Title:
Elektronische Vorrichtung
Kind Code:
T5


Abstract:

Vorgesehen ist eine kleine elektronische Vorrichtung, die mit einer zweiten Vorrichtung verwendet werden kann, die zuverlässig an einer ersten Vorrichtung angebracht ist. Die elektronische Vorrichtung kann mit einem Zusatzmodul 20 verwendet werden, das eine zweite Vorrichtung ist, die an einem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht ist, der eine erste Vorrichtung ist. Das Zusatzmodul 20 weist ein Sperrbauteil 11 auf, das gehalten wird, um in der Lage zu sein, gedreht zu werden. Das Sperrbauteil 11 weist einen ringförmigen Abschnitt auf, der eine Vielzahl von Klauenabschnitten 11b und einen Betätigungsabschnitt 11a zum Durchführen einer Drehbetätigung hat. Der Vorrichtungshauptkörper 1 weist eine Vielzahl von Klauenabschnitten 10 auf, die der Vielzahl von Klauenabschnitten 11b des Sperrbauteils 11 entsprechen. Die Klauenabschnitte 11b und die Klauenabschnitte 10 stehen miteinander in einem Zustand in Eingriff, in dem das Zusatzmodul 20 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht ist, durch die Drehbetätigung des Betätigungsabschnitts 11a, und die Klauenabschnitte 11b und die Klauenabschnitte10 stehen nicht miteinander in Eingriff in einem Zustand, in dem das Zusatzmodul 20 von dem Vorrichtungshauptkörper 1 entfernt werden kann. embedded image




Inventors:
Matsuzawa, Shuichi (Tokyo, JP)
Ota, Hiroki (Tokyo, JP)
Ishikawa, Koji (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112016004998T
Publication Date:
07/26/2018
Filing Date:
10/28/2016
Assignee:
Canon Kabushiki Kaisha (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
TBK, 80336, München, DE
Claims:
Elektronische Vorrichtung, die mit einer zweiten Vorrichtung verwendet werden kann, die an einer ersten Vorrichtung angebracht ist, wobei die elektronische Vorrichtung Folgendes aufweist:
ein Sperrbauteil, das in der ersten Vorrichtung vorgesehen ist und die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung fixiert, wenn die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung angebracht ist,
wobei das Sperrbauteil einen ersten Eingriffsabschnitt und einen Betätigungsabschnitt hat,
wobei die zweite Vorrichtung einen zweiten Eingriffsabschnitt hat, der mit dem ersten Eingriffsabschnitt in Eingriff steht,
wobei der Betätigungsabschnitt in der Lage ist, zwischen einer Sperrposition und einer Sperrlöseposition betätigt zu werden,
wobei der erste Eingriffsabschnitt und der zweite Eingriffsabschnitt miteinander durch den Betätigungsabschnitt in Eingriff gelangen, der betätigt wird, um in der Sperrposition zu sein, wenn die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung angebracht ist,
wobei der Eingriff zwischen dem ersten Eingriffsabschnitt und dem zweiten Eingriffsabschnitt durch den Betätigungsabschnitt gelöst wird, der betätigt wird, um in der Sperrlöseposition zu sein, wenn die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung angebracht ist, und
wobei ein Vorsprungsbetrag des Betätigungsabschnitts von einem Gehäusekörper der ersten Vorrichtung oder der zweiten Vorrichtung, wenn der Betätigungsabschnitt sich an der Sperrlöseposition befindet, größer ist als ein Vorsprungsbetrag des Betätigungsabschnitts von dem Gehäusekörper der ersten Vorrichtung oder der zweiten Vorrichtung, wenn der Betätigungsabschnitt sich an der Sperrposition befindet.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 1,
wobei der erste Eingriffsabschnitt eine Vielzahl von ersten Klauenabschnitten hat, die in einem ringförmigen Abschnitt des Sperrbauteils ausgebildet sind,
wobei der zweite Eingriffsabschnitt eine Vielzahl von zweiten Klauenabschnitten hat, die jeweils mit der Vielzahl von ersten Klauenabschnitten in Eingriff stehen, und
wobei das Sperrbauteil zwischen der Sperrposition und der Sperrlöseposition gedreht wird.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Betätigungsabschnitt an einer Ecke eines Gehäusekörpers der ersten Vorrichtung oder der zweiten Vorrichtung angeordnet ist.

Elektronische Vorrichtung nach einem von Ansprüchen 1 bis 3,
wobei das Sperrbauteil den ringförmigen Abschnitt aufweist, der den ersten Eingriffsabschnitt hat, und
wobei der Betätigungsabschnitt einstückig mit dem ringförmigen Abschnitt ausgebildet ist.

Elektronische Vorrichtung nach einem von Ansprüchen 1 bis 3,
wobei das Sperrbauteil den ringförmigen Abschnitt aufweist, der den ersten Eingriffsabschnitt hat, und
wobei in einem Fall, in dem der Betätigungsabschnitt betätigt wird, der Betätigungsabschnitt eine Betätigungskraft an den ringförmigen Abschnitt überträgt.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 5,
wobei der Betätigungsabschnitt einen ersten Zahnabschnitt hat, und
wobei der ringförmige Abschnitt einen zweiten Zahnabschnitt hat, der mit dem ersten Zahnabschnitt kämmt.

Elektronische Vorrichtung nach einem von Ansprüchen 4 bis 6, mit einem elektrischen Verbindungsanschluss, der innerhalb des ringförmigen Abschnitts vorgesehen ist.

Elektronische Vorrichtung nach einem von Ansprüchen 4 bis 6,
wobei die erste oder zweite Vorrichtung ein Wärmeabgabebauteil aufweist,
wobei ein dehnbares Wärmeleitungsbauteil innerhalb des ringförmigen Abschnitts vorgesehen ist, und
wobei das Wärmeleitungsbauteil an das Wärmeabgabebauteil pressgeschweißt ist, wenn die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung angebracht ist.

Elektronische Vorrichtung nach einem von Ansprüchen 1 bis 8, wobei ein elastisches Bauteil, das das Sperrbauteil in eine Richtung von der Sperrlöseposition zu der Sperrposition hin vorspannt, vorgesehen ist.

Elektronische Vorrichtung nach einem von Ansprüchen 1 bis 9, wobei die erste Vorrichtung einen Abbildungsabschnitt aufweist.

Elektronische Vorrichtung, die einen Abbildungsabschnitt, der zu einer Vorderfläche hin freiliegend ist, und einen ersten Anschlussabschnitt hat, der auf einer Rückfläche auf einer entgegengesetzten Seite zu der Vorderfläche vorgesehen ist, wobei die elektronische Vorrichtung in der Lage ist, an eine Modulvorrichtung angeschlossen zu werden, die einen zweiten Anschlussabschnitt aufweist, der in der Lage ist, elektrisch mit dem ersten Anschlussabschnitt verbunden zu werden, wobei die elektronische Vorrichtung Folgendes aufweist:
ein Sperrbauteil, das an die Modulvorrichtung durch eine Bajonettkupplung verbunden ist; und
einen Sperrbetätigungsabschnitt, der ausgebildet ist, um sich von dem Sperrbauteil aus zu erstrecken und von einer äußeren Form der elektronischen Vorrichtung an einer Sperrlöseposition des Sperrbauteils vorragt, an der eine Sperrung mit der Modulvorrichtung gelöst ist,
wobei eine erste bis dritte Fläche eines Gehäusekörpers der elektronischen Vorrichtung Flächen sind, die von einer Vorderfläche und einer Rückfläche der elektronischen Vorrichtung verschieden sind,
wobei der Abbildungsabschnitt in dem Nahbereich der ersten Fläche in der Vorderfläche der elektronischen Vorrichtung angeordnet ist, und
wobei der Sperrbetätigungsabschnitt in dem Nahbereich der dritten Fläche angeordnet ist, die nicht benachbart zu zumindest einer von der ersten Fläche und der zweiten Fläche ist.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 11,
wobei die dritte Fläche eine Fläche ist, die nicht benachbart zu der zweiten Fläche ist, und
wobei der Sperrbetätigungsabschnitt in dem Nahbereich der ersten Fläche und der dritten Fläche angeordnet ist.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 12, ferner mit:
einem ersten Betätigungsbauteil, das ein Betätigungssignal in Erwiderung auf eine Betätigung eines Verwenders ausgibt,
wobei das Sperrbauteil sich zwischen einer Sperrposition, in der eine Sperrung in einem Zustand etabliert ist, in dem die elektronische Vorrichtung und die Modulvorrichtung verbunden sind, und der Sperrlöseposition bewegt,
wobei das erste Betätigungsbauteil in der ersten Fläche angeordnet ist, und
wobei ein Vorsprungsbetrag des Sperrbetätigungsabschnitts von der äußeren Form der elektronischen Vorrichtung gleich wie oder geringer als ein Vorsprungsbetrag des ersten Betätigungsbauteils an der Sperrposition ist und größer als der Vorsprungsbetrag des ersten Betätigungsbauteil an der Sperrlöseposition ist.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei die Sperrbetätigungseinheit sich an einer Position befindet, an der sich der Sperrbetätigungsabschnitt mit dem ersten Betätigungsbauteil an der Sperrlöseposition in einem Fall befindet, in dem die elektronische Vorrichtung von der Seite der ersten Fläche aus betrachtet wird.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, ferner mit:
einem zweiten Betätigungsbauteil, das von dem ersten Betätigungsbauteil verschieden ist,
wobei das erste Betätigungsbauteil ein Bauteil ist, das zum Vorsehen einer Anweisung zum Abbilden eines Objekts verwendet wird, und
wobei das zweite Betätigungsbauteil ein Bauteil ist, das ein Betätigungssignal ausgibt, das von jenem des ersten Betätigungsbauteils verschieden ist und an einer Position angeordnet ist, die näher an einer optischen Achse des Abbildungsabschnitts als das erste Betätigungsbauteil in der ersten Fläche ist.

Elektronische Vorrichtung, die in der Lage ist, durch eine Bajonettkupplung an einem Kameramodul angebracht zu werden, das ein Wärmeabgabebauteil aufweist, das innerhalb eines ersten Montageabschnitts vorgesehen ist, der eine erste Montagereferenzfläche hat, die in einer Umfangsrichtung ausgebildet ist, um sich in einer ersten Richtung von der ersten Montagereferenzfläche aus zu erstrecken, und einen Klauenabschnitt aufweist, der über die erste Montagereferenzfläche in der ersten Richtung hinaus vorragt, wobei die elektronische Vorrichtung in einem Zustand, in dem die elektronische Vorrichtung an dem Kameramodul in einer zweiten Richtung angebracht ist, die entgegengesetzt zu der ersten Richtung ist, Folgendes aufweist:
einen zweiten Montageabschnitt, der eine Kontaktfläche, die in der Lage ist, mit dem Klauenabschnitt in Eingriff zu gelangen, und eine zweite Montagereferenzfläche hat, die in einer Umfangsrichtung ausgebildet ist, um der ersten Montagereferenzfläche zugewandt zu sein; und
einen konkaven Abschnitt, der eine Beeinträchtigung mit dem Wärmeabgabebauteil reduziert, durch ein ausgebildet Sein innerhalb des zweiten Montageabschnitts und in der ersten Richtung über die zweite Montagereferenzfläche hinaus.

Elektronische Vorrichtung, die in der Lage ist, durch eine Bajonettkupplung durch ein Drehen eines Drehbauteils an einem Kameramodul angebracht zu werden, das einen ersten Anschlussabschnitt, einen ersten Montageabschnitt, der eine erste Montagereferenzfläche hat, die in einer Umfangsrichtung ausgebildet ist, einen konvexen Abschnitt, der in der Umfangsrichtung ausgebildet ist, um innerhalb der ersten Montagereferenzfläche und in einer ersten Richtung über die erste Montagereferenzfläche hinaus vorzuragen und den ersten Anschlussabschnitt zu umgeben, und das Drehbauteil aufweist, das einen ersten Klauenabschnitt hat, der sich an einer Position, die in einer ersten Richtung über die erste Montagereferenzfläche hinaus vorragt, einwärts erstreckt, wobei die elektronische Vorrichtung Folgendes aufweist:
einen zweiten Montageabschnitt, der einen zweiten Klauenabschnitt, der sich in einer zweiten Richtung erstreckt, die entgegengesetzt zu der ersten Richtung ist, und in der Lage ist, mit dem ersten Klauenabschnitt in Eingriff zu gelangen, und eine zweite Montagereferenzfläche hat, die in einer Umfangsrichtung ausgebildet ist, um der ersten Montagereferenzfläche zugewandt zu sein;
einen zweiten Anschlussabschnitt, der in der Lage ist, mit dem ersten Anschlussabschnitt in Eingriff zu gelangen; und
einen Austrittsabschnitt, der eine Beeinträchtigung mit dem konvexen Abschnitt durch ein vertieft Sein in der ersten Richtung über die zweite Montagereferenzfläche hinaus verringert.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei in einem Zustand, in dem die elektronische Vorrichtung an dem Kameramodul in der zweiten Richtung angebracht ist, der erste Klauenabschnitt und der zweite Klauenabschnitt miteinander in Eingriff stehen, und die erste Montagereferenzfläche und die zweite Montagereferenzfläche miteinander in Kontakt gebracht sind, wodurch der konvexe Abschnitt veranlasst wird, in den Austrittsabschnitt einzutreten.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei der zweite Klauenabschnitt sich zwischen einem Abschnitt, der der ersten Montagereferenzfläche zugewandt ist, des ersten Klauenabschnitts und der ersten Montagereferenzfläche befindet.

Elektronische Vorrichtung nach einem von Ansprüchen 11 bis 15,
wobei das Sperrbauteil eine Vielzahl von Klauenabschnitten aufweist, die in einer Umfangsrichtung in dem ringförmigen Abschnitt angeordnet sind, und
wobei ein erster Klauenabschnitt in der Vielzahl von Klauenabschnitten auf einer entgegengesetzten Seite zu dem Betätigungsabschnitt des Sperrbauteils ausgebildet ist mit dem ringförmigen Abschnitt, der dazwischen liegt.

Elektronische Vorrichtung, die in der Lage ist, durch eine Bajonettkupplung mit einem Kameramodul verbunden zu werden, das die elektronische Vorrichtung nach Anspruch 20 ist, wobei die elektronische Vorrichtung Folgendes aufweist:
einen zweiten Klauenabschnitt, der mit dem ersten Klauenabschnitt in Eingriff steht,
wobei eine Dicke des zweiten Klauenabschnitts in einer Richtung senkrecht zu einer optischen Achse eines optischen Abbildungssystems des Kameramoduls in einer stufenartigen Weise in einer Richtung steigt, in der das Sperrbauteil sich von der Sperrlöseposition, an der eine Sperrung gelöst ist, zu einer Sperrposition hin bewegt, an der die elektronische Vorrichtung gesperrt ist.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 21, wobei der zweite Klauenabschnitt einen geneigten Abschnitt mit einer sich ändernden Dicke in der optischen Achsenrichtung des optischen Abbildungssystems des Kameramoduls hat.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 22,
wobei in einem Zustand, in dem die elektronische Vorrichtung mit dem Kameramodul verbunden ist, der zweite Klauenabschnitt einen Vorsprungsabschnitt hat, der ausgebildet ist, um sich in einer radialen Richtung senkrecht zu der optischen Achsenrichtung zu erstrecken, wenn verglichen mit dem anderen Teil des zweiten Klauenabschnitts, und einen ersten Nutabschnitt hat, an dem der erste Klauenabschnitt des Kameramoduls in der optischen Achsenrichtung gepasst ist, und
wobei der Vorsprungsabschnitt mit dem ersten Nutabschnitt in der optischen Achsenrichtung überlappt.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 20,
wobei die Vielzahl von Klauenabschnitten in gleichen Abständen in dem ringförmigen Abschnitt angeordnet sind, und
wobei ein dritter Klauenabschnitt in der Vielzahl von Klauenabschnitten an einer Position ausgebildet ist, an der der dritte Klauenabschnitt dem ersten Klauenabschnitt in dem ringförmigen Abschnitt zugewandt ist.

Elektronische Vorrichtung, die in der Lage ist, durch eine Bajonettkupplung mit einem Kameramodul verbunden zu werden, das die elektronische Vorrichtung nach Anspruch 24 ist, wobei die elektronische Vorrichtung Folgendes aufweist:
einen zweiten Klauenabschnitt, der mit dem ersten Klauenabschnitt in Eingriff steht, und einen vierten Klauenabschnitt, der mit dem dritten Klauenabschnitt in Eingriff steht,
wobei eine maximale Dicke des vierten Klauenabschnitts in einer Richtung senkrecht zu der optischen Achse des optischen Abbildungssystems des Kameramoduls größer als eine maximale Dicke des zweiten Klauenabschnitts in der Richtung senkrecht zu der optischen Achse des optischen Abbildungssystems ist.

Elektronische Vorrichtung, die in der Lage ist, durch eine Bajonettkupplung an einem Kameramodul angebracht zu werden, das ein Wärmeabgabebauteil, das vorgesehen ist, um innerhalb eines Montageabschnitts vorzuragen, der eine erste Montagereferenzfläche hat, die in einer Umfangsrichtung ausgebildet ist und in einer ersten Richtung über die erste Montagereferenzfläche hinaus, und einen ersten Anschlussabschnitt aufweist, der auf einer Seite unterhalb des Wärmeabgabebauteils in einem ersten Zustand angeordnet ist, wobei die elektronische Vorrichtung Folgendes aufweist:
einen zweiten Anschlussabschnitt, der in der Lage ist, elektrisch mit dem ersten Anschlussabschnitt verbunden zu werden; und
einen ersten konkaven Abschnitt, der eine Beeinträchtigung mit dem Wärmeabgabebauteil in einem Zustand reduziert, in dem das Kameramodul an der elektronischen Vorrichtung angebracht ist,
wobei der zweite Anschlussabschnitt auf einer weiter unten liegenden Seite als der erste konkave Abschnitt in einem Zustand angeordnet ist, in dem das Kameramodul an der elektronischen Vorrichtung und in dem ersten Zustand angebracht ist.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 26, ferner mit:
einem konvexen Abschnitt, der mit einem zweiten konkaven Abschnitt in Eingriff steht, der in dem Kameramodul vorgesehen ist,
wobei der zweite Anschlussabschnitt innerhalb eines zweiten Montageabschnitts angeordnet ist, der eine zweite Montagereferenzfläche hat, die in einer Umfangsrichtung ausgebildet ist, um so dem ersten Montagereferenzabschnitt zugewandt zu sein, und
wobei der konvexe Abschnitt außerhalb des zweiten Montageabschnitts und in der Nähe des zweiten Anschlussabschnitts angeordnet ist.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 27,
wobei die elektronische Vorrichtung in der Lage ist, in einem Zustand gesperrt zu werden, in dem die elektronische Vorrichtung an dem Kameramodul angebracht ist durch ein Betätigen eines Sperrbetätigungsbauteils, das in dem Kameramodul vorgesehen ist, in einem Zustand, in dem die elektronische Vorrichtung an dem Kameramodul angebracht ist, und
wobei der konvexe Abschnitt auf einer entgegengesetzten Seite zu einem Bereich angeordnet ist, in dem der konvexe Abschnitt dem Sperrbetätigungsbauteil in einer Kontaktfläche der elektronischen Vorrichtung in einem Zustand zugewandt ist, in dem eine Anbringung der elektronischen Vorrichtung an dem Kameramodul gesperrt ist mit dem zweiten Anschlussabschnitt, der dazwischen liegt.

Elektronische Vorrichtung nach Anspruch 27 oder 28, wobei der konvexe Abschnitt über den zweiten Anschlussabschnitt in einer zweiten Richtung hinaus vorragt, die entgegengesetzt zu der ersten Richtung ist.

Description:
[Technisches Gebiet]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anbringungs- und Lösemechanismus für ein Modul in einer elektronischen Vorrichtung, die mit dem daran angebrachten Modul verwendet werden kann.

[Technischer Hintergrund]

In einer Bildgebungsvorrichtung bzw. Bilderzeugungsvorrichtung, wie zum Beispiel einer Digitalkamera, werden ein Bildsignal, Bildinformation und dergleichen, die von einem Bilderzeugungselement ausgegeben werden, als Datenfiles bzw. Dateien aufgezeichnet. Eine Bildgebungslinse bzw. Bilderzeugungslinse veranlasst ein optisches Bild, auf dem Bilderzeugungselement ausgebildet zu werden, und eine Kompressionsverarbeitung in ein Dateiformat der Joint Photographic Experts Group (JPEG) oder dergleichen wird an Bilddateien durchgeführt, die durch photoelektrische Umwandlung in dem Bilderzeugungselement beispielsweise erlangt werden.

Eine elektronische Vorrichtung mit einer Bilderzeugungsvorrichtung kann eine elektronische Vorrichtung realisieren, welche eine sogenannte Modularbaugruppenelektronikvorrichtung bzw. eine modulare elektronische Baugruppenvorrichtung, die gewünschte Funktionen hat, durch ein Zusammensetzen von Modulen, wie zum Beispiel Blöcken, die veranlasst werden, um vorbestimmte Funktionen zu haben, durch ein Zusammensammeln von einer Vielzahl von Teilen. Patentliteratur 1 offenbart eine Technologie, die eine Verbesserung in einer Gebrauchsfähigkeit ermöglicht und ein Befestigen eines Moduls zur gleichen Zeit gewährleistet, ohne ein Befestigungsmittel zu verwenden, unter Verwendung eines elektromagnetischen Anbringungs- und Lösemechanismus zum Anbringen und Lösen des Moduls.

Außerdem offenbart Patentliteratur 2 eine Technologie, die ein Anbringen und Lösen einer Ersatzlinse an und von einem Hauptkörper einer Bilderzeugungsvorrichtung bzw. Bildgebungsvorrichtung ermöglicht. Eine Linsenbefestigung für einen Verwender, um eine Ersatzlinse anzubringen und zu lösen, die einen Bajonettklauenabschnitt (112) hat, an und von dem Hauptkörper der Bilderzeugungsvorrichtung ist vorgesehen. Der Verwender dreht einen beweglichen Befestigungsabschnitt um eine optische Achse von einem Zustand aus, in dem der Bajonettklauenabschnitt und ein Klauenabschnitt (241) des beweglichen Befestigungsabschnitts in einer optischen Achsenprojektion nicht überlappen. Auf diese Weise bewegt sich der bewegliche Befestigungsabschnitt zu einem ersten Befestigungsabschnitt (21) in einer optischen Achsenrichtung, wenn ein Innengewindeabschnitt, der an einem festen Befestigungsabschnitt ausgebildet ist, und ein Außengewindeabschnitt, der an dem beweglichen Befestigungsabschnitt ausgebildet ist, zusammengeschraubt werden, und der Klauenabschnitt und der Bajonettklauenabschnitt kommen miteinander in Kontakt.

[Literaturstellenliste][Patentliteratur]

  • Patentliteratur 1: Japanische Patentoffenlegung (Übersetzung von PCT-Anmeldung) Nummer 2014-508998
  • Patentliteratur 2: Japanische Patentoffenlegung Nummer 2019-218149

[Zusammenfassung der Erfindung][Technisches Problem]

Gemäß der in Patentliteratur 1 offenbarten Konfiguration ist das Gewicht von jedem Hilfsmodul bzw. Zusatzmodul einschließlich des Gewichts eines Elektromagneten hoch. Deshalb besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass ein Verwender versehentlich die elektronische Vorrichtung fallen lassen kann, und es gibt eine Sorge, dass irgendeines von den Hilfsmodulen von dem Vorrichtungshauptkörper zu der Zeit des Fallenlassens abfallen kann, da kein physikalischer Halter vorgesehen ist. Außerdem können sich in einem Fall einer Modularbaugruppenelektronikvorrichtung Wärmequellen in Abhängigkeit davon konzentrieren, wie die Module zusammengesetzt sind, und es kann ein Problem eines Anstiegs einer Temperatur geben. Es ist notwendig, eine Betätigungszeit bzw. Betriebszeit dieser Vorrichtung zu verkürzen, um einen Anstieg der Temperatur zu drosseln, sonst besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass die Funktionen und die Leistung der Vorrichtung beschränkt werden können.

Außerdem ist es schwierig, einen Anstieg in einer Größe der Vorrichtung in der Konfiguration zu vermeiden, die in Patentliteratur 2 offenbart ist, aufgrund einer Schraubbewegung des beweglichen Befestigungsabschnitts und einer Anbringung eines Betätigungsbauteils des beweglichen Befestigungsabschnitts, obwohl es möglich ist, das Hilfsmodul bzw. Zusatzmodul zuverlässig zu fixieren.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine kleine elektronische Vorrichtung zu bieten, die mit der zweiten Vorrichtung verwendet werden kann, die zuverlässig an der ersten Vorrichtung angebracht ist.

[Lösung des Problems]

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine elektronische Vorrichtung vorgesehen, die mit einer ersten Vorrichtung verwendet werden kann, die an einer zweiten Vorrichtung angebracht ist, wobei die elektronische Vorrichtung Folgendes aufweist: ein Sperrbauteil, das in der ersten Vorrichtung vorgesehen ist und die erste Vorrichtung an der zweiten Vorrichtung fixiert, wenn die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung angebracht ist, in der das Sperrbauteil einen ersten Eingriffsabschnitt und einen Betätigungsabschnitt hat, die zweite Vorrichtung einen zweiten Eingriffsabschnitt hat, der mit dem ersten Eingriffsabschnitt in Eingriff gelangt, der Betätigungsabschnitt in der Lage ist, drehend zwischen einer im Griff habenden Position und einer Sperrlöseposition betätigt zu werden, der erste Eingriffsabschnitt und der zweite Eingriffsabschnitt miteinander durch den Betätigungsabschnitt in Eingriff stehen, der betätigt wird, um in die Sperrposition gedreht zu werden, wenn die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung angebracht ist, der Eingriff zwischen dem ersten Eingriffsabschnitt und dem zweiten Eingriffsabschnitt durch den Betätigungsabschnitt gelöst wird, der betätigt wird, um in die Sperrlöseposition gedreht zu werden, wenn die zweite Vorrichtung an der ersten Vorrichtung angebracht ist, und ein Betrag eines Vorsprungs des Betätigungsabschnitts von einem Gehäusekörper der ersten Vorrichtung oder der zweiten Vorrichtung, wenn der Betätigungsabschnitt sich an der Sperrlöseposition befindet, größer ist als ein Betrag eines Vorsprungs des Betätigungsabschnitts von dem Gehäusekörper der ersten Vorrichtung oder der zweiten Vorrichtung, wenn der Betätigungsabschnitt sich an der Sperrposition befindet.

[Vorteilhafte Effekte der Erfindung]

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine kleine elektronische Vorrichtung zu bieten, die mit einer zweiten Vorrichtung verwendet werden kann, die zuverlässig an einer ersten Vorrichtung angebracht ist.

Figurenliste

  • [1]
    1 ist eine perspektivische Außenansicht eines Vorrichtungshauptkörpers einer elektronischen Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • [2]
    2 ist eine perspektivische Außenansicht, die ein Modul darstellt, das von dem Vorrichtungshauptkörper gemäß der ersten Ausführungsform entfernt ist.
  • [3]
    3 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Moduls gemäß der ersten Ausführungsform.
  • [4]
    4 ist eine Vorderansicht der elektronischen Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform und eine Schnittansicht, die entlang des A-A-Abschnitts genommen ist.
  • [5]
    5 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Zustandsübergangs der elektronischen Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform.
  • [6]
    6 ist eine perspektivische Außenansicht, die ein Beispiel einer Verwendung der elektronischen Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform darstellt.
  • [7]
    7 ist eine perspektivische Außenansicht, die ein Modul darstellt, das von einer elektronischen Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entfernt ist.
  • [8]
    8 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Zustandsübergangs der elektronischen Vorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform.
  • [9]
    9 ist eine perspektivische Außenansicht einer elektronischen Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • [10]
    10 ist eine perspektivische Außenansicht einer elektronischen Vorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • [11]
    11 ist eine perspektivische Ansicht, die von einer Vorderflächenseite aus einen Vorrichtungshauptkörper mit einem davon entfernten Modul gemäß der vierten Ausführungsform darstellt.
  • [12]
    12 ist eine perspektivische Ansicht, die von einer Rückflächenseite aus den Vorrichtungshauptkörper mit dem davon entfernten Modul gemäß der vierten Ausführungsform darstellt.
  • [13]
    13 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Vorrichtungshauptkörpers gemäß der vierten Ausführungsform.
  • [14]
    14 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die einen Rückflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers gemäß der vierten Ausführungsform darstellt.
  • [15]
    15 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die einen Teil des Vorrichtungshauptkörpers gemäß der vierten Ausführungsform in einer Explosionsart darstellt.
  • [16]
    16 ist ein Diagramm zum Erläutern einer Sperrposition und einer Entsperrposition gemäß der vierten Ausführungsform.
  • [17]
    17 ist eine perspektivische Ansicht zum Erläutern einer Beziehung zwischen einem Sperrbauteil und einem Modul gemäß der vierten Ausführungsform.
  • [18]
    18 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Moduls gemäß der vierten Ausführungsform.
  • [19]
    19 ist eine Schnittansicht eines Zustands, in dem ein Modul an dem Vorrichtungshauptkörper gemäß der vierten Ausführungsform angebracht ist.
  • [20]
    20 ist eine vergrößerte Ansicht (in einem Fall, in dem kein Wärmeübertragungsbauteil vorgesehen ist), die einen B-Abschnitt in 19 darstellt.
  • [21]
    21 ist ein Diagramm zum Erläutern einer Eingriffsbeziehung von Klauenabschnitten in einer radialen Richtung und einer Axialrichtung.
  • [22]
    22 ist ein Diagramm, das ein Konfigurationsbeispiel des Sperrbauteils darstellt.
  • [23]
    23 ist eine schematische Ansicht, die als ein Beispiel eine Verwendungsform des Vorrichtungshauptkörpers und des Moduls darstellt.
  • [24]
    24 ist eine perspektivische Ansicht, die ein spezifisches Beispiel in 23 von einer Rückflächenseite aus darstellt.
  • [25]
    25 ist eine perspektivische Ansicht, die das spezifische Beispiel in 23 von einer Vorderflächenseite aus darstellt.
  • [26]
    26 ist eine perspektivische Ansicht, die als ein anderes Beispiel eine Verwendungsform des Vorrichtungshauptkörpers und des Moduls darstellt.
  • [27]
    27 ist eine perspektivische Ansicht, die von der Vorderflächenseite aus den Vorrichtungshauptkörper und das Modul in 26 darstellt.
  • [28]
    28 ist eine perspektivische Ansicht, die von der Vorderflächenseite aus ein Modul, das von einem Vorrichtungshauptkörper entfernt ist, gemäß einer fünften Ausführungsform darstellt.
  • [29]
    29 ist eine Rückansicht des Vorrichtungshauptkörpers gemäß der fünften Ausführungsform.
  • [30]
    30 ist eine perspektivische Ansicht eines Sperrbauteils gemäß der fünften Ausführungsform.
  • [31]
    31 ist ein Diagramm der elektronischen Vorrichtung in einem gesperrten Zustand, in dem der Vorrichtungshauptkörper und das Modul miteinander verbunden sind, wenn von der Vorderflächenseite aus betrachtet, gemäß der fünften Ausführungsform.
  • [32]
    32 ist eine Schnittansicht, die entlang des A-A-Abschnitts und des B-B-Abschnitts genommen ist, wie in 31 dargestellt sind.

[Beschreibung von Ausführungsformen]

Hiernach werden die entsprechenden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Detail mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen beschrieben. Eine elektronische Vorrichtung bzw. Elektronikvorrichtung gemäß den Ausführungsformen ist eine Modularbaugruppenelektronikvorrichtung bzw. eine modulare elektronische Baugruppe, die in solch einer Art und Weise verwendet werden kann, dass eine zweite Vorrichtung an einer ersten Vorrichtung angebracht wird. Die folgende Beschreibung wird auf der Annahme gegeben, dass die erste Vorrichtung ein Hauptkörper der elektronischen Vorrichtung ist und die zweite Vorrichtung eine Modulvorrichtung ist.

[Erste Ausführungsform]

Bezugnehmend auf 1 bis 6 wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 ist ein erläuterndes Diagramm einer elektronischen Vorrichtung gemäß der Ausführungsform. 1(A) ist eine perspektivische Ansicht, in der die elektronische Vorrichtung von der Vorderseite aus betrachtet wird, und 1(B) ist eine perspektivische Ansicht, in der die elektronische Vorrichtung von der Rückseite aus betrachtet wird. Hiernach werden Positionsbeziehungen zwischen entsprechenden Abschnitten durch ein Definieren einer Gegenstandsseite als der Vorderseite beschrieben.

Ein Bildgebungsabschnitt bzw. Abbildungsabschnitt 2 ist an einem Hauptkörper der elektronischen Vorrichtung (hiernach als ein Vorrichtungshauptkörper) 1 fixiert. Der Abbildungsabschnitt 2 ist in einem optischen Abbildungssystem enthalten, das ein Lichtbild eines Gegenstands ausbildet. Ein Abbildungselement ist auf der Rückseite des Abbildungsabschnitts 2 innerhalb des Vorrichtungshauptkörpers 1 befestigt. Das Abbildungselement ist ein Ladungskopplungsvorrichtungs-(CCD-) Bildsensor, ein Komplementärmetalloxidhalbleiter-(CMOS-) Bildsensor oder dergleichen, der eine photoelektrische Umwandlung auf das optische Bild durchführt, um Bilddaten zu erzeugen. Ein Hauptsubstrat, ein Komplementärsubstrat oder dergleichen, auf dem elektronische Teile, wie zum Beispiel eine Verarbeitungsschaltung, um die erzeugten Bilddaten nach einer Bildgebung in Digitalinformationen umzuwandeln, montiert sind, ist in dem Vorrichtungshauptkörper 1 angeordnet.

Ein Auslöseknopf 4 ist an einem oberen Flächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 1 vorgesehen. Eine zweistufige Drückbetätigung kann an dem Auslöseknopf 4 durchgeführt werden. Falls ein Verwender eine halbgedrückte Betätigung an dem Auslöseknopf 4 durchführt, wird ein Abbildungsvorbereitungsbetrieb (ein Lichtmessbetrieb, ein Abstandsmessbetrieb und dergleichen) gestartet. Ferner, falls der Verwender eine vollgedrückte Betätigung an dem Auslöseknopf 4 durchführt, wird ein Abbildungsbetrieb des Gegenstands gestartet und die eingefangenen Bilddaten werden in einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet. Das Aufzeichnungsmedium kann an einer Unterbringungskammer 5 angebracht sein.

Ein Seitenflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 1 ist mit einem Eingabe- und Ausgabesockel (nicht dargestellt) für eine Leistungsquelle und Signale vorgesehen und ist mit einer Schutzsockelabdeckung 6 abgedeckt. Der Verwender kann die Sockelabdeckung 6 öffnen, um verschiedene Kabel in den Eingabe- und Ausgabesockel einzusetzen und die Kabel aus dem Eingabe- und Ausgabesockel herausziehen. Zwei Module 20 sind an dem Rückflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 1 angebracht. Der Verwender kann ein Zusatzmodul bzw. Hilfsmodul 20 durch ein Durchführen einer Betätigung eines Drehens des Sperrbauteils 11 lösen. Das Sperrbauteil 11 kann zwischen einer gesperrten Position bzw. Sperrposition und einer Sperrlöseposition betätigt werden.

Das Zusatzmodul (hiernach lediglich als ein Modul bezeichnet) 20 umfasst die folgenden Module beispielsweise.

  • ▪ Ein Leistungsquellenmodul bzw. Stromquellenmodul, das eine Hauptbatterie (eine Primärbatterie oder eine Sekundärbatterie) beherbergt, die eine Leistungsquelle ist
  • ▪ ein externes I/O-(Eingabe und Ausgabe)-Modul, das einen Stecker hat, der mit einer externen Vorrichtung kommuniziert
  • ▪ ein NFC-(near field communication)-Modul, das eine drahtlose Nahfeldkommunikation durchführt
  • ▪ ein Kommunikationsmodul, das Daten in einer Drahtloskommunikation mit einer externen Vorrichtung überträgt und empfängt
  • ▪ ein Lautsprechermodul, das Musik und Betätigungsgeräusche ausgibt
  • ▪ ein Mikrofonmodul, das Geräusche eingibt
  • ▪ ein Aufzeichnungsmodul mit einer großen Kapazität zum Speichern von Daten, die die Kapazität des Aufzeichnungsmediums übersteigen
  • ▪ ein Displaymodul bzw. Anzeigemodul, das mit einem Flüssigkristalldisplay (LCD) oder dergleichen versehen ist
  • ▪ einen Kühlabschnitt, der eine Wärme speichert, die durch den Vorrichtungshauptkörper 1 oder das Modul 20 erzeugt wird.

Der Verwender kann ein Modul in Übereinstimmung mit einer erforderlichen Funktion auswählen und kann ein gewünschtes Modul durch ein Anbringen des Moduls an dem Rückflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 1 verwenden.

Bezugnehmend auf 2 wird ein Entfernen des Moduls 20 von dem Vorrichtungshauptkörper 1 beschrieben. 2(A) ist eine perspektivische Ansicht eines Falls, in dem ein entfernter Zustand der Module 20 von dem Vorrichtungshauptkörper 1 von der Vorderseite aus betrachtet wird. 2(B) ist eine perspektivische Ansicht eines Falls, in dem der entfernte Zustand von einem Modul 20 von der Rückseite aus betrachtet wird.

Der Verwender dreht einen Betätigungsabschnitt 11a des Sperrbauteils 11, das sich an einem Rand (Eckrand) der elektronischen Vorrichtung befindet, um einen vorbestimmten Winkel in einer vorbestimmten Richtung zum Entfernen des Moduls 20 von dem Vorrichtungshauptkörper 1. Die vorbestimmte Richtung ist eine Gegenuhrzeigersinnrichtung, wenn von der Vorderseite aus betrachtet, wie durch den Pfeil in 2(A) repräsentiert ist. Der Betätigungsabschnitt 11a befindet sich in einem Kerbenabschnitt 3, der an dem Rand der elektronischen Vorrichtung ausgebildet ist, und ist zu der Außenseite hin freiliegend.

Eine Vielzahl von Klauenabschnitten 11b sind als Eingriffsabschnitte innerhalb eines ringförmigen Abschnitts 11d (siehe 3(B)) des Sperrbauteils 11 vorgesehen. In der Ausführungsform befinden sich die Klauenabschnitte 11b an vier Positionen in dem ringförmigen Abschnitt 11d. Vier Klauenabschnitte 10 sind in dem Vorrichtungshauptkörper 1 als Eingriffsabschnitte vorgesehen, die jeweils der Vielzahl von Klauenabschnitten 11b entsprechen. Es ist möglich, die Anbringung des Moduls 20 durch die Klauenabschnitte 11b und die Klauenabschnitte 10, die die Eingriffsabschnitte ausbilden, zu lösen, die sich von einer Sperrposition, an der die Klauenabschnitte 11b und die Klauenabschnitte 11 in einem Vorsprung überlappen, wenn von der Vorne-Hinten-Richtung betrachtet, zu einer Sperrlöseposition hin bewegen, an der die Klauenabschnitte 11b und die Klauenabschnitte 10 nicht überlappen. Das heißt, wenn das Sperrbauteil 11 sich an der Sperrposition befindet, sind die Vielzahl von Klauenabschnitte 11b und die Vielzahl von Klauenabschnitte 10 in einen gegenseitig eingerückten Zustand gebracht. Wenn der Betätigungsabschnitt 11a sich an der Sperrlöseposition befindet, sind die Vielzahl von Klauenabschnitte 11b und die Vielzahl von Klauenabschnitte 10 in einen Zustand gebracht, in dem der Eingriff gelöst ist.

Wenn das Sperrbauteil 11 sich an der Sperrposition befindet, ragt der Betätigungsabschnitt 11a nicht von einem Gehäusekörper des Moduls 20 vor (siehe 5(A)). In der Ausführungsform, wenn das Sperrbauteil 11 sich an der Sperrposition befindet, ist der Betätigungsabschnitt 11a in dem Kerbenabschnitt 3 untergebracht, der in dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 ausgebildet ist, und ragt außerdem nicht von dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 vor.

Wenn das Sperrbauteil 11 sich an der Sperrlöseposition befindet, ragt der Betätigungsabschnitt 11a von dem Gehäusekörper des Moduls 20 vor (siehe 5(B)). In der Ausführungsform, wenn das Sperrbauteil 11 sich an der Sperrlöseposition befindet, ist der Betätigungsabschnitt 11a nicht in dem Kerbenabschnitt 3 beherbergt, der in dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 ausgebildet ist, und ragt außerdem von dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 vor.

Elektrische Kommunikationsverbindungsanschlüsse bzw. -terminals 13b (8 Positionen in der Seitenkammer) sind von dem Modul 20 auf der Seite des Vorrichtungshauptkörpers 1 freiliegend. Die elektrischen Kommunikationsverbindungsanschlüsse 13b sind innerhalb des ringförmigen Abschnitts 11d des Sperrbauteils 11 angeordnet und, wenn das Modul 20 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht ist, ist eine elektrische Verbindung mit elektrischen Kommunikationsverbindungsstiften 8 (8 Positionen in der Zeichnung), die in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen sind, etabliert.

Ein Wärmeübertragungsbauteil 14 ist angeordnet, um benachbart zu den elektrischen Kommunikationsverbindungsanschlüssen 13b zu sein. Das Wärmeübertragungsbauteil 14 ist an ein Wärmeausgabepanel 7 des Vorrichtungshauptkörpers 1 in einem Zustand pressgepasst, in dem das Modul 20 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht ist. Das Wärmeabgabepanel 7 ist ein Wärmeabgabebauteil, das Wärme abgibt, die durch eine Wärmequelle innerhalb des Vorrichtungshauptkörpers 1 erzeugt wird. Die Wärme von dem Wärmeabgabepanel 7 wird an das Wärmeübertragungsbauteil 14 zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 1 und dem Modul 20 geliefert. Das Wärmeübertragungsbauteil 14 weist im Allgemeinen einen Block auf, der aus einem Material mit einer hohen Wärmeübertragungsrate, wie zum Beispiel Kupfer oder Aluminium, ausgebildet ist, und ein Plattenbauteil, das aus einem extrudierten Material hergestellt ist. In der Ausführungsform ist ein Wärmeübertragungsgummibauteil, das aus einem elastischen Körper hergestellt ist, der sich frei ausdehnt, innerhalb des Wärmeübertragungsbauteils 14 beherbergt. Das Wärmeübertragungsgummibauteil hat eine Viskosität und Klebefähigkeit, absorbiert irgendeine Neigung einer Kontaktfläche zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 1 und dem Modul 20 und zeigt einen guten Wärmeabgabeeffekt. Das Material des Wärmeübertragungsgummibauteils kann Silikongummi oder dergleichen sein.

3(A) ist eine perspektivische Explosionsansicht, in der das Modul 20 von der Vorderseite aus betrachtet wird. 3(B) ist eine perspektivische Explosionsansicht in dem Zustand, in dem es von der Rückseite aus betrachtet wird. In der Ausführungsform ist ein Leistungsquellenmodul bzw. Stromquellenmodul, das eine Hauptbatterie beherbergt, die als eine Leistungsquelle bzw. Stromquelle dient, veranschaulicht und die Konfiguration von diesem wird im Detail beschrieben.

Das Stromquellenmodul 20 führt eine Spannung und einen Strom zu, die für den Vorrichtungshauptkörper 1 und die entsprechenden Teile der Module notwendig sind. Als eine Batterie 16 für das Stromquellenmodul 20 wird eine Lithiumionenbatterie, eine Brennstoffbatterie oder dergleichen verwendet und ist in der Modulabdeckung 18 untergebracht. Ein Wärmeübertragungspanel 17 ist um den Umfang der Batterie 16 herum gewickelt und ist mit dem Wärmeabgabepanel 7 (siehe 2) des Vorrichtungshauptkörpers 1 über das Wärmeübertragungsbauteil 14 thermisch verbunden. Deshalb ist es möglich, einen lokalen Anstieg in einer Temperatur innerhalb des Vorrichtungshauptkörpers 1 abzuschwächen durch ein Erlauben, dass die Wärme, die innerhalb des Vorrichtungshauptkörpers 1 erzeugt wird, sich weiter von dem Umfang der Batterie 16 zu dem Umfang einer Außenseite des Moduls diffundiert.

Das halbkreisförmige Wärmeübertragungsbauteil 14 weist ein Wärmeübertragungspanelbauteil 14a und ein Wärmeübertragungsgummibauteil 14b auf. Das Wärmeübertragungsgummibauteil 14b ist in dem Wärmeübertragungspanelbauteil 14a beherbergt und ist daran mit einem doppelseitigen Band bzw. Klebeband oder dergleichen fixiert. Das Wärmeübertragungsgummibauteil 14b, das aus einem elastischen Körper hergestellt ist, der sich frei ausdehnt, kann einen Zustand eines Belastetseins von sowohl dem Wärmeabgabepanel 7 des Vorrichtungshauptkörpers 1 als auch dem Wärmeübertragungspanel 17 des Moduls 20 halten, wenn das Modul 20 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht ist. Eine Verwendung des Wärmeübertragungsgummibauteils 14b führt zu einem guten Übertragungseffekt. Jedoch in einem Fall, in dem das Wärmeübertragungsgummibauteil 14b zu Außenabschnitten hin freiliegend ist, gibt es Bedenken, wie zum Beispiel eine Entfärbung aufgrund eines Alterns oder eine Verschlechterung des Wärmeübertragungseffekts aufgrund eines Anhaftens von Staub aufgrund der Klebrigkeit. Dementsprechend wird eine Konfiguration, in der das Wärmeübertragungsgummibauteil 14b durch das Wärmeübertragungspanelbauteil 14a geschützt wird, in der Ausführungsform eingesetzt. Eine Flanschform 14aa ist über den gesamten Umfang des Wärmeübertragungspanelbauteils 14a vorgesehen. Um das Wärmeübertragungsbauteil 14 davon abzuhalten, aus dem Modul 20 herauszufallen, hält ein Kontakthalter 13 das Wärmeübertragungspanelbauteil 14a.

Eine Staubschutzbahn 15 liegt zwischen dem Kontakthalter 13 und der Modulabdeckung 18 und wird durch diese fixiert in einem Zustand, in dem lediglich eine Verbindungsroute in dem Wärmeübertragungsbauteil 14 und dem Wärmeübertragungspanel 17 geöffnet ist. Auf diese Weise werden die Staubschutzeigenschaften und Tropfschutzeigenschaften des Moduls 20 verbessert. Der Kontakthalter 13 hat eine Öffnung 13a, in die das Wärmeübertragungsbauteil 14 eingesetzt ist. Die halbkreisförmige Öffnung 13a funktioniert, um das Wärmeübertragungsbauteil 14 zu veranlassen, außerhalb des Moduls freiliegend zu sein. Die elektrischen Kommunikationsverbindungsanschlüsse 13b (8 Positionen in der Zeichnung) des Kontakthalters 13 sind außerhalb des Moduls freiliegend und werden mit den Verbindungsstiften 8 (siehe 2(B)) des Vorrichtungshauptkörpers 1 in Verbindung gebracht, wenn an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht. Der Kontakthalter 13 weist Harzteile auf und die Vielzahl von elektrischen Kommunikationsverbindungsanschlüssen 13b sind durch ein Umspritzen integriert. Die elektrischen Kommunikationsverbindungsanschlüsse 13b sind an die Batterie 16 oder dergleichen mit einem Kabel oder dergleichen gelötet und angeschlossen (nicht dargestellt).

Der Betätigungsabschnitt 11a und der ringförmige Abschnitt 11d sind einstückig in dem Sperrbauteil 11 ausgebildet. Das Sperrbauteil 11 weist die Klauenabschnitte 11b an vier Positionen in einem Innenumfang des ringförmigen Abschnitt 11d auf. Der ringförmige Abschnitt 11d des Sperrbauteils 11 liegt zwischen einem Gleitflächenabschnitt 13c des Kontakthalters 13 und einem Flanschabschnitt 12c des festen Befestigungsabschnitts 12 und passt in einem gleitfähigen Zustand dort hinein. Eine leichtflüchtige Gleitschmiere (niedrige Reibung) oder dergleichen ist auf einen Abschnitt aufgebracht, entlang welchem der ringförmige Abschnitt 11d gleitet, um eine Dauerhaftigkeit zu verbessern und eine Rauhheit während der Drehung zu verringern. Konkave Abschnitte 11c sind jeweils in der Vorne-Hinten-Richtung an zwei Abschnitten ausgebildet, an denen der Betätigungsabschnitt 11a in einer Umfangsrichtung vorragt. Die Modulabdeckung 18 weist einen Metallkugelkörper 21 und ein elastisches Bauteil 22 als ein vorspannendes Bauteil von diesem auf. Der Metallkugelkörper 21 ist gestaltet, um mit den konkaven Abschnitten 11c in Eingriff zu gelangen, und hält die Position des Betätigungsabschnitts 11a in der Sperrposition oder der Sperrlöseposition.

Eine Vielzahl von Durchgangslöchern 12a sind an Rändern des festen Befestigungsabschnitts 12 ausgebildet. Eine Vielzahl von Schrauben 19 sind in die Durchgangslöcher 12a eingesetzt und sind an Streifenlöchern (tap holes) befestigt, die in der Modulabdeckung 18 ausgebildet sind, und die Baugruppe des Moduls ist dementsprechend vervollständigt.

4(A) ist eine Vorderansicht des Vorrichtungshauptkörpers 1. 4(B) ist eine Schnittansicht, die entlang des A-A-Abschnitts in 4(A) genommen ist. Die entsprechenden Zeichnungen stellen einen Zustand dar, in dem das Modul 20 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht ist. Eine Vielzahl von Linsen 2a sind innerhalb des Abbildungsabschnitts 2 angeordnet, der an dem Vorrichtungshauptkörper 1 fixiert ist. Ein Abbildungselement 2b ist auf der Rückseite der Linsengruppe montiert und führt eine photoelektrische Umwandlung an einem optischen Bild durch, um Bilddaten zu erzeugen. Ein Hauptsubstrat 22 und ein Hilfssubstrat 23 sind auf der Seite der Linsengruppe und des Abbildungselements 2b angeordnet und eine Verarbeitungsschaltung oder dergleichen zum Umwandeln von Bilddaten, die durch das Abbildungselement 2b erlangt sind, in digitale Informationen ist montiert. An dem Hauptsubstrat 22 sind ein Abbildungsabschnitt, ein Bildverarbeitungsabschnitt, ein Stromzuführschaltkreis, ein DC/DC-Konverter, ein Systemsteuerabschnitt, ein serieller Interface-(I/F)-Abschnitt, ein serieller Verbindungsanschluss und dergleichen montiert. An dem Hilfssubstrat 23 sind ein Aufzeichnungsmediumschlitz einschließlich eines Karten-I/F-Abschnitt, ein externer Stromquelleneingangsanschluss und dergleichen montiert.

Die Batterie 16 belegt den größten Teil innerhalb des Moduls 20. Eine thermische Verbindung zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 1 und dem Wärmeabgabepanel 7 wird von dem Wärmeübertragungspanel 17, das um die Batterie 16 gewickelt ist, über das Wärmeübertragungsbauteil 14 etabliert. Da die Wärme, die innerhalb des Vorrichtungshauptkörpers 1 erzeugt wird, weiter zu der Peripherie des Außenabschnitts des Moduls von der Peripherie der Batterie 16 zerstreut wird, ist es möglich, einen lokalen Anstieg in einer Temperatur innerhalb des Vorrichtungshauptkörpers 1 abzuschwächen.

Die Vielzahl von Klauenabschnitten 11b, die in dem Sperrbauteil 11 vorgesehen sind, und die Vielzahl von Klauenabschnitten 10, die in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen sind, überlappen in einem Vorsprung, wenn von der Vorne-Hinten-Richtung aus betrachtet, und das Modul 20 wird in einem angedachten Zustand an dem Vorrichtungshauptkörper 1 gehalten. Da die entsprechenden Klauenabschnitte 11b und die Klauenabschnitte 10 gleitfähig ineinander passen, ist es möglich, das Modul 20 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 in einem Zustand anzubringen, in dem kein Spielraum bzw. Spiel auftritt. Ein O-Ring 19 ist zwischen stehenden Wänden der Klauenabschnitte 10, die in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen sind, und dem Kontakthalter 13 angeordnet. Auf diese Weise werden die Staubschmutzeigenschaften und die Tropfschutzeigenschaften zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 1 und dem Modul verbessert.

Bezugnehmend auf 5 wird der Zustand des Moduls 20 beschrieben. 5(A) ist ein Diagramm, das einen gesperrten Zustand bzw. Sperrzustand darstellt, in dem die Vielzahl von Klauenabschnitte 11b die Vielzahl von Klauenabschnitten 10, die in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen sind, miteinander in Eingriff stehen und das Modul 20 ist an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht. 5(B) ist ein Diagramm bzw. eine Ansicht, die einen Sperrlösezustand darstellt, in dem der Eingriff zwischen der Vielzahl von Klauenabschnitten 11b und der Vielzahl von Klauenabschnitten 10, die in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen sind, gelöst ist und das Modul 20 kann entfernt werden. Beide Diagramme bzw. Ansichten stellen einen Zustand dar, in dem das Modul 20 von der Vorderfläche bzw. Vorderseite aus betrachtet wird.

Der Verwender dreht den Betätigungsabschnitt 11a bei einem vorbestimmten Winkel bzw. in einem vorbestimmten Winkel in der Gegenuhrzeigersinnrichtung in der Papierebene von 5 zum Entfernen des Moduls 20 von dem Vorrichtungshauptkörper 1. Die Klauenabschnitte 11b des Sperrbauteils 11 und die Klauenabschnitte 10 des Vorrichtungshauptkörpers 1 werden von der Sperrposition zu der Sperrlöseposition hin gedreht und werden in einen Zustand gebracht, in dem sowohl die Klauenabschnitte 11b als auch die Klauenabschnitte 10 nicht überlappen, wenn in der Vorne-Hinten-Richtung betrachtet. Deshalb ist es möglich, die Anbringung des Moduls 20 zu lösen bzw. freizugeben. Wie in 5(B) dargestellt ist, ragt der Betätigungsabschnitt 11a in einem Zustand vor, in dem der Betätigungsabschnitt 11a von einem Bereich eines Vorsprungsbereichs bzw. einer Vorsprungsfläche des Vorrichtungshauptkörpers 1 in der Vorne-Hinten-Richtung in der Sperrlöseposition freiliegt (siehe den schraffierten Abschnitt). Außerdem steigt der Bereich, in dem der Betätigungsabschnitt 11a und der Gehäusekörper des Moduls 20 in dem Vorsprung überlappen, und der Betätigungsabschnitt 11a ist in dem Gehäusekörper des Moduls 20 in der Sperrposition untergebracht, wie in 5(A) dargestellt ist. Wie in 5(A) dargestellt ist, ragt der Betätigungsabschnitt 11a nicht von dem Gehäusekörper des Moduls 20 vor, wenn das Sperrbauteil 11 sich an der Sperrposition bzw. gesperrten Position befindet. In der Ausführungsform ragt der Betätigungsabschnitt 11a ebenfalls nicht von dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 vor, wenn sich das Sperrbauteil 11 an der Sperrposition befindet. Wie in 5(B) dargestellt ist, ragt der Betätigungsabschnitt 11a von dem Gehäusekörper des Moduls 20 vor, wenn sich das Sperrbauteil 11 an der Sperrlöseposition befindet. In der Ausführungsform ragt der Betätigungsabschnitt 11a ebenfalls von dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 vor, wenn sich das Sperrbauteil 11 an der Sperrlöseposition befindet. Der Vorsprungsbetrag, um den der Betätigungsabschnitt 11a von dem Gehäusekörper des Moduls 20 oder des Vorrichtungshauptkörpers 1 in der Sperrlöseposition vorragt, ist größer als der Vorsprungsbetrag, um den der Betätigungsabschnitt 11a von dem Gehäusekörper des Moduls 20 oder dem Vorrichtungshauptkörper 1 in der Sperrposition vorragt.

Die konkaven Abschnitte 11c, die in dem Betätigungsabschnitt 11a ausgebildet sind, und der Metallkugelkörper 21, der in dem Modul 20 untergebracht ist, stehen in Eingriff miteinander und der Metallkugelkörper 21 wird durch das elastische Bauteil 22 vorgespannt (siehe 3). Deshalb ist der Betätigungsabschnitt 11a gestaltet, um in der Sperrposition und der Sperrlöseposition gehalten zu werden.

6(A) ist eine perspektivische Ansicht eines Falls, in dem der Vorrichtungshauptkörper 1 mit einer Vielzahl von daran angebrachten Modulen von der Vorderseite aus betrachtet wird. 6 (B) ist eine perspektivische Ansicht eines Falls, in dem ein Zustand der Vielzahl von Modulen 20, die von dem Vorrichtungshauptkörper 1 entfernt sind, von der Vorderseite aus betrachtet wird. 6(A) stellt einen Zustand dar, in dem ein anderes Modul 30 zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 1 und dem Leistungsquellen- bzw. Stromquellenmodul 20 angebracht ist. Ein Synchronisationsmodul 30, das zur Bilderfassung (image capturing) verwendet wird, wird als ein Beispiel beschrieben.

Das Synchronisationsmodul 30 führt eine Steuerung durch, um zu verhindern, dass eine Konsistenz bzw. Folgerichtigkeit aufgrund eines Auftretens einer Zeitverzögerung oder dergleichen zwischen einer übertragungsseitigen Vorrichtung und einer empfangsseitigen Vorrichtung in einem Fall verloren wird, in dem eine Vielzahl von Abbildungsvorrichtungen eine Bilderfassung simultan durchführen. Ein Mikrocomputer und verdrahtete und drahtlose Interfaceabschnitte bzw. Schnittstellenabschnitte sind an dem Synchronisationsmodul 30 montiert. Das Synchronisationsmodul 30 korrigiert Bilder durch eine externe Synchronisation basierend auf einem Generatorlock (GenLock), teilt Filmzeitcodes (movie time codes) in Realzeit oder führt eine synchrone Steuerung einer Zeitachse unter Verwendung einer eingebauten Uhr durch.

Das Synchronisationsmodul 30 hat einen Betätigungsknopf 31 an einem oberen Flächenabschnitt. Falls der Verwender den Betätigungsknopf 31 drückt, dient die Abbildungsvorrichtung, an der das Synchronisationsmodul 30 montiert ist, als eine Master-Vorrichtung bzw. Hauptvorrichtung, die eine Steuerung und Betätigungen von anderen Abbildungsvorrichtungen verwaltet. Die anderen Abbildungsvorrichtungen dienen als Slave-Vorrichtungen bzw. Untervorrichtungen, die unter einer Einwegsteuerung der Master-Vorrichtung arbeiten, und Rollen werden an die anderen Abbildungsvorrichtungen vergeben. Eine LED 32 ist ein Aufleuchtabschnitt zur Identifikation. Da die LED 32 lediglich für das Synchronisationsmodul angeschalten wird, das als die Master-Vorrichtung erkannt wurde, kann der Verwender leicht sicherstellen, dass das Synchronisationsmodul die Master-Vorrichtung ist. Das Synchronisationsmodul 30 weist den Betätigungsabschnitt 11a auf und ist mit einem Modulanbringungs- und -lösemechanismus hinsichtlich des Vorrichtungshauptkörpers 1 versehen. Da der Modulanbringungs- und - lösemechanismus ähnlich zu dem in dem Fall des Stromquellenmoduls ist, wird eine Beschreibung davon weggelassen.

Gemäß der Ausführungsform wird ein Modul leicht in einer kleinen elektronischen Vorrichtung mit einem Modul angebracht und gelöst, das daran lösbar angebracht ist, und es ist möglich, das Modul zuverlässig anzubringen. Außerdem ist es möglich, eine lokale Konzentration von Wärmequellen in der elektronischen Vorrichtung zu vermeiden und eine Betriebszeit der Vorrichtung auszudehnen. Es sei vermerkt, dass, obwohl die Vorrichtung, in der das Sperrbauteil 11 in dem Modul 20 vorgesehen ist, in der Ausführungsform veranschaulicht wurde, eine Form, in der das Sperrbauteil 11 in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen ist, ebenfalls möglich ist.

[Zweite Ausführungsform]

Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 7 und 8 beschrieben. 7(A) ist eine perspektivische Ansicht, in der ein entfernter Zustand des Moduls von dem Vorrichtungshauptkörper gemäß der Ausführungsform von der Vorderflächenseite aus betrachtet wird. 7(B) ist eine perspektivische Explosionsansicht in diesem Zustand. Hiernach werden lediglich Unterschiede von der ersten Ausführungsform beschrieben und die gleichen Bezugszeichen, die bereits verwendet wurden, werden für Komponenten verwendet, die ähnlich zu jenen der ersten Ausführungsform sind, und eine detaillierte Beschreibung davon wird weggelassen. Eine Beschreibung wird ähnlicherweise auf diese Weise in den Ausführungsformen weggelassen, die später beschrieben werden.

Der Vorrichtungshauptkörper 1 weist einen Betätigungsabschnitt 41 eines Sperrbauteils auf. Der Betätigungsabschnitt 41, ein ringförmiger Abschnitt 42 und Klauenabschnitte 42b (4 Positionen), die darin vorgesehen sind, sind als separate Teile ausgebildet. Der Vorrichtungshauptkörper 1 weist eine Drehwelle 45 für den Betätigungsabschnitt 41 auf. Der Betätigungsabschnitt 41 wird in die Drehwelle 45 des Vorrichtungshauptkörpers 1 eingesetzt, um in der Lage zu sein, sich zu drehen. Um das Geräusch einer Kollision gegen einen Abschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 1 zu reduzieren, mit dem sie in Kontakt kommen kann, welches auftreten kann, wenn der Verwender den Betätigungsabschnitt 41 betätigt, ist der Betätigungsabschnitt 41 aus einem Harz, wie zum Beispiel Polyacetal (POM) oder Polyamid (PA) ausgebildet. Der ringförmige Abschnitt 42 des Sperrbauteils passt gleitfähig in einem Zustand, in dem der ringförmige Abschnitt 42 zwischen eine Gleitfläche 46 des Vorrichtungshauptkörpers 1 und dem Flanschabschnitt 44c eines festen Befestigungsabschnitts 44 liegt.

Ein erster Zahnabschnitt 41a ist in einem Außenumfang eines Wellenpassabschnitts bzw. Schaftpassabschnitts des Betätigungsabschnitts 41 ausgebildet. Ein zweiter Zahnabschnitt 42d ist in einem vorbestimmten Bereich eines Außenumfangsabschnitts des ringförmigen Abschnitts 42 ausgebildet. Der erste Zahnabschnitt 41a und der zweite Zahnabschnitt 42d verzahnen sich miteinander gegenseitig in einem zusammengesetzten Zustand (siehe 8). Der ringförmige Abschnitt 42 wird in einer vorbestimmten Richtung (der Gegenuhrzeigersinnrichtung in 8) durch ein elastisches Bauteil 43 vorgespannt. Das elastische Bauteil 43 hat ein Ende, das an einen Anbringungsabschnitt 42c angebracht ist, der in dem ringförmigen Abschnitt 42 vorgesehen ist, und hat ein Ende auf der entgegengesetzten Seite, das an einem Anbringungsabschnitt angebracht wird, der in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen ist. Eine Vielzahl von Durchgangslöchern 44a sind an Rändern des festen Befestigungsabschnitts bzw. Montageabschnitts 44 ausgebildet und eine Vielzahl von Schrauben 47 sind dorthinein eingesetzt. Die Schrauben 47, die in die Durchgangslöcher 44a eingesetzt sind, werden an Streifenlöcher in dem Vorrichtungshauptkörper 1 angezogen.

8 ist eine Ansicht zum Erläutern der elektronischen Vorrichtung, in einem Zustand, in dem die Module entfernt wurden. 8(A) ist ein Diagramm bzw. eine Ansicht, die einen Zustand darstellt, in dem ein Modul an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht wurde. 8(B) ist eine Ansicht, die einen Zustand darstellt, in dem das Modul von dem Vorrichtungshauptkörper 1 entfernt wurde. Beide Ansichten zeigen einen Zustand, in dem der Vorrichtungshauptkörper 1 von der Rückflächenseite aus betrachtet wird.

Der ringförmige Abschnitt 42 wird in der Gegenuhrzeigersinnrichtung in 8 durch das elastische Bauteil 43 in einem Zustand vorgespannt, in dem das Modul 20 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht wurde. Da der erste Zahnabschnitt 41a mit dem zweiten Zahnabschnitt 42d des ringförmigen Abschnitts 42 in dem Betätigungsabschnitt 41 kämmt bzw. verzahnt ist, wird eine Drehkraft in der Uhrzeigersinnrichtung in 8 übertragen. Obwohl Klauenabschnitte des Moduls 20 in 8 nicht dargestellt sind, überlappt eine Vielzahl von Klauenabschnitten 42b des ringförmigen Abschnitts 42 und eine Vielzahl von Klauenabschnitten, die in dem Modul 20 vorgesehen sind, in einem Vorsprung, wenn von einer Richtung senkrecht zu der Papierebene von 8 betrachtet, und das Modul 20 wird gehalten. Das heißt, eine Positionsbeziehung, in der die Klauenabschnitte miteinander in Eingriff stehen, wurde erreicht.

Wenn das Modul entfernt wird, führt der Verwender einen Betrieb bzw. eine Betätigung eines Drehens des Betätigungsabschnitts 41 in der Gegenuhrzeigersinnrichtung durch. Da der zweite Zahnabschnitt 42d mit dem ersten Zahnabschnitt 41a des Betätigungsabschnitt 41 kämmt und mit diesem gekoppelt ist, wird der ringförmige Abschnitt 42 in der Uhrzeigersinnrichtung in 8 gegen eine elastische Kraft des elastischen Bauteils 43 gedreht. Zu diesem Zeitpunkt ist das elastische Bauteil 43 in einem ausgedehnten Zustand. Die Vielzahl von Klauenabschnitten 42b des ringförmigen Abschnitts 42 werden zu einer Position hin gedreht, an der die Klauenabschnitte 42b mit der Vielzahl von Klauenabschnitten, die in dem Modul 20 vorgesehen sind, wenn in einer Richtung senkrecht zu der Papierebene von 8 gesehen, in einem Vorsprung nicht überlappen. Das heißt, eine Positionsbeziehung, in der die Klauenabschnitte nicht miteinander in Eingriff stehen, wird erreicht und die Anbringung des Moduls 20 kann gelöst werden. Falls der Verwender eine Betätigungskraft löst, die auf den Betätigungsabschnitt 41 an der nicht in Eingriff stehenden Position aufgebracht wurde, wird der gesperrte ringförmige Abschnitt 42 in der Gegenuhrzeigersinnrichtung gedreht und der Betätigungsabschnitt 41 wird in der Uhrzeigersinnrichtung durch die elastische Kraft des elastischen Bauteils 43 bewegt.

In der Ausführungsform führt der Verwender eine Betätigung eines Drehens des Betätigungsabschnitts 41 durch, der in dem Vorrichtungshauptkörper 1 vorgesehen ist, wenn das Modul angebracht und entfernt wird. Wie in 8(A) dargestellt ist, ragt der Betätigungsabschnitt 41 geringfügig von dem Gehäusekörper des Moduls 20 vor, wenn der ringförmige Abschnitt 42 sich an der Sperrposition befindet. In der Ausführungsform ragt der Betätigungsabschnitt 41 sogar geringfügig von dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 vor, wenn der ringförmige Abschnitt 42 sich an der Sperrposition befindet. Wie in 8(B) dargestellt ist, erhöht sich der Vorsprungsbetrag, um den der Betätigungsabschnitt 41 von dem Gehäusekörper des Moduls vorragt, wenn sich der ringförmige Abschnitt 42 an der Sperrlöseposition befindet. In der Ausführungsform erhöht sich der Vorsprungsbetrag, um den der Betätigungsabschnitt 41 von dem Gehäusekörper des Vorrichtungshauptkörpers 1 vorragt, ebenfalls, wenn der ringförmige Abschnitt 42 sich an der Sperrlöseposition befindet.

[Dritte Ausführungsform]

Als nächstes wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 9 beschrieben. 9(A) ist eine perspektivische Ansicht, in der eine elektronische Vorrichtung gemäß der Ausführungsform von der Vorderseite aus betrachtet wird. 9(B) ist eine perspektivische Ansicht, in der der Zustand von der Rückseite aus betrachtet wird. Ein Zustand, in dem vier Module 20 an einem Vorrichtungshauptkörper 50 angebracht wurden, ist dargestellt.

Eine kreuzförmige Rippe 50a ist in einem Vorderflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 50 ausgebildet. Der Vorderflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 50 ist in vier, einen linken, einen rechten, einen oberen und einen unteren Abschnitt durch die Rippe 50a aufgeteilt. Die Module 20 sind jeweils an den vier Regionen bzw. Bereichen angebracht. Die Rippe 50a dient als eine Führung, wenn die Module an dem Vorrichtungshauptkörper 50 angebracht werden, und hat außerdem eine Funktion eines Verbesserns einer Steifigkeit des Vorrichtungshauptkörpers 50.

Eine Vielzahl von Modulen kann an dem Vorderflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 50 angebracht werden und 9 stellt einen Zustand dar, in dem ein Kameramodul 40 und andere Module angebracht wurden. Die anderen Module umfassen ein Leistungsquellen- bzw. Stromquellenmodul, ein externes I/O-Modul, ein NFC-Modul, ein Kommunikationsmodul, ein Lautsprechermodul, ein Mikrofonmodul, ein Aufnahmemodul und dergleichen. Der Anbringungs- und der Lösemechanismus der entsprechenden Module ist der gleiche wie jener in der ersten Ausführungsform.

Das Kameramodul 40, das an der oberen linken Position in 9(A) angebracht ist, wird im Detail als ein Beispiel beschrieben. Das Kameramodul 40 weist eine Linse 2, optische Bauteile, wie zum Beispiel eine Membran, und ein Abbildungselement auf, die ein optisches Abbildungssystem ausbilden. Ein Steuerabschnitt in dem Kameramodul 40 führt eine Steuerung, wie zum Beispiel eine automatische Zoomsteuerung, und eine Steuerung einer automatischen Belichtung (AE) zum optimalen Einstellen eines Blendenwerts und einer Verschlussgeschwindigkeit, und einer Abbildungselementsensitivität, automatischen Fokuseinstellung (AF), automatischer Weißabgleich (AWB), und dergleichen durch. Ein Abbildungssignal, das durch das Abbildungselement erlangt wird, wird durch eine Abbildungsverarbeitungsschaltung verarbeitet und eine Bildaufzeichnungsschaltung zeichnet das Abbildungssignal in einem Bildaufnahmespeicher oder dergleichen auf. Kameramodule 40 von verschiedenen unterschiedlichen Arten mit verschiedenen Brennweiten sind vorgesehen und der Verwender kann ein Kameramodul 40 durch ein Anbringen des Kameramoduls 40 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 in Übereinstimmung mit einem Zweck einer Bilderfassung verwenden. In einem Fall, in dem das Kameramodul 40 an dem Vorrichtungshauptkörper 1 angebracht ist, hat die elektronische Vorrichtung dann eine Spezifikation hauptsächlich zum Durchführen von Betätigungen eines Abbildens von stationären Bildern und Filmen.

Wie in 9(B) dargestellt ist, weist der Vorrichtungshauptkörper 1 einen Displayabschnitt bzw. Anzeigeabschnitt 51 an einem Rückflächenabschnitt von diesem auf. Der Displayabschnitt 51 hat eine Displayvorrichtung, wie zum Beispiel ein LCD (Liquid Crystal Display). Der Displayabschnitt 51 wird zum Überprüfen eines Gegenstandsbilds und zum Reproduzieren und Anzeigen eines erfassten Bilds verwendet. Der Displayabschnitt 51 gemäß der Ausführungsform weist ein Schutzfenster, ein Touchpanel bzw. ein berührungsempfindliches Paneel und ein Displaypanel auf. Das Schutzfenster ist aus verstärktem Glas oder transparentem Kunststoff, wie zum Beispiel Acrylharz oder Polycarbonatharz mit einem hohen Durchlässigkeitsgrad für Licht ausgebildet, um das Displaypanel bzw. Anzeigenpanel und das Touchpanel bzw. berührungsempfindliche Paneel vor Kratzern und Verunreinigungen zu schützen, und dessen Dicke ist gleich wie oder geringer als ein Millimeter. Die äußere Größe des Schutzfensters ist größer als jene des Displaypanels, um das gesamte Displaypanel zu schützen. Das Touchpanel ist von einer elektrostatischen kapazitiven Art und eine Verdrahtung davon ist aus ITO (indium tin oxide) ausgebildet, das ein transparenter leitfähiger Film ist. Obwohl ein Substrat im Allgemeinen aus Glas ausgebildet ist, ist es ebenfalls möglich, ein Plastiksubstrat zu verwenden, das aus Acrylharz, Polycarbonat oder dergleichen hergestellt ist, solange das Plastiksubstrat transparent ist und mit einer Vergütungstemperatur und dergleichen von ITO umgehen kann.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, eine Konfiguration zu realisieren, mit der ein Modul leicht und zuverlässig an einem Vorrichtungshauptkörper angebracht werden kann, ohne irgendwelche Probleme in einer Größenreduktion und Dickenreduktion zu verursachen. Außerdem ist es möglich, die elektronische Vorrichtung in Übereinstimmung mit einem Verwendungszweck des Verwenders individuell anzupassen. Ferner ist es möglich, einen Fall zu haben, in dem das Modul auf Grund einer Fehlfunktion oder dergleichen zu ersetzen ist oder das Modul upgedated oder einfach mit einem Ersatz von Einheiten von Modulen verbessert wurde. Das heißt, da der Vorrichtungshauptkörper, wie er ist, verwendet werden kann, ist es möglich, eine kostengünstige elektronische Vorrichtung zu bieten, die ebenfalls Effekte der Umwelt in Erwägung zieht.

[Vierte Ausführungsform]

Als nächstes wird eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Zum Anbringen eines Moduls 200 an einem Vorrichtungshauptkörper 100 kann eine Anbringung und eine Ablösung basierend auf dem Bajonettschema durch ein Drehen des Sperrbauteils eingesetzt werden. 10 ist eine perspektivische Ansicht in der ein Zustand eines Vorrichtungshauptkörpers 100 mit dem Modul 200, das daran angebracht ist, von der Vorderflächenseite aus gemäß der Ausführungsform betrachtet wird. 11 ist eine perspektivische Ansicht, in der ein Zustand des Vorrichtungshauptkörpers 100 mit dem davon entfernten Modul 200 von der Vorderflächenseite aus betrachtet wird. 12 ist eine perspektivische Explosionsansicht, in der ein Zustand des Vorrichtungshauptkörpers 100 mit dem davon entfernten Modul 200 von der Rückflächenseite aus betrachtet wird. 13 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Vorrichtungshauptkörpers 100. Der Vorrichtungshauptkörper 100 ist ein Kameramodul und das Modul 200 ist ein Stromquellenmodul, das eine Batterie hat.

Der Vorrichtungshauptkörper 100 weist einen Abbildungsabschnitt 101 auf, der zu einer Vorderfläche hin freiliegend ist. Der Abbildungsabschnitt 101 weist optische Bauteile, wie zum Beispiel eine Linse und eine Membran, die ein optisches Abbildungssystem ausbilden, und ein Abbildungselement auf. Hiernach wird eine obere Fläche eines Gehäusekörpers 130 des Vorrichtungshauptkörpers 100 als eine erste Fläche S1 definiert. Aus der Vielzahl von Seitenflächen, die im Wesentlichen die Vorderfläche des Gehäusekörpers 130 im Wesentlichen senkrecht schneiden, ist eine Seitenfläche nahe der Vorderfläche, in der der Abbildungsabschnitt 101 angeordnet ist, als eine zweite Fläche S2 definiert und eine Seitenfläche von dem Gehäusekörper 130, die von der zweiten Seitenfläche S2 verschieden ist, ist als eine dritte Fläche S3 definiert. Es sei vermerkt, dass ein Anschlussabschnitt bzw. Steckerabschnitt 120, der später beschrieben wird, auf einer Rückfläche des Vorrichtungshauptkörpers 100 auf der Seite entgegengesetzt zu der Vorderfläche angeordnet ist, in der der Abbildungsabschnitt 101 in einer freiliegenden Art und Weise angeordnet ist. Deshalb sind die vorangehend genannten ersten Flächen S1 bis dritten Flächen S3 Flächen, die von der Vorderfläche und der Rückfläche verschieden sind, wie vorangehend in dem Vorrichtungshauptkörper 100 beschrieben ist. In der Ausführungsform ist die zweite Fläche S2 eine rechte Seitenfläche, wenn von der Vorderflächenseite aus betrachtet, und ist die dritte Fläche S3 eine linke Seitenfläche, wenn von der Vorderflächenseite aus betrachtet. Eine Fläche S4, die in dem Umfang der Vorderfläche ausgebildet ist, ist eine konische bzw. sich verjüngende Fläche. Die zweite Fläche S2 ist nicht benachbart zu der dritten Fläche S3 und der Abbildungsabschnitt 101 befindet sich in der Nähe der ersten Fläche S1 und der zweiten Fläche S2. Es sei vermerkt, dass es lediglich für den Abbildungsabschnitt 101 notwendig ist, zumindest in dem Nahbereich der ersten Fläche S1 platziert zu sein (zum Beispiel eine Stelle auf der mittleren oberen Seite oder dergleichen) in der Vorderfläche des Vorrichtungshauptkörpers 100.

Ein Sperrbetätigungsabschnitt 141a und Betätigungsbauteile 151 und 152 sind als Betätigungsbauteile in dem Seitenflächenabschnitt des Gehäusekörpers 130 des Vorrichtungshauptkörpers 100 angeordnet. Der Sperrbetätigungsabschnitt 141a ist ein Sperrhebel, der einstückig mit einem Sperrbauteil 141 vorgesehen ist, der später beschrieben wird. Der Sperrbetätigungsabschnitt 141a ist dem Nahbereich der dritten Fläche S3 angeordnet, die nicht benachbart zu (nicht in dem Nahbereich von) zumindest einer von der ersten Fläche S1 und der zweiten Fläche S2 ist. In der Ausführungsform, da der Sperrbetätigungsabschnitt 141a in dem Nahbereich von (Rand) von der ersten Fläche S1 und der dritten Fläche S3 angeordnet ist, befindet sich der Sperrbetätigungsabschnitt 141a an einer Position, die nicht benachbart zu der zweiten Fläche S2 ist. Wie in 10 dargestellt ist, ist der Sperrbetätigungsabschnitt 141 im Wesentlichen innerhalb eines Vorsprungsbereichs in einem Zustand, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht wurde, in einem Fall, in dem der Vorrichtungshauptkörper 100 von der Vorderflächenseite aus betrachtet wird. In einem Fall von 11, in dem die Anbringung des Moduls 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 gelöst wurde, wurde der Sperrbetätigungsabschnitt 141a zu der Position hin bewegt, an der der Sperrbetätigungsabschnitt 141a von dem Vorsprungsbereich auswärts vorragt, wie durch den Pfeil R repräsentiert ist.

Die Betätigungsbauteile 151 und 152 sind an der ersten Fläche S1 angeordnet. Das Betätigungsbauteil 151 nahe dem Sperrbetätigungsbauteil 141a ist ein Betätigungsbauteil zum Ausgeben eines Betätigungs- bzw. Betriebssignals in Erwiderung auf eine Betätigung des Verwenders, und in der Ausführungsform ist das Betätigungsbauteil 151 ein Auslöseknopf, den der Verwender verwendet, wenn eine Anweisung zum Abbilden eines Gegenstands vorgesehen wird. Außerdem ist das Betätigungsbauteil 152 ein Betätigungsbauteil zum Ausgeben eines Betriebs- bzw. Betätigungssignals, das verschieden von jenem des Betätigungsbauteils 151 ist. Das Betätigungsbauteil 152 ist an einer Position näher an dem Abbildungsabschnitt 101 als das Betätigungsbauteil 151 angeordnet, das heißt an einer Position nahe der optischen Achse des optischen Abbildungssystems.

Ein Chassis 140, ein Schaltungssubstratabschnitt 150, ein Wärmeabgabeabschnitt 160, ein Haltebauteil 170 und ein Sperrbauteil 141 sind in einem Innenraum vorgesehen, der durch den Gehäusekörper 130 und ein Rückflächenpaneel bzw. eine Rückflächenplatte 110 des Vorrichtungshauptkörpers 100 ausgebildet wird (13). Die Wärme, die durch den Schaltungssubstratabschnitt 150 erzeugt wird, kann zu der Seite des Moduls 200 über bzw. via den Wärmeabgabeabschnitt 160 verteilt werden.

Das Modul 200 weist einen Gehäusekörper auf, der mit dem Vorrichtungshauptkörper 100 durch eine Bajonettkupplung verbunden werden kann. Das Modul 200 hat einen ringförmigen Abschnitt 201 in einem Vorderflächenabschnitt, der mit dem Vorrichtungshauptkörper 100 verbunden ist. Eine Vielzahl von Klauenabschnitten 201a sind in einer Umfangsrichtung des ringförmigen Abschnitts 201 ausgebildet und sind jeweils mit einer Vielzahl von Klauenabschnitten in Eingriff, die in dem Sperrbauteil 141 ausgebildet sind. Das Modul 200 hat einen Anschlussabschnitt 210 innerhalb des ringförmigen Abschnitts 201. Der Anschlussabschnitt 210 ist elektrisch verbunden mit dem Anschlussabschnitt 120 (siehe 12), der in dem Vorrichtungshauptkörper 100 vorgesehen ist. In der Ausführungsform ist der Anschlussabschnitt 210 des Moduls 200 ein Stecker, der nach vorne hin vorragt, und der Anschlussabschnitt 120 des Vorrichtungshauptkörpers 100 ist ein Sockel.

Eine Vielzahl von konvexen Eingriffsabschnitten 230, die in dem Vorderflächenabschnitt des Moduls 200 vorgesehen sind, sind Eingriffsstifte, die an sowohl einer linken als auch einer rechten Seite des Anschlussabschnitts 210 außerhalb des ringförmigen Abschnitts 201 angeordnet sind. Konkave Eingriffsabschnitte 123 (12 und 14), die jeweils der Vielzahl von konvexen Eingriffsabschnitten 230 entsprechend, sind in den Rückflächen des Vorrichtungshauptkörpers derart ausgebildet, dass die konvexen Eingriffsabschnitte 230 mit den konkaven Eingriffsabschnitten 123 in Eingriff gelangen, wenn das Modul 200 angebracht wird. Die Vielzahl von konvexen Eingriffsabschnitten 230 dient als eine Führung, die das Modul 200 führt, wenn der Verwender versucht, das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 anzubringen, und dienen dazu, die Verbindung des Anschlussabschnitts 210 sicher und zuverlässig zu etablieren. Außerdem dienen die Vielzahl von konvexen Eingriffsabschnitten 230 dazu, den Verbindungsabschnitt zu schützen. Da der Betrag eines Vorsprungs der konvexen Eingriffsabschnitte 230 größer ist als der Betrag eines Vorsprungs des Anschlussabschnitts 210 mit Bezug auf die Vorderfläche des Moduls 200, ist es möglich, eine direkte Aufbringung eines Stoßes bzw. Aufschlags, der durch ein Fallenlassen des Moduls 200 zum Beispiel verursacht wird, auf den Anschlussabschnitt 210 zu vermeiden. Außerdem sind konkave Abschnitte 240 und 250 (11), die auf konvexe Abschnitte passen, die in einer anderen Modulvorrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen sind, in einer Fläche des Moduls 200 ausgebildet, die mit dem Vorrichtungshauptkörper 100 in Kontakt kommt. Da keine konvexen Abschnitte, die den konkaven Abschnitten 240 und 250 entsprechen, in dem Vorrichtungshauptkörper 100 ausgebildet sind, ist es möglich, den Vorrichtungshauptkörper 100 von einer anderen Modulvorrichtung hinsichtlich eines Anschlusses bzw. einer Verbindung zu unterscheiden. Eine andere Modulvorrichtung wird später mit Bezug auf 25 und 27 beschrieben.

14 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die den Vorrichtungshauptkörper 100 von der Rückflächenseite aus in einer teilweise explodierten Art und Weise darstellt. 15 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die Umfangsabschnitte des Sperrbauteils 141 und des Wärmeabgabeabschnitts 160 darstellt. Das Sperrbauteil 141 ist zwischen dem Rückflächenpaneel bzw. der Rückflächenplatte 110 des Vorrichtungshauptkörpers 100 und dem Gehäusekörper 130 angeordnet. In einer Art und Weise ähnlich zu jener in der ersten Ausführungsform sind der Sperrbetätigungsabschnitt 141a, ein ringförmiger Abschnitt 141b und die Vielzahl von Klauenabschnitten 141c, die darin vorgesehen sind, als ein integrierter Teil in dem Sperrbauteil 141 ausgebildet. Die Klauenabschnitte 141c sind Bajonettklauen. Der Sperrbetätigungsabschnitt 141a und der ringförmige Abschnitt 141b werden einstückig bzw. ganzheitlich gedreht. Das Sperrbauteil 141 bewegt sich zwischen einer Sperrposition, an der eine Verbindung mit dem Modul 200 durch die Bajonettkupplung etabliert wurde, und einer entsperrten Position bzw. Entsperrposition (Sperrlöseposition), in der die Sperre mit dem Modul 200 gelöst wurde. In einer Art und Weise ähnlich zu jener in der ersten Ausführungsform ist das Sperrbauteil 141 gestaltet, um in der Sperrposition oder der Entsperrposition durch den Metallkugelkörper 121 und das Vorspannbauteil (elastisches Bauteil) 122 von diesem gehalten zu werden.

16 ist eine Schnittansicht zum Erläutern der Sperrposition und der Entsperrposition des Sperrbauteils 141, wenn von der Rückflächenseite aus betrachtet. 16(A) stellt das Sperrbauteil 141 in der Sperrposition dar und 16(B) stellt das Sperrbauteil 141 in der Entsperrposition dar. 17 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Eingriffsbeziehung zwischen dem Sperrbauteil 141 und dem Modul 200 von der Vorderflächenseite aus darstellt. 17(A) stellt einen Zustand dar, in dem das Sperrbauteil 141 in der Sperrposition ist, und 17(B) stellt einen Zustand dar, in dem das Sperrbauteil 141 in der Entsperrposition ist. Es sei vermerkt, dass Abschnitte mit keiner direkten Beziehung zu dem Geiste der vorliegenden Erfindung in der Kamera 100 und dem Modul 200 nicht dargestellt sind.

Das Sperrbauteil 141 ist in dem Zustand, in dem die Vielzahl von Klauenabschnitten 141c jeweils mit einer Vielzahl von Klauenabschnitten 201a in Eingriff stehen, die in dem Modul 200 ausgebildet sind, in der gesperrten Position. Zu diesem Zeitpunkt ist der Sperrbetätigungsabschnitt 141a in einem Zustand, in dem der Sperrbetätigungsabschnitt 141a nicht außerhalb des Vorsprungsbereichs in einem Fall vorragt, in dem der Vorrichtungshauptkörper 100 von der Vorderflächenseite aus betrachtet wird, und der Betrag eines Vorsprungs in der gesperrten Position bzw. Sperrposition ist geringer als der Betrag einer Freilegung bzw. Exponierung in der Entsperrposition. Falls der Verwender den Sperrbetätigungsabschnitt 141a betätigt und das Sperrbauteil 141 in der Gegenuhrzeigersinnrichtung in 16 gedreht wird, wird ein Eingriff zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 100 und dem Modul 200 gelöst. Zu diesem Zeitpunkt ist der Sperrbetätigungsabschnitt 141a in einem Zustand, in dem der Sperrbetätigungsabschnitt 141a zu der Außenseite des Vorsprungsbereichs in einem Fall vorragt, in dem der Vorrichtungshauptkörper 100 von der Vorderflächenseite aus betrachtet wird. Das heißt, der Sperrbetätigungsabschnitt 141a, der ausgebildet ist, um sich von dem Sperrbauteil 141 aus zu erstrecken, ragt von der äußeren Form des Vorrichtungshauptkörpers 100 in der Entsperrposition des Sperrbauteils 141 vor.

18 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die ein Konfigurationsbeispiel des Moduls 200 darstellt. Das Modul 200 weist einen Vorderflächenabschnitt 212, einen Substratabschnitt 213, einen Batterieabschnitt 216 und ein Abdeckungsbauteil 218 auf. Der Anschlussabschnitt 210, der in dem Substratabschnitt 213 vorgesehen ist, liegt zu der Außenseite hin durch eine Öffnung 212a hin frei, die in dem Vorderflächenabschnitt 212 ausgebildet ist.

In der Ausführungsform ist der Abbildungsabschnitt 101 in dem Nahbereich der ersten Fläche S1 und der zweiten Fläche S2 des Gehäusekörpers 130 des Vorrichtungshauptkörpers 100 angeordnet und der Sperrbetätigungsabschnitt 141a ist in dem Nahbereich der ersten Fläche S1 und der dritten Fläche S3 angeordnet (10 und 11). Zum Beispiel kann der Verwender den Sperrbetätigungsabschnitt 141a selbst in einem Zustand betätigen, in dem eine Anbringung bzw. ein Aufsatz an die Linse des Abbildungsabschnitts 101 angebracht ist. Den Aufsatz umfasst zum Beispiel eine Gegenlichtblende (lens hood), einen Weitwinkelaufsatz, der einen Betrachtungswinkel vergrößert, in dem eine Abbildung durchgeführt werden kann, einen Fischaugenaufsatz, der eine Fischaugenabbildung ermöglicht, und dergleichen und kann an dem Abbildungsabschnitt 101 angebracht bzw. aufgesetzt werden. Es ist nicht notwendig für den Verwender, komplizierte Betätigungen in Bezug auf das Anbringen und das Lösen zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 100, an den der Aufsatz angebracht wurde, und dem Modul 200 durchzuführen. Außerdem kann der Verwender einen Schaden an der Linse und eine Anhaftung von Fingerabdrücken auf der Vorderfläche der Linse minimieren, wenn der Verwender den Sperrbetätigungsabschnitt 141a in einer Anwendung an einem kleinen Kameramodul betätigt.

Als nächstes wird eine Beziehung zwischen dem Sperrbetätigungsabschnitt 141a und dem Betätigungsbauteil 151 mit Bezug auf 10 bis 16 beschrieben. Das Betätigungsbauteil 151 ist in der ersten Fläche S1 des Vorrichtungshauptkörpers 100 angeordnet und der Vorsprungsbetrag von diesem wird als L1 repräsentiert (siehe 10). Das Betätigungsbauteil 151 gemäß der Ausführungsform ist ein Auslöseknopf, der durch den Verwender verwendet wird, um eine Anweisung zum Erfassen eines Bilds vorzusehen, und eine Betätigungsrichtung P ist eine Drückrichtung.

Falls der Betrag, um den der Sperrbetätigungsabschnitt 141a vorragt, als L2 repräsentiert ist, ist der Vorsprungsbetrag von der äußeren Form des Vorrichtungshauptkörpers 100 in der Sperrposition in 16(a) (hiernach als L2 bezeichnet) im Wesentlichen null, gleich wie oder geringer als der Betrag, um den das Betätigungsbauteil 151 vorragt. Währenddessen ist der Betrag L2, um den der Sperrbetätigungsabschnitt 141a vorragt, größer als der Betrag L1, um den das Betätigungsbauteil 151 in der Entsperrposition in 16(B) vorragt (L2 > L1). Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Sperrbetätigungsabschnitt 141a an einer Position, an der der Sperrbetätigungsabschnitt 141a das Betätigungsbauteil 151 überlappt, wenn der Vorrichtungshauptkörper 100 von der ersten Flächenseite (obere Seite) aus betrachtet wird. Die Richtung, in der der Verwender den Sperrbetätigungsabschnitt 141a betätigt, wenn der Verwender eine Sperrlösebetätigung durchführt, ist eine Richtung, in der der Sperrbetätigungsabschnitt 141a von der ersten Fläche S1 aus vorragt.

Zum Beispiel kann ein Fall angenommen werden, in dem eine Auslösebetätigung in dem entsperrten Zustand durchgeführt wurde und ein Abbildungsbetrieb durchgeführt wurde. In diesem Fall besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass dann, wenn die Verbindung zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 100 und dem Modul 200 unerwartet gelöst wird, ein erfasstes Bild nicht aufgenommen werden kann aus dem Grund, dass eine Leistung nicht zugeführt wird oder dergleichen. In der Ausführungsform ist es möglich, eine unbeabsichtigte Betätigung des Vorrichtungshauptkörpers 100 in dem entsperrten Zustand (Sperrlösezustand) zu verhindern. Das heißt, die Betätigungsrichtung des Sperrbetätigungsbauteils 141a in einem Fall, in dem das Sperren bzw. die Sperre gelöst wird, ist im Wesentlichen eine entgegengesetzte Richtung zu der Betätigungsrichtung (Drückrichtung) des Betätigungsbauteils 151. Falls der Verwender das Betätigungsbauteil 151 in der Drückrichtung betätigt und ein Finger dann unbeabsichtigterweise in Kontakt mit dem Sperrbetätigungsbauteil 141a gebracht wird, wird der Entsperrzustand nicht erreicht. Deshalb ist es bei einem Verhindern von unbeabsichtigten Betätigungen effektiv. Außerdem ist der Betrag, um den der Sperrbetätigungsabschnitt 141a vorragt, größer als der Betrag, um den das Betätigungsbauteil 151 vorragt mit Bezug auf die erste Fläche S1 in dem entsperrten Zustand. Entsprechend ist es möglich, die Auslösebetätigung auf dem Betätigungsbauteil 151 durch den Verwender in dem entsperrten Zustand bzw. Entsperrzustand zu verhindern.

Außerdem ist das Betätigungsbauteil 152 an einer näheren Position zu der optischen Achse des Abbildungsabschnitts 101 als das Betätigungsbauteil 151 auf der ersten Fläche S1 des Vorrichtungshauptkörpers 100. Deshalb gibt es im Wesentlichen keine Wahrscheinlichkeit von unbeabsichtigten Betätigungen auf Grund eines Kontakts eines Fingers mit dem Sperrbetätigungsabschnitt 141a, wenn der Verwender das Betätigungsbauteil 152 betätigt. Es sei vermerkt, dass dieses Betätigungsbauteil 152 weniger häufig während eines Bilderfassens betätigt wird als das Betätigungsbauteil 151. Das heißt, es ist möglich, eine Eingabe einer unerwünschten Betätigung durch den Verwender in dem entsperrten Zustand in einem Fall zu verhindern, in dem es notwendig ist, das Betätigungsbauteil 151, das häufiger während des Bilderfassens betätigt wird, anzuordnen, um in dem entsperrten Zustand näher an der Vorsprungsposition des Sperrbetätigungsbauteils 141a zu sein.

Als nächstes wird ein Wärmetransfer bzw. eine Wärmeübertragung von dem Vorrichtungshauptkörper 100 an das Modul 200 mit Bezug auf 19 beschrieben. 19(a) ist eine vertikale Schnittansicht, die einen Zustand darstellt, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht wurde. 19(B) ist eine vergrößerte Ansicht, die einen B-Abschnitt in 19(A) darstellt. 20 ist eine vergrößerte Ansicht, die den B-Abschnitt in 19(A) darstellt, und ist eine Ansicht bzw. ein Diagramm zum Erläutern eines Falls, in dem ein Wärmeübertragungsbauteil 214 nicht vorgesehen ist.

Die Anbringung des Moduls 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 wird durchgeführt durch einen ersten Befestigungsabschnitt bzw. Montageabschnitt M1, der in dem Rückflächenabschnitt des Vorrichtungshauptkörpers 100 vorgesehen ist, und einem zweiten Befestigungs- bzw. Montageabschnitt M2, der in dem Vorderflächenabschnitt des Moduls 200 vorgesehen ist. Der erste Montageabschnitt M1 hat eine erste Montagereferenzfläche MS1, die in der Umfangsrichtung ausgebildet ist. Außerdem hat der zweite Montageabschnitt M2 eine zweite Montagereferenzfläche MS2, die in der Umfangsrichtung ausgebildet ist, um der ersten Montagereferenzfläche MS1 zugewandt zu sein. Die zweite Montagereferenzfläche MS2 entspricht einer vorderen Endfläche des ringförmigen Abschnitts 201 und kommt mit der ersten Montagereferenzfläche MS1 in einem gesperrten Zustand bzw. Sperrzustand in Kontakt.

Der Vorrichtungshauptkörper 100 weist ein Wärmeabgabebauteil (heat release member) 107 auf, das vorgesehen ist, um innerhalb des ersten Montageabschnitts M1 und über die erste Montagereferenzfläche MS1 hinaus nach hinten hinvorzuragen (die Seite des Moduls 200). Das Wärmeabgabebauteil 107 ist ein Bauteil, das Wärme abgibt, die durch eine Wärmequelle innerhalb des Vorrichtungshauptkörpers 100 erzeugt wird, in einer Art und Weise ähnlich zu jener des Wärmeabgabepanels 7, das vorangehend in der ersten Ausführungsform beschrieben ist.

Die Klauenabschnitte 141c des Sperrbauteils 141 ragen nach hinten hin über die erste Montagereferenzfläche MS1 hinaus vor. Das Modul 200 weist eine Kontaktfläche 201S auf, die mit den Klauenabschnitten 141c in einem Zustand in Eingriff gelangen können, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 von der Rückseite aus angebracht werden kann. Die Kontaktfläche 201S ist in dem ringförmigen Abschnitt 201 in dem zweiten Montageabschnitt M2 ausgebildet und befindet sich hinter der zweiten Montagereferenzfläche MS2. Ein konkaver Abschnitt 206 ist innerhalb des zweiten Montageabschnitts M2 ausgebildet, um eine Interferenz bzw. eine Beeinträchtigung mit dem Wärmeabgabebauteil 107 zu verringern. Der konkave Abschnitt 206 ist hinter der zweiten Montagereferenzfläche MS2 ausgebildet und ein Wärmeübertragungsbauteil 214, das Wärme von dem Wärmeabgabebauteil 107 aus beispielsweise überträgt, ist in dem konkaven Abschnitt angeordnet. Da das Wärmeübertragungsbauteil 214 ähnlich zu dem Wärmeübertragungsbauteil 14 in der ersten Ausführungsform ist, wird eine detaillierte Beschreibung davon weggelassen.

In der Ausführungsform ist es möglich, das Wärmeabgabebauteil 107, das aus einem Metallmaterial oder dergleichen ausgebildet ist, von dem Gehäusekörper 130 des Vorrichtungshauptkörpers 100 zu separieren durch ein Veranlassen des Wärmeabgabebauteils 107, über die erste Montagereferenzfläche MS1 hinaus vorzuragen. Außerdem ist das Wärmeabgabebauteil 107 innerhalb des ersten Montageabschnitts M1 ausgebildet, der in der Umfangsrichtung ausgebildet ist. Deshalb ist es möglich, einen ausreichenden Wärmeabgabenbereich zu gewährleisten, um den Kontaktbereich zwischen den Klauenabschnitten 141c und der Kontaktfläche 201S zu vergrößern und eine Festigkeit zu verbessern. Da der konkave Abschnitt 206 in dem Modul 200 ausgebildet ist, ist es möglich, eine Beeinträchtigung mit dem Wärmeabgabebauteil 107 in dem Zustand zu reduzieren, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht ist. In einem Fall, in dem das Wärmeübertragungsbauteil 214 in dem konkaven Abschnitt angeordnet ist, ist das Wärmeübertragungsbauteil 214 in Kontakt mit dem Wärmeabgabebauteil 107, jedoch ist es möglich, die Beeinträchtigung zwischen den Bauteilen ausreichend zu reduzieren, solange das Wärmeübertragungsbauteil 214 und das Wärmeabgabebauteil 107 gestaltet sind, um in der Lage zu sein, elastisch miteinander in Kontakt zu treten. Außerdem wird in einem Fall, in dem das Modul einen Kühlabschnitt hat, die Wärme, die in dem Vorrichtungshauptkörper 100 erzeugt wird, durch den konkaven Abschnitt 206 akkumuliert bzw. gesammelt. Es sei vermerkt, dass, obwohl die Kontaktfläche 201S, die mit den Klauenabschnitten 141c in Kontakt gelangen kann, als eine Fläche senkrecht zu der optischen Achsenrichtung in der Ausführungsform veranschaulicht ist, die Kontaktfläche 201S eine Fläche in einem beliebigen vorbestimmten Winkel hinsichtlich der optischen Achsenrichtung sein kann. Außerdem tritt in einem Fall, in dem das Modul 200 gestaltet ist, um das Wärmeübertragungsbauteil 214 nicht aufzuweisen, wie in 20 dargestellt ist, ein Spielraum zwischen dem Wärmeabgabebauteil 107 und dem konkaven Abschnitt 206 in einem Zustand auf, in dem das Modul 200 an den Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht wurde. Es ist außerdem möglich, aufgrund des konkaven Abschnitts 206 die Beeinträchtigung bzw. Interferenz von dem Wärmeabgabebauteil 107 in dem Zustand zu verringern, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 in diesem Fall angebracht wurde.

Im vorliegenden Fall wird eine Positionsbeziehung zwischen dem Wärmeabgabebauteil 107, dem Anschlussabschnitt 120, den konkaven Eingriffsabschnitten 123, einem Sperrbetätigungsabschnitt 141a, einem Anschlussabschnitt 210 und einem konvexen Eingriffsabschnitt 230 im Detail mit Bezug auf 11 und 12 beschrieben. Der Anschlussabschnitt 120 ist unterhalb des Wärmeabgabebauteils 107 in der Rückfläche des Vorrichtungshauptkörpers 100 angeordnet. Deshalb ist der Verbindungsabschnitt bzw. Anschlussabschnitt 210 über den konkaven Abschnitt 206 in der Vorderfläche des Moduls 200 in einem Zustand angeordnet, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht wurde. Mit dieser Konfiguration ist es möglich, einen Grad zu verringern, bei dem die Wärme, die von dem Wärmeabgabebauteil 107 zerstreut wird, an die Steckerseite bzw. Anschlussseite in einer normalen Position (erster Zustand) des Vorrichtungshauptkörpers 100 geliefert wird, welche die am häufigsten verwendete ist, in der die erste Fläche S1 der Seite entgegengesetzt zu einer Richtung oder der Schwerkraft zugewandt ist, wie in 10 dargestellt ist.

Außerdem sind die konkaven Eingriffsabschnitte 123 in der Nähe des Anschlussabschnitts 120 und auf der Außenseite des Anschlussabschnitts 120 auf der Seite (näher an der Außenform des Gehäusekörpers 130) in der Rückfläche des Vorrichtungshauptkörpers 100 vorgesehen. Außerdem sind die konkaven Eingriffsabschnitte 123 in der Nähe von zwei Ecken vorgesehen, die von zwei Ecken nahe des Sperrbetätigungsabschnitts 141a verschieden sind, unter den vier Ecken der Rückfläche des Vorrichtungshauptkörpers 100 auf der Seite entgegengesetzt zu dem Sperrbetätigungsabschnitt 141a mit dem Anschlussabschnitt 120, der dazwischen liegt. Deshalb sind die konvexen Eingriffsabschnitte 230 in der Nähe des Anschlussabschnitts 210 und auf der Seite entgegengesetzt zu einem Bereich des Moduls 200 vorgesehen, der dem Sperrbetätigungsabschnitt 141a in einem Zustand zugewandt ist, in dem der Vorrichtungshauptkörper 100 an das Modul 200 angebracht wurde mit dem Anschlussabschnitt 210, der dazwischen liegt, in der Vorderfläche des Moduls 200. Es sei vermerkt, dass eine Positionsbeziehung, in der eine Tangentiallinie der zwei konvexen Eingriffsabschnitte 210 im Wesentlichen parallel zu einer Seite des Anschlussabschnitts 210 in der Längsrichtung ist, erreicht wird. Mit der vorangehend genannten Konfiguration ist es möglich, die äußeren Formabmessungen des Vorrichtungshauptkörpers 100 und des Moduls 200 zu minimieren. Außerdem, da es möglich ist, eine Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der konvexe Eingriffsabschnitt 230 vor dem Anschlussabschnitt 210 mit der Außenseite in Kontakt gebracht wird, in einem Zustand, in dem der Anschlussabschnitt 210 zu der Außenseite hin beispielsweise freiliegend ist, ist es möglich, den Anschlussabschnitt bzw. Steckerabschnitt 210 noch effektiver zu schützen.

Als nächstes werden Maßnahmen zum Schutz vor Wasser und einer Verhinderung eines Eintritts von Fremdstoffen mit Bezug auf 19 beschrieben.

Ein konvexer Abschnitt 126 ist innerhalb des ersten Montageabschnitts M1 in dem Vorrichtungshauptkörper 100 ausgebildet. Der konvexe Abschnitt 126 befindet sich weiter innerhalb der ersten Montagereferenzfläche MS1 und ragt nach hinten hin (die Seite des Moduls 200) über die erste Montagereferenzfläche MS1 hinaus vor. Der konvexe Abschnitt 126 ist in der Umfangsrichtung ausgebildet, um den Anschlussabschnitt 120 zu umgeben. Die Klauenabschnitte 141c, die in dem Sperrbauteil 141 ausgebildet sind, das ein Drehbauteil ist, befinden sich auf der Außenumfangsseite über den konvexen Abschnitt 126 hinaus und erstrecken sich einwärts an Positionen, die über die erste Montagereferenzfläche MS1 hinaus nach hinten hin vorragend sind. Das heißt, ein Teil der Klauenabschnitte 141c sind an der gleichen Position wie jene der ersten Montagereferenzfläche MS1 in der radialen Richtung, die senkrecht die optische Achse schneidet, wenn von der optischen Achsenrichtung aus betrachtet. Der Teil der Klauenabschnitte 141c ist an einer Position, an der der Teil die erste Montagereferenzfläche MS1 in einer Richtung parallel zu der optischen Achse überlappt. Deshalb ist es möglich, Wasser und Fremdstoffe daran zu hindern, zwischen den Klauenabschnitten, die den Vorrichtungshauptkörper 100 und das Modul 200 befestigen bzw. anziehen, einzutreten, und um ein Lösen der Eingriffsbeziehung zwischen den Klauenabschnitten zu verhindern.

Wenn das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht wird, werden die Klauenabschnitte 201a des ringförmigen Abschnitts 201 und die Klauenabschnitte 241c des Sperrbauteils 141 miteinander in Eingriff gebracht.

Die Klauenabschnitte 201a befinden sich zwischen der ersten und der zweiten Montagereferenzfläche und den Klauenabschnitten 141c in einem Zustand, in dem die zweite Montagereferenzfläche MS2 in Kontakt mit der ersten Montagereferenzfläche MS1 ist. Das heißt, die Kontaktfläche 201S ist eine Kontaktfläche mit dem Klauenabschnitt 141c in dem zweiten Montageabschnitt M2.

Ein Flucht- bzw. Austrittsabschnitt (escape portion) 226 zum Reduzieren einer Beeinträchtigung bzw. Interferenz mit dem konvexen Abschnitt 126 ist auf der Innenumfangsseite des zweiten Montageabschnitts M2 ausgebildet. Der Austrittsabschnitt 226 ist ein Abschnitt, der über die zweite Montagereferenzfläche MS2 hinaus nach hinten hin vertieft ist. Der konvexe Abschnitt 126 tritt in den Austrittsabschnitt 226 in einen Zustand ein, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht wurde. Obwohl der Austrittsabschnitt 226 eine U-Form haben kann, um auf den konvexen Abschnitt 126 in der Ausführungsform zu passen, kann eine beliebige Form eingesetzt werden, solange der konvexe Abschnitt 126 dorthinein austreten bzw. flüchten kann. Zum Beispiel kann eine Konfiguration verwendet werden, in der ein Teil der Wandfläche in einer Richtung parallel zu der optischen Achse (die Wandfläche in der Einwärtsrichtung in dem Modul 200 beispielsweise) von den Wandflächen aus, die den Austrittsabschnitt 226 bilden, nicht vorgesehen ist. Außerdem kann eine Konfiguration eingesetzt werden, in der ein Pufferbauteil 227, das eine Dichtfunktion beispielsweise hat, in einem Spalt zwischen dem Austrittsabschnitt 226 und dem konvexen Abschnitt 126 angeordnet ist, wie in 20 dargestellt ist. Mit dieser Konfiguration ist es möglich, ein Eintreten von Wasser und Fremdstoffen in die Vorrichtung verglichen mit einem Fall, in dem das Pufferbauteil 227 nicht vorgesehen ist, noch effizienter abzuschwächen.

In der Ausführungsform ist es möglich, einen Wasserschutzeffekt und einen Fremdstoffeintrittsschutzeffekt durch einen hakenartigen Eingriff unter Verwendung der Klauenabschnitte 141c, die sich von dem Sperrbauteil 141 aus einwärts erstrecken, und der Klauenabschnitte 201a, die sich von dem Modul 200 auswärts erstrecken, zu verstärken. Die Klauenabschnitte 141c des Sperrbauteils 141 erstrecken sich einwärts an einer Position, die über die erste Montagereferenzfläche MS1 hinaus vorragt, wobei zumindest ein Teil davon sich in der gleichen radialen Richtung wie jene der ersten Montagereferenzfläche MS1 befinden, und die erste und die zweite Montagereferenzfläche werden miteinander in Kontakt gebracht. Ferner ist es möglich, noch zuverlässiger einen Eintritt von Wasser und Fremdstoffen zu verhindern und den Anschlussabschnitt 120 des Vorrichtungshauptkörpers 100 und den Anschlussabschnitt 210 des Moduls 200 durch ein Ausbilden des konvexen Abschnitts 126 innerhalb über die erste Montagereferenzfläche MS1 hinaus zu schützen. Es sei vermerkt, dass, obwohl die Anschlussabschnitte, die eine elektrische Verbindung zwischen den Vorrichtungen etablieren, in der Ausführungsform veranschaulicht wurden, die Ausführungsform nicht darauf begrenzt ist. Die Ausführungsform kann auf eine elektronische Vorrichtung angewendet werden, die verschiedene Verbindungsbauteile hat, die eine thermische Verbindung und dergleichen durchführen.

Bezugnehmend auf 10 bis 17, 21 und 22 wird eine Eingriffsbeziehung zwischen den Klauenabschnitten 141c des Sperrbauteils 141 und dem Klauenabschnitt 201a des Moduls 200 und eine Maßnahme zum Verhindern eines Spiels dazwischen beschrieben werden. 21(A) stellt einen Zustand dar, in dem die Klauenabschnitte 141c des Sperrbauteils 141 und die Klauenabschnitte 201a des ringförmigen Abschnitts 201 des Moduls 200 miteinander in Eingriff stehen, wenn in der optischen Achsenrichtung des optischen Abbildungssystems betrachtet. Figs. 21(B-1) und (B-2) stellen eine Positionsbeziehung dar, wenn die Klauenabschnitte 141c mit den Klauenabschnitten 201a in Eingriff stehen, wenn von der Richtung senkrecht zu der optischen Achsenrichtung des optischen Abbildungssystems betrachtet. Fig. 21(B-1) stellt einen Zustand dar, in dem die Klauenabschnitte miteinander in Eingriff stehen, und Fig. 21(B-2) stellen die Klauenabschnitte 201a des ringförmigen Abschnitts 201 des Moduls 200 dar. 22 stellt das Sperrbauteil 141 als ein Beispiel dar. 22(A) ist eine Rückansicht des Vorrichtungshauptkörpers 100 und 22(B) ist eine perspektivische Ansicht, die das Sperrbauteil 141 darstellt. Obwohl die Klauenabschnitte 141c in den im Wesentlichen gleichen Abständen an sechs Stellen in dem ringförmigen Abschnitt 141b in einem anderen Beispiel ausgebildet sind, das in 22 dargestellt ist, wobei die Anzahl von Klauenabschnitten 141c beliebig eingestellt sein kann.

Der ringförmige Abschnitt 141b des Sperrbauteils 141 weist die Vielzahl von Klauenabschnitte 141c auf, die in einem im Wesentlichen gleichen Abstand in der Umfangsrichtung ausgebildet sind. Ein erster Klauenabschnitt 141c1 (14) unter der Vielzahl von Klauenabschnitten ist auf der Seite entgegengesetzt zu dem Sperrbetätigungsabschnitt 141a ausgebildet mit dem ringförmigen Abschnitt 141b, der dazwischen liegt. Mit anderen Worten sind der Sperrbetätigungsabschnitt 141a und der erste Klauenabschnitt 141c1 ausgebildet, um sich von dem ringförmigen Abschnitt 141b in einem Zustand zu erstrecken, in dem Teile von diesem miteinander in der Radialrichtung des ringförmigen Abschnitts 141b miteinander überlappen. Ein dritter Klauenabschnitt 141c3 ist an einer Position ausgebildet, an der der dritte Klauenabschnitt 141c3 dem ersten Klauenabschnitt 141c1 in dem ringförmigen Abschnitt 141b zugewandt ist.

Ein zweiter Klauenabschnitt 201a2 (11), der mit einem ersten Klauenabschnitt 141c1 des Sperrbauteils 141 in Eingriff steht, ist ausgebildet und ein vierter Klauenabschnitt 201a4, der mit einem dritten Klauenabschnitt 141c3 des Sperrbauteils 141 in Eingriff steht, ist in dem ringförmigen Abschnitt 201 des Moduls 200 ausgebildet. Wie in dem kreisförmigen Rahmen 2001 in 21(A) dargestellt ist, erhöht sich die Dicke des zweiten Klauenabschnitts 201a2 in der Richtung senkrecht zu der optischen Achse in einer stufenartigen Art und Weise in einer Richtung, in der sich das Sperrbauteil 141 von der Entsperrposition zu der Sperrposition hin bewegt, wenn von der optischen Achsenrichtung des optischen Abbildungssystems aus betrachtet. Falls das Sperrbauteil 141 zu der Sperrposition hin gedreht wird, bewegt sich der erste Klauenabschnitt 141c1 über einen Verjüngungsabschnitt und bewegt sich zu der Position, an der der erste Klauenabschnitt 141c1 mit dem zweiten Klauenabschnitt 201a2 in Eingriff steht. Das heißt, es ist möglich, das Spiel in der Radialrichtung zu der Zeit der Sperrbetätigung durch ein Ausbilden des Verjüngungsabschnitts in der Umfangsrichtung (radiale Richtung) zu reduzieren oder zu eliminieren. Außerdem ist ein geneigter Abschnitt 2101 mit einer Dicke, die sich in der optischen Achsenrichtung des optischen Abbildungssystems ändert, in dem zweiten Klauenabschnitt 201a2 ausgebildet, der in Fig. 21(B-1) und (B-2) dargestellt ist. Es ist möglich, ein Spiel in der optischen Achsenrichtung zu der Zeit der Sperrbetätigung durch ein Ausbilden des Verjüngungsabschnitts in der Richtung (Axialrichtung) parallel zu der optischen Achse zu reduzieren oder zu eliminieren. Es sei vermerkt, dass dann, da andere Klauenabschnitte 201a ebenfalls eine Form ähnlich zu jener haben, die in 21 dargestellt ist, eine detaillierte Beschreibung davon weggelassen wird.

Eine Stelle mit einer höchsten Wahrscheinlichkeit, dass Wasser, Fremdstoffe oder dergleichen in einem Zustand eintreten werden, in dem das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht wurde, ist die Position des Sperrbetätigungsabschnitts 141a in der Umfangsrichtung des Sperrbauteils 141. Deshalb ist es wirksam, die ersten Klauenabschnitte 141c in der Nähe des Sperrbetätigungsabschnitts 141a hinsichtlich eines Abschwächens eines Eintretens von Wasser oder dergleichen in den Vorrichtungshauptkörper 100 zu versehen. In dieser Art und Weise wird die Wasserschutzleistung des Sperrbauteils 141 in der gesperrten Position verstärkt bzw. verbessert.

In der Ausführungsform ist es möglich, ein Spiel zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 100 und dem Modul 200 durch ein Anordnen der Vielzahl von Klauenabschnitten in einem gleichen Abstand in der Umfangsrichtung abzuschwächen. Außerdem ist es möglich, eine Kraft (Scherkraft), die auf die Klauenabschnitte aufgebracht wird, wenn der Verwender versucht, das Modul 200 von dem Vorrichtungshauptkörper 100 weg zu ziehen, zu verteilen und um dadurch eine übermäßige Kraft zu vermeiden, die auf die Klauenabschnitte wirkt.

Außerdem haben der zweite Klauenabschnitt 201a2 und der vierte Klauenabschnitt 201a4 (11) unterschiedliche maximale Dicken in der Richtung senkrecht zu der optischen Achse des optischen Abbildungssystems und der vierte Klauenabschnitt 201a4 hat eine größere maximale Dicke als jene von dem zweiten Klauenabschnitt 201a2 in der Ausführungsform. Ein Spiel wird leicht entfernt durch ein Erhöhen der Dicke von einem von zwei Klauenabschnitten, die einander in der radialen Richtung zugewandt sind. Außerdem ist es möglich, den Spalt zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 100 und dem Modul 200 an der Ausbildungsposition des Sperrbetätigungsabschnitts 141a zu minimieren, der eine Eintrittsroute für Wasser oder dergleichen sein kann, was als eine Maßnahme für einen Tropfschutz und eine Maßnahme zum Staubschutz vorteilhaft ist.

23 ist ein Diagramm bzw. eine Ansicht, die ein Beispiel darstellt, in dem ein Erweiterungsmodul 300 angeschlossen ist und für ein Stromquellenmodul verwendet wird, das an dem Vorrichtungshauptkörper 100 angebracht ist. Das Erweiterungsmodul 300 weist einen ersten Interfaceabschnitt bzw. Schnittstellenabschnitt 301, ein Kabel 302 und einen zweiten Interfaceabschnitt bzw. Schnittstellenabschnitt 303 auf. Zum Beispiel ist es möglich, die Betriebszeit der Vorrichtung zu verlängern durch ein Erweitern des Vorrichtungshauptkörpers 100 und eines Stromquellenmoduls 500 mit einer größeren Leistungskapazität als jener des vorangehend genannten Moduls 200 mit dem Erweiterungsmodul 300. Da solch eine Verwendungsform verfügbar ist, wird eine Annehmlichkeit des Verwenders verbessert. 24 und 25 stellen spezifische Beispiele dar.

Eine Vielzahl von konkaven Abschnitten 501 (25) sind in einer Fläche in Kontakt mit dem zweiten Interfaceabschnitt 303 in dem Stromquellenmodul 500 vorgesehen. Eine Vielzahl von konvexen Abschnitten 303a (24) sind vorgesehen, um sich an Positionen zu erstrecken, die entsprechend der Vielzahl von konkaven Abschnitten 510 in dem zweiten Interfaceabschnitt 303 in einem Verbindungszustand zwischen dem Stromquellenmodul 500 und dem zweiten Interfaceabschnitt 303 entsprechen. Mit dieser Konfiguration ist es möglich, eine Verbindung zwischen den gleichen Arten von Modulen beispielsweise zu verhindern und dadurch die Module, für die eine Verbindung nicht erlaubt ist, daran zu hindern, aneinander gekoppelt zu werden.

26 und 27 sind Diagramme bzw. Ansichten, die als ein Beispiel ein Relaismodul 700 darstellen, das zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 100 und dem Stromquellenmodul 200 liegt. Eine Vielzahl von konvexen Abschnitten 701 ( 26) sind in dem Rückflächenabschnitt des Relaismoduls 700 ausgebildet. Die konkaven Abschnitte 240 und 250 (27) sind an Positionen ausgebildet, die jeweils einer Vielzahl von konvexen Abschnitten 701 in dem Stromquellenmodul 200 in einem Verbindungszustand zwischen dem Relaismodul 700 und dem Stromquellenmodul 200 entsprechen. Mit dieser Konfiguration ist es möglich, die Module, für die eine Verbindung nicht erlaubt ist, daran zu hindern, miteinander gekoppelt zu werden. Es sei vermerkt, dass dann, obwohl die Konfiguration, in der ein Wärmeabgabebauteil, wie zum Beispiel das vorangehend genannte Wärmeabgabebauteil 107 des Vorrichtungshauptkörpers 100, an dem Interfaceabschnitt bzw. Schnittstellenabschnitt von jedem Modul nicht vorgesehen ist, mit Bezug auf 23 bis 27 beschrieben wurde, eine Konfiguration eingesetzt werden kann, in der das Wärmeabgabebauteil vorgesehen ist. Zum Beispiel kann eine Konfiguration eingesetzt werden, in der eine Kontaktfläche des Relaismoduls 700 mit dem Modul 200 ein Wärmeabgabebauteil aufweist, das vorragt, um dem konkaven Abschnitt 206 des Moduls 200 in einer Art und Weise ähnlich zu dem Wärmeabgabebauteil 107 des Vorrichtungshauptkörpers 100 zu entsprechen.

(Fünfte Ausführungsform)

Als nächstes wird eine fünfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Lediglich Unterschiede zwischen dieser Ausführung und der vierten Ausführungsform werden beschrieben und eine detaillierte Beschreibung von Komponenten ähnlich zu jenen in der vierten Ausführungsform wird weggelassen unter Verwendung der Bezugszeichen, die bereits verwendet wurden. Zur Anbringung des Moduls 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 sind eine Anbringung und eine Ablösung basierend auf einem Bajonettschema durch das Sperrbauteil möglich, das gedreht wird.

28 ist eine perspektivische Ansicht in einem Fall, in dem ein Zustand des Moduls 200, das von dem Vorrichtungshauptkörper entfernt ist, von der Vorderflächenseite aus betrachtet wird. Der Vorrichtungshauptkörper 100 ist ein Kameramodul und das Modul 200 ist ein Stromquellenmodul bzw. Leistungsquellenmodul, das eine Batterie hat.

Das Modul 200 weist einen Gehäusekörper auf, der an dem Gehäusekörper 100 durch eine Bajonettkupplung angeschlossen werden kann. Das Modul 200 hat einen ringförmigen Abschnitt 201 an einer Vorderflächenseite zur Verbindung mit dem Vorrichtungshauptkörper 100. Die Vielzahl von konvexen Abschnitten 201a ist in dem ringförmigen Abschnitt 201 in einer Umfangsrichtung in einer Art und Weise ähnlich zu jener in dem vorangehend genannten Modul 200 gemäß der vierten Ausführungsform ausgebildet und eine Gesamtheit von sechs konvexen Abschnitten 201a ist in im Wesentlichen gleichen Abständen in der Umfangsrichtung in der Ausführungsform ausgebildet. Klauenabschnitte 201b sind ausgebildet, um sich weiter von den konvexen Abschnitten 201a an vier konvexen Abschnitten 201a über den konvexen Abschnitt 201a hinaus zu erstrecken, und der Vorsprungsbetrag des Moduls 200 in der radialen Richtung von der Mitte ist größer an den Klauenabschnitten 201b als an den Klauenabschnitten 201a. Die konvexen Abschnitte 201a haben gestufte Abschnitte bzw. Stufenabschnitte in einer Richtung parallel zu der optischen Achse (einer Richtung parallel zu einer Vorsprungsrichtung der konvexen Eingriffsabschnitte 230 des Moduls 200), wenn das Modul 200 an den Vorrichtungshauptkörper 100 angeschlossen ist. Nutabschnitte 201c sind durch die gestuften Abschnitte ausgebildet. Die Nutabschnitte 201c sind auf der Rückflächenseite an Positionen ausgebildet, an denen die Klauenabschnitte 201b ausgebildet sind, um sich beispielsweise von dort aus zu erstrecken, in der vorangehend genannten Richtung parallel zu der optischen Achse. Mit anderen Worten überlappen die Klauenabschnitte 201b und die Nutabschnitte 201c einander in der optischen Achsenrichtung. Die Nutabschnitte 201c stehen mit einer Vielzahl von Klauenabschnitten (siehe 30: 141c) in Eingriff, die an dem Sperrbauteil 141 auf der Seite des Vorrichtungshauptkörpers 100 ausgebildet sind.

In dem Modul 200 gemäß der Ausführungsform ist der Betrag einer Passung zwischen den Klauenabschnitten 201b des Moduls 200 und dem Sperrbauteil 141, die später beschrieben wird, von dem Vorrichtungshauptkörper 100 in der radialen Richtung durch ein Vorsehen der Klauenabschnitte 201b erhöht, die in der radialen Richtung des ringförmigen Abschnitts 201 vorragen, wenn verglichen mit der vorangehend genannten vierten Ausführungsform. Mit dieser Konfiguration erhöht sich die Aufprallfestigkeit, wenn der Vorrichtungshauptkörper 100 mit dem Modul 200, das daran angebracht ist, herabfällt, und die Festigkeit des statischen Drucks, wenn eine Last auf das Modul 200 aufgebracht wird. Deshalb ist es möglich, die Verbindung zwischen den Vorrichtungen daran zu hindern, gelöst zu werden (abzugehen) in einem Zustand, in dem die Verbindung zwischen dem Vorrichtungshauptkörper 100 und dem Modul 200 durch das Sperrbauteil 141 gesperrt ist.

Die Vielzahl von konvexen Eingriffsabschnitten 230, die an dem Vorderflächenabschnitt des Moduls 200 vorgesehen sind, sind Eingriffsstifte, die jeweils auf sowohl einer rechten als auch einer linken Seite des Anschlussabschnitts 210 auswärts von dem ringförmigen Abschnitt 201 angeordnet sind. Die konkaven Eingriffsabschnitte 123 (12 und 14), die der Vielzahl von konvexen Eingriffsabschnitten 230 jeweils entsprechen, sind auf der Rückfläche des Vorrichtungshauptkörpers 100 ausgebildet und die konvexen Eingriffsabschnitte 230 stehen mit den konkaven Eingriffsabschnitten 123 in Eingriff, wenn das Modul 200 angebracht wurde. Die Vielzahl von konvexen Eingriffsabschnitten 230 die ihnen als eine Führung, die eine Führung bieten, wenn der Verwender das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 anbringt, und erlauben eine sichere und zuverlässige Verbindung des Anschlussabschnitts bzw. Steckerabschnitts 210. Außerdem dienen die konvexen Eingriffsabschnitte 230 ebenfalls dazu, den Anschlussabschnitt 210 zu schützen. Da der Vorsprungsbetrag der konvexen Eingriffsabschnitte 230 größer ist als der Vorsprungsbetrag des Anschlussabschnitts 210 mit Bezug auf die Vorderfläche des Moduls 200, ist es möglich, eine direkte Aufbringung eines Aufschlags bzw. Aufpralls aufgrund eines Herabfallens des Moduls 200 zum Beispiel auf den Anschlussabschnitt 210 zu vermeiden. Als nächstes unterscheidet sich die Durchmesserabmessung der konvexen Eingriffsabschnitte 230 gemäß der Ausführungsform von jenen eines Basisabschnitts hin zu einem Führungsendabschnitt bzw. vorragender Abschnitt und ist derart ausgebildet, dass die Abmessung eines Sitzes 230a die größte wird im Verhältnis zu der vorangehend genannten Ausführungsform 4. Die konkaven Eingriffsabschnitte 123, die Stufen haben, die auf die konvexen Eingriffsabschnitte 230 gepasst werden können, sind in dem Vorrichtungshauptkörper 100 ausgebildet. Mit dieser Konfiguration ist es möglich, nicht lediglich den Eingriffszustand zwischen den konvexen Eingriffsabschnitten 230 und den konkaven Eingriffsabschnitten 123 zu stabilisieren, sondern um die Festigkeit der konvexen Eingriffsabschnitte zu verbessern.

29 ist eine Rückansicht des Vorrichtungshauptkörpers 100 gemäß der Ausführungsform. Außerdem ist 30 eine perspektivische Ansicht zum Erläutern des Sperrbauteils 141 in dem Vorrichtungshauptkörper 100 gemäß der Ausführungsform. Wie in 29 und 30 dargestellt ist, sind sechs Klauenabschnitte 141c in im Wesentlichen gleichen Abständen in der Umfangsrichtung des ringförmigen Abschnitts 141b des Sperrbauteils 141 ausgebildet. Es sei vermerkt, dass die Anzahl von Klauenabschnitten 141c nicht auf sechs beschränkt ist und auf eine beliebige Einzahl eingestellt sein kann. Wenn verglichen mit der vorangehend genannten vierten Ausführungsform, sind ein Nutabschnitt 141d, der in der äußeren radialen Richtung über die Innenumfangsfläche des ringförmigen Abschnitts 141b hinaus vertieft ist (eine Richtung weg von der Mitte des ringförmigen Abschnitts 141b), und ein Passabschnitt 141e in im Sperrbauteil 141 gemäß dieser Ausführungsform ausgebildet.

Falls das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 in einem Zustand angebracht wird, in dem das Sperrbauteil 141 sich an der Sperrlöseposition befindet, sind die Vielzahl von Klauenabschnitten 201b des Moduls 200 an dem Nutabschnitt 141 des Sperrbauteils 141 angeordnet (dorthinein eingesetzt). Die Klauenabschnitte 201b des Moduls 200 werden zu dem Passabschnitt 141e des Sperrbauteils 141 hin bewegt, durch ein Betätigen des Sperrbauteils 141, so dass das Sperrbauteil 141 veranlasst wird, sich von diesem Zustand zu der Sperrposition hin zu bewegen. Dieser Zustand wird mit Bezug auf 31 und 32 beschrieben.

31 ist ein Diagramm bzw. eine Ansicht der elektronischen Vorrichtung in einem gesperrten Zustand, in dem der Vorrichtungshauptkörper 100 und das Modul 200 verbunden wurden gemäß der Ausführungsform, wenn von der Rückflächenseite aus betrachtet. 31 stellt keine Teile des Moduls 200 dar, die zur Erläuterung unnötig sind. Außerdem ist 32 eine Teilschnittansicht. 32(A) und 32(B) sind eine Schnittansicht, die entlang des A-A-Abschnitts genommen ist, und eine Schnittansicht, die entlang des B-B-Abschnitts genommen ist, die in 31 jeweils dargestellt sind.

Wie in 32(A) dargestellt ist, ist das Modul 200 an dem Vorrichtungshauptkörper 100 durch die Klauenabschnitte 201b des Moduls 200 und die Klauenabschnitte 141c des Vorrichtungshauptkörpers 100 fixiert, die miteinander in Eingriff gelangen. Zu diesem Zeitpunkt sind der Nutabschnitt 141d und der Passabschnitt 141e erneut vorgesehen in dem Sperrbauteil 141 gemäß der Ausführungsform im Gegensatz zu der vorangehend genannten Ausführungsform vier. Dies führt zu einem Anstieg in dem Bereich, in dem die Klauenabschnitte 201b (oder die Vorsprungsabschnitte 201a) in Kontakt mit den Klauenabschnitten 141c gebracht werden, wenn das Sperrbauteil 141 sich an der Sperrposition befindet. Außerdem wird auch der Kontaktbereich zwischen dem Haltebauteil 170 und den Klauenabschnitten 201b erhöht.

Mit dieser Konfiguration ist es möglich, die Verbindung zwischen den Vorrichtungen daran zu hindern, gelöst zu werden (abzugehen) in dem Sperrzustand durch das Sperrbauteil 141, wenn der Vorrichtungshauptkörper 100 und das Modul 200 miteinander verbunden sind. Es sei vermerkt, dass ein Spalt X derart vorgesehen ist, dass das Sperrbauteil 141 sich in einem Zustand drehen kann, in dem das Sperrbauteil 141 zwischen dem Haltebauteil 170 und dem Rückflächenpanel 110 in der Ausführungsform liegt, wie in 32(A) dargestellt ist. Es ist möglich, eine Gleitreibung zwischen dem Sperrbauteil 141 und einem anderen Bauteil zu reduzieren, wenn das Sperrbauteil 141 durch ein Vorsehen des Spalts X gedreht wird.

Außerdem sind eine Vielzahl von stehenden Wandabschnitten 170a, die die Innenumfangsfläche des ringförmigen Abschnitts 141b des Sperrbauteils 141 in Eingriff bringen, ausgebildet, um sich im Wesentlichen in gleichen Abständen in der Umfangsrichtung in dem Haltebauteil 170 auszudehnen, wie in 29 dargestellt ist. Es sei vermerkt, dass dann, obwohl der Fall, in dem eine Gesamtheit von sechs stehenden Wandabschnitten 170a in dem Haltebauteil 170 ausgebildet sind, in dieser Ausführungsform beschrieben wurde, die Anzahl von stehenden Wandabschnitten 170a nicht darauf begrenzt ist und beliebig eingestellt werden kann.

Wie in 32(B) dargestellt ist, sind die stehenden Wandabschnitte 170a ausgebildet, um sich nach hinten hin (auf der Seite des Moduls 200) derart zu erstrecken, dass ein vorbestimmter Druck auf die Innenumfangsflächenseite des ringförmigen Abschnitts 141 von der Innenseite des ringförmigen Abschnitts 141b aus aufgebracht wird. Deshalb ist es möglich, eine Deformation des ringförmigen Abschnitts 141b des Sperrbauteils 141 mit den stehenden Wandabschnitten 170a zu unterdrücken und das Sperrbauteil 141 daran zu hindern, von dem Rückflächenpanel 110 selbst in einem Fall abzufallen, in dem eine übermäßige Kraft auf das Modul 200 aufgebracht wird.

Es sei vermerkt, dass die Konfiguration der vorliegenden Erfindung nicht auf die dargestellten Beispiele begrenzt ist und Materialien, Formen, Abmessungen, Formen, Anzahlen, Anordnungspositionen und dergleichen geeignet geändert werden können, ohne von dem Geist der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Bezugszeichenliste

100
Vorrichtungshauptkörper (Abbildungsvorrichtung)
11
Sperrbauteil
14
Wärmeübertragungsbauteil
16
Batterie
17
Wärmeübertragungspanel
20
Zusatzmodul

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014508998 [0004]
  • JP 2019218149 [0004]