Title:
Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, Objektivvorrichtung und Abbildungsvorrichtung
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Eine Halterung (24), die von einem Basiselement (22) derart gestützt wird, dass sie um ein erstes Wellenelement (43) parallel zu einer x-Richtung innerhalb einer Bewegungsebene eines Objektivrahmens (23) verschwenkbar ist, der ein Bildverwacklungskorrekturobjektiv (2b) hält, die ein zweites Wellenelement (45) parallel zu der x-Richtung aufweist. Der Objektivrahmen (23) weist ein Eingriffsarmpaar (46) auf, das sich mit dem zweiten Wellenelement (45) derart verbindet, dass es entlang des zweiten Wellenelementes (45) beweglich ist, und dass es um das zweite Wellenelement (45) rotierend bzw. drehbar beweglich ist, und dass es in einer Richtung der optischen Achse lösbar befestigt ist. Das zweite Wellenelement (45) und das Eingriffsarmpaar (46) sind auf den Schwingspulenmotoren (30) gegenüberliegenden Seiten angeordnet, die den Objektivrahmen (23) bewegen, wobei eine zweite gerade Linie (L2) dazwischen liegt, die senkrecht zu einer ersten geraden Linie (L1) ist und durch eine optische Achse verläuft. Ein erstes Verankerungselement (26), das derart ausgebildet ist, dass es an das zweite Wellenelement (45) und das Eingriffsarmpaar (46) angrenzt und ein zweites Verankerungselement (27), das auf einer dritten geraden Linie (L3) angeordnet ist, und auf einer dem ersten Verankerungselement (26) gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, wobei die zweite gerade Linie (L2) dazwischen liegt, sind als die Verankerungselemente enthalten, die den Objektivrahmen (23) an das Basiselement montieren. embedded image





Inventors:
Fukushima, Hajime (Saitama-shi, JP)
Application Number:
DE112016005146T
Publication Date:
07/26/2018
Filing Date:
11/14/2016
Assignee:
FUJIFILM Corporation (Minato-ku, Tokio/Tokyo, JP)
International Classes:
G03B5/00; H04N5/225; H04N5/232
Attorney, Agent or Firm:
Dehns Germany, 80333, München, DE
Claims:
Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, die aufweist:
ein Basis bzw. Grundelement;
einen Linsen- bzw. Objektivrahmen, der ein Bildverwacklungskorrekturobjektiv hält, und auf das Basiselement derart montiert ist, dass er in einer ersten Richtung und einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung innerhalb einer Ebene senkrecht zu einer optischen Achse des Bildverwacklungskorrekturobjektivs beweglich ist;
eine Vielzahl von ausdehnbaren und zusammenziehbaren Verankerungselementen, die den Objektivrahmen an dem Basiselement verankern, so dass sich der Objektivrahmen in die erste Richtung und die zweite Richtung bewegen kann;
eine Halterung, die von dem Basiselement gestützt wird, so dass sie um eine erste Achse parallel zu der ersten Richtung verschwenkbar ist; und
eine Antriebseinheit, die den Objektivrahmen in die erste Richtung und in die zweite Richtung bewegt,
wobei die Halterung einen Führungsabschnitt aufweist, der auf einer zweiten Achse parallel zur ersten Richtung angeordnet ist,
wobei der Objektivrahmen einen Eingriffs- bzw. Verbindungsabschnitt aufweist, der mit dem Führungsabschnitt derart zusammenwirkt bzw. sich verbindet, dass er entlang der zweiten Achse beweglich ist, um die zweite Achse relativ drehbar ist, und in einer Richtung der optischen Achse lösbar befestigt ist,
wobei der Führungsabschnitt und der Eingriffsabschnitt auf einer der Antriebseinheit gegenüberliegenden Seite angeordnet sind, wobei eine zweite gerade Linie dazwischen liegt, die senkrecht zu einer ersten geraden Linie verläuft, die durch die optische Achse und ein Zentrum des Führungsabschnitts auf der zweiten Achse verläuft, und wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, durch die optische Achse verläuft, und
ein erstes Verankerungselement, das derart ausgebildet ist, dass es an den Führungsabschnitt und den Eingriffsabschnitt angrenzt und ein zweites Verankerungselement, das auf einer dritten geraden Linie angeordnet ist, die durch das erste Verankerungselement und die optische Achse verläuft und auf einer dem ersten Verankerungselement gegenüberliegenden Seite angeordnet ist,
wobei die zweite gerade Linie dazwischen liegt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, als die Vielzahl von Verankerungselementen enthalten sind.

Bildverwacklungskorrekturvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Verankerungselement innerhalb eines lüfterartigen Bereiches zwischen einer geraden Halblinie, die sich von der optischen Achse zu einem Ein-Seiten-Ende des Führungsabschnittes auf der zweiten Achse erstreckt, und einer geraden Halblinie, die sich von der optischen Achse zu einem Andere-Seiten-Ende des Führungsabschnittes auf der zweiten Achse erstreckt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, angeordnet ist.

Bildverwacklungskorrekturvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die ferner aufweist:
ein drittes Verankerungselement und ein viertes Verankerungselement, die auf einer vierten geraden Linie angeordnet sind, die senkrecht zu der dritten geraden Linie ist und durch die optische Achse verläuft, und die auf sich gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind, wobei die dritte gerade Linie dazwischen liegt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, als die Vielzahl von Verankerungselementen.

Bildverwacklungskorrekturvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Basiselement eine Vielzahl von Verschluss- bzw. Verriegelungsteilen aufweist, die die Ein-Seiten-Enden der Vielzahl von Verankerungselementen verschließen bzw. verriegeln; und die Verschluss- bzw. Verriegelungsteile derart ausgebildet sind, dass sie von einer Rückseite des Basiselementes auf einer Seite gegenüber einer Montagefläche, auf der der Objektivrahmen montiert ist, in Richtung der optischen Achse hervorstehen.

Bildverwacklungskorrekturvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Halterung ein Paar von Armen bzw. ein Armpaar, das zwischen der ersten Achse und der zweiten Achse verbrückt bzw. eine Brücke bildet und eine Brücke, die das Armpaar verbindet, aufweist, und die Brücke derart angeordnet ist, dass sie weiter von der Rückseite des Basiselementes entfernt ist als das Verschluss- bzw. Verriegelungsteil, das das Ein-Seiten-Ende der ersten Verankerungselemente verschließt bzw. verriegelt.

Bildverwacklungskorrekturvorrichtung nach Anspruch 5, wobei der Führungsabschnitt einen ersten Führungsabschnitt, der an einem der Arme ausgebildet ist, und einen zweiten Führungsabschnitt, der an einem anderen der Arme ausgebildet ist, aufweist,
der Eingriffsabschnitt einen ersten Eingriffsabschnitt, der sich mit dem ersten Führungsabschnitt verbindet, und einen zweiten Eingriffsabschnitt, der sich mit dem zweiten Führungsabschnitt verbindet, aufweist und
der erste Führungsabschnitt und der erste Eingriffsabschnitt von dem zweiten Führungsabschnitt und dem zweiten Eingriffsabschnitt beabstandet sind.

Objektivvorrichtung, das die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 aufweist.

Abbildungsvorrichtung, das die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 aufweist

Description:
Hintergrund der ErfindungBereich der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, eine Linsen- bzw. Objektivvorrichtung und eine Abbildungsvorrichtung, die die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung enthält.

Beschreibung des verwandten Stands der Technik

Eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, die in eine Abbildungsvorrichtung oder eine Objektivvorrichtung eingebaut ist, die lösbar an der Abbildungsvorrichtung befestigt werden kann und Bildverwacklungen durch Kameraverwacklung oder ähnliches korrigiert, ist bekannt. Bei diesem Bildverwacklungskorrekturvorrichtungstyp wird ein Linsen- bzw. Objektivrahmen, der ein Bildverwacklungskorrekturobjektiv bzw. eine Bildverwacklungskorrekturlinse hält, von einem Basiselement derart gestützt, dass er innerhalb einer Ebene senkrecht zu einer optischen Achse beweglich ist, und eine Position des Objektivrahmens auf dem Basiselement sukzessive ermittelt. Der Objektivrahmen wird von einer Antriebseinheit wie beispielsweise einem Schwingspulenmotor oder ähnlichem auf Basis der ermittelten Position bewegt und die Bildverwacklung korrigiert.

In einem Fall, in dem sich der Objektivrahmen um die optische Achse oder eine Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, dreht, kann sich die Positionsermittlungsgenauigkeit des Objektivrahmens verschlechtern, und es kann zu Problemen bei der Bewegung des Objektivrahmens kommen. Daher wird der Objektivrahmen, dessen Drehung um die optische Achse oder die Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, geregelt wird, durch das Basiselement gestützt.

Eine in JP5383743B beschriebene Bildverwacklungskorrekturvorrichtung enthält eine Grundplatte als Basiselement, einen Verschieberahmen als Objektivrahmen, eine Führungsplatte, die zwischen der Grundplatte und dem Verschieberahmen angeordnet ist, und zwei Sätze von Rollkugeln, in denen drei Rollkugeln als ein Satz verwendet werden. Die Führungsplatte kann sich in eine erste Richtung innerhalb einer Ebene senkrecht zu einer optischen Achse bewegen, und wird von der Grundplatte durch einen Satz von Rollkugeln gestützt. Die Verschiebeplatte kann sich in einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung innerhalb der Ebene senkrecht zu der optischen Achse bewegen, und wird von der Führungsplatte durch einen Satz von Rollkugeln gestützt. Zwei Rollkugeln des einen Satzes von Rollkugeln, die in der Lage sind, die Führungsplatte zu bewegen, können nur in die erste Richtung durch Führungsnuten bzw. -rillen, die sich in die erste Richtung erstrecken, rollen. Zwei Rollkugeln eines Satzes von Rollkugeln, die in der Lage sind, die Verschiebeplatte zu bewegen, können nur in die zweite Richtung durch die in die zweite Richtung durch Führungsnuten bzw. -rillen, die sich in die zweite Richtung erstrecken, rollen. Die Drehung bzw. Rotation um die optische Achse des Verschieberahmens oder die Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, wird durch die Verbindung der Rollkugeln mit den Führungsnuten bzw. -rillen geregelt.

Eine in JP4552439B beschriebene Bildverwacklungskorrekturvorrichtung enthält ein Basiselement, einen Objektivrahmen und einen Führungsarm. Der Objektivrahmen ist in der Lage, sich innerhalb einer Ebene senkrecht zu der optischen Achse zu bewegen und wird von dem Basiselement durch drei Gleitstücke gestützt. Der Führungsarm verbindet sich bzw. wirkt mit dem Objektivrahmen derart zusammen, dass er um eine Drehachse, die sich in der ersten Richtung innerhalb der Ebene senkrecht zu der optischen Achse erstreckt, drehbar ist und enthält ein Führungswellenelement, das parallel zu der Drehachse bzw. Rotationsachse ist. Ein Hakenteilpaar, das das Führungswellenteil des Führungsarms derart stützt, dass es um die Achse drehbar und entlang der Achse beweglich ist, wird an dem Basiselement ausgebildet. Die Drehung um die optische Achse des Verschieberahmens oder die Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, wird durch die Verbindung des Führungswellenelementes mit dem Hakenteilpaar geregelt.

  • Patentdokument 1: japanische Patentveröffentlichung Nr 5383743
  • Patentdokument 2: Japanische Patentveröffentlichung Nr 4552439

Zusammenfassung der Erfindung

Da in der in der JP5383743B beschriebenen Bildverwacklungskorrekturvorrichtung viele Rollkugeln erforderlich sind, um die Drehung bzw. Rotation des Verschieberahmens zu steuern und einige der Rollkugeln nur in eine Richtung durch die Führungsnuten bzw. -rillen rollen können, steigt die Anzahl an Komponenten an, und daher ist die Struktur kompliziert.

Da in der in der JP4552439B beschriebenen Bildverwacklungskorrekturvorrichtung die Drehung bzw. Rotation des Verschieberahmens durch den Führungsarm gesteuert ist, ist es möglich die Anzahl an Komponenten im Vergleich zu der in der JP5383743B beschriebenen Bildverwacklungskorrekturvorrichtung weiter zu reduzieren, und es ist möglich die Struktur zu vereinfachen.

Jedoch sind der Führungsarm und die Antriebseinheit, wie beispielsweise der Schwingspulenmotor, auf einander gegenüberliegenden Seiten angeordnet, wobei eine gerade Linie, die durch die optische Achse verläuft, dazwischen liegt. Da der Führungsarm des Linsen- bzw. Objektivrahmens relativ leicht ist, hebt sich der Objektivrahmen leicht von dem Basiselement ab, falls ein Aufprall bzw. Stoß oder eine Vibration auf den Objektivrahmen einwirken. Für die Verhältnisse der Montage werden die Hakenteile des Basiselementes, die das Führungswellenelement des Führungsarmes stützen, durch im Wesentlichen U-förmige Ausschnitteile ausgebildet, die zu einer Seite in die Richtung der optischen Achse geöffnet sind. Daher gibt es in einem Fall, in dem der Aufprall bzw. Stoß oder die Vibration auf den Objektivrahmen einwirken, die Befürchtung, dass das Führungswellenelement von den Hakenteilen getrennt wird.

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben beschriebenen Verhältnisse durchgeführt, und es ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung mit einer einfachen Konfiguration und ausgezeichneter Zuverlässigkeit bereitzustellen, und eine Objektivvorrichtung und eine Abbildungsvorrichtung bereitzustellen, die die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung enthalten.

Eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung eines Aspektes der vorliegenden Erfindung weist ein Basiselement, einen Objektivrahmen, der ein Bildverwacklungskorrekturobjektiv hält, und derart auf das Basiselement montiert ist, dass er in eine erste Richtung und in eine zweite Richtung senkrecht zu der ersten Richtung innerhalb einer Ebene, die senkrecht zu einer optischen Achse des Bildverwacklungskorrekturlobjektivs steht, beweglich ist, eine Vielzahl von ausdehnbaren und zusammenziehbaren Verankerungselementen, die den Objektivrahmen an dem Basiselement verankern, so dass sich der Objektivrahmen in die erste Richtung und die zweite Richtung bewegen kann, eine Halterung, die von dem Basiselement derart gestützt wird, dass sie um eine erste Achse, die parallel zu der ersten Richtung ist, verschwenkbar ist, und eine Antriebseinheit, die den Objektivrahmen in die erste Richtung und in die zweite Richtung bewegt, auf. Die Halterung weist einen Führungsabschnitt auf, der auf einer zweiten Achse, die parallel zu der ersten Richtung ist, angeordnet ist. Der Objektivrahmen weist einen Eingriffsabschnitt auf, der mit dem Führungsabschnitt derart verbunden ist, dass er entlang der zweiten Achse beweglich ist, um die zweite Achse relativ drehbar ist, und in einer Richtung der optischen Achse lösbar befestigt ist Der Führungsabschnitt und der Eingriffsabschnitt sind auf einer der Antriebseinheit gegenüberliegenden Seite angeordnet, wobei eine zweite gerade Linie dazwischen liegt, die senkrecht zu einer ersten geraden Linie ist, die durch die optische Achse und einem Zentrum des Führungsabschnitts auf der zweiten Achse verläuft und durch die optische Achse verläuft, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet. Ein erstes Verankerungselement, das derart ausgebildet ist, dass es an den Führungsabschnitt und den Eingriffsabschnitt angrenzt und ein zweites Verankerungselement, das auf einer dritten geraden Linie angeordnet ist, die durch das erste Verankerungselement und die optische Achse verläuft und auf einer dem ersten Verankerungselement gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, wobei die zweite gerade Linie dazwischen liegt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, sind als die Vielzahl von Verankerungselemente enthalten.

Eine Objektivvorrichtung eines anderen Aspektes der vorliegenden Erfindung weist die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung auf.

Eine Abbildungsvorrichtung eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung weist die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung auf.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung mit einer einfachen Konfiguration und einer ausgezeichneten Zuverlässigkeit bereitzustellen, und eine Objektivvorrichtung und eine Abbildungsvorrichtung bereitzustellen, die die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung enthalten.

Figurenliste

  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Beispiels einer Abbildungsvorrichtung, die eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung für die Beschreibung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält. 2 ist ein funktionelles Blockdiagramm der Abbildungsvorrichtung aus 1.
  • 3 ist eine perspektivische Explosionsansicht der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung der Abbildungsvorrichtung aus 1.
  • 4 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht von Hauptbestandteilen der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung aus 3.
  • 5 ist eine Draufsicht der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung aus 3.
  • 6 ist Querschnittsansicht der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung aus 3.
  • 7 ist eine Draufsicht eines Modifikationsbeispiels der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung aus 3.
  • 8 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht von Hauptbestandteilen eines anderen Modifikationsbeispiels der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung aus 3.
  • 9 ist eine perspektivische Ansicht eines Beispiels der Abbildungsvorrichtung für die Beschreibung der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 10 ist ein funktionelles Blockdiagramm der Abbildungsvorrichtung aus 9.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

1 und 2 zeigen eine Konfiguration eines Beispiels einer Abbildungsvorrichtung für die Beschreibung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Eine Digitalkamera 1 als ein Beispiel für die Abbildungsvorrichtung, wie in den 1 und 2 gezeigt, enthält ein optisches Abbildungssystem 2, das ein Fokusobjektiv 2a bzw. eine Fokuslinse für die Einstellung eines Fokus enthält, ein Abbildungselement 3, das einen Gegenstand durch das optische Abbildungssystem 2 abbildet, eine Autofokus-(AF-)Verarbeitungseinheit 4, die die Fokussierungsposition des Fokusobjektivs 2a bestimmt, eine Fokusantriebseinheit 5, die das Fokusobjektiv 2a auf die Fokussierungsposition bewegt, die durch die AF-Verarbeitungseinheit 4 bestimmt wurde, und eine Steuerungseinheit 6.

Beispielsweise wird ein ladungsgekoppelter Bauteil- bzw. ein „Charge-Coupled-Device“ (CCD)-Bildsensor oder ein komplementärer Metalloxid-Halbleiter-(CMOS)-Bildsensor als das Abbildungselement 3 verwendet.

Ausgabesignale des Abbildungselementes 3 werden durch die Signalverarbeitungseinheit 7 in digitale Signale durch analoge Signalverarbeitung, wie beispielsweise korrelative bzw. übereinstimmende Doppelabtastung, konvertiert bzw. umgerechnet Die Signalverarbeitungseinheit 7 erzeugt Abbildungsdaten durch Anwendung von Digitalsignalverarbeitung, wie beispielsweise Interpolationsberechnung, Gammakorrekturberechnung, RGB/YC-Konvertierungsverarbeitung, und ähnliches auf die Digitalsignale, die von den Ausgabesignalen des Abbildungselementes 3 konvertiert bzw. umgerechnet wurden.

Beispielsweise bestimmt die AF-Verarbeitungseinheit 4 die Fokussierungsposition des Fokusobjektivs 2a durch ein AF-Verfahren, wie beispielsweise Kontrastverfahren, das auf den von der Signalverarbeitungseinheit 7 erzeugten Abbildungsdaten basiert. Die Steuerungseinheit 6 steuert die Fokusantriebseinheit 5, und bewegt das Fokusobjektiv 2a auf die Fokussierungsposition, die durch die AF-Verarbeitungseinheit 4 bestimmt wurde.

Ein Befehlssignal, wie beispielsweise ein Abbildungsbefehl eines Anwenders, wird von einer Betriebseinheit 8 in die Steuerungseinheit 6 eingegeben. Die Steuerungseinheit 6 treibt das Abbildungselement 3 als Reaktion auf den Befehl an und veranlasst das Abbildungselement, die Abbildung durchzuführen.

Ein Hauptspeicher 9, der die Einstellungsinformationen oder ähnliches speichert, eine Speichereinheit 10, die ein Speichermedium, wie beispielsweise eine Speicherkarte enthält, die Abbildungsdaten speichert, die durch die Signalverarbeitungseinheit 7 erzeugt wurden, und eine Display- bzw. Anzeigeeinheit 11, die ein Display- bzw. Anzeigefeld, wie beispielsweise ein Flüssigkristalldisplayfeld, enthält, das das Bildschirmmenü und die Abbildungsdaten anzeigt, die durch die Signalverarbeitungseinheit 7 erzeugt wurden, werden in der Digitalkamera bereitgestellt.

Das Abbildungselement 3, die AF-Verarbeitungseinheit 4, die Steuerungseinheit 6, die Signalverarbeitungseinheit 7, der Hauptspeicher 9, die Speichereinheit 10, und die Display- bzw. Anzeigeeinheit 11 sind miteinander über eine Steuerungsdatenleitung 12 und eine Datenleitung 13 verbunden.

Die Digitalkamera 1 enthält ferner eine Verwacklungserkennungseinheit 14, die das Verwackeln der Digitalkamera 1 erkennt, und eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15, die die Bildverwacklung auf einer Abbildungsempfangsoberfläche des Abbildungselementes 3, hervorgerufen durch Verwacklung der Digitalkamera 1, korrigiert.

Beispielsweise enthält die Verwacklungserkennungseinheit 14 einen Winkelgeschwindigkeitssensor, der Winkelgeschwindigkeiten um eine X-Achse (Nickachse) und eine Y-Achse (Gierachse) senkrecht zu einer optischen Achse (Z-Achse) des optischen Abbildungssystems 2 erkennt, und erkennt, als die Verwacklung der Kamera 1, den Rotationsverwacklungsbetrag um die X-Achse und die Y-Achse, der durch Ausführung von Integration an den Ausgängen des Winkelgeschwindigkeitssensors bestimmt wird.

Die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15 enthält ein Bildverwacklungskorrekturobjektiv 2b, das in das optische Abbildungssystem 2 eingebaut ist, eine Antriebseinheit 20, die das Bildverwacklungsobjektiv 2b innerhalb einer Ebene senkrecht zu der optischen Achse bewegt, und eine Erkennungseinheit 21, die eine Position des Bildverwacklungskorrekturobjektivs 2b erkennt.

Die Steuerungseinheit 6 bestimmt einen Bewegungsbetrag des Bildverwacklungskorrekturobjektivs 2b, der die Bildverwacklung, die durch die Rotationsverwacklung, in Abhängigkeit des Rotationsverwacklungsbetrags um die X-Achse und die Y-Achse, verursacht wird, die durch die Verwacklungserkennungseinheit 14 erkannt wird, ausgleicht. Die Steuerungseinheit 6 steuert die Antriebseinheit 20, um das Bildverwacklungskorrekturobjektiv 2b durch Bezug auf die Position des Bildverwacklungskorrekturobjektivs 2b, die durch die Erkennungseinheit 21 erkannt wird, auf eine Zielposition zu bewegen. Dementsprechend wird die Bildverwacklung korrigiert.

3 bis 6 zeigen eine Konfiguration der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15.

Wie in 3 gezeigt enthält die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15 ferner ein Basiselement 22, einen Objektivrahmen 23, der das Bildverwacklungskorrekturobjektiv 2b hält, und eine Halterung 24, die die Bewegung des Objektivrahmens 23 innerhalb einer Ebene senkrecht zu der optischen Achse des Bildverwacklungskorrekturobjektivs 2b führt und die Rotation bzw. Drehung des Objektivrahmens 23 um die optische Achse oder eine Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, regelt.

Drei Kugeln 25 sind zwischen dem Basiselement 22 und dem Objektivrahmen 23 angeordnet, und der Objektivrahmen 23 ist auf das Basiselement 22 derart montiert, dass es innerhalb der Ebene senkrecht zu der optischen Achse beweglich ist.

Der Objektivrahmen 23, der auf dem Basiselement 22 montiert ist, ist derart an dem Basiselement 22 verankert, dass er innerhalb der Ebene senkrecht zu der optischen Achse in einem Zustand, in dem das Anheben des Objektivrahmens von dem Basiselement 22 durch eine Vielzahl von ausdehnbaren und zusammenziehbaren Verankerungselementen unterdrückt wird, beweglich ist. Insgesamt werden vier Verankerungselemente, ein erstes Verankerungselement 26, ein zweites Verankerungselement 27, ein drittes Verankerungselement 28 und ein viertes Verankerungselement 29 als die Verankerungselemente verwendet, und diese Verankerungselemente sind in dem dargestellten Beispiel Spiralfedern.

Die Antriebseinheit 20, die den Objektivrahmen 23, der das Bildverwacklungskorrekturobjektiv 2b hält, bewegt, enthält zwei Schwingspulenmotoren, die jeweils ein Magnetpaar 32 enthalten, die derart angeordnet sind, dass sie sich in einer Richtung der optischen Achse gegenüberstehen wobei eine Spule 31 und eine Spule 31, in dem dargestellten Beispiel dazwischen liegen. Die Erkennungseinheit 21, die die Position des Objektivrahmens 23, der das Bildverwacklungskorrekturobjektiv 2b hält, erkennt, enthält zwei Kombinationen von Magneten 33 und Hall-Elementen durch Verwendung eines Magneten 33 (siehe 5) und eines Hall-Elementes (nicht gezeigt), das ein magnetisches Feld, das von dem Magneten gebildet wird, erkennt.

Ein Schwingspulenmotor bewegt den Objektivrahmen 23 in eine Richtung von zwei zueinander senkrechten Richtungen innerhalb der Ebene senkrecht zu der optischen Achse, und es wird die Position des Objektivrahmens 23 in der gleichen Richtung durch eine Kombination des Magneten 33 und des Hall-Elementes erkannt. Der andere Schwingspulenmotor bewegt den Objektivrahmen 23 in die andere Richtung der zwei Richtungen, und es wird die Position des Objektivrahmens 23 in der gleichen Richtung durch die andere Kombination des Magneten 33 und des Hall-Elementes erkannt.

Die Spulen 31 des Schwingspulenmotors werden durch den Objektivrahmen 23 gehalten. Das Magnetpaar 32 des Schwingspulenmotors sind an Joche 34, die aus Stahlplatten oder ähnlichem hergestellt sind, befestigt und werden durch das Basiselement 22 gehalten.

Unter Bezugnahme auf 4 und 5 ist ein Stützarmpaar 40, das in einem Abstand in einer Richtung (hier als x-Richtung bezeichnet) innerhalb einer Ebene, angeordnet, auf der sich der Objektivrahmen 23 auf einer Rückseite gegenüber einer Montagefläche des Basiselementes 22 bewegt, auf der der Objektivrahmen 23 montiert ist.

Die Halterung 24 enthält ein Paar von Schwingarmen bzw. ein Schwingarmpaar 41, das zwischen einem Stützarmpaar 40 des Basiselementes 22 liegt, das dazwischen liegt, und eine Brücke 42,die Ein-Seiten-Endteile des Schwingarmpaars 41 verbindet.

Ein erstes Schaft- bzw. Wellenelement 43 durchdringt untere Enden des Schwungarmpaars 41, die durch die Brücke 42 miteinander verbunden sind, und das Stützarmpaar 40, das zwischen dem Schwingarmpaar 41 parallel zu der x-Richtung innerhalb der Ebene, in der sich der Objektivrahmen 23 bewegt, liegt. Die Halterung 24 wird durch das Basiselement 22 derart gestützt, dass es um das erste Wellenelement 43 verschwenkbar ist.

Distale Enden des Schwingarmpaars 41 verlaufen durch Durchgangsbohrungen 44, die in dem Basiselement 22 ausgebildet sind, und sind derart angeordnet, dass sie über die Montagefläche des Basiselementes 22 hervorstehen. Ein zweites Wellenelement 45 ist parallel zu dem ersten Wellenelement 43 verbrückt, das heißt parallel zu der x-Richtung zwischen den distalen Enden des Schwungarmpaars 41. Das zweite Wellenelement 45 fungiert als ein Führungsabschnitt, der die Bewegung des Objektivrahmens 23 innerhalb der Ebene senkrecht zu der optischen Achse führt.

Der Objektivrahmen 23 enthält ein Eingriffsarmpaar 46 als einen ersten Eingriffsabschnitt und einen zweiten Eingriffsabschnitt, die mit dem zweiten Wellenelement 45 der Halterung 24 verbunden sind bzw. in dieses eingreifen. Das Eingriffsarmpaar 46 ist in einem Abstand in der x-Richtung angeordnet, und in dem Eingriffsarmpaar 46 werden jeweils Ausschnittteile 47 ausgebildet. Die Ausschnittteile 47 erstrecken sich in die Richtung der optischen Achse, und sind zu der Montagefläche des Basiselementes 22 hin geöffnet.

Sofern der Objektivrahmen 23 auf dem Basiselement 22 montiert ist, ist das zweite Wellenelement 45 in den Ausschnittteilen 47 des Eingriffsarmpaars 46 untergebracht, und das Eingriffsarmpaar 46 ist mit dem zweiten Wellenelement 45 derart verbunden, dass es in die Richtung der optischen Achse lösbar befestigt ist.

Das Eingriffsarmpaar 46, das das zweite Wellenelement 45 in den Ausschnittteilen 47 aufnimmt und in das zweite Wellenelement 45 eingreift, kann sich entlang des zweiten Wellenelementes 45 bewegen, und der Objektivrahmen 23 wird in die x-Richtung, die die Erstreckungsrichtung des zweiten Wellenelementes 45 ist, geführt.

Das Eingriffsarmpaar 46 kann sich in Bezug auf das zweite Wellenelement 45 um das zweite Wellenelement 45 rotierend bzw. drehend bewegen, und der Objektivrahmen 23 wird in eine y-Richtung geführt, die die Bewegungsrichtung des zweiten Wellenelementes 45 aufgrund des Schwenkens der Halterung 24 ist und senkrecht zu der x-Richtung innerhalb der Ebene ist, in der sich der Objektivrahmen 23 mit dem Schwenken um das erste Wellenelement 43 der Halterung 24 bewegt.

Das Eingriffsarmpaar 46 greift in zwei Abschnitte des zweiten Wellenelementes 45 ein, die in der longitudinalen bzw. Längsrichtung des zweiten Wellenelementes 45 beabstandet sind, wodurch die Rotation bzw. Drehung des Objektivrahmens 23 um die optische Achse oder die Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, unterdrückt wird.

Durch Unterdrückung der Rotation bzw. der Drehung des Objektivrahmens 23, kann der Objektivrahmen 23 in das zweite Wellenelement 45 während gleichzeitig der entsprechende Eingriffsrand bzw. der entsprechende Eingriffsbereich in der longitudinalen bzw. Längsrichtung des zweiten Wellenelementes 45 gewährleistet wird. Beispielweise können Eingriffsabschnitte des Objektivrahmens 23 mit dem zweiten Wellenelement 45 ein Eingriffsarm sein, der im Wesentlichen die gleiche Breite wie der Abstand zwischen den beiden Armen des Eingriffsarmpaares 46 hat.

Wie in 5 gezeigt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, ist in einem Fall, in dem angenommen wird, dass eine gerade Linie, die durch die optische Achse und das Zentrum des zweiten Wellenelementes 45 in der longitudinalen bzw. Längsrichtung verläuft, eine erste gerade Linie L1 ist und eine gerade Linie, die senkrecht zu der ersten geraden Linie L1 ist und durch die optische Achse verläuft, eine zweite gerade Linie L2 ist, das zweite Wellenelement 45 und das Eingriffsarmpaar 46 auf einer den Schwingspulenmotoren 30 gegenüberliegenden Seite angeordnet sind, wobei die zweite gerade Linie L2 dazwischen liegt.

Das erste Verankerungselement 26 der Vielzahl von Verankerungselementen ist derart ausgebildet, dass es an das zweite Wellenelement 45 und das Eingriffsarmpaar 46 angrenzt. In dem dargestellten Beispiel sind die distalen Enden des Eingriffsarmpaares 46 durch eine Brücke 48 miteinander verbunden. Ein Ein-Seiten-Ende des ersten Verankerungselementes 26 ist durch ein Verschluss- bzw. Verriegelungsteil 49, das an der Brücke 48 ausgebildet ist, verschlossen bzw. verriegelt, und das Andere-Seiten-Ende davon ist durch das Basiselement 22 verschlossen bzw. verriegelt. Das erste Verankerungselement 26 ist derart ausgebildet, dass es an das zweite Wellenelement 45 und das Eingriffsarmpaar 46 angrenzt.

Wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, ist in einem Fall, in dem angenommen wird, dass eine gerade Linie durch das erste Verankerungselement 26 verläuft und die optische Achse eine dritte gerade Linie L3 ist, ist das zweite Verankerungselement 27 auf der dritten geraden Linie L3 angeordnet und ist auf einer dem ersten Verankerungselement 26 gegenüberliegenden Seite angeordnet, wobei die zweite gerade Linie L2 dazwischen liegt.

Wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, ist in einem Fall, in dem angenommen wird, dass eine gerade Linie, die senkrecht zu der dritten geraden Linie L3 ist und durch die optische Achse verläuft, eine vierte gerade Linie L4 ist, sind das dritte Verankerungselement 28 und das vierte Verankerungselement 29 auf der vierten geraden Linie L4 angeordnet und auf gegenüberliegenden Seiten zueinander angeordnet, wobei die dritte gerade Linie L3 dazwischen liegt.

Der Objektivrahmen 23 hält die Spulen 31 der zwei Schwingspulenmotoren 30, und eine Gewichtsverteilung des Objektivrahmens 23 ist zu einer Seite, auf der die zwei Schwingspulenmotoren 30 auf einer Seite der zweiten geraden Linie L2 angeordnet sind, vorgespannt. Eine Seite des Objektivrahmens 23, auf der die zwei Schwingspulenmotoren 30 angeordnet sind, ist durch das Joch 34 bedeckt, wohingegen eine Seite des Objektivrahmens 23, auf der das Eingriffsarmpaar 46 angeordnet ist, offen ist. Daher hebt in einem Fall, in dem Vibrations- oder Aufprall- bzw. Stoßkräfte einwirken, die Seite des Objektivrahmens 23, auf der das Eingriffsarmpaar 46 angeordnet ist, von dem Basiselement 22 ab.

Jedoch ist das erste Verankerungselement 26 derart ausgebildet, dass es an das zweite Wellenelement 45 und das Eingriffsarmpaar 46 angrenzt, und kontraktile Kräfte des ersten Verankerungselementes 26 auf den Objektivrahmen 23 in der Nähe des zweiten Wellenelementes 45 und des Eingriffsarmpaares 46 einwirken. Daher wird das Abheben der Seite des Objektivrahmens 23, auf der das Eingriffsarmpaar 46 angeordnet ist, effektiv bzw. erfolgreich unterdrückt. Dementsprechend wird die Trennung des Eingriffsarmpaares 46 von dem zweiten Wellenelement 45 unterdrückt.

Vorzugsweise, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, ist das erste Verankerungselement 26 innerhalb eines lüfterartigen Bereiches A zwischen einer geraden Halblinie HL1, die sich zu einem Ein-Seiten-Ende des zweiten Wellenelementes 45 von der optischen Achse erstreckt, und einer geraden Halblinie HL2, die sich zu dem Andere-Seiten-Ende des zweiten Wellenelementes 45 von der optischen Achse erstreckt, angeordnet. Vorzugsweise ist das erste Verankerungselement auf der ersten geraden Linie L1 angeordnet, die durch die optische Achse und das Zentrum des zweiten Wellenelementes 45 in der longitudinalen bzw. Längsrichtung wie im abgebildeten Beispiel verläuft. Dementsprechend wird das Abheben der Seite des Objektivrahmens 23, auf der das Eingriffsarmpaar 46 angeordnet ist, effektiver unterdrückt In einem Fall, in dem das erste Verankerungselement 26 auf der ersten geraden Linie L1 angeordnet ist, stimmt die dritte gerade Linie L3 mit der ersten geraden Linie L1 überein, und die vierte gerade Linie L4 stimmt mit der zweiten geraden Linie L2 überein.

Das zweite Verankerungselement 27 ist auf der dritten geraden Linie L3 angeordnet, und ist auf der dem ersten Verankerungselement 26 gegenüberliegenden Seite angeordnet, wobei die zweite gerade Linie L2 dazwischen liegt. Dadurch belasten die kontraktilen Kräfte des ersten Verankerungselementes 26 und des zweiten Verankerungselementes 27 im Wesentlichen den Objektivrahmen 23 mit der optischen Achse als Zentrum gleichmäßig, und das Abheben der Seite des Objektivrahmens 23, auf der die zwei Schwingspulenmotoren 30 angeordnet sind, wird effektiver unterdrückt.

Wie in dem dargestellten Beispiel sind bevorzugt das dritte Verankerungselement 28 und das vierte Verankerungselement 29 auf der vierten geraden Linie L4 angeordnet, und auf gegenüberliegenden Seiten zueinander angeordnet, wobei die dritte gerade Linie L3 dazwischen liegt. Infolgedessen ist es möglich, den Objektivrahmen 23 zusätzlich zu stabilisieren.

Hier sind das erste Verankerungselement 26, das zweite Verankerungselement 27, das dritte Verankerungselement 28 und das vierte Verankerungselement 29, die das Abheben des Objektivrahmens 23 verhindern, im Wesentlichen parallel zu der optischen Achse angeordnet. Jedoch bewegt sich der Objektivrahmen 23 innerhalb der Ebene senkrecht zu der optischen Achse, wodurch diese Verankerungselemente sich in Bezug auf die optische Achse neigen bzw. verkanten. In einem Fall, in dem das erste Verankerungselement 26, das zweite Verankerungselement 27, das dritte Verankerungselement 28 und das vierte Verankerungselement 29 sich in Bezug auf die optische Achse neigen bzw. verkanten, werden Komponenten der kontraktilen Kräfte bzw. kontraktile Kraftanteile der Verankerungselemente in der Bewegungsebene des Objektivrahmens 23 erzeugt, und die kontraktilen Kraftanteile in der Bewegungsebene können bei der Steuerung der Antriebseinheit 20, die den Objektivrahmen 23 bewegt, zu Rauschen werden.

Wie in 6 gezeigt wird ein Verschluss- bzw. Verriegelungsteil 50 des Basiselementes 23, das die Ein-Seiten-Enden des ersten Verankerungselementes 26, des zweiten Verankerungselementes 27, des dritten Verankerungselementes 28 und des vierten Verankerungselementes 29 verschließt bzw. verriegelt, derart ausgebildet, dass es von der Rückseite des Basiselementes 22 in der Richtung der optischen Achse hervorsteht. Das erste Verankerungselement 26, das zweite Verankerungselement 27, das dritte Verankerungselement 28 und das vierte Verankerungselement 29 verlaufen durch Durchgangsbohrungen 51 des Basiselementes 22, und verbrücken zwischen dem Verschluss- bzw. Verriegelungsteil 50 des Basiselementes 22 und dem Verschluss- bzw. Verriegelungsteil 49 des Objektivrahmens 23.

Das Verschluss- bzw. Verriegelungsteil 50 des Basiselementes 22 ist derart ausgebildet, dass es von der Rückseite des Basiselementes 22 in Richtung der optischen Achse hervorsteht. Dadurch ist es möglich, das erste Verankerungselement 26, das zweite Verankerungselement 27, das dritte Verankerungselement 28 und das vierte Verankerungselement 29 zu verlängern und das Neigen bzw. das Verkanten der Verankerungselemente wird in Bezug auf die optische Achse bei der Bewegung des Objektrahmens 23 reduziert. Dementsprechend ist es möglich, die Komponenten, die in den kontraktilen Kräften der Verankerungselemente enthalten sind, in der Bewegungsebene des Objektivrahmens 23 zu reduzieren. Somit ist es möglich die Steuerungsstabilisierung durch Unterdrückung des Rauschens bei der Steuerung der Antriebseinheit 20 zu erhöhen.

Vorzugsweise ist die Brücke 42 der Halterung 24, die die unteren Enden des Eingriffsarmpaares 46 auf der Rückseite des Basiselementes 22 verbindet, derart angeordnet, dass sie weiter von der Rückseite des Basiselementes 22 entfernt ist als das Verschluss- bzw. Verriegelungsteil 50 des Basiselementes 22, das das Ein-Seiten-Ende des ersten Verankerungselementes 26 verschließt bzw. verriegelt. Dementsprechend werden Interferenzen der Brücke 42 und dem ersten Verankerungselementes 26 verhindert, und dadurch kann sich das erste Verankerungselement 26 sich dem zweiten Wellenelement 45 und dem Eingriffsarmpaar 46 annähern. Dadurch ist es möglich, das Abheben des Objektivrahmens 23 besser zu unterdrücken.

7 zeigt eine Konfiguration eines Modifikationsbeispiels der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15.

Obwohl in der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15 beschrieben wurde, dass der Führungsabschnitt der Halterung 24, mit dem das Eingriffsarmpaar 46 des Objektivrahmens 23 in Eingriff kommt, das kontinuierliche bzw. durchgehende zweite Wellenteil 45 ist, das zwischen dem Schwungarmpaar 41 verbrückt bzw. eine Brücke bildet, umfasst der Führungsabschnitt der Halterung 24 ein Wellenelement 45a, als ersten Führungsabschnitt, der an einem Schwungarm 41 ausgebildet ist, und ein Wellenelement 45b, als zweiten Führungsabschnitt, der an dem anderen Schwungarm 41 ausgebildet ist, in dem Beispiel das in 7 gezeigt ist. Das Wellenelement 45a und das Wellenelement 45b sind auf der gleichen Achse, parallel zu der x-Richtung, angeordnet.

Der Führungsabschnitt der Halterung 24 ist in das Wellenelement 45a und das Wellenelement 45b derart unterteilt, dass es dem Eingriffsarmpaar 46 entspricht, das voneinander bzw. miteinander getrennt ist, und dadurch sind das Wellenelement 45a und ein Eingriffsarm 46, der mit dem Wellenelement 45a in Eingriff kommt, von dem Wellenelement 45b und dem anderen Eingriffsarm 46, der mit dem Wellenelement 45b in Eingriff kommt, beabstandet. In dem in 7 gezeigten Beispiel ist die Erkennungseinheit 21 (zwei Kombinationen der Magnete 33 und der Hall-Elemente), die die Position des Objektivrahmens 23 erkennt, in einem solchen Raum angeordnet.

Die Detektions- bzw. Erkennungseinheit 21 ist in dem Raum angeordnet, und dadurch wird ein neuer Raum außerhalb des Schwingarmpaares 41 entlang einer Achse, auf der das Wellenelement 45a und das Wellenelement 45b angeordnet sind, ausgebildet. Dementsprechend ist der Abstand zwischen dem Schwingarmpaar 41 erweitert, und dadurch können das Wellenelement 45a und ein Eingriffsarm 46, der mit dem Wellenelement 45a in Eingriff kommt, weiter von dem Wellenelement 45b und dem anderen Eingriffsarm 46, der mit dem Wellenelement 45b in Eingriff kommt, beabstandet sein. Somit ist es möglich, die Rotation bzw. Drehung des Objektivrahmens 23 um die optische Achse oder die Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, zusätzlich zu unterdrücken.

8 zeigt eine Konfiguration eines anderen Modifikationsbeispiels der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15.

In dem in 8 gezeigten Beispiel enthält der Führungsabschnitt der Halterung 24 eine Führungsnut bzw. -rille 52a, die als der erste Führungsabschnitt in einem Schwingarm 41 ausgebildet ist, und eine Führungsnut bzw. -rille 52b, die als der zweite Führungsabschnitt in dem anderen Schwingarm 41 ausgebildet ist. Die Führungsnut bzw. -rille 52a und die Führungsnut bzw. -rille 52b sind auf der gleichen Achse, die parallel zur x-Richtung ist, ausgebildet, und erstrecken sich entlang der Achse. Die Kugeln 53 sind in der Führungsnut bzw. -rille 52a und in der Führungsnut bzw. -rille 52b untergebracht. Die Kugeln 53 werden gleitend mit den Innenflächen der Führungsnuten bzw. -rillen in Kontakt gebracht und können sich in einer Ausbreitungsrichtung (x-Richtung) der Nuten bzw. Rillen und einer Tiefenrichtung der Nuten bzw. Rillen innerhalb der Führungsnuten bzw. -rillen bewegen.

Ein Eingriffsabschnittvorsprung 54a, der in die Führungsnut bzw. -rille 52a einzupassen ist, ist an einem Eingriffsarm 46 des Objektivrahmens 23 ausgebildet, und ein Slot 55, der die Kugel 53 einklemmt, die in der Führungsnut bzw. -rille 52a in der Nut bzw. Rille in der Ausbreitungsrichtung (x-Richtung) untergebracht ist, ist in dem Eingriffsabschnittvorsprung 54a ausgebildet. Ebenso ist ein Eingriffsabschnittvorsprung 54b, der in die Führungsnut bzw. -rille 52b einzupassen ist, an dem anderen Eingriffsarm 46 ausgebildet, und ein Slot 55, der die Kugel 53 einklemmt, die in der Führungsnut bzw. -rille 52b in der Nut bzw. Rille in der Ausbreitungsrichtung (x-Richtung) untergebracht ist, ist in dem Eingriffsabschnittvorsprung 54b ausgebildet.

In einem Fall, in dem der Objektivrahmen 23 auf das Basiselement 22 montiert ist, werden der Eingriffsabschnittvorsprung 54a und der Eingriffsabschnittvorsprung 54b in die Führungsnut bzw. -rille 52a und die Führungsnut bzw. -rille 52b eingepasst, und das Eingriffsarmpaar 46 greift in die Führungsnut bzw. -rille 52a und die Führungsnut bzw. -rille 52b derart ein, dass sie lösbar in Richtung der optischen Achse angebracht werden.

Das Eingriffsarmpaar 46 wird in die x-Richtung, die die Ausbreitungsrichtung der Führungsnut bzw. -rille 52a und der Führungsnut bzw. -rille 52b ist, dadurch geführt, dass die Kugeln 53, die in die Slots 55 des Eingriffsabschnittvorsprungs 54a und des Eingriffsabschnittvorsprungs 54b eingeklemmt sind, gleitend mit den Innenflächen der Führungsnut bzw. -rille 52a und der Führungsnut bzw. -rille 52b in Kontakt gebracht werden.

Das Eingriffsarmpaar 46 kann sich rotierend bzw. drehend in Bezug auf die Führungsnut bzw. -rille 52a und die Führungsnut bzw. -rille 52b um eine Achse, die durch die zwei Kugeln 53, die in die Slots 55 des Eingriffsabschnittvorsprungs 54a und des Eingriffsabschnittvorsprungs 54b eingeklemmt sind, bewegen, und der Objektivrahmen 23 wird in die y-Richtung, die die Bewegungsrichtung der Führungsnut bzw. -rille 52a und der Führungsnut bzw. -rille52b ist, aufgrund des Schwenkens der Halterung 24 durch das Schwenken der Halterung 24 um das erste Wellenelement 43, geführt.

Das Eingriffsarmpaar 46 greift in die Führungsnut bzw. -rille 52a und die Führungsnut bzw. -rille 52b, die voneinander getrennt sind,ein, wodurch die Rotation bzw. Drehung des Objektivrahmens 23 um die optische Achse oder der Achse, die parallel zu der optischen Achse ist, unterdrückt wird.

Obwohl es oben beschrieben wurde, dass die Digitalkamera 1 als Abbildungsvorrichtung verwendet wird, wird unten ein Beispiel beschrieben, in dem ein Smartphone mit einer Kamera als Abbildungsvorrichtung verwendet wird.

9 zeigt ein äußeres Erscheinungsbild eines Smartphones 200, das eine Ausführungsform einer Abbildungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist.

Das in 9 gezeigte Smartphone 200 hat ein flaches Gehäuse 201 und enthält eine Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204, in der ein Display- bzw. Anzeigefeld 202 als eine Display- bzw. Anzeigeeinheit und ein Bedienungsfeld 203 als eine Eingabeeinheit integral auf einer Oberfläche des Gehäuses 201 ausgebildet sind. Ein solches Gehäuse 201 enthält einen Lautsprecher 205, ein Mikrophon 206, eine Betriebseinheit 207 und eine Kameraeinheit 208. Die Konfiguration des Gehäuses 201 ist nicht darauf beschränkt, und kann beispielsweise eine Konfiguration sein, in der die Display- bzw. Anzeigeeinheit und die Eingabeeinheit unabhängig voneinander bereitgestellt werden, oder kann eine aufklappbare Struktur oder Konfiguration sein, in der ein Schiebemechanismus bereitgestellt wird.

10 zeigt eine Konfiguration des in 9 gezeigten Smartphones 200.

Wie in 10 gezeigt enthält das Smartphone als Hauptbestandteile eine kabellose Kommunikationseinheit 210, die Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204, eine Anrufverarbeitungseinheit 211, die Betriebseinheit 207, die Kameraeinheit 208, eine Speichereinheit 212, eine externe Eingabe- und Ausgabeeinheit 213, eine globale Positionierungssystem-(GPS-)Empfangseinheit 214, eine Bewegungssensoreinheit 215, eine Stromversorgungseinheit 216 und eine Hauptsteuerungseinheit 220. Das Smartphone 200 hat als Hauptfunktion eine kabellose Kommunikationsfunktion der Durchführung von Mobilfunkkommunikation über eine Basisstationsvorrichtung BS (nicht gezeigt) und ein mobiles Kommunikationsnetzwerk NW (nicht gezeigt).

Die kabellose Kommunikationseinheit 210 führt eine kabellose Kommunikation mit der Basisstationsvorrichtung BS durch, die zu dem mobilen Kommunikationsnetzwerk NW gehört, gemäß einer Instruktion bzw. Anleitung der Hauptsteuerungseinheit 220. Die Übertragung und das Empfangen von verschiedenen Dateidaten wie Sprachdaten und Abbildungsdaten oder elektronischen Postdaten oder das Empfangen von Internetdaten, Streaming-Daten oder ähnliches werden durch die kabellose Kommunikation durchgeführt.

Die Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204 ist ein sogenanntes Touch-Panel bzw. Berührungsbedienungsfeld, das Bilder (Standbilder oder bewegte Bilder), Zeichen-Informationen oder ähnliches anzeigt, die visuell Informationen an den Benutzer unter der Steuerung der Hauptsteuerungseinheit 220 liefert, und die eine Anwenderoperation auf die angezeigten Informationen erkennt. Die Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit enthält das Display- bzw. Anzeigefeld 202 und das Bedienungsfeld 203.

Das Display-bzw. Anzeigefeld 202 verwendet eine Flüssigkristallanzeige bzw. ein Flüssigkristalldisplay (LCD), eine organische Elektrolumineszenzanzeige bzw.ein organisches Elektrolumineszenzdisplay (OELD), oder ähnliches, als eine Display- bzw. Anzeigevorrichtung.

Das Bedienungsfeld 203 ist eine Vorrichtung, die derart montiert ist, dass ein Bild, das auf einer Display- bzw. Anzeigefläche des Display- bzw. Anzeigefeldes 202 angezeigt wird, visuell wahrgenommen wird, und erkennt eine oder eine Vielzahl von Koordinaten der Bedienung mit einem Finger des Anwenders oder einem Eingabestift. In einem Fall, in dem die Vorrichtung mit einem Finger des Anwenders oder dem Eingabestift bedient wird, wird ein Erkennungssignal, das durch die Bedienung erzeugt wird, an die Hauptsteuerungseinheit 220 ausgegeben. Daraufhin erkennt die Hauptsteuerungseinheit 220 eine Bedienungsposition (Koordinaten) auf dem Display- bzw. Anzeigefeld 202 basierend auf dem empfangenen Erkennungssignal.

Wie in 9 gezeigt ist, obwohl beschrieben wurde, dass das Display- bzw. Anzeigefeld 202 und das Bedienungsfeld 203 des als Ausführungsform der Abbildungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung dargestellten Smartphones 200 integral ausgebildet ist und die Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204 bilden, das Bedienungsfeld 203 jedoch derart angeordnet, dass es das Display-bzw. Anzeigefeld 202 vollständig überdeckt.

In einem Fall, in dem eine solche Anordnung zur Anwendung kommt, kann das Bedienungsfeld 203 eine Funktion der Erkennung der Anwenderoperation in einem Bereich, der sich von dem Display- bzw. Anzeigefeld 202 unterscheidet, aufweisen. Mit anderen Worten, das Bedienungsfeld 203 kann einen Erkennungsbereich (hier im Folgenden als ein Display- bzw. Anzeigebereich bezeichnet) für einen überlappenden Teil, der das Display- bzw. Anzeigefeld 202 überlappt, aufweisen und einen Erkennungsbereich (hier im Folgenden als ein Nicht-Display- bzw. Nicht-Anzeigebereich bezeichnet) für einen äußeren Randteil, der das Display- bzw. Anzeigefeld 202 nicht überlappt, aufweisen.

Die Größe des Display- bzw. Anzeigebereiches und die Größe des Display-bzw. Anzeigefeldes 202 können vollständig übereinstimmen, und es ist nicht notwendig, dass beide Größen übereinstimmen. Das Bedienungsfeld 203 kann den Teil des äußeren Randes und zwei sensitive Bereiche, die innere Teile sind und von dem Teil des äußeren Randes verschieden sind, aufweisen. Die Breite des Teils des äußeren Randes ist in Abhängigkeit von der Größe des Gehäuses oder ähnlichem angemessen gestaltet. Das Positionserkennungsverfahren, das in dem Bedienungsfeld 203 zur Anwendung kommt, umfasst ein Matrix-Umschaltverfahren, ein Widerstandsfilmverfahren, ein akustisches Oberflächen-Verfahren, ein Infrarotverfahren, ein elektromagnetisches Induktionsverfahren, ein elektrostatisches Kapazitätsverfahren, und ähnliches, und es kann ein beliebiges Verfahren zur Anwendung kommen.

Die Anrufverarbeitungseinheit 211 enthält den Lautsprecher 205 oder das Mikrophon 206. Die Anrufverarbeitungseinheit wandelt bzw. rechnet die Stimme des Anwenders, die durch das Mikrophon 206 eingegeben wird, in Sprachdaten um, die durch die Hauptsteuerungseinheit 220 verarbeitet werden können, und gibt die umgewandelten bzw. umgerechneten Sprachdaten an die Hauptsteuerungseinheit 220 aus. Die Anrufverarbeitungseinheit dekodiert die Sprachdaten, die durch die kabellose Kommunikationseinheit 210 oder durch die externe Eingabe- und Ausgabeeinheit 213 empfangen wurden, und gibt die dekodierten Sprachdaten durch den Lautsprecher 205 aus. Beispielsweise kann, wie in 9 gezeigt, der Lautsprecher 205 auf die gleiche Oberfläche wie die Oberfläche, auf der die Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204 bereitgestellt wird, montiert werden, und das Mikrophon 206 kann auf einer Seitenfläche des Gehäuses 201 montiert werden.

Die Betriebseinheit 207 ist eine Hardwaretaste, die einen Tastenschalter oder ähnliches verwendet, und empfängt eine Instruktion bzw. Anleitung von dem Anwender. Beispielsweise, wie in 9 gezeigt, ist die Betriebseinheit 207 auf die Seitenfläche des Gehäuses 201 des Smartphones 200 montiert, und ist ein druckknopfartiger Schalter, der angeschaltet wird, wenn der Anwender den Schalter mit dem Finger oder ähnlichem drückt, und durch Wiederherstellungskraft einer Feder oder ähnlichem ausgeschaltet wird, wenn der Anwender seinen Finger von dem Schalter nimmt.

Die Speichereinheit 212 speichert ein Steuerungsprogramm oder Steuerungsdaten der Hauptsteuerungseinheit 220, Anwendungssoftware, Adressdaten, die mit einem Namen oder einer Telefonnummer eines Kommunikationspartners oder ähnliches verbunden bzw. assoziiert sind, Daten einer übertragenen oder empfangenen elektronischen Post, Internetdaten, die über einen Internetbrowser heruntergeladen wurden, oder heruntergeladene Inhaltsdaten, und speichert temporär bzw. vorübergehend Streaming-Daten oder ähnliches. Die Speichereinheit 212 enthält eine interne Speichereinheit 217, die in das Smartphone eingebaut ist, und eine externe Speichereinheit 218, die einen lösbar angebrachten externen Speicherslot aufweist. Die interne Speichereinheit 217 und die externe Speichereinheit 218, aus der die Speichereinheit 212 besteht, wird durch ein Speichermedium, wie beispielsweise ein flashspeicherartiger Speicher, ein festplattenartiger Speicher, ein multimedia-microkartenartiger Speicher, ein kartenartiger Speicher (beispielsweise ein micro SD (eingetragenes Warenzeichen) Speicher), ein Direktzugriffs-Arbeitsspeicher bzw. „Random-Access-Memory“ (RAM), oder ein „Read-Only-Memory“ (ROM) realisiert bzw. verwirklicht.

Die externe Eingabe- und Ausgabeeinheit 213 dient als eine Schnittstelle bzw. ein Interface mit allen externen Vorrichtungen, die mit dem Smartphone 200 verbunden sind, und ist direkt oder indirekt mit anderen externen Vorrichtungen kommunikativ verbunden (beispielsweise Internet, kabelloses LAN, Bluetooth (eingetragenes Warenzeichen), Radiofrequenzidentifikation (RFID), „Infrared-Data-Association“ (IrDA) (eingetragenes Warenzeichen), Ultraweitband (UWB) (eingetragenes Warenzeichen), ZigBee (eingetragenes Warenzeichen), oder ähnliches).

Beispiele für die externe Vorrichtung, die mit dem Smartphone 200 verbunden werden kann, umfassen kabelgebundene bzw. kabellose Kopfhörer, ein externes kabelgebundenes oder kabelloses Ladegerät, eine kabelgebundene oder kabellose Datenschnittstelle, eine Speicherkarte, die über einen Kartensockel verbunden werden kann, eine Teilnehmeridentifikationskarte bzw. „Subscriber-Identify-Module-Card“ (SIM), oder ein Anwenderidentifikationsmodul (UIM card), oder eine externe Audio- und Videovorrichtung, die durch ein Audio- und Video-Eingangs- und Ausgangs- (I/O) Terminal verbunden werden kann, eine externe Audio- und Videovorrichtung, die in einer kabellosen Art verbunden werden kann, ein Smartphone, das in einer kabelgebundenen oder kabellosen Art verbunden werden kann, ein Computer, der in einer kabelgebundenen oder kabellosen Art verbunden werden kann, ein PDA, das in einer kabelgebundenen oder kabellosen Art verbunden werden kann, ein Computer, der in einer kabelgebundenen oder kabellosen Verbindung verbunden werden kann, Ohrhörer, oder ähnliches. Die externe Eingabe- und Ausgabeeinheit 213 kann Daten, die von den externen Vorrichtungen auf die jeweiligen Komponenten in dem Smartphone 200 übertragen werden, oder Daten, die von dem Smartphone 200 auf die externen Vorrichtungen übertragen werden, übertragen.

Die GPS-Empfangseinheit 214 empfängt GPS-Signale, die von GPS-Satelliten ST1 bis STn übertragen werden, gemäß einer Instruktion bzw. Anleitung der Hauptsteuerungseinheit 220, führt Positionierungsberechnung basierend auf einer Vielzahl von empfangenen GPS-Signalen durch, und erkennt die Position des Smartphones 200 mit Breitengrad, Längengrad und Höhe. In einem Fall, in dem Positionsinformationen aus der kabellosen Kommunikationseinheit 210 oder der externen Eingabe- und Ausgabeeinheit 213 (z.B. ein kabelloses LAN) akquiriert werden können, kann die GPS-Empfangseinheit 214 die Position unter Verwendung der Positionsinformationen erkennen.

Beispielsweise enthält die Bewegungssensoreinheit 215 einen dreiaxialen Beschleunigungssensor oder ähnliches, und erkennt die physikalische Bewegung des Smartphones gemäß einer Instruktion bzw. Anleitung der Hauptsteuerungseinheit 220. Die Bewegungsrichtung oder Beschleunigung des Smartphones 200 wird durch die Erkennung der physikalischen Bewegung des Smartphones 200 erkannt. Das Ergebnis der Erkennung wird an die Hauptsteuerungseinheit 220 ausgegeben.

Die Stromversorgungseinheit 216 stellt einen elektrischen Strom, der in einer Batterie (nicht gezeigt) gespeichert ist, den jeweiligen Einheiten des Smartphones 200 gemäß Instruktionen bzw. Anleitungen der Hauptsteuerungseinheit 220 zur Verfügung.

Die Hauptsteuerungseinheit 220 enthält einen Mikroprozessor, der gemäß des Steuerungsprogramms oder Steuerungsdaten, die in der Speichereinheit 212 gespeichert sind, arbeitet, und steuert die jeweiligen Einheiten des Smartphones 200 ganz. Die Hauptsteuerungseinheit 220 weist eine mobile Kommunikationssteuerungsfunktion zur Steuerung der jeweiligen Einheiten eines Kommunikationssystems, um die Sprachkommunikation oder Datenkommunikation über die kabellose Kommunikationseinheit 210 durchzuführen, und eine Anwendungsverarbeitungsfunktion auf.

Die Anwendungsverarbeitungsfunktion wird durch die Hauptsteuerungseinheit 220 realisiert bzw. verwirklicht, die gemäß der Anwendungssoftware, die in der Speichereinheit 212 gespeichert ist, arbeitet. Die Anwendungsverarbeitungsfunktion ist beispielsweise eine Infrarotkommunikationsfunktion zur Steuerung der externen Eingabe- und Ausgabeeinheit 213, um Datenkommunikation mit einer Vorrichtung, die dem Smartphone 200 gegenübersteht, durchzuführen, eine elektronische Post-Funktion zur Übertragung und zum Empfangen elektronischer Post, eine Internet- bzw. Web-Browsing-Funktion zum Aufrufen von Webseiten, oder ähnliches.

Die Hauptsteuerungseinheit 220 weist eine Bildverarbeitungsfunktion zum Anzeigen eines Videos auf der Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204 oder ähnlichem auf, basierend auf Bilddaten (Standbild- oder bewegte Bilddaten), wie beispielsweise empfangenen Daten oder heruntergeladenen Streaming-Daten, auf. Die Bildverarbeitungsfunktion bezieht sich auf eine Funktion der Hauptsteuerungseinheit 220, die Abbildungsdaten dekodiert, die die Bildverarbeitung auf das dekodierte Ergebnis ausführt und das Bild auf der Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204 anzeigt.

Die Hauptsteuerungseinheit 220 führt die Display- bzw. Anzeigesteuerung auf dem Display- bzw. Anzeigefeld 202 durch und führt eine Operationserkennungssteuerung zur Erkennung einer Anwenderoperation über die Betriebseinheit 207 und das Bedienungsfeld 203 durch. Während der Durchführung der Display- bzw. Anzeigesteuerung zeigt die Hauptsteuerungseinheit 220 ein Symbol zur Aktivierung der Anwendersoftware oder eine Softwaretaste, wie beispielsweise eine Scrollbar bzw. einen Scrollbalken, oder ein Fenster für die Erstellung elektronischer Post an. Die Scrollbar bzw. der Scrollbalken bezieht sich auf eine Softwaretaste zum Empfangen einer Instruktion bzw. Anleitung zum Bewegen eines Display- bzw. Anzeigeteils eines Bildes, das zu groß ist, um in den Display- bzw. Anzeigebereich des Display- bzw. Anzeigefeldes 202 zu passen.

Während der Ausführung der Operationserkennungssteuerung erkennt die Hauptsteuerungseinheit 220 die Anwenderoperation über die Betriebseinheit 207, empfängt eine Operation auf das Symbol oder eine Eingabe einer Zeichenfolge in ein Eingabefeld des Fensters über das Bedienungsfeld 203, oder empfängt eine Scrollanfrage eines Display- bzw. Anzeigebildes über die Scrollbar bzw. den Scrollbalken.

Während der Ausführung der Operationserkennungssteuerung enthält die Hauptsteuerungseinheit 220 eine Touch-Panel- bzw. Berührungsfeldsteuerungsfunktion, um zu bestimmen, ob eine Operationsposition auf dem Bedienungsfeld 203 überlagerte Teil (Display- bzw. Anzeigebereich) ist, der das Display- bzw. Anzeigefeld 202 überlappt, oder der Teil des äußeren Randes (nicht-Display- bzw. nicht-Anzeigebereich) ist, der das Display- bzw. Anzeigefeld 202, das sich von dem Display- bzw. Anzeigebereich unterscheidet, nicht überlappt, und um den sensitiven Bereich des Bedienungsfeldes 203 oder der Display- bzw. Anzeigeposition der Softwaretaste zu steuern.

Die Hauptsteuerungseinheit 220 kann eine Bedienung durch Gesten auf dem Bedienungsfeld 203 erkennen und kann einen im Voraus eingestellten Satz von Funktionen entsprechend der erkannten Bedienung durch Gesten ausführen. Die Bedienung durch Gesten ist keine herkömmliche einfache Bedienung, sondern bedeutet eine Operation zum Rendern einer Spur von einem Finger oder ähnlichem, eine Operation zum gleichzeitigen Bestimmen einer Vielzahl von Positionen oder eine Operation zum Rendern einer Spur für mindestens eine von einer Vielzahl von Positionen durch Kombinieren der oben beschriebenen Operationen.

Die Kameraeinheit 208 enthält die Konfiguration des optischen Abbildungssystems 2, das Abbildungselement 3, die AF-Verarbeitungseinheit 4, die Steuerungseinheit 6, die Signalverarbeitungseinheit 7, den Hauptspeicher 9, die Verwacklungserkennungseinheit 14 und die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung 15 in der Digitalkamera 1, und weist eine Konfiguration auf, in der es möglich ist, die Bildverwacklung auf der Bildempfangsoberfläche des Abbildungselementes 3 aufgrund der Verwacklung des Smartphones 200 zu korrigieren.

Abbildungsdaten, die durch die Kameraeinheit 208 erzeugt werden, können in der Speichereinheit 212 aufgenommen bzw. gespeichert werden, oder können durch die externe Eingabe- und Ausgabeeinheit 213 oder die kabellose Kommunikationseinheit 210 ausgegeben werden.

Obwohl in dem in 9 gezeigten Smartphone beschrieben wurde, dass die Kameraeinheit 208 auf der gleichen Oberfläche wie die Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204 montiert ist, ist die Montageposition der Kameraeinheit 208 nicht darauf beschränkt und die Kameraeinheit kann auf der Rückseite der Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit 204 montiert werden.

Die Kameraeinheit 208 kann für verschiedene Funktionen des Smartphones 200 verwendet werden. Beispielsweise kann ein Bild, das von der Kameraeinheit 208 aufgenommen wurde, auf dem Display- bzw. Anzeigefeld 202 angezeigt werden, oder ein Bild in der Kameraeinheit 208 kann als eine Befehlseingabe des Bedienungsfeldes 203 verwendet werden.

In einem Fall, in dem die GPS-Empfangseinheit 214 die Position erkennt, kann die Position mit Bezug auf ein Bild der Kameraeinheit 208 erkannt werden. Die Richtung der optischen Achse der Kameraeinheit 208 des Smartphones 200 kann mit Bezug auf ein Bild aus der Kameraeinheit 208 ohne Verwendung des dreiaxialen Beschleunigungssensors oder in Kombination mit dem dreiaxialen Beschleunigungssensor bestimmt werden. Ein Bild aus der Kameraeinheit 208 kann in einer Anwendungssoftware verwendet werden.

Abbildungsdaten eine Standbildes oder eines bewegten Bildes können mit den Positionsdaten, die durch die GPS-Empfangseinheit 214 erfasst wurden, den Sprachinformation (die durch Sprach-Text-Umrechnung bzw. -Konvertierung der Hauptsteuerungseinheit oder dergleichen in Text-Informationen umgerechnet bzw. konvertiert werden können), die durch das Mikrophon 206 erfasst wurden, den Lageinformationen, die durch die Bewegungssensoreinheit 215 erfasst wurden, oder dergleichen verknüpft werden, und können in der Speichereinheit 212 aufgezeichnet bzw. gespeichert oder durch die externe Eingabe- und Ausgabeeinheit 213 oder die kabellose Kommunikationseinheit 210 ausgegeben werden.

Obwohl oben beschrieben wurde, dass die Digitalkamera 1 oder das Smartphone 200 mit einem integrierten Objektiv als die Abbildungsvorrichtung, die die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung aufweist, verwendet wird, kann eine Objektivvorrichtung verwendet werden, die die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung aufweist, die eine Objektivvorrichtung ist, die lösbar an einer Digitalkamera befestigt ist, an der das Objektiv ausgetauscht werden kann.

Wie oben beschrieben wird eine Bildverwacklungskorrekturvorrichtung in der vorliegenden Präzisierung offenbart, die ein Basiselement, einen Objektivrahmen, der ein Bildverwacklungskorrekturobjektiv hält, und der auf das Basiselement derart montiert ist, dass er in eine erste Richtung und in eine zweite Richtung senkrecht zu der ersten Richtung innerhalb einer Ebene senkrecht zu der optischen Achse des Bildverwacklungskorrekturobjektivs beweglich ist, eine Vielzahl ausdehnbarer und zusammenziehbarer Verankerungselemente, die den Objektivrahmen derart an das Basiselement verankern, dass sich der Objektivrahmen in der ersten Richtung und der zweiten Richtung bewegen kann, eine Halterung, die durch das Basiselement derart gestützt wird, dass sie um eine erste Achse parallel zu der ersten Richtung verschwenkbar ist, und eine Antriebseinheit, die den Objektivrahmen in die erste Richtung und die zweite Richtung bewegt, aufweist. Die Halterung weist einen Führungsabschnitt auf, der auf einer zweiten Achse, die parallel zu der ersten Richtung ist, angeordnet ist. Der Objektivrahmen weist einen Eingriffsabschnitt auf, der derart in den Führungsabschnitt eingreift, dass er entlang der zweiten Achse beweglich ist, dass er um die zweite Achse relativ drehbar ist, und dass er lösbar in einer Richtung der optischen Achse angebracht ist. Der Führungsabschnitt und der Eingriffsabschnitt sind auf einer der Antriebseinheit gegenüberliegenden Seite angeordnet, wobei eine zweite gerade Linie dazwischen liegt, die senkrecht zu einer ersten geraden Linie ist, die durch die optische Achse und einem Zentrum des Führungsabschnitts auf der zweiten Achse verläuft, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet. Ein erstes Verankerungselement, das derart ausgebildet ist, dass es an den Führungsabschnitt und den Eingriffsabschnitt angrenzt, ein zweites Verankerungselement, das auf einer dritten geraden Linie, die durch das erste Verankerungselement und die optische Achse verläuft, angeordnet ist und auf einer dem ersten Verankerungselement gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, wobei die zweite gerade Linie dazwischen liegt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, sind als die Vielzahl der Verankerungselemente enthalten.

In der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, die in der vorliegenden Präzisierung offenbart ist, ist das Verankerungselement innerhalb eines lüfterartigen Bereiches, zwischen einer geraden Halblinie angeordnet, die sich von der optischen Achse zu einem Ein-Seiten-Ende des Führungsabschnitts auf der zweiten Achse erstreckt, und einer geraden Halblinie, die sich von der optischen Achse zu dem Andere-Seiten-Ende des Führungsabschnitts auf der zweiten Achse erstreckt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet.

Die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, die in der vorliegenden Präzisierung offenbart ist, weist ferner ein drittes Verankerungselement und ein viertes Verankerungselement, die auf einer vierten geraden Linie angeordnet sind, die senkrecht zu der dritten geraden Linie ist und durch die optische Achse verläuft, und auf sich gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind, wobei die dritte gerade Linie dazwischen liegt, wenn in Richtung der optischen Achse betrachtet, als die Vielzahl der Verankerungselemente auf.

In der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, die in der vorliegenden Präzisierung offenbart ist, enthält das Basiselement eine Vielzahl Verschluss- bzw. Verriegelungsteile, die die Ein-Seiten-Enden der Vielzahl von Verankerungselemente verschließen bzw. verriegeln, und die Verschluss- bzw. Verriegelungsteile sind derart ausgebildet, dass sie von einer Rückseite des Basiselementes auf eine Seite gegenüber der Montagefläche hervorstehen, auf der der Objektivrahmen in die Richtung der optischen Achse montiert ist.

In der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, die in der vorliegenden Präzisierung offenbart ist, enthält die Halterung ein Armpaar, das zwischen der ersten Achse und der zweiten Achse verbrückt bzw. eine Brücke bildet, und eine Brücke, die das Armpaar verbindet, und die Brücke ist derart angeordnet, dass es weiter von der Rückseite des Basiselementes entfernt ist als die Verschluss- bzw. Verriegelungsteile, die die Ein-Seiten-Enden des ersten Verankerungselementes verschließen bzw. verriegeln.

In der Bildverwacklungskorrekturvorrichtung, die in der vorliegenden Präzisierung offenbart ist, enthält der Führungsabschnitt einen ersten Führungsabschnitt, der an einem der Arme ausgebildet ist, und einen zweiten Führungsabschnitt, das an dem anderen Arm ausgebildet ist, der Eingriffsabschnitt enthält einen ersten Eingriffsabschnitt, der sich mit dem ersten Führungsabschnitt verbindet, und einen zweiten Eingriffsabschnitt, der sich mit dem zweiten Führungsabschnitt verbindet, und der erste Führungsabschnitt und der erste Eingriffsabschnitt sind von dem zweiten Führungsabschnitt und dem zweiten Eingriffsabschnitt beabstandet.

Eine Objektivvorrichtung, die in der vorliegenden Präzisierung offenbart ist, weist die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung auf.

Eine Abbildungsvorrichtung, die in der vorliegenden Präzisierung offenbar ist, weist die Bildverwacklungskorrekturvorrichtung auf.

Die vorliegende Erfindung kann in verschiedenen elektronischen Vorrichtungen, die Bilder abbilden, verwendet werden.

Obwohl die Erfindung oben durch eine präzise Ausführungsform beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt, und verschiedene Modifikationen können durchgeführt werden, ohne den technischen Geist bzw. Sinn der hier offenbarten Erfindung zu verlassen. Diese Anwendung basiert auf der japanischen Patentanmeldung (JP2015-228605), die am 24. November eingereicht wurde, deren Inhalt hier enthalten ist.

Bezugszeichenliste

1:
Digitalkamera
2:
optisches Abbildungssystem
2a:
Fokusobjektiv
2b:
Bildverwacklungskorrekturobjektiv
3:
Abbildungselement
4:
Verarbeitungseinheit
5:
Fokusantriebseinheit
6:
Steuerungseinheit
7:
Signalverarbeitungseinheit
8:
Betriebseinheit
9:
Hauptspeicher
10:
Speichereinheit
11:
Display- bzw. Anzeigeeinheit
12:
Steuerungsdatenleitung
13:
Datenleitung
14:
Verwacklungserkennungseinheit
15:
Bildverwacklungskorrekturvorrichtung
20:
Antriebseinheit
21:
Erkennungseinheit
22:
Basiselement
23:
Objektivrahmen
24:
Halterung
25:
Kugel
26:
erstes Verankerungselement
27:
zweites Verankerungselement
28:
drittes Verankerungselement
29:
viertes Verankerungselement
30:
Schwingspulenmotor
31:
Spule
32:
Magnet
33:
Magnet
34:
Joch
40:
Stützarm
41:
Schwungarm
42:
Brücke
43:
erstes Wellenelement
44:
Durchgangsbohrung
45:
zweites Wellenelement (Führungsabschnitt)
45a:
Wellenelement
45b:
Wellenelement
46:
Eingriffsarm (Eingriffsabschnitt)
48:
Brücke
49:
Verschluss- bzw. Verriegelungsteil
50:
Verschluss- bzw. Verriegelungsteil
51:
Durchgangsbohrung
52a:
Führungsnut bzw. -rille
52b:
Führungsnut bzw. -rille
53:
Kugel
54a:
Eingriffsabschnittvorsprung
54b:
Eingriffsabschnittvorsprung
55:
Slot
200:
Smartphone
201:
Gehäuse
202:
Display- bzw. Anzeigefeld
203:
Bedienungsfeld
204:
Display- bzw. Anzeigeeingabeeinheit
205:
Lautsprecher
206:
Mikrophon
207:
Betriebseinheit
208:
Kameraeinheit
210:
kabellose Kommunikationseinheit
211:
Anrufverarbeitungseinheit
212:
Speichereinheit
213:
externe Eingabe- und Ausgabeeinheit
214:
Empfangseinheit
215:
Bewegungssensoreinheit
216:
Stromversorgungseinheit
217:
interne Speichereinheit
218:
externe Speichereinheit
220:
Hauptsteuerungseinheit
A:
lüfterartiger Bereich
BS:
Basisstationsvorrichtung
HL1:
gerade Halblinie
HL2:
gerade Halblinie
L1:
erste gerade Linie
L2:
zweite gerade Linie
L3:
dritte gerade Linie
L4:
vierte gerade Linie
NW:
mobiles Kommunikationsnetzwerk
ST1:
Satellit
STn:
Satellit

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 5383743 B [0004, 0006, 0007]
  • JP 4552439 B [0005, 0007]
  • JP 2015228605 [0110]