Title:
Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion
Kind Code:
U1


Abstract:

Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion, umfassend
– ein Klemmelement (10), das aus zwei gegenüberliegenden Klemmplatten (11) ausgebildet ist, die an ihrem mittleren Abschnitt miteinander gelenkig verbunden sind, wobei die zwei gegenüberliegenden Endteile der beiden Klemmplatten (11) zusammen eine Öffnung bilden; zu dem bilen die beiden Klemmplatten (11) einen Aufnahmeraum (12) über der Gelenkachse, so daß beiderseits der jeweiligen Klemmplatten (11) zwei Klemmarme (13) sich nach unten erstrecken; am oberen Abschnitt der beiden Klemmplatten (11) ist eine Rückstellfeder (17) angeordnet, die ein sich naturgemäß ergebendes Zusammenklemmen der unter der Gelenkachse befindlichen unteren Abschnitte der beiden Klemmplatten (11) ermöglicht;
– einen Leuchtsockel (20), der im Aufnahmeraum (12) des Klemmelements (10) gelenkig angeordnet und mit zwei miteinander zusammenpassenden Gehäusedeckeln (21) versehen ist; an der Innenseite an einem Ende der Gehäusedeckel (21) ist jeweils eine vertiefte Einsteckbuchse (22) vorgesehen, die miteinander zusammen ein Einsteckloch bildet; an dem der Einsteckbuchse (22) zugewandten Ende der beiden...




Application Number:
DE202007015512
Publication Date:
04/03/2008
Filing Date:
11/07/2007
Assignee:
Lee (Wen-Sung, Taichung City, TW)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
LangRaible Patent- und Rechtsanwälte (München, 80331)
Claims:
1. Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion, umfassend
– ein Klemmelement (10), das aus zwei gegenüberliegenden Klemmplatten (11) ausgebildet ist, die an ihrem mittleren Abschnitt miteinander gelenkig verbunden sind, wobei die zwei gegenüberliegenden Endteile der beiden Klemmplatten (11) zusammen eine Öffnung bilden; zu dem bilen die beiden Klemmplatten (11) einen Aufnahmeraum (12) über der Gelenkachse, so daß beiderseits der jeweiligen Klemmplatten (11) zwei Klemmarme (13) sich nach unten erstrecken; am oberen Abschnitt der beiden Klemmplatten (11) ist eine Rückstellfeder (17) angeordnet, die ein sich naturgemäß ergebendes Zusammenklemmen der unter der Gelenkachse befindlichen unteren Abschnitte der beiden Klemmplatten (11) ermöglicht;
– einen Leuchtsockel (20), der im Aufnahmeraum (12) des Klemmelements (10) gelenkig angeordnet und mit zwei miteinander zusammenpassenden Gehäusedeckeln (21) versehen ist; an der Innenseite an einem Ende der Gehäusedeckel (21) ist jeweils eine vertiefte Einsteckbuchse (22) vorgesehen, die miteinander zusammen ein Einsteckloch bildet; an dem der Einsteckbuchse (22) zugewandten Ende der beiden Gehäusedeckel (21) ist mittels einer Leiterplatte (25) ein oder eine Vielzahl von lichtemittierenden Elementen (26) angebracht, wobei der eine Gehäusedeckel (21) an derjenigen Stelle, die mit dem lichtemittierenden Element (26) korrespondiert, einen Hohlraum aufweist, in den ein Leuchtschirm (27) eingesetzt ist;
– eine Aufwickeleinheit (30), die im Leuchtsockel (20) gelenkig angeordnet ist und eine Rolle (31) aufweist, in der eine schneckenförmige Feder (33) angeordnet ist, deren beide Enden jeweils an der Rolle (31) und dem Leuchtsockel (20) derart eingerastet sind, daß die Rolle (31) nach dem Drehen eine rückstellende Vorspannung erzeugen kann; und
– einen Stromstecker (40), der in die vorgenannte Einsteckbuchse (22) eingesteckt oder daraus ausgenommen werden kann und eine Leitung (45) zum Stromtransport aufweist, wobei die Leitung (45) an einem Ende mit der Leiterplatte (25) des Leuchtsockels (20) verbunden ist und auf der Rolle (31) der vorgenannten Aufwickeleinheit (30) aufgerollt und aufbewahrt wird.

2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am mittleren Abschnitt der Klemmarme (13) der Klemmplatten (11) gegenüberliegende Gelenklöcher (14) zur Gelenkverbindung erhoben angeordnet sind; an den beiden Wandrändern der Gehäusedeckel (21) kann ein gemeinsamer koaxialer Gelenkblock (23) angeordnet werden, wobei eine Gelenkachse (24) durch den Gelenklochblock (14) der Klemmplatte (11) und den korrespondierenden Gelenkblock (23) hindurch verläuft, so daß der Leuchtsockel (20) gelenkig im Aufnahmeraum (12) des Klemmelements (10) angeordnet wird

3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Abschnitt der beiden Klemmarme (13) jeweils ein flexibler Belag (15) an der Oberfläche der Klemmplatte (11) angeordnet ist; der Belag (15) sorgt für höhere Reibungskraft, um ein unerwünschtes Abrutschen der Klemmvorrichtung zu vermeiden und zugleich die Oberfläche des festzuklemmenden Gegenstandes zu schützen.

4. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Klemmarmen (13) der Klemmplatten (11) jeweils ein Einsetzloch (16) angeordnet ist, wobei die beiden Gelenklöcher (16) gegenüber liegen; in den beiden Gelenklöchern (16) wird eine Rückstellfeder (17) aufgenommen.

5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtemittierende Element (26) als LED ausgeführt ist, die geringe Energie verbraucht.

6. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Innenseite des einen Gehäusedeckels (21) eine Spindel (28) gegenüber dem anderen Gehäusedeckel (21) hervorragt, wobei an der Spindel (28) eine Aufwickeleinheit (30 ) gelenkig angeordnet ist;

7. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an deren Umfangsrand ein Rastzahn (32) zum Zwecke der Begrenzung ausgebildet ist; zudem ist an der Spindel (28) ein Begrenzungselement (34) angeordnet, das mit dem Rastzahn (32) der Rolle (31) in eine Richtung in Eingriff kommen kann; die Aufwickeleinheit (30) weist ein Druckstück (38) auf, das durch den Gehäusedeckel (21) des Leuchtsockels (20) hinausguckt und ein federndes Element (39) aufweist, das das Begrenzungselement (34) betätigen und sich zurückstellen kann.

8. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromstecker (40) als typischer USB-Stecker ausgeführt ist, so daß die Klemmvorrichtung über einen USB-Anschluß einer elektrischen Einrichtung mit Strom versorgt werden kann.

Description:
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung, insbesondere eine Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion, die sowohl einen Gegenstand festklemmen kann, als auch eine Beleuchtungsfunktion anbietet; zugleich ist die Klemmvorrichtung leicht mitzunehmen und handzuhaben.

Stand der Technik

Beim Bücherlesen, Instrumentspielen oder Bedienen eines Laptops beim Datenverarbeiten kommt es häufig vor, daß die beiden Hände gleichzeitig zum Notieren, Einsehen der Notenschrift oder Bedienen von Tastatur und Maus gebraucht werden. Wenn der Benutzer dabei zugleich andere Dokumente in Sicht nehmen muß, werden die Dokumente gewöhnlich durch eine großformatige Klemmvorrichtung an einem Buch, einer Notenschrift oder Bildschirm festgeklemmt, um ein unerwünschtes Blättern oder Runterfallen des Buches oder der Dokumente zu vermeiden.

Ferner spielt eine ausreichende Beleuchtung eine wichtige Rolle zum Schutz der Augen. In den letzten Jahren verbringt man immer mehr Zeit beim Lesen und Zuschauen am Bildschirm. Hierbei lässt sich die Stabilität der Helligkeit der Beleuchtung aufgrund der Anzahl, der Position und des Lichteinfallwinkels der Beleuchtung in der Umgebung schwer sicherstellen, so daß die Sehkraft der Augen desöfteren wegen des Lichtmangels beim Lesen geschwächt wird. Daher steigt in den letzten Jahren die Anzahl der Bevölkerung mit Kurzsicht ständig.

Dank der kontinuierlichen technologischen Entwicklung können mobile Laptops überall eingesetzt werden, was dem Benutzer eine erhöhte Bequemlichkeit und Flexibililät ermöglicht. Dabei besteht jedoch das Problem, daß die Lampe nicht so leicht mit dem Laptop überallhin zu bewegen ist, was zur Beeinträchtigung der Sehkraft des Benutzers führen könnte.

Aufgrund der oben genannten Probleme hat der Erfinder gestützt von seinen langjährigen Erfahrungen mit Herstellung, Entwicklung sowie Ausgestaltung der betreffenden Produkte sich gezielt der Lösung dieser Aufgaben und also dem Studium der entsprechenden Technik gewidmet und letztendlich die vorliegende nützliche Erfindung, eine Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion, hervorgebracht, die mit dem Buch oder Laptop bewegbar ist und dem Benutzer eine optimale Beleuchtung darbietet.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion zu schaffen, um die Sehkraft des Benutzers zu schützen.

Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion zu schaffen, die praktisch aufzuwickeln sowie mitzunehmen ist und leicht handhabbar sowie gut benutzbar ist.

Technische Lösung

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die o.g. Aufgabe wird gelöst durch die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion, umfassend:
ein Klemmelement, das aus zwei gegenüberliegenden Klemmplatten ausgebildet ist, die an ihrem mittleren Abschnitt miteinander gelenkig verbunden sind, wobei die zwei gegenüberliegenden Endteile der beiden Klemmplatten zusammen eine Öffnung bilden. Zudem bilen die beiden Klemmplatten einen Aufnahmeraum über der Gelenkachse, so daß beiderseits der jeweiligen Klemmplatten zwei Klemmarme sich nach unten erstrecken; am oberen Abschnitt der beiden Klemmplatten ist eine Rückstellfeder angeordnet, die ein sich naturgemäß ergebendes Zusammenklemmen der unter der Gelenkachse befindlichen unteren Abschnitte der beiden Klemmplatten ermöglicht;
einen Leuchtsockel, der im Aufnahmeraum des Klemmelements gelenkig angeordnet und mit zwei miteinander zusammenpassenden Gehäusedeckeln versehen ist; an der Innenseite an einem Ende der Gehäusedeckel ist jeweils eine vertiefte Einsteckbuchse vorgesehen, die miteinander zusammen ein Einsteckloch bildet; an dem der Einsteckbuchse zugewandten Ende der beiden Gehäusedeckel ist mittels einer Leiterplatte ein oder eine Vielzahl von lichtemittierenden Elementen angebracht, wobei der eine Gehäusedeckel an derjenigen Stelle, die mit dem lichtemittierenden Element korrespondiert, einen Hohlraum aufweist, in den ein Leuchtschirm eingesetzt ist;
eine Aufwickeleinheit, die im Leuchtsockel gelenkig angeordnet ist und eine Rolle aufweist, in der eine schneckenförmige Feder angeordnet ist, deren beide Enden jeweils an der Rolle und dem Leuchtsockel derart eingerastet sind, daß die Rolle nach dem Drehen eine rückstellende Vorspannung erzeugen kann; und
einen Stromstecker, der in die vorgenannte Einsteckbuchse eingesteckt oder daraus ausgenommen werden kann und eine Leitung zum Stromtransport aufweist, wobei die Leitung an einem Ende mit der Leiterplatte des Leuchtsockels verbunden ist und auf der Rolle der vorgenannten Aufwickeleinheit aufgerollt und aufbewahrt wird.

Durch die vorstehende Ausgestaltung stellt die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung gemäß dem Bedarf des Benutzers eine Lichtquelle zur Verfügung. Dabei lassen sich der Stromstecker und die Leitung im Leuchtsockel einstecken und aufrollen, so daß der Benutzer sie bequem handhaben sowie aufbewahren und somit praktisch mitnehmen sowie benutzen kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

1 zeigt eine dreidimensionale Außenansicht einer erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung.

2 zeigt eine dreidimensionale Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung, wobei die Bauteile der Erfindung veranschaulicht werden.

3 zeigt eine Explosionsdarstellung der teilweise zusammengebauten Bauteile der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung, wobei der grobe Zusammenbau der Bauteile und ihre relativen Verhältnisse veranschaulicht werden sollen.

4 zeigt eine Querschnittansicht der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung.

5 zeigt eine senkrechte Schnittansicht der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung.

6 zeigt eine Querschnittansicht der Betätigung der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung beim Einsatz.

7 zeigt eine senkrechte Schnittansicht der Betätigung der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung beim Einsatz.

8 zeigt ein Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung, wobei die Klemmvorrichtung an einem Laptop festklemmt.

Wege der Ausführung der Erfindung

Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung anhand der detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Jedoch soll die Erfindung nicht auf die Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen beschränkt werden.

Bei der Erfindung handelt es sich um eine Klemmvorrichtung, die an einem Buch oder einer LCD-Anzeige festklemmt. Wie aus 1, 2 ersichtlich, umfasst die Klemmvorrichtung ein Klemmelement 10, einen Leuchtsockel 20, eine Aufwickeleinheit 30 und einen Stromstecker 40, wobei gilt: die Aufwickeleinheit 30 ist im Leuchtsockel 20 angeordnet, der am Klemmelement 10 gelenkig angeordnet ist; der Stromstecker 40 weist eine Leitung 45 zum Stromtransport auf und wird über die Aufwickeleinheit 30 automatisch im Leuchtsockel 20 aufgerollt.

1, 2, 3 zeigen das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Klemmelement 10 ist aus zwei gegenüberliegenden Klemmplatten 11 ausgebildet, deren beide gegenüberliegende Klemmteile zusammen einen Aufnahmeraum über der Gelenkachse des Leuchtsockels 20 bilden, so daß beiderseits der jeweiligen Klemmplatten 11 zwei Klemmarme 13 sich nach unten erstrecken; am mittleren Abschnitt der Klemmarme 13 der Klemmplatten 11 sind gegenüberliegende Gelenklöcher 14 zur Gelenkverbindung erhoben angeordnet, während am unteren Abschnitt der beiden Klemmarme 13 jeweils ein flexibler Belag 15 an der Oberfläche der Klemmplatte 11 angeordnet ist. Der Belag 15 sorgt für höhere Reibungskraft, um ein unerwünschtes Abrutschen der Klemmvorrichtung zu vermeiden und zugleich die Oberfläche des festzuklemmenden Gegenstandes zu schützen. An den beiden Klemmarmen 13 der Klemmplatten 11 ist jeweils ein Einsetzloch 16 über die Gelenkachse des Leuchtsockels 20 angeordnet, wobei die beiden Gelenklöcher 16 gegenüber liegen. In den beiden Gelenklöchern 16 wird eine Rückstellfeder 17 aufgenommen, die ein sich naturgemäß ergebendes Zusammenklemmen der unter der Gelenkachse befindlichen unteren Abschnitte der beiden Klemmplatten 11 des Klemmelements 10 ermöglicht.

Der Leuchtsockel 20 ist mit zwei miteinander zusammenpassenden Gehäusedeckeln 21 ausgebildet. An der Innenseite an einem Ende der beiden Gehäusedeckel ist jeweils eine vertiefte Einsteckbuchse 22 vorgesehen, die miteinander zusammen ein Einsteckloch zur Aufnahme des Stromsteckers 40 bildet; an den beiden Wandrändern der Gehäusedeckel 21 kann ein gemeinsamer koaxialer Gelenkblock 23 angeordnet werden, wobei eine Gelenkachse 24 durch den Gelenklochblock 14 der Klemmplatte 11 und den korrespondierenden Gelenkblock 23 hindurch verläuft, so daß der Leuchtsockel 20 gelenkig im Aufnahmeraum 12 des Klemmelements 10 angeordnet wird. An einem Ende der Gelenkachse 24 sind ein sich entlang der Achse erstreckender Einschnitt 240 und ein aufgeweitetes Rastteil 241 ausgebildet, so daß die Gelenkachse 24 reibungslos durch den Gelenklochblock 14 und den Gelenkblock 23 hindurch verlaufen kann. Ferner ist an dem der Einsteckbuchse 22 zugewandten Ende der beiden Gehäusedeckel 21 des Leuchtsockels 20 ein oder eine Vielzahl von lichtemittierenden Elementen 26 mittels einer Leiterplatte 25 angebracht, wobei das lichtemittierende Element 26 in der Erfindung zum Zwecke eines Energieverbrauches als LED ausgeführt ist. Desweiteren weist der eine Gehäusedeckel 21 an derjenigen Stelle, die mit dem lichtemittierenden Element 26 korrespondiert, einen Hohlraum zur Aufnahme eines Leuchtschirms 27 auf, um das Licht gleichmäßig auszustrahlen; von der Innenseite des einen Gehäusedeckels 21 ragt eine Spindel 28 gegenüber dem anderen Gehäusedeckel 21 hervor, wobei an der Spindel 28 eine Aufwickeleinheit 30 gelenkig angeordnet ist.

Wie aus 4, 5 ersichtlich, weist die Aufwickeleinheit 30 eine an der Spindel 28 gelenkig angbringbare Rolle 31 auf, an deren Umfangsrand ein Rastzahn 32 zum Zwecke der Begrenzung ausgebildet ist. Die Rolle 31 kann die Leitung 95 des Stromsteckers 40 aufwickeln. Ferner ist in der Rolle 31 eine schneckenförmige Feder 33 angeordnet, deren beide Enden jeweils an der Rolle 31 und der Spindel 28 derart eingerastet sind, daß die Rolle 31 zum automatischen Aufwickeln der Leitung 45 kommt. Zudem ist an der Spindel 28 ein Begrenzungselement 34 angeordnet, das mit dem Rastzahn 32 der Rolle 31 in Eingriff kommt. Die Aufwickeleinheit 30 weist ein Druckstück 38 auf, das durch den Gehäusedeckel 21 des Leuchtsockels 20 hinausguckt und ein federndes Element 39 aufweist, das das Begrenzungselement 34 betätigen und sich zurückstellen kann. Beim Drücken des Druckstücks 38 bringt das federnde Element 39 das Begrenungselement 34 dazu, sich von der Rolle 31 zu trennen, die durch die Rückstellkraft der schneckenförmigen Feder 3 die Leitung 45 aufrollt (siehe 6, 7). Umgekehrt wird das Begrenungselement 34 beim Freilassen des Druckstücks 38 sich zurückstellen und wieder die Rolle 31 sperren, um das Aufrollen der Leitung 45 zu stoppen (siehe 6, 7).

Die Leitung 45 des Stromsteckers 40 ist an einem Ende mit der Leiterplatte 25 des Leuchtsockels 20 verbunden, um das lichtemittierende Element 26 mit Strom zu versorgen. Beim Stromstecker 40 handelt es sich hier um einen typischen USB-Stecker, so daß die Klemmvorrichtung über einen USB-Anschluß einer elektrischen Einrichtung mit Strom versorgt werden kann. Dadurch ist die Klemmvorrichtung für verschiedene Einrichtungen geeignet und außerdem mobil, um eine stabile Beleuchtung zur Verfügung zu stellen. Somit wird eine leicht aufrollbare und tragbare Klemmvorrichtung mit Beleuchtungsfunktion aufgebaut.

Zur praktischen Anwendung der Erfindung nehmen Sie bitte Bezug auf 1 und 4 bis 8. Die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung kann an einer Einrichtung mit einem entsprechenden USB-Anschluß, z.B. an einem Buch, einer Notenschrift oder einer LED-Anzeige festklemmen. Dabei wird der Leuchtsockel 20 relativ zum Klemmelement 10 gelenkig in einen angemessenen Winkel gedreht werden; danach drückt ein Finger auf die oberen Abschnitte der beiden Klemmplatten 11 des Klemmelements 10, so daß die unteren Abschnitte der Klemmarme 13 der Klemmplatten 11 sich aufweiten können und an den Rändern des festzuklemmenden Gegenstandes festhalten können. Wenn der Benutzer die Klemmplatten 11 freilässt, werden sie unter der Einwirkung der Rückstellfeder 17 automatisch festklemmen, wobei die flexiblen Beläge 15 am Innenrand der Klemmarme 13 für eine Antirutsch-Wirkung sorgen und die Oberfläche des festzuklemmenden Gegenstands vor Verkratzen schützen.

Anschließend kann der Benutzer den Stromstecker 40 und somit auch die mit ihm verbundene Leitung 45 herausziehen, so daß die Rolle 31 der Aufwickeleinheit 30 über die schneckenförmige Feder 33 eine Rückstell-Vorspannung erzeugt, und daß die Rolle 31 durch das Begrenzungselement 34 begrenzt wird, um die Leitung 45 auf eine angemessene Länge zu bestimmen; hierzu wird der Stromstecker 40 in eine entsprechende Steckdose eingesteckt, wodurch das lichtemittierende Element 26 im Leuchtsockel 20 Licht ausstrahlen wird.

Nach der Benutzung braucht der Benutzer bloß den Stronstecker 40 aus der Steckdose herauszuziehen und das aus dem Leuchtsockel 20 herausguckende Druckstück 38 der Aufwickeleinheit 30 zu drücken, dann lässt das Begrenzungselement 34 die Rolle 31 der Aufwickeleinheit 30 frei, so daß die Rolle 31 mit der Rückstell-Vorspannung der schneckenförmige Feder 33 die Leitung 45 automatisch aufrollen und den Stromstecker 40 in die Einsteckbuchse 22 des Leuchtsockels einstecken kann; schließlich wird der Leuchtsockel 20 in den Aufnahmeraum 12 des Klemmelements 10 zurückgedreht, so daß die Klemmvorrichtung keinen zuzätzlichen Platz beansprucht. Die Klemmvorrichtung ist vorteilhafterweise leicht aufrollbar, tragbar sowie mobil und trägt zum Schutz der Sehkraft des Benutzers bei.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht die Patentansprüche beschränken. Alle gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die die in diesem technischen Bereich Sachkundigen gemäß der Beschreibung und den Zeichungen der Erfindung vornehmen, gehören zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung. Der Schutzbereich der Erfindung. richtet sich auf die nachstehenden Patentansprüche.

10
Klemmelement
11
Klemmplatte
12
Aufnahmeraum
13
Klemmarm
14
Gelenklochblock
15
Belag
16
Einsetzloch
17
Rückstellfeder
20
Leuchtsockel
21
Gehäusedeckel
22
Einsteckbuchse
23
Gelenkblock
24
Gelenkachse
240
Einschnitt
241
Rastteil
25
Leiterplatte
26
lichtemittierendes Element
27
Leuchtschirm
28
Spindel
30
Aufwickeleinheit
31
Rolle
32
Rastzahn
33
schneckenförmige Feder
34
Begrenzungselement
38
Druckstück
39
federndes Element
40
Stromstecker
45
Leitung