Title:
Flap structure for a B/C-sharp mechanism on clarinets with a German system sets up a B/C-sharp rod on pillars while operating a C-sharp tone hole by a lever
Kind Code:
U1


Abstract:
A B/C-sharp rod (1,2) is set up on separate pairs of pillars (9,10). A tone hole for C sharp (4) is operated by a lever via a flap (5) lodged lengthwise. Pitch in the tone hole's center for a C-sharp trill (8) at its bearing axis is the same as with a B tone hole (6) at its bearing axis. Both tone holes are controlled for B by lifting.



Application Number:
DE202004010147U
Publication Date:
11/11/2004
Filing Date:
06/29/2004
Assignee:
Schwenk, Werner (Bamberg, 96052, DE)
Seggelke, Jochen (Bamberg, 96049, DE)
International Classes:



Claims:
1. Klappenanordnung für H-Cis-Mechanik an Klarinetten mit deutschem System. Dadurch gekennzeichnet,
– dass die h–und cis-Stange (1)+(2) auf getrennten Säulchenpaaren (9)+(10) gelagert werden
– dass das Tonloch für cis (4) über eine längsgelagerte Klappe (3) von einem Hebel (1) bedient wird
– dass das Tonloch für h (6) ebenfalls über eine längsgelagerte Klappe (5) von einem Hebel (2) bedient wird und
– dass die Entfernung von Tonlochmitte des cis-Trillers (8) zu dessen Lagerachse dieselbe wie bei dem h-Tonloch (6) zu dessen Lagerachse ist, die beide vom Heben für h (2) bedient werden.

Description:

Klarinetten gehören zu den Holzblasinstrumenten, Mechanikteile werden gewöhnlich aus Neusilber hergestellt und galvanisch beschichtet.

Bei Klarinetten des deutschen Systems werden die Töne h und cis mittels des linken kleinen Fingers über zwei Hebelklappen bedient. Eine Klappe öffnet das Tonloch für cis am unteren Teil des Instrumentes, ein Hebel schliesst das Tonloch für h und ermöglicht gleichzeitig das Schliessen des cis-Trillers.

Die beiden Hebel sind die längsten Klappenteile am Instrument und werden auf einer sehr kurzen Walzenschraube, welche etwa in der Mitte des Hebels quer zum Instrument angebracht ist, gelagert.

Daraus ergeben sich folgende Probleme: die cis-Stange hat einen verhältnismässig langen Drückerweg für den kleinen Finger. Das Tonloch wird nur mit unzureichendem Schliessdruck geschlossen gehalten, um den kleinen Finger die Öffnung noch zu ermöglichen.

Über das Tonloch können Vibrationen auf den Hebel übertragen werden, welche das Resonanzverhalten des Instrumentes durch Interferenzen beeinträchtigen Die aufgeführten Probleme werden mit der im Schutzansprach beschriebenen Klappenanordnung gelöst: Durch Verkürzung der Hebel (1)+(2) und die separate Lagerung auf längeren Walzen in quer zum Korpus angebrachten Säulchenpaaren (9)+(10) wird ein genauer Gang erreicht. Die Hebel können nicht nach rechts oder links ausweichen. Die Abtrennung des Tonloches für cis (4) vom Hebel (1) und Lagerung der Klappe (3) auf längs zum Korpus angebrachten Säulchen ermöglicht einen besseren Schliesswinkel der Klappe (4)und eine bessere klangliche Abstrahlung durch grössere Öffnung. Eine Übertragung von Schwingungen der Klappe (4) auf den Hebel (1) wird verhindert. Der Drückerweg für den kleinen Finger auf den Hebel (1) wird verkleinert.

Die Klappe für das Tonloch h wird ebenfalls auf längs zum Korpus angebrachten Säulchen gelagert. Hier ist nun der selbe Schliesswinkel für die beiden offenstehenden Klappen h (6) und cis (8) möglich, welches die Synchronisation erheblich erleichtert.

Für beide Klappen ist eine möglichst grosse Öffnung anzustreben, gleichzeitig ein geringer Drückerweg am Hebel (2). Mit Stellschrauben, die von Blattfedern unterstützt sind um den Dämpfungskork nicht zu zerstören, kann an den Querverbindungen (5)+(7) die Öffnung für die Klappen von h (6) und cis (8) parallel eingestellt werden.