Title:
Steuervorrichtung, Steuerverfahren und Programm
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

[Aufgabe] Bereitstellen einer Steuervorrichtung, eines Steuerverfahrens und eines Programms, die in der Lage sind, einen Prozess auszuführen, der sich für einen Näherungszustand eines Auges bezüglich eines Suchers eignet, und eines Betätigungszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts.
[Lösung] Die Steuervorrichtung weist eine Prozesssteuereinheit auf, die einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und eine Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts ausführt. embedded image





Inventors:
Iwase, Ayako (Tokyo, JP)
Hiro, Daisuke (Tokyo, JP)
Takaoka, Lyo (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112016005248T
Publication Date:
08/16/2018
Filing Date:
09/01/2016
Assignee:
Sony Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:
G03B17/02; G03B7/26; G03B17/00; G03B17/18; G03B17/20; G06F3/0354; G06F3/041; H04N5/225
Attorney, Agent or Firm:
2SPL Patentanwälte PartG mbB Schuler Schacht Platzer Lehmann, 81373, München, DE
Claims:
Steuervorrichtung, umfassend:
eine Prozesssteuereinheit, die einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und einer Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts ausführt.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Betriebszustand durch eine Kombination aus einer Anzahl von Berührungsvorgängen unterschieden wird, die gleichzeitig bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts durchgeführt werden.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Betriebszustand gemäß einer Berührungsposition bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts unterschieden wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Betriebszustand danach unterschieden wird, in welchem Gebiet sich die Berührungsposition befindet, unter mehreren im Voraus in dem Betriebsanzeigeabschnitt eingestellten Gebieten.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Betriebszustand weiterhin durch einen Gestenvorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts unterschieden wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 5, wobei der Gestenvorgang einen Wischvorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts aufweist.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Prozesssteuereinheit einen Prozess betreffend das Aufnehmen gemäß dem Betriebszustand in einem Fall durchführt, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers detektiert wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der einen Aufnahmeparameter ändert.

Steuervorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der bewirkt, dass der Sucher eine Führungsanzeige zum Bestimmen eines Aufbaus oder Einstellinformationen betreffend das Aufnehmen anzeigt.

Steuervorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der eine Änderung auf eine Art bewirkt, in der ein Teilgebiet, das um eine Position zentriert ist, wo ein Gegenstand scharf gestellt ist, angezeigt wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der bewirkt, dass der Sucher ein Bild unmittelbar nach dem Aufnehmen anzeigt.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Prozesssteuereinheit die Ausführung eines Prozesses betreffend das Aufnehmen gemäß dem Betriebszustand in einem Fall steuert, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Prozesssteuereinheit die Ausführung eines Prozesses betreffend das Wiedergeben eines Bilds gemäß dem Betriebszustand in einem Fall steuert, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Prozesssteuereinheit einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds in einem Fall ausführt, wo ein vorbestimmter Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts detektiert wird und eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Prozesssteuereinheit einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds in einem Fall nicht durchführt, wo der vorbestimmte Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts detektiert wird und eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers detektiert wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei, wenn ein vorbestimmter Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts detektiert wird, die Prozesssteuereinheit einen gleichen Prozess in einem Fall durchführt, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird, und einem Fall, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers detektiert wird.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Prozesssteuereinheit weiterhin den Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis einer Detektion eines Vorgangs bezüglich eines Berührungsvorgangsabschnitts auf einem äußeren Umfangsabschnitt einer Aufnahmelinse ausführt.

Steuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Prozesssteuereinheit weiterhin den Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis der Detektion eines Drückens eines an einer Aufnahmevorrichtung vorgesehenen Betätigungsknopfs durchführt.

Steuerverfahren, umfassend:
Ausführen eines Prozesses betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und eine Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts.

Programm, um zu bewirken, dass ein Computer als eine Prozesssteuereinheit fungiert, die einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und eine Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts durchführt.

Description:
Erfindungsgebiet

Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Steuervorrichtung, ein Steuerverfahren und ein Programm.

Allgemeiner Stand der Technik

In den jüngsten Jahren sind Digitalkameras, die mit Suchern wie etwa einem elektronischen Sucher (EVF - Electronic Viewfinder) ausgestattet sind, beliebt geworden. Mit einer derartigen Digitalkamera kann ein Benutzer den Aufbau eines aufgenommenen Bilds leicht bestimmen und den Fokus verstellen, indem er durch den Sucher blickt.

Zudem werden auch Digitalkameras, die mit Berührungsfeldern ausgestattet sind, entwickelt. Beispielsweise beschreibt die Patentliteratur 1 eine Technologie, die bewirkt, dass eine Live-Ansicht auf einem hinteren Anzeigeabschnitt in einem Fall angezeigt wird, wo ein Benutzer sein Auge nicht nahe an den Sucher bringt, und bewirkt, dass eine Live-Ansicht auf einem Anzeigeschirm des Suchers in einem Fall angezeigt wird, wenn der Benutzer sein Auge nahe an den Sucher bringt. Außerdem beschreibt Patentliteratur 2 eine Technologie, die einem Benutzer ermöglicht, Betriebsarten oder dergleichen umzuschalten, indem auf einer hinteren Anzeige ein Symbol berührt wird, während er durch den Sucher schaut.

EntgegenhaltungslistePatentliteratur

  • Patentliteratur 1: JP 2014-38195A
  • Patentliteratur 2: JP 2014-161066A

Offenbarung der ErfindungTechnisches Problem

Mit der in Patentliteratur 2 beschriebenen Technologie wird jedoch auf der hinteren Anzeige der gleiche Anzeigeschirm ungeachtet dessen angezeigt, ob der Benutzer sein Auge nahe an den Sucher bringt. Das heißt, mit der in Patentliteratur 2 beschriebenen Technologie ist es nicht möglich zu bewirken, dass der Prozess gemäß dem, ob der Benutzer sein Auge nahe an den Sucher bringt, unterschiedlich ausgeführt wird.

Die vorliegende Offenbarung schlägt deshalb eine neuartige und verbesserte Steuervorrichtung, ein neuartiges und verbessertes Steuerverfahren und Programm vor, die in der Lage sind, einen Prozess auszuführen, der für einen Näherungszustand eines Auges bezüglich eines Suchers und einen Betriebszustand bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts geeignet ist.

Lösung des Problems

Gemäß der vorliegenden Offenbarung wird eine Steuerung bereitgestellt, die Folgendes aufweist: eine Prozesssteuereinheit, die einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und eine Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts ausführt.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung ein Steuerverfahren bereitgestellt, das Folgendes aufweist: Ausführen eines Prozesses betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und einer Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts.

Außerdem wird gemäß der vorliegenden Offenbarung ein Programm zum Bewirken bereitgestellt, dass ein Computer als eine Prozesssteuereinheit fungiert, die einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis durchführt, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und einer Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts.

Vorteilhafte Effekte der Erfindung

Gemäß der vorliegenden Offenbarung, wie oben beschrieben, ist es möglich, einen Prozess auszuführen, der sich für einen Näherungszustand eines Auges bezüglich eines Suchers und eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts eignet. Man beachte, dass die hier beschriebenen Effekte nicht notwendigerweise beschränkt sind und es sich dabei um beliebige der in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Effekte handeln kann.

Figurenliste

  • [1] 1 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Benutzer darstellt, der unter Verwendung einer Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung aufnimmt.
  • [2] 2 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Arbeitsflusses betreffend das Aufnehmen und Wiedergeben darstellt.
  • [3] 3 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel eines Arbeitsflusses betreffend das Aufnehmen und Wiedergeben darstellt.
  • [4] 4 ist ein Funktionsblockdiagramm, das die interne Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß der Ausführungsform darstellt.
  • [5] 5 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel von Näherungszuständen eines Auges bezüglich eines EVF 122 gemäß der Ausführungsform darstellt.
  • [6] 6 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel des Unterscheidens eines Berührungszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts 126 gemäß der Ausführungsform darstellt.
  • [7] 7 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel darstellt, in dem der Betriebsanzeigeabschnitt 126 in vier Gebiete gemäß der Ausführungsform unterteilt ist.
  • [8] 8 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel einer Berührungsgeste durch einen Benutzer bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 gemäß der Ausführungsform darstellt.
  • [9] 9 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel einer Prozessassoziation gemäß einem Anwendungsbeispiel 1 der Ausführungsform darstellt.
  • [10] 10 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel einer Prozessassoziation gemäß einem Anwendungsbeispiel 2 der Ausführungsform darstellt.
  • [11] 11 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel einer Prozessassoziation gemäß einem Anwendungsbeispiel 3 der Ausführungsform darstellt.
  • [12] 12 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb gemäß der Ausführungsform darstellt.
  • [13] 13 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Benutzer darstellt, der einen Berührungsbetätigungsabschnitt 130 gemäß einem praktischen Verwendungsbeispiel 1 der Ausführungsform bedient.
  • [14] 14 ist ein Funktionsblockdiagramm, das die interne Konfiguration einer Aufnahmevorrichtung 10-2 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 darstellt.
  • [15] 15 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel einer Prozessassoziation gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 darstellt.
  • [16] 16 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel des äußeren Aussehens einer Aufnahmevorrichtung 10-3 gemäß einem praktischen Verwendungsbeispiel 2 der Ausführungsform darstellt.
  • [17] 17 ist ein Funktionsblockdiagramm, das die interne Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-3 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 darstellt.
  • [18] 18 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel einer Prozessassoziation gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 darstellt.
  • [19] 19 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Konfigurationsbeispiel eines Steuersystems gemäß einem modifizierten Beispiel der vorliegenden Offenbarung darstellt.

Betriebsart(en) zum Ausführen der Erfindung

Im Folgenden werden eine oder mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben. Man beachte, dass in dieser Patentschrift und den beigefügten Zeichnungen Strukturelemente mit im Wesentlichen der gleichen Funktion und Struktur mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind und eine wiederholte Erläuterung dieser Strukturelemente weggelassen worden ist.

Außerdem können in der vorliegenden Patentschrift und den vorliegenden Zeichnungen mehrere konstituierende Elemente mit im Wesentlichen der gleichen Funktionskonfiguration durch Hinzufügen eines anderen Buchstabens des Alphabets hinter der gleichen Bezugszahl unterschieden werden. Beispielsweise werden mehrere Komponenten mit im Wesentlichen der gleichen Funktionskonfiguration voneinander, wie notwendig, unterschieden, wie der Betätigungsknopf 132a und der Betätigungsknopf 132b. In Fällen jedoch, wo keine bestimmte Notwendigkeit besteht, unter jedem von mehreren konstituierenden Elementen mit im Wesentlichen der gleichen Funktionskonfiguration zu unterscheiden, wird nur die gleiche Bezugszahl verwendet. Beispielsweise werden in einem Fall, wo keine bestimmte Notwendigkeit zum Unterscheiden zwischen dem Betätigungsknopf 132a und dem Betätigungsknopf 132b besteht, die Betätigungsknöpfe einfach als Betätigungsknöpfe 132 bezeichnet.

Außerdem werden die „Betriebsart(en) zum Ausführen der Erfindung“ in der folgenden Reihenfolge beschrieben.

  1. 1. Grundlegende Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-1
  2. 2. Detaillierte Beschreibung der Ausführungsform
  3. 3. Praktische Verwendungsbeispiele
  4. 4. Modifizierte Beispiele

«1. Grundlegende Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-1»<Grundlegende Konfiguration>

Zuerst wird die grundlegende Konfiguration einer Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Benutzer darstellt, der unter Verwendung der Aufnahmevorrichtung 10-1 aufnimmt.

Die Aufnahmevorrichtung 10-1 ist ein Beispiel der Steuervorrichtung der vorliegenden Offenbarung. Diese Aufnahmevorrichtung 10-1 ist eine Vorrichtung zum Aufnehmen eines Bilds einer äußeren Umgebung oder des Wiedergebens eines Bilds, das aufgenommen worden ist. Hier ist das Aufnehmen das tatsächliche Aufzeichnen eines Bilds oder Anzeigen eines Monitorbilds.

Außerdem weist die Aufnahmevorrichtung 10-1 einen Sucher auf. Hier ist der Sucher ein Betrachtungsfenster zum Bestimmen des Aufbaus vor dem Aufnehmen und zum Fokussieren, indem beispielsweise der Benutzer sein Auge nahe an den Sucher bringt (dies kann im Folgenden auch als „Hindurchblicken“ bezeichnet werden). Beispielsweise ist, wie in 1 dargestellt, der Sucher ein EVF 122. Der EVF 122 zeigt Bildinformationen an, die durch ein nicht gezeigtes Bildgebungselement erfasst werden, das in der Aufnahmevorrichtung 10-1 beinhaltet ist.

Der Sucher ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt und kann auch ein optischer Sucher sein. Man beachte, dass im Folgenden eine Beschreibung erfolgt, die sich auf ein Beispiel konzentriert, in dem der (in der Aufnahmevorrichtung 10-1 vorgesehene) Sucher der EVF 122 ist.

Außerdem weist die Aufnahmevorrichtung 10-1 beispielsweise einen Betriebsanzeigeabschnitt 126 auf einer Rückseite eines Gehäuses auf. Dieser Betriebsanzeigeabschnitt 126 fungiert als ein Anzeigeabschnitt, der eine Vielzahl an Arten von Informationen wie etwa ein Bild anzeigt, das aufgenommen ist, und ein Betätigungsabschnitt, der eine Betätigung durch den Benutzer detektiert. Die Funktion des Anzeigeabschnitts wird beispielsweise durch eine Flüssigkristallanzeige (LCD) -Vorrichtung oder eine OLED (Organic Light Emitting Diode) - Vorrichtung oder dergleichen realisiert. Außerdem wird die Funktion des Betätigungsabschnitts beispielsweise durch ein Berührungsfeld realisiert.

<Hintergrund>

Übrigens sind in der Vergangenheit mit einem EVF ausgestattete Digitalkameras üblich geworden. Hier wird ein Beispiel für einen Arbeitsfluss betreffend das Aufnehmen und Wiedergeben unter Verwendung einer wohlbekannten Digitalkamera unter Bezugnahme auf 2 und 3 beschrieben, um die Charakteristika der vorliegenden Offenbarung klar darzustellen.

Wie in 2 dargestellt, stellt zuerst der Benutzer die Aufnahmeeinstellungen an dem Aufnahmeort ein (S901). Dann drückt der Benutzer in einem Fall, wenn der Benutzer den Inhalt der eingestellten Aufnahmeeinstellungen prüft (S903: Ja) einen vorbestimmten Knopf an der Digitalkamera, als Beispiel. Die Digitalkamera zeigt dann die eingestellten Aufnahmeinformationen auf einer hinteren Anzeige der Digitalkamera an (S905). Falls der Benutzer dann aufzunehmen wünscht (S907: Ja), führt der Benutzer durch Blicken durch den EVF die Bildeinstellung durch (S909).

Wenn dann ein Auslöserknopf halb heruntergedrückt wird, beispielsweise durch den Benutzer, führt die Digitalkamera einen Fokussierungsprozess durch (S911). Falls der Benutzer dann ein Teilgebiet vergrößern möchte, das auf der Position zentriert ist, wo der Gegenstand scharf eingestellt ist (im Folgenden kann dies als das Fokusgebiet bezeichnet werden) (S913: Ja), drückt der Benutzer einen Funktionsknopf, dem eine Vergrößerung des Fokusgebiets zugewiesen ist, als Beispiel. Die Digitalkamera vergrößert dann das Fokusgebiet und zeigt es an (S915).

Wenn der Auslöserknopf dann ganz heruntergedrückt wird, beispielsweise durch den Benutzer, führt die Digitalkamera die Aufnahme durch (S917).

Hier wird der Betrieb nach S917 unter Bezugnahme auf 3 beschrieben. Wie in 3 dargestellt, führt der Benutzer, falls der Benutzer das aufgenommene Bild nach S917 prüfen möchte (S921: Ja), einen vorbestimmten Vorgang durch zur Voranzeige des aufgenommenen Bilds. Die Digitalkamera zeigt dann das aufgenommene Bild in dem EVF im Voraus an (S923). Man beachte, dass, falls die Voranzeige im Voraus auf automatische Anzeige eingestellt ist, das aufgenommene Bild automatisch im EVF in S921 bis S923 vorangezeigt wird.

Falls der Benutzer dann nicht das aufgenommene Bild wiedergeben möchte (S925: Nein), wird der Vorgang in S901 wieder durchgeführt. Falls der Benutzer jedoch das aufgenommene Bild wiedergeben möchte (S925: Ja), drückt der Benutzer dann beispielsweise einen an der Digitalkamera vorgesehenen Wiedergabeknopf. Die Digitalkamera zeigt dann ein Bild an, das heißt, zeigt ein Bild auf der hinteren Anzeige an (S927). Falls der Benutzer dann das wiedergegebene Bild vergrößern möchte (S929: Ja), drückt der Benutzer beispielsweise einen an der Digitalkamera vorgesehenen Wiedergabevergrößerungsknopf. Die Digitalkamera vergrößert dann das wiedergegebene Bild und zeigt es an (S931). Falls der Benutzer dann bestimmt, dass das wiedergegebene Bild ein Bild ist, das gut aufgenommen wurde (S933: Ja), drückt der Benutzer beispielsweise einen an der Digitalkamera vorgesehenen Bewertungsknopf oder führt eine vorbestimmte Eingabe zum Abgeben einer Bewertung durch. Die Digitalkamera führt dann einen Bewertungsprozess bezüglich des wiedergegebenen Bilds durch (S935). Falls der Benutzer jedoch bestimmt, dass das wiedergegebene Bild ein Bild ist, das nicht gut aufgenommen wurde (S933: Nein), drückt der Benutzer beispielsweise einen an der Digitalkamera vorgesehenen Löschknopf. Die Digitalkamera löscht dann das wiedergegebene Bild (S937). Alternativ kann anstelle von S935 und S937 die Digitalkamera das wiedergegebene Bild zu einer anderen Vorrichtung wie etwa einem Personal Computer (PC) transferieren, mit dem die Digitalkamera verbunden ist, auf einer Basis einer Eingabe durch den Benutzer bezüglich der anderen Vorrichtung, als Beispiel. Der Benutzer kann dann auch eine Bewertung oder dergleichen an das transferierte Bild unter Verwendung der anderen Vorrichtung abgeben.

Nach S935 oder S937 endet dieser Arbeitsfluss, falls der Benutzer das Aufnehmen beenden möchte (S939: Ja).

[Identifikation des Problems]

Wie oben beschrieben ist als allgemeine Regel bei einer wohlbekannten Digitalkamera der zu drückende Knopf für jede Funktion verschieden. Deshalb muss der Benutzer verschiedene Knöpfe drücken, um gewünschte Funktionen auszuführen. Beispielsweise muss in S905, S915, S923, S927, S931 S935 und S937 in dem oben beschriebenen Arbeitsfluss der Benutzer möglicherweise in jedem Schritt einen anderen Knopf drücken.

Außerdem ist je nach der Anordnung der Knöpfe der Benutzer möglicherweise nicht in der Lage, den gewünschten Knopf zu drücken, ohne seinen Griff zu ändern. Infolgedessen ist es für den Benutzer schwierig, Vorgänge gemäß dem oben beschriebenen Arbeitsfluss flüssig auszuführen.

Deshalb wurde die Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform unter Berücksichtigung der obigen Situation geschaffen. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann der Benutzer einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds mit jeder Kombination frei assoziieren, ob sich ein Auge nahe an dem EVF 122 befindet, und den Berührungszustand bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126. Außerdem kann der Benutzer Vorgänge gemäß dem oben beschriebenen Arbeitsfluss leichter durchführen.

«2. Detaillierte Beschreibung der Ausführungsform»<Konfiguration>

Als Nächstes wird die Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ausführlich beschrieben. 4 ist ein Funktionsblockdiagramm, das die Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform darstellt. Wie in 4 dargestellt, weist die Aufnahmevorrichtung 10-1 eine Steuereinheit 100, einen Bildgebungsabschnitt 120, den EVF 122, einen Detektionsabschnitt 124, den Betriebsanzeigeabschnitt 126 und eine Ablageeinheit 128 auf. Man beachte, dass die Beschreibung von Inhalt, der die obige Beschreibung überlappt, unten entfällt.

[Steuereinheit 100]

Die Steuereinheit 100 steuert den Betrieb der Aufnahmevorrichtung 10-1 umfassend unter Verwendung von Hardware wie etwa einer zentralen Verarbeitungseinheit (CPU), eines Festwertspeichers (ROM) oder eines Direktzugriffsspeichers (RAM), als Beispiel, die in die Aufnahmevorrichtung 10-1 eingebaut sind. Außerdem besitzt, wie in 4 dargestellt, die Steuereinheit 100 eine Assoziationseinheit 102, eine Detektionsergebniserfassungseinheit 104 und eine Prozesssteuereinheit 106.

[Assoziationseinheit 102]

Die Assoziationseinheit 102 assoziiert eine Kombination daraus, ob sich ein Auge nahe dem EVF 122 befindet, und dem Betätigungszustand des Benutzers bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126, mit einem vorbestimmten Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf Basis einer Eingabe durch den Benutzer, als Beispiel. Dementsprechend kann der Benutzer jeden gewünschten Prozess mit jeder Kombination dessen, ob sich ein Auge nahe dem EVF 122 befindet, und dem Betätigungszustand des Benutzers bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 assoziieren. Hier ist der Betätigungszustand der Zustand eines Berührungsvorgangs bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 oder dem Zustand eines Näherungsvorgangs (eines Vorgangs auf Basis einer Bestimmung einer Nähe bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126). Man beachte, dass ein Beispiel, in dem der Betätigungszustand der Zustand eines Berührungsvorgangs ist, unten beschrieben wird.

5 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel von Zuständen der Nähe eines Auges bezüglich des EVF 122 darstellt. (A) in 5 veranschaulicht einen Fall, wo der Benutzer sein Auge nahe an den EVF 122 bringt, und (B) von 5 veranschaulicht einen Fall, wo der Benutzer sein Auge nicht nahe an den EVF 122 bringt.

Außerdem ist der Berührungszustand in vier oder mehr Arten unterteilt, je nach der Kombination der Anzahl von Berührungsoperationen, die gleichzeitig bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 durch jede von zwei Händen des Benutzers durchgeführt werden, als Beispiel. Beispielsweise ist, wie in 6 dargestellt, der Berührungszustand in einen Fall unterteilt, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt ((A) von 6), einen Fall, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt ((B) von 6), einen Fall, wo der Fall, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner linken Hand berührt ((C) von 6), und einen Fall, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit beiden Händen berührt ((D) von 6). Man beachte, dass in einem Fall, wo vier Berührungszustände definiert sind, die Anzahl an Kombinationen (ob sich ein Auge nahe an dem EVF 122 befindet und dem Berührungszustand) 8 beträgt (= 2×4).

Alternativ kann der Berührungszustand auch gemäß der Berührungsposition des Benutzers bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 unterschieden werden. Beispielsweise kann der Berührungszustand gemäß dem Gebiet unterschieden werden, in dem sich die Berührungsposition des Benutzers befindet, unter mehreren im Voraus in den Betriebsanzeigeabschnitt 126 eingestellten Gebieten. Beispielsweise ist in dem in 7 dargestellten Beispiel der Betriebsanzeigeabschnitt 126 in vier Gebiete unterteilt, und der Berührungszustand kann gemäß dem Gebiet, unter diesen vier Gebieten, unterschieden werden, in dem sich die Berührungsposition des Benutzers befindet.

Alternativ kann der Berührungszustand durch einen Gestenvorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 unterschieden werden. Beispielsweise kann der Berührungszustand durch die Art von Gestenoperation bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 unterschieden werden oder kann gemäß dem unterschieden werden, ob ein Gestenvorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 vorliegt. Hier weist ein Gestenvorgang beispielsweise einen Ziehvorgang, ein Schnipsen, ein Wischen, ein Kneifen oder ein Klopfen oder dergleichen bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 auf. Außerdem kann die Art des Gestenvorgangs weiterhin durch die zeitliche Länge unterschieden werden, während der der Vorgang andauert (z.B. ein langes Drücken), die Anzahl der Vorgänge oder die Höhe der Kraft der Berührung. Außerdem kann die Art des Gestenvorgangs weiterhin durch die Anzahl der für den Vorgang verwendeten Finger unterschieden werden. Beispielsweise werden ein Vorgang, in dem der Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit einem Daumen der rechten Hand von oben nach unten gewischt wird ((A) von 8) und ein Vorgang, in dem der Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit den Daumen von beiden Händen von oben nach unten gewischt wird ((B) von 8), wie in 8 dargestellt, als verschiedene Arten von Vorgängen unterschieden.

(Assoziationsbeispiele)

Hier wird ein Beispiel einer Assoziation durch die Assoziationseinheit 102 beschrieben. Beispielsweise kann ein Prozess bezüglich des Aufnehmens mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nahe an dem EVF 122 ist. Beispielsweise kann ein Prozess, der Aufnahmeparameter ändert, mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nahe an dem EVF 122 ist. Hier ist ein Prozess, der Aufnahmeparameter ändert, beispielsweise das Ausführen eines ND-Filters, Aktivieren oder Schalten eines Tiefpassfilters, Aktivieren einer Auto-HDR-Funktion, ein Prozess des Umschaltens zwischen Autofokus und manuellem Fokus, Ändern der Verschlusszeit, Verstellen der Blende, Ändern der ISO-Empfindlichkeit oder Verstellen des Weißausgleichs. Alternativ kann ein Prozess, der bewirkt, dass der EVF 122 ein Histogramm anzeigt, mit diesem Fall assoziiert werden.

Alternativ kann ein Prozess, der bewirkt, dass der EVF 122 eine Führungsanzeige zum Bestimmen des Aufbaus anzeigt, mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nahe an dem EVF 122 ist. Hier handelt es sich bei der Führungsanzeige beispielsweise um Gitterlinien oder eine Wasserwaage oder dergleichen. Gemäß diesen Assoziationsbeispielen kann der Benutzer leichter den Aufbau bestimmen, wenn er durch den EVF 122 blickt.

Alternativ kann ein Prozess, der eine Änderung in der Art und Weise bewirkt, wie das Fokusgebiet angezeigt wird, mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nahe an dem EVF 122 ist. Beispielsweise kann eine Aktivierung einer Peaking-Funktion (das heißt Anzeigen des Fokusgebiets, mit einer spezifischen Farbe oder dergleichen betont) oder das Vergrößern des Fokusgebiets oder dergleichen mit diesem Fall assoziiert werden. Gemäß diesen Assoziationsbeispielen kann ein Benutzer die Kamera beim Verwenden eines manuellen Fokus (oder Autofokus) leichter scharf stellen.

Alternativ kann ein Prozess, der bewirkt, dass der EVF 122 Einstellinformationen bezüglich einer Blendenvorschau anzeigt (d.h. Anzeigen eines mit einem eingestellten Blendenwert aufgenommenen Bilds vor dem Aufnehmen) oder das Aufnehmen mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nahe an dem EVF 122 ist. Hier weisen die eingestellten Informationen betreffend das Aufnehmen beispielsweise Informationen, wie etwa ob ein automatischer Blitz eingestellt ist, Einstellinformationen bezüglich eines Selbstauslösers, ob ein Autofokus eingestellt ist oder ob eine Gesichtserkennungsfunktion oder dergleichen eingestellt ist, auf. Gemäß diesen Assoziationsbeispielen kann der Benutzer Einstellinformationen betreffend das Aufnehmen prüfen, ohne einen speziellen Vorgang durchzuführen, sogar in einem Fall, wenn der Benutzer durch den EVF 122 blickt.

Alternativ kann ein Prozess, der eine Vorschau eines aufgenommenen Bilds in dem EVF 122 unmittelbar nach dem Aufnehmen liefert, mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nahe an dem EVF 122 ist.

Außerdem kann ein Prozess betreffend das Aufnehmen mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nicht nahe an dem EVF 122 ist. Beispielsweise können ein Prozess, der bewirkt, dass der Betriebsanzeigeabschnitt 126 Einstellinformationen betreffend das Aufnehmen anzeigt, ein Prozess, der eine Vorschau des aufgenommenen Bilds in dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 liefert, oder eine Live-Ansicht-Aufnahme (d.h. Aufnehmen, ohne dass der Benutzer durch den EVF 122 blickt) oder dergleichen mit einem Fall assoziiert werden, wo der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt.

Alternativ kann ein Prozess betreffend das Wiedergeben eines Bilds mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nicht nahe an dem EVF 122 ist. Beispielsweise können ein Prozess, der bewirkt, dass der Betriebsanzeigeabschnitt 126 ein Bild anzeigt, Ausführen einer Bewertung bezüglich eines wiedergegebenen Bilds, ein Prozess, der ein wiedergegebenes Bild löscht, oder ein Prozess, der ein aufgenommenes Bild zu einer anderen Vorrichtung wie etwa einem Smartphone transferiert, als Beispiel, und dergleichen, mit einem Fall assoziiert werden, in dem der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt.

Alternativ kann ein Prozess, der den Schirm des Betriebsanzeigeabschnitts 126 ausschaltet, mit einem Fall assoziiert werden, wo ein Auge nicht nahe an dem EVF 122 ist. Gemäß diesem Assoziationsbeispiel kann ein Stromverbrauch in Fällen unterdrückt werden, wie etwa, wenn der Benutzer aufhört, die Aufnahmevorrichtung 10-1 zu verwenden, als Beispiel. Außerdem ist es nicht länger notwendig, dass der Benutzer einen speziellen Vorgang durchführt, um den Schirm auszuschalten.

Alternativ wird bezüglich eines Falls, wo ein vorbestimmter Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 durchgeführt wird, ein vorbestimmter Prozess mit einem Fall assoziiert, wo sich ein Auge nicht nahe an dem EVF 122 befindet, es ist aber auch möglich, dass kein (keinerlei) Prozess mit einem Fall assoziiert ist, in dem ein Auge nahe an dem EVF 122 ist. Dieses Assoziationsbeispiel wird später unter Bezugnahme auf 9 beschrieben.

Alternativ kann der gleiche Prozess ungeachtet dessen, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, mit einem Fall assoziiert werden, wo ein vorbestimmter Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 durchgeführt wird. Dieses Assoziationsbeispiel wird später unter Bezugnahme auf 11 beschrieben.

- Berührungsposition

Alternativ kann eine Multi-Kamera-Steuerfunktion mit einem Fall assoziiert werden, wo der Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit einer der linken und rechten Hand berührt wird, als Beispiel. Beispielsweise kann eine Steuerung des Aufnehmens bezüglich einer anderen Aufnahmevorrichtung 10-1b, eine Steuerung der Übertragung von Daten wie etwa eines Bilds bezüglich der anderen Aufnahmevorrichtung 10-1b oder ein Prozess, der bewirkt, dass der Betriebsanzeigeabschnitt 126 ein von der anderen Aufnahmevorrichtung 10-1b empfangenes aufgenommenes Bild anzeigt, mit einem Fall assoziiert werden, wo der Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit einer der linken und rechten Hand berührt wird.

- Gestenvorgang

Alternativ kann ein Prozess, der ein wiedergegebenes Bild löscht, mit einem Vorgang des Wischens des Betriebsanzeigeabschnitts 126 von oben nach unten mit nur der rechten Hand assoziiert werden, wie in (A) von 8 dargestellt. Gemäß diesem Assoziationsbeispiel kann der Benutzer ein Bild intuitiv löschen. Außerdem kann ein Prozess, der eine Bewertung eines wiedergegebenen Bilds ausführt, mit einem Vorgang des Wischens des Betriebsanzeigeabschnitts 126 von oben nach unten mit beiden Händen assoziiert werden, wie in (B) von 8 dargestellt. Man beachte, dass diese Bewertung eine Bewertung sein kann, bei der eine höhere Note gegeben wird, wenn der Abstand des Wischens auf dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 zunimmt.

Alternativ kann ein Prozess, der das Fokusgebiet vergrößert und anzeigt, mit einem Fall assoziiert werden, wo eine obere Position auf dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 lange gedrückt wird, und ein Prozess, der das Fokusgebiet reduziert und anzeigt, kann mit einem Fall assoziiert werden, wo eine untere Position auf dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 lange gedrückt wird. Alternativ kann ein Prozess, der das Fokusgebiet vergrößert und anzeigt, mit einem Fall assoziiert werden, wo ein langes Drücken auf dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 durchgeführt wird, und der Vergrößerungsfaktor des Fokusgebiets kann so eingestellt werden, dass er sich gemäß der Berührungsposition ändert. Beispielsweise kann der Vergrößerungsfaktor des Fokusgebiets auf einen größeren Wert eingestellt werden, wenn die Berührungsposition höher wird.

Alternativ kann ein Prozess, der bewirkt, dass der Betriebsanzeigeabschnitt 126 ein Histogramm anzeigt, oder ein Prozess, der ein Gebiet nahe der Berührungsposition bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 vergrößert und anzeigt, mit einem Fall assoziiert werden, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 lange drückt.

Alternativ kann ein Prozess, der die Anzeige des Peaking (oder Gitterlinien oder dergleichen) gemäß der Dauer eines langen Drückens beendet, mit einem Fall assoziiert werden, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 lange drückt. Beispielsweise kann Peaking (oder Gitterlinien oder dergleichen) in einem Fall so eingestellt werden, dass es angezeigt wird, wenn die Dauer eines langen Drückens innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode ist, und Peaking (oder Gitterlinien oder dergleichen) können so eingestellt werden, dass sie in einem Fall automatisch verborgen werden, wo die Dauer eines langen Drückens die vorbestimmte Zeitperiode übersteigt. Gemäß diesem Einstellbeispiel kann der Benutzer das Peaking verbergen, ohne dass ein spezieller Vorgang durchgeführt werden muss, zum Beispiel das Bewegen einer Hand, um das Peaking, das vorübergehend angezeigt worden ist, zu verbergen.

(Speichern von Assoziationsbeziehungen)

Außerdem ist die Assoziationseinheit 102 in der Lage, die assoziierten Ergebnisse in der Ablageeinheit 128 zu speichern. Beispielsweise speichert die Assoziationseinheit 102 in der Ablageeinheit 128 alle Paare von Kombinationen dessen, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, und des Berührungszustands bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 und Identifikationsinformationen des assoziierten Prozesses.

[Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104]

Die Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104 erfasst von dem Detektionsabschnitt 124 Informationen dahingehend, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, was durch den Detektionsabschnitt 124 detektiert worden ist. Außerdem erfasst die Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104 von dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 das Detektionsergebnis des Berührungszustands bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126.

[Prozesssteuereinheit 106]

Die Prozesssteuereinheit 106 führt den Prozess aus, der mit dem Detektionsergebnis dessen, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, und dem Detektionsergebnis des Berührungszustands bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126, die durch die Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104 erfasst worden sind, assoziiert ist. Beispielsweise extrahiert die Prozesssteuereinheit 106 zuerst aus der Ablageeinheit 128 Identifikationsinformationen des Prozesses, der mit dem Detektionsergebnis dessen assoziiert ist, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, und dem detektierten Berührungszustand und die in der Ablageeinheit 128 gespeichert sind. Dann führt die Prozesssteuereinheit 106 den durch die extrahierten Identifikationsinformationen angezeigten Prozess aus.

Weiterhin kann die Prozesssteuereinheit 106 auch die Einstellbetriebsart des Betriebsanzeigeabschnitts 126 in Abhängigkeit davon ändern, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist. In einem Fall beispielsweise, wo ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, stellt die Prozesssteuereinheit 106 den Betriebsanzeigeabschnitt 126 auf die Berührungsfeld-Betriebsart ein. In dieser Berührungsfeld-Betriebsart wird der Schirm auf dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 angezeigt und eine Positionsbezeichnung durch den Berührungsvorgang ist eine Bezeichnung durch eine absolute Position. Außerdem stellt in einem Fall, wenn ein Auge nicht nahe an dem EVF 122 ist, die Prozesssteuereinheit 106 den Betriebsanzeigeabschnitt 126 auf die Berührungsblock-Betriebsart. In dieser Berührungsblock-Betriebsart ist im Grunde der Schirm auf dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 ausgeschaltet und die Positionsbezeichnung durch den Berührungsvorgang ist die Bezeichnung durch eine absolute Position. Man beachte, dass als ein modifiziertes Beispiel der Schirm auch in der Berührungsblock-Betriebsart auf dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 angezeigt werden kann.

[Bildgebungsabschnitt 120]

Der Bildgebungsabschnitt 120 nimmt ein Bild auf durch Ausbilden eines Außenbilds auf einer Registrierungsvorrichtung wie etwa einer ladungsgekoppelten Vorrichtung (CCD) oder einem komplementären Metalloxidhalbleiter (CMOS), als Beispiel, durch eine Linse.

[Detektionsabschnitt 124]

Der Detektionsabschnitt 124 detektiert den Benutzungszustand und dergleichen der Aufnahmevorrichtung 10-1 durch den Benutzer. Beispielsweise detektiert der Detektionsabschnitt 124, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, durch Verwenden von Infrarot oder dergleichen. Als ein Beispiel bestimmt der Detektionsabschnitt 124, dass ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, in einem Fall, wo ein Objekt nahe an dem EVF 122 durch einen Infrarotsensor detektiert wird. Das heißt, der Detektionsabschnitt 124 muss nicht bestimmen, ob das Objekt (das nahe an dem EVF 122 ist) ein Auge ist.

[Ablageeinheit 128]

Die Ablageeinheit 128 speichert verschiedene Arten von Daten und verschiedene Arten von Software. Beispielsweise speichert die Ablageeinheit 128 Informationen, die die Assoziationsergebnisse von der Assoziationseinheit 102 anzeigen.

Man beachte, dass die Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform nicht auf die oben beschriebene Konfiguration beschränkt ist. Beispielsweise muss der Detektionsabschnitt 124 nicht in der Aufnahmevorrichtung 10-1 in einem Fall umfasst sein, wo der EVF 122 selbst (anstelle des Detektionsabschnitts 124) detektieren kann, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist.

<Anwendungsbeispiele>

Bisher wurde die Konfiguration gemäß der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. Als Nächstes werden Anwendungsbeispiele gemäß der vorliegenden Ausführungsform in „2-2-1. Anwendungsbeispiel 1“ bis „2-2-3. Anwendungsbeispiel 3“ beschrieben. Man beachte, dass in der folgenden Beschreibung ein Prozessassoziationsbeispiel in einem Fall, wo der Berührungszustand in vier Arten dessen unterteilt ist, ob jede der beiden Hände des Benutzers den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, beschrieben. Außerdem ist das unten beschriebene Assoziationsbeispiel lediglich ein Beispiel. Die Assoziation ist nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Jede Assoziation ist möglich.

[Anwendungsbeispiel 1]

Zuerst wird ein Anwendungsbeispiel 1 unter Bezugnahme auf 9 ausführlich beschrieben. Dieses Anwendungsbeispiel 1 ist ein Beispiel eines Falls, wo ein Prozess mit jedem Zustand assoziiert ist, mit einer Betonung auf dem Prüfen des Fokusgebiets und dem Prüfen eines wiedergegebenen Bilds.

Beispielsweise ist bezüglich eines Falls, wo der Benutzer durch den EVF 122 blickt, eine „normale Aufnahmebetriebsart“ mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, und ein „Prozess, der das Fokusgebiet nur dann vergrößert und anzeigt, während der Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt wird“ ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt, wie in 9 dargestellt.

Außerdem ist bezüglich eines Falls, wo der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt, ein „Prozess, der den Schirm des Betriebsanzeigeabschnitts 126 ausschaltet“ mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, und ein „Prozess, der bewirkt, dass der Betriebsanzeigeabschnitt 126 Einstellinformationen betreffend das Aufnehmen anzeigt“ ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt, und ein „Prozess, der ein Bild wiedergibt“, ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner linken Hand berührt, und „ein Prozess, der ein wiedergegebenes Bild vergrößert und anzeigt“ ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit beiden Händen berührt.

Gemäß diesem Anwendungsbeispiel 1 kann der Benutzer leicht einen Vorgang betreffend das Prüfen des Fokusgebiets beim Aufnehmen und einen Vorgang betreffend das Prüfen eines wiedergegebenen Bilds durchführen. Beispielsweise kann in einem Fall, wo der Benutzer durch den EVF 122 blickt, das Fokusgebiet einfach durch Berühren des Betriebsanzeigeabschnitts 126 mit der rechten Hand vergrößert und angezeigt werden. Außerdem kann in einem Fall, wenn der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt, ein wiedergegebenes Bild einfach durch Berühren des Betriebsanzeigeabschnitts 126 mit beiden Händen vergrößert und angezeigt werden.

Man beachte, dass in dem in 9 dargestellten Beispiel ein Prozess nicht mit einem Zustand 20-1c und einem Zustand 20-1d assoziiert ist. Der Grund dafür ergibt sich aus der Situation wie unten beschrieben. Normalerweise ist in dem Fall, wo der Benutzer durch den EVF 122 blickt, die linke Hand die Aufnahmelinse haltend positioniert. Deshalb ist es für den Benutzer schwierig den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit seiner linken Hand zu berühren, ohne seinen Griff zu ändern. Die vorliegende Offenbarung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Ein gewisser Prozess kann auch mit dem Zustand 20-1c oder dem Zustand 20-1d assoziiert sein.

[Anwendungsbeispiel 2]

Als Nächstes wird ein Anwendungsbeispiel 2 unter Bezugnahme auf 10 ausführlich beschrieben. Dieses Anwendungsbeispiel 2 ist ein Beispiel, in dem alle Prozesse betreffend das Wiedergeben mit einem Fall assoziiert sind, in dem der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt. Man beachte, dass bezüglich des Falls, wo der Benutzer durch den EVF 122 blickt, die Assoziationen ähnlich den Assoziationen des Anwendungsbeispiels 1 sind (in 9 dargestellt), beispielsweise wie in 10 dargestellt.

Außerdem ist bezüglich des Falls, wo der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt, ein „Prozess, der ein Bild wiedergibt“ mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, und ein „Prozess, der ein wiedergegebenes Bild vergrößert und anzeigt“ ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt, wie in 10 dargestellt. Der Grund dafür ist, dass es zuerst in einem Fall, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, es effektiv ist, das ganze Bild anzuzeigen (weil der Betriebsanzeigeabschnitt 126 nicht durch die Benutzerhand verborgen wird). Zweitens ist in einem Fall, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit einer Hand berührt, ein Abschnitt des Betriebsanzeigeabschnitts 126 letztendlich durch die Benutzerhand verborgen, so dass es effektiv ist, nur einen Abschnitt des ganzen Bilds des ganzen Bilds zentral anzuzeigen.

Außerdem ist ein „Prozess, der ein wiedergegebenes Bild löscht“ mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner linken Hand berührt, und ein „Prozess, der eine Bewertung eines wiedergegebenen Bilds ausführt“ ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit beiden Händen berührt.

In diesem Anwendungsbeispiel 2 sind alle der Prozesse betreffend das Wiedergeben mit dem Fall assoziiert, wo der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt. Deshalb kann der Benutzer leicht viele Arten von Prozessen betreffend das Wiedergeben durchführen, wie etwa Wiedergeben, Vergrößern und Anzeigen, oder Bewerten eines Bilds, als Beispiel.

[Anwendungsbeispiel 3]

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf 11 ein Anwendungsbeispiel 3 ausführlich beschrieben. Dieses Anwendungsbeispiel 3 ist ein Beispiel, in dem ein Prozess, der eine Vorschau eines aufgenommenen Bilds liefert, mit einem Fall assoziiert ist, wo der Betriebsanzeigeabschnitt 126 ungeachtet dessen mit einer Hand (der rechten Hand) berührt wird, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist.

Beispielsweise ist bezüglich eines Falls, wo der Benutzer durch den EVF 122 blickt, die „normale Aufnahmebetriebsart“ mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, und ein „Prozess, der eine Vorschau eines aufgenommenen Bilds liefert“, ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt, wie in 11 dargestellt.

Außerdem ist bezüglich eines Falls, wo der Benutzer nicht durch den EVF 122 blickt, ein „Prozess, der ein Bild wiedergibt“ mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, und ein „Prozess, der eine Vorschau eines aufgenommenen Bilds liefert“, ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt, und ein „Prozess, der ein wiedergegebenes Bild vergrößert und anzeigt“, ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner linken Hand berührt, und „ein Prozess, der eine Bewertung eines wiedergegebenen Bilds ausführt“ ist mit einem Fall assoziiert, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit beiden Händen berührt.

Gemäß diesem Anwendungsbeispiel 3 kann der Benutzer schnell und leicht das aufgenommene Bild prüfen. Außerdem ist es in einem Fall, wo der Benutzer meint, dass ein Bild gut aufgenommen worden ist, möglich, das Bild leicht zu vergrößern und anzuzeigen und eine Bewertung auszuführen.

[Modifizierte Beispiele]

Man beachte, dass das Anwendungsbeispiel 1 bis zum Anwendungsbeispiel 3 nicht auf Beispiele beschränkt sind, die separat angewendet werden, und auch wie angemessen kombiniert werden können. Beispielsweise wird in dem in 6 dargestellten Beispiel ein Beispiel angegeben, in dem ein „Prozess, der bewirkt, dass der Betriebsanzeigeabschnitt 126 Einstellungsinformationen betreffend das Aufnehmen anzeigt“, mit einem Zustand 20-1f assoziiert ist, doch kann anstelle dieses Beispiels der „Prozess, der eine Vorschau eines aufgenommenen Bilds liefert“, mit dem Zustand 20-1f assoziiert sein. Außerdem kann auch bezüglich der individuellen Zustände 20-1 in dem Anwendungsbeispiel 1 bis zum Anwendungsbeispiel 3, oben beschrieben, die Art des Prozesses, die assoziiert ist, wie angemessen geändert werden.

Außerdem können die Informationen der Assoziationsbeziehungen in dem Anwendungsbeispiel 1 bis Anwendungsbeispiel 3, oben beschrieben, in der Aufnahmevorrichtung 10-1 vorinstalliert sein. Außerdem kann der Benutzer, wie angemessen, eine beliebige der drei Arten von Anwendungsbeispielen wählen.

<Vorgang>

Bisher wurden Anwendungsbeispiele gemäß der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. Als Nächstes wird der Vorgang gemäß der vorliegenden Ausführungsform unter Bezugnahme auf 12 beschrieben. Wie in 12 dargestellt, schaltet zuerst der Benutzer eine Stromversorgung der Aufnahmevorrichtung 10-1 beispielsweise durch Drücken eines Stromversorgungsknopfs ein (S201).

Dann detektiert der Detektionsabschnitt 124, ob sich ein Auge nahe an dem EVF 122 befindet. Außerdem erfasst die Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104 das Detektionsergebnis von dem Detektionsabschnitt 124 (S203).

Weiterhin detektiert der Betriebsanzeigeabschnitt 126 den Berührungszustand bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126. Dann erfasst die Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104 das Detektionsergebnis von dem Betriebsanzeigeabschnitt 126 (S205).

Dann extrahiert die Prozesssteuereinheit 106 Identifikationsinformationen des Prozesses, die mit der Kombination aus dem Detektionsergebnis, ob ein Auge nahe am EVF 122 ist, in S203 erfasst, und dem Detektionsergebnis des Berührungszustands, in S205 erfasst, assoziiert sind, und die in der Ablageeinheit 128 gespeichert sind (S207). Dann führt die Prozesssteuereinheit 106 den durch die extrahierten Identifikationsinformationen angezeigten Prozess aus (S209).

Dann endet dieser Vorgang, falls die Stromversorgung ausgeschaltet wird (S211: Ja) aufgrund dessen, dass der Stromversorgungsknopf durch den Benutzer gedrückt oder dergleichen wird als Beispiel. Falls jedoch die Stromversorgung eingeschaltet bleibt (S211: Nein), führt die Aufnahmevorrichtung 10-1 S203 und danach wieder aus.

<Effekte>

Wie oben beschrieben führt die Aufnahmevorrichtung 10-1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform einen im Voraus mit einer Kombination aus dem Detektionsergebnis, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, und dem Detektionsergebnis des Berührungszustands bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 assoziierten Prozess aus. Deshalb kann jeder Benutzer leicht das Aufnehmen und Wiedergeben betreffende Vorgänge ausführen durch Assoziieren jedes für den Benutzer geeigneten Prozesses mit jeder Kombination dessen, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, und dem Berührungszustand bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126.

Wenn beispielsweise der in 2 und 3 dargestellte Arbeitsfluss durchgeführt wird, muss der Benutzer nicht den Vorgang des Drückens eines anderen Knopfs für jeden Schritt durchführen. Deshalb kann der Benutzer den Arbeitsfluss ohne Ändern seines Griffs flüssig durchführen. Weil der Betriebsanzeigeabschnitt 126 im Grunde an einer Position angeordnet ist, die leicht berührt werden kann, wenn der Benutzer die Aufnahmevorrichtung 10-1 hält, kann außerdem der Betriebsanzeigeabschnitt 126 im Vergleich zu einer wohlbekannten Digitalkamera leicht betätigt werden. Beispielsweise kann der Benutzer das Fokusgebiet beim Aufnehmen flüssig vergrößern und anzeigen, ein aufgenommenes Bild vorprüfen, ein wiedergegebenes Bild vergrößern und anzeigen oder ein wiedergegebenes Bild bewerten oder dergleichen.

«3. Praktische Verwendungsbeispiele»

Als Nächstes werden praktische Verwendungsbeispiele in „3-1. Praktisches Verwendungsbeispiel 1“ bis „3-2. Praktisches Verwendungsbeispiel 2.“ beschrieben. Man beachte, dass eine Beschreibung von Inhalt, der die oben beschriebene Ausführungsform überlappt, hiernach entfällt.

<Praktisches Verwendungsbeispiel 1>

Zuerst wird ein praktisches Verwendungsbeispiel 1 beschrieben. 13 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Teil des äußeren Aussehens einer Aufnahmevorrichtung 10-2 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 darstellt. In der Aufnahmevorrichtung 10-2 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 ist ein Berührungsvorgangsabschnitt 130 an einer vorbestimmten Position an einem äußeren Umfangsabschnitt einer Aufnahmelinse angeordnet, als Beispiel, wie in 13 dargestellt. Beispielsweise kann der Berührungsvorgangsabschnitt 130 an einem unteren Abschnitt des Außenumfangs der Aufnahmelinse angeordnet sein.

Wie später beschrieben werden wird, kann die Aufnahmevorrichtung 10-2 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 einen Prozess ausführen, der im Voraus mit einer Kombination dessen, ob ein Auge nahe dem EVF 122 ist, und dem Berührungszustand bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 und dem Berührungszustand bezüglich des Berührungsvorgangsabschnitts 130 assoziiert ist.

[Konfiguration]

14 ist ein Funktionsblockdiagramm, das die Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-2 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 darstellt. Im Vergleich zu der in 4 dargestellten Aufnahmevorrichtung 10-1 weist die Aufnahmevorrichtung 10-2 weiterhin den Berührungsvorgangsabschnitt 130, wie in 14 dargestellt, auf.

Der Berührungsvorgangsabschnitt 130 ist ein Vorgangsabschnitt, der einen Berührungsvorgang durch den Benutzer detektiert. Man beachte, dass als ein modifiziertes Beispiel der Berührungsvorgangsabschnitt 130 die Funktion eines Anzeigeabschnitts haben kann, der verschiedene Arten von Informationen anzeigt, zum Beispiel ein Berührungsfeld.

Die Assoziationseinheit 102 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 assoziiert eine Kombination aus dem, ob ein Auge nahe dem EVF 122 ist, dem Berührungszustand bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 und dem Berührungszustand bezüglich des Berührungsvorgangsabschnitts 130 mit einem vorbestimmten Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf Basis einer Eingabe durch den Benutzer, als Beispiel.

Die Prozesssteuereinheit 106 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 führt einen Prozess aus, der mit einer Kombination aus dem Detektionsergebnis dessen, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, dem Detektionsergebnis des Berührungszustands bezüglich des Betrieb sanzeigeabschnitts 126 und dem Detektionsergebnis des Berührungszustands bezüglich des Berührungsvorgangsabschnitts 130 assoziiert ist, die durch die Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104 erfasst worden sind.

[Anwendungsbeispiel]

Bisher wurde die Konfiguration gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 1 beschrieben. Als Nächstes wird ein Anwendungsbeispiel des praktischen Verwendungsbeispiels 1 unter Bezugnahme auf 15 beschrieben.

Wie in 15 dargestellt, ist bezüglich eines Falls, wo der Benutzer überhaupt nicht den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, und eines Falls, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt, der Zustand weiterhin gemäß dem unterteilt, ob der Benutzer den Berührungsvorgangsabschnitt 130 berührt. Im Vergleich zu den Anwendungsbeispielen gemäß der vorliegenden Ausführungsform, in 9 bis 11 dargestellt, werden deshalb vier andere Zustände hinzugefügt (d.h. Zustände 20-2, in denen der Benutzer den Berührungsvorgangsabschnitt 130 berührt).

Gemäß diesem Anwendungsbeispiel kann die Gesamtanzahl an Zuständen, mit denen Prozesse assoziiert sein können, im Vergleich zu der oben beschriebenen Ausführungsform erhöht werden. Deshalb kann der Benutzer noch mehr Arten von Prozessen durch einen leichten Vorgang ausführen.

<Praktisches Verwendungsbeispiel 2>

Als Nächstes wird ein Anwendungsbeispiel 2 beschrieben. 16 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Teil des äußeren Aussehens einer Aufnahmevorrichtung 10-3 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 darstellt. Wie in 16 dargestellt, besitzt die Aufnahmevorrichtung 10-3 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 an dem Gehäuse mehrere Betätigungsknöpfe 132. Diese Betätigungsknöpfe 132 sind an Positionen angeordnet, wo der Benutzer die Knöpfe drücken kann, während er den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt, als Beispiel. Beispielsweise kann in dem in (A) von 16 dargestellten Beispiel der Benutzer die Betätigungsknöpfe 132a mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand drücken, während er den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit dem Daumen seiner rechten Hand berührt. Außerdem kann in dem in (B) von 16 dargestellten Beispiel der Benutzer die Betätigungsknöpfe 132b mit einem Finger seiner rechten Hand niederdrücken, während er (die Aufnahmevorrichtung 10-3 mit der linken Hand greift und) den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit seiner linken Hand berührt.

Wie später beschrieben werden wird, kann die Aufnahmevorrichtung 10-3 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 einen Prozess ausführen, der im Voraus mit einer Kombination davon, ob ein Auge nahe dem EVF 122 ist, dem Berührungszustand bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 und dem Niederdrückzustand der Betätigungsknöpfe 132 assoziiert ist.

[Konfiguration]

17 ist ein Funktionsblockdiagramm, das die Konfiguration der Aufnahmevorrichtung 10-3 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 darstellt. Im Vergleich zu der in 4 dargestellten Aufnahmevorrichtung 10-1 weist die Aufnahmevorrichtung 10-3 weiterhin die Betätigungsknöpfe 132, wie in 17 dargestellt, auf.

Die Assoziationseinheit 102 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 assoziiert eine Kombination daraus, ob ein Auge nahe an dem EVF 122 ist, dem Berührungszustand bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 und ob die Betätigungsknöpfe 132 gedrückt werden, mit einem vorbestimmten Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf Basis einer Eingabe durch den Benutzer, als Beispiel.

Die Prozesssteuereinheit 106 gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 führt einen Prozess aus, der mit einer Kombination aus dem Detektionsergebnis, ob ein Auge nahe dem EVF 122 ist, dem Detektionsergebnis des Berührungszustands bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts 126 und dem Detektionsergebnis des Niederdrückens der Betätigungsknöpfe 132, die durch die Detektionsergebnis-Erfassungseinheit 104 erfasst worden sind, assoziiert ist. Beispielsweise führt die Prozesssteuereinheit 106 einen Prozess aus, der mit dem Detektionsergebnis des Niederdrückens der Betätigungsknöpfe 132 assoziiert ist, wenn der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 berührt.

[Anwendungsbeispiel]

Bisher wurde die Konfiguration gemäß dem praktischen Verwendungsbeispiel 2 beschrieben. Als Nächstes wird ein Anwendungsbeispiel des praktischen Verwendungsbeispiels 2 unter Bezugnahme auf 18 beschrieben.

Wie in 18 dargestellt, ist bezüglich eines Falls, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner rechten Hand berührt, eines Falls, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 nur mit seiner linken Hand berührt, und eines Falls, wo der Benutzer den Betriebsanzeigeabschnitt 126 mit beiden Händen berührt, der Zustand weiter demgemäß unterteilt, ob der Benutzer die Betätigungsknöpfe 132 niederdrückt. Deshalb werden im Vergleich zu den Anwendungsbeispielen gemäß der vorliegenden Ausführungsform, in 9 bis 11 dargestellt, sechs andere Zustände hinzugefügt (d.h. Zustände 20-3, in denen der Benutzer die Betätigungsknöpfe 132 niederdrückt).

Gemäß diesem Anwendungsbeispiel kann die Gesamtanzahl an Zuständen, mit denen Prozesse assoziiert werden können, im Vergleich zu der oben beschriebenen Ausführungsform erhöht werden. Deshalb kann der Benutzer noch mehr Arten von Prozessen durch einen leichten Vorgang ausführen.

<Modifizierte Beispiele>

Man beachte, dass die praktischen Verwendungsbeispiele der vorliegenden Ausführungsform nicht auf das praktische Verwendungsbeispiel 1 und das praktische Verwendungsbeispiel 2, oben beschrieben, beschränkt sind. Beispielsweise können die Detektionsergebnisse von einem Griffsensor oder einem Berührungssensor, der an der Aufnahmevorrichtung 10-1 angeordnet sein kann, anstelle des Berührungszustands bezüglich des Berührungsvorgangsabschnitts 130 (praktisches Verwendungsbeispiel 1) oder dem Niederdrückzustand der Betätigungsknöpfe 132 (praktisches Verwendungsbeispiel 2) verwendet werden. Alternativ kann der Berührungszustand oder der Niederdrückzustand bezüglich eines Knopfs oder eines Fokusrings der Aufnahmelinse verwendet werden.

Außerdem kann die Prozesssteuereinheit 106 einen Prozess ausführen, der mit den Detektionsergebnissen dieser Sensoren oder dem Detektionsergebnis des Berührungszustands oder des Niederdrückzustands bezüglich dieser Abschnitte assoziiert ist. Beispielsweise kann die Prozesssteuereinheit 106 den Schirm des Betriebsanzeigeabschnitts 126 in einem Fall ausschalten, wo durch einen Griffsensor detektiert worden ist, dass der Benutzer seine Hand von der Aufnahmevorrichtung 10-1 entfernt hat.

«4. Modifizierte Beispiele»

Die eine oder mehreren bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung sind oben unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben worden, während die vorliegende Offenbarung nicht auf die obigen Beispiele beschränkt ist. Ein Fachmann kann innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche verschiedene Abänderungen und Modifikationen finden, und es versteht sich, dass sie natürlich unter den technischen Umfang der vorliegenden Offenbarung fallen.

<Modifiziertes Beispiel 1>[Konfiguration]

Beispielsweise wird in der oben beschriebenen Ausführungsform ein Anwendungsbeispiel betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben unter Verwendung der Aufnahmevorrichtung 10-1 bis zur Aufnahmevorrichtung 10-3 beschrieben, doch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Beispielsweise kann die vorliegende Offenbarung auch auf eine Situation angewendet werden, in der ein Fernsehgerät unter Verwendung eines mobilen Endgeräts ferngesteuert wird. 19 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Konfigurationsbeispiel eines Steuersystems gemäß diesem modifizierten Beispiel 1 darstellt. Wie in 19 dargestellt, weist das Steuersystem gemäß dem modifizierten Beispiel 1 ein Fernsehgerät 30, eine Kamera 32 und ein mobiles Endgerät 40 auf.

Die Kamera 32 ist auf dem Fernsehgerät 30 angeordnet und nimmt ein Bild eines Bereichs vor dem Fernsehgerät 30 auf. Beispielsweise kann das Fernsehgerät 30 oder das mobile Endgerät 40 bestimmen, ob eine Person vor dem Fernsehgerät 30 auf das Fernsehgerät 30 blickt, auf Basis des Aufnahmeergebnisses von der Kamera 32.

Das mobile Endgerät 40 ist ein Endgerät von der mobilen Art mit einer Berührungsanzeige. Beispielsweise kann das mobile Endgerät 40 ein Smartphone oder ein Tablet-Endgerät oder dergleichen sein.

In einem Fall beispielsweise, wo detektiert wird, dass der Benutzer auf das Fernsehgerät 30 blickt und die Berührungsanzeige des mobilen Endgeräts 40 berührt, zeigt das mobile Endgerät 40 nicht einen Betätigungsschirm auf der Berührungsanzeige an (das heißt ist auf Berührungsblockmodus eingestellt).

Außerdem zeigt in einem Fall, wo detektiert wird, dass der Benutzer auf die Berührungsanzeige des mobilen Endgeräts 40 blickt, das mobile Endgerät 40 den Betätigungsschirm auf der Berührungsanzeige an (das heißt, ist auf Berührungsfeldmodus eingestellt). Man beachte, dass die Bestimmung, ob der Benutzer auf die Berührungsanzeige des mobilen Endgeräts 40 blickt, auf der Basis eines Bilds gemacht werden kann, das von einer in dem mobilen Endgerät 40 angeordneten Kamera aufgenommen wird, auf der Basis des von der Kamera 32 aufgenommenen Bilds vorgenommen werden kann oder auf der Basis von diesen beiden Arten von aufgenommenen Bildern vorgenommen werden kann.

[Beispiele von Gesten-Vorgängen]

Man beachte, dass in der vorausgegangenen Beschreibung ein Beispiel, in dem das Verfahren des Betriebs gemäß dem modifizierten Beispiel 1 ein Berührungsvorgang bezüglich des mobilen Endgeräts 40 ist, beschrieben wird, doch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Beispielsweise kann das Fernsehgerät 30 durch eine Geste ferngesteuert werden, in der das mobile Endgerät 40 selbst in der Luft bewegt wird, wie etwa bei einer Zeigervorrichtung. Man beachte, dass diese Geste zu dieser Zeit auf der Basis des Aufnahmeergebnisses von der Kamera 32 erkannt werden kann oder durch eine andere Technologie erkannt werden kann.

<Modifiziertes Beispiel 2>

Alternativ ist die vorliegende Offenbarung auch auf medizinische Anwendungen anwendbar, und die Steuervorrichtung der vorliegenden Offenbarung kann eine medizinische Vorrichtung wie etwa beispielsweise ein Hightech-Mikroskop sein. Beispielsweise lässt sich die vorliegende Offenbarung auf eine Situation anwenden, in der der Benutzer eine Berührungsanzeige als einen Berührungsblock betätigt, während er sein Auge nahe an ein Mikroskop oder ein Endoskop bringt. Als ein Beispiel kann die medizinische Vorrichtung den Fokus und den Zoom ändern und Einstellinformationen betreffend das Aufnehmen gemäß einem Berührungsvorgang bezüglich der Berührungsanzeige anzeigen.

<Modifiziertes Beispiel 3>

Außerdem wird in der oben beschriebenen Ausführungsform ein Beispiel beschrieben, in dem die Steuervorrichtung der vorliegenden Offenbarung die Aufnahmevorrichtung 10-1 bis die Aufnahmevorrichtung 10-3 ist, doch ist die Steuervorrichtung nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Beispielsweise kann die Steuervorrichtung der vorliegenden Offenbarung ein Mobiltelefon wie etwa ein Smartphone, ein Tablet-Endgerät, ein PC oder eine Spielekonsole oder dergleichen sein.

Außerdem ist es gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform auch möglich, ein Computerprogramm bereitzustellen, um zu bewirken, dass Hardware wie etwa eine CPU, ein ROM und ein RAM eine ähnliche Funktion wie jede der Komponenten der Aufnahmevorrichtung 10-1 bis der Aufnahmevorrichtung 10-3 gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform anzeigt, als Beispiel. Weiterhin wird auch ein Ablagemedium bereitgestellt, auf dem das Computerprogramm gespeichert ist.

Weiterhin sind die in dieser Patentschrift beschriebenen Effekte lediglich veranschaulichende oder exemplifizierte Effekte und sind nicht beschränkend. Das heißt, mit den oder anstelle der obigen Effekte kann die Technologie gemäß der vorliegenden Offenbarung andere Effekte erzielen, die dem Fachmann anhand der Beschreibung dieser Patentschrift klar sind.

Außerdem kann die vorliegende Technologie auch wie unten konfiguriert sein.

  1. (1) Eine Steuervorrichtung, aufweisend:
    • eine Prozesssteuereinheit, die einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und einer Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts ausführt.
  2. (2) Die Steuervorrichtung nach (1), bei der
    der Betriebszustand durch eine Kombination aus einer Anzahl von Berührungsvorgängen unterschieden wird, die gleichzeitig bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts durchgeführt werden.
  3. (3) Die Steuervorrichtung nach (1) oder (2), bei der
    der Betriebszustand gemäß einer Berührungsposition bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts unterschieden wird.
  4. (4) Die Steuervorrichtung nach (3), bei der
    der Betriebszustand danach unterschieden wird, in welchem Gebiet sich die Berührungsposition befindet, unter mehreren im Voraus in dem Betriebsanzeigeabschnitt eingestellten Gebieten.
  5. (5) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (4), bei der
    der Betriebszustand weiterhin durch einen Gestenvorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts unterschieden wird.
  6. (6) Die Steuervorrichtung nach (5), bei der
    der Gestenvorgang einen Wischvorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts aufweist.
  7. (7) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (6), bei der
    die Prozesssteuereinheit einen Prozess betreffend das Aufnehmen gemäß dem Betriebszustand in einem Fall durchführt, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers detektiert wird.
  8. (8) Die Steuervorrichtung nach (7), bei der
    der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der einen Aufnahmeparameter ändert.
  9. (9) Die Steuervorrichtung nach (7), bei der
    der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der bewirkt, dass der Sucher eine Führungsanzeige zum Bestimmen eines Aufbaus oder Einstellinformationen betreffend das Aufnehmen anzeigt.
  10. (10) Die Steuervorrichtung nach (7), bei der
    der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der eine Änderung auf eine Art bewirkt, in der ein Teilgebiet, das um eine Position zentriert ist, wo ein Gegenstand scharf gestellt ist, angezeigt wird.
  11. (11) Die Steuervorrichtung nach (7), bei der
    der Prozess betreffend das Aufnehmen ein Prozess ist, der bewirkt, dass der Sucher ein Bild unmittelbar nach dem Aufnehmen anzeigt.
  12. (12) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (11), bei der
    die Prozesssteuereinheit die Ausführung eines Prozesses betreffend das Aufnehmen gemäß dem Betriebszustand in einem Fall steuert, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird.
  13. (13) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (11), bei der
    die Prozesssteuereinheit die Ausführung eines Prozesses betreffend das Wiedergeben eines Bilds gemäß dem Betriebszustand in einem Fall steuert, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird.
  14. (14) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (13), bei der
    die Prozesssteuereinheit einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds in einem Fall ausführt, wo ein vorbestimmter Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts detektiert wird und eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird.
  15. (15) Die Steuervorrichtung nach (14), bei der
    die Prozesssteuereinheit einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds in einem Fall nicht durchführt, wo der vorbestimmte Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts detektiert wird und eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers detektiert wird.
  16. (16) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (15), bei der,
    wenn ein vorbestimmter Vorgang bezüglich des Betriebsanzeigeabschnitts detektiert wird, die Prozesssteuereinheit einen gleichen Prozess in einem Fall durchführt, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers nicht detektiert wird, und einem Fall, wo eine Nähe eines Auges bezüglich des Suchers detektiert wird.
  17. (17) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (16), bei der
    die Prozesssteuereinheit weiterhin den Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis einer Detektion eines Vorgangs bezüglich eines Berührungsvorgangsabschnitts auf einem äußeren Umfangsabschnitt einer Aufnahmelinse ausführt.
  18. (18) Die Steuervorrichtung nach einem von (1) bis (17), bei der
    die Prozesssteuereinheit weiterhin den Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis der Detektion eines Drückens eines an einer Aufnahmevorrichtung vorgesehenen Betätigungsknopfs durchführt.
  19. (19) Steuerverfahren, aufweisend:
    • Ausführen eines Prozesses betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und eine Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts.
  20. (20) Ein Programm, um zu bewirken, dass ein Computer als eine Prozesssteuereinheit fungiert, die einen Prozess betreffend das Aufnehmen oder Wiedergeben eines Bilds auf einer Basis, ob eine Nähe eines Auges bezüglich eines Suchers detektiert wird, und eine Detektion eines Betriebszustands bezüglich eines Betriebsanzeigeabschnitts durchführt.

Bezugszeichenliste

10-1, 10-2, 10-3
Aufnahmevorrichtung
30
Fernsehgerät
32
Kamer
40
Mobiles Endgerät
100
Steuereinheit
102
Assoziationseinheit
104
Detektionsergebnis-Erfassungseinheit
106
Prozesssteuereinheit
120
Bildgebungsabschnitt
122
EVF
124
Detektionsabschnitt
126
Betriebsanzeigeabschnitt
128
Ablageeinheit
130
Berührungsvorgangsabschnitt
132
Betätigungsknöpfe

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014038195 A [0003]
  • JP 2014161066 A [0003]