Title:
Toilet paper dispenser with optional water spraying facility, comprises toilet roll holder with integrated pressure system and movable joined small pipe with water nozzles
Kind Code:
A1


Abstract:
The horizontally positioned toilet roll holding element, joined to a fixing plate (5), accommodates a pressurized fluid container (1). A pump system is operated by a valve opening button (4), located at one side of the holding element. An arrow-shaped handle (16) indicates the position of the nozzles (15). Dry toilet paper can be taken from the roll (20) when the pipes (13) are swiveled to the side. The horizontally positioned toilet roll holding element, joined to a fixing plate (5), accommodates a pressurized fluid container (1). After the required quantity of water has been inserted through the inlet (6,7), a small pump system is operated by the valve opening button (4), located at one side of the holding element and water is lead into a small vertical pipe (13), which is linked with a horizontal pipe (13), fitted with several nozzles (15), by a ball joint (14). An arrow-shaped handle (16) indicates the position of the nozzles (15). Dry toilet paper can be taken from the roll (20) when the pipes (13) are swiveled to the side.



Inventors:
HOYER RALF (DE)
Application Number:
DE19857773A
Publication Date:
01/27/2000
Filing Date:
12/07/1998
Assignee:
HOYER RALF (DE)



Claims:
1. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung zum Befeuchten des auf einer Papprolle aufgewickelten Toilettenpapiers, bestehend aus einer Befestigungsplatte und daran, vertikal beweglich, angeordnetem Befestigungsholm an dem ein zur Aufnahme des Toilettenpapiers dienender Körper angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper für die Toilettenpapierrolle aus einem hohlen, formstabilen Flüssig­keits- oder Druckbehälter besteht, der mit dem, an der Befestigungsplatte vertikal beweglich angeordneten Befestigungsholm form- und/oder kraftschlüssig ohne Werkzeug lösbar, verbunden ist und in dem Wasser und/oder Reinigungsflüssigkeit und /oder Stoffe zur biologi­schen Entkeimung angeordnet ist.

2. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter als axiale Verlängerung einen druckdicht verschraubbaren Wasserein­füllstutzen, eine, durch ein federdruckbeaufschlagtes Ventil verschlossene Wasseraustrittsöff­nung und eine, im Druckbehälter befindliche Pumpvorrichtung mit im Pumpstößel integriertem, federnd gelagertem Ventilöffnungsknopf beinhaltet und über eine, an der Wasseraustrittsöffnung des Druckbehälters vertikal beweglich angeordnete, zweigeteilte Spritzdüsenröhre verfügt.

3. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter in seinem Durchmesser kleiner und in seiner Länge länger ist als die Kunststoff- oder Papprolle, auf die das Toilettenpapier aufgewickelt ist und durch das Material aus dem er besteht und/oder die Formgebung formstabil ist.

4. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter zweigeteilt und die beiden Teile mittels eines Schraubgewindes und einer Gummidichtung druckdicht miteinander verbunden sind.

5. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 2ä4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem in der Pumpröhre angeordneten Pumpstößel ein unabhängig von diesem bedienba­rer Ventilöffnungsknopf angeordnet ist, der mittels einer Feder in der Ausgangsposition gehal­ten wird und der an seinem dem Druckbehälter zugewandten Ende eine zylinderförmige, an der Spitze wasserdurchlässige, Nase hat.

6. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 2ä5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpstößel gegen Verdrehen durch ein Längsprofil und passende Gleitgegenstücke am Druckbehälter gesichert ist.

7. Toilettenpapieispender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 2ä6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Spritzdüsenröhre mit einem hohlen Kugelgelenk verbunden sind, so daß der die Spritzdüsen enthaltende Teil vertikal und horizontal beweglich ist.

8. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 2ä8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Spritzdüsen enthaltende Teil der Spritzdüsenröhre am dem Kugelgelenk abgewandten Ende ein als Pfeil ausgeformter Griff angeordnet ist, dessen Spitze in die Richtung weist, in der das Wasser aus den Spritzdüsen austritt.

9. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Befestigungsplatte vertikal beweglich verbundene Befestigungsholm an dem der Befestigungsplatte abgewandten Ende als kraft- und/oder formschließbare Behälterauf­nahme ausgeformt ist.

10. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an mindesten einer der beiden Stirnflächen des Flüssigkeitsbehälters eine Pump-Sprühvor­richtung mit integrierter Mikrozerstäuberdüse angeordnet ist, deren Sprühkegel in 10 cm Entfernung vom Sprühkopf eine Fläche von 10 cm2 befeuchtet und deren Pumpknopf in Pfeil­form ausgebildet ist, dessen Spitze in Richtung der Wasseraustrittsöffnung zeigt.

11. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse der Pump-Sprühvorrichtung um dessen gesamten Umfang ein Wulst oder Ring angeordnet ist.

12. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 3, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (mit an beiden Stirnflächen integrierten Pump-Sprühvorrichtun­gen) durch eine innere Trennwand in zwei von einander getrennte Kammern geteilt ist.

13. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 3, 10ä12, dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkeitssteigrohr, das aus der Pump-Sprühvorrichtung in den Flüssigkeitsbehälter hineinragt an seinem, im Flüssigkeitsbehälter befindlichen Ende, mit einem Gewichtskörper verbunden ist.

14. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,

daß im Druckbehälter ein durch Federkraft bewegter Pumpstößel angeordnet ist.

15. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 3 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die den Pumpstößel bewegende im Druckbehälter befindliche Druckfeder an ihrer einen Stirnfläche mit einem um den Druckbehälter angeordneten Ring und an ihrer entgegengesetz­ten Stirnfläche mit dem Pumpstößel fest verbunden ist.

16. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 3, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß das den Druckbehälter umgebende Rohr mit dem Pumpstößel durch eine Schnur verbun­den ist, die in ihrer Länge der entspannten Druckfeder entspricht.

17. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 3, 14ä16, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter sich an der einen Stirnseite in ein Rohr verjüngt, an dessen Ende eine Mikrozerstäuberdüse und/oder ein Saug-Blasebalg aus weichem Kunststoff oder Gummi angeordnet ist.

18. Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung nach Ansprüchen 1ä18, dadurch gekennzeichnet, daß an der Befestigungsplatte an günstiger Position ein Körper als Widerhalt für das auf dem Flüssigkeits- oder Druckbehälter sitzende Toilettenpapier angeordnet ist.

Description:
Die Erfindung betrifft einen Toilettenpapierspender mit integrierter Vorrichtung zum Befeuch­ten des auf einer Papprolle aufgewickelten Toilettenpapiers, bestehend aus einer Befestigungs­platte und daran, vertikal beweglich, angeordnetem Befestigungsholm an dem ein zur Aufnahme des Toilettenpapiers dienender Druckbehälter angeordnet ist. Toilettenpapierspender sind in verschiedenster Form bekannt, häufig bestehen sie einfach aus einer Welle, die durch die Toilettenpapierrolle gesteckt und anschließen in entsprechenden Befestigungsholme zur beweglichen Lagerung des Papiers gelegt wird. Auch sind verschie­dene Toilettenpapierspender bekannt, die die Toilettenpapierrolle mit einem Gehäuse umschließen und auch solche, die mittels verschiedener Ausführungstechniken das Toiletten­papier bei Bedarf befeuchten. Bekannt sind erstens Toilettenreinigungstücher, die schon feucht sind, diese sind jedoch nicht auf einer Rolle aufgerollt sondern einzeln übereinander angeordnet und insgesamt luftdicht verpackt, so daß sie erstens sehr teuer sind und, da trockenes Papier hin und wieder gebraucht wird, neben diesem gekauft und gelagert werden muß. Bei einer zweiten Gruppe der das Papier anfeuchtenden Toilettenpapierhalter (DE-OS 26 44 871, DE 42 43 408 A1, DE 21 09 745, DE 34 12 069) wird das Papier über verschiedene Rollen oder auch Deckelflächen, die mit einem Wassertank verbunden sind, befeuchtet. Problematisch bei dieser Technik ist, daß die Befeuchtung unkontrolliert auch dann erfolgt, wenn das Papier nicht benötigt wird. Weiterhin ist bei diesen Ausführungen ein größeres, platzraubendes Gehäuse zur Aufnahme des Wassertanks und der Rollen notwendig und auch das meistens schon vorperforierte Toilettenpapier reißt beim Herausziehen an der unkontrol­liert befeuchteten Stelle leicht ab. Des weiteren ist das unkonrollierte Verdampfen des Wassers möglich. Eine dritte Gruppe der Toilettenpapierhalter (DE-OS 31 09 205, DE 36 90 809, DE 39 22 159, DE 34 09 905, DE 34 41 237, DE 31 09 205) benutzt eine Sprühvorrichtung zur Befeuchtung des Toilettenpapiers. Bei DE 36 90 809 besteht der Toilettenpapierhalter aus einem großen, die Papierrolle, den Wassertank und die Sprühvorrichtung beinhaltenden, geschlossenen Gehäuse. Hier wird das Papier unter einer Platte durchgezogen, die Sprühlöcher enthält. Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß das Gehäuse sehr viel Platz in den doch meist kleinen Toilettenräumen einnimmt. Weiterhin muß bei jedem Toilettenpapierwechsel oder bei unplanmäßigem Abreißen des Papiers der Anfang der Papierrolle unter der Platte durchge­schoben werden, was mühsam und auf die Dauer lästig erscheint. Nachteilig ist weiterhin, daß der Benutzer entweder die ganze Papierbahn, die er benutzen möchte, befeuchtet, was zu einem unansehnlichen und wenig gebrauchsfähigen feuchten Klumpen Papier führt, oder er startet den Befeuchtungsvorgang nur für eine kleinere Papierfläche, dann muß er aber die abgerissene Papierbahn so falten, daß das befeuchtete Papierblatt oben liegt. Ein benutzer­freundlicher Gebrauch, der das Befeuchten des Papiers nach dem Abreißen und Zusammenfal­ten und auch nur auf der direkt am Körper zu verwendenden Papierfläche erlaubt, ist hier nicht möglich. DE 34 09 905 beschreibt einen Toilettenpapierhalter dessen Gehäuse die Toilettenpapierrolle und eine Sprühflasche beinhaltet, die durch Druck auf den Gehäusedeckel betätigt wird. Nachteilig bei diesem Halter ist das große Gehäuse und die schwer zu steuernde Dosierung des Wasserstrahls, da der Benutzer den Sprühvorgang nicht sieht. Nachteilig ist weiterhin auch hier, daß der Benutzer entweder die ganze Papierbahn, die er benutzen möchte, befeuchtet, was zu einem unansehnlichen und wenig gebrauchsfähigen feuchten Klumpen Papier führt, oder er den Befeuchtungsvorgang nur für eine kleinere Papierfläche startet, dann muß er aber die abgerissene Papierbahn so falten, daß das befeuchtete Papierblatt oben liegt, was auf Dauer unzumutbar ist. Ein benutzerfreundlicher Gebrauch, der das Befeuchten des Papiers nach dem Abreißen und Zusammenfalten und auch nur auf der direkt am Körper zu verwen­denden Papierfläche erlaubt, ist hier nicht möglich. In DE 39 22 159 A1 ist ein Toilettenpapierspender beschrieben, der in einem Gehäuse die Toilettenpapierrolle, einen Flüssigkeitsbehälter und daran befestigt, eine starre Sprühvorrich­tung enthält, die per Knopfdruck betätigt wird. Nachteilig an dieser Ausführung ist, das das Gehäuse (für den Flüssigkeitsbehälter) auch hier mehr Raum einnimmt, als ein herkömmlicher Toilettenpapierhalter. Auch das Nachfüllen des Wassertanks muß mittels eines Gefäßes erfolgen, mit dem die Flüssigkeit von z. B. dem Wasserhahn zum an der Wand befestigten Wasserbehälter transportiert wird, was bei längerem Gebrauch umständlich und kompliziert ist. DE 31 09 205 A1 beschreibt einen Klosettpapierbefeuchter der mit Behältern, Sprühflaschen oder einer Direktleitung von einem Sammelbehälter oder einem Wasseranschluß mit Spezial­düse verbunden ist. Als weitere Ausgestaltung wird beschrieben, daß der Klosettpapierbe­feuchter je nach Anliegen von oben oder unten angebracht bzw. integriert werden kann. Auch aus der Zeichnung geht hervor, daß Vorratsbehälter oder Sprühflasche außerhalb der Toilet­tenpapierrolle angeordnet sind, so daß auch dieser Befeuchter durch ausladende Bestandteile mehr Platz verbraucht als ein herkömmlicher Toilettenpapierspender. Auch wird bei diesem Befeuchter eine größere Befestigungsplatte zur Anordnung der Wasserbehälter benötigt, was erhöhten Kosten, Material und Fertigungsaufwand bedeutet. In DT 25 29 051 wird eine Vorrichtung zur Lagerung einer Toilettenpapierrolle mit einem durch den Papierwickel hindurchgeführten hohlen Träger beschrieben, in dessen Mantelfläche sich Aussparungen befinden. In diesem Träger befindet sich ein Mittel zur Geruchsbeseitigung. Diese Vorrichtung ist, im Gegensatz zu einem hohlen Flüssigkeits- oder Druckbehälter (flüs­sigkeits- und gasdicht), aufgrund der Aussparungen in der Mantelfläche, nicht geeignet, fließ­fähige Stoffe mit hoher Viskosität wie z. B. Wasser und/oder Reinigungsmittel dauerhaft zu lagern und sie ist auch nicht als Befeuchtervorrichtung konzipiert, da hier mangels eines Ventils oder einer Sprühdüse keine, vom Benutzer beeinflußbare Abgabe des im hohlen Trägers angeordneten Mittels erfolgen kann. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Toilettenpapierspender eingangs genannter Art anzugeben, der es erlaubt, aus einem Spender feuchtes und trockenes Toiletten­papier zur Verfügung zu stellen, der nicht mehr Platz in Anspruch nimmt als herkömmliche Toilettenpapierhalter, ohne zusätzliche ausladende Gehäuse auskommt, auch das Befeuchten von schon abgerissenem und gefalteten Papier erlaubt und sich den Benutzergewohnheiten durch bewegliche und eindeutig ausgeformte Teile weitgehend anpaßt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Aufnahmekörper für die Toilet­tenpapierrolle aus einem hohlen, formstabilen Flüssigkeits- oder Druckbehälter besteht, der mit dem, an der Befestigungsplatte vertikal beweglich angeordneten Befestigungsholm form- und/oder kraftschlüssig ohne Werkzeug lösbar, verbunden ist und in dem Wasser und /oder Reinigungsflüssigkeit angeordnet ist. Durch die oben beschriebenen Merkmale ergibt sich ein Toilettenpapierspender, der ohne ein platzgreifendes Gehäuse die Abgabe von feuchtem und/oder trockenem Toilettenpapier aus nur einem Spender erlaubt und gleichzeitig auch das benutzerfreundliche Befeuchten von schon abgerissenem und gefaltetem Papier erlaubt. Der neuartige Toilettenpapierspender verfügt in einer günstigen Ausführungsform (Fig. 1 und Fig. 2) über einen, zwecks einfacherer Montage des Wasserauslaßventils zweigeteilten, verschraubbaren, hohlen Druckbehälter (1), auf den die Toilettenpapierrolle (20) aufgeschoben wird, in dem der schwenkbar mit der Grundplatte (5) verbundene Druckbehälter (1) aus dem Befestigungsholm (19) herausgeschwenkt wird. An der Bodenfläche des Druckbehälters (1) ist eine mit einem Schraubverschluß (6) versehene Wassereinfüllöffnung (6) angebracht, durch die der Druckbehälter (1) mit Flüssigkeit befüllt wird. Anschließend wird der als axiale Verlän­gerung ausgebildete Pumpstößel (2) mehrmals in der Pumpröhre hin und herbewegt, so daß die in der Pumpröhre komprimierte Luft die Gummidichtung (10) die die Luftaustrittsöffnun­gen (22) der Pumpröhre verschließen, zur Seite druckt und in den Druckbehälter gelangt, so baut sich ein konstanter Überdruck im Druckbehälter (1) auf. Ist ausreichender Druck im Druckbehälter (1) vorhanden, wird der Pumpenstößel (2) ganz in die Pumpröhre geschoben. Nun wird zum Starten des Sprühvorgangs der Ventilöffnungsknopf (4) gedrückt, dies bewirkt, daß die durch ihre Ausformung wasserdurchlässige Nase (12) des Ventilöffnungsknopfes (4), die in ihrem Außendurchmesser der Wasserauslaßöffnung im Druckbehälter angepaßt ist, den durch Federkraft verschlossenen Ventildeckel (21) öffnet und gleichzeitig der auf der Nase (12) befindliche Dichtring (11) die Öffnung im am Druckbehälter angebrachten Spritzdüsen­rohr (13) schließt, so daß das aus dem Druckbehälter (1) ausströmende Wasser in der Röhre (13) bis an die Sprühdüsen (15) gelangt und dort austritt. Gleichzeitig läßt sich der Teil des zweigeteilten und mit einem Kugelgelenk (14) verbundenen Spritzdüsenrohrs (13), der die Sprühdüsen (15) beinhaltet, mit dem am Ende und in Pfeilform ausgeführten Griff (16) in jede Richtung drehen und bewegen, so daß der Benutzer den Sprühvorgang seinen individuellen Gewohnheiten anpassen kann. Dabei signalisiert die Pfeilrichtung des Griffs (16) die Wasser­austrittsrichtung, um Fehlgebrauch auszuschließen. In einer weiteren günstigen Ausführungsvariante (Fig. 3) ist an einer oder beiden der Stirnsei­ten des Wasser und/oder Reinigungsflüssigkeit enthaltenden, in der Toilettenpapierrolle (20) befindlichen Flüssigkeitsbehälters (1) eine Pump-Sprühvorrichtung (24) angeordnet, die eine Mikrozerstäuberdüse (15) enthält. Das aus dieser Pump-Sprühvorrichtung (24) in den Druck­behälter (1) hineinragende Flüssigkeitssteigrohr (31) ist an seinem der Pump-Sprühvorrichtung (24) abgewandten Ende mit einem Gewichtskörper (32) verbunden, dessen Gewicht so hoch ist, daß er das Flüssigkeitssteigrohr (31) ab den tiefsten Punkt des Druckbehälters (1) drückt. So ist bei horizontaler Lage des Flüssigkeitsbehälters (1) das Flüssigkeitssteigrohr (31) auch bei geringem Wasser- oder Reinigungsmittelstand unter der Flüssigkeitsoberfläche. Zum Auffüllen des Flüssigkeitsbehälters (1) mit Reinigungsflüssigkeit und/oder Wasser und/oder biologische Verunreinigungen vermeidender Stoffe wird der Druckbehalter (1) durch Öffnen der kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung zum Befestigungsholm (19) von diesem abgenommen, die Pump-Sprühvorrichtung (24) vom Druckbehälter (1) entfernt und die gewünschte Flüssigkeit in den Druckbehälter (1) gefüllt. Anschließend wird der verschlossene Flüssigkeitsbehälterbehälter (1) wieder mit dem Befestigungsholm (19) verbun­den. Die Benutzung erfolgt durch einfaches Drücken des Pumpknopfes, wobei mit dem Daumen der Pumpknopf betätigt wird und gleichzeitig Zeige- und Mittelfinger zum Widerhalt an dem die Pump-Sprühvorrichtung (24) in seinem gesamten Umfang umgebenden Wulst (30) oder Ring (30) angelegt werden, so daß beim Pumpen keine Kraft auf den im Befesti­gungsholm (19) befindlichen Flüssigkeitsbehälter (1) ausgeübt wird. Günstig ausgeformt enthält diese Variante an beiden Stirnflächen des Flüssigkeitsbehälters (1), der in zwei abgeschlossene Kammern unterteilt ist, eine Pump-Sprühvorrichtung (24), so daß je nach Anwenderwunsch jede Kammer mit einem anderen Inhalt befüllt werden kann. Bei der Benut­zung kann der Anwender dann zwischen den Kammern und dessen Inhalt entscheiden, in dem er die zur Kammer gehörige Pump-Sprühvorrichtung (24) betätigt. Um den Gebrauch der Pump-Sprühvorrichtung in schlecht beleuchteten Toilettenräumen zu vereinfachen und Fehlge­brauch (Wasserstrahl geht in die falsche Richtung) zu vermeiden ist, in einer günstigen Ausfor­mung, der Pumpknopf der Pump-Sprühvorrichtung als Pfeil (34) ausgeformt, dessen Pfeilspitze in die Richtung weist, aus der der Flüssigkeitsstrahl austritt. EinÉ _06505DEA119857773 DE000103 weiteres günstiges Ausführungsbeispiel (Fig. 4) beinhaltet im Druckbehälter (1) einen durch Druckfederkraft bewegten Pumpstößel (2). Die den Pumpstößel (2) bewegende Druck­feder (27) ist an der einen Stirnseite mit dem Stößel (2), an der anderen Stirnseite fest mit einem den Druckbehälter (1) umschließenden Ring (26) verbunden. Gleichzeitig sind Stößel (2) und Ring (27) auch mit einer Schnur (33) verbunden, die in ihrer Länge der der entspann­ten Druckfeder (27) entspricht, so daß die Feder (27) beim Herausziehen des Pumpstößels (2) aus dem Druckbehälter (1) nicht überdehnt wird. Bei dieser Ausführungsform mündet der Druckbehälter (1) in seiner dem Rohr (26) abgewandten Stirnseite in ein Rohr (13), an dem ein von Hand bedienbaren Absperrventil (29) mit integrierter Mikrozerstäuberdüse (15) angeordnet ist. Zur Befüllung des Druckbehälters (1) wird dieser aus dem Befestigungsholm (19) genommen. Anschließend wird der den Druckbehälter (1) umgebende Ring (26) mitsamt Druckfeder (27) und Pumpstößel (2) aus dem Druckbehälter (1) gezogen, der jetzt mit Wasser und/oder Reinigungsflüssigkeit befüllt werden kann. Nun wird der Pumpstößel (2) in den befüllten Druckbehälter (1) mitsamt der Druckfeder (27) eingeführt und der Ring auf den Druckbehälter (1) geschoben. Zur Sicherung des Ringes (26) gegen ein eventuelles Abrut­schen von dem Druckbehälter (1) ist am Ring (26) ein Bajonettverschluss angeordnet. Der bei allen Ausführungsbeispielen anwendbare, an der Befestigungsplatte (5) vertikal beweglich angeordnete Befestigungsholm (19) verfügt über ein der Form des Flüssigkeits- oder Druckbehälters (1) angepaßte Befestigungseinheit, die den Befestigungsholm (19) mit dem Flüssigkeits- oder Druckbehälter (1) form- und /oder kraftschlüssig verbindet. Diese Verbindung kann ohne Werkzeug von Hand gelöst werden, so daß das Entfernen und Auffül­len des Flüssigkeits- oder Druckbehälters (1) schnell und einfach ohne zusätzliches Befüllungs­gefäß erfolgen kann. Im in Fig. 5 ausgeführten Ausführungsbeispiel besteht der Befestigungs­holm (19) aus einem um den Flüssigkeitsbehälter (1) gebogenen Aluminiumstreifen (19), der durch eine, um den Streifen (19) angeordnete, verschiebbare Hülse (23) zusammengespannt wird, so daß eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Befestigungsholm (19) und Flüssig­keitsbehälter (1) besteht. Zum Lösen der Verbindung wird die Hülse (23) nach oben gescho­ben, so daß der Aluminiumstreifen (19) im Radienbereich seinen Durchmesser vergrößert und den Druckbehälter (1) freigibt. Der neuartige Toilettenpapierspender erlaubt erstmalig ohne zusätzlichen Platzverbrauch und ohne Änderung des gewöhnlichen Benutzerverhaltens die komfortable Nutzung feuchten und trockenen Toilettenpapiers aus einem Spender. Weiterhin wird kein zusätzliches Gehäuse benötigt, somit Material gespart, was die Herstellungskosten verringert. Zudem erlaubt der neue Spender durch geeignete Mikrosprühdüsen einen komfortablen, gleichmäßigen und schnellen Feuchtigkeitsauftrag auch auf schon abgerissenes und gefaltetes Toilettenpapier. Durch den am Ende der Sprühröhre in Pfeilform angebrachten Griff in Ausführungsbeispiel 1 läßt sich die Position der Sprühdüsen je nach Benutzerwunsch leicht verändern und nachvoll­ziehen, so daß Fehlbedienungen ausgeschlossen sind, gleiches gilt für den Pumpkopf in Pfeilform. Um zu vermeiden, daß das im Flüssigkeits- oder Druckbehälter befindliche Wasser bei länge­rer Aufbewahrung biologisch durch Bakterien, Keime, Viren oder Pilze verunreinigt wird, ist es notwendig, einen oder mehrere, biologische Verunreinigungen vermeidende Stoffe entwe­der in der im Behälter angeordneten Flüssigkeit und/oder am Innenraum des Flüssigkeits- oder Druckbehälters anzuordnen. Um Fehlgebrauch und eine Gefährdung des Benutzers durch verunreinigtes Wasser auszuschließen, werden entsprechende Warnhinweise auf dem Flüssig­keits- oder Druckbehälter (nur zu sehen, wenn der Behälter zum Befüllen aus dem Befesti­gungsholm genommen wird) angebracht, die auf die Gefahr und die diese vermeidende Zugabe der die Verunreinigungen verhindernde Stoffe aufmerksam machen. Zweckmäßigerweise werden die Toilettenpapierspender mit befülltem Behälter verkauft und gleichzeitig sowohl befüllte Ersatzbehälter als auch separat, biologische Verunreinigungen vermeidende Stoffe in flüssiger oder fester Form dazu angeboten. Die Fertigungstechniken sind in Bezug auf die in dem Spender verbauten Teile und die zu verwendenden Flüssigkeiten ausgereift, ein kostengünstiges und umweltverträgliches Verfah­ren zur Herstellung der Vorrichtungsteile stellt das Spritzgußverfahren dar. Im folgenden werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert: Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Toilettenpapierspenders in einer günstigen Ausführungsvari­ante im Schnitt mit teilweise herausgezogenem Pumpstößel. Fig. 2 zeigt eine räumliche Darstellung des Toilettenpapierspenders mit eingesetzter Toilettenpapierrolle. Fig. 3 zeigt einen Toilettenpapierspender in Seitenansicht mit an der Stirnfläche angeordneter Pump-Sprühvorrichtung und in den Flüssigkeitsbehälter hineinragendes Flüssigkeitssteigrohr im Schnitt. Fig. 4 zeigt einen Toilettenpapierspender mit im Druckbehälter angeordnetem Pumpstößel und Druckfeder im Längsseitenschnitt. Fig. 5 zeigt einen Toilettenpapierspender in räumlicher Darstellung mit dem Spannbefesti­gungsholm und den an beiden Stirnflächen des mit zwei Kammern versehenen Flüssigkeitsbe­hälters integrierten Pump-Sprühvorrichtungen.