Title:
Mobile chainsaw for concrete or stone wall cuts comprises guide unit parallel to cut plus slide mounting saw arm and drive and grooved for chain riding on rollers.
Kind Code:
A1


Abstract:
The chainsaw (12) uses a first guide unit (10) running parallel to the cut and a guide normal to the cut to make the entry, the guide enclosed by a slide (4) to which are fixed the drive and chain arm (12) and fitted chain. The arm support in two parts swings infinitely round 360 deg and the arm itself (12) is grooved all round to guide the chain and has inside channels with cooling water valves. A chain guard fixed to the supprt is adapted to the job in hand and feed can be infinitely adusted both in power and speed. The drive can be rotated both ways and the roller-borne chain reaches out beyond the motor holder.



Inventors:
BUDER EWALD (DE)
Application Number:
DE19953505A
Publication Date:
05/17/2001
Filing Date:
11/06/1999
Assignee:
BUDER, EWALD
International Classes:
Domestic Patent References:
DE19748809A1N/A
DE3830047C1N/A
DE8908262U1N/A



Foreign References:
4981129
3545422
Other References:
DE-Z.: IDR 4/96, S.235 u. 236
Claims:
Mobile Kettensäge zum Schneiden von Beton, Stahlbeton und Natursteinen, gekennzeichnet durch

ä÷eine parallel zum Schnitt verlaufende Führungseinheit

ä÷senkrecht zum Schnitt verlaufende Führungseinheit um einen Einstich zu fertigen

ä÷einen Schlitten der die Führungseinheit umgreift und an dem der Antrieb und das Schwert mit Kette befestigt ist

ä÷Schwert träger (2-teilig) stufenlos um 360° drehbar

ä÷Schwert mit umlaufender Nut zum Führen einer Schneid­kette und innenliegenden Kanälen mit Ventilen für Kühl­wasser

ä÷Kettenschutz, befestigt an Schwertträger, dem Arbeits­vorgang angepaßt

ä÷Vorschub, stufenlos in Kraft und Geschwindigkeit regel­bar

ä÷Antrieb mit wählbarer Drehrichtung

ä÷Schneidkette, auf Rollen gelagert, welche über die Motor­halterung hinausragt.

Description:
Die Erfindung betrifft eine Kettensägeanordnung zum recht­winkligen und bündigen Schneiden von Mauern. Die Säge bewegt sich auf einer Führungseinheit welche an der zu schneidenden Wand befestigt ist. Am Führungsschlitten sitzt eine rever­sible Antriebseinheit und das Schwert mit der Schneidkette, das stufenlos um 360° drehbar ist. Um die Kette befindet sich eine Schutzhaube, verschiedener Art und Größe, je nach Arbeitsbedingung, um das Personal zu schützen. Der Schlitten ist durch eine Vorschubeinheit mit dem Führungselement ver­bunden. Die Erfindung betrifft eine mobile, von einem kann bedien- und transportierbare Kettensäge zum Schneiden von Beton und ähnlich harten Materialen, bestehend aus einer Führungsein­richtung, einem Schlitten mit Antrieb und schwenkbarem Schwert mit Sägekette und einer Vorschubeinheit. Es ist oft notwendig rechteckige Öffnungen in Betonwände und Decken zu schneiden. Ein Verfahren wendet dafür Kreis­sägen mit dia-imprägnierten Sägeblättern an. Damit lassen sich nur schwierig größere Schnittiefen erzeugen. Außerdem muß durch die Form des Sägeblattes über die eigentliche Öffnung hinausgeschnitten werden. Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden bereits Kettensägen vorgeschlagen, welche aber entweder groß, schwer, unhandlich oder unrentabel sind. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung schneller und leichter lange und tiefe Schnitte zu ermöglichen, wenn er­forderlich auch bündig an Seitenwänden oder Decken. Die Erfindung wird nachstehend anhand der Fig. 1 bis Fig. 7 erläutert. Fig. 1 Die Anordnung der Maschine zur Fertigen eines Ein­stiches in die Mauer, bündig zu einer Decke oder rechtwinklig dazu stehenden Mauer, Fig. 2 Die Anordnung der Maschine beim Schneiden der Mauer, Fig. 3 Ansichten des Schwertträgers, Fig. 4 Ein Schnitt durch die Linie A-A in Fig. 2, aus dem sich der Aufbau des Führungsschlittens ergibt, Fig. 4a Ein Schnitt durch die Linie A-A in Fig. 2 durch den Schwertträger, Fig. 5 Aufbau und Teile des Schwertes, Fig. 6 Aufbau der Schneidkette, Fig. 7 Aufbau und Teile eines Schneidgliedes. Fig. 1 zeigt das Gerät beim Fertigen eines Einstiches bündig mit einer Decke. Die Führungseinheit 1 wird mittels Fuß 20, Winkel 21 und Strebe 24 senkrecht zu der zuschneidenden Wand befestigt. Die Säge, bestehend aus Schlitten 4, Schwert 12, Kette 27 und Schutzhaube 14 wird auf die Führung 1 ge­schoben. Am Schlitten 4 und u-förmigen Halter 23 wird die Vorschubeinheit 22 befestigt. Durch die regelbare Kraft, angepaßt an das zu schneidende Material, die Schnittfläche und das Schneidmaterial der Kette ergibt sich eine optimale Schnittgeschwindigkeit und Stand­zeit der Kette. Fig. 2 zeigt das Gerät beim Fertigen eines Schnittes beliebiger Länge in einer Mauer. Die Führungseinheit 1 wird mittels Fuß 20 (mindestens 2, je nach Länge) parallel zur Schnittkante befestigt. Darauf bewegt sich der Schlitten 4, gezogen oder ge­schoben von der Vorschubeinheit 22. Um nach den Einstich in die Mauer (Fig. 1) zum Schneiden der Mauer (Fig. 2) zu kommen erfordert nur wenig Zeit und Arbeit. Dazu beläßt man die Säge in Einstich und entfernt den Winkel 21 und die Strebe 24. Dann löst man die Klemm­schrauben 18 durch die Löcher im Kettenschutz 14, dreht die Führungseinheit 1 mit dem Schlitten 4 um 90° und befestigt die Führungseinheit 1 am Fuß 20. Klemmschrau­ben 18 festdrehen und der Umbau ist vollendet. Fig. 3 zeigt den Schwertträger in Drauf- und Seitenansicht. Das Oberteil 10 mit gefrästem Sitz der Bohrung 15 für die Klemmschrauben und Gewindebohrungen 26 für den Kettenschutz 14. Das Unterteil 11 mit erhöhten Sitz 27 für das Schwert, einem Langloch 15 für das Kühlwasser sowie Bohrungen 17 zum Befestigen des Schwertes und Bohrung 18 mit Gewinde für die Klemmschrauben. Fig. 4 zeigt den Aufbau der Maschine (ohne Antrieb) entlang der Linie A-A aus Fig. 2, bestehend aus dem Schlitten 4. In gefrästen Nuten 5 sitzen Gleitplättchen, die einen reibungsarmen Lauf gewährleisten. Diese können bei Ver­schleiß leicht ausgetauscht werden und sind billiger als etwa Kugellager die sich bei leichter Verschmutzung der Lauffläche nicht mehr drehen. Angeschraubt an den Schlitten 4 ist ein Klemmring 9 der den Schwertträger 10 und 11 aufnimmt. Durch den Klemmring und Schlitten führt eine Bohrung für die Antriebswelle 7. Fig. 4a zeigt den Schwertträger, entlang der Linie A-A aus Fig. 2, bestehend aus Oberteil 10 und Unterteil 11. Im Oberteil 10 befinden sich Bohrungen 26 für den Kettenschutz 14 und Bohrungen 18 für die Klemmschrau­ben. Im Unterteil 11 befindet sich eine Bohrung 15 für Kühlwasser, ausgebildet als Langloch um ein Verschieben des Schwertes zum Kettenspannen zu ermöglichen. Da­ran befestigt ist des Schwert 12. Dargestellt ist noch die Antriebswelle 7 mit Kettenritzel 8. Fig. 5 beschreibt das Schwert 12, bestehend aus Grundplatte 35 und Deckplatte 36. Die Grundplatte 35 verfügt über 2 Langlöcher 32 mit Nut für die Aufnahme der T-förmigen Schrauben 33. Außerdem hat sie eine Bohrung 31 zur Wasseraufnahme und weitere Bohrungen 30 im Verlauf der Wasserkanäle 25. Die Deckplatte 36 verfügt ebenfalls über die Bohrungen 30, 31, und 32. In der Bohrung 31 sitzt ein Einlaufstück aus einem geeigneten Material (Hartgummi, Kunststoff etc.) das der Wasserdruck standhält, aber bei etwas größerem Kraftaufwand herausgedrückt werden kann (Detail A). Dies wird notwendig um bei eventuell einseitiger Ab­nützung des Schwertes selbiges zu drehen. In den Bohrungen 30 sitzen Ventile aus geeignetem Material um den Wasserfluß zu steuern (Detail B). Dies garan­tiert eine optimale Versorgung der Schneidkette mit Kühl- und Spülwasser bei gleichzeitig gesenktem Ver­brauch. Dies wirkt sich positiv auf die Lebensdauer von Schwert und Schneidkette aus. Bei der bisherigen Weise wird das Wasser von außen auf die Kette gespritzt was sehr in effizient ist. Detail C Zeit die T-förmige Schraube 33 mit der das Schwert 12 an Schwertträger 11 befestigt ist. Fig. 6 zeigt einen Teil der Schneidkette, auseinandergezogen in perspektivischer Darstellung. Immer abwechselnd ein Schneid- und ein Leerglied, jeweils mit Verbindungs­glieder vernietet. Fig. 7 zeigt ein Schneidglied 37, bestehend aus dem Grund­körper 39, und dem Schneidkörper 38. Im Stahlkörper 39 ist eine Bohrung 42 (2x) für die Verbindungsnieten. Das Lager 41 (2x), von gleicher Stärke wie der Grund­körper ist in diesen mit geeigneten Mitteln eingesetzt und nimmt die Welle 40 auf. Diese ist genauso lang wie das Schwert breit und läuft auf dessen Schultern. Die Verwendung von Lager verringert die Reibung zwischen Schwert und Kette erheblich. Dadurch kann der Druck den die Kette auf das zu schneidende Material ausübt gesteigert werden. Dies ist insbesonders bei diamant­imprägnierten Ketten von Vorteil. Bisher mußte immer ein Kompromiß zwischen erforderlichen Druck und ver­tretbarer Reibung zwischen Kette und Schwert gefunden werden, auf Kosten der Wirtschaftlichkeit.