Title:
BASISSTATION, VIRTUELLE ZELLE, BENUTZERGERÄT
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem ist bereitgestellt. Das Mobiltelekommunikationssystem weist wenigstens eine Ankerzelle und wenigstens eine Slave-Zelle auf, die mit der Ankerzelle verknüpft ist. Die Ankerbasisstation weist eine Schaltungsanordnung auf, die dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen auszusenden, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind.




Inventors:
Wei, Yuxin (Hampshire, Basingstoke, GB)
Tsuda, Shinichiro (Hampshire, Basingstoke, GB)
Wakabayashi, Hideji (Hampshire, Basingstoke, GB)
Application Number:
DE112017000018T
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
03/30/2017
Assignee:
SONY Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
MFG Patentanwälte Meyer-Wildhagen Meggle-Freund Gerhard PartG mbB, 80799, München, DE
Claims:
1. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem einschließlich wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist, wobei die Ankerbasisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
Aussenden von Slave-Zelle-Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind.

2. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 1, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Ankerzellensysteminformationen, die für die wenigstens eine Ankerzelle spezifisch sind, auszusenden.

3. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kommunikation in dem Mobiltelekommunikationssystem wenigstens über eine Steuerebene und eine Benutzerebene verteilt ist, wobei eine Signalisierung über die Steuerebene kommuniziert wird und Benutzerdaten über die Benutzerebene kommuniziert werden und wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen über die Steuerebene und die Benutzerebene auszusenden.

4. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 3, wobei die wenigstens eine Ankerzelle eine Steuerebenenzelle ist und die wenigstens eine Slave-Zelle eine Benutzerebenenzelle ist.

5. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 3, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, steuerebenenspezifische Systeminformationen auszusenden.

6. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 3, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen einschließlich benutzerebenenspezifischen Informationen auszusenden.

7. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 3, wobei die Slave-Zelle-Systeminformationen Planungsinformationen beinhalten, die einen Aussendungsplan für die Benutzerebene angeben.

8. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 7, wobei die benutzerebenenspezifischen Informationen die Planungsinformationen beinhalten.

9. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 3, wobei die Slave-Zelle-Systeminformationen Informationen beinhalten, die Dienste angeben, die durch die Benutzerebene unterstützt werden.

10. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 9, wobei die benutzerebenenspezifischen Informationen die Informationen beinhalten, die Dienste angeben, die durch die Benutzerebene unterstütz werden.

11. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 1, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen mit unterschiedlicher Periodizität auszusenden.

12. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 1, wobei die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen unterteilt sind.

13. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 11, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die statischen Systeminformationen mit einer ersten Periodizität und die halbstatischen Systeminformationen mit einer zweiten Periodizität auszusenden, wobei die erste und zweite Periodizität unterschiedlich sind.

14. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 12, wobei die statischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten, die unveränderbar sind, und/oder zellenspezifische Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten.

15. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 12, wobei die halbstatischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten beinhalten, die änderbar sind.

16. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 14, wobei die halbstatischen Systeminformationen angenommene zellenspezifische Konfigurationsdaten gemäß den Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten, die in den statischen Systeminformationen enthalten sind.

17. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 1, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen als Reaktion auf eine empfange Anfrage, die durch ein Benutzergerät ausgegeben wurde, auszusenden.

18. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 17, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen, die spezifisch für das Benutzergerät sind, auszusenden.

19. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 18, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die benutzerspezifischen Slave-Zelle-Systeminformationen auf der Basis einer Groupcast-Übertragung und/oder einer Funkressourcensteuersignalisierung auszusenden.

20. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 17, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, einen Bedarf des Benutzergerätes auf der Basis von historischen Daten vorherzusagen.

21. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 1, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Slave-Zelle-Basisstation zu kommunizieren.

22. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem einschließlich wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist, wobei die Slave-Basisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
Aussenden von Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind.

23. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 22, wobei die Kommunikation in dem Mobiltelekommunikationssystem wenigstens über eine Steuerebene und eine Benutzerebene verteilt ist, wobei eine Signalisierung über die Steuerebene kommuniziert wird und Benutzerdaten über die Benutzerebene kommuniziert werden und wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen über die Benutzerebene auszusenden.

24. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 23, wobei die wenigstens eine Ankerzelle eine Steuerebenenzelle ist und die wenigstens eine Slave-Zelle eine Benutzerebenenzelle ist.

25. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 23, wobei die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen benutzerebenenspezifische Systeminformationen beinhalten.

26. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 25, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Zahlenwerte und Wellenformkonfigurationsdaten beinhalten.

27. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 25, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen dienstbezogene Konfigurationsdaten beinhalten.

28. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 25, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen zu unterteilen.

29. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 28, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die statischen Systeminformationen mit einer ersten Periodizität und die halbstatischen Systeminformationen mit einer zweiten Periodizität auszusenden, wobei die erste und zweite Periodizität unterschiedlich sind.

30. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 28, wobei die statischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten, die unveränderbar sind, und/oder zellenspezifische Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten.

31. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 28, wobei die halbstatischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten beinhalten, die änderbar sind.

32. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 30, wobei die halbstatischen Systeminformationen angenommene zellenspezifische Konfigurationsdaten gemäß den Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten, die in den statischen Systeminformationen enthalten sind.

33. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 22, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen als Reaktion auf eine empfange Anfrage, die durch ein Benutzergerät ausgegeben wurde, auszusenden.

34. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 33, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen, die spezifisch für das Benutzergerät sind, auszusenden.

35. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 34, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die benutzerspezifischen Slave-Zelle-Systeminformationen auf der Basis einer Groupcast-Übertragung und/oder einer Funkressourcensteuersignalisierung auszusenden.

36. Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach Anspruch 33, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, einen Bedarf des Benutzergerätes auf der Basis von historischen Daten vorherzusagen.

37. Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach Anspruch 22, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Ankerzellenbasisstation zu kommunizieren.

38. Slave-Zelle, die durch eine Slave-Basisstation eingerichtet ist und die mit einer Ankerbasisstation in einem Mobiltelekommunikationssystem verbunden ist, wobei das Mobiltelekommunikationssystem die Ankerbasisstation umfasst, wobei die Ankerbasisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer weiteren Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine weitere Slave-Zelle dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei die Slave-Zelle eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
Aussenden von Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind.

39. Slave-Zelle nach Anspruch 38, wobei die Kommunikation in dem Mobiltelekommunikationssystem wenigstens über eine Steuerebene und eine Benutzerebene verteilt ist, wobei eine Signalisierung über die Steuerebene kommuniziert wird und Benutzerdaten über die Benutzerebene kommuniziert werden und wobei die Slave-Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen über die Benutzerebene auszusenden.

40. Slave-Zelle nach Anspruch 39, wobei die wenigstens eine Ankerzelle eine Steuerebenenzelle ist und die wenigstens eine Slave-Zelle eine Benutzerebenenzelle ist.

41. Slave-Zelle nach Anspruch 39, wobei die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen benutzerebenenspezifische Systeminformationen beinhalten.

42. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen unterstützte Dienste der Slave-Zelle beinhalten.

43. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Slice-Informationen beinhalten.

44. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Zahlenwerte und Wellenformkonfigurationsdaten beinhalten.

45. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Timerkonfigurationsdaten beinhalten.

46. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Bandinformationen beinhalten.

47. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Mobilzustandsinformationen beinhalten.

48. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Ressourcenpool-Konfigurationsdaten beinhalten.

49. Slave-Zelle nach Anspruch 41, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Informationen zu unterteilen.

50. Slave-Zelle nach Anspruch 49, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die statischen Systeminformationen mit einer ersten Periodizität und die halbstatischen Systeminformationen mit einer zweiten Periodizität auszusenden, wobei die erste und zweite Periodizität unterschiedlich sind.

51. Slave-Zelle nach Anspruch 49, wobei die statischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten, die unveränderbar sind, und/oder zellenspezifische Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten.

52. Slave-Zelle nach Anspruch 49, wobei die halbstatischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten beinhalten, die änderbar sind.

53. Slave-Zelle nach Anspruch 51, wobei die halbstatischen Systeminformationen angenommene zellenspezifische Konfigurationsdaten gemäß den Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten, die in den statischen Systeminformationen enthalten sind.

54. Slave-Zelle nach Anspruch 38, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen als Reaktion auf eine empfange Anfrage, die durch ein Benutzergerät ausgegeben wurde, auszusenden.

55. Slave-Zelle nach Anspruch 54, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen, die spezifisch für das Benutzergerät sind, auszusenden.

56. Slave-Zelle nach Anspruch 55, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die benutzerspezifischen Slave-Zelle-Systeminformationen auf der Basis einer Groupcast-Übertragung und/oder einer Funkressourcensteuersignalisierung auszusenden.

57. Slave-Zelle nach Anspruch 54, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, einen Bedarf des Benutzergerätes auf der Basis von historischen Daten vorherzusagen.

58. Slave-Zelle nach Anspruch 38, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, mit einer anderen Slave-Zelle zu kommunizieren, die durch eine andere Slave-Basisstation eingerichtet ist.

59. Benutzergerät, das mit wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle eines Mobiltelekommunikationssystem verbindbar ist, wobei das Mobiltelekommunikationssystem die Ankerzelle umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine Slave-Zelle durch eine Slave-Basisstation eingerichtet ist und dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei das Benutzergerät eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
Empfangen von Systeminformationen von verschiedenen physischen Zellenstandorten.

60. Benutzergerät nach Anspruch 59, wobei die verschiedenen physischen Zellenstandorte wenigstens eine Ankerzelle und wenigstens eine Slave-Zelle beinhalten.

61. Benutzergerät nach Anspruch 59, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen einschließlich Informationen, die wenigstens einen Dienst angeben, der durch die wenigstens eine Slave-Zelle bereitgestellt wird, zu empfangen.

62. Benutzergerät nach Anspruch 61, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die dienstbezogenen Informationen aus den Systeminformationen zu lesen und basierend auf den dienstbezogenen Informationen zu bestimmen, ob sie auf die Slave-Zelle zugreift.

63. Benutzergerät nach Anspruch 59, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen von der Ankerzelle und Slave-Zelle-spezifische Systeminformationen von der Slave-Zelle zu empfangen.

64. Benutzergerät nach Anspruch 63, wobei die Systeminformationen und/oder die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen Planungsinformationen beinhalten.

65. Benutzergerät nach Anspruch 64, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Planungsinformationen aus den ankerzellenspezifischen Informationen zu lesen und die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen von der Slave-Zelle zu empfangen.

66. Benutzergerät nach Anspruch 59, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, eine Anfrage zum Empfangen von Systeminformationen bei Bedarf zu senden, wobei die Systeminformationen benutzergerätespezifische Systeminformationen beinhalten.

67. Benutzergerät nach Anspruch 66, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Anfrage an die Ankerzelle oder die Slave-Zelle zu senden.

68. Benutzergerät nach Anspruch 59, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen zu empfangen, die in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen unterteilt sind.

69. Benutzergerät nach Anspruch 59, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, benutzergerätespezifische Präferenzdaten an die Ankerzelle oder an die Slave-Zelle zur Vorkonfiguration zu senden.

70. Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem, wobei die Basisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät des Mobiltelekommunikationssystems und wenigstens einer virtuellen Zelle des Mobiltelekommunikationssystems zu kommunizieren, wobei die Schaltungsanordnung ferner zu Folgendem konfiguriert ist:
Aufzeichner von Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems.

71. Basisstation nach Anspruch 70, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Zuordnungsinformationen an eine virtuelle Zelle zu senden.

72. Basisstation nach Anspruch 70, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Kontextinformationen eines Benutzergerätes, das von einer virtuellen Zelle zu der Basisstation zurückfällt, zu empfangen.

73. Basisstation nach Anspruch 72, wobei die Kontextinformationen wenigstens eines von einer dedizierten Funkträgerkonfiguration, einer Signalisierungsfunkträgerkonfiguration, einer Benutzergerätidentität, einer Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und Zufallszugangskanalressourceninformationen beinhalten.

74. Basisstation nach Anspruch 72, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, eine andauernde Kommunikation des Benutzergerätes fortzusetzen.

75. Basisstation nach Anspruch 70, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder verbindungsorientierten Kommunikation befindet, Daten der andauernden Kommunikation durch einen Radioträger oder direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems zu senden.

76. Virtuelle Zelle, die mit einer Basisstation eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist, wobei die Basisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren, wobei die virtuelle Zelle eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation zu kommunizieren, wobei die Schaltungsanordnung ferner zu Folgendem konfiguriert ist:
Aufzeichner von Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems.

77. Virtuelle Zelle nach Anspruch 76, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Zuordnungsinformationen von der Basisstation zu empfangen.

78. Virtuelle Zelle nach Anspruch 76, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Kontextinformationen von einem Benutzergerät zu empfangen, die wenigstens eines von Folgendem beinhalten: einer dedizierten Präambel, einer ausgewählten Präambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einem Zufallszugangsressourcenpool.

79. Virtuelle Zelle nach Anspruch 76, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten direkt von einem Benutzergerät gemäß einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur zu empfangen und eine positive oder negative Bestätigung zu übertragen.

80. Virtuelle Zelle nach Anspruch 76, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder einer verbindungsorientierten Kommunikation befindet, Daten durch einen Radioträger zu senden oder Daten direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems zu senden.

81. Virtuelle Zelle nach Anspruch 76, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, von dem Benutzergerät empfangene Daten an das Kernnetz des Mobiltelekommunikationssystems gemäß den Zuordnungsinformationen weiterzuleiten.

82. Virtuelle Zelle nach Anspruch 76, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten an ein Benutzergerät in einer Paging-Nachricht verkapselt zu senden.

83. Virtuelle Zelle nach Anspruch 76, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Kontextinformationen einer andauernden Kommunikation eines Benutzergerätes an eine virtuelle Zielzelle oder Zielbasisstation zu senden.

84. Virtuelle Zelle nach Anspruch 83, wobei die Kontextinformationen wenigstens eines von Folgendem beinhalten: einer dedizierten Funkträgerkonfiguration, einer Signalisierungsfunkträgerkonfiguration, einer Benutzergerätidentität, einer Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und Zufallszugangskanalressourceninformationen.

85. Benutzergerät, das mit einer Basisstation und einer virtuellen Zelle eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist, wobei die Basisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren, wobei die virtuelle Zelle dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation zu kommunizieren, wobei das Benutzergerät eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
Übertragen eines Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus auf der Basis von Datencharakteristiken von zu übertragenden Daten.

86. Benutzergerät nach Anspruch 85, wobei der Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus angibt, ob die Daten auf der Basis einer verbindungslosen Kommunikation oder einer verbindungsorientierten Kommunikation zu übertragen sind.

87. Benutzergerät nach Anspruch 85, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in einer verbindungslosen Kommunikation Kontextinformationen zu übertragen, die wenigstens eines von Folgendem beinhalten: einer dedizierten Präambel, einer Auswahlpräambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einem Zufallszugangsressourcenpool.

88. Benutzergerät nach Anspruch 85, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten in einer verbindungslosen Kommunikation direkt an eine virtuelle Zelle auf der Basis einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur in einer verbindungslosen Kommunikation zu übertragen und eine positive oder negative Bestätigung zu empfangen.

89. Benutzergerät nach Anspruch 85, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten in einer Paging-Nachricht zu empfangen.

90. Benutzergerät nach Anspruch 85, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten eine Funkressourcensteuerungsverbindungseinrichtungsprozedur zu initiieren und dann zu einem verbundenen Zustand überzugehen.

91. Benutzergerät nach Anspruch 90, wobei die Datencharakteristiken eine häufige Übertragung und/oder eine hohe Dienstqualitätsgarantie angeben.

92. Benutzergerät nach Anspruch 85, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten eine Zufallszugangskanalprozedur zum Senden der Daten zu initiieren, ohne eine Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerungsverbindungseinrichtungsprozedur durchzuführen.

93. Benutzergerät nach Anspruch 92, wobei die Datencharakteristiken eine nicht häufige Übertragung und/oder eine niedrige Dienstqualitätsgarantie angeben.

94. Benutzergerät nach Anspruch 92, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, beim Abschließen der Datenübertragung zurück zu einem Inaktivstatus zu gehen.

95. Benutzergerät nach Anspruch 85, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in dem Fall, dass sich das Benutzergerät in einem Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerung-verbunden-Zustand befindet, die Daten direkt mit eingerichteten Trägern zu übertragen.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Basisstation, eine virtuelle Zelle und ein Benutzergerät für ein Mobiltelekommunikationssystem.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Mehrere Generationen von Mobiltelekommunikationssystemen sind bekannt, z.B. die dritte Generation („3G“), die auf den International-Mobile-Telecommunications-200(IMT-2000)-Spezifikationen basiert, die vierte Generation („4G“), die Fähigkeiten wie in dem International-Mobile-Telecommunications-Advanced-Standard (IMT-Advanced Standard) definiert bereitstellt, und die fünfte Generation („5G“), die sich in der Entwicklung befindet und die in dem Jahr 2020 praktisch umgesetzt werden könnte.

Der Kandidat, um die Anforderungen für 5G bereitzustellen, ist die sogenannte Long-Term-Evolution („LTE“), die eine Drahtloskommunikationstechnologie ist, die eine Hochgeschwindigkeitsdatenkommunikation für Mobiltelefone und Datenendgeräte ermöglicht und die bereits für 4G-Mobiltelekommunikationssysteme verwendet wird.

LTE basiert auf GSM/EDGE („Global System for Mobile Communications”/„Enhanced Data rates for GSM Evolution”, auch als EGPRS bezeichnet) der zweiten Generation („2G“) und UMTS/HSPA („Universal Mobile Telecommunications System“/„High Speed Packet Access“) der dritten Generation („3G“) von Netztechnologien.

LTE ist unter der Kontrolle von 3GPP („3rd Generation Partnership Project“) standardisiert und es existiert ein Nachfolger LTE-A (LTE Advanced), der höhere Datenraten als die Basis-LTE ermöglicht und der auch unter der Kontrolle von 3GPP standardisiert ist Für die Zukunft plant 3GPP LTE-A weiterzuentwickeln, so dass sie dazu in der Lage sein wird, die technischen Anforderungen von 5G zu erfüllen.

Da das 5G-System auf LTE bzw. LTE-A basieren wird, wird angenommen, dass spezielle Anforderungen der 5G-Technologie im Grunde mit Merkmalen und Verfahren behandelt werden, die bereits in der LTE- und LTE-A-Standard-Dokumentation definiert sind.

5G-Technologien werden ein Konzept von einer sogenannten „virtuellen Zelle“ oder „lokalen Zelle“ oder dergleichen ermöglichen. Bei diesem Konzept wird eine Zelle durch ein Benutzergerät („UE“: User Equipment), z.B. ein Mobiltelefon, einen Computer, ein Tablet, einen Tablet-Personal-Computer oder dergleichen einschließlich einer Mobilkommunikationsschnittstelle oder eine beliebige andere Vorrichtung, die dazu in der Lage ist, eine Mobiltelekommunikation über zum Beispiel LTE(-A) durchzuführen, wie etwa eine Hot-Spot-Vorrichtung mit einer Mobilkommunikationsschnittstelle, bedient. Kurzgefasst arbeitet das UE dynamisch als ein Zwischenknoten zum Einrichten einer indirekten Netzverbindung zwischen anderen UEs in der Nähe der virtuellen Zelle oder der lokalen Zelle und dem Netz und/oder als ein Zwischenknoten zwischen UEs. Eine Funktion des Zwischenknotens auf dem UE kann auch durch „Virtualisierung“ ausgeführt werden. Eine virtuelle Zelle oder eine lokale Zelle kann mit UEs in nichtlizenzierten oder lizenzierten Bändern kommunizieren und ihr Backhaul zu einem Netz erfolgt bevorzugt in lizenzierten Bändern.

Eine logische Separation zwischen einer Steuerebene und einer Benutzerebene wurde in Übereistimmung mit der Einführung des IP-Multimedia-Systems (IMS) für LTE vorgenommen und eine physische Separation zwischen einer Steuerebene und einer Benutzerebene wurde als eine mögliche Lösung für 5G vorgeschlagen. Da Anforderungen für die Steuerebene im Prinzip Robustheit und umfangreiche Abdeckung, so dass die Dienstkontinuität beibehalten wird, sein sollten, sollte eine Makro- oder Ankerbasisstation eine Verbindung zu der Steuerebene bereitstellen. Andererseits ist eine Schlüsselleistungsfähigkeit der Benutzerebene die effiziente Spektrumsnutzung, um die Zellenkapazität zu verbessern. Da jedoch die Anforderungen der Benutzerebene stark von einem speziellen Verwendungsfall oder einer UE-Fähigkeit/Kategorie abhängen, werden eine Vielzahl von Typen von Empfangs-/Übertragungs- oder Routing-Verfahren gemäß dem jeweiligen Verwendungsfall oder der UE-Fähigkeit/Kategorie in Betracht gezogen, wobei ein Konzept für 5G, wie etwa „Netz-Slicing“ berücksichtigt wird.

Für die 5G-Technologie ist es vorgesehen, dass das UE in der Funktion als virtuelle Zelle dazu in der Lage sein sollte, Zuständigkeiten zu übernehmen, die typischerweise zum Beispiel in einer Basisstation oder einem eNodeB (Evolved Node B), wie sie in LTE genannt wird (der eNodeB ist das Element in dem evolved-UTRA von LTE, wobei UTRA UMTS-Terrestrial-Radio-Acess ist) vorgenommen werden. Solche Zuständigkeiten, für die vorgesehen ist, dass sie in dem UE als eine virtuelle Zelle durchgeführt werden, sind zum Beispiel Funkressourcenverwaltung, Funkressourcensteuerung („RRC“: Radio Ressource Control), Verbindungssteuerung usw. Daher wird sich nicht ausschließlich auf den eNodeB oder eine kleine Zelle verlassen, um Daten weiterzugeben und das lokale Netz zu organisieren, sondern werden solche Funktionen zu der UE-Funktion als eine virtuelle Zelle verschoben. Es wird erwartet, dass die Existenz von solchen Zwischenknoten oder virtuellen Zellen in dem Netz einen Signalisierungs-Overhead von dem eNodeB wegnimmt, um eine Funkressource effizienter zuzuweisen, usw.

Jedoch sind die Signalisierungsmerkmale und -verfahren, wie sie bisher für LTE(-A) definiert sind, für solche Anforderungen von zukünftigen 5G-Technologien nicht optimal und dementsprechend ist es wünschenswert, bekannte Signalisierungs- und Nachrichtenaustauschverfahren zu verbessern.

KURZDARSTELLUNG

Gemäß einem ersten Aspekt stellt die Offenbarung eine Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem einschließlich wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist, bereit, wobei die Ankerbasisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind, auszusenden.

Gemäß einem zweiten Aspekt stellt die Offenbarung eine Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem einschließlich wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist, bereit, wobei die Slave-Basisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-spezifische Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind, auszusenden.

Gemäß einem dritten Aspekt stellt die Offenbarung eine Slave-Zelle bereit, die durch eine Slave-Basisstation eingerichtet wird und die mit einer Ankerbasisstation in einem Mobiltelekommunikationssystem verbunden ist, wobei das Mobiltelekommunikationssystem die Ankerbasisstation umfasst, wobei die Ankerbasisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer weiteren Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine weitere Slave-Zelle dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei die Slave-Zelle eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-spezifische Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind, auszusenden.

Gemäß einem vierten Aspekt stellt die Offenbarung ein Benutzergerät bereit, das mit der wenigstens einen Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle eines Mobiltelekommunikationssystem verbindbar ist, wobei das Mobiltelekommunikationssystem die Ankerzelle umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine Slave-Zelle durch eine Slave-Basisstation eingerichtet ist und dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei das Benutzergerät eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, Systeminformationen von unterschiedlichen Standorten physischer Zellen zu empfangen.

Gemäß einem fünften Aspekt stellt die Offenbarung eine Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem bereit, wobei die Basisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät des Mobiltelekommunikationssystems und wenigstens einer virtuellen Zelle des Mobiltelekommunikationssystems zu kommunizieren, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems aufzuzeichnen.

Gemäß einem sechsten Aspekt stellt die Offenbarung eine virtuelle Zelle bereit, die mit einer Basisstation eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist, wobei die Basisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren, wobei die virtuelle Zelle eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation zu kommunizieren, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems aufzuzeichnen.

Gemäß einem siebten Aspekt stellt die Offenbarung ein Benutzergerät bereit, das mit einer Basisstation und einer virtuellen Zelle eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar, wobei die Basisstation dazu konfiguriert ist, mit dem wenigstens einen Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren, wobei die virtuelle Zelle dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation zu kommunizieren, wobei das Benutzergerät eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, einen Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus auf Basis von Datencharakteristiken von zu übertragenden Daten zu übertragen. Weitere Aspekte werden in den abhängigen Ansprüchen, der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen dargelegt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Ausführungsformen sind als Beispiele mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen erklärt, in denen gilt:

1 veranschaulicht ein Funkzugangsnetz mit einer Steuerzelle, Benutzerebenenzellen und einer virtuellen Zelle;

2 veranschaulicht ein Funkzugangsnetz ähnlich dem Funkzugangsnetz aus 1, wobei sich die Benutzerebenenzellen und die virtuelle Zelle in unterschiedlichen Netz-Slices befinden.

3 zeigt eine Periodizität von Systeminformationen, die durch Steuerebenen- und Benutzerebenenzellen ausgesendet werden.

4 zeigt das Aussenden von Systeminformationen eines steuerebenenbasisstationzentrischen Ansatzes;

5 zeigt ein Verfahren, das durch eine Basisstation oder eine virtuelle Zelle durchzuführen ist;

6 zeigt ein Verfahren, das durch ein Benutzergerät durchzuführen ist;

7 zeigt ein Übergangsschema für ein Benutzergerät in einer verbindungslosen und einer verbindungsorientierten Kommunikation;

8 zeigt ein Nachrichtenaustauschschema für eine genehmigungsbasierte RACH-Prozedur in einer verbindungslosen Kommunikation;

9 zeigt ein Nachrichtenaustauschschema für eine genehmigungsfreie RACH-Prozedur in einer verbindungslosen Kommunikation;

10 zeigt ein Nachrichtenaustauschschema für eine verbindungslose Kommunikation durch Paging;

11 zeigt ein Verfahren, das durch eine Basisstation durchzuführen ist;

12 zeigt ein Verfahren, das durch eine virtuelle Zelle durchzuführen ist;

13 zeigt ein Verfahren, das durch ein Benutzergerät durchzuführen ist; und

14 zeigt einen Mehrzweckcomputer.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Vor einer ausführlichen Beschreibung der Ausführungsformen unter Bezugnahme auf 1 werden allgemeine Erklärungen gemacht.

Die folgende Beschreibung ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil betrifft geschichtete Systeminformationen und der zweite Teil betrifft verbindungsorientierte und verbindungslose Kommunikation für eine virtuelle Zelle. Jedoch ist einem Fachmann klar, dass die Ausführungsformen der zwei Teile auch miteinander kombiniert werden können.

Die folgende Beschreibung wird beispielhaft auf LTE(Long Term Evolution)-Technologie verweisen, um die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung zu erklären. Jedoch ist einem Fachmann klar, dass die vorliegende Offenbarung nicht auf LTE beschränkt ist. Zudem ist einem Fachmann klar, dass, obwohl die vorliegende Beschreibung allgemein auf „LTE“ verweist, „LTE“ auch fortschrittlichere Versionen von LTE, wie etwa LTE-A (LTE Advance), LTE-B, was bisher noch nicht standardisiert ist, sich aber in der Entwicklung befindet, abdecken soll. All jene Versionen werden im Folgenden als „LTE“ bezeichnet.

Wie am Anfang erwähnt, werden 5G-Technologien ein Konzept von einer sogenannten „virtuellen Zelle“ oder „lokalen Zelle“ oder dergleichen ermöglichen. Bei diesem Konzept wird eine Zelle durch ein Benutzergerät („UE“: User Equipment), z.B. ein Mobiltelefon, einen Computer, ein Tablet, einen Tablet-Personal-Computer oder dergleichen einschließlich einer Mobilkommunikationsschnittstelle oder eine beliebige andere Vorrichtung, die dazu in der Lage ist, eine Mobiltelekommunikation über zum Beispiel LTE(-A) durchzuführen, wie etwa eine Hot-Spot-Vorrichtung mit einer Mobilkommunikationsschnittstelle, bedient. Kurzgefasst arbeitet das UE dynamisch als ein Zwischenknoten zum Einrichten einer indirekten Netzverbindung zwischen anderen UEs in der Nähe der virtuellen Zelle oder der lokalen Zelle und dem Netz und/oder als ein Zwischenknoten zwischen UEs. Eine Funktion des Zwischenknotens auf dem UE kann auch durch „Virtualisierung“ ausgeführt werden. Eine virtuelle Zelle oder eine lokale Zelle kann mit UEs in nichtlizenzierten oder lizenzierten Bändern kommunizieren und ihr Backhaul zu einem Netz erfolgt bevorzugt in lizenzierten Bändern.

Erster Teil – Geschichtete Systeminformationen

Der erste Teil betrifft die Idee von geschichteten Systeminformationen.

Systeminformationen sind eine Art von Steuerinformationen. Bei der momentanen LTE werden die Systeminformationen in sogenannten Systeminformationsblöcken (SIB) ausgesendet, die zum Beispiel Folgende sind:
MIB(Master-Informations-Block): Physikalische-Schicht-Informationen einer LTE-Zelle, z.B. eine Übertragungsbandbreitenkonfiguration, Systemrahmennummer usw.
SIB1: Informationen in Bezug darauf, ob dem UE erlaubt ist, auf die LTE-Zelle zuzugreifen, oder nicht, welche die Planung der anderen SIBs definieren und Zellen-ID-, SIB-Zuordnungsinformationen usw. führen.
SIB2: Gemeinsamer-Kanal- und Geteilter-Kanal-Informationen.

Es existieren weitere Blöcke, z.B. SIB4 bis SIB19 in LTE, die allgemein bekannt sind.

Bei dem momentanen LTE-Standard, z.B. Release 13, weisen die Systeminformationsübertragung und der Systeminformationsempfang beispielhaft die folgenden Eigenschaften auf:
Zuerst werden die vollständigen Systeminformationen für jede Zelle bereitgestellt. Das Ziel der momentanen LTE-Systeminformationen-Gestaltung ist, die Systeminformationen an alle UEs in der gesamten Abdeckung einer Zelle zu liefern, so dass sie all die relevanten Systeminformationen für einen Betrieb enthalten, ohne die Unterschiede zwischen Zellen oder UEs berücksichtigen zu müssen. Aus dem Blickwinkel des eNodeB, d.h. der Basisstation, bedeutet dies, dass Ressourcen belegt sind, da der vollständige Satz an Systeminformationen gesendet werden muss. Aus dem Blickwinkel des UE wäre es möglich, zum Beispiel nur die SIB1-Planungsinformationen zu lesen, die oben erwähnt wurden, um verwandte Systeminformationen zu erhalten, was vermeiden würde, den gesamten Satz an Systeminformationen zu lesen.

Wie oben erwähnt, kann eine Zelle und insbesondere eine virtuelle Zelle für die zukünftige 5G-Architektur unterschiedliche Rollen in dem Netz aufweisen. Zum Beispiel ist es vorgesehen, eine Steuerebenenzelle und eine Benutzerebenenzelle bereitzustellen. Diese Separation in eine Steuerebenenzelle und eine Benutzerebenenzelle kann zum Beispiel derartig vorgenommen werden, dass Benutzerdaten durch die Benutzerebenenzelle bearbeitet werden und eine Signalisierung durch die Steuerebenenzelle bearbeitet wird. Wie besprochen, könnte die Steuerebenenzelle oder die Benutzerebenenzelle für 5G eine UE-Zelle, d.h. eine virtuelle Zelle, oder eine herkömmliche Zelle sein. Zudem könnte die Steuerebenenzelle oder die Benutzerebenenzelle eine unabhängige Zelle oder eine herkömmliche LTE-Zelle, die mit der 5G-Zelle doppelverbunden ist, sein. Daher wird es in 5G für jede Zelle mehrere unterschiedliche zu realisierende Funktionalitäten und Rollen geben, so dass das Bereitstellen der vollständigen Systeminformationen in jeder Zelle eine Verschwendung von Ressourcen verursachen könnte. Die Steuerebenenzelle kann durch eine normale Basisstation, z.B. einen eNodeB, eingerichtet werden, während die Benutzerebenenzelle auch durch ein UE eingerichtet werden kann.

Zweitens basieren die Systeminformationen in einer momentanen LTE auf einer „Immer-ein“-Übertragung, was bedeutet, dass die Systeminformationen blockweise geplant sind, d.h. für jeden SIB ist eine eigene Planung bereitgestellt. Beispielsweise ist der Master-Informations-Block („MIB“), der Informationen über die Systembandbreite, PHICH („Physical Hybrid ARQ Indicator Channel“), eine Systemrahmennummer usw. beinhaltet, mit einer Periodizität von 40 ms geplant und wird innerhalb von 40 ms wiederholt, während der SIB1 mit einer Periodizität von 80 ms geplant ist und innerhalb von 80 ms wiederholt wird. Die Planungsinformationen von allen anderen SIBs sind in dem SIB1 angegeben. Die kurze Periode der Übertragung der MIBs und SIBs belegt jeweilige Funkressourcen für sowohl den eNodeB als auch das UE für eine(n) Übertragung/Empfang der MIBs/SIBs. Zudem werden die Systeminformationen übertragen, selbst wenn kein Benutzer in einer Zelle anwesend ist. Für das 5G-System ist vorgesehen, dass Dienste auf einer UE-zentrischen Basis bereitgestellt werden und dass Zellen, einschließlich einer UE-Zelle, d.h. einer virtuellen Zelle, bei Bedarf ausgelöst werden können. Daher wird das Gestaltungsprinzip der Immer-ein-Systeminformationen bei manchen Ausführungsformen überdacht und kann eine Steuersignalisierung und ein Eingehen auf UE-zentrische Dienste optimiert werden.

Drittens kann die Systeminformationsänderungbenachrichtigungsprozedur verbessert werden. Vor der LTE-Rel-13 weist ein sogenannter SystemInfoValueTag (Systeminformationswert-Tag), der verwendet wird, um anzugeben, dass eine Änderung stattgefunden hat, keine Angabe darüber auf, welcher der Systeminformationsblöcke geändert wurde. Daher müssen alle UEs alle Systeminformationsblöcke empfangen. Bei der LTE-Rel-13 dokumentiert 3GPP für Maschinentypkommunikationen („MTC“: Machine-Typ Communications), dass eine Angabe eines Wert-Tags für jeden Systeminformationsblock eingeführt wird. Auf Basis dieser Angabe des Wert-Tags wäre es möglich, dass das UE nur den Block der geänderten Systeminformationen empfängt, anstatt alle Systeminformationsblöcke empfangen zu müssen. Des Weiteren muss das spezielle UE den geänderten SIB nicht empfangen, falls der geänderte SIB ein spezielles UE nicht betrifft. Jedoch könnte dieser Ansatz möglicherweise für das vorgesehene 5G-System nicht ausreichen, da sich die UEs gemäß ihren subskribierten Diensten unterscheiden können, so dass eine Änderung an bestimmten Systeminformationsblöcken eine unterschiedliche Auswirkung auf unterschiedliche UEs mit unterschiedlichen teilnehmenden Diensten aufweisen kann. Dementsprechend ist bei manchen Ausführungsformen sowohl die Systeminformationsblockaufteilung als auch seine Änderungsbenachrichtigung so gestaltet, dass die oben besprochenen Probleme adressiert werden.

Zusammengefasst werden die folgenden Änderungen bei manchen Ausführungsformen in der Gestaltung der Systeminformationsübertragung und des Systeminformationsempfangs adressiert.

  • (1) Differenzierte Systeminformationen, um auf die unterschiedliche Funktionalität und Rolle jeder Zelle einschließlich der UE-Zelle einzugehen.
  • (2) Dienst- oder UE-ausgelöste Systeminformationsübertragung, um die Steuersignalisierung zu reduzieren, anstelle einer Immer-ein-Übertragung.
  • (3) Systeminformationsempfangsverbesserung zur Anpassung an unterschiedliche UE- und Dienstanforderungen.

Um den Signalisierungs-Overhead einer Systeminformationsübertragung zu reduzieren und die Systeminformationsübertragung an unterschiedlichen Knoten zu unterscheiden, wird die Geschichtete-Systeminformationen-Architektur vorgeschlagen. Bei der Architektur werden unterschiedliche Knoten, wie etwa Makrozellenknoten, Pikozellenknoten, Kleinzellenknoten usw., notwendige, aber differenzierte Systeminformationen getrennt übertragen, z.B. gemäß einer Separation einer Steuerebene und einer Benutzerebene, Zellen-Slices und Arbeitsmodi. Ein Slice oder ein Zellen-Slice oder ein Netz-Slice ist ein logisches Konzept in 5G gemäß dem unterschiedliche Anforderungen und/oder Funktionalitäten logisch in einem jeweiligen Slice enthalten sind. Zum Beispiel erfordern manche Dienste eine Hochgeschwindigkeitsdatenübertragen und erlauben eine hohe Latenz, wobei solche Dienste in einem „Hochgeschwindigkeits-Slice“ gebündelt werden können, während andere Dienste, z.B. ein Fernbetrieb von Hochleistungsmaschinen, eine niedrige Latenz, aber eine hohe Bandbreite erfordern können, einen begrenzten geographischen Bereich abdecken können und eine bekannte maximale Anzahl und einen bekannten Typ von Diensten unterstützen können, so dass dies in einem jeweiligen „Maschinentypkommunikation-Slice“ oder dergleichen gebündelt werden kann. Des Weiteren können die Systeminformationen in jeder Schicht weiter in statische und halbstatische Systeminformationen sowie UE(-Gruppe)-spezifische Systeminformationen unterteilt werden. Solche statischen und halbstatischen Systeminformationen können dann in unterschiedlichen Modi übertragen werden.

Folglich betreffen manche Ausführungsformen eine Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem. Das Mobiltelekommunikationssystem kann auf den Prinzipien der LTE-Technologie basieren. Das Mobiltelekommunikationssystem beinhaltet wenigstens eine Ankerzelle, die z.B. durch die Ankerbasisstation eingerichtet wird, und wenigstens eine Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist und die zum Beispiel durch eine Slave-Basisstation eingerichtet wird. Wie hier erwähnt, kann die Ankerzelle eine Steuerebenenzelle oder eine Makroebenenzelle oder dergleichen sein. Die Slave-Zelle kann eine Benutzerebenenzelle oder eine Kleinzelle oder dergleichen sein. Zudem kann die Benutzerebenenzelle auch eine virtuelle Zelle sein, wie hier besprochen wurde.

Die Ankerbasisstation kann als ein Beispiel auf dem bekannten eNodeB von LTE basieren. Die Ankerbasisstation umfasst eine Schaltungsanordnung, die dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen auszusenden, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, mit wenigstens einem Benutzergerät, wenigstens einer Slave-Zelle-Basisstation und/oder mit wenigstens einer Slave-Zelle und/oder wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren, wie hier beschrieben ist. Wie erwähnt, kann das Benutzergerät zum Beispiel ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein Computer, ein Tablet, ein Tablet-Personal-Computer oder dergleichen einschließlich einer Mobilkommunikationsschnittstelle oder eine beliebige andere Vorrichtung, die dazu in der Lage ist, eine Mobiltelekommunikation über zum Beispiel LTE durchzuführen, wie etwa eine Hot-Spot-Vorrichtung mit einer Mobilkommunikationsschnittstelle, sein.

Obwohl hier im Folgenden Merkmale beschrieben werden, die durch eine Schaltungsanordnung durchzuführen sind, können die gleichen Merkmale Teil eines Verfahrens sein, das zum Beispiel durch eine Schaltungsanordnung, wie etwa die Schaltungsanordnung der Ankerbasisstation, die Schaltungsanordnung der Slave-Basisstation (siehe Beschreibung weiter unten), die Schaltungsanordnung einer virtuellen Zelle (siehe weiter unten) und/oder die Schaltungsanordnung eines Benutzergerätes (siehe weiter unten), durchgeführt werden kann.

Die Schaltungsanordnung (das durchzuführende Verfahren) der Ankerbasisstation kann dazu konfiguriert sein, Ankerzellensysteminformationen auszusenden, die spezifisch für die wenigstens eine Ankerzelle sind. Die Kommunikation in dem Mobiltelekommunikationssystem kann wenigstens über eine Steuerebene und eine Benutzerebene, wie hier beschrieben, verteilt sein, wobei zum Beispiel eine Signalisierung über die Steuerebene kommuniziert wird und Benutzerdaten über die Benutzerebene kommuniziert werden. Die Systeminformationen, die spezifisch für die Ankerzelle und/oder die Slave-Zelle sind, können über die Steuerebene und die Benutzerebene ausgesendet werden. Wie besprochen, kann die wenigstens eine Ankerzelle eine Steuerebenenzelle sein und kann die wenigstens eine Slave-Zelle eine Benutzerebenenzelle sein. Die steuerebenenspezifischen Systeminformationen können ausgesendet werden. Slave-Zelle-Systeminformationen beinhalten benutzerebenenspezifische Informationen. Die Slave-Zelle-Systeminformationen können Planungsinformationen enthalten, die einen Aussendungsplan für die Benutzerebene angeben. Die benutzerebenenspezifischen Informationen können die Planungsinformationen beinhalten. Die Slave-Zellen-Informationen können Informationen beinhalten, die Dienste angeben, die durch die Benutzerebene unterstützt werden. Die benutzerebenenspezifischen Informationen können die Informationen beinhalten, die Dienste angeben, die durch die Benutzerebene unterstützt werden. Die Slave-Zelle-Systeminformationen können mit unterschiedlicher Periodizität ausgesendet werden. Die Systeminformationen können in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen unterteilt werden. Die statischen Systeminformationen können mit einer ersten Periodizität übertragen werden und die halbstatischen Systeminformationen können mit einer zweiten Periodizität übertragen werden, wobei die erste und die zweite Periodizität unterschiedlich sind. Die statischen Systeminformationen können zellenspezifische Konfigurationsdaten, die unveränderbar sind, und/oder zellenspezifische Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten. Die halbstatischen Systeminformationen können zellenspezifische Konfigurationsdaten beinhalten, die änderbar sind. Die halbstatischen Systeminformationen können angenommene zellenspezifische Konfigurationsdaten gemäß den Kandidatenkonfigurationsdaten, die in den statischen Systeminformationen enthalten sind, beinhalten. Die Slave-Zelle-Systeminformationen können als Reaktion auf eine empfangene Anfrage gesendet werden, die durch ein Benutzergerät ausgegeben wird. Die Slave-Zelle-Systeminformationen, die spezifisch für das Benutzergerät sind, können ausgesendet werden. Die benutzerspezifischen Slave-Zelle-Systeminformationen können auf der Basis von einer Groupcast-Übertragung oder einer Funkressourcensteuersignalisierung ausgesendet werden. Ein Bedarf des Benutzergerätes kann auf der Basis von historischen Daten, die zum Beispiel in der Vergangenheit gesammelt wurden, vorhergesagt werden.

Manche Ausführungsformen betreffen eine Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem einschließlich wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist, wie oben besprochen wurde. Die Slave-Basisstation kann ein Benutzergerät sein, wie hier besprochen wurde. Die Slave-Basisstation umfasst eine Schaltungsanordnung, die dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-spezifische Systeminformationen auszusenden, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind. Die Slave-Basisstation kann dazu konfiguriert sein, die Merkmale, wie oben besprochen, in Verbindung mit der Ankerbasisstation durchzuführen. Die Slave-Basisstation kann dazu konfiguriert sein, mit wenigstens einer Ankerbasisstation, wenigstens einer weiteren Slave-Basisstation, wenigstens einem Benutzergerät, wenigstens einer Slave-Zelle und/oder mit wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren.

Manche Ausführungsformen betreffen eine Slave-Zelle, die durch eine Slave-Basisstation eingerichtet wird, wie hier besprochen, und die mit einer Ankerbasisstation in einem Mobiltelekommunikationssystem verbunden ist, wobei das Mobiltelekommunikationssystem die Ankerbasisstation umfasst, wobei die Ankerbasisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer weiteren Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine weitere Slave-Zelle dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei die Slave-Zelle eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-spezifische Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind, auszusenden. Die Slave-Zelle kann eine virtuelle Zelle sein. Zudem kann die Slave-Zelle dazu konfiguriert sein, all die hier für die Ankerbasisstation und/oder die Slave-Basisstation beschriebenen Merkmale durchzuführen. Die Slave-Zelle kann dazu konfiguriert sein, mit wenigstens einer weiteren Slave-Zelle zu kommunizieren. Zudem kann die Schaltungsanordnung der Slave-Zelle dazu konfiguriert sein, benutzerebenenspezifische Informationen einschließlich Slice-Informationen, Zahlenwerte (ODFM-Symbolzeiten (ODFM: Orthogonal Frequency-Division Multiplexing – orthogonales Frequenzmultiplexen), CP-Länge, FFT-Größe, Abtastrate und dergleichen) und Wellenformkonfigurationsdaten auszusenden. Die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen können Timerkonfigurationsdaten, die angeben, wann und/oder für wie lange eine virtuelle Zelle eingeschaltet wird, Bandinformationen, Mobilzustandsinformationen und/oder Ressourcenpool-Konfigurationsdaten beinhalten.

Manche Ausführungsformen betreffen ein Benutzergerät, wie hier beschrieben, das mit wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist. Das Mobiltelekommunikationssystem beinhaltet die Ankerzelle, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine Slave-Zelle durch eine Slave-Basisstation eingerichtet ist und dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei das Benutzergerät eine Schaltungsanordnung beinhaltet, die dazu konfiguriert ist, Systeminformationen von unterschiedlichen Standorten physischer Zellen zu empfangen. Die unterschiedlichen physischen Zellenstandorte können wenigstens eine Ankerzelle und wenigstens eine Slave-Zelle, wie hier beschrieben, beinhalten. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, Systeminformationen einschließlich Informationen, die wenigstens einen Dienst angeben, der durch die wenigstens eine Slave-Zelle bereitgestellt wird, zu empfangen. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, die dienstbezogenen Informationen aus den Systeminformationen zu lesen und basierend auf den dienstbezogenen Informationen zu bestimmen, ob sie auf die Slave-Zelle zugreift. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, Systeminformationen von der Ankerzelle und Slave-Zelle-spezifische Systeminformationen von der Slave-Zelle zu empfangen. Die Systeminformationen und/oder die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen können Planungsinformationen, wie oben besprochen, beinhalten. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sind, die Planungsinformationen aus der Ankerzelle zu lesen und die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen von der Slave-Zelle zu empfangen. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, eine Anfrage zum Empfangen von Systeminformationen bei Bedarf zu senden, wobei die Systeminformationen benutzergerätespezifische Systeminformationen beinhalten. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, die Anfrage an die Ankerzelle oder die Slave-Zelle zu senden. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, Systeminformationen zu empfangen, die in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen unterteilt sind. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, benutzergerätespezifische Präferenzdaten an die Ankerzelle und/oder an die Slave-Zelle zur Vorkonfiguration zu senden.

Zurück zu 1 ist eine Separation in eine Benutzerebene und eine Steuerebene in einem RAN (Radio Access Network – Funkzugangsnetz) 1 veranschaulicht.

In LTE werden alle Zellen, wie etwa primäre Zellen (PCell) und primäre sekundäre Zellen (PSCell), den gleichen Satz an Systeminformationsblöcken übertragen. Mit anderen Worten gibt es bei momentaner LTE keine Differenzierung zwischen unterschiedlichen Zellen.

Für die hier präsentierte geschichtete Systeminformationsarchitektur, wie oben besprochen, ist die allgemeine Idee, dass unterschiedliche Zellen unterschiedliche Arten von Systeminformationen gemäß ihrer Rolle in dem Netz 1 übertragen.

Zum Beispiel beinhaltet die Rolle einer Zelle ihre Funktionalität in dem gesamten Netz (z.B. Steuerebene oder Benutzerebene, UE-Zelle, d.h. virtuelle Zelle), ihre bereitgestellten Dienste (z.B. mit hohem Datenvolumen, niedriger Latenz, missionskritische, D2D („Device to Device“ – Vorrichtung zu Vorrichtung)), ihren Arbeitsstil (z.B. statisch, mobil, Ein-/Ausschalten, bei Bedarf, Immer-ein) usw. Wie oben besprochen werden die Ausdrücke Steuerebene und Benutzerebene als Beispiele für die allgemeineren Begriffe „Ankerzelle“ und „Slave-Zelle“ verwendet, die oben eingeführt wurden. Die Unterteilung des RAN in eine Steuerebenenzelle und Benutzerebenenzellen ist eine Kandidatenarchitektur des vorgesehenen 5G-Systems.

Bei der folgenden Beschreibung der Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Figuren wird der Ausdruck Steuerebenenzelle verwendet, um wenigstens anzugeben, dass die Mobilitätsverwaltung durch die Steuerebenenzelle durchgeführt wird und dass es keinen Handover zwischen den Benutzerebenenzellen innerhalb derselben Steuerebenenzelle geben wird.

Eine solche Architektur ist in 1 gezeigt. Das RAN 1 beinhaltet eine Steuerebenenzelle 2, wobei Steuerebenensysteminformationen („S-Ebenen-SI“) innerhalb der Steuerebenenzelle 2 übertragen werden. Die Steuerebenenzelle 2 ist durch eine Basisstation 3 (oben auch als Ankerbasisstation bezeichnet) eingerichtet, die bei der vorliegenden Ausführungsform im Grunde eine eNodeB-Typ-Basisstation außer für die hier beschriebenen Prinzipien ist.

Innerhalb der Abdeckung der Steuerebenenzelle 2 befinden sich sowohl ein UE 4 als auch Benutzerebenenzellen 5, 6, und 7, wobei die Benutzerebenenzelle 7 bei der vorliegenden Ausführungsform eine virtuelle Zelle ist.

Die Benutzerebenenzellen 5 und 6 sind Kleinzellen und sie sind jeweils durch Basisstationen 5a und 6a eingerichtet, die beide in dem vorliegenden Fall als Hot-Spots implementiert sind (und die als Slave-Zelle-Basisstationen in dem wie oben besprochenen Sinn betrachtet werden können). Die Benutzerebenenzelle 7 ist durch ein UE 7a eingerichtet (das auch al eine Slave-Basisstation in dem obigen Sinn betrachtet werden kann), das zum Beispiel ein Smartphone ist, so dass ein UE 7b in der Benutzerebenenzelle 7 über das UE 7a direkt auf die Benutzerebene 7 zugreifen kann. Eine solche Benutzerebenenzelle 7 wird auch als „virtuelle Zelle“ oder „virtuelle UE-Zelle“ bezeichnet. In allen Benutzerebenenzellen 5, 6 und 7 werden Benutzerebenensysteminformationen durch die jeweiligen Slave-Basisstationen 5a, 6a und 7a, die die jeweiligen Benutzerebenenzellen 5, 6 und 7 einrichten, ausgesendet. Zudem befinden sich in jeder Benutzerebenenzelle 5, 6 und 7 weitere UEs 5b, 5c, 6b, 5c und 7b, die mit jeweiligen Slave-Basisstationen 5a, 6a und 7a, die die jeweiligen Benutzerebenenzellen 5, 6 und 7 einrichten, kommunizieren.

Die Basisstation 3 kommuniziert mit UEs in dem Bereich der Steuerebenenzelle 2 direkt, wie etwa dem UE 4, das sich nicht in einer Benutzerebenenzelle befindet, und dem UE 5c, das sich in der Benutzerebenenzelle 5 befindet, und die Basisstation 3 kommuniziert mit der Benutzerebenenzelle, z.B. der Benutzerebenenzelle 7 in 1. Eine Kommunikation mit einer Benutzerebenenzelle kann bedeuten, dass die Basisstation 3 mit allen Entitäten innerhalb einer Benutzerebenenzelle kommuniziert, und oder sie kann bedeuten, dass die Basisstation 3 mit dem UE oder der Basisstation kommuniziert, das oder die die jeweilige Benutzerebenenzelle einrichtet.

Aus jener Separation in eine Steuerebenenzelle und Benutzerebenenzellen können zum Beispiel bei manchen Ausführungsformen die folgenden Beispiele implementiert werden.

Zum Beispiel sendet jede Zelle, d.h. jede Steuerebenenzelle 2 und jede Benutzerebenenzelle 5, 6 und 7, ihre eigenen zellenspezifischen Systeminformationen aus, aber die ausgesendeten Systeminformationen müssen nicht die gleichen zwischen unterschiedlichen Zellen sein.

Da zum Beispiel die Steuerebenenzelle die Leitung über die gesamte Steuerebenenfunktionalität übernehmen wird, sollte sie die Steuerinformationen ihrer gesamten Abdeckung (benutzerebenenzugehörige Systeminformationen) neben ihren eigenen zellenspezifischen Zugangsinformationen in den Steuerebenensysteminformationen beinhalten. Daher können die Systeminformationen, die durch die Steuerebenenzelle ausgesendet werden, die folgenden Informationen entweder insgesamt oder in Teilen beinhalten:

  • 1) Benutzerebenenzelle-ID-Liste in dem Steuerebenenzellenbereich, die alle verfügbaren Benutzerebenenzellen auflistet.
  • 2) (gegebenenfalls) Benutzerebenenzellensysteminformationsplanungsinformationen, die eine Planung der Benutzerebenenzellensysteminformationen angeben.
  • 3) (gegebenenfalls) Benutzerebenenreferenzsignalplanungsinformationen.
  • 4) Slice-ID eines jeweiligen Slice und (gegebenenfalls) Steuerebenenzellen- und Benutzerebenenzellenverknüpfung sowie unterstütze Slices (Dienste) von jeder Benutzerebenenzelle.
  • 5) Steuerebenenzellensteuerkanalkonfiguration.
  • 6) Überspringen-von-Systeminformationen-Angabe-Bit, das verwendet wird, um anzugeben, ob das UE das Lesen von Systeminformationen der Benutzerebenenzelle überspringen könnte. Diese Angabe wird von dem Blickwinkel der Steuerebenenzelle für den Fall bereitgestellt, dass sich bestimmte Benutzerebenenzellen ausschalten. Wenn sich manche Benutzerebenenzellen im Ausschaltzustand befinden, könnte das UE das Lesen der Systeminformation von sich ausschaltenden Zellen überspringen und stattdessen zu dem Lesen der entsprechenden Systeminformationen, die durch die Steuerebenenzelle übertragen werden, springen.

Bei manchen Ausführungsformen, insbesondere für die Steuerebenenzelle, ist es hilfreich, die Größe der Systeminformationen klein oder sogar so klein wie möglich zu halten. Daher sind bei manchen Ausführungsformen nur die notwendigen Zugangsinformationen (einschließlich Dienstzugangsinformationen) sowie ihre Verbindung zu den Benutzerebenenzellen enthalten. Wie oben besprochen, können die Systeminformationen der Steuerebenenzelle 2 durch die Basisstation 3, die die Steuerebenenzelle 2 einrichtet, ausgesendet werden.

Für die Benutzerebenenzelle, z.B. die Benutzerebenenzellen 5, 6 und 7 können die übertragenen Systeminformationen neben den herkömmlichen zellenspezifischen Systeminformationen (benutzerebenenspezifische Systeminformationen) die folgenden Informationen insgesamt oder einen Teil davon beinhalten:

  • 1) Verknüpfung mit der Steuerebenenzelle.
  • 2) Datenkanalkonfiguration.
  • 3) Zahlenwerte (mit unterschiedlichen Konfigurationen).
  • 4) Benutzerebenenzellencharakteristiken (lizenziert, nichtlizenziert, geteilte Lizenz, mm-Welle, feste Zelle, bewegende Zelle, UE-Zelle usw.).
  • 5) Unterstütze Wellenformen und ihre Konfigurationen, z.B. FBMC (Filter Bank Multiple Carrier), UFMC (Universal Filtered Multiple Carrier) usw., und ihre Konfigurationen.

Bei manchen Ausführungsformen können die UEs in der Abdeckung des Steuerebenenbereichs der Steuerebenenzelle 2, z.B. die UEs 4, 5–c, 6b–c, 7a–b, sowohl die Steuerebenensysteminformationen als auch die Benutzerebenensysteminformationen empfangen müssen.

Allerdings sendet bei manchen Ausführungsformen zum Beispiel nur die Steuerebenenzelle 2 die Systeminformationen aus, einschließlich Planungsinformationen über die spezifische Benutzerebenenzellensysteminformationsübertragung, d.h. die Planungsinformationen geben an, zu welchen Zeitpunkt die spezifischen Benutzerebenenzellensysteminformationen ausgesendet werden und dementsprechend empfangen werden können. Nachdem das UE die Planungsinformationen empfängt, die in den Systeminformationen enthalten sind, kann es in einen Modus wechseln, bei dem es die entsprechenden (zukünftigen) Benutzerebenenzellensysteminformationen über spezielle Ressourcen der Steuerebenenzelle empfängt.

2 veranschaulicht eine Ausführungsform von RAN 1‘, bei der die Technologie unterschiedlicher Slices implementiert ist.

Bei dem zukünftigen 5G-System können diverse Verwendungsfälle unterstützt werden, z.B. in der Form von (Netz-)Slices. Wie oben erwähnt, ist jedes Slice zum Beispiel mit einer Sammlung logischer Netzfunktionen versehen, die differenzierte Dienstvoraussetzungen unterstützen.

RAN 1‘ ist RAN 1 aus 1 sehr ähnlich, so dass die allgemeine technische Implementierung, die unter Bezugnahme auf 1 besprochen wurde, auch hier gilt. RAN 1‘ weist eine Steuerebenenzelle 2‘, die durch eine Basisstation 3‘ eingerichtet ist, eine erste Benutzerebenenzelle 5‘, die eine Kleinzelle ist und durch eine Slave-Basisstation 5a‘ eingerichtet ist (als Hot-Spot implementiert), eine zweite Benutzerebenenzelle 6‘, die durch eine Slave-Basisstation 6a‘ eingerichtet ist (ebenfalls eine Kleinzelle und als Hot-Spot implementiert) und eine dritte Benutzerebenenzelle 7‘, die durch ein UE 7a‘ eingerichtet ist (implementiert als Smartphone) und die eine virtuelle Zelle ist, auf. Bei jeder der Benutzerebenenzellen 5‘, 6‘ und 7‘ sind mehrere jeweilige UEs 5b‘, 6b‘ und 7b‘ vorhanden.

Die Benutzerzellen befinden sich in unterschiedlichen Slices. Beispielsweise ist die Benutzerebenenzelle 5‘ ein MIoT-Slice (MIot: Massive Internet of Things) und sendet jeweilige MIoT-Systeminformationen aus. Die Benutzerebenenzelle 6‘ ist ein CriC-Slice (CriC: Critical Communication - kritische Kommunikation) und sendet jeweilige CriC-Systeminformationen aus. Die Benutzerebene 7‘ ist ein eMBB-Slice (eMBB: evolved Mobile Broadband) und sendet jeweilige eMBB-Systeminformationen aus. Zudem richtet die Basisstation 3‘ eine Benutzerebenenzelle 8 ein, bei der zwei UEs 8a und 8b vorhanden sind. Die Benutzerebenenzelle 8 befindet sich in dem eMBB-Slice und dem CriC-Slice und sendet dementsprechend eMBB- und CriC-Systeminformationen aus

Von dem Blickwinkel jeder Zelle können eine einzige oder mehrere Slices unterstützt werden und von dem Blickwinkel jedes UEs kann es sich mit einem einzigen Slice genauso wie mit mehreren Slices verbinden, wie in 2 gezeigt ist.

Daher sind die spezifischen Informationen über die Dienste oder Slices in bereitgestellten unterschiedlichen Zellen bei manchen Ausführungsformen in den Systeminformationen enthalten, die durch die Zellen, d.h. die Steuerebenenzellen und die Benutzerebenenzellen, ausgesendet werden. Solche spezifischen Informationen können in Abhängigkeit von den jeweiligen Slices variieren. Die spezifischen Informationen, die in den Systeminformationen enthalten sind, die durch die Steuerebenenzelle und/oder Benutzerebenenzellen ausgesendet werden, können das Folgende (alles oder in Teilen) beinhalten:

  • 1) Mehrfach-Slice-Unterstützung-Angaben, die darüber informieren, ob die jeweilige Zelle mehrere Slices unterstützt.
  • 2) Unterstütze Slices, Slice-Merkmalinformationen (Dienstcharakteristiken, QoS-Parameter und dergleichen).
  • 3) Systeminformationsplanungsinformationen für unterschiedliche Slices.
  • 4) Slice-spezifische Steuer- und Datenkanalkonfiguration, (gegebenenfalls) Slice-spezifische Ressourcenzuweisung (Aufteilung) usw.

Bei einer weiteren Ausführungsform, die auf den Ausführungsformen aus 1 und 2 basiert, sind unterschiedliche Arbeitsmodi bereitgestellt.

Bei dem 5G-System kann das Zellenkonzept in dem Sinn auf einen breiten Bereich ausgeweitet sein, dass die Zelle ein UE (virtuelle UE-Zelle) oder eine sich bewegende Zelle (Bus als ein Beispiel) sein kann. Die Zelle könnte basierend auf dem Benutzerbedarf-(virtuelle UE-Zelle), Immer-ein-(Steuerebenenzelle) oder Gelegentlich-ein/aus-geschaltet-Modus (z.B. manche Benutzerebenenzellen) aktiviert werden. Die Zelle könnte eine feste (z.B. herkömmliche Makrozelle) oder eine mobile (virtuelle UE-Zelle oder sich bewegende Zelle) sein. Die Zelle könnte auf dem lizenzierten, nichtlizenzierten oder geteilten lizenzierten Band arbeiten. Unterschiedliche Arbeitsmodi bringen unterschiedliche Voraussetzungen für die Zusammensetzung von Systeminformationen mit sich, wie es auch oben erklärt wurde.

Wie oben besprochen, könnte die Zelle in einem Ankermodus (Doppelkonnektivität, Trägeraggregation) oder einem unabhängigen Modus arbeiten. Für Zellen, die mit anderen Zellen arbeiten, könnte die Systeminformationsaufteilung zwischen einer Ankerzelle und einer Slave-Zelle wie zuvor für die Steuerebenenzelle und ihre spezifischen Steuerebenenzellensysteminformationen und die Benutzerebenenzelle und ihre spezifischen Benutzerebenenzellensysteminformationen beschrieben sein.

Bei dieser Ausführungsform ist gezeigt, wie die Systeminformationen zwischen Zellen, die sich auf der gleichen Ebene befinden, zum Beispiel Steuerebenenzellen oder Benutzerebenenzelen, zu differenzieren sind.

Bei dieser Ausführungsform wird eine virtuelle UE-Zelle als ein Beispiel verwendet. Die virtuelle Zelle, die möglicherweise bei Bedarf aktiviert wird, z.B. können, wenn das UE eine jeweilige Anfrage an die Steuerebenenzellenbasisstation (Ankerbasisstation) sendet, die Systeminformationen, die durch das UE, das die virtuelle UE-Zelle einrichtet, ausgesendet werden, kann dann die folgenden Informationen enthalten (alle oder in Teilen):

  • 1) Bereitgestellter Diensttyp,
  • 2) Benutzersubskriptionsinfos,
  • 3) Zeitkonfiguration,
  • 4) Statische Ressourcenpool-Konfiguration,
  • 5) Mobilzustand,
  • 6) Abrechnungsinfos,
  • 7) Bandinfos, z.B. lizenziert, nichtlizenziert und geteilt lizenziert,
  • 8) Funkschnittstelleninfos, z.B. LTE, WiFi, Bluetooth usw.,
  • 9) Kommunikationsverkehrbezogene Infos, wie ausgelastete Stunde, Verkehrsbelastung, Stauzustand,
  • 10) Abdeckungsbezogene Infos (z.B. schlechte Abdeckung, was die Systeminformationen für eine Abdeckungserweiterung erfordert).

Mit solchen Systeminformationskonfigurationen ist sie nicht auf eine „Riesenzelle“ (Ankerzelle, von der sie abhängt) angewiesen, um all die dienstbezogenen Systeminformationen zu übertragen, insbesondere an die UEs, die sich in der Abdeckung der virtuellen UE-Zelle befinden. Daher muss auch die „Riesenzelle“ solche dienstbezogenen Systeminformationen nicht in eine Zelle senden, bei der kein Dienstbedarf vorliegt. Bei manchen Ausführungsformen kann eine Zelle in dem zukünftigen 5G-System basierend auf einem jeweiligen Dienst eingesetzt werden. Daher ist es dann zum Beispiel in einer missionskritischen Zelle nicht notwendig, MBMS-(Multimedia Broadcast Multicard Service) oder eMBB-bezogene (eMBB: evolved Mobile Broadband) Systeminformationen auszusenden. Im Gegensatz dazu wird die jeweilige Zelle zum Beispiel nur ihre dienst-/funktionsspezifischen Steuerinformationen in ihren zellenspezifischen Systeminformationen übertragen.

Die folgende Ausführungsform betrifft die Übertragung der Systeminformationen, insbesondere von Systeminformationen, die für die Benutzerebenenzellen und die Steuerebenenzelle spezifisch sind, und sie ist unter Bezugnahme auf 3 und 4 erklärt.

Für die vorliegende Ausführungsform nehmen wir eine Separation des RAN in eine Steuerebene und eine Benutzerebene an, mit einer jeweiligen Steuerebenenzelle, die in 3 und 4 als „Zelle 1“ bezeichnet wird, und zwei Benutzerebenenzellen, die als „Zelle 2 und „Zelle 3“ bezeichnet werden. Die Steuerebenenzelle „Zelle 1“ kann der Steuerebenenzelle 2 aus 1 oben entsprechen, die Benutzerebenenzelle „Zelle 2“ kann der Benutzerebenenzelle 5 oder 6 aus 1 entsprechen und die Benutzerebenenzelle „Zelle 3“ kann der Benutzerebenenzelle 7 aus 1 entsprechen, die beispielhaft eine virtuelle UE-Zelle ist.

Im Folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele beschrieben, die unterschiedliche Ansätze für die Übertragung der geschichteten Systeminformationen, d.h. steuerebenenzellenspezifische und benutzerebenenzellenspezifische Systeminformationen, zeigt.

Bei einem ersten Ansatz werden die geschichteten Systeminformationen auf eine verteilte Art übertragen, wie auch in 3 gezeigt ist.

Die Steuerebenenzelle, wie in dem ersten Abschnitt aus 3 („Zelle 1“) gezeigt, gibt jeweilige Planungsinformationen in den Systeminformationen von ihrer/ihren verknüpften Benutzerebenenzelle(n) an. Diese Systeminformationen einschließlich Planungsinformationen („SI-Planung“) werden periodisch in einem Teilrahmen X ausgesendet.

Jede Benutzerebenenzelle, d.h. „Zelle 2“ in dem mittleren Abschnitt aus 3 und „Zelle 3“ in dem unteren Abschnitt aus 2 überträgt ihre benutzerebenenzellenspezifischen Systeminformationen durch sich selbst. Jede Benutzerebenenzelle kann ihre eigene Planung aufweisen. Bei der Ausführungsform aus 3 übertragt die „Zelle 2“ ihre Systeminformationen in dem Teilrahmen Y und überträgt die „Zelle 3“ ihre Systeminformationen in dem Teilrahmen Z. Die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen beinhalten zum Beispiel dienst- und/oder Slice-spezifische Konfigurationen in der Form von Dienst-/Slice-Konfigurationsdaten. Da die Systeminformationen der Steuerebenenzelle hauptsächlich oder ausschließlich Planungsinformationen enthalten, ist der Signalisierungs-Overhead für die Steuerebenenzelle bei dieser Ausführungsform reduziert. Zudem kann ein Problem durch Versagen eines einzigen Knotens vermieden werden, da die dienst- und Slice-spezifischen Informationen durch jede Benutzerebenenzelle einzeln ausgesendet werden.

Bei einem zweiten Ansatz werden die geschichteten Systeminformationen auf eine zentralisierte Art übertragen, wie in 4 gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform überträgt lediglich die Steuerebenenzelle die Systeminformationen einschließlich sowohl der steuerebenenzellenspezifischen Systeminformationen, die Planungsinformationen beinhalten, als auch der benutzerebenenzellenspezifischen Systeminformationen. Jedoch überträgt die Steuerebenenzelle die benutzerzellenspezifischen Informationen „Zelle-2-SI“ und „Zelle-3-SI“ getrennt von den Steuerebenenspezifischen Systeminformationen „SI & Planung“. Die Planungsinformationen geben zum Beispiel an, wann die jeweiligen benutzerebenenzellenspezifischen Systeminformationen ausgesendet werden.

Das/die UE(s) in der jeweiligen Benutzerebenenzelle muss/müssen nur die Systeminformationen empfangen (verarbeiten), die spezifisch für die jeweilige Benutzerebenenzelle sind, wobei die Zugangsprozedur des UE zu der Benutzerebenenzelle beschleunigt werden kann. Zudem spart dieser Ansatz Ressourcen der Benutzerebenenzelle, da sie ihre benutzerebenenzellenspezifischen Systeminformationen nicht aussenden muss.

Bei manchen Ausführungsformen kann eine virtuelle Zelle ausgeschaltet werden, z.B., weil kein Verkehrsbedarf in ihrem Bereich vorhanden ist. Jedoch könnte stattdessen die Basisstation (z.B. eNodeB) virtuelle-Zelle-bezogene Systeminformationen möglicherweise mit einer längeren Periode aussenden. Falls ein UE dann solche Systeminformationen empfängt und entscheidet, auf die virtuelle Zelle zuzugreifen, wird das UE, das als eine Slave-Basisstation fungiert und die virtuelle Zelle einrichtet, der Basisstation den Bedarf, auf diese virtuelle Zelle zuzugreifen, angeben. Beim Empfang dieser Angabe, die von dem Slave-UE gesendet wurde, wird die Basisstation die virtuelle Zelle aktivieren und kann das UE nach der Aktivierung der virtuellen Zelle auf sie zugreifen. Diese Prozedur kann auch auf das Ausschalten von Kleinzellen (virtuellen Zellen) angewandt werden.

Bei manchen Ausführungsformen werden die zwei oben besprochenen Ansätze gleichzeitig implementiert.

Bei manchen Ausführungsformen kann die Frequenz der Systeminformationsübertragung für Zellen mit der besprochenen Einschalt/Ausschalt-Option oder für die virtuelle UE-Zelle, die bei Bedarf aktiviert wird, gemäß ihrer Aktivität angepasst werden. Die Übertragung der Systeminformationen kann zum Beispiel in Fällen, bei denen keine Aktivität in einer entsprechenden Zelle innerhalb einer vordefinierten Zeitperiode detektiert wird, sogar deaktiviert oder entfernt werden. Solche Informationen werden zum Beispiel in den Planungsinformationen angegeben, die durch die Steuerebenenzelle ausgesendet werden, wie oben besprochen wurde.

Im Folgenden werden Ausführungsformen, die die Systeminformationsübertragung innerhalb einer Schicht betreffen, besprochen.

Innerhalb jeder Schicht, z.B. einer Steuerebenenschicht, einer Benutzerebenenschicht, einer virtuellen UE-Zelle, einer Zelle in unterschiedlichen Slices, wie oben besprochen, kann die Systeminformationsübertragung genauso wie bei manchen Ausführungsformen verbessert werden. Die momentane Systeminformationsübertragung der momentanen LTE basiert allgemein auf der Periodizität von 40 ms (MIB), 80 ms (SIB1, SIB2-19), bis zu 5120 ms (SIB2-19). Zur Zeit ist bei der momentanen LTE ein voller Satz von „wichtigen“ Steuerinformationen in den Systeminformationen enthalten, ohne Berücksichtigung davon, ob solche Informationen für alle der UEs notwendig sind. Um die Systeminformationssignalisierung zu reduzieren und um die UE-Last, die Systeminformationen zu empfangen, zu verringern, können die folgenden zwei Ansätze bei manchen Ausführungsformen implementiert werden.

Bei einem ersten Ansatz werden die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen separiert oder aufgeteilt.

Zum Beispiel beinhalten die Steuerebenenzellensysteminformationen Planungsinformationen, wie oben besprochen, wobei das Planungsmuster der benutzerebenenzellenspezifischen Systeminformationen unwahrscheinlich geändert gehalten werden würde und dementsprechend als statische Systeminformationen vorkonfiguriert werden kann, während das angenommene Planungsmuster wahrscheinlich angepasst wird und dementsprechend Teil der halbstatischen Systeminformationen sein wird. Des Weiteren werden eine Zellfrequenzkonfiguration, eine Bandbreitenkonfiguration, eine Funkressourcenkonfiguration (für die angenommen wird, dass unterschiedliche Parametersätze in zukünftigen System unterstützt werden können), Zahlenwertkonfigurationen (Subträgerbeabstandung, CP-Länge) unverändert verbleiben und dementsprechend Teil der statischen Systeminformationen sein. Allerdings werden die spezifischen Konfigurationen zum Annehmen angepasst und werden dementsprechend Teil der halbstatischen Systeminformationen sein.

Des Weiteren ist die Konfiguration zellenspezifisch (Makrozellenbereich für Makrozelle, Kleinzellenbereich für Kleinzelle, Virtuelle-Zelle-Bereich für virtuelle Zelle). Allerdings kann die Konfiguration mit der Benutzerdifferenzierung benutzer- oder benutzergruppenspezifisch sein. Dementsprechend kann zum Beispiel für eine virtuelle UE-Zelle eine Liste von vorkonfigurierten Ressourcenpools vorhanden sein, der durch die Basisstation zugewiesen wird, was als statische Systeminformationen behandelt werden könnte, allerdings wird die spezifische Verwendung des Ressourcenpools durch die virtuelle Zelle selbst entschieden und wird dementsprechend als halbstatische Systeminformationen behandelt.

Dann kann für die statischen Systeminformationen bei manchen Ausführungsformen eine relativ längere Übertragungs- oder Aussendungsperiode, z.B. 5120 ms oder sogar länger, verwendet werden, während für die halbstatischen Systeminformationen eine kürzere Übertragungs- oder Aussendungsperiode verwendet werden kann, die sogar auf dem Funkrahmen- oder Unterrahmenniveau liegen kann. Da bei den halbstatischen Systeminformationen nur manche Angaben aufgenommen werden, wie oben besprochen, könnte die Signalisierungsmenge reduziert sein oder könnte sogar sehr klein sein.

Bei einem zweiten Ansatz ist bei manchen Ausführungsformen eine Benutzerdifferenzierung zum Empfangen der Systeminformationen bereitgestellt. Ein Benutzer (d.h. ein Benutzergerät) kann unterschiedliche Voraussetzungen für die Systeminformationen aufweisen. Zum Beispiel können die UEs in einem verbundenem RRC-Zustand und einem sogenannten begrenzten RRC-Zustand, bei dem nur ein Teil der Funktionalitäten/Konfigurationen in einem herkömmlichen RRC-Zustand durch das UE durchgeführt wird, unterschiedliche Konfigurationen aufweisen. Beispielsweise braucht wenigstens ein UE in dem begrenzte RRC-Verbindungszustand nicht die Funkressourcenkonfiguration für die Datenübertragung. Jedoch unterstützt das momentane LTE-System die UE-Differenzierung bei einer Systeminformationsübertragung und einem Systeminformationsempfang (eine einzige SI-RNTI (System Information Radio Network Temporary Identiy) nicht für alle UEs). Manche spezifische SI-RNTI (oder unterschiedliche Ressourcen), unterschiedliche CRC-Masken (CRC: Cycled Redundancy Check) oder Datentags für unterschiedliche Gruppen von UEs könnten vordefiniert sein. Wenn das UE in eine bestimmte Gruppe eintritt, könnten das UE dann beginnen, unterschiedliche Sätze an Systeminformationen zu empfangen. Von der Zellenseite müssen in diesem Fall ebenfalls unterschiedliche Sätze an Systeminformationen gemäß unterschiedlichen Gruppen gesendet werden. Die Gruppenkriterien könnten ebenso auf Diensten basieren, z.B. eMBB, mCIoT (massive Cellular Internet of Things) usw. Da bei manchen Ausführungsformen die bekannte nichtorthogonale Übertragungstechnologie eingeführt wird, ist es möglich, die Systeminformationen von unterschiedlichen Benutzergruppen auf den gleichen Ressourcen zu übertragen, indem die nichtorthogonale Übertragungstechnologie verwendet wird.

Im Folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele beschrieben, die zwei oben besprochene Ansätze verwenden und die die Benutzerdifferenzierung in einem Dienst in Bezug auf die Systeminformationen realisieren.

Bei einem ersten Ausführungsbeispiel beinhalten die ausgesendeten Systeminformationen Informationen über die bereitgestellten Dienste, z.B., dass die Zelle eMBB oder massive MTC (Machine Type Communication) oder beides oder dergleichen unterstützen wird. Basierend auf diesen Informationen entscheidet das UE, das die Systeminformationen empfängt, ob eine Notwendigkeit besteht, auf die Zelle zuzugreifen, bevor die Dienstanfrage gesendet wird. Diese Lösung ist insbesondere hilfreich für die oben besprochenen geschichteten Systeminformationen, das heißt, das UE weiß von den Steuerebenenzellensysteminformationen (die Steuerebene wird Slice-Informationen jeder Benutzerebenenzelle aussenden), ob die Benutzerebenenzelle und welche Benutzerebenenzelle den geforderten Dienst bereitstellen wird, sogar bevor das UE auf jene jeweilige Benutzerebenenzelle, die den geforderten Dienst bereitstellt, zugreift.

Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel wird angenommen, dass eine Zelle das Wissen darüber, welche Arten von Diensten auf der UE-Seite erwartet oder gefordert sind und/oder werden. Dies ist bei manchen Ausführungsformen durch Durchführen einer Benutzerverhaltensvorhersage auf der Basis von historischen Daten realisiert und/oder das UE wird eine jeweilige Dienstanfrage an die Zelle senden. Dann wird die Zelle die verwandten dienstspezifischen Systeminformationen entsprechend senden/anpassen. Für diese Systeminformationsübertragung wird die Zelle die jeweiligen Systeminformationen an alle UEs aussenden, falls alle der UEs in der Zelle einen spezifischen Dienst fordern, einen Groupcast der Systeminformationen durchführen, z.B. an eine Gruppe von UEs, die den speziellen Dienst fordern, oder eine dedizierte RRC-Signalisierung für ein spezifisches UE oder eine kleine Anzahl an UEs bereitstellen, insbesondere in Fällen, bei denen spezielle Konfigurationen für diese UEs verfügbar sind. Die Übertragungsressourcen könnten mit Systeminformationen für andere UEs mit den oben erklärten Verfahren gemultiplext werden. Mit diesem Verfahren könnten die Systeminformationen bei Bedarf gesendet werden und dementsprechend kann eine Immer-ein-Systeminformationsübertragung vermieden werden.

Bei manchen Ausführungsformen werden mit der vorgeschlagenen Separation von statischen Systeminformationen und halbstatischen Systeminformationen nur die notwendigen Steuerinformationen in die Systeminformationen aufgenommen und ist ihre Periodizität für die wahrscheinlich geänderten Systeminformationen sehr kurz. Bei manchen Ausführungsformen sind die mit den Systeminformationen zu übertragenden spezifischen Ressourcen vordefiniert und dementsprechend wird keine spezielle Aktion benötigt, um eine beliebige Änderungsbenachrichtigung zu senden oder zu empfangen.

Im Folgenden wird ein Verfahren 30 unter Bezugnahme auf 5 erklärt, das durch eine Ankerbasisstation, z.B. die Basisstation 3(‘) aus 1 und 2, durch eine Slave-Basisstation, wie etwa das UE 5a(‘), 6a(‘), 7a(‘) aus 1 und 2, oder eine virtuelle Zelle, wie etwa die virtuelle Zelle 7(‘) aus 1 und 2, die hier beschrieben sind, durchgeführt werden. Die verschiedenen Inhalte der Systeminformationen (ankerzellen-/steuerebenenzellenspezifisch und Slave-Zelle-/benutzerebenenzellenspezifisch) werden nicht wiederholt und es wird in diesem Zusammenhang vollständig auf die obige Beschreibung verwiesen.

Bei 31 werden die Systeminformationen („SI“) in ankerzellenspezifische Informationen (z.B. steuerebenenzellenspezifische Informationen) und Slave-Zelle-spezifische Informationen (z.B. benutzerebenenzellenspezifische Informationen) aufgeteilt, wie oben besprochen wurde.

Bei 32 werden die Slave-Zelle-Systeminformationen und bei 33 die Ankerzellensysteminformationen ausgesendet, wie oben besprochen wurde.

Bei 34 werden die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen aufgeteilt, wie oben besprochen wurde.

Die statischen Systeminformationen werden bei 35 mit einer ersten Periodizität ausgesendet und die halbstatischen Systeminformationen werden bei 36 mit einer zweiten Periodizität ausgesendet, wobei die erste Periodizität größer als die zweite Periodizität ist, wie oben besprochen wurde.

Bei 37 wird, wie oben besprochen, ein Benutzergerätebedarf auf der Basis von historischen Daten vorhergesagt.

Die Reihenfolge der Merkmale 3137 kann sich bei unterschiedlichen Ausführungsformen unterscheiden und kann frei gewählt werden. Zudem beinhalten andere Ausführungsformen des Verfahrens nur einen Teil der Merkmale 3137.

Im Folgenden wird ein Verfahren 40 unter Bezugnahme auf 6 erklärt, welches durch ein Benutzergerät durchgeführt werden kann, das Systeminformationen von einer Ankerbasisstation (Ankerzelle) und/oder einer Slave-Basisstation (Slave-Zelle) empfängt, wie etwa die UEs 5b’, 6b, c, 6b’, 7b, 7b’, 8a und 8b aus 1 und 2. Die verschiedenen Inhalte der Systeminformationen (ankerzellen-/steuerebenenzellenspezifisch und Slave-Zelle-/benutzerebenenzellenspezifisch) werden nicht wiederholt und es wird in diesem Zusammenhang vollständig auf die obige Beschreibung verwiesen.

Bei 41 werden Ankerzellensysteminformationen („SI“) und Slave-Zelle-Systeminformationen empfangen, wie oben besprochen wurde. Wie besprochen, können die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen unterteilt werden.

Bei 42 werden dienstbezogene Informationen aus den Ankerzellensysteminformationen und/oder den Slave-Zelle-Systeminformationen gelesen und kann das Benutzergerät, wie oben besprochen, auf der Basis der dienstbezogenen Informationen entscheiden, ob es auf eine spezielle Zelle zugreift oder nicht.

Bei 43 werden Planungsinformationen aus den Ankerzellensysteminformationen und/oder den Slave-Zelle-Systeminformationen gelesen, wie oben besprochen wurde.

Bei 44 wird eine Anfrage zum Empfangen von Systeminformationen, z.B. virtueller zellenspezifischer Systeminformationen, wie oben besprochen, gesendet.

Bei 45 werden Benutzergerätedaten zur Vorkonfiguration gesendet, wie oben besprochen wurde.

Manche Ausführungsformen konzentrieren sich auf Systeminformationsübertragung/-empfang in dem zukünftigen 5G-Kommunikationssystem. Mit dem vorgeschlagenen Schema wird der Signalisierungs-Overhead zum Übertragen von Systeminformationen bei manchen Ausführungsformen reduziert und wird die Systeminformations-Übertragung/Empfang-Effizienz verbessert, wie auch im Folgenden erklärt wird.

Wie auch oben besprochen, kann der UE-Zugriff auf eine Zelle, die den Dienstvoraussetzungen des UE entspricht, beschleunigt werden. Bei einer herkömmlichen Zugangsprozedur wird das UE keinerlei Informationen über die bereitgestellten Dienste in der Zelle aufweisen. Nur nach dem Zugreifen auf die Zellen und nachdem eine Dienstanfrage gesendet wurde, würde das UE wissen, ob die Dienstvoraussetzung erfüllt wird oder nicht. Bei 5G und dementsprechend bei manchen Ausführungsformen werden manche Zellen, wie oben besprochen, nur für bestimmte Dienste eingesetzt/aktiviert. Mit den hier beschriebenen Lösungen werden dienstbezogene Informationen innerhalb der Systeminformationen ausgesendet. Dann könnte das UE nach dem Lesen solcher dienstbezogenen Informationen entscheiden, ob ein Bedarf besteht, auf diese Zelle zuzugreifen oder nicht. Des Weiteren könnte das UE bei den wie hier beschriebenen geschichteten Systeminformationen aus den steuerebenenzellenspezifischen Systeminformationen (die Steuerebene wird Slice-/Dienstinformationen jeder Benutzerebenenzelle aussenden, wie oben besprochen wurde) wissen, ob die Benutzerebenenzelle und welche Benutzerebenenzelle die erfüllten oder benötigten Dienste bereitstellen wird, sogar bevor irgendwelche Systeminformationen dieser spezifischen Benutzerebenenzelle gelesen werden.

Wie besprochen, kann die Reduzierung des Signalisierungs-Overheads einer Zelle durch Ausschalten der Systeminformationsübertragung in manchen Zellen, zum Beispiel falls diese Zelle ausgeschaltet/deaktiviert ist, realisiert werden. Für die ausgeschaltete/deaktivierte Zelle werden die Systeminformationen stattdessen mit ihrer Ankerzelle/Steuerebenenzelle, aber mit einer längeren Periode gesendet. Für die Systeminformationen in jeder Schicht werden die Informationen in statische und halbstatische Informationen unterteilt, die mit unterschiedlichen Periodizitäten gesendet werden können, wie oben besprochen wurde. Die halbstatischen Systeminformationen, die mit einer kürzeren Periode gesendet werden, enthalten nur eine geringe Menge an Daten. Die statischen Systeminformationen, die mehr Ressourcen belegen, werden mit einer längeren Periode gesendet. Zudem reduziert die oben besprochene Benutzerdifferenzierung zum Realisieren einer Bei-Bedarf-Systeminformationsübertragung anstelle von Immer-ein-Systeminformationen die Anzahl an Übertragungen. Nach dem Detektieren und/oder Vorhersagen der Dienstvoraussetzungen eines UE, wird die Zelle jeweilige Informationen an die UEs aussenden (falls alle der UEs in der Zelle einen speziellen Dienst fordern), durch einen Groupcast übermitteln (für eine Gruppe von UEs) oder mit einer dedizierten RRC-Signalisierung bereitstellen (für ein UE oder eine kleine Anzahl an UEs, insbesondere in Fällen, bei denen spezielle Konfigurationen für diese UEs existieren), wie oben besprochen wurde.

Zweiter Teil – Verbindungsorientierte und verbindungslose Kommunikation für eine virtuelle Zelle

Im Folgenden wird der zweite Teil der vorliegenden Offenbarung besprochen, der verbindungsorientierte und verbindungslose Kommunikation für eine virtuelle Zelle, wie etwa eine wie oben besprochene virtuelle Zelle, betrifft. Die folgenden Ausführungsformen dieses Teils können in Kombination mit den Ausführungsformen des ersten Teils, wie oben besprochen, implementiert werden und/oder die Ausführungsformen können alleine implementiert werden.

Zudem wurde das Mobiltelekommunikationssystem mit seinen Komponenten, seiner Anker(Steuerebene)-Basisstation, seiner Slave(Benutzerebene)-Basisstation, seiner virtuellen Zelle, seinem Benutzergerät usw., oben bereits besprochen (siehe auch 1 und 2 mit zugehöriger Beschreibung, wobei ein RAN1 und RAN 1‘ beschrieben wurden). Natürlich gilt die Offenbarung des ersten Teils vollständig für den zweiten Teil.

Bei momentanen LTE-Systemen, wie etwa oben besprochenen, wird das verbindungsorientierte Protokoll in der Funkschnittstelle angenommen, z.B. wird der Funkträger zwischen dem UE und der Basisstation, d.h. eNodeB, eingerichtet.

Ein solches Einrichten in momentanen LTE-Systemen erhöht möglicherweise nicht nur den Signalisierungs-Overhead, sondern könnte auch eine zusätzliche Aufbauzeit zum Übertragen von Daten auferlegen. Für das Zellensystem der nächsten Generation, wie etwa 5G, wird besprochen, Netz-Slicing, wie oben besprochen, einzuführen, gemäß dem das Netz eine Vielzahl von Diensttypen, zum Beispiel mit unterschiedlicher Dienstqualität („QoS“: Quality of Service) dynamisch bereitstellen kann. In diesem Sinn kann bei manchen Ausführungsformen eine gewisse Behandlung von Funkzugangstechnologie erforderlich sein. Die Einführung von sogenannter verbindungsloser Kommunikation kann in zukünftigen Kommunikationssystemen verwendet werden, was als ein komplementäres Schema zu verbindungsorientierter Kommunikation behandelt werden könnte.

Bei manchen Ausführungsformen werden die folgenden Probleme (wenigstens teilweise) adressiert.

  • (1) Die Kombination von verbindungsorientierter und verbindungsloser Kommunikation als ein Ganzes.
  • (2) Verbesserung von QoS in verbindungsloser Kommunikation.
  • (3) Differenzierung von verschiedenen QoS-Anforderungen in unterschiedlichen Schemata.
  • (4) Adressieren des Mobilitätsproblems von sowohl der virtuellen Zelle als auch des UE in unterschiedlichen Schemata.

Durch Berücksichtigen der obigen Herausforderungen werden die verbindungsorientierte und verbindungslose Kommunikation für eine virtuelle Zelle bei manchen der im Folgenden beschriebenen Ausführungsformen implementiert.

Um auf unterschiedliche QoS-Dienstvoraussetzungen einzugehen, wird eine kombinierte verbindungsorientierte und verbindungslose Kommunikation auf der Zugangsverbindung des UE und einer virtuellen Zelle, wie etwa der virtuellen Zelle 7 und 7‘ aus 1 und 2 oben, bei den folgenden Ausführungsformen implementiert. Dienste, die eine häufige Übertragung und/oder eine QoS-Garantie erfordern, können die verbindungsorientierte Kommunikation annehmen. Andererseits werden Dienste, die eine nicht häufige Übertragung und/oder eine niedrige QoS-Garantie erfordern, die verbindungslose Kommunikation annehmen.

Manche Ausführungsformen betreffen die Prozedur oder das Verfahren für „MO“-Daten (MO: Mobil Originating) und „MT“-Daten (MT: Mobile Termination) von verbindungsloser Kommunikation, mit Berücksichtigung des allgemein bekannten Schemas von genehmigungsbasiertem und genehmigungsfreien Zugang. Um eine Dienstkontinuität aufrechtzuerhalten, wenn sich das UE und/oder die virtuelle Zelle bewegen, wird ein UE-Kontexttransfer bei manchen Ausführungsformen eingeführt, indem unterschiedliche Handover-Szenarien berücksichtigt werden.

Allgemein würde das Einsetzen/die Aktivierung einer virtuellen Zelle verschiedenen Szenarien folgen, wie ebenfalls oben beschrieben worden ist, zum Beispiel Aktivieren einer virtuellen Zelle in einem Hot-Spot-Bereich, um Live-Videodienste zu verbessern, die einen hohen Durchsatz und eine QoS-Garantie erfordern, oder Aktivieren einer virtuellen Zelle, um tragbare Vorrichtungen zu unterstützen, was die Übertragung von kleinen/großen Datenpaketen mit geringerer Frequenz erfordert.

Typische Dienste, die bei manchen Ausführungsformen durch eine virtuelle Zelle bearbeitet werden, sind folgende, wie auch oben angegeben ist:

  • (1) Häufige Übertragung sowie hohe QoS-Anforderungen, möglicherweise mit hohen Datenvolumen.
  • (2) Nicht häufige Übertragung mit niedrigen QoS-Anforderungen, und möglicherweise mit niedrigem/mittlerem Datenvolumen.

Manche Ausführungsformen konzentrieren sich auf eine Verbindung zwischen der virtuellen Zelle und dem UE, was auch als Virtuelle-Zelle-UE-Verbindung bezeichnet wird oder kurz als Zugangsverbindung bezeichnet wird. Jeder (Funk-)Träger ist mit spezifischen QoS-Parametern verknüpft, weswegen der Träger eine Rolle bei der QoS-Steuerung spielt. Die Verbindungsorientierte Kommunikation wird hauptsächlich als die funkträgerorientierte Kommunikation bezeichnet, was bedeutet, dass es bei manchen Ausführungsformen eine Funkträger-Einrichtungs/Wartungs/Freigabe-Prozedur auf der Zugangsverbindung geben wird. Andererseits wird die verbindungslose Kommunikation als (funk-)trägerlos bezeichnet, da es in diesem Fall keinen (Daten-)Funkträger auf der Zugangsverbindung geben wird.

Wie oben angegeben, werden sowohl die verbindungsorientierte als auch die verbindungslose Kommunikation angenommen, um diverse Dienste auf einer Zugangsverbindung zu unterstützen. Zusammengefasst ist das allgemeine Prinzip bei manchen Ausführungsformen Folgendes, wie auch oben angegeben ist:

  • (1) Dienste, die eine häufige Übertragung und/oder eine QoS-Garantie erfordern, werden die verbindungsorientierte Kommunikation annehmen.
  • (2) Andererseits werden Dienste, die eine nicht häufige Übertragung und/oder eine niedrige QoS-Garantie erfordern, die verbindungslose Kommunikation annehmen.

Bei manchen Ausführungsformen werden unterschiedliche Nachrichtenschemata zum Senden von kleinen/großen nicht häufigen Daten in dem verbindungslosen (Kommunikations-)Modus angenommen.

Das verbindungslose Konzept wurde in TR23.720 von 3GPP, „Technical Specification Group Services and System Aspects; Architecture enhancements for Cellular Internet of Things” vorgeschlagen, siehe zum Beispiel Release 13.

Mit dem Schema für verbindungslose Kommunikation, wie in TR23.720, insbesondere Figur 6.3.1.2-1, vorgeschlagen, wird das UE unmittelbar zu dem IDLE(inaktiv)-Zustand zurückgehen, nachdem es die Daten auf einer RACH-Signalisierung (RACH: Random Accesss CHannel) gesendet hat. Dies ist unterschiedlich für die herkömmliche Prozedur, bei der das UE nach einer erfolgreichen RACH- und RRC-Verbindungseinrichtung in einen sogenannten RRC-CONNECTED-Zustand (RRC: Radio Resource Control) eintritt.

In TR23.270 wird weder die Kombination von verbindungsorientierter und verbindungsloser Kommunikation zur Datenübertragung sowie ihr Einfluss auf den Zustandsübergang nicht bedacht noch ist eine ausführliche RACH-Nachricht ausgearbeitet und außerdem ist ein genehmigungsfreies RACH-Schema nicht bedacht.

Die Situation, wie sie sich aus der Kombination von verbindungsfreier und verbindungsorientierter Kommunikation ergibt und die jeweilige UE-Zustandsübergänge bei manchen Ausführungsformen sind in 7 veranschaulicht.

Auf der linken Seite von 7 wird angenommen, dass sich das UE in einem sogenannten VC_RCC_IDLE-Zustand befindet, d.h. das UE ist eine virtuelle Zelle („VC“) und wartet auf die Durchführung einer RCC-Verbindungseinrichtung.

Das UE erkennt, wann sie Daten zu senden hat und entscheidet, zum Beispiel basierend auf der Anwendungsschicht, die durch einen jeweiligen Dienst verwendet wird, der eine Datenübertragung fordert, welchen Typ von Prozedur es durchführen sollte.

Falls das UE bestimmt, dass die Datenübertragung von einem Typ ist, der unter die häufige Übertragung und/oder QoS-Garantie-Datenübertragung fällt, wird das UE die RRC-Verbindungseinrichtungsprozedur initiieren (Pfeil „Verbindungsorientiert, VC_RCC einr.“ in 7), z.B. RACH mit einer RRC-Verbindungsanfragenachricht in Nachricht 3, und geht dann zu einem VC_RRC_CONNECTED-Zustand über, wie es typisch für die verbindungsorientierte Kommunikation ist. In dem Fall, dass sich das UE in dem VC_RRC_CONNECTED-Zustand befindet, wird es die Daten direkt mit dem eingerichteten Träger übertragen.

Falls das UE bestimmt, dass die Datenübertragung von einem Tyl ist, der unter die nicht häufige Übertragung und/oder Niedrige-QoS-Garantie-Datenüberträgt fällt, wird das UE eine RACH-Prozedur initiieren, um die Daten ohne eine VC-RRC-Verbindungseinrichtungsprozedur, zum Beispiel von der Prozedur in Figur 3.4.1.2-1 aus TR23-720, zu senden, und, nachdem es die Daten erfolgreich gesendet hat, wird es zu dem VC_RRC_IDLE-Zustand zurückgehen, was durch die jeweilige Schleife auf der linken Seite von 7 angegeben ist.

Vor einer ausführlicheren Beschreibung dieser und anderer Ausführungsformen werden einige allgemeine Aussagen über die Ausführungsformen getroffen.

Manche Ausführungsformen betreffen eine Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem (LTE oder dergleichen, 5G, wie oben besprochen), wie auch oben (auch in dem ersten Teil) besprochen wurde. Die Basisstation beinhaltet eine Schaltungsanordnung, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät des Mobiltelekommunikationssystems und wenigstens einer virtuellen Zelle des Mobiltelekommunikationssystems zu kommunizieren. Die Schaltungsanordnung ist ferner dazu konfiguriert, Zuordnungsinformationen von Zuordnungsinformationen zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems aufzuzeichnen.

Obwohl hier im Folgenden Merkmale beschrieben werden, die durch eine Schaltungsanordnung durchzuführen sind, können, wie oben bereits erwähnt wurde, die gleichen Merkmale Teil eines Verfahrens sein, das zum Beispiel durch eine Schaltungsanordnung, wie etwa die Schaltungsanordnung der Basisstation, die Schaltungsanordnung einer virtuellen Zelle (siehe Beschreibung weiter unten) und/oder die Schaltungsanordnung eines Benutzergerätes (siehe weiter unten), durchgeführt werden kann.

Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert ist, die Zuordnungsinformationen an eine virtuelle Zelle zu senden. Sie kann dazu konfiguriert sein, Kontextinformationen eines Benutzergerätes zu empfangen, das von einer virtuellen Zelle zu der Basisstation zurückfällt, wobei die Kontextinformationen eine dedizierte Funkträgerkonfiguration und/oder eine Signalisierungsfunkträgerkonfiguration und/oder eine Benutzergerätidentität und/oder eine Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und/oder Zufallszugangskanalressourceninformationen beinhalten. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, eine andauernde Kommunikation des Benutzergerätes fortzusetzen, z.B., wenn das Benutzergerät die momentane virtuelle Zelle und/oder die momentane Basisstation verlässt. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert sein, Daten der andauernden Kommunikation in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder einer verbindungsorientierten Kommunikation befindet, durch einen Radioträger oder direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems zu senden.

Manche Ausführungsformen betreffen eine virtuelle Zelle, wie etwa eine hier beschriebene, die mit einer Basisstation eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist. Die Basisstation ist dazu konfiguriert, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren. Die virtuelle Zelle beinhaltet eine Schaltungsanordnung, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation und/oder wenigstens einer weiteren virtuellen Zelle zu kommunizieren. Die Schaltungsanordnung ist ferner dazu konfiguriert, Zuordnungsinformationen von Zuordnungsinformationen zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems aufzuzeichnen. Die Schaltungsanordnung kann ferner dazu konfiguriert ist, die Zuordnungsinformationen von der Basisstation zu empfangen. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, Kontextinformationen von einem Benutzergerät zu empfangen, die wenigstens eines von Folgendem beinhalten: eine dedizierte Präambel, eine ausgewählte Präambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einen Zufallszugangsressourcenpool. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, Daten direkt von einem Benutzergerät gemäß einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur zu empfangen und eine positive oder negative Bestätigung zu übertragen. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder einer verbindungsorientierten Kommunikation befindet, Daten durch einen Radioträger zu senden oder Daten direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems zu senden. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, von dem Benutzergerät empfangene Daten an das Kernnetz des Mobiltelekommunikationssystems gemäß den Zuordnungsinformationen weiterzuleiten. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, Daten an ein Benutzergerät zu senden, die in einer Paging-Nachricht verkapselt sind. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, Kontextinformationen einer andauernden Kommunikation eines Benutzergerätes an eine virtuelle Zielzelle oder Zielbasisstation zu senden, wobei die Kontextinformationen wenigstens eines von Folgendem beinhalten: eine dedizierte Funkträgerkonfiguration, eine Signalisierungsfunkträgerkonfiguration, eine Benutzergerätidentität, eine Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und Zufallszugangskanalressourceninformationen.

Manche Ausführungsformen betreffen ein Benutzergerät, das mit einer Basisstation und einer virtuellen Zelle eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist. Die Basisstation ist dazu konfiguriert, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren. Die virtuelle Zelle ist dazu konfiguriert, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation zu kommunizieren. Das Benutzergerät beinhaltet eine Schaltungsanordnung, die dazu konfiguriert ist, Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus auf der Basis von Datencharakteristiken von zu übertragenden Daten zu übertragen, die angeben können, ob die Daten auf der Basis einer verbindungslosen Kommunikation oder einer verbindungsorientierten Kommunikation zu übertragen sind. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, in einer verbindungslosen Kommunikation Kontextinformationen zu übertragen, die wenigstens eines von Folgendem beinhalten: eine dedizierte Präambel, eine ausgewählte Präambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einen Zufallszugangsressourcenpool. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, Daten direkt an eine virtuelle Zelle auf der Basis einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur in einer verbindungslosen Kommunikation zu übertragen und eine positive oder negative Bestätigung zu empfangen. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, Daten in einer Paging-Nachricht zu empfangen. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten, wobei die Datencharakteristiken eine häufige Übertragung und/oder eine hohe (erste) Dienstqualitätsgarantie angeben können, eine Funkressourcensteuerungsverbindungseinrichtungsprozedur zu initiieren und dann zu einem verbundenen Zustand überzugehen. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten, wobei die Datencharakteristiken eine nicht häufige Übertragung und/oder eine niedrige (zweite) Dienstqualitätsgarantie anzeigen können, eine Zufallszugangskanalprozedur zum Senden der Daten zu initiieren, ohne eine Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerungsverbindungseinrichtungsprozedur durchzuführen. Eine zweite Dienstqualitätsgarantie kann niedriger als die erste Dienstqualitätsgarantie sein. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, beim Abschließen der Datenübertragung zurück zu einem Inaktivstatus zu gehen. Die Schaltungsanordnung kann dazu konfiguriert sein, in dem Fall, dass sich das Benutzergerät in einem Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerung-verbunden-Zustand befindet, die Daten direkt mit eingerichteten Trägern zu übertragen.

Im Folgenden werden mehrere Ausführungsformen zum Implementieren der UE-Übergänge, wie in 7 gezeigt und oben besprochen, ausführlicher besprochen.

Der folgende Abschnitt beginnt mit Ausführungsformen, die die mobil ausgehenden Daten betreffen.

MO-Daten (Mobile Originating – mobil ausgehend)

Zuerst wird der Fall besprochen, dass das UE Daten auf der RACH-Signalisierung sendet, wenn es auf eine virtuelle Zelle zugreift.

Im Folgenden wird die herkömmliche RACH-Prozedur unter Bezugnahme auf 8 betrachtet.

8 veranschaulicht Nachrichten, die während der RACH-Prozedur zwischen dem UE (linke Seite) und der VC (virtuelle Zelle, rechte Seite) gesendet werden, namentlich eine erste Nachricht Msg 1 von dem UE an die VC, eine zweite Nachricht Msg 2 von der VC an das UE und eine dritte Nachricht Msg 3 von dem UE an die VC einschließlich der Datenübertragung.

Zuerst wird die Msg 1 von dem UE an die VC besprochen.

Das UE, das Daten an das Netz senden will und das sich in dem VC_RRC_IDLE-Zustand befindet, wird bei dieser Ausführungsform eine erste Nachricht Msg 1 an die VC senden, wobei die Nachricht Msg 1 eine RA-Präambel (RA: Random Access: Zufallszugang) beinhaltet. Das UE sendet eine Datenübertragungsanfrage in der Nachricht 1 des RACH an die VC, die angibt, dass dies eine verbindungslose Kommunikation ist.

Das Senden der Nachricht 1 kann bei manchen Ausführungsformen auf einem konkurrenzlosen Schema basieren und kann bei anderen Ausführungsformen auf einem konkurrenzbasierten Schema basieren.

Bei dem konkurrenzlosen Schema gibt es, wie der Name nahelegt, keine Konkurrenz zwischen unterschiedlichen UEs, die jeweilige Nachrichten Msg 1 senden. Für die Ressourcen, auf denen das UE die Anfrage senden wird, wird die virtuelle Zelle die dedizierte Präambel und/oder RACH-Ressourcen in der Form von zum Beispiel einem PRACH-Konfigurationsindex (PRACH: Physical Random Access CHannel) und einem PRACH-Maskenindex (zusammen mit der Angabe, dass er für einen verbindungslosen RACH ist) angeben, um die Kollision zwischen unterschiedlichen anfragenden UEs zu vermeiden.

Bei dem konkurrenzbasierten Schema könnte die virtuelle Zelle als eine Alternative einen Satz an PRACH-Ressourcen nur für eine verbindungslose Kommunikation reservieren, um die PRACH-Ressourcen für normale Kommunikationen zu separieren, oder stattdessen eine Gruppe von Präambeln reservieren. Eine virtuelle Zelle und/oder die (Anker- oder Steuerebenen-)Basisstation, z.B. eNodeB, sendet Reservierte-Ressourcen-Informationen in den Systeminformationen aus oder informiert die UEs mit einer dedizierten Signalisierung. All die UEs, die die jeweilige verbindungslose Kommunikationsanfrage senden wollen, werden miteinander um diese reservierten Ressourcen konkurrieren. Die Gründe, einen getrennten PRACH aufzuweisen, bestehen bei manchen Ausführungsformen zuerst darin, in dem Fall, dass das UE gleichzeitig eine verbindungslose und eine verbindungsorientierte Kommunikation aufweist, den separaten PRACH von dem normalen RACH zu unterscheiden. Ein zweiter Grund besteht darin, die Kollision mit dem normalen RACH zu reduzieren. Bei manchen Ausführungsformen zeigt bei der Anfrage von Msg 1 jedes UE seine Identität an, enthält z.B. seine Identität in der Anfragenachricht Msg 1, verwürfelt die Nachricht mit seiner Identität, enthält einen speziellen Nachrichten-Tag oder dergleichen. In der Anfragenachricht Msg 1 kann die Datenpaketgröße oder die QoS-Anforderung ebenso enthalten sein, so dass das Netz entscheidet, ob die verbindungslose Kommunikation angemessen ist oder nicht.

Zusammengefasst wird die Msg 1 bei manchen Ausführungsformen das Folgende enthalten: eine Präambel und/oder eine PRACH-Ressource, gegebenenfalls eine Verbindungslosangabe, eine UE-Identität (zur Konkurrenzauflösung), eine Datenpaketgröße und/oder eine QoS-Anforderung usw.

Als Nächstes wird die Nachricht 2 von der virtuellen Zelle an das UE (RA-Antwort) besprochen.

Nachdem die virtuelle Zelle die Übertragungsanfrage empfangen hat, wird sie (gegebenenfalls) die Genehmigung an das UE senden.

Auch hier betreffen manche Ausführungsformen das konkurrenzlose Schema und das konkurrenzbasierte Schema.

Bei Ausführungsformen, die das konkurrenzlose Schema einsetzen, wird die virtuelle Zelle eine Genehmigung an das UE als Reaktion auf die Nachricht Msg 2 senden, nachdem sie die Anfragenachricht Msg 1 von dem UE empfangen hat.

Bei Ausführungsformen, die das konkurrenzbasierte Schema einsetzen, wird in Fällen, bei denen die virtuelle Zelle die Nachricht Msg 1 detektiert, die auf den reservierten PRACH-Ressourcen gesendet wird, sie bestimmen, dass eine Verbindungslose-Kommunikation-Anfrage vorliegt. Die virtuelle Zelle wird die empfangene Nachricht Msg 1 decodieren und, falls dies erfolgreich ist, wird sie die Antwortnachricht Msg 2 mit einer zugewiesenen Genehmigung und einschließlich der UE-Identität, die in der Nachricht Msg enthalten ist, senden. Falls die virtuelle Zelle die empfangene Nachricht nicht decodieren kann, bestimmt sie, dass einige Kollisionen stattgefunden haben. Sie wird keinerlei Nachricht zurücksenden.

Zusammengefasst kann die Nachricht Msg 2 bei manchen Ausführungsformen Folgendes beinhalten: eine zugewiesene Genehmigung, eine UE-Identität, einen Zeitfortschritt, (gegebenenfalls) eine Backoff-Angabe usw.

Im Folgenden wird die Nachricht 3 von dem UE an die virtuelle Zelle einschließlich der Datenübertragung erklärt.

Allgemein wird das UE die Datenpakete auf einem zugewiesenen Genehmigungskanal senden.

Bei den konkurrenzlos basierten Ausführungsformen wird das UE das Datenpaket einfach auf dem zugewiesenen Genehmigungskanal ohne weitere Prozedurschritte senden.

Bei den konkurrenzbasierten Ausführungsformen wird, falls das UE die Genehmigung und die UE-Identität in der Nachricht Msg 2 empfängt, es sie mit seiner eigenen Identität abgleichen und, falls sie identisch sind, wird das UE die Datenpakete auf dem zugewiesenen Genehmigungskanal senden. Ansonsten, d.h. die UE-Identität passt nicht zu der empfangenen UE-Identität oder das UE-empfängt nichts innerhalb eines vordefinierten Zeitfensters, bestimmt das UE, dass eine Kollision vorliegt. Das UE kann für eine Zeitperiode warten (z.B. mit einer zufälligen Backoff-Zeit) und startet die Prozedur erneut mit Msg 1.

Im Folgenden werden Ausführungsformen beschrieben, die eine genehmigungsfreie RACH-Prozedur verwenden.

Bei 5G kann die Anfrage-Genehmigung-Prozedur mit der Einführung von einem nichtorthogonalen Mehrfachzugangsschema nicht notwendig sein. In diesem Fall wird die gesamte Prozedur vereinfacht, wie im Folgenden unter Bezugnahme auf 9 erklärt wird.

9 veranschaulicht den Nachrichtenaustausch zwischen dem UE und der VC, wobei eine erste Nachricht Msg 1 einschließlich der Datenübertragung von dem UE an die VC gesendet wird und eine zweite Nachricht Msg 2 von der VC an das UE einschließlich einer Bestätigung („ACK“: Acknowledgment) oder einer negativen Bestätigung („NAK“: Negative Acknowledgment gesendet wird.

Im Folgenden wird die erste Nachricht Msg 1 von dem UE an die virtuelle Zelle einschließlich der Datenübertragung erklärt.

Das UE wird Daten direkt auf z.B. PRACH-Ressourcen oder einem Datenkanal senden. Die virtuelle Zelle weist einen Ressourcenpool zu, der lediglich für die verbindungslose Kommunikation reserviert ist, oder sie gibt an, dass dies eine verbindungslose Kommunikation ist. Das UE nimmt seine UE-Identität in die Msg 1 für die folgende ACK/NAK-Nachricht auf.

Im Folgenden wird die zweite Nachricht Msg 2 von der virtuellen Zelle an das UE einschließlich ACK/NAK erklärt.

Nachdem die Daten in der Msg-1-Nachricht empfangen wurden, wird eine ACK oder NAK von der virtuellen Zelle an das UE in der zweiten Nachricht Msg 2 gesendet. Vor diesem wird die virtuelle Zelle das UE darüber benachrichtigen, wo es die Bestätigungsnachricht Msg 2 in dem Steuerkanal empfangen kann.

Die ACK/NAK-Nachricht Msg 2 könnte für jedes UE dediziert sein oder sie könnte als Groupcast (mit all den zu bestätigenden UE-Identitäten) an all die gleichzeitigen Übertragungen von den UEs übermittelt werden.

Im Folgenden werden Ausführungsformen besprochen, bei denen das UE Daten auf dem Datenkanal sendet, nachdem es eine Planungsanfrage gesendet hat.

Für die UEs in dem besprochenen VC_RCC_CONNECTED-Zustand und für die genehmigungsbasierte Übertragung wird das UE zuerst eine Planungsanfrage an eine virtuelle Zelle senden und angeben, dass es eine Anfrage für eine verbindungslose Kommunikation ist. Dies kann von Paketgrößen- und/oder QoS-Anforderungs- und/oder Dienstmuster(periodisch, unmittelbar)-Informationen gefolgt werden. Mit diesen Informationen wird die virtuelle Zelle eine UL-Genehmigung (UL: Uplink – Aufwärtsstrecke) (einschließlich einer SPS-Genehmigung (SPS: Semi Persisent Scheduling – halbpersistente Planung) falls notwendig) an das UE gemäß der Anfrage. Mit dem Empfang der Genehmigung wird das UE Datenpakete direkt an die virtuelle Zelle senden.

Die UE-Identität wird nicht nur für die oben besprochene Konkurrenzlösung verwendet, sondern wird die UE-Identität auch bei manchen Ausführungsformen verwendet, um dem Kernnetz das Entitätsziel der Datenpakete, z.B. SGW (Serving Gateway) des Evolved-Packet-Core (EPC), PGW (PDN(Packet Data Network)-Gateway des EPC), anzugeben

Zudem wird bei manchen Ausführungsformen eine Zuordnungsprozedur durch die virtuelle Zelle oder durch die Basisstation durchgeführt, bevor die verbindungslose Kommunikation durchgeführt wird.

Zum Beispiel wird die bedienende (Anker-)Basisstation (z.B. eNodeB) bei manchen Ausführungsformen die EPS-Trägerinformationen (EPS: Evolved Packet System) aufweisen, die die Zuordnungsinformationen der Zuordnung zwischen dem UE und der EPC-Entität angeben. Bevor das UE die Verbindung mit der virtuellen Zelle einrichtet, wird die Basisstation der virtuellen Zelle solche Zuordnungsinformationen angeben.

Alternativ dazu wird die virtuelle Zelle (oder die Basisstation) bei manchen Ausführungsformen den EPS-Träger mit dem UE einrichten, z.B. in dem Fall eines lokalen Breakouts. Die Zuordnungsinformationen der Zuordnung zwischen dem UE mit der EPC-Entität wird aufgezeichnet. Die virtuelle Zelle kann solche Informationen falls notwendig bei der bedienenden Basisstation (eNodeB) sichern.

Im Folgenden werden Ausführungsformen besprochen, die mobil eingehende Daten betreffen.

MT-Daten (MT: Mobile Terminating – mobil eingehend)

Für die MT-Daten wird eine Paging-Nachricht verwendet, um die Daten an das UE zu übertragen, das sich in dem VC_RCC_IDLE-Zustand befindet.

Bei manchen Ausführungsformen wird das Kernnetz des Mobiltelekommunikationssystems die jeweilige Basisstation (eNodeB), bei der sich das jeweilige UE befindet, mit einer Verfolgungsgebietsaktualisierung der jeweiligen virtuellen Zelle finden.

Die Verfolgungsgebietsaktualisierung ist in einer parallelen europäischen Patentanmeldung 15200878,5 beschrieben, deren gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme aufgenommen ist.

Kurzgefasst verwendet das Paging und die Verfolgungsgebietsaktualisierung ein Virtuelle-Zelle-Verfolgungsgebiet (VCTA: Virtual Cell Tracking Area), wobei das VCTA ein Verfolgungsgebiet basierend auf einem Bereich einer virtuellen Zelle ist, wobei eine Basisstation (z.B. eNodeB) die jeweilige virtuelle Zelle dem jeweiligen UE zugewiesen hat. Es kann eine Zuordnungsregel bereitgestellt werden, gemäß der jedes UE nur einen VCTA-Code aufweisen wird und jeder VCTA-Code wird nur eine Basisstation(eNodeB)-Identität ID aufweisen. Die MME (Mobile Management Entity – Mobilverwaltungsentität) kann das UE finden, indem sie eine Paging-Nachricht an den eNodeB sendet, der mit dem zu findenden UE verknüpft ist. Die Paging-Nachricht wird von dem eNodeB über eine RRC-Signalisierung an die virtuelle Zelle übertragen. Dann sendet die virtuelle Zelle die Paging-Nachricht an das UE auf einem Paging-Kanal und das UE, das diese Paging-Nachricht empfängt, wird die oben besprochene VC-RRC-Verbindungseinrichtung entsprechend initiieren. Schließlich wird die Erfolgreiches-Paging-Angabe an die MME gesendet.

Nachdem das jeweilige UE gefunden wurde, wird eine Nachrichtenaustauschprozedur, wie auch in 10 dargestellt, durchgeführt.

Bei 51 sendet das Kernnetz, d.h. die MME, eine Paging-Nachricht S1AP zusammen mit den Daten für das UE an die Basisstation eNB.

Bei 52 wird der eNB die Paging-Nachricht an die virtuelle Zelle VC mit einer RRC-Nachricht einschließlich Abwärtsstreckeninformationen (DL-InformationsÜbertragung) und den Daten für das UE übertragen.

Bei 53 überträgt die virtuelle Zelle die Daten zusammen mit der Paging-Nachricht VC_RRC an das UE.

Bei 54 reagiert das UE mit einer VC_RRC-Nachricht an die VC einschließlich einer Anfrage („VC_RRC_Conn_Req“) zum Einrichten der Verbindung.

Die VC reagiert bei 55 mit einer VC_RRC-Nachricht einschließlich einer Aufbaukonfiguration der Verbindung („VC-RRC_Conn_Set“).

Bei 56 sendet das UE, nachdem die Datenübertragung abgeschlossen ist, eine weitere VC_RRC-Nachricht einschließlich einer Angabe („VC-RRC_Conn_Comp), dass die RRC-Verbindung abgeschlossen ist.

Die VC sendet eine jeweilige ACK/NAK bei 57 in einer RRC-Nachricht (einschließlich der Angabe „UL-Informations-Übertragung“ für die Aufwärtsstrecke) und der eNB sendet bei 58 eine jeweilige S1AP-Nachricht einschließlich einer ACK/NAK an das Kernnetz (MME).

Alle Nachrichten, die (nützliche) Daten für das UE beinhalten, d.h. die Nachrichten 5153, weisen auch eine Angabe der verbindungslosen Kommunikation auf.

Als eine Alternative können die Schritte 5456 weggelassen werden.

Im Folgenden wird ein Kontexttransfer des UE besprochen.

Sowohl das UE als auch die virtuelle Zelle können sich bewegen, weswegen bei manchen Ausführungsformen ein UE-Kontext-Transfer bereitgestellt ist, um die Dienstkontinuität für sowohl die verbindungsorientierte als auch die verbindungslose Kommunikation beizubehalten. In Abhängigkeit von den Handover-Szenarien kann sich der UE-Kontexttransfer unterschieden, wie im Folgenden besprochen wird.

Zuerst wird ein Handover zwischen virtuellen Zellen besprochen.

Für die andauernde verbindungsorientierte Kommunikation wird die virtuelle Quellenzelle den entsprechenden DRB-(Dedicated Radio Bearer – dedizierter Funkträger) und/oder SRB-bezogene (SRB: Signalling Radio Bearer – Signalisierungsfunkträger) Konfigurationen an eine virtuelle Zielzelle übertragen, wobei diese Informationen in jeweiligen Kontextinformationen enthalten sind. Mit diesen Kontextinformationen wird der entsprechende DRB und/oder SRB auf der Zugangsverbindung zwischen der virtuellen Zielzelle und dem UE neukonfiguriert

Für die andauernde verbindungslose Kommunikation werden die entsprechenden angenommenen RA-Präambeln und/oder RACH/DATA-Ressourcen zusammen mit der UE-Identität in jeweiligen Kontextinformationen von der virtuellen Quellenzelle an die virtuelle Zielzelle übertragen. Mit diesen Kontextinformationen werden die Zuordnungsinfos der UE-Identität und der EPC-Entität ebenso übertragen und die verbindungslose Kommunikation könnte auf der neuen virtuellen Zelle fortgesetzt werden.

Als Nächstes wird ein Zurückfallen von der virtuellen Zelle zu der Basisstation (z.B. eNodeB) besprochen.

Falls sich das UE aufgrund seiner Mobilität oder der Mobilität der virtuellen Zelle aus der Abdeckung der virtuellen Zelle herausbewegt, wird das UE auf die Basisstation zurückfallen.

Bei manchen Ausführungsformen werden zwei Situationen in dem Zurückfallszenario unterschieden, nämlich der Fall, dass keine begrenzte RRC-Verbindung zwischen dem UE und der Basisstation vorhanden ist, und der Fall, dass eine begrenzte RRC-Verbindung zwischen dem UE und der Basisstation vorhanden ist.

Zuerst wird der Fall, dass keine begrenzte RRC-Verbindung zwischen dem UE und der Basisstation vorhanden ist, besprochen.

Für die andauernde verbindungsorientierte Kommunikation wird die virtuelle Quellenzelle die Kontextinformationen einschließlich der entsprechenden DRB- und/oder SRB-bezogenen Konfiguration an die Zielbasisstation übertragen. Mit diesen Kontextinformationen wird der entsprechende DRB und/oder SRB auf der Zugangsverbindung zwischen der Zielbasisstation und dem UE neukonfiguriert

Für die andauernde verbindungslose Kommunikation werden die entsprechenden angenommenen Präambeln und/oder RACH/DATA-Ressourcen zusammen mit der UE-Identität in Kontextinformationen enthalten von der virtuellen Quellenzelle an die Zielbasisstation übertragen. Mit diesen Kontextinformationen könnte die verbindungslose Kommunikation auf der neuen (Ziel-)Basisstation fortgesetzt werden, wobei bei manchen Ausführungsformen die Basisstation eine verbindungslose Kommunikation unterstützt.

Zweitens wird der Fall, dass eine begrenzte RRC-Verbindung zwischen dem UE und der Basisstation vorhanden ist, besprochen.

Für die andauernde verbindungsorientierte Kommunikation wird die Basisstation die RRC-Verbindung zwischen dem UE und der Basisstation einschließlich den ausgesetzten DRB/SRBs fortsetzen. Natürlich könnte die Zielbasisstation die DRB-Konfiguration durch eine RRC-Verbindung-Neukonfiguration modifizieren.

Für die andauernde verbindungslose Kommunikation werden die entsprechenden angenommenen Präambeln und/oder RACH/DATA-Ressourcen zusammen mit der UE-Identität in Kontextinformationen enthalten von der virtuellen Quellenzelle an die Zielbasisstation übertragen. Mit diesen Kontextinformationen könnte die verbindungslose Kommunikation auf der neuen (Ziel-)Basisstation fortgesetzt werden, wobei bei manchen Ausführungsformen die Basisstation eine verbindungslose Kommunikation ebenso unterstützt.

11 veranschaulicht ein Flussdiagramm eines Verfahrens 60, das durch eine Basisstation (oder ihre Schaltungsanordnung) des zweiten Teils der vorliegenden Offenbarung durchgeführt werden kann und das die oben besprochenen Merkmale beinhaltet.

Bei 61 werden Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems aufgezeichnet.

Bei 62 werden die Zuordnungsinformationen an eine virtuelle Zelle gesendet, wie oben besprochen wurde.

Bei 63 werden Kontextinformationen eines Benutzergerätes, das von einer virtuellen Zelle zu der Basisstation zurückfällt, empfangen, wobei die Kontextinformationen eine dedizierte Funkträgerkonfiguration und/oder eine Signalisierungsfunkträgerkonfiguration und/oder eine Benutzergerätidentität und/oder eine Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und/oder Zufallszugangskanalressourceninformationen beinhalten.

Bei 64 wird eine andauernde Kommunikation des Benutzergerätes fortgesetzt, z.B., wenn das Benutzergerät die momentane virtuelle Zelle und/oder die momentane Basisstation verlässt, wie oben besprochen wurde.

Bei 65 werden Daten der andauernden Kommunikation in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder einer verbindungsorientierten Kommunikation befindet, durch einen Radioträger oder direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems gesendet.

Die Reihenfolge der Merkmale 6165 kann sich bei unterschiedlichen Ausführungsformen unterscheiden und kann frei gewählt werden. Zudem beinhalten andere Ausführungsformen des Verfahrens nur einen Teil der Merkmale 6165.

12 veranschaulicht ein Flussdiagramm eines Verfahrens 70, das durch eine virtuelle Zelle (oder ihre Schaltungsanordnung) durchgeführt werden kann, wie hier beschrieben ist.

Bei 71 werden Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems aufgezeichnet, wie oben besprochen wurde.

Bei 72 werden die Zuordnungsinformationen von der Basisstation empfangen, wie oben besprochen wurde.

Bei 73 werden Kontextinformationen von einem Benutzergerät empfangen, wobei die Kontextinformationen wenigstens eines von Folgendem beinhalten: eine dedizierte Präambel, eine ausgewählte Präambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einen Zufallszugangsressourcenpool, wie oben besprochen wurde.

Bei 74 werden Daten direkt von einem Benutzergerät gemäß einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur empfangen und eine positive oder negative Bestätigung kann übertragen werden, wie oben besprochen wurde.

Bei 75 werden in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder einer verbindungsorientierten Kommunikation befindet, Daten durch einen Radioträger gesendet oder werden Daten direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems gesendet. Die an ein Benutzergerät gesendeten Daten können in einer Paging-Nachricht verkapselt sein, wie oben besprochen wurde.

Bei 76 werden von dem Benutzergerät empfangene Daten an das Kernnetz des Mobiltelekommunikationssystems gemäß den Zuordnungsinformationen weitergeleitet, wie oben besprochen wurde.

Bei 77 werden Kontextinformationen einer andauernden Kommunikation eines Benutzergerätes an eine virtuelle Zielzelle oder Zielbasisstation gesendet, wobei die Kontextinformationen wenigstens eines von Folgendem beinhalten: eine dedizierte Funkträgerkonfiguration, eine Signalisierungsfunkträgerkonfiguration, eine Benutzergerätidentität, eine Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und Zufallszugangskanalressourceninformationen, wie oben besprochen wurde.

Die Reihenfolge der Merkmale 7177 kann sich bei unterschiedlichen Ausführungsformen unterscheiden und kann frei gewählt werden. Zudem beinhalten andere Ausführungsformen des Verfahrens nur einen Teil der Merkmale 7177.

13 veranschaulicht ein Flussdiagramm eines Verfahrens 80, das durch eine Benutzergerät (oder seine Schaltungsanordnung) durchgeführt werden kann, wie hier beschrieben ist.

Bei 81 wird ein Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus auf der Basis von Datencharakteristiken von zu übertragenden Daten übertragen. Der Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus gibt an, ob die Daten auf der Basis einer verbindungslosen Kommunikation oder einer verbindungsorientierten Kommunikation zu übertragen sind, wie oben besprochen wurde.

Bei 82 werden in einer verbindungslosen Kommunikation Kontextinformationen übertragen, die wenigstens eines von Folgendem beinhalten: eine dedizierte Präambel, eine Auswahlpräambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einen Zufallszugangsressourcenpool, wie oben besprochen wurde.

Bei 83 werden Daten direkt an eine virtuelle Zelle auf der Basis einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur in einer verbindungslosen Kommunikation übertragen, wie oben besprochen wurde. In dem Fall, dass sich das Benutzergerät in einem Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerung-verbunden-Zustand (VC_RRC_CONNECTED) befindet, können die Daten auch direkt mit eingerichteten Trägern übertragen werden.

Bei 84 wird eine positive (ACK) oder negative (NAK) Bestätigung empfangen, wie oben besprochen wurde.

Bei 85 werden Daten in einer Paging-Nachricht empfangen, wie oben besprochen wurde.

Bei 86 wird basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten, wobei die Datencharakteristiken eine häufige Übertragung und/oder eine hohe (erste) Dienstqualitätsgarantie angeben können, eine Funkressourcensteuerung(RRC)-Verbindungseinrichtungsprozedur initiiert und dann zu einem Virtuelle-Zelle-RRC-verbunden-Zustand (VC_RRC_CONNECTED) übergegangen, wie oben besprochen wurde.

Bei 87 wird basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten, wobei die Datencharakteristiken eine nicht häufige Übertragung und/oder eine niedrige (zweite) Dienstqualitätsgarantie anzeigen können, eine Zufallszugangskanalprozedur initiiert, um die Daten zu senden, ohne eine Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerungsverbindungseinrichtungsprozedur durchzuführen, wie oben besprochen wurde.

Bei 88 wird beim Abschließen der Datenübertragung zu einem Virtuelle-Zelle-RRC-inaktiv Status (VC_RRC_IDLE) zurückgekehrt.

Die Reihenfolge der Merkmale 8187 kann sich bei unterschiedlichen Ausführungsformen unterscheiden und kann frei gewählt werden. Zudem beinhalten andere Ausführungsformen des Verfahrens nur einen Teil der Merkmale 8187.

Wie besprochen, konzentrieren sich manche Ausführungsformen des zweiten Teils der vorliegenden Offenbarung auf die Kombination einer verbindungsorientierten und verbindungslosen Kommunikation auf der Zugangsverbindung zwischen einem UE und einer virtuellen Zelle. Mit den vorgeschlagenen Schemata kann der Signalisierungs-Overhead für Datenübertragungen zwischen dem UE und der VC und umgekehrt reduziert werden und kann die Dienstqualität bei manchen Ausführungsformen garantiert werden.

Im Folgenden wird eine Ausführungsform eines Mehrzweckcomputers 90 unter Bezugnahme auf 14 beschrieben. Der Computer 90 kann so implementiert sein, dass er grundsätzlich als ein beliebiger Typ (Anker-, Slave-, Steuerebenen-, Benutzerebenen- usw.) von Basisstation, virtueller/Slave-Zelle oder Benutzergerät, wie hier beschrieben, fungieren kann. Der Computer weist Komponenten 91 bis 100 auf, die eine Schaltungsanordnung bilden können, wie etwa irgendeine der Schaltungsanordnungen der Basisstation, der virtuellen Zelle, der Slave-Zelle und des Benutzergerätes, wie hier beschrieben.

Ausführungsformen, die Software, Firmware, Programme oder dergleichen zum Durchführen der wie hier beschriebenen Verfahren verwenden, können auf dem Computer 90 installiert werden, der dann so konfiguriert ist, dass er für die konkrete Ausführungsform geeignet ist.

Der Computer 90 weist eine CPU 91 (Central Processing Unit – zentrale Berechnungseinheit) auf, die verschiedene Typen von Prozeduren und Verfahren, wie hier beschrieben, ausführen kann, zum Beispiel gemäß Programmen, die in einem Nurlesespeicher (ROM: Read-Only-Memory) 92 gespeichert sind, in einem Speicher 97 gespeichert und in einen Direktzugriffsspeicher (RAM: Random Access Memory) 93 geladen sind, auf einem Medium 100, das in ein jeweilige Laufwerk 99 eingesetzt werden kann, gespeichert sind usw.

Die CPU 91, der ROM 92 und der RAM 93 sind mit einem Bus 101 verbunden, der wiederum mit einer Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 94 verbunden ist. Die Anzahl an CPUs, Memories und Speichern ist nur beispielhaft und ein Fachmann versteht, dass der Computer 90 entsprechend angepasst und konfiguriert werden kann, um spezielle Anforderungen zu erfüllen, die sich ergeben, wenn er als eine Basisstation, eine virtuelle Zelle und ein Benutzergerät fungiert.

An der Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 94 sind mehrere Komponenten verbunden: eine Eingabe 95, eine Ausgabe 96, der Speicher 97, eine Kommunikationsschnittstelle 98 und das Laufwerk 99, in das ein Medium 100 (CD, DVD, kompakter Flash-Speicher und dergleichen) eingesetzt werden kann.

Die Eingabe 95 kann eine Zeigervorrichtung (Maus, Grafiktablett oder dergleichen), eine Tastatur, ein Mikrofon, eine Kamera, ein Touchscreen usw. sein.

Die Ausgabe 96 kann eine Anzeige (Flüssigkristallanzeige, Kathodenstrahlröhrenanzeige, Leuchtdiodenanzeige usw.), Lautsprecher usw. aufweisen.

Der Speicher 97 kann eine Festplatte, ein Solid-State-Laufwerk und dergleichen aufweisen.

Die Kommunikationsschnittstelle 98 kann dazu eingerichtet sein, zum Beispiel über ein lokales Netzwerk (LAN: Local Area Network), ein drahtloses lokales Netzwerk (WLAN: Wireless Local Area Network), Mobiltelekommunikationssysteme (GSM, UMTS, LTE usw.), Bluetooth, Infrarot usw. kommunizieren.

Es ist anzumerken, dass die obige Beschreibung nur eine beispielhafte Konfiguration eines Computers 90 betrifft. Alternative Konfigurationen können mit zusätzlichen oder anderen Sensoren, Speichervorrichtungen, Schnittstellen oder dergleichen implementiert werden. Zum Beispiel kann die Kommunikationsschnittstelle 98 andere Funkzugangstechnologien als die genannten, UMTS und LTE, unterstützen.

Der der Computer 90 als eine Basisstation fungiert, kann die Kommunikationsschnittstelle 98 ferner eine jeweilige Luftschnittstelle (die z.B. E-UTRA-Protokolle OFDMA (Abwärtsstrecke) und SC-FDMA (Aufwärtsstrecke) bereitstellt) und Netzwerkschnittstellen (die zum Beispiel Protokolle wie etwa S1-AP, GTP-U, S1-MME, X2-AP oder dergleichen implementieren) aufweisen. Die vorliegende Offenbarung ist nicht auf irgendwelche Besonderheiten solcher Protokolle beschränkt.

Die hier beschriebenen Verfahren werden auch bei manchen Ausführungsformen als ein Computerprogramm implementiert, das bewirkt, dass ein Computer und/oder ein Prozessor das Verfahren durchführt, wenn es auf dem Computer und/oder dem Prozessor ausgeführt wird. Bei manchen Ausführungsformen ist auch ein nichtflüchtiges computerlesbares Aufzeichnungsmedium bereitgestellt, dass darin ein Computerprogrammprodukt speichert, das, wenn es durch einen Prozessor, wie etwa den oben beschriebenen Prozessor, ausgeführt wird, dass die hier beschriebenen Verfahren durchgeführt werden.

Es sollte erkannt werden, dass die Ausführungsformen Verfahren mit einer beispielhaften Reihenfolge der Verfahrensmerkmale und einer beispielhaften Anzahl an Verfahrensmerkmalen beschreiben. Die spezielle Reihenfolge der Verfahrensmerkmale ist jedoch lediglich zu veranschaulichenden Zwecken gegeben und sollte nicht als bindend ausgelegt werden. Solche Änderungen der Reihenfolge von Verfahrensmerkmalen sind für einen Fachmann offensichtlich.

Insofern als die Ausführungsformen der oben beschriebenen Offenbarung implementiert werden, wenigstens teilweise unter Verwendung einer softwaregesteuerten Datenverarbeitungseinrichtung, wie etwa des Computers 90 oben, ist es offensichtlich, dass ein Computerprogramm, das eine solche Softwaresteuerung und eine Übertragung bereitstellt, ein Speicher oder ein anderes Medium, durch das ein solches Computerprogramm bereitgestellt wird, als Aspekte der vorliegenden Offenbarung vorgesehen sind.

Es wird angemerkt, dass die vorliegende Technologie wie unten beschrieben konfiguriert werden kann.

  • (1) Eine Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem einschließlich wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist, wobei die Ankerbasisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
    Aussenden von Slave-Zelle-Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind.
  • (2) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (1), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Ankerzellensysteminformationen auszusenden, die für die wenigstens eine Ankerzelle spezifisch sind.
  • (3) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (1) oder (2), wobei die Kommunikation in dem Mobiltelekommunikationssystem wenigstens über eine Steuerebene und eine Benutzerebene verteilt ist, wobei eine Signalisierung über die Steuerebene kommuniziert wird und Benutzerdaten über die Benutzerebene kommuniziert werden und wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen über die Steuerebene und die Benutzerebene auszusenden.
  • (4) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (3), wobei die wenigstens eine Ankerzelle eine Steuerebenenzelle ist und die wenigstens eine Slave-Zelle eine Benutzerebenenzelle ist.
  • (5) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (3) oder (4), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, steuerebenenspezifische Systeminformationen auszusenden.
  • (6) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem von (3) bis (5), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen einschließlich benutzerebenenspezifischen Informationen auszusenden.
  • (7) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem von (3) bis (6), wobei die Slave-Zelle-Systeminformationen Planungsinformationen beinhalten, die einen Aussendungsplan für die Benutzerebene angeben.
  • (8) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (7), wobei die benutzerebenenspezifischen Informationen die Planungsinformationen beinhalten.
  • (9) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem von (3) bis (8), wobei die Slave-Zelle-Systeminformationen Informationen beinhalten, die Dienste angeben, die durch die Benutzerebene unterstützt werden.
  • (10) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (9), wobei die benutzerebenenspezifischen Informationen die Informationen beinhalten, die Dienste angeben, die durch die Benutzerebene unterstützt werden.
  • (11) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen mit unterschiedlicher Periodizität auszusenden.
  • (12) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen unterteilt sind.
  • (13) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (11), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die statischen Systeminformationen mit einer ersten Periodizität und die halbstatischen Systeminformationen mit einer zweiten Periodizität auszusenden, wobei die erste und zweite Periodizität unterschiedlich sind.
  • (14) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (12) oder (13), wobei die statischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten, die unveränderbar sind, und/oder zellenspezifische Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten.
  • (15) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem von (12) bis (14), wobei die halbstatischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten beinhalten, die änderbar sind.
  • (16) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (14) oder (15), wobei die halbstatischen Systeminformationen angenommene zellenspezifische Konfigurationsdaten gemäß den Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten, die in den statischen Systeminformationen enthalten sind.
  • (17) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen als Reaktion auf eine empfange Anfrage, die durch ein Benutzergerät ausgegeben wurde, auszusenden.
  • (18) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (17), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen, die spezifisch für das Benutzergerät sind, auszusenden.
  • (19) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach (18), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die benutzerspezifischen Slave-Zelle-Systeminformationen auf der Basis einer Groupcast-Übertragung und/oder einer Funkressourcensteuersignalisierung auszusenden.
  • (20) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem von (17) bis (19), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, einen Bedarf des Benutzergerätes auf der Basis von historischen Daten vorherzusagen.
  • (21) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Slave-Zelle-Basisstation zu kommunizieren.
  • (22) Eine Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem einschließlich wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle, die mit der Ankerzelle verknüpft ist, wobei die Slave-Basisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
    Aussenden von Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind.
  • (23) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (22), wobei die Kommunikation in dem Mobiltelekommunikationssystem wenigstens über eine Steuerebene und eine Benutzerebene verteilt ist, wobei eine Signalisierung über die Steuerebene kommuniziert wird und Benutzerdaten über die Benutzerebene kommuniziert werden und wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen über die Benutzerebene auszusenden.
  • (24) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (23), wobei die wenigstens eine Ankerzelle eine Steuerebenenzelle ist und die wenigstens eine Slave-Zelle eine Benutzerebenenzelle ist.
  • (25) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (23) oder (24), wobei die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen benutzerebenenspezifische Systeminformationen beinhalten.
  • (26) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (25), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Zahlenwerte und Wellenformkonfigurationsdaten beinhalten.
  • (27) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (25) oder (26), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen dienstbezogene Konfigurationsdaten beinhalten.
  • (28) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach einem von (25) bis (27), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen zu unterteilen.
  • (29) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (28), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die statischen Systeminformationen mit einer ersten Periodizität und die halbstatischen Systeminformationen mit einer zweiten Periodizität auszusenden, wobei die erste und zweite Periodizität unterschiedlich sind.
  • (30) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (28) oder (29), wobei die statischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten, die unveränderbar sind, und/oder zellenspezifische Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten.
  • (31) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach einem von (28) bis (30), wobei die halbstatischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten beinhalten, die änderbar sind.
  • (32) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (30) oder (31), wobei die halbstatischen Systeminformationen angenommene zellenspezifische Konfigurationsdaten gemäß den Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten, die in den statischen Systeminformationen enthalten sind.
  • (33) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach einem von (22) bis (32), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen als Reaktion auf eine empfange Anfrage, die durch ein Benutzergerät ausgegeben wurde, auszusenden.
  • (34) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (33), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen, die spezifisch für das Benutzergerät sind, auszusenden.
  • (35) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach (34), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die benutzerspezifischen Slave-Zelle-Systeminformationen auf der Basis einer Groupcast-Übertragung und/oder einer Funkressourcensteuersignalisierung auszusenden.
  • (36) Die Mobiltelekommunikationssystemankerbasisstation nach einem von (33) bis (35), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, einen Bedarf des Benutzergerätes auf der Basis von historischen Daten vorherzusagen.
  • (37) Die Mobiltelekommunikationssystem-Slave-Basisstation nach einem von (22) bis (36), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Ankerzellenbasisstation zu kommunizieren.
  • (38) Eine Slave-Zelle, die durch eine Slave-Basisstation eingerichtet ist und die mit einer Ankerbasisstation in einem Mobiltelekommunikationssystem verbunden ist, wobei das Mobiltelekommunikationssystem die Ankerbasisstation umfasst, wobei die Ankerbasisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer weiteren Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine weitere Slave-Zelle dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei die Slave-Zelle eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
    Aussenden von Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen, die für die wenigstens eine Slave-Zelle spezifisch sind.
  • (39) Die Slave-Zelle nach (38), wobei die Kommunikation in dem Mobiltelekommunikationssystem wenigstens über eine Steuerebene und eine Benutzerebene verteilt ist, wobei eine Signalisierung über die Steuerebene kommuniziert wird und Benutzerdaten über die Benutzerebene kommuniziert werden und wobei die Slave-Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen über die Benutzerebene auszusenden.
  • (40) Die Slave-Zelle nach (39), wobei die wenigstens eine Ankerzelle eine Steuerebenenzelle ist und die wenigstens eine Slave-Zelle eine Benutzerebenenzelle ist.
  • (41) Die Slave-Zelle nach (39) oder (40), wobei die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen benutzerebenenspezifische Systeminformationen beinhalten.
  • (42) Die Slave-Zelle nach (41), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen unterstützte Dienste der Slave-Zelle beinhalten.
  • (43) Die Slave-Zelle nach (41) oder (42), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Slice-Informationen beinhalten.
  • (44) Die Slave-Zelle nach einem von (41) bis (43), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Zahlenwerte und Wellenformkonfigurationsdaten beinhalten.
  • (45) Die Slave-Zelle nach einem von (41) bis (44), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Timerkonfigurationsdaten beinhalten.
  • (46) Die Slave-Zelle nach einem von (41) bis (45), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Bandinformationen beinhalten.
  • (47) Die Slave-Zelle nach einem von (41) bis (46), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Mobilzustandsinformationen beinhalten.
  • (48) Die Slave-Zelle nach einem von (41) bis (47), wobei die benutzerebenenspezifischen Systeminformationen Ressourcenpool-Konfigurationsdaten beinhalten.
  • (49) Die Slave-Zelle nach einem von (41) bis (48), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Systeminformationen in statische Systeminformationen und halbstatische Informationen zu unterteilen.
  • (50) Die Slave-Zelle nach (49), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die statischen Systeminformationen mit einer ersten Periodizität und die halbstatischen Systeminformationen mit einer zweiten Periodizität auszusenden, wobei die erste und zweite Periodizität unterschiedlich sind.
  • (51) Die Slave-Zelle nach (49) oder (50), wobei die statischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten, die unveränderbar sind, und/oder zellenspezifische Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten.
  • (52) Die Slave-Zelle nach einem von (49) bis (51), wobei die halbstatischen Systeminformationen zellenspezifische Konfigurationsdaten beinhalten, die änderbar sind.
  • (53) Die Slave-Zelle nach (51) oder (52), wobei die halbstatischen Systeminformationen angenommene zellenspezifische Konfigurationsdaten gemäß den Kandidatenkonfigurationsdaten beinhalten, die in den statischen Systeminformationen enthalten sind.
  • (54) Die Slave-Zelle nach einem von (38) bis (53), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Slave-Zelle-Systeminformationen als Reaktion auf eine empfange Anfrage, die durch ein Benutzergerät ausgegeben wurde, auszusenden.
  • (55) Die Slave-Zelle nach (54), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Slave-Zelle-Systeminformationen, die spezifisch für das Benutzergerät sind, auszusenden.
  • (56) Die Slave-Zelle nach (55), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die benutzerspezifischen Slave-Zelle-Systeminformationen auf der Basis einer Groupcast-Übertragung und/oder einer Funkressourcensteuersignalisierung auszusenden.
  • (57) Die Slave-Zelle nach einem von (54) bis (56), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, einen Bedarf des Benutzergerätes auf der Basis von historischen Daten vorherzusagen.
  • (58) Die Slave-Zelle nach einem von (38) bis (57), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, mit einer anderen Slave-Zelle zu kommunizieren, die durch eine andere Slave-Basisstation eingerichtet ist.
  • (59) Ein Benutzergerät, das mit wenigstens einer Ankerzelle und wenigstens einer Slave-Zelle eines Mobiltelekommunikationssystem verbindbar ist, wobei das Mobiltelekommunikationssystem die Ankerzelle umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer Slave-Zelle zu kommunizieren, wobei die wenigstens eine Slave-Zelle durch eine Slave-Basisstation eingerichtet ist und dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Ankerbasisstation zu kommunizieren, wobei das Benutzergerät eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
    Empfangen von Systeminformationen von verschiedenen physischen Zellenstandorten.
  • (60) Das Benutzergerät nach (59), wobei die verschiedenen physischen Zellenstandorte wenigstens eine Ankerzelle und wenigstens eine Slave-Zelle beinhalten.
  • (61) Das Benutzergerät nach (59) oder (60), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen einschließlich Informationen, die wenigstens einen Dienst angeben, der durch die wenigstens eine Slave-Zelle bereitgestellt wird, zu empfangen.
  • (62) Das Benutzergerät nach (61), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die dienstbezogenen Informationen aus den Systeminformationen zu lesen und basierend auf den dienstbezogenen Informationen zu bestimmen, ob sie auf die Slave-Zelle zugreift.
  • (63) Das Benutzergerät nach einem von (59) bis (62), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen von der Ankerzelle und Slave-Zelle-spezifische Systeminformationen von der Slave-Zelle zu empfangen.
  • (64) Das Benutzergerät nach (63), wobei die Systeminformationen und/oder die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen Planungsinformationen beinhalten.
  • (65) Das Benutzergerät nach (64), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Planungsinformationen aus den ankerzellenspezifischen Informationen zu lesen und die Slave-Zelle-spezifischen Systeminformationen von der Slave-Zelle zu empfangen.
  • (66) Das Benutzergerät nach einem von (59) bis (65), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, eine Anfrage zum Empfangen von Systeminformationen bei Bedarf zu senden, wobei die Systeminformationen benutzergerätespezifische Systeminformationen beinhalten.
  • (67) Das Benutzergerät nach (66), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Anfrage an die Ankerzelle oder die Slave-Zelle zu senden.
  • (68) Das Benutzergerät nach einem von (59) bis (66), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Systeminformationen zu empfangen, die in statische Systeminformationen und halbstatische Systeminformationen unterteilt sind.
  • (69) Das Benutzergerät nach einem von (59) bis (68), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, benutzergerätespezifische Präferenzdaten an die Ankerzelle oder an die Slave-Zelle zur Vorkonfiguration zu senden.
  • (70) Eine Basisstation für ein Mobiltelekommunikationssystem, wobei die Basisstation eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät des Mobiltelekommunikationssystems und wenigstens einer virtuellen Zelle des Mobiltelekommunikationssystems zu kommunizieren, wobei die Schaltungsanordnung ferner zu Folgendem konfiguriert ist:
    Aufzeichner von Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems.
  • (71) Die Basisstation nach (70), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Zuordnungsinformationen an eine virtuelle Zelle zu senden.
  • (72) Die Basisstation nach (70) oder (71), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Kontextinformationen eines Benutzergerätes, das von einer virtuellen Zelle zu der Basisstation zurückfällt, zu empfangen.
  • (73) Die Basisstation nach (72), wobei die Kontextinformationen wenigstens eines von einer dedizierten Funkträgerkonfiguration, einer Signalisierungsfunkträgerkonfiguration, einer Benutzergerätidentität, einer Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und Zufallszugangskanalressourceninformationen beinhalten.
  • (74) Die Slave-Zelle nach einem von (72) bis (73), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, eine andauernde Kommunikation des Benutzergerätes fortzusetzen.
  • (75) Die Basisstation nach (70) oder (74), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder verbindungsorientierten Kommunikation befindet, Daten der andauernden Kommunikation durch einen Radioträger oder direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems zu senden.
  • (76) Eine virtuelle Zelle, die mit einer Basisstation eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist, wobei die Basisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren, wobei die virtuelle Zelle eine Schaltungsanordnung umfasst, die dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation zu kommunizieren, wobei die Schaltungsanordnung ferner zu Folgendem konfiguriert ist:
    Aufzeichner von Zuordnungsinformationen einer Zuordnung zwischen einem Benutzergerät und einer Evolved-Packet-Core-Entität des Mobiltelekommunikationssystems.
  • (77) Die virtuelle Zelle nach (76), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, die Zuordnungsinformationen von der Basisstation zu empfangen.
  • (78) Die virtuelle Zelle nach (76) oder (77), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Kontextinformationen von einem Benutzergerät zu empfangen, die wenigstens eines von Folgendem beinhalten: einer dedizierten Präambel, einer ausgewählten Präambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einem Zufallszugangsressourcenpool.
  • (79) Die virtuelle Zelle nach einem von (76) bis (78), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten direkt von einem Benutzergerät gemäß einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur zu empfangen und eine positive oder negative Bestätigung zu übertragen.
  • (80) Die virtuelle Zelle nach einem von (76) bis (79), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in Abhängigkeit von einer empfangenen Angabe, die angibt, ob sich das Benutzergerät in einer verbindungslosen oder einer verbindungsorientierten Kommunikation befindet, Daten durch einen Radioträger zu senden oder Daten direkt an das Zielkernnetz des Mobiltelekommunikationssystems zu senden.
  • (81) Die virtuelle Zelle nach einem von (76) bis (80), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, von dem Benutzergerät empfangene Daten an das Kernnetz des Mobiltelekommunikationssystems gemäß den Zuordnungsinformationen weiterzuleiten.
  • (82) Die virtuelle Zelle nach einem von (76) bis (81), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten an ein Benutzergerät in einer Paging-Nachricht verkapselt zu senden.
  • (83) Die virtuelle Zelle nach einem von (76) bis (82), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Kontextinformationen einer andauernden Kommunikation eines Benutzergerätes an eine virtuelle Zielzelle oder Zielbasisstation zu senden.
  • (84) Die virtuelle Zelle nach (83), wobei die Kontextinformationen wenigstens eines von Folgendem beinhalten: einer dedizierten Funkträgerkonfiguration, einer Signalisierungsfunkträgerkonfiguration, einer Benutzergerätidentität, einer Zufallszugangskanalnachrichtpräambel und Zufallszugangskanalressourceninformationen.
  • (85) Ein Benutzergerät, das mit einer Basisstation und einer virtuellen Zelle eines Mobiltelekommunikationssystems verbindbar ist, wobei die Basisstation dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und wenigstens einer virtuellen Zelle zu kommunizieren, wobei die virtuelle Zelle dazu konfiguriert ist, mit wenigstens einem Benutzergerät und der Basisstation zu kommunizieren, wobei das Benutzergerät eine Schaltungsanordnung umfasst, die zu Folgendem konfiguriert ist:
    Übertragen eines Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus auf der Basis von Datencharakteristiken von zu übertragenden Daten.
  • (86) Das Benutzergerät nach (85), wobei der Benutzergerät-virtuelle-Zelle-Verbindungsmodus angibt, ob die Daten auf der Basis einer verbindungslosen Kommunikation oder einer verbindungsorientierten Kommunikation zu übertragen sind.
  • (87) Das Benutzergerät nach (85) oder (86), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in einer verbindungslosen Kommunikation Kontextinformationen zu übertragen, die wenigstens eines von Folgendem beinhalten: einer dedizierten Präambel, einer Auswahlpräambel, Zufallszugangsressourcen aus einem dedizierten Präambelpool, einem Zufallszugangsressourcenpool.
  • (88) Das Benutzergerät nach einem von (85) bis (87), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten in einer verbindungslosen Kommunikation direkt an eine virtuelle Zelle auf der Basis einer genehmigungsfreien Zufallszugangsprozedur in einer verbindungslosen Kommunikation zu übertragen und eine positive oder negative Bestätigung zu empfangen.
  • (89) Das Benutzergerät nach einem von (85) bis (88), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, Daten in einer Paging-Nachricht zu empfangen.
  • (90) Das Benutzergerät nach einem von (85) bis (89), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten eine Funkressourcensteuerungsverbindungseinrichtungsprozedur zu initiieren und dann zu einem verbundenen Zustand überzugehen.
  • (91) Das Benutzergerät nach (90), wobei die Datencharakteristiken eine häufige Übertragung und/oder eine hohe Dienstqualitätsgarantie angeben.
  • (92) Das Benutzergerät nach einem von (85) bis (91), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, basierend auf spezifischen Datencharakteristiken der zu übertragenden Daten eine Zufallszugangskanalprozedur zum Senden der Daten zu initiieren, ohne eine Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerungsverbindungseinrichtungsprozedur durchzuführen.
  • (93) Das Benutzergerät nach (92), wobei die Datencharakteristiken eine nicht häufige Übertragung und/oder eine niedrige Dienstqualitätsgarantie angeben.
  • (94) Das Benutzergerät nach (92) oder (93), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, beim Abschließen der Datenübertragung zurück zu einem Inaktivstatus zu gehen.
  • (95) Das Benutzergerät nach einem von (85) bis (94), wobei die Schaltungsanordnung ferner dazu konfiguriert ist, in dem Fall, dass sich das Benutzergerät in einem Virtuelle-Zelle-Funkressourcensteuerung-verbunden-Zustand befindet, die Daten direkt mit eingerichteten Trägern zu übertragen.