Title:
Motorcycle lamp has lights divided into separate groups having different radiation directions and electronic control of on-off switching
Kind Code:
U1


Abstract:
A motorcycle lamp comprises lights (2) and a lamp holder (1), switch and control electronics (3) and a voltage source and switch (5). The lights are divided into at least two groups and the radiation direction of the second and subsequent groups differ from that of the first group and can be independently switched on and off by means of the control electronics through at least one switch.



Application Number:
DE202006014273
Publication Date:
12/28/2006
Filing Date:
09/13/2006
Assignee:
Kuhblank, Martin (Berlin, 10625, DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Kietzmann, Vosseberg, Röhnicke Patentanwälte Rechtsanwalt Partnerschaft (Berlin, 10117)
Claims:
1. Fahrradlampe, aufweisend
a) Fassungen zum Aufnehmen von Leuchtmitteln (1),
b) Leuchtmitteln (2),
c) eine Schalt- und Steuerelektronik (3),
d) eine Spannungsquelle (4),
e) einen Schalter (5),
wobei die Leuchtmittel (2) in mindestens zwei Gruppen von Leuchtmitteln eingeteilt sind und die Abstrahlrichtung des emittierten Lichts der zweiten und jeder weiteren Gruppe von Leuchtmitteln von der Abstrahlrichtung des emittierten Lichts der ersten Gruppe von Leuchtmitteln verschieden ist und wobei die mindestens zwei Gruppen von Leuchtmitteln durch die Schalt- und Steuerelektronik (3) über mindestens einen Schalter (5) unabhängig voneinander an- und/oder ausgeschaltet werden können.

2. Fahrradlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel (2) Leuchtdioden (LEDs) sind.

3. Fahrradlampe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass, jede Gruppe von Leuchtmitteln (2) separat an- und abschaltbar ist.

4. Fahrradlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gruppe von Leuchtmitteln aus nur einem Leuchtmittel (2) oder aus eine Anzahl von Leuchtmitteln (2) besteht.

5. Fahrradlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (5) zum An- und Ausstellen der einzelnen Gruppen von Leuchtmitteln an einem von der Fahrradlampe räumlich distanziertem Ort am Gestell des Fahrrades, vorzugsweise am Lenker, angebracht ist.

6. Fahrradlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (5) zum Zuschalten und Abschalten einzelner Gruppen von Leuchtmitteln ein gegenüber der Lichtintensität empfindlichen Sensor ist, so dass das Abschalten und Zuschalten Abschalten einzelner Gruppen von Leuchtmitteln in Abhängigkeit vom Grad der Lichtintensität erfolgt.

7. Fahrradlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstrahlrichtung des emittierten Lichts jeder einzelnen Gruppe von Leuchtmittel manuell einstellbar ist.

8. Fahrradlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle eine Batterie ist.

9. Fahrradlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle, vorzugsweise ein Akkumulator, mit Solarzellen verbunden ist, wobei die Solarzellen in oder auf dem Fahrradgestell oder der Fahrradlampe angeordnet sind und wobei die Spannungsquelle über eine Aufladeelektronik von den Solarzellen gespeist wird.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Fahrradlampe, die mehrere voneinander unabhängig an und abschaltbare Gruppe von Leuchtmitteln aufweist.

Zum Ausleuchten der Straße in der Dunkelheit gehören Fahrradlampen seit jeher zur Grundausstattung eines jeden Fahrrades. Aus dem Stand der Technik sind diverse Fahrradlampen bekannt, die mit entweder mit einem oder mehreren Leuchtmitteln ausgestattet sind. Allen diesen Fahrradlampen ist jedoch gemein, dass sie, sind sie eingeschaltet, nur einen bestimmten Bereich vor oder auch hinter dem Fahrrad ausleuchten. Die Größe des Lichtkegels hängt wesentlich von der Art und Anordnung der Leuchtmittel sowie von den verwendeten Reflektoren ab. Nachteilig ist jedoch, dass der Lichtkegel unveränderlich eingestellt ist und den Lichtverhältnissen nicht angepasst werden kann. Insbesondere in ländlichen Gegenden, in denen teilweise eine Straßenbeleuchtung fehlt, ist es nachteilig, die Ausleuchtung der Straße den Licht- und Straßenverhältnissen nicht anpassen zu können. Insbesondere Randbereich der Straße werden vom Lichtkegel der Fahrradlampen nicht ausgeleuchtet und bleiben für den Fahrradfahrer im Dunkeln. Unebenheiten, Hindernisse oder Gegenstände werden folglich nicht gesehen und können beim Übersehen zu Unfällen führen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fahrradlampe anzugeben, welche angepasst an die Licht- und Straßenverhältnissen eine optimale Ausleuchtung der Straße ermöglicht.

Zur Lösung der Aufgabe gibt die Erfindung eine Fahrradlampe an, welche Fassungen zum Aufnehmen von Leuchtmitteln, Leuchtmittel, eine Schalt- und Steuerelektronik, eine Spannungsquelle, einen Schalter aufweist, wobei die Leuchtmittel in mindestens zwei Gruppen von Leuchtmitteln eingeteilt sind und die Abstrahlrichtung des emittierten Lichts der zweiten und jeder weiteren Gruppe von Leuchtmitteln von der Abstrahlrichtung des emittierten Lichts der ersten Gruppe von Leuchtmitteln verschieden ist und wobei die mindestens zwei Gruppen von Leuchtmitteln durch die Schalt- und Steuerelektronik über mindestens einen Schalter unabhängig voneinander an- und/oder ausgeschaltet werden können.

Eine Gruppe von Leuchtmitteln ist definiert als ein einzelnes Leuchtmittel oder eine Anzahl von mehreren Leuchtmitteln.

Mit dieser Fahrradlampe wird erreicht, dass der Fahrradfahrer während der Fahrt über den Schalter und die Schalt- und Steuerelektronik Gruppe von Leuchtmitteln an- und ausschalten kann. Die Gruppen von Leuchtmitteln sind derart in der Fahrradlampe platziert, dass mit Hinzuschalten oder entsprechendem Abschalten einer oder mehrerer Gruppen von Leuchtmitteln der von der Fahrradlampe ausgestrahlte Lichtkegel vergrößert oder verkleinert wird.

Vorteilhaft hieran ist, dass durch Hinzuschalten einzelner Gruppen von Leuchtmitteln, die in eine bestimmte Ausstrahlrichtung justiert sind, bestimmte Bereiche der Straße bewusst beleuchtet werden können. So kann im Fall eines von der Straßenbeleuchtung unbeleuchteten Randbereiches der Straße durch Hinzuschalten der zweiten oder mehrerer Gruppen von Leuchtmitteln zur ersten Gruppe von Leuchtmitteln der Lichtkegel der Fahrradlampe auf den Straßenrad erweitert werden, sodass der Fahrradfahrer auch diesen Straßenbereich einsehen kann. Wird die zusätzlich Ausleuchtung nicht mehr benötigt, kann sie jederzeit über den Schalter und die Schalt- und Steuerelektronik ausgeschaltet werden. Eine Erweiterung des Lichtkegels kann natürlich auch in Richtung der Straßenmitte und in Fahrtrichtung erfolgen.

Vorteilhafterweise sind die Leuchtmittel Leuchtdioden, sogenannte LEDs, die aufgrund ihres nahezu punktförmigen Lichtkegels eine gezielte Ausleuchtung ermöglichen.

Vorzugsweise weist jede Gruppe von Leuchtmitteln eine andere Abstrahlrichtung auf. Jede Gruppe von Leuchtmitteln ist über die Schalt- und Steuerelektronik separat an- und abschaltbar.

Somit kann durch variierende Kombination einzelner Gruppen von Leuchtmitteln eine Lichtkegel erzeugt werden, der den Bedürfnissen des Fahrradfahrers sowie den Beleuchtungsverhältnissen der Straße optimal angepasst ist.

Der Schalter zum An- und Ausstellen der einzelnen Gruppen von Leuchtmitteln kann an einem von der Fahrradlampe räumlich distanziertem Ort am Gestell des Fahrrades, vorzugsweise am Lenker, angebracht sein. Dies erleichtert das Bedienen der Fahrradlampe während der Fahrt. Die Übertragung der Schaltsignale kann drahtlos oder über eine Leitung erfolgen. Insofern eine drahtlose Schaltung und Steuerung eingerichtet ist, ist im Fahrradlampengehäuse ein entsprechendes Empfängergerät für die Signale vom Schalter eingerichtet.

Der Schalter zum Zuschalten und Abschalten einzelner Gruppen von Leuchtmitteln kann ein gegenüber der Lichtintensität empfindlicher Sensor sein, so dass das Abschalten und Zuschalten Abschalten einzelner Gruppen von Leuchtmitteln in Abhängigkeit vom Grad der Lichtintensität erfolgt. So wird die emittierte Lichtstärke der Leuchtmittel oder die Anzahl der Licht emittierenden Leuchtmittelgruppen bei abfallender Lichtintensität erhöht.

In einer besonderen Ausführungsform ist die Abstrahlrichtung des emittierten Lichts jeder einzelnen Gruppe von Leuchtmittel manuell einstellbar. Hierbei kann jede Gruppe von Leuchtmitteln auf einem separaten Bauteil angeordnet sein. Die Justierung erfolgt in der Form, dass entweder das gesamte Bauteil bzw. die Bauteile der Fahrradlampe, in welchen die Fassungen für die Leuchtmittel eingelassen sind, oder die Fassungen selbst dreh- und schwenkbar gelagert sind und mechanisch festgestellt werden können. Es kann auch eine elektronische Justierung eingerichtet sein, wobei die Ausrichtung der Gruppen von Leuchtmitteln über einen zweiten Schalter, der ebenfalls am Lenker oder anderorts am Gestell des Fahrrades angebracht sein kann, erfolgt.

Die die Fassungen für die Gruppen von Leuchtmitteln tragenden Bauteile können leistenförmig, kreisbogenförmig oder auch halbkreisförmig sein. Diese können aber auch jede andere geometrische Form aufweisen.

Die Spannungsquelle kann eine Batterie sein. Die Fahrradlampe kann aber auch herkömmlich über ein Dynamo mit Energie gespeist werden. In ein weiteren Ausführungsform ist die Spannungsquelle, vorzugsweise ein Akkumulator, mit Solarzellen verbunden, wobei die Solarzellen in oder auf dem Fahrradgestell oder der Fahrradlampe angeordnet sind und die Spannungsquelle über eine Aufladeelektronik von den Solarzellen gespeist wird. Die Fahrradlampe kann sowohl eine Front- als auch eine Rücklichtlampe sein.

Nachstehend wird die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert.

1: Fahrradlampe mit trapezförmigen Querschnitt und mit drei Gruppen von Leuchtmitteln

2: Fahrradlampe mit halbkreisförmigen Querschnitt und mit fünf Gruppen von Leuchtmitteln

3: verschiedene Ausführungsformen der Fahrradlampe

4: Beispiel einer möglichen Kombination mehrere Lichtkegel verschiedener Gruppe von Leuchtmitteln

1 zeigt eine Fahrradlampe mit trapezförmigen Querschnitt und mit drei Gruppen von Leuchtmitteln (A, B, C), die auf der Oberfläche des die Fassungen 1 für die Leuchtmittel 2 tragenden Bauteils angeordnet sind. Die erste Gruppe von Leuchtmitteln (A) strahlt Licht in Abstrahlungsrichtung (a), die zweite Gruppe von Leuchtmitteln (B) in Abstrahlungsrichtung (b) und die dritte Gruppe von Leuchtmitteln (C) in die Abstrahlungsrichtung (c) ab. Die Abstrahlungsrichtungen (b, c) der Gruppen von Leuchtmitteln B und C strahlen in einem Winkel α bzw. β zur Abstrahlungsrichtung (a) der Gruppe von Leuchtmitteln A ab. Auf oder in der Fahrradlampe ist eine Schalt- und Steuerelektronik 3 eingerichtet. Die Fahrradlampe wird von einer Spannungsquelle 4, hier einer herkömmlichen Batterie, mit Energie gespeist. Die Fahrradlampe weist einen Schalter 5 auf, über welchen die einzelnen Gruppen (A, B, C) von Leuchtmitteln an- und ausgeschaltet werden können.

Die 2 zeigt eine alternative Ausführungsform der Fahrradlampe, wobei die Fahrradlampe fünf Gruppe von Leuchtmitteln (A, B, C, D, E) aufweist, die auf einer bogenförmigen Oberfläche eines die Fassungen 1 für die Leuchtmittel 2 tragenden Bauteils angeordnet sind. Auf der Oberfläche der Fahrradlampe sind neben einer Schalt- und Steuerelektronik 3 Solarzellen 6 angeordnet, die über eine Aufladeelektronik den Akku 4 mit Energie speisen. Die Gruppe von Leuchtmitteln (A, B, C, D, E) werden über den Schalter 5 am Lenker der Fahrrades an- und ausgeschaltet. Die Übertragung des Steuersignals erfolgt drahtlos.

3 zeigt in verschiedene Ausführungsformen der Fahrradlampe. 3-1 zeigt eine Anordnung der Leuchtmittel auf ebenen Flächen. Die 3-2, 3-3a und 3-3b Ausführungsformen mit Kreisbogenform oder mit Halbkreisform.

4 zeigt die Kombination zweier Lichtkegel A und C, wobei der Lichtkegel A der Gruppe von Leuchtmitteln A die Fahrtrichtung, der Lichtkegel C der Gruppe von Leuchtmitteln C den Straßenrand ausleuchtet. Beide Lichtkegel können unabhängig voneinander an- und ausgeschaltet werden.

1
Fassungen zum Aufnehmen von Leuchtmitteln
2
Leuchtmitteln
3
eine Schalt- und Steuerelektronik
4
eine Spannungsquelle
5
einen Schalter
6
Solarzellen