Title:
Steckkupplung
Kind Code:
A1


Abstract:
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckkupplung für Druckmittelsysteme, mit einem Gehäuseteil (2) mit einer Aufnahmeöffnung (6) zum Einstecken eines Steckerteils (4) und mit einem in der Aufnahmeöffnung (6) gelagerten Halteelement (8) zum formschlüssig rastenden Hintergreifen einer Raststufe (10) des Steckerteils (4) in dessen eingestecktem Zustand. Das Halteelement (8) besteht derart aus mehreren einzelnen Ringsegmenten (22) sowie einem konzentrischen, die Ringsegmente (22) mit radial wirkender Federkraft (F) beaufschlagenden Federringelement (24), das beim Steckvorgang jedes Ringsegment (22) radial gegen bzw. durch die Federkraft (F) beweglich ist. Die Ringsegmente (22) sind in einem ringförmigen Aufnahmekäfig (30) gelagert, wobei der Aufnahmekäfig (30) als gesondertes Teil ausgebildet und über eine schnappbare Form oder Kraftformschlußverbindung (32) innerhalb des Gehäuseteils (2) fixiert ist.



Inventors:
HESTER HILMAR (DE)
SCHROEER BETTINA (DE)
Application Number:
DE19855674A
Publication Date:
06/08/2000
Filing Date:
12/02/1998
Assignee:
ARMATURENFABRIK HERMANN VOSS GMBH + CO
International Classes:



Claims:
1. Steckkupplung für Druckmittelsysteme, mit einem Gehäu­seteil (2) mit einer Aufnahmeöffnung (6) zum Ein­stecken eines Steckerteils (4) und mit einem in der Aufnahmeöffnung (6) gelagerten Halteelement (8) zum formschlüssig rastenden Hintergreifen einer Raststufe (10) des Steckerteils (4) in dessen eingestecktem Zu­stand, wobei das Halteelement (8) derart aus mehreren einzelnen Ringsegmenten (22) sowie einem konzentri­schen, die Ringsegmente (22) mit radial wirkender Federkraft (F) beaufschlagenden Federringelement (24) besteht, daß beim Steckvorgang jedes Ringsegment (22) radial gegen bzw. durch die Federkraft (F) beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringsegmente (22) in einem ringförmigen Aufnahmekäfig (30) gelagert sind, wobei der Aufnahmekäfig (30) als gesondertes Teil ausgebildet und über eine schnappbare Form- oder Kraftformschlußverbindung (32) innerhalb des Gehäuseteils (2) fixiert ist.

2. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekäfig (30) als einstückiges Formteil aus Kunststoff gebildet ist.

3. Steckkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (8) mindestens drei, vorzugsweise vier, radialsymmetrische Ringsegmente (22) aufweist.

4. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ringsegmente (22) selbst relativ unelastisch und formstabil, vorzugsweise mit einem im wesentlichen rechteckigen Ringquerschnitt, ausgebildet sind.

5. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das radial elastisch verformbare Federringelement (24) von mindestens einem gummielastischen Formring, Drahtfe­derring, Schraubenfederring oder dergleichen gebildet ist.

6. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (2) aus zwei lösbar verbundenen Teilen be­steht, und zwar einem Basisteil (14) und einem Ver­schlußteil (16), wobei der Aufnahmekäfig (30) des Halteelementes (8) über die schnappbare Verbindung (32) mit einem in das Basisteil (14) eingreifenden Halteabschnitt (38) des Verschlußteils (16) verbunden ist.

7. Steckkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil (16) durch ein im wesentlichen hohl­zylindrisches, bereichsweise in eine Öffnung des Basisteils (14) einsetzbares Einsatzteil (42), ins­besondere als Überwurfschraube, gebildet ist, wobei das Einsatzteil (42) an seinem in das Basisteil (14) eingesetzten Ende als Halteabschnitt (38) einen Ring­kragen (44) aufweist, der rastend von einem korrespon­dierenden Ringkragen (46) des Aufnahmekäfigs (30) übergriffen wird.

8. Steckkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil (16) als Formfederklammer (50) ausgebil­det ist, die mit einem äußeren Halteabschnitt (52) an dem Basisteil (14) befestigt ist, und deren innerer, mit dem Aufnahmekäfig (30) verbundener Halteabschnitt (38) als radialer Steg (54) ausgebildet ist, der mit einem Ringkragen (46) des Aufnahmekäfigs (30) rastend zusammenwirkt.

9. Steckkupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Formfederklammer (50) einen im Bereich der Öffnung des Basisteils (14) sitzenden Dicht- und Klemmabschnitt (56) derart aufweist, daß durch eine in Löserichtung auf das eingesteckte und arretierte Steckerteil (4) wirkende Kraft (FL) eine verstärkte Dicht- und Klemm­wirkung zwischen Basis- und Steckerteil erreicht wird.

10. Steckkupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dicht- und Klemmabschnitt (56) durch eine in radialer und axialer Richtung zickzackförmige Verlaufsform der Formfederklammer (50) und durch mindestens eine elastische Umfangsdichtung (58) gebildet ist.

11. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Halteabschnitt (52) der Formfederklammer (50) aus mindestens zwei über den Umfang verteilten Feder­armen (60) besteht, die jeweils einen äußeren Ring­kragen (62) des Basisteils (14) rastend übergreifen.

Description:
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckkupplung für Druckmittelsysteme, mit einem Gehäuseteil mit einer Auf­nahmeöffnung zum Einstecken eines Steckerteils und mit einem in der Aufnahmeöffnung gelagerten Halteelement zum formschlüssig rastenden Hintergreifen einer Raststufe des Steckerteils in dessen eingestecktem Zustand, wobei das Halteelement derart aus mehreren einzelnen Ringsegmenten sowie einem konzentrischen, die Ringsegmente mit radial wirkender Federkraft beaufschlagenden Federringelement besteht, daß beim Steckvorgang jedes Ringsegment radial gegen bzw. durch die Federkraft beweglich ist. Eine derartige Steckkupplung ist beispielsweise aus der EP-A-0 373 920 bekannt. Einen bezüglich des Halteelementes ähnlichen Stand der Technik beschreibt zudem auch die US-A-3 398 977. Bei den bekannten Steckkupplungen sind die Ringsegmente des Halteelementes innerhalb einer Ringkammer des Gehäuseteils gelagert. Daraus resultiert eine recht umständliche Monta­ge, weil die einzelnen Ringsegmente zusammen mit dem Feder­ringelement eingesetzt und dann bis zur endgültigen Montage gegen Herausfallen fixiert werden müssen. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckkupplung der genannten Art zu schaffen, die insbeson­dere bezüglich des Halteelementes eine vereinfachte Montage gestattet. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Ring­segmente in einem ringförmigen Aufnahmekäfig gelagert sind, wobei der Aufnahmekäfig als gesondertes Teil ausgebildet und über eine schnappbare Form- oder Kraftformschlußver­bindung innerhalb des Gehäuseteils fixiert ist. Dadurch, daß die Ringsegmente zusammen mit dem Federring­element in dem Aufnahmekäfig gelagert sind, wird bereits vor dem Einsetzen in das Gehäuseteil eine Vorfixierung er­reicht. Das Halteelement läßt sich demzufolge als nur ein einheitliches Teil montieren. Dabei ist auch die Fixierung über die schnappbare Form- oder Kraftformschlußverbindung (Clips-Verbindung) insofern ein besonderer Vorteil, als jegliche Probleme durch Verrutschen oder gar Herausfallen des Halteelementes während oder nach der Montage vermieden werden. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie der folgenden Beschrei­bung enthalten. Anhand von bevorzugten, in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen soll im folgenden die Erfindung näher erläutert werden. Dabei zeigen: Fig. 1 einen Halb-Axialschnitt durch eine erfindungs­gemäße Steckkupplung in einer ersten Ausführungs­form, Fig. 2 eine gesonderte und vergrößerte Darstellung einer Einzelheit aus Fig. 1 in einer halbgeschnittenen Seitenansicht, Fig. 3 eine halbgeschnittene Stirnansicht in Pfeilrich­tung III gemäß Fig. 2 bzw. einen Schnitt längs der Schnittlinie III-III gemäß Fig. 4, Fig. 4 einen Diagonalschnitt durch den Aufnahmekäfig in der Ebene IV-IV gemäß Fig. 3, Fig. 5 zwei Halteringsegmente nach der Erfindung in stirnseitiger Draufsicht, Fig. 6 eines der Ringsegmente in der Ansicht VI-VI gemäß Fig. 5, Fig. 7 eine Darstellung analog zu Fig. 1 einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steckkupp­lung. In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden daher in der Regel jeweils nur einmal beschrieben. Wie sich zunächst aus Fig. 1 und 7 jeweils ergibt, besteht eine erfindungsgemäße Steckkupplung aus einem Gehäuseteil 2, wobei ein Steckerteil 4 umfangsgemäß abgedichtet in eine Aufnahmeöffnung 6 des Gehäuseteils 2 einsteckbar und im eingesteckten Zustand über eine Verriegelungseinrichtung gegen Lösen arretierbar ist. Hierzu weist die Verriege­lungseinrichtung ein in radialer Richtung elastisch ver­formbares Halteelement 8 auf, welches innerhalb der Auf­nahmeöffnung 6 gelagert ist und zum Arretieren des Stecker­teils 4 im eingesteckten Zustand eine Raststufe 10 form­schlüssig rastend hintergreift. Dieser Verriegelungszustand ist in den Fig. 1 und 7 jeweils dargestellt. Vorzugsweise ist die Raststufe 10 durch eine Außenringnut des Steckerteils 4 gebildet. Diese Außenringnut weist einen zylindrischen Nutgrund auf, der auf der in Einsteckrichtung weisenden Seite in eine die Raststufe 10 bildende Flanken­fläche übergeht. Um eine rein formschlüssige Arretierung zu gewährleisten, schließt der Nutgrund mit der Raststufe 10 einen Winkel von maximal 90° ein. Zur umfangsgemäßen Abdichtung sitzt eine Umfangsdichtung 12 in einer weiteren Ringnut des Steckerteils 4. Um vor allem eine einfache und schnelle Montierbarkeit der Einzelteile, vor allem des Halteelementes 8, sowie aber auch eine Lösbarkeit der Steckkupplung, d. h. des Stecker­teils 4 vom Gehäuseteil 2, zu gewährleisten, besteht das Gehäuseteil 2 aus zwei lösbar miteinander verbundenen Teilen, und zwar aus einem Basisteil 14 und einem Ver­schlußteil 16. In seinem mit dem Basisteil 14 verbundenen Zustand verschließt das Verschlußteil 16 eine das Halte­element 8 aufnehmende Ringkammer 18 in Richtung der Mün­dungsseite der Aufnahmeöffnung 6, so daß das Halteelement 8 ä und damit auch das Steckerteil 4 ä gegen Lösen bzw. Herausziehen arretiert ist. Zum radialelastischen Spreizen des Halteelementes 8, welches bereichsweise in die Aufnahmeöffnung 6 und damit in den Querschnittsbereich des Steckerteils 4 hineinragt, weist das Steckerteil 4 an seinem freien Ende eine Außen­konusfläche 20 auf. Das Halteelement 8 ist kreisringförmig ausgebildet, und es besteht derart aus mehreren einzelnen Ringsegmenten 22 (s. hierzu auch Fig. 5 und 6) sowie einem konzentrischen, die Ringsegmente 22 mit radial wirkender Federkraft F beauf­schlagenden Federringelement 24, daß beim Steckvorgang jedes Ringsegment 22 insgesamt in radialer Richtung gegen bzw. durch die Federkraft F beweglich ist. Dies bedeutet, daß die Ringsegmente 22 beim Einstecken des Steckerteils 4 zunächst so gegen die Federkraft F radial nach außen verdrängt werden, daß das Steckerteil 4 weiter eingesteckt werden kann. Nachfolgend können sich dann die Ringsegmente 22 aufgrund der Federkraft F wieder radial nach innen zu­rückbewegen, bis sie die Raststufe 10 rastend formschlüssig hintergreifen. Bevorzugt weisen die einzelnen Ringsegmente 22 einen im wesentlichen rechteckigen bzw. quadratischen Ringquer­schnitt auf (im Radialschnitt gesehen). Dadurch sind die einzelnen Ringsegmente 22 selbst relativ unelastisch und formstabil ausgebildet, so daß sie sich beim Steckvorgang selbst praktisch nicht verformen, sondern nur gänzlich radial bewegen ä bezogen jeweils auf ihre radiale, mittige Symmetrielinie. Das elastische Federringelement 24 kann von mindestens einem Drahtfederring, Schraubenfederring, gummi­elastischen Formring oder dergleichen gebildet sein. Unter einem Schraubenfederring ist eine gewickelte Schraubenfeder mit einem torusförmigen Verlauf zu verstehen. Zweckmäßiger­weise besteht das Halteelement 8 aus mindestens drei, in den dargestellten Ausführungsformen insbesondere vier, radialsymmetrisch ausgebildeten und angeordneten Ringseg­menten 22. Da das Federringelement 24 die Ringsegmente 22 außen koaxial umschließt, so daß die radiale Federkraft F radial nach innen gerichtet ist, ist es vorteilhaft, wenn die Ringsegmente 22 auf ihrer radial nach außen weisenden Fläche jeweils eine in Umfangsrichtung verlaufende Auf­nahmenut 26 für das Federringelement 24 aufweisen; s. hierzu insbesondere Fig. 6. Aufgrund der Aufteilung des Halteelementes 8 in die mehre­ren einzelnen Ringsegmente 22 ist es vor allem für die Mon­tage vorteilhaft, wenn die Ringsegmente 22 in einem Auf­nahmekäfig 30 gehaltert sind. Erfindungsgemäß ist dieser Aufnahmekäfig 30 als gesonder­tes, ringförmiges Einzelteil (s. insbesondere Fig. 3 und 4) ausgebildet und über eine schnappbare Form- oder Kraftform­schlußverbindung 32 (Rast- bzw. Clips-Verbindung) innerhalb des Gehäuseteils 2 fixiert. Vorzugsweise ist der Aufnahme­käfig 30 als einstückiges Formteil aus Kunststoff gebildet. Dabei sollte es sich um einen relativ festen, formstabilen und insbesondere auch temperaturbeständigen Kunststoff handeln, der gerade noch so elastisch ist, daß die Clips-Funktion der Schnappverbindung 32 gewährleistet ist. Der Aufnahmekäfig 30 weist eine bestimmte radiale Schlit­zung derart auf, daß für jedes Ringsegment 22 eine Auf­nahmekammer 34 gebildet ist. Die Aufnahmekammern 34 sind in Umfangsrichtung durch jeweils einen axialen Steg 36 vonein­ander getrennt. Somit sind auch die Ringsegmente 22 selbst in Umfangsrichtung voneinander beabstandet, und zwar etwa um die Umfangserstreckung des jeweiligen Steges 36. Hieraus resultiert auch der Vorteil, daß das Halteelement 8 bzw. die Ringsegmente 22 gemeinsam innerhalb des Aufnahmekäfigs 30 zentriert werden, indem das Federelement 24 auch die Verbindungsstege 36 des Aufnahmekäfigs 30 ä bezogen auf die Längsmittelachse ä koaxial umschließt. Wie sich nun weiterhin aus Fig. 1 und 7 jeweils ergibt, ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß der Aufnahmekäfig 30 des Halteelementes 8 über die schnappbare Verbindung 32 mit einem in das Basisteil 14 eingreifenden Halteabschnitt 38 des Verschlußteils 16 verbunden ist. In der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist das Verschlußteil 16 durch ein im wesentlichen hohlzylindri­sches, bereichsweise in eine Öffnung des Basisteils 14 ein­setzbares Einsatzteil 42, und zwar insbesondere als Über­wurfschraube, gebildet. Dieses Einsatzteil 42 weist an seinem in das Basisteil 14 eingesetzten Ende als Halteab­schnitt 38 einen Ringkragen 44 auf, der rastend von einem korrespondierenden Ringkragen 46 des Aufnahmekäfigs 30 übergriffen wird. In der zweiten Ausführungsform nach Fig. 7 ist das Ver­schlußteil 16 als eine im wesentlichen ringförmige Form­federklammer 50 aus Federblech gebildet. Diese Formfeder­klammer 50 ist mit einem äußeren Halteabschnitt 52 an dem Basisteil 14 befestigt. Dabei ist der mit dem Aufnahmekäfig 30 verbundene, innere Halteabschnitt 38 durch radiale Stege 54 der Formfederklammer 50 gebildet. Diese Stege 54 wirken mit dem bereits erwähnten Ringkragen 46 des Aufnahmekäfigs 30 rastend zusammen. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung weist die Formfederklammer 50 einen ins­besondere im mündungsnahen Bereich der Öffnung des Basis­teils 14 sitzenden Dicht- und Klemmabschnitt 56 derart auf, daß durch eine in Löserichtung auf das eingesteckte und arretierte Steckerteil 4 wirkende Kraft FL eine verstärkte Dicht- und Klemmwirkung zwischen Basis- und Steckerteil er­reicht wird. Hierbei handelt es sich um eine sekundäre Dichtung (Staubdichtung), während die eigentliche Druck­dichtung durch die oben erwähnte Umfangsdichtung 12 gewähr­leistet ist. Gemäß Fig. 7 ist der Dicht- und Klemmabschnitt 56 durch eine in radialer und axialer Richtung zickzack­förmige Verlaufsform der Formfederklammer 50 und durch min­destens eine elastische Umfangsdichtung 58 gebildet. Aus der Zickzackform resultieren im dargestellten Ausführungs­beispiel zwei im Radialschnitt insbesondere etwa dreieckige Ringkammern, die zur Bildung der Umfangsdichtung 58 jeweils mit einem elastischen Dichtungsmaterial gefüllt sind. Durch die Lösekraft FL erfolgt eine Verformung im Bereich des Dicht- und Klemmabschnittes 56 derart, daß es zu einer radialen Klemmwirkung mit entsprechender Verpressung der Umfangsdichtung 58 kommt. Der äußere Halteabschnitt 52 der Formfederklammer 50 be­steht aus mindestens zwei über den Umfang verteilten Feder­armen 60, die jeweils einen äußeren Ringkragen 62 des Basisteils 14 rastend übergreifen. Es sei noch erwähnt, daß im Falle der Ausführung nach Fig. 7 das Steckerteil 4 unmittelbar von einem Rohrende gebildet wird, indem die funktionswesentlichen Abschnitte einstückig durch Stauchung gebildet werden. Die einzelnen Ringsegmente 22 bestehen aus einem Voll­material, insbesondere aus Kunststoff oder Metall. Weitere Einzelheiten zu dem Halteelement 8 bzw. zu den in dem Aufnahmekäfig angeordneten Ringsegmenten sind auch in der älteren Patentanmeldung DE 197 22 039.8 der Anmelderin enthalten, weshalb an dieser Stelle in vollem Umfange auf diese Anmeldung Bezug genommen wird. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschrie­benen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. Ferner ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination beschränkt, son­dern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzel­merkmalen definiert sein. Dies bedeutet, daß grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen V ÷00477DEA119855674 DE000517 bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern ist der Anspruch 1 lediglich als ein erster Formulierungs­versuch für eine Erfindung zu verstehen.