Title:
Spulenkomponente und Verfahren zum Herstellen einer Spulenkomponente
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Spulenkomponente umfasst: einen Kern mit einer Ringform; eine um den Kern gewickelte Spule; und einen Elektrodenanschluss zum Anbringen der Spulenkomponente, wobei der Elektrodenanschluss mit der Spule verbunden ist und eine Anbringoberfläche aufweist. Die Spule ist durch Verbinden einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet. Der Elektrodenanschluss weist einen ausgesparten Abschnitt auf, der zu einer hinteren Oberfläche hin auf einer der Anbringoberfläche gegenüberliegenden Seite eingekerbt ist. Das Drahtbauglied der Spule ist mit einer hinteren Oberfläche eines unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden.




Inventors:
Sasaki, Tatsuya (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
Hasegawa, Shin (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
Hirai, Shinya (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
Application Number:
DE112017000026T
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
03/14/2017
Assignee:
Murata Manufacturing Co., Ltd. (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Schoppe, Zimmermann, Stöckeler, Zinkler, Schenk & Partner mbB Patentanwälte, 81373, München, DE
Claims:
1. Eine Spulenkomponente, die folgende Merkmale aufweist:
einen Kern mit einer Ringform;
eine um den Kern gewickelte Spule; und
einen Elektrodenanschluss zum Anbringen der Spulenkomponente, wobei der Elektrodenanschluss mit der Spule verbunden ist und eine Anbringoberfläche aufweist, wobei
die Spule durch Verbinden einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet ist,
der Elektrodenanschluss einen ausgesparten Abschnitt aufweist, der zu einer hinteren Oberfläche hin auf einer der Anbringoberfläche gegenüberliegenden Seite eingekerbt ist, und
das Drahtbauglied der Spule mit einer hinteren Oberfläche eines unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden ist.

2. Die Spulenkomponente gemäß Anspruch 1, bei der das Drahtbauglied mittels Schweißens mit dem ausgesparten Abschnitt verbunden ist.

3. Die Spulenkomponente gemäß einem der Ansprüche 1 und 2,
bei der der Elektrodenanschluss eine Kupferplatte und einen Plattierungsfilm, der die Kupferplatte bedeckt, umfasst, und
die Kupferplatte bezüglich des Plattierungsfilms auf einer Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts freiliegt.

4. Die Spulenkomponente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Elektrodenanschluss einen Verbindungsabschnitt umfasst, der mit einer Anbringplatine an einem Umfangsrand des ausgesparten Abschnitts auf einer Öffnungsseite des ausgesparten Abschnitts verbunden ist.

5. Die Spulenkomponente gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Spulenkomponente ein Gehäuse umfasst, das den Kern und die Spule beherbergt und an dem der Elektrodenanschluss angebracht ist, und das Gehäuse einen Lochabschnitt aufweist, in den der ausgesparte Abschnitt des Elektrodenanschlusses eingepasst ist.

6. Eine Spulenkomponente, die folgende Merkmale aufweist:
einen Kern mit einer Ringform;
eine um den Kern gewickelte Spule;
einen Elektrodenanschluss zum Anbringen der Spulenkomponente, wobei der Elektrodenanschluss mit der Spule verbunden ist und eine Anbringoberfläche aufweist; und
ein Gehäuse, das den Kern und die Spule bedeckt und das einen Lochabschnitt auf einer unteren Oberfläche desselben aufweist, wobei
die Spule durch Verbinden einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet ist,
der Elektrodenanschluss einen ausgesparten Abschnitt aufweist, der zu einer hinteren Oberfläche hin auf einer der Anbringoberfläche gegenüberliegenden Seite eingekerbt ist, und der ausgesparte Abschnitt des Elektrodenanschlusses von einer Seite der unteren Oberfläche her in den Lochabschnitt des Gehäuses eingepasst und in demselben angeordnet ist, und
das Drahtbauglied der Spule mit einer hinteren Oberfläche eines unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden ist.

7. Ein Verfahren zum Herstellen einer Spulenkomponente, die folgende Merkmale umfasst: einen Kern mit einer Ringform; eine um den Kern gewickelte Spule, die durch Verbinden einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet ist; und einen Elektrodenanschluss zum Anbringen der Spulenkomponente, wobei der Elektrodenanschluss mit der Spule verbunden ist und eine Anbringoberfläche aufweist sowie einen ausgesparten Abschnitt aufweist, der zu einer hinteren Oberfläche hin auf einer der Anbringoberfläche gegenüberliegenden Seite eingekerbt ist, wobei das Drahtbauglied der Spule mit einer hinteren Oberfläche eines unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden wird, indem ein Schweißen von einer Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts her in einem Zustand vorgenommen wird, in dem das Drahtbauglied mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts in Kontakt gebracht wird.

8. Das Verfahren zum Herstellen einer Spulenkomponente gemäß Anspruch 7, bei dem das Drahtbauglied mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden wird, indem ein Laserschweißen von der Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts her vorgenommen wird.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spulenkomponente und ein Verfahren zum Herstellen der Spulenkomponente.

STAND DER TECHNIK

Herkömmlicherweise ist als Spulenkomponente eine Spulenkomponente bekannt, die in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 2006-165212 (Patentschrift 1) beschrieben ist. Die Spulenkomponente umfasst ein Isoliersubstrat, einen in dem Isoliersubstrat eingebetteten Kern, eine um den Kern gewickelte Spule und ein Elektrodenteil, das durch einen Führungsdraht mit der Spule verbunden ist.

DOKUMENTE DES STANDES DER TECHNIKPATENTSCHRIFTEN

  • Patentschrift 1: Japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 2006-165212

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNGDurch die Erfindung zu lösendes Problem

Beim Anbringen der oben erwähnten herkömmlichen Spulenkomponente auf einer Anbringplatine stellten Erfinder der vorliegenden Erfindung den folgenden Nachteil fest. Das heißt, beim Anbringen der Spulenkomponente auf der Anbringplatine derart, dass ein Elektrodenanschluss mit dem Elektrodenteil der Spulenkomponente verbunden ist und der Elektrodenanschluss anhand eines Lötmittels auf der Anbringplatine angebracht wird, erfährt der Elektrodenanschluss eine Beanspruchung des Lötmittels, wenn sich das Lotmittel aufgrund einer plötzlichen Temperaturveränderung ausdehnt oder zusammenzieht. Folglich besteht eine Möglichkeit, dass an einem Verbindungsabschnitt zwischen dem Elektrodenanschluss und dem Elektrodenteil ein Schaden auftritt. Das heißt, die Leitung zwischen dem Elektrodenanschluss und der Spule ist unterbrochen.

Die vorliegende Erfindung wurde angesichts derartiger Nachteile konzipiert, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Spulenkomponente, die eine günstige Leitung zwischen einer Spule und einem Elektrodenanschluss aufrechterhalten kann, sowie ein Verfahren zum Herstellen der Spulenkomponente bereitzustellen.

Mittel zum Lösen des Problems

Um die oben erwähnten Nachteile zu überwinden, stellt die vorliegende Erfindung eine Spulenkomponente bereit, die Folgendes umfasst:
einen Kern mit einer Ringform;
eine um den Kern gewickelte Spule; und
einen Elektrodenanschluss zum Anbringen der Spulenkomponente, wobei der Elektrodenanschluss mit der Spule verbunden ist und eine Anbringoberfläche aufweist, wobei
die Spule durch Verbinden einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet ist,
der Elektrodenanschluss einen ausgesparten Abschnitt aufweist, der zu einer hinteren Oberfläche hin auf einer der Anbringoberfläche gegenüberliegenden Seite eingekerbt ist, und
das Drahtbauglied der Spule mit einer hinteren Oberfläche eines unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden ist.

In der vorliegenden Spezifikation bedeutet „Drahtbauglied” nicht einen gedruckten Draht, sondern ein stabförmiges Bauglied.

Gemäß der Spulenkomponente der vorliegenden Erfindung ist bei dem Elektrodenanschluss der ausgesparte Abschnitt zur hinteren Oberfläche desselben hin eingekerbt, und das Drahtbauglied der Spule ist mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden. Bei einer derartigen Konfiguration kann beim Anbringen einer Anbringoberfläche des Elektrodenanschlusses auf einer Anbringplatine anhand des Lötmittels der untere Abschnitt des ausgesparten Abschnitts in einem Abstand von dem Lötmittel angeordnet werden. Das heißt, der Verbindungsabschnitt zwischen dem unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts und dem Drahtbauglied kann in einem Abstand von dem Lötmittel angeordnet werden. Bei einer derartigen Konfiguration kann eine Beanspruchung des Lötmittels sogar dann, wenn sich das Lötmittel aufgrund einer plötzlichen Temperaturveränderung ausdehnt oder zusammenzieht, durch einen zwischen der Anbringoberfläche und dem unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts vorliegenden Abschnitt absorbiert werden. Folglich kann ein Abblättern zwischen dem ausgesparten Abschnitt und dem Drahtbauglied, die miteinander verbunden sind, unterbunden werden. Demgemäß kann die günstige Leitung zwischen der Spule und dem Elektrodenanschluss aufrechterhalten werden.

Bei einem Ausführungsbeispiel der Spulenkomponente ist das Drahtbauglied mittels Schweißens mit dem ausgesparten Abschnitt verbunden.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das Drahtbauglied mittels Schweißens verbunden und somit kann der elektrische Widerstand im Vergleich zum Lötmittelbonden verringert werden.

Bei einem Ausführungsbeispiel der Spulenkomponente umfasst der Elektrodenanschluss eine Kupferplatte und einen Plattierungsfilm, der die Kupferplatte bedeckt, und die Kupferplatte liegt bezüglich des Plattierungsfilms auf einer Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts frei.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel liegt die Kupferplatte auf der Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts bezüglich des Plattierungsfilms frei, und somit wird die Kupferplatte oxidiert, so dass es möglich ist, zu verhindern, dass das Lötmittel den unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts benetzt. Demgemäß ist es möglich, den unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts mit größerer Sicherheit in einem Abstand von dem Lötmittel anzuordnen, und somit ist es möglich, mit größerer Sicherheit zu verhindern, dass eine Beanspruchung des Lötmittels auf den Verbindungsabschnitt zwischen dem unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts und dem Drahtbauglied ausgeübt wird.

Bei einem Ausführungsbeispiel der Spulenkomponente umfasst der Elektrodenanschluss einen Verbindungsabschnitt, der mit der Anbringplatine an einem Umfangsrand des ausgesparten Abschnitts auf einer Öffnungsseite des ausgesparten Abschnitts verbunden ist.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel umfasst der Elektrodenanschluss den Verbindungsabschnitt, der mit der Anbringplatine an dem Umfangsrand des ausgesparten Abschnitts auf der Öffnungsseite verbunden ist. Bei einer derartigen Konfiguration fließt dann, wenn der Verbindungsabschnitt des Elektrodenanschlusses auf der Anbringplatine angebracht wird, ein elektrischer Strom radial entlang des Umfangs des ausgesparten Abschnitts zwischen dem mit dem ausgesparten Abschnitt verbundenen Drahtbauglied und der Anbringplatine. Demgemäß kann elektrischer Widerstand verringert werden.

Bei einem Ausführungsbeispiel der Spulenkomponente umfasst die Spulenkomponente ein Gehäuse, das den Kern und die Spule beherbergt und an dem der Elektrodenanschluss angebracht ist, und
weist das Gehäuse einen Lochabschnitt auf, in den der ausgesparte Abschnitt des Elektrodenanschlusses eingepasst ist.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist das Gehäuse den Lochabschnitt auf, in den der ausgesparte Abschnitt des Elektrodenanschlusses eingepasst ist, und somit wird eine Anbringfestigkeit des Elektrodenanschlusses bezüglich des Gehäuses erhöht.

Bei einem anderen Ausführungsbeispiel einer Spulenkomponente umfasst die Spulenkomponente Folgendes:
einen Kern mit einer Ringform;
eine um den Kern gewickelte Spule;
einen Elektrodenanschluss zum Anbringen der Spulenkomponente, wobei der Elektrodenanschluss mit der Spule verbunden ist und eine Anbringoberfläche aufweist; und
ein Gehäuse, das den Kern und die Spule bedeckt und das einen Lochabschnitt auf einer unteren Oberfläche desselben aufweist, wobei
die Spule durch Verbinden einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet ist,
der Elektrodenanschluss einen ausgesparten Abschnitt aufweist, der zu einer hinteren Oberfläche hin auf einer der Anbringoberfläche gegenüberliegenden Seite eingekerbt ist, und der ausgesparte Abschnitt des Elektrodenanschlusses von einer Seite der unteren Oberfläche her in den Lochabschnitt des Gehäuses eingepasst und in demselben angeordnet ist, und
das Drahtbauglied der Spule mit einer hinteren Oberfläche eines unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden ist.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist bei dem Elektrodenanschluss der ausgesparte Abschnitt zur hinteren Oberfläche desselben hin eingekerbt, und das Drahtbauglied der Spule ist mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden. Bei einer derartigen Konfiguration kann beim Anbringen einer Anbringoberfläche des Elektrodenanschlusses auf einer Anbringplatine anhand eines Lötmittels der untere Abschnitt des ausgesparten Abschnitts in einem Abstand von dem Lötmittel angeordnet werden. Das heißt, ein Verbindungsabschnitt zwischen dem unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts und dem Drahtbauglied kann in einem Abstand von dem Lötmittel angeordnet werden. Bei einer derartigen Konfiguration kann eine Beanspruchung des Lötmittels sogar dann, wenn sich das Lötmittel aufgrund einer plötzlichen Temperaturveränderung ausdehnt oder zusammenzieht, durch einen zwischen der Anbringoberfläche und dem unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts vorliegenden Abschnitt absorbiert werden. Folglich kann ein Abblättern zwischen dem ausgesparten Abschnitt und dem Drahtbauglied, die miteinander verbunden sind, unterbunden werden. Demgemäß kann die günstige Leitung zwischen der Spule und dem Elektrodenanschluss aufrechterhalten werden. Ferner weist das Gehäuse den Lochabschnitt auf, in den der ausgesparte Abschnitt des Elektrodenanschlusses eingepasst ist, und somit wird eine Anbringfestigkeit des Elektrodenanschlusses bezüglich des Gehäuses erhöht.

Bei einem Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Herstellen einer Spulenkomponente, die Folgendes umfasst: einen Kern mit einer Ringform; eine um den Kern gewickelte Spule, die durch Verbinden einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet ist; und einen Elektrodenanschluss zum Anbringen der Spulenkomponente, wobei der Elektrodenanschluss mit der Spule verbunden ist und eine Anbringoberfläche aufweist sowie einen ausgesparten Abschnitt aufweist, der zu einer hinteren Oberfläche hin auf einer der Anbringoberfläche gegenüberliegenden Seite eingekerbt ist, wobei das Drahtbauglied der Spule mit einer hinteren Oberfläche eines unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden wird, indem ein Schweißen von einer Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts her in einem Zustand vorgenommen wird, in dem das Drahtbauglied mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts in Kontakt gebracht wird.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird das Drahtbauglied der Spule in einem Zustand, in dem das Drahtbauglied mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts in Kontakt gebracht wird, mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden, indem ein Schweißen von der Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts her vorgenommen wird, und somit kann ohne Weiteres das Schweißen durchgeführt werden.

Ferner ist bei dem Elektrodenanschluss der ausgesparte Abschnitt zur hinteren Oberfläche desselben hin eingekerbt, und das Drahtbauglied der Spule ist mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden. Bei einer derartigen Konfiguration kann beim Anbringen einer Anbringoberfläche des Elektrodenanschlusses auf der Anbringplatine anhand des Lötmittels der untere Abschnitt des ausgesparten Abschnitts in einem Abstand von dem Lötmittel angeordnet werden. Das heißt, der Verbindungsabschnitt zwischen dem unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts und dem Drahtbauglied kann in einem Abstand von dem Lötmittel angeordnet werden. Bei einer derartigen Konfiguration kann eine Beanspruchung des Lötmittels sogar dann, wenn sich das Lötmittel aufgrund einer plötzlichen Temperaturveränderung ausdehnt oder zusammenzieht, durch einen Teil des ausgesparten Abschnitts zwischen der Anbringoberfläche und dem unteren Abschnitt absorbiert werden. Folglich kann ein Abblättern zwischen dem ausgesparten Abschnitt und dem Drahtbauglied, die miteinander verbunden sind, unterbunden werden. Demgemäß kann die günstige Leitung zwischen der Spule und dem Elektrodenanschluss aufrechterhalten werden.

Bei einem Ausführungsbeispiel der Spulenkomponente ist das Drahtbauglied mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden, indem Laserschweißen von der Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts her vorgenommen wird.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist das Drahtbauglied mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden, indem Laserschweißen von der Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts her vorgenommen wird, und somit liegt in dem Fall, in dem der Elektrodenanschluss eine Kupferplatte und einen die Kupferplatte bedeckenden Plattierungsfilm umfasst, die Kupferplatte auf der Seite der Anbringoberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts bezüglich des Plattierungsfilms frei. Demgemäß wird die Kupferplatte oxidiert, so dass es möglich ist, zu verhindern, dass das Lötmittel den unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts benetzt. Folglich ist es möglich, den unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts mit größerer Sicherheit in einem Abstand von dem Lötmittel anzuordnen, und somit ist es möglich, mit größerer Sicherheit zu verhindern, dass eine Beanspruchung des Lötmittels auf den Verbindungsabschnitt zwischen dem unteren Abschnitt des ausgesparten Abschnitts und dem Drahtbauglied ausgeübt wird.

Vorteilhafte Auswirkung der Erfindung

Gemäß der Spulenkomponente der vorliegenden Erfindung ist bei dem Elektrodenanschluss der ausgesparte Abschnitt zur hinteren Oberfläche desselben hin eingekerbt, und das Drahtbauglied der Spule ist mit der hinteren Oberfläche des unteren Abschnitts des ausgesparten Abschnitts verbunden. Demgemäß kann beim Anbringen der Anbringoberfläche des Elektrodenanschlusses auf der Anbringplatine anhand des Lötmittels der untere Abschnitt des ausgesparten Abschnitts in einem Abstand von dem Lötmittel angeordnet werden, und somit kann die günstige Leitung zwischen der Spule und dem Elektrodenanschluss aufrechterhalten werden.

KURZE ERLÄUTERUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Oberansicht, die eine Spulenkomponente gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine perspektivische Unteransicht der Spulenkomponente.

3 ist eine perspektivische Oberansicht, die das Innere der Spulenkomponente zeigt.

4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Spulenkomponente.

5 ist eine Querschnittsansicht der Spulenkomponente auf einer Seite des ersten Elektrodenanschlusses.

6 ist eine Querschnittsansicht, die einen Verbindungszustand zwischen einer Spule und einem Elektrodenanschluss zeigt.

7 ist eine Querschnittsansicht, die ein Verfahren eines Verbindens der Spule und des Elektrodenanschlusses miteinander zeigt.

8A ist eine Vorderansicht eines ersten Elektrodenanschlusses.

8B ist eine Draufsicht auf den ersten Elektrodenanschluss.

8C ist eine Seitenansicht des ersten Elektrodenanschlusses.

MODUS ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG

Hiernach wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf ein in Zeichnungen gezeigtes Ausführungsbeispiel ausführlich beschrieben.

(Konfiguration der Spulenkomponente)

1 ist eine perspektivische Oberansicht Ansicht, die eine Spulenkomponente gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt. 2 ist eine perspektivische Unteransicht der Spulenkomponente. 3 ist eine perspektivische Oberansicht, die das Innere der Spulenkomponente zeigt. 4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Spulenkomponente.

Wie in 1 bis 4 gezeigt ist, umfasst die Spulenkomponente 1: ein Gehäuse 2; einen Kern 3 mit einer ringförmigen Form, der in dem Gehäuse 2 untergebracht ist; eine erste Spule 41 und eine zweite Spule 42, die derart um den Kern 3 gewickelt sind, dass die erste Spule 41 und die zweite Spule 42 einander zugewandt sind; und erste bis vierte Ferritperlen 61 bis 64, die an der ersten Spule 41 und der zweiten Spule 42 angebracht sind. Die Spulenkomponente 1 ist eine Gleichtaktdrosselspule.

Das Gehäuse 2 umfasst einen unteren Plattenabschnitt 21 und einen kastenförmigen Deckelabschnitt 22, der den unteren Plattenabschnitt 21 abdeckt. Das Gehäuse 2 ist aus einem Harz wie beispielsweise Polyphenylensulfid oder Keramik hergestellt. Der Kern 3 ist an dem unteren Plattenabschnitt 21 angebracht. Der Kern 3 ist derart an dem unteren Plattenabschnitt 21 angebracht, dass eine Mittelachse des Kerns 3 orthogonal zu dem unteren Plattenabschnitt 21 ist. Die Mittelachse des Kerns 3 bedeutet eine Mittelachse eines Innendurchmesser-Lochabschnitts des Kerns 3. Eine Form des Gehäuses 2 (des unteren Plattenabschnitts 21 und des Deckelabschnitts 22) ist in Richtung der Mittelachse des Kerns 3 betrachtet eine viereckige Form. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Form des Gehäuses 2 quadratisch. Die Form des Gehäuses 2 kann rechteckig sein.

Elektrodenanschlüsse 51 bis 54 zum Anbringen der Spulenkomponente 1 sind an dem unteren Plattenabschnitt 21 angebracht. Der erste Elektrodenanschluss 51 und der zweite Elektrodenanschluss 52 sind an zwei Ecken einer viereckigen Form des unteren Plattenabschnitts 21, die einander zugewandt sind, positioniert, und der dritte Elektrodenanschluss 53 und der vierte Elektrodenanschluss 54 sind an zwei Ecken der viereckigen Form des unteren Plattenabschnitts 21, die einander zugewandt sind, positioniert. Der erste Elektrodenanschluss 51 und der dritte Elektrodenanschluss 53 sind einander zugewandt, und der zweite Elektrodenanschluss 52 und der vierte Elektrodenanschluss 54 sind einander zugewandt.

Die Elektrodenanschlüsse 51 bis 54 sind auf einer unteren Oberfläche 2a des unteren Plattenabschnitts 21 angebracht. In dem unteren Plattenabschnitt 21 sind Lochabschnitte 21a gebildet, und das Innere und das Äußere des Gehäuses 2 sind dahin gehend konzipiert, durch die Lochabschnitte 21a hindurch miteinander zu kommunizieren. Die Elektrodenanschlüsse 51 bis 54 sind dazu ausgelegt, sich mit den Lochabschnitten 21a zu überlappen, wodurch sie durch die Lochabschnitte 21a hindurch zum Inneren des Gehäuses 2 hin freiliegen. Die Elektrodenanschlüsse 51 bis 54 sind mittels Adhäsion an dem Gehäuse 2 befestigt.

Eine Form des Kerns 3 (das heißt, eine Form einer Innenumfangsoberfläche und einer Außenumfangsoberfläche des Kerns 3) ist in der Richtung der Mittelachse betrachtet eine längliche Form (Bahnform). In der Richtung der Mittelachse betrachtet umfasst der Kern 3: lange Seitenabschnitte 31, die ein Paar bilden, sich entlang einer Hauptachse des Kerns 3 erstrecken und einander gegenüberliegend zugewandt sind; und kurze Seitenabschnitte 32, die ein Paar bilden, sich entlang einer Nebenachse des Kerns 3 erstrecken und einander gegenüberliegend zugewandt sind. Die Form des Kerns 3 kann eine kreisförmige Form, eine rechteckige Form oder ein elliptische Form sein.

Der Kern 3 ist aus einem Keramikkern wie beispielsweise einem Ferritkern oder z. B. einem metallbasierten Kern gebildet. Der Kern 3 umfasst zwei Endoberflächen, die in Richtung der Mittelachse einander gegenüberliegend angeordnet sind. Eine Endoberfläche des Kerns 3 ist einer Innenoberfläche des unteren Plattenabschnitts 21 gegenüberliegend zugewandt. Die andere Endoberfläche des Kerns 3 ist einer Innenoberfläche des Deckelabschnitts 22 gegenüberliegend zugewandt. Der Kern 3 ist derart in dem Gehäuse 2 untergebracht, dass die Richtung der Hauptachse des Kerns 3 mit der Richtung einer Seite des Gehäuses 2 (unterer Plattenabschnitt 21) übereinstimmt.

Die erste Spule 41 ist zwischen dem ersten Elektrodenanschluss 51 und dem zweiten Elektrodenanschluss 52 um den Kern 3 gewickelt. Ein Ende der ersten Spule 41 ist mit dem ersten Elektrodenanschluss 51 verbunden. Das andere Ende der ersten Spule 41 ist mit dem zweiten Elektrodenanschluss 52 verbunden.

Die zweite Spule 42 ist zwischen dem dritten Elektrodenanschluss 53 und dem vierten Elektrodenanschluss 54 um den Kern 3 gewickelt. Ein Ende der zweiten Spule 42 ist mit dem dritten Elektrodenanschluss 53 verbunden. Das andere Ende der zweiten Spule 42 ist mit dem vierten Elektrodenanschluss 54 verbunden.

Die erste Spule 41 und die zweite Spule 42 sind jeweils entlang der Richtung der Hauptachse des Kerns 3 derart um den Kern 3 gewickelt, dass die erste Spule 41 und die zweite Spule 42 einander in Richtung der Nebenachse des Kerns 3 zugewandt sind. Das heißt, die erste Spule 41 ist um einen langen Seitenabschnitt 31 des Kerns 3 gewickelt, und die zweite Spule 42 ist um den anderen langen Seitenabschnitt 31 des Kerns 3 gewickelt. Die Richtung, entlang derer die erste Spule 41 um den Kern 3 gewickelt ist, und die Richtung, entlang derer die zweite Spule 42 um den Kern 3 gewickelt ist, sind zueinander entgegengesetzt. Die Anzahl von Windungen der ersten Spule 41 und die Anzahl von Windungen der zweite Spule 42 sind identisch.

Die erste bis vierte Ferritperle 61 bis 64 sind aus einem magnetischen Material wie z. B. einem NiZn-Ferrit oder einem MnZn-Ferrit hergestellt. Die Ferritperlen 61 bis 64 sind jeweils zu einer zylindrischen Form gebildet und sind an vier Ecken des Gehäuses 2 angeordnet. Eine Achse jeder der Ferritperlen 61 bis 64 ist parallel zu der Mittelachse des Kerns 3. Die Ferritperlen 61 bis 64 sind in der radialen Richtung des Kerns 3 außerhalb des Kerns 3 positioniert.

Die erste Ferritperle 61 ist auf einer Endseite (Seite des ersten Elektrodenanschlusses 51) der ersten Spule 41 positioniert. Die zweite Ferritperle 62 ist auf der anderen Endseite (Seite des zweiten Elektrodenanschlusses 52) der ersten Spule 41 positioniert. Die dritte Ferritperle 63 ist auf einer Endseite (Seite des dritten Elektrodenanschlusses 53) der zweiten Spule 42 positioniert. Die vierte Ferritperle 64 ist auf der anderen Endseite (Seite des vierten Elektrodenanschlusses 54) der zweiten Spule 42 positioniert.

Die erste Spule 41 wird gebildet, indem eine Mehrzahl von Drahtbaugliedern anhand von z. B. Laserschweißen, Punktschweißen, Lötbonden oder dergleichen miteinander verbunden werden. Die Mehrzahl von Drahtbaugliedern sind nicht gedruckte Drähte, sondern sind stabförmige Bauglieder. Das Drahtbauglied kann Steifigkeit aufweisen oder kann Flexibilität aufweisen. Die Mehrzahl von Drahtbaugliedern umfassen: gebogene Drahtbauglieder 410, von denen jedes ungefähr in einer U-Form gebogen ist; und gerade Drahtbauglieder 411, 412, 413, von denen sich jedes in der Form einer ungefähr geraden Linie erstreckt. Die erste Spule 41 umfasst in der Reihenfolge von einem Ende zu dem anderen Ende: das erste gerade Drahtbauglied 411; das zweite gerade Drahtbauglied 412; mehrere Sätze (bei diesem Ausführungsbeispiel fünf Sätze), von denen jeder aus dem gebogenen Drahtbauglied 410 und dem dritten geraden Drahtbauglied 413 gebildet ist; und das erste gerade Drahtbauglied 411. Das erste, das zweite und das dritte gerade Drahtbauglied 411, 412, 413 weisen jeweils eine unterschiedliche Länge auf.

Die Drahtbauglieder 410 bis 413 sind beispielsweise Polyamidimid-Kupferdrähte, und jedes Drahtbauglied umfasst einen Kupferdraht und einen Isolierfilm, der den Kupferdraht bedeckt. Eine Dicke des Isolierfilms beträgt beispielsweise 0,02 mm bis 0,04 mm. Der Isolierfilm ist von einer Isolierbeschichtung bedeckt, und ein Material zum Bilden der Isolierbeschichtung ist ein Polyamidimid-Harz.

Die gebogenen Drahtbauglieder 410 und die dritten geraden Drahtbauglieder 413 sind anhand von z. B. Laserschweißen, Punktschweißen, Lötbonden oder dergleichen derart miteinander verbunden, dass das gebogene Drahtbauglied 410 und das dritte gerade Drahtbauglied 413 abwechselnd miteinander verbunden sind. Ein Ende des dritten geraden Drahtbauglieds 413 ist mit einem Ende des gebogenen Drahtbauglieds 410 verbunden, und das andere Ende des dritten geraden Drahtbauglieds 413 ist mit einem Ende eines anderen gebogenen Drahtbauglieds 410 verbunden. Indem ein derartiger Verbindungsvorgang wiederholt wird, werden die Mehrzahl von gebogenen Drahtbaugliedern 410 und die Mehrzahl von dritten geraden Drahtbaugliedern 413 spiralförmig auf den Kern 3 gewickelt. Das heißt, ein Satz, der aus dem gebogenen Drahtbauglied 410 und dem dritten geraden Drahtbauglied 413 gebildet ist, bildet eine Elementeinheit für eine Windung. Die erste Spule 41 ist in fünf Windungen um den Kern 3 gewickelt.

Das erste gerade Drahtbauglied 411 ist jeweils in die erste und die zweite Ferritperle 61, 62 eingefügt. Das in die erste Ferritperle 61 eingefügte erste gerade Drahtbauglied 411 ist mit dem ersten Elektrodenanschluss 51 verbunden. Das in die zweite Ferritperle 62 eingefügte erste gerade Drahtbauglied 411 ist mit dem zweiten Elektrodenanschluss 52 verbunden.

Auf dieselbe Weise wie die erste Spule 41 ist die zweite Spule 42 aus einer Mehrzahl von Drahtbaugliedern gebildet. Das heißt, die zweite Spule 42 umfasst in der Reihenfolge von einem Ende zu dem anderen Ende: ein erstes gerades Drahtbauglied 421; ein zweites gerades Drahtbauglied 422; mehrere Sätze (bei diesem Ausführungsbeispiel fünf Sätze), von denen jeder aus einem gebogenen Drahtbauglied 420 und einem dritten geraden Drahtbauglied 423 gebildet ist; und das erste gerade Drahtbauglied 421. Die gebogenen Drahtbauglieder 420 und die dritten geraden Drahtbauglieder 423 sind derart um den Kern 3 gewickelt, dass das gebogene Drahtbauglied 420 und das dritte gerade Drahtbauglied 423 abwechselnd miteinander verbunden sind. Die zweite Spule 42 ist in fünf Windungen um den Kern 3 gewickelt. Das erste gerade Drahtbauglied 421 ist jeweils in die dritte und die vierte Ferritperle 63, 64 eingefügt.

5 ist eine Querschnittsansicht der Spulenkomponente 1 auf der Seite des ersten Elektrodenanschlusses 51. In 5 wird auf die Beschreibung der ersten Ferritperle 61 verzichtet. Obwohl der erste Elektrodenanschluss 51 beschrieben ist, weisen der zweite bis vierte Elektrodenanschluss 52 bis 54 hiernach ebenfalls dieselbe Konfiguration auf wie der erste Elektrodenanschluss 51, so dass auf die Beschreibung des zweiten bis vierten Elektrodenanschlusses 52 bis 54 verzichtet wird.

Wie in 5 gezeigt ist, weist der erste Elektrodenanschluss 51 eine Anbringoberfläche 150a und eine hintere Oberfläche 150b, die auf einer der Anbringoberfläche 150a gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, auf. Die Anbringoberfläche 150a ist auf einer – Anbringplatine oberflächenmontiert.

Der erste Elektrodenanschluss 51 weist einen ausgesparten Abschnitt 150 auf, der zu der Seite der hinteren Oberfläche 150b hin eingekerbt ist. Der ausgesparte Abschnitt 150 umfasst einen unteren Abschnitt 151 und einen Umfangswandabschnitt 152, der an einem Umfang des unteren Abschnitts 151 angeordnet ist. Der erste Elektrodenanschluss 51 weist an einem Umfangsrand des ausgesparten Abschnitts 150 auf der Öffnungsseite einen Verbindungsabschnitt 155 auf. Der Verbindungsabschnitt 155 ist mit der Anbringplatine verbunden.

Das erste gerade Drahtbauglied 411 der ersten Spule 41 ist mit der Seite der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 verbunden. Eine Endoberfläche des ersten geraden Drahtbauglieds 411 ist mittels Schweißens mit dem ausgesparten Abschnitt 150 verbunden. Als Schweißen sei beispielsweise Laserschweißen oder Punktschweißen genannt.

Bei diesem Ausführungsbeispiel umfasst der erste Elektrodenanschluss 51 beispielsweise eine Kupferplatte und einen Plattierungsfilm, der die Kupferplatte bedeckt. Der Plattierungsfilm ist beispielsweise eine Ni/Sn-Plattierung. Wenn von der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 ausgehend ein Laserschweißen durchgeführt wird, wird die Kupferplatte auf der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 bezüglich des Plattierungsfilms freigelegt.

Der ausgesparte Abschnitt 150 des ersten Elektrodenanschlusses 51 ist von der Seite der unteren Oberfläche 2a her in den Lochabschnitt 21a des Gehäuses 2 eingepasst. Wenn der ausgesparte Abschnitt 150 in den Lochabschnitt 21a eingepasst wird, ist der untere Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 in dem Gehäuse 2 positioniert. Der Umfangswandabschnitt 152 des ausgesparten Abschnitts 150 wird an einer Innenoberfläche des Lochabschnitts 21a verriegelt.

Gemäß der Spulenkomponente 1 weist der erste Elektrodenanschluss 51 den ausgesparten Abschnitt 150 auf, und das erste gerade Drahtbauglied 411 der ersten Spule 41 ist mit der Seite der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 verbunden. Bei einer derartigen Konfiguration, wie in 6 gezeigt ist, kann beim Anbringen der Anbringoberfläche 150a des ersten Elektrodenanschlusses 51 auf einer Anbringplatine S über ein Lötmittel W der untere Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 in einem Abstand von dem Lötmittel W angeordnet werden. Das heißt, ein Verbindungsabschnitt P zwischen dem unteren Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 und dem ersten geraden Drahtbauglied 411 kann in einem Abstand von dem Lötmittel W angeordnet werden. Bei einer derartigen Konfiguration kann eine Beanspruchung des Lötmittels W durch einen Teil des ausgesparten Abschnitts 150 zwischen der Anbringoberfläche 150a und dem unteren Abschnitt 151 (das heißt, dem Umfangswandabschnitt 152 des ausgesparten Abschnitts 150) sogar dann absorbiert werden, wenn sich das Lötmittel W aufgrund einer plötzlichen Temperaturveränderung ausdehnt oder zusammenzieht. Folglich kann ein Abblättern zwischen dem ausgesparten Abschnitt 150 und dem ersten geraden Drahtbauglied 411, die miteinander verbunden sind, unterbunden werden. Demgemäß kann die günstige Leitung zwischen der ersten Spule 41 und dem ersten Elektrodenanschluss 51 aufrechterhalten werden.

Außerdem kann sogar dann, wenn eine Dicke des ersten geraden Drahtbauglieds 411 so erhöht wird, dass die Steifigkeit des ersten geraden Drahtbauglieds 411 erhöht wird, eine Beanspruchung des Lötmittels W an einem Teil des ausgesparten Abschnitts 150 zwischen der Anbringoberfläche 150a und dem unteren Abschnitt 151 (das heißt dem Umfangswandabschnitt 152 des ausgesparten Abschnitts 150) absorbiert werden. Demgemäß kann das Auftreten von Rissen in dem Lötmittel W unterbunden werden.

Gemäß der Spulenkomponente 1 ist das erste gerade Drahtbauglied 411 mittels Schweißens mit dem ausgesparten Abschnitt 150 verbunden, und somit kann der elektrische Widerstand im Vergleich zum Lötbonden verringert werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird dann, wenn die Kupferplatte auf der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 bezüglich des Plattierungsfilms freigelegt wird. die Kupferplatte oxidiert, so dass es möglich ist, zu verhindern, dass das Lötmittel W den unteren Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 benetzt. Demgemäß ist es möglich, den unteren Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 mit größerer Sicherheit in einem Abstand von dem Lötmittel W anzuordnen, und somit ist es möglich, mit größerer Sicherheit zu verhindern, dass eine Beanspruchung des Lötmittels W auf den Verbindungsabschnitt P zwischen dem unteren Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 und dem ersten geraden Drahtbauglied 411 ausgeübt wird.

Gemäß der Spulenkomponente 1 umfasst der erste Elektrodenanschluss 51 den Verbindungsabschnitt 155, der mit der Anbringplatine S an dem Umfangsrand des ausgesparten Abschnitts 150 auf der Öffnungsseite verbunden ist. Bei einer derartigen Konfiguration fließt dann, wenn der Verbindungsabschnitt 155 des ersten Elektrodenanschlusses 51 auf der Anbringplatine S angebracht wird, ein elektrischer Strom radial entlang des Umfangs des ausgesparten Abschnitts 150 zwischen dem mit dem ausgesparten Abschnitt 150 verbundenen ersten geraden Drahtbauglied 411 und der Anbringplatine S. Demgemäß kann elektrischer Widerstand verringert werden.

Gemäß der Spulenkomponente 1 weist das Gehäuse 2 den Lochabschnitt 21 auf, in den der ausgesparte Abschnitt 150 des ersten Elektrodenanschlusses 51 eingepasst ist, und somit wird eine Anbringfestigkeit des an dem Gehäuse 2 angebrachten ersten Elektrodenanschlusses 51 erhöht.

Die Verbindung zwischen dem zweiten bis vierten Elektrodenanschluss 52 bis 54 und den ersten geraden Drahtbaugliedern 411, 421 kann im Wesentlichen ebenfalls dieselben vorteilhaften Auswirkungen aufweisen wie die Verbindung zwischen dem ersten Elektrodenanschluss 51 und dem ersten geraden Drahtbauglied 411.

(Verfahren zum Herstellen einer Spulenkomponente)

Als Nächstes wird ein Verfahren zum Herstellen der Spulenkomponente 1 beschrieben.

Wie in 7 gezeigt ist, wird das erste gerade Drahtbauglied 411 der ersten Spule 41 in einem Zustand, in dem das erste gerade Drahtbauglied 411 mit der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 in Kontakt gebracht wird, mit der Seite der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 verbunden, indem ein Schweißen von der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 her vorgenommen wird.

Genauer gesagt wird auf der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 eine Laserschweißmaschine 100 angeordnet. Ein Laserstrahl L wird von der Laserschweißmaschine 100 zu der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 hin abgestrahlt und verbindet somit das erste gerade Drahtbauglied 411 mit dem unteren Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 mittels Laserschweißens. Das erste gerade Drahtbauglied 411 kann statt Laserschweißens mittels Punktschweißens oder dergleichen mit dem unteren Abschnitt 151 verbunden werden.

Der zweite bis vierte Elektrodenanschluss 52 bis 54 werden ebenfalls auf im Wesentlichen dieselbe Weise hergestellt wie der erste Elektrodenanschluss 51, und somit wird auf die Beschreibung der Art der Verbindung des zweiten bis vierten Elektrodenanschlusses 52 bis 54 verzichtet.

Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der erste Elektrodenanschluss 51 von der Seite der unteren Oberfläche 2a her in den Lochabschnitt 21a des Gehäuses 2 eingepasst, und anschließend wird von der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 her ein Schweißen vorgenommen, wodurch das erste gerade Drahtbauglied 411 mit der Seite der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 verbunden wird. Demgemäß dringt zum Zeitpunkt der Durchführung des Schweißens kein Schmutz oder Staub in das Gehäuse 2 ein.

Ein derartiger Verbindungsvorgang kann derart ausgeführt werden, dass das erste gerade Drahtbauglied 411 mit der Seite der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 verbunden wird, und anschließend der erste Elektrodenanschluss 51 in den Lochabschnitt 21a des Gehäuses 2 eingepasst wird. Bei einem derartigen Verbindungsvorgang können das erste gerade Drahtbauglied 411 und der erste Elektrodenanschluss 51 nach Prüfen der Verbindung zwischen dem ersten geraden Drahtbauglied 411 und dem ausgesparten Abschnitt 150 an dem Gehäuse 2 montiert werden.

Wie in 4 gezeigt ist, können ein Schritt eines Montierens des Kerns 3 und der Spulen 41, 42 und ein Schritt eines Unterbringens des Kerns 3 und der Spulen 41, 42 in dem Gehäuse 2 entweder vor oder nach einem Durchführen des Schritts des Verbindens des ersten geraden Drahtbauglieds 411 mit dem ersten Elektrodenanschluss 51 durchgeführt werden.

Gemäß dem Verfahren der Herstellung der Spulenkomponente 1 wird das erste gerade Drahtbauglied 411 in einem Zustand, in dem das erste gerade Drahtbauglied 411 der ersten Spule 41 mit der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 in Kontakt gebracht wird, mit der Seite der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 verbunden, indem ein Schweißen von der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 her vorgenommen wird. Demgemäß kann ohne Weiteres ein Schweißen durchgeführt werden. Wie zuvor beschrieben wurde, wird bei der gemäß der obigen Beschreibung hergestellten Spulenkomponente 1 eine Beanspruchung des Lötmittels W absorbiert, und somit kann ein Abblättern zwischen dem ausgesparten Abschnitt 150 und dem ersten geraden Drahtbauglied 411, die miteinander verbunden sind, unterbunden werden.

Bei diesem Ausführungsbeispiel liegt in dem Fall, in dem der erste Elektrodenanschluss 51 eine Kupferplatte und einen die Kupferplatte bedeckenden Plattierungsfilm umfasst, die Kupferplatte auf der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 bezüglich des Plattierungsfilms frei, wenn das erste gerade Drahtbauglied 411 mit der Seite der hinteren Oberfläche 150b des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 verbunden wird, indem Laserschweißen von der Seite der Anbringoberfläche 150a des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 her vorgenommen wird. Demgemäß wird eine Oberfläche der freiliegenden Kupferplatte oxidiert und bildet somit ein Kupferoxid, und somit ist es möglich zu verhindern, dass das Lötmittel W den unteren Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 benetzt. Folglich, wie zuvor beschrieben wurde, ist es möglich, mit größerer Sicherheit zu verhindern, dass eine Beanspruchung des Lötmittels W auf den Verbindungsabschnitt P zwischen dem unteren Abschnitt 151 des ausgesparten Abschnitts 150 und dem ersten geraden Drahtbauglied 411 ausgeübt wird.

Die Verbindung zwischen dem zweiten bis vierten Elektrodenanschluss 52 bis 54 und den ersten geraden Drahtbaugliedern 411, 421 kann ebenfalls im Wesentlichen dieselben vorteilhaften Auswirkungen erzielen wie die Verbindung zwischen den ersten Elektrodenanschlüssen 51 und dem ersten geraden Drahtbauglied 411.

(Spezifische Konfiguration des Elektrodenanschlusses)

8A ist eine Vorderansicht des ersten Elektrodenanschlusses. 8B ist eine Draufsicht auf den ersten Elektrodenanschluss. 8C ist eine Seitenansicht des ersten Elektrodenanschlusses.

Wie in 8A bis 8C gezeigt ist, umfasst der erste Elektrodenanschluss 51 einen erhöhten Abschnitt 156, der zusätzlich zu dem ausgesparten Abschnitt 150 und dem Verbindungsabschnitt 155 von dem Verbindungsabschnitt 155 aus nach oben erhöht ist. Auf dieselbe Weise wie der Verbindungsabschnitt 155 ist auch der erhöhte Abschnitt 156 mittels Adhäsion an dem Gehäuse 2 befestigt. Außerdem wird durch das Verbinden des Verbindungsabschnitts 155 mit der Anbringplatine mittels Lötens die Benetzung des erhöhten Abschnitts 156 mit Lötmittel verbessert, und somit kann die Zuverlässigkeit der Verbindung verbessert werden.

Ein Beispiel eines Materials zum Bilden des ersten Elektrodenanschlusses 51 und ein Beispiel einer Größe des ersten Elektrodenanschlusses 51 werden beschrieben. Als Material zum Bilden des ersten Elektrodenanschlusses 51 wird als Basismaterial Phosphorbronze verwendet, und mittels Oberflächenbehandlung werden auf dem Basismaterial eine Ni-Plattierung (Dicke: 2 μm) und eine Sn-Plattierung (mattiert, Dicke: 3 μm) gebildet. Eine Höhe H1 des erhöhten Abschnitts 156 ausgehend von der Anbringoberfläche 150a ist auf 2 mm eingestellt, und eine Höhe H2 des ausgesparten Abschnitts 150 ausgehend von der Anbringoberfläche 150a ist auf 0,4 mm eingestellt. Eine Breite W1 des Verbindungsabschnitts 155 ist auf 5,1 mm eingestellt, und eine Länge L1 des Verbindungsabschnitts 155 ist auf 6,8 mm eingestellt. Eine Breite W2 des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 ist auf 2,1 mm eingestellt, und eine Länge L2 des unteren Abschnitts 151 des ausgesparten Abschnitts 150 ist auf 2,1 mm eingestellt. Eine Dicke des ersten Elektrodenanschlusses 51 ist auf 0,2 mm eingestellt.

Der zweite bis vierte Elektrodenanschluss 52 bis 54 weisen im Wesentlichen dieselbe Konfiguration auf wie der erste Elektrodenanschluss 51, und somit wird auf die Beschreibung des zweiten bis vierten Elektrodenanschlusses 52 bis 54 verzichtet. Die Konfiguration des Elektrodenanschlusses ist nicht auf die oben erwähnte Konfiguration beschränkt.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das oben erwähnte Ausführungsbeispiel beschränkt, und Modifikationen bezüglich des Entwurfs können vorgenommen werden, ohne von der Essenz der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Bezugszeichenliste

1
Spulenkomponente
2
Gehäuse
2a
untere Oberfläche
21
unterer Plattenabschnitt
21a
Lochabschnitt
22
Deckelabschnitt
3
Kern
31
langer Seitenabschnitt
32
kurzer Seitenabschnitt
41
erste Spule
410
gebogenes Drahtbauglied
411 bis 413
erstes bis drittes gerades Drahtbauglied
42
zweite Spule
420
gebogenes Drahtbauglied
421 bis 423
erstes bis drittes gerades Drahtbauglied
51 bis 54
erster bis vierter Elektrodenanschluss
61 bis 64
erste bis vierte Ferritperle
150
ausgesparter Abschnitt
150a
Anbringoberfläche
150b
hintere Oberfläche
151
unterer Abschnitt
152
Umfangswandabschnitt
155
Verbindungsabschnitt
156
erhöhter Abschnitt
P
Verbindungsabschnitt
S
Anbringplatine
W
Lötmittel