Title:
Lighting device to be portable has a lamp base for holding a device to supply power and a lamp cover for holding a means of lighting operated by the device to supply power/batteries
Kind Code:
U1


Abstract:
A swiveling device (4) links to a lamp base (2) and a lamp cover (3) so as to swivel them in relation to each other. The lamp base has a base molded dish, especially made from rubber, and a part (21) to hold batteries fitted in it, into which one or more batteries (26) can be inserted.



Application Number:
DE202006013180
Publication Date:
12/21/2006
Filing Date:
08/28/2006
Assignee:
Petzoldt CP-Leuchten GmbH (Kirchheim, 85551, DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner GbR (München, 80801)
Claims:
1. Leuchtenvorrichtung (1), mit:
einem Leuchtenboden (2) zur Aufnahme einer Energieversorgungseinrichtung (26, 29); und
einem Leuchtendeckel (3) zur Aufnahme mindestens eines durch die Energieversorgungseinrichtung (26, 29) betreibbaren Leuchtmittels (50);
gekennzeichnet durch
eine Schwenkeinrichtung (4), welche mit dem Leuchtenboden (2) und dem Leuchtendeckel (3) für eine Verschwenkung derselben relativ zueinander koppelbar ist.

2. Leuchtenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenboden (2) eine Bodenformschale (20), insbesondere aus Gummi, und ein darin aufgenommenes Batterieaufnahmeteil (21) aufweist, in welches eine oder mehrere Batterien (26) einsetzbar sind.

3. Leuchtenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtendeckel (3) eine Deckelformschale (30), insbesondere aus Gummi, und ein darin aufgenommenes Deckelteil (31), insbesondere ein Aluminiumdeckelteil, aufweist, in welches das mindestens eine Leuchtmittel (50) mitsamt zugeordneter Elektronik (5) einsetzbar ist.

4. Leuchtenvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelformschale (30) eine Lichtaustrittsöffnung (32), vorzugsweise in Form eines Auges, und ein Bedienelement (34) zum Ein- und Ausschalten der Leuchtenvorrichtung (1), insbesondere einen Folientaster, aufweist.

5. Leuchtenvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (31) des Leuchtendeckels (3) eine Ausnehmung (35) aufweist, in welche das mindestens eine Leuchtmittel (50) mitsamt zugeordneter Elektronik (5) einsetzbar und mit einem PUR-Material eingießbar ist.

6. Leuchtenvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (4) im Bereich einer Stirnseite der Leuchtenvorrichtung (1) vorgesehen ist und einen Schwenkbolzen (40), welcher mindestens einen Schraubenkopf (41) mit mehreren Lochbohrungen (42) besitzt und fest mit entweder dem Leuchtenboden (2) oder dem Leuchtendeckel (3) an einer Stirnseite davon verbindbar ist, und mindestens eine Kugelrasteinrichtung (43) aufweist, welche mit dem mindestens einen Schraubenkopf (41) mit mehreren Lochbohrungen (42) rastend in Eingriff bringbar und fest mit dem anderen von dem Leuchtenboden (2) und dem Leuchtendeckel (3) an der entsprechenden Stirnseite davon verbindbar ist.

7. Leuchtenvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbolzen (40) fest mit zugeordneten Scharnierbögen (28) im Bereich der entsprechenden Stirnseite des Batterieaufnahmeteils (21) verbindbar ist.

8. Leuchtenvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbolzen (40) aus zwei Bolzenabschnitten besteht, welche miteinander fest verklebbar sind und welche an den freien Enden jeweils einen Schraubenkopf (41) mit mehreren Lochbohrungen (42) aufweisen.

9. Leuchtenvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (31) im Bereich der entsprechenden Stirnseite eine Bolzenführung (37) für eine drehgelagerte Aufnahme des Schwenkbolzens (40) und Kugelrastaufnahmestellen für eine feste Anbringung der jeweiligen Kugelrasteinrichtungen (43) aufweist.

10. Leuchtenvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenformschale (20) an der der Schwenkeinrichtung (4) gegenüberliegenden Stirnseite einen verschwenkbaren, vorzugsweise um 360° verschwenkbaren, elastischen Haken (23) aufweist.

11. Leuchtenvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelformschale (30) an der der Schwenkeinrichtung (4) gegenüberliegenden Stirnseite eine Einsteckausnehmung (38) für ein Einsetzen des freien Endes des Hakens (23) in einem zusammengeklappten Zustand der Leuchtenvorrichtung (1) aufweist.

12. Leuchtenvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenformschale (20) an der der Schwenkeinrichtung (4) gegenüberliegenden Stirnseite eine Einsteckausnehmung (24) für ein Einsetzen des freien Endes des Hakens (23) in einem auseinandergeklappten Zustand der Leuchtenvorrichtung (1) aufweist.

13. Leuchtenvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Leuchtmittel (50) als Hochleistungs-LED ausgebildet ist.

14. Leuchtenvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Batteriebestückung des Batterieaufnahmeteils (21) variabel ausgestaltet ist.

Description:

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Leuchtenvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.

Obwohl auf beliebige Leuchtenvorrichtungen anwendbar, werden die vorliegende Erfindung sowie die ihr zugrundeliegende Problematik in Bezug auf eine mobile Leuchtenvorrichtung näher erläutert.

Es sind mobile Leuchtenvorrichtungen bekannt, welche batteriebetrieben sind und ein Gehäuse zur Aufnahme der Batterien bzw. Akkumulatoren und der Leuchtmittel aufweisen. Dabei existieren insbesondere unterschiedliche, stabförmige Taschenlampen, welche im Stand der Technik hinlänglich beschrieben sind.

Bei derartigen gängigen Taschenlampen hat sich jedoch die Tatsache als nachteilig erwiesen, dass der Benutzer diese Taschenlampen in einer Hand festhalten muss, um den Lichtkegel der Taschenlampe auf einen vorbestimmten auszuleuchtenden Bereich oder Gegenstand zu richten. Allerdings benötigt der Benutzer in bestimmten Situationen, beispielsweise bei handwerklichen Tätigkeiten, beide Hände zur Handhabung der entsprechenden Werkzeuge. Hierbei müssen die gängigen Taschenlampen dann jedoch auf einen geeigneten Gegenstand derart abgelegt werden, dass der Lichtkegel den gewünschten Bereich ausleuchtet. Aufgrund der stabförmigen Ausgestaltung der üblichen Taschenlampen besteht in diesem Fall die Gefahr, dass die Taschenlampen von der erhöhten Unterlage herunterrollen und auf beispielsweise einen Werkstattboden aufprallen, wodurch die Taschenlampen Beschädigungen erleiden können.

Zur Lösung dieses Problems existieren einerseits Taschenlampen, welche mittels Gummibändern oder dergleichen an einem Körperteil, insbesondere an dem Kopf des Benutzers, befestigbar sind, und andererseits Taschenlampen, welche beispielsweise an der Rückseite der Leuchte einen Befestigungsclip zum Einhängen der Taschenlampe an einer Handtasche oder dergleichen aufweisen.

An diesen Ansätzen hat sich jedoch die Tatsache als nachteilig herausgestellt, dass die Verwendung derartiger Gummibänder oder Clips umständlich ist und derartige Taschenlampen nicht ohne einer Gefahr eines Herunterrollens auf vorbestimmten Gegenständen stabil abgelegt werden können.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchtenvorrichtung, insbesondere eine mobile Leuchtenvorrichtung, zu schaffen, welche die oben genannten Nachteile beseitigt und welche insbesondere eine Ausleuchtung des gewünschten Gegenstandes oder Bereiches auf einfache und sichere Weise gewährleistet, ohne dass der Benutzer die Taschenlampe mit einer Hand handhaben muss.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Leuchtenvorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.

Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Idee besteht darin, dass die Leuchtenanordnung einen Leuchtenboden zur Aufnahme einer Energieversorgungseinrichtung; einen Leuchtendeckel zur Aufnahme mindestens eines durch die Energieversorgungseinrichtung betreibbaren Leuchtmittels; und eine Schwenkeinrichtung aufweist, welche mit dem Leuchtenboden und dem Leuchtendeckel für eine Verschwenkung derselben relativ zueinander koppelbar ist.

Somit weist die vorliegende Erfindung gegenüber den bekannten Ansätzen den Vorteil auf, dass die Leuchtenvorrichtung mittels der Schwenkeinrichtung zwischen einem zusammengeklappten und einem auseinandergeklappten Zustand verschwenkbar ist, wobei die Leuchtenvorrichtung in dem auseinandergeklappten Zustand stabil auf einer geeigneten Oberfläche abgestellt oder in einer Hemdtasche, Hosentasche, einem Gürtel oder dergleichen eingehängt werden kann. Somit hat der Benutzer auch während der Benutzung der Leuchtenvorrichtung beide Hände zur Handhabung etwaiger Werkzeuge oder dergleichen frei.

Durch geeignete und stabile Positionierung der Leuchtenvorrichtung im auseinandergeklappten Zustand auf einer Oberfläche kann der Lichtkegel auf den auszuleuchtenden Gegenstand exakt eingestellt werden. Auch beim Einhängen in eine Hemdtasche oder eine Hosentasche, beispielsweise eine Tasche einer Latzhose, bleiben die Hände frei, wobei der Lichtkegel dennoch den auszuleuchtenden Gegenstand beleuchtet.

In den Unteransprüchen finden sich vorteilhaft Ausgestaltungen und Verbesserungen der im Schutzanspruch 1 angegebenen Leuchtenvorrichtung.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren der Zeichnung näher erläutert.

Von den Figuren zeigen:

1 eine erste Explosionsdarstellung einer Leuchtenvorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 eine zweite Explosionsdarstellung der Leuchtenvorrichtung aus 1;

3 eine Querschnittsansicht der Leuchtenvorrichtung aus den 1 und 2;

4 eine perspektivische Ansicht der Leuchtenvorrichtung aus den vorhergehenden Figuren in einem zusammengeklappten Zustand; und

5 eine perspektivische Ansicht der Leuchtenvorrichtung aus den vorhergehenden Figuren in einem auseinandergeklappten Zustand.

In den Figuren der Zeichnung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.

Im Folgenden werden die einzelnen Komponenten einer Leuchtenvorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand der Explosionsdarstellungen in den 1 und 2 und der Schnittdarstellung in 3 näher erläutert.

Wie aus den 1 bis 3 ersichtlich ist, besteht die Leuchtenvorrichtung 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem Leuchtenboden 2 und einem Leuchtendeckel 3. Der Leuchtenboden 2 ist insbesondere aus einer Bodenformschale 20 aus einem geeigneten Gummimaterial und einem darin eingesetzten Batterieaufnahmeteil 21 ausgebildet. Die Bodenformschale 20 umfasst eine Aufnahme 22, in welcher ein vorteilhaft elastischer Haken 23 verschwenkbar gelagert ist. Der Haken 23 ist vorzugsweise um 360° verschwenkbar. Die Bodenformschale 20 weist an der die Aufnahme 22 aufweisenden Stirnseite zudem eine Einsteckausnehmung 24 auf, welche derart von dem Drehpunkt bzw. der Aufnahme 22 des Hakens 23 beabstandet ist, dass das freie Ende des Hakens 23 bei einer entsprechenden Verschwenkung desselben in die Einsteckausnehmung 24 aufgrund der federelastischen Wirkung des Hakens 23 stabil einführbar ist.

Auf die Funktion und Wirkungsweise des Hakens 23 wird weiter unten unter Bezugnahme auf die 4 und 5 näher eingegangen.

Das Batterieaufnahmeteil 21 weist einen Aufnahmebereich 25 zur Aufnahme von Batterien 26 auf. Im Bereich einer Seite des Batterieaufnahmeteils 21, beispielsweise im Bereich der dem Haken 23 gegenüberliegenden Seite, ist eine Einsetzöffnung 27 zum nacheinander Einsetzen der Batterien 26 in den Aufnahmebereich 25 vorgesehen. Vorteilhaft kann die Leuchtenvorrichtung 1 mit unterschiedlichen Voltagen betrieben werden, wodurch der Einsatz verschiedener wiederaufladbarer Batterien gewährleistet wird. Die Batteriebestückung ist vorteilhaft variablen von zwei bis sechs Batterien vorgesehen. Hierbei soll lediglich die Laufzeit beeinflusst werden, wohingegen die Helligkeit stets höchstes Niveau erreicht. Nach einem Aufklappen der Leuchtenvorrichtung 1 in den auseinandergeklappten Zustand sind die Batterien 26 vorzugsweise frei zugänglich für einen Austausch derselben.

Dem Batterieaufnahmeteil 21 sind vorzugsweise zwei Platinen 29 seitlich zugeordnet, welche einer Stromführung des durch die Batterien 26 gelieferten Stroms dienen. Um den gelieferten Strom von den Platinen 29 zu der die Hochleistungs-LED 50 tragenden Platine 5 zu gewährleisten, sind weitere nicht dargestellte Kabelverbindungen vorgesehen.

Des Weiteren besitzt das Batterieaufnahmeteil 21 im Bereich der dem Haken 23 gegenüberliegenden Seite zwei voneinander beabstandete Scharnierbögen 28 zur Aufnahme eines Schwenkbolzens bzw. einer Schwenkachse 40 einer Schwenkeinrichtung 4. Der Schwenkbolzen 40 setzt sich beispielsweise aus zwei miteinander verklebten Bolzen zusammen, wobei an den jeweiligen Enden des oder der Bolzen 40 Schraubenköpfe 41 mit Lochbohrungen 42, beispielsweise Kreuzlochbohrungen, vorgesehen sind. Der Schwenkbolzen 40 ist vorzugsweise fest mit den Scharnierbögen 28 der Bodenformschale 20 verbindbar.

Die Leuchtenvorrichtung 1 umfasst ferner, wie oben bereits erläutert, einen Leuchtendeckel 3, welcher sich im Wesentlichen aus einer Deckelformschale 30 aus einem geeigneten Gummimaterial und einem darin einsetzbaren Deckelteil 31, beispielsweise aus Aluminium oder dergleichen, zusammensetzt, wie insbesondere in den 1 und 2 ersichtlich ist.

Die Deckelformschale 30 weist eine insbesondere augenförmige Lichtaustrittsöffnung 32 und eine Betätigungsöffnung 33 zur Aufnahme eines Bedienelementes 34 auf. Das Bedienelement 34 dient vorzugsweise einem Ein- und Ausschalten der Leuchtenvorrichtung 1, beispielsweise um Strom zu sparen. Dabei ist das Bedienelement 34 als in der Deckelformschale 30 erhabener Schalter mit vorzugsweise akustischer Rückmeldung ausgebildet, so dass das Bedienelement 34 jederzeit zuverlässig betätigbar ist. Beispielsweise wird der Schalter durch einen sogenannten Folientaster realisiert, wobei die entsprechende Folie unterhalb der Lichtaustrittsöffnung 32 und der Betätigungsöffnung 33 liegt. Durch eine Bedruckung der Folie in den sichtbaren Bereichen können vorteilhaft optische Unterschiede für die einzelnen Abnehmer herausgearbeitet werden.

Die Deckelformschale 30 weist zudem an der dem Haken 23 zugewandten Stirnseite eine Einsteckausnehmung 38 auf, in welche das freie Ende des Hakens 23 aufgrund der elastischen Eigenschaft desselben in dem zusammengeklappten Zustand der Leuchtenvorrichtung 1 einsetzbar ist.

Die beiden aus einem geeigneten, stoßdämpfenden Gummimaterial hergestellten Formschalen 20, 30 dienen der stoßgedämpften Lagerung der einzelnen Bauteile der Leuchtenvorrichtung 1.

Das Deckelteil 31 ist in die Deckelformschale 30 einsetzbar und weist auf der der Deckelformschale 30 abgewandten Seite Kühlrippen 36 oder dergleichen und auf der der Deckelformschale 30 zugewandten Seite eine vorzugsweise rechteckige bzw. quadratische Ausnehmung 35 auf, in welche eine Platine 5 einsetzbar ist.

Auf der Platine 5 ist beispielsweise eine Hochleistungs-LED 50, beispielsweise mit einer Leistung von 3 Watt, und eine zugeordnete Elektronik bzw. elektronische Bauelemente vorgesehen. Nach Einsetzen der Platine 5 in die Ausnehmung 35 der Deckelformschale 30 wird die Ausnehmung 35 vorzugsweise mittels eines PUR-Materials ausgegossen, wodurch die ohnehin stoßfeste LED und deren Elektronik gegen äußere Einflüsse geschützt werden. Ferner ergibt sich somit eine bündige, der Deckelformschale 30 zugewandte Oberfläche des Deckelteils 31.

An der dem Haken 23 gegenüberliegenden Stirnseite des Deckelteils 31 sind vorzugsweise Kugelrasten 43 fest angebracht, welche den jeweiligen Schraubenköpfen 41 des Schwenkbolzens 40 derart zugeordnet sind, dass sie in die Lochbohrungen 42 einrasten und bei radialer Relativbewegung zwischen Kugelraste 43 und Schraubenkopf 41 aus einer Lochbohrung 42 herausgleiten und in die nächste Lochbohrung einrasten können. Diese Funktion wird weiter unten detaillierter beschrieben.

Das Deckelteil 31 weist an der dem Haken 23 abgewandten Stirnseite eine Bolzenführung 37 auf, in welcher der Schwenkbolzen 40 drehbar gelagert ist. Die Bolzenführung 37 kommt beim Zusammenfügen der einzelnen Bauteile der Leuchtenvorrichtung 1 zwischen den Scharnierbögen 28 des Batterieaufnahmeteils 21 vorzugsweise derart zu liegen, dass der Schwenkbolzen 40 sowohl durch die Scharnierbögen 28 als auch durch die Bolzenführung 37 führbar ist.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die 4 und 5 die Funktionsweise der Leuchtenvorrichtung 1 näher erläutert, wobei 4 eine perspektivische Ansicht der Leuchtenvorrichtung 1 in einem zusammengeklappten Zustand und 5 die Leuchtenvorrichtung 1 in einem beispielhaft auseinandergeklappten Zustand darstellen.

In dem in 4 dargestellten zusammengeklappten Zustand der Leuchtenvorrichtung 1 befindet sich der Haken 23 in der Ruheposition, d.h. im unverschwenkten Zustand, wobei sein freies Ende in die Einsteckausnehmung 38 der Deckelformschale 30 eingreift und die Leuchtenvorrichtung im zusammengeklappten Zustand, beispielsweise in Verbindung mit den Rasteinrichtungen der Schwenkeinrichtung 4, arretiert.

Durch Entfernen des Hakens 23 aus der Einsteckausnehmung 38 der Deckelformschale 30 und Verschwenken des Hakens 23 um beispielsweise 90° im Uhrzeigersinn in 4 kann das freie Ende des Hakens 23 in die Einsteckausnehmung 24 der Bodenformschale 20 aufgrund der elastischen Eigenschaften des Hakens 23 fest eingesetzt werden. In diesem Zustand können der Leuchtenboden 2 und der Leuchtendeckel 3 relativ zueinander mittels der Schwenkeinrichtung 4 verschwenkt werden, wie in 5 dargestellt ist. Dabei werden die beispielsweise mit dem Leuchtendeckel 3 fest verbundenen Kugelrasten 43 aus den jeweils zugeordneten Lochbohrungen 42 der Schraubenköpfe 41 entgegen der Federwirkung der Kugelrasten 43 herausgedrückt und durch die Verschwenkung beispielsweise in die radial nachfolgenden Lochbohrungen eingerastet. Folglich wird ein Rastmechanismus gewährleistet, mittels welchem der Leuchtenboden 2 und der Leuchtendeckel 3 relativ zueinander in stabile Zustände verschwenkt werden können, entsprechend der jeweils gewünschten Schwenkzustände des Benutzers. Die Schraubenköpfe 41 weisen dabei jeweils geeignet angeordnete Lochbohrungen 42 auf.

Es ist für einen Fachmann offensichtlich, dass auch lediglich ein Schwenkbolzen mit einem Schraubenkopf zum Zusammenwirken mit einer zugeordneten Kugelraste zum Realisieren der Schwenkeinrichtung 4 möglich ist. Ferner ist es vorstellbar, dass zwei Schraubenköpfe 41, beispielsweise zwei Kreuzlochschraubenköpfe, vorgesehen sind, die in einem bestimmten Winkel zueinander, beispielsweise in einem Winkel von 45°, radial gegeneinander versetzt sind. Dadurch können verschiedene Rastwinkel erreicht werden. Für den Fall eines Versatzes von 45° werden bei zwei Kreuzlochschrauben somit Einrastwinkel von 0, 45° und 90° erreicht.

Der oben beschriebene Rastmechanismus ist lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Andere Rastmöglichkeiten oder Verstellmöglichkeiten, wie beispielsweise mittels Reibschluss, Kraftschluss oder dergleichen sind für verschiedene Verstellzustände selbstverständlich ebenfalls vorstellbar, so dass entweder diskrete, vorbestimmte Verstellwinkel oder kontinuierliche Verstellzustände zwischen einem vollständig zugeklappten Zustand und einem vollständig ausgeklappten Zustand verstellsicher gewährleistet werden.

Der Haken 23 sichert den Leuchtendeckel 3 vorteilhaft zusätzlich zu der vorgesehenen Rasteinrichtung der Schwenkeinrichtung 4 mittels der Kugelrasten 43 und der zugeordneten Lochbohrungen 42 der Schraubenköpfe 41 gegen Aufspringen bei beispielsweise starken Erschütterungen, z.B. bei einem Sturz auf einen Werkstattboden oder dergleichen. Ist ein Einstecken der Leuchtenvorrichtung 1 in eine Hemdtasche gewünscht, wird der Haken 23 beispielsweise um 90°, wie oben bereits erläutert, gedreht, so dass der Leuchtendeckel 3 außerhalb und der Leuchtenboden 2 innerhalb des Hemdes zu liegen kommen.

Bei einem Verdrehen des Hakens 23 zwischen beispielsweise 110° und 250° befindet sich der Haken außerhalb des Leuchtenbodens 2 und kann somit einem Aufhängen der Leuchtenvorrichtung 1 an geeigneten Gegenständen dienen. Dadurch ist neben einem liegenden bzw. aufgestellten Betrieb auch ein hängender Einsatz der Leuchtenvorrichtung 1 gewährleistet.

Durch die Möglichkeit, die Gehäuseteile bzw. den Leuchtenboden 2 und den Leuchtendeckel 3 relativ zueinander zu verschwenken, kann die Leuchtenvorrichtung in eine Hemdtasche oder eine Tasche einer Latzhose oder dergleichen eingehängt und befestigt werden. Somit wird das Licht stets in Richtung der auszuleuchtenden Arbeitsfläche gelenkt und die Hände des Benutzers bleiben dennoch vorteilhaft frei.

Ferner ist die oben beschriebene Leuchtenvorrichtung aufgrund der verwendeten Hochleistungs-LED 50 besonders lichtstark und kann mit sehr kompakten Abmessungen hergestellt werden.

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.

Beispielsweise kann ein Notlaufbetrieb der Leuchtenvorrichtung vorgesehen werden, d.h. die Leuchtenvorrichtung kann auch mit weniger Batterien als die maximale Anzahl an Batterien betrieben werden, wobei die eingesetzten Batterien beispielsweise mittels Magneten oder Konterelemente, wie beispielsweise Kontermuttern, Konterschrauben, Konterbolzen oder dergleichen, in Stellung gehalten werden. Hierbei ist vorzugsweise eine Reihenschaltung der einzelnen Batterien vorzusehen.

Des Weiteren kann der Schwenkbolzen mit den Schraubenköpfen und Lochbohrungen auch an einen Abschnitt des Leuchtendeckels und die jeweils zugeordneten Kugelrasten an einen Abschnitt des Leuchtenbodens fest vorgesehen werden. Der Schwenkbolzen kann ferner einteilig oder aus zwei Schwenkbolzen bestehen, die bei einem Zusammensetzen der Leuchtenvorrichtung miteinander verklebt werden. Eine symmetrische Ausgestaltung der Schwenkeinrichtung bzw. Rasteinrichtung sowie lediglich eine einseitige Anordnung der Rasteinrichtung ist ebenfalls vorstellbar.

1
Leuchtenvorrichtung
2
Leuchtenboden
20
Bodenformschale
21
Batterieaufnahmeteil
22
Aufnahme
23
Haken
24
Einsteckausnehmung
25
Aufnahmebereich
26
Batterie
27
Einsetzöffnung
28
Scharnierbögen
29
Platine
3
Leuchtendeckel
30
Deckelformschale
31
Deckelteil
32
Lichtaustrittsöffnung
33
Betätigungsöffnung
34
Bedienelement
35
Ausnehmung
36
Kühlrippen
37
Bolzenführung
38
Einsteckausnehmung
4
Schwenkeinrichtung
40
Schwenkbolzen
41
Schraubenkopf
42
Lochbohrung
43
Kugelraste
5
Platine
50
LED