Title:
Suction device for hand tool machine, especially percussion drill, has suction hose for connection to vacuum source, can be detachably attached via two rotatable connecting elements
Kind Code:
A1


Abstract:
The suction device (14) has a suction hose for connection to a vacuum source. The hose's suction opening (suction head) opens near a tool head. The suction device can be detachably attached to the machine (12) via two axially separated connecting elements (20,22), each able to be rotated in at least one spatial direction.



Inventors:
HELLBACH MANFRED (DE)
BLAIER KARSTEN (DE)
Application Number:
DE19860182A
Publication Date:
07/06/2000
Filing Date:
12/24/1998
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH
International Classes:



Claims:
1. Absaugeinrichtung für eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere einen Bohrhammer, mit einem mit einer Unterdruckquelle verbindbaren Saugschlauch, dessen Saugmündung (Saugkopf) in der Nähe eines Werkzeug­kopfes mündet, wobei die Absaugeinrichtung mit der Handwerkzeugmaschine lösbar verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung (14) über zwei, in Werkzeuglängsachse axial beabstandet zuein­ander angeordnete Verbindungselemente (20, 22) mit der Handwerkzeugmaschine (12) verbindbar ist, und jedes der Verbindungselemente (20, 22) in wenigstens einer Raumrichtung verdrehbar ist.

2. Absaugeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeichnet, daß zumindest das in Richtung des Werkzeug­kopfes angeordnete Verbindungselement (22) in wenig­stens zwei, insbesondere in drei Raumrichtungen ver­drehbar ist.

3. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbin­dungselement (22) in wählbaren Verdrehstellungen festlegbar ist.

4. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbin­dungselement (20) in zwei Raumrichtungen verdrehbar ist.

5. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Saugkopf (36) ein Vorsatz aufsetzbar ist.

6. Absaugeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß dem Saugkopf (36) Düsenvorsätze auf­setzbar sind.

7. Absaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Saugkopf (36) ein Sieb aufsetzbar ist.

8. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugein­richtung (14) ein Steuergerät (100) zugeordnet ist.

9. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuer­gerät (100) Absaugparameter der Absaugeinrichtung (14) in Abhängigkeit eines Betriebszustandes der Handwerkzeugmaschine (12) und/oder der Absaugein­richtung (14) verändert.

10. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Saug­leistung der Absaugeinrichtung (14) variabel ein­stellbar ist.

11. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saug­leistung intervallmäßig absenkbar ist.

12. Absaugeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Saug­leistung in Abhängigkeit einer Lastanforderung an die Handwerkzeugmaschine (12) regelbar ist.

Description:
Die Erfindung betrifft eine Absaugeinrichtung für eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere einen Bohr­hammer, mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 ge­nannten Merkmalen.Stand der Technik Absaugeinrichtungen der gattungsgemäßen Art sind be­kannt. So ist in der EP 0 470 046 A1 ein hand­geführtes Bohr- oder Meißelgerät beschrieben, dem eine lösbar mit dem Gerät verbindbare Absaug­einrichtung zugeordnet ist. Die Absaugeinrichtung umfaßt einen Saugschlauch, der einerseits mit einer Unterdruckquelle verbindbar ist, und andererseits über einen Saugkopf in der Nähe eines Werkzeugkopfes mündet. Eine weitere derartige Saugeinrichtung ist aus der DE 35 16 099 bekannt. Hierbei ist ebenfalls eine Absaugvorrichtung als Zubehörteil lösbar mit einer Handwerkzeugmaschine verbindbar. Schließlich ist aus der DE 38 03 708 A1 eine Montagevorrichtung für Schlagbohrmaschinen bekannt, die mit einer Ab­saugeeinrichtung kombinierbar ist. Eine weitere Ab­saugeinrichtung für eine Handwerkzeugmaschine ist aus der EP 0 558 994 A1 bekannt. Bei allen bekannten Absaugeinrichtungen ist nach­teilig, daß ein Saugkopf, der eine Saugmündung des Saugschlauches bildet, koaxial zu einem Werkzeug an­geordnet ist. Hierdurch wird einerseits eine freie Sicht auf den Werkzeugkopf behindert, und anderer­seits ist ä insbesondere bei einem Meißelbetrieb eines Bohrhammers ä die Saugmündung einer relativ großen mechanischen Belastung entsprechend einer Schlagfrequenz des Meißels ausgesetzt.Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen bietet demgegenüber den Vorteil, daß diese einfach aufgebaut ist und eine sichere Absaugung, insbesondere auch während eines Meißelbetriebes, gestattet. Dadurch, daß die Absaug­einrichtung über zwei, in Werkzeuglängsachse axial beabstandet zueinander angeordnete Verbindungselemen­te mit der Handwerkzeugmaschine verbindbar ist, und jedes der Verbindungselemente in wenigstens einer Raumrichtung verdrehbar ist, wird vorteilhaft er­reicht, daß einerseits die Saugmündung des Saug­schlauches radial zur Werkzeuglängsachse beabstandet zum Werkzeugkopf angeordnet ist, so daß eine freie Sicht eines Bedieners auf die Arbeitsstelle möglich ist. Andererseits wird über die Verdrehbarkeit der Verbindungselemente in wenigstens einer Raumrichtung erreicht, daß durch einen Schlagbetrieb auftretende mechanische Belastungen durch die Verbindungselemente abgefangen, das heißt im wesentlichen gedämpft werden können, so daß die Absaugeinrichtung von einer un­mittelbaren Vibrationsbelastung entkoppelt ist. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vor­gesehen, daß zumindestens das in Richtung des Werk­zeugkopfes angeordnete Verbindungselement in wenig­stens zwei, vorzugsweise drei, Raumrichtungen ver­drehbar ist, wobei in weiterer bevorzugter Ausgestal­tung das Verbindungselement in wählbaren Verdreh­stellungen festlegbar ist. Hierdurch wird eine opti­male Ausrichtung des Saugkopfes auf die Arbeitsstelle möglich, so daß eine besonders gute Absaugung an­fallenden Staubes oder dergleichen möglich ist. In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß dem Saugkopf ein Vorsatz auf­setzbar ist. Entsprechend einer Wahl des Vorsatzes kann somit auf die abzusaugende Arbeitsstelle optimal zugegriffen werden. So können bevorzugterweise ver­schiedene Vorsätze mit verschiedenen Düsenformen ein­gesetzt werden, mit denen einerseits eine gezielte Absaugung möglich ist und andererseits eine Absaug­wirkung erhöhbar ist. Ferner ist bevorzugt, wenn der Saugkopf ein Sieb aufweist. Hierdurch wird ver­hindert, daß grobkörniges Material durch die Absaug­einrichtung aufgenommen wird. Somit wird nur relativ feinkörniges Material, dessen Korngröße durch eine Maschenweite eines aufzusetzenden Siebes bestimmbar ist, angesaugt, während großkörniges Gut ä das mögli­cherweise zu Beschädigungen der Absaugeinrichtung führen könnte ä nicht angesaugt wird. In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Absaugeinrichtung ein Steuer­gerät zugeordnet ist, das in Abhängigkeit eines Be­triebszustandes der Handwerkzeugmaschine und/oder in Abhängigkeit eines Betriebszustandes der Absaugein­richtung die Absaugparameter der Absaugeinrichtung verändern kann. So kann in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß eine Saugleistung der Absaugeinrichtung variabel ist. Insbesondere kann intervallmäßig die Saugleistung derart abgesenkt werden, daß sich eventuell vor einer Siebeinrichtung angesammeltes grobkörniges Gut infolge der Schwer­krafteinwirkung herunterfällt, so daß eine Verstop­fung der Siebeinrichtung vermieden wird. Ferner kann bevorzugt vorgesehen sein, daß die Saugleistung in Abhängigkeit einer Leistungsanforderung an die Hand­werkzeugmaschine regelbar ist. So kann beispielsweise die Saugleistung bei Leerlauf der Handwerkzeug­maschine gedrosselt oder abgeschaltet werden, während bei Vollast der Handwerkzeugmaschine die Saugleistung entsprechend angepaßt hochgefahren werden kann. Somit wird jederzeit eine sichere Absaugung von anfallendem Staub oder dergleichen gewährleistet. Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.Zeichnungen Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbei­spielen anhand der zugehörigen Zeichnungen näher er­läutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Hand­werkzeugmaschine mit Absaugeinrichtung; Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Ansteuerung der Absaugeinrichtung und Fig. 3 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausfüh­rungsvariante der Ansteuerung der Absaug­einrichtung.Beschreibung der Ausführungsbeispiele Fig. 1 zeigt schematisch eine als Bohrhammer 10 aus­gebildete Handwerkzeugmaschine 12. Nach weiteren Aus­führungsbeispielen kann die Handwerkzeugmaschine 12 auch von Bohrmaschinen, kombinierten Bohr- und Schlagbohrmaschinen, Handfräsen oder dergleichen ge­bildet sein. Nachfolgend wird das Ausführungsbeispiel anhand eines Bohrhammers 10 erläutert. Dem Bohrhammer 10 ist eine insgesamt mit 14 bezeichnete Absaug­einrichtung zugeordnet. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung soll auf Aufbau, Funktion und Wirkungs­weise der Handwerkzeugmaschine 12, hier des Bohr­hammers 10, nicht näher eingegangen werden, da diese allgemein bekannt sind. Die Absaugeinrichtung 14 umfaßt einen Saugschlauch 18, der über zwei Verbindungselemente 20 und 22 lös­bar mit dem Bohrhammer 10 verbindbar ist. Die Verbin­dungselemente 20 und 22 sind hierbei zu einer Längs­achse 24 eines Bohrmeißels 26 axial beabstandet zu­einander angeordnet. Der Saugschlauch 18 ist an seinem einen Ende mit einer Unterdruckquelle 28 ver­bunden. Die Unterdruckquelle 28 umfaßt eine Strö­mungsmaschine 30, beispielsweise ein mittels eines Elektromotors antreibbares Saugrad. Der Strömungs­maschine 30 ist eine Filtereinrichtung 32 zugeordnet, in der hier lediglich angedeutetes Sauggut, bei­spielsweise Staub oder dergleichen, gesammelt wird. An seinem anderen Ende besitzt der Saugschlauch 18 eine Saugmündung 36. Wie der Darstellung zu entnehmen ist, kann sich der Saugschlauch 18 von der Unter­druckquelle 28 in Richtung der Saugmündung 36 trichterförmig erweitern. Das erste Verbindungselement 20 umfaßt ein Abstands­element 38, an dessen einem Ende eine Haltevorrich­tung 40 für den Saugschlauch 18, und an dessen ande­rem Ende eine Haltevorrichtung 42 zur Befestigung an dem Bohrhammer angeordnet sind. Das Halteelement 40 ist von einer Hülse 44 gebildet, die den Saugschlauch 18 form- und kraftschlüssig umgreift. Das Halte­element 42 ist ebenfalls von einer Hülse 46 gebildet, das auf einer Schutzhülse 48 des Bohrhammers 10 ange­ordnet ist. Eine Verbindung zwischen der Hülse 46 und der Schutzhülse 48 kann beispielsweise durch eine Rastverbindung oder dergleichen erfolgen. Hierdurch wird ein lösbares Befestigen des Halteelementes 38 am Bohrhammer 10 möglich. Die Hülse 46 ist um die Längs­achse 24 des Bohrhammers 10, wie mit einem Doppel­pfeil 50 angedeutet, drehbar gelagert. Ferner ist das Abstandselement 38 an der Hülse 46, wie mit einem Doppelpfeil 52 angedeutet, ebenfalls drehbar gela­gert. Durch eine derartige Ausbildung wird erreicht, daß das Verbindungselement 20 in zwei Raumrichtungen, koaxial zur Längsachse 24 und senkrecht zur Längs­achse 24, verdrehbar angeordnet ist. Die drehgelenki­ge Verbindung zwischen dem Abstandselement 38 und der Hülse 46 einerseits und der Hülse 46 und der Schutz­hülse 48 andererseits ist so ausgebildet, daß diese jederzeit frei beweglich sind, das heißt, das Ab­standselement 38 und die Hülse 46 sind nicht fest­legbar. Das Verbindungselement 22 umfaßt ein Abstandselement 54, das aus einem ersten Teilstück 56 und einem zweiten Teilstück 58 besteht. Das Teilstück 58 ist einerseits mit einer Hülse 60 verbunden, die form- und kraftschlüssig den Saugschlauch 18 umgreift. Andererseits ist das Teilstück 58 mit einem Gelenk 62 verbunden, um das es gemäß dem Doppelpfeil 64 ver­drehbar ist. Das Gelenk 62 ist ebenfalls mit dem Teilstück 56 verbunden und andererseits mit einer Hülse 66, die formschlüssig auf dem Meißel 26 ange­ordnet ist. Das Teilstück 56 ist an der Hülse 66 der­art angelenkt, daß dieses entsprechend dem darge­stellten Doppelpfeil 68 in einer senkrecht zur Dreh­achse des Teilstückes 58 liegenden Ebene verdrehbar ist. Die Hülse 66 ist entsprechend dem hier darge­stellten Doppelpfeil 70 um die Längsachse 24 des Meißels drehbar und entsprechend dem Pfeil 72 in axialer Richtung des Meißels 26 verschiebbar gela­gert. Durch die Ausbildung des Abstandhalters 54 ist eine Verdrehung in drei Raumrichtungen möglich. Die axiale Beweglichkeit der Hülse 66 wird durch einen Anschlag 74 begrenzt, der beispielsweise mittels eines Feststellmittels 76, beispielsweise einer Schraube, auf dem Meißel 26 arretierbar ist. Die Gelenkverbindungen zwischen den Teilstücken 56 und 58 sowie zwischen dem Teilstück 56 und der Hülse 66 und der Hülse 66 und dem Meißel 26 sind festlegbar. Hierzu können beispielsweise im einzelnen nicht näher dargestellte Klemmittel, Rastmittel oder dergleichen vorgesehen sein. Die in Fig. 1 gezeigte Absaugeinrichtung 14 zeigt folgende Funktion:Mittels der Verbindungselemente 20 und 22 ist der Saugschlauch 18 lösbar mit dem Bohrhammer 10 ver­bindbar. Hierzu kann beispielsweise der Meißel 26 durch die Hülse 66 geführt und anschließend am Bohr­hammer 10 mittels einer Spanneinrichtung festgelegt werden. Das Verbindungselement 20 kann mittels der Hülse 46 an der Schutzhülse 48 aufgerastet oder der­gleichen werden. Durch die in drei Raumrichtungen verstellbaren Abstandselemente 54 kann die Saugmün­dung 36 optimal auf eine, hier nur lediglich angedeu­tete Arbeitsstelle 80 ausgerichtet werden. Die Saug­öffnung 36 ist hierbei bezogen auf die Längsachse 24 radial beabstandet angeordnet, so daß eine freie Sicht auf die Arbeitsstelle 80 möglich ist. Beim Betrieb des Bohrhammers 10 und der Absaugeinrichtung 14 werden von dem Meißel 26 in der Arbeitsstelle 80 gelöstes Gut, beispielsweise Mauerwerk oder derglei­chen, durch den Saugschlauch 18 angesaugt. Dieses wird in die Filtereinrichtung 32 transportiert und gesammelt. Für den Fall, daß der Meißel 26 tiefer in den Arbeitsbereich 80 eindringt oder eine Bedien­person beim Bearbeiten abrutscht, stößt der Mündungs­bereich 36 des Saugschlauches 18 gegen das zu bear­beitende Werkstück 82, so daß das Verbindungselement 22 entsprechend dem Pfeil 72 axial auf dem Meißel 26 verschoben wird. Hierdurch wird eine Beschädigung der Absaugeinrichtung, insbesondere des Mündungsbereiches 36 des Saugschlauches 18, vermieden. Um für diesen Fall ein Abknicken des Saugschlauches 18 zu vermeiden, ist die in zwei Raumebenen drehbewegliche Lagerung des Verbindungselementes 20 vorgesehen. Entsprechend der Stauchbewegung des Saugschlauches 18 verschwenkt das Abstandselement 38 zu der Hülse 46, die gleich­zeitig um die Längsachse 24 verdreht. Ein Abspringen des Verbindungselementes 22 vom Meißel 26 wird durch den Anschlag 74 verhindert. Bei Meißeln 26, die bei­spielsweise einen Durchmessersprung oder dergleichen aufweisen, kann gegebenenfalls auf den Anschlag 74 verzichtet werden, indem eine Durchgangsöffnung zur Aufnahme des Meißels 26 der Hülse 66 entsprechend ausgebildet ist. Ein Aufnahmebereich 78 der Saugmündung 36 ist derart ausgebildet, daß auf diesen, hier im einzelnen nicht dargestellte Vorsätze anbringbar sind. Diese Vorsätze können beispielsweise eine Düsenform haben, um die Saugmündung 36 gezielt an die Arbeitsstelle 80 zu verlagern. Ferner können die Vorsätze Siebeinrichtun­gen aufweisen, die eine wählbare Maschenweite besit­zen. Hierdurch kann eine Korngröße des von der Ab­saugeinrichtung 14 angesaugten Sauggutes 34 einge­stellt werden. Sauggut mit einer größeren Korngröße würde dann das Sieb an der Saugmündung 36 nicht pas­sieren. Die drehbewegliche Lagerung der Hülsen 46 beziehungs­weise 66 führt dazu, daß die Absaugeinrichtung 14 in­folge der Schwerkraft immer unterhalb des Bohrhammers 10 angeordnet ist. Hierdurch wird eine Sichtbeein­trächtigung für eine Bedienperson verhindert. Diese hat somit immer freie Sicht auf die Arbeitsstelle 80. Ein Anschluß des Saugschlauches 18 an die Unterdruck­quelle 24 kann entweder in einem Stück erfolgen, oder der Saugschlauch 18 ist in Teillängen unterglieder­bar, die über entsprechende Verbindungselemente, Muf­fen oder dergleichen verbindbar sind. Nach weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbei­spielen kann die Absaugeinrichtung 14 auch an Hand­werkzeugmaschinen 12 mit rotierenden Werkzeugen ein­gesetzt werden. Hierzu sind die Verbindungen zwischen den Verbindungselementen 20 und 22 und dem Handwerk­zeug 12 selbstverständlich so auszugestalten, daß ein Mitdrehen der Absaugeinrichtung 14 unterbleibt. Nachfolgend soll anhand der Fig. 2 und 3 auf die Möglichkeiten der Steuerung der Absaugeinrichtung 14 eingegangen werden. Hierzu sind in den Fig. 2 und 3 Blockschaltbilder dargestellt, die eine Ansteuerung der Absaugeinrichtung 14 und der Handwerkzeugmaschine 12 verdeutlichen. Diese sind mit einem Steuergerät 100 gekoppelt, das einerseits eine Energieversorgung sowohl für die Absaugeinrichtung 14 als auch für die Handwerkzeugmaschine 12 und andererseits eine Über­tragung und Generierung von Steuersignalen übernimmt. Gemäß dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Steuergerät 100 über lediglich eine Ver­bindung mit einer Spannungsversorgung 102, beispiels­weise einer Steckdose eines Elektroenergie-Vertei­lungsnetzes, verbindbar. Im Unterschied hierzu ist gemäß dem in Fig. 3 gezeigtem Ausführungsbeispiel das Steuergerät 100 über zwei Verbindungsleitungen mit einer Energieversorgung 104 und einer Energie­versorgung 106 verbunden. Bei einem Netzanschluß gemäß Fig. 3 wird vorteilhaft erreicht, daß eine Ab­sicherung des jeweiligen Stromkreises für die Absaug­einrichtung 14 und die Handwerkzeugmaschine 12 ge­trennt erfolgen können. Insbesondere bei der Möglich­keit eines gemeinsamen gleichzeitigen Einschaltens der Absaugeinrichtung 14 und der Handwerkzeugmaschine 12 können relativ hohe Einschaltströme auftreten, die so verteilt und besser absicherbar sind. Im Normal­fall wird allerdings die in Fig. 2 gezeigte Ausfüh­rungsmöglichkeit über einen gemeinsamen Netzanschluß 102 ausreichend sein. Neben der Spannungsversorgung ist über das Steuer­gerät 100 auch eine Ansteuerung der Absaugeinrichtung 14 in Abhängigkeit verschiedener Betriebsparameter, insbesondere der Handwerkzeugmaschine 12, möglich. So kann, beispielsweise durch das Steuergerät 100, die Saugleistung der Absaugeinrichtung 14 geregelt wer­den. So ist vorteilhaft möglich, die Saugleistung perio­disch (intervallartig) abzusenken, um so zu errei­chen, daß eventuell angesammeltes Sauggut, das nicht durch eine Siebeinrichtung an der Saugmündung 36 in die Absaugeinrichtung 14 gesaugt werden kann, auf­grund eines dann unterbrochenen Saugstromes durch die Schwerkraft abfällt. Somit wird ein Verstopfen der Saugmündung 36 vermieden. Ferner ist möglich, die Saugleistung in Abhängigkeit einer Lastanforderung der Handwerkzeugmaschine 12 einzustellen. Wird diese beispielsweise im Leerlauf betrieben, ist davon auszugehen, daß eine Bearbeitung an der Arbeitsstelle 80 nicht erfolgt. Insofern ist zu diesem Zeitpunkt eine Absaugung nicht notwendig. Die Absaugeinrichtung 14 kann daher abgeschaltet werden. Wird die Handwerkzeugmaschine 12 in Vollast oder Teillast betrieben, kann eine entsprechende An­passung der Saugleistung der Absaugeinrichtung 14 er­folgen. Somit ist immer ein Optimum an Saugleistung einstellbar. Das Optimum ist so gewählt, daß eine Ab­saugung des Sauggutes 34 sicher erfolgt. Um diese Kopplung der Saugleistung der Absaugein­richtung 14 mit einer Lastanforderung der Handwerk­zeugmaschine 12 zu erreichen, kann beispielsweise ein Bedienelement der Handwerkzeugmaschine 12, über das die Betriebsweise bestimmbar ist, mit dem Steuergerät derart gekoppelt sein, daß ein entsprechendes Signal abgegriffen werden kann. Beim speziellen Betrieb eines Bohrhammers 10 ist be­kannt, diesen mit einer Steuerelektronik zu versehen, die in Abhängigkeit eines Berührungskontaktes des Meißels 26 mit der Wand 82 die Lastanforderung re­gelt. Wird der Meißel 26 gegen die Wand 82 mit einer Kraft gedrückt, wird diese detektiert und daraufhin der Schlagbetrieb geregelt. Dieses Regelsignal kann gleichzeitig dem Steuergerät 100 zugeführt werden, das davon abhängig die Saugleistung der Absaugein­richtung 14 einregelt. Insgesamt wird deutlich, daß mittels einer einfachen Anordnung eine sichere Absaugung mit einer Handwerk­zeugmaschine 12 kombiniert werden kann. Durch die zu­sätzliche Möglichkeit der Steuerung der Absaugein­richtung 14 in Abhängigkeit von Betriebsparametern wird ein optimales Absaugverhalten erreicht. Die Funktion, Aufbau und Betätigung der Handwerkzeug­maschine 12 ist von der zusätzlichen Anordnung der Absaugeinrichtung 14 nicht berührt. Diese ist lösbar mit der Handwerkzeugmaschine 12 verbindbar, so daß sowohl die Handwerkzeugmaschine 12 als auch die Ab­saugeinrichtung 14 gegebenenfalls einzeln oder mit verschiedenen Geräten kombiniert eingesetzt werden kann. Es ist selbstverständlich, daß die Länge des Saugschlauches 18 so gewählt werden kann, daß dieser auch an eine Zentralabsaugung oder dergleichen anschließbar ist.