Title:
Data collecting device for laundry items
Kind Code:
A1


Abstract:
The corresponding devices (32) are located in electronic markings (22) in the laundry items (18, 20) and are equipped to transmit data (18,20) stored in a data storage (30) of the electronic markings (22). The transmitter/receiver (14) is connected to a control circuit featuring a comparison circuit (12) for verifying whether the received data of the electronic marking (22) corresponds to the properties of other laundry items and/or to the adjusted washing program of a washing or cleaning machine. A blocking or releasing signal is generated depending on the comparison result. The signal can be led to a display (12) or it controls the operation of the machine via the control circuit (12).



Inventors:
ROELL FRIEDRICH (DE)
Application Number:
DE19810907A
Publication Date:
09/16/1999
Filing Date:
03/12/1998
Assignee:
MAAS RUTH (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE4309914A1N/A1994-09-29



Foreign References:
EP07757711997-05-28
EP07387981996-10-23
EP05898211994-03-30
Other References:
McLEOD,Jonah: RF-ID: a new market poised for explosive growth. In. Electronics 8, Feb. 1993, S.4-7
Claims:
1. Erfassungsvorrichtung für Wäschestücke, umfassend

ä eine Sende- und/oder Empfangsvorrichtung (14), die mit korrespondierenden Sende/Empfangseinrichtungen (32) in elektro­nischen Markierungen (22) der Wäschestücke (18, 20) in Wechsel­wirkung tritt, wobei die korrespondierenden Sende/Empfangsein­richtungen (32) zum Senden von in einem Datenspeicher (30) der elektronischen Markierungen (22) abgelegten Daten (18, 20) aus­gebildet sind, und

ä eine mit der Sende/Empfangsvorrichtung (14) verbundene Steuerschaltung (12), die eine Vergleichsschaltung aufweist, um zu verifizieren, ob die empfangenen Daten der elektronischen Markierung (22) eines in einem Erfassungsraum (16) befindlichen Wäschestücks (18, 20) mit den Eigenschaften anderer dort befind­licher Wäschestücke (18, 20) und/oder mit einem eingestellten oder einzustellenden Waschprogramm einer Wasch- oder Reini­gungsmaschine (10) korrespondieren und um entsprechend dem Ver­gleichsergebnis ein Sperr- oder Freigabesignal zu erzeugen, das einer Anzeigevorrichtung (24) zuleitbar ist und/oder über die Steuerschaltung (12) den Betrieb (26, 28) der Maschine (10) steuert.

Description:
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor­richtung, mit der Wäschestücke für die Reinigung in einer Waschmaschine in ihrer Art und/oder Größe erfaßbar sind, wo­raufhin dem Benutzer der Waschmaschine über eine entsprechende Anzeigevorrichtung Hinweise zur Betätigung der Waschmaschine gegeben werden oder die Waschmaschine selbsttätig ein passendes Programm auswählt und im Falle von unpassenden Wäschestücken Alarm oder Fehlermeldungen ausgibt. Das Verfahren eignet sich selbstverständlich auch für Reinigungsmaschinen, die mit genau zu dosierenden Chemikalien arbeiten. Bei Waschvorgängen kommt es immer wieder vor, daß ein Wäsche­stück einer falschen Charge zugeordnet wird. Wenn beispielswei­se ein Stück Buntwäsche in eine Charge für Kochwäsche gegeben wird, dann ist in der Regel nicht nur das Buntwäschestück zer­stört, sondern die Kochwäsche aus der gesamten Charge ist ver­färbt. Es ist daher Ziel der Erfindung, ein Verfahren und ein aktives Wäscheerfassungs- und Reinigungssystem bzw. dafür vorgesehene Komponenten anzugeben, die eine sichere Handhabung von Wäsche­stücken ermöglichen. Erfindungsgemäß hat eine Erfassungsvorrichtung für die Wäsche­stücke, die beispielsweise in der Wasch- oder Reinigungsmaschi­ne selbst angeordnet sein kann, eine Sende- und/oder Empfangs­vorrichtung, die mit einer Sendeeinrichtung in Wechselwirkung tritt, die in elektronischen Markierungen der Wäschestücke an­geordnet ist. Die Erfassungsvorrichtung erhält somit über die korrespondierende Sendeeinrichtung der elektronischen Markie­rung an den Wäschestücken Daten über die Eigenschaften der Wä­schestücke. Die Erfassungsvorrichtung enthält weiterhin eine Steuerschaltung, die eine Vergleichsschaltung aufweist, um zu verifizieren, ob die Eigenschaften eines in einem Erfassungs­raum, z. B. der Maschinentrommel befindlichen Wäschestückes mit den Eigenschaften anderer dort befindlicher Wäschestücke korre­spondieren oder mit einem eingestellten oder einzustellenden Waschprogramm einer Waschmaschine. Entsprechend dem Ergebnis, das die Vergleichsschaltung erhält, wird ein Sperr- oder Frei­gabesignal erzeugt. Dieses wird entweder dazu benutzt, rein op­tisch einen Fehler in der Wäschezusammenstellung anzuzeigen und/oder den Betrieb der Reinigungs- oder Waschmaschine direkt zu steuern. Die Steuerung kann nun dadurch erfolgen, daß bei Vorliegen eines falschen Wäschestückes im Erfassungsraum der Betrieb nicht möglich ist, oder daß die Maschine von sich aus bei zueinander passenden Wäschestücken selbsttätig das den Wä­schestücken angepaßte Waschprogramm auswählt und/oder z. B. die Dosierung von Waschmitteln, Chemikalien und Wasser steuert. Vorzugsweise weisen die elektronischen Markierungen der Wäsche­stücke nicht nur einen Speicher für die Daten der Wäschestücke auf, sondern auch eine Stromerzeugungsschaltung, um aus einem induktiven oder elektromagnetischen Signal einer Sendevorrich­tung den für den Betrieb der korrespondierenden Sendeeinrich­tung der elektronischen Markierung notwendigen Strom zu erzeu­gen. Die Stromerzeugungsschaltung ist somit zur Umwandlung der Sendesignale in elektrischen Strom fähig. Vorzugsweise hat die Steuerschaltung der Erfassungsvorrichtung Ausgänge zum Steuern von Dosierungseinrichtungen, wie z. B. für Waschmittel oder Chemikalien bei Reinigungsmaschinen und Was­ser- oder Lösungsmitteldosierungseinrichtungen, um die einem ebenfalls durch die Steuerschaltung eingestellten Waschprogramm entsprechenden Zugabemengen in der richtigen Dosierung einzu­stellen. In gleicher Weise kann auch eine Wasseraufheizungsvor­richtung der Waschmaschine durch die Auswertevorrichtung ange­steuert werden. Dadurch, daß die Dosierung von Waschmittel, Lösungsmittel, Che­mikalien oder Wasser über die Erfassungsvorrichtung in Abhän­gigkeit von der Art und Anzahl der im Erfassungsbereich befind­lichen Wäschestücke steuerbar ist, kann dem Gesichtspunkt der optimalen Nutzung dieser Hilfsstoffe und damit dem Gesichts­punkt der Umweltverträglichkeit des Waschvorgangs in idealer Weise Rechnung getragen werden. Vorzugsweise enthalten die Daten, die in dem Speicher der elek­tronischen Markierung für die Wäschestücke abgelegt sind, nicht nur Daten über die Beschaffenheit der Wäschestücke, sondern auch über deren Größe bzw. über deren Wasseraufnahmevermögen, so daß durch die von den elektronischen Markierungen erhaltenen Daten auch die Kapazität einer Waschmaschine mitgesteuert wer­den kann. Vorzugsweise ist die Sende-/Empfangsvorrichtung der Erfassungs­vorrichtung nicht nur dazu geeignet, die Sendesignale der kor­respondierenden Sendeeinrichtungen der elektronischen Markie­rungen zu empfangen, sondern auch elektromagnetische, insbeson­dere induktive Signale abzusenden, die Stromerzeugungsschaltun­gen in den elektronischen Markierungen mit der notwendigen elektrischen Energie zur Abgabe der Sendeimpulse versorgen. Auf diese Weise wird eine kompakte Vorrichtung erzielt und überdies brauchen die elektronischen Markierungen nicht mit einer eige­nen Stromversorgung, z. B. einer Batterie, ausgerüstet sein. Ei­ne derart induktiv angeregte elektronische Markierung läßt sich überdies leichter herstellen, da kein manueller Zugriff auf die elektronische Markierung notwendig ist. Überdies lassen sich die notwendigen Eigenschaften der elektronischen Markierung oh­ne Probleme in einem elektronischen Halbleiterchip unterbrin­gen, so daß die elektronische Markierung mit einem minimalen Raumbedarf und entsprechend geringer optischer Erscheinungswir­kung ausgebildet sein kann. Die elektronische Markierung kann beispielsweise an den bisherigen Waschzetteln der Wäschestücke angeclipst oder angeschweißt werden. Auf diese Weise treten die elektronischen Markierungen an den Wäschestücken bzw. Klei­dungsstücken überhaupt nicht in Erscheinung. Es ist selbstverständlich, daß die Erfassungsvorrichtung nicht nur in Zusammenhang mit einer Waschmaschine, sondern auch mit anderen wäschebearbeitenden Maschinen verwendet werden kann, z. B. Bügelmaschinen, Mangeln- und Trocknungsmaschinen, etc. Ferner läßt sich die Erfassungsvorrichtung gemäß der vorliegen­den Erfindung auch für textilverarbeitende Maschinen jeglicher Art anwenden, wobei dann ein Basisstoff in der elektronischen Markierung mit Daten über die vorzunehmenden Behandlungs­schritte versehen werden kann, so daß der Stoff im Laufe der weiteren Verarbeitung im Zusammenhang mit zugehörigen Erfas­sungsvorrichtungen selbsttätig in den zugehörigen Bearbeitungs­stationen bearbeitet wird, während die Textilcharge an nicht relevanten Bearbeitungsstationen vorbeiläuft. Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei­spiels im Zusammenhang mit der schematischen Zeichnung be­schrieben. In dieser zeigen: Fig. 1 eine Waschmaschine mit integrierter Erfassungsvor­richtung für Wäschestücke; Fig. 2 den Aufbau einer elektronischen Markierung. Die Waschmaschine 10 enthält eine Steuerung 12, die mit einer Sende-/Empfangsvorrichtung 14 verbunden ist. Die Sende-/Emp­fangsvorrichtung ist in der Regel in der Waschmaschine 10 inte­griert und hier nur aus Gründen der Übersichtlichkeit außerhalb der Maschine dargestellt. In der Regel wird die Sende-/Emp­fangsvorrichtung 14 mit induktiven Signalen arbeiten und als Sendeeinrichtung daher Spulenanordnungen oder dergleichen auf­weisen. Die Sende-/Empfangsvorrichtung 14 sendet Signale in die Waschtrommel 16 der Waschmaschine 10, in welcher die jeweils mit elektronischen Markierungen 22 versehenen Wäschestücke 18, 20 liegen. Die Sende-/Empfangsvorrichtung 14 sendet induktive Signale, die in einer Stromerzeugungsschaltung 34 (Fig. 2) der elektronischen Markierungen 22 einen elektrischen Strom indu­zieren. Dieser wird in einer Sendeeinrichtung 32 der elektroni­schen Markierungen 22 dazu verwendet, die Daten eines Daten­speichers 30 auszulesen und abzusenden. Die so von den elektro­nischen Markierungen 22 abgesandten Signale werden von der Sen­de-/Empfangsvorrichtung 14 der Waschmaschine 10 aufgefangen und ausgewertet. Die Steuerung 12 hat hierfür eine Vergleichsschal­tung, die zum einen überprüft, ob die in der Waschtrommel 16 befindlichen Wäschestücke einer Waschcharge, z. B. Buntwäsche oder Kochwäsche, zugeordnet sind. Im falle der Zugabe eines falschen Wäschestückes wird über eine Anzeigevorrichtung 24 ein Alarm ausgegeben. Weiterhin wird in diesem Falle die Inbetrieb­nahme der Waschmaschine durch ein Sperrsignal unmöglich ge­macht. Vorzugsweise werden durch die Sendeeinrichtungen 32 der elektronischen Markierungen 22 auch kapazitätsrelevante Daten der Wäschestücke, wie Gewicht, Größe und Wasseraufnahmevermögen an die Sende-/Empfangsvorrichtung 14 der Waschmaschine 10 über­tragen. Auf diese Weise ist die Waschmaschine 10 in der Lage, nach Erreichen der maximalen Waschkapazität die Waschtrommel selbsttätig zu schließen und das Waschprogramm zu starten. Die Steuerung 12 greift hierzu gesteuert durch die Daten in den elektronischen Markierungen 22 der Wäschestücke auf eine Waschmitteldosiereinrichtung 26, eine Wasserdosiereinrichtung 28 und eine Wasseraufheizvorrichtung zu. Auf diese Weise kann die Reinigung der in der Maschine befindlichen Wäschestücke selbst­tätig ohne weiteres Zutun erfolgen, wobei immer sichergestellt ist, daß sowohl die Wäschestücke hinsichtlich ihrer Reinigung zueinander passen, und daß außerdem das richtige Waschprogramm eingestellt wird. Fehlbedingungen aufgrund der Wahl des falschen Waschprogramms oder aufgrund der Zugabe eines falschen Wäschestückes können somit nicht mehr vorkommen. Fig. 2 zeigt den Aufbau einer elektronischen Markierung 22 mit Datenspeicher 30, einer Sendeeinrichtung 32 und einer Stromer­zeugungsschaltung 34, die von der Sendevorrichtung 14 der Er­fassungsvorrichtung erzeugte Signale in elektrischen Strom um­wandelt (z. B. LC-Kreis), um den Datenspeicher 30 auszulesen und die dort gespeicherten Daten über die Sendeeinrichtung 32 abzu­senden. Die Sendeeinrichtung 32 und die Stromerzeugungsschal­tung 34 können selbstverständlich auch in einer Schaltung rea­lisiert sein.