Title:
Sparking plug for IC engine has first part located inside combustion chamber and second part located outside combustion chamber, with gas removal duct passing through both parts
Kind Code:
A1


Abstract:
The spark plug has a first part located inside combustion chamber, and a second part located outside the combustion chamber, with a gas removal duct passing through both parts. The sparking plug has a gas removal duct that passes through the first part and through the second part, so that the gas removal duct is connected with a gas removal system (35). The first and the second part are designed to form a one piece unit. The sparking plug has a housing, which is such that an insulator (8) is located in its central penetrating first opening. A central electrode (10) is arranged at the combustion side end, of the central penetrating second opening of the insulator.



Inventors:
MUELLER BERND (DE)
Application Number:
DE19950932A
Publication Date:
04/26/2001
Filing Date:
10/21/1999
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH
International Classes:
Domestic Patent References:
DE2938650A1N/A
DE4306905A1N/A



Foreign References:
GB209790A1924-01-21
1429017
1355310
13223461919-11-18
WO1991012511A1
JPS5644464A
Other References:
Motortechnische Zeitschrift 42 (1981) 2, S. 76, linke Spalte oben
Claims:
1. Zündkerze für eine Brennkraftmaschine, mit mindestens einem ersten Teil, das mindestens teilweise zur Anordnung innerhalb eines Brennraums ausgebildet ist, und mit einem zweiten Teil, das mindestens teilweise zur Anordnung außerhalb des Brennraums ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gasentnahmekanal durch das erste Teil und durch das zweite Teil führt, wobei der Gasentnahmekanal mit einem Gasentnahmesystem verbindbar ist.

2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Teil einstückig ausgebildet sind.

3. Zündkerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkerze ein Gehäuse aufweist, wobei in dessen zentrischer, durchgehender erster Öffnung ein Isolator angeordnet ist, wobei am brennraumseitigen Ende der zentrischen, durchgehenden zweiten Öffnung des Isolators eine Mittelelektrode angeordnet ist.

4. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasentnahmekanal mit einem gasdichten Verbindungskabel oder mit einem gasdichten Verbindungsschlauch oder mit einem gasdichten Verbindungsrohr mit dem Gasentnahmesystem verbindbar ist.

5. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gasentnahmekanals ein Rohrelement angeordnet ist.

6. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der zentrischen, durchgehenden Öffnung des Isolators am brennraumfernen Ende der Mittelelektrode mindestens ein Kontaktierungselement angeordnet ist, das einen elektrischem Kontakt mit der Mittelelektrode ausgebildet hat, wobei das brennraumferne Ende des brennraumfernsten Kontaktierungselements noch vom Isolatormaterial umgeben ist, wobei das brennraumferne Ende des brennraumfernsten Kontaktierungselements mit einem Zündkabel verbindbar ist.

7. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Gasentnahmekanal und dem Gasentnahmesystem und das Zündkabel mittels eines Fixierelements fixierbar sind, wobei das Fixierelement über das brennraumferne Ende des Isolators schiebbar ist.

8. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventil des Gasentnahmesystems innerhalb des Fixierelements angeordnet ist.

9. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein erster Gasentnahmekanal durch mindestens eine Masseelektrode und das Gehäuse führt.

10. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein zweiter Gasentnahmekanal durch die Masseelektrode, das Gehäuse und den Isolator führt.

11. Zündkerze nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine einen ersten oder zweiten Gasentnahmekanal enthaltene Masseelektrode einen anderen Abbiegewinkel als die übrigen Masseelektroden aufweist, wobei der Abbiegewinkel einen Wert zwischen 0° und 180° annimmt.

12. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein dritter Gasentnahmekanal durch den Isolator und das Gehäuse führt.

13. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein vierter Gasentnahmekanal durch den Isolator führt.

14. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein fünfter Gasentnahmekanal durch die Mittelelektrode und das Kontaktierungselement führt.

15. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein sechster Gasentnahmekanal durch die Mittelelektrode und das Kontaktierungselement und/oder den Isolator führt.

16. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein achter Gasentnahmekanal durch das Gehäuse führt.

17. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein neunter Gasentnahmekanal durch das Gehäuse und den Isolator führt.

18. Zündkerze nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der achte oder neunte Gasentnahmekanal durch das Gehäuse durch einen rohrförmigen Fortsatz, der in Richtung des Brennraums offen ist, in den Brennraum hinein fortgesetzt ist.

19. Zündkerze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Fortsatz während des Betriebs der Zündkerze in seiner Länge verschiebbar ist.

Description:
Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einer Zündkerze für eine Brennkraftmaschine nach Gattung der unabhängigen Ansprüche. Zündkerzen, die zur Zündung des brennfähigen Gemischs im Brennraum einer Brennkraftmaschine dienen, sind hinreichend bekannt. Des weiteren sind Zündkerzen bekannt, die Durchführungen in dem Brennraum zugewandten Teilen wie Mittelelektrode oder Gehäuse aufweisen, die dazu dienen, Sensoren wie Drucksensoren oder lichtübertragende Elemente aufzunehmen. Es sind weiterhin Gasentnahmesysteme bekannt, bei denen mittels einer rohrförmigen Vorrichtung, die in den Brennraum eingebracht wird, Gas aus dem Brennraum entnommen werden kann. Diese rohrförmigen Vorrichtungen werden durch zusätzlich in die Brennraumwand eingebrachten Bohrungen in den Brennraum eingeführt.Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Zündkerze für eine Brennkraftmaschine mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs hat dem gegenüber den Vorteil, daß ein Gasentnahmekanal in die Zündkerze integriert wird, durch den Gas direkt an dem Ort der Zündkerze entnommen werden kann. Somit sind keine zusätzlichen Bohrungen, die die Vorgänge im Brennraum beeinflussen können, in der Brennraumwand notwendig. Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß auch die zum Gasentnahmesystem notwendige Verbindung in den Außenraum in die Zündkerze integriert wird. Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im unabhängigen Anspruch angegebenen Gegenstands möglich. Besonders vorteilhaft ist, daß durch eine Beibehaltung der zentrischen Anordnung des Isolators im Gehäuse und der zentrischen Anordnung der Mittelelektrode im Isolator die Zündeigenschaften der Zündkerze nicht verändert werden. Auch die Gegebenheiten der Strömung werden somit nicht verändert. Die Verbindung der Durchführung durch Teile der Zündkerze mit dem Gasentnahmesystem über Verbindungskabel oder einen Verbindungsschlauch ermöglicht eine flexible Verbindung der Zündkerze mit dem Gasentnahmesystem. Vorteilhaft ist weiterhin, daß das Zündkabel innerhalb des Isolators mit dem Kontaktierungselement, das wiederum mit der Mittelelektrode verbunden ist, verbunden wird. Dies ermöglicht eine Trennung der Hochspannung vom Gasentnahmesystem. Es ist außerdem vorteilhaft, mittels eines Fixierelements, das über den Isolator geschoben wird, das Zündkabel und die Verbindung von der Durchführung durch Teile der Zündkerze zum Gasentnahmesystem zu fixieren. Die Bestandteile der Vorrichtung sind so besser vor Beschädigungen geschützt. Ebenfalls besserer Schutz vor Beschädigung ermöglicht eine Anordnung des Ventils des Gasentnahmesystems innerhalb des Fixierelements. Es ist vorteilhaft, die Durchführung durch die dem Brennraum am nächsten gelegenen Teile wie Isolator, Mittelelektrode, Gehäusestirnseite oder Masseelektrode zu führen. Hier kann sehr nahe an der Stelle, an der das brennfähige Gemisch gezündet wird, Gas dem Brennraum entnommen werden. Besonders vorteilhaft ist es dabei, eine Durchführung durch die Masseelektrode oder durch die Stirnseite des Gehäuses zu führen, da diese Bereiche gut von der Hochspannung getrennt werden können. Ebenso ist es vorteilhaft, die Durchführung dann direkt über die Gehäusewand nach Außen zu führen, da für bestimmte Versuchsaufbauten mehr Platz benötigt wird. Es ist ebenfalls vorteilhaft, eine Masseelektrode, die eine Durchführung enthält, insbesondere dann, wenn mehrere Masseelektroden vorhanden sind, in einem anderen Winkel als die übrigen Masseelektroden abzubiegen, da dann aus bestimmten vorgegebenen Bereichen je nach Abbiegung der Masseelektrode Gas aus dem Brennraum entnommen werden kann. Weiterhin ist es vorteilhaft, an der Stirnseite des Gehäuses am Ende der Durchführung einen rohrförmigen Fortsatz anzubringen, der in Richtung Brennraum offen ist, da so in einer bestimmten Entfernung von der Stirnseite des Gehäuses Gas aus dem Brennraum entnommen werden kann. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß dieser Fortsatz während des Betriebs der Brennkraftmaschine in seiner Länge verschoben werden kann und somit aus bestimmten vorgebbaren Bereichen Gas aus dem Brennraum entnommen werden kann.Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Zündkerze für eine Brennkraftmaschine im Querschnitt (schematisch), Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine nach Fig. 2 im Querschnitt (schematisch) und die Fig. 3 bis 10 weitere Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Zündkerzen für eine Brennkraftmaschine im Querschnitt (schematisch).Beschreibung der Ausführungsbeispiele In Fig. 1 ist der schematische Querschnitt einer erfindungsgemäßen Zündkerze 1 für eine Brennkraftmaschine dargestellt. In einer durchgehenden Öffnung eines Gehäuses 5 ist ein Isolator 8 eingesetzt. Die durchgehende Öffnung des Gehäuses 5 ist vorzugsweise zentrisch ausgeführt. In einer durchgehenden Öffnung des Isolators 8 ist am brennraumseitigen Ende eine Mittelelektrode 10 angeordnet. Auch die durchgehende Öffnung des Isolators 8 ist vorzugsweise zentrisch angeordnet. Die Öffnung des Gehäuses und die Öffnung des Isolators können aber auch nicht zentrisch angeordnet sein, d. h. eine Längsachse, die in einem bestimmten Abstand von der Längsachse des Gehäuses parallel verläuft, aufweisen. Bei einer zentrischen Anordnung der Öffnung des Isolators und der Öffnung des Gehäuses liegen die Längsachsen des Gehäuses und der Öffnungen übereinander. Am brennraumfernen Ende der Mittelelektrode ist in der durchgehenden Öffnung des Isolators ein Kontaktierungselement 16 angeordnet. Das Kontaktierungselement 16 kann auch aus mehreren Teilen bestehen. Am brennraumfernen Ende des Kontaktierungselements 26 ist ein Zündkabel 18 angeschlossen. Über das Zündkabel 28 erfolgt die Versorgung der Zündkerze mit elektrischer Energie, die über das Kontaktierungselement 16 zur Mittelelektrode 10 übertragen wird. Zu einem von der Steuerung der Brennkraftmaschine initiierten Zeitpunkt erfolgt dann, wie es aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt ist, ein Überschlag eines Zündfunkens von der Mittelelektrode 10 zu der Masseelektrode oder den Masseelektroden 13, die an der Stirnseite des Gehäuses 5 angebracht ist. Die Verbindungslinie zwischen dem brennraumseitigen Ende der Mittelelektrode und dem brennraumseitigen Ende der Masseelektrode wird auch Funkenstrecke genannt. Die Zündkerze kann eine oder mehrere Masseelektroden 13 aufweisen, die mit dem gleichen oder unterschiedlichen Abbiegewinkeln abgebogen sind. Die Zündkerze 1 weist weiterhin ein Dichtelement 21 auf, das bei eingebauter Zündkerze den Brennraum nach außen abdichtet. Eine erfindungsgemäße Zündkerze kann aber auch ohne Dichtelement 21 ausgebildet sein. Die Abdichtung erfolgt in diesem Fall über eine konische Ausführung des Gehäuses 5. Die Erfindung besteht nun darin, einen ersten Teil der Zündkerze, der mindestens teilweise zur Anordnung innerhalb des Brennraums ausgebildet ist, und einen zweiten Teil der Zündkerze, der mindestens teilweise zur Anordnung außerhalb des Brennraums ausgebildet ist, mit einer Durchführung mit einer zum Brennraum offenen Öffnung zu versehen. Die jeweilige zum Brennraum offene Öffnung soll dabei Bestandteil der jeweiligen Durchführung sein, ist jedoch in den Figuren zur besseren Übersichtlichkeit separat bezeichnet. Die Durchführung kann auch durch ein erstes und zweites Teil führen, das nur als ein einziges Teil ausgebildet ist, das sowohl zur Anordnung innerhalb als auch außerhalb des Brennraums ausgebildet ist. Dies könnte beispielsweise das Gehäuse betreffen. Die Durchführung ist mit einem Gasentnahmesystem verbindbar, so daß Gas aus dem Brennraum entnommen werden kann. Demnach kann eine derartige Durchführung auch als Gasentnahmekanal bezeichnet werden. In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine erste Durchführung 28 mit einer Öffnung 25 in mindestens einer Masseelektrode 13 vorgesehen. Sind mehrere Masseelektroden vorhanden, besitzt eine mit einer ersten Durchführung versehene Masseelektrode den gleichen Abbiegewinkel wie mindestens eine nicht mit einer Durchführung versehene Masseelektrode. Die erste Durchführung 28 erstreckt sich von der Masseelektrode durch das Gehäuse, an dessen brennraumfernen Ende die Durchführung austritt und über eine Verbindung 31 mit dem Gasentnahmesystem 35 verbunden ist. Das Gasentnahmesystem enthält mindestens einen Ventil 36. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Gasentnahmesystem außerdem mindestens eine Pumpe 37 und eine Analyseeinheit 38 auf. Dies ist schematisch in Fig. 1 dargestellt. Die Verbindung 31 von der ersten Durchführung 28 zum Gasentnahmesystem 35 ist vorzugsweise als gasdichtes Verbindungskabel, als gasdichter Verbindungsschlauch oder als gasdichtes Verbindungsrohr ausgebildet. Es ist insbesondere bei einer Ausführung der Verbindung als gasdichtes Verbindungskabel oder gasdichter Verbindungsschlauch eine flexible Verbindung zwischen dem Gasentnahmesystem und der Durchführung in der Zündkerze möglich. In Verbindung mit dem Gasentnahmesystem 35 kann Gas aus dem Brennraum durch die Öffnung 25 entnommen sowie durch die erste Durchführung 28 und die Verbindung 31 an das Gasentnahmesystem 35 weitergeleitet werden. Befindet sich die brennraumseitige Öffnung 25 der ersten Durchführung 28 an der Masseelektrode, dann kann direkt an der Stelle, an der eine Zündung des brennfähigen Gemischs erfolgt, Gas aus dem Brennraum entnommen werden und so Rückschlüsse auf den Verbrennungsprozeß und die Gemischzusammensetzung insbesondere in der Nähe der Funkenstrecke gezogen werden. Eine Vergrößerung des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine ist im Querschnitt in Fig. 2 schematisch dargestellt. Es ist noch einmal deutlich die Anordnung der brennraumseitigen Öffnung 25 der ersten Durchführung 28 zu erkennen. In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine im Querschnitt (schematisch) dargestellt. Die in Fig. 3 gezeigte Zündkerze enthält eine brennraumseitige Öffnung der Durchführung 25 an einer Masseelektrode. Die in diesem Ausführungsbeispiel dargestellte Zündkerze für eine Brennkraftmaschine weist dabei eine zweite Durchführung 41 auf, die durch die Masseelektrode, das Gehäuse und den Isolator in den Außenraum verläuft und dann an die Verbindung 31 zum Gasentnahmesystem 35 angeschlossen ist. Das Gasentnahmesystem 35 wird hier, wie in den folgenden Ausführungsbeispielen, nicht dargestellt. Besonders vorteilhaft erweist sich hierbei die Führung der zweiten Durchführung 41 durch den Isolator, die auch eine nahe an der Zündkerze verlaufenden Verbindung 31 ermöglicht. So ist gegenüber einer herkömmlichen Zündkerze ohne Gasentnahmevorrichtungen kein zusätzlicher Bauraum für die Zündkerze notwendig. Das in Fig. 4 dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine weist gegenüber dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel zusätzlich ein Fixierelement 44 auf. Dieses Fixierelement 44 besitzt einen zylindrischen Querschnitt mit einer durchgehenden Öffnung. Das brennraumferne Ende des Isolators 8 kann in die durchgehende Öffnung des Fixierelements 44 gesteckt werden, wobei auch die Verbindung 31 innerhalb der durchgehenden Öffnung des Fixierelements 44 angeordnet ist. Des weiteren zeigt das in Fig. 4 dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine ein innerhalb des Isolators an das Kontaktierungselement 16 angeschlossenes Zündkabel 18. Der Anschluß kann vorzugsweise über eine Schraubverbindung erfolgen. Somit ist zum einen die Hochspannung sicher von dem Gasentnahmesystem getrennt und mittels des Fixierelements gleichzeitig das empfindliche Zündkabel und die empfindliche Verbindung 31 fixiert und so vor Beschädigungen geschützt. Fig. 5 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine, die sich gegenüber dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet, daß das Ventil des Gasentnahmesystems ebenfalls innerhalb des Fixierelements 44 angeordnet ist. Auch hier ist es durch diese bevorzugte Ausführungsform möglich, ein empfindliches Teile (hier das Ventil) vor Beschädigungen zu schützen. Das in Fig. 6 dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine unterscheidet sich von der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform dadurch, daß eine eine zweite Durchführung 41 enthaltende Masseelektrode 13 mit einer brennraumseitigen Öffnung der Durchführung 25 in einem beliebigen, vorgebbaren Winkel bezogen auf eine weitere Masseelektrode 13' abgebogen ist. Der Abbiegewinkel kann eine Größe von 0° bis 180° aufweisen. Es ist damit möglich, in einem beliebigen vorgebbaren Bereich des Brennraums, nämlich dort, wo sich die brennraumseitige Öffnung 25 der zweiten Durchführung 41 befindet, Gas aus dem Brennraum entnommen werden kann. Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine, die sich gegenüber dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel eine vierte Durchführung 46 lediglich durch den Isolator aufweist. Das brennraumseitige Ende der vierten Durchführung \ ü08664DEA119950932 DE010329 46 mit einer Öffnung 25' befindet sich am brennraumseitigen Ende des Isolators. Es kann sich jedoch auch an einer beliebigen anderen, mit dem Gas des Brennraums in Kontakt stehenden Stelle des Isolators 8 befinden. Somit ist eine Gasentnahme dort möglich, wo sich der Isolator in Kontakt mit dem Gas befindet. Das in Fig. 7 dargestellte Ausführungsbeispiel ist ohne erste und zweite Durchführung dargestellt, es können jedoch beliebige, hier genannte Durchführungen oder auch mehrere Durchführungen gleichen Typs miteinander kombiniert werden. Ebenso ist es möglich, eine dritte Durchführung vorzusehen, die durch den Isolator und das Gehäuse nach Außen verläuft. Die brennraumseitige Öffnung der dritten Durchführung, die hier nicht dargestellt wird, befindet sich an einer Stelle des brennraumseitigen Endes des Isolators, die mit dem Gas des Brennraums in Kontakt steht. In bevorzugten Ausführungsformen sind Konstruktionen einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine eingeschlossen, die ein Fixierelement 44 aufweisen oder nicht. Ebenso kann der Anschluß des Zündkabels 18 an das Kontaktierungselement 16 innerhalb oder außerhalb des Isolators 8 angeordnet werden. Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine ist in Fig. 8 dargestellt. Diese erfindungsgemäße Zündkerze weist gegenüber der in Fig. 4 dargestellten Zündkerze eine fünfte Durchführung 49 durch die Mittelelektrode und das Kontaktierungselement 16 auf. Die brennraumseitige Öffnung 25" der fünften Durchführung 49 ist am brennraumseitigen Ende der Mittelelektrode angeordnet. Auch so ist es wiederum möglich, direkt an der Stelle, an der die Zündung des brennfähigen Gemischs erfolgt, eine Entnahme von Gas aus dem Brennraum durchzuführen. Die Verbindung 31 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit dem Zündkabel 18 in ein Bauteil integriert. Die Verbindung zum Kontaktierungselement, beziehungsweise zur fünften Durchführung 49 erfolgt innerhalb des Isolators. Dabei ist es notwendig, das Zündkabel und die Verbindung 31 elektrisch von dem Gasentnahmesystem zu trennen. Es könnte sonst die Gefahr bestehen, daß eine Hochspannung an dem Gasentnahmesystem 35 anliegt. Ebenso ist es möglich, eine sechste Durchführung so zu gestalten, daß sie durch die Mittelelektrode das Kontaktierungselement 16 und/oder den Isolator zur Verbindung 31 führt. Analog zu den bei Fig. 7 beschriebenen Varianten kann auch die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform mit oder ohne Fixierelement 44 beziehungsweise mit einer Ausführung des Anschlusses des Zündkabels 18 innerhalb oder außerhalb des Isolators 8 erfolgen. In Fig. 9 ist eine weitere erfindungsgemäße Zündkerze für eine Brennkraftmaschine im Querschnitt (schematisch) dargestellt. Die in Fig. 9 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich gegenüber der Ausführungsform der Zündkerze in Fig. 4 darin, daß eine neunte Durchführung 55 von der brennraumseitigen Öffnung 25''' in der Stirnseite des Gehäuses 5 durch das Gehäuse und den Isolator verläuft. An die Durchführung ist die Verbindung 31 zum Gasentnahmesystem angeschlossen. Somit kann aus dem Volumen nahe der Stirnfläche des Gehäuses Gas aus dem Brennraum entnommen werden. In Abwandlung des in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiels kann auch eine achte Durchführung angeordnet werden, die lediglich durch das Gehäuse der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine nach Außen führt. Ebenso wie in den vorangehenden Ausführungsbeispielen nach den Fig. 7 und 8 kann wiederum die erfindungsgemäße Zündkerze mit oder ohne Fixierteil 44, beziehungsweise mit einer Ausführung Anschlusses des Zündkabels 18 an das Kontaktierungselement 16 innerhalb oder außerhalb des Isolators 8 erfolgen. Eine Abwandlung des in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Zündkerze für eine Brennkraftmaschine kann derart erfolgen, daß an das brennraumseitige Ende der erfindungsgemäßen achten Durchführung oder neunten Durchführung 55 ein rohrförmiger Fortsatz 57 angeordnet ist. Mittels des in das brennraumseitige Ende der achten Durchführung oder der neunten Durchführung 55 eingesteckten Fortsatzes 57, der auch in einem beliebigen, vorgebbaren Winkel abgebogen ausgeführt werden kann, wird die entsprechende Durchführung in Richtung Brennraum verlängert. Der rohrförmige Fortsatz 57 besitzt analog zu den Durchführungen eine in Richtung Brennraum offene Öffnung 25"". Somit kann nun aus einer Entfernung, die vorgebbar ist, von der Stirnseite des Gehäuses 5 Gas aus dem Brennraum entnommen werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der rohrförmige Fortsatz 57 auch derart in die achte oder in die neunte Durchführung 55 eingesteckt oder eingeschraubt sein, daß er wieder entfernbar oder mit einem rohrförmigen Fortsatz anderer Länge austauschbar ist. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann, wie in Fig. 10 dargestellt, die Länge des rohrförmigen Fortsatzes 57 während des Betriebs der Zündkerze verändert werden. Die Längenänderung kann über eine in der achten Durchführung oder in der neunten Durchführung 55 angeordnete bis zur Verbindung 31 reichende rohrförmige zweite Verbindung, über die Verbindung 31 und ein an der Verbindung 31 angebrachtes Verstellteil 58 erfolgen. Das Verstellteil 58 ist vorzugsweise, zusammen mit einem das Verstellteil 58 antreibenden Motor 59 im Fixierteil 44 angeordnet. Eine Längenänderung des Fortsatzes ist vorteilhaft, da unter Umständen in unterschiedlichen Bereichen des Brennraumes Gas entnommen werden soll und so je nach dem, in welchem Bereich Gas entnommen werden soll, die brennraumseitige Öffnung des rohrförmigen Fortsatzes 57 mehr oder weniger weit in den Brennraum hineinragt. Analog zu den vorangegangen Fig. 7 bis 9 kann auch die erfindungsgemäße Zündkerze dieses Ausführungsbeispiels mit oder ohne Fixierelement 44 beziehungsweise mit einem Anschluß des Zündkabels 18 an das Kontaktierungselement 16 innerhalb oder außerhalb des Isolators erfolgen. Ein in Verbindung mit Fig. 10 erläuterter rohrförmiger Fortsatz kann auch in Durchführungen angeordnet werden, deren brennraumseitige Öffnung sich in anderen Teilen der Zündkerze befindet. Die in der vorangegangenen Beschreibung erwähnten Durchführungen, die eine Gasentnahme aus dem Brennraum einer Brennkraftmaschine ermöglichen und mit einem Gasentnahmesystem über eine Verbindung 31 verbunden sind, können in beliebiger Art und Weise kombiniert werden. Des weiteren können auch die Durchführungen in einem Teil der Zündkerze derart gestaltet sein, daß zu einer Durchführung am brennraumseitigen Ende der Durchführung eine Verzweigung gehört, so daß mehrere brennraumseitige Öffnungen 25, 25', 25", 25''' oder 25"" zu einer Durchführung gehören. Das Gas, das durch diese Öffnungen dem Brennraum entnommen wird, wird durch die jeweilige Verzweigung der Durchführung in eine Durchführung zusammengeführt und über die Verbindung 31 an das Gasentnahmesystem 35 weitergeleitet. In den Durchführungen kann zusätzlich mindestens ein Rohrelement angeordnet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform verläuft ein derartiges Rohrelement von der brennraumseitigen Öffnung der Durchführung bis zum Anschluß der Verbindung 31 am brennraumfernen Ende der Durchführung und ist dort mit der Verbindung 31 verbunden. Die Gasentnahme aus dem Brennraum erfolgt dann durch das in die Durchführung eingesetzte Rohrelement.