Title:
Spray pump for fitting to bottles and suchlike
Kind Code:
A1


Abstract:
The pump chamber(11) is constructed as a cup bellows(12) with a downwards extending valve section(21) of greater wall thickness and which on the generated surface has a step(37) under which engages the hand lever operating arm(53). The step is annular, and the operating arm is constructed as a fork. The thickened valve section extends out from the curved wall sections(35) of the bellows and by its lower section(22) accommodating the lifting pipe(25) has a seating cone(23) on the wall surface side which protrudes into a guide sleeve(24) at the bottom(9) of the pump housing(10).



Inventors:
SCHUCKMANN ALFRED VON (DE)
Application Number:
DE19803696A
Publication Date:
08/05/1999
Filing Date:
01/30/1998
Assignee:
SCHUCKMANN ALFRED VON (DE)
International Classes:



Claims:
1. Auf Flaschen (2) oder dergleichen zu befestigende Sprühpumpe (3) mit handhebelbetätigbarer Pumpenkammer (11) in Form eines Balges, welcher sich materialeinheit­lich unter Zwischenschaltung eines Ventilbereichs (21) in ein zum Flaschenboden (20) gerichtetes Steigrohr (25) fortsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpen­kammer (11) als Topfbalg (12) gestaltet ist mit sich nach unten wandungsverdickt fortsetzendem Ventilbereich (21) welcher auf der Mantelfläche eine Stufe (37) zum Untergriff des Handhebel-Betätigungsarmes (53) besitzt.

2. Sprühpumpe nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (12) als Ringstu­fe und der Betätigungsarm (53) als Gabel (Gabelzinken 54) ausgebildet ist.

3. Sprühpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehen­den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­zeichnet, daß der verdickte Ventilbereich (21) von gewölbten Wandungsabschnitten (35) des Topfbalges (12) ausgeht und mit seinem unteren, das Steigrohr (25) aufnehmenden Abschnitt (22) mantelwandseitig einen Sitzkegel (23) ausbildet, der in eine Führungshülse (24) am Boden (9) des Pumpengehäuses (10) ragt.

4. Sprühpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehen­den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­zeichnet, daß im Ventilbereich (21) im Anschluß an die gewölbten Wandungsabschnitte (35) an der Innenwand dreieckförmige Stützrippen (46) in gleichmäßiger Un­fangsverteilung vorgesehen sind.

5. Sprühpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehen­den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­zeichnet, daß die unteren Enden der Stützrippen (46) sich in umfangsverteilt angeordnete Nasen (48) fortset­zen, die den Aufnahmeraum (41) einer Ventilkugel (31) an seinem oberen Rand (42) verschmälern auf ein kleine­res Maß als der Ventilkugel-Durchmesser beträgt.

6. Sprühpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehen­den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Oberseite (47) der Stützrippen (46) zum oberen Rand (42) der Aufnahmekammer (41) hin schräg abfallend in den Nasenrücken einlaufen.

7. Sprühpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehen­den Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine Steckverbindung (26) zwischen Steigrohr (25) und Ventilbereich (21) auf dem Abschnitt der Führungs­hülse (24).

Description:
Die Erfindung bezieht sich auf eine auf Flaschen oder dergleichen zu befestigende Sprühpumpe mit handhebelbe­tätigbarer Pumpenkammer in Form eines Balges, welcher sich materialeinheitlich unter Zwischenschaltung eines Ventilbereichs in ein zum Flaschenboden gerichtetes Steigrohr fortsetzt. Eine Sprühpumpe dieser Art ist durch die EP 0 437 008 A1 bekannt. Dort ist die Pumpenkammer als Faltenbalg realisiert. Zur Betätigung desselben greift ein Handhe­bel-Betätigungsarm über klassische Lageraugen in Nähe der untersten Balgfalte an. Da der Handhebel als Schwenkhebel realisiert ist, wird der Faltenbalg in eine seitlich auslenkende, überlagernd zu seiner Verkür­zung stattfindende Bogenbahn gezwungen. Hierbei lassen sich Verzerrungen/Klemmungen nicht vermeiden. Das kann bis in den Bereich der eine Kugel aufnehmenden Ventil­kammer gehen. Eine in Fig. 8 des genannten Vorläufers dargestellte Version bildet den die Lageraugen bieten­den Bereich des Balges etwas dickwandiger aus. Zur Ventilkammer hin reduziert sich die Wandungsdicke wie­der auf die des Faltenbalges. Hier ist statt eines Kugelventils ein Schlauchventil realisiert, was die Dünnwandigkeit begründet. Weiter ist es an sich bekannt, einen Balg topfförmig auszubilden. Die diesbezügliche Sprühpumpe ist in der DE 43 42 304 A1 dargestellt und beschrieben. Der Boden dieses Topfbalges ist geschlossen. Ein Betätigungsarm des auch hier schwenkbar gelagerten Handhebels beauf­schlagt mit einer tellerartigen Fläche die Unterseite des Bodens im Sinne der Ausgabebetätigung. Die diesbe­zügliche Pumpenkammer befindet sich seitlich eines Austrittskanals zur Sprühdüse dieser Sprühpumpe hin. Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Sprüh­pumpe hinsichtlich des Ventilbereichs bezüglich der Betätigungsmechanik mit baulich einfachen Mitteln beein­trächtigungsfrei auszubilden. Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Sprühpumpe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß die Pumpenkam­mer als Topfbalg gestaltet ist mit sich nach unten wandungsverdickt fortsetzendem Ventilbereich, welcher auf der Mantelfläche eine Stufe zum Untergriff des Handhebel-Betätigungsarmes besitzt. So liegt ein von Hause aus äußerst federfreudiger Balg vor. Andererseits ist die für die Kraftübertragung erforderliche Wandungs­stabilität bzw. Steifheit gegeben. Es kommt nicht zu Verzerrungen der das Ventil mitbildenden Organe wie Aufnahmeraum einer Ventilkugel, Ventilsitzfläche etc. Die erwähnte Stufe zum Untergriff des Handhebel-Betäti­gungsarmes läßt sich einfach durch Wandungsversatz des Ventilbereichs erzielen. Das wirkt zusätzlich verstei­fend. Ein lediglicher Untergriff ist überdies montagemä­ßig leichter erreichbar. Auch bedarf es nicht einer kongruenten Ausrichtung von Achsstummeln zu den korre­spondierenden Lageraugen, wie das beim eingangs erläu­terten Vorläufer der Fall ist. Bei rotationssymmetri­schem Aufbau ist man demgemäß auch in der winkelmäßigen Zuordnung völlig frei. So erweist es sich auch vorteil­haft, daß die Stufe als Ringstufe und der Betätigungs­arm als Gabel ausgebildet ist. Die Gabel gleitet an der Stufe und drängt den Topfbalg nicht in die erläuterte Bogenbahn. Weiter wird vorgeschlagen, daß der verdickte Ventilbereich von gewölbten Wandungsabschnitten des Topfbalges ausgeht und mit seinem unteren, das Steig­rohr aufnehmenden Abschnitt mantelwandseitig einen Sitzkegel ausbildet, der in eine Führungshülse am Boden des Pumpengehäuses ragt. Die gewölbten Wandungsabschnit­te, realisiert als rotationssymmetrische Wandung, erbrin­gen eine gleichmäßige Einstülpbewegung des Bodens des Balges und so die Verringerung des Volumens der Pumpen­kammer bei Ausgabebetätigung. Dabei liegt eine so große Rückstellfähigkeit zugrunde, daß ein solcher Topfbalg auch zugleich als Rückhohlfeder der Sprühpumpe fungie­ren kann. Der sich an den Sitzkegel, welcher in übli­cher Weise Luftausgleichsfunktion übernimmt, anschlie­ßende untere Abschnitt übernimmt überdies Führungsfunk­tion. Es kommt nicht zu Verkippungen. Eine zusätzliche versteifende Wirkung sowohl im Kraftübertragungsbereich als auch im Ventilbereich wird dadurch erreicht, daß im Ventilbereich im Anschluß an die gewölbten Wandungsab­schnitte an der Innenwand dreieckförmige Stützrippen in gleichmäßige Umfangsverteilung vorgesehen sind. Das erbringt eine rotationssymmetrisch gleichberechtigte Stabilisierung und verhindert wirksam ein Austulpen des Übergangsbereichs zwischen Balg und verdicktem Ventilbe­reich. Weiter ist dabei vorgesehen, daß die unteren Enden der Stützrippen sich in umfangsverteilt angeordne­te Nasen fortsetzen, die den Aufnahmeraum einer Ventil­kugel an seinem oberen Rand verschmälern auf ein kleine­res Maß als der Ventilkugel-Durchmesser beträgt. Die im Ventilbereich wurzelnden Stützrippen und die Nasen lie­gen in einer gemeinsamen Radialen. Die Abstützwirkung setzt sich so bis in die Nasen hinein fort. Die Ventil­kugel kann nicht verlorengehen. Auch die Montage ist erleichtert insofern, als die Oberseite der Stützrippen zum oberen Rand der Aufnahmekammer hin schräg abfallend in den Nasenrücken einlaufen. So wird bei der Montage die Ventilkugel zentriert und leicht handbar einge­schnäppert. Schließlich ist noch eine baulich vorteil­hafte Ausgestaltung erreicht durch eine Steckverbindung zwischen Steigrohr und Ventilbereich auf dem Abschnitt der Führungshülse. Hier können individuell abgelängte Steigrohre in Anpassung an die jeweilige Flaschenraumhö­he zugeordnet werden, wenngleich ein auch hier einteili­ges Anspritzen des Steigrohres möglich wäre; etwa not­wendige Ablängungen einer Grundlänge würden aber Materi­alverlust bedeuten. Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispie­les näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die erfindungsgemäße Sprühpumpe dem Hals einer Flasche zugeordnet, in Seitenansicht, Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die zugeordnete Sprühpumpe, gegenüber Fig. 1 vergrößert und in Betätigungsbereitschaftsstellung gebracht, Fig. 3 den Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 2, weiter vergrößert, jedoch bei weggelassener Verschlußklappe, Fig. 4 einen der Fig. 2 entsprechenden Vertikal­schnitt, bei Betätigung der Sprühpumpe, Fig. 5 den Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 2, Fig. 6 den Topfbalg zusammen mit anderen Bauteilen der Sprühpumpe in perspektivischer Explosions­darstellung und Fig. 7 eine Herausvergrößerung des Bereichs des Pum­pengehäuses, der den Topfbalg aufnimmt, gegen­über Fig. 2 jedoch weiter vergrößert. Dem Hals 1 einer Flasche 2 ist eine Sprühpumpe 3 in Form einer Triggerpumpe zugeordnet. Das Ganze bildet so einen als Standgerät realisierten Spender. Es handelt sich um eine reversible Zuordnung der Sprüh­pumpe 3. Hierzu geht der Hals 1 zum freien Ende hin in einen etwas schlanker ausgebildeten Schraubstutzen 4 über. Der trägt Außengewinde 5. Das wirkt mit einem Innengewinde 6 einer Schraubmuffe 7 zusammen. Letztere ist als Überwurfmutter gestaltet und übergreift einen ringförmigen Flansch 8 eines Bodens 9 eines zusammen­setzbaren Pumpengehäuses 10. Das besteht aus einem Oberteil und einem Unterteil. Die Teile sind miteinan­der verschraubt. Herzstück der Sprühpumpe 3 ist eine Pumpenkammer 11. Mitbildendes Element der Pumpenkammer 11 ist ein Balg, genauer ein Topfbalg 12. Der stellt den volumenverklei­nerbaren Abschnitt der Pumpenkammer 11 dar und besteht aus rückstellfähigem Material. Der Topfbalg 12 ist an einem oberen, d. h. deckenseitigen Abschnitt des Oberteiles des Pumpengehäuses 10 befe­stigt. Er (12) weist dazu einen Wulstrand 13 auf. Der ist in eine formpassende Nut 14 des Pumpengehäuses gesteckt. Die Verbindung ist abdichtend und fest. Innenseitig des Wulstrandes 13 liegt ein vertikal orien­tierter, offener Mund 15. Dessen lichter Querschnitt entspricht nur geringfügig weniger dem lichten Quer­schnitt des Topfbalges 12. Besagter Mund 15 geht in einen horizontalen Durch­trittskanal 16 über. Der führt ventilkontrolliert zu einer Sprühdüse 17, welche bei Nichtgebrauch durch eine Verschlußklappe 18 zugehalten ist. Es handelt sich um eine Schwenkklappe. Die ist über ein Filmscharnier am Pumpengehäuse 10 angebunden und verrastet in der Schließstellung. Zurück zum Pumpeneingerichte: Der über einen mantelwand­seitigen Rand 19 freihängend, d. h. seitlich pumpengehäu­sewand-beabstandet gehaltene Topfbalg 12 setzt sich in Richtung des Flaschenbodens 20 in einen Ventilbereich 21 fort. Topfbalg 12 und Ventilbereich 21 sich material­einheitlich. Ebenfalls materialeinheitlich schließt an den Ventilbereich 21 ein unterer Abschnitt 22 an, bil­dend einen Sitzkegel 23. Letzterer ragt in eine durchge­hend offene zylindrische Führungshülse 24. Die ist am Boden 9 des Pumpengehäuses 10 ausgebildet. Der Sitzke­gel 23 schließt an den Ventilbereich 21 an. Dann folgt ein zylindrischer Part als Abschnitt 22. Der untere Abschnitt 22 des Topfbalges 12 setzt sich schließlich in ein im wesentlichen vertikal ausgerichte­tes Steigrohr 25 fort. Die Teile 12, 21, 23 und 22 liegen in dieser Folge koaxial. Der Abschnitt 22 hat den kleinsten Außendurchmesser; er beläßt einen Ring­spalt zur Führungshülse 24. Der Sitzkegel 23 sitzt in Grundstellung der Sprühpumpe dichtend auf der inneren Stirnkante der Führungshülse und zugleich anschlagbil­dend auf. Bezüglich der Zuordnung des Steigrohres 25 ist auf eine Steckverbindung gesetzt. Hierzu weist der untere Ab­schnitt 22 eine kaliberentsprechende Axialbohrung auf, die leicht über dem Durchmesser eines Durchströmkanales 27 liegt, wobei die Durchmesserdifferenz als Steckbe­grenzungsanschlag des Steigrohres 25 fungiert. Sie tritt als Ringschulter 28 auf. Die Steckverbindung 26 erstreckt sich auf dem von der Führungshülse 24 eingenommenen Abschnitt des Pumpenge­häuses 10. Die Führungshülse 24 ist beidseitig, d. h. ober- und unterseitig des horizontalen Bodens 9 ausge­bildet, in Richtung des Flaschenbodens 20 deutlich kürzer. Sie bildet dort einen zentralliegenden Vor­sprung 29, dem eine entsprechend zentral gelochte Dich­tungsscheibe 30 zugeordnet ist, deren Peripherie zwi­schen dem Stirnrand des Schraubstutzens 4 und der korre­spondierenden Unterseite des Bodens, hier genauer des Flansches 8, dichtend eingeklemmt ist. Besagte Dich­tungsscheibe 30 läßt sich bei entsprechender Lochspan­nung im Haftsitz vorteilhaft, d. h. gegen Herabrutschen, sichern. Im Ventilbereich 21 des Topfbalges 12 kommt das Einlaß­ventil V1 unter. Als Verschlußorgan dient hier eine Kugel 31. Das zugehörige Auslaßventil V2 befindet sich am Ende des Durchtrittskanals 16 in einer Ventilkammer 32 vor der Sprühdüse 17 liegend. Es ist als rotationssymmetri­sches Flatterventil realisiert. Sein Ventillappen heißt 33. Der Ventilbereich 21 ist gegenüber dem eigentlichen Topfbalg 12 deutlich wandungsverdickt. Es liegt etwa die dreifache Wandungsdicke der Balgwand 34 vor. Letzte­re geht über von innen gesehen konkav gewölbte Wandungs­abschnitte 35 in den verdickten Part über. Die Wandungs­abschnitte 35 sind, unter Berücksichtigung des rota­tionssymmetrischen Aufbaues des Topfbalgs 12, als in ihrer Wandung quer verrundete Ringwand zu denken. Die Querverrundung erstreckt sich über etwa einen Viertel­kreis. Etwa im ventilbereichsseitigen Ende dieser Krüm­mung setzt sich die Wandung des wandungsverdickten Ventilbereichs 21 in einen zylindrischen Wandungsab­schnitt 36 fort. Letzterer geht über eine Stufe 37 in einen gegenüber dem Wandungsabschnitt 36 deutlich quer­schnittsgrößer ausgebildeten weiteren Wandungsabschnitt 38 über. Die Stufung der Mantelfläche des Ventilbe­reichs 21 geht besonders deutlich aus der in Fig. 7 dargestellten Herausvergrößerung der Fig. 2 hervor. Dabei ist auch erkennbar, daß der weitere Wandungsab­schnitt 38 in seinem oberen Abschnitt wandungsdicker gestaltet ist als der mit 36 bezeichnete Wandungsab­schnitt. Der untere Teil des Wandungsabschnittes 38 zeigt sogar eine noch auffälligere Materialanhäufung. Die ist nach innen gerichtet und formt eine nach einer Kegelstumpffläche ausgerichtete Ventilsitzfläche 39. Die Ventilsitzfläche 39 setzt sich in einen gegenüber dem flaschenseitig liegenden Durchströmkanal 27 leicht querschnittsverringernden Verbindungskanal 40 fort. Der Verbindungskanal 40 ist der Zuströmweg zu einem Aufnah­meraum 41 der Ventilkugel 31, fungierend als Ventilkam­mer für das Einlaßventil V1. Der obere Rand 42 des im Grunde zylindrischen Aufnahme­raumes 41 geht in einen Ringboden 43 zwischen dem balg­seitigen Wandungsabschnitt 36 und dem flaschenseitigen Wandungsabschnitt 38 über. Der Ringboden 43 erstreckt sich im Bereich der Stufe 37 und verleiht dem zylindri­schen Wandungsabschnitt 36 eine topfförmige Gestalt, deren Topfraum mit 44 bezeichnet ist. Letzterer bildet einen zentralliegenden, kleinen Vorraum zum vom Topf­balg 12 gebildeten Anteil der Pumpenkammer 11. Der diesbezügliche Übergangsrand ist mit 45 bezeichnet. Der Wandungsübergang zwischen dem zylindrischen Wan­dungsabschnitt 36 und dem Ringboden 43 ist außer durch Dickwandigkeit auch noch durch andere Maßnahmen weiter versteift. Das ist dadurch bewirkt, daß im Ventilbe­reich 21 liegend, im Anschluß an die gewölbten Wandungs­abschnitte 35 dreieckförmige Stützrippen 46 ausgebildet sind. Die liegen in gleichmäßiger Umfangsverteilung und sind radial zu einer Längsmittelachse x-x des Topfbal­ges 12 ausgerichtet. Besagte Stützrippen 46 wurzeln sowohl an der Innenwand des ringförmigen Wandungsab­schnitts 36, also vertikal, als auch in der Oberseite des Ringbodens 43, also in der Horizontalen liegend. Die dreieckförmige Silhouette der Stützrippen 46 führt demgemäß zu einer Ausgestaltung dahingehend, daß die Oberseite 47 derselben zum oberen Rand 42 des Aufnahme­raumes 41 schräg abfallend ausgerichtet verläuft. Der zentralweisende Schrägungswinkel liegt bei ca. 35°, bezogen auf die besagte Längsmittelachse x-x. Es sind, wie aus Fig. 5 ersichtlich, insgesamt vier winkelgleich verteilte Stützrippen 46 realisiert. Wie desweiteren Fig. 7 entnehmbar, setzen sich die unteren Enden der Stützrippen 46 in gleichfalls entspre­chend umfangsverteilt angeordnete Nasen 48 fort. Die verschmälern den Aufnahmeraum 41 der Ventilkugel 31 so, daß sie diese im Aufnahmeraum 41 fesseln. Die vom Ven­tilsitz 39 abhebende Kugel 31 trifft nämlich schließ­lich gegen die Unterseite der exponierten Nasen 48. Die partielle Verschmälerung des oberen Randes 42 ist demge­mäß so, daß die Nasenspitzen zueinander einen lichten Abstand habðh05764DEA119803696 DE990715 en, d. h. dieser ein kleineres Maß besitzt als der Durchmesser der Ventilkugel 31 beträgt. Zwischen den relativ schmalen Nasen 48, die eine glei­che Breite aufweisen wie die Stützrippen 44, verbleibt genügend Umströmungsraum für das in die Pumpenkammer 11 einzusaugende, versprühfähige Medium. Dort geht nämlich die zylindrische Innenwand des Aufnahmeraumes 41 in den im Grunde kreisrunden oberen Rand 42 axial unterbre­chungsfrei durch. Die Nasen 48 sind im Bereich ihrer Spitzen konvex verrundet. Der Verrundungsabschnitt liegt im Inneren des Aufnahmeraumes 41 und tritt als über den Rand 42 gehender Überhangsabschnitt der Stütz­rippen 46 auf. Die Oberseite der Nasen 48 ist nicht verrundet; vielmehr laufen die abfallenden Schrägen in den Nasenrücken tangierend ein. Die Kugel 31 wird ein­fach durchgeklipst. Zur Ausübung des Pumphubs dient ein Handhebel 49. Der schwenkt um eine horizontale Achse 50. Es handelt sich um einen doppelarmigen Hebel. Ein, sich im Bereich unterhalb des seitlich ausladenden Sprühkopfes 51 er­streckender Arm dient als Pumphebel 52. Der andere, dem Eingerichte der Sprühpumpe 3 zugewandte dient als den Topfbalg 12 beaufschlagender Betätigungsarm 53. Letzte­rer ist kürzer ausgebildet als der Pumphebel 52. Der Betätigungsarm 53 ist gegabelt. Seine Gabelzinken tragen das Bezugszeichen 54. Sie sind parallel verlau­fend und untergreifen die als Ringstufe ausgebildete Stufe 37 des Topfbalges 12. Es sei auf Fig. 5 verwie­sen. Die untergreifenden Gabelzinken 54 weisen an ihrer Oberseite eine konvexe, in der Schwenkebene des Handhe­bels 49 gewölbte Druckkufe 55 auf. Das vermeidet hobeln­de Anlage und bringt ein bezüglich des Balges 12 aus­lenkfreies, gleichmäßiges Betätigungsprofil. Die Druck­richtung ist in Fig. 7 mit Pfeil P angegeben. Der Gabel­zinken-Zwischenraum entspricht zumindest dem Außendurch­messer des Wandungsabschnitts 38. Die Funktion der Sprühpumpe 3 ist wie folgt:Durch Zug des Pumphebels 52 in Richtung des Halses 1 (Pfeil y) der Flasche 2 wird via Betätigungsarm 53 über die Stufe 37 der Ventilbereich 21 aus seiner Grundstel­lung gemäß Fig. 2 in die Betätigungsstellung gemäß Fig. 4 bewegt. Dabei findet eine Volumenverringerung der Pumpenkammer 11 statt. Das aus einer Vorausgabe saugend eingebrachte Medium tritt als Sprühstrahl 56 aus. Bei diesem Vorgang ist das Einlaßventil V1 geschlossen und das Auslaßventil V2 geöffnet. Der Topfbalg 12 tritt bei diesem Vorgang in die aus Fig. 4 ersichtliche Einst­ülplage. Hier kommt die Beweglichkeit des Balgkörpers durch seine Dünnwandigkeit zum Tragen. Die beanspruch­ten Zonen des Balgbereichs arbeiten optimal. Die gemäß Pfeil P einfließende Betätigungskraft ist dabei nicht in der Lage den entsprechenden Kraftübertragungsbereich zu verformen. Trotz Verwendung ein und desselben Materi­ales nebst Einstückigkeit bringt die angewandte Wan­dungsverdickung eine hochwirksame Versteifung. Die ist noch unterstützt durch die dreieckförmigen Stützrippen 46. Auch die bei der Einstülpbewegung des Topfbalgs 12 nach radial auswärts auf den zylindrischen Wandungsab­schnitt 36 wirkenden Kräfte erbringen kein Austulpen des zylindrischen Wandungsabschnitts 36 im Sinne einer Vergrößerung des Übergangsrandes 45, was ein Zurückzie­hen der Nasen 48 zur Folge haben könnte. Da dies nicht stattfindet, ist auch der Ventilsitzbereich 21 trotz des verwendeten, im Grunde gummiartigen Materiales funktionszuverlässig ausgebildet; die Ventilkugel 31 kann nicht herausschlüpfen. Unter Loslassen des Pumphebels 52 tritt der auf diesen wie eine Rückholfeder wirkende Topfbalg 12 wieder in seine Grundstellung zurück. Hierbei schließt sich das Auslaßventil V2; im Gegenzug öffnet sich das Einlaßven­til V1. Der in der Pumpenkammer 11 so aufgebaute Unter­druck gleicht sich nach Einsaugen der nächsten Charge in die Pumpenkammer 11 wieder aus, welches Einsaugen leitungsmäßig über das Steigrohr 25 geschieht. Die nächste Ausgabemenge steht nun an. In bezug auf die Druckausgleichseinrichtung bleibt noch festzuhalten, daß der Sitzkegel 23 bei Ausgabebetäti­gung von der mit ihrem oberen Rand eine Ventilsitzflä­che bildenden Führungshülse 24 abhebt. Die ausgegebene Medienmenge wird durch die Atmosphäre ausgeglichen. In Schließstellung der Sprühpumpe ist der Sitzkegel 23 wieder in seine Dichtungsstellung getreten. Bei umgefal­lenem Spender kann das Medium nicht ausfließen. Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.