das Verbindungsbrett leichter benutzt werden kann.

Das erste Gehäuse 21 ist teflonbeschichtet. Dank der größen Wärmeleitfähigkeit vom Teflon wird die Wärme von der Lampe 20 effektiv abgeleitet.

Am Umfangsrand des ersten Aufnahmeraums 211 des ersten Gehäuses 21 kann ferner eine Rille 214 zum Klebstofffüllen vorgesehen werden. Da das erste Gehäuse 21 und das transparente Substrat 23 durch einen Klebstoff miteinander verbunden werden, wird bei der Montage das Auffüllen vom Klebstoff dank der Anordnung der Rille 214 zum Klebstofffüllen besser erfolgen, so dass der Klebstoff nicht ausläuft. Darüber hinaus dient die Rille 214 zum Klebstofffüllen dazu, dass der Klebstoff noch gleichmäßiger aufgefüllt wird, so dass eine dichtere Verbindung des transparenten Substrats 23 und des ersten Gehäuses 21 erzielbar ist, um Wassereindringen in die Lampe 20 nach der Montage derselben zu vermeiden.

Am ersten Gehäuse 21 ist wenigstens ein erstes Luftloch 215 vorgesehen, das im Wesentlichen dazu dient, dass der in der montierten Lampe 20 übrigbleibende Dunst durch die im Betrieb der Lampe 20 erzeuge Wärme vergast und sodann über das erste Luftloch 215 aus der Lampe 20 abgeleitet wird. Dadurch verbleibt bei der Lampe 20 kein Dunst auf dem transparenten Substrat 23, so dass der durch Dunst verursachte ästhetische Nachteil und die Qualitätsbeeinträchtigung nicht bestehen.

Im Falle, dass die Anordnungsstelle des ersten Luftloches 215 durch das zweite Gehäuse 50 abgedeckt worden ist, muss das erste Luftloch 215 mit keiner wasserdichten, atmungsaktiven Membran verbunden werden; im Falle, dass die Anordnungsstelle des ersten Luftloches 215 nicht durch das zweite Gehäuse 50 abgedeckt worden ist, muss das erste Luftloch 215 an der Innenseite des ersten Gehäuses 21 mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membran verbunden und somit abgedeckt werden. Auf diese Weise kann der Dunst in der Lampe 20 nach außen abgeleitet werden, aber der Dunst außerhalb der Lampe 20 kann nicht in die Lampe 20 eindringen.

Am ersten Gehäuse 21 ist eine Öffnung 216 des Verbinders angeordnet, durch die eine Leitung 32 am Ausgang des Moduls der drahtlosen Steuerung 30 verläuft und mit der lichtemittierenden Einheit 22 elektrisch verbunden wird. Auf diese Weise kann das Modul der drahtlosen Steuerung 30 den Betrieb der lichtemittierenden Dioden 221 steuern.

Die lichtemittierende Einheit 22 ist im ersten Aufnahmeraum 211 des ersten Gehäuses 21 angeordnet und mit der Stromquelle elektrisch verbunden. Die lichtemittierende Einheit 22 ist als Lampenplatte 233 ausgeführt, die durch die Kombination einer Vielzahl von LEDs 221 mit einer Platine 222, wie z. B. einer gedruckten Leiterplatte, ausgebildet wird. Jede LED kann weiterhin mit einer Linse 224 kombiniert werden, so dass bei Anwendungen in unterschiedlichen Fällen unterschiedliche Linsen 224 unterschiedliche Lichtfelder hervorbringen können. Um eine wirksame Ableitung des Dunsts zwischen der Platine 222 und des transparenten Substrats 23 zu ermöglichen, kann auf der Platine 222 wenigstens ein zweites Luftloch 225 in Entsprechung des ersten Luftloches 215 angeordnet werden, so dass die beiden Luftlöcher 215, 225 miteinander kommunizieren.

Die lichtemittierende Einheit 22 kann mittels Schrauben im ersten Aufnahmeraum 211 befestigt werden. Um eine schnelle Ableitung der durch die lichtemittierende Einheit 22 erzeugte Wärme zu ermöglichen, wird zwischen der lichtemittierenden Einheit 22 und dem ersten Gehäuse 21 ein wärmeleitendes Material 41 angeordnet, das beispielsweise als wärmeleitender Leim ausgeführt werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel wird wärmeleitendes Silicagel als wärmeleitendes Material 41 eingesetzt. Das wärmeleitende Silicagel hat eine optimale Wärmeleitfähigkeit und ermöglicht zudem eine stabilere Verbindung der lichtemittierenden Einheit 22 und des ersten Gehäuses 21. Sollte das wärmeleitende Material 41 als wärmeleitende Silicagel-Platte ausgeführt sein, muss daran jeweils eine Öffnung in Entsprechung des ersten und des zweiten Luftloches 215, 225 ausgebildet werden, so dass die Öffnungen mit den Luftlöchern 215, 225 kommunizieren.

Das transparente Substrat 23 ist mit dem ersten Gehäuse 21 derart verbunden, dass der erste Aufnahmeraum 211 abgedichtet wird, wobei das transparente Substrat 23 aus Glas oder Acryl sein kann. Das transparente Substrat 23 kann ferner mit einem Photokatalysator mit Titandioxid (TiO2) oder mit Nano-Photokatalysatoren für niedrige Strahlung beschichtet werden.

Da ein Photokatalysator Fett und Schmutz auflösen kann, findet er eine breite Anwendung für die Oberfläche von Glas, Porzellan und Kunststoff, usw. Unter Einsatz des Photokatalysators kann das transparente Substrat 23 sich selbst reinigen, Schmutz verringern und ist in Regentagen nebelresistent (anti-fog) und verhindert Wassertropfenbildung. Somit bleibt das transparente Substrat 23 klar und durchsichtig.

Des Weiteren besitzt der Photokatalysator mit Titandioxid (TiO2) antimikrobielle Wirkung und kann deshalb gegen Schimmel, Bakterien, Viren und Gestank schützen, so dass Büros und Wohnräume sauberer und sicherer werden und frischere Luft haben.

Das Hüllmaterial des Nano-Photokatalysators für niedrige Strahlung kann sichtbares Licht und Wärmestrahlung sehr wirksam reflektieren und Ultraviolettstrahlen aufnehmen. Die hohe Reflektivität des sichtbaren Lichts weist dem transparenten Substrat 23 die Wirkung eines Spiegels zu, und die Lichtreflektion sowie die Lichtdurchdringung ermöglichen eine natürlich wirkende Farbe des aus der Lampe ausgestrahlten Lichts.

Das transparente Substrat 23 kann beispielsweise vor allem aus Hartglas, selbtreinigendem Glas oder nebelresistentem Glas bestehen. Bei Hartglas erhöht sich die Sicherheit beim Benutzen, dem Transport und der Montage. Bei selbtreinigendem Glas ist vermeidbar, dass die Oberfläche des Glases durch den Schmutz in der Umgebung verschmutzt wird. Bei nebelresistentem Glas kann die durch die Differenz der Lampen- und der Umgebungstemperatur entstehende Zerstäubung von Dunst auf der Oberfläche des Glases vermieden werden. Durch das transparente Substrat 23 unterschiedlicher Typen kann der aus der Lampe 20 ausgestrahlte Lichtstrahl dem vorbestimmten Wert sich annähern, so dass die Qualität der Lichtstrahlung nicht im Lauf der Zeit und durch die Veränderung der Umgebung beeinträchtigt wird.

Das Modul zur drahtlosen Steuerung 30 ist mit einer Stromquelle der Lampe 20 elektrisch verbunden, wobei die Stromquelle einen Wechselstrom in einen Gleichstrom umwandelt. Das Modul der drahtlosen Steuerung 30 dient zum Empfang eines drahtlosen Steuersignals und steuert durch ein drahtloses Steuersignal die Ausgabe des Gleichstroms, um den Betrieb der Lampe 20 zu regeln.

Im Falle des Einsatzes der Lampe 20 für Bühnenbeleuchtung kann die Übertragung oder Steuerung des Moduls zur drahtlosen Steuerung 30 mit dem DMX512-Kommunikationsprotokoll durchgeführt werden, um die für die Bühne erforderlichen vielfältigen Lichteffekte zu ermöglichen.

Um einen stabileren Betrieb des Moduls zur drahtlosen Steuerung 30 zu gewährleisten und die Störung der Umgebunggeräusche zu vermeiden, wird in diesem Ausführungsbeispiel ein Modul zur drahtlosen Steuerung 30 mit der Technologie des Frequenzsprungs eingesetzt.

Zur Energieeinsparung oder Anwendung an einem Sicherungssystem kann das Modul der drahtlosen Steuerung 30 ferner mit einem Infrarotsensor versehen werden, der mit einem Infrarot-Controller elektrisch verbunden ist, der wiederum mit der Stromquelle elektrisch verbunden ist, um den Betrieb der Lampe 20 zu regeln. Der Infrarotsensor kann die menschliche Körpertemperatur innerhalb eines bestimmten Bereiches erkennen. Vom Ergebnis der Detektierung hängt die Entscheidung für das Einschalten der Lampe 20 ab.

Wie aus 4 ersichtlich ist, kann das erste Gehäuse 21 ferner mit einem zweiten Gehäuse 50 verbunden werden, wobei das Material des ersten Gehäuses 21 und des zweiten Gehäuses 50 gleich sind. Das zweite Gehäuse 50 ist mit einem zweiten Aufnahmeraum 51 und einem Verbindungsteil 52 für den Träger versehen. Das Verbindungsteil 52 für den Träger dient zum Verbinden mit dem Träger 60 und dem Sitz 70, um eine einfache Montage der Lampe 20 zu ermöglichen. An der Verbindungsstelle des Verbindungsteils 52 für den Träger und des Sitzes 70 kann ein Gelenk oder eine Kugel (nicht in der Zeichnung dargestellt) zum Zwecke der Verbindung angeordnet werden, damit die Lampe 20 Licht in unterschiedlichen Winkeln ausstrahlen kann.

Sollte ein zweites Gehäuse 50 bei der Lampenstruktur 10 vorgesehen sein, kann das Modul zur drahtlosen Steuerung 30 im zweiten Aufnahmeraum 51 angeordnet werden, wobei die Antenne 31 des Moduls zur drahtlosen Steuerung 30 ebenfalls am zweiten Gehäuse 50 befestigt wird. Um eine absolut wasserdichte Verbindungsstelle zwischen dem ersten und dem zweiten Gehäuse 21, 50 zu erzielen, wird ein wasserbeständiger Klebstoff 42 an der genannten Verbindungsstelle angeordnet, wobei vorzugsweise das wärmeleitende Silicagel eingesetzt wird, um die Wärme vom ersten Gehäuse 21 schneller zum zweiten Gehäuse 50 zu leiten und sodann abzuleiten.

Am zweiten Gehäuse 50 kann ferner wenigstens ein drittes Luftloch 53 vorgesehen werden, durch das der Dunst im zweiten Aufnahmeraum 51 effektiv abgeleitet werden kann. Zudem ist das dritte Luftloch 53 an der Innenseite des zweiten Gehäuses 50 mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membran verbunden, die das dritte Luftloch 53 abdeckt, um das Wassereindringen über das dritte Luftloch 53 in den zweiten Aufnahmeraum 51 zu vermeiden.

Am Eingang des Stromkabels 33 des zweiten Gehäuses 50 ist ein Befestigungsanschluß 54 angeordnet, der das Stromkabel 33 befestigt und somit vermeiden kann, dass sich das Stromkabel 33 durch Ziehen vom Modul zur drahtlosen Steuerung 30 trennt. Außerdem kann der Befestigungsanschluß 54 mit der äußeren Isolieroberfläche des Stromkabels 33 dicht verbunden werden, um das Wassereindringen ins zweite Gehäuse 50 zu vermeiden.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht die Patentansprüche beschränken. Alle gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die die in diesem technischen Bereich Sachkundigen gemäß der Beschreibung und den Zeichnungen der Erfindung vornehmen, gehören zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung. Der Schutzbereich der Erfindung richtet sich auf die nachstehenden Schutzansprüche.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel.

2 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht der erfindungsgemäßen Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung.

3 zeigt eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung.

4 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung in Bewegung.

10
Lampenstruktur mit drahtloser Steuerung
20
Lampe
21
erstes Gehäuse
211
erster Aufnahmeraum
212
Lamelle
213
Verbindungsloch
214
Rille zum Klebstofffüllen
215
erstes Luftloch
216
Öffnung des Verbinders
22
lichtemittierende Einheit
221
lichtemittierende Diode
222
Platine
223
Lampenplatte
224
Linse
225
zweites Luftloch
23
transparentes Substrat
30
Modul der drahtloser Steuerung
31
Antenne
32
Leitung
33
Stromkabel
41
wärmeleitendes Material
42
Wasserbeständiger Klebstoff
50
zweites Gehäuse
51
zweiter Aufnahmeraum
52
Verbindungsteil für den Träger
53
drittes Luftloch
54
Befestigungsanschluß
60
Träger
70
Sitz