Title:
Lamp e.g. flashlight, for use in living area, has illuminants held in housing and connected with stationary power source, where accumulator battery is arranged in housing and chargeable by power source
Kind Code:
U1


Abstract:
The lamp has two illuminants (5, 6) held in a housing (1) and connected with a stationary power source. A holder is mounted in the power source in a fixed manner, where the housing is inserted into the holder for manual removal. An accumulator battery is arranged in the housing and chargeable by the power source, where the illuminants are operable at the housing. The illuminants are created by high performance-light emitting diode (LED) with a convex lens.



Application Number:
DE202007006606
Publication Date:
07/12/2007
Filing Date:
05/09/2007
Assignee:
Wilhelm Koch GmbH (Rheda-Wiedenbrück, 33378, DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Loesenbeck und Kollegen (Bielefeld, 33602)
Claims:
1. Lampe, mit einem in einem Gehäuse (1) gehaltenen Leuchtmittel (5, 6), das mit einer ortsfesten Stromquelle (9) in Wirkverbindung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Stromquelle (9) ortsfest montierbarer Halter (2) vorgesehen ist, in den das Gehäuse (1) zum händischen Herausnehmen einsetzbar ist, wobei in dem Gehäuse (1) Akkumulatoren angeordnet sind, die über die Stromquelle ladbar sind, oder Batterien, mit denen das Leuchtmittel (6) bei aus dem Halter (3) entnommenem Gehäuse (1) betreibbar ist.

2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Leuchtmittel (5, 6) vorgesehen sind, von denen das Leuchtmittel (5) als Orientierungsleuchte mit geringer Lichtintensität und das Leuchtmittel (6) als Direktleuchte ausgebildet ist.

3. Lampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das als Orientierungsleuchte fungierende Leuchtmittel (5) LED's aufweist, die das Licht seitlich in eine Lichtleiterplatte einspeisen.

4. Lampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das als Direktlicht fungierende Leuchtmittel (6) von einer Hochleistungs-LED mit Sammellinse erzeugt wird.

5. Lampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) quaderförmig ausgebildet ist und durch Klemmung im Halter (3) gehalten ist.

6. Lampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (3) Kontakte (8) aufweist, die mit Kontakten des Gehäuses (1) zum Betrieb der Leuchtmittel (5, 6) in Wirkverbindung stehen.

7. Lampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel (5, 6) über einen Schalter (7) betätigbar sind.

8. Lampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (7) als Taster zum Einschalten des Direktlichts ausgebildet ist.

9. Lampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Orientierungslicht (5) auf der dem Halter (3) abgewandten Breitseite des Gehäuses (1) angeordnet ist.

10. Lampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (6) für das Direktlicht an einer Stirnseite des Gehäuses (1) angeordnet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Lampe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es sind Lampen bekannt, die fest installiert als sogenannte Orientierungsleuchten in Wohnbereichen Verwendung finden. Dabei kommen insbesondere Leuchtmittel mit geringer Helligkeit zum Einsatz, da diese den gestellten Anforderungen durchaus genügen.

Darüber hinaus sind diese Orientierungsleuchten üblicherweise fest installiert, so dass sie ausschließlich für den gedachten Zweck einsetzbar sind.

In vielen denkbaren Situationen wird jedoch eine mobile Lampe gewünscht, die ein gerichtetes Licht ausstrahlt. So ist beispielsweise bei einem Stromausfall, oder wenn keine Allgemeinbeleuchtung eingeschaltet werden soll bzw. wenn ein Lichtschalter nicht in erreichbarer Nähe ist, eine solche Lampe sinnvoll. Bislang kann hierzu bestenfalls eine Taschenlampe genutzt werden, die jedoch im Bedarfsfall immer erreichbar sein muss.

Da in der Praxis häufig das Bereitlegen einer Taschenlampe vergessen wird, kann es in diesen Fällen zu durchaus unfallträchtigen Situationen kommen, zumal, wie erwähnt, die vorhandenen Orientierungsleuchten hinsichtlich ihrer Ausleuchtwirkung unbefriedigend sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lampe der gattungsgemäßen Art so weiterzuentwickeln, dass ihre Verwendungsfähigkeit mit konstruktiv geringem Aufwand verbessert wird.

Diese Aufgabe wird durch eine Lampe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Eine in diesem Sinne ausgebildete Lampe ist nun sowohl als Orientierungsleuchte wie auch als mobile Lampe einsetzbar. Dabei ist sie zum letzteren Zweck lediglich aus dem Halter herauszunehmen, während sie als Orientierungsleuchte dauerhaft im Halter verbleibt.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lampe als Orientierungsleuchte ein Leuchtmittel mit mäßiger Intensität aufweist, während ein zweites Leuchtmittel so ausgebildet ist, dass es sozusagen als Direktlicht einen gerichteten Lichtaustritt aufweist.

Der Halter kann so ausgebildet sein, dass er fest an einer Wand montiert und direkt an eine Stromquelle angeschlossen ist. Denkbar ist aber auch, den Halter mit Steckerstiften zu versehen und diese in eine bauseits vorhandene Steckdose einzustecken.

In jedem Fall weist der Halter elektrische Kontaktflächen auf, die mit Kontaktflächen des Gehäuses in Wirkverbindung bringbar sind, so dass das im Gehäuse befindliche Leuchtmittel mit Strom versorgt wird.

Dabei kann dieses Leuchtmittel über einen am Gehäuse angebrachten Schalter ein- und ausgeschaltet werden, vorzugsweise über eine sogenannte Flip-Flop-Schaltung, bei der über einen Tastendruck die Ein- und Ausschaltung erfolgt.

Mittels dieses Schalters ist auch das Direkt-Leuchtmittel schaltbar, wenn das Gehäuse aus dem Halter herausgenommen ist, wobei dann die Orientierungsleuchte eingeschaltet ist.

Dieses Leuchtmittel kann über eingesetzte Batterien oder Akkumulatoren gespeist werden, wobei letztere geladen werden, wenn das Gehäuse in der Halterung einliegt.

Während das Orientierungslicht von LED's erzeugt wird, die das Licht seitlich in eine Lichtleiterplatte einspeisen, wird das Direktlicht von einer Hochleistungs-LED mit einer Sammellinse erzeugt.

Die Ausbildung der Lampe als Orientierungsleuchte einerseits und Direktleuchte andererseits bietet eine ganze Reihe von Vorteilen.

Dabei ist zunächst zu erwähnen, dass auf eine separate Direktleuchte, also eine Taschenlampe, verzichtet werden kann.

Darüber hinaus ist die Direktleuchte auch sofort bei Bedarf auffindbar, da ihre Position durch das Orientierungslicht ohne weiteres erkennbar ist.

Im Bedarfsfall besteht somit ein sofortiger Zugriff auf die Direktleuchte, ohne dass, wie üblich, im Dunkeln danach gesucht werden muss.

Naturgemäß ergeben sich daraus nicht nur Handhabungs-, sondern auch Sicherheitsvorteile, da durch die nun vorhandene Direktbeleuchtung der zu beschreitende Weg erkannt und vorhandene Hindernisse umgangen werden können.

Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Es zeigen:

1 bis 4 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lampe in unterschiedlichen Gebrauchsstellungen, jeweils in einer perspektivischen Ansicht.

In den Figuren ist eine Lampe dargestellt, die ein quaderförmiges Gehäuse 1 aufweist, in dem zwei Leuchtmittel 5, 6 angeordnet sind, von denen das Leuchtmittel 5 in einer der Breitseiten des Gehäuses 1 und das Leuchtmittel 6 in einer Stirnseite angeordnet sind.

Dabei bildet das Leuchtmittel 5 im Funktionsfall eine Orientierungsleuchte mit geringer Lichtstrahlung, die von LED's erzeugt wird, die das Licht in eine Lichtleiterplatte einspeisen.

Das Leuchtmittel 6 erzeugt ein Direktlicht mittels einer Hochleistungs-LED im Zusammenspiel mit einer Sammellinse.

Dieses Direktlicht kann durch einen Schalter 7 über Tastendruck ein- und ausgeschaltet werden.

Erfindungsgemäß ist das Gehäuse 1 in Funktion als Orientierungsleuchte in einem Halter 3 gehalten, der an eine ortsfeste Stromquelle 9 angeschlossen ist.

Wie besonders deutlich in der 2 zu erkennen ist, ist der Halter L-förmig ausgebildet und weist einen längeren Schenkel 3, einen kürzeren abgewinkelten Schenkel 4 sowie eine sich daran anschließende Anschlagkante 10 auf. Das Gehäuse 1 wird vorzugsweise klemmend im Halter gehalten, wozu der lichte Abstand zwischen der Anschlagkante 10 und dem längeren Schenkel 3 geringfügig kleiner ist als die zugeordnete Dicke des Gehäuses 1.

Während, wie erwähnt, die 1 das Gehäuse 1 in Funktion als Direktleuchte, vergleichbar einer Taschenlampe, zeigt, ist in der 2 der Halter 2 in montierter Stellung dargestellt, während die 3 und 4 die Positionen wiedergeben, in denen das Gehäuse 1 in den Halter 3 eingesteckt wird bzw. ist, zur Funktion als Orientierungsleuchte (4).

Der Halter 2 weist im Bereich seines längeren Schenkels 3, der praktisch eine Rückwand bildet, Kontakte 8 auf, die mit nicht dargestellten elektrischen Kontakten des Gehäuses 1 in Wirkverbindung stehen und über die zum einen eine Stromversorgung des Leuchtmittels 5 der Orientierungsleuchte und zum anderen eine Stromversorgung von in dem Gehäuse 1 angeordneten Akkumulatoren erfolgt. Denkbar ist auch, anstelle der Akkumulatoren Batterien einzusetzen, die ebenso wie die Akkumulatoren zum Betrieb des Gehäuses 1 als Direktleuchte zum Einsatz kommen.

Mittels des Schalters 7 ist auch das Leuchtmittel 5 als Orientierungsleuchte ein- und ausschaltbar. Im übrigen ist dieses Leuchtmittel 5 durch eine ein Streulicht erzeugende Platte 5 abgedeckt.

Zum Auswechseln von Batterien oder Akkus kann das Gehäuse 1 zweischalig ausgebildet sein.