Title:
Plastic laminated audio card to act as a card with an electronic memory chip has a processor and an audio output device like an electrostatic/capacitor loudspeaker
Kind Code:
U1


Abstract:
Laminated plastic foils are metalized near a loudspeaker (3) and form membranes for the loudspeaker. As an audio input device, an audio card (AC) (1) has a microphone (4) that has a flat structure like the loudspeaker and does not make the AC thicker. The AC has solar cells (5) to supply power. Keys are used for playing (6), recording (7) and deleting (8).



Application Number:
DE202005002575U
Publication Date:
06/30/2005
Filing Date:
02/16/2005
Assignee:
Berthold, Holger (Überlingen, 88662, DE)
International Classes:
G06F3/16 (IPC1-7): G06F3/16



Attorney, Agent or Firm:
ABACUS Patentanwälte, Klocke, Späth, Barth (Horb)
Claims:
1. Audiokarte (1), mit einem elektronischen Speicher (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) einen Prozessor (2) und eine Audio-Ausgabeeinheit (3) aufweist.

2. Audiokarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) eine Audio-Aufnahmeeinheit (4) aufweist.

3. Audiokarte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) eine Solarzelle (5) aufweist.

4. Audiokarte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) die Größe etwa einer Scheck- oder Kreditkarte aufweist.

5. Audiokarte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) die Form einer Scheck- oder Kreditkarte aufweist.

6. Audiokarte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) eine Dicke von nicht mehr als etwa 1,5 mm, vorzugsweise nicht mehr als etwa 1,2 mm oder etwa 1 mm aufweist.

7. Audiokarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) eine Schnittstelle (9) zur Datenübertragung aufweist.

8. Audiokarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) einen oder mehrere Taster (6, 7, 8) aufweist.

9. Audiokarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) keine beweglichen Teile aufweist.

10. Audiokarte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Audiokarte (1) ein Einschubfach (10) mit schlitzförmigem Querschnitt und Durchsichtfenster (11) aufweist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Audiokarte mit einem elektronischen Speicher.

Karten mit elektronischem Speicher in Form eines Chips sind beispielsweise als Scheck- und Kreditkarten bekannt.

Aufgabe der Erfindung ist, eine derartige Karte zu einer Audiokarte weiterzubilden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Außer dem elektronischen Speicher weist die erfindungsgemäße Audiokarte einen Prozessor und eine Audio-Ausgabeeinheit auf. Letzteres ist beispielsweise ein Lautsprecher. Der Prozessor und der Speicher können zu einem Chip, also zu einer integrierten Schaltung zusammengefasst sein. Der Speicher kann ein Nur-Lese-Speicher oder ein Schreib-Lese-Speicher sein. Vorzugsweise findet ein nicht flüchtiger Speicher Verwendung, der gespeicherte Daten auch ohne Spannungsversorgung behält. Die Erfindung ermöglicht die Wiedergabe von gesprochenem Text, Musik, Gesang, Geräuschen und dgl. mehr mit einer Karte von der Größe einer Scheck- oder Kreditkarte, die beispielsweise als Visitenkarte gestaltet sein kann. Auch eine Gestaltung als Gruß- oder Glückwunschkarte oder allgemein als Informationskarte beispielsweise nach Art von Werbedrucksachen, die das beworbene Produkt oder die beworbene Dienstleistung allerdings außer visuell durch einen Aufdruck zusätzlich akustisch anpreisen oder aufmerksam machen kann, ist möglich. Für diesen Fall kann ein Blatt Papier oder ein Karton mit dem elektronischen Speicher, dem Prozessor und der Audio-Ausgabeeinheit versehen und dadurch als Audiokarte ausgebildet sein. Die Verwendung der erfindungsgemäßen Audiokarte ist vielfältig, sie erhöht die Aufmerksamkeitswirkung durch ihre Audiofunktion im Vergleich mit ausschließlich visuellen, bedruckten Karten ganz erheblich.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Audiokarte außer der Audio-Ausgabeeinheit auch eine Audio-Aufnahmeeinheit, beispielsweise ein Mikrophon, aufweist. Die Audio-Ausgabeeinheit kann von der Audio-Aufnahmeeinheit getrennt oder es können die Audio-Ausgabeeinheit und die Audio-Aufnahmeeinheit zu einem gemeinsamen Element zusammengefasst sein. Durch die Audio-Aufnahmeeinheit wird die Abspielfunktion der erfindungsgemäßen Audiokarte um eine Aufnahmefunktion von gesprochenem Text, Musik, Gesang, Geräuschen und dgl. erweitert. Ein Bespielen, d. h. ein Speichern akustischer Signale wie gesprochener Text, Musik, Gesang, Geräusche und dgl. ist ohne Hilfsmittel möglich.

Eine Stromversorgung kann mit einer Batterie oder einem Akkumulator erfolgen. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Solarzelle zur Spannungsversorgung der Strom benötigenden Elemente der erfindungsgemäßen Audiokarte vor. Zusätzlich kann ein Akkumulator vorhanden sein. Durch eine Solarzelle ist eine dauerhafte Energieversorgung der Audiokarte möglich, sie lässt sich außerdem, da sie flachbauend ausgeführt sein kann, gut auf der Audiokarte unterbringen.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Audiokarte die Größe etwa einer Scheck- oder Kreditkarte oder auch einer üblichen Visitenkarte und ggf. auch deren Form aufweist. Die Form und Größe einer Scheck- oder Kreditkarte hat den Vorteil, dass Geldbörsen und Brieftaschen üblicherweise Fächer in passender Form und Größe aufweisen. Außerdem kann die Audiokarte in diesem Fall wie eine Visitenkarte gehandhabt werden. Es sind allerdings auch andere Formen und Größen, beispielsweise eine runde Form der Audiokarte möglich. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Audiokarte flach und weist eine Dicke von nicht mehr als etwa 1 mm auf, was der Dicke einer CD entspricht. Scheck- und Kreditkarten haben eine Dicke von etwa 0,8 mm und die erfindungsgemäße Audiokarte kann, insbesondere wenn sie Form und Größe einer Scheck- oder Kreditkarte aufweist, ebenfalls in etwa diese Dicke aufweisen, ggf. kann sie auch dünner sein. Ausgestaltungen der Erfindung können auch eine Dicke von bis zu etwa 1,2 mm oder 1,5 mm aufweisen.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Schnittstelle der Audiokarte zur Datenübertragung vor. Die Schnittstelle kann beispielsweise in Form eines Steckers, insbesondere eines genormten Steckers, also beispielsweise als USB-Schnittstelle oder -Stecker, ausgeführt sein. Auch mit Oberflächenkontakten ist die Ausbildung einer Schnittstelle zur Datenübertragung möglich.

Zur Bedienung der Audiokarte sieht eine Ausgestaltung der Erfindung einen oder mehrere Taster oder dgl. Bedienelemente vor, beispielsweise für die Funktionen Abspielen, Aufnahme, Löschen.

Vorzugsweise weist die Audiokarte keinen beweglichen Teile auf und ist dadurch nahezu verschleißfrei.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht ein Einschubfach mit schlitzförmigem Querschnitt und Durchsichtfenster vor. In das Einschubfach kann ein bedrucktes Papier, Karton oder dgl. gesteckt werden, dessen Aufdruck durch das Durchsichtfenster sichtbar ist. Dabei kann das Durchsichtfenster die Größe des Einschubfachs haben, so dass etwas eingeschobenes vollständig sichtbar ist. Das Einschubfach ermöglicht in einfacher Weise eine individuelle, optisch professionell wirkende Gestaltung der Audiokarte.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine erfindungsgemäße Audiokarte in Ansicht.

Die in der Zeichnung dargestellte, erfindungsgemäße Audiokarte 1 hat Form, Größe und Dicke einer Scheck- oder Kreditkarte, sie ist durch Laminieren aus Kunststoff hergestellt. Die Audiokarte 1 weist einen Chip, d. h. eine integrierte Schaltung, mit einem Prozessor und einem Speicher auf. Der Chip 2 ist in eine Innenlage der Audiokarte 1 eingebettet und von Außenlagen überdeckt, d. h. der Chip 2 ist nicht sichtbar. In der Zeichnung ist er deswegen mit Strichlinien angedeutet.

Als Audio-Ausgabeeinheit weist die Audiokarte 1 einen Lautsprecher 3 auf. Der Lautsprecher 3 ist flachbauend und verdickt die Audiokarte 1 nicht. Es kann sich beispielsweise um einen elektrostatischen Lautsprecher (Kondensator-Lautsprecher) handeln, wobei zu der Audiokarte 1 laminierte Kunststofffolien im Bereich des Lautsprechers 3 metallisiert sind und Membranen des Lautsprechers 3 bilden.

Als Audio-Eingabeeinheit weist die Audiokarte 1 ein Mikrophon 4 auf, das ebenso wie der Lautsprecher 3 flachbauend ist und die Audiokarte 1 nicht verdickt. Zur Stromversorgung weist die Audiokarte 1 eine oder mehrere Solarzellen 5 auf. Zum Bedienen sind Tasten 6 (Abspielen), 7 (Aufnahme), 8 (Löschen) vorgesehen. Auch die Tasten sind metallisierte Bereiche von Folien, die zu der Audiokarte 1 laminiert sind. Auch die Tasten 6, 7, 8 verdicken die Audiokarte 1 nicht.

Als Schnittstelle 9 zur Datenübertragung zum oder vom Speicher des Chips 2 weist die Audiokarte Oberflächenkontakte auf, die im dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung nebeneinander an einem Rand der Audiokarte 1 angeordnet sind. Die Kontakte der Schnittstelle 9 befinden sich auf einer Rückseite der Audiokarte 1 und sind deswegen in der Zeichnung mit Strichlinien angedeutet. Sie stören das optische Erscheinungsbild einer Vorderseite der Audiokarte 1 nicht. Zur Datenübertragung ist die Audiokarte 1 in eine nicht dargestellte, einen Steckschlitz aufweisende Steckerkupplung steckbar.

Die Audiokarte 1 weist ein Einschubfach 10 mit schlitzförmigem Querschnitt auf, das sich unter einer Außenschicht der laminierten Audiokarte 1 befindet. Durch ein klarsichtiges Durchsichtfenster 11 ist ein in das Einschubfach 10 gestecktes, bedrucktes Papier sichtbar. Die Audiokarte 1 kann bedruckt sein, durch das Einschubfach 10 mit dem Durchsichtfenster 11 lassen sich in einfacher Weise individuelle Informationen professionell aussehend in der Audiokarte 1 unterbringen.

Die Audiokarte 1 kann wie eine Visitenkarte bedruckt und durch das Einschubfach 10 zusätzlich mit einer individuellen Information versehen sein. Im Speicher des Chips 2 lassen sich Daten speichern. Insbesondere ist die Speicherung von gesprochenem Text, Musik, Gesang oder auch von Geräuschen vorgesehen. Grundsätzlich kann der Speicher des Chips 2 unveränderlich programmiert sein, in diesem Fall werden das Mikrophon 4, die Tasten 7, 8 für Aufnahme und Löschen und die Schnittstelle 9 nicht benötigt. Vorzugsweise ist der Speicher des Chips 2 ein Schreib-Lese-Speicher, über das Mikrophon 4 können Aufnahmen erfolgen, die über den Lautsprecher 3 wiedergegeben werden können. Die Eingabe und Ausgabe von Daten kann auch über die Schnittstelle 9 erfolgen. Die Bedienung erfolgt über die Tasten 6, 7, 8 für Abfrage, Aufnahme und Löschen.

Zur Verwendung als beispielsweise Geschenk- oder Glückwunschkarte kann die Audiokarte 1 größer ausgebildet sein. Es lassen sich persönliche Informationen, beispielsweise Glückwünsche aufnehmen. Auch als Werbe- und Informationsmittel kommt die Audiokarte 1 in Betracht. Die Audiokarte 1 kann in diesem Fall aufgedruckte, d. h. visuelle und zusätzlich akustische Informationen im Speicher ihres Chips 2 enthalten. Eine Steuerung des Ein- und Auslesens von Daten in und aus dem Speicher des Chips 2 und die Datenübertragung vom Mikrophon 4 und zum Lautsprecher 3 sowie mit der Schnittstelle 9 steuert der Prozessor des Chips 2.

Als Informations- oder Werbemittel ist es auch denkbar, die Audiokarte 1 auf einem Blatt Papier oder einem Stück Karton beispielsweise im Format DIN A4 oder DIN A5 anzubringen. Auch ist es denkbar, die elektronischen Bauteile 2 bis 9 unmittelbar auf einem Papier oder einem Karton anzubringen und auf diese Weise ein bedrucktes Informations- oder Werbemittel zusätzlich mit Audiofunktionen auszustatten.