Title:
Isolierter elektrischer Draht und Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein isolierter elektrischer Draht gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet einen linearen Leiter und eine oder eine Mehrzahl von isolierenden Schichten, welche auf einer äußeren Umfangsoberfläche des Leiters ausgebildet ist bzw. sind. In dem isolierten elektrischen Leiter beinhaltet wenigstens eine der einen oder der Mehrzahl von isolierenden Schichten eine Mehrzahl von Poren, sind äußere Hülle auf Umfängen der Poren angeordnet und sind die äußeren Hüllen von Hüllen von einen Hohlraum bildenden Teilchen abgeleitet, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen. Ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, wobei der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wird, welche einen isolierten elektrischen Draht bildet und eine Harzzusammensetzung enthält, welche eine Matrix bildet, und einen Hohlraum bildende Teilchen enthält, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen und in der Harzzusammensetzung verteilt sind. In dem Lack enthalten Kerne der einen Hohlraum bildenden Teilchen ein thermisch zersetzbares Harz als eine Hauptkomponente und Hüllen der einen Hohlraum bildenden Teilchen enthalten eine Hauptkomponente, welche eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare Harz aufweist. embedded image




Inventors:
Ota, Shinya (Osaka, Osaka-shi, JP)
Maeda, Shuhei (Osaka, Osaka-shi, JP)
Saito, Hideaki (Osaka, Osaka-shi, JP)
Sugawara, Jun (Osaka, Osaka-shi, JP)
Yamauchi, Masaaki (Shiga, Koka-shi, JP)
Tamura, Yasushi (Shiga, Koka-shi, JP)
Yoshida, Kengo (Shiga, Koka-shi, JP)
Furuya, Yudai (Shiga, Koka-shi, JP)
Hatanaka, Yuji (Shiga, Koka-shi, JP)
Application Number:
DE112016005010T
Publication Date:
09/06/2018
Filing Date:
10/25/2016
Assignee:
SUMITOMO ELECTRIC INDUSTRIES, LTD. (Osaka, Osaka-shi, JP)
Sumitomo Electric Wintec, Inc. (Shiga, Koka-shi, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Müller-Boré & Partner Patentanwälte PartG mbB, 80639, München, DE
Claims:
Isolierter elektrischer Draht, umfassend einen linearen Leiter und eine oder eine Mehrzahl von isolierenden Schichten, welche auf einer äußeren Umfangsoberfläche des Leiters ausgebildet ist bzw. sind,
wobei wenigstens eine der einen oder der Mehrzahl von isolierenden Lagen bzw. Schichten eine Mehrzahl von Poren enthält,
äußere Hüllen bzw. Ummantelungen auf Umfängen der Poren angeordnet sind, und
die äußeren Hüllen von Hüllen von einen Hohlraum bildenden Teilchen abgeleitet sind, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen.

Isolierter elektrischer Draht nach Anspruch 1, wobei wenigstens einige der äußeren Hüllen einen Defekt aufweisen.

Isolierter elektrischer Draht nach Anspruch 2, wobei der Defekt ein Sprung, ein Spalt oder ein Loch ist.

Isolierter elektrischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Poren flache Kugeln sind.

Isolierter elektrischer Draht nach Anspruch 4, wobei kleine Achsen der Poren in einer Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters orientiert sind.

Isolierter elektrischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die äußeren Hüllen Silikon als eine Hauptkomponente enthalten.

Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, wobei der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht bzw. Lage verwendet wird, welche einen isolierten elektrischen Draht bildet, umfassend:
eine Kunststoff- bzw. Harzzusammensetzung, welche eine Matrix bildet; und
einen Hohlraum bildende Teilchen, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen und in der Harzzusammensetzung verteilt sind,
wobei Kerne der einen Hohlraum bildenden Teilchen ein thermisch zersetzbares bzw. abbaubares Harz als eine Hauptkomponente enthalten, und
Hüllen bzw. Ummantelungen der einen Hohlraum bildenden Teilchen eine Hauptkomponente enthalten, welche eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare bzw. abbaubare Harz aufweist.

Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht nach Anspruch 7, wobei die Hauptkomponente der Hüllen der einen Hohlraum bildenden Teilchen Silikon ist.

Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht nach Anspruch 7 oder 8, wobei der thermisch zersetzbare Kunststoff Polymethylmethacrylat ist.

Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Kunststoffzusammensetzung einen Polyimid-Vorläufer als eine Hauptkomponente enthält.

Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die einen Hohlraum bildenden Teilchen einen CV Wert von 30 % oder weniger aufweisen.

Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, wobei der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wird, welche den isolierten elektrischen Draht nach Anspruch 1 bildet, umfassend:
eine Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung, welche eine Matrix bildet; und
hohle Teilchen, welche in der Kunststoffzusammensetzung verteilt sind,
wobei äußere Hüllen der hohlen Teilchen ein Harz bzw. einen Kunststoff als eine Hauptkomponente enthalten.

Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht nach Anspruch 12, wobei der Kunststoff bzw. das Harz Silikon ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen isolierten elektrischen Draht und auf einen Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht bzw. Lage.

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der Japanischen Patentanmeldung Nr. 2015-212371, eingereicht am 28. Oktober 2015, wobei die gesamten Inhalte davon durch Bezugnahme hierin aufgenommen sind.

Stand der Technik

In einer elektrischen Ausrüstung, an welcher eine hohe Spannung angelegt wird, beispielsweise in einem Motor, welcher bei einer hohen Spannung verwendet wird, wird eine hohe Spannung an einen isolierten elektrischen Draht angelegt, welcher in der elektrischen Ausrüstung enthalten ist, und eine teilweise Entladung (Corona-Entladung) wird leicht auf einer Oberfläche einer isolierenden Beschichtung des isolierten elektrischen Drahts generiert bzw. erzeugt. Die Erzeugung einer Corona-Entladung kann beispielsweise einen lokalen Anstieg in der Temperatur, eine Erzeugung von Ozon und eine Erzeugung von Ionen bewirken, welche in einem dielektrischen Zusammenbruch bzw. Durchschlag bei einer frühen Stufe resultieren können und in einer Verringerung in der Lebens- bzw. Einsatzdauer des isolierten elektrischen Drahts und somit der Lebensdauer der elektrischen Ausrüstung resultieren können. Daher ist für isolierte elektrische Drähte, welche in einer elektrischen Ausrüstung verwendet werden, an welcher eine hohe Spannung angelegt bzw. angewandt wird, eine Verbesserung in der Corona-Einsetzspannung auch zusätzlich zu guten isolierenden Eigenschaften, einer guten mechanischen Stärke bzw. Festigkeit und dgl. erforderlich.

Als eine Lösung für ein Erhöhen der Corona-Einsetzspannung ist es effektiv bzw. wirksam, eine isolierende Beschichtung zu realisieren, welche eine niedrige dielektrische Konstante aufweist. Es wurde ein isolierter elektrischer Draht vorgeschlagen, welcher einen wärmegehärteten Film (isolierende Beschichtung) enthält, welcher durch ein Verwenden eines isolierenden Lacks gebildet wird, welcher ein einen Beschichtungsfilm bildendes Harz und ein thermisch zersetzbares bzw. abbaubares Harz enthält, welches bei einer Temperatur geringer als eine Trocknungstemperatur des den Beschichtungsfilm bildenden Harzes zersetzt wird, um eine isolierende Beschichtung zu realisieren, welche eine geringe dielektrische Konstante aufweist (siehe Japanische nicht geprüfte Patentanmeldung Veröffentlichung Nr. 2012-224714). In diesem isolierten elektrischen Draht sind bzw. werden Poren in dem wärmegehärteten Film durch ein Verwenden eines Phänomens ausgebildet, in welchem das thermisch zersetzbare Harz thermisch während eines Trocknens bzw. Backens des den Beschichtungsfilm bildenden Harzes zersetzt wird und die resultierenden zersetzten bzw. abgebauten Abschnitte Poren werden. Diese Ausbildung der Poren ermöglicht, dass die isolierende Beschichtung eine geringe dielektrische Konstante aufweist.

LiteraturlistePatentliteratur

PTL 1: Japanische nicht geprüfte Patentanmeldung Veröffentlichung Nr. 2012-224714

Zusammenfassung der Erfindung

Ein isolierter elektrischer Draht gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein isolierter elektrischer Draht, welcher einen linearen Leiter und eine oder eine Mehrzahl von isolierenden Lagen bzw. Schichten beinhaltet, welche auf einer äußeren Umfangsoberfläche des Leiters ausgebildet ist bzw. sind. In dem isolierten elektrischen Draht enthält wenigstens eine der einen oder der Mehrzahl von isolierenden Lagen bzw. Schichten eine Mehrzahl von Poren, sind äußere Hüllen bzw. Ummantelungen auf Umfängen der Poren angeordnet, und sind die äußeren Hüllen von Hüllen von einen Hohlraum bildenden Teilchen abgeleitet, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen.

Ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Lage bzw. Schicht gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Lage bzw. Schicht, wobei der Lack bzw. Firnis für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wird, welche einen isolierten elektrischen Draht bildet, und eine Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung, welche eine Matrix bildet, und einen Hohlraum bildende Teilchen bzw. Partikel enthält, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen und in der Harzzusammensetzung verteilt sind bzw. werden. In dem Lack enthalten Kerne der einen Hohlraum bildenden Teilchen ein thermisch zersetzbares bzw. abbaubares Harz als eine Hauptkomponente, und Hüllen bzw. Ummantelungen der einen Hohlraum bildenden Teilchen enthalten eine Hauptkomponente, welche eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare bzw. abbaubare Harz aufweist.

Figurenliste

  • [1] 1 ist eine schematische Schnittansicht eines isolierten elektrischen Drahts gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • [2] 2 ist eine schematische Schnittansicht einer Pore und einer äußeren Hülle bzw. Ummantelung, welche in dem isolierten elektrischen Draht in 1 enthalten sind.
  • [3] 3 ist eine schematische Schnittansicht eines einen Hohlraum bildenden Teilchens, welches in einem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht enthalten ist, wobei der Lack für ein Ausbilden des isolierten elektrischen Drahts in 1 verwendet wird.
  • [4] 4 ist eine schematische Ansicht, welche ein Verfahren für ein Messen einer dielektrischen Konstante in Beispielen illustriert.

Beschreibung von Ausführungsformen[Problem, welches durch die Offenbarung zu lösen ist]

In dem isolierten elektrischen Draht, welcher in der oben erwähnten Veröffentlichung der Patentanmeldung vorgeschlagen wird, tendieren beispielsweise, wenn die Poren, welche in der isolierenden Beschichtung ausgebildet sind bzw. werden, lokalisiert werden oder wenn die Größe der Poren variiert, die Poren, welche aus dem thermisch zersetzbaren bzw. abbaubaren Harz bzw. Kunststoff abgeleitet sind, dazu, miteinander in der isolierenden Beschichtung zu kommunizieren bzw. in Verbindung zu stehen, wobei dies in der Erzeugung von Poren resultieren kann, welche eine Größe größer als die Teilchengröße des thermisch zersetzbaren Harzes aufweisen. Die Erzeugung von derartigen kontinuierlichen bzw. durchgehenden Poren kann eine Abnahme in der Stärke bzw. Festigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit der isolierenden Beschichtung bewirken.

Die vorliegende Erfindung wurde auf der Basis der oben beschriebenen Umstände gemacht. Ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, einen isolierten elektrischen Draht und einen Lack bzw. Firnis für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht bzw. Lage zur Verfügung zu stellen, wobei der isolierte elektrische Draht und der Lack fähig sind, eine Abnahme in der Stärke bzw. Festigkeit, der isolierenden Eigenschaft und der Lösungsmittelbeständigkeit einer isolierenden Schicht zu unterdrücken, während die dielektrische Konstante verringert wird.

[Vorteilhafte Effekte der Offenbarung]

Ein isolierter elektrischer Draht und ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können eine Abnahme in der Stärke bzw. Festigkeit, der isolierenden Eigenschaft und der Lösungsmittelbeständigkeit einer isolierenden Schicht bzw. Lage unterdrücken, während die dielektrische Konstante verringert wird bzw. abnimmt.

[Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung]

Ein isolierter elektrischer Draht gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein isolierter elektrischer Draht, beinhaltend einen linearen Leiter und eine oder eine Mehrzahl von isolierenden Schichten, welche auf einer äußeren Umfangsoberfläche des Leiters ausgebildet ist bzw. sind. In dem isolierten elektrischen Draht enthält wenigstens eine der einen oder der Mehrzahl von isolierenden Lagen bzw. Schichten eine Mehrzahl von Poren, sind äußere Hüllen bzw. Ummantelungen auf Umfängen der Poren angeordnet, und sind die äußeren Hüllen von Hüllen von einen Hohlraum bildenden Teilchen bzw. Partikeln abgeleitet, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen.

In dem isolierten elektrischen Draht ist es, da eine isolierende Schicht bzw. Lage Poren und äußere Hüllen bzw. Ummantelungen enthält, welche auf Umfängen der Poren ausgebildet sind, für die Poren unwahrscheinlich, miteinander zu kommunizieren bzw. in Verbindung zu treten, und dementsprechend ist es für die Größe der Poren in der isolierenden Schicht unwahrscheinlich, dass sie variiert. In dem isolierten elektrischen Draht sind bzw. werden die äußeren Hüllen von Hüllen von einen Hohlraum bildenden Teilchen bzw. Partikeln abgeleitet, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen. D.h., es wird, da der isolierte elektrische Draht Poren und äußere Hüllen beinhaltet, welche durch eine thermische Zersetzung von Kernen der einen Hohlraum bildenden Teilchen erhalten werden, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen, eine Kommunikation bzw. Verbindung der Poren auch während der Ausbildung der Poren unterdrückt. Somit kann der isolierte elektrische Draht eine höhere Durchbruch- bzw. Durchschlagsspannung als eine isolierende Schicht aufweisen, welche Poren aufweist, welche durch ein Verwenden eines einzigen thermisch zersetzbaren Harzes bzw. Kunststoffs gebildet werden, und weist eine gute isolierende Eigenschaft auf. Gemäß dem isolierten elektrischen Draht können eine Abnahme in der Stärke bzw. Festigkeit, einer isolierenden Eigenschaft und einer Lösungsmittelbeständigkeit der isolierenden Schicht unterdrückt werden, während die dielektrische Konstante verringert wird. Hierin bezieht sich der Ausdruck „Kern-Hüllen-Struktur“ auf eine Struktur, in welcher ein Material, welches einen Kern eines Teilchens bildet, verschieden von einem Material einer Hülle bzw. Schale bzw. Ummantelung ist, welche den Umfang des Kerns umgibt.

Wenigstens einige der äußeren Hüllen weisen vorzugsweise einen Defekt auf. Wenn wenigstens einige der äußeren Hüllen einen Defekt aufweisen, welcher als ein Resultat einer Vergasung des thermisch zersetzbaren Harzes der Kerne der den Hohlraum bildenden Teilchen, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen, und eines Verteilens bzw. Zerstreuens des vergasten Harzes zur Außenseite der Hüllen gebildet wird, wird die Ausbildung von Poren sichergestellt.

Der Defekt ist vorzugsweise ein Sprung bzw. Riss, ein Spalt oder ein Loch. Der Defekt, welcher durch einen Sprung, einen Spalt oder ein Loch gebildet wird, kann den Effekt eines Verhinderns einer Kommunikation der Poren verstärken, wobei der Effekt durch die äußeren Hüllen ausgeübt wird.

Die Poren sind vorzugsweise flache Kugeln. Wenn die Poren eine derartige flache Form bzw. Gestalt aufweisen, ist es für die Poren unwahrscheinlich, in Kontakt miteinander zu gelangen, und es werden unabhängige Poren leicht aufrecht erhalten. Als ein Resultat ist es für eine Abnahme in einer isolierenden Eigenschaft und einer Lösungsmittelbeständigkeit der isolierenden Schicht weniger wahrscheinlich, dass sie auftritt. Hierin bezieht sich der Ausdruck „flache Kugel“ auf eine Kugel, in welcher ein Verhältnis einer kleinen Achse zu einer großen Achse ein spezieller Wert oder geringer ist, wo die große Achse die maximale Länge einer Diagonalen repräsentiert, welche durch den Schwerpunkt hindurchtritt, und die kleine Achse die minimale Länge einer Diagonale repräsentiert, welche durch den Schwerpunkt hindurchtritt. Die flache Kugel ist beispielsweise eine Kugel, welche ein Verhältnis der kleinen Achse zu der großen Achse von 0,95 oder kleiner in einem Querschnitt aufweist, welcher die kleine Achse und die große Achse enthält.

Kleine Achsen der Poren sind vorzugsweise in einer Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters orientiert. Wenn die kleinen Achsen der Poren in einer Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters orientiert sind, kann eine Kommunikation bzw. Verbindung von Poren in der normalen Richtung, in welcher eine externe Kraft zu einem Wirken tendiert, zuverlässiger verhindert werden. Die Phrase bzw. der Ausdruck „in einer Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters orientiert“ bedeutet, dass der Winkel, welcher durch die kleine Achse einer Pore und einer Linie gebildet wird, welche sich einer Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters erstreckt, 20 Grad oder kleiner ist.

Die äußeren Hüllen bzw. Schalen enthalten vorzugsweise Silikon als eine Hauptkomponente. Wenn die äußeren Hüllen Silikon als eine Hauptkomponente enthalten, werden die äußeren Hüllen mit einer Elastizität versehen, und eine isolierende Eigenschaft und eine Wärmebeständigkeit werden leicht verbessert. Als ein Resultat werden unabhängige Poren, welche durch die äußeren Hüllen umgeben sind bzw. werden, leichter beibehalten. Hierin bezieht sich der Ausdruck „Hauptkomponente“ auf eine Komponente, welche den höchsten Gehalt aufweist, und bezieht sich auf eine Komponente, welche in einer Menge von beispielsweise 50 Massen-% oder mehr enthalten ist.

Ein Lack bzw. Firnis für ein Ausbilden eines isolierten elektrischen Drahts gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht bzw. Lage, wobei der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht bzw. Lage verwendet wird, welche einen isolierten elektrischen Draht bildet, und eine Kunststoff- bzw. Harzzusammensetzung, welche eine Matrix bildet, und einen Hohlraum bildende Teilchen enthält, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen und in der Harzzusammensetzung verteilt sind. In dem Lack enthalten die Kerne der einen Hohlraum bildenden Partikel bzw. Teilchen ein thermisch zersetzbares bzw. abbaubares Harz als eine Hauptkomponente, und enthalten Hüllen bzw. Ummantelungen der einen Hohlraum bildenden Teilchen eine Hauptkomponente, welche eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare bzw. abbaubare Kunststoff aufweist.

Der Lack bzw. Firnis für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht enthält die einen Hohlraum bildenden Teilchen bzw. Partikel, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen und jeweils einen Kern, welcher als eine Hauptkomponente ein thermisch zersetzbares bzw. abbaubares Harz enthält, und eine Hülle bzw. Ummantelung beinhalten, welche als eine Hauptkomponente ein Harz enthält, welches eine höhere thermische Zersetzungstemperatur bzw. Temperatur einer thermischen Zersetzung als das thermisch zersetzbare bzw. abbaubare Harz aufweist. Das thermisch zersetzbare Harz der Kerne der einen Hohlraum bildenden Teilchen wird durch eine thermische Zersetzung während eines Trocknens vergast und verteilt sich durch die Hüllen. Demgemäß verbleiben die einen Hohlraum bildenden Teilchen nach einem Trocknen in der Form der äußeren Hüllen, welche jeweils einen Hohlraum im Inneren aufweisen. Spezifisch ändern sich nach einem Trocknen die einen Hohlraum bildenden Teilchen zu hohlen Teilchen, welche nur die äußeren Hüllen enthalten, welche einen Hohlraum im Inneren aufweisen, und es werden derart Poren in der isolierenden Schicht gebildet. In der isolierenden Schicht, welche durch ein Verwenden des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht erhalten wird, ist es, da Poren, welche in der isolierenden Schicht gebildet sind bzw. werden, jeweils durch die äußere Hülle umgeben sind bzw. werden, für hohle Abschnitte bzw. Bereiche in den hohlen Teilchen unwahrscheinlich, miteinander zu kommunizieren bzw. in Verbindung zu stehen, und es ist unwahrscheinlich, dass Poren größer als die hohlen Teilchen in der isolierenden Schicht generiert bzw. erzeugt werden. Demgemäß ist es für die Größe der Poren unwahrscheinlich, dass sie variiert. Zusätzlich kann, da eine isolierende Schicht, welche Poren aufweist, welche durch hohle Teilchen gebildet sind, eine höhere Durchschlagsspannung als eine isolierende Schicht aufweisen kann, welche Poren aufweist, welche durch ein Verwenden eines einzigen thermisch zersetzbaren Harzes bzw. Kunststoffs gebildet sind, der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht eine isolierende Schicht zur Verfügung stellen, welche eine gute isolierende Eigenschaft aufweist. Demgemäß ist der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht fähig, eine Abnahme in einer Stärke bzw. Festigkeit, einer isolierenden Eigenschaft und einer Lösungsmittelbeständigkeit einer isolierenden Schicht zu unterdrücken, während die dielektrische Konstante eines isolierten elektrischen Drahts verringert wird.

Die Hauptkomponente der Hüllen der einen Hohlraum bildenden Teilchen ist vorzugsweise Silikon. Wenn die Hauptkomponente der Hüllen der einen Hohlraum bildenden Teilchen Silikon ist, sind bzw. werden die Hüllen mit einer Elastizität versehen und es werden eine isolierende Eigenschaft und eine Wärmebeständigkeit leicht verbessert. Als ein Resultat können unabhängige Poren aufgrund von hohlen Teilchen leichter beibehalten werden.

Das thermisch zersetzbare Harz ist vorzugsweise Polymethylmethacrylat (PMMA). Wenn das thermisch zersetzbare bzw. abbaubare Harz PMMA ist, ist bzw. wird das thermisch zersetzbare Harz leicht thermisch bei einer Trocknungstemperatur zersetzt und es werden Poren leicht ohne einen Rückstand ausgebildet.

Die Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung enthält vorzugsweise einen Polyimid-Vorläufer als eine Hauptkomponente. Wenn die Harzzusammensetzung einen Polyimid-Vorläufer als eine Hauptkomponente enthält, wird eine Aufbringung bzw. Anwendung leicht durchgeführt, und es werden die Stärke und Wärmebeständigkeit der isolierenden Schicht leichter verbessert.

Die einen Hohlraum bildenden Teilchen weisen vorzugsweise einen CV Wert von 30 % oder kleiner auf. Eine Verwendung der einen Hohlraum bildenden Teilchen, welche einen CV Wert der oberen Grenze oder geringer aufweisen, ermöglicht eine Unterdrückung einer Abnahme in einer Festigkeit der isolierenden Schicht aufgrund der Konzentration von einer Bearbeitungsbeanspruchung und einer Abnahme in einer isolierenden Eigenschaft aufgrund der Konzentration von elektrischen Ladungen in Porenabschnitten, wobei die Konzentrationen durch den Unterschied in der Porengröße bewirkt werden. Hierin bezieht sich der Ausdruck „CV Wert“ auf einen Koeffizienten einer Variation bzw. Änderung, welcher in JIS-Z8825 (2013) spezifiziert ist.

Ein Lack für ein Ausbilden eines isolierten elektrischen Drahts gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Lage bzw. Schicht, wobei der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wird, welche den oben beschriebenen isolierten elektrischen Draht ausbildet, und eine Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung, welche eine Matrix bildet, und hohle Teilchen bzw. Partikel enthält, welche in der Harzzusammensetzung verteilt sind. In dem Lack enthalten äußere Hüllen bzw. Ummantelungen der hohlen Teilchen ein Harz als eine Hauptkomponente.

Da der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht hohle Teilchen enthält, welche äußere Hüllen aufweisen, welche ein Harz als eine Hauptkomponente enthalten, kann eine isolierende Schicht des oben beschriebenen isolierten elektrischen Drahts leicht und zuverlässig ausgebildet werden.

Die Hauptkomponente der äußeren Hüllen der hohlen Teilchen ist vorzugsweise Silikon. Wenn die Hauptkomponente der äußeren Hüllen der hohlen Teilchen Silikon ist, sind bzw. werden die äußeren Hüllen mit einer Elastizität versehen und eine isolierende Eigenschaft und Wärmebeständigkeit werden leicht verbessert. Als ein Resultat werden unabhängige Poren aufgrund der hohlen Teilchen leichter beibehalten bzw. aufrecht erhalten.

[Details von Ausführungsformen der Erfindung]

Ein isolierter elektrischer Draht und ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Lage bzw. Schicht gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden.

[Isolierter elektrischer Draht]

Der isolierte elektrische Draht in 1 beinhaltet einen linearen Leiter 1 und eine einzelne bzw. einzige isolierende Lage bzw. Schicht 2, welche auf der äußeren Umfangsoberfläche des Leiters 1 ausgebildet ist. Die isolierende Schicht 2 enthält eine Vielzahl von Poren 3. Der isolierte elektrische Draht beinhaltet äußere Hüllen bzw. Ummantelungen 4 auf den Umfängen der Poren 3.

<Leiter>

Der Leiter 1 ist beispielsweise ein runder Draht, welcher einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Alternativ kann der Leiter 1 ein rechteckiger bzw. rechtwinkeliger Draht sein, welcher einen rechtwinkeligen Querschnitt aufweist, oder ein verseilter bzw. Litzendraht sein, welcher durch ein Verdrillen einer Mehrzahl von Elementdrähten miteinander erhalten wird.

Das Material des Leiters 1 ist vorzugsweise ein Metall, welches eine hohe Leitfähigkeit und hohe mechanische Festigkeit bzw. Stärke aufweist. Beispiele eines derartigen Metalls beinhalten Kupfer, Kupferlegierungen, Aluminium, Aluminiumlegierungen, Nickel, Silber, Weicheisen, Stahl und rostfreien Stahl. Beispiele des Leiters 1, welche verwendet werden können, beinhalten Materialien, welche durch ein Ausbilden von irgendeinem dieser Metalle erhalten werden, um eine lineare Form bzw. Gestalt aufzuweisen, Materialien, welche eine mehrlagige Struktur aufweisen, welche durch ein Beschichten eines derartigen linearen Materials mit einem anderen Metall erhalten wird, wie beispielsweise ein mit Nickel beschichteter Kupferdraht, ein mit Silber beschichteter Kupferdraht, ein mit Kupfer beschichteter Aluminiumdraht und ein mit Kupfer beschichteter Strahldraht.

Die untere Grenze der durchschnittlichen Querschnittsfläche des Leiters 1 ist vorzugsweise 0,01 mm2 und bevorzugter 0,1 mm2. Die obere Grenze der durchschnittlichen Querschnittsfläche des Leiters 1 ist vorzugsweise 20 mm2 und bevorzugter 10 mm2. Wenn die durchschnittliche Querschnittsfläche des Leiters 1 kleiner als die untere Grenze ist, wird das Volumen der isolierenden Schicht 2 relativ zu demjenigen des Leiters 1 groß, wobei dies in einer Abnahme in der volumetrischen Effizienz einer Spule oder dgl. resultieren kann, welche durch ein Verwenden des isolierten elektrischen Drahts gebildet wird. Andererseits ist es, wenn die durchschnittliche Querschnittsfläche des Leiters 1 mehr als die obere Grenze beträgt, notwendig, eine isolierende Schicht 2 auszubilden, welche eine große Dicke aufweist, um ausreichend die dielektrische Konstante zu verringern bzw. abzusenken, und es kann der isolierte elektrische Draht einen unnötig großen Durchmesser aufweisen.

<Isolierende Schicht>

Wie dies in 1 illustriert ist, enthält die isolierende Schicht 2 eine Mehrzahl von Poren 3, welche von einen Hohlraum bildenden Partikeln bzw. Teilchen abgeleitet sind bzw. werden, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen, welche unten beschrieben ist.

Die isolierende Schicht 2 ist bzw. wird aus einer Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung, welche eine isolierende Eigenschaft aufweist, den Poren 3, welche in der Harzzusammensetzung in einer verteilten Weise angeordnet sind, und äußeren Hüllen bzw. Ummantelungen 4 auf den Umfängen der Poren 3 ausgebildet. Diese isolierende Schicht 2 ist bzw. wird durch ein Aufbringen bzw. Anwenden eines Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, welcher unten beschrieben ist, auf der äußeren Umfangsoberfläche des Leiters 1 und ein Trocknen des Lacks ausgebildet.

Jede der Poren 3 ist bzw. wird mit einer äußeren Hülle 4 abgedeckt, wie dies in 2 illustriert ist. Diese äußere Hülle 4 wird durch eine Hülle 7 nach einem Trocknen dargestellt bzw. ausgebildet, wobei die Hülle 7 als ein Resultat einer Entfernung eines Kerns 6 eines einen Hohlraum bildenden Teilchens 5 hohl wird, welches eine Kern-Hüllen-Struktur aufweist, welche in 3 illustriert ist. Spezifisch sind bzw. werden die äußeren Hüllen 4 von den Hüllen 7 der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 abgeleitet, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen. Darüber hinaus weisen wenigstens einige der Mehrzahl von äußeren Hüllen 4 einen Defekt auf.

Die Poren 3 sind flache Kugeln, wie dies in 1 illustriert ist. Wenn die kleinen Achsen der Poren 3 in einer Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters 1 orientiert sind, ist es für die Poren unwahrscheinlich, in Kontakt miteinander in der normalen Richtung zu gelangen, in welcher eine externe Kraft dazu tendiert zu wirken, und somit werden unabhängige Poren leichter beibehalten. Daher ist, je höher der Prozentsatz an Poren 3 ist, deren kleine Achsen in der Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters 1 orientiert sind, dies um so bevorzugter. Die untere Grenze des Prozentsatzes der Anzahl von Poren 3, deren kleine Achsen in der Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters 1 orientiert sind, zu der gesamten Anzahl an Poren 3 ist vorzugsweise 60 %, und bevorzugter 80 %. Wenn der Prozentsatz an Poren 3, deren kleine Achsen in der Richtung normal auf die Oberfläche des Leiters 1 orientiert sind, geringer als die untere Grenze ist, steigt die Anzahl an Poren 3 an, welche in Kontakt miteinander gelangen, und es kann die Erzeugung von kontinuierlichen bzw. durchgehenden Poren nicht ausreichend unterdrückt werden.

Die untere Grenze des Durchschnitts eines Verhältnisses der Länge der kleinen Achse zu der Länge der großen Achse auf einem Querschnitt, welcher die kleine Achse und die große Achse der Poren 3 enthält, ist vorzugsweise 0,2, und bevorzugter 0,3. Die obere Grenze des Durchschnitts des Verhältnisses ist vorzugsweise 0,95, und bevorzugter 0,9. Wenn der Durchschnitt des Verhältnisses geringer als die untere Grenze ist, ist es notwendig, das Ausmaß eines Schrumpfens in der Dickenrichtung während eines Trocknens des Lacks zu erhöhen, wobei dies in einer Abnahme in einer Flexibilität des isolierten elektrischen Drahts 2 resultieren kann. Im Gegensatz dazu gelangen, wenn der Durchschnitt des Verhältnisses größer als die obere Grenze ist, in dem Fall einer hohen Porosität die Poren leicht in Kontakt miteinander in der Dickenrichtung der isolierenden Schicht 2, in welcher eine externe Kraft dazu tendiert zu wirken, und der Effekt eines Unterdrückens einer Kommunikation bzw. Verbindung der Poren 3 kann nicht ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Das Verhältnis kann durch ein Ändern des Drucks eingestellt werden, welcher auf die einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 aufgrund eines Schrumpfens der Harzzusammensetzung während eines Trocknens aufgebacht bzw. angewandt wird, wobei die Harzzusammensetzung in dem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht enthalten ist. Der Druck, welcher auf die einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 aufgebracht wird, kann beispielsweise durch die Art eines Materials, welches als eine Hauptkomponente der Harzzusammensetzung dient, die Dicke der isolierenden Schicht 2, das Material der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 und die Trocknungsbedingungen geändert werden.

Die untere Grenze des Durchschnitts der großen Achse der Poren 3 ist nicht besonders beschränkt bzw. begrenzt, wobei sie jedoch beispielsweise 0,1 µm, und bevorzugter 1 µm ist bzw. beträgt. Die obere Grenze des Durchschnitts der großen Achse ist vorzugsweise 10 µm, und bevorzugter 8 µm. Wenn der Durschnitt der großen Achse geringer als die untere Grenze ist, kann eine gewünschte Porosität der isolierenden Schicht 2 nicht erhalten werden. Andererseits ist es, wenn der Durchschnitt der großen Achse größer bzw. mehr als die obere Grenze ist, für die Verteilung der Poren 3 in der isolierenden Schicht 2 unwahrscheinlich, dass sie einheitlich bzw. gleichmäßig ist, wobei dies leicht eine Ungleichmäßigkeit bzw. Ungleichheit der Verteilung der dielektrischen Konstante bewirken kann.

Wenigstens einige der Mehrzahl von äußeren Hüllen 4, welche auf den Umfängen der Poren 3 vorhanden sind, weisen einen Defekt auf. Die Poren 3 und die äußeren Hüllen 4 sind bzw. werden von den einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 abgeleitet, welche jeweils einen Kern 6, welcher ein thermisch zersetzbares Harz als eine Hauptkomponente enthält, und eine Hülle bzw. Ummantelung 7 aufweisen, welche eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare Harz aufweist, wie dies in 3 illustriert ist. Spezifisch wird während eines Trocknens des Lacks, welcher die einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 enthält, das thermisch zersetzbare bzw. abbaubare Harz, welches eine Hauptkomponente der Kerne 6 ist, durch eine thermische Zersetzung vergast und verteilt sich durch die Hüllen 7, um dadurch die Poren 3 und die äußeren Hüllen 4 zu bilden. Zu dieser Zeit sind Wege bzw. Pfade des thermisch zersetzbaren Harzes in den Hüllen 7 als Defekte in den äußeren Hüllen 4 vorhanden. Die Formen der Defekte ändern sich in Abhängigkeit von dem Material und der Form bzw. Gestalt der Hülle 7. Die Defekte sind vorzugsweise Risse bzw. Sprünge, Abstände bzw. Spalte und Löcher aus dem Gesichtspunkt eines Erhöhens bzw. Verstärkens des Effekts eines Verhinderns, dass die Poren 3 miteinander kommunizieren bzw. in Verbindung stehen, wobei der Effekt durch die äußeren Hüllen 4 ausgeübt wird.

Die isolierende Schicht 2 kann äußere Hüllen 4 frei von Defekten beinhalten. Unter einigen Bedingungen für einen Fluss des thermisch zersetzbaren Harzes der Kerne 6 zu der Außenseite bzw. Außenumgebung der Hüllen 7 können Defekte in den äußeren Hüllen 4 nicht ausgebildet werden. Die isolierende Schicht 2 kann Poren 3 enthalten, welche nicht mit den äußeren Hüllen 4 abgedeckt sind.

Die untere Grenze der durchschnittlichen Dicke der isolierenden Schicht 2 ist bzw. beträgt vorzugsweise 5 µm, und bevorzugter 10 µm. Die obere Grenze der durchschnittlichen Dicke der isolierenden Schicht 2 beträgt vorzugsweise 200 µm, und bevorzugter 100 µm. Wenn die durchschnittliche Dicke der isolierenden Schicht 2 geringer als die untere Grenze ist, kann die isolierende Schicht 2 zerrissen werden und es kann eine Isolierung des Leiters 1 unzureichend werden. Andererseits kann, wenn die durchschnittliche Dicke der isolierenden Schicht 2 mehr als die obere Grenze ist, die volumetrische Effizienz bzw. der volumetrische Wirkungsgrad einer Spule oder dgl., welche durch den isolierten elektrischen Draht gebildet wird, abnehmen.

Die untere Grenze der Porosität der isolierenden Schicht 2 beträgt vorzugsweise 5 Vol.-%, und bevorzugter 10 Vol.-%. Die obere Grenze der Porosität der isolierenden Schicht 2 beträgt vorzugsweise 80 Vol.-%, und bevorzugter 50 Vol.-%. Wenn die Porosität der isolierenden Schicht 2 geringer als die untere Grenze ist, nimmt die dielektrische Konstante der isolierenden Schicht 2 nicht ausreichend ab und es kann die Corona-Einsetzspannung nicht ausreichend verbessert werden. Andererseits kann, wenn die Porosität der isolierenden Schicht 2 mehr als die obere Grenze ist, eine mechanische Stärke bzw. Festigkeit der isolierenden Schicht 2 nicht beibehalten werden. Hierin bezieht sich der Ausdruck „Porosität“ auf den Prozentsatz des Volumens an Poren relativ zu dem Volumen einer isolierenden Schicht, welche die Poren enthält.

Die obere Grenze eines Verhältnisses der dielektrischen Konstante der isolierenden Schicht 2 relativ zu der dielektrischen Konstante einer Schicht, welche aus demselben Material wie die isolierende Schicht 2 gebildet wird und welche frei von Poren ist, beträgt 95 %, bevorzugt 90 % und bevorzugter 80 %. Wenn das Verhältnis der dielektrischen Konstante mehr als die obere Grenze ist, kann die Corona-Einsetzspannung nicht ausreichend verbessert werden.

In dem isolierten elektrischen Draht sind bzw. werden die Poren 3, welche in der isolierenden Schicht 2 enthalten sind, derart durch die äußeren Hüllen 4 umgeben, und es ist für die Poren 3 unwahrscheinlich, dass sie miteinander kommunizieren bzw. in Verbindung stehen, selbst wenn die äußeren Hüllen 4 in Kontakt miteinander gelangen. Somit ist es unwahrscheinlich, dass grobe Poren erzeugt bzw. generiert werden. Mit dieser Struktur ermöglicht der isolierte elektrische Draht, dass die Porosität der isolierenden Schicht 2 ansteigt, während eine Abnahme in einer isolierenden Eigenschaft und einer Lösungsmittelbeständigkeit unterdrückt wird.

In dem isolierten elektrischen Draht ist es, da die Poren 3 flache Kugeln sind, für die Poren 3 unwahrscheinlich, dass sie in Kontakt miteinander gelangen. Somit werden unabhängigen Poren aufgrund der Poren 3 leicht beibehalten.

[Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht]<Erste Ausführungsform>

Der Lack bzw. Firnis für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht ist ein Lack, welcher für ein Ausbilden der isolierenden Schicht 2 des isolierten elektrischen Drahts verwendet wird. Der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht gemäß einer ersten Ausführungsform enthält eine Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung, welche eine Matrix bildet, und einen Hohlraum bildende Teilchen 5, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen und in der Harzzusammensetzung verteilt sind. In dem Lack enthalten Kerne 6 der einen Hohlraum bildenden Partikel bzw. Teilchen 5 ein thermisch zersetzbares bzw. abbaubares Harz als eine Hauptkomponente, und Schalen bzw. Hüllen 7 der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 enthalten eine Hauptkomponente, welche eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare Harz aufweist.

(Harzzusammensetzung)

Die Harzzusammensetzung ist eine Zusammensetzung, welche beispielsweise ein Hauptpolymer, ein verdünnendes Lösungsmittel und ein aushärtendes Agens bzw. Mittel enthält. Das Hauptpolymer ist nicht besonders beschränkt bzw. begrenzt. Wenn ein thermohärtendes Harz verwendet wird, beinhalten Beispiele des Hauptpolymers Polyvinylformal-Vorläufer, thermohärtende Polyurethan-Vorläufer, thermohärtende Acrylharz-Vorläufer, Epoxidharz-Vorläufer, Phenoxyharz-Vorläufer, thermohärtende Polyester-Vorläufer, thermohärte Polyesterimid-Vorläufer, thermohärte Polyesteramidimid-Vorläufer, thermohärte Polyamidimid-Vorläufer und Polyimid-Vorläufer. Wenn ein thermoplastisches Harz verwendet wird, beinhalten Beispiele des Hauptpolymers Polyetherimide, Polyetheretherketone, Polyethersulfone und Polyimide. Unter diesen sind Poyimid-Vorläufer aus dem Gesichtspunkt der Einfachheit einer Anwendung bzw. Aufbringung des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht und der Einfachheit bzw. Leichtigkeit einer Verbesserung in der Stärke bzw. Festigkeit und Wärmebeständigkeit der isolierenden Schicht 2 bevorzugt.

Das verdünnende Lösungsmittel kann aus bekannten organischen Lösungsmitteln ausgewählt werden, welche für isolierende Lacke verwendet wurden. Spezifische Beispiele davon beinhalten polare organische Lösungsmittel, wie beispielsweise N-Methyl-2-pyrrolidon, N,N-Dimethylacetamid, N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Tetramethylharnstoff, Hexaethylphosphortriamid und γ-Butyrolacton; Ketone, wie beispielsweise Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon und Cyclohexanon; Ester, wie beispielsweise Methylacetat, Ethylacetat, Butylacetat und Diethyloxalat; Ether, wie beispielsweise Diethylether, Ethylenglycoldimethylether, Diethylenglycolmonomethylether, Ethylenglycolmonobutylether (Butylcellosolve), Diethylenglycoldimethylether und Tetrahydrofuran; Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Hexan, Heptan, Benzol, Toluol und Xylol; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Dichlormethan und Chlorbenzol; Phenole, wie beispielsweise Kresol und Chlorphenol; und tertiäre Amine, wie beispielsweise Pyridin. Diese organischen Lösungsmittel können alleine oder als eine Mischung von zwei oder mehr davon verwendet werden.

Die Harzzusammensetzung kann ein aushärtendes Mittel enthalten. Beispiele des aushärtenden Mittels bzw. Agens beinhalten auf Titan basierende aushärtende Mittel, Isocyanat-Verbindungen, geblockte Isocyanate, Harnstoff- und Melamin-Verbindungen, Aminoharze, Acetylen-Derivate, Anhydride von alicyclischen Säuren, wie beispielsweise Methyltetrahydrophthalsäureanhydrid, Anhydride von aliphatischen Säuren und Anhydride von aromatischen Säuren. Diese aushärtenden Mittel sind bzw. werden geeignet in Übereinstimmung mit der Art des Hauptpolymers ausgewählt, welches in der verwendeten Harzzusammensetzung verwendet wird. Beispielsweise wird in dem Fall eines Polyamidimid beispielsweise Imidazol oder Triethylamin bevorzugt als das aushärtende Agens verwendet.

Beispiele von auf Titan basierenden aushärtenden Mittel beinhalten Tetrapropyltitanat, Tetraisopropyltitanat, Tetramethyltitanat, Tetrabutyltitanat und Tetrahexyltitanat.

Beispiele der Isocyanat-Verbindungen beinhalten aromatische Diisocyanate, wie beispielsweise Tolylendiisocyanat (TDI), Diphenylmethandiisocyanat (MDI), p-Phenylendiisocyanat und Naphtalindiisocyanat; aliphatische Diisocyanate, welche jeweils 3 bis 12 Kohlenstoffatome aufweisen, wie beispielsweise Hexamethylendiisocyanat (HDI), 2,2,4-Trimethylhexandiisocyanat und Lysindiisocyanat; alizyklische Diisocyanate, welche jeweils 5 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisen, wie beispielsweise 1,4-Cyclohexandiisocyanat (CDI), Isophorondiisocyanat (IPDI), 4,4'-Dicyclohexylmethandiisocyanat (hydriertes MDI), Methylcyclohexandiisocyanat, Isopropylidendicyclohexyl-4,4'-diisocyanat, 1,3-Diisocyanatomethylcyclohexan (hydriertes XDI), hydriertes TDI, 2,5-Bis(isocyanatomethyl)-bicyclo[2.2.1]heptan und 2,6-Bis(Isocyanatomethyl)-bicyclo[2.2.1]heptan; einen aromatischen Ring enthaltende aliphatische Diisocyanate, wie beispielsweise Xylylendiisocyanat (XDI) und Tetramethylxylylendiisocyanat (TMXDI); und modifizierte Produkte dieser Diisocyanate.

Beispiele der geblockten Isocyanate beinhalten Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat (MDI), Diphenylmethan-3,3'-diisocyanat, Diphenylmethan-3,4'-diisocyanat, Diphenylether-4,4'-diisocyanat, Benzophenon-4,4'-diisocyanat, Diphenylsulfon-4,4'-diisocyanat, Tolylen-2,4-diisocyanat, Tolylen-2,6-diisocyanat, Naphthylen-1,5-diisocyanat, m-Xylylendiisocyanat und p-Xylylendiisocyanat.

Beispiele von Melamin-Verbindungen beinhalten methyliertes Melamin, butyliertes Melamin, methylolisiertes Melamin und butylolisiertes Melamin. Beispiele der Acetylen-Derivate beinhalten Ethynylanilin und Ethinylphthalsäureanhydrid.

(Einen Hohlraum bildendes Teilchen)

Wie dies in 3 illustriert ist, beinhaltet das einen Hohlraum bildende Teilchen 5 einen Kern 6, welcher ein thermisch zersetzbares Harz als eine Hauptkomponente enthält, und eine Hülle bzw. Schale 7, welche eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare Harz aufweist.

(Kern)

Ein Beispiel des thermisch zersetzbaren Harzes, welches als die Hauptkomponente des Kerns 6 verwendet wird, ist ein Harz- bzw. Kunststoffteilchen, welches thermisch bei einer Temperatur niedriger als eine Trocknungstemperatur des Hauptpolymers zersetzt wird. Die Trocknungstemperatur des Hauptpolymers wird geeignet bzw. entsprechend in Übereinstimmung mit der Art des Harzes bestimmt und ist üblicherweise etwa 200 °C oder höher und 600 °C oder geringer. Dementsprechend ist die untere Grenze der thermischen Zersetzungstemperatur des thermisch zersetzbaren Harzes, welches für den Kern 6 des einen Hohlraum bildenden Teilchens 5 verwendet wird, vorzugsweise 200 °C, und es ist die obere Grenze der thermischen Zersetzungstemperatur vorzugsweise 400 °C. Hierin bezieht sich der Ausdruck „thermische Zersetzungstemperatur“ auf eine Temperatur, bei welcher die Masse um 50 % reduziert wird, wenn die Temperatur von Raumtemperatur bei einer Rate von 10 °C/min in einer Luftatmosphäre erhöht wird. Die thermische Zersetzungstemperatur kann beispielsweise durch Thermogravimetrie unter Verwendung eines Thermogravimetrie-Differential-Thermoanalysers („TG/DTA“, erhältlich von SII NanoTechnology Inc.) bestimmt werden.

Beispiele des thermisch zersetzbaren Harzes, welches für den Kern 6 der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 verwendet wird, beinhalten, sind jedoch nicht besonders beschränkt bzw. begrenzt auf Verbindungen bzw. Zusammensetzungen, welche durch eine Alkylierung, (Meth)acrylierung oder Epoxidierung eines Endes, von zwei Enden oder eines Teils von Polyethylenglycol, Polypropylenglycol oder dgl. erhalten werden; Polymere von (Meth)acrylsäureestern, welche eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen aufweisen, wie beispielsweise Polymethyl(meth)acrylat, Polyethyl(meth)acrylat, Polypropyl(meth)acrylat und Polybutyl(meth)acrylat; Urethanoligomere; Urethanpolymere; und Polymere von modifizierten (Meth)acrylaten, wie beispielsweise Urethan(meth)acrylaten, Epoxy(meth)acrylaten und ε-Caprolacton(meth)acrylaten; Poly(meth)acrylsäure; quervernetzte Produkte davon; Polystyrol; und quervernetztes Polystyrol. Unter diesen sind Polymere von (Meth)acrylsäureestern, welche eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen aufweisen, von dem Standpunkt bevorzugt, dass diese Polymere sich leicht thermisch bei der Trocknungstemperatur des Hauptpolymers zersetzen, um leicht die Poren 3 in der isolierenden Schicht 2 zu bilden. Ein Beispiel eines derartigen Polymers eines (Meth)acrylsäureesters ist Polymethylmethacrylat (PMMA).

Die Form des Kerns 6 ist vorzugsweise eine sphärische Form bzw. Gestalt. Beispielsweise kann ein sphärisches bzw. kugelförmiges, thermisch zersetzbares Harz- bzw. Kunststoffteilchen als der Kern 6 verwendet werden, so dass der Kern 6 eine sphärische bzw. kugelförmige Form bzw. Gestalt aufweist. Wenn sphärische, thermisch zersetzbare Kunststoff- bzw. Harzteilchen verwendet werden, ist die untere Grenze der mittleren Teilchengröße der Harzteilchen nicht besonders beschränkt bzw. begrenzt, wobei sie jedoch beispielsweise vorzugsweise 0,1 µm, bevorzugter 0,5 µm und noch bevorzugter 1 µm ist. Die obere Grenze der mittleren Teilchengröße der Harzteilchen ist vorzugsweise 15 µm und bevorzugter 10 µm. Wenn die mittlere Teilchengröße der Harzteilchen weniger als die untere Grenze ist, kann es schwierig werden, einen Hohlraum bildende Teilchen 5 vorzubereiten, welche die Harzteilchen als die Kerne 6 beinhalten. Andererseits weisen, wenn die mittlere Teilchengröße der Harzteilchen mehr als die obere Grenze ist, die einen Hohlraum bildenden Teilchen 5, welche die Harzteilchen als die Kerne 6 enthalten, eine übermäßig große Größe auf. Somit ist es für die Verteilung der Poren 3 in der isolierenden Schicht 2 unwahrscheinlich, dass sie einheitlich bzw. gleichmäßig ist, und es kann die Verteilung der dielektrischen Konstante dazu tendieren, ungleich bzw. ungleichmäßig zu sein. Hierin bezieht sich der Ausdruck „mittlere Teilchengröße“ der Harzteilchen auf eine Teilchengröße, welche den größten Volumsanteil in einer Teilchengrößenverteilung zeigt, welche mit einer Laserbeugungs-Teilchengrößenverteilungs-Analysiereinrichtung gemessen wird.

Als die Hauptkomponente der Hülle 7 wird ein Material, welches eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare Harz aufweist, verwendet. Die Hauptkomponente der Hülle 7 ist vorzugsweise ein Material, welches eine niedrige dielektrische Konstante und hohe Wärmebeständigkeit aufweist. Beispiele eines derartigen Materials, welches als die Hauptkomponente der Hülle 7 verwendet wird, beinhalten Harze bzw. Kunststoffe, wie beispielsweise Polystyrol, Silikon, Fluorharze und Polyimide. Unter diesen Harzen wird Silikon von dem Standpunkt eines Verleihens einer Elastizität an die Hülle 7 und eines leichten Verbesserns einer isolierenden Eigenschaft und Wärmebeständigkeit bevorzugt. Hierin bezieht sich der Ausdruck „Fluorharz“ auf ein Harz, in welchem wenigstens ein Wasserstoffatom, welches an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, welches eine wiederholende Einheit der Polymerkette bildet, durch ein Fluoratom oder eine organische Gruppe substituiert bzw. ersetzt ist, welche ein Fluoratom aufweist (nachfolgend kann dies als eine „ein Fluoratom enthaltende Gruppe“ bezeichnet werden). Die ein Fluoratom enthaltende Gruppe ist eine Gruppe, in welcher wenigstens ein Wasserstoffatom in einer linearen oder verzweigten organischen Gruppe durch ein Fluoratom substituiert ist. Beispiele der ein Fluoratom enthaltenden Gruppe beinhalten Fluoralkyl-Gruppen, Fluoralkoxy-Gruppen und Fluorpolyether-Gruppen. Die Hülle 7 kann ein Metall innerhalb eines Bereichs enthalten, in welchem eine isolierende Eigenschaft nicht beeinträchtigt wird.

Das Harz, welches als die Hauptkomponente der Hülle 7 verwendet wird, kann dasselbe wie oder verschieden von dem Hauptpolymer der Harzzusammensetzung sein, welche in dem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht aufgenommen bzw. enthalten ist. Beispielsweise wird, selbst wenn ein Harz dasselbe wie das Hauptpolymer der Harzzusammensetzung als das Harz der Hauptkomponente der Hülle 7 verwendet wird, der Effekt eines Unterdrückens einer Kommunikation bzw. Verbindung der Poren 3 zur Verfügung gestellt. Dies deshalb, da, weil das Harz der Hauptkomponente der Hülle 7 eine höhere thermische Zersetzungstemperatur als das thermisch zersetzbare Harz aufweist, es für das Harz der Hauptkomponente der Hülle 7 unwahrscheinlich ist, dass es sich zersetzt, selbst wenn das thermisch zersetzbare Harz vergast wird. Im Hinblick auf den isolierten elektrischen Draht, welcher durch ein Verwenden eines derartigen Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht gebildet wird, kann bzw. muss das Vorhandensein der Hülle 7 selbst durch eine Beobachtung mit einem Elektronenmikroskop nicht bestätigt werden. Im Gegensatz dazu kann, wenn ein Harz verschieden von dem Hauptpolymer der Harzzusammensetzung als das Harz der Hauptkomponente der Hülle 7 verwendet wird, die Wahrscheinlichkeit, dass die Hülle 7 mit der Harzzusammensetzung integriert ist bzw. wird, reduziert werden. Dementsprechend wird der Effekt eines Unterdrückens einer Kommunikation der Poren 3 leicht verglichen mit dem Fall zur Verfügung gestellt, wo ein Harz, welches dasselbe wie das Hauptpolymer der Harzzusammensetzung ist, verwendet wird.

Die untere Grenze der durchschnittlichen Dicke der Hülle 7 ist nicht besonders beschränkt bzw. begrenzt, wobei sie jedoch beispielsweise vorzugsweise 0,01 µm und bevorzugter 0,02 µm beträgt. Die obere Grenze der durchschnittlichen Dicke der Hülle 7 beträgt vorzugsweise 0,5 µm, und bevorzugter 0,4 µm. Wenn die durchschnittliche Dicke der Hülle 7 geringer als die untere Grenze ist, kann der Effekt eines Unterdrückens einer Kommunikation der Poren 3 nicht ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Andererseits weisen, wenn die durchschnittliche Dicke der Hülle 7 mehr als die obere Grenze ist, die Poren 3 ein übermäßig kleines Volumen auf, und es kann derart die Porosität der isolierenden Schicht 2 nicht auf einen vorbestimmten Wert oder mehr erhöht werden. Die Hülle 7 kann entweder aus einer einzigen Schicht bzw. Lage oder einer Mehrzahl von Schichten gebildet sein bzw. werden. Wenn die Hülle 7 aus einer Mehrzahl von Schichten gebildet wird, kann der Durchschnitt der gesamten Dicke der Schichten in dem oben beschriebenen Bereich der Dicke sein bzw. liegen.

Die obere Grenze des CV Werts der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 ist vorzugsweise 30 %, und bevorzugter 20 %. Wenn der CV Wert der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 mehr als die obere Grenze ist, enthält die isolierende Schicht 2 eine Mehrzahl von Poren 3, welche unterschiedliche Größen aufweisen, wobei dies leicht eine Ungleichheit der Verteilung der dielektrischen Konstante bewirken kann. Die untere Grenze des CV Werts der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 ist nicht besonders beschränkt bzw. begrenzt, sondern beträgt beispielsweise vorzugsweise 1 %. Wenn der CV Wert der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 geringer als die untere Grenze ist, können die Kosten der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 übermäßig hoch werden.

Das einen Hohlraum bildende Teilchen 5 kann eine Struktur aufweisen, in welcher der Kern 6 aus einem einzelnen bzw. einzigen thermisch zersetzbaren Harz- bzw. Kunststoffteilchen ausgebildet ist, wie dies in 3 illustriert ist. Alternativ kann das thermisch zersetzbare bzw. abbaubare Harzteilchen 5 eine Struktur aufweisen, in welcher der Kern 6 aus einer Mehrzahl von thermisch zersetzbaren Harzteilchen gebildet ist bzw. wird und diese thermisch zersetzbaren Harzteilchen mit dem Harz bzw. Kunststoff der Schale bzw. Hülle 7 abgedeckt sind bzw. werden.

Die Oberfläche des einen Hohlraum bildenden Teilchens 5 kann glatt ohne Unregelmäßigkeiten sein, wie dies in 3 illustriert ist. Alternativ kann das einen Hohlraum bildende Teilchen 5 Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche davon aufweisen.

Die untere Grenze des Harz- bzw. Kunststoff-Feststoffgehalts des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, wobei der Lack durch ein Durchführen einer Verdünnung mit dem organischen Lösungsmittel und ein Verteilen der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 vorbereitet bzw. zubereitet wird, beträgt vorzugsweise 15 Massen-%, und bevorzugter 20 Massen-%. Die obere Grenze des Harz-Feststoffgehalts des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht beträgt vorzugsweise 50 Massen-%, und bevorzugter 30 Massen-%. Wenn der Harz-Feststoffgehalt des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht geringer als die untere Grenze ist, weist eine Schicht bzw. Lage, welche durch ein einmaliges Aufbringen des Lacks gebildet werden kann, eine geringe Dicke auf. Dementsprechend steigt die Anzahl von Wiederholungsvorgängen eines Aufbringungsschritts des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht 2 an, welche eine gewünschte Dicke aufweist, wobei dies in einem Anstieg in der Zeit des Aufbringungsschritts für den Lack resultieren kann. Andererseits wird, wenn der Harz-Feststoffgehalt des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht mehr als die obere Grenze beträgt, der resultierende Lack dicker, wobei dies eine Speicherstabilität des Lacks verringern kann.

Um Poren zu bilden, kann zusätzlich zu den einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 ein Poren bildendes Agens bzw. Mittel, wie beispielsweise thermisch zersetzbare Partikel bzw. Teilchen, in dem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht aufgenommen werden. Alternativ kann, um Poren auszubilden, der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht durch ein Verwenden von verdünnenden Lösungsmitteln vorbereitet werden, welche unterschiedliche Koch- bzw. Siedepunkte in Kombination aufweisen. Für die Poren, welche durch das Poren bildende Mittel gebildet werden, und für die Poren, welche durch die Kombination von verdünnenden Lösungsmitteln gebildet werden, welche unterschiedliche Siedepunkte aufweisen, ist es unwahrscheinlich, dass sie mit den Poren kommunizieren bzw. in Verbindung stehen, welche von den einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 abgeleitet sind bzw. werden. Dementsprechend wird, selbst wenn Poren, welche nicht mit den äußeren Hüllen 4 abgedeckt sind bzw. werden, derart aufgenommen bzw. enthalten sind, die Erzeugung von groben Poren in der isolierenden Schicht 2 durch das Vorhandensein der Poren unterdrückt, welche mit den äußeren Hüllen 4 abgedeckt sind.

<Zweite Ausführungsform>

Der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht gemäß einer zweiten Ausführungsform ist ein Lack, welcher für ein Ausbilden der isolierenden Schicht des isolierten elektrischen Drahts wie in dem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht der ersten Ausführungsform verwendet wird. Der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht der zweiten Ausführungsform enthält eine Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung, welche eine Matrix bildet, und hohle Teilchen, welche in der Harzzusammensetzung verteilt sind. In dem Lack enthalten äußere Hüllen der hohlen Teilchen ein Harz bzw. einen Kunststoff als eine Hauptkomponente.

Die Harzzusammensetzung des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht kann dieselbe sein wie diejenige des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht der ersten Ausführungsform.

Beispiele des Harzes der Hauptkomponente der hohlen Teilchen beinhalten Polystyrol, Silikon, Fluorharze und Polyimide. Unter diesen Harzen ist Silikon aus dem Gesichtspunkt eines Verleihens einer Elastizität an die äußeren Hüllen und eines leichten Verbesserns einer isolierenden Eigenschaft und Wärmbeständigkeit bevorzugt.

Die untere Grenze des durchschnittlichen bzw. mittleren inneren Durchmessers der hohlen Teilchen ist nicht besonders beschränkt bzw. begrenzt, wobei sie beispielsweise 0,1 µm, bevorzugter 0,5 µm und noch bevorzugter 1 µm beträgt. Die obere Grenze des durchschnittlichen inneren Durchmessers der hohlen Teilchen beträgt 15 µm, und bevorzugter 10 µm. Wenn der durchschnittliche innere Durchmesser der hohlen Teilchen geringer als die untere Grenze ist, kann bzw. mag eine isolierende Schicht, welche eine gewünschte Porosität aufweist, nicht erhalten werden. Andererseits ist es, wenn der durchschnittliche innere Durchmesser der hohlen Teilchen mehr als die obere Grenze beträgt, für die Verteilung von Poren in der isolierenden Schicht unwahrscheinlich, dass sie gleichmäßig bzw. einheitlich ist, wobei dies leicht eine Ungleichheit bzw. Ungleichmäßigkeit der Verteilung der dielektrischen Konstante bewirken kann.

Die untere Grenze der durchschnittlichen Dicke der äußeren Hüllen der hohlen Teilchen ist nicht besonders beschränkt, wobei sie beispielsweise vorzugsweise 0,01 µm, und bevorzugter 0,02 µm beträgt. Die obere Grenze der durchschnittlichen Dicke der äußeren Hüllen beträgt vorzugsweise 0,5 µm, und bevorzugter 0,4 µm. Wenn die durchschnittliche Dicke der äußeren Hüllen geringer als die untere Grenze ist, kann der Effekt einer Unterdrückung einer Kommunikation bzw. Verbindung von Poren nicht ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Andererseits weisen, wenn die durchschnittliche Dicke der äußeren Hüllen mehr als die obere Grenze ist bzw. beträgt, die Poren ein übermäßig kleines Volumen auf und somit kann die Porosität der isolierenden Schicht nicht bis zu einem vorbestimmten Wert oder mehr erhöht werden. Die äußeren Hüllen können jeweils entweder aus einer einzelnen Schicht bzw. Lage oder einer Mehrzahl von Schichten gebildet sein bzw. werden. Wenn die äußere Hülle aus einer Mehrzahl von Schichten gebildet wird, kann der Durchschnitt der gesamten Dicke der Schichten in dem oben beschriebenen Bereich der Dicke liegen.

Der CV Wert der hohlen Teilchen kann derselbe wie derjenige der einen Hohlraum bildenden Teilchen des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht der ersten Ausführungsform sein.

Der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht wird durch ein Erwärmen des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht der ersten Ausführungsform erhalten. Spezifisch wird der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht der ersten Ausführungsform erhitzt bzw. erwärmt, um dadurch das thermisch zersetzbare Harz der Kerne der einen Hohlraum bildenden Teilchen durch eine Vergasung zu entfernen, wodurch die hohlen Teilchen dieser Ausführungsform erhalten werden.

[Verfahren für ein Herstellen eines isolierten elektrischen Drahts]

Als nächstes wird ein Verfahren für ein Herstellen des isolierten elektrischen Drahts beschrieben werden. Das Verfahren für ein Herstellen des isolierten elektrischen Drahts beinhaltet einen Schritt eines Vorbereitens eines Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht durch ein Verteilen von einen Hohlraum bildenden Teilchen 5, welche eine Kern-Hüllen-Struktur aufweisen, in einer Harzzusammensetzung, welche durch ein Verdünnen eines Hauptpolymers für ein Ausbilden der isolierenden Schicht 2 mit einem Lösungsmittel erhalten wird (Lack-Vorbereitungsschritt); einen Schritt eines Aufbringens des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht auf einer äußeren Umfangsoberfläche des Leiters 1 (Lack-Aufbringungsschritt); und einen Schritt eines Erwärmens, um Kerne 6 der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 zu entfernen (Heizschritt).

<Lack-Vorbereitungsschritt>

In dem Lack-Vorbereitungsschritt wird eine Harzzusammensetzung für ein Ausbilden einer Matrix einer isolierenden Schicht 2 zuerst durch ein Verdünnen eines Hauptpolymers, welches die isolierende Schicht 2 bildet, mit einem Lösungsmittel vorbereitet. Nachfolgend werden die einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 in der Lackzusammensetzung verteilt, um einen Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht vorzubereiten. Es ist festzuhalten bzw. anzumerken, dass der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht durch ein Mischen der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 zur selben Zeit, wenn das Hautpolymer mit dem Lösungsmittel verdünnt wird, anstelle eines Verteilens der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 in der Harzzusammensetzung vorbereitet werden kann.

<Lack-Aufbringungsschritt>

In dem Lack-Aufbringungsschritt wird der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, welcher in dem Lack-Vorbereitungsschritt vorbereitet wurde, auf einer äußeren Umfangsoberfläche eines Leiters 1 aufgebracht und es werden eine Einstellung der Menge an Lack, welche auf dem Leiter 1 aufgebracht wird, und ein Glätten der Oberfläche des aufgebrachten Lacks mit einer Beschichtungsform bzw. einem Beschichtungsstempel bzw. -werkzeug durchgeführt.

Die Beschichtungsform weist eine Öffnung auf, und der Leiter 1, welcher mit dem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht beschichtet wurde, tritt durch diese Öffnung hindurch, um dadurch den überschüssigen Lack zu entfernen und die Menge an aufgebrachtem Lack einzustellen. Als ein Resultat beinhaltet der isolierte elektrische Draht die isolierende Schicht 2, welche eine gleichmäßige Dicke aufweist, und es werden derart gleichmäßige elektrische isolierende Eigenschaften erhalten.

<Heizschritt>

Nachfolgend wird in dem Heizschritt dem Leiter 1, welcher mit dem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht beschichtet wurde, erlaubt, durch einen Back- bzw. Trockenofen hindurchzutreten, um den Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht zu trocknen. Somit wird die isolierende Schicht 2 auf der Oberfläche des Leiters 1 ausgebildet. Während des Trocknens wird das thermisch zersetzbare Harz der Kerne 6 der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5, welche in dem Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht enthalten sind, durch eine thermische Zersetzung vergast und dieses vergaste thermisch zersetzbare Harz verteilt sich durch die Hüllen 7. Somit werden die Kerne 6 der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 durch ein Erwärmen während des Trocknens entfernt. Als ein Resultat werden hohle Teilchen (Teilchen, welche alleine aus äußeren Hüllen gebildet sind bzw. werden), welche von den einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 abgeleitet sind, in der isolierenden Schicht 2 ausgebildet, und es werden Poren 3 aufgrund dieser hohlen Teilchen in der isolierenden Schicht 2 ausgebildet. Der Heizschritt dient auch als ein Schritt eines Trocknens des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, wie dies oben beschrieben ist.

Der isolierte elektrische Draht wird durch ein Wiederholen des Lack-Aufbringungsschritts und des Heizschritts erhalten, bis die Dicke der isolierenden Schicht 2, welche auf der Oberfläche des Leiters 1 ausgebildet wird, ein vorbestimmter Wert wird.

Die isolierende Schicht 2, welche derart durch ein Verwenden des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht vorbereitet bzw. hergestellt wird, enthält die Poren 3, welche von den einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 abgeleitet sind. Da die Poren 3 durch die äußeren Hüllen 4 umgeben sind bzw. werden, ist es für die Poren unwahrscheinlich, dass sie miteinander kommunizieren bzw. in Verbindung gelangen, und es ist daher unwahrscheinlich, dass grobe Poren erzeugt bzw. generiert werden, selbst wenn die Anzahl an Poren erhöht wird, um die Porosität der isolierenden Schicht 2 zu erhöhen. Zusätzlich kann die Durchbruch- bzw. Durchschlagsspannung der isolierenden Schicht 2, welche die Poren 3 enthält, welche durch die äußeren Hüllen 4 umgeben werden, höher als diejenige einer isolierenden Schicht gemacht werden, welche Poren enthält, welche durch ein einziges thermisch zersetzbares Harz gebildet werden. Demgemäß kann der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht eine Abnahme bzw. Verschlechterung in isolierenden Eigenschaften unterdrücken. Somit ermöglicht eine Verwendung des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht einen Anstieg in der Porosität der isolierenden Schicht 2, während eine Abnahme in einer isolierenden Eigenschaft und einer Lösungsmittelbeständigkeit unterdrückt wird.

Der Heizschritt kann vor dem Lack-Vorbereitungsschritt durchgeführt werden. In diesem Fall werden beispielsweise die einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 unter Verwendung einer Thermostatkammer oder dgl. erhitzt bzw. erwärmt, um das thermisch zersetzbare Harz der Kerne 6 durch eine thermische Zersetzung zu vergasen. Somit werden hohle Teilchen, von welchen die Kerne 6 entfernt wurden, erhalten. In dem Lack-Vorbereitungsschritt wird ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht vorbereitet, indem die hohlen Teilchen in der Harzzusammensetzung verteilt werden, welche die Matrix der isolierenden Schicht 2 bildet. Die hohle Struktur der hohlen Teilchen, von welchen die Kerne 6 entfernt wurden, wird auch nach der Aufbringung und dem Trocknen dieses Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht beibehalten. Demgemäß ermöglicht eine Aufbringung und ein Trocknen des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht eine Ausbildung der isolierenden Schicht 2, welche die Poren 3 aufgrund der hohlen Teilchen enthält. Jedoch wird in dem Fall, wo der Heizschritt vor dem Lack-Vorbereitungsschritt durchgeführt wird, ein Schritt eines Trocknens des Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht nach dem Lack-Aufbringungsschritt zusätzlich zu dem Heizschritt durchgeführt.

In dem Fall, wo der Heizschritt vor dem Lack-Vorbereitungsschritt durchgeführt wird, wie dies oben beschrieben ist, werden die Kerne 6 leicht verglichen mit dem Fall entfernt, wo die Kerne 6 der einen Hohlraum bildenden Teilchen 5 durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen während des Trocknens entfernt werden. Daher können Poren in der isolierenden Schicht 2 zuverlässiger gebildet werden und es kann ein Schäumen der isolierenden Schicht 2 aufgrund von Zersetzungsgas des thermisch zersetzbaren Harzes unterdrückt werden.

[Andere Ausführungsformen]

Es ist zu verstehen bzw. anzumerken, dass die hierin geoffenbarten Ausführungsformen lediglich illustrativ und nicht beschränkend in jeglicher Beziehung sind. Der Rahmen bzw. Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die Konfigurationen der Ausführungsformen beschränkt bzw. begrenzt und wird durch die unten beschriebenen Ansprüche definiert. Der Rahmen der vorliegenden Erfindung zielt darauf ab, alle Modifikationen innerhalb der Bedeutung und des Bereichs von Äquivalenten der Ansprüche abzudecken.

In den Ausführungsformen wurde eine Beschreibung eines isolierten elektrischen Drahts gegeben, in welchem eine einzige isolierende Schicht auf der äußeren Umfangsoberfläche eines Leiters ausgebildet wird. Alternativ kann der isolierte elektrische Draht eine Struktur aufweisen, in welcher eine Mehrzahl von isolierenden Schichten auf der äußeren Umfangsoberfläche eines Leiters ausgebildet wird. Spezifisch kann eine oder eine Mehrzahl von isolierenden Schichten zwischen dem Leiter 1 und der isolierenden Schicht 2 ausgebildet sein bzw. werden, welche die Poren 3 in 1 enthält. Alternativ kann eine oder eine Mehrzahl von isolierenden Schichten auf der äußeren Umfangsoberfläche der isolierenden Schicht 2 ausgebildet sein bzw. werden, welche die Poren 3 in 1 enthält. Alternativ kann eine oder eine Mehrzahl von isolierenden Schichten auf jeder der äußeren Umfangsoberfläche und der inneren Umfangsoberfläche der isolierenden Schicht 2 ausgebildet sein, welche die Poren 3 in 1 enthält. In einem derartigen isolierten elektrischen Draht, welcher eine Mehrzahl von isolierenden Schichten enthält, enthält wenigstens eine isolierende Schicht Poren, welche durch äußere Hüllen bzw. Ummantelungen umgeben sind (Poren aufgrund von hohlen Teilchen bzw. Partikeln). D.h., zwei oder mehrere isolierende Schichten können Poren aufgrund von hohlen Teilchen enthalten. Wenn zwei oder mehr isolierende Schichten Poren aufgrund von hohlen Teilchen enthalten, trägt jede der isolierenden Schichten zu der Realisierung einer niedrigen dielektrischen Konstante bei. Isolierte elektrische Drähte, in welchen wenigstens eine einer Mehrzahl von isolierenden Schichten durch ein Verwenden des oben beschriebenen Lacks für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht ausgebildet ist bzw. wird, sind auch durch den Rahmen abgedeckt, welcher durch die vorliegende Erfindung beabsichtigt ist. Zusätzlich ermöglicht die Ausbildung einer Mehrzahl von isolierenden Schichten auf der äußeren Umfangsoberfläche eines Leiters eine Verbesserung in einer mechanischen Stärke bzw. Festigkeit des isolierten elektrischen Drahts. Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzungen, welche für ein Ausbilden der Mehrzahl von isolierenden Schichten verwendet werden, können dieselben oder verschieden voneinander sein.

In den obigen Ausführungsformen wurde eine Beschreibung eines isolierten elektrischen Drahts gegeben, in welchem Poren, welche in einer isolierenden Schicht enthalten sind, flache Kugeln sind. Jedoch sind die Poren nicht auf flache Kugeln beschränkt bzw. begrenzt. Beispielsweise können Poren, welche durch äußere Hüllen umgeben sind, nicht-flache Polyeder oder Kugeln sein. Selbst wenn die Poren derartige Formen bzw. Gestalten aufweisen, ist es für die Poren unwahrscheinlich, dass sie miteinander aufgrund des Vorhandenseins der äußeren Hüllen kommunizieren bzw. in Verbindung stehen, und es ist derart unwahrscheinlich, dass grobe Poren in der isolierenden Schicht erzeugt bzw. generiert werden. Demgemäß kann selbst in dem Fall von Poren, welche derartige Formen aufweisen, die Porosität der isolierenden Schicht erhöht werden, während eine Abnahme in einer isolierenden Eigenschaft und einer Lösungsmittelbeständigkeit des isolierten elektrischen Drahts unterdrückt wird.

In dem isolierten elektrischen Draht kann beispielsweise eine zusätzliche Schicht, wie beispielsweise eine Primer- bzw. Grundierungs-Behandlungsschicht weiters zwischen dem Leiter und der isolierenden Schicht angeordnet sein. Die Primer-Behandlungsschicht wird vorgesehen, um eine Anhaftung zwischen Schichten zu verbessern, und kann durch ein Verwenden beispielsweise einer bekannten Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung ausgebildet werden.

In dem Fall, wo eine Primer-Behandlungsschicht zwischen dem Leiter und einer isolierenden Schicht vorgesehen ist, enthält die Harzzusammensetzung für ein Ausbilden der Primer-Behandlungsschicht vorzugsweise eines oder eine Mehrzahl von Harzen, ausgewählt beispielsweise aus Polyimiden, Polyamid-Imiden, Polyester-Imiden, Polyestern und Phenoxyharzen. Die Harzzusammensetzung für ein Ausbilden der Primer-Behandlungsschicht kann einen Zusatz bzw. ein Additiv, wie beispielsweise ein Anhaftungs-Verbesserungsmittel enthalten. Eine Ausbildung einer Primer-Behandlungsschicht, welche aus einer derartigen Harzzusammensetzung gebildet wird, zwischen einem Leiter und einer isolierenden Schicht ermöglicht eine Verbesserung in einer Anhaftung zwischen dem Leiter und einer isolierenden Schicht. Als ein Resultat können Eigenschaften des isolierten elektrischen Drahts, wie beispielsweise Flexibilität, Abriebwiderstand, Kratzwiderstand und Bearbeitungs- bzw. Behandlungswiderstand effektiv bzw. wirksam erhöht werden.

Die Harzzusammensetzung für ein Ausbilden der Primer-Behandlungsschicht kann zusätzlich zu den oben erwähnten Harzen andere Harze, wie beispielsweise Epoxidharze, Phenoxyharze und Melaminharze enthalten. Kommerziell erhältliche flüssige Zusammensetzungen (isolierende Lacke) können als die Harze verwendet werden, welche in der Harzzusammensetzung für ein Ausbilden der Primer-Behandlungsschicht enthalten sind.

Die untere Grenze der durchschnittlichen Dicke der Primer-Behandlungsschicht beträgt vorzugsweise 1 µm, und bevorzugter 2 µm. Die obere Grenze der durchschnittlichen Dicke der Primer-Behandlungsschicht beträgt vorzugsweise 30 µm, und bevorzugter 20 µm. Wenn die durchschnittliche Dicke der Primer-Behandlungsschicht geringer als die untere Grenze ist, kann eine ausreichende Anhaftung an dem Leiter nicht gezeigt werden. Andererseits kann, wenn die durchschnittliche Dicke der Primer-Behandlungsschicht mehr als die obere Grenze beträgt, der isolierte elektrische Draht einen übermäßig großen Durchmesser aufweisen.

BEISPIEL 1

Die vorliegende Erfindung wird nun in größerem Detail anhand von Beispielen beschrieben. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt.

[Beispiele]

Ein isolierter elektrischer Draht, welcher als Nr. 1 in Tabelle 1 beschrieben ist, wurde als ein Beispiel in der folgenden Weise hergestellt. Zuerst wurde Kupfer gegossen, gestreckt, einem Drahtziehen unterworfen und erweicht, um einen Leiter zu erhalten, welcher einen kreisförmigen Querschnitt und einen durchschnittlichen Durchmesser von 1 mm aufwies. Eine Harz- bzw. Kunststoffzusammensetzung wurde unter Verwendung eines Polyimids als ein Hauptpolymer und von N-Methyl-2-pyrrolidon als ein Lösungsmittel vorbereitet. Die Harzzusammensetzung wurde durch ein Verdünnen des Hauptpolymers mit dem Lösungsmittel erhalten. Kern-Hülle-Verbundteilchen, welche Kerne, welche aus PMMA Partikeln bzw. Teilchen gebildet waren, und Hüllen bzw. Ummantelungen enthielten, welche aus Silikon ausgebildet waren, und eine mittlere Teilchengröße von 3 µm aufwiesen, wurden als einen Hohlraum bildende Teilchen bzw. Partikel verwendet. Die einen Hohlraum bildenden Teilchen wurden dann in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge verteilt, dass die resultierende isolierende Schicht bzw. Lage eine berechnete Porosität von 20 Vol.-% aufwies, um einen Lack bzw. Firnis für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht vorzubereiten. Der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht wurde auf die äußere Umfangsoberfläche des Leiters aufgebracht und bei einer linearen Geschwindigkeit von 2,5 m/min bei einer Ofeneinlasstemperatur von 350 °C und bei einer Ofenauslasstemperatur von 450 °C getrocknet, um eine isolierende Schicht zu bilden. Somit wurde ein isolierter elektrischer Leiter der Nr. 1 erhalten. Die isolierende Schicht war eine einzelne Schicht und hatte eine durchschnittliche Dicke von 30 µm. Die isolierende Schicht dieses isolierten elektrischen Drahts beinhaltete Poren, welche durch äußere Hüllen umgeben waren, welche Defekte (Sprünge) aufwiesen.

Ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 2 wurde als ein Beispiel durch dasselbe Verfahren wie dasjenige erhalten, welches in dem isolierten elektrischen Draht verwendet wurde, welcher als Nr. 1 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass ein Lack, welcher durch ein Verteilen der einen Hohlraum bildenden Teilchen in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge vorbereitet wurde, dass die resultierende isolierende Schicht eine berechnete Porosität von 40 Vol.-% aufwies, als der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wurde. Die isolierende Schicht dieses isolierten elektrischen Drahts beinhaltete Poren, welche durch äußere Hüllen umgeben waren, welche Defekte (Sprünge) aufwiesen.

Ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 3 wurde als ein Beispiel durch dasselbe Verfahren wie dasjenige erhalten, welches in dem isolierten elektrischen Draht verwendet wurde, welcher als Nr. 1 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass ein Lack, welcher durch ein Verteilen der einen Hohlraum bildenden Teilchen in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge vorbereitet wurde, dass die resultierende isolierende Schicht eine berechnete Porosität von 50 Vol.-% aufwies, als der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wurde. Die isolierende Schicht dieses isolierten elektrischen Drahts beinhaltete Poren, welche durch äußere Hüllen umgeben waren, welche Defekte (Sprünge) aufwiesen.

[Vergleichsbeispiele]

Die Harzzusammensetzung, welche nicht einen Hohlraum bildende Teilchen enthielt, wurde als ein Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet. Dieser Lack wurde auf der äußeren Umfangsoberfläche des Leiters aufgebracht und getrocknet, um eine isolierende Schicht zu bilden. Somit wurde ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 4, welcher eine isolierende Schicht frei von Poren beinhaltete, als ein Vergleichsbeispiel erhalten.

Ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 5 wurde als ein Vergleichsbeispiel durch dasselbe Verfahren erhalten wie dasjenige, welches in dem isolierten elektrischen Draht verwendet wurde, welcher als Nr. 1 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass ein Lack, welcher durch ein Verteilen von PMMA Teilchen in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge vorbereitet wurde, dass die resultierende isolierende Schicht eine berechnete Porosität von 10 Vol.-% aufwies, als der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wurde. Der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht, welcher hier verwendet wurde, wurde vorbereitet bzw. hergestellt, indem als die Teilchen, welche in der Harzzusammensetzung verteilt sind, thermisch zersetzbare Harzteilchen anstelle der einen Hohlraum bildenden Teilchen verwendet wurden, welche in Nr. 1 verwendet werden. Spezifisch wurden PMMA Teilchen, welche eine mittlere Teilchengröße von 2,5 µm aufwiesen, als die thermisch zersetzbaren Harzteilchen verwendet.

Ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 6 wurde als ein Vergleichsbeispiel durch dasselbe Verfahren erhalten wie dasjenige, welches in dem isolierten elektrischen Draht verwendet wurde, welcher als Nr. 5 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass ein Lack, welcher durch ein Verteilen der PMMA Teilchen in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge vorbereitet wurde, dass die resultierende isolierende Schicht eine berechnete Porosität von 20 Vol.-% aufwies, als der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wurde.

Ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 7 wurde als ein Vergleichsbeispiel durch dasselbe Verfahren erhalten wie dasjenige, welches in dem isolierten elektrischen Draht verwendet wurde, welcher als Nr. 5 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass ein Lack, welcher durch ein Verteilen der PMMA Teilchen in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge vorbereitet wurde, dass die resultierende isolierende Schicht eine berechnete Porosität von 30 Vol.-% aufwies, als der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wurde.

Ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 8 wurde als ein Vergleichsbeispiel durch dasselbe Verfahren erhalten wie dasjenige, welches in dem isolierten elektrischen Draht verwendet wurde, welcher als Nr. 5 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass ein Lack, welcher durch ein Verteilen der PMMA Teilchen in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge vorbereitet wurde, dass die resultierende isolierende Schicht eine berechnete Porosität von 40 Vol.-% aufwies, als der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wurde.

Ein isolierter elektrischer Draht einer Nr. 9 wurde als ein Vergleichsbeispiel durch dasselbe Verfahren erhalten wie dasjenige, welches in dem isolierten elektrischen Draht verwendet wurde, welcher als Nr. 5 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, dass ein Lack, welcher durch ein Verteilen der PMMA Teilchen in der Harzzusammensetzung in einer derartigen Menge vorbereitet wurde, dass die resultierende isolierende Schicht eine berechnete Porosität von 50 Vol.-% aufwies, als der Lack für ein Ausbilden einer isolierenden Schicht verwendet wurde.

<Messung einer dielektrischen Konstante>

Betreffend die isolierten elektrischen Drähte von Nr. 1 bis 9 wurde eine dielektrische Konstante ε der isolierenden Schicht 2 gemessen. 4 ist eine schematische Ansicht, welche ein Verfahren für ein Messen der dielektrischen Konstante illustriert. In 4 wurden einem isolierten elektrischen Draht dieselben Bezugszeichen wie diejenigen in 1 zugeordnet. Zuerst wurde eine Probe für eine Messung vorbereitet, in welcher eine Silberpaste P auf drei Abschnitten einer Oberfläche eines isolierten elektrischen Drahts aufgebacht wurde, und eine isolierende Schicht 2 an einem Ende des isolierten elektrischen Drahts abgeschält wurde, um einen Leiter 1 freizulegen. Hier wurden die Aufbringungslängen der Silberpasten P, welche auf die drei Abschnitte der Oberfläche des isolierten elektrischen Drahts in der Längsrichtung des isolierten elektrischen Drahts aufgebracht wurden, auf 10 mm, 100 m bzw. 10 mm in der Längsrichtung eingestellt bzw. festgelegt. Die Silberpasten P, welche auf die zwei Abschnitte aufgebracht wurden, um eine Länge von 10 mm aufzuweisen, wurden mit der Erde verbunden, und es wurde die Kapazität zwischen dem freigelegten Leiter 1 und der Silberpaste P, welche zwischen den Silberpasten der zwei Abschnitte aufgebracht wurde und eine Länge von 100 mm aufwies, mit einem LCR Messgerät M gemessen. Die dielektrische Konstante ε der isolierenden Schicht 2 wurde aus der gemessenen Kapazität und der Dicke der isolierenden Schicht 2 von 30 µm berechnet. Die Messung der dielektrischen Konstante ε wurde für n (Anzahl von Testproben) = 3 nach einem Heizen bzw. Erwärmen bei 105 °C für eine Stunde durchgeführt, und es wurde der Durchschnitt der gemessenen Werte bestimmt. Tabelle 1 zeigt die Messresultate der dielektrischen Konstante ε.

<Evaluierung einer Beschichtungseigenschaft>

Betreffend die isolierten elektrischen Drähte von Nr. 1 bis 9 wurde die isolierende Schicht von dem Leiter in der Form eines Rohrs abgeschält und es wurde die Zug- bzw. Zerreißfestigkeit [N/mm2] bei einem Bruch der Beschichtung der rohrförmigen isolierenden Schicht mit einem Zugfestigkeits-Testgerät gemessen. Die Messung der Zugfestigkeit wurde für n (Anzahl von Testproben) = 5 durchgeführt, und es wurde der Durchschnitt der gemessenen Werte bestimmt. Tabelle 1 zeigt die Messresultate der Zugfestigkeit der Beschichtung.

<Evaluierung einer isolierenden Eigenschaft>

Betreffend die isolierten elektrischen Drähte Nr. 1 bis 9 wurde eine Durchschlagsspannung gemessen. Spezifisch wurde, wenn eine Wechselspannung zwischen Leitern eines Drahts mit einem verdrillten Paar angelegt wurde und die Spannung bei einer Rate bzw. Geschwindigkeit von 500 V/s erhöht wurde, eine Spannung, bei welcher ein dielektrischer Durchschlag auftrat, in Übereinstimmung mit JIS-C3216-5 (2011) gemessen. Die Messung der Durchschlagsspannung wurde für n (Anzahl von Testproben) = 5 durchgeführt, und es wurde der Durchschnitt der gemessenen Werte bestimmt. Tabelle 1 zeigt die Messresultate der Durchschlagsspannung.

<Lösungsmittel-Immersionstest>

Bei einer Verwendung eines isolierten elektrischen Drahts unter der Anwendung bzw. Anlegung einer hohen Spannung erreicht der isolierte elektrische Draht eine hohe Temperatur. In einem derartigen Fall kann, um den isolierten elektrischen Draht zu kühlen, beispielsweise der isolierte elektrische Draht verwendet werden, während er in einem Lösungsmittel eingetaucht ist. Ein Lösungsmittel-Eintauch- bzw. -Immersionstest wurde durchgeführt, um zu bestätigen, dass eine gewünschte Eigenschaft erhalten wurde, selbst wenn ein isolierter elektrischer Draht verwendet wurde, während er in einem Lösungsmittel eingetaucht ist. Spezifisch wurden die isolierten elektrischen Drähte von Nr. 1 bis 9 in einem Testöl IRM 903 bei 150 °C für 72 Stunden eingetaucht, und es wurde die dielektrische Konstante ε von jedem der isolierten elektrischen Drähte dann gemessen. Dieser Lösungsmittel-Immersionstest wurde für n (Anzahl von Testproben) = 3 durchgeführt. Der Durchschnitt der gemessenen Werte wurde bestimmt und mit der dielektrischen Konstante ε vor einem Eintauchen in das Lösungsmittel verglichen. Spezifisch wurde, wenn die Differenz in der dielektrischen Konstante ε zwischen vor und nach dem Lösungsmittel-Immersionstest geringer als 0,05 war bzw. betrug, erachtet, dass ein Anstieg in der dielektrischen Konstante nicht beobachtet wurde, und es wurde das Evaluierungs- bzw. Beurteilungsresultat durch „A“ bezeichnet. Wenn die Differenz, welche durch ein Subtrahieren der dielektrischen Konstante ε vor dem Lösungsmittel-Immersionstest von der dielektrischen Konstante ε nach dem Lösungsmittel-Immersionstest bestimmt wurde, 0,05 oder mehr und geringer als 0,2 war, wurde erachtet, dass die dielektrische Konstante sich geringfügig erhöhte, und das Beurteilungsresultat wurde durch „B“ bezeichnet. Wenn die Differenz, welche durch ein Subtrahieren der dielektrischen Konstante ε vor dem Lösungsmittel-Immersionstest von der dielektrischen Konstante ε nach dem Lösungsmittel-Immersionstest erhalten wurde, 0,2 oder mehr war, wurde erachtet, dass die dielektrische Konstante signifikant angestiegen ist, und es wurde das Beurteilungsresultat durch „C“ bezeichnet. Tabelle 1 zeigt die Beurteilungsresultate der Änderung in der dielektrischen Konstante ε.

<Messung einer Teilentladungs-Einsetzspannung>

Betreffend die isolierten elektrischen Drähte von Nr. 1 bis 9 wurde eine teilweise bzw. Teilentladungs-Einsetzspannung (PDIV) gemessen. Spezifisch wurden zwei elektrische Drähte verdrillt, und wenn eine Wechselspannung an beide Enden der zwei isolierten elektrischen Drähte angelegt wurde und die Spannung bei einer Rate bzw. Geschwindigkeit von 10 V/s erhöht wurde, wurde eine Spannung, bei welcher eine Entladung von 50 pC oder mehr sich für drei Sekunden fortsetzte, als die Teilentladungs-Einsetzspannung bestimmt. Tabelle 1 zeigt die Messresultate der Teilentladungs-Einsetzspannung. [Tabelle 1]

Nr.Zielporosität (vol.-%)Dielektrische Konstante εZugfestigkeit [N/mm2]Durchschlagsspannung [kV]Bestimmungsresultat eines Anstiegs in der dielektrischen KonstantePDIV [V]1202,31077,7A10102402,0655, 6A11503501,8535,2A1230402, 920812, 5A8905102, 61669,5A9606202,41087, 6A10107302,3934,5A10708402,1744,0B11209501,9543,5C1180

[Evaluierungsresultate]

Die Resultate in Tabelle 1 zeigen, dass bei einer Zielporosität von 40 Vol.-% oder mehr mit bzw. bei einem Anstieg in der Zielporosität die Differenz in der dielektrischen Konstante ε zwischen vor und nach dem Lösungsmittel-Immersionstest in Nr. 8 und 9 ansteigt, in welchen die isolierende Schicht durch ein Verwenden eines Lacks gebildet wurde, welcher PMMA Teilchen enthielt. Dies ist möglicherweise deshalb, da in den isolierten elektrischen Drähten von Nr. 8 und 9 die Anzahl von Poren, welche miteinander kommunizieren bzw. in Verbindung stehen, mit dem Anstieg in der Zielporosität ansteigt, und das Lösungsmittel in die kommunizierenden bzw. miteinander in Verbindung stehenden Poren eingedrungen ist. Im Gegensatz dazu wurde in Nr. 1 bis 3, in welchen die isolierende Schicht durch ein Verwenden eines Lacks gebildet wurde, welcher einen Hohlraum bildende Teilchen enthielt, ein Anstieg in der dielektrischen Konstante ε verglichen mit derjenigen vor dem Lösungsmittel-Immersionstest nicht beobachtet, wobei dies zeigt, dass es für die dielektrische Konstante ε unwahrscheinlich ist, dass sie sich ändert, selbst wenn diese isolierten elektrischen Drähte in das Lösungsmittel eingetaucht werden. Die Resultate in Tabelle 1 zeigen, dass in den isolierten elektrischen Drähten von Nr. 1 bis 3 eine Abnahme in der Stärke bzw. Festigkeit und der isolierenden Eigenschaft der isolierenden Schicht auch ausreichend unterdrückt werden kann. Demgemäß weisen die isolierten elektrischen Drähte, welche jeweils eine isolierende Schicht beinhalten, welche durch ein Verwenden eines Lacks gebildet wird, welcher einen Hohlraum bildende Teilchen bzw. Partikel enthält, eine gute Lösungsmittelbeständigkeit auf und können derart geeignet als isolierte elektrische Drähte verwendet werden, welche während eines Eintauchens in Lösungsmittel verwendet werden.

Bezugszeichenliste

1
Leiter
2
isolierende Schicht
3
Pore
4
äußere Hülle
5
einen Hohlraum bildendes Teilchen
6
Kern
7
Hülle
M
LCR Messgerät
P
Silberpaste

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 2015212371 [0002]