Title:
Guide device for medium which can flow, e.g. water
Kind Code:
A1


Abstract:
The guide device consists of a guide unit (1) and at least one channel (2) passing through it. The guide unit is composed of several guide elements (3) pivoted to each other. The channel is sealed at the connecting points as it passes through each guide element. The guide elements may be able to turn against each other continuously or discontinuously through several stop positions. The guide elements may fit inside each other at the connecting points or may lie flat against each other at these points.



Inventors:
TONIOLO BEAT (FR)
Application Number:
DE19616910A
Publication Date:
11/06/1997
Filing Date:
04/27/1996
Assignee:
TONIOLO, BEAT, GRENTZINGEN, FR
International Classes:
Domestic Patent References:
DE3790241T1N/A1988-06-01
DE1945595A1N/A
DE3135862A1N/A
DE6751153UN/A
DE927799CN/A
DE938282CN/A



Claims:
1. Vorrichtung zum Führen eines strömungsfähigen Mediums, insbesondere von Wasser, bestehend aus einem Führungsorgan (1) und mindestens einem durch das Führungsorgan (1) hindurchführenden Kanal (1), dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsorgan (1) aus mehreren drehbar miteinander verbundenen Führungselementen (3) zusammengesetzt ist und daß sich der Kanal (2) an den Verbindungsstellen (4) nach außen abgedichtet durch jedes der Führungselemente (3) hindurch erstreckt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsele­mente (3) endlos gegeneinander drehbar sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh­rungselemente (3) kontinuierlich gegeneinander drehbar sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh­rungselemente (3) diskontinuierlich in vorgegebene Rastpositionen gegeneinander drehbar sind.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (3) an ihren Verbindungsstellen (4) ineinandergreifen.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (3) an ihren Verbindungsstellen (4) flächig aneinanderliegen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderlie­genden Flächen (9) der Führungselemente (3) im wesentlichen orthogonal zur Längsrichtung des Führungsorgans (1) ausgebildet sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderlie­genden Flächen (9) der Führungselemente (3) im wesentlichen schräg zur Längsrichtung des Führungsorgans (1) oder zur Längsrichtung des Kanals (2) aus­gebildet sind.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderlie­genden Flächen (9) der Führungselemente (3) im wesentlichen 45° zur Längsrichtung des Führungsorgans (1) oder zur Längsrichtung des Kanals (2) ausgebildet sind.

10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils aneinanderliegenden Flächen (9) einander entgegengesetzt abgeschrägt sind.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Führungselemente (3) in einer bestimmten Winkelstellung zueinander ein geradliniges Führungsorgan (1) mit geradlinigem Kanal (2) bilden, wobei sich das Führungsorgan (1) durch Verdrehen der Führungselemente (3) insgesamt biegen bzw. verdrehen läßt.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Führungselemente (3) in einer bestimmten Winkelstellung zueinander ein bogenförmiges Führungsorgan (1) mit bogenförmigem Kanal (2) bilden, wobei sich das Führungsorgan (1) durch Verdrehen der Führungselemente (3) insgesamt biegen bzw. verdrehen läßt.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (2) konzentrisch zu der Drehachse (10) ausgebildet ist.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Führungsorgan (1) und somit in den Führungselementen (3) zwei konzentrisch zueinander angeordnete, voneinander getrennte Kanäle (2) ausgebildet sind.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (3) im wesentlichen aus Kunststoff hergestellt sind.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsele­mente (3) im wesentlichen aus Recycling-Kunststoff hergestellt sind.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (3) im wesentlichen aus Verbundmaterial, vorzugsweise aus Kunststoff und/oder Zellulose und/oder Metall, hergestellt sind.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch die Ver­wendung als Wasserhahn bzw. Wasserarmatur.

19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das eine endsei­tige Führungselement (3) zum Festlegen an einem Waschtisch (13) oder an einer Wand und das andere endseitige Führungselement (3) als Auslauf (14) dient.

20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Führungselemente (3) ein den Kanal (2) wahlweise sperrendes oder freigebendes Betätigungsorgan (15) aufweist.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch die Ver­wendung als Duschhals.

22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das eine endsei­tige Führungselement (3) zum Festlegen an einer Wand oder Decke und das andere endseitige Führungselement (3) als Duschkopf dient.

23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das als Auslauf (14) oder Duschkopf dienende Führungselement (3) ein Motiv aufweist und austauschbar ist.

Description:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen eines strömungsfähigen Mediums, insbesondere von Wasser, bestehend aus einem Führungsorgan und mindestens ei­nem durch das Führungsorgan hindurchführenden Kanal. Bei einer Vorrichtung zum Führen eines strömungsfähigen Mediums kann es sich ganz allgemein bspw. um eine Wasserleitung handeln. Eine ganz besondere Vor­richtung zum Führen eines strömungsfähigen Mediums stellt ein Auslaufventil von Hauswasserleitungen dar, dessen Durchlaß über eine Gewindespindel oder Kera­mikscheibenanordnung bis zum vollständigen Abschluß einstellbar ist. Die aus der Praxis bekannten Wasserhähne oder auch Mischarmaturen sind in sich starr ausgebildet und allenfalls gegenüber einem Waschtisch oder einer Wand schwenk- bzw. drehbar ausgeführt. Die Form der Armatur ist jedenfalls in unverän­derbarer Weise vorgegeben, wodurch sich aufgrund der unveränderlichen Ausge­staltung eine allenfalls schwenkbare Auslaufstelle ergibt. Insoweit sind die bekannten Vorrichtungen der hier in Rede stehenden Art ä erläutert am Beispiel einer Armatur ä nur wenig flexibel in der Verwendung und bereiten stets dann Probleme, wenn eine räumliche Veränderbarkeit ä sei es aus technischen oder sei es aus gestalterischen Gründen ä wünschenswert ist. Der hier vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Führen eines strömungsfähigen Mediums derart auszugestalten und weiterzu­bilden, daß bei einfachster Konstruktion eine variable Verwendung möglich ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst die voranstehende Aufgabe durch die Merk­male des Patentanspruches 1. Danach ist die eingangs genannte Vorrichtung derart ausgestaltet, daß das Führungsorgan aus mehreren drehbar miteinander verbun­denen Führungselementen zusammengesetzt ist und daß sich der Kanal an den Verbindungsstellen nach außen abgedichtet durch jedes der Führungselemente hindurch erstreckt. Mit anderen Worten handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung um einen Leiter für Strömungsmedium, der jedoch nicht einteilig und auch nicht in sich starr ausgeführt ist. Vielmehr wird dieser Leiter durch eine hier als Führugnsorgan bezeichnete Baugruppe gebildet, die sich wiederum aus mehreren drehbar miteinan­der verbundenen Führungselementen zusammensetzt. Folglich handelt es sich hier um eine Aneinanderkettung von Führungselementen, die gemeinsam das Führungs­organ und somit den eigentlichen Leiter für das Strömungsmedium bilden. Der sich durch das Führungsorgan insgesamt hindurch erstreckende Kanal ist in je­dem der Führungselemente ausgebildet, so daß die Verkettung der Führungsele­mente auch eine Verkettung der einzelnen Kanalsegmente ergibt. Wesentlich ist da­bei des weiteren, daß der Kanal an den Verbindungsstellen der einzelnen Führungs­elemente nach außen abgedichtet ist, wobei es sich hier um herkömmliche Dichtmit­tel zum Abdichten gegeneinander drehbarer Teile handeln kann. An dieser Stelle sei ganz besonders hervorgehoben, daß sich die Dichtwirkung solcher Dichtungen mit zunehmendem Druck innerhalb des Kanals erhöht, so daß die Betriebssicherheit der hier beanspruchten Vorrichtung während des Betriebes, d. h. bei innerhalb des Ka­nals herrschendem Strömungsmitteldruck, ganz erheblich erhöht ist. Hinsichtlich einer hier in erfindungsgemäßer Weise hervorgerufenen Variabilität bzw. Flexibilität der Vorrichtung ist es von ganz besonderem Vorteil, wenn die Führungs­elemente endlos gegeneinander drehbar sind. Letztendlich lassen sich die Füh­rungselemente im Rahmen einer solchen Ausgestaltung endlos gegeneinander dre­hen, wobei die Drehung der aneinander angrenzenden Führungselemente um eine jeweils gemeinsame Achse erfolgt. Zum Erhalt einer besonderen Anordnung der Füh­rungselemente und somit einer besonderen Ausgestaltung des Führungsorgans ist somit ein Rückdrehen nicht erforderlich. Die Drehung der Führungselemente kann des weiteren kontinuierlich erfolgen, so daß jedes Führungselement in jeder beliebigen Winkelstellung zum jeweils benach­barten Führungselement positionierbar ist. Dabei ist jedoch zu gewährleisten, daß die Drehung der Führungselemente ausschließlich nach Überwindung eines gewissen mechanischen Widerstandes erfolgen kann. Eine sichere Fixierung in einer einstell­baren Winkelposition ist gewährleistet. Ebenso wäre es jedoch auch denkbar, daß die Führungselemente kontinuierlich in vorgegebene Rastpositionen gegeneinander drehbar sind. Dazu könnten die Füh­rungselemente in gegenseitigen Eingriff bringbare Rastmittel aufweisen, so daß ein gegenseitiges Verrasten der Führungselemente, bspw. in 15°- oder 30°-Schritten, erfolgen kann. Ein unbeabsichtigtes Verdrehen der Führungselemente wäre insoweit zumindest weitestgehend ausgeschlossen. Im Drehbereich könnten die Führungselemente an ihren Verbindungsstellen ineinan­dergreifen, wobei durch dieses Ineinandergreifen bereits die Drehverbindung ä per se ä bewerkstelligt sein kann. So könnten bspw. die Führungselemente mit den den je­weiligen Kanalaustritt bildenden Bereichen ineinander verrastbar sein, wobei diese Verrastung gleichzeitig Mittel zur Abdichtung aufzuweisen hat. Jedenfalls könnte man durch Eingriff eines an dem einen Ende des Führungselements hervorstehenden Ka­nalhalses in eine am anderen Ende des Führungselements in den Kanal sich hinei­nerstreckende Ausnehmung ä dabei kann es sich um den Kanal selbst handeln ä durch entsprechende Verrastung aufgrund einer Hinterschneidung in der Ausneh­mung sowie einer Wölbung oder Ausstülpung im Bereich des freien Endes des Ka­nalhalses die Drehverbindung bewerkstelligen, wobei die ineinander verrasteten Be­reiche auch gleichzeitig als Dichtung ausgeführt sein können oder entsprechende Dichtmittel in Nuten oder dgl. umfassen können. Ebenso wäre es denkbar, daß die Führungselemente an ihren Verbindungsstellen flächig aneinanderliegen, wobei die Drehverbindung durch entsprechende Mittel, bspw. gemäß voran stehender Erläuterung, zu bewerkstelligen ist. Im Rahmen einer solchen Ausgestaltung könnten sich die aneinanderliegenden Flächen der Führungs­elemente beim Drehen gegeneinander abstützen, so daß hier lediglich eine Führung zum Drehen der Führungselemente sowie eine entsprechende Abdichtung des Ka­nals vorzusehen ist. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung der aneinanderliegenden Flächen der Füh­rungselemente könnten diese im wesentlichen orthogonal zur Längsrichtung des Führungsorgans bzw. des Kanals ausgebildet sein. Zum Erhalt einer ganz besonders hohen Variabilität könnten die aneinanderliegenden Flächen der Führungselemente im wesentlichen schräg zur Längsrichtung des Führungsorgans bzw. schräg zur Längsrichtung des Kanals ausgebildet sein. Im konkreten könnten die Flächen einen Winkel von etwa 45° zur Längsrichtung des Führungsorgans bzw. zur Längsrichtung des Kanals aufweisen. Eine solche Ausgestaltung hätte den enormen Vorteil, daß sich die Führungselemente bei einer jeweils entgegengesetzten Abschrägung der aneinanderliegenden Flächen zu einem linearen Führungsorgan ausrichten lassen, wobei durch Verdrehen der Führungselemente jede beliebige Winkelstellung erreich­bar ist. Folglich läßt sich im Rahmen einer solchen Ausgestaltung das Führungsor­gan nicht nur ä zweidimensional ä abwinkeln, sondern durch Verdrehen mehrerer Führungselemente räumlich variieren. Bereits zuvor ist angedeutet worden, daß sämtliche Führungselemente in einer be­stimmten Winkelstellung zueinander ein geradliniges Führungsorgan mit geradlini­gem Kanal bilden, wobei sich das Führungsorgan durch Verdrehen der Führungs­elemente insgesamt biegen bzw. verdrehen und in den Raum hinein ausrichten läßt. Folglich lassen sich die Führungselemente auch derart gegeneinander verdrehen, daß sich ein zumindest weitgehend bogenförmiger Verlauf des Führungsorgans und somit auch des Strömungsmittel führenden Kanals ergibt. Gemäß der voranstehend erörterten Ausführung des Führungselements ist dieses ä in sich ä geradlinig ausgebildet. Ebenso wäre es denkbar, daß die Führungselemente bereits in sich Biegungen oder sonstige geometrische Formen aufweisen. Ungeach­tet der Ausgestaltung eines einzelnen Führungselements könnten die Führungsele­mente derart zueinander anordenbar bzw. verdrehbar sein, daß sie in einer be­stimmten Winkelstellung zueinander ein bogenförmiges Führungsorgan mit bogen­förmigem Kanal bilden, wobei sich das Führungsorgan durch Verdrehen der Füh­rungselemente insgesamt biegen bzw. verdrehen läßt. Beliebige weitere grundsätzli­che Ausgestaltungen sind denkbar, so daß sich unter Bezugnahme auf die voranstehenden Ausführungen weiteres hierzu erübrigt. Nun könnten im Führungselement gleich mehrere Kanäle ausgebildet sein, die je­weils in einer bestimmten Winkelstellung der Führungselemente zueinander fluchten. Insoweit ließe sich insbesondere beim gegenseitigen Verrasten der Führungsele­mente der Kanal ä von einer bestimmten Quelle ausgehend ä in jeweils andere Teilkanäle der Führungselemente überführen, so daß bei unterschiedlichen Strömungsmedien ä so bspw. bei unterschiedlichen Flüssigkeiten ä durch Drehen der Führungselemente ein Umschalten der Strömungsverbindungen möglich ist. Bspw. ließe sich ein Warmwasseranschluß mit einem Kaltwasseranschluß vertauschen oder ließe sich einer der Kanäle durch Verdrehen auf eine Blindfläche eines folgenden Führungselements völlig absperren. Beliebige Verwendungsmöglichkeiten sind inso­weit denkbar. Im Rahmen einer ganz besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind ein oder allenfalls zwei Kanäle innerhalb des Führungsorgans bzw. innerhalb der Führungselemente ausgebildet. Insoweit könnte der Kanal konzentrisch zur Drehachse ausgebildet sein wobei dann die Drehachse mittig im Kanal liegt. Ebenso könnten in dem Führungsor­gan und in den entsprechenden Führungselementen zwei konzentrisch zueinander angeordnete, voneinander getrennte Kanäle ausgebildet sein, so daß die Verbindung zwischen den Kanalsegmenten in jeder beliebigen Drehstellung der Führungsele­mente gewährleistet ist. Die Führungselemente könnten bspw. aus Metall hergestellt sein, wie dies im kon­ventionellen Armaturenbau der Fall ist. Besondere Dichtungen sind dann an den je­weiligen Verbindungsstellen zwischen den Führungselementen vorzusehen, wobei diese Dichtungen ein gegenseitiges verdrehen der Führungselemente gewährleisten müssen. Ebenso wäre es jedoch denkbar, die Führungselemente im wesentlichen aus Kunststoff herzustellen, wobei im Verbindungsbereich die Dichtung bereits auf­grund des Kunststoffmaterials bewerkstelligt sein kann. Auch hier lassen sich belie­bige Dichtmittel verwenden, die ebenfalls ein gegenseitiges Verdrehen der Füh­rungselemente gewährleisten. In ganz besonders vorteilhafter Weise sind die Führungselemente aus Recycling-Kunststoff hergestellt. Insoweit wäre einem besonderen Umweltbewußtsein Rech­nung getragen. Auch wäre es denkbar, wenn die Führungselemente aus einem Ver­bundmaterial bestehen, welches bspw. aus einer Mischung aus Kunststoff und/oder Zellulose und/oder Metall bestehen kann. Bei Verwendung eines solchen Materials ist lediglich zu gewährleisten, daß bezogen auf das Strömungsmedium eine hinrei­chende Dichtigkeit des Kanals sowie der Verbindung zwischen den einzelnen Füh­rungselementen realisiert ist. Des weiteren muß der Verbindungsbereich besonderer mechanischer Beanspruchung standhalten und ist auch von außerhalb der Vorrich­tung eine dichte Oberfläche ä letztendlich aus optischen und hygienischen Gründen ä geradezu zwingend erforderlich. Bereits zuvor wurde mehrfach angedeutet, daß sich die erfindungsgemäße Vorrich­tung in ganz besonders vorteilhafter Weise als Wasserhahn bzw. Wasserarmatur verwenden läßt. Insoweit könnte ein endseitiges Führungselement zum Festlegen an einem Waschtisch oder an einer Wand und das andere endseitige Führungselement ä auf der gegenüberliegenden freien Seite ä als Auslauf dienen. Ebenso wäre es denkbar, wenn eines der Führungselemente ein den Kanal wahlweise sperrendes oder freigebendes Betätigungsorgan bzw. Ventil aufweist, wobei es sich hier eben um ein übliches Ventil einer Waschtischbatterie handeln kann. Auch wäre es denkbar, die erfindungsgemäße Vorrichtung als feststehenden Dusch­hals oder als Handdusche zu verwenden. Im Falle eines feststehenden Duschhalses könnte das eine endseitige Führungselement zum Festlegen an einer Wand oder Decke und das andere endseitige Führungselement als Duschkopf dienen. Zu min­dest das als Auslauf oder Duschkopf dienende Führungselement könnte ä ungeachtet der konkreten Anwendung ä ein Motiv aufweisen bzw. als solches in Form eines Mo­tives ausgebildet und dabei austauschbar sein. Insoweit wäre die Variabilität bzw. Flexibilität der Vorrichtung abermals erhöht. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfol­gende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie einer besonderen Verwendung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie der besonderen Verwen­dung anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltun­gen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 in einer schematischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsge­mäßen Vorrichtung, wobei die Führungselemente zu einem geradlinigen Füh­rungsorgan ausgerichtet sind, Fig. 2 den Gegenstand aus Fig. 1 in einer verdrehten Anordnung der Führungsele­mente, Fig. 3 ein Führungselement, bei dem die Ausgestaltung der jeweiligen Verbindungs­bereiche erkennbar ist und Fig. 4 in einer schematischen Darstellung die Verwendung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung als Waschtischarmatur in Form eines Schwanenhalses. Die Figuren zeigen gemeinsam eine Vorrichtung zum Führen eines strömungsfähi­gen Mediums, wobei es sich hier letztendlich um eine variable Wasserleitung handelt, die ohne weiteres auch im Sinne eines Wasserhahns bzw. einer Waschtischbatterie verwendbar ist. Die Vorrichtung besteht aus einem Führungsorgan 1 und einem durch das Führungsorgan 1 hindurchführenden Kanal 2. Erfindungsgemäß ist das Führungsorgan 1 aus mehreren drehbar miteinander ver­bundenen Führungselementen 3 zusammengesetzt. Der Kanal 2 ist an den jeweili­gen Verbindungsstellen 4 nach außen abgedichtet und erstreckt sich durch jedes der Führungselemente 3 hindurch in Form eines jeweiligen Kanalsegments 5. Die Fig. 1 und 2 zeigen gemeinsam, daß die Führungselemente 3 gegeneinander ä endlos ä drehbar sind, wobei gemäß der Darstellung in Fig. 3 angedeutet ist, daß die Drehung diskontinuierlich in vorgegebene Rastpositionen erfolgt. Diese Rastposi­tionen sind durch entsprechende Rastmittel 6 vorgegeben, die auf der einen Seite des Führungselements 3 in Form von Ausnehmungen 7 und auf der anderen Seite des Führungselements 3 in Form von Rastpins 8 ausgeführt sind. Letztendlich greifen die Führungselemente 3 an ihren Verbindungsstellen 4 ineinan­der, wobei sich die Kanalsegmente 5 ineinanderstecken und dabei abdichtend ä drehbar ä verrasten lassen. Die Figuren zeigen des weiteren, daß die Führungselemente 3 an ihren Verbin­dungsstellen 4 flächig aneinanderliegen. Die aneinanderliegenden Flächen 9 der Führungselemente 3 sind bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel unter einem Winkel von 45° zur Längsrichtung des Führungsorgans 1 bzw. zur Längsrichtung des Kanals 2 ausgebildet. Des weiteren sind die jeweils aneinanderliegenden Flächen 9 einander entgegengesetzt abgeschrägt, so daß die wechselseitig aneinanderliegen­den Führungselemente unter einer bestimmten Winkelstellung zueinander ein gerad­liniges Führungsorgan 1 ergeben. Fig. 3 zeigt besonders deutlich, daß der Kanal 2 bzw. daß das Kanalsegment 5 kon­zentrisch zur Drehachse 10 ausgebildet ist. Letztendlich dient die Wandung 11 des Kanals 2 bzw. des Kanalsegments 5 als Drehkupplung, so daß insoweit keine weite­ren Vorkehrungen erforderlich sind. Die Dichtung ist in Fig. 3 lediglich in Form einer Ringdichtung 12 angedeutet. Schließlich zeigt Fig. 4 eine ganz besondere Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, nämlich als Waschtischarmatur. Die einzelnen Führungselemente 3 sind dabei derart gegeneinander verdreht, so daß sich in etwa die Form eines herkömmli­chen Wasserhahns ä im Sinne eines Schwanenhalses ä ergibt. Die Variabilität dieses Wasserhahns ist dadurch gewährleistet, daß sich die Füh­rungselemente 3 zur beliebigen Form- und Richtungsänderung des Wasserhahns beliebig gegeneinander verdrehen lassen. Die endseitigen Führungselemente dienen einerseits zum Festlegen auf einem Waschtisch 13 und andererseits als endseitiger Auslauf 14. Das dem Waschtisch 13 zugeordnete Führungselement 3 umfaßt des weiteren ein Betätigungsorgan 15 zur Betätigung eines im Führungselement 3 ange­ordneten Ventils, und zwar einerseits zum Mischen von Kalt- und Warmwasser und andererseits zum Einstellen der strömenden Wassermenge bzw. zum Öffnen und Schließen des Ventils. Schließlich sei ganz besonders darauf hingewiesen, daß das voranstehend erörterte Ausführungsbeispiel und die voranstehend erörterte Verwendung lediglich zur bei­spielhaften Erläuterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf das zuvor erörterte Ausführungsbeispiel und auf die zuvor erörterte Verwendung ein­schränken.