Title:
Verfahren und Vorrichtung zum Ändern geofence-basierter Funkbetriebsparameter
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ändern von Geofence-basierten Betriebsparametern werden hier zur Verfügung gestellt. Während eines Betriebs werden alle Mitglieder in einem ersten Geofence ihre Funkgeräteparameter zu jenen ändern, die in einem zweiten Geofence genutzt werden, wenn ein Mitglied des ersten Geofence in den zweiten Geofence kreuzt. Selbst obwohl ein spezielles Mitglied des ersten Geofence den zweiten Geofence nicht gekreuzt haben muss, wird das spezielle Mitglied daher seine Funkgeräteparameter dennoch auf jene ändern, die in dem zweiten Geofence genutzt werden, wenn ein Mitglied des ersten Geofence den zweiten Geofence gekreuzt hat. embedded image




Inventors:
Klein, David E. (FL, Parkland, US)
Johnson, Graeme Peter (FL, Plantation, US)
Application Number:
DE112016005637T
Publication Date:
08/30/2018
Filing Date:
12/02/2016
Assignee:
Motorola Solutions, Inc. (Ill., Chicago, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Schumacher & Willsau Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80335, München, DE
Claims:
Verfahren zum Ändern von Funkbetriebsparametern, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Bestimmen, dass ein erstes Funkgerät einen ersten Geofence gekreuzt hat, wobei Funkgeräte in dem ersten Geofence unter Nutzung eines ersten Satzes von Betriebsparametern arbeiten;
Senden von Anweisungen an ein zweites Funkgerät, um seine Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das erste Funkgerät den ersten Geofence gekreuzt hat.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das erste Funkgerät und das zweite Funkgerät in einem zweiten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich sind, der sich in Bewegung befindet.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei das erste Funkgerät, das zweite Funkgerät und andere Funkgeräte eine Vielzahl von Funkgeräten bilden, die sich in Kommunikation miteinander befinden, und wobei eines von folgendem Auftritt:
wenn irgendein Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten in den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich eintritt, werden an alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten Anweisungen gesendet, um ihre Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern;
wenn alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten in dem ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich sind, werden an alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten Anweisungen gesendet, um ihre Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern; und
wenn ein Masterfunkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten in den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich eintritt, werden an alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten Anweisungen gesendet, um ihre Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern.

Verfahren nach Anspruch 3, wobei eines von folgendem Auftritt:
wenn irgendein Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich verlässt, ändern alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten ihre Betriebsparameter zu einem zweiten Satz von Betriebsparametern;
wenn alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich verlassen, ändern alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten ihre Betriebsparameter zu dem zweiten Satz von Betriebsparametern; und
wenn ein Masterfunkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich verlässt, ändern alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten ihre Betriebsparameter zu dem zweiten Satz von Betriebsparametern.

Verfahren zum Ändern von Funkbetriebsparametern, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Führen eines ersten Geofence, der eine erste Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Nutzung erster Betriebsparameter arbeiten, wobei der erste Geofence in Bewegung ist;
Führen eines zweiten Geofence, der eine zweite Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Nutzung zweiter Betriebsparameter arbeiten;
Bestimmen, dass ein Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence gekreuzt hat;
Senden von Anweisungen an die erste Vielzahl von Funkgeräten, um ihre Betriebsparameter zu den zweiten Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence gekreuzt hat.

Verfahren nach Anspruch 5, wobei:
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den zweiten Geofence kreuzt;
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein letztes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den zweiten Geofence kreuzt;
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten als ein Masterfunkgerät definiert ist und weder das erste Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten noch das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den zweiten Geofence kreuzt.

Verfahren nach Anspruch 6, das weiterhin die folgenden Schritte umfasst:
Bestimmen, dass ein zweites Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence verlassen hat;
Senden von Anweisungen an die erste Vielzahl von Funkgeräten, ihre Betriebsparameter wieder zu den ersten Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence verlassen hat.

Verfahren nach Anspruch 5, wobei:
das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den zweiten Geofence verlässt;
das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein letztes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den zweiten Geofence kreuzt;
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten als ein Masterfunkgerät und weder das erste Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten noch das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den zweiten Geofence kreuzt.

Vorrichtung, umfassend:
eine Datenbank, die erste Betriebsparameter zur Nutzung mit einer ersten Vielzahl von Funkgeräten und zweite Betriebsparameter zur Nutzung mit einem Geofence umfasst, wobei die erste Vielzahl von Funkgeräten eine erste Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Nutzung der ersten Betriebsparameter arbeiten, und wobei der Geofence eine zweite Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Nutzung der zweiten Betriebsparameter arbeiten;
ein Prozessor, der bestimmt, dass ein Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence gekreuzt hat;
einen Transceiver, der Anweisungen an die erste Vielzahl von Funkgeräten sendet, um ihre Betriebsparameter zu den zweiten Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence gekreuzt hat.

Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei:
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den Geofence kreuzt;
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein letztes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den Geofence kreuzt;
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten als ein Masterfunkgerät definiert ist und weder das erste Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten noch das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den Geofence kreuzt.

Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei:
der Prozessor bestimmt, dass ein zweites Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence verlassen hat;
der Transceiver Anweisungen an die erste Vielzahl von Funkgeräten sendet, ihre Betriebsparameter wieder zu den ersten Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence verlassen hat.

Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei:
das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den Geofence kreuzt;
das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein letztes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den Geofence kreuzt;
das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten als ein Masterfunkgerät und weder das erste Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten noch das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ist, das den Geofence kreuzt.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Viele drahtlose Kommunikationssysteme der öffentlichen Sicherheit oder solche von Privat oder der Regierung stellen gruppenbasierte Funkkommunikationen zwischen einer Vielzahl von Funkgeräten (Teilnehmereinheiten) zur Verfügung. Während des Aufbaus einer Gruppe teilen alle Funkgeräte in der Gruppe gewisse Funkgeräteparameter (zum Beispiel Kanal, Alarme, ... usw.). In gewissen Situationen kann es erforderlich sein, dass der Gruppe oder den Gruppen, die in einem speziellen definierten Bereich arbeiten, wichtige Alarme zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel bewirken an einem Bergbaustandort Ereignisse, wie Sprengungen, einzigartige Alarmerfordernisse für das drahtlose Kommunikationssystem und für Teilnehmergeräte, die darin arbeiten, und zwar bei der Vorbereitung einer Sprengung und möglicherweise währenddessen. In anderen Situationen kann es erforderlich sein, dass eine Gruppe oder Gruppen von Teilnehmergeräten bezüglich Ereignissen alarmiert werden, wie gefährliche Materialleckkagen oder Wetteralarme, in Bezug auf einen speziell definierten Bereich. Andere Beispiele sind ebenfalls möglich.

Typische Verfahren zum Signalisieren von Ereignissen, wie einer Sprengung, unter Teilnehmereinheiten beruhten historisch auf einer Zuweisung eines separaten RF-Kanals, über den analoge Audioinformation an der Infrastruktur gemischt und von dem festen Endgerät an die Teilnehmereinheiten Broadcast-übertragen und an den Teilnehmereinheiten abgespielt wird, die auf den getrennten RF-Kanal abgestimmt sind, um das jeweilige Ereignis oder die Gefahr anzuzeigen.

Jedoch stellen solche typischen Verfahren denselben Alarm (in diesem Fall einen Alarmton) über einen Abdeckungsbereich eines ganzen Standorts oder einer Gruppe zur Verfügung, ohne eine Fähigkeit, selektiv einen speziellen Alarm basierend auf dem Typ des Ereignisses oder der Gefahr auszuwählen und/oder den Alarm auf einen speziellen Bereich innerhalb einer Funkabdeckungszelle einer Basisstation zu beschränken, die den Alarm Broadcast-überträgt. Zum Beispiel kann eine spezielle Basisstation eine drahtlose Kommunikationsabdeckung über einen Radius von 5 Meilen zur Verfügung stellen, wobei jedoch ein Alarm nur über einen Bereich von einer Quadratmeile innerhalb der Funkabdeckungszelle relevant sein kann. Weiterhin kann ein relevanter Bereich zwei Funkabdeckungszellen von zwei benachbarten Basisstationen überkreuzen, wobei in diesem Fall der Alarm über zwei große Funkabdeckungszellen Broadcast-übertragen werden kann, wenn der Alarm nur für einen kleinen Unterabschnitt am Rand von jeder Funkabdeckungszelle relevant ist. Darüber hinaus können allgemeine relevante Bereiche in vielen Unterabschnitten von Abdeckungsbereichen existieren, wie in Schulen oder Parks. Andere Beispiele sind ebenfalls möglich.

Um das Obige anzugehen, kann ein Geofence erzeugt werden, der einen speziell interessierenden Bereich definiert. Diese Einheiten in dem Geofence können ihre Funkgeräte in einer gleichen oder ähnlichen Weise arbeiten lassen (zum Beispiel stimmen sich alle auf denselben Kanal ab, alle empfangen dieselben Alarme, ... usw.), unabhängig von der genutzten Infrastrukturausstattung.

Geofences können mobil sein. Zum Beispiel kann ein Kolonne von Nutzern/Fahrzeugen einen davon erzeugten Geofence aufweisen, so dass jeder in einem vorbestimmten Abstand von einem speziellen Fahrzeug in gleicher oder ähnlicher Weise arbeitet. Man betrachte eine Kolonne, die den Präsidenten der Vereinigten Staaten bewacht/mit sich führt. Alle Fahrzeuge in der Kolonne können sich in einem aufgebauten Geofence befinden, der sich über Meilen erstreckt.

Es besteht ein Problem, wenn sich Geofences kreuzen. Wenn der Geofence ein Kommunikationsmanagement zwischen sich kreuzenden Geofences ermöglicht, kann dies einen negativen Einfluss auf die Intrakommunikationsaktivitäten einer Kolonne haben. Man betrachte die Situation, bei der ein Fahrzeug, das ein Teil einer ersten Geofence-Kolonne ist, einen zweiten Geofence kreuzt. Sollte das Fahrzeug seine Funkgeräteparameter ändern? Eine solche Maßnahme kann die Fähigkeit des Fahrzeugs beeinflussen, mit anderen in der Kolonne zu kommunizieren, die nicht in den zweiten Geofence eingetreten sind. Was dementsprechend benötigt wird, sind ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zum Ändern Geofence-basierter Betriebsparameter für Funkgeräte, ohne Kommunikationen mit anderen Mitglieder des Geofence zu behindern.

Figurenliste

Die begleitenden Figuren, in denen sich gleiche Bezugszeichen auf identische oder funktionell ähnliche Elemente durch die getrennten Ansichten hindurch beziehen, werden zusammen mit der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in die Spezifizierung aufgenommen, und sie bilden einen Teil davon, und sie dienen zur weiteren Veranschaulichung von Ausführungsformen von Konzepten, die die beanspruchte Erfindung enthalten, und sie erläutern verschiedene Prinzipien und Vorteile dieser Ausführungsformen.

  • 1 ist ein Blockdiagramm eines drahtlosen Kommunikationsnetzwerks gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 2 ist ein Blockdiagramm eines Geofence-Servers gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 3 veranschaulicht einen Geofence in Bewegung.
  • 4 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb des Geofence-Servers nach 2 zeigt.
  • 5 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb des Geofence-Servers nach 2 zeigt.
  • 6 ein Flussdiagramm, das einen Betrieb des Geofence-Servers nach 2 zeigt.

Fachleute werden erkennen, dass Elemente in den Figuren zum Zwecke der Einfachheit und Klarheit veranschaulicht sind und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet sind. Zum Beispiel können die Abmessungen einiger der Elemente in den Figuren im Vergleich zu anderen Elementen übertrieben sein, um dabei zu helfen, das Verständnis von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu verbessern.

Die Vorrichtungs- und Verfahrenskomponenten wurden dort, wo es angemessen erscheint, durch konventionelle Symbole in den Zeichnungen dargestellt, wobei nur jene spezifischen Einzelheiten gezeigt werden, die für ein Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wesentlich sind, um so die Offenbarung nicht mit Einzelheiten zu verschleiern, die für jene Durchschnittsfachleute ohne weiteres erkennbar sind, die den Vorteil dieser Beschreibung genießen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Um das oben erwähnte Bedürfnis anzugehen, werden hier ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ändern Geofence-basierter Betriebsparameter zur Verfügung gestellt. Während eines Betriebs werden alle Mitglieder in einer ersten Gruppe von Funkgeräten ihre Funkgeräteparameter zu jenen ändern, die in einem zweiten Geofence genutzt werden, wenn ein Mitglied der ersten Gruppe in den zweiten Geofence kreuzt. Daher, sogar obwohl ein spezielles Mitglied der ersten Gruppe über den zweiten Geofence nicht gekreuzt haben muss, wird das spezielle Mitglied seine Funkgeräteparameter dennoch zu jenen ändern, die in dem zweiten Geofence genutzt werden, wenn ein Mitglied der ersten Gruppe den zweiten Geofence gekreuzt hat.

Die nachfolgende Beschreibung wird für das Szenario angegeben, bei dem die erste „Gruppe“ von Funkgeräten ein Teil eines ersten Geofence ist, der mobil ist. Jedoch muss die erste Gruppe von Funkgeräten kein Teil eines ersten Geofence sein. In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die erste Gruppe von Funkgeräten einfach mobile Funkgeräte sein, die wünschen miteinander zu kommunizieren, wobei sie ähnliche oder gleiche Betriebsparameter unabhängig vom Ort nutzen. Somit ist es für die Gruppe von Funkgeräten nicht erforderlich, durch einen mobilen Geofence (im Text auch „der erste Geofence“ genannt) definiert zu sein. Sagen wir zum Beispiel, dass ein „Team Fünf“ des Geheimdienstes zugeordnet wurde, den Präsidentenkonvoi zu eskortieren. Die Funkgerätenutzer könnten sich schlicht in einen Geofence-Server als Team Fünf einloggen, wobei dann alle Funkgeräte, die ein Teil von Team Fünf sind, dieselben Geofence-bezogenen Handlungen ausführen, wie ihre Mitglieder in einen Geofence kreuzen, unabhängig von einem physikalischen Ort der Mitglieder von Team Fünf.

Da alle Funkgeräte in der ersten Gruppe (die ein erster Geofence sein kann) potenziell ihre Funkgeräteparameter ändern werden, wenn ein Funkgerät über einen zweiten Geofence kreuzt, werden alle Funkgeräte in der ersten Gruppe in der Lage sein, miteinander zu kommunizieren, wie Funkgeräte in den zweiten Geofence übergehen und diesen Verlassen.

Wenn somit einige Funkgeräte in einer Kolonne (das heißt Funkgeräte, die eine erste Gruppe bilden und Parameter teilen, die eine Kommunikation zwischen allen Funkgeräten in der ersten Gruppe erlauben, was einen ersten mobilen Geofence ausbilden kann) in einen zweiten Geofence eintreten, werden alle Funkgeräte in der Kolonne Funkgeräteparameter des zweiten Geofence zu dem Rest der Kolonne ausgebreitet haben, selbst wenn alle Funkgeräte in der Kolonne den zweiten Geofence nicht gekreuzt haben. Solche Parameter enthalten, jedoch ohne Einschränkung:

  • • Kanaländerung;
  • • Notfallkonfiguration - ein Notfallmodus, der für erhöhte Privilegien möglich ist. Zum Beispiel Bewegen des Funkgeräts zu einem Befehlskanal in einem Notfall;
  • • Stimmankündigungen/Alarme/Sichtmodusindikatoren
  • • Status-/Nachrichteninformation, die mit dem System geteilt wird;
  • • Verdeckung - Fahrzeugbetriebsarten (Lichter/Sirenen/usw.); und/oder
  • • Leistungsniveau - Leistung reduzieren, wenn in Spreng- oder Gefahrbereichen.

Es ist zu beachten, dass ein Eintritt in den zweiten Geofence als ein Führungsfahrzeug, ein letztes Fahrzeug oder ein Masterfahrzeug (das heißt Mittelfahrzeug oder Schlüsselfahrzeug) definiert werden kann, das in den zweiten Geofence eintritt, so dass Parameter nur ausgebreitet werden, wenn das Führungsfahrzeug/letzte Fahrzeug/Masterfahrzeug in den Geofence eintritt.

Es kann Bedingungen geben, die verursachen würden, dass die Änderungen nicht über die Kolonne auszubreiten sind. Zum Beispiel:

  • • Wenn ein reduzierendes Leistungsniveaus verursacht, dass Fahrzeuge in der Kolonne nicht länger in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren;
  • • Wenn eine Änderung des Kanals/der Frequenz/des Systems zu etwas vorliegt, wobei nicht alle Fahrzeuge in der Kolonne arbeiten könnten;
  • • Wenn der zweite Geofence-Bereich kleiner ist als die Kolonnenlänge oder ein erster Geofence-Bereich; und/oder
  • • Wenn alle Fahrzeuge in dem ersten Geofence nicht in dem zweiten Geofence sind.

Konfigurationsänderungen für Funkgeräte in der ersten Kolonne könnten an alle Funkgeräte in der Kolonne wie folgt ausgebreitet werden:

  • • Zuerst Eintreten, zuerst Austreten („first-in-first-out“ (FIFO)) - wenn ein erstes Mitglied in der Kolonne in den zweiten Geofence eintritt und bis das erste Mitglied der Kolonne den zweiten Geofence verlässt;
  • • Zuerst Eintreten, zuletzt Austreten („first-in-last-out“ (FILO)) - wenn ein erstes Mitglied in der Kolonne in den zweiten Geofence eintritt und bis das letzte Mitglied der Kolonne den zweiten Geofence verlässt;
  • • Zuletzt Eintreten, zuletzt Austreten („last-in-last-out“ (LILO)) - wenn ein letztes Mitglied in der Kolonne in den zweiten Geofence eintritt und bis das letzte Mitglied der Kolonne den zweiten Geofence verlässt;
  • • Master - wenn ein Mastermitglied in der Kolonne in den zweiten Geofence eintritt und bis das Mastermitglied der Kolonne den zweiten Geofence verlässt.

1 veranschaulicht ein Kommunikationsnetzwerk 10 mit Client-Funkgeräten (Teilnehmergeräten 12, 14, 16, 18, festen Endgeräten 20, 40 (zum Beispiel Basisstationen), drahtlosen Verbindungen 21, 43, einem Backhaul-Netzwerk 24, einem Geofence-Server 26, einer Datenbank 28, Kommunikationsverbindungen 30, 32, 36 und einer Dispatch-Konsole 38. Jede Basisstation 20, 40 hat wenigstens einen Funksender, der eine Funkabdeckungszelle 22, 42 abdeckt. Ein oder mehrere Funkgeräte 12, 14, 16, 18 in den Funkabdeckungszellen 22, 42 der jeweiligen Basisstationen 20, 40 können eine Verbindung mit den Basisstationen 20, 40 unter Nutzung eines Drahtloskommunikationsprotokolls über jeweilige drahtlose Verbindungen 21, 43 aufbauen. Die Funkgeräte 12, 14, 16, 18 können miteinander kommunizieren und möglicherweise mit anderen Geräten, die über andere Netzwerkverbindungen erreichbar sind, wobei ein Gruppenkommunikationsprotokoll über drahtlose Verbindungen 21, 43 genutzt wird. Die drahtlosen Verbindungen 21, 43 können zum Beispiel eine drahtlose Verbindung sein, die ein Protokoll wie GPRS oder UMTS, 2G (zum Beispiel GSM), 3G (zum Beispiel WCDMA oder LTE), iDEN, WLAN oder ETSI-Digitalmobilfunk („Digital Mobile Radio“ (DMR)) unterstützen, unter anderen Möglichkeiten. Die Funkgeräte 12, 14, 16, 18 können mit einer Identifikationsreferenz konfiguriert sein (wie einer IMSI („International Mobile Subscriber Identity“) oder einem SUID („Subscriber Unit Identifier“)), welche mit einem physikalischen Medium verbunden sein können, wie einer SIM-Karte („Subscriber Identity Module“).

Jedes Funkgerät 12, 14, 16, 18 kann ein Gruppenkommunikationsgerät sein, wie ein PTT-Gerät („push-to-talk“), das normalerweise in einem Nur-Überwachungs-Modus geführt wird und das in einen Nur-Sende-Modus geschaltet wird (Halbduplex) oder in einen Sende-und-Empfangs-Modus (Vollduplex) auf ein Niederdrücken oder einer Aktivierung eines PTT-Eingabeschalters. Die Gruppenkommunikationsarchitektur im Kommunikationsnetzwerk 10 ermöglicht es einem einzelnen Funkgerät, wie Funkgerät 14, mit einem oder mehreren Mitgliedern (wie den Funkgeräten 12, 16 - 18) zu kommunizieren, die mit einer speziellen Gruppe von Funkgeräten zur selben Zeit assoziiert sind. Die Funkgeräte 12, 1416, 18, die Basisstationen 20, 40 und/oder ein Infrastrukturcontroller (nicht gezeigt) können kooperieren, um Gruppen von Funkgeräten zu definieren und das eine-zu-vielen-Kommunikationsmerkmal zu aktivieren, das von dem Kommunikationsnetzwerk 10 zur Verfügung gestellt wird. Da Funkgeräte mobil sind, können sie sich innerhalb von Funkabdeckungszellen 22, 42, in diese hinein, aus diesen heraus und/oder dazwischen bewegen. Zum Beispiel kann sich das Funkgerät 14 von einem Anfangsort 14A in der Funkabdeckungszelle 22 zu einem Folgeort 14B auch in der Funkabdeckungszelle 22 bewegen. Ähnlich kann sich das Funkgerät 16 von einem Anfangsort 16A außerhalb der Funkabdeckungszelle 42 zu einem sekundären Ort 16B in der Funkabdeckungszelle 42 und dann zu einem Endort 16C auch in der Funkabdeckungszelle 42 bewegen.

Wenngleich nur vier Funkgeräte und zwei Basisstationen in 1 veranschaulicht sind, ist die vorliegende Offenbarung nicht in solcher Weise beschränkt, und es können mehr oder weniger Funkgeräte und mehr oder weniger Basisstationen in irgendeiner speziellen Implementierung genutzt werden. Wenn weiterhin ein einzelner Geofence-Server 26 in 1 veranschaulicht ist, können mehr als ein Geofence-Server 26 genutzt werden, und/oder ein verteilter Geofence-Server 26 kann genutzt werden, der Funktionen über mehrere Geräte aufteilt, möglicherweise aus Gründen des Belastungsausgleichs. Wenn schließlich eine Datenbank 28 als direkt mit dem Geofence-Server 26 gekoppelt veranschaulicht ist, kann die Datenbank 28 auch entfernt von dem Geofence-Server 26 und für den Geofence-Server 26 über ein oder mehrere von dem Netzwerk 24 und/oder externen Netzwerken 34 erreichbar sein.

Die Basisstationen 20, 40 können mit dem Geofence-Server 26 über ein Netzwerk 24 und eine Kommunikationsverbindung 30 verbunden sein. Das Netzwerk 24 kann einen oder mehrere Router, Switches, LANs, WLANs, WANs, Zugangspunkte oder andere Netzwerkinfrastruktur umfassen. Zum Beispiel kann der Geofence-Server 26 für die Basisstationen 20, 40 über eine zugewiesene Leitungsverbindung oder über das Internet erreichbar sein. In einem Beispiel können die Basisstationen 20, 40 direkt mit dem Geofence-Server 26 über eine oder mehrere interne Verbindungen unter Steuerung eines einzelnen Kommunikationsnetzwerkproviders gekoppelt sein.

Der Geofence-Server 26 kann ein getrenntes Gerät sein, oder er kann in anderer Netzwerkausstattung angeordnet sein. Der Server 26 ist konfiguriert, um eine Datenbank von Geofences und Gruppen von Funkgeräten zu führen, die Kommunikationen miteinander ausführen möchten. Wie oben erwähnt, muss eine Funkgerätegruppe, die von dem Server 26 geführt wird, nicht notwendigerweise innerhalb eines Geofence sein. Die geführten Gruppen/Geofences sind in einer oder mehreren Abdeckungszellen von einer oder mehreren Basisstationen, mit denen er assoziiert ist, und er kann Mechanismen und/oder Schnittstellen zum Aktivieren oder Deaktivieren existierender Geofences und Gruppen zur Verfügung stellen, die er führt, zum Zufügen neuer Geofence-/Gruppendefinitionen und zum Löschen existierender Geofence-/Gruppendefinitionen. Der Geofence-Server 26 kann auch eine Anwendung umfassen, die bei dem Dispatch-Zentrum (Dispatch-Konsole 38) läuft. Der Geofence-Server 26 kann weiterhin Abbildungen führen, die für jeden aktiven Geofence in der Datenbank eine entsprechende zugewiesene Funkgerätekonfiguration identifizieren (zum Beispiel einen Alarm zum Abspielen durch ein Funkgerät, wenn das Funkgerät in den Geofence eintritt oder sich auf andere Weise selbst dort findet). Der Geofence-Server 26 kann weiterhin Mechanismen und/oder Schnittstellen zum Modifizieren zugewiesener Funkgeräteparameter in der Abbildung zur Verfügung stellen, zum Zufügen einer neuen Abbildung, die eine existierende Geofence-Definition zu zugewiesenen Funkgeräteparametern zuweist, und zum Entfernen einer existierenden Abbildung. In anderen Ausführungsformen kann der Geofence-Server 26 in einem anderen Netzwerkgerät ausgeführt oder damit gekoppelt sein, wie einem Basisstationscontroller („base station controller“ (BSC)), einem mobilen Schaltzentrum („mobile switching center“ (MSC)), einem Standortcontroller, einem Zonencontroller, einem Push-to-Talk-Controller oder einem anderen Netzwerkgerät, innerhalb des Netzwerks 24 oder außerhalb des Netzwerks 24.

Der Geofence-Server 26 kann Ortsaktualisierungen für alle Funkgeräte liefern und Funkgeräteparameter über die Funkgeräte ausbreiten, basierend auf ihrem Ort in einem oder mehreren Geofences. In einer anderen Ausführungsform kann der Server 26 einfach Funkgeräteparameter und Grenzinformation jedem Funkgerät zur Verfügung stellen, wobei die Funkgeräte selber Parameter, wie erforderlich, ändern.

Die Datenbank 28 kann arbeiten, um Geofence- und Gruppendefinitionen, Funkgeräteparameter für jeden Geofence/jede Gruppe und Abbildungen zu speichern und diese auf Anfrage dem Geofence-Server 26 zur Verfügung stellen. Zum Beispiel kann die Datenbank 28 eine erste Geofence-Definition (Betriebsbereich und Funkgeräteparameter) speichern, die einen ersten Geofence 54 in einer Funkabdeckungszelle 22 definiert und mit der Basisstation 20 assoziiert ist, eine zweite Geofence-Definition, die einen zweiten Geofence 64 definiert, der teilweise in der Funkabdeckungszelle 42 liegt und mit der Basisstation 20 (und möglicherweise einer anderen benachbarten Basisstation, die nicht gezeigt ist) assoziiert ist, und eine dritte Geofence-Definition, die einen dritten Geofence 74 definiert, der innerhalb (zum Beispiel in einem Teilgebiet) des Geofence 64 und der Funkabdeckungszelle 42 liegt und auch mit der Basisstation 40 assoziiert ist. Der Server 26 kann auch Gruppenparameter für jene Funkgeräte speichern, die nicht notwendigerweise in einem Geofence sind, jedoch Kommunikationen unter den Funkgeräten wünschen. Geofence-Definitionen können einen Satz aus drei oder mehr Polygonecken enthalten, wobei jede Polygonecke eine GPS-Koordinate ist, wie ein Paar aus Breite und Länge, oder irgendeine andere Form einer kartographischen Definition. Zusätzlich oder alternativ können Geofence-Definitionen einen Punkt und einen Radius enthalten, wobei der Radius ein Abstandskriterium ist und der Punkt eine GPS-Koordinate ist (welche in Bewegung sein kann), wie ein Paar aus Breite und Länge, oder irgendeine andere Form einer kartographischen Definition. Weiterhin können Geofence-Definitionen einen Satz aus sich zwei diagonal gegenüberliegenden Rechteckeckpunkten sein, wobei jeder Rechteckeckpunkt eine GPS-Koordinate ist (die sich in Bewegung befinden kann), wie ein Paar aus Breite und Länge, oder irgendeine andere Form einer kartographischen Definition. Andere Möglichkeiten existieren ebenfalls.

Der Begriff ‚Sprechgruppe‘ wird in dieser Spezifizierung benutzt, um auf eine Gruppe von Funkgeräten Bezug zu nehmen. Der Begriff ist nicht beabsichtigt, um auf Stimmkommunikationen beschränkt zu sein, sondern stattdessen soll er alle möglichen Gruppenkommunikationsnutzlasten verkörpern, einschließlich, aber nicht beschränkend, Stimme, Daten, Video, Audio, Audio/Video, Bilder und/oder irgendeinen anderen Typ eines Medienstroms.

Während weiterhin die Begriffe „Gruppenanruf“ und „Sprechgruppe“ in der Spezifizierung genutzt werden, um auf Gruppenanrufbeispiele in einer einer-zu-vielen-Gruppenkommunikationsstruktur in jedem Beispiel Bezug zu nehmen, können gleiche oder ähnliche Betrachtungen auf „Gruppensitzungen“ und „Sitzungsgruppen“ jeweils angewendet werden, wenn Multimedianachrichten zwischen Gruppenmitgliedern ausgetauscht werden. Solche Multimedianachrichten können nicht einschränkend Video, Audio, Audio/Video, Bilder und irgendeinen anderen Typ eines Medienstroms enthalten. Weiterhin kann die einer-zu-vielen-Gruppenkommunikationsstruktur irgendeines oder mehrere Nachrichtenprotokolle nutzen, einschließlich Unicast, Multicast, Broadcast oder irgendeine Kombination davon.

Das Kommunikationssystem 10 kann in einer Ausführungsform ein schmalbandiges Bündelfunkkommunikationssytem implementieren, in dem Funkgeräte 12, 14, 16, 18 Steuer- und Datennachrichten gemäß einem Luftschnittstellenprotokol senden, wie jenem, das von Standards gemäß ETSI-DMR („Digital Mobile Radio“), TETRA („Terrestrial Trunked Radio“) oder APCO P25 („Association of Public-Safety Communications Officials 25“) definiert ist. In einem Bündelfunkkommunikationssystem werden Frequenzen zur Nutzung von Sprechgruppen auf einer Basis wie benötigt zugewiesen, und eine Signalisierung über einen Steuerkanal wird genutzt, um Funkgeräte auf einen speziellen Kanal zu richten, um eine spezielle Gruppenkommunikation zu empfangen. In einer anderen Ausführungsform kann das Kommunikationssystem 10 eine Breitbandarchitektur gemäß PTT-OMA-PoC („PTT over Cellular“) oder PoIP („PTT over IP“) implementieren, bei der Funkgeräte 12, 14, 16, 18 Steuer- und Datennachrichten gemäß einem Protokoll senden, wie Echtzeittransportprotokoll („real-time transport protocol“ (RTP)) und/oder Sitzungsiniziierungsprotokoll („session initiation protocol“ (SIP)). Andere Möglichkeiten existieren ebenfalls.

Die Dispatch-Konsole 38 befindet sich in einem (nicht gezeigten) Dispatch-Zentrum und kann direkt, wie gezeigt, mit dem Geofence-Server 26 gekoppelt sein, oder sie kann indirekt mit dem Geofence-Server 26 über das Netzwerk 24 und/oder externe Netzwerke 34 gekoppelt sein. Die Dispatch-Konsole 38 kann einen administrativen oder einen Dispatch-Zugriff für Funkgeräte 12, 14, 16, 18 und den Geofence-Server 26 zur Verfügung stellen, und sie kann einem Administrator oder Einsatzleiter ermöglichen, Gruppenkommunikationen mit Infrastrukturquelle für Gruppen von Funkgeräten 12, 14, 16, 18 zu veranlassen, neben anderen Merkmalen und Funktionen.

Es wird auf 2 Bezug genommen, wo ein schematisches Diagramm einen Geofence-Server 200 gemäß einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Der Geofence-Server 200 kann zum Beispiel gleich oder ähnlich dem Geofence-Server 26 aus 1 sein. Wie in 2 gezeigt ist, enthält der Geofence-Server 200 eine Kommunikationseinheit 202, die mit einem allgemeinen Daten- und Adressenbus 217 einer Verarbeitungseinheit 203 gekoppelt ist. Der Geofence-Server 200 kann auch eine Eingabeeinheit (zum Beispiel eine Tastatur, ein Zeigegerät, usw.) 206 enthalten sowie einen Anzeigebildschirm 205, wobei alle gekoppelt sind, um sich in Kommunikation mit der Verarbeitungseinheit 203 zu befinden.

Die Verarbeitungseinheit 203 kann ein Codierer/Decodierer 211 mit einem assoziierten Code-Nur-Lese-Speicher („Read Only Memory“ (ROM)) 212 zum Speichern von Daten zum Codieren und Decodieren von Stimme, Daten, Steuerungen oder anderen Signalen enthalten, die von dem Geofence-Server 200 gesendet oder empfangen werden. Die Verarbeitungseinheit 203 kann weiterhin einen Mikroprozessor 213 enthalten, der über den allgemeinen Daten- und Adressenbus 217 mit dem Codierer/Decodierer 211 gekoppelt ist, einem Character-ROM 214, einem Direktzugriffsspeicher („Random Access Memory“ (RAM)) 204 und einem statischen Speicher 216.

Die Kommunikationseinheit 202 kann eine oder mehrere leitungsgebundene oder drahtlose Eingabe/Ausgabe-Schnittstellen („input/output“ (I/O)) 209 enthalten, die konfigurierbar sind, um mit BSs, wie den BSs 20, 40 aus 1, mit anderen Geräten in dem Kommunikationsnetzwerk 10 und/oder mit der Dispatch-Konsole 38 zu kommunizieren. Die Kommunikationseinheit 202 kann einen oder mehrere drahtlose Transceiver 208 enthalten, wie einen DMR-Transceiver, einen APCO-P25-Transceiver, einen TETRA-Transceiver, einen Bluetooth-Transceiver, einen Wi-Fi-Transceiver, der möglicherweise gemäß einem IEEE-802.11-Standard (zum Beispiel 802.11a, 802.11b, 802.11g) arbeitet, einen WiMAX-Transceiver, der möglicherweise gemäß einem IEEE-802.16-Standard arbeitet und/oder andere ähnliche Typen drahtloser Transceiver, die konfigurierbar sind, um in einem drahtlosen Netzwerk zu kommunizieren. Die Kommunikationseinheit 202 kann alternativ oder zusätzlich einen oder mehrere leitungsgebundene Transceiver 208 enthalten, wie einen Ethernet-Transceiver, einen USB-Transceiver („Universal Serial Bus“) oder ähnliche Transceiver, die konfigurierbar sind, um über eine Twisted-Pair-Leitung, ein Koaxialkabel, eine faseroptische Verbindung oder eine ähnliche physikalische Verbindung mit einem leitungsgebundenen Netzwerk zu kommunizieren. Der Transceiver 208 ist auch mit einem kombinierten Modulator/Demodulator 210 gekoppelt, der mit dem Codierer/Decodierer 211 gekoppelt ist.

Der Mikroprozessor 213 hat Ports zur Kopplung mit der Eingabeeinheit 206 und mit dem Anzeigebildschirm 205. Der Character-ROM 214 speichert Codes zum Decodieren oder Codieren von Daten, wie Steuerkanalnachrichten und/oder Sprachnachrichten, die an den Geofence-Server 200 gesendet oder von diesem empfangen werden können. Der statische Speicher 216 kann Betriebscodes 225 für den Mikroprozessor 213 speichern, die wenn sie ausgeführt werden, einen oder mehrere der Schritte ausführen, die mit Bezug auf das Ändern von Funkgeräteparametern beschrieben sind. Der statische Speicher 216 kann zum Beispiel eine Festplatte („hard-disk drive“ HDD)), ein optisches Laufwerk, wie ein CD-Laufwerk („compact disk“) oder ein DVD-Laufwerk („digital versatile disk“), ein Festplattenlaufwerk („solid state drive“ (SSD)), ein Bandlaufwerk, ein Flash-Speicher-Laufwerk oder ein Bandlaufwerk umfassen, um einige zu benennen.

2 zeigt eine Vorrichtung in der Form eines Servers. Die Vorrichtung umfasst eine Datenbank 28 mit ersten Betriebsparametern zur Nutzung mit einer ersten Gruppe von Funkgeräten (in diesem speziellen Beispiel einen ersten Geofence) und zweite Betriebsparameter zur Nutzung mit einem zweiten Geofence, wobei der erste Geofence eine erste Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Verwendung der ersten Betriebsparameter arbeiten, wobei der erste Geofence in Bewegung ist und wobei der zweite Geofence eine zweite Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Verwendung der zweiten Betriebsparameter arbeiten. Ein Prozessor 213 wird zur Verfügung gestellt, der Bestimmt, ob ein Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence gekreuzt hat. Ein Transceiver 208 wird zur Verfügung gestellt, um Anweisungen an die erste Vielzahl von Funkgeräten zu senden, ihre Betriebsparameter zu den zweiten Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence gekreuzt hat.

3 veranschaulicht eine sich bewegende Gruppe von Funkgeräten. In diesem speziellen Beispiel ist ein Geofence gezeigt, um das Kreuzen von Geofence-Grenzen zu veranschaulichen. Wie gezeigt existieren zwei Geofences, nämlich der Geofence 300 und der Geofence 310. In diesem speziellen Beispiel befindet sich der Geofence 300 in Bewegung, während der Geofence 310 in Bewegung sein kann oder nicht. Wie gezeigt sind die Funkgeräte 301 - 305 in den Grenzen des Geofence 300, wobei alle unter Verwendung erster Funkgeräteparameter arbeiten (zum Beispiel eine erste Sprechgruppe). In den Grenzen des Geofence 310 sind die Funkgeräte 311 - 315, wobei alle unter Verwendung zweiter Funkgeräteparameter arbeiten (zum Beispiel eine zweite Sprechgruppe).

Der Geofence 300 bewegt sich in die Richtung des Pfeils 320, und er kann alle jene Funkgeräte innerhalb zum Beispiel eines gewissen Abstands vom Funkgerät 303 umfassen. Es ist evident, dass das Funkgerät 305 den Geofence 310 zuerst kreuzen wird. Das Funkgerät 305 wird auch das erste sein, dass den Geofence 310 verlässt. Die Funkgeräte 301 - 305 können ihre Parameter wie folgt ändern:

  • • Zuerst Eintreten, zuerst Austreten („first-in-first-out“ (FIFO)) - wenn das Funkgerät 305 in den Geofence 310 eintritt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zu den zweiten Betriebsparametern ändern. Wenn das Funkgerät 305 den Geofence 310 verlässt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zurück zu den ersten Betriebsparametern ändern.
  • • Zuerst Eintreten, zuletzt Austreten („first-in-last-out“ (FILO)) - wenn das Funkgerät 305 in den Geofence 310 eintritt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zurück zu den zweiten Betriebsparametern ändern. Wenn das Funkgerät 301 den Geofence 310 verlässt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zurück zu den ersten Betriebsparametern ändern.
  • • Zuletzt Eintreten, zuletzt Austreten („last-in-last-out“ (LILO)) - wenn das Funkgerät 301 in den Geofence 310 eintritt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zu den zweiten Betriebsparametern ändern. Wenn das Funkgerät 301 den Geofence 310 verlässt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zurück zu den ersten Betriebsparametern ändern.
  • • Master - ein spezielles Funkgerät (zum Beispiel das Funkgerät 303) kann als „Master“-Funkgerät identifiziert sein. Wenn das Funkgerät 303 in den Geofence 310 eintritt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zu den zweiten Betriebsparametern ändern. Wenn das Funkgerät 303 den Geofence 310 verlässt, können alle Funkgeräte 301 - 305 ihre Betriebsparameter zurück zu den ersten Betriebsparametern ändern.

Wie oben erwähnt ist, können gewisse Bedingungen existieren, die Funkgeräte in dem Geofence 300 daran hindern können, ihre Betriebsparameter zu ändern, selbst obwohl sie den Geofence 310 kreuzen.

4 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb des Geofence-Servers aus 2 zeigt. Insbesondere zeigt 4 jene Schritte (nicht notwendigerweise alle) zum Ändern von Funkfrequenzparametern. Der logische Fluss beginnt bei Schritt 401, wo der Mikroprozessor 213 bestimmt, dass ein erstes Funkgerät einen ersten Geofence gekreuzt hat, wobei Funkgeräte innerhalb des ersten Geofence unter Verwendung eines ersten Satzes von Betriebsparametern arbeiten. Wie oben diskutiert ist, führt der Mikroprozessor Geofences, und er wird mit periodischen Aktualisierungen von Funkgerätorten versorgt. Diese Information wird genutzt, um zu bestimmen, wann Anweisungen zum Ändern von Funkgeräteparametern zu senden sind.

Der logische Fluss setzt sich zu Schritt 403 fort, wo der Mikroprozessor 213 den Transceiver 208 anweist, Anweisungen an ein zweites Funkgerät zu senden, seine Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das erste Funkgerät den Geofence gekreuzt hat.

Wie oben diskutiert ist, können das erste Funkgerät und das zweite Funkgerät in einem zweiten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich sein, der sich in Bewegung befindet, oder sie können einfach eine Gruppe von Funkgeräten bilden, die miteinander in Kommunikation sind, wobei gleiche oder ähnliche Betriebsparameter (zum Beispiel Sprechgruppe) genutzt werden. Zusätzlich können das erste Funkgerät, das zweite Funkgerät und andere Funkgeräte eine Vielzahl von Funkgeräten bilden, die in dem zweiten mit einem Geofence ausgestatten Bereich sind, der sich in Bewegung befindet, wobei eines von folgendem auftritt:

  • • Wenn irgendein Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten in den ersten mit einem Geofence ausgestatten Bereich eintritt, werden allen Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten Anweisungen gesendet, ihre Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern;
  • • Wenn alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten in dem ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich sind, werden allen Funkgeräten aus der Vielzahl von Funkgeräten Anweisungen gesendet, ihre Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern; und
  • • Wenn ein Masterfunkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten in dem ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich eintritt, werden allen Funkgeräten aus der Vielzahl von Funkgeräten Anweisungen gesendet, ihre Betriebsparameter zu dem ersten Satz von Betriebsparametern zu ändern.

Ebenfalls, wie oben diskutiert:

  • • Wenn irgendein Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich verlässt, ändern alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten ihre Betriebsparameter zu einem zweiten Satz von Betriebsparametern;
  • • Wenn alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich verlassen, ändern alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten ihre Betriebsparameter zu dem zweiten Satz von Betriebsparametern; und
  • • Wenn ein Masterfunkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten den ersten mit einem Geofence ausgestatteten Bereich verlässt, ändern alle Funkgeräte aus der Vielzahl von Funkgeräten ihre Betriebsparameter zu dem zweiten Satz von Betriebsparametern.

5 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb des Geofence-Servers aus 2 zeigt. Der logische Fluss beginnt bei Schritt 501, wo der Mikroprozessor 213 einen ersten Geofence führt, der eine erste Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Verwendung erster Betriebsparameter arbeiten, wobei sich der erste Geofence in Bewegung befindet. In Schritt 501 führt der Mikroprozessor 213 auch einen zweiten Geofence, der eine zweite Vielzahl von Funkgeräten umfasst, die unter Verwendung zweiter Betriebsparameter arbeiten. In Schritt 503 bestimmt der Mikroprozessor 213, dass ein Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence gekreuzt hat, und er sendet Anweisungen (Schritt 505) zu der ersten Vielzahl von Funkgeräten, um ihre Betriebsparameter auf den zweiten Satz von Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence gekreuzt hat.

Wie oben diskutiert ist, kann das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den zweiten Geofence kreuzt, es kann ein letztes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den zweiten Geofence kreuzt, oder es kann ein Masterfunkgerät und weder das erste Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten noch das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den zweiten Geofence kreuzt.

In Schritt 507 bestimmt der Mikroprozessor 213, dass ein zweites Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence verlassen hat, und es sendet Anweisungen (Schritt 509) an die erste Vielzahl von Funkgeräten, um ihre Betriebsparameter wiederum auf die ersten Betriebsparameter zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den zweiten Geofence verlassen hat.

Wie oben diskutiert ist, kann das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den zweiten Geofence verlässt, es kann ein letztes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den zweiten Geofence kreuzt, oder es kann als ein Masterfunkgerät definiert und weder das erste Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten oder das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den zweiten Geofence kreuzt.

6 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb des Geofence-Servers aus 2 zeigt. In diesem Beispiel führt der Mikroprozessor 213 eine erste Gruppe von Funkgeräten, die miteinander in Kommunikation sind, jedoch keinen ersten Geofence ausbilden. Der logische Fluss beginnt bei Schritt 601, wo der Mikroprozessor 213 eine erste Vielzahl von Funkgeräten führt, die Funkgeräte umfasst, die unter Nutzung erster Betriebsparameter arbeiten, wobei wenigstens ein Mitglied aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten in Bewegung ist. In Schritt 601 führt der Mikroprozessor 213 auch einen Geofence, der eine zweite Vielzahl von Funkgeräten führt, die unter Nutzung zweiter Betriebsparameter arbeiten. In Schritt 603 bestimmt der Mikroprozessor 213, dass ein Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence gekreuzt hat, und er sendet Anweisungen (Schritt 605) an die ersten Vielzahl von Funkgeräten, um ihre Betriebsparameter zu den zweiten Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence gekreuzt hat.

Wie oben diskutiert ist, kann das Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den Geofence kreuzt, es kann ein letztes Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten sein, das den Geofence kreuzt, oder es kann ein Masterfunkgerät und weder das erste Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten noch das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den Geofence kreuzt.

In Schritt 607 bestimmt der Mikroprozessor 213, dass ein zweites Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence verlassen hat, und er sendet Anweisungen (Schritt 609) an die erste Vielzahl von Funkgeräten, um ihre Betriebsparameter wiederum zu den ersten Betriebsparametern zu ändern, basierend auf der Tatsache, dass das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten den Geofence verlassen hat.

Wie oben diskutiert ist, kann das zweite Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten ein erstes Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den Geofence verlässt, es kann ein letztes Funkgerät aus der Vielzahl von Funkgeräten sein, das den Geofence kreuzt, oder es kann als ein Masterfunkgerät definiert und weder das erste Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten noch das letzte Funkgerät aus der ersten Vielzahl von Funkgeräten sein, das den Geofence kreuzt.

Es sollte bemerkt werden, dass die Benutzung des Begriffs „Geofence“ beabsichtigt, eine Grenze abzudecken (ähnlich einem physikalischen Zaun). Jedoch kann der Begriff „Geofence“ auch als ein Bereich verstanden werden, ähnlich einem umzäunten Bereich. Die Begriffe Geofence und mit einem Geofence ausgestatteter Bereich können auswechselbar genutzt werden. Somit können Begriffe „kreuzen eines Geofence“ oder „innerhalb eines Geofence“ ein Kreuzen einer physikalischen Grenze meinen, oder sich innerhalb einer physikalischen Grenze zu befinden. In ähnlicher Weise kann der Begriff „einen Geofence verlassen“ ein Kreuzen einer physikalischen Grenze meinen oder einfach ein Kreuzen heraus aus dem mit einem Geofence ausgestatteten Bereich.

Das nachfolgende Beispiel veranschaulicht einen Betrieb des oben beschriebenen Geofence-Netzwerks 10, und es soll ein Verständnis des Betriebs des Netzwerks 10 unterstützen, wobei es die Erfindung nicht auf irgendeine spezielle Betriebsart beschränken soll.

Eine Menge von Funkgeräten loggt sich in den Geofence-Server über eine Sprechgruppenvereinigungsoperation auf dem LMR-Netzwerk ein, und sie beginnt den Geofence-Konfigurationsprozess. Diese spezielle Vereinigung hat einen assoziierten Satz von Geofence-Definitionen zusammen mit Betriebsarteinzelheiten (FIFO, FILO oder LILO) und Funkbetriebsparametern.

Zur Nutzung von Geofences in einem Bergbaugebiet würde eine Kolonne, die verarbeitetes Erz trägt, damit beginnen, sich durch das gemanagte Anwesen zu bewegen, während das System den Ort der Funkgeräte in Bezug aufeinander und die definierten Geofence-Bereiche überwacht. So wie das erste Fahrzeug in einen Sprengbereich eintritt, definiert ein Geofence höchster Priorität die Betriebsparameter für diesen Bereich (FILO, wobei die Funkgeräte ihre Leistung auf niedrigere Leistung reduzieren und auf einen Betriebskanal in einem vollständig anderen Band im Vergleich zu dem Sprengungsauslösesystem schalten). Wenn das letzte Fahrzeug diesen Geofence verlässt, würde die Gruppe die Geofence-Definitionen und die Prioritäten neu auswerten, so dass sie den Geofence hoher Priorität und seine Information für die Kolonne verarbeiten.

In der vorangehenden Spezifikation sind spezifische Ausführungsformen beschrieben worden. Dem Fachmann auf dem Gebiet ist jedoch klar, dass verschiedene Modifizierungen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Geist der Erfindung abzuweichen, wie in den Ansprüchen unten dargelegt. Wenngleich die obige Beschreibung mit Bezug auf Mitglieder eines ersten Geofence (erste Gruppe von Funkgeräten), die einen zweiten Geofence kreuzen, bezogen ist, ist es beispielsweise, wie oben diskutiert, für die erste Gruppe von Funkgeräten nicht erforderlich, dass sie sich in einem ersten Geofence befinden. Mit anderen Worten könnten alle Funkgeräte Mitglieder einer Gruppe sein, die durch Funkgeräte definiert ist, die miteinander kommunizieren möchten und eine gleiche oder ähnliche Funkprogrammierung haben oder eine lokale Nutzereingabe (Tastendrücke oder Menü usw.). Gehen wir zum Beispiel davon aus, dass das Geheimdienstteam Fünf zugeordnet wurde, die Präsidentenkolonne zu eskortieren. Die Funkgerätenutzer könnten sich in dem Geofence-Server einfach als Team Fünf einloggen, und dann führen alle Funkgeräte, die Teil von Team Fünf sind, dieselben Geofencebezogenen Handlungen aus, wie Mitglieder den Geofece kreuzen, unabhängig von ihrem physikalischen Ort (das heißt Mitglieder von Team Fünf müssen kein Teil eines Geofence sein). Entsprechend sind die Spezifizierung und die Figuren eher als veranschaulichend zu betrachten, als in einem beschränkenden Sinn, und alle derartigen Modifikationen sollen sich im Umfang der vorliegenden Lehren befinden.

Fachleute werden weiterhin erkennen, dass Bezugnahmen auf spezifische Implementierte Ausführungsformen wie „Schaltung“, in gleicher Weise auf einer Rechenvorrichtung für allgemeine Zwecke (zum Beispiel CPU) oder einer spezialisierten Verarbeitungsvorrichtung (zum Beispiel DSP) umgesetzt werden, die Softwareanweisungen ausführt, die in einem nichttransitorischen computerlesbaren Speicher gespeichert sind. Es ist auch klar, dass die Begriffe und Ausdrücke, die hier verwendet werden, die normale technische Bedeutung haben, die solchen Begriffen und Ausdrücken durch Fachleute des technischen Gebiets wie oben ausgeführt beigemessen werden, wobei verschiedene spezifische Bedeutungen anderenfalls hier angegeben sind.

Die Nutzen, Vorteile, Problemlösungen und jedes denkbare Element, das dazu führt, dass irgendein Nutzen, Vorteil oder irgendeine Lösung eintritt oder ausgeprägter wird, sollen nicht als kritische, erforderliche oder essentielle Merkmale oder Elemente eines beliebigen Anspruchs oder aller Ansprüche ausgelegt werden. Die Erfindung wird ausschließlich durch die angehängten Ansprüche definiert, einschließlich jeder beliebigen Änderung, die während der Rechtshängigkeit der vorliegenden Anmeldung vorgenommen wird, und aller Äquivalente solcher Ansprüche, wie veröffentlicht.

Darüber hinaus sollen in diesem Dokument relationale Ausdrücke, wie zum Beispiel, erste und zweite, oben und unten, und dergleichen ausschließlich verwendet werden, um eine Entität oder Aktion von einer anderen Entität oder Aktion zu unterscheiden, ohne notwendigerweise irgend eine tatsächliche solche Beziehung oder Reihenfolge zwischen solchen Entitäten oder Aktionen zu erfordern oder zu implizieren. Die Ausdrücke „umfasst“, „umfassend“, „hat“, „habend“, „beinhalten“, „beinhaltend“, „enthalten“, „enthaltend“ oder eine beliebige Variation davon sollen eine nicht-exklusive Einbeziehung abdecken, so dass ein Prozess, Verfahren, Artikel oder eine Vorrichtung, die eine Liste von Elementen umfassen, haben, beinhalten, enthalten, nicht nur solche Elemente beinhalten, sondern andere Elemente beinhalten können, die nicht ausdrücklich aufgeführt werden, oder solchen Prozessen, Verfahren, Artikeln oder Vorrichtungen inhärent sind. Ein Element, das fortfährt mit „umfasst... ein“, „hat... ein“, „beinhaltet... ein“, „enthält... ein“, schließt nicht, ohne weitere Auflagen, die Existenz zusätzlicher identischer Elemente in dem Prozess, Verfahren, Artikel oder der Vorrichtung aus, die das Element umfassen, haben, beinhalten, enthalten. Die Ausdrücke „eine“ und „ein“ werden als eins oder mehr definiert, sofern hierin nichts anderes explizit festgelegt ist. Die Ausdrücke „im Wesentlichen“, „essentiell“, „ungefähr“, „etwa“ oder eine beliebige andere Version davon wurden als „nahe bei sein“ definiert, wie dem Fachmann auf dem Gebiet klar ist, und in einer nicht begrenzenden Ausführungsform wird der Ausdruck definiert, innerhalb von 10 %, in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 5 % in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 1 % und in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 0,5 % zu sein. Der Ausdruck „gekoppelt“, wie er hierin verwendet wird, wird als „verbunden“ definiert, obwohl nicht notwendigerweise direkt und nicht notwendigerweise mechanisch. Eine Vorrichtung oder Struktur, die in einer bestimmten Art und Weise „konfiguriert“ ist, ist mindestens auf diese Art und Weise konfiguriert, kann aber auch auf mindestens eine Art und Weise konfiguriert sein, die nicht aufgeführt ist.

Es ist gewünscht, dass einige Ausführungsformen einen oder mehrere generische oder spezialisierte Prozessoren (oder „Verarbeitungsvorrichtungen“) umfassen, wie zum Beispiel, Mikroprozessoren, digitale Signalprozessoren, kundenspezifische Prozessoren und freiprogrammierbare Feld-Gate-Arrays (FPGAs) und eindeutige gespeicherte Programmanweisungen (die sowohl Software als auch Firmware umfassen), die den einen oder mehrere Prozessoren steuern, um in Verbindung mit bestimmten Nicht-Prozessor-Schaltungen, einige, die meisten oder alle der Funktionen des Verfahrens und/oder der Vorrichtung, die hierin beschrieben werden, zu implementieren. Alternativ können einige oder alle Funktionen durch eine Zustandsmaschine implementiert werden, die über keine gespeicherten Programmanweisungen verfügt, oder in einer oder mehreren anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs), in denen jede Funktion oder einige Kombinationen von bestimmten der Funktionen, als kundenspezifische Logik implementiert sind. Selbstverständlich kann eine Kombination der zwei Ansätze verwendet werden.

Darüber hinaus kann eine Ausführungsform als ein computerlesbares Speichermedium implementiert sein, das über einen darauf gespeicherten computerlesbaren Code zum Programmieren eines Computers (der zum Beispiel einen Prozessor umfasst) verfügt, um ein hierin beschriebenes und beanspruchtes Verfahren durchzuführen. Beispiele solcher computerlesbaren Speichermedien umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein: eine Festplatte, eine CD-ROM, eine optische Speichervorrichtung, eine magnetische Speichervorrichtung, einen ROM (Nur-Lese-Speicher), einen PROM (Programmierbarer Lesespeicher), einen EPROM (Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher), einen EEPROM (Elektrisch Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher) und einen Flash-Speicher. Weiterhin ist zu erwarten, dass ein Fachmann auf dem Gebiet, ungeachtet möglicher erheblicher Anstrengungen und einer großen Designauswahl, die zum Beispiel durch eine zur Verfügung stehende Zeit, der aktuellen Technologie und ökonomische Überlegungen begründet ist, geleitet durch die hierin offenbarten Konzepte und Prinzipien, ohne Weiteres in der Lage ist solche Softwareanweisungen und Programme und ICs mit minimalem Versuchsaufwand zu erzeugen.

Die Zusammenfassung der Offenbarung wird zur Verfügung gestellt, um dem Leser zu erlauben, die Natur der technischen Offenbarung schnell zu erkennen. Es wird mit dem Verständnis eingereicht, dass es nicht verwendet wird, um den Geist oder die Bedeutung der Ansprüche zu interpretieren oder zu begrenzen. Zusätzlich ist der vorangehenden ausführlichen Beschreibung zu entnehmen, dass verschiedene Merkmale in verschiedenen Ausführungsformen zusammengruppiert werden, um die Offenbarung zu straffen. Dieses Offenbarungsverfahren soll nicht als ein Reflektieren einer Intention interpretiert werden, dass die beanspruchten Ausführungsformen mehr Merkmale erfordern, als ausdrücklich in jedem Anspruch vorgetragen werden. Vielmehr liegt, wie aus den folgenden Ansprüchen hervorgeht, ein erfinderischer Gegenstand in weniger als allen Merkmalen einer einzelnen offenbarten Ausführungsform vor. Somit werden die folgenden Ansprüche hierdurch in die ausführliche Beschreibung integriert, wobei jeder Anspruch für sich alleine als ein getrennt beanspruchter Gegenstand steht.

Was beansprucht wird ist: