Title:
Verfahren zur standortbezogenen Werbung und System dafür
Kind Code:
T5


Abstract:

Es wird ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung und ein System dafür vorgeschlagen. Nach einem Aspekt einer beispielhaften Ausführungsform umfasst ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung die folgenden Schritte: Identifizieren eines Standorts eines Kundenendgerätes; Bestimmen, auf der Grundlage des Standorts des Kundenendgeräts, mindestens einer ersten Werbeinformation und mindestens einer zweiten Werbeinformation, die jeweils in einem ersten Werbebereich und einem zweiten Werbebereich auf dem Kundenendgerät angezeigt werden; und Veranlassen, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation jeweils in dem ersten Werbebereich und dem zweiten Werbebereich präsentiert werden. Die mindestens eine erste Werbeinformation wird auf der Grundlage des Ergebnisses einer Ausschreibung für regionale Einheiten und des Standorts des Kundenendgerätes bestimmt. Die mindestens eine zweite Werbeinformation wird auf der Grundlage des Standortes des Kundenendgerätes und eines Korrespondenzstandorts des Werbetreibenden bestimmt, der jeweils der Werbeinformation entspricht. embedded image




Inventors:
Kim, Bong Jin (Seoul, KR)
Kim, Soo Kwon (Gyeonggi-do, Seongnam-si, KR)
Park, Jeong Bin (Gyeonggi-do, Namyangju-si, KR)
Application Number:
DE112016005473T
Publication Date:
08/23/2018
Filing Date:
11/10/2016
Assignee:
WOOWA BROTHERS CO. (LTD., Seoul, KR)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
FLÜGEL PREISSNER SCHOBER SEIDEL Patentanwälte PartG mbB, 80335, München, DE
Claims:
Verfahren zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
Identifizieren eines Standortes eines Kundenendgerätes durch ein System zur standortbezogenen Werbung;
Bestimmen von, basierend auf dem Standort des Kundenendgerätes jeweils in einem ersten Werbebereich und einem zweiten Werbebereich zu präsentieren, mindestens einer ersten Werbeinformation und mindestens einer zweiten Werbeinformation, die auf dem Kundenendgerät angezeigt werden; und
Veranlassen, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation jeweils in dem ersten Werbebereich und dem zweiten Werbebereich präsentiert werden,
wobei die mindestens eine erste Werbeinformation auf der Grundlage eines Ergebnisses einer Ausschreibung für regionale Einheiten und des Standorts des Kundenendgeräts bestimmt wird,
wobei die mindestens eine zweite Werbeinformation auf der Grundlage des Standorts des Kundenendgeräts und eines Korrespondenzortes eines Werbetreibenden bestimmt wird, der jeweils einer Werbeinformation entspricht.

Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend:
Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens für jede der Produktkategorien durch das standortbezogene Werbesystem,
wobei bei dem Vorgang der Bestimmung der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation, nach Auswahl einer bestimmten Produktkategorie durch das Kundenendgerät, als erste Werbeinformation die Werbeinformation eines höchstbietenden Werbetreibenden, der eine dem Standort des Kundenendgerätes für die bestimmte Produktkategorie entsprechende regionale Einheit erworben hat, bestimmt wird.

Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Vorgang der Bestimmung der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation umfasst:
Bestimmen, ob der Standort des Kundenendgeräts einer Bedingung der Korrespondenzregion entspricht, gemäß der der Standort des Kundenendgeräts zu einer Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die auf der Grundlage eines Korrespondenzstandortes des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist; und
Bestimmen der Werbeinformationen des höchstbietenden Werbetreibenden als die erste Werbeinformationen nur dann, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Vorgang der Bestimmung der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation umfasst:
wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion nicht erfüllt, Bestimmen der Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden weder als die erste Werbeinformation noch als die zweite Werbeinformation.

Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Korrespondenzregion des Werbetreibenden eine Region ist, die innerhalb eines vorbestimmten Umkreises von dem Korrespondenzort des Werbetreibenden liegt.

Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Umkreis für jede Produktkategorie unterschiedlich eingestellt wird.

Verfahren nach Anspruch 5, bei dem, wenn ein Teil der regionalen Einheit, der von dem höchstbietenden Werbetreibenden erworben wurde, nicht in einem Referenzbereich enthalten ist, der innerhalb eines vorbestimmten Radius von dem Korrespondenzstandort des Werbetreibenden liegt, die Korrespondenzregion des Werbetreibenden so eingestellt wird, dass sie den Teil der regionalen Einheit umfasst, der von dem höchstbietenden Werbetreibenden erworben wurde, oder dass von einer vorbestimmten Karteninformation eine durch ein vorbestimmtes Endgerät dargestellte Region enthält.

Verfahren nach Anspruch 3, wobei der erste Werbebereich eine Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen umfasst und für jede der Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen basierend auf dem Ergebnis der Ausschreibung ein höchstbietender Werbetreibender bestimmt wird.

Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Vorgang des Veranlassens, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation präsentiert werden, umfasst:
wenn bestimmt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, die Bedingung der Korrespondenzregion nicht erfüllt und dass ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt,
dass dann die Werbeinformationen des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden in der ersten Werbeposition, die eine höhere Priorität als die zweite Werbeposition hat, präsentiert wird.

Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend:
Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens für jede der mindestens einen Werbeposition im ersten Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt,
wobei der Vorgang der Durchführung des Ausschreibungsverfahrens umfasst:
Berechnen eines Referenzgebotspreises für jede der mindestens einen Werbeposition auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden; und
Durchführen des Ausschreibungsverfahrens auf der Grundlage des für jede der mindestens einen Werbeposition berechneten Referenzgebotspreises.

Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Bestellungen, die durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert werden, zusätzlich Bestellungen umfassen, die auf Grund von Werbeinformation von anderen Werbetreibenden als dem höchstbietenden Werbetreibenden erteilt werden.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Korrespondenzstandort des Werbetreibenden einen Standort einer Einrichtung eines Werbetreibenden und wahlweise eine vom Werbetreibenden gewählte Position umfasst.

Verfahren nach Anspruch 1, bei dem bei dem Vorgang des Bestimmens der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation, nachdem eine bestimmte Produktkategorie durch das Kundenendgerät ausgewählt wurde, als zweite Werbeinformation die Werbeinformation eines zweiten Werbetreibenden bestimmt wird, der nicht der höchstbietende Werbetreibende unter den Werbetreibenden in Bezug auf die jeweilige Produktkategorie ist und dessen Werbetreibenden-Korrespondenzbereich den Standort des Kundenendgerätes abdeckt.

Verfahren nach Anspruch 13, wobei der Vorgang des Veranlassens, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation präsentiert wird wird, umfasst:
Präsentieren der Werbeinformation des mindestens einen zweiten Werbetreibenden in einer Werbeposition, die eine hohe Priorität aufweist, in einer Reihenfolge der kürzesten Entfernung zwischen dem Korrespondenzort des jeweiligen mindestens einen zweiten Werbetreibenden und dem Standort des Kundenendgerätes.

Verfahren zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
Identifizieren eines Standortes eines Kundenendgerätes durch ein System zur standortbezogenen Werbung;
Bestimmen von mindestens einer zu präsentierenden Werbeinformation, die in einem vorbestimmten Werbebereich auf dem Kundenendgerät angezeigt wird; und
Veranlassen, dass die mindestens eine Werbeinformation in dem vorgegebenen Werbebereich präsentiert wird,
wobei die mindestens eine Werbeinformation Werbeinformation eines höchstbietenden Werbetreibenden enthält, der eine regionale Einheit erworben hat, die dem Standort des Kundenendgerätes für die von dem Kundenendgerät ausgewählte bestimmte Produktkategorie entspricht.

Verfahren nach Anspruch 15, wobei der Vorgang des Bestimmens der mindestens einen Werbeinformation, die in dem vorbestimmten Werbebereich auszusenden ist, umfasst:
Bestimmen, ob der Standort des Kundenendgerätes eine Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, gemäß der der Standort des Kundenendgerätes zu einer Werbetreibenden-Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandortes des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist; und
Bestimmen der Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden als Werbeinformation nur dann, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

Verfahren zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
Durchführen eines Ausschreibungsverfahrens für jede von mindestens einer Werbeposition, um mindestens eine in einem Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt, zu präsentierende Werbeinformation zu bestimmen, die auf einem Kundenendgerät angezeigt werden soll; und
Bestimmen der mindestens einen im Werbebereich auf der Grundlage eines Standorts des Kundenendgeräts und eines Ergebnisses des Ausschreibungsverfahrens zu präsentierenden Werbeinformation,
wobei der Vorgang des Durchführens des Ausschreibungsverfahrens für jede von mindestens einer Werbeposition umfasst:
Berechnen eines Referenzgebotspreises für jede der mindestens einen Werbeposition auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden; und
Durchführen des Ausschreibungsverfahrens auf der Grundlage des für jede der mindestens einen Werbeposition berechneten Referenzgebotspreises.

Verfahren zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
Auswählen eines höchstbietenden Werbetreibenden durch Durchführen eines Ausschreibungsverfahrens für jede aus einer Vielzahl von Werbepositionen, um Werbeinformation in einem Werbebereich, der die Vielzahl von Werbepositionen einschließt, zu präsentieren;
Identifizieren eines Standorts eines Kundenendgerätes; und
Bestimmen von mindestens einer Werbeinformation, die in dem Werbebereich, der die Vielzahl von Werbepositionen einschließt, präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden soll, auf Grundlage des Standort des Kundenendgerätes,
wobei der Vorgang des Bestimmens von mindestens einer Werbeinformation umfasst:

wenn festgestellt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, eine Bedingung einer Korrespondenzregion nicht erfüllt und ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, dass dann die Werbeinformation des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden in der ersten Werbeposition, die eine höhere Priorität als die zweite Werbeposition hat, präsentiert wird,
wobei die Bedingung der Korrespondenzregion als erfüllt eingestuft wird, wenn eine Werbetreibenden-Korrespondenzregion eines Werbetreibenden, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandorts des Werbetreibenden vorgegeben ist, die Position des Kundenendgerätes abdeckt.

Computerprogramm, das auf einem computerlesbaren Speichermedium gespeichert ist, das in einem Datenverarbeitungsgerät angeordnet ist und zur Ausführung des in einem der Ansprüche 1-18 beanspruchten Verfahrens dient.

System zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
ein Kundenmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen Standort eines Kundenendgerätes identifiziert;
ein Werbebestimmungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es mindestens eine erste Werbeinformation und mindestens eine zweite Werbeinformation, basierend auf dem Standort des Kundenendgerätes, bestimmt, die jeweils in einem ersten Werbebereich und in einem zweiten Werbebereich präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden sollen; und
ein Steuermodul, das so eingerichtet ist, dass es veranlasst, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation jeweils in dem ersten Werbebereich und in dem zweiten Werbebereich präsentiert werden,
wobei das Werbebestimmungsmodul die mindestens eine erste Werbeinformation auf der Grundlage eines Ergebnisses einer Ausschreibung, die für regionale Einheiten durchgeführt wird, und des Standorts des Kundenendgerätes bestimmt und die mindestens eine zweite Werbeinformation auf der Grundlage des Standorts des Kundenendgerätes und eines jeder Werbeinformation entsprechenden Korrespondenzstandorts des Werbetreibenden bestimmt.

System nach Anspruch 20, des Weiteren umfassend:
ein Ausschreibungsmodul, das eingerichtet ist, um ein Ausschreibungsverfahren für jede Produktkategorie durchzuführen,
wobei das Werbebestimmungsmodul, nachdem ein eine Produktkategorie durch das Kundenendgerät ausgewählt wurde, die Werbeinformationen eines höchstbietenden Werbetreibenden, der eine dem Standort des Kundenendgeräts entsprechende regionale Einheit für die jeweilige Produktkategorie erworben hat, als erste Werbeinformation bestimmt.

System nach Anspruch 21, wobei das Werbebestimmungsmodul bestimmt, ob der Standort des Kundenendgerätes eine Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, gemäß der der Standort des Kundenendgerätes zu einer Werbetreibenden-Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandortes des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist; und die Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden nur dann als erste Werbeinformationen bestimmt, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

System nach Anspruch 22, wobei der erste Werbebereich eine Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen umfasst und der höchstbietende Werbetreibende für jede der Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen auf der Grundlage des Ergebnisses der Ausschreibung bestimmt wird.

System nach Anspruch 23, wobei, wenn festgestellt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, die Bedingung der Korrespondenzregion nicht erfüllt und ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, veranlasst das Steuermodul, dass die Werbeinformation des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden in der ersten Werbeposition, die eine höhere Priorität als die zweite Werbeposition hat, präsentiert wird.

System nach Anspruch 20, ferner aufweisend:
ein Ausschreibungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es ein Ausschreibungsverfahren für jede von mindestens einer Werbeposition in dem ersten Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt, durchführt,
wobei das Ausschreibungsmodul für jede der mindestens einen Werbeposition einen Referenzgebotspreis auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen berechnet, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden, und das Ausschreibungsverfahren auf der Grundlage des Referenzgebotspreises durchführt, der für jede der mindestens einen Werbeposition berechnet wurde.

System nach Anspruch 20, wobei die Werbetreibenden-Korrespondenzregion einen Standort einer Einrichtung eines Werbetreibenden und wahlweise eine vom Werbetreibenden gewählte Position umfasst.

System nach Anspruch 20, wobei das Werbebestimmungsmodul, nachdem das Kundenendgerät eine bestimmte Produktkategorie ausgewählt hat, die Werbeinformation eines zweiten Werbetreibenden, der nicht der höchstbietende Werbetreibende unter den Werbetreibenden in Bezug auf die bestimmte Produktkategorie ist und dessen Werbetreibenden-Korrespondenzregion den Standort des Kundenendgerätes abdeckt, als die zweite Werbeinformation bestimmt.

System zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
ein Kundenmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen Standort eines Kundenendgerätes identifiziert;
ein Werbebestimmungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es mindestens eine Werbeinformation bestimmt, die in einem vorbestimmten Werbebereich präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden soll; und
ein Steuermodul, das so eingerichtet ist, dass es veranlasst, dass die mindestens eine Werbeinformation in dem ersten Werbebereich präsentiert wird,
wobei die zumindest eine Werbeinformation eine Werbeinformation eines höchstbietenden Werbetreibenden einschließt, der eine regionale Einheit erworben hat, die dem Standort des Kundenendgeräts für die bestimmte Produktkategorie, die vom Kundenendgerät gewählt wurde, entspricht.

System nach Anspruch 28, wobei das Werbungsbestimmungsmodul bestimmt, ob der Standort des Kundenendgerätes eine Bedingung einer Korrespondenzregion erfüllt, gemäß der der Standort des Kundenendgerätes zu einer Werbetreibenden-Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die aufgrund eines Korrespondenzstandorts des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist, und nur dann die Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden als die Werbeinformation bestimmt, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

System zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
ein Ausschreibungsmodul, das eingerichtet ist zum Durchführen eines Ausschreibungsverfahrens für jede von mindestens einer Werbeposition, um mindestens eine in einem Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt, auszusendende Werbeinformation zu bestimmen, die auf einem Kundenendgerät angezeigt werden soll; und
ein Werbebestimmungsmodul, das eingerichtet ist zum Bestimmen der mindestens einen im Werbebereich auf der Grundlage eines Standorts des Kundenendgeräts und eines Ergebnisses des Ausschreibungsverfahrens auszusendenden Werbeinformation,
wobei das Ausschreibungsmodul für jede der mindestens einen Werbeposition einen Referenzgebotspreis berechnet auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden, und das Ausschreibungsverfahren durchführt auf der Grundlage des für jede der zumindest eine Werbeposition errechneten Referenzgebotspreises.

System zur standortbezogenen Werbung, umfassend:
ein Ausschreibungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen höchstbietenden Werbetreibenden dadurch auswählt, dass es Ausschreibungsverfahren für jede von mindestens einer Werbeposition durchführt, um Werbeinformation in einem Werbereich auszusenden, der die zumindest eine Werbeposition einschließt;
ein Kundenmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen Standort eines Kundenendgerätes identifiziert;
ein Werbebestimmungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es mindestens eine Werbeinformation bestimmt, die auf der Grundlage des Standorts des Kundenendgeräts in einem Werbebereich, der die zumindest eine Werbeposition einschließt, präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden soll;
ein Steuermodul, das so eingerichtet ist, dass, wenn durch das Werbebestimmungsmodul festgestellt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, eine Bedingung einer Korrespondenzregion nicht erfüllt und ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, sie dann veranlasst, dass die Werbeinformation des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden an der Werbeposition, die eine höhere Priorität hat, präsentiert wird,
wobei die Bedingung der Korrespondenzregion als erfüllt eingestuft wird, wenn eine Werbetreibenden-Korrespondenzregion eines Werbetreibenden, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandorts des Werbetreibenden vorbestimmt ist, den Standort des Kundenendgeräts abdeckt.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf ein Verfahren und System zur Bereitstellung von Werbeinformationen, differenziert nach einem Standort eines Nutzers. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Offenbarung auf ein Verfahren und ein System, das es einem Werbetreibenden ermöglicht, auf regionaler Basis ein Angebot abzugeben, und eine effiziente und faire Werbung erleichtert, indem ein Ausschreibungsergebnis zusammen mit verschiedenen anderen Faktoren berücksichtigt wird.

Stand der Technik

Da Benutzer dazu neigen, online Informationen zu beziehen und diese Informationen beim Konsum in Betracht ziehen, wird es in der Geschäftswelt als ein sehr wichtiger Faktor betrachtet, wie man Werbeinformationen zur Förderung einer bestimmten Wirtschaftseinheit den Benutzern in einer Online-Umgebung zur Verfügung stellt.

Die Bedeutung eines solchen Schemas, nach dem Information zur Verfügung gestellt wird, wurde in einem Umfeld, in dem die meisten Informationen über Portalseiten verteilt werden, konkretisiert als ein Verfahren des Festlegens, welche Werbeinformationen zur Verfügung gestellt werden sollen oder an welcher Stelle auf einer Webseite die zur Verfügung gestellten Werbeinformationen angeordnet werden sollen, wenn ein Benutzer eine Stichwortsuche durchführt.

Die effektive und faire Bereitstellung der Werbeinformationen für die Nutzer ist ein sehr wichtiger Faktor nicht nur in der schon länger bestehenden portalorientierten Umgebung, sondern auch in der neueren mobilen Umgebung.

Insbesondere im Zuge der Erweiterung des mobilen Umfelds sind die Kanäle (z.B. mobile Anwendungen), die zur Bereitstellung von Informationen oder Diensten genutzt werden, immer breiter gefächert, so dass neben einheitlichen Werbemethoden, die herkömmlicherweise von den Portalseiten angeboten werden, auch Werbemethoden benötigt werden, die je nach der Art eines Dienstes spezialisiert sein kann.

Da zudem ein Standort des Benutzers oder eines Kundenendgerätes in der mobilen Umgebung leicht identifiziert werden kann, ist ein Verfahren erforderlich, um die Werbeinformationen einem Benutzer effektiv und fair entsprechend dem Standort des Benutzers und den Eigenschaften des Dienstes zur Verfügung zu stellen.

Literatur zum Stand der Technik

(Patentliteratur 1) Koreanische Patentveröffentlichung Nr. 10-1324106 „Vorrichtung für die Verwaltung der Reihenfolge, nach der Kunden-standortbezogene Werbung zur Verfügung gestellt wird, und Verfahren zur Verwaltung“

Beschreibung der ErfindungTechnische Aufgabe

Es werden Verfahren und Systeme bereitgestellt, die gerechte Chancen bieten, die Werbung der Werbetreibenden, die ihre Dienste auf der Grundlage vorbestimmter Standorte anbieten, wie z.B. Einrichtungen der jeweiligen Werbetreibenden, effektiv zu präsentieren.

Es werden Verfahren und Systeme bereitgestellt zur Auswahl eines Werbetreibenden durch eine Ausschreibung für jede Position, an der Werbung auf einem Kundenendgerät präsentiert wird und zum Berechnen der Werbewirkung für einen bestimmten Zeitraum in der Vergangenheit für jede Werbeposition, damit die Werbetreibenden wirtschaftliche Belastungen durch überhöhte Werbekosten unter Berücksichtigung der Werbewirkung vermeiden oder reduzieren können.

Es werden Verfahren und Systeme bereitgestellt zur Bereitstellung einer weiteren Werbeposition, die für das Ausschreibungsergebnis irrelevant ist, sowie die aufgrund des Ausschreibungsergebnisses bestimmte Werbeposition, um zu verhindern, dass Werbung von wohlhabenden Werbetreibenden monopolisiert wird und um es den Werbetreibenden zu ermöglichen, ihre Werbung mit geringen Kostenzwängen durchzuführen.

Es werden Verfahren und Systeme zum Einstellen und Verwenden einer Werbetreibenden-Korrespondenzregion auf der Grundlage eines Werbetreibenden Korrespondenzstandortes bereitgestellt, wenn die zu präsentierende Werbung bestimmt wird, um die Werbung an Kundenendgeräte zu liefern, die eine tatsächliche Werbung widerspiegeln (wenn jeder Werbetreibende einen bestimmten Abdeckungsbereich für die Bereitstellung von Dienstleistungen hat).

Technische Lösung

Nach einem Aspekt einer beispielhaften Ausführungsform umfasst ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung: Identifizieren eines Standortes eines Kundenendgerätes durch ein standortbezogenes Werbesystem; Bestimmen von, basierend auf dem Standort des Kundenendgerätes jeweils in einem ersten Werbebereich und einem zweiten Werbebereich zu präsentierenden, mindestens einer ersten Werbeinformation und mindestens einer zweiten Werbeinformation, die auf dem Kundenendgerät angezeigt werden; und Veranlassen, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation jeweils in dem ersten Werbebereich und dem zweiten Werbebereich präsentiert werden. Die mindestens eine erste Werbeinformation wird auf der Grundlage eines Ergebnisses einer Ausschreibung für regionale Einheiten und des Standorts des Kundenendgeräts bestimmt. Die mindestens eine zweite Werbeinformation wird auf der Grundlage des Standorts des Kundenendgeräts und eines Korrespondenzortes eines Werbetreibenden bestimmt, der jeweils einer Werbeinformation entspricht.

Das Verfahren zur standortbezogenen Werbung kann des Weiteren einen Vorgang umfassen zur Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens für jede der Produktkategorien durch das standortbezogene Werbesystem. Bei dem Vorgang der Bestimmung der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation wird, nach der Auswahl einer bestimmten Produktkategorie durch das Kundenendgerät, als erste Werbeinformation die Werbeinformation eines höchstbietenden Werbetreibenden, der eine dem Standort des Kundenendgerätes für die bestimmte Produktkategorie entsprechende regionale Einheit erworben hat, bestimmt.

Der Vorgang der Bestimmung der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation kann die folgenden Vorgänge umfassen: Bestimmen, ob der Standort des Kundenendgeräts einer Bedingung der Korrespondenzregion entspricht, gemäß der der Standort des Kundenendgeräts zu einer Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die auf der Grundlage eines Korrespondenzstandortes des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist; und Bestimmen der Werbeinformationen des höchstbietenden Werbetreibenden als die erste Werbeinformationen nur dann, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

Der Vorgang der Bestimmung der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation kann des Weiteren einen Vorgang umfassen, bei dem, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion nicht erfüllt, die Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden weder als die erste Werbeinformation noch als die zweite Werbeinformation bestimmt wird.

Die Korrespondenzregion des Werbetreibenden kann eine Region sein, die innerhalb eines vorbestimmten Umkreises von dem Korrespondenzort des Werbetreibenden liegt. Der Radius kann dabei für jede der Produktkategorien unterschiedlich eingestellt werden.

Wenn ein Teil der regionalen Einheit, der von dem höchstbietenden Werbetreibenden erworben wurde, nicht in einem Referenzbereich enthalten ist, der innerhalb eines vorbestimmten Radius von dem Korrespondenzstandort des Werbetreibenden liegt, kann die Korrespondenzregion des Werbetreibenden so eingestellt werden, dass sie den Teil der regionalen Einheit umfasst, der von dem höchstbietenden Werbetreibenden erworben wurde, oder dass von einer vorbestimmten Karteninformation eine durch ein vorbestimmtes Endgerät dargestellte Region enthält.

Der erste Werbebereich kann eine Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen umfassen, und für jede der Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen kann basierend auf dem Ergebnis der Ausschreibung ein höchstbietender Werbetreibender bestimmt werden.

Der Vorgang des Veranlassens, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation präsentiert werden, kann einen Vorgang umfassen, bei dem, wenn bestimmt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, die Bedingung der Korrespondenzregion nicht erfüllt und dass ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, dass dann die Werbeinformationen des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden in der ersten Werbeposition, die eine höhere Priorität als die zweite Werbeposition hat, präsentiert wird.

Das Verfahren zur standortbezogenen Werbung kann des Weiteren einen Vorgang umfassen, bei dem ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt wird für jede der mindestens einen Werbeposition im ersten Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt. Der Vorgang der Durchführung des Ausschreibungsverfahrens kann dabei umfassen: Berechnen eines Referenzgebotspreises für jede der mindestens einen Werbeposition auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden; und Durchführen des Ausschreibungsverfahrens auf der Grundlage des für jede der mindestens einen Werbeposition berechneten Referenzgebotspreises.

Die Bestellungen, die durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert werden, können zusätzlich Bestellungen umfassen, die auf Grund von Werbeinformation von anderen Werbetreibenden als dem höchstbietenden Werbetreibenden erteilt werden.

Der Korrespondenzstandort des Werbetreibenden kann einen Standort einer Einrichtung eines Werbetreibenden und wahlweise eine vom Werbetreibenden gewählte Position einschließen.

Bei dem bei dem Vorgang des Bestimmens der mindestens einen ersten Werbeinformation und der mindestens einen zweiten Werbeinformation, nachdem eine bestimmte Produktkategorie durch das Kundenendgerät ausgewählt wurde, kann als zweite Werbeinformation die Werbeinformation eines zweiten Werbetreibenden bestimmt werden, der nicht der höchstbietende Werbetreibende unter den Werbetreibenden in Bezug auf die jeweilige Produktkategorie ist und dessen Werbetreibenden-Korrespondenzbereich den Standort des Kundenendgerätes abdeckt.

Der Vorgang des Veranlassens, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation präsentiert wird, kann einen Vorgang umfassen, bei dem Werbeinformation des mindestens einen zweiten Werbetreibenden in einer Werbeposition, die eine hohe Priorität aufweist, präsentiert wird in einer Reihenfolge der kürzesten Entfernung zwischen dem Korrespondenzort des jeweiligen mindestens einen zweiten Werbetreibenden und dem Standort des Kundenendgerätes.

Nach einem weiteren Aspekt einer beispielhaften Ausführungsform umfasst ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung die folgenden Schritte: Identifizieren eines Standortes eines Kundenendgerätes durch ein standortbezogenes Werbesystem; Bestimmen von mindestens einer zu präsentierenden Werbeinformation, die in einem vorbestimmten Werbebereich auf dem Kundenendgerät angezeigt wird; und Veranlassen, dass die mindestens eine Werbeinformation in dem vorgegebenen Werbebereich präsentiert wird. Die mindestens eine Werbeinformation kann Werbeinformation eines höchstbietenden Werbetreibenden enthalten, der eine regionale Einheit erworben hat, die dem Standort des Kundenendgerätes für die von dem Kundenendgerät ausgewählte bestimmte Produktkategorie entspricht.

Der Vorgang des Bestimmens der mindestens einen Werbeinformation, die in dem vorbestimmten Werbebereich zu präsentieren ist, kann die folgenden Vorgänge umfassen: Bestimmen, ob der Standort des Kundenendgerätes eine Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, gemäß der der Standort des Kundenendgerätes zu einer Werbetreibenden-Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandortes des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist; und Bestimmen der Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden als Werbeinformation nur dann, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

Nach einem weiteren Aspekt einer beispielhaften Ausführungsform umfasst ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung Folgendes: Durchführen eines Ausschreibungsverfahrens für jede von mindestens einer Werbeposition, um mindestens eine in einem Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt, zu präsentierende Werbeinformation zu bestimmen, die auf einem Kundenendgerät angezeigt werden soll; und Bestimmen der mindestens einen im Werbebereich auf der Grundlage eines Standorts des Kundenendgeräts und eines Ergebnisses des Ausschreibungsverfahrens zu präsentierenden Werbeinformation. Der Vorgang des Durchführens des Ausschreibungsverfahrens für jede von mindestens einer Werbeposition kann dabei folgende Vorgänge umfassen: Berechnen eines Referenzgebotspreises für jede der mindestens einen Werbeposition auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden; und Durchführen des Ausschreibungsverfahrens auf der Grundlage des für jede der mindestens einen Werbeposition berechneten Referenzgebotspreises.

Nach einem weiteren Aspekt einer beispielhaften Ausführungsform umfasst ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung Folgendes: Auswählen eines höchstbietenden Werbetreibenden durch Durchführen eines Ausschreibungsverfahrens für jede aus einer Vielzahl von Werbepositionen, um Werbeinformation in einem Werbebereich, der die Vielzahl von Werbepositionen einschließt, zu präsentieren; Identifizieren eines Standorts eines Kundenendgerätes; und Bestimmen von mindestens einer Werbeinformation, die in dem Werbebereich, der die Vielzahl von Werbepositionen einschließt, präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden soll, auf Grundlage des Standort des Kundenendgerätes. Der Vorgang des Bestimmens von mindestens einer Werbeinformation umfasst dabei folgende Schritte: wenn festgestellt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, eine Bedingung einer Korrespondenzregion nicht erfüllt und ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion für die erste Werbeposition erfüllt, dass dann die Werbeinformation des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden in der ersten Werbeposition, die eine höhere Priorität als die zweite Werbeposition hat, präsentiert wird. Die Bedingung der Korrespondenzregion wird als erfüllt eingestuft, wenn eine Werbetreibenden-Korrespondenzregion eines Werbetreibenden, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandorts des Werbetreibenden vorgegeben ist, die Position des Kundenendgerätes abdeckt.

Nach einem weiteren Aspekt einer beispielhaften Ausführungsform wird ein Computerprogramm vorgeschlagen, das auf einem computerlesbaren Speichermedium gespeichert ist, welches in einem Datenverarbeitungsgerät angeordnet ist und zur Ausführung des in einem der Ansprüche 1-18 beanspruchten Verfahrens dient.

Nach einem weiteren Aspekt einer beispielhaften Ausführungsform umfasst ein System zur standortbezogenen Werbung Folgendes: ein Kundenmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen Standort eines Kundenendgerätes identifiziert; ein Werbebestimmungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es mindestens eine erste Werbeinformation und mindestens eine zweite Werbeinformation, basierend auf dem Standort des Kundenendgerätes, bestimmt, die jeweils in einem ersten Werbebereich und in einem zweiten Werbebereich präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden sollen; und ein Steuermodul, das so eingerichtet ist, dass es veranlasst, dass die mindestens eine erste Werbeinformation und die mindestens eine zweite Werbeinformation jeweils in dem ersten Werbebereich und in dem zweiten Werbebereich präsentiert werden. Das Werbebestimmungsmodul bestimmt dabei die mindestens eine erste Werbeinformation auf der Grundlage eines Ergebnisses einer Ausschreibung, die für regionale Einheiten durchgeführt wird, und des Standorts des Kundenendgerätes und bestimmt die mindestens eine zweite Werbeinformation auf der Grundlage des Standorts des Kundenendgerätes und eines jeder Werbeinformation entsprechenden Korrespondenzstandorts des Werbetreibenden.

Das System zur standortbezogenen Werbung kann des Weiteren ein Ausschreibungsmodul umfassen, das eingerichtet ist, um ein Ausschreibungsverfahren für jede Produktkategorie durchzuführen. Das Werbebestimmungsmodul kann, nachdem ein eine Produktkategorie durch das Kundenendgerät ausgewählt wurde, die Werbeinformationen eines höchstbietenden Werbetreibenden, der eine dem Standort des Kundenendgeräts entsprechende regionale Einheit für die jeweilige Produktkategorie erworben hat, als erste Werbeinformation bestimmen.

Das Werbebestimmungsmodul kann bestimmen, ob der Standort des Kundenendgerätes eine Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, gemäß der der Standort des Kundenendgerätes zu einer Werbetreibenden-Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandortes des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist; und es kann die Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden nur dann als erste Werbeinformationen bestimmen, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

Der erste Werbebereich kann eine Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen umfassen, und der höchstbietende Werbetreibende kann für jede der Vielzahl von vorbestimmten Werbepositionen auf der Grundlage des Ergebnisses der Ausschreibung bestimmt werden.

Wenn festgestellt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, die Bedingung der Korrespondenzregion nicht erfüllt und ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, kann das Steuermodul veranlassen, dass die Werbeinformation des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden in der ersten Werbeposition, die eine höhere Priorität als die zweite Werbeposition hat, präsentiert wird.

Das System zur standortbezogenen Werbung kann des Weiteren ein Ausschreibungsmodul umfassen, das so eingerichtet ist, dass es ein Ausschreibungsverfahren für jede von mindestens einer Werbeposition in dem ersten Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt, durchführt. Das Ausschreibungsmodul kann für jede der mindestens einen Werbeposition einen Referenzgebotspreis auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen berechnen, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden, und das Ausschreibungsverfahren auf der Grundlage des Referenzgebotspreises durchführen, der für jede der mindestens einen Werbeposition berechnet wurde.

Nachdem von dem Kundenendgerät eine bestimmte Produktkategorie ausgewählt wurde, kann das Werbebestimmungsmodul Werbeinformation eines zweiten Werbetreibenden, der nicht der höchstbietende Werbetreibende unter den Werbetreibenden in Bezug auf die bestimmte Produktkategorie ist und dessen Werbetreibenden-Korrespondenzregion den Standort des Kundenendgerätes abdeckt, als die zweite Werbeinformation bestimmen.

Nach einem weiteren Aspekt einer weiteren beispielhaften Ausführungsform umfasst System zur standortbezogenen Werbung Folgendes: ein Kundenmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen Standort eines Kundenendgerätes identifiziert; ein Werbebestimmungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es mindestens eine Werbeinformation bestimmt, die in einem vorbestimmten Werbebereich präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden soll; und ein Steuermodul, das so eingerichtet ist, dass es veranlasst, dass die mindestens eine Werbeinformation in dem ersten Werbebereich präsentiert wird Die zumindest eine Werbeinformation schließt dabei eine Werbeinformation eines höchstbietenden Werbetreibenden ein, der eine regionale Einheit erworben hat, die dem Standort des Kundenendgeräts für die bestimmte Produktkategorie, die vom Kundenendgerät gewählt wurde, entspricht.

Das Werbungsbestimmungsmodul kann bestimmen, ob der Standort des Kundenendgerätes eine Bedingung einer Korrespondenzregion erfüllt, gemäß der der Standort des Kundenendgerätes zu einer Werbetreibenden-Korrespondenzregion des höchstbietenden Werbetreibenden gehört, die aufgrund eines Korrespondenzstandorts des höchstbietenden Werbetreibenden vorgegeben ist, und bestimmt nur dann die Werbeinformation des höchstbietenden Werbetreibenden als die Werbeinformation, wenn der Standort des Kundenendgerätes die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt.

Nach einem weiteren Aspekt einer weiteren beispielhaften Ausführungsform umfasst ein System zur standortbezogenen Werbung Folgendes: ein Ausschreibungsmodul, das eingerichtet ist zum Durchführen eines Ausschreibungsverfahrens für jede von mindestens einer Werbeposition, um mindestens eine in einem Werbebereich, der die mindestens eine Werbeposition einschließt, zu präsentierende Werbeinformation zu bestimmen, die auf einem Kundenendgerät angezeigt werden soll; und
ein Werbebestimmungsmodul, das eingerichtet ist zum Bestimmen der mindestens einen im Werbebereich auf der Grundlage eines Standorts des Kundenendgeräts und eines Ergebnisses des Ausschreibungsverfahrens zu präsentierenden Werbeinformation. Das Ausschreibungsmodul berechnet für jede der mindestens einen Werbeposition einen Referenzgebotspreis auf der Grundlage eines wirtschaftlichen Werts von Bestellungen, die in einem vorbestimmten Zeitraum in der Vergangenheit durch jede der mindestens einen Werbeposition generiert wurden, und führt das Ausschreibungsverfahren durch auf der Grundlage des für jede der zumindest eine Werbeposition errechneten Referenzgebotspreises.

Nach einem weiteren Aspekt einer weiteren beispielhaften Ausführungsform umfasst ein System zur standortbezogenen Werbung Folgendes: ein Ausschreibungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen höchstbietenden Werbetreibenden dadurch auswählt, dass es Ausschreibungsverfahren für jede von mindestens einer Werbeposition durchführt, um Werbeinformation in einem Werbereich zu präsentieren, der die zumindest eine Werbeposition einschließt; ein Kundenmodul, das so eingerichtet ist, dass es einen Standort eines Kundenendgerätes identifiziert; ein Werbebestimmungsmodul, das so eingerichtet ist, dass es mindestens eine Werbeinformation bestimmt, die auf der Grundlage des Standorts des Kundenendgeräts in einem Werbebereich, der die zumindest eine Werbeposition einschließt, präsentiert und auf dem Kundenendgerät angezeigt werden soll; ein Steuermodul, das so eingerichtet ist, dass, wenn durch das Werbebestimmungsmodul festgestellt wird, dass ein erster höchstbietender Werbetreibender, der eine erste Werbeposition erworben hat, eine Bedingung einer Korrespondenzregion nicht erfüllt und ein zweiter höchstbietender Werbetreibender, der eine zweite Werbeposition erworben hat, die eine niedrigere Priorität als die erste Werbeposition hat, die Bedingung der Korrespondenzregion erfüllt, sie dann veranlasst, dass die Werbeinformation des zweiten höchstbietenden Werbetreibenden an der Werbeposition, die eine höhere Priorität hat, präsentiert wird. Die Bedingung der Korrespondenzregion wird als erfüllt eingestuft, wenn eine Werbetreibenden-Korrespondenzregion eines Werbetreibenden, die auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandorts des Werbetreibenden vorbestimmt ist, den Standort des Kundenendgeräts abdeckt.

Vorteilhafte Wirkungen

Nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenlegung kann eine regionale Einheit (z.B. ein Verwaltungsbezirk oder eine Region, die durch einen Betreiber einer Serviceplattform willkürlich aufgeteilt wird) für einen Gegenstand einer Ausschreibung festgelegt werden. Auf diese Weise kann die vorliegende Offenbarung die Möglichkeit bieten, Werbung der Werbetreibenden, die ihre Dienste auf der Grundlage vorgegebener Standorte, wie z.B. Einrichtungen der jeweiligen Werbetreibenden, anbieten, effektiv zu präsentieren.

Ebenso wird nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Werbetreibender durch eine Ausschreibung für jede Position ausgewählt, an der Werbung auf dem Kundenendgerät präsentiert wird. Um die wirtschaftlichen Belastungen für die Werbetreibenden zu begrenzen, kann die Werbewirkung für einen festgelegten Zeitraum in der Vergangenheit für jede Werbeposition berechnet und den Werbetreibenden zur Verfügung gestellt werden. So kann es die vorliegende Offenbarung den Werbetreibenden erlauben, überhöhte Werbekosten unter Berücksichtigung der Werbewirkung zu vermeiden oder zu reduzieren.

Außerdem kann, wenn die zu präsentierende Werbung auch auf der Grundlage des Ausschreibungsergebnisses für regionale Einheiten bestimmt wird, die vorliegende Veröffentlichung neben der auf der Grundlage des Ausschreibungsergebnisses bestimmten Werbeposition eine weitere, mit dem Ausschreibungsergebnis nicht zusammenhängende Werbeposition liefern, an der die Werbung präsentiert wird. Dadurch kann nicht nur vermieden werden, dass aufgrund des Ausschreibungsergebnisses Werbung durch bestimmte Werbetreibende monopolisiert wird, sondern auch dass für die Nutzer Werbeinformation durch Gebühren beschränkt wird.

Außerdem wird eine Werbetreibenden-Korrespondenzregion auf der Grundlage eines Werbetreibenden-Korrespondenzortes festgelegt, wenn die zu präsentierende Werbung bestimmt wird. Dementsprechend kann die vorliegende Offenlegung die Werbung an Kundenendgeräte liefern, die einen tatsächlichen kommerziellen und werblichen Umstand widerspiegelt, und verhindern, dass von bestimmten Werbetreibenden ohne Zusammenhang mit tatsächlichem Angebot zu präsentierende Werbeinformation monopolisiert wird.

Figurenliste

Zum besseren Verständnis der beigefügten Zeichnungen wird eine kurze Beschreibung gegeben, auf die in der Beschreibung der vorliegenden Offenbarung Bezug genommen wird, wobei:

  • 1 schematisch eine Netzwerkumgebung eines Systems zur standortbezogenen Werbung veranschaulicht, das geeignet ist, ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zu implementieren;
  • 2 ein Blockdiagramm des Systems zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist;
  • 3 Werbegebiete gemäß dem Verfahren zur standortbezogene Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt;
  • 4 ein Diagramm ist zur Erläuterung einer regionalen Einheit, welche ein Gegenstand der Ausschreibung nach dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist, und eines Werbetreibenden-Korrespondenzortes;
  • 5 ein Diagramm ist zur Erläuterung eines Vorgangs zum Bestimmen von Werbeinformation, die abhängig von einem Standort eines Nutzers gemäß dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung präsentiert werden soll;
  • 6 ein Diagramm ist zur Erläuterung eines Konzepts zur Festlegung der Werbetreibenden-Korrespondenzregion gemäß dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung; und
  • 7 ein Diagramm ist zur Erläuterung eines Konzepts zur Festlegung einer Vielzahl von Werbetreibenden-Korrespondenzstandorten gemäß dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.

Beste Lösung

Obwohl die vorliegende Offenlegung in Verbindung mit beispielhaften Ausführungsformen beschrieben wird, ist zu beachten, dass die vorliegende Beschreibung nicht darauf abzielt, die vorliegende Offenbarung auf diese beispielhaften Ausführungsformen zu beschränken. Ganz im Gegenteil soll die vorliegende Offenbarung nicht nur die beispielhaften Ausführungsformen, sondern auch verschiedene Alternativen, Änderungen, Äquivalente und andere Ausführungsformen abdecken, die in den Geist und Umfang der vorliegenden Offenbarung im Sinne der beigefügten Ansprüche einbezogen werden können. In der folgenden Beschreibung wird auf eine detaillierte Beschreibung bekannter Funktionen und Komponenten verzichtet, falls der Inhalt der vorliegenden Offenbarung dadurch unklar werden könnte.

Obgleich die Begriffe „erste“, „zweite“ und dergleichen hierin zur Beschreibung verschiedener Elemente verwendet werden, sollen diese Elemente nicht durch diese Begriffe beschränkt werden. Diese Begriffe werden nur verwendet, um ein Element von einem anderen Element zu unterscheiden.

Die hier verwendete Terminologie dient nur der Beschreibung bestimmter Ausführungsformen und ist nicht als Einschränkung gedacht. Die Singularformen „ein“, „eine“ und „der/die/das“ umfassen auch die Pluralformen, sofern der Kontext nicht ausdrücklich etwas anderes besagt.

Ferner ist zu beachten, dass die Begriffe „umfassen“, „einschließen“, „haben“ und dergleichen, wenn sie in dieser Beschreibung verwendet werden, das Vorhandensein von angegebenen Merkmalen, ganzen Zahlen, Schritten, Operationen, Elementen, Komponenten und/oder Kombinationen davon angeben, jedoch nicht das Vorhandensein oder Hinzufügen von einem oder mehreren von anderen Merkmalen, ganzen Zahlen, Schritten, Operationen, Elementen, Komponenten und/oder Kombinationen derselben ausschließen.

Ferner ist zu beachten, dass, wenn ein Element in dieser Beschreibung als „Übertragen“ von Daten an ein anderes Element bezeichnet wird, das Element nicht nur direkt Daten an ein anderes Element übertragen kann, sondern auch indirekt Daten an ein anderes Element über mindestens ein dazwischenliegendes Element. Wird ein Element dagegen als „direktes Übertragen“ von Daten an ein anderes Element bezeichnet, kann das Element die Daten an ein anderes Element ohne dazwischenliegendes Element übertragen.

Nachfolgend werden beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Dieselben Bauteile werden mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, auch wenn sie in verschiedenen Zeichnungen abgebildet sind.

1 zeigt schematisch eine Netzwerkumgebung eines Systems zur standortbezogenen Werbung, die geeignet ist, ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung umzusetzen.

Unter Bezugnahme auf 1 ist ein System zur standortbezogenen Werbung 100 vorgesehen, um ein Verfahren zur standortbezogenen Werbung entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zu umzusetzen. Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann Informationen, die für die Durchführung der vorliegenden Offenbarung erforderlich sind, an und von mindestens einem Kundenendgerät 200 über drahtgebundene oder drahtlose Kommunikation senden und empfangen. Beispielsweise kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 dem Kundenendgerät 200 vorgegebene Werbeinformationen zur Verfügung stellen.

Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann mit mehreren Werbeendgeräten 400 kommunizieren. Die Werbeendgeräte 400 können sich auf Endgeräte beziehen, die von Werbetreibenden verwendet werden, die ihre Produkte oder Unternehmen über das System zur standortbezogenen Werbung 100 nach einem technischen Konzept der vorliegenden Veröffentlichung bewerben. Jedes der Werbeendgeräte 400 kann mit einem beliebigen Datenverarbeitungsgerät (z.B. einem Computer, einem Mobiltelefon, einem Internetprotokoll-Fernseher (IPTV)) realisiert werden, das mit dem System zur standortbezogenen Werbung 100 kommunizieren kann, um Informationen zu dem und von dem System zur standortbezogenen Werbung 100 zu senden und zu empfangen.

Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann bei der Kommunikation mit den Werbeendgeräten 400 einen vorgegebenen Ausschreibungsprozess durchführen. Je nach Ausschreibungsergebnis kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 eine aus den in einer Werbedatenbank (DB) 300 gespeicherten Werbeinformationen ausgewählte Werbung dem Kundenendgerät 200 zur Verfügung stellen.

Die Werbe-DB 300 kann Werbeinformationen der Werbetreibenden speichern. Außerdem kann die Werbe-DB 300 zusätzlich zu den Werbeinformationen verschiedene Informationen zur Umsetzung des technischen Konzepts der vorliegenden Offenbarung speichern. Beispielsweise kann die Werbe-DB 300 für eine bestimmte Werbeinformation Informationen über den Werbetreibenden speichern, die den Werbeinformationen entsprechen, unabhängig davon, ob der Werbetreibende eine Ausschreibung für eine bestimmte regionale Einheit und eine regionale Einheit und/oder eine Klassifizierung (z.B. Produkt, Dienstleistung oder eine Kategorie eines Produkts oder einer Dienstleistung) gewonnen hat, falls der Werbetreibende die Ausschreibung gewonnen hat. Auch wenn der Werbetreibende einer bestimmten Werbeinformation keine Ausschreibung gewonnen hat, kann die Werbe-DB 300 die Werbetreibendeninformation und die Klassifizierung für die Werbeinformation speichern.

Die Werbe-DB 300 kann als physisches Gerät getrennt von dem System zur standortbezogenen Werbung 100 eingesetzt werden, kann aber auch in das System zur standortbezogenen Werbung 100 eingebunden werden. Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann aus den in der Werbe-DB 300 gespeicherten Werbeinformationen nach einem Standort des Kundenendgerätes 200 und einer vom Kundenendgerät 200 durchgeführten Aktion (z.B. Auswahl einer bestimmten Klassifizierung) Werbeinformationen bestimmen, die in dem Kundenendgerät präsentiert werden sollen. Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann die bestimmten Werbeinformationen steuern, die im Kundenendgerät 200 präsentiert werden sollen. Damit die Werbeinformationen im Kundenendgerät 200 präsentiert werden, kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 die Werbeinformationen an das Kundenendgerät 200 übermitteln. Außerdem kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 den Ort bestimmen, an dem die Werbung präsentiert werden soll, und eine vorgegebene Steuerung durchführen, so dass die Werbung an einem bestimmten Standort präsentiert wird. In einer alternativen Ausführungsform kann die Werbeinformation vorab im Kundenendgerät 200 gespeichert werden, und in einem solchen Fall kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 das Kundenendgerät 200 so steuern, dass die Werbung an einem bestimmten Standort zu einem bestimmten Zeitpunkt im Kundenendgerät 200 präsentiert wird.

Bei den Werbeinformationen kann es sich um Informationen handeln, die der Werbetreibende dem Kundenendgerät 200 zur Verfügung stellen möchte. Zu den Werbeinformationen können z.B. Informationen über eine Geschäftseinrichtung wie ein Geschäft oder ein Büro des Werbetreibenden gehören (z.B. ein Name, ein Standort, in dem Geschäft angebotene Waren oder Dienstleistungen, Kontakte und/oder Öffnungszeiten). Außerdem kann die Werbeinformation in jedem beliebigen Datenformat (z.B. Bild, Text, Bewegtbild und/oder Audio-Information) realisiert werden, wenn Information enthält, die präsentiert werden soll.

Das System zur standortbezogenen Werbung 100 bezieht sich auf ein System zur Präsentation von Werbeinformationen an das Kundenendgerät 200 nach dem technischen Konzept der vorliegenden Offenbarung. Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann über drahtgebundene oder drahtlose Kommunikation mit einem vorgegebenen Servicesystem (nicht abgebildet) verbunden werden, um die Werbung einer Serviceplattform wie einer vom Servicesystem bereitgestellten Anwendung oder Webseite zu präsentieren. Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann vom Servicesystem getrennt sein. Ein Durchschnittsfachmann wird jedoch feststellen, dass das System zur standortbezogenen Werbung 100 in ein einziges System mit dem Servicesystem integriert werden kann.

In einer Ausführungsform kann die Serviceplattform, die für die Präsentation der Werbung geeignet ist, von den Werbetreibenden genutzt werden, die entsprechende Dienstleistungen (z.B. den Verkauf von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen) auf der Grundlage eines geographischen Standortes wie dem Standort des Geschäfts oder eines beliebigen Standortes erbringen. Beispielsweise kann die Serviceplattform von den Werbetreibenden genutzt werden, die ihre Waren verkaufen oder innerhalb eines bestimmten Gebiets, auf Grundlage des Standorts des Geschäfts, Lieferservices anbieten. Die Serviceplattform für die Werbetreibenden, die Waren verkaufen oder die Lieferdienste erbringen, wird zu einem beispielhaften Zweck erwähnt, und die vorliegende Offenlegung ist nicht darauf beschränkt, sondern gilt für alle Arten von Medien einschließlich der Anwendungsprogramme und Webseiten.

Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann regional für Werbestandorte der Werbetreibenden bieten. Die für die Ausschreibung verwendete regionale Einheit kann ein vorgegebenes Verwaltungsgebiet sein (z.B. Block, Stadt, Landkreis, Metropolregion o.ä.) oder eine beliebig eingeteilte Gebietseinheit.

Nach der vorliegenden Offenbarung kann in der auf dem Kundenendgerät 200 angezeigten Serviceplattform ein erster Werbebereich eingestellt werden, der durch das Ergebnis der Ausschreibung für die regionale Einheit und den Standort des Kundenendgerätes 200, das die Dienstleistung des ortsbezogenen Werbesystems 100 erhält, bestimmt wird. Die im ersten Werbebereich zu präsentierende Werbeinformation wird als erste Werbeinformation bezeichnet.

Außerdem kann die auf dem Kundenendgerät 200 angezeigte Serviceplattform neben dem ersten Werbebereich auch einen zweiten Werbebereich enthalten, der sich vom ersten Werbebereich unterscheidet. Die im zweiten Werbebereich zu präsentierende Werbeinformation wird als zweite Werbeinformation bezeichnet.

Der zweite Werbebereich zur Präsentation der zweiten Werbeinformation kann unabhängig vom Ergebnis der Ausschreibung bestimmt werden.

Die vorliegende Offenbarung setzt also den ersten Werbebereich und den zweiten Werbebereich in der Serviceplattform so um, dass die Werbungen fair bereitgestellt werden, indem verhindert wird, dass Werbeinformation nur entsprechend dem Ergebnis der Ausschreibung bzw. nur an einer exponierten Stelle präsentiert wird.

Die zweite Werbeinformation kann auf Grundlage des Standorts des Kundenendgeräts 200 und eines Werbetreibenden-Korrespondenzstandorts eines jeweiligen Werbetreibenden bestimmt werden.

Der Korrespondenzstandort des Werbetreibenden kann ein Ort sein, der ein Unternehmen des Werbetreibenden repräsentiert. Der Korrespondenzstandort des Werbetreibenden kann automatisch nach einem vorgegebenen Kriterium ausgewählt werden, z.B. dass er die Einrichtung (das Geschäft) des Werbetreibenden ist. Alternativ kann der Korrespondenzstandort des Werbetreibenden beliebig festgelegt werden. Die vorliegende Offenbarung kann es jedem Werbetreibenden ermöglichen, eine Vielzahl von Korrespondenzstandorten des Werbetreibenden festzulegen. Wenn es dem Werbetreibenden möglich ist, eine Vielzahl von Korrespondenzstandorten des Werbetreibenden festzulegen, kann der Werbetreibende seine Einrichtung und einen weiteren Sitz als Korrespondenzstandorte des Werbetreibenden festlegen, um die Serviceplattform effektiver zu nutzen und um die Werbewirkung zu erhöhen.

Einerseits kann die Ausschreibung für jede Produktkategorie separat durchgeführt werden. Die Produktkategorie kann sich aus der Klassifizierung von Waren oder Dienstleistungen ergeben, die von den Werbetreibenden nach vorgegebenen Kriterien erbracht werden. Beispielsweise kann die Produktkategorie ein bestimmtes Produkt (z.B. ein Brathähnchen) oder eine Produktgruppe (z.B. koreanisches Essen oder Fast Food) mit einer Vielzahl von Produkten darstellen. In jedem Fall kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 die Ausschreibung für die regionalen Einheiten zu jeder Produktkategorie durchführen. Dementsprechend kann sich ein Werbetreibender, der eine Ausschreibung für eine bestimmte regionale Einheit für eine erste Produktkategorie gewonnen hat, von einem anderen Werbetreibenden unterscheiden, der eine Ausschreibung für die bestimmte regionale Einheit für eine zweite Produktkategorie gewonnen hat. Wenn das Kundenendgerät 200 eine vorbestimmte Aktion wie die Suche und Auswahl einer Produktkategorie durchführt, um die Produktkategorie festzulegen, kann die Werbeinformation, die der angegebenen Produktkategorie entspricht und vom Werbetreibenden bereitgestellt wurde, der mit Produkten in der Kategorie handelt oder Produkte in der Kategorie bewerben möchte, im Kundenendgerät 200 präsentiert werden.

Andererseits kann nach der vorliegenden Offenbarung der Korrespondenzstandort des Werbetreibenden im Voraus für jeden Werbetreibenden festgelegt werden, und eine Korrespondenzregion des Werbetreibenden, die auf der Grundlage des Korrespondenzstandortes des Werbetreibenden bestimmt werden kann, kann weiter definiert werden. Die Korrespondenzregion des Werbetreibenden kann eine Serviceabdeckung des Werbetreibenden darstellen. Die vorliegende Offenbarung kann die Korrespondenzregion des Werbetreibenden als Faktor für die Bestimmung der auf der Serviceplattform auf dem Kundenendgerät 200 zu präsentierenden Werbung berücksichtigen, so dass sich die tatsächlichen Geschäftsaktivitäten der Werbetreibenden bei der Bestimmung der zu präsentierenden Werbung widerspiegeln. Ferner ermöglicht es die Definition einer solchen Korrespondenzregion, das Problem zu lösen, dass ein großer Teil des Bereichs in einer Serviceabdeckung des Systems von einigen Werbetreibenden besetzt sein kann, und somit eine faire Chance für viele Werbetreibende zu bieten.

Die Reichweite der Korrespondenzregion des Werbetreibenden kann je nach Produktkategorie, die dem Werbetreibenden entspricht, unterschiedlich festgelegt werden. Beispielsweise kann bei einer ersten Produktkategorie (z.B. Brathähnchen, Chinarestaurant etc.), für die es eine große Anzahl von Werbetreibenden gibt bzw. eine bestimmte Gegend von sehr vielen Werbetreibenden besiedelt ist, eine relativ kleine Region mit einem Radius von z.B. einem Kilometer um die Korrespondenzstandorte der Werbetreibenden als Korrespondenzregion festgelegt werden. Im Gegensatz dazu kann bei einer zweiten Produktkategorie (z.B. koreanisches Restaurant, japanisches Restaurant, etc.), für die es nur wenige Werbetreibende gibt bzw. eine bestimmte Gegend von sehr wenigen Werbetreibenden besiedelt ist, eine relativ große Region mit einem Radius von z.B. drei Kilometern um die Korrespondenzstandorte der Werbetreibenden als Korrespondenzregion festgelegt werden.

Wie zuvor beschrieben, werden die Korrespondenzregionen der Werbetreibenden auf der Grundlage der Verkaufssituation der Werbetreibenden, wie z.B. der Anzahl der Werbetreibenden und der Verteilung der Korrespondenzstandorte der Werbetreibenden, bestimmt, und somit können die Werbungen adaptiv den Verkaufssituationen der Werbetreibenden präsentiert werden, was fair für alle Werbetreibenden sein kann.

2 ist ein Blockdiagramm des Systems zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.

Unter Bezugnahme auf 2 kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Steuermodul 110, ein Kundenmodul 120, ein Werbebestimmungsmodul 130 und/oder ein Ausschreibungsmodul 140 aufweisen.

Je nach Ausführungsform können einige der zuvor beschriebenen Bestandteile bei der Umsetzung der vorliegenden Offenbarung nicht unbedingt erforderlich sein, und das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann zusätzliche Bestandteile aufweisen.

Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann Hardwareressourcen und/oder Software aufweisen, die zur Umsetzung des technischen Konzepts der vorliegenden Offenbarung erforderlich sind, und beinhaltet nicht einen einzelnen physischen Bestandteil oder ein einzelnes Gerät. Das heißt, das ortsbezogene Werbesystem 100 kann eine logische Kombination aus Hard- und/oder Software sein, um das technische Konzept der vorliegenden Offenbarung umzusetzen. Das System zur standortbezogenen Werbung 100 kann durch eine Reihe von logischen Konfigurationen umgesetzt werden, die bei Bedarf in voneinander entfernten Geräten installiert werden und entsprechende Funktionen zur Umsetzung des technischen Konzepts der vorliegenden Offenbarung erfüllen. Außerdem kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 für eine Reihe von Konfigurationen stehen, die für jede Funktion oder Rolle separat implementiert werden, um das technische Konzept der vorliegenden Offenbarung umzusetzen. Beispielsweise können sich das Steuermodul 110, das Kundenmodul 120, das Werbebestimmungsmodul 130 und/oder das Ausschreibungsmodul 140 in separaten physischen Geräten oder in einem physischen Gerät befinden. Beispielsweise können alle oder einige Konfigurationen des Systems zur standortbezogenen Werbung 100 im Kundenendgerät 200 installiert sein.

Abhängig von den Umsetzungen kann auch eine Kombination von Software- und/oder Hardwarekonfigurationen für die Umsetzung jedes von dem Steuermodul 110, dem Kundenmodul 120, dem Werbebestimmungsmodul 130 und/oder dem Ausschreibungsmodul 140 in separaten Geräten verteilt eingebaut werden, so dass die verteilten Konfigurationen in einer Kombination die spezifische Konfiguration umsetzen können.

Der hier verwendete Begriff „Modul“ kann eine funktionale und strukturelle Kombination von Hardware zur Ausführung des technischen Konzepts der vorliegenden Offenbarung und Software zur Ansteuerung der Hardware bedeuten. Zum Beispiel wird der Durchschnittsfachmann verstehen, dass das Modul ein vorbestimmter Programmcode und eine logische Einheit von Hardware-Ressourcen zur Ausführung des vorbestimmten Programmcodes sein kann und nicht unbedingt einen physisch verbundenen Code oder eine einzelne Art von Hardware bedeutet.

Das Steuermodul 110 kann Funktionen und/oder Ressourcen der Konfigurationen des Systems zur standortbezogenen Werbung 100 steuern, wie z.B. das Kundenmodul 120, das Werbebestimmungsmodul 130 und/oder das Ausschreibungsmodul 140.

Das Kundenmodul 120 kann den Standort des Kundenendgeräts 200 überprüfen. Das Kundenmodul 120 kann auf verschiedene Arten Standortinformation des Kundenendgerätes 200 empfangen. Beispielsweise kann das Kundenmodul 120 die Standortinformation (z.B. GPS-Positionierungsinformationen) vom Kundengerät 200 empfangen oder die Standortinformation von einem Mobilkommunikationssystem (nicht dargestellt) empfangen, das die Informationen anhand von Basisstationsinformationen, Triangulationsdaten oder ähnlichem bestimmt. Ein weiteres Positionierungsschema kann zur Erfassung der Positionierungsinformation des Kundenendgerätes 200 verwendet werden.

Das Werbebestimmungsmodul 130 kann die in den Werbeflächen zu präsentierende Werbeinformation bestimmen. Wie zuvor erwähnt, kann die auf dem Kundenendgerät 200 angezeigte Serviceplattform die erste Werbefläche und die zweite Werbefläche aufweisen. Das Werbebestimmungsmodul 130 kann mindestens eine erste Werbeinformation in dem ersten Werbebereich und/oder mindestens eine zweite Werbeinformation in dem zweiten Werbebereich bestimmen.

Das Steuermodul 110 kann veranlassen, dass die erste Werbeinformation und die zweite Werbeinformation jeweils in dem ersten Werbebereich und in dem zweiten Werbebereich präsentiert werden.

Das Werbebestimmungsmodul 130 kann die erste Werbeinformation auf der Grundlage des Ausschreibungsergebnisses für die regionale Einheit und den Standort des Kundenendgerätes 200 bestimmen. Beispielsweise kann das Werbebestimmungsmodul 130 die Werbeinformation eines Werbetreibenden, der der erfolgreiche Bieter für die regionale Einheit ist, die den Standort des Kundenendgerätes 200 einschließt, als erste Werbeinformation bestimmen. Die Ausschreibung kann durch das System zur standortbezogenen Werbung 100 oder durch andere Verfahren durchgeführt werden. Wenn das System zur standortbezogenen Werbung 100 die Ausschreibung durchführt, kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 das Ausschreibungsmodul 140, wie zuvor beschrieben, enthalten.

Wenn eine Aktion zur Festlegung einer Produktkategorie im Kundenendgerät 200 durchgeführt wird, kann natürlich die Werbeinformation, die zur Produktkategorie gehört und dem Werbetreibenden entspricht, der die Ausschreibung für die regionale Einheit, die den Standort des Kundenendgeräts 200 einschließt, erfolgreich abgeschlossen hat, als erste Werbeinformation bestimmt werden. Das heißt, die Ausschreibung kann für jeweils für jede Produktkategorie in jeder regionalen Einheit durchgeführt werden.

Außerdem kann das Werbebestimmungsmodul 130 den ersten Werbebereich bestimmen, indem es die Korrespondenzregion des Werbetreibenden weiter berücksichtigt. Beispielsweise kann die Werbeinformation, die zur Produktkategorie gehört und dem Werbetreibenden entspricht, der die Ausschreibung erfolgreich abgeschlossen hat, nicht als erste Werbeinformation bestimmt werden, wenn die Werbeinformation eine Bedingung für die Korrespondenzregion des Werbetreibenden, d.h. die Werbetreibendenkorrespondenz-Bedingung, nicht erfüllt. Eine Voraussetzung für die Korrespondenzregion des Werbetreibenden kann sein, dass der Standort des Kundenendgerätes 200 in der Korrespondenzregion des Werbetreibenden eingeschlossen sein soll. In der Zwischenzeit kann die Korrespondenzregion des Werbetreibenden auf der Grundlage der oben genannten Korrespondenzstandorte des Werbetreibenden festgelegt werden.

Andererseits kann das Werbebestimmungsmodul 130 die zweite Werbeinformation auf der Grundlage des Standortes des Kundenendgerätes 200 und des Korrespondenzortes des entsprechenden Werbetreibenden bestimmen. So kann die zweite Werbeinformation unabhängig vom Gebotsergebnis bestimmt werden. Ähnlich wie die erste Werbeinformation kann das Werbebestimmungsmodul 130 die zweite Werbeinformation nur dann bestimmen, wenn die Werbeinformation des Kandidaten die Werbetreibendenkorrespondenz-Bedingung erfüllt.

Nachdem das Werbebestimmungsmodul 130 die erste Werbeinformation und/oder die zweite Werbeinformation bestimmt hat, kann das Steuermodul 110 veranlassen, dass die Werbeinformation in den jeweiligen Werbebereichen angezeigt wird. Wenn es keine Werbeinformation gibt, die in einer vorgegebenen Werbeposition präsentiert werden soll, kann das Steuermodul 110 eine andere Werbeinformation ansteuern, die in einer anderen Werbeposition präsentiert werden soll, damit sie in der vorgegebenen Werbeposition gezeigt wird.

Das Ausschreibungsmodul 140 kann die Ausschreibung für jede regionale Einheit durchführen, indem es mit den Werbetreibenden-Endgeräten 400 kommuniziert. Wenn die Serviceplattform eine Vielzahl von Dienstleistungen (z.B. Verkauf, Bestellung, Vermittlung, Versand oder Werbung in der Serviceplattform) in einer Produktkategorie enthält, kann das Ausschreibungsmodul 140 den Ausschreibungsprozess für regionale Einheiten in jeder der Produktkategorie durchführen.

Außerdem kann das Ausschreibungsmodul 140 den Werbetreibenden-Endgeräten 400 einen angemessenen Referenzpreis für jeden Werbebereich zur Verfügung stellen.

3 zeigt die Werbebereiche nach dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.

Das Kundenendgerät 200 kann einen Bildschirm wie in 3 dargestellt anzeigen.

Beispielsweise kann der Bildschirm oder die Serviceplattform auf dem Kundenendgerät 200 den ersten Werbebereich 10 aufweisen. Der erste Werbebereich 10 kann mehrere Werbepositionen 11, 12 und 13 aufweisen.

Außerdem kann der Bildschirm oder die Serviceplattform auf dem Kundenendgerät 200 den zweiten Werbebereich 20 enthalten. Der zweite Werbebereich 20 kann auch mehrere Werbepositionen umfassen.

Wie in 3 dargestellt, kann der Bildschirm ferner eine Registerkarten-Benutzeroberfläche (user interface, UI) 30 enthalten, die eine aktuelle Produktkategorie (z.B. KATEGORIE 1, KATEGORIE 2, KATEGORIE 3) anzeigt und es einem Benutzer ermöglicht, die aktuelle Produktkategorie zu ändern.

Der erste Werbebereich 10 kann ein Bereich sein, in dem Werbeinformation, die auf der Grundlage des Ausschreibungsergebnisses und des Standorts des Kundenendgeräts 200 bestimmt wird, wie oben beschrieben, präsentiert wird. Wenn mehrere Werbepositionen 11 bis 13 im ersten Werbebereich 10 enthalten sind, kann die Ausschreibung auch für jede Werbeposition separat durchgeführt werden.

Das Ausschreibungsmodul 140 kann den Referenzpreis an eine Vielzahl von Werbeendgeräten 400 liefern, um die Ausschreibung für die erste Werbeposition 11 durchzuführen. Das Ausschreibungsmodul 140 kann den Referenzpreis berechnen, indem es in einer vorgegebenen Weise die Werbewirkung der ersten Werbeposition 11 in einen wirtschaftlichen Wert umrechnet.

Beispielsweise kann das Ausschreibungsmodul 140 den Referenzpreis der ersten Werbeposition 11 auf Basis des wirtschaftlichen Werts der in der Vergangenheit über einen Zeitraum (z.B. mehrere Tage, letzter Monat, etc.) durch die erste Werbeposition 11 generierten Bestellungen schätzen.

Die Bestellungen können sich auf Bestellungen beziehen, die von mehreren Benutzern generiert wurden, die die erste Werbeposition 11 während des Zeitraums in der Vergangenheit gewählt haben. Die Gegenstände der Bestellungen (d.h. Waren oder Dienstleistungen wie z.B. Lieferdienste) können je nach Serviceplattform variieren. Selbstverständlich dürfen bei der Berechnung des wirtschaftlichen Wertes nur die Bestellungen der für die Ausschreibung verwendeten und der regionalen Einheit entsprechenden Produktkategorie herangezogen werden. Wird z.B. ein Ausschreibungsverfahren für gebratene Hühnerfleischprodukte in einer ersten regionalen Einheit durchgeführt, dürfen nur die in der ersten regionalen Einheit erzeugten Bestellungen für die Berechnung des wirtschaftlichen Wertes der Bestellungen in der Vergangenheit in der ersten Werbeposition 11 herangezogen werden.

Beispielsweise kann das Ausschreibungsmodul 140 Bestellungen aus einer Bestellungshistorie-Datenbank (DB) (nicht dargestellt) extrahieren, die über die erste Werbeposition 11 in der Serviceplattform für die Produktkategorie, die der Gegenstand der Ausschreibung in der regionalen Einheit ist, aufgegeben wurden und die auch der Gegenstand der Ausschreibung ist. Hier können die Bestellungen durch Werbeinformation mehrerer verschiedener Werbetreibender und nicht nur eines bestimmten Werbetreibenden erteilt worden sein. Auch kann die Werbeinformation des Werbetreibenden, der die Ausschreibung für eine bestimmte regionale Einheit erfolgreich abgeschlossen hat, von der Berechnung des wirtschaftlichen Wertes der vergangenen Bestellungen ausgeschlossen werden, wenn die Bestellung die Bedingung für die Korrespondenzregion des Werbetreibenden nicht erfüllt. Daher kann die Werbewirkung oder eine bestellungsvermittelnde Wirkung eher anhand der Werbeposition als anhand der Werbeinformation berechnet werden.

Der wirtschaftliche Wert der Bestellungen in der Vergangenheit kann auf der Grundlage einer Anzahl von Bestellungen oder auf der Grundlage des Umsatzes berechnet werden. Wenn die Berechnung auf dem Verkaufsbetrag basiert, kann das Ausschreibungsmodul 140 die Informationen über den Verkaufsbetrag von einem Servicesystem erhalten, das die Serviceplattform bereitstellt, oder die Information aus der Bestellungshistorie der DB beziehen. Wenn ein genauer Verkaufsbetrag nicht ermittelt werden kann, kann das Ausschreibungsmodul 140 den Verkaufsbetrag jeder Bestellung anhand eines durchschnittlichen Verkaufsbetrags schätzen. Außerdem kann das Ausschreibungsmodul 140 den Referenzpreis anhand verschiedener Indizes berechnen, wie z.B. der Summe der Verkaufsmengen der einzelnen Bestellungen, dem Durchschnitt der Verkaufsmengen der einzelnen Bestellungen und der Gewinnquote für jede Produktkategorie.

Wenn der Referenzpreis durch das Ausschreibungsmodul 140 angegeben wird, können die Werbetreibenden die Werbewirkung, die durch den Erfolg bei der Ausschreibung für die Werbeposition erzielt werden kann, relativ genau verstehen und die Belastung durch überhöhte Werbekosten reduzieren.

Das Ausschreibungsmodul 140 stellt den Werbetreibenden-Endgeräten 400 den wie oben errechneten Referenzpreis zur Verfügung und bestimmt einen Werbetreibenden, der in einer vorgegebenen Weise unter den Werbetreibenden, die an der Ausschreibung teilgenommen haben, zu einem höheren Betrag als dem Referenzpreis als Höchstbietender ausgewählt wurde. Der erfolgreiche Werbetreibende kann derjenige sein, der den höchsten Gebotsbetrag abgegeben hat, aber auch ein Werbetreibender, der auf einen durchschnittlichen Betrag geboten hat, oder ein anderer Werbetreibender, der auf andere Weise bestimmt wurde, kann je nach Umsetzung als derjenige ausgewählt werden, der den Zuschlag erhält.

Falls mehrere Werbetreibende auf den gleichen Betrag bieten, kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 einen der mehreren Werbetreibenden als Gewinner auswählen, basierend auf den Verlaufsdaten der mehreren Werbetreibenden, wie z. B. dem Zeitraum der Nutzung der Serviceplattform, dem auf der Serviceplattform ausgegebenen Geldbetrag und dem Verkaufsbetrag oder einer Anzahl von Bestellungen, die auf der Serviceplattform generiert wurden.

Die oben genannte Ausschreibung kann für jede der Werbepositionen 11 bis 13 durchgeführt werden.

Beispielsweise kann als Ergebnis von Ausschreibungen für eine bestimmte Produktkategorie und eine bestimmte regionale Einheit die erste Werbeposition 11 an einen ersten Werbetreibenden, die zweite Werbeposition 12 an einen zweiten Werbetreibenden und die dritte Werbeposition 13 an einen dritten Werbetreibenden verkauft werden.

In einem solchen Fall kann eine Werbung des ersten Werbetreibenden auf der ersten Werbeposition 11 der ersten Werbefläche 10, eine Werbung des zweiten Werbetreibenden auf der zweiten Werbeposition 12 und eine Werbung des dritten Werbetreibenden auf der dritten Werbeposition 13 präsentiert werden, wenn das Kundenendgerät 200 in der jeweiligen regionalen Einheit eine Aktion zur Auswahl der spezifischen Produktkategorie durchführt.

Zugleich kann nach der vorliegenden Offenbarung die Korrespondenzregion des Werbetreibenden zusätzlich bei der Bestimmung der im ersten Werbebereich 10 zu präsentierenden Werbeinformation berücksichtigt werden. Die Korrespondenzregion des Werbetreibenden kann einer durch ein vorgegebenes Kriterium festgelegten Geschäftsabdeckung des Werbetreibenden entsprechen. In diesem Fall kann das Werbebestimmungsmodul 130 die Werbeinformation so bestimmen, dass die Werbeinformation, die nicht der Korrespondenzregion des Werbetreibenden entspricht, im ersten Werbebereich 10 nicht angezeigt wird, auch wenn der der Werbeinformation entsprechende Werbetreibende der erfolgreiche Bieter ist.

Beispielsweise wird davon ausgegangen, dass die ersten bis dritten Werbetreibenden erfolgreiche Bieter für jeweils den ersten bis dritten Werbeplatz 11 - 13 für die regionale Einheit sind, in der sich das Kundenendgerät 200 wie oben beschrieben befindet.

Zu diesem Zeitpunkt kann es sein, dass der Standort des Kundenendgerätes 200 nicht in jeder der Korrespondenzregionen des ersten bis dritten Werbetreibenden enthalten ist. Das heißt, es ist möglich, dass die regionale Einheit, die Gegenstand der Ausschreibung ist, nicht mit der Korrespondenzregion des Werbetreibenden übereinstimmt und dass, obwohl sich das Kundenendgerät 200 innerhalb der regionalen Einheit befindet und es einen Höchstbietenden für die regionale Einheit gibt, sich das Kundenendgerät 200 möglicherweise nicht innerhalb der Korrespondenzregion des Höchstbietenden befindet. Befindet sich das Kundenendgerät 200 nicht in der Korrespondenzregion des Höchstbietenden, kann die Werbung des Höchstbietenden nicht im ersten Werbebereich 10 sowie im zweiten Werbebereich 20 gezeigt werden. Dies liegt daran, dass die Dienstleistung des Höchstbietenden dem Nutzer des Kundenendgerätes 200 nicht zur Verfügung gestellt werden kann, wenn sich das Kundenendgerät 200 nicht in der Korrespondenzregion des Höchstbietenden befindet, auch wenn die Werbeinformation dem Kundenendgerät 200 präsentiert wird

Unter der Annahme, dass im obigen Beispiel nur der erste Werbetreibende die Werbetreibenden-Korrespondenzbedingung erfüllt (d.h. die Position des Kundenendgerätes 200 ist in der ersten Werbetreibenden-Korrespondenzregion enthalten), der zweite und der dritte Werbetreibende aber nicht die jeweiligen Werbetreibenden-Korrespondenzbedingungen erfüllen, darf die Werbung des zweiten Werbetreibenden und des dritten Werbetreibenden nicht dem Kundenendgerät 200 präsentiert werden, selbst wenn der zweite Werbetreibende und der dritten Werbetreibende Höchstbietende sind. Das heißt, während die Werbung des ersten Werbetreibenden in der ersten Werbeposition 11 angezeigt wird, kann keine Werbung in der zweiten und dritten Werbeposition 12 und 13 präsentiert werden.

Im Gegensatz dazu kann es sein, dass der erste Werbetreibende die Werbetreibenden-Korrespondenzbedingung nicht erfüllt, während der zweite Werbetreibende und der dritte Werbetreibende die jeweilige Werbetreibenden-Korrespondenzbedingung erfüllen. In diesem Fall kann in der ersten Werbeposition 11 keine Werbung präsentiert werden, während die Werbungen des zweiten Werbetreibenden und des dritten Werbetreibenden in der zweiten und dritten Werbeposition 12 bzw. 13 präsentiert werden.

Nach einer weiteren Ausführungsform, wenn bestimmt wurde, dass die Werbung des höchstbietenden Werbetreibenden (z.B. des ersten Werbetreibenden) einer Werbeposition mit höherer Priorität (z.B. der ersten Werbeposition 11) nicht präsentiert werden soll, kann das Werbebestimmungsmodul 130 jedoch bestimmen, dass die Werbung des höchstbietenden Werbetreibenden (z. B. des zweiten Werbetreibenden) einer anderen Werbeposition (z.B. der zweiten Werbeposition 12) mit der nächsten Priorität an der Werbeposition (z.B. der ersten Werbeposition 11) mit der höheren Priorität präsentiert werden soll. In diesem Fall kann die Werbung des zweiten Werbetreibenden in der ersten Werbeposition 11 und die Werbeinformationen des dritten Werbetreibenden in der zweiten Werbeposition 12 präsentiert werden. Ebenso kann, je nach Standort des Kundenendgerätes 200, die Werbung des ersten Werbetreibenden auf der ersten Werbeposition 11 oder die Werbung des zweiten Werbetreibenden oder des dritten Werbetreibenden auf der ersten Werbeposition 11 präsentiert werden. So kann auch dann, wenn für jede der Werbepositionen 11-13 durch die Ausschreibung für jede der Werbepositionen der Höchstbietende bestimmt ist, die in den Werbepositionen präsentierte Werbung entsprechend der Position des Kundenendgerätes 200 geändert werden.

Andererseits kann die im zweiten Werbebereich 20 zu veröffentlichende Werbeinformation auf der Grundlage des Korrespondenzstandortes der einzelnen Werbetreibenden und des Standortes des Kundenendgerätes 200 ohne Rücksicht auf das Ausschreibungsergebnis bestimmt werden. Der Ausdruck „ohne Rücksicht auf das Ausschreibungsergebnis“ bedeutet, dass die Werbung eines Werbetreibenden, der nicht an der Ausschreibung teilgenommen hat oder der nicht der Gewinner ist, im zweiten Werbebereich 20 präsentiert werden kann.

So ist es nach der vorliegenden Offenbarung möglich, die Werbung zusätzlich über den zweiten Werbebereich 20 bereitzustellen und Werbetreibenden, die nicht Höchstbietende sind oder die nicht an der Ausschreibung teilgenommen haben, die Möglichkeit zu geben, ihre Werbung auf der Serviceplattform zu präsentieren. Beispielsweise kann der zweite Werbebereich 20 ein Bereich sein, in dem die Werbung eines Werbetreibenden angezeigt wird, der nicht derjenige ist, der den Zuschlag für die regionale Einheit erhalten hat, in der der Standort des Kundenendgerätes 200 enthalten ist. Natürlich darf in diesem Fall nur die Werbung eines Werbetreibenden, der die Werbetreibenden-Korrespondenzbedingung erfüllt, in der zweiten Werbefläche 20 präsentiert werden. Auch bei mehreren Werbepositionen im zweiten Werbebereich 20 kann die Werbeposition mit hoher Priorität (z.B. die Werbeposition in einer oberen Position im Kundenendgerät 200) verwendet werden, um die Werbung eines Werbetreibenden zu präsentieren, dessen Korrespondenzstandort dem Kundenendgerät 200 am nächsten liegt. So kann der Nutzer des Kundenendgerätes 200 nützlichere Information erhalten (z.B. einen Standort eines nahegelegenen Ladens, der dem Nutzer am nächsten liegt) als lediglich die Werbung des Höchstbietenden. Auch Werbetreibende, die nicht an der Ausschreibung teilgenommen haben oder die nicht der Höchstbietende sind, können die Möglichkeit erhalten, ihre Werbung den Nutzern zu präsentieren.

Im Folgenden wird das Konzept der regionalen Einheit, die Gegenstand einer Ausschreibung ist, und der Korrespondenzstandort des Werbetreibenden unter Bezugnahme auf Fig. 4 näher beschrieben.

4 ein Diagramm ist zur Erläuterung einer regionalen Einheit, welche ein Gegenstand der Ausschreibung nach dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist, und einer entsprechenden Region.

4 zeigt ein Beispiel, in dem ein Werbetreibenden- Korrespondenzstandort 40 eines bestimmten Werbetreibenden, regionale Einheiten, die in den Ausschreibungen 50 und 51 erworben wurden, und eine Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 auf einer Karte dargestellt sind.

Beispielsweise kann der Korrespondenzstandort 40 der Standort der Einrichtung des jeweiligen Werbetreibenden sein. Der Korrespondenzstandort 40 kann willkürlich von einem bestimmten Werbetreibenden unabhängig vom Standort des Geschäfts bestimmt werden, falls der betreffende Werbetreibende keine Einrichtung hat bzw. benötigt oder entsprechend einer Geschäftsstrategie des betreffenden Werbetreibenden. In der Werbe-DB 300 kann vorab Information zum Werbetreibenden-Korrespondenzstandort 40 eines jeden Werbetreibenden gespeichert werden.

Wie in 4 dargestellt, kann der betreffende Werbetreibende auch ein Werbetreibender sein, der die erste regionale Einheit 50 und die zweite regionale Einheit 51 in einem vorher festgelegten Ausschreibungsverfahren gewonnen hat. Wie in 4 dargestellt, kann der Werbetreibende mehrere regionale Einheiten erwerben. Alternativ kann das System zur standortbezogenen Werbung 100 aber auch so umgesetzt werden, dass gemäß einer Dienstleistungsrichtlinie jeder Werbetreibende eine einzige regionale Einheit erwerben kann.

Die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 des betreffenden Werbetreibenden kann eine Region sein, die innerhalb eines vorgegebenen Radius von dem Werbetreibenden- Korrespondenzstandort 40 liegt. In diesem Fall kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 als kreisförmige Region definiert werden, wie in 4 dargestellt. Natürlich kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion Region 60 entsprechend den Ausführungsformen anders festgelegt werden. Beispielsweise kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 so festgelegt werden, dass sie eine größere Entfernung von dem Werbetreibenden-Korrespondenzstandort 40 in eine bestimmte Richtung abdeckt. Dabei kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 nach einem vorgegebenen Kriterium auf der Grundlage des Werbetreibenden- Korrespondenzstandorts 40 eingestellt werden.

Der Radius für die Einstellung der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 kann nach verschiedenen Gesichtspunkten adaptiv bestimmt werden. Beispielsweise kann der Radius für jede Produktkategorie wie oben beschrieben unterschiedlich bestimmt werden. Falls es sich bei der Produktkategorie um Brathähnchen handelt, kann der Radius kleiner eingestellt werden, da es relativ viele Brathähnchenläden gibt. Handelt es sich bei der Produktkategorie um geräuchertes Schweinefleisch, kann der Radius größer eingestellt werden, da die Verkaufs- und/oder Liefergeschäfte für die geräucherten Schweinefleischprodukte geringer in ihrer Anzahl sind und weniger dicht verteilt sind als die für gebratene Hühnerfleischprodukte. Das Steuermodul 110 kann den Radius der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 für jede Produktkategorie adaptiv nach dem Werbetreibenden-Korrespondenzstandort 40 oder dem Standort der Einrichtung des Werbetreibenden festlegen. Abhängig von den Implementierungen kann ein größerer Radius für einen bestimmten Werbetreibenden gemäß einer Servicerichtlinie festgelegt werden, und die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 kann bei Bedarf auf verschiedene Arten adaptiv eingestellt werden.

Die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 kann von Bedeutung sein, um den Werbetreibenden relativ faire Verkaufschancen zu bieten. Ist die Serviceabdeckung des Werbetreibenden in einem bestimmten Bereich in der Praxis begrenzt, wie bei einem Auslieferungsgeschäft, kann die Korrespondenzregion 60 die Geschäftsabdeckung eines entsprechenden Werbetreibenden darstellen. Je nach Serviceplattform gibt es unterschiedliche Bedürfnisse für die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60.

Daher kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 ein wichtiger Faktor sein, um die Werbung des jeweiligen Werbetreibenden freizulegen, wenn sich das Kundenendgerät 200 in einer vorgegebenen Region befindet. Außerdem darf die Werbung des betreffenden Werbetreibenden im Kundenendgerät 200 nicht präsentiert werden, auch wenn der betreffende Werbetreibende der Höchstbietende ist, wenn der Standort des Kundenendgerätes 200 nicht der Werbetreibenden-Korrespondenzbedingung entspricht, d.h. wenn sich das Kundenendgerät 200 nicht wie oben beschrieben in der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 befindet.

Ein Beispiel für die Präsentation der Werbeinformation unter Berücksichtigung des Standortes des Kundenendgerätes 200, der im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens erworbenen regionalen Einheiten und der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 wird nun mit Bezug auf 5 beschrieben.

5 ein Diagramm ist zur Erläuterung eines Vorgangs zum Bestimmen von Werbeinformation, die abhängig von einem Standort eines Nutzers.

Wenn der Werbetreibenden-Korrespondenzstandort 40 des betreffenden Werbetreibenden, die in den Ausschreibungen 50 und 51 erworbenen regionalen Einheiten und die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 mit denen in 4 übereinstimmen, kann die Position, an der die Werbung des betreffenden Werbetreibenden präsentiert wird, je nach dem Standort des Kundenendgerätes 200 unterschiedlich sein.

Wenn beispielsweise der Standort des Kundenendgerätes 200 eine Position „A“ ist, kann der Standort des Kundenendgerätes 200 in die regionale Einheit einbezogen werden, die vom jeweiligen Werbetreibenden in der Ausschreibung erworben wurde. Auch der Standort des Kundenendgerätes 200 kann in der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 des jeweiligen Werbetreibenden enthalten sein. In diesem Fall kann die Werbung des jeweiligen Werbetreibenden in der Werbeposition 11, 12 oder 13 der ersten vom jeweiligen Werbetreibenden erworbenen Werbefläche 10 erscheinen.

Ist der Standort des Kundenendgerätes 200 eine Position ‚B‘, so ist der Standort des Kundenendgerätes 200 außerhalb der vom jeweiligen Werbetreibenden in der Ausschreibung erworbenen regionalen Einheit. Somit kann die Werbung des jeweiligen Werbetreibenden nicht im ersten Werbebereich 10 präsentiert werden. Da jedoch der Standort des Kundenendgerätes 200 in der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 des jeweiligen Werbetreibenden enthalten ist, kann die Werbung des jeweiligen Werbetreibenden im zweiten Werbebereich 20 präsentiert werden.

Ist der Standort des Kundenendgerätes 200 eine Position ‚C‘, so wird der Standort des Kundenendgerätes 200 in die von dem betreffenden Werbetreibenden in der Ausschreibung erworbene regionale Einheit einbezogen, liegt aber außerhalb der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 des betreffenden Werbetreibenden, so darf die Werbung des betreffenden Werbetreibenden weder im ersten noch im zweiten Werbebereich 20 präsentiert werden.

Wenn sich das Kundenendgerät 200 innerhalb der in der Ausschreibung erworbenen regionalen Einheit befindet (z.B. in der Position ‚C‘), kann die Werbung des betreffenden Werbetreibenden in der zweiten Werbefläche 20 präsentiert werden, obwohl die Werbung in der ersten Werbefläche 10 nicht präsentiert wird. Mit anderen Worten, der zweite Werbebereich 20 kann so eingestellt werden, dass die Werbung ohne Rücksicht auf die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 präsentiert wird, sofern eine Bedingung der Produktkategorie erfüllt ist.

Dabei kann es vorkommen, dass sich das Kundenendgerät 200 innerhalb der in der Ausschreibung erworbenen regionalen Einheit befindet, aber außerhalb der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 (z.B. in der Position ‚C‘) liegt, weil die Ausdehnung der regionalen Einheit, die Gegenstand der Ausschreibung ist, nicht mit der Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 übereinstimmt. In einem solchen Fall können für den betreffenden Werbetreibenden sinnlose Werbekosten anfallen.

Um dieses mögliche Problem zu lösen, kann die regionale Einheit, die Gegenstand der Ausschreibung ist, nach vorgeschriebenen Verwaltungsbezirken aufgeteilt werden, die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 des Werbetreibenden hingegen kann teilweise in einer vorbestimmten Weise angepasst werden, anstatt einheitlich auf eine Kreisform mit einem festen Radius eingestellt zu werden.

Beispielsweise kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 teilweise automatisch angepasst werden, um erworbene regionale Einheiten, die im Rahmen der Ausschreibung erworben wurden, abzudecken, oder indem die erworbene Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 auf einer Karte abgebildet wird, die in einem vorbestimmten Endgerät wie dem Endgerät des Werbetreibenden oder einem anderen von einem Betreiber des System zur standortbezogenen Werbung 100 verwendeten Endgerät angezeigt wird.

Eine beispielhafte Ausführungsform wird mit Bezug auf 6 beschrieben.

6 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Konzepts zur Festlegung der Werbetreibenden-Korrespondenzregion gemäß dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.

Unter Bezugnahme auf 6 kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion 60 des betreffenden Werbetreibenden auf der Grundlage einer Referenzfläche 60-1 eingestellt werden, die eine kreisförmige Region ist, die auf dem Werbetreibenden-Korrespondenzstandort 40 zentriert ist. Wenn es einen Teil der in der Ausschreibung erworbenen regionalen Einheit gibt, der nicht im Bezugsgebiet 60-1 enthalten ist (z.B. die Region 60-2, die die Position „C“ abdeckt, aber nicht im Bezugsgebiet 60-1 enthalten ist), kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion auf der Grundlage des Bezugsgebiets 60-1 angepasst werden, um die Region 60-2 einzubeziehen. Beispielsweise kann das Werbebestimmungsmodul 130 die Werbetreibenden-Korrespondenzregion automatisch so anpassen, dass sie die Region 60-2 einschließt. Alternativ kann das Werbebestimmungsmodul 130 vom Endgerät des Werbetreibenden oder vom Betreiber des Systems zur ortsbezogenen Werbung 100 ein Darstellungskommando zur Identifizierung der Region 60-2 erhalten, um die durch das Darstellungskommando identifizierte Region 60-2 in die Werbetreibenden-Korrespondenzregion aufzunehmen. Das System zur ortsbezogenen Werbung 100 kann dem vorgegebenen Endgerät, wie z. B. das Endgerät des Werbetreibenden, oder dem Betreiber des Systems zur ortsbezogenen Werbung 100 eine vorgegebene Benutzeroberfläche (UI) 61 zur Verfügung stellen, so dass der Benutzer des Endgeräts das Darstellungskommando zum Einstellen der Werbetreibenden-Korrespondenzregion über das UI 61 eingeben kann. Das Endgerät kann die Region 60-2 durch eine Darstellung identifizieren. So kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion um die Region 60-2 gegenüber der in 5 dargestellten Werbetreibenden-Korrespondenzregion erweitert werden.

Abhängig von den Umsetzungen kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion auch nach der Anpassung auf den gleichen voreingestellten Bereich festgelegt werden. In diesem Fall kann beim Hinzufügen des Bereichs 60-2 zur Werbetreibenden-Korrespondenzregion ein anderer Bereich der Werbetreibenden-Korrespondenzregion automatisch oder manuell von der Werbetreibenden-Korrespondenzregion ausgeschlossen werden.

Alternativ kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion von Beginn über eine Darstellung durch das vorgegebenen Endgerät an festgelegt werden und nicht automatisch als Kreisfläche mit dem vorgegebenen Radius.

Außerdem kann die Werbetreibenden-Korrespondenzregion auf verschiedene andere Arten festgelegt werden.

Dabei kann, wenn die Werbetreibenden-Korrespondenzregion auf der Grundlage des Werbetreibenden-Korrespondenzstandortes 40 festgelegt wird, die Einstellung des Werbetreibenden-Korrespondenzstandortes 40 für die Verkaufs- oder Werbestrategie des Werbetreibenden entscheidend sein.

So erlaubt die vorliegende Offenbarung dem Werbetreibenden, den des Werbetreibenden-Korrespondenzstandortes beliebig entsprechend den Absichten des Werbetreibenden festzulegen, anstatt den Standort der Einrichtung des Werbetreibenden zu nutzen. Darüber hinaus ermöglicht es die vorliegende Offenlegung dem Werbetreibenden, eine Vielzahl von Werbetreibenden-Korrespondenzstandorte nach Bedarf oder gemäß einer Dienstleistungsrichtlinie festzulegen.

Ein derartiges Ausführungsbeispiel wird mit Bezug auf 7 beschrieben.

7 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Konzepts zur Festlegung einer Vielzahl von Werbetreibenden-Korrespondenzstandorten gemäß dem Verfahren zur standortbezogenen Werbung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.

Unter Bezugnahme auf Fig. 7 können für einen bestimmten Werbetreibenden eine Vielzahl von Werbetreibenden-Korrespondenzstandorten 40 und 41 eingestellt werden. Außerdem können die Regionen 60 und 60-2 innerhalb eines bestimmten Radius für jeden der Werbetreibenden-Korrespondenzstandorte 40 und 41 als die Werbetreibenden-Korrespondenzregionen eingestellt werden.

Es kann Fälle geben, in denen ein Werbetreibender ein breiteres Geschäftsfeld aufbauen muss, oder ein Geschäftsumfeld des Werbetreibenden ein breiteres Geschäftsfeld erfordert. Für den Fall, dass eine Vielzahl von Korrespondenzstandorten 40 und 41 wie oben beschrieben eingerichtet werden können, kann es die vorliegende Offenbarung einem jedem Werbetreibenden ermöglichen, eine Werbestrategie unter Berücksichtigung der oben genannten Anforderungen zu erstellen, anstatt einen einheitlichen Geschäftsumfang festzulegen und aufrechtzuerhalten.

Natürlich kann das System zur ortsbezogenen Werbung 100 einem Werbetreibenden, der eine Vielzahl von Werbetreibenden-Korrespondenzstandorten gemäß einer Dienstleistungsrichtlinie festgelegt hat, eine zusätzliche Gebühr berechnen.

Das System zur ortsbezogenen Werbung 100 und das Verfahren zur ortsbezogenen Werbung, das durch das System zur ortsbezogenen Werbung 100 durchgeführt wird, können auf verschiedenen Serviceplattformen angewandt werden. Die vorliegende Offenbarung kann beispielsweise auf einer Serviceplattform angewandt werden, die so eingerichtet ist, dass sie eine Bestellung für einen Lebensmittel-Lieferservice entgegennimmt oder eine derartige Bestellung vermittelt. Die vorliegende Offenbarung ist jedoch nicht darauf beschränkt, sondern kann bei Bedarf auf mehrere Serviceplattformen angewendet werden. Die vorliegende Offenbarung kann insbesondere für eine Serviceplattform nützlich sein, bei der es notwendig ist, je nach Standort des Nutzers unterschiedliche Werbeinformationen zu präsentieren, und die Werbetreibenden ihre Werbung gezielt den Nutzern innerhalb eines bestimmten regionalen Bereichs zur Verfügung stellen wollen.

Das Verfahren zur ortsbezogenen Werbung nach der vorliegenden Offenbarung gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung kann als computerlesbare Programmanweisungen auf einem computerlesbaren Speichermedium ausgeführt sein. Ein Kontrollprogramm und ein Objektprogramm entsprechend den Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können auf dem computerlesbaren Speichermedium gespeichert sein. Das computerlesbare Speichermedium umfasst alle Arten von Speichermedien, auf denen von einem Computersystem lesbare Daten gespeichert werden.

Die auf dem Speichermedium gespeicherten Programmanweisungen können Programmanweisungen sein, die speziell für die vorliegende Offenbarung entworfen und erstellt wurden, oder Programmanweisungen, die einem Fachmann auf dem Gebiet von Software bekannt und verfügbar sind.

Beispiele für das computerlesbare Speichermedium sind magnetische Medien, wie eine Festplatte, eine Diskette und ein Magnetband; optische Medien, wie Compact Disc Read Only Memory (CD-ROM) und eine Digital Versatile Disc (DVD); magneto-optische Medien, wie eine Floptical Disc; und andere Hardwaregeräte, die speziell zum Speichern und Ausführen von Programmbefehlen, wie Read Only Memory (ROM), Random Access Memory (RAM) und Flash-Speicher, entwickelt wurden. Darüber hinaus kann das Aufzeichnungsmedium in Form von Licht oder einer Trägerwelle vorliegen, die Signale, welche Programmbefehle, Datenstrukturen oder ähnliches spezifizieren, oder in Form eines Übertragungsmediums, wie ein Metalldraht oder ein Hohlleiter, durch welches die Signale übertragen werden. Darüber hinaus kann das computerlesbare Aufzeichnungsmedium an Rechnersysteme weitergeleitet werden, die über ein Netzwerk verbunden sind, in dem computerlesbare Codes gespeichert und dezentral ausgeführt werden.

Beispiele für die Programmanweisungen sind nicht nur von Compilern erzeugte Maschinensprachencodes, sondern auch fortgeschrittene Sprachcodes, die von einem Informationsverarbeitungsgerät, z.B. einem Computer, ausgeführt werden können, der Informationen mit Hilfe eines Interpreters elektronisch verarbeitet.

Die zuvor beschriebenen Hardware-Geräte können so konstruiert sein, dass sie als ein oder mehrere Software-Module für die Durchführung der Operationen der vorliegenden Offenbarung arbeiten können und umgekehrt.

Die vorliegende Offenbarung wurde zwar mit Bezug auf bestimmte Ausführungsbeispiele veranschaulicht und erläutert, aber es wird von dem Durchschnittsfachmann verstanden, dass darin verschiedene Änderungen an Form und Details vorgenommen werden können, ohne von Geist und Umfang der vorliegenden Offenbarung im Sinne der beigefügten Ansprüche abzuweichen. Daher sind die vorstehenden Ausführungsformen uner einem veranschaulichenden, nicht aber einschränkenden Zweck zu verstehen. Beispielsweise können einige Teile, die als in einer einzigen physischen Einheit beschrieben werden, auf mehrere physische Geräte verteilt implementiert werden. Ebenso können einige Teile, die als auf mehrere physische Geräte verteilt beschrieben werden, in einer einzigen physischen Einheit untergebracht werden.

Der Umfang der vorliegenden Offenbarung wird nicht durch die ausführliche Beschreibung, sondern durch die beigefügten Ansprüche definiert, und alle Änderungen und Ergänzungen, die sich aus dem Konzept, dem Umfang und den Äquivalenten der Ansprüche ergeben, werden als in den Umfang der vorliegenden Offenbarung einbezogen angesehen.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Die vorliegende Offenbarung kann auf ein Verfahren zur ortsbezogenen Werbung und ein System zur Durchführung des Verfahrens Anwendung finden.