Title:
Techniken zum Anfügen von durch ein mobiles Computergerät aufgenommenen Medien an ein elektronisches Dokument
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine computerimplementierte Technik kann ein Einrichten, zwischen einem Computergerät und einem mobilen Computergerät, einer drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung beinhalten. In Reaktion auf ein Einrichten der Kommunikationsverbindung kann das Computergerät einem Benutzer eine auswählbare Option zum Anfügen eines Medienelements an ein elektronisches Dokument bereitstellen, auf das durch das Computergerät zugegriffen wird. In Reaktion auf eine Benutzerauswahl der auswählbaren Option kann das Computergerät, an das mobile Computergerät über die Kommunikationsverbindung, einen Befehl übertragen, wobei ein Empfangen des Befehls das mobile Computergerät veranlasst, einen Medienaufnahmemodus zu initiieren. Das Computergerät kann dann, vom mobilen Computergerät über die Kommunikationsverbindung, das aufgenommene Medienelement empfangen, und das Computergerät kann, in Reaktion auf ein Empfangen des aufgenommenen Medienelements, das aufgenommene Medienelement an das elektronische Dokument anfügen. embedded image




Inventors:
Goossens, Erik Hubert Dolly, Calif. (Mountain View, US)
Application Number:
DE112016004733T
Publication Date:
07/05/2018
Filing Date:
10/12/2016
Assignee:
Google LLC (Calif., Mountain View, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Maikowski & Ninnemann Patentanwälte Partnerschaft mbB, 10707, Berlin, DE
Claims:
Folgendes wird beansprucht:

Computerimplementiertes Verfahren, umfassend:
Einrichten, zwischen einem Computergerät und einem mobilen Computergerät, einer drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung;
in Reaktion auf ein Einrichten der drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, Bereitstellen, durch das Computergerät, einer auswählbaren Option für einen Benutzer zum Anfügen eines Medienelements an ein elektronisches Dokument, auf das durch das Computergerät zugegriffen wird;
in Reaktion auf eine Benutzerauswahl der auswählbaren Option, Übertragen, vom Computergerät an das mobile Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, eines Befehls, wobei der Befehl konfiguriert ist, das mobile Computergerät zu veranlassen, einen Medienaufnahmemodus zu initiieren, während dessen das Medienelement durch eine Kamera des mobilen Computergeräts aufgenommen wird;
Empfangen, am Computergerät vom mobilen Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, des aufgenommenen Medienelements; und
in Reaktion auf ein Empfangen des aufgenommenen Medienelements, Anfügen, durch das Computergerät, des aufgenommenen Medienelements an das elektronische Dokument.

Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1, während des Medienaufnahmemodus ferner umfassend:
Empfangen, am Computergerät vom mobilen Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, eines Medienfeeds einer aktuellen Ansicht der Kamera des mobilen Computergeräts; und
Anzeigen, durch das Computergerät, eines Vorschaufensters, das den Medienfeed beinhaltet.

Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Medienelement während des Medienaufnahmemodus in Reaktion auf eine Eingabe von einem Benutzer aufgenommen wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Medienelement basierend darauf, was im Vorschaufenster erkannt wird, automatisch aufgenommen wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend:
Bestimmen, durch das Computergerät, ob das Computergerät und das mobile Computergerät mit einem selben Benutzerkonto assoziiert sind; und
Bereitstellen der auswählbaren Option in Reaktion auf ein Bestimmen, dass das Computergerät und das mobile Computergerät beide in dasselbe Konto eingeloggt sind.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Medienaufnahmemodus in Reaktion auf eine Auswahl durch den Benutzer am mobilen Computergerät beendet wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend ein Bereitstellen der auswählbaren Option in einem Menü in Reaktion auf einen Klick durch einen Benutzer einer Maus oder eines Trackballs/Trackpads des Computergeräts.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das elektronische Dokument ein webbasiertes elektronisches Dokument ist, das durch einen Remote-Server gehostet wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung über Bluetooth oder WiFi Direct läuft.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das aufgenommene Medienelement ein Foto, eine Audiodatei, eine Videodatei oder eine Audio/Video-Datei ist.

Computerimplementiertes Verfahren, umfassend:
Einrichten, zwischen einem mobilen Computergerät und einem Computergerät, einer drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung;
Empfangen, am mobilen Computergerät und vom Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, eines Befehls, einen Medienaufnahmemodus zum Aufnehmen eines Medienelements zu initiieren, das mit einem elektronischen Dokument assoziiert werden soll, auf das aktuell durch das Computergerät zugegriffen wird;
in Reaktion auf ein Empfangen des Befehls, Initiieren, durch das mobile Computergerät, des Medienaufnahmemodus und Aufnehmen, durch eine Kamera des mobilen Computergeräts, des Medienelements; und
in Reaktion auf ein Beenden des Medienaufnahmemodus, Übertragen, vom mobilen Computergerät an das Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, des aufgenommenen Medienelements,
wobei ein Empfangen des aufgenommenen Medienelements das Computergerät veranlasst, das aufgenommene Medienelement an das elektronische Dokument anzufügen.

Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 11, ferner umfassend ein Übertragen, während des Medienaufnahmemodus, vom mobilen Computergerät an das Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, eines Medienfeeds einer aktuellen Ansicht der Kamera des mobilen Computergeräts, wobei ein Empfangen des Medienfeeds das Computergerät veranlasst, ein Vorschaufenster anzuzeigen, das den Medienfeed beinhaltet.

Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Medienelement während des Medienaufnahmemodus in Reaktion auf eine Eingabe von einem Benutzer aufgenommen wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Medienelement basierend darauf, was im Vorschaufenster erkannt wird, automatisch aufgenommen wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, ferner umfassend:
Bestimmen, durch das mobile Computergerät, ob das mobile Computergerät und das Computergerät mit einem selben Benutzerkonto assoziiert sind; und
Kommunizieren mit dem Computergerät in Reaktion auf ein Bestimmen, dass das mobile Computergerät und das mobile Computergerät beide in dasselbe Benutzerkonto eingeloggt sind, wobei das Kommunizieren das Computergerät veranlasst, einem Benutzer eine auswählbare Option anzuzeigen und, bei Auswahl der auswählbaren Option durch den Benutzer, den Befehl an das mobile Computergerät zu übertragen.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, ferner umfassend:
Empfangen einer Beendigungseingabe von einem Benutzer des mobilen Computergeräts während des Medienaufnahmemodus; und
in Reaktion auf ein Empfangen der Beendigungseingabe, durch das mobile Computergerät, Beenden des Medienaufnahmemodus.

Computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Beendigungseingabe eine Berührungseingabe ist, die über einen Touchscreen des mobilen Computergeräts bereitgestellt wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, wobei das elektronische Dokument ein webbasiertes elektronisches Dokument ist, das durch einen Remote-Server gehostet wird.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 18, wobei die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung über Bluetooth oder WiFi Direct läuft.

Computerimplementiertes Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 19, wobei das aufgenommene Medienelement ein Foto, eine Audiodatei, eine Videodatei oder eine Audio/Video-Datei ist.

Computerlesbares Medium, das ein Computerprogramm trägt, das computerlesbare Anweisungen trägt, die so angeordnet sind, dass sie einen Computer veranlassen, ein Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche durchzuführen.

Computervorrichtung, umfassend:
einen Speicher, in dem prozessorlesbare Anweisungen gespeichert sind; und
einen Prozessor, der so angeordnet ist, dass er Anweisungen liest und ausführt, die im Speicher gespeichert sind;
wobei die prozessorlesbaren Anweisungen Anweisungen umfassen, die angeordnet sind, den Computer so zu steuern, dass er ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20 durchführt.

Description:
VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der US-Patentanmeldung Nr. 14/885,513, eingereicht am 16. Oktober 2015. Auf die Offenbarung der vorherigen Anmeldung wird hiermit im vollen Umfang Bezug genommen.

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Anmeldung bezieht sich im Allgemeinen auf mobile Computergeräte und, insbesondere, auf Techniken zum Anfügen vom durch ein mobiles Computergerät aufgenommenen Medien an ein elektronisches Dokument.

HINTERGRUND

Die hierin bereitgestellte Hintergrundbeschreibung soll den Kontext der Offenbarung allgemein darstellen. Die Arbeit der vorliegend genannten Erfinder, in dem Umfang, wie sie in diesem Hintergrundabschnitt beschrieben ist, sowie Aspekte der Beschreibung, die zum Zeitpunkt der Anmeldung sonst möglicherweise nicht als Stand der Technik qualifiziert sind, werden weder ausdrücklich noch stillschweigend als Stand der Technik gegenüber der vorliegenden Offenbarung anerkannt.

Benutzer können Medienelemente (z. B. Fotos oder Videos) an mehrere elektronische Dokumente, wie etwa E-Mails und Slide-Präsentationen, anfügen. Benutzer erstellen und bearbeiten diese elektronischen Dokumente normalerweise an einem Desktop- oder Laptop-Computergerät, da diese Arten von Geräten über physische Tastaturen und andere Eingabegeräte (z. B. Mäuse oder Trackballs/Trackpads) verfügen, die es dem Benutzer erleichtern, Eingaben schnell und effizient vorzunehmen. Diese Arten von Geräte sind jedoch normalerweise schwer zu verwenden, um das Medienelement aufzunehmen, da sie sperrig sind und ihre Komponenten normalerweise verkabelt sind. Somit verwenden Benutzer normalerweise ihre mobilen Computergeräte, wie z. B. Mobiltelefone oder Tablet-Computer, um das Medienelement aufzunehmen. Das Übertragen des aufgenommenen Medienelements an das andere Computergerät, das auf das elektronische Dokument zugreift, ist jedoch zeitaufwändig.

KURZDARSTELLUNG

Eine computerimplementierte Technik kann ein Einrichten einer drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung zwischen einem Computergerät und einem mobilen Computergerät; ein Bereitstellen, durch das Computergerät, in Reaktion auf ein Einrichten der drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, einer für einen Benutzer auswählbaren Option, ein Medienelement an ein elektronisches Dokument anzufügen, auf das das Computergerät zugreift; ein Übertragen, in Reaktion auf eine Benutzerauswahl der auswählbaren Option, eines Befehls vom Computergerät an das mobile Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, wobei der Befehl konfiguriert ist, das mobile Computergerät zu veranlassen, einen Medienaufnahmemodus zu initiieren, während dessen das Medienelement durch eine Kamera des mobilen Computergeräts aufgenommen wird; ein Empfangen, am Computergerät vom mobilen Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, des aufgenommenen Medienelements; und ein Anfügen, in Reaktion auf ein Empfangen des aufgenommenen Medienelements, durch das Computergerät, des aufgenommenen Medienelements an das elektronische Dokument beinhalten.

In einigen Ausführungsformen kann die Technik des Weiteren während des Medienaufnahmemodus Folgendes umfassen: Empfangen, am Computergerät vom mobilen Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, eines Medienfeeds einer aktuellen Ansicht der Kamera des mobilen Computergeräts; und Anzeigen, durch das Computergerät, eines Vorschaufensters, das den Medienfeed beinhaltet. In einigen Ausführungsformen wird das Medienelement während des Medienaufnahmemodus in Reaktion auf eine Eingabe von einem Benutzer aufgenommen. In anderen Ausführungsformen wird das Medienelement basierend darauf, was im Vorschaufenster erkannt wird, automatisch aufgenommen.

In einigen Ausführungsformen kann die Technik des Weiteren ein Bestimmen, durch das Computergerät, umfassen, ob das Computergerät und das mobile Computergerät mit einem selben Benutzerkonto assoziiert sind. In einigen Ausführungsformen kann die Technik des Weiteren ein Bereitstellen der auswählbaren Option in Reaktion auf ein Bestimmen, dass sowohl das Computergerät als auch das mobile Computergerät in dasselbe Benutzerkonto eingeloggt sind, umfassen.

In einigen Ausführungsformen wird der Medienaufnahmemodus in Reaktion auf eine Auswahl durch den Benutzer am mobilen Computergerät beendet. In einigen Ausführungsformen kann die Technik des Weiteren ein Bereitstellen der auswählbaren Option in einem Menü in Reaktion auf einen Klick durch einen Benutzer einer Maus oder eines Trackballs/Trackpads des Computergeräts umfassen. In einigen Ausführungsformen ist das elektronische Dokument ein durch einen Remote-Server gehostetes webbasiertes elektronisches Dokument. In einigen Ausführungsformen läuft die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung über Bluetooth oder WiFi Direct. In einigen Ausführungsformen ist das aufgenommene Medienelement ein Foto oder ein Video.

Es wird außerdem eine weitere computerimplementierte Technik präsentiert. Die Technik kann ein Einrichten, zwischen einem mobilen Computergerät und einem Computergerät, einer drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung; ein Empfangen, am mobilen Computergerät und vom Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, eines Befehls, einen Medienaufnahmemodus zum Aufnehmen eines Medienelements zu initiieren; ein Initiieren, in Reaktion auf ein Empfangen des Befehls, durch das mobile Computergerät, des Medienaufnahmemodus und ein Aufnehmen, durch eine Kamera des mobilen Computergeräts, des Medienelements; und ein Übertragen, in Reaktion auf ein Beenden des Medienaufnahmemodus, vom mobilen Computergerät an das Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, des aufgenommenen Medienelements beinhalten, wobei ein Empfangen des aufgenommenen Medienelements das Computergerät veranlasst, das aufgenommene Medienelement an ein elektronisches Dokument anzufügen, auf das durch das Computergerät zugegriffen wurde, als der Befehl übertragen wurde.

In einigen Ausführungsformen kann die Technik ein Übertragen, während des Medienaufnahmemodus, vom mobilen Computergerät an das Computergerät über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung, eines Medienfeeds einer aktuellen Ansicht der Kamera des mobilen Computergeräts beinhalten, wobei ein Empfangen des Medienfeeds das Computergerät veranlasst, ein Vorschaufenster anzuzeigen, das den Medienfeed beinhaltet. In einigen Ausführungsformen wird das Medienelement während des Medienaufnahmemodus in Reaktion auf eine Eingabe von einem Benutzer aufgenommen. In anderen Ausführungsformen wird das Medienelement basierend darauf, was im Vorschaufenster erkannt wird, automatisch aufgenommen.

In einigen Ausführungsformen kann die Technik des Weiteren ein Bestimmen, durch das mobile Computergerät, umfassen, ob das mobile Computergerät und das Computergerät mit einem selben Benutzerkonto assoziiert sind. In einigen Ausführungsformen kann die Technik des Weiteren ein Kommunizieren mit dem Computergerät, in Reaktion auf ein Bestimmen, dass sowohl das mobile Computergerät als auch das mobile Computergerät in dasselbe Benutzerkonto eingeloggt sind, umfassen, wobei das Kommunizieren das Computergerät veranlasst, einem Benutzer eine auswählbare Option anzuzeigen und nach der Auswahl der auswählbaren Option durch den Benutzer den Befehl an das mobile Computergerät zu übertragen.

In einigen Ausführungsformen kann die Technik des Weiteren umfassen: Empfangen einer Beendigungseingabe von einem Benutzer des mobilen Eingabegeräts während des Medienaufnahmemodus; und Beenden, durch das mobile Computergerät, des Medienaufnahmemodus in Reaktion auf ein Empfangen der Beendigungseingabe. In einigen Ausführungsformen ist die Beendigungseingabe eine Berührungseingabe, die über einen Touchscreen des mobilen Computergeräts vorgenommen wird.

In einigen Ausführungsformen ist das elektronische Dokument ein durch einen Remote-Server gehostetes webbasiertes elektronisches Dokument. In einigen Ausführungsformen läuft die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung über Bluetooth oder WiFi Direct. In einigen Ausführungsformen ist das aufgenommene Medienelement ein Foto, eine Audiodatei, eine Videodatei oder eine Audio/Video-Datei.

Weitere Anwendungsbereiche der vorliegenden Offenbarung werden aus der nachfolgend bereitgestellten ausführlichen Beschreibung deutlich. Es versteht sich, dass die ausführliche Beschreibung und die spezifischen Beispiele nur zum Zweck der Veranschaulichung dienen und nicht den Umfang der Offenbarung einschränken sollen.

Es versteht sich, dass Aspekte und Ausführungsformen in jeder geeigneten Form implementiert werden können. Beispielsweise können Aspekte und Ausführungsformen durch geeignete Computerprogramme implementiert werden, die von geeigneten Trägermedien getragen sein können, welche physische Trägermedien (z. B. Festplatten) oder nicht physische Trägermedien (z. B. Kommunikationssignale) sein können. Aspekte können außerdem unter Verwendung geeigneter Vorrichtungen implementiert werden, welche die Form von programmierbaren Computern annehmen können, auf denen Computerprogramme ausgeführt werden, die zum Implementieren der Erfindung angeordnet sind. Aspekte können derart kombiniert werden, dass Merkmale, die im Kontext eines Aspekts beschrieben werden, in einem anderen Aspekt implementiert sein können.

Figurenliste

Die vorliegende Offenbarung wird anhand der ausführlichen Beschreibung und der dazugehörigen Zeichnungen besser verstanden, wobei:

  • 1 ein Diagramm eines exemplarischen Computersystems gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung zeigt;
  • 2 ein Ablaufdiagramm einer ersten exemplarischen Technik zum Anfügen von durch ein mobiles Computergerät aufgenommenen Medien an ein elektronisches Dokument auf einem anderen Computergerät gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung zeigt; und
  • 3 ein Ablaufdiagramm einer zweiten exemplarischen Technik zum Anfügen von durch ein mobiles Computergerät aufgenommenen Medien an ein elektronisches Dokument gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung zeigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Nachdem ein Benutzer Medien (ein „Medienelement“) auf seinem mobilen Computergerät aufnimmt, findet der Benutzer normalerweise einen Weg zum Übertragen des aufgenommenen Medienelements an ein anderes Computergerät, das auf ein elektronisches Dokument zugreift, an das er das aufgenommene Medienelement anfügen möchte. Zum Beispiel kann der Benutzer das aufgenommene Medienelement per E-Mail an sich selbst schicken und es dann über eine E-Mail-Anwendung auf dem anderen Computergerät abrufen. Dieser Prozess ist für den Benutzer sehr umständlich. Andere Techniken umfassen ein Zugreifen auf das mobile Computergerät, wie z. B. auf ein Wechsellaufwerk durch das andere Computergerät, diese Techniken erfordern jedoch noch weitere Schritte vom Benutzer (z. B. Zugreifen auf das Wechsellaufwerk, Finden des aufgenommenen Medienelements, Ziehen und Ablegen in das elektronische Dokument). Zudem erlauben diese Techniken dem Benutzer nicht, das Medienelement schnell in Echtzeit aufzunehmen. Dementsprechend werden Techniken zum Anfügen von durch ein mobiles Computergerät aufgenommenen Medien an ein elektronisches Dokument präsentiert.

Diese Techniken können ein schnelles und nahtloses Anfügen aufgenommener Medienelemente an das elektronische Dokument bereitstellen. Der Begriff „anfügen“, wie er hierin verwendet wird, kann sich auf jedwedes geeignete Verfahren zum Assoziieren des aufgenommenen Medienelements mit dem elektronischen Dokument beziehen, wie z. B. Anfügen des aufgenommenen Medienelements als externe oder getrennte Datei (z. B. einen E-Mail-Anhang), Einfügen/Einbetten des aufgenommenen Medienelements in das elektronische Dokument (z. B. ein in eine Slide-Präsentation eingefügtes Foto/Video), Speichern des aufgenommenen Medienelements in Verbindung mit dem elektronischen Dokument und Ähnliches. Obwohl diese im Allgemeinen im Hinblick auf ein weiteres Computergerät (z. B. ein Laptop-Computer oder ein Desktop-Computer) beschrieben werden, sollte klar sein, dass diese Techniken auch vollständig auf dem mobilen Computergerät implementiert werden können. Zum Beispiel kann während des Zugriffs auf ein elektronisches Dokument durch das mobile Computergerät eine auswählbare Option das mobile Computergerät veranlassen, den Medienaufnahmemodus (z. B. eine getrennte Anwendung) zum Aufnehmen des Medienelements zu initiieren, das dann automatisch an das elektronische Dokument angefügt werden kann. Die Techniken befassen sich somit mit Problemen, die mit einer Übertragung von Medienelementen assoziiert sind, und stellen eine verbesserte Schnittstelle bereit, die eine verbesserte menschliche Interaktion mit einem oder mehreren Geräten zum Ausführen einer technischen Aufgabe ermöglicht.

In Situationen, in denen die hier erläuterten Systeme oder Agenten ggf. persönliche Informationen über Benutzer sammeln oder persönliche Informationen nutzen, kann den Benutzern eine Möglichkeit eingeräumt werden (z. B. über Autorisierung oder Zustimmung), zu steuern, ob Programme oder Merkmale Benutzerinformationen (z. B. Informationen über das soziale Netzwerk eines Benutzers, soziale Aktionen oder Aktivitäten, Beruf, Präferenzen eines Benutzers oder den aktuellen Standort eines Benutzers) sammeln, oder um zu steuern, ob und/oder wie man Inhalte von einem Server oder anderen Gerät empfängt, die für den Benutzer ggf. relevanter sind. Zusätzlich können gewisse Daten auf eine oder mehrere Weisen behandelt werden, bevor sie gespeichert oder verwendet werden, sodass Informationen entfernt werden. Eine Benutzeridentität kann beispielsweise so behandelt werden, dass keine personenbezogenen Informationen für den Benutzer bestimmt werden können, oder ein geografischer Standort des Benutzers verallgemeinert werden kann, wo Standortinformationen (wie beispielsweise Stadt, Postleitzahl oder Bundesland) abgerufen werden, sodass ein bestimmter Standort eines Benutzers nicht festgestellt werden kann. Somit kann der Benutzer Kontrolle darüber haben, wie Informationen über den Benutzer, z. B. durch den Server oder das andere Gerät, gesammelt und verwendet werden.

Wie unter Bezugnahme auf 1 ersichtlich, wird ein Diagramm eines exemplarischen Computersystems 100 veranschaulicht. Das Computersystem 100 kann ein exemplarisches Computergerät 104 und ein exemplarisches mobiles Computergerät 108 gemäß einigen Implementierungen der vorliegenden Offenbarung beinhalten. Das Computergerät 104 kann im Vergleich zum mobilen Computergerät 108 (z. B einem Touchscreen) leistungsstärkere/leichter zugängliche Eingabegeräte besitzen (z. B. eine physische Tastatur und eine Maus oder einen Trackball/ein Trackpad). Das mobile Computergerät 108 kann zudem eine Kamera beinhalten, die konfiguriert ist, ein Medienelement (z. B. ein Foto oder Video) aufzunehmen. Nicht einschränkende Beispiele des Computergeräts 104 beinhalten einen Desktop-Computer und einen Laptop-Computer und Beispiele des mobilen Computergeräts 108 beinhalten ein Mobiltelefon und einen Tablet-Computer. Es sollte klar sein, dass das Computergerät 104 auch ein Mobiltelefon oder ein Tablet-Computer (z. B. ein älteres Gerät oder ein Gerät ohne Kamera) sein könnte. Ein Benutzer 120 kann das Computergerät 104 und das mobile Computergerät 108 bedienen (z. B. durch Vornehmen einer Eingabe, um das Medienelement aufzunehmen).

Das Computergerät 104 und das mobile Computergerät 108 können jeweils ein Kommunikationsgerät (z. B. einen Sendeempfänger) beinhalten, das (der) es ihnen ermöglicht, über ein Netzwerk 112 zu kommunizieren. Das Netzwerk 112 kann ein drahtloses Kurzstrecken-Kommunikationsnetzwerk sein. Beispiele für das drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsmedium beinhalten Bluetooth und WiFi Direct, obwohl auch andere geeignete drahtlose Kommunikationsmedien verwendet werden könnten (WLAN, Nahbereichskommunikation (NFC) usw.). Wenn sich das mobile Computergerät 108 in der Nähe des Computergeräts 104 befindet, kann eine drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung zwischen den Geräten 104, 108 eingerichtet werden. Die Geräte 104, 108 können zudem jeweils einen oder mehrere Prozessoren und einen Speicher (Flash, Festplatte usw.) beinhalten. Der Begriff „Prozessor“, wie er hierin verwendet wird, kann sich sowohl auf einen einzigen Prozessor als auch auf eine Vielzahl von Prozessoren beziehen, die in einer parallelen oder verteilten Architektur betrieben werden.

Eines der Geräte 104, 108 oder beide können auch über das Netzwerk 112 mit einem Remote-Server 116 kommunizieren. In diesen Implementierungen kann jedes Netzwerk 112 ein lokales Netzwerk (LAN), ein Großraumnetzwerk (WAN), z. B. das Internet, oder eine Kombination derselben beinhalten. In einigen Implementierungen kann die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung eingerichtet werden, wenn die Geräte 104, 108 sich in der Nähe voneinander befinden und beide mit einem gemeinsamen Konto, wie etwa einem E-Mail-Konto, verbunden (z. B. eingeloggt) sind. Diese Verbindung kann unter Verwendung des Servers 116 bestimmt oder verifiziert werden. Wie vorstehend erläutert, kann das elektronische Dokument ein webbasiertes Dokument sein, womit der Server 116 das elektronische Dokument hosten (d. h. bereitstellen und speichern/verwalten) kann. In einigen Implementierungen kann der Server 116 Informationen an das Computergerät 104 übertragen, die das Computergerät 104 veranlassen, eine auswählbare Option für die Techniken der vorliegenden Offenbarung bereitzustellen, die nachfolgend ausführlicher erläutert wird.

Wie unter Bezugnahme auf 2 ersichtlich, wird ein Ablaufdiagramm einer ersten exemplarischen Technik 200 zum Anfügen von durch ein mobiles Computergerät aufgenommenen Medien an ein elektronisches Dokument auf einem anderen Computergerät veranschaulicht. Bei 204 kann das Computergerät 104 bestimmen, ob eine Verbindungsbedingung zum Einrichten einer drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung mit dem mobilen Computergerät 108 existiert. Die Verbindungsbedingung kann beinhalten, dass das mobile Computergerät 108 sich in der Nähe des Computergeräts 104 befindet. In einigen Implementierungen kann die Verbindungsbedingung des Weiteren beinhalten, dass die Geräte 104, 108 mit einem selben Benutzerkonto assoziiert (z. B. darin eingeloggt) sind. Wenn die Verbindungsbedingung zutrifft, kann die Technik 200 zu 208 fortschreiten. Andernfalls kann die Technik 200 enden oder zu 204 zurückkehren. Bei 208 können die Geräte 104, 108 die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung untereinander einrichten. Bei 212 kann das Computergerät 104 dem Benutzer 120 eine auswählbare Option bereitstellen, ein Medienelement an ein elektronisches Dokument anzufügen, auf das durch das Computergerät 104 zugegriffen wird (z. B. wird es erstellt oder bearbeitet).

In einer Implementierung ist das elektronische Dokument ein webbasiertes elektronisches Dokument, das in einem Web-Browser auf dem Computergerät 104 angezeigt wird. Beispiele des webbasierten elektronischen Dokuments beinhalten eine webbasierte E-Mail und einen webbasierten Text oder ein Slide-Präsentations-Dokument. Zum Beispiel kann das webbasierte elektronische Dokument auf dem Server 116 gespeichert/unterhalten werden. In einigen Implementierungen kann die auswählbare Option in einem angezeigten Menü, wie z. B. nach einem Rechtsklick einer Maus, enthalten sein. Lediglich als Beispiel könnte die auswählbare Option als „Foto/Video von Mobilgerät einfügen“ gekennzeichnet sein und könnte sich unter dem Einfügen-Menü befinden. In bestimmten Fällen kann die auswählbare Option vom Benutzer 120 verlangen, anzugeben, um welche Art von Medienelement (z. B. Foto, Audio, Video, Audio/Video) es sich handelt, und kann dann den Befehl an das mobile Computergerät 108 dementsprechend konfigurieren. Bei 216 kann das Computergerät 104 bestimmen, ob die auswählbare Option durch den Benutzer 120 ausgewählt wurde. Zum Beispiel kann der Benutzer 120 mit einer Maus oder einem Trackball/Trackpad des Computergeräts 104 klicken, um die auswählbare Option auszuwählen. Wenn die auswählbare Option ausgewählt wurde, kann die Technik 200 zu 220 fortfahren. Andernfalls kann die Technik 200 enden oder zu 216 zurückkehren. Der Befehl kann abhängig von der auswählbaren Option (z. B. Foto ggü. Video) variieren, sodass der Befehl das mobile Computergerät 108 anweist, wie es reagieren soll (z. B. eine andere Anwendung oder einen anderen Modus initiieren).

Bei 220 kann das Computergerät 104 einen Befehl an das mobile Computergerät 108 übertragen. Ein Empfangen des Befehls kann das mobile Computergerät 108 veranlassen, einen Bildaufnahmemodus zum Aufnehmen eines Medienelements zu initiieren. Der Bildaufnahmemodus könnte ein nativer Foto-/Video-Aufnahmemodus des mobilen Geräts 108 oder eine getrennte Medienaufnahmeanwendung sein, die durch das mobile Computergerät 108 in Reaktion auf ein Empfangen des Befehls gestartet wird. Während des Medienaufnahmemodus kann der Benutzer 120 das mobile Computergerät 108 manipulieren, um ein Foto oder ein Video aufzunehmen. Dies kann ein Bereitstellen einer Anfangseingabe (z. B. eine Aufnahme- oder Aufzeichnungstaste) beinhalten. Obwohl hierin spezifisch Foto- und Videomedienelemente erläutert werden, sollte klar sein, dass eine Nur-Audioaufnahme durchgeführt werden könnte. Nach Beenden des Medienaufnahmemodus kann das aufgenommene Medienelement vom mobilen Computergerät 108 über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung zurück an das Computergerät 104 übertragen werden.

In einigen Implementierungen kann das mobile Computergerät 108 während des Medienaufnahmemodus einen Medienfeed einer aktuellen Ansicht seiner Kamera über die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung an das Computergerät 104 übertragen. Dieser „Live-“ oder „Echtzeit-“ Medienfeed kann das Computergerät 104 veranlassen, ein Vorschaufenster zu öffnen und den Medienfeed darin anzuzeigen. Der Benutzer 120 kann dann sehen, wie das/die Bild(er), die durch das mobile Computergerät 108 aufgenommen werden würden im Zusammenhang mit dem elektronischen Dokument auf dem Computergerät 104 aussehen würden. In einigen Implementierungen könnte das Vorschaufenster ein Dialogfenster sein, das zumindest einen Teil des elektronischen Dokuments überlagert. Es könnten auch andere Konfigurationen verwendet werden, wie z. B. ein auf das elektronische Gerät abgestimmtes Einfügen des Medienfeeds, wo der Benutzer 120 ursprünglich geklickt hat, um das aufgenommene Medienelement einfügen zu lassen. In einigen Implementierungen kann das Medienelement basierend darauf, was erkannt wird, z. B. im Medienfeed/Vorschaufenster, automatisch aufgenommen werden. Nur als Beispiel könnte das Medienelement basierend auf einem identifizierten Kontext des Dokuments (Gespräch über ein Haus) aufgenommen werden, wenn ein Haus im Medienfeed/Vorschaufenster erkannt wird.

Bei 224 kann das Computergerät 104 bestimmen, ob das aufgenommene Medienelement empfangen wurde. Wenn das aufgenommene Medienelement empfangen wurde, kann die Technik 200 zu 228 fortfahren. Andernfalls kann die Technik 200 enden oder zu 220 zurückkehren. Bei 228 kann das Computergerät 104 das aufgenommene Medienelement an das elektronische Dokument anfügen. Wenn das elektronische Dokument zum Beispiel eine E-Mail ist, könnte das aufgenommene Medienelement an die E-Mail angefügt werden. Wenn das elektronische Dokument zum Beispiel eine Slide-Präsentation ist, könnten die aufgenommenen Medien in eine aktuelle Slide eingefügt werden. Die Stelle zum Einfügen des aufgenommenen Medienelements innerhalb des elektronischen Dokuments kann einer Stelle entsprechen, wo die ursprüngliche Auswahl des auswählbaren Befehls (z. B. durch einen anfänglichen Rechtsklick) durchgeführt wurde. Die Technik 200 kann dann enden oder für einen oder mehrere zusätzliche Zyklen zu 204 zurückkehren.

Wie unter Bezugnahme auf 3 ersichtlich, wird ein Ablaufdiagramm einer zweiten exemplarischen Technik 300 zum Anfügen von durch ein mobiles Computergerät aufgenommenen Medien an ein elektronisches Dokument auf einem anderen Computergerät veranschaulicht. Diese Technik 300 kann die Technik 200 von 2 darstellen, jedoch aus der Sicht des mobilen Computergeräts 108. Bei 304 kann das mobile Computergerät 108 bestimmen, ob die Verbindungsbedingung zum Einrichten einer drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung mit dem Computergerät 104 zutrifft. Wenn die Verbindungsbedingung zutrifft, kann die Technik 300 zu 308 übergehen. Andernfalls kann die Technik 300 enden oder zu 304 zurückkehren. Bei 308 können die Geräte 108, 104 die drahtlose Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung untereinander einrichten. Bei 312 kann das mobile Computergerät 108 bestimmen, ob der Befehl empfangen wurde. Wie vorstehend erläutert, kann der Befehl durch das Computergerät 104 in Reaktion auf eine Auswahl der auswählbaren Option durch den Benutzer 120 übertragen werden. Wenn der Befehl empfangen wurde, kann die Technik 300 zu 316 übergehen. Andernfalls kann die Technik 300 enden oder zu 312 zurückkehren.

Bei 316 kann das mobile Computergerät 108 den Medienaufnahmemodus initiieren. Wie vorstehend erläutert, kann das mobile Computergerät 108 während des Medienaufnahmemodus den Medienfeed zur Anzeige an das Computergerät 104 übertragen.

Bei 320 kann das mobile Computergerät 108 bestimmen, ob eine Beendigungseingabe empfangen wurde. Die Beendigungseingabe kann zum Beispiel ein oder mehrere Klicks über einen Touchscreen des mobilen Computergeräts 108 sein. Wenn die Beendigungseingabe empfangen wurde, kann das mobile Computergerät 108 das Medienelement aufnehmen und die Technik 300 kann zu 324 übergehen. Andernfalls kann die Technik 300 zu 320 zurückkehren. Bei 324 kann das mobile Computergerät 108 das aufgenommene Medienelement an das Computergerät 104 übertragen. Ein Empfangen des aufgenommenen Medienelements am Computergerät 104 kann das Computergerät 104 veranlassen, das aufgenommene Medienelement an das elektronische Dokument anzufügen. Die Technik 300 kann dann enden oder für einen oder mehrere zusätzliche Zyklen zu 304 zurückkehren.

In einer weiteren Implementierung kann die Auswahl des auswählbaren Befehls das Computergerät 104 veranlassen, eine elektronische Nachricht, wie z. B. eine E-Mail oder Textnachricht, an das mobile Computergerät 108 zu senden. Der Zweck dieser elektronischen Nachricht ist es, dem Benutzer 120 einen einfachen Weg zum Übertragen des aufgenommenen Medienelements an das Computergerät 104, d. h. durch Antworten auf die elektronische Nachricht, bereitzustellen. Zum Beispiel könnte das Computergerät 104 eine elektronische Nachricht an das mobile Computergerät 108 übertragen, die angibt: „Bitte antworten Sie mit Ihrem Medienelement“. In einigen Implementierungen könnte der Befehl noch an das mobile Computergerät 108 übertragen werden, was das mobile Computergerät 108 veranlassen würde, den Medienaufnahmeprozess, wie vorstehend erläutert, über den Medienaufnahmemodus durchzuführen. Nach dem Beendigen des Medienaufnahmemodus könnte der Benutzer 120, statt eines automatischen Übertragens des aufgenommenen Medienelements zurück an das Computergerät 104, mit dem aufgenommenen Medienelement auf die elektronische Nachricht reagieren. Dieses alternative Merkmal könnte auch die Notwendigkeit der drahtlosen Kurzstrecken-Kommunikationsverbindung entfernen. Das heißt, dass jedwedes Netzwerk (WLAN, Mobilfunk usw.) verwendet werden könnte.

Exemplarische Ausführungsformen werden bereitgestellt, sodass diese Offenbarung umfassend ist und Fachleuten auf dem Gebiet den Umfang vollständig vermittelt. Es sind zahlreiche spezifische Details dargelegt, wie etwa Beispiele für spezifische Komponenten, Geräte und Verfahren, um ein tiefgreifendes Verständnis für Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung zu vermitteln. Fachleute werden erkennen, dass spezifische Details möglicherweise nicht erforderlich sind, dass exemplarische Ausführungsformen in vielen verschiedenen Formen ausgeführt sein können, und dass keine der Ausführungsformen dahingehend ausgelegt werden soll, dass sie den Umfang der Offenbarung einschränkt. In manchen exemplarischen Ausführungsformen sind wohlbekannte Verfahren, wohlbekannte Gerätestrukturen und wohlbekannte Technologien nicht ausführlich beschrieben.

Die hierin verwendete Terminologie dient lediglich der Beschreibung spezieller exemplarischer Ausführungsformen und ist in keiner Weise als Einschränkung zu verstehen. Die in diesem Dokument verwendeten Begriffe „ein“, „eine“ und „der/die/das“ beschreiben auch die Pluralformen, es sei denn, aus dem Kontext geht eindeutig das Gegenteil hervor. Der Begriff „und/oder“ beinhaltet jegliche und alle Kombinationen eines oder mehrerer assoziierten aufgelisteten Artikel. Die Begriffe „umfasst“, „umfassend“, „beinhalten“ und „mit/aufweisen“ sind umfassend und spezifizieren daher das Vorhandensein von angegebenen Merkmalen, Ganzzahlen, Schritten, Operationen, Elementen und/oder Komponenten, schließen jedoch nicht das Vorhandensein oder Hinzufügen von einer/einem oder mehreren anderen Merkmalen, Ganzzahlen, Schritten, Operationen, Elementen, Komponenten und/oder Gruppen davon aus. Die hierin beschriebenen Verfahrensschritte, Prozesse und Vorgänge sollen nicht dahingehend ausgelegt werden, dass es erforderlich ist, dass deren Ausführung in der spezifisch erläuterten oder veranschaulichten Reihenfolge erfolgt, es sei denn, dass eine solche Reihenfolge der Ausführung spezifisch angegeben wird. Es versteht sich ebenfalls, dass weitere oder alternative Schritte implementiert werden können.

Obwohl die Begriffe „erster/erste/erstes“, „zweiter/zweite/zweites“, „dritter/dritte/drittes“ usw. hierin zum Beschreiben unterschiedlicher Elemente, Komponenten, Regionen, Schichten und/oder Abschnitte verwendet werden können, sollen diese Elemente, Komponenten, Regionen, Schichten und/oder Abschnitte durch diese Begriffe nicht eingeschränkt werden. Diese Begriffe werden möglicherweise nur zur Unterscheidung eines Elements, einer Komponente, einer Region, einer Ebene oder eines Abschnitts von einer anderen Region, einer anderen Ebene oder eines anderen Abschnitts verwendet. Begriffe wie „erste/erster/erstes“, „zweite/zweiter/zweites“ und andere numerische Begriffe, die in diesem Dokument verwendet werden, implizieren keine Sequenz oder Reihenfolge, es sei denn, dies geht eindeutig aus dem Kontext hervor. Somit könnte ein erstes Element, eine erste Komponente, eine erste Region, eine erste Ebene oder ein erster Abschnitt, das/die/der nachfolgend beschrieben wird, als zweites Element, zweite Komponente, zweite Region, zweite Ebene oder zweiter Abschnitt bezeichnet werden, ohne dass von den Lehren der exemplarischen Ausführungsformen abgewichen wird.

Wie hierin verwendet, kann sich der Begriff „Modul“ auf Folgendes beziehen, Teil davon sein oder beinhalten: eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC); eine elektronische Schaltung; eine kombinatorische Logikschaltung; eine feldprogrammierbare Universalschaltung (FPGA); einen Prozessor oder ein verteiltes Netzwerk von Prozessoren (gemeinsam genutzt, fest zugeordnet oder gruppiert) und Datenspeicher in Netzwerk-Clustern oder Rechenzentren, die einen Code oder einen Prozess ausführen; andere geeignete Komponenten, die die beschriebene Funktionalität bereitstellen; oder eine Kombination von einigen oder allen der oben erwähnten Komponenten, wie zum Beispiel ein System-on-Chip. Der Begriff „Modul“ kann auch einen Speicher (gemeinsam genutzt, dediziert oder gruppiert) beinhalten, der Code speichert, der durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt wird.

Der Begriff „Code“, wie vorstehend verwendet, kann Software, Firmware, Byte-Code und/oder Mikrocode beinhalten und sich auf Programme, Routinen, Funktionen, Klassen und/oder Objekte beziehen. Der Begriff „gemeinsam genutzt“, wie vorstehend verwendet, bedeutet, dass ein Teil oder der gesamte Code von mehreren Modulen unter Verwendung eines einzelnen (gemeinsam genutzten) Prozessors ausgeführt werden kann. Darüber hinaus kann der Code aus mehreren Modulen ganz oder partiell in einem einzelnen (gemeinsam genutzten) Speicher gespeichert werden. Der Begriff „Gruppe“, wie vorstehend verwendet, bedeutet, dass ein Teil oder der gesamte Code von einem einzelnen Modul unter Verwendung einer Gruppe von Prozessoren ausgeführt werden kann. Darüber hinaus kann ein Teil oder der gesamte Code aus einem einzigen Modul unter Verwendung von einer Gruppe von Speichern gespeichert werden.

Die hier beschriebenen Techniken können durch ein oder mehrere Computerprogramme implementiert werden, die durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt werden. Die Computerprogramme beinhalten durch einen Prozessor ausführbare Anweisungen, die in einem nicht flüchtigen, physischen und computerlesbaren Medium gespeichert sind. Die Computerprogramme können zudem gespeicherte Daten beinhalten. Nicht einschränkende Beispiele für ein nicht flüchtiges, physisches und computerlesbares Medium sind nicht flüchtige Speicher, Magnetische Speicher und optische Speicher.

Einige Teile der obigen Beschreibung präsentieren die hierin beschriebenen Techniken in Form von Algorithmen und symbolischen Darstellungen von an Informationen ausgeführten Vorgängen. Diese algorithmischen Beschreibungen und Darstellungen sind von Datenverarbeitungsexperten verwendete Mittel, um das Wesentliche ihrer Arbeit anderen Fachleuten auf dem Gebiet zu vermitteln. Es versteht sich, dass diese Arbeitsvorgänge trotz ihrer funktionellen und logischen Beschreibung von Computerprogrammen implementiert werden. Weiterhin hat es sich zeitweise auch als angebracht erwiesen, sich auf diese Anordnungen von Arbeitsvorgängen als Module oder durch funktionelle Namen ohne Verlust von Allgemeinheit zu beziehen.

Sofern nicht ausdrücklich anders als zuvor beschrieben angegeben, wird anerkannt, dass sich die in den Erläuterungen verwendeten Begriffe, wie „verarbeiten“ oder „berechnen“ oder „kalkulieren“ oder „bestimmen“ oder „anzeigen“ o. ä., in der gesamten Beschreibung auf die Tätigkeit und Prozesse eines Computersystems oder eines ähnlichen elektronischen Computergeräts beziehen, das Daten, die als physische (elektronische) Mengen in den Speichern oder Registern oder in ähnlichen Informationsspeichern, Übertragungs- oder Anzeigegeräten des Computersystems dargestellt werden, manipuliert und umwandelt.

Bestimmte Aspekte der beschriebenen Techniken beinhalten hierin beschriebene Prozessschritte und Anweisungen in Form eines Algorithmus. Es sollte angemerkt werden, dass die beschriebenen Prozessschritte und Anweisungen in Software, Firmware oder Hardware enthalten sein könnten, und wenn sie in Software enthalten sind, heruntergeladen werden könnten, um auf verschiedenen Plattformen zu residieren und von diesen betrieben zu werden, welche durch Echtzeit-Netzwerkbetriebssysteme verwendet werden.

Die vorliegende Offenbarung betrifft zudem eine Vorrichtung zum Ausführen der hierin beschriebenen Vorgänge. Diese Vorrichtung kann für die benötigten Zwecke speziell konstruiert sein oder einen Universalcomputer umfassen, der selektiv aktiviert oder durch ein auf einem computerlesbaren und vom Computer aufrufbaren Medium gespeicherten Computerprogramm rekonfiguriert wird. Dieses Computerprogramm kann auf einem physischen computerlesbaren Speichermedium gespeichert sein, wie z. B. auf beliebigen Arten von Datenträgern, einschließlich Disketten, optischen Speicherplatten, CD-ROMs, magneto-optischen Platten, ROMs, RAMs, EPROMs, EEPROMs, Magnetkarten oder optischen Karten, ASICs oder anderen Arten von Medien, die geeignet sind für die Speicherung elektronischer Befehle und jeweils an den Systembus des Computers angeschlossen sind. Darüber hinaus können die Computer, auf die in der Spezifikation Bezug genommen wird, einen einzelnen Prozessor beinhalten oder Designs mit mehreren Prozessoren für mehr Rechenleistung aufweisen.

Die hierin präsentierten Algorithmen und Vorgänge stehen nicht inhärent mit einem bestimmten Computer oder einer anderen Vorrichtung im Zusammenhang. Verschiedene Universalsysteme können zudem mit Programmen in Übereinstimmung mit den in diesem Dokument präsentierten Lehren verwendet werden, oder es kann sich als praktisch erweisen, spezialisiertere Vorrichtungen zur Durchführung der erforderlichen Verfahrensschritte zu konstruieren. Die erforderliche Struktur für eine Vielzahl dieser Systeme wird, neben den äquivalenten Varianten, für Fachleute auf dem Gebiet offensichtlich sein. Des Weiteren ist die vorliegende Offenbarung nicht mit Bezug auf eine bestimmte Programmiersprache beschrieben. Es versteht sich, dass eine Vielzahl von Programmiersprachen verwendet werden kann, um die Lehren der vorliegenden Offenbarung, wie hierin beschrieben, zu implementieren, und dass jegliche Bezüge auf spezifische Sprachen zur Offenbarung der Umsetzung und des besten Modus der vorliegenden Erfindung bereitgestellt werden.

Die vorliegende Offenbarung ist für eine große Vielfalt von Computernetzwerksystemen in zahlreichen Strukturen geeignet. Innerhalb dieses Bereichs umfassen die Konfiguration und die Verwaltung großer Netzwerke Speichergeräte und Computer, die mit ungleichartigen Computer- und Speichergeräten über ein Netzwerk, wie zum Beispiel das Internet, kommunikativ verbunden sind.

Die vorstehende Beschreibung der Ausführungsformen wurde zu Zwecken der Veranschaulichung und Beschreibung bereitgestellt. Sie soll weder erschöpfend sein, noch die Offenbarung in irgendeiner Weise einschränken. Einzelne Elemente oder Merkmale einer bestimmten Ausführungsform sind im Allgemeinen nicht auf diese bestimmte Ausführungsform beschränkt, sondern sind (wenn zutreffend) austauschbar und können in einer gewählten Ausführungsform verwendet werden, selbst wenn dies nicht ausdrücklich dargestellt oder beschrieben ist. Dasselbe kann zudem auf viele Weisen variiert werden. Diese Variationen sind nicht als Abweichung von der Offenbarung anzusehen und sämtliche derartige Modifikationen verstehen sich als im Umfang dieser Offenbarung eingeschlossen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 14/885513 [0001]