Title:
RRM Anforderung für D2D betreiberübergreifende Entdeckungslücke
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Radio Resource Management-Anforderung für eine Gerät-zu-Gerät betreiberübergreifende Entdeckungslücke wird beschrieben. Eine Gerät-zu-Gerät (Device to Device - D2D)-Endgeräte (User Equipment - UE)-Unterbrechungsanforderung kann spezifiziert werden, in der die Unterbrechung nicht erlaubt ist. In einem Beispiel beinhalten Funktionen das Empfangen von Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Entdeckungsdaten auf einer D2D-Entdeckungsdatenfrequenz in einer Empfangskette eines Endgeräts (User Equipment - UE) während eines Satzes von Subframes, das Einstellen der Empfangskette des UE auf eine Wireless Access Network (WAN)-Datenfrequenz und das Empfangen von WAN-Daten in der Empfangskette des UE auf der WAN-Datenfrequenz von einer Primary Cell (PCell) während des Satzes von Subframes, wobei die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne Unterbrechung der WAN-Daten empfangen werden. embedded image




Inventors:
Huang, Rui (Beijing, CN)
Tang, Yang, Calif. (Pleasanton, US)
Application Number:
DE112016004542T
Publication Date:
07/19/2018
Filing Date:
09/30/2016
Assignee:
Huang, Rui (Beijing, CN)
INTEL IP CORPORATION (Calif., Santa Clara, US)
Tang, Yang (CA, Pleasanton, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
Eines oder mehrere computerlesbare Medien, die Instruktionen umfassen, ein elektronisches Gerät nach Ausführung der Instruktionen durch einen oder mehrere Prozessoren des elektronischen Geräts dazu zu veranlassen, eine oder mehrere Operationen auszuführen, die Folgendes umfassen:
Empfangen von Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Entdeckungsdaten auf einer D2D-Entdeckungsdatenfrequenz in einer Empfangskette eines Endgeräts (User Equipment - UE) während eines Satzes von Subframes;
Einstellen der Empfangskette des UE auf eine Wireless Access Network (WAN)-Datenfrequenz; und
Empfangen von WAN-Daten in der Empfangskette des UE auf der WAN-Datenfrequenz von einer Primary Cell (PCell) während des Satzes von Subframes,
wobei die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne eine Unterbrechung in den WAN-Daten empfangen werden.

Medien nach Anspruch 1, wobei eine Unterbrechungsanforderung auf einer Konfiguration der Lücke beim Empfangen der WAN-Daten basiert.

Medien nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Lücke während eines Neueinstellens der Empfangskette von der WAN-Datenfrequenz auf die D2D-Entdeckungsdatenfrequenz ist, um die D2D-Daten und das Neueinstellen von der D2D-Entdeckungsdatenfrequenz auf die WAN-Datenfrequenz zu empfangen.

Medien nach Anspruch 3, wobei die Lücke nicht die Dauer des Empfangens der D2D-Entdeckungsdaten beinhaltet.

Medien nach irgendeinem oder mehreren der obigen Ansprüche, wobei die Funktionen ferner das Empfangen einer Nachricht von einem evolved NodeB (eNB), der die Lücke plant, umfassen.

Medien nach Anspruch 5, wobei die Funktionen ferner das Senden einer Anforderung für Lücken zum Empfangen von D2D-Entdeckungsdaten von dem UE an den eNB umfassen.

Medien nach irgendeinem oder mehreren der obigen Ansprüche, die ferner das Empfangen von WAN-Daten auf einer zweiten WAN-Datenfrequenz in einer zweiten Empfangskette von einer Secondary Cell (SCell) während des Satzes von Subframes umfassen.

Medien nach Anspruch 7, wobei die Instruktionen ferner eine Beschränkung umfassen, dass Betreibergruppierung für unterschiedliche Empfangsfrequenzen nicht unterstützt wird.

Medien nach Anspruch 7, wobei die erste und zweite Empfangskette gleichzeitig funktionieren, wobei die Instruktionen ferner eine Beschränkung umfassen, dass Betreibergruppierung für unterschiedliche Empfangsfrequenzen unterstützt wird.

Apparat, der Folgendes umfasst:
einen oder mehrere Prozessoren und eines oder mehrere computerlesbare Medien, die Instruktionen umfassen, die, wenn sie durch den einen oder die mehreren Prozessoren ausgeführt werden, den einen oder die mehreren Prozessoren dazu veranlassen, das Spezifizieren einer Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Endgeräte (User Equipment - UE)-Unterbrechungsanforderung für D2D-Entdeckung auszuführen, wobei die Unterbrechung nicht erlaubt wird.

Apparat nach Anspruch 10, wobei es für eine D2D betreiberübergreifende und Inter-Public Land Mobile Network (PLMN)-Entdeckung Entdeckungslücken gibt und eine Unterbrechung von einer zugewiesenen Lückenkonfiguration abhängt.

Apparat nach Anspruch 11, wobei die Entdeckungslücke für betreiberübergreifende und Inter-PLMN D2D-Entdeckung eine Wireless Area Network (WAN)-Datenübertragung nicht erlauben kann, zum Beispiel, weil ein eNB keinerlei Übertragungsdaten für WAN während der Lücke plant.

Apparat nach Anspruch 12, wobei es keine fest zugeordnete Funkfrequenz (Radio Frequency - RF)-Kette für D2D gibt.

Apparat nach irgendeinem oder mehreren der Ansprüche 10-14, wobei die Entdeckungslücke für betreiberübergreifende und Inter-PLMN D2D-Entdeckung während UE-Neueinstellung und nur vor und nach UE D2D-Entdeckungsempfang geplant wird.

Verarbeitungsschaltkreis eines Endgeräts (User Equipment - UE), wobei der Verarbeitungsschaltkreis:
eine Empfangskette eines Endgeräts (User Equipment - UE) konfigurieren soll, um Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Entdeckungsdaten auf einer D2D-Entdeckungsdatenfrequenz während eines Satzes von Subframes zu empfangen;
die Empfangskette des UE auf eine Wireless Access Network (WAN)-Datenfrequenz einstellen soll; und
die Empfangskette des UE konfigurieren soll, WAN-Daten auf der WAN-Datenfrequenz von einer Primary Cell (PCell) während des Satzes von Subframes zu empfangen, wobei die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne Unterbrechung der WAN-Daten empfangen werden.

Schaltkreis nach Anspruch 15, wobei der Schaltkreis ferner eine Nachricht von einem evolved NodeB (eNB), der die Lücke plant, empfangen soll.

Schaltkreis nach Anspruch 16, wobei der Schaltkreis ferner eine Anforderung für Lücken zum Empfangen von D2D-Entdeckungsdaten von dem UE an den eNB senden soll.

Apparat, der Folgendes umfasst:
eine Empfangskette eines Endgeräts (User Equipment - UE), um Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Entdeckungsdaten während eines Satzes von Subframes zu empfangen;
einen Tuner, um die Empfangskette des UE auf eine Wireless Access Network (WAN)-Datenfrequenz einzustellen; und
die Empfangskette des UE, um Wireless Access Network (WAN)-Daten von einer Primary Cell (PCell) während des Satzes von Subframes zu empfangen,
wobei die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne eine Unterbrechung in den WAN-Daten empfangen werden.

Apparat nach Anspruch 18, wobei die Lücke während eines Neueinstellens der Empfangskette von der WAN-Datenfrequenz auf die D2D-Entdeckungsdatenfrequenz ist, um die D2D-Daten und das Neueinstellen von der D2D-Entdeckungsdatenfrequenz auf die WAN-Datenfrequenz zu empfangen.

Apparat nach Anspruch 19, wobei die Lücke nicht die Dauer des Empfangens der D2D-Entdeckungsdaten beinhaltet.

Description:
QUERVERWEIS ZU VERWANDTEN ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht Priorität für frühere vorläufige US-Anmeldung mit Seriennummer 62/237,335, eingereicht am 05. Oktober 2015, betitelt RRM ANFORDERUNG FÜR D2D BETREIBERÜBERGREIFENDE ENTDECKUNGSLÜCKE durch Rui Huang, et al., deren Vorrang hiermit beansprucht wird.

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Beschreibung bezieht sich auf das Feld der Drahtloskommunikation in LTE (Long Term Evolution) und insbesondere auf eine betreiberübergreifende Entdeckungslücke für Gerät-zu-Gerät-Kommunikation.

HINTERGRUND

In drahtlosen Mobilfunkkommunikationen finden nahezu alle Kommunikationen zwischen einem Endgerät (UE - User Equipment) und einer Basisstation, wie zum Beispiel einem U-ETRAN (Evolved Universal Terrestrial Radio Access Node) oder einem eNB (evolved Node B), statt. Dies gewährleistet, dass Kommunikationen sicher sind, Interferenz in dem Netzwerk bewältigt wird und Accountzugangsdaten aufrechterhalten werden.

D2D (Device to Device - Gerät-zu Gerät)-Kommunikationen werden entwickelt, um es zwei voneinander entfernten Geräten zu erlauben, direkt miteinander zu kommunizieren, ohne durch eine Basisstation und die Netzwerkinfrastruktur zu gehen. Während dies in manchen Fällen getan wird, erfordert es ein völlig unterschiedliches Drahtlosprotokoll, Frequenzbänder und Funkgeräte, wie zum Beispiel Nahbereichskommunikation (NFC - Near Field Communication), Bluetooth oder WiFi. Das Betreiben von D2D-Kommunikationen durch Mobil- oder LTE (Long Term Evolution)-Funk erlaubt es den Kommunikationen, nahtlos in andere Mobilfunkinteraktionen, wie zum Beispiel Nachrichtenübermittlung und Sprachanrufe, usw., integriert zu werden. Dies bietet eine Möglichkeit zum Reduzieren des Netzwerkverkehrs und zum Reduzieren der Latenz zwischen Benutzern, die physisch viel näher zueinander sind, als sie zu einer Basisstation sind. Für Benutzer, die sehr nahe zueinander sind, kann es auch einen Vorteil des Reduzierens der Funksendeleistung geben, was die Interferenz für andere Benutzer reduziert.

D2D kann auch für andere Typen von Diensten verwendet werden, in denen Nähe oder Geschwindigkeit wichtig ist. In nahbereichsbasierenden Diensten wird ein UE als in der Nähe erkannt, und dies löst spezielle Dienste aus, wie zum Beispiel soziale Anwendungsbereiche, Werbeanzeigen, lokale Informationen über einen Ort oder ein Geschäft, Sicherheitswarnungen, intelligente Kommunikation zwischen Fahrzeugen, usw. Ein weiterer Dienst kann öffentliche Sicherheit sein, wo ein Benutzergerät andere Geräte in der Nähe kontaktieren kann, wenn die Netzwerkinfrastruktur beschädigt ist.

Netzwerkgesteuerte D2D erhält eine Rolle für die Mobilfunknetzwerkinfrastruktur aufrecht. Im Gegensatz zu NFC, Bluetooth und WiFi steuert und unterstützt die Netzwerkinfrastruktur den effizienten Betrieb von D2D-Verbindungen. Dies ist insbesondere wertvoll, wenn D2D-Verbindungen gemeinsam mit Mobilfunkkommunikationen innerhalb des gleichen gemeinsam benutzten Mobilfunkfrequenzbands existieren. Der Mobilfunknetzwerkinfrastruktur sind andere UEs und ihre Positionen und Konfigurationen bereits bekannt. Dementsprechend ist die Netzwerkinfrastruktur in der Lage, D2D-Verbindungen schneller als ein UE allein zu konfigurieren und einzuführen. Die Netzwerkinfrastruktur kann auch Verbindungen überwachen und eine Sitzung an eine konventionelle Verbindung durch eine Basisstation übergeben, wenn sich eines der UE von dem anderen entfernt.

D2D-Entdeckung ist dazu bestimmt, einem UE zu erlauben, selbstständig Personen, Informationen, Produkte oder Dienste in der Nähe zu finden, und dann direkt mit minimaler Interaktion mit der Mobilfunknetzwerkinfrastruktur mit ihnen zu kommunizieren. Die Verwendung von LTE-Frequenzen und Protokollen durch eine Vielzahl von UE ohne die Steuerung einer Basisstation erfordert, dass der Entdeckungsprozess und die Sitzungen in das allgemeine System von Uplink- und Downlink-Mitteilungen integriert werden.

Figurenliste

Ausführungsformen in den Figuren der entsprechenden Zeichnungen, in denen sich gleiche Referenzzahlen auf ähnliche Elemente beziehen, sind beispielhaft und nicht einschränkend veranschaulicht.

  • 1 ist ein Blockdiagramm eines Abschnitts eines LTE-Netzwerks in einer Fahrzeugumgebung mit Diensten im Nahbereich (Proximity Services - ProSe) gemäß einer Ausführungsform.
  • 2 ist ein Timingdiagramm von Signalen eines UE einschließlich einer D2D betreiberübergreifenden Entdeckungslücke gemäß einer Ausführungsform.
  • 3 ist ein alternatives Timingdiagramm von Signalen an einem UE einschließlich einer D2D betreiberübergreifenden Entdeckungslücke gemäß einer Ausführungsform.
  • 4 ist ein Blockdiagramm eines Kernnetzwerkgeräts gemäß einer Ausführungsform.
  • 5 ist ein Prozessablaufdiagramm einer D2D-Entdeckung mit einer betreiberübergreifenden Entdeckungslücke gemäß einer Ausführungsform.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die Unabhängigkeit von D2D wird verbessert, wenn jedes UE in der Lage ist, einen autonomen Entdeckungsprozess zu verwenden. Dies erlaubt es dem UE, andere UE und andere Betreiber ohne Unterstützung des Netzwerks zu entdecken. Die Entdeckung wird erweitert, wenn sie andere Betreiber außerhalb der Mobilfunknetzwerkinfrastruktur oder des PLMN (Public Land Mobile Network) beinhaltet, wie zum Beispiel non-camped Betreiber. D2D-Entdeckungsunterstützung kann in der Anwesenheit einer Vielzahl von Betreibern und PLMN verbessert werden. In manchen Fällen können D2D-Übertragungen in einem sich nicht im Dienst befindlichen Betreiber und/oder einer sekundären Zelle, die zu der selben und möglicherweise einer anderen PLMN als der sich im Dienst befindlichen Zelle gehört, erlaubt werden.

Unterschiedliche Szenarien wurden identifiziert. Ein erstes Szenario ist Intra-PLMN-Entdeckung. In diesem Fall kann einem UE eine Option erlaubt werden, Entdeckung in einem anderen Betreiber mittels RRC (Radio Resource Control)-Signalisierung zu übertragen. Die RRC-Signalisierung kann dazu verwendet werden, entweder Typ 1 oder Typ 2 Entdeckungskonfigurationen für den nicht primären Betreiber zu konfigurieren.

Ein zweites Szenario ist Inter-PLMN-Entdeckung durch Verwenden der Netzwerkinfrastruktur. Wenn das Netzwerk Inter-PLMN-Informationen hat, dann kann das Netzwerk das UE optional in einer Art ähnlich dem Intra-PLMN-Fall konfigurieren. Auf der anderen Seite, wenn Inter-PLMN-Koordination nicht möglich ist, dann kann ein Ausgangsszenario unkoordinierte Inter-PLMN-Entdeckung sein. In diesem Ausgangsszenario liest das UE SIB19 (System Information Block 19) der betreffenden Trägerfrequenz, um den zu verwendenden Übertragungs-/Empfangs-Resource-Pool zu erfahren.

Ein drittes Szenario ist Inter-PLMN-Entdeckung ohne die Netzwerkinfrastruktur. In diesem Fall gibt es zum Beispiel keinen eNB (enhanced Node B) in dem ProSe (Proximity Services)-Betreiber. Dieses Szenario kann unterstützt werden unter der Annahme, dass Entdeckung außerhalb der Reichweite unterstützt wird.

Für das Inter-PLMN-Szenario werden TX/RX-Lücken zur Verwendung bei D2D-Entdeckung vorgeschlagen. Um betreiberübergreifende Entdeckungsleistung für den nicht fest zugeordneten Transceiver-Fall zu verbessern, können Lücken eingebracht werden, um das Wiederverwenden einer RF (Radio Frequency)-Überträger-/Empfänger-Kette für Übertragungen/Annahmen direkter Entdeckungen zu erlauben. Die Lücken können unter Netzwerkkontrolle sein.

Die RRM (Radio Resource Management)-Anforderungen aufgrund der Lücken für Inter-PLMN D2D-Entdeckungsverbesserungen können dazu spezifiziert werden, gleichmäßigen verlässlichen Dienst zu gewährleisten. Unterbrechungsanforderungen für betreiberübergreifende und Inter-PLMN D2D-Entdeckungsverbesserung können auch in den 3GPP (Third Generation Partnership Project)-Spezifikationen spezifiziert werden.

Unterbrechungen werden bereits in anderen Teilen der 3GPP unterstützt. Als Beispiele gibt es eine Unterbrechung für die RF-Kette beim Zurückkehren zu anderen Frequenzträgern, zum Beispiel die Unterbrechung während Messungen auf SCC (Session Centralization and Continuity) für Inter-Band CA (definiert in Abschnitt 7.8.2.6 in 3GPP TS (Third Generation Partnership Project Technical Specification) 36.133 v12.4.) Es gibt auch eine Unterbrechung beim Abschalten/Anschalten oder Ein/Aus in einem UE-Transceiver. Konkret gibt es eine Unterbrechung bei SCell (Secondary Cell) Hinzufügung/Freigabe sowohl für Intraband, als auch für Interband CA (Carrier Aggregation) (definiert in Abschnitt 7.8.2.1 and 7.8.2.2 in 3GPP TS36.133 v12.4.).

Es kann gesagt werden, dass Lücken, die zur Entdeckungsübertragung und -annahme eingebracht wurden, sowohl für Interfrequenz-, als auch für Inter-RAT (Radio Access Technology)-Fälle für UE im angeschlossenen Modus gelten sollten. Der eNodeB kann dazu ausgelegt sein, die Lückenkonfiguration auf einer pro UE Basis zu steuern. Eine für die Entdeckung erzeugte Lücke sollte zusätzlichen Mehraufwand (für Synchronisation und Subframe-Offset) und Unterbrechungszeit zum Neueinstellen berücksichtigen. Wenn die Lücken von dem eNB gesteuert werden, dann kann das UE dazu ausgelegt sein, Lücken für Entdeckungsannahme und/oder -übertragungen anzufordern. In der Anforderung kann das UE den eNB über die Subframes informieren (entsprechend dem Timing der sich im Dienst befindlichen Zelle), auf denen das UE Lücken für Übertragung und/oder Annahme benötigt.

In den hierin beschriebenen Beispielen werden die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne eine Unterbrechung in den WAN-Daten empfangen. Die Unterbrechungsanforderungen hängen von der Lückenkonfiguration ab. Wenn es keine Lücke gibt oder wenn während der Lücke WAN-Daten übermittelt werden, dann kann eine Unterbrechung erforderlich sein. Wenn andererseits während der Lücke keine Daten geplant sind, dann wird keine Unterbrechung benötigt. Wenn das System unter der Steuerung eines eNB arbeitet, dann wird der eNB keinerlei WAN-Datenübertragung während der Lücke, das heißt während der Zeit, in der das UE die D2D-Entdeckungsdaten empfängt, einplanen.

1 ist ein Diagramm eines Abschnitts eines LTE (Long Term Evolution)-Netzwerks mit Diensten im Nahbereich (Proximity Services - ProSe). Das Netzwerk beinhaltet ein Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network (E-UTRAN) 102, gekoppelt mit einem ersten Endgerät (User Equipment - UE), UE A 104 und einem zweiten UE, UE B 106 durch eine physikalische LTE-Luftschnittstellenzugangs-Uu-Verbindung 108. Die UE sind auch in der Lage, durch ein PC5, WLAN (Wireless Local Area Network), Wi-Fi oder eine andere Kommunikationsverbindung direkt miteinander zu kommunizieren. Wie hierin beschrieben, kann eine 3GPP WAN-Verbindung zu diesen Verbindungen durch D2D-Entdeckung hinzugefügt werden. Das E-UTRAN 102 wird mit einer Mobilitätsmanagementeinheit (Mobility Management Entity - MME) 110 und mit einem sich im Dienst befindlichen Portal (Serving Gateway - SGW) oder Paketdatennetzwerk (Packet Data Network - PDN)-Portal (PGW) 112 durch einen S1 physikalischen Schnittstellenzugang 114 verbunden. Die MME oder das S/PGW wird mit einem Home Subscriber Server (HSS) 116 durch eine PC4, S6 oder andere physikalische Datenzugangsverbindung 118 verbunden.

Die Nahbereichsdienste verwenden eine ProSe-Anwendung 120, 122 bei jeder teilnehmenden UE, gekoppelt mit einem oder mehreren ProSe-Anwendungsservern 124 durch einen PC1 oder eine ähnliche Verbindung. Der ProSe-Anwendungsserver liefert ProSe-Funktionen 126 an die UE 104, 106 durch einen PC3 oder eine ähnliche Verbindung. Die ProSe-Anwendungsserver liefern auch ProSe-Funktionen an den HSS 116 und an ein SUPL (Secure User Plane Location)-Standortportal (SLP) 128 durch PC4 oder ähnliche Verbindungen, die Standorterkennung an die UE and an irgendwelche anderen Mobilknoten in dem System liefert. Die ProSe-Funktion kann auch mit anderen Diensten und Systemen, wie gewünscht, um die beschriebenen und andere Funktionen auszuführen, verbunden werden.

Die LTE ProSe-Spezifikation stellt verschiedene Funktionalitäten und Schnittstellen wie gezeigt bereit. ProSe (auch bezeichnet als direkte Gerät-zu-Gerät (Device to Device - D2D)-Kommunikation) kann es einem ersten Endgerät (UE) erlauben, die Anwesenheit eines zweiten UE, das sich in der Nähe des ersten UE befindet, zu erkennen, eine direkte Verbindungs- oder Kommunikationssitzung einzuführen und mit dem zweiten UE über die direkte Verbindung zu kommunizieren. Die LTE ProSe-Spezifikation stellt EPC (Enhanced Packet Core)-Unterstützung für WLAN-Direktentdeckung und -Kommunikation bereit. Diese Funktionalität erlaubt es dem EPC-Netzwerk, zwei oder mehr ProSe-fähige WLAN-geeignete UE zu befähigen, durch Verwenden von WLAN-Technologie direkt zu kommunizieren. Diese Entscheidung kann zum Beispiel getroffen werden, wenn das EPC-Netzwerk EPC-angepasste ProSe-Entdeckung unterstützt und erkennt, dass sich zwei oder mehr UE in unmittelbarer Nähe befinden, und wenn das EPC-Netzwerk weiß, dass ein erstes UE (UE-A) anfordert, mit einem zweiten UE (UE-B) zu kommunizieren.

2 ist ein Timingdiagramm von unterschiedlichen Signalen bei unterschiedlichen Frequenzen bei einem einzelnen UE in einem 3GPP WAN (Wide Area Network)-Protokoll über der Zeit auf der horizontalen Achse. Dies zeigt ein Beispiel einer betreiberübergreifenden/Inter-PLMN D2D-Lücke. Die oberste Zeile 202 zeigt einen Abschnitt einer UE-Empfangskette für WAN bei einer ersten (f0) Downlink (DL)-Frequenz, die an dem UE empfangen wird. Diese Downlink-Kette hat ein UE-Empfangssegment 204 für PCells (Primary Cells) nur in dem WAN, gefolgt von einer Lücke 206 und dann gefolgt von einer Fortsetzung 208 des UE-Empfangssegments. Diese Segmente sind aus Subframes zusammengesetzt. In der Lücke 206 gibt es keine WAN-Daten, da die einzelne Empfangskette, die für WAN-Daten verwendet wird, für D2D-Entdeckungsdaten 230 verwendet wird. Wie unten beschrieben, ist die Lücke 206 lang genug für die Empfangskettenneueinstellung 228, 232, sowie für D2D-Entdeckungsdaten 230.

Die zweite Zeile 210 ist eine UE-Empfangskette bei dem UE für WAN bei einer zweiten Downlink-Frequenz (f1) für eine SCell (Secondary Cell). Diese Empfangskette hat auch ein erstes Downlink-Segment 212, unterbrochen von einer Lücke 214 mit derselben Größe wie die Lücke der ersten Empfangskette, gefolgt von einer Fortsetzung 216 der Empfangskette.

Eine dritte Zeile 218 ist eine UE-Übertragungskette, übertragen von demselben UE für WAN bei einer Uplink (UL)-Frequenz (f3). Sie hat ein erstes Übertragungssegment 220 und eine Lücke 222, gefolgt von einer Fortsetzung 224 der Übertragungskette. Wenn D2D-Entdeckungsdaten übertragen werden sollen, dann können sie während der Lücke übertragen werden. Wenn nicht, dann können anstelle der Lücke WAN-Daten übertragen werden. Während zwei Downlink-Ketten und eine Uplink-Kette gezeigt werden, kann es viel mehr oder sogar weniger Ketten zu jeder bestimmten Zeit geben.

Eine vierte Zeile 226 repräsentiert eine Zeit zur D2D-Entdeckung auf einem UE-Empfangsketten-Downlink-Signal auf einer anderen Frequenz, hier gezeigt als f2, es können aber irgendwelche anderen Frequenzressourcen verwendet werden. Die Empfangskette hat eine D2D-Entdeckungskette 230 mit einem Schutzzeitsubframe vor 228 und nach 232 dem Entdeckungssubframe. Der Schutzzeitsubframe erlaubt es dem UE, seine RF-Frequenz neu einzustellen, um Entdeckungsinformationen zu empfangen.

Wenn die Lücke 1 Subframe vor der D2D-Entdeckung beginnt, und nach 1 Subframe endet, wie gezeigt, dann gibt es keine Unterbrechung zu den WAN-Daten der UE-Empfangs- und -Übertragungsketten. Die Lücke 206, 214, 222 kann so platziert werden, dass sie sich mit der Dauer der RX-Kettenneueinstellung auf andere Betreiber überlappt. Diese Neueinstellungszeit entspricht der Schutzzeit 228, 232 der Entdeckungs-UE-Empfangskette 226.

Die oben beschriebenen Signale und Lücken sind besonders geeignet, wenn ein eNB die Entdeckungs-RA kennt. In diesem Fall kann die Lücke vor und nach der D2D-Entdeckung von dem eNB geplant werden. Wenn die Entdeckungs-RA nicht bekannt ist, dann wird stattdessen eine Unterbrechung von 1ms entstehen. In diesem Fall wird dem UE eine Unterbrechung von bis zu 1 Subframe erlaubt, das heißt N Subframes vor und nach einem UL-Subframe, der zur ProSe-Direktentdeckung durch den eNodeB konfiguriert ist. Der Wert von N in einem solchen Fall kann als ceil(w1 / 1ms)-Subframes gewählt werden, wenn ein Parameter discSyncWindow mit dem Wert w1 in der dem ProSe-Direktentdeckungssubframe entsprechenden Seitenverbindungssynchronisations-Ressourcenkonfiguration konfiguriert wird. Andernfalls kann der Wert von N als 1 Subframe gewählt werden. Die Unterbrechungen sind sowohl für die Aufwärtsstrecke, als auch für die Abwärtsstrecke von PCell. Die Unterbrechung für das ProSe UE kann während des EIN/AUS-Schaltens einer Empfangskette für ProSe-Direktentdeckung entstehen, wenn das UE eine zugeordnete Empfangskette zur Entdeckung hat.

Ein für ProSe-Direktentdeckung geeignetes UE kann dem verbundenen eNodeB durch Verwenden von IE SidelinkUEInformation sein Interesse an ProSe-Direktentdeckung anzeigen (Aufnahme oder Beendigung). Dies kann während einer UE TX-Kette übertragen werden. Der UE wird eine Unterbrechung von bis zu 1 Subframe auf PCell während der RRC-Rekonfigurationsprozedur, die die ProSe-Entdeckungskonfigurationsnachricht beinhaltet, erlaubt. Diese Unterbrechung ist sowohl für die Uplink, als auch für die Downlink von PCell.

Wie gezeigt gibt es keine Unterbrechung, wenn die Entdeckungslücke in der PCell der Empfangsketten platziert wird. Die Beschränkungen sind, dass es nicht notwendig ist, CA für die Kombination von f0, f1 und f2 zu unterstützen. Die WAN-Uplink und -Downlink sind im Wesentlichen simultan mit den D2D-Empfangsentdeckungssignalen. Es gibt wie gezeigt nur eine kleine Lücke. Mit anderen Worten, es gibt keine Unterbrechung der WAN-Signalgebung, weil die D2D-Entdeckungslücke die RF-Neueinstellungszeit 228, 232 der RX-Kette beinhalten kann.

In 2 ist die UE dazu ausgelegt, zwei aktive Empfangsketten gleichzeitig zu haben. Die beiden Signale 202, 210 werden gleichzeitig auf (f0, f1) empfangen, so erlaubt die Lücke 206 in den WAN-Daten einer Empfangskette, sich auf die Downlink-Frequenz f2 228 neu einzustellen, die D2D-Daten 230 zu empfangen, sich auf f0 232 neu einzustellen und dann zum Empfangen der WAN-Daten 208 zurückzugehen. Andererseits empfängt das UE in 3 WAN-Daten und D2D-Daten gleichzeitig auf f0, f1, f2, so werden die Lücken nur während des Neueinstellens verwendet, um Interferenz von der D2D-Empfangskette an die WAN-Empfangskette zu reduzieren.

3 ist ein Diagramm von unterschiedlichen Signalen bei unterschiedlichen Frequenzen in einem 3GPP WAN-Protokoll über der Zeit auf der horizontalen Achse. Dieses Diagramm zeigt eine Modifikation, um Verwendungen der öffentlichen Sicherheit von D2D-Entdeckung zu unterstützen. In diesem Fall wird eine fest zugeordnete Empfangskette für D2D-Entdeckung reserviert. Dies erlaubt gleichzeitig D2D-Entdeckung und WAN-Datenempfang. Als Ergebnis kann die Entdeckungslücke kürzer sein als in dem oben beschriebenen allgemeinen Beispiel. Diese kürzere Dauer spiegelt auch die kürzere Dauer wider, die erforderlich ist, RF-Neueinstellungsempfang zu erlauben. Dies stellt auch eine effizientere gesamte Ressourcennutzung bereit.

In diesem Beispiel gibt es auch keine Unterbrechung, es kann aber eine Beschränkung erforderlich sein. Die Beschränkung wäre, dass CA-Kombinationen der Empfangs-Downlink-Frequenzen unterstützt werden sollen. Diese Konfiguration erlaubt auch gleichzeitigen Empfang von WAN- und D2D-Daten.

Eine oberste Zeile 302 zeigt einen Abschnitt einer UE-Empfangskette für WAN bei einer ersten (f0) Downlink-Frequenz. Diese Downlink-Kette hat ein UE-Empfangssegment 304 für PCells nur in dem WAN, gefolgt von einer Lücke 306 und dann gefolgt von einer Fortsetzung 308 des UE-Empfangssegments, dann eine andere Lücke 310 und dann wird der Empfangsabschnitt 312 fortgesetzt. In diesem Fall gibt es eine kleinere Lücke vor 306 und nach 310 einen Empfangsabschnitt 308. Diese Lücke kann vor und nach einer D2D-Entdeckungs-Downlink 344 in der vierten Zeile geplant werden, wenn der eNB die Entdeckungs-RA kennt. Wenn es keine geplante Lücke gibt, dann kann es eine Unterbrechung vor und nach der Entdeckungs-RA geben. Im aktuellen Timing kann diese Unterbrechung ungefähr 1ms sein, kann aber unterschiedliche Dauern haben, abhängig von der bestimmten Umsetzung. Durch Verwenden des eNB-Planens kann die Unterbrechung vermieden werden.

Die zweite Zeile 314 ist eine UE-Empfangskette für WAN bei einer zweiten Downlink-Frequenz (f1) für eine SCell bei dem UE. Diese Empfangskette hat auch ein erstes Downlink-Segment 316 mit einer Lücke 318, gefolgt von einem weiteren Empfangssegment 320, einer weiteren kurzen Lücke 322 und dem Rest des Empfangssegments. Die Lücken 318, 322 haben dieselbe Größe wie in der ersten Empfangskette wie in dem Abschnitt 310, 308 dazwischen. Wie in der ersten Zeile sind die Lücken 318, 322 mit der D2D RF-Neueinstellungszeit 342, 346 in der D2D-Entdeckungszeile 340 ausgerichtet.

Eine dritte Zeile 326 ist eine UE-Übertragungskette für WAN bei einer Uplink-Frequenz (f3). Sie hat ein erstes Übertragungssegment 328 und zwei Lücken 330, 334 mit einem Übertragungssegment 332 dazwischen, alles gefolgt von einer Fortsetzung 336 der Übertragungskette. Diese Uplink-Kettenlücken sind optional, abhängig davon, ob D2D-Entdeckung Übertragung und die Konfiguration des UE beinhaltet. Wie oben erwähnt, kann es mehr oder sogar weniger Übertragungs- und Empfangsketten zu jeder bestimmten Zeit geben.

Eine vierte Zeile 226 repräsentiert eine Zeit zur D2D-Entdeckung auf einem UE-Empfangsketten-Downlink-Signal auf einer anderen Frequenz, hier gezeigt als f2, es können aber irgendwelche anderen Frequenzressourcen verwendet werden. Die Empfangskette hat eine D2D-Entdeckungskette 230, mit einem Schutzzeitsubframe vor 228 und nach 232 dem Entdeckungssubframe. Die Schutzzeitsubframes erlauben es dem UE, seine RF-Frequenz neu einzustellen, um Entdeckungsinformationen zu empfangen.

Wenn die Lücke 3421 Subframe vor der D2D-Entdeckung beginnt und 346 nach 1 Subframe endet, wie in der vierten Zeile 340 gezeigt, dann gibt es keine Unterbrechung zu den WAN-Daten der UE-Empfangsketten 302, 314 und den UE-Übertragungsketten 326. Die Lücke 206, 214, 222 kann so platziert werden, dass sie sich mit der Dauer der RX-Kettenneueinstellung auf andere Betreiber überlappt. Diese Neueinstellungszeit entspricht der Schutzzeit 228, 232 der Entdeckungs-UE-Empfangskette 226.

In diesem Beispiel für ein UE mit der fest zugeordneten RX-Kette zur D2D-Entdeckung kann die Entdeckungslückenlänge so kurz sein wie die Dauer der RF-Neueinstellung 342, 346 der RX-Kette. Bei beiden Beispielen der Entdeckungslücke kann eine Unterbrechung wegen RF-Neueinstellung vermieden werden. Als Ergebnis können wie unten verschiedene Ausführungsformen, sowohl allgemein, als auch mit Spezifität, beschrieben werden. Für die Inter-Frequenz/PLMN-Entdeckung stellt die Entdeckungslücke erhebliche Vorteile bereit, es gibt dementsprechend keine Notwendigkeit für eine Unterbrechung.

Wie hierin verwendet, kann sich der Begriff „Schaltkreis“ auf einen anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (Application Specific Integrated Circuit - ASIC), einen elektronischen Schaltkreis, einen Prozessor (gemeinsam, zugewiesen oder gruppiert) und/oder Speicher (gemeinsam, zugewiesen oder gruppiert), die eines oder mehrere Software- oder Firmwareprogramme, einen kombinatorischen Logikschaltkreis und/oder andere passende Hardwarekomponenten, die die beschriebene Funktionalität bieten, ausführen, beziehen, ein Teil davon sein, oder diese beinhalten. In manchen Ausführungsformen kann der Schaltkreis in einem oder mehreren Software- oder Firmwaremodulen implementiert sein, oder Funktionen im Zusammenhang mit dem Schaltkreis können durch eines oder mehrere Software- oder Firmwaremodule implementiert sein. In manchen Ausführungsformen kann der Schaltkreis zumindest teilweise in Hardware ausführbare Logik beinhalten.

Hierin beschriebene Ausführungsformen können in ein System zum Verwenden irgendeiner geeigneten Hardware und/oder Software implementiert werden. 4 veranschaulicht für eine Ausführungsform beispielhafte Komponenten eines elektronischen Geräts 100. In Ausführungsformen kann das elektronische Gerät 100 in ein Endgerät (User Equipment - UE), einen evolved NodeB (eNB), oder ein anderes elektronisches Gerät implementiert sein, darin enthalten sein, oder auf andere Weise ein Teil von diesen sein. In manchen Ausführungsformen kann das elektronische Gerät 100 Anwendungsschaltkreis 102, Basisbandschaltkreis 104, Funkfrequenz (Radio Frequency - RF)-Schaltkreis 106, Frontendmodul (FEM)-Schaltkreis 108 und eine oder mehrere Antennen 110, zumindest wie gezeigt gekoppelt, beinhalten.

Der Anwendungsschaltkreis 102 kann einen oder mehrere Anwendungsprozessoren beinhalten. Zum Beispiel kann der Anwendungsschaltkreis 102 Schaltkreise, wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren, beinhalten. Der Prozessor/die Prozessoren kann/können irgendeine Kombination von Allzweckprozessoren und fest zugeordneten Prozessoren (zum Beispiel Grafikprozessoren, Anwendungsprozessoren, usw.) beinhalten. Die Prozessoren können mit Speicher/Archivierung gekoppelt sein und/oder diese beinhalten und können dazu ausgelegt sein, in dem Speicher/der Archivierung gespeicherte Anweisungen auszuführen, um verschiedene Anwendungen und/oder Betriebssysteme zu befähigen, auf dem System zu laufen.

Der Basisbandschaltkreis 104 kann Schaltkreise, wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren, beinhalten. Der Basisbandschaltkreis 104 kann einen oder mehrere Basisbandprozessoren und/oder Steuerungslogik beinhalten, um von einem Empfangssignalpfad des RF-Schaltkreises 106 empfangene Basisbandsignale zu verarbeiten und um Basisbandsignale für einen Übertragungssignalpfad des RF-Schaltkreises 106 zu erzeugen. Der Basisbandverarbeitungsschaltkreis 104 kann eine Schnittstelle zu dem Anwendungsschaltkreis 102 haben, zum Erzeugen und Verarbeiten der Basisbandsignale und zum Steuern der Funktionen des RF-Schaltkreises 106. Zum Beispiel kann in manchen Ausführungsformen der Basisbandschaltkreis 104 einen Basisbandprozessor 104a der zweiten Generation (Second Generation - 2G), Basisbandprozessor 104b der dritten Generation (Third Generation - 3G), Basisbandprozessor 104c der vierten Generation (Fourth Generation - 4G) und/oder andere Basisbandprozessoren 104d anderer bestehender Generationen oder Generationen, die derzeit oder in Zukunft entwickelt werden, beinhalten (zum Beispiel fünfte Generation (5G), (6G), usw.). Der Basisbandschaltkreis 104 (zum Beispiel einer oder mehrere Basisbandprozessoren 104a-d) kann verschiedene Funksteuerungsfunktionen behandeln, die Kommunikation mit einem oder mehreren Funknetzwerken über den RF-Schaltkreis 106 ermöglichen. Die Funksteuerungsfunktionen können Signalmodulation/-demodulation, Signalkodierung/- dekodierung, Funkfrequenzverlagerung, usw. beinhalten, sind aber nicht auf diese beschränkt. In manchen Ausführungsformen kann der Modulations-/Demodulationsschaltkreis des Basisbandschaltkreises 104 Funktionalität zu Fast-Fourier-Transformation (FET), Vorkodierung und/oder Konstellationsmapping/-demapping beinhalten. In manchen Ausführungsformen kann der Kodierungs-/Dekodierungsschaltkreis des Basisbandschaltkreises 104 Funktionalität zur Konvolution, Tail-Biting Konvolution, Turbo, Viterbi und/oder Low Density Parity Check (LDPC)-Kodierung/-Dekodierung beinhalten. Ausführungsformen der Funktionalität zur Modulation/Demodulation und Kodierung/Dekodierung sind nicht auf diese Beispiele beschränkt und können andere geeignete Funktionalität in anderen Ausführungsformen beinhalten.

In manchen Ausführungsformen kann der Basisbandschaltkreis 104 Elemente eines Protokollstacks beinhalten, wie zum Beispiel Elemente eines Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network (EUTRAN)-Protokolls, einschließlich zum Beispiel physikalische (PHY)-, Media Access Control (MAC)-, Radio Link Control (RLC)-, Packet Data Convergence Protocol (PDCP)- und/oder Radio Resource Control (RRC)-Elemente. Eine zentrale Recheneinheit (Central Processing Unit - CPU) 104e des Basisbandschaltkreises 104 kann dazu ausgelegt sein, Elemente des Protokollstacks zur Signalgebung der PHY-, MAC-, RLC-, PDCP- und/oder RRC-Layers auszuführen. In manchen Ausführungsformen kann der Basisbandschaltkreis einen oder mehrere Audio-Digitalsignalprozessor(en) (DSP) 104f beinhalten. Der/die Audio-DSP 104f kann/können Elemente zur Komprimierung/Dekomprimierung und Echounterdrückung beinhalten und kann/können andere geeignete Verarbeitungselemente in anderen Ausführungsformen beinhalten.

Der Basisbandschaltkreis 104 kann ferner Speicher/Archivierung 104g beinhalten. Der Speicher/die Archivierung 104g kann verwendet werden, um Daten und/oder Instruktionen für von den Prozessoren des Basisbandschaltkreises 104 ausgeführte Operationen zu laden und zu speichern. Speicher/Archivierung für eine Ausführungsform kann irgendeine Kombination von geeignetem flüchtigem Speicher und/oder nicht flüchtigem Speicher beinhalten. Der Speicher/die Archivierung 104g kann irgendeine Kombination verschiedener Stufen von Speichern/Archivierungen beinhalten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Festspeicher (Read-Only Memory - ROM) mit eingebetteten Softwareinstruktionen (zum Beispiel Firmware), Schreib-Lesespeicher (zum Beispiel dynamischer Schreib-Lesespeicher (Dynamic Random Access Memory - DRAM)), Cache, Buffer, usw. Der Speicher/die Archivierung 104g kann zwischen den verschiedenen Prozessoren geteilt werden oder bestimmten Prozessoren fest zugeordnet werden.

Komponenten des Basisbandschaltkreises können in manchen Ausführungsformen in geeigneter Weise in einem einzelnen Chip, in einem einzelnen Chipsatz kombiniert werden, oder auf einer gleichen Leiterplatte angeordnet werden. In manchen Ausführungsformen können einige oder alle grundlegenden Bestandteile des Basisbandschaltkreises 104 und des Anwendungsschaltkreises 102 gemeinsam implementiert werden, wie zum Beispiel auf einem Ein-Chip-System (System on a Chip - SOC).

In manchen Ausführungsformen kann der Basisbandschaltkreis 104 mit einer oder mehreren Funktechnologien kompatible Kommunikation bereitstellen. Zum Beispiel kann in manchen Ausführungsformen der Basisbandschaltkreis 104 Kommunikation mit einem Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network (EUTRAN) und/oder Wireless Metropolitan Area Networks (WMAN), einem Wireless Local Area Network (WLAN), einem Wireless Personal Area Network (WPAN) unterstützen. Ausführungsformen, in denen der Basisbandschaltkreis 104 dazu ausgelegt ist, Funkkommunikationen von mehr als einem Drahtlosprotokoll zu unterstützen, können als Multimodus-Basisbandschaltkreis bezeichnet werden.

RF-Schaltkreis 106 kann Kommunikationen mit Drahtlosnetzwerken unter Verwendung modulierter elektromagnetischer Strahlung durch ein nicht festes Medium ermöglichen. In verschiedenen Ausführungsformen kann der RF-Schaltkreis 106 Schalter, Filter, Verstärker, usw. beinhalten, um die Kommunikation mit dem Drahtlosnetzwerk zu erleichtern. RF-Schaltkreis 106 kann einen Empfangssignalpfad beinhalten, der Schaltkreise beinhalten kann, um von dem FEM-Schaltkreis 108 empfangene RF-Signale herunter zu konvertieren und Basisbandsignale für den Basisbandschaltkreis 104 bereitzustellen. RF-Schaltkreis 106 kann auch einen Übertragungssignalpfad beinhalten, der Schaltkreise beinhalten kann, um von dem Basisbandschaltkreis 104 bereitgestellte Basisbandsignale herauf zu konvertieren und RF-Ausgangssignale für den FEM-Schaltkreis 108 zur Übertragung bereitzustellen.

In manchen Ausführungsformen kann der RF-Schaltkreis 106 einen Empfangssignalpfad und einen Übertragungssignalpfad beinhalten. Der Empfangssignalpfad des RF-Schaltkreises 106 kann Mischerschaltkreis 106a, Verstärkerschaltkreis 106b und Filterschaltkreis 106c beinhalten. Der Übertragungssignalpfad des RF-Schaltkreises 106 kann Filterschaltkreis 106c und Mischerschaltkreis 106a beinhalten. RF-Schaltkreis 106 kann auch Synthesizerschaltkreis 106d zum Synthetisieren einer Frequenz zur Verwendung durch den Mischerschaltkreis 106a des Empfangssignalpfads und des Übertragungssignalpfads beinhalten. In manchen Ausführungsformen kann der Mischerschaltkreis 106a des Empfangssignalpfads dazu ausgelegt sein, von dem FEM-Schaltkreis 108 empfangene RF-Signale basierend auf der durch den Synthesizerschaltkreis 106d bereitgestellten synthetisierten Frequenz herunter zu konvertieren. Der Verstärkerschaltkreis 106b kann dazu ausgelegt sein, die herunter konvertierten Signale zu verstärken, und der Filterschaltkreis 106c kann ein Tiefpassfilter (Low-Pass Filter - LPF) oder Bandpassfilter (BPF) sein, die dazu ausgelegt sind unerwünschte Signale von den herunter konvertierten Signalen zu entfernen, um Ausgangsbasisbandsignale zu erzeugen. Ausgangsbasisbandsignale können für den Basisbandschaltkreis 104 für weitere Verarbeitung bereitgestellt werden. In manchen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale Nullfrequqenzbasisbandsignale sein, obwohl dies keine Anforderung ist. In manchen Ausführungsformen kann Mischerschaltkreis 106a des Empfangssignalpfads passive Mischer umfassen, obwohl der Gegenstand der Ausführungsformen in dieser Beziehung nicht beschränkt ist.

In manchen Ausführungsformen kann der Mischerschaltkreis 106a des Übertragungssignalpfads dazu ausgelegt sein, Eingangsbasisbandsignale basierend auf der von dem Synthesizerschaltkreis 106d bereitgestellten synthetisierten Frequenz herauf zu konvertieren, um RF-Ausgangssignale für den FEM-Schaltkreis 108 zu erzeugen. Die Basisbandsignale können durch den Basisbandschaltkreis 104 bereitgestellt werden und können durch den Filterschaltkreis 106c gefiltert werden. Der Filterschaltkreis 106c kann einen Tiefpassfilter (LPF) beinhalten, obwohl der Gegenstand der Ausführungsformen in dieser Beziehung nicht beschränkt ist.

In manchen Ausführungsformen können der Mischerschaltkreis 106a des Empfangssignalpfads und der Mischerschaltkreis 106a des Übertragungssignalpfads zwei oder mehr Mischer beinhalten, und können zur Quadratur-Herunterkonvertierung und/oder -Heraufkonvertierung angeordnet werden. In manchen Ausführungsformen können der Mischerschaltkreis 106a des Empfangssignalpfads und der Mischerschaltkreis 106a des Übertragungssignalpfads zwei oder mehr Mischer beinhalten, und können zur Spiegelunterdrückung (zum Beispiel Hartley-Spiegelunterdrückung) angeordnet werden. In manchen Ausführungsformen können der Mischerschaltkreis 106a des Empfangssignalpfads und der Mischerschaltkreis 106a zur Direkt-Herunterkonvertierung und/oder -Heraufkonvertierung angeordnet werden. In manchen Ausführungsformen können der Mischerschaltkreis 106a des Empfangssignalpfads und der Mischerschaltkreis 106a des Übertragungssignalpfads für Super-Heterodyn-Betrieb ausgelegt sein.

In manchen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale und die Eingangsbasisbandsignale analoge Basisbandsignale sein, obwohl der Gegenstand der Ausführungsformen in dieser Beziehung nicht beschränkt ist. In manchen alternativen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale und die Eingangsbasisbandsignale digitale Basisbandsignale sein. In diesen alternativen Ausführungsformen kann der RF-Schaltkreis 106 Analog-zu-Digital-Konverter (Analog-to-Digital Converter - ADC)- und Digitalzu-Analog-Konverter (Digital-to-Analog Converter - DAC)-Schaltkreise beinhalten, und der Basisbandschaltkreis 104 kann eine digitale Basisbandschnittstelle beinhalten, um mit dem RF-Schaltkreis 106 zu kommunizieren.

In manchen Dual-Mode-Ausführungsformen kann ein separater Funk-IC-Schaltkreis zum Verarbeiten von Signalen für jedes Spektrum bereitgestellt werden, obwohl der Gegenstand der Ausführungsformen in dieser Beziehung nicht beschränkt ist.

In manchen Ausführungsformen kann der Synthesizerschaltkreis 106d ein fraktionaler N-Synthesizer oder ein fraktionaler N/N+1-Synthesizer sein, obwohl der Gegenstand der Ausführungsformen in dieser Beziehung nicht beschränkt ist, da andere Typen von Frequenzsynthesizern geeignet sein können. Zum Beispiel kann der Synthesizerschaltkreis 106d ein Delta-Sigma-Synthesizer, ein Frequenzvervielfacher oder ein Synthesizer sein, der einen Phasenregelkreis mit einem Frequenzteiler umfasst.

Der Synthesizerschaltkreis 106d kann dazu ausgelegt sein, eine Ausgangsfrequenz zur Verwendung durch den Mischerschaltkreis 106a des RF-Schaltkreises 106 basierend auf einem Frequenzeingang und einem Teilersteuerungseingang zu synthetisieren. In manchen Ausführungsformen kann der Synthesizerschaltkreis 106d ein fraktionaler N/N+1-Synthesizer sein.

In manchen Ausführungsformen kann der Frequenzeingang durch einen spannungsgesteuerten Oszillator (Voltage Controlled Oscillator - VCO) bereitgestellt werden, obwohl dies keine Anforderung ist. Teilersteuerungseingang kann entweder durch den Basisbandschaltkreis 104 oder den Anwendungsprozessor 102 bereitgestellt werden, abhängig von der angestrebten Ausgangsfrequenz. In manchen Ausführungsformen kann ein Teilersteuerungseingang (zum Beispiel N) aus einer Nachschlagetabelle basierend auf einem durch den Anwendungsprozessor 102 angezeigten Kanal bestimmt werden.

Synthesizerschaltkreis 106d des RF-Schaltkreises 106 kann einen Teiler, eine Delay-Locked Loop (DLL), einen Multiplexer und einen Phasenakkumulator beinhalten. In manchen Ausführungsformen kann der Teiler ein Dual-Modulus-Teiler (Dual Modulus Divider - DMD) sein, und der Phasenakkumulator kann ein digitaler Phasenakkumulator (Digital Phase Accumulator - DPA) sein. In manchen Ausführungsformen kann der DMD dazu ausgelegt werden, Eingangssignale entweder durch N oder durch N+1 zu teilen (zum Beispiel basierend auf einer Ausführung), um ein fraktionales Teilungsverhältnis bereitzustellen. In manchen beispielhaften Ausführungsformen kann die DLL einen Satz kaskadierender, abstimmbarer Verzögerungselemente, einen Phasendetektor, eine Ladepumpe und ein Flip-Flop vom Typ D beinhalten. In diesen Ausführungsformen können die Verzögerungselemente dazu ausgelegt werden, eine VCO-Periode in Nd gleiche Pakete von Phase aufzubrechen, wobei Nd die Anzahl von Verzögerungselementen in der Verzögerungslinie ist. Auf diese Weise stellt die DLL negatives Feedback bereit, um gewährleisten zu helfen, dass die gesamte Verzögerung durch die Verzögerungslinie ein VCO-Zyklus ist.

In manchen Ausführungsformen kann der Synthesizerschaltkreis 106d dazu ausgelegt werden, eine Trägerfrequenz als die Ausgabefrequenz zu erzeugen, während in anderen Ausführungsformen die Ausgangsfrequenz ein Vielfaches der Trägerfrequenz (zum Beispiel zweimal die Trägerfrequenz, viermal die Trägerfrequenz) sein kann, und in Verbindung mit Quadraturgenerator und Teilerschaltkreis verwendet werden kann, um vielfache Signale an der Trägerfrequenz mit vielfachen verschiedenen Phasen in Bezug zueinander zu erzeugen. In manchen Ausführungsformen kann die Ausgangsfrequenz eine LO-Frequenz (fLO) sein. In manchen Ausführungsformen kann der RF-Schaltkreis 106 einen IQ-/Polarkonverter beinhalten.

FEM-Schaltkreis 108 kann einen Empfangssignalpfad beinhalten, der einen Schaltkreis beinhalten kann, der dazu ausgelegt wird, auf von einer oder mehreren Antennen 110 empfangenen RF-Signalen zu arbeiten, die empfangenen Signale zu verstärken und die verstärkten Versionen der empfangenen Signale für den RF-Schaltkreis 106 zur weiteren Verarbeitung bereitzustellen. FEM-Schaltkreis 108 kann auch einen Übertragungssignalpfad beinhalten, der einen Schaltkreis beinhalten kann, der dazu ausgelegt wird, von dem RF-Schaltkreis 106 bereitgestellte Signale zur Übertragung für die Übertragung durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 110 zu verstärken.

In manchen Ausführungsformen kann der FEM-Schaltkreis 108 einen TX/RX-Schalter beinhalten, um zwischen Übertragungsmodus- und Empfangsmodusbetrieb umzuschalten. Der FEM-Schaltkreis kann einen Empfangssignalpfad und einen Übertragungssignalpfad beinhalten. Der Empfangssignalpfad des FEM-Schaltkreises kann einen rauscharmen Verstärker (Low-Noise Amplifier - LNA) beinhalten, um empfangene RF-Signale zu verstärken und die verstärkten empfangenen RF-Signale als Ausgang (zum Beispiel für den RF-Schaltkreis 106) bereitzustellen. Der Übertragungssignalpfad des FEM-Schaltkreises 108 kann einen Leistungsverstärker (Power Amplifier - PA) beinhalten, um Eingangs-RF-Signale (zum Beispiel von RF-Schaltkreis 106 bereitgestellt) zu verstärken, und einen oder mehrere Filter beinhalten, um RF-Signale für anschließende Übertragung (zum Beispiel durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 110) zu erzeugen.

In manchen Ausführungsformen kann das elektronische Gerät 100 zusätzliche Elemente beinhalten, wie zum Beispiel Speicher/Archivierung, Display, Kamera, Sensor, und/oder Eingangs-/Ausgangs ( Input/Output - I/O)-Schnittstelle.

In manchen Ausführungsformen kann das elektronische Gerät dazu ausgelegt werden, eine oder mehrere Methoden, Techniken und/oder Prozesse oder Teile von diesen wie hierin beschrieben auszuführen.

5 ist ein Prozessablaufdiagramm, um einen Prozess wie oben beschrieben unter Verwendung der Lücken wie erwähnt zu beschreiben. Wenn ein UE mit einem eNB verbunden wird und D2D-Entdeckung anstrebt, startet der Prozess optional bei 502, mit dem Senden einer Anforderung des UE für Lücken, die zum Empfangen von D2D-Entdeckungsdaten zu dem verbundenen eNB verwendet werden sollen. Der eNB kann dann mit einer Planungs- oder Konfigurationsnachricht antworten. Der UE empfängt bei 504 optional eine Nachricht von dem eNB, der die Lücke plant.

Bei 506 verwendet das UE den Plan zum Empfangen von Daten auf Downlink-Kanälen durch seine Empfangsketten. Das UE empfängt D2D-Entdeckungsdaten in einer ersten Empfangskette während eines Satzes von Subframes. Zur selben Zeit bei 508 empfängt das UE WAN-Daten in einer zweiten Empfangskette von zum Beispiel einer Primärzelle (Primary Cell - PCell) während des gleichen Satzes von Subframes. In diesem Prozess werden die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne eine Unterbrechung in den WAN-Daten empfangen. Es kann zusätzliche Empfangsketten und Zellen geben. Zusätzlich kann der gleiche oder ein ähnlicher Ansatz für die Übertragungskette angewandt werden.

Die detaillierte Beschreibung bezieht sich auf die entsprechenden Zeichnungen. Die gleichen Referenznummern können in unterschiedlichen Zeichnungen verwendet werden, um die gleichen oder ähnliche Elemente zu identifizieren. In der folgenden Beschreibung werden zum Zweck der Erklärung, und nicht Beschränkung, spezifische Details dargelegt, wie zum Beispiel bestimmte Strukturen, Bauweisen, Schnittstellen, Techniken, usw., um ein gründliches Verständnis der verschiedenen Aspekte der beanspruchten Ausführungsformen bereitzustellen. Fachleuten, die den Vorteil der vorliegenden Offenbarung haben, ist jedoch ersichtlich, dass die verschiedenen Aspekte der beanspruchten Ausführungsformen in anderen Beispielen, die von diesen spezifischen Details abweichen, praktiziert werden können. In bestimmten Fällen werden Beschreibungen von gut bekannten Geräten, Schaltkreisen und Methoden weggelassen, um die Beschreibung der vorliegenden Ausführungsformen nicht mit unnötigen Details unklar zu machen.

Die vorliegende Beschreibung einer oder mehrerer Umsetzungen stellt Veranschaulichung und Beschreibung bereit, ist jedoch nicht dazu beabsichtigt, vollständig zu sein oder den Gegenstand der Ansprüche auf die präzise offenbarte Form zu beschränken. Modifikationen und Variationen sind im Licht der obigen Lehren möglich, oder können von der Praxis verschiedener Umsetzungen, zu denen die folgenden Beispiele gehören, erfasst werden.

Beispiel 1 kann ein Verfahren beinhalten, eine Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D) Endgeräte (User Equipment - UE)-Unterbrechungsanforderung zu spezifizieren, wobei die Unterbrechung nicht erlaubt wird.

Beispiel 2 kann das Verfahren von Beispiel 1 oder ein anderes Beispiel hierin beinhalten, wobei es für die D2D betreiberübergreifende und Inter-Public Land Mobile Network (PLMN)-Entdeckung Entdeckungslücken gibt.

Beispiel 3 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein anderes Beispiel hierin beinhalten, wobei die Entdeckungslücke für betreiberübergreifende und Inter-PLMN D2D-Entdeckung eine Wireless Area Network (WAN)-Datenübertragung nicht erlauben kann.

Beispiel 4 kann das Verfahren von Beispiel 3 oder ein anderes Beispiel hierin beinhalten, wobei es keine fest zugeordnete Funkfrequenz (Radio Frequency - RF)-Kette für D2D gibt.

Beispiel 5 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein anderes Beispiel hierin beinhalten, wobei die Entdeckungslücke für betreiberübergreifende und Inter-PLMN D2D-Entdeckung nur vor und nach UE-Neueinstellung vorkommen kann.

Beispiel 6 kann das Verfahren von Beispiel 2 oder ein anderes Beispiel hierin beinhalten, wobei es zumindest eine fest zugeordnete RF-Kette für D2D gibt.

Beispiel 7 kann einen Apparat beinhalten, der Mittel umfasst, eines oder mehrere Elemente eines in irgendeinem der Beispiele 1-6 beschriebenen oder damit in Bezug stehenden Verfahrens oder irgendein anderes hierin beschriebenes Verfahren oder irgendeinen anderen hierin beschriebenen Prozess auszuführen.

Beispiel 8 kann eines oder mehrere nicht flüchtige computerlesbare Medien beinhalten, die Instruktionen umfassen, ein elektronisches Gerät nach Ausführung der Instruktionen durch einen oder mehrere Prozessoren des elektronischen Geräts dazu zu veranlassen, eines oder mehrere Elemente eines in irgendeinem der Beispiele 1-6 beschriebenen oder damit in Bezug stehenden Verfahrens oder irgendein anderes hierin beschriebenes Verfahren oder irgendeinen anderen hierin beschriebenen Prozess auszuführen.

Beispiel 9 kann einen Apparat beinhalten, der Logik, Module und/oder Schaltkreise umfasst, eines oder mehrere Elemente eines in irgendeinem der Beispiele 1-6 beschriebenen oder damit in Bezug stehenden Verfahrens oder irgendein anderes hierin beschriebenes Verfahren oder irgendeinen anderen hierin beschriebenen Prozess auszuführen.

Beispiel 10 kann ein Verfahren, eine Technik, oder einen Prozess oder Teile von diesen wie in irgendeinem der Beispiele 1-6 beschrieben oder damit in Bezug stehend beinhalten.

Beispiel 11 kann einen Apparat beinhalten, der Folgendes umfasst: einen oder mehrere Prozessoren und ein oder mehrere computerlesbare Medien, die Instruktionen umfassen, die, wenn sie durch den einen oder die mehreren Prozessoren ausgeführt werden, den einen oder die mehreren Prozessoren dazu veranlassen, das Verfahren, die Technik oder den Prozess wie in irgendeinem der Beispiele 1-18 oder Teilen von diesen beschrieben oder Bezug darauf nehmend auszuführen.

Beispiel 12 kann ein Verfahren des Kommunizierens in einem Drahtlosnetzwerk wie hierin gezeigt und beschrieben beinhalten.

Beispiel 13 kann ein System zum Bereitstellen von Drahtloskommunikation wie hierin gezeigt und beschrieben beinhalten.

Beispiel 14 kann ein Gerät zum Bereitstellen von Drahtloskommunikation wie hierin gezeigt und beschrieben beinhalten.

Beispiel A kann ein oder mehrere nicht flüchtige computerlesbare Medien beinhalten, die Instruktionen umfassen, ein elektronisches Gerät nach Ausführung der Instruktionen durch einen oder mehrere Prozessoren des elektronischen Geräts dazu zu veranlassen, eine oder mehrere Operationen auszuführen, die das Empfangen von Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Entdeckungsdaten auf einer D2D-Entdeckungsdatenfrequenz in einer Empfangskette eines Endgeräts (User Equipment - UE) während eines Satzes von Subframes, das Einstellen der Empfangskette des UE auf eine Wireless Access Network (WAN)-Datenfrequenz und das Empfangen von WAN-Daten in der Empfangskette des UE auf der WAN-Datenfrequenz von einer Primary Cell (PCell) während des Satzes von Subframes beinhalten, wobei die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne Unterbrechung der WAN-Daten empfangen werden.

Beispiel B kann die Medien von Beispiel A beinhalten, wobei eine Unterbrechungsanforderung auf einer Konfiguration der Lücke beim Empfangen der WAN-Daten basiert.

Beispiel C kann die Medien von Beispiel A oder B beinhalten, wobei die Lücke während eines Neueinstellens der Empfangskette von der WAN-Datenfrequenz auf die D2D-Entdeckungsdatenfrequenz ist, um die D2D-Daten und das Neueinstellen von der D2D-Entdeckungsdatenfrequenz auf die WAN-Datenfrequenz zu empfangen.

Beispiel D kann die Medien von Beispiel C beinhalten, wobei die Lücke nicht die Dauer des Empfangens der D2D-Entdeckungsdaten beinhaltet.

Beispiel E kann die Medien irgendeines der Beispiele A-D beinhalten, wobei die Funktionen ferner das Empfangen einer Nachricht von einem evolved NodeB (eNB), der die Lücke plant, umfassen.

Beispiel F kann die Medien von Beispiel E beinhalten, wobei die Funktionen ferner das Senden einer Anforderung für Lücken zum Empfangen von D2D-Entdeckungsdaten von dem UE an den eNB umfassen.

Beispiel G kann die Medien irgendeines der Beispiele A-F beinhalten, wobei es ferner das Empfangen von WAN-Daten auf einer zweiten WAN-Datenfrequenz in einer zweiten Empfangskette von einer Secondary Cell (SCell) während des Satzes von Subframes umfasst.

Beispiel H kann die Medien von Beispiel G beinhalten, wobei die Instruktionen ferner eine Beschränkung umfassen, dass Betreibergruppierung für unterschiedliche Empfangsfrequenzen nicht unterstützt wird.

Beispiel I kann die Medien von Beispiel G beinhalten, wobei die erste und zweite Empfangskette gleichzeitig arbeiten, wobei die Instruktionen ferner eine Beschränkung umfassen, dass Betreibergruppierung für unterschiedliche Empfangsfrequenzen unterstützt wird.

Beispiel J kann einen Apparat beinhalten, der einen oder mehrere Prozessoren und ein oder mehrere computerlesbare Medien umfasst, die Instruktionen umfassen, die, wenn sie durch den einen oder die mehreren Prozessoren ausgeführt werden, den einen oder die mehreren Prozessoren dazu veranlassen, das Spezifizieren einer Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Endgeräte (User Equipment - UE)-Unterbrechungsanforderung zur D2D-Entdeckung auszuführen, wobei die Unterbrechung nicht erlaubt wird.

Beispiel K kann den Apparat von Beispiel J beinhalten, wobei es für eine D2D betreiberübergreifende und Inter-Public Land Mobile Network (PLMN)-Entdeckung Entdeckungslücken gibt und eine Unterbrechung von einer zugewiesenen Lückenkonfiguration abhängt.

Beispiel L kann den Apparat von Beispiel K beinhalten, wobei die Entdeckungslücke für betreiberübergreifende und Inter-PLMN D2D-Entdeckung eine Wireless Area Network (WAN)-Datenübertragung nicht erlauben kann, zum Beispiel, weil ein eNB keinerlei Übertragungsdaten für WAN während der Lücke plant.

Beispiel M kann den Apparat von Beispiel L beinhalten, wobei es keine fest zugeordnete Funkfrequenz (Radio Frequency - RF)-Kette für D2D gibt.

Beispiel N kann den Apparat irgendeines der Beispiele J-M beinhalten, wobei die Entdeckungslücke für betreiberübergreifende und Inter-PLMN D2D-Entdeckung während UE-Neueinstellung und nur vor und nach UE D2D-Entdeckungsempfang geplant wird.

Beispiel O kann Verarbeitungsschaltkreis eines Endgeräts (User Equipment - UE) beinhalten, wobei der Verarbeitungsschaltkreis eine Empfangskette eines Endgeräts (User Equipment - UE) konfiguriert, Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Entdeckungsdaten auf einer D2D-Entdeckungsdatenfrequenz während eines Satzes von Subframes zu empfangen, die Empfangskette des UE auf eine Wireless Access Network (WAN)-Datenfrequenz einzustellen, und die Empfangskette des UE konfiguriert, WAN-Daten auf der WAN-Datenfrequenz von einer Primary Cell (PCell) während des Satzes von Subframes zu empfangen, wobei die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne Unterbrechung der WAN-Daten empfangen werden.

Beispiel P kann den Schaltkreis von Beispiel O beinhalten, wobei der Schaltkreis ferner eine Nachricht von einem evolved NodeB (eNB), der die Lücke plant, empfangen soll.

Beispiel Q kann den Schaltkreis von Beispiel O beinhalten, wobei der Schaltkreis ferner eine Anforderung für Lücken zum Empfangen von D2D-Entdeckungsdaten von dem UE an den eNB senden soll.

Beispiel R kann einen Apparat beinhalten, der eine Empfangskette eines Endgeräts (User Equipment - UE) umfasst, um Gerät-zu-Gerät (Device-to-Device - D2D)-Entdeckungsdaten während eines Satzes von Subframes zu empfangen, einen Tuner, um die Empfangskette des UE auf eine Wireless Access Network (WAN)-Datenfrequenz einzustellen, und die Empfangskette des UE, um Wireless Access Network (WAN)-Daten von einer Primary Cell (PCell) während des Satzes von Subframes zu empfangen, wobei die D2D-Entdeckungsdaten während einer Lücke beim Empfangen der WAN-Daten ohne Unterbrechung der WAN-Daten empfangen werden.

Beispiel S kann den Apparat von Beispiel R beinhalten, wobei die Lücke während eines Neueinstellens der Empfangskette von der WAN-Datenfrequenz auf die D2D-Entdeckungsdatenfrequenz ist, um die D2D-Daten und das Neueinstellen von der D2D-Entdeckungsdatenfrequenz auf die WAN-Datenfrequenz zu empfangen.

Beispiel T kann den Apparat der Beispiele R und S beinhalten, wobei die Lücke nicht die Dauer des Empfangens der D2D-Entdeckungsdaten beinhaltet.