Title:
Vorrichtung, Verfahen und Programm
Kind Code:
T5


Abstract:

[Aufgabe] Bereitstellen einer Struktur, in welcher Daten, die an ein Endgerät oder von einem Endgerät gesendet werden, durch einen Edge-Server in angemessener Weise zwischengespeichert werden können.
[Lösung] Eine Vorrichtung, die mit einer Verarbeitungseinheit versehen ist, die Systeminformationen zum Senden von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers per Broadcast verwendet, der in einem evolvierten Paketsystem (EPS) vorgesehen ist und Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt. embedded image




Inventors:
Takano, Hiroaki (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112016005454T
Publication Date:
08/16/2018
Filing Date:
10/13/2016
Assignee:
Sony Corporation (Tokio/Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
WITTE, WELLER & PARTNER Patentanwälte mbB, 70173, Stuttgart, DE
Claims:
Vorrichtung, umfassend:
eine Verarbeitungseinheit, die zum Senden von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers per Broadcast durch Verwenden von Systeminformationen konfiguriert ist, wobei der Anwendungsserver in einem evolvierten Paketsystem (EPS) installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die angeben, ob der Anwendungsserver zum Speichern von Informationen, die von der Endgerätevorrichtung in einer Uplink-Richtung gesendet werden, in der Lage ist oder nicht.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die einen Zweck von Informationen angeben, die im Anwendungsserver gespeichert sind.

Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Zweck Übertragung vom Anwendungsserver in der Uplink-Richtung ist.

Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Zweck Übertragung vom Anwendungsserver in einer Downlink-Richtung ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die einen Offenlegungsbereich angeben.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Verarbeitungseinheit eine erste Prozedur zum Aufbauen eines ersten Trägers zum Erlangen von Informationen, die im Anwendungsserver gespeichert werden sollen, von der Endgerätevorrichtung durchführt.

Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei der erste Träger für jeden Zweck der Informationen aufgebaut wird, die im Anwendungsserver gespeichert werden sollen.

Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei in der ersten Prozedur Informationen, die einen Zweck von Informationen angeben, die unter Verwendung des ersten Trägers gesendet werden sollen, von der Endgerätevorrichtung gesendet werden.

Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Informationen, die den Zweck angeben, in einer Anschlussanforderung enthalten sind.

Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Verarbeitungseinheit den Anwendungsserver eines Übermittlungsziels der von der Endgerätevorrichtung erlangten Informationen auf einer Basis von Identifizierungsinformationen des ersten Trägers wechselt.

Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Identifizierungsinformationen des ersten Trägers mit dem Zweck assoziiert sind.

Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Verarbeitungseinheit eine zweite Prozedur zum Aufbauen eines zweiten Trägers zum Übermitteln der Informationen durchführt, die im Anwendungsserver gespeichert sind.

Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei die Verarbeitungseinheit die erste Prozedur und die zweite Prozedur in einem Intervall durchführt.

Vorrichtung, umfassend:
eine Verarbeitungseinheit, die so konfiguriert ist, dass sie Daten auf einer Basis von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers sendet, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Vorrichtung, die in einem EPS installiert werden soll, wobei die Vorrichtung umfasst:
eine Verarbeitungseinheit, die zum Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung konfiguriert ist; und
eine Meldeeinheit, die so konfiguriert ist, dass sie eigene Fähigkeitsinformationen, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, an eine Basisstation meldet.

Verfahren, umfassend:
Senden von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers durch einen Prozessor per Broadcast durch Verwenden von Systeminformationen, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Verfahren, umfassend:
Senden von Daten durch einen Prozessor auf einer Basis von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Verfahren, das in einer Vorrichtung ausgeführt werden soll, die in einem EPS installiert ist, wobei das Verfahren umfasst:
Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung; und
Melden eigener Fähigkeitsinformationen, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, an eine Basisstation.

Programm, das einen Computer, der in einem EPS installiert ist, veranlasst zu fungieren als:
eine Verarbeitungseinheit, die zum Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung konfiguriert ist; und
eine Meldeeinheit, die so konfiguriert ist, dass sie eigene Fähigkeitsinformationen, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, an eine Basisstation meldet.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Vorrichtung, ein Verfahren und ein Programm.

Stand der Technik

In den letzten Jahren hat eine Mobile Edge Computing (MEC)-Technologie zum Durchführen von Datenverarbeitung in einem Server (im Folgenden auch als Edge-Server bezeichnet), der in einer Position vorgesehen ist, die physisch in der Nähe einer Endgerätevorrichtung, beispielsweise eines Smartphones, ist, die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Zum Beispiel wird ein Standard einer Technologie hinsichtlich MEC in der nachstehend erwähnten Nicht-Patentliteratur 1 einer Studie unterzogen.

Bei MEC ist ein Edge-Server in einer Position angeordnet, die physisch in der Nähe einer Endgerätevorrichtung ist, so dass eine Kommunikationsverzögerung gegenüber einem allgemeinen Cloud-Server, der konzentriert angeordnet ist, reduziert wird und es möglich ist, eine Anwendung zu verwenden, die erforderlich ist, um über hohe Echtzeit-Performance zu verfügen. Ferner wird bei MEC der Edge-Server in der Nähe der Endgerätevorrichtung zum Durchführen verteilter Verarbeitung einer Funktion veranlasst, die bislang auf der Endgerätevorrichtungsseite verarbeitet wurde, so dass es ungeachtet der Performance der Endgerätevorrichtung möglich ist, Hochgeschwindigkeits-Netzwerk-/- Anwendungsverarbeitung zu realisieren. Der Edge-Server kann verschiedene Funktionen, wie beispielsweise eine Funktion, die als ein Anwendungsserver dient, und eine Funktion, die als ein Inhaltsserver dient, aufweisen und verschiedene Dienste für die Endgerätevorrichtung bereitstellen.

ZitationslisteNicht-Patentliteratur

Nicht-Patentliteratur 1: ETSI, „Mobile-Edge Computing-Introductory Technical White Paper“, September, 2014, [gefunden am 3. September 2015], Internet <https://portal.etsi.org/Portals/0/TBpages/MEC/Docs/Mobile-edge_Computing_-_Introductory_Technical_White_Paper_V1%2018-09-14.pdf>

Offenbarung der ErfindungTechnisches Problem

Es ist schwer zu sagen, ob die Studie der Nicht-Patentliteratur 1 oder dergleichen genügend Vorschläge für Technologie in Bezug auf MEC hervorgebracht hat, da diese Studie erst vor kurzem begonnen wurde. Zum Beispiel ist eine Technik zum geeigneten Zwischenspeichern von Daten, die über einen Edge-Server an ein Endgerät oder von einem Endgerät gesendet werden sollen, eine Technik, die nicht hinlänglich vorgeschlagen wurde.

In dieser Hinsicht stellt die vorliegende Offenbarung einen Mechanismus bereit, der zum geeigneten Zwischenspeichern von Daten imstande ist, die durch einen Edge-Server an ein Endgerät oder von einem Endgerät gesendet werden sollen.

Problemlösung

Gemäß der vorliegenden Offenbarung wird eine Vorrichtung bereitgestellt, die umfasst:

  • eine Verarbeitungseinheit, die zum Senden von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers per Broadcast durch Verwenden von Systeminformationen konfiguriert ist, wobei der Anwendungsserver in einem evolvierten Paketsystem (EPS) installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung eine Vorrichtung bereitgestellt, die eine Verarbeitungseinheit umfasst, die so konfiguriert ist, dass sie Daten auf einer Basis von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers sendet, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung eine Vorrichtung bereitgestellt, die in einem EPS installiert werden soll, wobei die Vorrichtung umfasst: eine Verarbeitungseinheit, die zum Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung konfiguriert ist; und eine Meldeeinheit, die so konfiguriert ist, dass sie einer Basisstation eigene Fähigkeitsinformationen meldet, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung ein Verfahren bereitgestellt, das ein Senden von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers per Broadcast durch einen Prozessor durch Verwenden von Systeminformationen umfasst, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung ein Verfahren bereitgestellt, das ein Senden von Daten durch einen Prozessor auf einer Basis von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers umfasst, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung ein Verfahren bereitgestellt, das in einer Vorrichtung ausgeführt werden soll, die in einem EPS installiert ist, wobei das Verfahren umfasst: Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung; und Melden eigener Fähigkeitsinformationen, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, an eine Basisstation.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung ein Programm bereitgestellt, das einen in einem EPS installierten Computer veranlasst zu fungieren als: eine Verarbeitungseinheit, die zum Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung konfiguriert ist; und eine Meldeeinheit, die so konfiguriert ist, dass sie einer Basisstation eigene Fähigkeitsinformationen meldet, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden.

Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung

Wie bereits erwähnt, ist es gemäß der vorliegenden Offenbarung möglich, Daten, die durch einen Edge-Server an ein Endgerät oder von einem Endgerät gesendet werden sollen, in geeigneter Weise zwischenzuspeichern. Es ist zu erwähnen, dass die zuvor beschriebenen Wirkungen nicht unbedingt einschränkend sind. Mit den oder anstelle der zuvor erwähnten Wirkungen können alle der in dieser Spezifikation beschriebenen Wirkungen oder andere Wirkungen, die aus dieser Spezifikation ersichtlich sind, erzielt werden.

Figurenliste

  • [1] 1 ist eine erläuternde grafische Darstellung, die ein Beispiel einer schematischen Konfiguration eines Systems 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht.
  • [2] 2 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel einer Konfiguration eines LTE-Netzwerks veranschaulicht, in dem MEC nicht eingeführt ist.
  • [3] 3 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel einer Konfiguration eines LTE-Netzwerks veranschaulicht, in dem MEC eingeführt ist.
  • [4] 4 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel einer Konfiguration eines LTE-Netzwerks veranschaulicht, in dem MEC eingeführt ist.
  • [5] 5 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel eines Datenflusses von DL-Zwischenspeicherdaten veranschaulicht.
  • [6] 6 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel eines Datenflusses von UL-Zwischenspeicherdaten veranschaulicht.
  • [7] 7 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben der Architektur eines Trägers.
  • [8] 8 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben der Architektur eines EPS-Trägers.
  • [9] 9 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben einer UL-ID und einer DL-ID, die in einem Träger festgelegt sind.
  • [10] 10 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses einer Prozedur zum Aufbauen eines Standardträgers veranschaulicht.
  • [11] 11 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses einer Prozedur zum Aufbauen eines dedizierten Trägers veranschaulicht.
  • [12] 12 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Konfiguration einer Basisstation gemäß der Ausführungsform veranschaulicht.
  • [13] 13 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Konfiguration einer Endgerätevorrichtung gemäß der Ausführungsform veranschaulicht.
  • [14] 14 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Konfiguration eines MEC-Servers gemäß der Ausführungsform veranschaulicht.
  • [15] 15 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses eines ersten Trägeraufbauprozesses veranschaulicht, der in einem System gemäß einer ersten Ausführungsform ausgeführt wird.
  • [16] 16 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses eines zweiten Trägeraufbauprozesses veranschaulicht, der im System gemäß der Ausführungsform ausgeführt wird.
  • [17] 17 ist eine grafische Darstellung, die einen Datenfluss gemäß der Ausführungsform schematisch veranschaulicht.
  • [18] 18 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben von Trägerzuordnung, die in einem eNodeB gemäß der Ausführungsform ausgeführt wird.
  • [19] 19 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses eines Bestimmungsprozesses veranschaulicht, der in einem eNodeB zur Trägerzuordnung durchgeführt wird, die in 18 veranschaulicht ist.
  • [20] 20 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben von Trägerzuordnung, die in einem eNodeB gemäß der Ausführungsform ausgeführt wird.
  • [21] 21 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses eines Bestimmungsprozesses veranschaulicht, der in einem eNodeB zur Trägerzuordnung durchgeführt wird, die in 20 veranschaulicht ist.
  • [22] 22 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer schematischen Konfiguration eines Servers veranschaulicht.
  • [23] 23 ist ein Blockdiagramm, das ein erstes Beispiel einer schematischen Konfiguration eines eNBs veranschaulicht.
  • [24] 24 ist ein Blockdiagramm, das ein zweites Beispiel der schematischen Konfiguration des eNBs veranschaulicht.
  • [25] 25 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer schematischen Konfiguration eines Smartphones veranschaulicht.
  • [26] 26 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer schematischen Konfiguration einer Fahrzeugnavigationsvorrichtung veranschaulicht.

Ausführungsform(en) der Erfindung

Im Folgenden wird/werden (eine) bevorzugte Ausführungsform(en) der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben. Es ist zu erwähnen, dass in dieser Spezifikation und den angehängten Zeichnungen Strukturelemente, die im Wesentlichen die gleiche Funktion und Struktur aufweisen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, und eine wiederholte Erläuterung dieser Strukturelemente unterlassen wird.

Ferner gibt es in dieser Spezifikation und den Zeichnungen Fälle, in welchen Elemente mit der im Wesentlichen gleichen Funktion durch Hinzufügung eines unterschiedlichen Buchstabens am Ende des gleichen Bezugszeichens differenziert werden. Zum Beispiel werden mehrere Elemente mit der im Wesentlichen gleichen funktionellen Konfiguration nötigenfalls als ähnliche Basisstationen 100A, 100B und 100C differenziert. Falls jedoch keine Differenzierung eines jeden der mehreren Elemente mit der im Wesentlichen gleichen funktionellen Konfiguration notwendig ist, wird nur das gleiche Bezugszeichen hinzugefügt. Falls es zum Beispiel nicht notwendig ist, die Basisstationen 100A, 100B und 100C einzeln zu differenzieren, werden sie einfach als „Basisstation 100“ bezeichnet.

Ferner erfolgt die Beschreibung in der nachstehenden Reihenfolge.

  • 1. Einleitung
  • 1.1. Schematische Konfiguration eines Systems
  • 1.2. MEC
  • 1.3. Träger
  • 2. Konfigurationsbeispiele von Vorrichtungen
  • 2.1. Konfigurationsbeispiel einer Basisstation
  • 2.2. Konfiguration einer Endgerätevorrichtung
  • 2.3. Konfigurationsbeispiel eines MEC-Servers
  • 3. Erste Ausführungsform
  • 3.1. Technisches Problem
  • 3.2. Technische Merkmale
  • 4. Anwendungsbeispiele
  • 5. Schlussfolgerung

<<Einleitung>><Schematische Konfiguration eines Systems>

Zunächst wird eine schematische Konfiguration eines Systems 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 ist eine erläuternde grafische Darstellung, die ein Beispiel einer schematischen Konfiguration des Systems 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht. Unter Bezugnahme auf 1 umfasst das System 1 eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100, eine Endgerätevorrichtung 200 und einen MEC-Server 300.

(1) Drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 ist eine Vorrichtung, die einen drahtlosen Kommunikationsdienst für Vorrichtungen bereitstellt, die ihr untergeordnet sind. Zum Beispiel ist die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100A eine Basisstation eines zellularen Systems (oder eine Mobilkommunikationssystems). Die Basisstation 100A führt drahtlose Kommunikation mit einer Vorrichtung (zum Beispiel einer Endgerätevorrichtung 200A) durch, die innerhalb einer Zelle 10A der Basisstation 100A angeordnet ist. Zum Beispiel sendet die Basisstation 100A ein Downlink-Signal an die Endgerätevorrichtung 200A und empfängt ein Uplink-Signal von der Endgerätevorrichtung 200A.

Hierbei wird die Basisstation 100 auch als eNodeB (oder eNB) bezeichnet. Hierbei kann der eNodeB ein eNodeB sein, wie in LTE oder LTE-A definiert, oder er kann allgemeiner als Kommunikationsvorrichtung interpretiert werden.

Die Basisstation 100A ist zum Beispiel über eine X2-Schnittstelle mit anderen Basisstationen logisch verbunden und zum Durchführen von Senden und Empfangen von Steuerinformationen und dergleichen in der Lage. Ferner ist die Basisstation 100A ist zum Beispiel über eine S1-Schnittstelle mit einem Kernnetzwerk 40 logisch verbunden und zum Durchführen von Senden und Empfangen von Steuerinformationen und dergleichen in der Lage. Ferner kann die Kommunikation zwischen diesen Vorrichtungen durch verschiedene Vorrichtungen physisch weitergeleitet werden.

Hierbei ist die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100A, die in 1 veranschaulicht ist, eine Mikrozellen-Basisstation, und eine Zelle 10A ist eine Mikrozelle. Andererseits sind die drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen 100B und 100C Master-Vorrichtungen, die Kleinzellen 10B und 10C betreiben. Als ein Beispiel ist die Master-Vorrichtung 100B eine Kleinzellen-Basisstation, die fest installiert ist. Die Kleinzellen-Basisstation 100B stellt eine drahtlose Backhaul-Verbindung mit der Mikrozellen-Basisstation 100A her, und sie stellt eine Zugangsverbindung mit einer oder mehreren Endgerätevorrichtungen (zum Beispiel der Endgerätevorrichtung 200B) in einer Kleinzelle 10B her. Die Master-Vorrichtung 100C ist ein dynamischer Zugangspunkt (AP - Access Point). Der dynamische AP 100C ist eine mobile Vorrichtung, welche die Kleinzelle 10C dynamisch betreibt. Der dynamische AP 100C stellt eine drahtlose Backhaul-Verbindung mit der Mikrozellen-Basisstation 100A her, und er stellt eine Zugangsverbindung mit einer oder mehreren Endgerätevorrichtungen (zum Beispiel der Endgerätevorrichtung 200C) in der Kleinzelle 10C her. Der dynamische AP 100C kann zum Beispiel eine mit Hardware oder Software ausgestattete Endgerätevorrichtung sein, die als Basisstation oder drahtloser Zugangspunkt funktionieren kann. In diesem Fall ist die Kleinzelle 10C ein örtlich begrenztes Netzwerk (örtlich begrenztes Netzwerk/virtuelle Zelle), das dynamisch gebildet wird.

Die Zelle 10 kann gemäß einem beliebigen Drahtloskommunikationsschema, wie beispielsweise LTE, LTE-A, GSM(R), UMTS, W-CDMA, CDMA 200, WiMAX, WiMAX 2 oder IEEE 802.16, funktionieren.

Ferner kann die Kleinzelle ein Konzept sein, das verschiedene Arten von Zellen umfasst, die so angeordnet sind, dass sie die Mikrozelle überlappen oder die Mikrozelle nicht überlappen, und kleiner als die Mikrozelle sind (zum Beispiel eine Femto-Zelle, eine Nano-Zelle, eine Piko-Zelle, eine Mikrozelle oder dergleichen). In einem Beispiel wird die Kleinzelle durch eine dedizierte Basisstation betrieben. In einem anderen Beispiel wird die Kleinzelle als ein Endgerät betrieben, das als eine Master-Vorrichtung dient, die temporär als eine Kleinzellen-Basisstation funktioniert. Ein sogenannter Relaisknoten wird ebenfalls als eine Form einer Kleinzellen-Basisstation betrachtet. Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die als eine Master-Station des Relaisknotens fungiert, wird auch als „Geber-Basisstation“ bezeichnet. Mit Geber-Basisstation kann ein Geber-eNodeB (DeNB) in LTE gemeint sein oder allgemeiner eine Master-Station eines Relaisknotens.

Endgerätevorrichtung 200

Die Endgerätevorrichtung 200 kann in einem zellularen System (oder einem Mobilkommunikationssystem) kommunizieren. Die Endgerätevorrichtung 200 führt drahtlose Kommunikation mit der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung (zum Beispiel der Basisstation 100A und der Master-Vorrichtung 100B oder 100C) des zellularen Systems durch. Zum Beispiel empfängt die Endgerätevorrichtung 200A ein Downlink-Signal von der Basisstation 100A und sendet ein Uplink-Signal an die Basisstation 100A.

Hierbei wird die Endgerätevorrichtung 200 auch als „Benutzer“ bezeichnet. Der Benutzer kann auch als Benutzereinrichtung (UE) bezeichnet werden. Außerdem wird die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100C auch als „UE-Relais“ bezeichnet. Hierbei kann die UE eine UE sein, die in LTE oder LTE-A (LTE-Advanced) definiert ist, das UE-Relais kann ein Prose-UE-zu-Netzwerk-Relais sein, das in 3GPP erörtert wird, oder es kann allgemeiner eine Kommunikationsvorrichtung sein.

Anwendungsserver 60

Ein Anwendungsserver 60 ist eine Vorrichtung, die einen Dienst für einen Benutzer bereitstellt. Der Anwendungsserver 60 ist mit einem Paketdatennetzwerk (PDN) 50 verbunden. Andererseits ist die Basisstation 100 mit dem Kernnetzwerk 40 verbunden. Das Kernnetzwerk 40 ist über eine Gateway-Vorrichtung mit dem PDN 50 verbunden. Daher stellt die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 den Dienst bereit, der durch den Anwendungsserver 60 über das Paketdatennetzwerk 50, das Kernnetzwerk 40 und den drahtlosen Kommunikationspfad für den MEC-Server 300 und den Benutzer bereitgestellt wird.

MEC-Server 300

Der MEC-Server 300 ist eine Dienstbereitstellungsvorrichtung, die einen Dienst (zum Beispiel Inhalt oder dergleichen) für den Benutzer bereitstellt. Der MEC-Server 300 kann in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 vorgesehen sein. In diesem Fall stellt die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 den durch den MEC-Server 300 bereitgestellten Dienst über den drahtlosen Kommunikationspfad für den Benutzer bereit. Der MEC-Server 300 kann als eine logische Funktionseinheit implementiert sein, oder er kann integral mit der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 100 oder dergleichen ausgebildet sein, wie in 1 veranschaulicht. Natürlich kann der MEC-Server 300 als eine unabhängige Vorrichtung, als eine physikalische Instanz, ausgebildet sein.

Zum Beispiel stellt die Basisstation 100A den durch den MEC-Server 300A bereitgestellten Dienst für die Endgerätevorrichtung 200A bereit, die mit der Mikrozelle 10 verbunden ist. Ferner stellt die Basisstation 100A den durch den MEC-Server 300A bereitgestellten Dienst für die mit der Kleinzelle 10B verbundene Endgerätevorrichtung 200B über die Master-Vorrichtung 100B bereit.

Ferner stellt die Master-Vorrichtung 100B den durch den MEC-Server 300B bereitgestellten Dienst für die mit der Kleinzelle 10B verbundene Endgerätevorrichtung 200B bereit. Ähnlich stellt die Master-Vorrichtung 100C den durch den MEC-Server 300C bereitgestellten Dienst für die mit der Kleinzelle 10C verbundene Endgerätevorrichtung 200C bereit.

Ergänzung

Vorstehend wurde die schematische Konfiguration des Systems 1 wurde beschrieben, aber die vorliegende Technologie ist nicht auf das in 1 veranschaulichte Beispiel beschränkt. Zum Beispiel kann als eine Konfiguration des Systems 1 eine Konfiguration ohne Master-Vorrichtung, eine Kleinzellenverbesserung (SCE - Small Cell Enhancement), ein heterogenes Netzwerk (HetNet), ein Maschinenkommunikations (MTC - Machine Type Communication)-Netzwerk oder dergleichen eingesetzt werden.

<MEC>

Als Nächstes wird MEC unter Bezugnahme auf 2 bis 6 beschrieben.

(1) Netzwerkkonfiguration

2 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel einer Konfiguration eines LTE-Netzwerks veranschaulicht, in dem MEC nicht eingeführt ist. Wie in 2 veranschaulicht, umfasst ein Funkzugangsnetzwerk (RAN - Radio Access Network) eine UE und einen eNodeB. Die UE und der eNodeB sind über eine Uu-Schnittstelle verbunden, und die eNodeBs sind über eine X2-Schnittstelle verbunden. Ferner umfasst ein evolvierter Paketkern (EPC - Evolved Packet Core) eine Mobilitätsverwaltungsinstanz (MME - Mobility Management Entity), einen Heimat-Teilnehmerserver (HSS - Home Subscriber Server), ein versorgendes Gateway (S-GW - Serving Gateway) und ein PDN-Gateway (P-GW). Die MME und der HSS sind über eine S6a-Schnittstelle verbunden, die MME und das S-GW sind über eine S11-Schnittstelle verbunden, und das S-GW und das P-GW sind über eine S5-Schnittstelle verbunden. Die eNodeB und die MME sind über eine S1-MME-Schnittstelle verbunden, der eNodeB und das S-GW sind über eine S1-U-Schnittstelle verbunden, und das P-GW und das PDN sind über eine SGi-Schnittstelle verbunden.

Das PDN umfasst zum Beispiel einen Ursprungsserver und einen Zwischenspeicher-Server. Eine Ursprungsanwendung, die für die UE bereitgestellt werden soll, ist im Ursprungsserver gespeichert. Zum Beispiel werden eine Anwendung oder Zwischenspeicherdaten im Zwischenspeicher-Server gespeichert. Durch Zugreifen auf den Zwischenspeicher-Server statt auf den Ursprungsserver kann die UE eine Verarbeitungslast am Ursprungsserver und eine Kommunikationslast gemäß dem Zugriff auf den Ursprungsserver reduzieren. Da sich der Zwischenspeicher-Server jedoch außerhalb des RANs und des EPCs (das heißt des PDNs) befindet, ist eine Kommunikationsverzögerung, die zwischen der UE und dem Zwischenspeicher-Speicher auftritt (das heißt eine Antwortverzögerung auf eine Anforderung von der UE), nach wie vor ein Problem.

Beispiel für die Anforderung der UE umfassen eine statische Anforderung, wie beispielsweise Herunterladen von Inhalt, der in einem HTTP-Server gespeichert ist, und eine dynamische Anforderung, wie beispielsweise eine Operation in einer spezifischen Anwendung. In jedem Fall ist klar, dass, wenn Zwischenspeicherdaten und eine Anwendung in einer Instanz in der Nähe der UE angeordnet werden, die Antwort auf die Anforderung schnell ist. Hierbei hängt die Antwortgeschwindigkeit typischerweise eher von der Anzahl von zu durchlaufenden Instanzen als einer Entfernung zwischen den Instanzen ab. Dies ist der Fall, da eine Verarbeitungsverzögerung in einer Eingabeeinheit, einer Verarbeitungseinheit und einer Ausgabeeinheit in jeder Instanz, die durchlaufen wird, gemäß der Anzahl von Instanzen akkumuliert wird. Ferner gibt der Inhalt Daten eines beliebigen Formats, beispielsweise eine Anwendung, ein Bild (ein Bewegtbild oder ein Standbild), einen Ton, Text oder dergleichen, an.

MEC wurde erfunden, um dieses Problem zu lösen. Bei MEC ist ein Anwendungsserver, der Inhalt für die UE bereitstellt oder Inhalt von der UE erlangt, in einem evolvierten Paketsystem (EPS) installiert. Ferner ist das EPS ein Netzwerk, das einen EPC und ein eUTRAN (das heißt, einen eNodeB) umfasst. Der im EPS installierte Anwendungsserver kann auch als Edge-Server oder MEC-Server bezeichnet werden. Ferner ist der Anwendungsserver ein Konzept, das einen Zwischenspeicher-Server umfasst.

3 und 4 sind grafische Darstellungen, die ein Beispiel einer Konfiguration eines LTE-Netzwerks veranschaulichen, in dem MEC eingeführt ist. In 3 ist ein MEC-Server, der Inhalt zwischenspeichert, in einem eNodeB installiert. Gemäß dieser Konfiguration ist die Anzahl von zwischen der UE und dem MEC-Server angeordneten Instanzen gegenüber dem Beispiel, das in 2 veranschaulicht ist, reduziert, so dass die UE den Inhalt schnell akquirieren kann. In 4 ist der MEC-Server, der den Inhalt speichert, im eNodeB und dem S-GW installiert. Zum Beispiel erlangt die UE den Inhalt vom MEC-Server, der im eNodeB angeordnet ist, und sie erlangt den Inhalt vom MEC-Server, der im S-GW angeordnet ist, falls es keine Zwischenspeicherdaten zum Anfordern vom MEC-Server gibt, der im eNodeB angeordnet ist. In jedem Fall kann die UE den Inhalt rasch akquirieren, da der Zugriff auf den Ursprungsserver vermieden werden kann.

Instanzen

Im Folgenden werden die Instanzen beschrieben, die in 2 bis 4 veranschaulicht sind. Das S-GW ist eine Instanz, die als ein Ankerpunkt des Handovers dient. Das P-GW ist ein Verbindungspunkt zwischen einem Mobilnetzwerk und der Außenseite (das heißt einem PDN), weist der UE eine IP-Adresse zu und stellt eine IP-Adresse, um darauf zuzugreifen, für die Außenseite des Mobilnetzwerks bereit. Das P-GW führt auch Filterung oder dergleichen an Daten durch, die von der Außenseite ankommen. Der HSS ist eine Datenbank, die Teilnehmerinformationen speichert. Die MME greift auf den HSS zu, um verschiedene Steuersignale zu verarbeiten, und führt einen Prozess, wie beispielsweise Authentifizierung jeder UE und Autorisierung, durch.

Das EPC-Netzwerk ist in eine Steuerebene und eine Benutzerebene geteilt. Das S-GW und das P-GW stehen in erster Linie mit der Benutzerebene in Beziehung, und die MME und das HSS stehen in erster Linie mit der Steuerebene in Beziehung.

Hierbei hat das S-GW die Funktion des Speicherns von Benutzerdaten, da es auch in der Konfiguration vor der Einführung von MEC als der Ankerpunkt für Handover dient. Dagegen hat der eNodeB keine Funktion des Speicherns der Benutzerdaten in der Konfiguration vor der Einführung von MEC, sondern weist nur solche Funktionen wie beispielsweise Paket-Neusendung gemäß einem in der Uu-Schnittstelle aufgetretenen Paketverlust auf und ist demnach nicht zum Speichern von Inhalt in der Lage. Ferner wird die X2-Schnittstelle für Datenaustausch zum Zeitpunkt eines Handovers und kooperative Steuerung von Interferenz verwendet.

Anwendung in MEC-Server

Beispiele des Zwischenspeichers umfassen einen Datenstrom-Zwischenspeicher, der Zwischenspeicherung auf einer IP-Ebene durchführt, und einen Inhalts-Zwischenspeicher, der Zwischenspeicherung auf einer Anwendungsschichtebene durchführt. Es wird davon ausgegangen, dass der MEC-Server beide Zwischenspeichertypen unterstützt. Da hauptsächlich der Inhalts-Zwischenspeicher verwendet wird, wird gegenwärtig davon ausgegangen, dass der MEC-Server insbesondere den Inhalts-Zwischenspeicher unterstützt.

Hierbei ist es wichtig, dass im MEC-Server eine Anwendung aktiviert wird und in einen betriebsfähigen Zustand eintritt. Erstens ist dies, weil Zwischenspeicherdaten auf der Basis eines HTTP-Headers erkannt werden, weshalb es wünschenswert ist, dass im MEC-Server eine Anwendung, die zum Handhaben von HTTP imstande ist, in den betriebsfähigen Zustand eintritt. Zweitens ist dies, weil es, falls der MEC-Server eine spezifische Anwendung bereitstellt, wünschenswert ist, dass die Anwendung platziert und aktiviert wird, um in einen betriebsfähigen Zustand einzutreten.

Anwendungstypen, die MEC entsprechen, sind verschiedenartig. Auch wenn die Zwischenspeicheranwendung, die Daten zwischenspeichert, im MEC-Server aktiviert ist und in den betriebsfähigen Zustand eintritt, geht die UE zu einem Ursprungsserver, um Daten zu akquirieren, falls keine Zieldaten zwischengespeichert werden. Es ist daher wünschenswert, Daten im Voraus in der Zwischenspeicheranwendung zu speichern.

Zwischenspeicher-Zieldaten

Als Daten, die im MEC-Server 300 zwischengespeichert werden, gibt es zwei Typen, das heißt, Daten, die in einer Downlink (DL)-Richtung (im Folgenden auch als DL-Datenfluss bezeichnet) an die UE gesendet werden sollen, und Daten, die von der UE in einer Uplink (UL)-Richtung (im Folgenden als UL-Datenfluss bezeichnet) hochgeladen werden.

Als ein Anwendungsfall des Zwischenspeicherns des DL-Datenflusses gibt es zum Beispiel einen Fall, wobei, wenn die UE auf eine Web-Anwendung zugreift und bestimmte HTTP-Daten erlangt, die Zwischenspeicherdaten erlangt werden, falls die gleichen Daten im MEC-Server zwischengespeichert sind.

Ein Beispiel des Anwendungsfalls zum Zwischenspeichern des UL-Datenflusses wird im Folgenden beschrieben.

Ein erster Anwendungsfall ist ein Fall des Hochladens von Daten, wie beispielsweise eines Bildes, das von der UE erzeugt wird. Konkret lädt die UE ein von der UE erzeugtes Bild hoch, und der MEC-Server speichert das Bild zwischen. Dann kann der MEC-Server das zwischengespeicherte Bild zum Beispiel zu einem Zeitpunkt, zu dem Platz in einer Überragungskapazität im Kernnetzwerk ist, an einen Server im PDN übermitteln, der das Bild speichert. Eine Kommunikationslast des Kernnetzwerks wird durch Verschieben der Übermittlungszeit reduziert. Ferner kann der MEC-Server das zwischengespeicherte Bild an eine andere UE übermitteln. Die gemeinsame Nutzung des Zwischenspeichers des UL-Datenflusses mit anderen UEs ist zum Beispiel für einen Fall sinnvoll, in welchem Bilder, die von Zuschauern in einem Stadion aufgenommen werden, unter den Zuschauern im Stadion verteilt werden.

Ein zweiter Anwendungsfall ist ein Fall des Hochladens von Daten, die durch die UE erlangt werden. Zum Beispiel lädt die UE über Kommunikation von Vorrichtung zu Vorrichtung (D2D) oder Wi-Fi (registrierte Handelsmarke) erlangte Daten hoch, und der MEC-Server speichert die Daten zwischen. Als ein spezifisches Beispiel dieses Anwendungsfalls kann etwa ein Beispiel betrachtet werden, wobei ein Shop per Broadcast Produktinformationen über D2D-Kommunikation oder Wi-Fi sendet, und die UE die Informationen erlangt und die Informationen auf den MEC-Server hochlädt. In diesem Fall können andere UEs innerhalb eines Gebiets des Shops (zum Beispiel innerhalb einer Zelle des eNodeBs, in welchem der MEC-Server installiert ist) die zwischengespeicherten Informationen der Produkte akquirieren.

Ein dritter Anwendungsfall ist ein Fall des Hochladens von Daten, die von einem anderen eNodeB empfangen werden. Zum Beispiel lädt die UE die Daten, die vom eNodeB empfangen werden, der vor dem Handover angeschlossen war, auf den MEC-Server hoch, der im eNodeB installiert ist, der nach dem Handover angeschlossen ist.

Ein vierter Anwendungsfall ist ein Fall, in welchem das MTC-Endgerät Daten hochlädt. Entsprechend werden Daten, zum Beispiel Verkaufsdaten eines Verkaufsautomaten und Gasnutzungsstatusdaten, die von einem Gaszähler erfasst werden, in Betracht gezogen. Es gibt Fälle, in welchen die Anzahl von MTC-Endgeräten sehr groß ist, und, wenn alle MTC-Endgeräte zusammen versuchen, Daten auf den Server im PDN hochzuladen, gibt es das Problem, dass eine Überlast auf der Kernnetzwerkseite auftritt. Da solche Daten andererseits keine Echtzeit-Eigenschaft benötigen, genügt es sogar, wenn sie zum Beispiel erst nach einer Stunde eintreffen. Mit anderen Worten kann eine Anwendung in Bezug auf Daten vom MTC-Endgerät als verzögerungsresistent angesehen werden. Daher kann der MEC-Server die vom MTC-Endgerät hochgeladenen Daten zwischenspeichern und die zwischengespeicherten Daten zu dem Zeitpunkt, zu dem Platz in der Überragungskapazität im Kernnetzwerk ist, an den Server im PDN übermitteln. Konkret ist in der Übertragungskapazität des Kernnetzwerks die Kapazität des Steuersignals problematischer als die Kapazität der Benutzerdaten. Dies ist der Fall, da zum Aufbauen einer Sitzung Signalisierung mehrmaliger Umläufe erforderlich ist. Wenn eine große Anzahl von MTC-Endgeräten Daten zusammen hochlädt, wird die Signalisierung des Kernnetzwerks übermäßig erhöht.

Es wurde das Beispiel des Anwendungsfalls des Zwischenspeicherns des UL-Datenflusses beschrieben. In dieser Spezifikation fährt die Beschreibung mit dem Zwischenspeicher des UL-Datenflusses fort.

Die Zwischenspeicherdaten des UL-Datenflusses können in der DL-Richtung (zum Beispiel an die UE) übermittelt werden, wie oben beschrieben, oder sie können in der UL-Richtung (zum Beispiel an den Server am P-GW oder im PDN) übermittelt werden. Erstere Zwischenspeicherdaten werden auch als DL-Zwischenspeicherdaten bezeichnet, und letztere Zwischenspeicherdaten werden auch als UL-Zwischenspeicherdaten bezeichnet.

5 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel des Datenflusses der DL-Zwischenspeicherdaten veranschaulicht. Wie in 5 veranschaulicht, speichert der MEC-Server die durch die UE hochgeladenen Daten zwischen und sendet die Zwischenspeicherdaten an die UE (typischerweise eine von der hochladenden UE verschiedene UE).

6 ist eine grafische Darstellung, die ein Beispiel des Datenflusses der UL-Zwischenspeicherdaten veranschaulicht. Wie in 6 veranschaulicht, speichert der MEC-Server die durch die UE hochgeladenen Daten zwischen und sendet die Zwischenspeicherdaten an den Ursprungsserver im PDN.

Ferner gibt es in Abhängigkeit von den Daten Fälle, in welchen die Daten nicht als die DL-Zwischenspeicherdaten behandelt werden dürfen. Zum Beispiel dürfen Daten, die mit anderen UEs gemeinsam genutzt werden können, als die DL-Zwischenspeicherdaten behandelt werden, und persönliche Daten dürfen nicht als die DL-Zwischenspeicherdaten behandelt werden. Ähnlich gibt es in Abhängigkeit von den Daten Fälle, in welchen die Daten nicht als die UL-Zwischenspeicherdaten behandelt werden dürfen. Zum Beispiel sind Daten, die aggregiert werden müssen, wie beispielsweise Daten vom MTC-Endgerät, als die UL-Zwischenspeicherdaten erlaubt, und lokale Daten, wie beispielsweise Daten mit einer regionalen Begrenzung, sind nicht als die UL-Zwischenspeicherdaten erlaubt.

Unter solchen Umständen ist es wünschenswert, im MEC-Server entsprechend zu verwalten, ob die Zwischenspeicherdaten in der DL-Richtung (das heißt an die UE) gesendet werden können oder nicht, und ob die Zwischenspeicherdaten in der UL-Richtung (das heißt an das PDN) gesendet werden können oder nicht.

<Träger>

Als Nächstes wird ein Träger, der im EPS verwendet wird, insbesondere der EPS-Träger, unter Bezugnahme auf 7 bis 11 beschrieben. Der Träger bezieht sich auf eine Sitzung, das heißt eine Bodenleitung für Datenübertragung.

7 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben der Architektur des Trägers. Wie in 7 veranschaulicht, wird ein vom Ursprungsserver bereitgestellter Ende-zu-Ende-Dienst durch Datenübertragung unter Verwendung des EPS-Trägers und eines externen Trägers für die UE bereitgestellt. Ein EPS-Träger wird in Verbindung mit einem QoS-Typ aufgebaut. Zum Beispiel baut die UE zwei EPS-Träger, die zwei QoS-Typen entsprechen, mit dem P-GW auf, falls gewünscht wird, zwei QoS-Typen gleichzeitig zu verwenden.

Der EPS-Träger ist eine logische Sitzung (eine virtuelle Verbindung) und umfasst in Wirklichkeit einen Funkträger, einen S1-Träger und einen S5-Träger. Der Funkträger ist ein Träger, der auf der LTE-Uu-Schnittstelle zwischen der UE und dem eNodeB aufgebaut wird. Der S1-Träger ist ein Träger, der auf der S1-Schnittstelle zwischen dem eNodeB und dem S-GW aufgebaut wird. Der S5-Träger ist ein Träger, der auf der S5-Schnittstelle zwischen dem S-GW und dem P-GW aufgebaut wird.

8 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben der Architektur des EPS-Trägers. Wie in 8 veranschaulicht, umfasst der EPS-Träger einen Standardträger und einen dedizierten Träger. Wenn der Träger durch Austauschen von Signalen mit der MME aufgebaut wird, legt die UE zunächst den Standardträger, der einer entschiedenen QoS entspricht, als Standard fest. Danach baut die UE einen Träger, der einer erforderlichen QoS entspricht, als den dedizierten Träger auf. Der dedizierte Träger kann nicht ohne Standardträger aufgebaut werden.

In jedem Träger wird eine ID festgelegt, die den Träger identifiziert. Die ID wird verwendet, um den Träger zu identifizieren, der durch eine UE verwendet wird. Wenn daher sowohl die ID der UE als auch die ID des Trägers verwendet werden, ist es für jede Instanz (zum Beispiel das P-GW, das S-GW, den eNodeB oder dergleichen) möglich, jeden Träger zu identifizieren. Als die ID gibt es eine UL-ID und eine DL-ID.

9 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben der UL-ID und der DL-ID, die im Träger festgelegt werden. Wie in 9 veranschaulicht, werden im EPS-Träger eine UL-Sitzung und eine DL-Sitzung durch separate IDs differenziert. Zum Beispiel gibt es als die im Funkträger (RB - Radio Bearer) festgelegte ID eine „UL-RB-ID“ für den UL und eine „DL-RB-IB“ für den DL. Ferner gibt es im S1-Träger eine Sitzung (eine Sitzung, die gemäß einem GTP-Tunnelprotokoll ausgetauscht wird), die durch eine Tunnel-Endpunkt-ID (TEID) differenziert wird, und es ist eine „UL-S1-TEID“, wobei es sich um eine UL-ID handelt, oder eine „DL-S1-TEID“ festgelegt, wobei es sich um eine DL-ID handelt. Ferner gibt es im S5-Träger eine Sitzung, die durch eine TEID differenziert wird, und es ist eine „UL-S5-TEID“, wobei es sich um eine UL-ID handelt, oder eine „DL-S5-TEID“ festgelegt, wobei es sich um eine DL-ID handelt.

Die nachstehende Tabelle stellt Instanzen dar, welche IDs zuweisen. Dies bedeutet, dass eine Instanz, die eine ID zuweist, eine relevante Sitzung mit Zuständigkeit aufbaut. [Tabelle 1]

InstanzULDLUEeNodeBUL-RB-IDDL-RB-ID, DL-S1-TEIDS-GWUL-S1-TEIDDL-S5-TEIDP-GWUL-S5-TEID

Unter Bezugnahme auf die vorstehende Tabelle wird die TEID durch eine Instanz auf einer Endpunktseite zugewiesen. Dagegen werden sowohl die UL-RB-ID als auch die DL-RB-ID durch den eNodeB zugewiesen.

Die folgende Tabelle stellt eine Liste von Datenflüssen dar, welche IDs verwenden. Wie in der folgenden Tabelle dargestellt, wird der UL-Datenfluss in einer Sitzung gesendet, der die UL-ID zugewiesen ist, und der DL-Datenfluss wird in einer Sitzung gesendet, der die DL-ID zugewiesen ist. Ferner weist die ID jeder Sitzung eine Eins-zu-eins-Zuordnungsbeziehung auf, und eine ID ist einer ID zugeordnet. Mit anderen Worten wird eine ID nie einer Mehrzahl von IDs zugeordnet. [Tabelle 2]

InstanzULDLUEUL-IP-Fluss → UL-RB-IDeNodeBUL-RB-ID → UL-S1-TEIDDL-S1-TEID → DL-RB-IDS-GWUL-S1-TEID → UL-S5-TEIDDL-S5-TEID → DL-S1-TEIDP-GWDL-IP-Fluss → DL-S5-TEID

Als Nächstes wird eine Prozedur zum Aufbauen des Trägers unter Bezugnahme auf 10 und 11 beschrieben.

10 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses einer Prozedur zum Aufbauen des Standardträgers veranschaulicht. Der Ablauf bezieht eine UE, einen eNodeB, eine MME, ein S-GW, ein P-GW und eine Richtlinien- und Gebührenerfassungsregelfunktion (PCRF) ein. Wie in 10 veranschaulicht, wird der Aufbau des Standardträgers gemäß einer Anforderung von der UE initiiert. Die Anforderung wird in der Reihenfolge von eNodeB, MME, S-GW und P-GW gesendet, und eine Genehmigung wird in einer entgegengesetzten Richtung gesendet. Ferner ist die PCRF eine Instanz, die Informationen über eine QoS bereitstellt.

Der vorliegende Ablauf wird nun ausführlich beschrieben. Zunächst sendet die UE eine Anschlussanforderung an den eNodeB (Schritt S11), und der eNodeB sendet die Nachricht an die MME (Schritt S12). Dann sendet die MME eine Standardträgererzeugungsanforderung an das S-GW (Schritt S13), und das S-GW sendet die Nachricht an das P-GW (Schritt S14). Dann führt das P-GW Austausch mit der PCRF zum Aufbauen einer IP-Konnektivitäts-Zugangsnetzwerk (IP-CAN - IP Connectivity Access Network)-Sitzung durch (Schritt S15). Dann sendet das P-GW eine Standardträgererzeugungsantwort an das S-GW (Schritt S16), und das S-GW sendet die Nachricht an die MME (Schritt S17). Dann sendet die MME Anschluss-akzeptiert an den eNodeB (Schritt S18), und der eNodeB sendet eine Funkressourcensteuerungs (RRC - Radio Resource Control)-Verbindungsneukonfiguration an die UE (Schritt S19). Dann sendet die UE RRC-Verbindungneukonfiguration-abgeschlossen an den eNodeB (Schritt S20), und der eNodeB sendet Anschluss-abgeschlossen an die MME (Schritt S21). Dann sendet die MME eine Trägeraktualisierungsanforderung an das S-GW (Schritt S22), und das S-GW sendet eine Trägeraktualisierungsantwort an die MME (Schritt S23).

11 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses einer Prozedur zum Aufbauen des dedizierten Trägers veranschaulicht. Der vorliegende Ablauf bezieht die UE, den eNodeB, die MME, das S-GW, das P-GW und die PCRF ein. Wie in 11 veranschaulicht, wird der Aufbau des dedizierten Trägers im Gegensatz zum Standardträger gemäß der Anforderung von der PCRF initiiert. Ferner sendet die UE in einem Fall, in dem die UE den dedizierten Träger aufzubauen wünscht, eine Nachricht, die angibt, dass die UE den dedizierten Träger aufzubauen wünscht, an die Anwendungsschicht, und die Anwendungsschicht übermittelt eine erforderliche QoS an die PCRF, so dass der von der UE initiierte Aufbau des dedizierten Trägers implementiert wird.

Der vorliegende Ablauf wird nun ausführlich beschrieben. Zunächst sendet die PCRF einen IP-CAN-Sitzungsänderungsstart an das P-GW (Schritt S31). Dann sendet das P-GW eine Anforderung zur Erzeugung eines dedizierten Trägers an das S-GW (Schritt S32), und das S-GW sendet die Nachricht an die MME (Schritt S33). Dann sendet die MME eine Anforderung zum Aufbau des dedizierten Trägers an den eNodeB (Schritt S34), und der eNodeB sendet eine RRC-Verbindungsneukonfiguration an die UE (Schritt S35). Dann sendet die UE RRC-Verbindungneukonfiguration-abgeschlossen an den eNodeB (Schritt S36), und der eNodeB sendet Antwort hinsichtlich des Aufbaus des dedizierten Trägers an die MME (Schritt S37). Dann sendet die MME eine Antwort hinsichtlich der Erzeugung des dedizierten Trägers an das S-GW (Schritt S38), und das S-GW sendet die Nachricht an das P-GW (Schritt S39). Dann sendet das P-GW ein IP-CAN-Sitzungsänderungsende an die PCRF (Schritt S40).

<<Konfigurationsbeispiele jeder Vorrichtung>><Konfigurationsbeispiel einer Basisstation>

Zunächst wird eine Konfiguration des Systems 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 12 beschrieben. 12 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Konfiguration der Basisstation 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht. Unter Bezugnahme auf 12 umfasst die Basisstation 100 eine Antenneneinheit 110, eine drahtlose Kommunikationseinheit 120, eine Netzwerkkommunikationseinheit 130, eine Speichereinheit 140 und eine Verarbeitungseinheit 150.

(1) Antenneneinheit 110

Die Antenneneinheit 110 strahlt ein Signal, das von der drahtlosen Kommunikationseinheit 120 ausgeben wird, als eine Funkwelle in einen Raum aus. Ferner wandelt die Antenneneinheit 110 die Funkwelle im Raum in ein Signal um und gibt das Signal an die drahtlose Kommunikationseinheit 120 aus.

Drahtlose Kommunikationseinheit 120

Die drahtlose Kommunikationseinheit 120 sendet und empfängt Signale. Zum Beispiel sendet die drahtlose Kommunikationseinheit 120 ein Downlink-Signal an die Endgerätevorrichtung und empfängt ein Uplink-Signal von der Endgerätevorrichtung.

Netzwerkkommunikationseinheit 130

Die Netzwerkkommunikationseinheit 130 sendet und empfängt Informationen. Zum Beispiel sendet die Netzwerkkommunikationseinheit 130 Informationen an andere Knoten und empfängt Informationen von anderen Knoten. Die anderen Knoten umfassen zum Beispiel Basisstationen und Kernnetzwerkknoten.

Speichereinheit 140

Die Speichereinheit 140 speichert temporär oder permanent ein Programm und verschiedene Daten für einen Betrieb der Basisstation 100.

Verarbeitungseinheit 150

Die Verarbeitungseinheit 150 stellt verschiedene Funktionen der Basisstation 100 bereit. Die Verarbeitungseinheit 150 umfasst eine Meldeeinheit 151 und eine Kommunikationsverarbeitungseinheit 153. Ferner kann die Verarbeitungseinheit 150 auch andere als die zuvor beschriebenen Komponenten umfassen. Mit anderen Worten kann die Verarbeitungseinheit 150 auch andere Operationen als die Operationen der zuvor beschriebenen Komponenten durchführen.

Die Operationen der Meldeeinheit 151 und der Kommunikationsverarbeitungsvorrichtung 153 werden später ausführlich beschrieben.

<Konfiguration einer Endgerätevorrichtung>

Dann wird ein Beispiel einer Konfiguration der Endgerätevorrichtung 200 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 13 beschrieben. 13 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Konfiguration der Endgerätevorrichtung 200 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht. Unter Bezugnahme auf 13 umfasst die Endgerätevorrichtung 200 eine Antenneneinheit 210, eine drahtlose Kommunikationseinheit 220, eine Speichereinheit 230 und eine Verarbeitungseinheit 240.

(1) Antenneneinheit 210

Die Antenneneinheit 210 strahlt ein Signal, das von der drahtlosen Kommunikationseinheit 220 ausgeben wird, als eine Funkwelle in einen Raum aus. Ferner wandelt die Antenneneinheit 210 die Funkwelle im Raum in ein Signal um und gibt das Signal an die drahtlose Kommunikationseinheit 220 aus.

Drahtlose Kommunikationseinheit 220

Die drahtlose Kommunikationseinheit 220 sendet und empfängt Signale. Zum Beispiel empfängt die drahtlose Kommunikationseinheit 220 ein Downlink-Signal von der Basisstation und sendet ein Uplink-Signal an die Basisstation.

Speichereinheit 230

Die Speichereinheit 230 speichert temporär oder permanent ein Programm und verschiedene Daten für einen Betrieb der Endgerätevorrichtung 200.

Verarbeitungseinheit 240

Die Verarbeitungseinheit 240 stellt verschiedene Funktionen der Endgerätevorrichtung 200 bereit. Die Verarbeitungseinheit 240 umfasst eine Erlangungseinheit 241 und eine Kommunikationsverarbeitungseinheit 243. Ferner kann die Verarbeitungseinheit 240 auch andere als die zuvor beschriebenen Komponenten umfassen. Mit anderen Worten kann die Verarbeitungseinheit 240 auch andere Operationen als die Operationen der zuvor beschriebenen Komponenten durchführen.

Die Operationen der Erlangungseinheit 241 und der Kommunikationsverarbeitungsvorrichtung 243 werden später ausführlich beschrieben.

<Konfigurationsbeispiel eines MEC-Servers>

Als Nächstes wird ein Beispiel einer Konfiguration des MEC-Servers 300 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 14 beschrieben. 14 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer Konfiguration des MEC-Servers 300 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht. Unter Bezugnahme auf 11 umfasst der MEC-Server 300 eine Kommunikationseinheit 310, eine Speichereinheit 320 und eine Verarbeitungseinheit 330.

(1) Kommunikationseinheit 310

Die Kommunikationseinheit 310 ist eine Schnittstelle zum Durchführen von Kommunikation mit anderen Vorrichtungen. Zum Beispiel führt die Kommunikationseinheit 310 Kommunikation mit einer entsprechenden Vorrichtung durch. Zum Beispiel führt die Kommunikationseinheit 310 beispielsweise Kommunikation mit einer Steuereinheit der Basisstation 100 durch, falls der MEC-Server 300 als eine logische Instanz ausgebildet und in der Basisstation 100 enthalten ist. Der MEC-Server 300 kann eine Schnittstelle zum direkten Kommunizieren mit einer anderen Vorrichtung als einer integral ausgebildeten Vorrichtung aufweisen.

Speichereinheit 320

Die Speichereinheit 320 speichert temporär oder permanent ein Programm und verschiedene Daten für einen Betrieb des MEC-Servers 300. Zum Beispiel kann die Speichereinheit 320 verschiedenen Inhalt und verschiedene Anwendungen speichern, die für den Benutzer bereitgestellt werden sollen.

Verarbeitungseinheit 330

Die Verarbeitungseinheit 330 stellt verschiedene Funktionen des MEC-Servers 300 bereit. Die Verarbeitungseinheit 330 umfasst eine Meldeeinheit 331 und eine Inhaltsverarbeitungseinheit 333. Ferner kann die Verarbeitungseinheit 330 auch andere Komponentenelemente als solche Komponenten umfassen. Mit anderen Worten kann die Verarbeitungseinheit 330 auch andere Operationen als die Operationen solcher Komponenten durchführen.

Vorstehend wurden die Konfigurationsbeispiele der jeweiligen Vorrichtungen beschrieben. Im Folgenden wird der Einfachheit der Beschreibung halber die Basisstation 100 auch als „eNodeB 100“ bezeichnet, und die Endgerätevorrichtung 200 wird auch als „UE 200“ bezeichnet.

<<Erste Ausführungsform<Technisches Problem>

Wie bereits erwähnt, ist es wünschenswert, im MEC-Server entsprechend zu verwalten, ob die Zwischenspeicherdaten in der DL-Richtung (das heißt an die UE) gesendet werden können oder nicht, und ob die Zwischenspeicherdaten in der UL-Richtung (das heißt an das PDN) gesendet werden können oder nicht. Es wird jedoch keine Technik zum Zwischenspeichern des Datenflusses in der DL-Richtung und des Datenflusses in der UL-Richtung im MEC-Server spezifiziert.

Wie bereits erwähnt, werden ferner dem UL-Träger und dem DL-Träger verschiedene IDs zugewiesen, und sie sind die vollständig getrennt. Die Daten, die durch die UE unter Verwendung des UL-Trägers auf den MEC-Server hochgeladen werden, können jedoch an den Server im PDN übermittelt werden, und andere UEs können wünschen, die Daten unter Verwendung des DL-Trägers herunterzuladen und die Daten zu verwenden. Mit anderen Worten können die durch die UE unter Verwendung des UL-Trägers auf den MEC-Server hochgeladenen Daten als die UL-Zwischenspeicherdaten oder als die DL-Zwischenspeicherdaten behandelt werden. Da jedoch in der aktuellen Architektur der UL-Datenfluss und der DL-Datenfluss vollständig getrennt sind, ist es schwierig, den Zwischenspeicher des UL-Datenflusses als den DL-Zwischenspeicherdatenfluss zu behandeln.

Es besteht daher eine Nachfrage nach einer Architektur, wobei der UL-Datenfluss und der DL-Datenfluss einander kreuzen können. Konkret ist es wünschenswert, dass die durch die UE unter Verwendung des UL-Trägers auf den MEC-Server hochgeladenen Daten unter Verwendung des DL-Trägers an andere UEs übermittelt werden können. Natürlich kann ein Übermitteln des UL-Datenflusses in der DL-Richtung entgegen der Absicht der UE-Seite (das heißt ein vorsätzliches Übermitteln der von einer UE hochgeladenen Daten an eine andere UE) zu einem Datenschutzproblem führen und sollte verhindert werden.

Es ist nicht praktisch, solch eine Architektur durch die Anwendungsschicht zu implementieren. Dies ist der Fall, weil es ineffizient ist, Informationen über die Anwendungsschicht zu prüfen und einen Übertragungspfad zu bestimmen. Es ist daher wünschenswert, dass solch eine Architektur durch eine Schicht implementiert wird, die mit dem Träger zu tun hat.

Andererseits wird in der aktuellen Architektur selbst für die Daten, die keine Echtzeit-Eigenschaft erfordern, wie beispielsweise die vom MTC-Endgerät hochgeladenen Daten, der Träger von einem Endgerät zu einem Zielserver im PDN aufgebaut. In dieser Hinsicht ist es wünschenswert, den Träger bis zum MEC-Server und den Träger vom MEC-Server zum Server im PDN zu verschiedenen Zeitpunkten aufzubauen. Demgemäß kann der MEC-Server die hochgeladenen Daten Zwischenspeichern, einen Zeitpunkt verschieben und die Daten an den Server im PDN übermitteln.

Ferner ist es in der aktuellen Architektur möglich, Daten vom Endgerät nur hochzuladen, falls der Träger vom Endgerät zum Zielserver im PDN aufgebaut wird. Wenn daher alle MTC-Endgeräte zusammen die Daten hochladen, um die Daten auf dem MEC-Server zu aktualisieren, wird Signalisierung im Kernnetzwerk übermäßig vermehrt. In dieser Hinsicht ist es wünschenswert, den Träger bis zum MEC-Server und den Träger vom MEC-Server zum Server im PDN separat aufzubauen. Demgemäß ist es möglich, eine Zunahme von Signalisierung auf der Kernnetzwerkseite zu verhindern, auch wenn die MTC-Endgeräte alle zusammen Daten auf den MEC-Server hochladen.

<Technische Merkmale>(1) Fähigkeitsinformationen

Der eNodeB 100 (zum Beispiel die Meldeeinheit 151) sendet per Broadcast Fähigkeitsinformationen des MEC-Servers 300. Zum Beispiel sendet der eNodeB 100 die Fähigkeitsinformationen per Broadcast unter Verwendung von Systeminformationen an die ihm untergeordnete UE 200. Die UE 200 (zum Beispiel die Erlangungseinheit 241) erhält die Fähigkeitsinformationen aus den Systeminformationen. Dann sendet die UE 200 (zum Beispiel de Kommunikationsverarbeitungseinheit 243) Daten auf der Basis der Fähigkeitsinformationen an den MEC-Server 300. Demgemäß kann die UE 200 Daten senden, die durch den MEC-Server 300 benötigt werden, und sie kann Daten an den MEC-Server 300 senden, der eine Fähigkeit aufweist, die Daten entspricht, deren Hochladen gewünscht wird. Es wird daher davon ausgegangen, dass der MEC-Server 300 (zum Beispiel die Meldeeinheit 331) seine eigenen Fähigkeitsinformationen im Voraus an den eNodeB 100 meldet.

Zum Beispiel können die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die angeben, ob der MEC-Server 300 zum Speichern (zum Beispiel Zwischenspeichern) von Informationen, die von der UE 200 in der UL-Richtung gesendet werden, in der Lage ist oder nicht. Demgemäß kann die UE 200 verhindern, dass Daten ohne Zwischenspeicherfunktion irrtümlich auf den MEC-Server 300 hochgeladen werden.

Zum Beispiel können die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die einen Zweck von Informationen angeben, die im MEC-Server 300 gespeichert werden. Der Zweck kann vom MEC-Server 300 in der Uplink-Richtung gesendet werden. Mit anderen Worten können die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die angeben, ob der MEC-Server 300 zum Behandeln der UL-Zwischenspeicherdaten in der Lage ist oder nicht. Ferner kann der Zweck vom MEC-Server 300 in der Downlink-Richtung gesendet werden. Mit anderen Worten können die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die angeben, ob der MEC-Server 300 zum Behandeln der DL-Zwischenspeicherdaten in der Lage ist oder nicht. Mit den Informationen, die den Zweck angeben, kann die UE 200 Daten auf den MEC-Server 300 hochladen, die dem Zweck entsprechen.

Zum Beispiel können die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die einen Offenlegungsbereich angeben. Konkret können Informationen, die angeben, ob die durch die UE 200 hochgeladenen Daten gegenüber anderen UEs 200 offengelegt werden oder nicht, Attribut-Informationen anderer UEs 200, gegenüber welchen die Daten offengelegt werden (zum Beispiel beschränkt auf die gleiche Zelle), oder dergleichen in die Fähigkeitsinformationen einbezogen werden. Daneben können die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die Verarbeitungsinhalt von Daten zur Offenlegung angeben (ob zum Beispiel ein Mosaikprozess oder dergleichen durchgeführt wird oder nicht). Demgemäß kann die UE 200 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 243) Daten bei gleichzeitiger Sicherstellung des Datenschutzes hochladen. Ferner können die Informationen, die den Offenlegungsbereich angeben, zum Beispiel durch eine Stufe angegeben werden, wobei die Informationen, die den Offenlegungsbereich angeben, gegenüber nichtspezifizierten UEs offengelegt werden, wenn ein Wert davon höher ist, und gegenüber einer spezifizierten Anzahl von UEs offengelegt werden, wenn der Wert niedriger ist.

Erster Träger

Der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) führt eine erste Prozedur zum Aufbauen eines ersten Trägers zum Erlangen von im MEC-Server 300 zu speichernden Informationen von der UE 200 durch. Mit anderen Worten wird mit der ersten Prozedur ein Träger zum Hochladen des UL-Datenflusses, der den MEC-Server 300 zum Zwischenspeichern veranlasst, von der UE 200 auf den eNodeB 100 aufgebaut. Falls der MEC-Server 300 im eNodeB 100 installiert ist, ist der erste Träger ein Funkträger.

Der erste Träger wird für jeden Zweck von im MEC-Server 300 gespeicherten Informationen aufgebaut. Mit anderen Worten kann ein Träger zum Hochladen der DL-Zwischenspeicherdaten als der erste Träger aufgebaut werden. Ferner kann ein Träger zum Hochladen der UL-Zwischenspeicherdaten als der erste Träger aufgebaut werden.

Hierbei werden in der ersten Prozedur Informationen von der UE 200 gesendet, die den Zweck von Informationen angeben, die unter Verwendung des ersten Trägers gesendet werden sollen (das heißt Informationen, die als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischengespeichert werden sollen, oder Informationen, die als die UL-Zwischenspeicherdaten zwischengespeichert werden sollen). Die Informationen können zum Beispiel in die Anschlussanforderung eingefügt und gesendet werden. Demgemäß kann der eNodeB 100 den ersten Träger entsprechend dem Zweck aufbauen.

Die Prozedur zum Aufbauen des ersten Trägers kann eine Prozedur sein, die der bestehenden Anschlussprozedur folgt. Die Prozedur kann die UE 200 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 243), den eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) und zugehörige Instanzen und dergleichen einbeziehen.

Als Nächstes wird ein Beispiel der Prozedur zum Aufbauen des Trägers unter Bezugnahme auf 15 beschrieben.

15 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses des Prozesses zum Aufbauen des ersten Trägers veranschaulicht, der im System 1 gemäß der Ausführungsform ausgeführt wird. Der vorliegende Ablauf bezieht den eNodeB 100, die UE 200, die MME, das S-GW, das P-GW und die PCRF ein.

Wie in 15 veranschaulicht, meldet zunächst der eNodeB 100 der UE 200 die Fähigkeitsinformationen des MEC-Servers 300 (Schritt S 102). Dann startet die UE 200 eine im Folgenden zu beschreibende Hochladeprozedur, falls es sendbare Daten in Bezug auf die empfangenen Fähigkeitsinformationen gibt (Schritt S104). Zunächst bauen die UE 200, der eNodeB 100, die MME, das S-GW, das P-GW und die PCRF den Standardträger gemäß der normalen Anschlussprozedur auf, die in 10 veranschaulicht ist (Schritt S106).

Danach wird im Gegensatz zu der Prozedur zum Aufbauen des normalen dedizierten Trägers, die von der PCRF initiiert wird und in 11 veranschaulicht ist, die Prozedur zum Aufbau des dedizierten Trägers durchgeführt, die von der UE 200 initiiert wird. Konkret sendet die UE 200 zuerst die Anschlussanforderung mit Informationen, die einen Zweck von Daten angeben, die unter Verwendung des aufzubauenden dedizierten Trägers hochgeladen werden sollen, an den eNodeB 100 (Schritt S 108). Dann sendet der eNodeB 100 die RRC-Verbindungsneukonfiguration an die UE 200 (Schritt S110). Dann sendet die UE 200 RRC-Verbindungsneukonfiguration-abgeschlossen an den eNodeB 100 (Schritt S112).

Dann sendet die UE 200 den UL-Datenfluss, der dem dedizierten Träger entspricht, unter Verwendung des aufgebauten dedizierten Trägers an den eNodeB 100 (Schritt S114). Hierbei handelt es sich bei dem UL-Datenfluss, der dem dedizierten Träger entspricht, um Daten, die als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischengespeichert werden sollen, oder Daten, die als die UL-Zwischenspeicherdaten zwischengespeichert werden sollen, die den Informationen entsprechen, die den Zweck angeben und in der Anschlussanforderung in Schritt S108 enthalten sind. Danach übermittelt der eNodeB 100 den empfangenen UL-Datenfluss durch eine später zu beschreibende Trägerzuordnung an den MEC-Server 300 (Schritt S116).

Ferner kann der Prozess, der in 15 veranschaulicht ist, als ein Prozess verstanden werden, in welchem die durch den MEC-Server 300 angeforderten Daten gemäß den Fähigkeitsinformationen gemeldet werden, und die UE 200 die angeforderten Daten sendet. Typischerweise werden Daten für die DL-Zwischenspeicherdaten angefordert. In diesem Fall kann die Meldung der Fähigkeitsinformationen als eine Datenübertragungsanforderung an die UE 200 angesehen werden. Ferner können der Aufbau des Trägers und die Datenübertragung als vom eNodeB 100 initiiert angesehen werden.

Daneben kann die Verarbeitung, die in 15 veranschaulicht ist, als ein Prozess zum Senden von Daten, die mit der Fähigkeit des MEC-Servers 300 übereinstimmen, die durch die Fähigkeitsinformationen angegeben werden, unter den Daten verstanden werden, von den gewünscht wird, dass sie durch die UE 200 gesendet werden sollen. Typischerweise werden Daten für die UL-Zwischenspeicherdaten gesendet. In diesem Fall kann die Meldung der Fähigkeitsinformationen als eine Kenntnis von Daten angesehen werden, die behandelt werden können. Ferner können der Aufbau des Trägers und die Datenübertragung als von der UE 200 initiiert angesehen werden.

Ferner kann ein Träger, der für den eNodeB 100 zum Übermitteln der von der UE 200 empfangenen Daten an den MEC-Server 300 verwendet wird, oder jede andere beliebige Verbindung zwischen dem eNodeB 100 und dem MEC-Server 300 aufgebaut werden. In dieser Spezifikation wird davon ausgegangen, dass ein Träger zwischen dem eNodeB 100 und dem MEC-Server 300 aufgebaut wird. Der erste Träger und der zwischen dem eNodeB 100 und dem MEC-Server 300 aufgebaute Träger sind durch die später zu beschreibende Trägerzuordnung miteinander assoziiert. Das Gleiche gilt für einen im Folgenden zu beschreibenden zweiten Träger.

Zweiter Träger

Der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) führt eine zweite Prozedur zum Aufbauen des zweiten Trägers zum Übermitteln der im MEC-Server 300 gespeicherten Informationen durch. Mit anderen Worten wird mit der zweiten Prozedur ein Träger zum Übermitteln des UL-Datenflusses, der im MEC-Server 300 zwischengespeichert wird, vom eNodeB 100 an eine andere Vorrichtung aufgebaut. Zum Beispiel kann der Träger zum Senden der UL-Zwischenspeicherdaten an das P-GW aufgebaut werden. Falls der MEC-Server 300 im eNodeB 100 installiert ist, ist der zweite Träger der S1-Träger und der S5-Träger. Ferner kann der Träger zum Beispiel zum Senden der DL-Zwischenspeicherdaten an die UE 200 aufgebaut werden. Falls der MEC-Server 300 im eNodeB 100 installiert ist, ist der zweite Träger der Funkträger.

Der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) führt die erste Prozedur und die zweite Prozedur separat durch. Mit anderen Worten werden der erste Träger und der zweite Träger separat aufgebaut. Demgemäß werden der Träger bis zum MEC-Server und der Träger vom MEC-Server zum Server im PDN separat aufgebaut. Es ist daher möglich, die Zunahme von Signalisierung auf der Kernnetzwerkseite zu verhindern, die auftritt, wenn die MTC-Endgeräte alle zusammen Daten auf den MEC-Server hochladen.

Hierbei kann der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) die erste Prozedur und die zweite Prozedur in Intervallen durchführen. Zum Beispiel kann der eNodeB 100 den ersten Träger gemäß der ersten Prozedur aufbauen, die UL-Zwischenspeicherdaten akquirieren, dann in einem Intervall den zweiten Träger aufbauen und die UL-Zwischenspeicherdaten an den Server im PDN übermitteln. Da solche Intervalle festgelegt werden, ist es möglich, den Träger aufzubauen und die UL-Zwischenspeicherdaten zu einem geeigneten Zeitpunkt zu übermitteln, wie beispielsweise zu einem Zeitpunkt oder dergleichen, zu dem Platz in der Übertragungsfähigkeit im Kernnetzwerk ist. Das Gleiche gilt für die DL-Zwischenspeicherdaten.

Die Prozedur zum Aufbauen des zweiten Trägers kann eine Prozedur sein, die der bestehenden Anschlussprozedur folgt. Die Prozedur kann den eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153), jegliche zugehörigen Instanzen und dergleichen einbeziehen.

Im Folgenden wird ein Beispiel der Prozedur zum Aufbauen des ersten Trägers unter Bezugnahme auf 16 beschrieben.

16 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses eines Prozesses zum Aufbauen des zweiten Trägers veranschaulicht, der im System 1 gemäß der Ausführungsform ausgeführt wird. Der vorliegende Ablauf bezieht den eNodeB 100, die MME, das S-GW, das P-GW und die PCRF ein. Im vorliegenden Ablauf wird der Austausch zwischen dem eNodeB und der UE von der Prozedur zum Aufbauen des dedizierten Trägers weggelassen, die von der PCRF initiiert wird, wie in 11 veranschaulicht.

Konkret sendet zunächst die PCRF den IP-CAN-Sitzungsänderungsstart an das P-GW (Schritt S202). Dann sendet das P-GW die Anforderung zur Erzeugung des dedizierten Trägers an das S-GW (Schritt S204), und das S-GW sendet die Nachricht an die MME (Schritt S206). Dann sendet die MME die Anforderung zum Aufbau des dedizierten Trägers an den eNodeB (Schritt S208). Dann sendet der eNodeB die Antwort hinsichtlich des Aufbaus des dedizierten Trägers an die MME (Schritt S210). Dann sendet die MME die Antwort hinsichtlich der Erzeugung des dedizierten Trägers an das S-GW (Schritt S212), und das S-GW sendet die Nachricht an das P-GW (Schritt S214). Dann sendet das P-GW das IP-CAN-Sitzungsänderungsende an die PCRF (Schritt S216).

Ferner wird der Aufbau des dedizierten Trägers durch die PCRF initiiert. Ähnlich einer unter Bezugnahme auf 11 beschriebenen Ergänzung sendet der eNodeB 100 eine Nachricht, die angibt, dass der Aufbau des dedizierten Träger gewünscht wird, an die Anwendungsschicht, und die Anwendungsschicht übermittelt eine erforderliche QoS an die PCRF, so dass der vom eNodeB 100 initiierte Aufbau des dedizierten Trägers implementiert wird.

Trägerzuordnung

17 ist eine grafische Darstellung, die einen Datenfluss gemäß der vorliegenden Ausführungsform schematisch veranschaulicht. Wie in 17 veranschaulicht, wird der UL-Datenfluss von der UE 200 vom eNodeB 100 an einen MEC-Server 300A für DL-Zwischenspeicherdaten (einen MEC-Server für DL-Zwischenspeicher) oder einen MEC-Server 300B für UL-Zwischenspeicherdaten (einen MEC-Server für UL-Zwischenspeicher) übermittelt. Der UL-Datenfluss, der an den MEC-Sever 300A für die DL-Zwischenspeicherdaten übermittelt und darin gespeichert wird, wird dann an die UE übermittelt. Ferner wird der UL-Datenfluss, der an den MEC-Sever 300B für die UL-Zwischenspeicherdaten übermittelt und darin gespeichert wird, dann an den Ursprungs server (das heißt den ursprünglichen Anwendungserver) 60 im PDN übermittelt.

Ferner kann eine tatsächliche Form des MEC-Servers 300A für die DL-Zwischenspeicherdaten und des MEC-Servers 300B für die UL-Zwischenspeicherdaten ein MEC-Server 300 ein. Wenn jedoch ein Suchort für Zwischenspeicherdaten (zum Beispiel HTTP-Daten) logisch geteilt wird, trägt dies zu einer Verbesserung eines Trefferverhältnisses eines Inhalts-Zwischenspeichers bei und verhindert zum Beispiel Verwechslung zwischen den UL-Zwischenspeicherdaten und den DL-Zwischenspeicherdaten.

Wie bereits erwähnt, wird der erste Träger für jeden Zweck (zum Beispiel zum Hochladen der Daten, die als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischengespeichert werden sollen, oder zum Hochladen der Daten, die als die UL-Zwischenspeicherdaten zwischengespeichert werden sollen) aufgebaut. Identifizierungsinformationen des ersten Trägers werden mit diesem Zweck assoziiert. Die UE 200 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 243) sendet den UL-Datenfluss unter Verwendung des Funkträgers, dem die Identifizierungsinformationen zugewiesen sind, die dem Zweck entsprechen. Dann wechselt der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) den MEC-Server 300 eines Übermittlungsziels der von der UE 200 erlangten Informationen auf der Basis der Identifizierungsinformationen des ersten Trägers. Mit anderen Worten identifiziert der eNodeB 100 den Zweck des von der UE 200 erlangten UL-Datenflusses auf der Basis der Identifizierungsinformationen des zum Hochladen verwendeten Funkträgers und übermittelt den Zweck an den MEC-Server 300, der dem Zweck entspricht (das heißt für die DL-Zwischenspeicherdaten oder für die UL-Zwischenspeicherdaten).

Das Wechseln des Übermittlungsziels basierend auf den Identifizierungsinformationen des Trägers wird in ähnlicher Weise am zweiten Träger durchgeführt. Mit anderen Worten wird der zweite Träger für jeden Zweck (zum Beispiel zum Übermitteln der DL-Zwischenspeicherdaten oder zum Übermitteln der UL-Zwischenspeicherdaten) aufgebaut, und die Identifizierungsinformationen des zweiten Trägers werden mit dem Zweck assoziiert. Der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) sendet vom MEC-Server 300 erlangte Daten (das heißt die DL-Zwischenspeicherdaten oder die UL-Zwischenspeicherdaten) unter Verwendung des Trägers, dem die Identifizierungsinformationen zugewiesen sind, die dem Zweck entsprechen, an die UE 200 oder das S-GW.

Es können vier Typen von Trägern zwischen dem eNodeB 100 und dem MEC-Server 300 aufgebaut werden. Ein erster Typ ist ein Träger zum Eingeben der als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten in den MEC-Server 300. Ein zweiter Typ ist ein Träger zum Eingeben der als die UL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten in den MEC-Server 300. Ein dritter Typ ist ein Träger zum Ausgeben der DL-Zwischenspeicherdaten an den eNodeB 100. Ein vierter Typ ist ein Träger zum Ausgeben der UL-Zwischenspeicherdaten an den eNodeB 100. Die ihnen zugewiesenen Identifizierungsinformationen werden als „Eingabe-MEC-Anwendungsserver (IMAS - Input MEC Application Server)-ID für DL-Zwischenspeicher“, „IMAS-ID für UL-Zwischenspeicher“, „Ausgabe- MEC-Anwendungsserver (OMAS - Output MEC Application Server)-ID für DL-Zwischenspeicher“ und „OMAS-ID für UL-Zwischenspeicher“ in Reihenfolge bezeichnet. Die beiden ersteren Typen werden zusammen als IMAS-ID bezeichnet und die beiden letzteren Typen werden zusammen als OMAS-ID bezeichnet. Ferner können die Identifizierungsinformationen den Trägern durch den eNodeB 100 zugewiesen werden.

Das Wechseln des Übermittlungsziels durch den eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) kann durch die Trägerzuordnung in Bezug auf die vier Trägertypen implementiert werden.

Zunächst wird eine Eingabe in den MEC-Server 300 beschrieben. Der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) übermittelt die Daten, die über den ersten Träger empfangen werden, dem die Identifizierungsinformationen zugewiesen sind, die dem Zweck entsprechen, unter Verwendung des Trägers, dem die Identifizierungsinformationen zugewiesen sind, die dem gleichen Zweck entsprechen, an den MEC-Server 300. Mit der Trägerzuordnung werden die als die UL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten an den MEC-Server 300 für die UL-Zwischenspeicherdaten übermittelt. Ähnlich werden die als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten an den MEC-Server 300 für die DL-Zwischenspeicherdaten übermittelt. Demgemäß erlangt der MEC-Server 300 (zum Beispiel die Inhaltsverarbeitungseinheit 333) Daten von der UE 200 und speichert die Daten zwischen.

Dann wird eine Ausgabe vom MEC-Server 300 beschrieben. Der MEC-Server 300 (zum Beispiel die Inhaltsverarbeitungseinheit 333) sendet den im MEC-Server 300 zwischengespeicherten Inhalt (das heißt die UL-Zwischenspeicherdaten oder die DL-Zwischenspeicherdaten) unter Verwendung des Trägers, der dem Zweck entspricht, an den eNodeB 100. Der eNodeB 100 (zum Beispiel die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153) sendet die erlangten Daten unter Verwendung des zweiten Trägers, dem die Identifizierungsinformationen zugewiesen sind, die dem gleichen Zweck entsprechen. Mit der Trägerzuordnung werden die UL-Zwischenspeicherdaten an den Server im PDN übermittelt, und die DL-Zwischenspeicherdaten werden an die UE 200 übermittelt.

Als Nächstes wird die Trägerzuordnung in Bezug auf die Eingabe in den MEC-Server 300 unter Bezugnahme auf 18 und 19 beschrieben.

18 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben der Trägerzuordnung, die im eNodeB 100 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ausgeführt wird. Die Identifizierungsinformationen, die dem Funkträger zugwiesen sind, der zum Hochladen der als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten aufgebaut ist, sind durch „UL-RB-ID für DL-Zwischenspeicher“ angegeben. Ferner sind die Identifizierungsinformationen, die dem Funkträger zugwiesen sind, der zum Hochladen der als die UL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten aufgebaut ist, durch „UL-RB-ID für UL-Zwischenspeicher“ angegeben. Ferner sind die Identifizierungsinformationen, die dem Funkträger zugewiesen sind, der den normalen EPS-Träger bildet, durch „UL-RB-ID für EPS“ angegeben. Wie in 18 veranschaulicht, ordnet der eNodeB 100 „UL-RB-ID für DL-Zwischenspeicher“ zu „IMAS-ID für DL-Zwischenspeicher“ zu und übermittelt die von der UE 200 gesendeten Daten an den MEC-Server 300A für die DL-Zwischenspeicherdaten. Ferner ordnet der eNodeB 100 „UL-RB-ID für UL-Zwischenspeicher“ zu „IMAS-ID für UL-Zwischenspeicher“ zu und übermittelt die von der UE 200 gesendeten Daten an den MEC-Server 300B für die UL-Zwischenspeicherdaten. Ferner ordnet der eNodeB 100 „UL-RB-ID“ für EPS zu „UL-S1-TEID“ zu und übermittelt die von der UE 200 gesendeten Daten an das S-GW.

19 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses eines Bestimmungsprozesses veranschaulicht, der im eNodeB 100 zur Trägerzuordnung durchgeführt wird, die in 18 veranschaulicht ist. Wie in 19 veranschaulicht, bestimmt der eNodeB 100 zunächst, ob es sich bei „UL-RB-ID“ um die Identifizierungsinformationen des Trägers zum Hochladen der zwischenzuspeichernden Daten handelt oder nicht (Schritt S302). Ferner sind die Identifizierungsinformationen des Trägers zum Hochladen der zwischenzuspeichernden Daten „UL-RB-ID für DL-Zwischenspeicher“ und „UL-RB-ID für UL-Zwischenspeicher“. Falls bestimmt wird, dass es sich bei „UL-RB-ID“ um die Identifizierungsinformationen des Trägers zum Hochladen der zwischenzuspeichernden Daten handelt (JA in Schritt S302), bestimmt der eNodeB 100, ob es sich bei „UL-RB-ID“ um die Identifizierungsinformationen des Trägers zum Hochladen der als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten (das heißt „UL-RB-ID für DL-Zwischenspeicher“) handelt oder nicht (Schritt S304). Falls bestimmt wird, dass es sich bei „UL-RB-ID“ um die Identifizierungsinformationen des Trägers zum Hochladen der als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten handelt (JA in Schritt S304), ordnet der eNodeB 100 „UL-RB-ID“ zu „IMAS-ID für DL-Zwischenspeicher“ zu (Schritt S306). Falls dagegen bestimmt wird, dass es sich bei „UL-RB-ID“ nicht um die Identifizierungsinformationen des Trägers zum Hochladen der als die DL-Zwischenspeicherdaten zwischenzuspeichernden Daten handelt (NEIN in Schritt S304), ordnet der eNodeB 100 „UL-RB-ID“ zu „IMAS-ID für UL-Zwischenspeicher“ zu (Schritt S308). Falls ferner bestimmt wird, dass es sich bei „UL-RB-ID“ nicht um die Identifizierungsinformationen des Trägers zum Hochladen der zwischenzuspeichernden Daten handelt (NEIN in Schritt S302), ordnet der eNodeB 100 „UL-RB-ID“ zu „UL-S1-TEID“ zu (Schritt S310).

Vorstehend wurde die Trägerzuordnung in Bezug auf die Eingabe in den MEC-Server 300 beschrieben. Dann wird die Trägerzuordnung in Bezug auf die Ausgabe vom MEC-Server 300 unter Bezugnahme auf 20 und 21 beschrieben.

20 ist eine erläuternde grafische Darstellung zum Beschreiben der Trägerzuordnung, die im eNodeB 100 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ausgeführt wird. Wie in 20 veranschaulicht, ordnet der eNodeB 100 „OMAS-ID für DL-Zwischenspeicher“ zu „DL-RB-ID“ zu und übermittelt die vom MEC-Server 300A für die DL-Zwischenspeicherdaten an die UE 200. Ferner ordnet der eNodeB 100 „OMAS-ID für UL-Zwischenspeicher“ zu „UL-S1-TEID“ zu und übermittelt die vom MEC-Server 300B für die UL-Zwischenspeicherdaten an das S-GW.

21 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Flusses eines Bestimmungsprozesses veranschaulicht, der im eNodeB 100 zur Trägerzuordnung durchgeführt wird, die in 20 veranschaulicht ist. Wie in 21 veranschaulicht, bestimmt der eNodeB 100 zunächst, ob es sich bei „OMAS-ID“ um die Identifizierungsinformationen des Trägers für die DL-Zwischenspeicherdaten (das heißt „OMAS-ID für DL-Zwischenspeicher“) handelt oder nicht (Schritt S402). Falls bestimmt wird, dass es sich bei „OMAS-ID“ um die Identifizierungsinformationen des Trägers für die DL-Zwischenspeicherdaten handelt (JA in Schritt S402), ordnet der eNodeB 100 „OMAS-ID“ zu „DL-RB-ID“ zu (Schritt S404). Falls dagegen bestimmt wird, dass es sich bei „OMAS-ID“ nicht um die Identifizierungsinformationen des Trägers für die DL-Zwischenspeicherdaten handelt (NEIN in Schritt S402), ordnet der eNodeB 100 „OMAS-ID“ zu „UL-S1-TEID“ zu (Schritt S406).

Vorstehend wurde die Trägerzuordnung in Bezug auf die Ausgabe vom MEC-Server 300 beschrieben.

Da das Wechseln des Übermittlungsziels durch die Trägerzuordnung, wie zuvor beschrieben, implementiert wird, ist eine Prüfung des HTTP-Headers in der Anwendungsschicht unnötig, und die Verarbeitungslast des eNodeB 100 wird reduziert. Ferner werden der Zeitpunkt zum Übermitteln der UL-Zwischenspeicherdaten an den Ursprungsserver und der Zeitpunkt zum Aufbauen des Trägers (des S1-Trägers und des S5-Trägers) in der Schicht bestimmt, in welcher der Träger behandelt wird. Demgemäß ist es möglich, die Verschlechterung der Effizienz zu verhindern, die verursacht wird, weil die Bestimmung in Bezug auf den Betrieb des EPCs vom Analyseergebnis des HTTP-Headers in der Anwendungsschicht abhängt. Es ist wünschenswert, dass der Betrieb des EPCs durch die Schicht bestimmt wird, in welcher der EPS-Träger behandelt wird, und das Wechseln des Übermittlungsziels durch die Trägerzuordnung ist begründet.

<<Anwendungsbeispiele>>

Die Technologie der vorliegenden Offenbarung kann auf verschiedene Produkte angewendet werden. Zum Beispiel kann der MEC-Server 300 als ein Server eines beliebigen Typs, wie beispielsweise ein Tower-Server, ein Rack-Server, eine Blade-Server oder dergleichen, realisiert sein. Außerdem können wenigstens einige der Bestandselemente des MEC-Servers 300 in einem Modul in einem Server realisiert sein (z. B. einem integrierten Schaltungsmodul, das auf einem Chip konfiguriert ist oder auf einer Karte oder einem Blade, die/das in einen Steckplatz eines Blade-Servers gesteckt wird).

Ferner kann die Basisstation 100 als ein beliebiger Typ von evolviertem Knoten B (eNB), zum Beispiel ein Makro-eNB, ein kleiner eNB oder dergleichen, realisiert sein. Ein kleiner eNB kann ein eNB sein, der eine kleinere Zelle als eine Makro-Zelle versorgt, wie beispielsweise ein Piko-eNB, ein Mikro-eNB oder ein Heim (Femto)-eNB. Alternativ kann die Basisstation 100 als ein anderer Typ von Basisstation, wie beispielsweise ein Knoten B oder eine Basis-Sendeempfängerstation (BTS - Base Transceiver Station), realisiert sein. Die Basisstation 100 kann einen Hauptkörper (auch als Basisstationsvorrichtung bezeichnet), der drahtlose Kommunikation steuert, und einen oder mehrere abgesetzte Funkköpfe (RRH - Remote Radio Head) umfassen, die an einem anderen Ort als der Hauptkörper angeordnet sind. Außerdem können verschiedene Typen von Endgeräten, die im Folgenden zu beschreiben sind, durch temporäres oder semipermanentes Ausführen der Basisstationsfunktion als die Basisstation 100 fungieren. Ferner können wenigstens einige der Bestandselemente der Basisstation 100 in der Basisstationsvorrichtung realisiert oder ein Modul für die Basisstationsvorrichtung sein.

Außerdem kann die Endgerätevorrichtung 200 zum Beispiel als ein mobiles Endgerät, beispielsweise ein Smartphone, ein Tablet-Personalcomputer (PC), ein Notebook-PC, ein tragbares Spielendgerät, ein tragbarer/dongleartiger mobiler Router oder eine Digitalkamera, oder ein fahrzeuginternes Endgerät, beispielsweise eine Fahrzeugnavigationsvorrichtung, realisiert sein. Außerdem kann die Endgerätevorrichtung 200 als ein Endgerät realisiert sein, das Maschine-zu-Maschine (M2M)-Kommunikation durchführt (auch als Maschinenkommunikationsendgerät (MTC - Machine Type Communication Terminal) bezeichnet). Ferner können wenigstens einige der Bestandselemente der Endgerätevorrichtung 200 in einem Modul realisiert sein, das in solch einem Endgerät montiert ist (zum Beispiel als integriertes Schaltungsmodul, das auf einem Chip konfiguriert ist).

<Anwendungsbeispiel hinsichtlich eines MEC-Servers>

22 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer schematischen Konfiguration eines Servers 700 veranschaulicht, auf den die Technologie der vorliegenden Offenbarung angewendet werden kann. Der Server 700 umfasst einen Prozessor 701, einen Arbeitsspeicher 702, einen Datenspeicher 703, eine Netzwerkschnittstelle 704 und einen Bus 706.

Der Prozessor 701 kann zum Beispiel eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU - Central Processing Unit) oder ein digitaler Signalprozessor (DSP) sein und steuert verschiedene Funktionen des Servers 700. Der Arbeitsspeicher 702 umfasst einen Direktzugriffsspeicher (RAM - Random Access Memory) und einen Festwertspeicher (ROM - Read Only Memory) und speichert Programme, die vom Prozessor 701 ausgeführt werden, und Daten. Der Datenspeicher 703 kann ein Speichermedium, wie beispielsweise einen Halbleiterspeicher oder eine Festplatte, umfassen.

Die Netzwerkschnittstelle 704 ist eine drahtgebundene Kommunikationsschnittstelle zum Verbinden des Servers 700 mit einem drahtgebundenen Kommunikationsnetzwerk 705. Das drahtgebundene Kommunikationsnetzwerk 705 kann ein Kernnetzwerk, wie beispielsweise ein evolvierter Paketkern (EPC - Evolved Packet Core), oder ein Paketdatennetzwerk (PDN), wie beispielsweise das Internet, sein.

Der Bus 706 verbindet den Prozessor 701, den Arbeitsspeicher 702, den Datenspeicher 703 und die Netzwerkschnittstelle 704 miteinander. Der Bus 706 kann zwei oder mehr Busse umfassen, die mit verschiedenen Geschwindigkeiten arbeiten (z. B. einen Hochgeschwindigkeitsbus und einen Niedergeschwindigkeitsbus).

Im Server 700, der in 22 veranschaulicht ist, können ein oder mehrere Bestandselemente, die in der Verarbeitungseinheit 330 enthalten sind, die unter Bezugnahme auf 14 beschrieben wurde (die Meldeeinheit 331 und/oder die Inhaltsverarbeitungseinheit 333), durch den Prozessor 701 implementiert sein. Als ein Beispiel kann ein Programm zum Veranlassen eines Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren (d. h. ein Programm zum Veranlassen eines Prozessors zum Ausführen von Operationen des einen oder der mehreren Bestandselemente), im Server 700 installiert sein, und der Prozessor 701 kann das Programm ausführen. Als ein anderes Beispiel kann ein Modul, das den Prozessor 701 und den Arbeitsspeicher 702 enthält, im Server 700 montiert sein, und das eine oder die mehreren Bestandselemente können durch das Modul implementiert sein. In diesem Fall kann das Modul ein Programm im Arbeitsspeicher 702 speichern, um einen Prozessor zu veranlassen, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, und das Programm kann vom Prozessor 701 ausgeführt werden. Der Server 700 oder das Modul kann als Vorrichtungen mit dem einen oder den mehreren zuvor beschriebenen Bestandselementen vorgesehen sein, wie zuvor beschrieben, oder es kann das Programm zum Veranlassen eines Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, vorgesehen sein. Außerdem kann ein lesbares Aufzeichnungsmedium vorgesehen sein, in dem das Programm aufgezeichnet ist.

Ferner kann im Server 700, der in 22 veranschaulicht ist, die Kommunikationseinheit 310, die zuvor unter Bezugnahme auf 14 beschrieben wurde, in der Netzwerkschnittstelle 704 montiert sein. Ferner kann die Speichereinheit 320 im Arbeitsspeicher 702 oder im Datenspeicher 703 montiert sein.

<Anwendungsbeispiel hinsichtlich einer Basisstation>(Erstes Anwendungsbeispiel)

23 ist ein Blockdiagramm, das ein erstes Beispiel einer schematischen Konfiguration eines eNBs veranschaulicht, auf den die Technologie der vorliegenden Offenbarung angewendet werden kann. Ein eNB 800 umfasst eine oder mehrere Antennen 810 und eine Basisstationsvorrichtung 820. Jede Antenne 810 und die Basisstationsvorrichtung 820 können durch ein HF-Kabel miteinander verbunden sein.

Jede der Antennen 810 umfasst ein einziges Antennenelement oder mehrere Antennenelemente (beispielsweise mehrere Antennenelemente, die in einer MIMO-Antenne enthalten sind) und wird für die Basisstationsvorrichtung 820 zum Senden und Empfangen von Funksignalen verwendet. Der eNB 800 kann die mehreren Antennen 810 umfassen, wie in 23 veranschaulicht. Die mehreren Antennen 810 können zum Beispiel mit mehreren Frequenzbändern kompatibel sein, die vom eNB 800 verwendet werden. Obwohl 23 das Beispiel veranschaulicht, in dem der eNB 800 die mehreren Antennen 810 umfasst, kann der eNB 800 auch nur eine einzige Antenne 810 umfassen.

Die Basisstationsvorrichtung 820 umfasst einen Controller 821, einen Speicher 822, eine Netzwerkschnittstelle 823 und eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825.

Der Controller 821 kann zum Beispiel eine CPU oder ein DSP sein und führt verschiedene Funktionen einer höheren Schicht der Basisstationsvorrichtung 820 aus. Zum Beispiel erzeugt der Controller 821 ein Datenpaket aus Daten in Signalen, die von der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 825 verarbeitet werden, und übermittelt das erzeugte Paket über die Netzwerkschnittstelle 823. Der Controller 821 kann Daten von mehreren Basisbandprozessoren bündeln, um das gebündelte Paket zu erzeugen, und das erzeugte gebündelte Paket übermitteln. Der Controller 821 kann logische Funktionen zum Durchführen von Steuerung, wie beispielsweise Funkressourcensteuerung, Funkträgersteuerung, Mobilitätsverwaltung, Zulassungssteuerung und Zeitplanung, aufweisen. Die Steuerung kann in Zusammenwirkung mit einem eNB oder einem Kernnetzwerkknoten in der Nachbarschaft durchgeführt werden. Der Speicher 822 umfasst RAM und ROM und speichert ein Programm, das vom Controller 821 ausgeführt wird, und verschiedene Typen von Steuerdaten (wie beispielsweise eine Endgeräteliste, Sendeleistungsdaten und Zeitplanungsdaten).

Die Netzwerkschnittstelle 823 ist eine Kommunikationsschnittstelle zum Verbinden der Basisstationsvorrichtung 820 mit einem Kernnetzwerk 824. Der Controller 821 kann über die Netzwerkschnittstelle 823 mit einem Kernnetzwerkknoten oder einem anderen eNB kommunizieren. In diesem Fall kann der eNB 800 durch eine logische Schnittstelle (z. B. S1-Schnittstelle oder X2-Schnittstelle) mit einem Kernnetzwerkknoten oder einem anderen eNB verbunden sein. Die Netzwerkschnittstelle 823 kann außerdem eine drahtgebundene Kommunikationsschnittstelle oder eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle für drahtloses Backhaul sein. Wenn die Netzwerkschnittstelle 823 eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle ist, kann die Netzwerkschnittstelle 823 ein höheres Frequenzband für drahtlose Kommunikation als ein von der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 825 verwendetes Frequenzband verwenden.

Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 unterstützt ein beliebiges Zellularkommunikationsschema, wie beispielsweise Long Term Evolution (LTE) und LTE-Advanced, und stellt Funkverbindung für ein Endgerät, das in einer Zelle des eNBs 800 positioniert ist, über die Antenne 810 bereit. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 kann zum Beispiel typischerweise einen Basisband (BB)-Prozessor 826 und eine HF-Schaltung 827 umfassen. Der BB-Prozessor 826 kann zum Beispiel Codieren/Decodieren, Modulieren/Demodulieren und Multiplexen/Demultiplexen durchführen und führt verschiedene Arten von Signalverarbeitung von Schichten (beispielsweise L1, Medienzugriffssteuerung (MAC - Medium Access Control), Funkübertragungssteuerung (RLC - Radio Link Control) und ein Paketdatenkonvergenzprotokoll (PDCP - Packet Data Convergence Protocol)) durch. Der BB-Prozessor 826 kann einige oder alle der zuvor beschriebenen logischen Funktionen anstelle des Controllers 821 haben. Der BB-Prozessor 826 kann ein Speicher sein, der ein Kommunikationssteuerungsprogramm speichert, oder ein Modul, das einen Prozessor und eine zugehörige Schaltung umfasst, die zum Ausführen des Programms konfiguriert sind. Ein Aktualisieren des Programms kann eine Änderung der Funktionen des BB-Prozessors 826 ermöglichen. Das Modul kann eine Karte oder ein Blade sein, die/das in einen Steckplatz der Basisstationsvorrichtung 820 gesteckt wird. Alternativ kann das Modul auch ein Chip sein, der auf der Karte oder dem Blade montiert ist. Indessen kann die HF-Schaltung 827 zum Beispiel einen Mischer, ein Filter und einen Verstärker umfassen und sendet und empfängt Funksignale über die Antenne 810.

Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 kann die mehreren BB-Prozessoren 826 umfassen, wie in 23 veranschaulicht. Die mehreren BB-Prozessoren 826 können zum Beispiel mit mehreren Frequenzbändern kompatibel sein, die vom eNB 800 verwendet werden. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 kann die mehreren HF-Schaltungen 827 umfassen, wie in 23 veranschaulicht. Die mehreren HF-Schaltungen 827 können mit mehreren Antennenelementen kompatibel sein. Obwohl 23 das Beispiel veranschaulicht, in dem die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 die mehreren BB-Prozessoren 826 und die mehreren HF-Schaltungen 827 umfasst, kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 auch nur einen einzigen BB-Prozessor 826 und eine einzige HF-Schaltung 827 umfassen.

Im eNB 800, der in 23 veranschaulicht ist, können ein oder mehrere Bestandselemente, die in der Verarbeitungseinheit 150 enthalten sind (die Meldeeinheit 151 und/oder die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153), die unter Bezugnahme auf 12 beschrieben wurde, durch die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 implementiert sein. Alternativ können wenigstens einige dieser Bestandselemente durch den Controller 821 implementiert sein. Als ein Beispiel kann ein Modul, das einen Teil (zum Beispiel den BB-Prozessor 826) oder alle der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 825 und/oder des Controllers 821 umfasst, im eNB 800 montiert sein, und das eine oder die mehreren Bestandselemente können durch das Modul implementiert sein. In diesem Fall kann das Modul ein Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren (d. h. ein Programm zum Veranlassen des Prozessors zum Ausführen von Operationen des einen oder der mehreren Bestandselemente), speichern und das Programm ausführen. Als ein anderes Beispiel kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, im eNB 800 installiert sein, und die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 825 (zum Beispiel der BB-Prozessor 826) und/oder der Controller 821 können das Programm ausführen. Wie bereits erwähnt, kann der eNB 800, die Basisstationsvorrichtung 820 oder das Modul als eine Vorrichtung vorgesehen sein, die das eine oder die mehreren zuvor beschriebenen Bestandselemente umfasst, und es kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als der eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, vorgesehen sein. Außerdem kann ein lesbares Aufzeichnungsmedium vorgesehen sein, in dem das Programm aufgezeichnet ist.

Ferner kann im eNB 800, der in 23 veranschaulicht ist, die drahtlose Kommunikationseinheit 120, die zuvor unter Bezugnahme auf 12 beschrieben wurde, in der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 825 (zum Beispiel der HF-Schaltung 827) installiert sein. Ferner kann die Antenneneinheit 110 in der Antenne 810 montiert sein. Ferner kann die Netzwerkkommunikationseinheit 130 im Controller 821 und/oder in der Netzwerkschnittstelle 823 montiert sein. Ferner kann die Speichereinheit 140 im Speicher 822 montiert sein.

(Zweites Anwendungsbeispiel)

24 ist ein Blockdiagramm, das ein zweites Beispiel einer schematischen Konfiguration eines eNBs veranschaulicht, auf den die Technologie der vorliegenden Offenbarung angewendet werden kann. Ein eNB 830 umfasst eine oder mehrere Antennen 840, eine Basisstationsvorrichtung 850 und einen RRH 860. Jede Antenne 840 und der RRH 860 können durch ein HF-Kabel miteinander verbunden sein. Die Basisstationsvorrichtung 850 und der RRH 860 können durch eine Hochgeschwindigkeitsleitung, wie beispielsweise ein Glasfaserkabel, miteinander verbunden sein.

Jede der Antennen 840 umfasst ein einziges Antennenelement oder mehrere Antennenelemente (beispielsweise mehrere Antennenelemente, die in einer MIMO-Antenne enthalten sind) und wird für den RRH 860 zum Senden und Empfangen von Funksignalen verwendet. Der eNB 830 kann die mehreren Antennen 840 umfassen, wie in 24 veranschaulicht. Die mehreren Antennen 840 können zum Beispiel mit mehreren Frequenzbändern kompatibel sein, die vom eNB 830 verwendet werden. Obwohl 24 das Beispiel veranschaulicht, in dem der eNB 830 die mehreren Antennen 840 umfasst, kann der eNB 830 auch nur eine einzige Antenne 840 umfassen.

Die Basisstationsvorrichtung 850 umfasst einen Controller 851, einen Speicher 852, eine Netzwerkschnittstelle 853, eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 und eine drahtlose Verbindungsschnittstelle 857. Der Controller 851, der Speicher 852 und die Netzwerkschnittstelle 853 sind gleich wie der Controller 821, der Speicher 822 und die Netzwerkschnittstelle 823, die unter Bezugnahme auf 23 beschrieben wurden.

Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 unterstützt ein beliebiges Zellularkommunikationsschema, wie beispielsweise LTE und LTE-Advanced, und stellt drahtlose Kommunikation für ein Endgerät, das in einem Sektor positioniert ist, der dem RRH 860 entspricht, über den RRH 860 und die Antenne 840 bereit. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 kann zum Beispiel typischerweise einen BB-Prozessor 856 umfassen. Der BB-Prozessor 856 ist gleich wie der BB-Prozessor 826, der unter Bezugnahme auf 23 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass der BB-Prozessor 856 über die Verbindungsschnittstelle 857 mit der HF-Schaltung 864 des RRHs 860 verbunden ist. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 kann die mehreren BB-Prozessoren 856 umfassen, wie in 24 veranschaulicht. Die mehreren BB-Prozessoren 856 können zum Beispiel mit mehreren Frequenzbändern kompatibel sein, die vom eNB 830 verwendet werden. Obwohl 24 das Beispiel veranschaulicht, in dem die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 die mehreren BB-Prozessoren 856 umfasst, kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 auch nur einen einzigen BB-Prozessor 856 umfassen.

Die Verbindungsschnittstelle 857 ist eine Schnittstelle zum Verbinden der Basisstationsvorrichtung 850 (der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 855) mit dem RRH 860. Die Verbindungsschnittstelle 857 kann auch ein Kommunikationsmodul zur Kommunikation auf der zuvor beschriebenen Hochgeschwindigkeitsleitung sein, welche die Basisstationsvorrichtung 850 (die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855) mit dem RRH 860 verbindet.

Der RRH 860 umfasst eine Verbindungsschnittstelle 861 und eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle 863.

Die Verbindungsschnittstelle 861 ist eine Schnittstelle zum Verbinden des RRHs 860 (der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 863) mit der Basisstationsvorrichtung 850. Die Verbindungsschnittstelle 861 kann auch ein Kommunikationsmodul zur Kommunikation auf der zuvor beschriebenen Hochgeschwindigkeitsleitung sein.

Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 863 sendet und empfängt Funksignale über die Antenne 840. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 863 kann zum Beispiel typischerweise die HF-Schaltung 864 umfassen. Die HF-Schaltung 864 kann zum Beispiel einen Mischer, ein Filter und einen Verstärker umfassen und sendet und empfängt Funksignale über die Antenne 840. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 863 kann mehrere HF-Schaltungen 864 umfassen, wie in 24 veranschaulicht. Die mehreren HF-Schaltungen 864 können zum Beispiel mehrere Antennenelemente unterstützen. Obwohl 24 das Beispiel veranschaulicht, in dem die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 863 die mehreren HF-Schaltungen 864 umfasst, kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 863 auch nur eine einzige HF-Schaltung 824 umfassen.

In eNB 830, der in 24 veranschaulicht ist, können ein oder mehrere Bestandselemente, die in der Verarbeitungseinheit 150 enthalten sind (die Meldeeinheit 151 und/oder die Kommunikationsverarbeitungseinheit 153), die unter Bezugnahme auf 12 beschrieben wurde, durch die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 und/oder die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 863 implementiert sein. Alternativ können wenigstens einige dieser Bestandselemente durch den Controller 851 implementiert sein. Als ein Beispiel kann ein Modul, das einen Teil (zum Beispiel den BB-Prozessor 856) oder alle der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 855 und/oder des Controllers 851 umfasst, im eNB 830 montiert sein, und das eine oder die mehreren Bestandselemente können durch das Modul implementiert sein. In diesem Fall kann das Modul ein Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren (d. h. ein Programm zum Veranlassen des Prozessors zum Ausführen von Operationen des einen oder der mehreren Bestandselemente), speichern und das Programm ausführen. Als ein anderes Beispiel kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, im eNB 830 installiert sein, und die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 855 (zum Beispiel der BB-Prozessor 856) und/oder der Controller 851 können das Programm ausführen. Wie bereits erwähnt, kann der eNB 830, die Basisstationsvorrichtung 850 oder das Modul als eine Vorrichtung vorgesehen sein, die das eine oder die mehreren zuvor beschriebenen Bestandselemente umfasst, und es kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als der eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, vorgesehen sein. Außerdem kann ein lesbares Aufzeichnungsmedium vorgesehen sein, in dem das Programm aufgezeichnet ist.

Ferner kann im eNB 830, der in 24 veranschaulicht ist, zum Beispiel die drahtlose Kommunikationseinheit 120, die zuvor unter Bezugnahme auf 12 beschrieben wurde, in der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 863 (zum Beispiel der HF-Schaltung 864) installiert sein. Ferner kann die Antenneneinheit 110 auf der Antenne 840 montiert sein. Ferner kann die Netzwerkkommunikationseinheit 130 im Controller 851 und/oder in der Netzwerkschnittstelle 853 montiert sein. Ferner kann die Speichereinheit 140 im Arbeitsspeicher 852 montiert sein.

<Anwendungsbeispiel hinsichtlich einer Endgerätevorrichtung>(Erstes Anwendungsbeispiel)

25 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer schematischen Konfiguration eines Smartphone 900 veranschaulicht, auf das die Technologie der vorliegenden Offenbarung angewendet werden kann. Das Smartphone 900 umfasst einen Prozessor 901, einen Arbeitsspeicher 902, einen Datenspeicher 903, eine externe Verbindungsschnittstelle 904, eine Kamera 906, einen Sensor 907, ein Mikrofon 908, eine Eingabevorrichtung 909, eine Anzeigevorrichtung 910, einen Lautsprecher 911, eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912, einen oder mehrere Antennenschalter 915, eine oder mehrere Antennen 916, einen Bus 917, eine Batterie 918 und einen Hilfscontroller 919.

Der Prozessor 901 kann zum Beispiel eine CPU oder ein Systemchip (SoC - System on a Chip) sein und steuert Funktionen einer Anwendungsschicht und einer anderen Schicht des Smartphones 900. Der Arbeitsspeicher 902 umfasst RAM und ROM und speichert ein Programm, das vom Prozessor 901 ausgeführt wird, und Daten. Der Datenspeicher 903 kann ein Speichermedium, wie beispielsweise einen Halbleiterspeicher und eine Festplatte, umfassen. Die externe Verbindungsschnittstelle 904 ist eine Schnittstelle zum Verbinden einer externen Vorrichtung, wie beispielsweise eine Speicherkarte und eines universellen seriellen Busses (USB), mit dem Smartphone 900.

Die Kamera 906 umfasst einen Bildsensor, wie beispielsweise eine ladungsgekoppelte Vorrichtung (CCD - Charge-Coupled Device) und einen komplementären Metalloxidhalbleiter (CMOS - Complementary Metal-Oxide-Semiconductor) und erzeugt ein aufgenommenes Bild. Der Sensor 907 kann eine Gruppe von Sensoren, wie beispielsweise einen Messsensor, einen Gyrosensor, einen geomagnetischen Sensor und einen Beschleunigungssensor, umfassen. Das Mikrofon 908 wandelt Ton, der in das Smartphone 900 eingegeben wird, in Audiosignale um. Die Eingabevorrichtung 909 umfasst zum Beispiel einen Berührungssensor, der zum Erkennen von Berührung eines Bildschirms der Anzeigevorrichtung 910 konfiguriert ist, eine Tastatur, ein Tastenfeld, eine Taste oder einen Schalter und empfängt eine Operation oder eine Information, die von einem Benutzer eingegeben wird. Die Anzeigevorrichtung 910 umfasst einen Bildschirm, wie beispielsweise eine Flüssigkristallanzeige (LCD - Liquid Crystal Display) und eine Anzeige organischer Leuchtdioden (OLED - Organic Light-Emitting Diode), und zeigt ein Ausgabebild des Smartphones 900 an. Der Lautsprecher 911 wandelt Audiosignale, die vom Smartphone 900 ausgegeben werden, in Ton um.

Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 unterstützt ein beliebiges Zellularkommunikationsschema, wie beispielsweise LTE und LTE-Advanced, und führt drahtlose Kommunikation durch. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 kann zum Beispiel typischerweise einen BB-Prozessor 913 und eine HF-Schaltung 914 umfassen. Der BB-Prozessor 913 kann zum Beispiel Codieren/Decodieren, Modulieren/Demodulieren und Multiplexen/Demultiplexen durchführen und führt verschiedene Arten von Signalverarbeitung für drahtlose Kommunikation durch. Indessen kann die HF-Schaltung 914 zum Beispiel einen Mischer, ein Filter und einen Verstärker umfassen und sendet und empfängt Funksignale über die Antenne 916. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 kann auch ein Chipmodul sein, das den BB-Prozessor 913 und die HF-Schaltung 914 darauf integriert aufweist. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 kann die mehreren BB-Prozessoren 913 und die mehreren HF-Schaltungen 914 umfassen, wie in 25 dargestellt. Obwohl 25 das Beispiel veranschaulicht, in dem die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 die mehreren BB-Prozessoren 913 und die mehreren HF-Schaltungen 914 umfasst, kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 auch nur einen einzigen BB-Prozessor 913 und eine einzige HF-Schaltung 914 umfassen.

Außerdem kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 zusätzlich zu einem Zellularkommunikationsschema einen anderen Typ von Drahtloskommunikationsschema, wie beispielsweise ein Kurzstrecken-Drahtloskommunikationsschema, ein Nahfeld-Kommunikationsschema und ein LAN (lokales Netzwerk)-Schema, unterstützen. In diesem Fall kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 den BB-Prozessor 913 und die HF-Schaltung 914 für jedes Drahtloskommunikationsschema umfassen.

Jeder der Antennenschalter 915 schaltet Verbindungsziele der Antennen 916 zwischen mehreren Schaltungen um (wie beispielsweise Schaltungen für verschiedene Drahtloskommunikationsschemata), die in der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 912 enthalten sind.

Jede der Antennen 916 umfasst ein einziges Antennenelement oder mehrere Antennenelemente (beispielsweise mehrere Antennenelemente, die in einer MIMO-Antenne enthalten sind) und wird für die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 zum Senden und Empfangen von Funksignalen verwendet. Das Smartphone 900 kann die mehreren Antennen 916 umfassen, wie in 25 veranschaulicht. Obwohl 25 das Beispiel veranschaulicht, in dem das Smartphone 900 die mehreren Antennen 916 umfasst, kann das Smartphone 900 auch nur eine einzige Antenne 916 umfassen.

Außerdem kann das Smartphone 900 die Antenne 916 für jedes Drahtloskommunikationsschema umfassen. In diesem Fall können die Antennenschalter 915 aus der Konfiguration des Smartphones 900 weggelassen werden.

Der Bus 917 verbindet den Prozessor 901, den Arbeitsspeicher 902, den Datenspeicher 903, die externe Verbindungsschnittstelle 904, die Kamera 906, den Sensor 907, das Mikrofon 908, die Eingabevorrichtung 909, die Anzeigevorrichtung 910, den Lautsprecher 911, die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 und den Hilfscontroller 919 miteinander. Die Batterie 918 versorgt Blöcke des Smartphones 900 über Zuleitungen, die in der Figur teilweise als gestrichelte Linien dargestellt sind, mit Leistung, wie in 25 veranschaulicht. Der Hilfscontroller 919 führt eine notwendige Mindestfunktion des Smartphones 900, zum Beispiel einen Schlafmodus, aus.

Im Smartphone 900, das in 25 veranschaulicht ist, können ein oder mehrere Bestandselemente, die in der Verarbeitungseinheit 240 enthalten sind (die Erlangungseinheit 241 und/oder die Kommunikationsverarbeitungseinheit 243), die unter Bezugnahme auf 13 beschrieben wurde, durch die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 implementiert sein. Alternativ können wenigstens einige dieser Bestandselemente durch den Prozessor 901 oder den Hilfscontroller 919 implementiert sein. Als ein Beispiel kann ein Modul, das einen Teil (zum Beispiel den BB-Prozessor 913) oder alle der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 912, des Prozessors 901 und/oder des Hilfscontrollers 919 umfasst, im Smartphone 900 montiert sein, und das eine oder die mehreren Bestandselemente können durch das Modul implementiert sein. In diesem Fall kann das Modul ein Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren (d. h. ein Programm zum Veranlassen des Prozessors zum Ausführen von Operationen des einen oder der mehreren Bestandselemente), speichern und das Programm ausführen. Als ein anderes Beispiel kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, im Smartphone 900 installiert sein, und die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 912 (zum Beispiel der BB-Prozessor 913), der Prozessor 901 und/oder der Hilfscontroller 919 können das Programm ausführen. Wie bereits erwähnt, kann das Smartphone 900 oder das Modul als eine Vorrichtung vorgesehen sein, die das eine oder die mehreren zuvor beschriebenen Bestandselemente umfasst, und es kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als der eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, vorgesehen sein. Außerdem kann ein lesbares Aufzeichnungsmedium vorgesehen sein, in dem das Programm aufgezeichnet ist.

Im Smartphone 900, das in 25 veranschaulicht ist, zum Beispiel kann die drahtlose Kommunikationseinheit 220, die zuvor unter Bezugnahme auf 13 beschrieben wurde, in der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 912 (zum Beispiel der HF-Schaltung 914) installiert sein. Ferner kann die Antenneneinheit 210 auf der Antenne 916 montiert sein. Ferner kann die Speichereinheit 230 im Arbeitsspeicher 902 montiert sein.

(Zweites Anwendungsbeispiel)

26 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer schematischen Konfiguration einer Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 veranschaulicht, auf welche die Technologie der vorliegenden Offenbarung angewendet werden kann. Die Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 umfasst einen Prozessor 921, einen Speicher 922, ein GPS (globales Positionsbestimmungssystem)-Modul 924, einen Sensor 925, eine Datenschnittstelle 926, eine Inhaltswiedergabevorrichtung 927, eine Speichermedienschnittstelle 928, eine Eingabevorrichtung 929, eine Anzeigevorrichtung 930, einen Lautsprecher 931, eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933, einen oder mehrere Antennenschalter 936, eine oder mehrere Antennen 937 und eine Batterie 938.

Der Prozessor 921 kann zum Beispiel eine CPU oder ein SoC sein und steuert eine Navigationsfunktion und eine andere Funktion der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920. Der Speicher 922 umfasst RAM und ROM und speichert ein Programm, das vom Prozessor 921 ausgeführt wird, und Daten.

Das GPS-Modul 924 verwendet GPS-Signale, die von einem GPS-Satelliten empfangen werden, zum Messen einer Position (beispielsweise Breitengrad, Längengrad und Höhe) der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920. Der Sensor 925 kann eine Gruppe von Sensoren, wie beispielsweise einen Gyrosensor, einen geomagnetischen Sensor und einen Luftdrucksensor, umfassen. Die Datenschnittstelle 926 ist zum Beispiel über ein Endgerät, das nicht dargestellt ist, mit einem fahrzeuginternen Netzwerk 941 verbunden und erlangt Daten, die durch das Fahrzeug erzeugt werden, wie beispielsweise Fahrzeuggeschwindigkeitsdaten.

Die Inhaltswiedergabevorrichtung 927 reproduziert Inhalt, der auf einem Speichermedium (beispielsweise einer CD und einer DVD) gespeichert ist, das in die Speichermedienschnittstelle 928 eingeführt wird. Die Eingabevorrichtung 929 umfasst zum Beispiel einen Berührungssensor, der zum Erkennen von Berührung eines Bildschirms der Anzeigevorrichtung 930 konfiguriert ist, eine Taste oder einen Schalter und empfängt eine Operation oder eine Information, die von einem Benutzer eingegeben wird. Die Anzeigevorrichtung 930 umfasst einen Bildschirm, wie beispielsweise eine LCD- oder eine OLED-Anzeige, und zeigt ein Bild der Navigationsfunktion oder des Inhalts an, der reproduziert wird. Der Lautsprecher 931 gibt Ton der Navigationsfunktion oder des Inhalts aus, der reproduziert wird

Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 unterstützt ein beliebiges Zellularkommunikationsschema, wie beispielsweise LTE und LTE-Advanced, und führt drahtlose Kommunikation durch. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 kann zum Beispiel typischerweise einen BB-Prozessor 934 und eine HF-Schaltung 935 umfassen. Der BB-Prozessor 934 kann zum Beispiel Codieren/Decodieren, Modulieren/Demodulieren und Multiplexen/Demultiplexen durchführen und führt verschiedene Arten von Signalverarbeitung für drahtlose Kommunikation durch. Indessen kann die HF-Schaltung 935 zum Beispiel einen Mischer, ein Filter und einen Verstärker umfassen und sendet und empfängt Funksignale über die Antenne 937. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 kann ein Chipmodul sein, das den BB-Prozessor 934 und die HF-Schaltung 935 darauf integriert aufweist. Die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 kann die mehreren BB-Prozessoren 934 und die mehreren HF-Schaltungen 935 umfassen, wie in 26 dargestellt. Obwohl 26 das Beispiel veranschaulicht, in dem die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 die mehreren BB-Prozessoren 934 und die mehreren HF-Schaltungen 935 umfasst, kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 auch nur einen einzigen BB-Prozessor 934 und eine einzige HF-Schaltung 935 umfassen.

Außerdem kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 zusätzlich zu einem Zellularkommunikationsschema einen anderen Typ von Drahtloskommunikationsschema, wie beispielsweise ein Kurzstrecken-Drahtloskommunikationsschema, ein Nahfeld-Kommunikationsschema und ein Drahtlos-LAN-Schema, unterstützen. In diesem Fall kann die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 den BB-Prozessor 934 und die HF-Schaltung 935 für jedes Drahtloskommunikationsschema umfassen.

Jeder der Antennenschalter 936 schaltet Verbindungsziele der Antennen 937 zwischen mehreren Schaltungen um (wie beispielsweise Schaltungen für verschiedene Drahtloskommunikationsschemata), die in der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 933 enthalten sind.

Jede der Antennen 937 umfasst ein einziges Antennenelement oder mehrere Antennenelemente (beispielsweise mehrere Antennenelemente, die in einer MIMO-Antenne enthalten sind) und wird für die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 zum Senden und Empfangen von Funksignalen verwendet. Die Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 kann die mehreren Antennen 937 umfassen, wie in 26 veranschaulicht. Obwohl 26 das Beispiel veranschaulicht, in dem die Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 die mehreren Antennen 937 umfasst, kann die Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 auch nur eine einzige Antenne 937 umfassen.

Außerdem kann die Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 die Antenne 937 für jedes Drahtloskommunikationsschema umfassen. In diesem Fall können die Antennenschalter 936 aus der Konfiguration der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 weggelassen werden.

Die Batterie 938 versorgt Blöcke der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 über Zuleitungen, die in der Figur teilweise als gestrichelte Linien dargestellt sind, mit Leistung, wie in 26 veranschaulicht. Die Batterie 938 akkumuliert Leistung, die vom Fahrzeug zugeführt wird.

In der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920, die in 26 veranschaulicht ist, können ein oder mehrere Bestandselemente, die in der Verarbeitungseinheit 240 enthalten sind (die Erlangungseinheit 241 und/oder die Kommunikationsverarbeitungseinheit 243), die unter Bezugnahme auf 13 beschrieben wurde, durch die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 implementiert sein. Alternativ können wenigstens einige dieser Bestandselemente durch den Prozessor 921 implementiert sein. Als ein Beispiel kann ein Modul, das einen Teil (zum Beispiel den BB-Prozessor 934) oder alle der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 933 und/oder des Prozessors 921 umfasst, in der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 montiert sein, und das eine oder die mehreren Bestandselemente können durch das Modul implementiert sein. In diesem Fall kann das Modul ein Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren (d. h. ein Programm zum Veranlassen des Prozessors zum Ausführen von Operationen des einen oder der mehreren Bestandselemente), speichern und das Programm ausführen. Als ein anderes Beispiel kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als das eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, in der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 installiert sein, und die drahtlose Kommunikationsschnittstelle 933 (zum Beispiel der BB-Prozessor 934) und/oder der Prozessor 921 können das Programm ausführen. Wie bereits erwähnt, kann die Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920 oder das Modul als eine Vorrichtung vorgesehen sein, die das eine oder die mehreren zuvor beschriebenen Bestandselemente umfasst, und es kann das Programm zum Veranlassen des Prozessors, als der eine oder die mehreren Bestandselemente zu fungieren, vorgesehen sein. Außerdem kann ein lesbares Aufzeichnungsmedium vorgesehen sein, in dem das Programm aufgezeichnet ist.

Ferner kann in der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920, die in 26 veranschaulicht ist, zum Beispiel die drahtlose Kommunikationseinheit 220, die zuvor unter Bezugnahme auf 13 beschrieben wurde, in der drahtlosen Kommunikationsschnittstelle 933 (zum Beispiel der HF-Schaltung 935) installiert sein. Ferner kann die Antenneneinheit 210 auf der Antenne 937 montiert sein. Ferner kann die Speichereinheit 230 im Speicher 922 montiert sein.

Die Technologie der vorliegenden Offenbarung kann auch als ein fahrzeuginternes System (oder ein Fahrzeug) 940 implementiert sein, das einen oder mehrere Blöcke der Fahrzeugnavigationsvorrichtung 920, des fahrzeuginternen Netzwerks 941 und eines Fahrzeugmoduls 942 umfasst. Mit anderen Worten kann das fahrzeuginterne System (oder ein Fahrzeug) 940 mit einer Vorrichtung versehen sein, welche die Erlangungseinheit 241 und/oder die Kommunikationsverarbeitungseinheit 243 umfasst. Das Fahrzeugmodul 942 erzeugt Fahrzeugdaten, wie beispielsweise Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl und Probleminformationen, und gibt die erzeugten Daten an das fahrzeuginterne Netzwerk 941 aus.

«5. Schlussfolgerung»

Vorstehend wurde eine Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 1 bis 26 ausführlich beschrieben. Wie bereits erwähnt, sendet der eNodeB 100 per Broadcast die Fähigkeitsinformationen des MEC-Servers 300, der im EPS installiert ist, und stellt unter Verwendung der Systeminformationen Inhalt für die Endgerätevorrichtung 200 bereit. Demgemäß kann die Endgerätevorrichtung 200 Daten unter Verwendung eines geeigneten Trägers auf den MEC-Server 300 hochladen, und der MEC-Server 300 kann die hochgeladenen Daten in geeigneter Weise zwischenspeichern. Genauer gesagt, kann die Endgerätevorrichtung 200 Daten unter Verwendung des ersten Trägers hochladen, dem die Identifizierungsinformationen zugewiesen sind, die dem Zweck entsprechen. Ferner führt der eNodeB 100 die Trägerzuordnung auf der Basis der Identifizierungsinformationen des Trägers durch, so dass es möglich ist, die hochgeladenen Daten an den geeigneten MEC-Server 300 zu übermitteln.

Die bevorzugte(n) Ausführungsform(en) der vorliegenden Offenbarung wurde(n) vorstehend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, obwohl die vorliegende Offenbarung nicht auf die vorstehenden Beispiele beschränkt ist. Ein Fachmann kann verschiedene Änderungen und Modifikationen innerhalb des Schutzbereichs der angehängten Ansprüche erkennen, und es versteht sich, dass sie natürlich in den technischen Schutzbereich der vorliegenden Offenbarung fallen.

Zum Beispiel führt in der vorstehenden Ausführungsform der eNodeB die Trägerzuordnung durch, aber die vorliegende Technik ist nicht darauf beschränkt. Falls zum Beispiel der MEC-Server im S-GW installiert ist, wie in 4 veranschaulicht, kann das S-GW die Trägerzuordnung durchführen. In diesem Fall ist die Verarbeitungseinheit 150 im S-GW enthalten. Das Gleiche gilt für jede andere Instanz als das S-GW.

Ferner wurde in der vorstehenden Ausführungsform eine Beziehung zwischen der Prozedur zum Aufbauen des ersten Trägers und des zweiten Trägers und der Prozedur des Aufbauens des Trägers zwischen dem eNodeB 100 und dem MEC-Server 300 nicht spezifisch erwähnt. Diese Prozeduren können integral oder separat durchgeführt werden. Im ersteren Fall wird in der ersten Prozedur der Träger zum Übermitteln von Daten vom eNodeB 100 an den MEC-Server 300 aufgebaut. Es versteht sich, dass in diesem Fall dieser Träger zum Übermitteln von Daten vom eNodeB 100 an den MEC-Server 300 auch im ersten Träger enthalten ist. Ferner wird in der zweiten Prozedur der Träger zum Übermitteln von Daten vom MEC-Server 300 an den eNodeB 100 aufgebaut. Es versteht sich, dass in diesem Fall dieser Träger zum Übermitteln von Daten vom MEC-Server 300 an den eNodeB 100 auch im zweiten Träger enthalten ist. Dagegen wird im letzteren Fall der Träger zum Übermitteln von Daten vom eNodeB 100 an den MEC-Server 300 zu einem beliebigen Zeitpunkt vor oder nach der ersten Prozedur aufgebaut. Ferner wird der Träger zum Übermitteln von Daten vom MEC-Server 300 an den eNodeB 100 zu einem beliebigen Zeitpunkt vor oder nach der zweiten Prozedur aufgebaut.

Ferner wurde in den vorstehenden Ausführungsformen in erster Linie der Zwischenspeicher des UL-Datenflusses beschrieben, aber ähnliche Techniken können auch im Zwischenspeicher des DL-Datenflusses bereitgestellt werden.

Es ist zu erwähnen, dass die Prozesse, die in dieser Spezifikation unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm und das Ablaufdiagramm beschrieben sind, nicht in der im Flussdiagramm dargestellten Reihenfolge ausgeführt werden müssen. Einige Prozessschritte können parallel ausgeführt werden. Ferner können einige von zusätzlichen Schritten übernommen werden, oder einige Prozessschritte können weggelassen werden.

Ferner sind die in dieser Spezifikation beschriebenen Wirkungen lediglich veranschaulichende und beispielhafte Wirkungen und nicht einschränkend. Das heißt, die Technologie gemäß der vorliegenden Offenbarung kann mit den oder anstelle der vorstehenden Wirkungen andere Wirkungen erzielen, die für einen Fachmann aus der Beschreibung dieser Spezifikation ersichtlich sind.

Außerdem kann die vorliegende Technologie auch folgendermaßen konfiguriert sein.

  • (1)
    Vorrichtung, umfassend:
    • eine Verarbeitungseinheit, die zum Senden von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers per Broadcast durch Verwenden von Systeminformationen konfiguriert ist, wobei der Anwendungsserver in einem evolvierten Paketsystem (EPS) installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.
  • (2)
    Vorrichtung nach (1), wobei der Anwendungsserver zum Speichern von Informationen in der Lage ist, die von der Endgerätevorrichtung in einer Uplink-Richtung gesendet werden.
  • (3)
    Vorrichtung nach (1) oder (2), wobei die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die einen Zweck von Informationen angeben, die im Anwendungsserver gespeichert sind.
  • (4)
    Vorrichtung nach (3), wobei der Zweck Übertragung vom Anwendungsserver in der Uplink-Richtung ist.
  • (5)
    Vorrichtung nach (3) oder (4), wobei der Zweck Übertragung vom Anwendungsserver in der Downlink-Richtung ist.
  • (6)
    Vorrichtung nach einem von (1) bis (5), wobei die Fähigkeitsinformationen Informationen umfassen, die einen Offenlegungsbereich angeben.
  • (7)
    Vorrichtung nach einem von (1) bis (6), wobei die Verarbeitungseinheit eine erste Prozedur zum Aufbauen eines ersten Trägers zum Erlangen von Informationen, die im Anwendungsserver gespeichert werden sollen, von der Endgerätevorrichtung durchführt.
  • (8)
    Vorrichtung nach (7), wobei der erste Träger für jeden Zweck der Informationen aufgebaut wird, die im Anwendungsserver gespeichert werden sollen.
  • (9)
    Vorrichtung nach (8), wobei in der ersten Prozedur Informationen, die einen Zweck von Informationen angeben, die unter Verwendung des ersten Trägers gesendet werden sollen, von der Endgerätevorrichtung gesendet werden.
  • (10)
    Vorrichtung nach (9), wobei die Informationen, die den Zweck angeben, in einer Anschlussanforderung enthalten sind.
  • (11)
    Vorrichtung nach einem von (8) bis (10), wobei die Verarbeitungseinheit den Anwendungsserver eines Übermittlungsziels der von der Endgerätevorrichtung erlangten Informationen auf einer Basis von Identifizierungsinformationen des ersten Trägers wechselt.
  • (12)
    Vorrichtung nach (11), wobei die Identifizierungsinformationen des ersten Trägers mit dem Zweck assoziiert sind.
  • (13)
    Vorrichtung nach einem von (7) bis (12), wobei die Verarbeitungseinheit eine zweite Prozedur zum Aufbauen eines zweiten Trägers zum Übermitteln der Informationen durchführt, die im Anwendungsserver gespeichert sind.
  • (14)
    Vorrichtung nach (13), wobei die Verarbeitungseinheit die erste Prozedur und die zweite Prozedur in einem Intervall durchführt.
  • (15)
    Vorrichtung, umfassend:
    • eine Verarbeitungseinheit, die so konfiguriert ist, dass sie Daten auf einer Basis von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers sendet, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.
  • (16)
    Vorrichtung, die in einem EPS installiert werden soll, wobei die Vorrichtung umfasst:
    • eine Verarbeitungseinheit, die zum Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung konfiguriert ist; und
    • eine Meldeeinheit, die so konfiguriert ist, dass sie eigene Fähigkeitsinformationen, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, an eine Basisstation meldet.
  • (17)
    Verfahren umfassend:
    • Senden von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers durch einen Prozessor per Broadcast durch Verwenden von Systeminformationen, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.
  • (18)
    Verfahren umfassend:
    • Senden von Daten durch einen Prozessor auf einer Basis von Fähigkeitsinformationen eines Anwendungsservers, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, wobei der Anwendungsserver in einem EPS installiert und so konfiguriert ist, dass er Inhalt für eine Endgerätevorrichtung bereitstellt oder Inhalt von der Endgerätevorrichtung erlangt.
  • (19)
    Verfahren, das in einer Vorrichtung ausgeführt werden soll, die in einem EPS installiert ist, wobei das Verfahren umfasst:
    • Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung; und
    • Melden eigener Fähigkeitsinformationen, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, an eine Basisstation.
  • (20)
    Programm, das einen Computer, der in einem EPS installiert ist, veranlasst zu fungieren als:
    • eine Verarbeitungseinheit, die zum Bereitstellen von Inhalt für eine Endgerätevorrichtung oder Erlangen von Inhalt von der Endgerätevorrichtung konfiguriert ist; und
    • eine Meldeeinheit, die so konfiguriert ist, dass sie eigene Fähigkeitsinformationen, die unter Verwendung von Systeminformationen per Broadcast gesendet werden, an eine Basisstation meldet.

Bezugszeichenliste

1
System
40
Kernnetzwerk
50
Paketdatennetzwerk
60
Anwendungsserver
100
drahtlose Kommunikationsvorrichtung, Basisstation, eNodeB
110
Antenneneinheit
120
drahtlose Kommunikationseinheit
130
Netzwerkkommunikationseinheit
140
Speichereinheit
150
Verarbeitungseinheit
151
Meldeeinheit
153
Kommunikationsverarbeitungseinheit
200
Endgerätevorrichtung, UE
210
Antenneneinheit
220
drahtlose Kommunikationseinheit
230
Speichereinheit
240
Verarbeitungseinheit
241
Erlangungseinheit
243
Kommunikationsverarbeitungseinheit
300
Server
310
Kommunikationseinheit
320
Speichereinheit
330
Verarbeitungseinheit
331
Meldeeinheit
333
Inhaltsverarbeitungseinheit