Title:
A filter cassette for wet and dry vacuum cleaning equipment has a folded polyester filter with a woven felt liquid impervious second filter in a rigid frame to protect the electrical components
Kind Code:
U1


Abstract:
The filter unit (1) has a large surface area folded polyester primary filter (2) with an elongated upper frame (4) into which a second liquid resistant treated woven felt filter held in a rigid frame surround is fitted to block liquid passage to the electric motor and fan assembly.



Application Number:
DE202006010915U
Publication Date:
09/07/2006
Filing Date:
07/14/2006
Assignee:
Maschinenfabrik Otto Baier GmbH (Asperg, 71679, DE)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Bartels & Partner, Patentanwälte (Stuttgart)
Claims:
1. Filtereinsatz (10) mit einem ein flüssigkeitsabweisendes Filtermaterial aufweisenden Filterbereich (12) und mit einem Festlegebereich (14), wobei der Festlegebereich (14) den Filterbereich (12) umfangsseitig mindestens abschnittsweise berandet und der Filterbereich (12) eine im Wesentlichen ebene Fläche aufspannt, und wobei der Filtereinsatz (10), insbesondere der Festlegebereich (14), und/oder dessen Querschnitt eine Kontur aufweist, mittels welcher der Filtereinsatz (10) in einer Aufnahmeeinrichtung (16) einer Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen festlegbar ist.

2. Filtereinsatz (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterbereich (12) aus einem Filtermaterial ausreichend hoher Steifigkeit bestehend selbsttragend ist.

3. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterbereich (12) mindestens eine Sicke aufweist, vorzugsweise mehrere Sicken, die parallel zueinander angeordnet sind.

4. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Festlegebereich (14) durch einen vom Filterbereich (12) separierbaren Rahmen (4) gebildet ist, in den randseitig der Filterbereich (12) lösbar festlegbar ist.

5. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterbereich (12) randseitig durch Klemmmittel, insbesondere Clipse, an dem Rahmen (4) lösbar festlegbar ist.

6. Filtereinsatz (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterbereich (12) den Festlegebereich (14) einstückig ausbildet.

7. Filtereinsatz (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Festlegebereich (14) durch eine mindestens abschnittsweise Aussteifung des Randes des Filterbereichs (12) gebildet ist.

8. Filtereinsatz (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung durch eine mindestens abschnittsweise Verdichtung des Filtermaterials gebildet ist.

9. Filtereinsatz (10) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung durch ein mindestens abschnittsweises Imprägnieren des Filtermaterials mit einer aushärtbaren Flüssigkeit gebildet ist.

10. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial ein Vlies ist.

11. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial ein Nadelfilz ist.

12. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial mindestens im Filterbereich (12), vorzugsweise vollflächig, mit einer die mechanische und/oder chemische Widerstandfähigkeit erhöhenden Imprägnierung versehen ist.

13. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial temperaturfest bis zu 140 °C ist.

14. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial wasserabweisend ist.

15. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial ölabweisend ist.

16. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial in einem Ausgangszustand flächig, insbesondere plattenförmig, ist und eine Dicke von 1 mm bis 10 mm, vorzugsweise von 5 mm bis 8 mm, weiter vorzugsweise von 6 mm bis 7 mm, und insbesondere eine Dicke von etwa 6,5 mm aufweist.

17. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randgeometrie des Filterbereichs (12) durch Schneiden oder Stanzen des Filtermaterials geformt wird.

18. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtereinsatz (10) nach Gebrauch auswaschbar ist und zur wiederholten Verwendung einsetzbar ist.

19. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtereinsatz (10) mit Pressluft ausblasbar ist und zur wiederholten Verwendung einsetzbar ist.

20. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtereinsatz (10) beständig gegen Benzin und mit Benzin auswaschbar ist.

21. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtereinsatz (10) anstelle einer Filterkassette (1) in der Aufnahmeeinrichtung (16) festlegbar ist.

22. Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtereinsatz (10) zusätzlich zu einer Filterkassette (1) in der Aufnahmeeinrichtung (16) festlegbar ist.

23. Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen, dadurch gekennzeichnet dass die Vorrichtung mindestens einen Filtereinsatz (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche aufweist.

24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Gebläseeinrichtung und einen Auffangraum (20) für das Staubgut aufweist, und dass der Filtereinsatz (10) zwischen der Gebläseeinrichtung und dem Auffangraum (20) angeordnet ist und nicht in den Auffangraum (20) hineinragt.

25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Auffangraum (20) begrenzendes Gehäuseteil (18) der Vorrichtung eine die Aufnahmeeinrichtung (16) für das Festlegen des Filtereinsatzes (10) aufnehmende oder ausbildende Öffnung aufweist.

26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmeeinrichtung (16) eine Filterkassette (1), insbesondere eine Filterkassette (1) mit einem Faltenfilter (2), festlegbar ist.

Description:

Die Erfindung betrifft einen Filtereinsatz sowie eine Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen mit einem solchen Filtereinsatz.

Beim Bearbeiten von Beton, Stein oder ähnlichen Materialien mit Werkzeugen, insbesondere Diamantwerkzeugen, entsteht bei trockener Bearbeitung Staub, bei nasser Bearbeitung mit Wasserzufuhr zwecks Kühlung bzw. Schmierung entsteht Schlamm. Mittels geeigneter Nass-Trockenstaubsauger kann Staub, Wasser und Schlamm direkt am Werkzeug, das für eine entsprechende Absaugung vorbereitet ist, abgesaugt werden. Hierdurch wird zum einen der aktuelle Arbeitsbereich, beispielsweise eine Betonwand, sauber gehalten, sodass sich an einen Arbeitsvorgang anschließende weitere Arbeitsvorgänge an einer wenig oder nur gering verschmutzten Wand durchführen lassen. Zum anderen wird die Belastung für den Arbeiter am Werkzeug durch Staub und Schmutz reduziert. Ein permanentes Absaugen vereinfacht auch das Reinigen des Arbeitsbereichs nach Abschluss der Bearbeitung, das sich bei ansonsten gegebenenfalls bereits angetrocknetem Schlamm aufwendig gestalten kann.

Bei trockenen Stäuben kann ein Nass-Trockenstaubsauger mit einem Faltenfilter ausgerüstet sein, beispielsweise mit einem Polyester-Faltenfilter und/oder passenden Papierfiltertüten. Auch bekannt sind so genannte Taschen- und Beutelfilter. Es können Filterkassetten eingesetzt werden, die in geeignete Aufnahmeeinrichtungen des Saugers einsetzbar sind.

Beim Saugen von Flüssigkeit bzw. Schlamm tauchen die üblichen Filter oftmals in Flüssigkeit bzw. Schlamm ein, der sich in einem einen Auffangraum bildenden Behälter im Gehäuseteil des Saugers angesammelt hat. Bei längerem Betrieb kann dergestalt nach und nach Feuchtigkeit in das Motorgehäuse einer Gebläseeinrichtung eines derartigen Staubsaugers, das sich oberhalb des genannten Auffangraumes befindet, eindringen und zu Beschädigungen der Gebläseeinrichtung führen.

Oftmals wechseln sich beim Bearbeiten von Wänden oder Böden, beispielsweise solchen aus Beton, Bearbeitungsverfahren miteinander ab, die entweder ein Nass-Saugen oder ein Trocken-Saugen erfordern. Ist ein Bearbeitungsvorgang mit Nass-Saugen abgeschlossen und dabei abgesaugte Schlammreste haben sich durch Trocknen am Filter festgesetzt, so sind Sauger mit Filterkassetten für ein anschließendes Trocken-Saugen von trockenem Staub nicht mehr oder zumindest nicht mehr effektiv nutzbar. Auch eine weitere Verwendung der Filterkassette nach einem Auswaschen ist nur bedingt möglich, da ein Auswaschen des Faltenfilters dessen Luftdurchlässigkeit und Haltbarkeit nachteilig beeinträchtigt.

Ein Nass-Saugen ganz ohne Filter kann zu Beschädigungen der Gebläseeinrichtung und anderer elektrischer Teile des Saugers sowie zu Rost und Korrosionsbildung führen und stellt somit keine zweckmäßige Alternative zur Verwendung eines Filters dar.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Filtereinsatz und eine Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen bereitzustellen, welcher die Nachteile des Standes der Technik überwinden. Insbesondere soll der Filtereinsatz bzw. die Vorrichtung auch bei sich abwechselndem Nass- und Trockensaugen eine hohe Filterleistung gewährleisten.

Darüber hinaus sollen Beschädigungen der Vorrichtung durch in deren Gebläseeinrichtung eindringende Feuchtigkeit zuverlässig vermieden werden.

Diese Aufgabe ist durch den in Anspruch 1 bestimmten Filtereinsatz sowie durch die im nebengeordneten Anspruch bestimmte Vorrichtung gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen bestimmt.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Filtereinsatz mit einem ein flüssigkeitsabweisendes Filtermaterial aufweisenden Filterbereich und mit einem Festlegebereich, wobei der Festlegebereich den Filterbereich umfangsseitig mindestens abschnittsweise berandet und der Filterbereich eine im Wesentlichen ebene Fläche aufspannt, und wobei der Filtereinsatz, insbesondere der Festlegebereich, und/oder dessen Querschnitt eine Kontur aufweist, mittels welcher der Filtereinsatz in einer Aufnahmeeinrichtung einer Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen festlegbar ist und durch eine Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen mit mindestens einen solchen Filtereinsatz gelöst.

Dadurch, dass der Festlegebereich den Filterbereich umfangsseitig mindestens abschnittsweise, vorzugsweise vollumfänglich, berandet und der Filterbereich eine im Wesentlichen ebene Fläche aufspannt, ist ein Eintauchen des Filterbereichs in Flüssigkeit, die sich in einem Auffangraum im Gehäuseteil eines entsprechenden Saugers ansammelt, wirksam vermieden. Der Filtereinsatz bleibt oberhalb der angesammelten Flüssigkeit und ragt nicht in diese hinein.

Durch das flüssigkeitsabweisende Filtermaterial des Filterbereichs bleibt der Filterbereich auch beim Nass-Saugen trocken und dergestalt dringt keine Feuchtigkeit in die Gebläseeinrichtung und/oder weitere elektrische Bauteile eines Nass- und/oder Trockenstaubsaugers.

In einer Ausführungsart der Erfindung weist das Filtermaterial eine ausreichend hohe Steifigkeit auf, so dass ein damit gebildeter Filterbereich selbsttragend ist. Dergestalt erfordert das Aufspannen einer im Wesentlichen ebenen Fläche durch den Filterbereich keine die Filteroberfläche teilweise verdeckenden Stützelemente und es ergibt sich ein einfacher und kostengünstiger Aufbau des Filtereinsatzes.

In einer Ausführungsart der Erfindung weist die vom Filterbereich aufgespannte im Wesentlichen ebene Fläche mindestens eine Sicke, vorzugsweise mehrere parallele Sicken zur Erhöhung der Stabilität des Filterbereichs auf. Es können aber auch Sicken einzeln oder gruppenweise parallel in unterschiedlichen Richtungen innerhalb der Fläche angeordnet sein, um dergestalt vorgebbare unterschiedliche Stabilitäten in wählbaren Abschnitten des Filterbereichs einzustellen. In einer Ausführungsart erstreckt sich mindestens eine Sicke im Wesentlichen entlang der Längserstreckung des flächigen Filterbereichs.

In einer Ausführungsart der Erfindung ist der Festlegebereich durch einen vom Filterbereich separierbaren Rahmen gebildet ist, in den randseitig der Filterbereich lösbar festlegbar ist. Wird ein Filtereinsatzwechsel notwendig, kann der Filterbereich durch einen neuen ersetzt werden, wohingegen der Festlegebereich in Form des Rahmens wieder verwendet werden kann. Hierdurch werden zum einen Kosten eingespart, zum anderen ist eine vereinfachte Entsorgung sichergestellt, da die gegebenenfalls aus unterschiedlichen Materialien bestehenden Elemente Filterbereich und Festlegebereich leicht voneinander trennbar sind.

Der Filterbereich kann beispielsweise randseitig durch Klemmmittel, insbesondere Clipse, an dem Rahmen lösbar festlegbar sein. Auch kann ein Einrasten des Filterbereichs in einen mit entsprechenden Rastmitteln ausgestatteten Rahmen bzw. Trägerrahmen erfolgen. In einer Ausführungsart der Erfindung kann ein Festlegen und Lösen des Filterbereichs im Rahmen werkzeuglos erfolgen, beispielsweise auch durch Klemmen des Filterbereichs in einem im Querschnitt C-förmigen Rahmen.

In einer Ausführungsart der Erfindung bildet der Filterbereich den Festlegebereich einstückig aus. Dadurch sind Verbindungsmittel, beispielsweise Klemmmittel, zwischen Filterbereich und Festlegebereich nicht unbedingt notwendig wodurch eine vereinfachte, preiswerte Herstellung des Filtereinsatzes möglich ist.

In einer Ausführungsart der Erfindung wird der Festlegebereich durch eine mindestens abschnittsweise Aussteifung des Randes des Filterbereichs gebildet. Eine derartige Aussteifung kann beispielsweise durch eine mindestens abschnittsweise Verdichtung des Filtermaterials gebildet erfolgen. Eine Verdichtung kann beispielsweise durch Verpressen erfolgen, das sich bei der Herstellung des Filtereinsatzes harmonisch in weitere Herstellungsschritte einfügen kann und gegebenenfalls unter Verwendung ohnehin notwendiger Herstellwerkzeuge möglich ist, beispielsweise auch in einem Arbeitsgang mit dem Stanzen oder Schneiden des Filtermaterials. Eine Alternative hierzu stellt die Aussteifung durch ein mindestens abschnittsweises Imprägnieren des Filtermaterials mit einer beispielsweise thermisch oder durch UV-Bestrahlung aushärtbaren Flüssigkeit dar.

In einer Ausführungsart der Erfindung kann durch die Verwendung eines geeigneten Filtermaterials auch vorgesehen sein, den Filterbereich randseitig derart zu formen, dass auch ein Rahmen bzw. Trägerrahmen als Festlegebereich aus Filtermaterial gebildet ist.

Als Filtermaterial können beispielsweise verschiedene Textilien in gewebter und in nicht gewebter Form verwendet werden. In einer Ausführungsart der Erfindung ist das Filtermaterial ein Vlies, ein Filtervlies oder ein Faservlies. In einer weiteren Ausführungsart ist das Filtermaterial ein Filz, insbesondere ein Nadelfilz. Auch kann das Filtermaterial aus unterschiedlichen Komponenten zusammengesetzt sein. Derart lassen sich beispielsweise gewünschte Materialeigenschaften realisieren.

In einer Ausführungsart der Erfindung ist das Filtermaterial mindestens im Filterbereich, vorzugsweise vollflächig, mit einer die mechanische und/oder chemische Widerstandfähigkeit erhöhenden Imprägnierung, beispielhaft mit einer Kunstharz-Imprägnierung versehen.

Dadurch dass in einer Ausführungsart das Filtermaterial temperaturfest bis zu 140 °C ist, ist zum einen das Filtern auch von stark erhitzten Medien ermöglicht, zum anderen kann eine Reinigung des Filterbereichs beispielsweise unter Verwendung von flüssigen oder gasförmigen Reinigungsmitteln erhöhter Temperatur effektiver vorgenommen werden.

In einer weiteren Ausführungsart der Erfindung ist auch ein reparierbarer Rahmen in den randseitig der Filterbereich lösbar festlegbar ist, temperaturfest bis mindestens 140 °C, so dass das Filterelement vollständig auch bei erhöhten Temperaturen bis zu 140 °C verwendbar und reinigbar ist.

Dadurch, dass in einer Ausführungsart das Filtermaterial wasserabweisend und/oder ölabweisend ist, ist einem Durchfeuchten oder Durchtränken des Filtermaterials vorgebeugt.

In einer Ausführungsart der Erfindung ist das Filtermaterial in einem Ausgangszustand flächig, insbesondere plattenförmig oder der Form nach einer textilen Stoffbahn ähnlich, und weist eine Dicke von 1 mm bis 10 mm, vorzugsweise von 5 mm bis 8 mm, weiter vorzugsweise von 6 mm bis 7 mm, und insbesondere eine Dicke von etwa 6,5 mm auf. Hieraus lassen sich beispielsweise so genannte Flach- und/oder Formfilter erzeugen. In einer Ausführungsart der Erfindung ist der Filterbereich oder der Festlege- und der Filterbereich des Filterelements aus diesem Filtermaterial gebildet. Sicken oder wabenartige Strukturen lassen sich erzeugen, indem das Filtermaterial beispielsweise in entsprechende Formen gepresst wird.

In einer Ausführungsart der Erfindung wird die Randgeometrie des Filterbereichs durch Schneiden oder Stanzen des Filtermaterials erzeugt. Dadurch lassen sich auch komplexe Randgeometrien einfach erzeugen.

Für die wiederholte Anwendung eines Filtereinsatzes oder Filterbereichs ist dessen Reinigung vorgesehen. In einer Ausführungsart der Erfindung ist der Filtereinsatz nach Gebrauch auswaschbar. In einer weiteren Ausführungsart der Erfindung ist der Filtereinsatz beständig gegen Benzin und mit Benzin auswaschbar. In einer Ausführungsart der Erfindung ist der Filtereinsatz zwecks Reinigung mit Pressluft ausblasbar und zur wiederholten Verwendung einsetzbar.

In einer Ausführungsart der Erfindung ist der Filtereinsatz anstelle einer Filterkassette oder eines Taschenfilters oder eines Beutelfilters, beispielsweise eines Papierbeutelfilters, in der Aufnahmeeinrichtung der Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen festlegbar oder lösbar festlegbar. So kann nach einem einfachen Austausch, der in einer Ausführungsart der Erfindung mit nur einer Hand und/oder werkzeuglos erfolgt, der erfindungsgemäße Filtereinsatz verwendet werden.

In einer weiteren Ausführungsart der Erfindung ist der Filtereinsatz zusätzlich zu einer Filterkassette in der Aufnahmeeinrichtung der Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen festlegbar. Bei Vorrichtungen zum Nass- und/oder Trockensaugen mit mehreren Aufnahmeeinrichtungen sind so auch Kombinationen von einem oder mehreren erfindungsgemäßen Filtereinsätzen mit einer oder mehreren Filterkassetten realisierbar.

In einer Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen mit mindestens einem erfindungsgemäßen Filtereinsatz weist die Vorrichtung eine Gebläseeinrichtung und einen Auffangraum für das Staubgut und/oder den Schlamm und/oder Flüssigkeit auf, und der Filtereinsatz ist zwischen der Gebläseeinrichtung und dem Auffangraum angeordnet. In einer Ausführungsart ragt der Filtereinsatz nicht in den Auffangraum hinein. Hierdurch wird ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Gebläseeinrichtung wirksam vermieden, da das Filterelement keinen Kontakt zu angesammelten Flüssigkeiten im Auffangraum der Vorrichtung hat.

In einer Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist ein den Auffangraum begrenzendes Gehäuseteil der Vorrichtung eine die Aufnahmeeinrichtung für das Festlegen des Filtereinsatzes aufnehmende oder ausbildende Öffnung auf. Die Öffnung kann insbesondere auf der im normalen Betriebszustand oben liegenden Gehäuseseite vorgesehen sein.

In einer Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der Aufnahmeeinrichtung alternativ oder ergänzend zu einem erfindungsgemäßen Filtereinsatz eine Filterkassette, insbesondere eine Filterkassette mit einem Faltenfilter oder einem Taschenfilter oder einem Beutelfilter mit Hilfe einer an der Aufnahmeeinrichtung angeordneten Befestigungseinrichtung festlegbar.

In einer Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Filterkassette durch eine Filterkassette mit Polyester-Faltenfiltern gebildet.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Filterkassette;

2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Gehäuseteils einer Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen;

3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Filtereinsatzes.

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Filterkassette 1. Ein Faltenfilter 2, beispielsweise ein Polyester-Faltenfilter 2, weist einen Rahmen 4 auf. Der Faltenfilter 2 erstreckt sich hierbei bei Sicht auf 1 ausgehend vom Rahmen 4 über eine Tiefe, die ungefähr der Längserstreckung des Rahmens 4 entspricht, nach unten und erreicht so eine große Filterfläche. In Längsrichtung des Rahmens 4 gesehen wird durch Faltung des Filtermaterials des Polyester-Faltenfilters 2 eine große Filterfläche angestrebt.

Die 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Gehäuseteils 18 einer Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen. Nicht dargestellt in 2 ist eine oberhalb des Gehäuseteils 18 angeordnete Gebläseeinrichtung, die beispielsweise über einfach handhabbare Verschlüsse 22 mit dem Gehäuseteil 18 verbindbar ist. In Aufnahmeeinrichtungen 16 kann jeweils eine Filterkassette 1 (1) eingesetzt und mittels des Rahmens 4 an einer Befestigungseinrichtung 24 der Aufnahmeeinrichtung 16 befestigt werden. Die Befestigungseinrichtung kann beispielsweise durch einen abschnittsweise oder vollständig umlaufenden Steg gebildet sein, auf den der Rahmen 4 vorzugsweise verrastend aufsteckbar ist. In einem Auffangraum 20 des Gehäuseteils 18 sammeln sich abgesaugte Flüssigkeiten und/oder Schlamm und/oder abgesaugter Staub an.

Ein stutzenförmiger Saugschlauchanschluss 26 des Gehäuseteils 18 ist mit einem nicht dargestellten Saugschlauch verbindbar, der mit der wiederum nicht dargestellten Absaugeinrichtung eines Werkzeuges verbindbar ist.

Wie eine Zusammenschau von 1 und 2 deutlich macht, ragt eine in die Aufnahmeeinrichtung 16 eingesetzte Filterkassette 1 zu einem erheblichen Teil in den gegebenenfalls mit Flüssigkeit gefüllten Auffangraum 20 des Gehäuseteils 18. Hiermit sind die bereits in der Beschreibungseinleitung erläuterten Nachteile verbunden. Insbesondere kann aus einem durchtränkten Polyester-Faltenfilter 2 Flüssigkeit in die oberhalb des Gehäuseteils 18 liegende, nicht dargestellte Gebläseeinrichtung austreten und dergestalt einen Gebläsemotor beschädigen bzw. zu Rost und Korrosion an Elektronikteilen im Motorgehäuse führen.

Die 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Filterelements 10 mit einem Festlegebereich 14 sowie einem Filterbereich 12. Hierbei ist der Festlegebereich 14 dergestalt ausgeführt, dass der Filtereinsatz 10 in die Aufnahmeeinrichtung 16 mit zugehöriger Befestigungseinrichtung 24 des Gehäuseteils 18 der Vorrichtung zum Nass- und/oder Trockensaugen eingesetzt und befestigt werden kann. Hierzu ist der Festlegebereich 14 so ausgelegt, dass er in der Befestigungseinrichtung 24 festlegbar ist.

Der Filterbereich 12 erstreckt sich, vom Festlegebereich 14 berandet, als im Wesentlichen ebene Fläche. Das Filterelement 10 weist eine oblongähnliche Kontur auf. Das Filterelement 10 weist bei Sicht auf 3 ein Verhältnis von Längs- zu Querausdehnung von von ungefähr zwei- bis fünf auf, wobei als Längsausdehnung hier die Ausdehnung in Richtung der größten Abmessung des Filterelements 10 bezeichnet. Durch Pressen oder andere Formverfahren können im Filterbereich 12 Sicken in Längsrichtung und/oder in Querrichtung des Filterelements 10 eingebracht sein und derart die Stabilität des Filterbereichs 12 und/oder des Filtereinsatzes 10 erhöhen.