Title:
Appliance for portioned filling of cavities with viscous substances
Kind Code:
A1


Abstract:
Further to Patent Number DE 3440893 A1, the body of the holder(1) by a handle(10) forms a fixed section of a vice grip, and a movable section(6) of the vice grip is installed on a two-arm lever(5) on the end opposite a squeeze edge(7). An adjusting screw(9) is installed in the handle for the lockable range of movement of the vice grip. The squeeze edges(7,8) on one end of the lever and on the body of the holder respectively are rounded.



Inventors:
DESOI SIEGFRIED (DE)
DESOI MARTIN (DE)
Application Number:
DE19830919A
Publication Date:
01/13/2000
Filing Date:
07/10/1998
Assignee:
DESOI GMBH (DE)
International Classes:



Claims:
1. Vorrichtung zum portionierbaren Verfüllen von Hohlräumen mit viskosen Massen unter Verwendung einer Düse nach Patentanmeldung 198÷14÷926.3, wobei eine elastische Druckleitung (2) an einen Behälter mit viskoser Masse anschließbar ist, die elastische Druckleitung (2) am gegenüberliegenden Ende durch ein Handstück geführt und die Düse (3) am Handstück mit der Druckleitung (2) direkt verbindbar ist, am Handstück ein zweiarmiger Hebel (5) angelenkt ist, das eine Ende des Hebels (5) eine Quetschkante (7) aufweist, die gegen eine zweite Quetschkante (8) am Handstückgrundkörper (1) mit einem Griff (10) gerichtet ist, und zwischen den beiden Quetschkanten (7; 8) die elastische Druckleitung (2) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Handstückgrundkörper (1) mit Griff (10) ein feststehendes Teil einer Gripzange bildet und daß am zweiarmigen Hebel (5) gegenüber von der Quetschkante (7) ein bewegliches Teil (6) der Gripzange angeordnet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Griff (10) eine Verstellschraube (9) für den feststellbaren Zangenhub der Gripzange angeordnet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschkanten (7; 8) abgerundet sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter ein Druckbehälter ist.

Description:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum portionierbaren Verfüllen von Hohlräumen, insbesondere von Fugen, mit viskosen Massen unter Verwendung einer Düse, nach Patentanmeldung 198÷14÷926.3. Es ist allgemein bekannt, beim Herstellen elastischer Fugen eine Kartusche zu verwenden, in die ein zylindrischer Behälter mit viskosen Massen eingelegt wird. Der Boden des Behälters ist als Kolbenboden ausgebildet. Gegenüberliegend davon ist am Behälter eine Düse aufschraubbar. Mittels Handhebel wird gegen den Kolbenboden eine Scheibe der Kartusche gedrückt und die viskose Masse über die Düse aus dem Behälter gepreßt. Aus der DE 34 40 893 A1 ist eine Handhebelpresse zum Verpressen von viskosen Massen bekannt. Der wesentliche Teil der Handhebelpresse ist eine Handdruck-Kolbenpumpe, bestehend aus einem Pumpenzylinder mit einem darin verschiebbaren Pumpenkolben. Das zu verpressende Material wird über eine Niederdruckansaugöffnung nachgesaugt. Die Betätigung des Pumpenkolbens erfolgt mit Hilfe eines beweglichen Handhebels, der gelenkig mit der Pumpe verbunden ist. Die Druckkraft ist nicht einstellbar. Sie wird per Hand unkontrolliert über den Hebel erzeugt. Nachteilig bei der Fugenverfüllvorrichtung und Handhebelpresse ist, daß der Volumenstrom der viskosen Masse durch die Handkraft einer Person erzeugt wird. Der notwendige Druck wird per Hand über einen Hebel aufgebracht. Bei der Handhebelpresse ist der technische Aufwand hoch, da mit Rückführen des Kolbens ein Rückschlagventil das Zurücksaugen der viskosen Masse verhindern muß. Beim Einsatz der Kartusche läuft die Düse beim Einstellen der Kolbenbewegung ständig nach, da sich der Preßdruck zum Ausschieben der viskosen Massen nur langsam abbaut. W. W. Weiterhin kommen beim Einsatz mit der Kartusche extra gefertigte und gefüllte zylindrische Behälter zum Einsatz und nicht jede Fugenmasse ist kartuschenfähig. Auch sind diese Behälter zu entsorgen. Müssen größere Mengen zum Verfüllen verwendet werden, ist ein Einsatz dieser Kartuschen ökonomisch nicht zu vertreten. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum portionierbaren Verfüllen von Hohlräumen, insbesondere Fugen, mit viskosen Massen, unter Verwendung einer Düse, nach Patentanmeldung 198÷14÷926.3, bei der ohne ermüdende Handbewegung zur Druckerzeugung ein kontinuierlicher, abstellbarer Volumenstrom der viskosen Masse möglich ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Vorrichtung zum portionierbaren Verfüllen von Hohlräumen mit viskosen Massen unter Verwendung einer Düse, nach Patentanmeldung 198÷14÷926.3 gelöst, wobei der Handstückgrundkörper mit Griff ein feststehendes Teil einer Gripzange bildet und am zweiarmigen Hebel gegenüber von der Quetschkante ein bewegliches Teil der Gripzange angeordnet ist. Vorteilhaft ist es, wenn im Griff eine Verstellschraube für den feststellbaren Zangenhub der Gripzange angeordnet ist. Die Quetschkanten sollten abgerundet und der Behälter ein Druckbehälter sein. Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung ein exaktes portioniertes Verfüllen von Hohlräumen, insbesondere von Fugen zuläßt. Die elastische Druckleitung wird durch einfache Mittel, zwei Quetschkanten, zu einem Durchlaßventil. Durch die Abrundung der Quetschkanten ist eine lange Lebensdauer gesichert. Besonders vorteilhaft ist, daß die anstrengende Handarbeit zur Druckerzeugung wegfällt und daß ein von der Handkraft unabhängiger gleichmäßiger Materialfluß gesichert ist. Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die dazugehörige Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum portionierbaren Verfüllen von Hohlräumen. In Fig. 1 ist ein Handstückgrundkörper 1 eines Handstückes dargestellt. Durch dieses ist eine elastische Druckleitung 2 geführt und am vorderen Ende des Handstückgrundkörpers 1 an einem starren Rohr befestigt, an dessen Ende eine Düse 3 befestigt ist, beispielsweise durch Einschrauben in eine Mutter 4 am Rohr. Auf dem Handstückgrundkörper 1 ist ein Halter 11 zur Aufnahme eines zweiarmigen Hebels 5 angebracht. Am vorderen Ende trägt der Hebel 5 eine Quetschkante 7. Diese Quetschkante 7 ist gegen eine zweite Quetschkante 8 am Handstückgrundkörper 1 gerichtet. Der Handstückgrundkörper 1 mit Griff 10 bildet einen feststehenden Teil einer Gripzange. Am zweiarmigen Hebel 5, gegenüber von der Quetschkante 7, ist ein bewegliches Teil 6 der Gripzange sowie im Griff 10 eine Verstellschraube angeordnet. Zwischen den beiden Quetschkanten 7 und 8 verläuft die elastische Druckleitung 2 im Handstückgrundkörper 1. Es ist vorteilhaft, wenn die Quetschkanten abgerundet sind, damit die elastische Druckleitung 2 nicht beschädigt wird. Die elastische Druckleitung 2 ist mit einem, in Fig. 1 nicht dargestellten, Behälter verbunden, in dem das viskose Material unter Arbeitsdruck steht. Anstelle des Behälters sind natürlich auch andere Mittel einsetzbar; so kann der Materialfluß auch durch eine Pumpeneinrichtung gesteuert werden. Die viskose Masse tritt an der Düse 3 aus; je nach Düsendurchmesser lassen sich feinste Fugen verfüllen.Bezugszeichenliste1Handstückgrundkörper2Druckleitung3Düse4Mutter5Hebel6Teil, beweglich7Quetschkante8Quetschkante9Verstellschraube10Griff11Halter