Title:
Vehicle seat with electrically height adjustable headrest has drive motor that engages headrest via force direction changing system with flexible force transfer elements
Kind Code:
A1


Abstract:
The seat has an electrically height adjustable headrest with especially two guide holders (2) in the backrest (3), in which the headrest engages with guide rods (1) and can be moved between retracted and deployed positions, and a drive motor (9) that engages the headrest to drive it in and out. The drive motor engages the headrest via a force direction changing system with a flexible force transfer element (4).



Inventors:
FISCHER HARALD (DE)
MALSCH HEIKO (DE)
Application Number:
DE19940074A
Publication Date:
03/01/2001
Filing Date:
08/24/1999
Assignee:
LEAR CORP., SOUTHFIELD
International Classes:



Claims:
1. Fahrzeugsitz mit elektrisch höhenverstellbarer Kopfstütze, bei wel­chem insbesondere zwei Führungsaufnahmen (2) in der Rückenleh­ne (3) vorhanden sind, in welche die Kopfstütze mit Führungsstan­gen (1) eingreift und zwischen einer eingefahrenen Stellung und ei­ner ausgefahrenen Stellung verschiebbar geführt ist, und mit einem Antriebsmotor (9), welcher an der Kopfstütze zum Ein- und Ausfah­ren derselben angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (9) unter Zwischenschaltung eines Kraftum­lenksytems mit flexiblem Kraftübertragungselement (4) an der Kopf stütze angreift.

2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement (4) zur Bewegung der Kopfstütze in der einen Richtung (I) betätigbar ist, und daß eine an der Kopf stütze angreifende elastische Rückstelleinrichtung (14) vorgesehen ist, welche die Kopfstütze entgegen der Bewegungsrichtung (I) des Kraftübertragungselement (4) belastet.

3. Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftumlenksystem mit flexiblem Kraftübertragungselement ein Bowdenzug (4) vorgesehen ist.

4. Fahrzeugsitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bowdenzug (4) mit einem Ende (6) seines Zugseils (5) an der Kopfstütze und mit einem Ende (11) seines Mantels (10) an einem Lehnenelement (12) angreift.

5. Fahrzeugsitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bowdenzug (4) mit einem Ende (11) des Mantels (10) an der Kopfstütze mit einem Ende (6) des Zugseils (5) an einem Lehnenele­ment (20) angreift.

6. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstellelement (14) die Kopfstütze in Einfahrrichtung (II) belastet.

7. Fahrzeugsitz nach einem Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstellelement (14) die Kopfstütze in Ausfahrrichtung (I) belastet.

8. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebsmotor (9) und Kraftübertragungselement (4) ein Untersetzungsgetriebe angeordnet ist.

9. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebsmotor (9) und Kraftübertragungselement (4) ein nicht rücktreibbares Getriebe angeordnet ist.

10. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (9) in zwei einander entgegengesetzten Dreh­richtungen antreibbar ist.

11. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement (4) am unteren Ende (7) einer Führungsstange (1) der Kopfstütze angreift.

12. Fahrzeugsitz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer Führungsaufnahme (2) der Rückenlehne verschieb­bar geführtes Gleitstück (18) vorgesehen ist, mit welchem das En­de (7) der zugehörigen Führungsstange (1) der Kopfstütze ein- und ausrastbar verbunden ist, und daß das Kraftübertragungsele­ment (4) an dem Gleitstück (18) angreift.

13. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement (4) zentral an einer die beiden unteren Enden der Führungsstangen (1) der Kopfstütze verbinden­den Traverse (16) angreift.

14. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückstellelement mindestens eine wendelförmige Druckfe­der (14) vorgesehen ist.

15. Fahrzeugsitz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfedern (14) jeweils auf einer Führungsstange (1) ange­ordnet sind.

16. Fahrzeugsitz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (9) von der Kopfstütze entfernt angeordnet ist.

17. Fahrzeugsitz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (9) seitlich und/oder am unteren Ende der Rückenlehne (3) angeordnet ist.

18. Fahrzeugsitz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (9) an der Unterseite der Rückenlehne (3) oder unterhalb des Sitzes angeordnet ist.

Description:
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz mit elektrisch hö­henverstellbarer Kopfstütze, bei welchem insbesondere in der Rückenleh­ne zwei Führungsaufnahmen vorhanden sind, in welchen die Kopfstütze mit zwei Führungsstangen eingreift und zwischen einer eingefahrenen Stellung und einer ausgefahrenen Stellung verschiebbar geführt ist, und mit einem Antriebsmotor, welcher an der Kopfstütze zum Ein- und Aus­fahren derselben angreift. Ein solcher Fahrzeugsitz ist beispielsweise aus der US-PS 5,288,129 be­kannt. Bei diesem Fahrzeugsitz ist der Antriebsmotor im oberen Bereich der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes angeordnet und über ein Getriebe mit den Führungsstangen der Kopfstütze derart verbunden, daß die Kopf stütze durch Betätigen des Antriebsmotors ein- und ausgefahren werden kann. Nachteilig hierbei ist, daß der Motor und das Getriebe einen großen Teil des Raumes innerhalb der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes einneh­men. Die Unterbringung von anderen, heutzutage üblichen Einbauten in der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes, wie beispielsweise Heizungs- oder Klimatisierungsvorrichtungen oder aktive Sicherheitssysteme zur Beibe­haltung der Kopfstützenposition bei einem Unfall, ist dadurch erschwert. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugsitz der ein­gangs genannten Art so weiterzubilden, daß diese Nachteile nicht auftre­ten. Insbesondere soll die Unterbringung von anderen Einrichtungen in der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes erleichtert werden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Antriebsmotor unter Zwi­schenschaltung eines Kraftumlenksytems mit flexiblem Kraftübertra­gungselement an der Kopfstütze angreift. Durch die Zwischenschaltung eines Kraftumlenkssystems mit flexiblem Kraftübertragungselement kann der Antriebsmotor bei dem erfindungs­gemäßen Fahrzeugsitz von der Kopfstütze entfernt positioniert werden. Ein für andere Einrichtungen erforderlicher Bauraum in der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes kann dadurch freigehalten und der Einbau einer sol­chen Vorrichtung erleichtert werden. Durch die Verwendung eines flexi­blen Kraftübertragungselements ist es dabei möglich, auch größere Ent­fernungen zwischen Antriebsmotor und Kopfstütze problemlos und mit geringem Platzbedarf zu überbrücken. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Kraftübertragungselement zur Bewegung der Kopfstütze in der einen Richtung betätigbar, und ist ei­ne an der Kopfstütze angreifende elastische Rückstelleinrichtung vorgese­hen, welche die Kopfstütze entgegen der Bewegungsrichtung des Kraftübertragungselements belastet. Da flexible Kraftübertragungsele­mente üblicherweise nur in einer Richtung wirksam sind, kann durch das Vorsehen einer elastischen Rückstelleinrichtung sowohl die Einfahr- als auch die Ausfahrbewegung der Kopfstütze ohne das Erfordernis eines zweiten Kraftübertragungselementes ausgeführt werden. Eine elastische Rückstelleinrichtung ist einfach und kostengünstig einsetzbar und benö­tigt nur einen geringen Bauraum. Als Kraftumlenkeinrichtung mit flexiblem Kraftübertragungselement ist bevorzugt ein Bowdenzug vorgesehen. Bowdenzügen haben sich in der Praxis vielfach bewährt und gewährleisten eine hohe Betriebssicherheit. Sie sind außerdem einfach montierbar und auch bei größerer Entfernung zwischen Kopfstütze und Antriebsmotor problemlos einsetzbar. Zudem können sie platzsparend angeordnet werden. Der Bowdenzug kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung mit seinem dem Antriebsmotor entfernten Seilende an der Kopfstütze angreifen und mit seinem vom Antriebsmotor entfernten Mantelende an einem Leh­nenelement festgelegt sein. In diesem Falle wird das Zugseil bei Betäti­gung des Antriebsmotors zum Antriebsmotor gezogen, während der Mantel des Bowdenzuges unbewegt bleibt. Es ist aber auch möglich, das Mantelende an der Kopfstütze angreifen zu lassen und das Seilende an einem Lehnenelement festzulegen. In diesem Falle wird bei Betätigung des Antriebsmotors der Mantel des Bowdenzuges vom Motor wegbewegt, während das Zugseil unbewegt bleibt. Das Rückstellelement kann die Kopfstütze in Einfahrrichtung oder in Ausfahrrichtung belasten. Im ersten Fall zieht oder schiebt der Bowden­zug die Kopfstütze in Ausfahrrichtung, während er im zweiten Fall die Kopfstütze in Einfahrrichtung zieht oder schiebt, wenn der Antriebsmotor betätigt wird. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen Antriebs­motor und flexiblem Kraftübertragungselement ein Untersetzungsgetriebe angeordnet. Hierdurch kann ein langsames Aus- und Einfahren der Kopf stütze bei schnelllaufendem Antriebsmotor erreicht werden. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Getriebe als nicht rücktreibbares Getriebe ausgebildet. Dadurch wird ohne spezielle Rast- oder Blockiereinrichtung gewährleistet, daß die Kopfstütze in der eingestellten Ein- oder Ausfahrposition verbleibt. Die Einstellung kann dabei vorteilhafterweise stufenlos erfolgen. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Antriebsmotor in zwei entgegengesetzten Drehrichtungen antreibbar. Dabei ist in der einen Drehrichtung des Antriebsmotors das Kraftübertragungselement aktiv, während bei Betätigung des Antriebsmotors in der anderen Drehrichtung das elastische Rückstellelement auf die Kopfstütze wirkt und der An­triebsmotor nur die Getriebehemmung überwindet. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung greift das Kraftübertra­gungselement am unteren Ende einer Führungsstange der Kopfstütze an. Dies ermöglicht in einfacher Weise ein vollständiges Ausfahren der Kopf stütze. Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung ist ein in einer Führungs­aufnahme der Rückenlehne verschiebbar geführtes Gleitstück vorgesehen, mit welchem das Ende der zugehörigen Führungsstange der Kopfstütze ein- und ausrastbar verbunden ist, wobei das Kraftübertragungselement an dem Gleitstück angreift. Durch Ausrasten der Führungsstange der Kopfstütze aus dem Gleitstück kann die Kopfstütze von der Rückenlehne abgenommen werden. Das Kraftübertragungselement bleibt dabei an dem Gleitstück angelenkt, so daß dieses beim Abnehmen der Kopfstütze nicht demontiert und anschließend wieder montiert werden muß. Das Einsetzen der Kopfstütze erfolgt entsprechend durch Wiedereinrasten in das Gleit­stück. Die Kopfstütze ist dann sofort wieder elektrisch ein- und ausfahr­bar. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung greift das Kraftübertra­gungselement zentral an einer Traverse an, die die unteren Enden der bei­den Führungsstangen miteinander verbindet. Hierdurch ist ein gleichmä­ßiges Ausfahren der Kopfstütze gewährleistet. Ein Verkippen der Füh­rungsstangen und eine Behinderung des Ausfahrens wird dadurch ver­mieden. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist als Rückstellelement mindestens eine wendelförmige Druckfeder vorgesehen. Diese Federn können bevorzugt jeweils auf einer Führungsstange der Kopfstütze ange­ordnet sein. Bei zentraler Anlenkung des Kraftübertragungselementes an einer Traverse kann eine wendelförmige Druckfeder auf dem Zugseil vor­gesehen sein. In jedem Falle wird eine sichere, kippfreie Rückstellung der Kopfstütze gewährleistet. Der Antriebsmotor ist erfindungsgemäß bevorzugt entfernt von der Kopf­stütze angeordnet. Insbesondere ist der Motor seitlich und/oder am unte­ren Ende der Lehne angeordnet. Der obere Lehnenbereich kann dadurch für andere Einbauten freigehalten werden, beispielsweise für ein aktives Sicherheitssystem. Der Motor kann auch an der Unterseite der Rücken­lehne oder unterhalb des Sitzes angeordnet sein. Dadurch kann die Rüc­kenlehne vollständig von dem Antriebsmotor freigehalten werden. Ledig­lich das Kraftübertragungselement ist durch die Rückenlehne geführt, be­nötigt aber nur sehr wenig Bauraum. Aufgrund der Flexibilität des Kraftübertragungselementes kann dieses außerdem weitgehend beliebig durch die Rückenlehne geführt werden, so daß anderen Einbauten Rech­nung getragen werden kann. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen, jeweils in schematischer Dar­stellung, Fig. 1 einen Teil einer ersten Variante des erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes, Fig. 2 einen Teil einer zweiten Varianten des erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes, Fig. 3 ein Detail einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes, Fig. 4 ein Detail noch einer Variante des erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes, Fig. 5 einen Teil einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Fahrzeugsitzes und Fig. 6 ein Detail noch einer Variante des erfindungsgemäßen Fahr­zeugsitzes. In den Fig. I und 2 sind von der Kopfstütze eines Fahrzeugsitzes lediglich die beiden Führungsstangen 1 dargestellt, die in Führungsaufnahmen 2 der Rückenlehne 3 des Fahrzeugsitzes zwischen einer eingefahrenen Stellung und einer ausgefahrenen Stellung verschiebbar geführt sind. Zur elektrischen Höhenverstellung ist ein Bowdenzug 4 vorgesehen, dessen Zugseil 5 mit seinem einen Ende 6 am unteren Ende 7 einer der beiden Führungsstangen 1 der Kopfstütze befestigt ist. Das andere Ende des Zugseils 5 ist an einem Wickelrad 8 befestigt, welches durch einen Elek­tromotor 9 zum Aufwickeln des Zugseiles 5 drehantreibbar ist. Der Man­tel 10 des Bowdenzuges 4 ist mit seinem einen Ende 11 an einem Sitzele­ment 12 und mit seinem anderen Ende 13 im Bereich des Elektromoto­res 9 festgelegt. Schließlich ist auf den Führungsstangen 1 jeweils eine wendelförmige Druckfeder 14 vorgesehen, die sich einerseits am unteren Ende 7 der Führungsstange 1 und andererseits am oberen Ende 15 der Führungsaufnahme 2 der Rückenlehne 3 abstützt. Zum Ausfahren der Kopfstütze wird der Elektromotor 9 derart angetrie­ben, daß das Zugseil 5 des Bowdenzuges 4 auf das Wickelrad 8 aufgewic­kelt wird. Dadurch wird das Ende 6 des Zugseils 5 in Richtung I auf den Elektromotor 9 zubewegt, wobei das Zugseil 5 die Führungsstange 1 der Kopfstütze mitnimmt und diese dadurch ausfährt. Die dadurch belasteten Federn 14 wirken über die Führungsstangen 1 auf die Kopfstütze in Ein­fahrrichtung. Aufgrund des nicht rücktreibbaren Getriebes des Motors 9 können die Druckfedern 14 die Kopfstütze jedoch auch nach Stillsetzen des Motors 9 nicht einfahren. Die durch Betätigung des Elektromotores 9 eingestellte Position der Kopfstütze bleibt somit erhalten. Zum Einfahren der Kopfstütze wird der Elektromotor 9 in umgekehrter Richtung angetrieben, wodurch das Getriebe freigegeben wird. Aufgrund der Kraft der gespannten Druckfedern 14 werden nun die Führungsstan­gen 1 der Kopfstütze entsprechend der Abwickellänge des Zugseils 5 in Einfahrrichtung II bewegt. Dadurch kann die Einfahrgeschwindigkeit über den Antriebsmotor 9 vorgegeben werden. Durch Betätigen des An­triebmotors 9 in der einen oder der anderen Richtung kann so jede belie­bige Position der Kopfstütze eingestellt werden, die bei Stillsetzen des Mo­tors 9 aufgrund der Blockierung durch das nicht rücktreibbare Getriebe erhalten bleibt. Bei der in Fig. 2 dargestellten Variante ist zusätzlich eine Traverse 16 vor­gesehen, welche die beiden unteren Enden 7 der beiden Führungsstan­gen 1 miteinander verbindet. Das Zugseil 5 ist bei dieser Variante mit sei­nem unteren Ende 6 in der Mitte der Traverse 16 befestigt, und eine Druckfeder 14 ist auf dem Zugseil 5 vorgesehen. Die Druckfeder 14 stützt sich dabei mit ihrem einen Ende an der Traverse 16 und mit ihrem ande­ren Ende an einem Sitzelement 12 ab. Auch der Mantel 10 des Bowdenzu­ges 4 ist in der Mitte zwischen den beiden Führungsstangen 1 an dem Sitzelement 12 befestigt. Im übrigen stimmt diese Variante mit der zuvor beschriebenen Variante von Fig. 1 überein. Das Ein- und Ausfahren der Kopfstütze erfolgt bei der in Fig. 2 darge­stellten Variante im Prinzip in derselben Weise wie bei der Variante von Fig. 1. Durch Betätigen des Motors 9 wird das Zugseil 5 auf das Wickel­rad 8 aufgewickelt und über die Traverse 16 werden die beiden Führungs­stangen 1 in Richtung I mitgenommen, so daß die Kopfstütze ausfährt. Die eingestellte Position der Kopfstütze ist auch hier durch das nicht rücktreibbare Getriebe des Antriebsmotors 9 festgelegt. Auch das Einfahren der Kopfstütze erfolgt wie bei der zuvor beschriebenen Variante, indem der Antriebsmotor 9 in umgekehrter Richtung angetrieben wird, so daß die Druckfeder 14 die Traverse 16 mit den Führungsstangen 1 entsprechend der Ausfahrlänge des Zugseils 5 nach unten bewegen kann. Durch die zentrale Befestigung des Zugseils 5 an der Traverse 16 ist bei dieser Vari­ante gewährleistet, daß die beiden Führungsstangen 1 beim Ein- und Ausfahren nicht verkippen. Dadurch wird ein leichtes Ein- und Ausfahren gewährleistet. Das in Fig. 3 dargestellte Detail einer weiteren Variante der Erfindung zeigt eine Führungsstange 1 einer Kopfstütze, die an ihrem unteren En­de 7 mit einer Verdickung 17 versehen ist, die in ein Gleitstück 18 mit ei­ner reziprok ausgebildeten Aufnahme 19 ein- und ausrastbar ist. Das Zugseil 5 ist bei dieser Variante mit seinem Ende 6 an dem Gleitstück 18 befestigt und durch eine Aufnahmehülse 20 geführt, die auf der Füh­rungsstange 1 vorgesehen ist. Hierfür ist die Aufnahmehülse 20 mit einer Durchführung 21 versehen. Die Aufnahmehülse 20 besteht bevorzugt aus Kunststoff und sitzt in der Führungsau( ñ08517DEA119940074 DE010206 fnahme 2 der Rückenlehne. Sie bildet zugleich den oberen Anschlag für das Gleitstück 18, während der untere Anschlag durch einen Pfropfen 22 gebildet wird, der ebenfalls in der Führungsaufnahme 2 vorgesehen ist. Das andere Ende des Zugseils 5 ist wieder an einem Wickelrad 8 befestigt, welches über ein nicht rück­treibbares Getriebe von einem Antriebsmotor 9 drehantreibbar ist. Außer­dem ist auch hier wie bei der Variante von Fig. 1 eine Druckfeder 14 als Rückstellelement auf der Führungsstange 1 vorgesehen. Das Ein- und Ausfahren der Kopfstütze erfolgt bei dieser Variante im Prin­zip in derselben Weise wie bei den beiden zuvor beschriebenen Varianten. Durch Aufwickeln des Zugseiles 5 wird hier das Gleitstück 18 und zu­sammen mit diesem die Führungsstange 1 nach oben in Richtung I gezo­gen. Jede beliebige Position kann durch entsprechende Betätigung des Antriebsmotors 9 eingestellt werden urd wird durch das nicht rücktreib­bare Getriebe gehalten. Das Einfahren erfolgt wieder durch umgekehrte Betätigung des Antriebsmotors 9, wodurch die Druckfeder 14 das Gleit­stück 18 mit der Führungsstange 1 und der Kopfstütze nach unten bewe­gen kann. Zusätzlich zu den beiden vorher beschriebenen Varianten kann bei dieser Variante die Kopfstütze von der Rückenlehne abgenommen wer­den, indem die Führungsstange 1 aus dem Gleitstück 18 ausgerastet wird. Eine Veränderung am Ein- und Ausfahrmechanismus ist hierfür nicht erforderlich. Das Zugseil 5 bleibt am Gleitstück 18 befestigt. Durch Wiedereinführen der Führungsstange 1 in die Aufnahme 2 und Einrasten in das Gleitstück 18 wird die Kopfstütze wieder eingesetzt und mit dem Antriebsmechanismus verbunden. Nun kann die Kopfstütze wieder elek­trisch ein- und ausgefahren werden. Bei der in Fig. 4 dargestellten weiteren Variante ist die Führungsstange 1 der Kopfstütze wieder in einer Führungshülse 20 geführt, die in einer Führungsaufnahme 2 der Rückenlehne befestigt ist. Das Zugseil 5 des Bowdenzuges 4 ist bei dieser Variante an der Aufnahmehülse 20 befestigt, während der Mantel 10 des Bowdenzuges 4 mit seinem Ende 11 an einem Gleitstück 23 befestigt ist, welches in der Aufnahmehülse 20 verschiebbar geführt ist und eine zentrale Ausnehmung 24 aufweist, in welche die Füh­rungsstange 1 der Kopfstütze mit ihrem Ende 7 einrastbar ist. Als Rück­stellelement ist hier wieder eine wendelförmige Druckfeder 14 vorgesehen, die sich mit ihrem einen Ende an dem Gleitstück 23 und mit ihrem ande­ren Ende am oberen Ende der Aufnahmehülse 20 abstützt. Bei Betätigung des Antriebsmotors 9 verschiebt sich bei dieser Variante der Mantel 10 des Bowdenzuges 4, während das Zugseil 5 des Bowdenzu­ges 4 unbewegt bleibt. Mit dem Mantel 10 wird über das Gleitstück 23 die Führungsstange 1 der Kopfstütze in Richtung I nach oben geschoben und so die Kopfstütze ausgefahren. Die Einstellung einer bestimmten Position der Kopfstütze erfolgt wie zuvor mit Festlegung der Position über das nicht rücktreibbare Getriebe des Antriebsmotors 9. Zum Wiedereinfahren der Kopfstütze wird der Antriebsmotor 9 wie zuvor in umgekehrter Richtung angetrieben, so daß das Getriebe freigegeben wird und die Druckfeder 14 über das Gleitstück 23 den Mantel 10 des Bowdenzuges 4 zurückbewegen kann. Dadurch bewegt sich die Führungsstange 1 mit der Kopfstütze in Richtung II ebenfalls nach unten. Bei der in Fig. 5 dargestellten Variante sind die unteren Enden 7 der bei­den Führungsstangen 1 wieder über eine Traverse 16 miteinander ver­bunden. Durch die Travese 16 ist eine Gewindespindel 25 geführt, auf der eine mit der Traverse 16 verbundene Spindelmutter 26 angeordnet ist. Durch Verdrehen der Gewindespindel 25 gemäß Pfeil III verschiebt sich die Mutter 26 auf der Spindel 25 und nimmt dabei über die Traverse 16 die beiden Führungsstangen 1 und mit diesen die Kopfstütze zum Ein- und Ausfahren mit. Die Gewindespindel 25 stützt sich dabei an der Rüc­kenlehne 3 des Fahrzeugsitzes ab. Das Verdrehen der Gewindespindel 25 erfolgt über ein Zugseil 27, welches über die Gewindespindel 25 sowie über ein Antriebsrad 28 läuft, welches von einem Antriebsmotor 9 in zwei einander entgegengesetzten Richtun­gen antreibbar ist. Das Zugseil 27 kann in der Rückenlehne 3 im Prinzip beliebig verlegt werden, so daß der Antriebsmotor 9 wieder entfernt von der Kopfstütze angeordnet werden kann. Bevorzugt kann das Zugseil 27 dabei wie ein Bowdenzug in einem Mantel angeordnet sein. Grundsätzlich kann diese Antriebsart auch mit einer Rückstelleinrichtung wie einer Zug- oder Druckfeder kombiniert werden. Fig. 6 zeigt das Kraftübertragungselement einer weiteren Variante der Er­findung. Bei dieser Variante treibt der Motor 9 über ein Antriebsrad 29 ein Zugseil 30 mit einem Seilnippel 31 in zwei einander entgegengesetzten Richtungen an. Der Seilnippel 31 wird in geeigneter Weise mit einem Kopfstützenelement verbunden. Dadurch kann je nach Drehrichtung des Antriebsmotors 9 die Kopfstütze ein- der ausgefahren werden. Beispiels­weise kann der Seilnippel 31 wieder an einem unteren Ende 7 einer Füh­rungsstange 1 oder an einer Traverse 16 angreifen. Eine elastische Rück­stelleinrichtung ist in diesem Fall nicht erforderlich. Es ist auch möglich, zwei oder drei teleskopartig ineinander geschachtelte Gewindespindeln vorzusehen. Dabei können die Spindeln auch in einer der beiden Führungsstangen 1 untergebracht werden, um weiteren Bau­raum einzusparen. Die verschiedenen Merkmale der beschriebenen Ausführungsvarianten sind untereinander kombinierbar. Außerdem sind weitere Variationen möglich, beispielsweise kann die Druckfeder 14 die Führungsstange 1 und mit dieser die Kopfstütze auch in Ausfahrrichtung I belasten. Entspre­chend wirkt dann der Bowdenzug 4 in Einfahrrichtung I auf die Füh­rungsstange 1. Auch kann anstelle einer Druckfeder eine Zugfeder oder ein sonstiges Rückstellelement vorgesehen sein.Bezugszeichenliste1 Führungsstange2 Führungsaufnahme3 Rückenlehne4 Bowdenzug5 Zugseil6 Ende von 57 Ende von 18 Wickelrad9 Antriebsmotor10 Mantel von 411 Ende von 1012 Sitzelement13 Ende von 1014 Druckfeder15 oberes Ende von 216 Traverse17 Verdickung18 Gleitstück19 Aufnahme20 Führungsaufnahme21 Durchführung22 Anschlagpfropfen23 Gleitstück24 zentrale Ausnehmung25 Gewindespindel26 Spindelmutter27 Zugseil28 Antriebsrad29 Antriebsrad30 Zugseil31 SeilnippelI AusfahrrichtungII EinfahrrichtungIII Drehrichtung von 25