Title:
Generator of new sound sequence, dependent on outer sounds, or other outer effects, with one or more microphones coupled to analysis circuit for received sounds, with analysis circuit
Kind Code:
U1


Abstract:
Generator (10) of new sound sequences, dependent on outer sounds, or other effects, has one or more microphones (12) for outer sound reception, coupled to analysis circuit (14), linked to processing circuit (22), containing memory (24).Memory stores preset sounds and algorithms for their reproduction in dependence on result of analysis. Memory output is coupled to loudspeaker(s), or headsets (28). Preferably fast-Fourier transformation (16) takes place in analysis circuit.



Application Number:
DE202004008347U
Publication Date:
09/16/2004
Filing Date:
05/25/2004
Assignee:
Breidenbrücker, Michael (Bizau, AT)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Brose und Kollegen (Starnberg)
Claims:
1. Vorrichtung (10) zur Erzeugung neuartiger Klangfolgen abhängig von äußeren Klängen oder anderen äußeren Einflüssen, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Mikrofone (12) zur Aufnahme der äußeren Klänge, die mit einer Analyseschaltung (14) zur Analyse der aufgenommenen äußeren Klänge verbunden sind, die mit einer Verarbeitungsschaltung (22) verbunden ist, die einen Speicher (24) umfasst, in dem vorgegebene Klänge und Regeln (Algorithmen) zur Wiedergabe dieser vorgegebenen Klänge in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Analyse der äußeren Klänge abgespeichert sind, deren Ausgang mit Lautsprecher(n) oder Kopfhörern (28) verbunden ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Analyseschaltung (14) zur Analyse der aufgenommenen äußeren Klänge eine Fast-Fourier-Transformation (16) implementiert ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrofone (12) und Lautsprecher oder Kopfhörer (28) zusätzlich durch eine Verstärkervorrichtung (31) direkt verbunden sind.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Analyseschaltung (14) zusätzlich ein Spracherkennungsprogramm (18) umfasst.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Speicher (24) verschiedene Regeln (Algorithmen) zur Wiedergabe der vorgegebenen Klänge in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Analyse der äußeren Klänge abgespeichert sind und eine Vorrichtung (32, 34) zur Auswahl und Aktivierung bestimmter Regeln (Algorithmen) vorgesehen ist.

Description:

Es ist schon bekannt, Klänge entweder vollkommen synthetisch herzustellen (Synthesizer) oder aber Klänge der Umgebung durch Filterung oder ähnliche Verarbeitungsverfahren zu verfremden.

Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige Vorrichtung zur Erzeugung von Klangfolgen in Abhängigkeit von äußeren Klängen oder anderen äußeren Einflüssen zu schaffen. Auf diese Weise lässt sich ein Zwischending zwischen einem digitalen Musikinstrument und einem Computerspiel schaffen, welches unter anderem auch auf Handys, PCs, MP3-Playern sowie diversen anderen elektronischen Geräten implementiert werden kann.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Erzeugung neuartiger Klangfolgen abhängig von äußeren Klängen oder anderen äußeren Einflüssen gelöst, bei der ein oder mehrere Mikrophone zur Aufnahme der äußeren Klänge vorgesehen sind, die mit einer Analyseschaltung zur Analyse der aufgenommenen äußeren Klänge verbunden sind, die wiederum mit einer Verarbeitungsschaltung verbunden ist, die einen Speicher umfasst, in dem vorgegebene Klänge und Regeln. (Algorithmen) zur Wiedergabe dieser vorgegebenen Klänge in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Analyse der äußeren Klänge abgespeichert sind, wobei der Ausgang der Verarbeitungsschaltung mit Lautsprechern oder Kopfhörern verbunden ist. Gegebenenfalls kann zwischen dem Ausgang der Schaltung und den Lautsprechern auch eine entsprechende im Stand der Technik bekannte Verstärkerschaltung vorgesehen sein.

Vorzugsweise wird in der Analyseschaltung zur Analyse der aufgenommenen äußeren Klänge eine Fast-Fourier-Transformation implementiert.

Zusätzlich kann auch eine direkte Verbindung zwischen den Mikrofonen und den Lautsprechern, gegebenenfalls über eine weitere Verstärkerschaltung vorgesehen sein. Auf diese Weise lässt sich das äußere Klangumfeld mit den künstlichen Klängen überlagern.

Zusätzlich kann die Analyseschaltung ein Spracherkennungsprogramm umfassen.

Besonders bevorzugt ist es, in dem Speicher verschiedene Regeln (Algorithmen) zur Wiedergabe der vorgegebenen Klänge in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Analyse der äußeren Klänge abzuspeichern und eine Vorrichtung zur Auswahl und Aktivierung bestimmter Regeln (Algorithmen) vorzusehen. Auf diese Weise kann die jeweilige Erzeugung künstlicher Klänge in Abhängigkeit von äußeren Klängen nach beliebig vielen unterschiedlichen Regeln nach Wahl des Nutzers oder aufgrund weiterer äußerer Ereignisse eingestellt werden.

Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand des in der anliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:

1 Ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erzeugung neuartiger Klangfolgen.

1 zeigt eine Vorrichtung 10 zur Erzeugung neuartiger Klangfolgen abhängig von äußeren Klängen.

Diese Vorrichtung stellt ein Zwischending zwischen einem Computerspiel und einem elektronischen Musikinstrument dar, wobei die Besonderheit darin liegt, dass dieses elektronische Musikinstrument beziehungsweise Computerspiel durch Klangfolgen von Außen gesteuert wird, indem diese Klangfolgen analysiert werden, und abhängig von dem Ergebnis dieser Analyse nach bestimmten Regeln Klangfolgen synthetisiert werden, oder kurze bereits aufgezeichnete Klangfolgen wiedergegeben werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 führt also eine Analyse des Umgebungsschalls durch und erzeugt abhängig davon künstliche Tonfolgen, die entweder vollkommen synthetisch erzeugt werden können, oder die sich aus vorgegebenen kurzen abgespeicherten Tonfolgen zusammensetzen. Als Ergebnis liefert die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Begleitmusik, die stark mit den akustischen Ereignissen der realen Umgebung verknüpft ist.

Die vorliegende Erfindung kann dabei auch die realen Umgebungsgeräusche mit den künstlichen Klangfolgen mischen.

Die Steuerung der vorliegenden Vorrichtung erfolgt mittels einer Analyse der Umgebungsgeräusche deren Auswertung nach bestimmten vorgegebenen Regeln (Algorithmen), die hier auch als "Szenen" bezeichnet werden, die Ausgabe künstlicher Tonfolgen oder die Zusammensetzung und Ausgabe kurzer vorab abgespeicherter Tonfolgen. Zu diesem Zweck verwendet die vorliegende Vorrichtung eine Analyse- und Detektionsschaltung, wobei eine Analyse des Umgebungsgeräusches in Echtzeit erfolgt. Die vorliegende Vorrichtung kann dabei als spezielle Hardware aufgebaut werden oder als auf einen geeigneten Mikroprozessor oder Rechner implementiertes Programm.

Auf diese Weise kann aus dem Klopfen auf einen Tisch ein ganzes Schlagzeuggeräusch mit dem entsprechenden Rhythmus erzeugt werden, Verkehrslärm kann beispielsweise mit Meereswellengeräuschen gleicher Frequenz und Amplitude überlagert werden, aus den Gesprächen im Umgebungsgeräusch kann eine Melodie erzeugt werden.

Aufbau und Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 sollen nun anhand des Blockschaltbildes der 1 näher erläutert werden.

Die dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung 10 umfasst Mikrofone 12, die das Umgebungsgeräusch erfassen, und die entsprechenden akustischen Signale an eine Analyseschaltung 14 weiterleiten. Die Analyseschaltung 14 analysiert die aufgenommenen äußeren Klänge, wobei beispielsweise eine Fast-Fourier-Transformation 16, eine Spracherkennung 18, die Erkennung bestimmter Geräusche 20 oder weitere Optionen implementiert sein können. Diese Analyseschaltung 14 ist mit einer Verarbeitungsschaltung 22 verbunden, die einen Speicher 24 umfasst, in dem vorgegebene Klänge und Regeln (Algorithmen) zur Wiedergabe dieser vorgegebenen Klänge in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Analyse der äußeren Klänge abgespeichert sind. Diese Regeln werden hier auch als "Szene" bezeichnet.

Der Ausgang dieser Verarbeitungsschaltung 22 ist über eine entsprechende Klangverarbeitungs- und -verstärkungsschaltung 26 mit Lautsprecher oder Kopfhörern 28 verbunden. In der Schaltung 26 können auch ganze Tonfolgen, bestimmte Klänge oder kurze. Melodien abgespeichert sein, die aufgrund der Kommandos von der Verarbeitungsschaltung 22. dann wiedergegeben werden. Die entsprechenden Speicher sind hier mit 30 bezeichnet . Die Schaltung 26 verfügt auch über einen Pfad 31, über den die Umgebungsgeräusche direkt und gegebenenfalls nach Überlagerung mit den neuartigen künstlichen Klangfolgen und Verstärkung auf die Lautsprecher oder Kopfhörer 28 geleitet werden können.

Des Weiteren umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 eine Steuervorrichtung 32 (System Control), in der verschiedenen Sätze von Regeln (Algorithmen) zur Wiedergabe der vorgegebenen Klänge in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Analyse der äußeren Klänge abgespeichert sind. Diese Steuereinheit 32 enthält dabei auch eine Vorrichtung 34 zur Auswahl und Aktivierung bestimmter Regeln (Algorithmen). Auf diese Weise können durch Vorgabe unterschiedlicher Regeln aus den gleichen Umgebungsgeräuschen ganz unterschiedliche künstliche Geräuschkulissen geschaffen werden, beispielsweise kann durch ein einfaches regelmäßiges Klopfen auf einen Tisch entweder der Klang eines Schlagzeuges oder aber der Klang einer Trommel oder aber das Fallen eines Wassertropfens auf eine Wasserfläche ausgelöst werden. Auf diese Weise schafft die Vorrichtung ein elektronisches Musikinstrument, welches die Eigenschaften eines Synthesizers mit den Eigenschaften eines Computerspiels vereint.