Title:
Fahrzeugbeleuchtungseinheit
Kind Code:
U1


Abstract:

Fahrzeugbeleuchtungseinheit mit zumindest einem Leuchtmittel (4), zumindest einem Reflektor (3), zumindest einem Chassis (1) und zumindest einer lichtdurchlässigen Abdeckung (6),
wobei das Leuchtmittel (4) zumindest teilweise von dem Reflektor (3) umgeben ist,
wobei der Reflektor (3) an dem Chassis (1) fixiert ist,
wobei die Abdeckung den Reflektor (3) und das Chassis (1) abdeckt,
wobei an der Abdeckung (6) und/oder an dem Chassis (1) und/oder an dem Reflektor (3) zumindest ein zusätzliches Reflexionsmittel (7) angeordnet ist, wobei durch dieses Reflexionsmittel (7) von einer Lichtquelle ausgehende Lichtstrahlen zumindest teilweise und bevorzugt im Wesentlichen in die Richtung der Lichtquelle reflektierbar sind.




Application Number:
DE202008000146
Publication Date:
04/10/2008
Filing Date:
01/02/2008
Assignee:
Albrecht, Guido (Haltern am See, 45721, DE)
Dreckmann, Harald (Haltern am See, 45721, DE)
Etemi, Enver (Bocholt, 46395, DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Andrejewski, Honke & Sozien (Essen, 45127)
Claims:
1. Fahrzeugbeleuchtungseinheit mit zumindest einem Leuchtmittel (4), zumindest einem Reflektor (3), zumindest einem Chassis (1) und zumindest einer lichtdurchlässigen Abdeckung (6),
wobei das Leuchtmittel (4) zumindest teilweise von dem Reflektor (3) umgeben ist,
wobei der Reflektor (3) an dem Chassis (1) fixiert ist,
wobei die Abdeckung den Reflektor (3) und das Chassis (1) abdeckt,
wobei an der Abdeckung (6) und/oder an dem Chassis (1) und/oder an dem Reflektor (3) zumindest ein zusätzliches Reflexionsmittel (7) angeordnet ist, wobei durch dieses Reflexionsmittel (7) von einer Lichtquelle ausgehende Lichtstrahlen zumindest teilweise und bevorzugt im Wesentlichen in die Richtung der Lichtquelle reflektierbar sind.

2. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach Anspruch 1, wobei zumindest auf einer abdeckungsseitigen Stirnfläche (5) des Chassis (1) zumindest bereichsweise das Reflexionsmittel (7) angeordnet ist.

3. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach Anspruch 2, wobei das Reflexionsmittel (7) die Stirnfläche (5) vollständig bzw. im wesentlichen vollständig bedeckt.

4. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei an dem Chassis (1) zumindest eine Leuchtdiode (9) angeordnet ist.

5. Fahrzeugbeleuchtungseinheit mit zumindest einem Leuchtmittel (4), zumindest einem Reflektor (3), zumindest einem Chassis (1) und zumindest einer lichtdurchlässigen Abdeckung (6),
wobei das Leuchtmittel (4) zumindest teilweise von dem Reflektor (3) umgeben ist,
wobei der Reflektor (3) an dem Chassis (1) fixiert ist,
wobei die Abdeckung (6) den Reflektor (3) und das Chassis (1) abdeckt,
wobei an dem Chassis (1) zumindest eine Leuchtdiode (9) angeordnet ist,
wobei an der Leuchtdiode (9) zumindest bereichsweise zumindest ein Reflexionsmittel (7) angeordnet ist.

6. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 5, wobei das Reflexionsmittel (7) an und/oder in einem Leuchtkörper (10) der Leuchtdiode (9) angeordnet ist.

7. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Leuchtdiode (9) auf einer abdeckungsseitigen Stirnfläche (5) des Chassis (1) angeordnet ist.

8. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Reflexionsmittel (7) eine Reflexionsfolie ist.

9. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Reflexionsmittel (7) zumindest zwei Reflexionsebenen aufweist.

10. Fahrzeugbeleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Reflexionsmittel (7) farblos ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugbeleuchtungseinheit mit zumindest einem Leuchtmittel, zumindest einem Reflektor, zumindest einem Chassis und zumindest einer lichtdurchlässigen Abdeckung.

Fahrzeugbeleuchtungseinheiten sind aus der Praxis grundsätzlich bekannt. Frontscheinwerfer weisen beispielsweise Leuchtmittel für das Abblendlicht bzw. Fernlicht, Blinklicht und Standlicht auf. Bei einem Ausfall des Abblendlichts können bei eingeschalteter Beleuchtung die Abmessungen des Fahrzeuges insbesondere bei Dunkelheit erkannt werden, da das Standlicht als redundantes Leuchtmittel weiterhin von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden kann. Es hat sich allerdings gezeigt, dass es durch Defekte an der elektrischen Anlage zu Ausfällen des Abblendlichtes und des Standlichtes kommen kann. In diesen Fällen können die übrigen Verkehrsteilnehmer die Abmessungen des nur einseitig oder gar nicht beleuchteten Fahrzeuges nur schlecht bzw. kaum erkennen und schätzen infolgedessen häufig die Abmessungen des Fahrzeugs falsch ein. Im Ergebnis wird durch einen vollständigen Ausfall einer Fahrzeugbeleuchtungseinheit, vor allem der Frontscheinwerfer, das Unfallrisiko wesentlich erhöht.

Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Fahrzeugbeleuchtungseinheit anzugeben, die insbesondere bei einem vollständigen Ausfall der Leuchtmittel von den übrigen Verkehrsteilnehmern noch sicher wahrgenommen werden kann.

Zur Lösung des technischen Problems lehrt die Erfindung eine Fahrzeugbeleuchtungseinheit mit zumindest einem Leuchtmittel, zumindest einem Reflektor, zumindest einem Chassis und zumindest einer lichtdurchlässigen Abdeckung, wobei das Leuchtmittel zumindest teilweise von dem Reflektor umgeben ist, wobei der Reflektor an dem Chassis fixiert ist, wobei die Abdeckung den Reflektor und das Chassis abdeckt, wobei an der Abdeckung und/oder an dem Chassis und/oder an dem Reflektor zumindest bereichsweise zumindest ein zusätzliches Reflexionsmittel angeordnet ist, wobei durch das Reflexionsmittel von einer Lichtquelle ausgehende Lichtstrahlen zumindest teilweise und bevorzugt im Wesentlichen in die Richtung der Lichtquelle reflektierbar sind. Mit anderen Worten wird ein Lichtstrahl von dem Reflexionsmittel in die Richtung reflektiert, aus der der Lichtstrahl emittiert wurde. Dass die von einer Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen im Wesentlichen in die Richtung der Lichtquelle durch das Reflexionsmittel reflektierbar sind, meint im Rahmen der Erfindung, dass ein Teil der auf das Reflexionsmittel treffenden Lichtstrahlen durch das Reflexionsmittel gestreut wird. Auf diese Weise ist es auch einer Person, die sich in einem gewissen Abstand zu der Lichtquelle befindet, möglich, das von dem Reflexionsmittel gestreute Licht wahrzunehmen. Eine solche Situation ist beispielsweise für einen Fahrer eines Kraftfahrzeugs, eines Motorrads, eines Fahrrads oder dergleichen gegeben. Die von der Lichtquelle des Kraftfahrzeuges, Motorrades oder dergleichen ausgehenden Lichtstrahlen treffen auf das Reflexionsmittel einer defekten Fahrzeugbeleuchtungseinheit und werden von dem erfindungsgemäßen Reflexionsmittel so reflektiert bzw. gestreut, dass der Fahrer des Kraftfahrzeugs, Motorrads oder dergleichen die defekte Fahrzeugbeleuchtungseinheit wahrnehmen kann.

Es hat sich bewährt, dass das Leuchtmittel der Fahrzeugbeleuchtungseinheit zumindest eine Komponente aus der Gruppe "Glühlampe, Gasentladungslampe, Leuchtdiode" ist. Vorzugsweise ist das Leuchtmittel im Brennpunkt bzw. ungefähr im Brennpunkt eines zweckmäßigerweise konkav geformten Reflektors angeordnet. Das von dem Leuchtmittel abgestrahlte Licht wird zweckmäßigerweise von dem Reflektor reflektiert, gebündelt und von der Fahrzeugbeleuchtungseinheit wegweisend abgestrahlt. Insbesondere wird das Licht einer in der Fahrzeugfront angeordneten Fahrzeugbeleuchtungseinheit zur Ausleuchtung der Fahrbahn in Fahrtrichtung von dem Leuchtmittel abgestrahlt und von dem Reflektor reflektiert. Ebenso wird das Licht einer in der Heckpartie eines Kraftfahrzeuges angeordneten Fahrzeugsbeleuchtungseinheit entgegen der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs von dem entsprechenden Leuchtmittel abgestrahlt und von dem zugeordneten Reflektor reflektiert.

Wird die Fahrzeugbeleuchtungseinheit von Lichtstrahlen erfasst, die beispielsweise von Scheinwerfern eines entgegenkommenden Fahrzeugs abgestrahlt werden, dann treten diese Lichtstrahlen durch die lichtdurchlässige bzw. transparente Abdeckung, treffen auf den Reflektor und werden diffus reflektiert bzw. gestreut. Folglich ist insbesondere bei Dunkelheit der Reflektor der Fahrzeugbeleuchtungseinheit bei ausgeschaltetem bzw. defektem Leuchtmittel nicht bzw. schlecht erkennbar. Hier schafft die Erfindung Abhilfe. Durch das an der Fahrzeugbeleuchtungseinheit angeordnete erfindungsgemäße Reflexionsmittel werden die Lichtstrahlen eines entgegenkommenden Fahrzeuges so reflektiert bzw. gestreut, dass der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs die Fahrzeugbeleuchtungseinheit trotz ausgeschaltetem bzw. defektem Leuchtmittel erkennen kann.

Empfohlenermaßen ist die Abdeckung einer in der Fahrzeugfront angeordneten Fahrzeugbeleuchtungseinheit, farblos ausgestaltet. Zweckmäßigerweise ist die Abdeckung der Fahrzeugbeleuchtungseinheit farbig ausgestaltet, wenn die Fahrzeugbeleuchtungseinheit in der Heckpartie eines Fahrzeugs angeordnet ist.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass zumindest auf einer abdeckungsseitigen Stirnfläche des Chassis zumindest bereichsweise das erfindungsgemäße Reflexionsmittel angeordnet ist. Die Stirnfläche des Chassis ist zweckmäßigerweise eine Fläche, die im Wesentlichen quer zur Fahrtrichtung eines Fahrzeuges angeordnet ist. Es empfiehlt sich, dass das Reflexionsmittel mit der Maßgabe auf der Stirnfläche angeordnet ist, dass die Lichtausbeute des Leuchtmittels nicht beeinträchtigt wird. Es ist möglich, dass ein Rahmen bzw. eine den Reflektor umlaufende Zierleiste mit dem Reflexionsmittel beschichtet ist. – In einer bevorzugten Ausführungsform bedeckt das Reflexionsmittel mit Ausnahme einer Aufnahme für den Reflektor die Stirnfläche des Chassis vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig. Vorzugsweise bedeckt das Reflexionsmittel zumindest 60%, bevorzugt zumindest 70% und sehr bevorzugt zumindest 80% der Stirnfläche außerhalb der Aufnahme für den Reflektor.

Es empfiehlt sich, dass an dem Chassis einer erfindungsgemäßen Fahrzeugbeleuchtungseinheit zumindest eine Leuchtdiode angeordnet ist. Zweckmäßigerweise sind zumindest zwei und vorzugsweise eine Mehrzahl bzw. eine Vielzahl von Leuchtdioden an dem Chassis angeordnet. Es liegt dabei im Rahmen der Erfindung, dass die Leuchtdiode bzw. die Leuchtdioden an der abdeckungsseitigen Stirnfläche des Chassis angeordnet ist/sind. Es empfiehlt sich, Leuchtdioden als energiesparendes Standlicht und/oder Tagfahrlicht einzusetzen.

Die Erfindung lehrt zur Lösung des technischen Problems auch eine Fahrzeugbeleuchtungseinheit mit zumindest einem Leuchtmittel, zumindest einem Reflektor, zumindest einem Chassis und zumindest einer lichtdurchlässigen Abdeckung, wobei das Leuchtmittel zumindest teilweise von dem Reflektor umgeben ist, wobei der Reflektor an dem Chassis fixiert ist, wobei die Abdeckung den Reflektor und das Chassis abdeckt, wobei an dem Chassis zumindest eine Leuchtdiode angeordnet ist und wobei an der Leuchtdiode zumindest bereichsweise zumindest ein Reflexionsmittel angeordnet ist. Empfohlenermaßen werden Leuchtdioden wegen ihres geringen Stromverbrauchs bei gleichzeitig hoher Lichtausbeute insbesondere als Standlicht und/oder Tagfahrlicht eingesetzt. Zeckmäßigerweise werden zumindest zwei und vorzugsweise eine Mehrzahl bzw. eine Vielzahl von Leuchtdioden an dem Chassis einer Fahrzeugbeleuchtungseinheit angeordnet. Das Reflexionsmittel ist mit der Maßgabe an der Leuchtdiode bzw. an den Leuchtdioden angeordnet, dass die Lichtausbeute bzw. der Strahlengang des von einer Leuchtdiode emittierten Lichtes nicht bzw. nur unwesentlich beeinflusst wird. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass Lichtstrahlen, die von außen durch die Abdeckung der Fahrzeugbeleuchtungseinheit treten und auf das an der Leuchtdiode angeordnete Reflexionsmittel treffen, zumindest teilweise gestreut werden. Wie oben bereits dargelegt, meint Streuung im Rahmen der Erfindung insbesondere, dass die Lichtstrahlen mit der Maßgabe in Richtung einer sie aussendenden Lichtquelle zurückgeworfen werden, dass die gestreuten Lichtstrahlen auch in einem gewissen Abstand von der Lichtquelle wahrnehmbar sind. Diese Situation ist beispielsweise für einen Fahrer eines Kraftfahrzeuges, eines Motorrades, eines Fahrrades oder dergleichen gegeben, dass zumindest einen Scheinwerfer als Lichtquelle aufweist, von dem aus Lichtstrahlen auf die Fahrzeugbeleuchtungseinheit eines entgegenkommenden Kraftfahrzeugs treffen.

Vorzugsweise ist das Reflexionsmittel an und/oder in einem Leuchtkörper einer Leuchtdiode angeordnet. Der Leuchtkörper umgibt zweckmäßigerweise einen Halbleiterkristall, der durch Anregung mit elektrischer Energie Lichtstrahlen aussendet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Leuchtkörper zumindest bereichsweise mit dem Reflexionsmittel beschichtet. Gemäß einer Ausführungsform ist das Reflexionsmittel zumindest bereichsweise in dem Leuchtkörper angeordnet. Bei diesen Ausführungsformen ist das Reflexionsmittel an und/oder in dem Leuchtkörper der Leuchtdiode mit der Maßgabe angeordnet, dass die Lichtausbeute der Leuchtdiode nicht bzw. nur unwesentlich beeinträchtigt wird.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Leuchtdiode auf einer abdeckungsseitigen Stirnfläche des Chassis angeordnet ist. Grundsätzlich ist es möglich, dass die zumindest eine Leuchtdiode an bzw. in dem Reflektor angeordnet ist. Beispielsweise ist die zumindest eine Leuchtdiode in einem Rahmen bzw. in einer den Reflektor umlaufenden Zierleiste angeordnet.

Vorzugsweise handelt es sich bei dem erfindungsgemäßen Reflexionsmittel um eine Reflexionsfolie. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Reflexionsfolie eine Vielzahl von Reflexionskörpern auf, wobei die Reflexionskörper die Form zumindest einer Komponente aus der Gruppe „Prisma, Pyramide, Kugel" aufweisen. In einer Ausführungsvariante der Erfindung sind die Reflextionskörper aus einem transparenten Material gefertigt. Es hat sich bewährt, dass die Reflexionskörper auf einer vorzugsweise reflektierenden Schicht angeordnet sind, wobei die die reflektierende Schicht empfohlenermaßen auf der Abdeckung und/oder auf dem Chassis und/oder an der Leuchtdiode angeordnet ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das mit den Reflexionskörpern ausgestattete Reflexionsmittel zumindest zwei Reflexionsebenen auf. Auf das Reflexionsmittel auftreffendes Licht wird zweckmäßigerweise zumindest teilweise beim Eintritt in die Reflexionskörper gebrochen und zumindest zweimal in den Reflexionskörpern an den zumindest zwei Reflexionsebenen total reflektiert. Beim Austritt des Lichts aus den Reflexionskörper erfolgt eine erneute Brechung des Lichts, sodass das reflektierte Licht parallel versetzt zu dem einfallenden bzw. auftreffenden Licht aus dem Reflexionsmittel austritt. Gemäß einer empfohlenen Ausführungsform wird zumindest ein Teil des auf das Reflexionsmittel auftreffendes Lichts gestreut, das somit auch in einem Abstand von der Lichtquelle, von der es ausgesendet wird, wahrnehmbar ist. Die bevorzugte reflektierende Schicht erhöht die von dem Reflexionsmittel abgestrahlte bzw. reflektierte und/oder gestreute Lichtmenge, indem von den Reflexionskörpern nicht gestreutes bzw. nicht reflektiertes Licht empfohlenermaßen in Richtung der Abdeckung reflektiert und nicht vom Chassis absorbiert wird.

Es empfiehlt sich, dass das Reflexionsmittel farblos ist. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass das Spektrum des sichtbaren Lichtes vollständig von dem Reflexionsmittel reflektiert und/oder gestreut wird. Grundsätzlich sind aber auch farbige Ausgestaltungen des Reflexionsmittels möglich.

Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine erfindungsgemäße Fahrzeugbeleuchtungseinheit auch dann problemlos erkennbar bzw. wahrnehmbar bleibt, wenn alle in der Fahrzeugbeleuchtungseinheit angeordneten Leuchtmittel ausgefallen sind und/oder eine Versorgung der Leuchtmittel mit elektrischer Energie nicht möglich ist. Wird die erfindungsgemäße Fahrzeugbeleuchtungseinheit von einer Lichtquelle beleuchtet bzw. angestrahlt, dann wird zumindest ein Teil des auf das Reflexionsmittel auftreffenden Lichts gestreut. Der gestreute Teil des Lichts ist auch problemlos von einer Person wahrnehmbar, die sich in einem gewissen Abstand von der Lichtquelle befindet. Auf diese Weise sind insbesondere Fahrzeuge mit defekten Beleuchtungssystemen besser erkennbar, wenn sie bei ungünstigen Lichtverhältnissen, beispielsweise bei Dunkelheit, angestrahlt werden. Im Ergebnis ist die Fahrzeugbeleuchtungseinheit und somit auch die Fahrzeugbreite im Falle der eingeschränkten Funktionsfähigkeit der Leuchtmittel gut zu erkennen. Fernerhin sind auch Fahrzeuge, bei denen die Beleuchtung ausgeschaltet ist, beispielsweise abgestellte Fahrzeuge, gut erkennbar.

Weiterhin liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass die Sichtbarkeit eines Fahrzeuges nicht vom Zustand der elektrischen Anlage abhängt. Wesentlich an der Erfindung ist weiterhin, dass bereits montierte bzw. vorhandene Scheinwerfer einfach und problemlos mit dem erfindungsgemäßen Reflexionsmittel kostengünstig ausgestattet bzw. nachgerüstet werden können. Dabei wird der optische Gesamteindruck der Fahrzeugbeleuchtungseinheit nicht bzw. nur unwesentlich verändert. Im Ergebnis wird die Verkehrssicherheit mit der erfindungsgemäßen Fahrzeugbeleuchtungseinheit nachhaltig erhöht.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung detailliert erläutert. Es zeigen:

1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fahrzeugbeleuchtungseinheit, und

2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fahrzeugbeleuchtungseinheit.

Die Figuren zeigen eine erfindungsgemäße Fahrzeugbeleuchtungseinheit 2, mit einem Chassis 1, in dem zumindest ein Reflektor 3 mit zumindest einem Leuchtmittel 4 aufgenommen ist. Die Stirnfläche 5 des Chassis 1 weist eine Ausnehmung auf, in der der Reflektor 3 fixiert ist. Die Stirnfläche 5 ist vorzugsweise quer bzw. zumindest teilweise quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges angeordnet. Das Chassis 1 ist von einer transparenten Abdeckung 6 vollständig abgedeckt.

In dem Ausführungsbeispiel nach 1 ist bereichsweise an der Stirnfläche 5 des Chassis 1 ein zusätzliches Reflexionsmittel 7 in Form einer Reflexionsfolie angeordnet. Das Reflexionsmittel 7 ist in 1 auf einem den Reflektor 3 umlaufenden Rahmen 8 bzw. auf einer den Reflektor 3 umlaufenden Zierleiste befestigt ist.

2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der auf der Stirnseite 5 des Chassis 1 eine Leuchtdiode 9 fixiert ist. Gemäß dieser Ausführungsform nach 2 weist die Leuchtdiode 9 einen transparenten Leuchtkörper 10 auf, der im Ausführungsbeispiel teilweise mit dem Reflexionsmittel 7 beschichtet ist. In einer nicht gezeigten Ausführungsform der Erfindung kann das Reflexionsmittel 7 auch in dem Leuchtkörper 10 der Leuchtdiode 9 angeordnet sein. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel ist das Reflexionsmittel 7 auf dem Leuchtkörper 10 der Leuchtdiode 9 quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges angeordnet.