Title:
DYNAMISCHES HOSTEN VON V2X-DIENSTEN IN MOBILFUNKNETZEN
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Die vorliegende Offenbarung beinhaltet Systeme und Verfahren, die V2X-Kommunikationen über ein drahtloses Wide Area Network (WWAN) ermöglichen. Eine Registrierungsanforderung wird an eine Intelligent-Transportation-System-(ITS-) Funktion gesendet. Die Registrierungsanforderung dient zum Anfordern von Autorisierung für ein Gerät zum Hosten eines V2X-Dienstes in einem zellularen Netz. Eine Registrierungsantwort wird von der ITS-Funktion empfangen. Die Registrierungsantwort dient zum Autorisieren des Geräts zum Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz. Der V2X-Dienst wird im zellularen Netz über die ITS-Funktion gehostet. embedded image





Inventors:
Cavalcanti, Dave, Oreg. (Beaverton, US)
Pinheiro, Ana Lucia A., Pa. (Breinigsville, US)
Application Number:
DE112016004288T
Publication Date:
07/26/2018
Filing Date:
02/24/2016
Assignee:
Intel Corporation (Calif., Santa Clara, US)
International Classes:
H04W60/00; H04L29/08; H04W8/00; H04W36/00; H04W48/12
Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
Vorrichtung eines Geräts zum Hosten von Fahrzeug-zu-Jeglichem-(V2X-) Kommunikation, das Gerät umfassend:
einen oder mehrere Prozessoren zum:
Senden einer Registrierungsanforderung an eine Intelligent-Transportation-System- (ITS-) Funktion, wobei die Registrierungsanforderung dem Anfordern von Autorisierung für das Gerät zum Hosten eines V2X-Diensts in einem zellularen Netz dient;
Empfangen einer Registrierungsantwort von der ITS-Funktion, wobei die Registrierungsantwort das Gerät zum Hosten des V2X-Dienstes im zellularen Netz autorisiert; und
Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz über die ITS-Funktion.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die ITS-Funktion als Teil einer Proximity-Services- (ProSe-) Funktion des zellularen Netzes implementiert ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die ITS-Funktion als Teil einer neuen Einheit im zellularen Netz implementiert ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die ITS-Funktion extern zum zellularen Netz ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren ferner Folgendem dienen:
Senden einer Autorisierungsanforderung an die ITS-Funktion, wobei die Autorisierungsanforderung zum Verifizieren ist, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist; und
Empfangen einer Autorisierungsantwort von der ITS-Funktion, wobei die Autorisierungsantwort bestätigt, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren ferner Folgendem dienen:
Erlangen einer Internet-Protokoll- (IP-) Adresse zur Verwendung durch den V2X-Dienst;
Verbinden zur ITS-Funktion unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse;
Initiieren des V2X-Diensts unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse; und
Hosten des V2X-Diensts unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 6, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren ferner Folgendem dienen:
Übertragen einer V2X-Dienstanzeige auf einer PC5-Schnittstelle, wobei die V2X-Dienstanzeige anzeigt, dass der V2X-Dienst durch das Gerät gehostet wird, wobei die V2X-Dienstanzeige in Rundfunkform an alle Geräte in der Nähe übertragen wird, und wobei die V2X-Dienstanzeige in einer direkten Kommunikationsnachricht gesendet wird, wobei die direkte Kommunikationsnachricht eine Direct-Discovery-Nachricht umfasst.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 6, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren ferner Folgendem dienen:
Übertragen einer Rundfunknachricht auf einem Rundfunkkanal, wobei die Rundfunknachricht V2X-Dienstkonfigurationsinformation enthält, wobei die V2X-Dienstkonfigurationsinformation in einem Systeminformationsblock (SIB) der Rundfunknachricht enthalten ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Registrierungsanforderung eine oder mehrere einer Dienstkennung für den V2X-Dienst, einer Verbindungsschichtadresse für das Gerät und von Standortinformation für das Gerät enthält.

Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gerät zumindest eines eines evolved Node B (eNB) oder einer Benutzereinrichtung (UE) ist.

Benutzereinrichtung (UE), umfassend:
einen oder mehrere Prozessoren zum:
Empfangen einer Abbildung von Diensten auf Hostgeräte von einer ProSe-Funktion;
Nutzen eines Diensts, der durch ein erstes Hostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem ersten Hostgerät;
Identifizieren eines Zielhostgeräts, das den Dienst hostet, zumindest zum Teil auf Grundlage der empfangenen Abbildung von Diensten auf Hostgeräte;
Senden einer Diensthandovermeldung an das erste Hostgerät als Teil einer Handover-Prozedur, wobei die Diensthandovermeldung eine Adresse des identifizierten Zielhostgeräts enthält; und
Nutzen des Diensts, der durch das Zielhostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Zielhostgerät, wobei das erste Hostgerät während der Handover-Prozedur zumindest eine Nachricht für den Dienst an das Zielhostgerät weiterleitet.

UE nach Anspruch 11, wobei das Zielhostgerät auf Grundlage einer Anzeige identifiziert wird, die vom Zielhostgerät empfangen wird, wobei die Anzeige anzeigt, dass das Zielhostgerät den Dienst hostet, wobei die Anzeige in einer direkten Kommunikationsnachricht vom Zielhostgerät empfangen wird, und wobei die direkte Kommunikationsnachricht eine Direct-Discovery-Nachricht umfasst.

UE nach Anspruch 11, wobei die Anzeige in einem Systeminformationsrundfunk vom Zielhostgerät empfangen wird, wobei die Anzeige in zumindest einem Systeminformationsblock (SIB) des Systeminformationsrundfunks enthalten ist, und wobei der zumindest eine SIB SIB 18 und/oder SIB 19 umfasst.

Benutzereinrichtung (UE), umfassend:
einen oder mehrere Prozessoren zum:
Kommunizieren mit einer Proximity-Services- (ProSe-) Funktion eines drahtlosen Wide Area Network (WWAN) über eine Benutzerebene;
Empfangen einer Liste von verfügbaren V2X-Diensten von der ProSe-Funktion;
Empfangen einer V2X-Dienstanzeige von einem Gerät, wobei die V2X-Dienstanzeige in einer Direct-Discovery-Nachricht empfangen wird; und
Auffinden eines V2X-Dienstes auf Grundlage von zumindest einer der empfangenen Liste und der empfangenen Dienstanzeige.

UE nach Anspruch 14, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren ferner Folgendem dienen:
Einrichten einer direkten Schnittstelle zwischen der UE und dem Gerät; und
Nutzen des aufgefundenen V2X-Diensts über Kommunikationen über die direkte Schnittstelle.

Verfahren zum Hosten von Fahrzeug-zu-Jeglichem- (V2X-) Kommunikation, umfassend:
Senden einer Registrierungsanforderung an eine Intelligent-Transportation-System- (ITS-) Funktion, wobei die Registrierungsanforderung dem Anfordern von Autorisierung für ein Gerät zum Hosten eines V2X-Diensts in einem zellularen Netz dient;
Empfangen einer Registrierungsantwort von der ITS-Funktion, wobei die Registrierungsantwort das Gerät zum Hosten des V2X-Dienstes im zellularen Netz autorisiert; und
Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz über die ITS-Funktion.

Verfahren nach Anspruch 16, wobei die ITS-Funktion als Teil einer Proximity-Service- (ProSe-r) Funktion des zellularen Netzes implementiert wird.

Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend:
Senden einer Autorisierungsanforderung an die ITS-Funktion, wobei die Autorisierungsanforderung zum Verifizieren ist, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist; und
Empfangen einer Autorisierungsantwort von der ITS-Funktion, wobei die Autorisierungsantwort bestätigt, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist.

Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend:
Erlangen einer Internet-Protokoll- (IP-) Adresse zur Verwendung durch den V2X-Dienst;
Verbinden zur ITS-Funktion unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse;
Initiieren des V2X-Diensts unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse; und
Hosten des V2X-Diensts unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse.

Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend:
Übertragen einer V2X-Dienstanzeige auf einer PC5-Schnittfläche, wobei die V2X-Dienstanzeige anzeigt, dass der V2X-Dienst durch das Gerät gehostet wird, wobei die V2X-Dienstanzeige in Rundfunkform an alle Geräte in der Nähe übertragen wird, wobei die V2X-Dienstanzeige in einer direkten Kommunikationsnachricht gesendet wird, und wobei die direkte Kommunikationsnachricht eine Direct-Discovery-Nachricht umfasst.

Verfahren nach Anspruch 16, ferner umfassend:
Übertragen einer Rundfunknachricht auf einem Rundfunkkanal, wobei die Rundfunknachricht V2X-Dienstkonfigurationsinformation enthält, wobei die V2X-Dienstkonfigurationsinformation in einem Systeminformationsblock (SIB) der Rundfunknachricht enthalten ist, und wobei die Registrierungsanforderung eine oder mehrere einer Dienstkennung für den V2X-Dienst, einer Verbindungsschichtadresse für das Gerät und von Standortinformation für das Gerät enthält.

Verfahren zur drahtlosen Kommunikation, umfassend:
Empfangen einer Abbildung von Diensten auf Hostgeräte von einer ProSe-Funktion;
Nutzen eines Diensts, der durch ein erstes Hostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem ersten Hostgerät;
Identifizieren eines Zielhostgeräts, das den Dienst hostet, zumindest zum Teil auf Grundlage der empfangenen Abbildung von Diensten auf Hostgeräte;
Senden einer Diensthandovermeldung an das erste Hostgerät als Teil einer Handover-Prozedur, wobei die Diensthandovermeldung eine Adresse des identifizierten Zielhostgeräts enthält; und
Nutzen des Diensts, der durch das Zielhostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Zielhostgerät, wobei das erste Hostgerät während der Handover-Prozedur zumindest eine Nachricht für den Dienst an das Zielhostgerät weiterleitet.

Verfahren nach Anspruch 22, wobei das Zielhostgerät auf Grundlage einer Anzeige identifiziert wird, die vom Zielhostgerät empfangen wird, wobei die Anzeige anzeigt, dass das Zielhostgerät den Dienst hostet.

Vorrichtung, die Mittel zum Ausführen des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 16 bis 23 umfasst.

Maschinenlesbarer Speicher mit maschinenlesbaren Anweisungen zum, wenn sie ausgeführt werden, Implementieren eines Verfahrens oder Verwirklichen einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 16 bis 23.

Description:
Verwandte Anmeldungen

Diese Anmeldung ist eine internationale Einreichung auf Grundlage der vorläufigen US-Patentanmeldung Nr. 62/222,579 unter dem Titel V2X IP SERVICES IN LTE/5G, eingereicht am 23. September 2015, die hierin in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme aufgenommen ist.

Technisches Gebiet

Die vorliegende Offenbarung betrifft im Allgemeinen Fahrzeugkommunikationsdienste, wie etwa Fahrzeug-zu-Fahrzeug (V2V), Fahrzeug-zu-Fußgänger (V2P) und Fahrzeug-zu-Infrastruktur (V2I), die bisweilen individuell und kollektiv als Fahrzeug-zu-Jeglichem oder Fahrzeugkommunikation (V2X) bezeichnet werden.

Hintergrund

Drahtlose Mobilkommunikationstechnologie ermöglicht Kommunikation von mobilen Benutzereinrichtungsgeräten, wie etwa Smartphones, Tablet-Rechengeräten, Laptop-Computern und dergleichen. Mobile Kommunikationstechnologie kann Connectivity von verschiedenen Arten von Geräten ermöglichen, die das „Internet der Dinge“ unterstützen. Fahrzeuge sind ein Beispiel für mobile Benutzereinrichtung, die Nutzen aus der Connectivity über drahtlose Mobilkommunikationstechnologie ziehen kann.

Drahtlose Mobilkommunikationstechnologie verwendet verschiedene Standards und Protokolle zum Übertragen von Daten zwischen einer Basisstation und einem drahtlosen Kommunikationsgerät. Drahtlose Wide Area Network (WWAN) Kommunikationssystemstandards und -protokolle können beispielsweise die 3rd Generation Partnership Project (3GPP) Long Term Evolution (LTE) und den IEEE 802.16 Standard beinhalten, der den Industriegruppen als Worldwide Interoperability for Microwave Access (WiMAX) allgemein bekannt ist. Drahtloses Local Area Network (WLAN) kann beispielsweise den IEEE 802.11 Standard beinhalten, der Industriegruppen als Wi-Fi allgemein bekannt ist. Andere WWAN- und WLAN-Standards und -protokolle sind ebenfalls bekannt.

Figurenliste

  • 1 stellt ein Beispiel einer Umgebung dar, in der die vorliegenden Systeme und Verfahren implementiert werden können.
  • 2 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel dafür darstellt, wie die V2X-Dienste in die inter-PLMN ProSe Referenzarchitektur eingegliedert werden können.
  • 3 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform der V2X-Dienstanwendung und der V2X-Hostanwendung in einer ProSe-Umgebung darstellt.
  • 4 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer UE darstellt, die zu einer UE verbindet, welche zum Hosten eines V2X-Dienstes freigegeben ist.
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel einer UE darstellt, die zu einem eNB verbindet, welcher zum Hosten eines V2X-Dienstes freigegeben ist.
  • 6 ist ein Beispiel eines Nachrichtensequenzdiagramms für die beschriebenen Systeme und Verfahren.
  • 7 ist ein anderes Beispiel eines Nachrichtensequenzdiagramms für die beschriebenen Systeme und Verfahren.
  • 8 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens für V2X-Kommunikation.
  • 9 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens für V2X-Kommunikation.
  • 10 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens für V2X-Kommunikation.
  • 11 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens für V2X-Kommunikation.
  • 12 ist en Ablaufdiagramm eines Verfahrens für Mobilitätsmanagement für V2X-Kommunikation.
  • 13 ist ein Blockdiagramm, das elektronische Geräteschaltungen darstellt, die eNB-Schaltungen, UE-Schaltungen, Netzknotenschaltungen oder eine andere Art von Schaltungen sein können, gemäß verschiedenen Ausführungsformen.
  • 14 ist ein Blockdiagramm, das, für eine Ausführungsform, Beispielkomponenten einer UE, eines MS-Geräts oder eNB darstellt.

Detaillierte Beschreibung

Die folgende detaillierte Beschreibung bezieht sich auf die beiliegenden Zeichnungen. Dieselben Bezugszeichen können in verschiedenen Zeichnungen zum Bezeichnen derselben oder gleichartiger Elemente verwendet werden. In der folgenden Beschreibung werden, zu Veranschaulichungszwecken und nicht einschränkend, spezifische Details dargelegt, wie etwa bestimmte Strukturen, Architekturen, Schnittstellen, Techniken usw., um ein gründliches Verständnis der verschiedenen Aspekte der offenbarten Ausführungsformen vorzusehen. Es ist für den Fachmann, dem die vorliegende Offenbarung zugutekommt, jedoch offensichtlich, dass die verschiedenen Aspekte der Ausführungsformen in anderen Beispielen praktisch umgesetzt werden können, die von diesen spezifischen Details abweichen. In bestimmten Fällen sind Beschreibungen von allgemein bekannten Geräten, Schaltungen und Verfahren ausgelassen, um die Beschreibung der Ausführungsformen nicht mit unnötigen Details zu verschleiern.

In 3GPP Funkzugangsnetzen (RANs) in LTE Systemen kann eine Basisstation Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network (E-UTRAN) Node Bs (außerdem gewöhnlich als evolved Node Bs, enhanced Node Bs, eNodeBs oder eNBs) und/oder Radio Network Controllers (RNCs) in an E-UTRAN beinhalten, die mit einem drahtlosen Kommunikationsgerät, als Benutzereinrichtung (UE) bekannt, kommunizieren. In LTE Netzen kann ein E-UTRAN mehrere eNBs enthalten und mit mehreren UEs kommunizieren. Ein Evolved Packet Core (EPC) kann das E-UTRAN kommunikationstechnisch mit einem externen Netz verkoppeln, wie etwa das Internet. LTE Netze beinhalten Funkzugangstechnologien (RATs) und Kernfunknetzarchitektur, die hohe Datentransfergeschwindigkeit, niedrige Latenz, Paketoptimierung und verbesserte Systemkapazität und -abdeckung vorsehen können.

In homogenen Netzen kann ein Knoten, auch Makroknoten oder Makrozelle genannt, drahtlose Grundabdeckung für drahtlose Geräte in einer Zelle vorsehen. Die Zelle kann der Bereich sein, in dem die drahtlosen Geräte mit dem Makroknoten kommunizieren können. Heterogene Netze (HetNets) können zum Handhaben der erhöhten Verkehrslasten auf den Makroknoten aufgrund zunehmender Benutzung und Funktionalität von drahtlosen Geräten benutzt werden. HetNets können eine Schicht von geplanten Hochleistungsmakroknoten (Makro-eNBs oder Makrozellen) überlagert mit Schichten von Knoten mit geringerer Leistung (kleine Zellen, Small-eNBs, Micro-eNBs, Pico-eNBs, Femto-eNBs oder Home eNBs (HeNBs)) beinhalten, die weniger gutgeplant oder sogar völlig unkoordiniert innerhalb des Abdeckungsbereichs (Zelle) eines Makroknotens eingesetzt werden können. Die Knoten mit geringerer Leistung können im Allgemeinen als „kleine Zellen“, kleine Knoten oder leistungsarme Knoten bezeichnet werden. HetNets können außerdem verschiedene Arten von Knoten beinhalten, die verschiedene Arten von RATs nutzen, wie etwa LTE eNBs, 3G NodeBs, Wi-Fi APs und WiMAX Basisstationen.

Wie hierin verwendet, sollen die Begriffe „Knoten“ und „Zelle“ synonym gelten und einen drahtlosen Übertragungspunkt bezeichnen, der zum Kommunizieren mit mehrfachen drahtlosen Mobilgeräten, wie etwa einer UE, oder einer anderen Basisstation betriebsfähig ist. Zudem können Zellen oder Knoten außerdem Wi-Fi-Zugangspunkte (APs) oder Multifunkzellen mit Wi-Fi/zellularen oder zusätzlichen RATs sein. Beispielsweise können Knoten oder Zellen verschiedene Technologien beinhalten, sodass Zellen, die auf verschiedenen RATs arbeiten, in einem vereinheitlichten HetNet eingegliedert sind.

Fahrzeugkommunikation ist ein verhältnismäßig neuer und rasch aufstrebender Forschungs- und Entwicklungsbereich, der neue Vermarktungsmöglichkeiten für drahtlose Kommunikationssysteme eröffnet. Fahrzeugkommunikation kann Fahrzeug-zu-Fahrzeug (V2V) (beispielsweise Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und einem anderen Fahrzeug), Fahrzeug-zu-Fußgänger (V2P) (beispielsweise Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und einem Gerät, das von einer Person getragen wird, beispielsweise einem Fußgänger, Radfahrer, Fahrer oder Fahrgast) und Fahrzeug-zu-Infrastruktur (V2I) (beispielsweise Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und Road Side Unit (RSU), die eine Transportinfrastruktureinheit ist, beispielswese eine Einheit, die Geschwindigkeitsmeldungen überträgt) sein, die individuell und/oder kollektiv als Fahrzeug-zu-Jeglichem (V2X) Kommunikationen bezeichnet werden.

Intelligent Transportation Systems (ITS), die durch verbundene Fahrzeuge freigegeben sind, können Sicherheit und Effizienz auf Fahrwegen verbessern. Die Palette von Anwendungen für V2X-Kommunikationen in ITS variiert von Straßensicherheits- und Fahrzeugverkehrsverwaltung zu Anwendungen, die Infotainment, die Sicht eines „verbundenen Autos“ und „autonomes Fahren“ ermöglichen.

Die Wireless Access in Vehicular Environments (WAVE) Architektur und Standards wurden zum Unterstützen von ITS-Sicherheits- und Nicht-Sicherheitsanwendungen entwickelt. WAVE hat herkömmlicherweise auf Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) 802.11p, auch bekannt als Dedicated Short Range Communications (DSRC), zum Unterstützen von Fahrzeug-zu-Jeglichem (V2X) Kommunikationen zurückgegriffen. DSRC/802.11p wurde spezifisch für Fahrzeugkommunikationen gestaltet und nutzt Abschnitte des 5,9-GHz-Spektrums, die für ITS dediziert wurden.

Zahlreiche ITS-Anwendungen erfordern den weitverbreiteten Einsatz der DSRC/802.11 p Infrastruktur zum Vorsehen von sinnvoller Funktion. Beispielsweise erfordern zahlreiche ITS-Anwendungen den Einsatz von auf DSRC/802.11p basierten Road Side Units (RSU) (beispielsweise eine Einheit, die V2X-Dienst unterstützt). Das Erfordernis von weitverbreitetem Einsatz von Infrastruktur wirft jedoch Skalierbarkeits- und Einsatzkostenprobleme auf. Leider hat es am Einsatz von benötigter DSRC/802.11p Infrastruktur gemangelt. Dies hat dazu geführt, alternative drahtlose Systeme in Betracht zu ziehen. Insbesondere werden bestehende zellulare Systeme, wie etwa LTE, aufgrund ihrer großräumigen Abdeckung und effizienten Spektrumsnutzung als eine Alternative zu DSRC/802.11p erachtet.

Die Untersuchung von direkter Kommunikation zwischen Geräten wurde im 3rd Generation Partnership Project (3GPP) im Bereich Proximity Services (ProSe) angegangen. Die derzeitige Arbeitsthese bei den 3GPP-Standards ist, dass die Kommunikation zwischen der UE und der RSU unter Verwendung von ProSe/D2D (d.h., über die PC5-Schnittstelle) erfolgen kann, und dass die RSU-Funktionalität in der Dienst/Anwendungsschicht in der UE oder im eNB implementiert wird. Optional kann die Kommunikation zwischen der UE und der RSU über die drahtlose Uu Schnittstelle (Schnittstelle zwischen UE und eNodeB) erfolgen. Die hierin offenbarten Prozeduren setzen voraus, dass die PC5 Schnittstelle zur Kommunikation zwischen der UE und der RSU benutzt wird, wobei jedoch dieselben Prozeduren gelten können, wenn die Uu Schnittstelle benutzt wird. Angesichts dessen, dass V2X-Sicherheitsanwendungen und -dienste, die von RSUs vorgesehen werden, so geringe Verzögerungen wie 1 ms erfordern können, sollten UEs dazu imstande sein, Genehmigung für V2X-Dienste von einer RSU innerhalb sehr geringer Latenzzeiten aufzufinden und zu erhalten. Derartige Dienste sollten außerdem zuverlässig unter hoher Mobilität unterstützt werden.

Bislang waren jedoch die Hauptantriebe für die bestehende ProSe Architektur und Protokolle öffentliche Sicherheit (beispielsweise Sprachkommunikation zwischen Nothelfern) und Verbraucheranwendungen (beispielsweise Werbeanzeigen, Ortsinformation, soziale Netzwerke). Leider sind die bestehende LTE ProSe-Funktionalität und Protokolle nicht genügend effizient skalierbar, um die Anforderungen von V2X-Kommunikationen hinsichtlich Latenz und unterstützter Anzahl von Fahrzeugen zu erfüllen. Dementsprechend sind Verbesserungen erforderlich. Insbesondere besteht ein Bedarf an effizienten Prozeduren zum Auffinden einer UE oder eines eNB, die/der als eine RSU arbeitet.

Die offenbarten Systeme und Verfahren sehen eine Registrierungs- und Autorisierungsprozedur zum Freigeben von UEs oder eNBs zum Arbeiten als eine RSU vor. Zusätzlich zum Freigeben einer UE oder eines eNB zum Arbeiten als eine RSU geben die offenbarten Systeme und Verfahren eine UE oder einen eNB zum Hosten von V2X-Sicherheits-IP-Diensten frei, darunter das Vorsehen eines V2X-Dienstanzeigeverfahrens und von Mobilitätsverwaltungsprotokollen zum Versehen von V2X-Diensten mit nahtloser Connectivity.

In manchen Ausführungsformen beinhaltet das V2X-Dienstanzeigeverfahren das Veranlassen, dass eine V2X-Funktion im Kernnetz eine Liste von RSUs und entsprechenden Diensten für UEs vorsieht. Zusätzlich oder alternativ können die UEs oder eNBs V2X-Dienstkapazitäten rundsenden, die es V2X-UEs ermöglichen, RSUs zu identifizieren, die V2X-IP-Dienste mit geringem Overhead und geringer Latenz unterstützen. Ein Mobilitätsverwaltungsprotokoll zum Vorsehen von nahtloser Connectivity zu V2X-Diensten ist ebenfalls vorgelegt. Dementsprechend können es die hierin offenbarten Systeme und Verfahren V2X-UEs ermöglichen, Connectivity zu V2X-Diensten mit niedrigem Overhead und niedriger Latenz aufzufinden und zu unterhalten.

Daher können V2X-Dienste über drahtlose Wide Area Networks (WWANs) (beispielsweise zellulare Netze) vorgesehen werden. In manchen Ausführungsformen nutzen V2X-Dienste die ProSe/Device-to-Device (D2D) Architektur mit der zum Unterstützen der Übertragung von V2X-Nachrichten benötigten Verstärkung. Diese V2X-Nachrichten können IP-Nachrichten sein, und die V2X-Dienste können IP-basierte Anwendungen sein, die auf der Benutzerebene einer PC5 Direktkommunikationsschnittstelle getragen werden.

In einem Beispiel kommuniziert eine UE mit einer UE oder einem eNB, die/der dazu konfiguriert ist, eine Road Side Unit (RSU) zu sein (beispielsweise ein Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Szenario (V2I)). In diesem Beispiel empfängt die UE oder der eNB, die/der als eine RSU arbeitet, Sicherheitsnachrichten von einer UE und leitet die Sicherheitsnachricht an eine andere UE weiter. In manchen Fällen wird dieses Weiterleiten von Sicherheitsnachrichten als Teil eines Dienstes ausgeführt, der durch einen Intelligent Transportation System- (ITS-) Server vorgesehen wird (das Weiterleiten kann beispielsweise gemäß der Konfiguration/Funktionalität des Dienstes ausgeführt werden).

Wie hierin verwendet, kann eine V2X-UE eine UE sein, die ProSe und V2X ermöglichende Merkmale unterstützt. Wie hierin verwendet kann eine V2X-ProSe-Funktion eine V2X-spezifische Funktionalität sein, die Teil der ProSe-Funktion ist oder unabhängig ist.

Unter Bezugnahme auf die Figuren stellt 1 ein Beispiel einer Umgebung 100 dar, in der die vorliegenden Systeme und Verfahren implementiert werden können. Die Umgebung 100 beinhaltet ein oder mehr Fahrzeuge (beispielsweise V2X-UEs) 110, die zum Arbeiten als eine Benutzereinrichtung (UE) imstande sind, die sowohl ProSe als auch V2X-Kommunikation unterstützt. Wie in 1 dargestellt, sind V2X-UEs 110B und 110D über eine LTE-Uu Schnittstelle 120 mit einem Evolved Node B (eNB) 102 verbunden, während V2X-UEs 110A und 110C nicht mit dem eNB 102 verbunden sind (beispielsweise können sie über eine LTE-Uu Schnittstelle 120 mit einem anderen eNB verbunden sein oder mit keinem eNB über eine LTE-Uu Schnittstelle 120 verbunden sein). Wie in 1 dargestellt, sind V2X-UEs 110A-D jede über eine LTE-PC5 Schnittstelle 130 mit einem Gerät (beispielsweise eNB 102 oder UE 104). Beispielsweise ist V2X-UE 110A über LTE-PC5 Schnittstelle 130A mit dem eNB 102 verbunden, V2X-UE 110B über LTE-PC5 Schnittstelle 130B mit dem eNB 102 verbunden, V2X-UE 110C über LTE-PC5 Schnittstelle 130C mit der UE 104 verbunden, V2X-UE 110D über LTE-PC5 Schnittstelle 130D mit der UE 104 verbunden und V2X-UE 110A über LTE-PC5 Schnittstelle 130E mit V2X-UE 110B verbunden. In einem Beispiel werden LTE-PC5 Schnittstellen 130 für die Steuerebene und die Benutzerebene für ProSe Direct Discovery, ProSe Direct Communication und/oder ProSe UE-to-Network Relay benutzt.

Die Umgebung 100 beinhaltet zusätzlich eine Intelligent Transportation System (ITS) Funktion 106, die V2X-Dienste vorsieht. In manchen Fällen kann die ITS-Funktion 106 als Teil einer ProSe-Funktion implementiert sein. In anderen Fällen kann die ITS-Funktion 106 als Teil einer neuen Einheit innerhalb des zellularen Netzes implementiert sein. In wiederum anderen Fällen kann die ITS-Funktion 106 extern zum zellularen Netz sein. Die ITS-Funktion 106 kann als ein ITS-Server implementiert sein. Wie hierin verwendet, sind die Begriffe ITS-Funktion und ITS-Server austauschbar. Die ITS-Funktion 106 kann über Verbindung 108 mit dem eNB 102 verbunden sein. Zusätzlich oder alternativ kann die ITS-Funktion 106 mit der UE 104 verbunden sein, die als eine RSU arbeitet. Die Umgebung 100 kann außerdem ein oder mehrere Fahrzeuge 112 beinhalten, die entweder ProSe und/oder V2X-Kommunikation nicht unterstützen oder nicht dazu imstande sind, als eine UE zu arbeiten.

In einem Beispiel kann die Nicht-V2X-UE 112 in den Weg von V2X-UE 110D biegen und einen Zusammenstoß zwischen der Nicht-V2X-UE 112 und der V2X-UE 110D verursachen. Es versteht sich, dass, wenn die Nicht-V2X-UE 112 dazu imstande gewesen wäre, V2X-Dienste und/oder V2X-Kommunikationen zu benutzen, ein derartiger Zusammenstoß hätte vermieden werden können. Obgleich die V2X-UE 110D nicht dazu imstande war, einen Zusammenstoß mit der Nicht-V2X-UE 112 zu vermeiden, könnten V2X-Dienste benutzt werden, um dabei zu helfen, dass andere V2X-UEs 110 vorgewarnt oder sogar weg vom Zusammenstoß umgeleitet werden.

In einem Beispiel kann die V2X-UE 110D, die in den Zusammenstoß verwickelt war, einen V2X-Dienst (beispielsweise Gefahrenvermeidungsdienst, Unfallmeldedienst, Verkehrsumleitungsdienst) nutzen, der durch die ITS-Funktion 106 vorgesehen und durch die UE 104 gehostet wird, um anzuzeigen, dass ein Zusammenstoß passiert ist. Die UE 104 kann über die LTE-Uu 120 Verbindung und die Verbindung 108 mit der ITS-Funktion 106 verbunden sein. Wie in 1 dargestellt, ist die Kommunikation zwischen der V2X-UE 110D und der UE 104 eine direkte ProSe/D2D Verbindung über die LTE-PC5 Schnittstelle 130D.

Die ITS-Funktion 106 kann V2X-UEs 110 in der Nähe relevante Meldungen des Zusammenstoßes über bestimmte V2X-Dienste zuführen. Beispielsweise empfängt V2X-UE 110C Meldung über ihre LTE-PC5 130C Verbindung mit der UE 104, und V2X-UEs 110A und 110B empfangen Meldungen über ihre jeweiligen LTE-PC5 Schnittstellen 130 zum eNB 102. In manchen Fällen kann die V2X-UE 110B, die sowohl eine LTE-PC5 Schnittstelle 130B als auch eine LTE-Uu Schnittstelle 120 aufweist, entweder durch die LTE-PC5 Schnittstelle 130B oder die LTE-Uu Schnittstelle 120 auf V2X-Dienste zugreifen. In anderen Fällen kann die V2X-UE 110B, die sowohl eine LTE-PC5 Schnittstelle 130B als auch eine LTE-Uu Schnittstelle 120 aufweist, nur durch die LTE-PC5 Schnittstelle 130B auf V2X-Dienste zugreifen. Beispielsweise kann die PC5 Schnittstelle 130B für lokale V2X-Nachrichtenübermittlung (beispielsweise ortsspezifische, geografisch begrenzte V2X-Nachrichten) benutzt werden. In wiederum anderen Fällen kann die PC5 Schnittstelle 130 in erster Linie für Verbindungen zwischen UEs (beispielsweise V2X-UEs 110, UEs 104) benutzt werden, und V2X-UEs 110A und 110B nur durch die LTE-Uu Schnittstelle 120 auf V2X-Dienste zugreifen.

Wie in 1 dargestellt, hosten sowohl der eNB 102 als auch die UE 104 V2X-Dienste. Beispielsweise wirken sowohl der eNB 102 als auch die UE 104 als eine Road Side Unit (RSU) zum Zweck des Hostens von V2X-Diensten und des Ermöglichens von V2X-Kommunikation.

2 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel dafür darstellt, wie die V2X-Dienste in die inter-PLMN ProSe Referenzarchitektur 200 eingegliedert werden können. Eine V2X-UE 110 enthält eine ProSe-Anwendung 212. Die ProSe-Anwendung 212 ermöglicht effiziente Gerät-zu-Gerät (D2D) Auffindung und Kommunikation. In manchen Fällen verwaltet die ProSe Anmeldung 212 ProSe-Funktionalität auf Grundlage einer vorkonfigurierten (beispielsweise PLMNspezifischen) ProSe Konfiguration. Die ProSe-Anwendung 212 enthält eine V2X-Dienstanwendung 250. Die V2X-Dienstanwendung 250 ermöglicht es der V2X-UE 110, V2X-Kommunikation unter Benutzung von ProSe (beispielsweise über die LTE-PC5 Schnittstelle) auszuführen.

Die V2X-UE 110 ist über eine LTE-Uu Schnittstelle 120 an das E-UTRAN 216 gekoppelt. Das E-UTRAN 216 enthält einen oder mehrere eNBs (nicht gezeigt). Das E-UTRAN 216 ist über die LTE-S1 Schnittstelle 230 mit dem Evolved Packet Core (EPC) 218 verbunden. Der EPC 218 enthält ein Serving Gateway (S-GW) 220, eine Mobilitätsverwaltungseinheit (MME) 222 und ein Paket-Gateway (P-GW) 224. Die MME 222 ist über die LTE-S6a Schnittstelle 228 mit dem Home Subscriber Server (HSS) 232 verbunden, und der HSS 232 ist über die LTE-PC4a Schnittstelle 236 mit der ProSe-Funktion 240 verbunden. In einem Beispiel wird die LTE-S6a Schnittstelle 228 zum Herunterladen von ProSe-bezogener Abonnementinformation auf die MME 222 während einer E-UTRAN-Andockprozedur oder zum Informieren der MME 222, dass sich die Abonnementinformation im HSS 232 geändert hat, benutzt. In einem Beispiel wird die LTE-PC4a Schnittstelle 236 zum Vorsehen von Abonnementinformation für die ProSe-Funktion 240 benutzt, um Zugang zu ProSe Direct Discovery und ProSe Direct Communication auf einer PLMN-Basis zu autorisieren. In manchen Fällen wird die LTE-PC4a Schnittstelle 236 außerdem durch die ProSe-Funktion 240 (d.h. EPC-Level ProSe Discovery Funktion) zum Abrufen von EPC-Level ProSe Discovery bezogenen Teilnehmerdaten benutzt.

Die ProSe-Funktion 240 ist außerdem über die LTE-PC4b Schnittstelle 238 mit der Secure User Plane Location (SUPL) Location Platform (SLP) 234 verbunden. In einem Beispiel wird die LTE-PC4b Schnittstelle 238 durch die ProSe-Funktion 240 (d.h. EPC-Level ProSe Discovery Function) in der Rolle eines LCS-Client zum Abfragen der SLP benutzt, die in der Open Mobile Alliance (OMA) AD SUPL definiert ist. Unter Benutzung der Information vom HSS 232 und der SLP 234 ist die ProSe-Funktion 240 dazu imstande, ProSe-Dienste zu verwalten. Die ProSe-Funktion 240 ist über die LTE-PC3 Schnittstelle 246 mit der V2X-UE 110 verbunden. In einem Beispiel stützt sich die LTE-PC3 Schnittstelle 240 auf die EPC 218 Benutzerebene zum Transport (d.h. ein „over IP“ Referenzpunkt). In manchen Fällen wird die LTE-PC3 Schnittstelle 246 zum Autorisieren von ProSe Direct Discovery und EPC-Level ProSe Discovery Anfragen und zum Ausführen von Zuordnung von ProSe Application Codes entsprechend ProSe Application Identities benutzt, die für ProSe Direct Discovery benutzt werden. Zusätzlich oder alternativ wird die LTE-PC3 Schnittstelle 246 zum Definieren der Autorisierungsrichtlinien per PLMN für ProSe Direct Discovery (für öffentliche Sicherheit und nichtöffentliche Sicherheit) und Kommunikation (nur für öffentliche Sicherheit) zwischen der V2X-UE 110 und ProSe-Funktion 240 benutzt.

Die ProSe-Funktion 240 ist außerdem über die LTE-PC2 Schnittstelle 248 mit einem ProSe-Anwendungsserver 244 verbunden. In einem Beispiel wird die LTE-PC2 Schnittstelle 248 zum Definieren der Interaktion zwischen dem ProSe-Anwendungsserver 244 und der ProSe-Funktionalität benutzt, die durch das 3GPP EPS über die ProSe-Funktion 240 (beispielsweise Namensübersetzung) für EPC-Level ProSe Auffindung vorgesehen wird. Der ProSe-Anwendungsserver 244 ist über die LTE-PC1 Schnittstelle 226 mit der ProSe-Anwendung 212 verbunden. In einem Beispiel wird die LTE-PC1 Schnittstelle 226 zum Definieren von Signalisierungsanforderungen auf Anwendungsebene benutzt. Die ProSe-Anwendungen 212 verwaltet ProSe-Dienste auf Grundlage allgemeiner (beispielsweise per PLMN) ProSe-Konfiguration. Die ProSe-Anwendung 212 kann außerdem Signalisierung auf Anwendungsebene auf Grundlage empfangener Signalisierungsanforderungen verwalten.

Wie in 2 dargestellt, enthält die ProSe-Funktion 240 eine V2X-ProSe-Funktion 242 die es, in Kombination mit einer V2X-Dienstanwendung 250 innerhalb der ProSe-Anwendung 212, der V2X-UE 110 ermöglicht, ProSe für V2X-Dienste und V2X-Kommunikation zu benutzen.

Ein Gerät 210, das eine andere V2X-UE (beispielsweise V2X-UE 110), ein eNB (beispielsweise eNB 102) oder eine UE (beispielsweise eine UE 104) sein kann, kann eine ähnliche ProSe Architektur aufweisen. In manchen Fällen benutzt das Gerät 210 eine andere Anwendung als die V2X-UE 110. Beispielsweise enthält die ProSe-Anwendung 212 des Geräts 210 eine V2X-Hostanwendung 214. Die V2X-Hostanwendung 214 ermöglicht es dem Gerät 210, V2X-Dienste zu hosten, die durch ein intelligentes Transportsystem vorgesehen werden. Die V2X-Hostanwendung 214 ermöglicht es dem Gerät 210 außerdem, die Registrierung und Authentifizierung auszuführen, um eine RSU zu werden und als eine RSU zu arbeiten, unter Benutzung von ProSe (beispielsweise über die LTE-PC5 Schnittstelle). In manchen Fällen wird V2X-Kommunikation über einen oder mehrere V2X-Dienste ermöglicht, die unter Benutzung der V2X-Hostanwendung 214 gehostet werden.

Wie in 2 dargestellt, ist die V2X-UE 110 über eine LTE-PC5 Schnittstelle 130 mit dem Gerät 210 verbunden. Obgleich die V2X-UE 110 und das Gerät 210 derart dargestellt sind, dass sie sich in verschiedenen landgestützten Mobilfunknetzen (PLMNs) (beispielsweise PLMN A, PLMN B) befinden, versteht es sich, dass sich die V2X-UE 110 und das Gerät 210 im selben PLMN befinden können. Obgleich nicht gezeigt, liegt eine LTE-PC6 Schnittstelle zwischen ProSe-Funktionen in verschiedenen PLMNs (EPC-Level ProSe Discovery) oder zwischen der ProSe-Funktion im HPLMN und der ProSe-Funktion in einem lokalen PLMN (ProSe Direct Discovery) vor. Mit ProSe Direct Discovery wird diese LTE-PC6 Schnittstelle zur HPLMN Steuerung von ProSe Dienstautorisierung benutzt. Zusätzlich oder alternativ wird die LTE-PC6 Schnittstelle zum Autorisieren von ProSe Direct Discovery Anfragen, Abrufen des/der Discovery Filter, das/die ProSe-Anwendungs-ID-Namen entsprechen, und Übersetzen des ProSe-Anwendungscodes in den ProSe-Anwendungs-ID-Namen benutzt. Wie in 2 dargestellt, kann die ProSe Architektur für die V2X-UE 110 wie auch für das Gerät 210 ähnlich sein. Es ist außerdem zu beachten, dass die LTE-PC5 Schnittstelle 130 unabhängig von jeglicher Schnittstelle zwischen der V2X-UE 110 und dem E-UTRAN 216 ist.

3 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform der V2X-Dienstanwendung 250 und der V2X-Hostanwendung 214 in einer ProSe Umgebung 300 darstellt. Die V2X-UE 110 kommuniziert mit dem Gerät 210 über die LTE-PC5 Schnittstelle 130. Die LTE-PC5 Schnittstelle 130 kann außerdem als eine ProSe Schnittstelle, D2D Schnittstelle oder direkte Schnittstelle bezeichnet werden. Die V2X-UE 110 und das Gerät 210 weisen jedes eine Kommunikationsarchitektur zum Kommunizieren über die LTE-PC5 Schnittstelle 130 auf. Beispielsweise enthalten die V2X-UE 110 und das Gerät 210 jedes eine physikalische (PHY) Schicht 310, eine Mediumzugriffssteuer- (MAC-) Schicht 308, eine Funkverbindungssteuer- (RLC-) Schicht 306, eine Paketdatenkonvergenzprotokoll- (PDCP-) Schicht 304 und eine Internet-Protokoll- (IP-) Schicht 302. Die V2X-UE 110 wie auch das Gerät 210 enthalten außerdem eine Anwendungsschicht, die eine ProSe-Anwendung 212 enthält.

Die ProSe-Anwendung 212 im Gerät 210 enthält eine V2X-Hostanwendung 214, und die ProSe-Anwendung 212 in der V2X-UE 110 enthält eine V2X-Dienstanwendung 250. Die V2X-Hostanwendung 214 und die V2X-Dienstanwendung 250 kommunizieren über die LTE-PC5 Schnittstelle 130 über die IP-Schicht 302. In manchen Ausführungsformen kommuniziert die V2X-Hostanwendung 214 zusätzlich oder alternativ über eine LTE-Uu Schnittstelle 120 (beispielsweise die LTE Benutzerebene).

Das Gerät 210, das eine UE (beispielsweise V2X-UE 110), eine UE (beispielsweise UE 104) oder ein eNB (beispielsweise eNB 102) sein kann, kann als eine RSU arbeiten und V2X-Kommunikation über ProSe hosten. Die V2X-Hostanwendung 214 ermöglicht es dem Gerät 210, als eine RSU zu arbeiten und V2X--Kommunikation zu hosten, darunter einen oder mehrere V2X-Dienste, unter Benutzung von ProSe (beispielsweise als Teil der ProSe-Anwendung 212).

Die V2X-UE 110 benutzt einen oder mehrere V2X-Dienste, die durch das Gerät 210 gehostet werden, zum Kommunizieren von V2X-Nachrichten über ProSe. Die V2X-Dienstanwendung 250 ermöglicht es der V2X-UE 110, in V2X-Kommunikation zu treten, beinhaltend das Benutzen von einem oder mehr V2X-Diensten, über ProSe (beispielsweise als Teil der ProSe-Anwendung 212).

4 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel 400 einer V2X-UE 110 darstellt, die zu einer UE 104 verbindet, welche zum Hosten eines V2X-Diensts freigegeben ist. Wie in 3 dargestellt, enthalten die V2X-UE 110 und die UE 104 eine Kommunikationsarchitektur zum Kommunizieren über die LTE-PC5 Schnittstelle 130. Der eNB 102 enthält gleicherweise eine Kommunikationsstruktur zur Kommunikation mit einer UE 104 über die LTE-Uu Schnittstelle 120. Der eNB 102 enthält zusätzliche eine General Packet Radio Service (GPRS) Tunnelprotokoll-Benutzerebene (GTP-U) Schicht 402, eine User Datagram Protocol (UDP)/IP Schicht 404, eine Schicht 2 (L2) 406 und eine Schicht 1 (L1) Schicht 408 zum Kommunizieren mit dem EPC 218 über die LTE-S1 Schnittstelle 230.

Der EPC 218 enthält eine MME 222, ein S-GW 220 und ein P-GW 224. Die MME 222 enthält ein NAS-Sicherheitsmodul 410, ein Bereitschaftszustands-Mobilitätshandhabungsmodul 412 und ein EPS-Trägersteuermodul 414. Das S-GW 220 enthält ein Mobilitätsverankerungsmodul 416. In manchen Fällen ist der eNB 102 an das Mobilitätsverankerungsmodul 416 im S-GW 220 gekoppelt. Das P-GW 224 enthält ein UE-IP-Adressenzuordnungsmodul 418 und ein Paketfiltermodul 420. Das P-GW 224 ist mit dem Internet 422 verbunden.

Wie bezüglich 3 besprochen, enthält die UE 104 eine ProSe-Anwendung 212, die eine V2X-Hostanwendung 214 enthält, und die V2X-UE 110 enthält eine ProSe-Anwendung 212, die eine V2X-Dienstanwendung 250 enthält. Zumindest die ProSe-Anwendung 212 der UE 104 ist mit der ProSe-Funktion 240 verbunden. Die ProSe-Funktion 240 ermöglicht es der ProSe-Anwendung 212, ProSe auszuführen, und konfiguriert die Parameter dazu, wie die ProSe-Anwendung 212 arbeiten sollte. Selbst wenn die ProSe-Anwendung 212 der V2X-UE 110 zu diesem Zeitpunkt nicht mit einer ProSe-Funktion 240 verbunden ist, hätte die ProSe-Anwendung 212 zu einem früheren Zeitpunkt Autorisierung zum Benutzen der ProSe-Anwendung 212 und die Konfiguration und Parameter zum Ausführen der ProSe-Funktion 240 empfangen.

In manchen Fällen führt die V2X-Hostanwendung 214 eine Registrierungs- und Autorisierungsprozedur zum Arbeiten als eine RSU und Hosten von V2X-Dienst aus. Die V2X-Hostanwendung 214 erhält eine Internet-Protokoll- (IP-) Adresse zum Hosten von einem oder mehr V2X-Diensten. Die erhaltene IP-Adresse wird der V2X-Hostanwendung 214 vom P-GW 224 zugewiesen. Unter Benutzung der erhaltenen IP-Adresse stellt die V2X-Hostanwendung 214 über den P-GW 224 eine Verbindung mit der ITS-Funktion 106 her. Die V2X-Hostanwendung 214 richtet einen Träger mit der ITS-Funktion 106 ein, der über das EPS-Trägersteuermodul 414 unterhalten wird.

Die V2X-Hostanwendung 214 sendet eine Autorisierungsanforderung an die ITS-Funktion 106, um zu verifizieren, dass die UE 104 zum Vorsehen von V2X-Diensten autorisiert ist. Beispiele von V2X-Diensten beinhalten Gefahrenmeldedienste, Gefahrenvermeidungsdienste, Verkehrsberuhigungsdienste, Verkehrsumleitungsdienste, intelligente Geschwindigkeitsregelungsdienste, Fußgängerwarndienste usw. In manchen Fällen ist die Anforderung zum Registrieren von einem oder mehr V2X-Diensten eine Anforderung zum Arbeiten als eine Road Side Unit (RSU). Die Autorisierungsanforderung kann die Dienstkapazitäten und Sicherheitsinformation der UE 104 beinhalten. Die Kapazitäten, die durch die V2X-Hostanwendung 214 gesendet werden, können eine Liste von gehosteten Dienstkennungen (beispielsweise Betreiberdienstkennung (PSID)) und zugehörige Dienstparameter beinhalten.

In einem Beispiel ist die ITS-Funktion 106 innerhalb der 3GPP Domäne. Beispielsweise kann die ITS-Funktion 106 Teil der V2X-ProSe-Funktion 242 sein. In einem anderen Beispiel ist die ITS-Funktion 106 ein separater Server innerhalb der 3GPP Domäne. Alternativ ist die ITS-Funktion 106 außerhalb der 3GPP Domäne. Beispielsweise kann die ITS-Funktion 106 über das Internet 422 zugänglich sein. Die IP-Adresse der ITS-Funktion 106 kann durch den eNB 102 auf Grundlage einer Domänennamensystem- (DNS-) Abfrage unter Verwendung einer vordefinierten, allgemeinen Adresse aufgefunden werden.

Unter der Annahme, dass die UE 104 ein vertrauenswürdiges Gerät ist, führt die ITS-Funktion 106 der V2X-Hostanwendung 214 eine Autorisierungsantwort zu, die bestätigt, dass die V2X-Hostanwendung 214 innerhalb der UE 104 zum Arbeiten als eine RSU (beispielsweise V2X RSU) und Hosten des/der angeforderten V2X-Dienste/s autorisiert ist.

Nach dem Empfang der Autorisierung von der ITS-Funktion 106 zum Arbeiten als eine RSU und Hosten von einem oder mehr V2X-Diensten, registriert die V2X-Hostanwendung 214 ihre V2X-Dienste bei der ITS-Funktion 106. Die V2X-Hostanwendung 214 sendet ihre gehosteten Dienstkennungen (beispielsweise PSID), IP-Adresse, Verbindungsschichtadresse (beispielsweise Zellen-ID) und Standortinformation an die ITS-Funktion 106. Die ITS-Funktion 106 verarbeitet die Anforderung und kann einen oder mehrere V2X-Dienste auf Grundlage der Kapazitätenliste und Berechtigungsnachweise, die durch die V2X-Hostanwendung 214 vorgesehen werden, autorisieren (die Kapazitätenliste und Berechtigungsnachweise der UE 104, in diesem Falle). In manchen Fällen registriert die ITS-Funktion 106 die V2X-Dienste und/oder die V2X-Hostanwendung 214 bei der V2X-ProSe-Funktion 240.

Zusätzlich oder alternativ registriert die V2X-Hostanwendung 214 ihre V2X-Dienste bei der V2X-ProSe-Funktion 240. Die V2X-Hostanwendung 214 sendet ihre gehosteten Dienstkennungen (beispielsweise PSID), IP-Adresse, Verbindungsschichtadresse (beispielsweise Zellen-ID) und Standortinformation an die ProSe-Funktion 240. Die ProSe-Funktion 240 verarbeitet die Anforderung und kann einen oder mehrere V2X-Dienste auf Grundlage der Kapazitätenliste und Berechtigungsnachweise, die durch die V2X-Hostanwendung 214 vorgesehen werden, autorisieren (die Kapazitätenliste und Berechtigungsnachweise der UE 104, in diesem Falle). In manchen Fällen kontaktiert die V2X-ProSe-Funktion 242 die ITS-Funktion 106, um die RSU-Registrierung der V2X-Hostanwendung 214 zu bestätigen.

Sobald sie autorisiert ist, weist die V2X-ProSe-Funktion 242 jedem zugehörigen V2X-Dienst eine Application ID zu. Die Application ID kann der V2X-Hostanwendung 214 gegeben werden. Nach dem Empfang der Autorisierung von der ITS-Funktion 106 und der Registrierung von der V2X-ProSe-Funktion 240/V2X-ProSe-Funktion 242, verbindet die V2X-Hostanwendung 214 zur ITS-Funktion 106 zum Initialisieren der V2X-Dienste. Dies kann die Einrichtung eines EPS-Trägers unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse beinhalten, um zu einem gestarteten Dienst zu führen, der durch die ITS-Funktion 106 vorgesehen und über die V2X-Hostanwendung 214 gehostet wird.

Die V2X-Dienstanwendung 250 in der V2X-UE 110 ist zu diesem Zeitpunkt bei einer ProSe-Funktion registriert (beispielsweise ProSe-Funktion 240/V2X-ProSe-Funktion 242) oder kann vorher bei der ProSe-Funktion registriert worden sein. Diese Registrierung erfolgt über die LTE Benutzerebene (beispielsweise LTE-Uu Schnittstelle 120). Als Teil der V2X-UE 110 Registrierung verifiziert die V2X-ProSe-Funktion (beispielsweise V2X-ProSe-Funktion 242), ob V2X RSU Dienste am derzeitigen Standort der UE verfügbar sind, unter Verwendung des Standorts von registrierten eNBs, die Dienste vorsehen, und Dienstkapazitäten, die durch die V2X-UE 110 unterstützt werden. Die V2X-ProSe-Funktion führt der V2X-UE 110 (beispielsweise der V2X-Dienstanwendung 250) eine Liste von verfügbaren Diensten und Anfangskonfigurationsinformation zu. Die Konfigurationsinformation kann eine Abbildung von eNB Kennungen (beispielsweise Zellkennungen (IDs)) auf RSU Server IP-Adressen und entsprechende Dienstkennungen (beispielsweise PSID) innerhalb eines bestimmten geografischen Bereichs, der für die V2X-UE 110 relevant ist, beinhalten.

Die V2X-Dienstanwendung 250 verwendet die V2X-Dienstkonfigurationsinformation zum Auffinden der V2X-Hostanwendung 214 in einer RSU (beispielsweise UE 104, wie in 4 dargestellt, eNB 102, wie in 5 dargestellt, oder V2X-UE 110, wie in 1 dargestellt). In manchen Fällen benutzt die V2X-UE 110 den eNB, mit dem die V2X-UE 110 derzeit als verbunden ist (beispielsweise über eine LTE-Uu Schnittstelle 120 oder eine Benutzerebene verbunden ist) als eine RSU. Die V2X-Dienstanwendung 250, die durch die V2X-ProSe-Funktion 242 zum Nutzen der V2X-Funktionen autorisiert ist, hört Anzeigen ab, die durch Geräte gesendet werden, welche als RSUs und/oder eNBs arbeiten. In einem Beispiel sendet ein Gerät, das als eine RSU arbeitet (beispielsweise UE 104, eNB 102, oder V2X-UE 110) eine Anzeige in einer Direct-Discovery-Nachricht über eine LTE-PC5 Schnittstelle 130. In einem anderen Beispiel sendet ein eNB 102 eine Anzeige in einer Rundfunknachricht über eine LTE-Uu Schnittstelle 120 (beispielsweise durch die Steuerungsebene). Beispielsweise ist die Anzeige in einem Systeminformationsblock (SIB) einer Rundfunknachricht.

Die V2X-Dienstanwendung 250, die durch die V2X-ProSe-Funktion 242 zum Nutzen von V2X-Funktionen autorisiert ist, hört Anzeigen ab, die durch eine/n RSU/eNB gesendet werden. Die V2X-Dienstanwendung 250 wird über die Anwendungsidentität (beispielsweise Application ID), die von RSUs benutzt wird, auf Grundlage der Anzeigen informiert, die durch die/den RSU/eNB gesendet werden. Die Anwendungsidentität ist der Parameter, der zum Identifizieren der bestimmten Anwendung benutzt wird, die die DISCOVERY_REQUEST Nachricht ansteuert.

Die ProSe Hostanwendung 214 überträgt eine Direct Discovery Anforderung (beispielsweise eine DISCOVERY_REQUEST), die anzeigt, dass die ProSe Hostanwendung 214 als eine RSU arbeitet und/oder einen oder mehrere V2X-Dienste hostet. Dementsprechend wird die Direct Discovery Anforderung zum Anzeigen eines verfügbaren Dienstes benutzt. Unter Verwendung von ProSe zum Ermöglichen des Auffindens von und Zugreifens auf V2X-Dienste können V2X-Dienste geografisch vorherbestimmt werden (beispielsweise auf Grundlage des Standort-/Abdeckungsbereichs des Geräts 210), und es kann unter Benutzung von ProSe Protokollen mit niedriger Latenz rasch auf V2X-Dienste zugegriffen werden.

Zusätzlich oder alternativ überträgt die V2X-Hostanwendung 214 eine Rundfunknachricht, die anzeigt, dass die V2X-Hostanwendung 214 als eine RSU arbeitet und/oder einen oder mehrere V2X-Dienste hostet. Die V2X-Hostanwendung 214 kann ihre unterstützten V2X-Dienste durch Übertragen einer Liste von V2X-Dienst-IDs (beispielsweise PSID) in einem Systeminformationsblock (SIB) anzeigen. In einer Ausführungsform kann ein neuer SIB für V2X-Dienste geschaffen werden, der Dienstkennungen enthält, und eine Anzeige dahingehend, ob V2X-Dienste durch die LTE-Uu Schnittstelle 120 (beispielsweise Benutzerebene) und/oder durch die LTE-PC5 Schnittstelle 130 vorgesehen werden. Wenn V2X-Dienste durch die LTE-PC5 Schnittstelle 130 vorgesehen werden, ruft die V2X-UE 110 die zusätzliche LTE-PC5 Information von einem oder mehr SIBs (beispielsweise SIB 18 und SIB 19) ab. Alternativ ist die V2X-Dienstinformation als Teil jeglicher bestehender SIBs beinhaltet, wie etwa SIB 18 oder SIB 19 für LTE-PC5 Kommunikationen bzw. Auffindung.

Die V2X-Dienstanwendung 250 benutzt die angezeigte V2X-Dienstinformation zur Entscheidung, mit welcher RSU (beispielsweise Gerät 210 mit einer V2X-Hostanwendung 214) sie sich während der Initialisierung oder während Handovers verbinden soll. Beispielsweise benutzt die V2X-Dienstanwendung 250 die Abbildung von Diensten auf Host-Geräte, die von der V2X-ProSe-Funktion 242 empfangen wird, die Anzeige, die in einer Direct-Discovery-Nachricht beinhaltet ist, und/oder die Anzeige, die in einem SIB enthalten ist, zur Entscheidung, mit welcher RSU sie sich während der Initialisierung oder während Handovers verbinden soll. Wenn die V2X-Dienstanwendung 250 entscheidet, sich mit einer/einem jeweiligen RSU/eNB zu verbinden, sendet sie eine Anforderung an die V2X-ProSe-Funktion 242 zum Erhalten der Dienstkonfigurationsinformation (beispielsweise PSID, IP-Adresse). Wenn die V2X-Dienstanwendung 250 den Bereich der derzeitigen RSU verlässt, kann die V2X-Dienstanwendung 250 damit beginnen, die ProSe Discovery Nachrichten (beispielsweise Direct-Discovery-Nachrichten) auf ein anderes Gerät zu überwachen, das die RSU-Funktionalität anzeigt.

Wenn die V2X-UE 110 ein Handover zwischen eNBs oder RSUs ausführt, benutzt die V2X-Dienstanwendung 250 die RSU-auf-V2X-Dienst-Abbildung, die von der V2X-ProSe-Funktion 242 empfangen wurde, zum Identifizieren, ob das Zielgerät (beispielsweise eNB) die V2X-Dienste unterstützt, die die V2X-Dienstanwendung 250 zu diesem Zeitpunkt benutzt. In manchen Fällen sendet die V2X-Dienstanwendung 250 eine V2X-Diensthandovermeldung an die derzeitige V2X RSU, die die Adresse des Zielgeräts enthält. Die derzeitige RSU kann V2X-Nachrichten während der Handover-Prozedur an das Zielgerät weiterleiten. Wenn V2X-Dienste am Zielgerät nicht verfügbar sind, sendet die V2X-Dienstanwendung 250 eine Anforderung an die V2X-ProSe-Funktion 242 zum Erhalten von aktueller V2X-Dienstkonfigurationsinformation (beispielsweise PSID, IP-Adresse) von der V2X-ProSe-Funktion 242. Die Konfigurationsinformation kann für RSUs sein, die sich im Nahbereich der V2X-UE 110 befinden. Die V2X-ProSe-Funktion 242 kann der V2X-Dienstanwendung 250 auf Grundlage des Standorts der V2X-UE 110 periodisch aktualisierte Konfigurationsinformation senden. In einem Beispiel basiert die Häufigkeit der Aktualisierungen auf der Änderungsrate des Standorts der V2X-UE 110.

5 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel 400 einer V2X-UE 110 darstellt, die sich mit einem eNB 102 verbindet, der zum Hosten eines V2X-Diensts freigegeben ist. 5 stellt dar, dass die V2X-Hostanwendung 214 in einem eNB 102 enthalten ist, und dass die V2X-Hostanwendung 214 in einem eNB 102 über eine LTE-PC5 Schnittstelle 130 direkt mit der V2X-Dienstanwendung 250 in der V2X UE 110 kommuniziert.

Die V2X-Hostanwendung 214 sendet eine Anforderung zur Autorisierung zum Arbeiten als eine RSU an die/den ITS-Funktion/Server 106. Der ITS Server 106 kann mit einer Autorisierung antworten und kann spezifische Konfigurationsinformation für RSU-Betrieb vorsehen. Der ITS Server 106 kann sich innerhalb der Betreiberdomäne oder außerhalb der Betreiberdomäne befinden. In manchen Fällen ist der ITS Server 106 Teil der V2X-ProSe-Funktion 242 innerhalb der Betreiberdomäne. Die Konfigurationsinformation für RSU-Betrieb kann eine PSID beinhalten. Die V2X-Hostanwendung 214 sendet eine Anforderung zum Registrieren ihrer V2X-Dienste bei der V2X-ProSe-Funktion 242 innerhalb der Betreiberdomäne. Die V2X-ProSe-Funktion 242 antwortet mit einer Anwendungsidentität (beispielsweise Application ID), die von der V2X-Hostanwendung 214 für Direct-Discovery-Nachrichten benutzt werden soll.

Die V2X-Dienstanwendung 250 führt anfängliche Autorisierung mit der V2X-ProSe-Funktion 242 aus, um V2X-Dienste zu empfangen. Die V2X-ProSe-Funktion 242 führt der V2X-Dienstanwendung 250 und/oder ProSe-Anwendung 212 eine Liste von verfügbaren Diensten und anfängliche Konfigurationsinformation zu. Die anfängliche Konfigurationsinformation kann eine Abbildung von eNB Kennungen (Zellen-IDs) auf RSU Server IP-Adressen und entsprechende Serverkennungen (beispielsweise PSID) innerhalb eines bestimmten geografischen Bereichs enthalten, der für die V2X-UE 110 relevant ist. Die anfängliche Konfigurationsinformation kann eine Anwendungskennung enthalten.

Die V2X-Hostanwendung 214 (der eNB 102, der als eine RSU arbeitet) kann die RSU-Konfigurationsinformation im Rundfunkkanal senden. Die V2X-Dienstanwendung 250 benutzt die Information, die von der V2X-ProSe-Funktion 242 empfangen wird, zum Identifizieren, ob ein eNB als eine RSU konfiguriert ist, und ob dieser eNB die V2X-Dienste unterstützt, die die V2X-UE 110 zu diesem Zeitpunkt benutzt. Die Information, die von der V2X-ProSe-Funktion 242 empfangen wird, kann die eNB-auf-V2X-Dienstabbildung enthalten. Die Information, die von der V2X-ProSe-Funktion 242 empfangen wird, kann außerdem den Anwendungscode (beispielsweise die Application ID) enthalten.

Wenn die V2X-UE 110 eine Handover-Prozedur beginnt und V2X-Dienste während des Handovers am Ziel-eNB nicht verfügbar sind, kann die V2X-Dienstanwendung 250 aktuelle V2X-Dienstkonfigurationsinformation von der V2X-ProSe-Funktion 242 anfordern. Die V2X-ProSe-Funktion kann periodisch aktualisierte V2X-Dienstkonfigurationsinformation an die V2X-Dienstanwendung 250, die für V2X-Dienste autorisiert ist, senden, auf Grundlage des Standorts der V2X-UE 110.

6 ist ein Beispiel eines Nachrichtensequenzdiagramms für die beschriebenen Systeme und Verfahren. Das Gerät 210 sendet eine RSU-Autorisierungsanforderung 602 an die ITS-Funktion 106. Die Autorisierungsanforderung 602 fordert an, dass das Gerät 210 als eine RSU arbeitet und einen oder mehrere V2X-Dienste hostet. Nach dem Bestimmen, dass das Gerät 210 zum Arbeiten als eine RSU und zum Hosten von einem oder mehr V2X-Diensten autorisiert ist, sendet die ITS-Funktion 106 eine RSU-Autorisierungsantwort 604 an das Gerät 210, die anzeigt, dass das Gerät 210 zum Arbeiten als eine RSU und zum Hosten von einem oder mehr V2X-Diensten autorisiert ist. Nach dem Empfang der Autorisierung sendet das Gerät 210 eine RSU-Registrierungsanforderung 606 an die ProSe-Funktion 240. Die RSU-Registrierungsanforderung 606 st eine Anforderung zum Registrieren von einem oder mehr V2X-Diensten bei der ProSe-Funktion 240. Die ProSe-Funktion 240 sendet eine RSU-Registrierungsantwort 608, die anzeigt, dass der eine oder mehr angeforderte V2X-Dienste bei der ProSe-Funktion 240 registriert sind, und dass das Gerät 210 dazu autorisiert ist, diese registrierten V2X-Dienste innerhalb des Betreibernetzes gemäß bestimmten Konfigurationsparametern zu hosten.

Zum Verifizieren, dass das Gerät 210 zum Arbeiten als eine RSU und zum Hosten von V2X-Diensten autorisiert ist, kann die ProSe-Funktion 240 eine RSU-Registrierungsmeldung 610 an die ITS-Funktion 106 senden. Wenn die Registrierung und Autorisierung abgeschlossen ist, beginnt das Gerät 210 den V2X-Dienst 612. Das Beginnen des V2X-Diensts 612 beinhaltet das Einrichten eines EPS-Trägers (beispielsweise unter Verwendung einer erhaltenen IP-Adresse), sodass ein durch die ITS-Funktion 106 vorgesehener V2X-Dienst durch das Gerät 210 gehostet und verfügbar gemacht wird. Wenn der V2X-Dienst begonnen und verfügbar gemacht ist, sendet das Gerät 210 eine Ankündigung 614 (beispielsweise Anzeige) des V2X-Diensts über eine Direct-Discovery-Nachricht. Zusätzlich oder alternativ sendet das Gerät 210 eine Rundfunknachricht mit RSU-Konfigurationsinformation 616 in einem SIB auf einem Rundfunkkanal. Bevor die V2X-UE 110 für ProSe V2X Kommunikation initialisiert wird, kann die V2X-UE 110 die Ankündigung 614 ignorieren. In einem Beispiel empfängt die V2X-UE 110 die Rundfunknachricht mit RSU-Konfigurationsinformation 616 und setzt mit ProSe-Initiation auf Grundlage dieser Rundfunknachricht 616 fort, sodass sie auf V2X-Dienste zugreifen kann.

Die V2X-UE 110 sendet eine anfängliche Autorisierung 618 an die ProSe-Funktion 240. Die anfängliche Autorisierung 618 wird über die Benutzerebene gesendet. Die ProSe-Funktion 240 autorisiert die V2X-UE 110 zum Nutzen von ProSe Diensten für V2X-Kommunikation durch Senden einer Autorisierung zum Verwenden von ProSe für V2X 620. Die ProSe-Funktion 240 sendet außerdem eine Liste von verfügbaren V2X-Diensten 622. Diese Liste von verfügbaren Diensten 622 kann eine Abbildung von Geräten auf V2X-Dienste enthalten. Nach dem Empfang der Autorisierung zum Nutzen von ProSe für V2X-Dienste lauscht die V2X-UE 110 auf ProSe Nachrichten 624.

Wiederum sendet das Gerät 210 eine Ankündigung 614 in einer Direct-Discovery-Nachricht. Die V2X-UE 110 empfängt die Ankündigung 614 und benutzt V2X-Kommunikation über eine LTE-PC5 Schnittstelle 628 zum Zugreifen auf den V2X-Dienst, der durch das Gerät 210 gehostet wird. Das Gerät 210 ermöglicht die V2X-Kommunikation über einen V2X-Dienst mit der ITS-Funktion 106.

7 ist ein anderes Beispiel eines Nachrichtensequenzdiagramms für die beschriebenen Systeme und Verfahren. Wie unter Bezugnahme auf 6 besprochen, führt die V2X-UE 110 anfängliche Autorisierung 618 mit der ProSe-Funktion 240 aus, empfängt die Autorisierung zum Benutzen von ProSe für V2X 620 und empfängt eine Liste von verfügbaren V2X-Diensten 622. Nachdem sie für V2X-ProSe konfiguriert wurde, lauscht die V2X-UE 110 nach einer V2X-ProSe Nachricht 624. Die V2X-UE 110 empfängt eine Ankündigung 614 in einer Direct-Discovery-Nachricht von einem Quellgerät 210A und tritt über die LTE-PC5 Schnittstelle 628 in V2X-Kommunikation mit dem Quellgerät 210A. Das Quellgerät 210A hostet V2X-Kommunikation über einen V2X-Dienst, der durch die ITS-Funktion 106 vorgesehen wird.

Das Zielgerät 210B führt Autorisierung und Registrierung aus, um dazu imstande zu sein, als eine RSU zu arbeiten und einen oder mehrere V2X-Dienste zu hosten. Wie bezüglich 6 besprochen, sendet das Zielgerät 210 eine RSU-Autorisierungsanforderung 702 an die ITS-Funktion 106 und empfängt eine RSU-Autorisierungsantwort 704 von der ITS-Funktion 106. Das Zielgerät 210B sendet dann eine RSU-Registrierungsanforderung 706 an die ProSe-Funktion 240 und empfängt eine RSU-Registrierungsantwort 708 von der ProSe-Funktion 240. Die ProSe-Funktion 240 kann eine RSU-Registrierungsmeldung 710 an die ITS-Funktion 106 senden. Das Zielgerät 210B beginnt den V2X-Dienst 712 und sendet eine Ankündigung 714 in einer Direct-Discovery-Nachricht an die V2X-UE 110.

Die V2X-UE 110 kann zum Handover vom Quellgerät 210A zum Zielgerät 210B entscheiden. Als Teil der Handover-Prozedur sendet die V2X-UE 110 eine Handover-Meldung 716, die das Zielgerät 210B identifiziert, an das Quellgerät 210A. Das Quellgerät 210A kann eine oder mehrere V2X-Nachrichten 718, die es während der Handover-Prozedur empfängt, an das Zielgerät 210B weiterleiten, sodass die V2X-Kommunikation mit der V2X-UE 110 reibungslos zwischen dem Quellgerät 210A und dem Zielgerät 210B übergehen kann. Mit der Handover-Prozedur kann V2X-Kommunikation mit dem Zielgerät 210B über eine LTE-PC5 Schnittstelle 720 hergestellt werden. Das Zielgerät 210B, das den V2X-Dienst hostet, der bei Kommunikation 712 begonnen wurde, kann nun V2X-Kommunikation über den V2X-Dienst 722 hosten.

8 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 800 für V2X-Kommunikation. Das Verfahren 800 wird durch die V2X-UE 110 ausgeführt, die in 1-7 dargestellt ist. Insbesondere kann das Verfahren 800 durch die V2X-Dienstanwendung 250 ausgeführt werden, die in 2-5 dargestellt ist. Obgleich dargestellt ist, dass die Vorgänge des Verfahrens 800 in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden, versteht es sich, dass die Vorgänge des Verfahrens 800 umgeordnet werden können, ohne vom Anwendungsbereich des Verfahrens abzuweichen.

Bei 802 kann eine UE mit einer ProSe-Funktion eines WWAN über eine Benutzerebene kommunizieren. Bei 804 wird eine Liste von verfügbaren Diensten von der ProSe-Funktion empfangen. Bei 806 wird eine Dienstanzeige von einem Gerät empfangen. Die Dienstanzeige kann in einer Direct-Discovery-Nachricht empfangen werden. Bei 808 wird auf Grundlage von zumindest einer der empfangenen Liste und der empfangenen Dienstanzeige ein Dienst aufgefunden.

Die Vorgänge des Verfahrens 800 können durch einen anwendungsspezifischen Prozessor, einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), ein Field Programmable Gate Array (FPGA) oder dergleichen ausgeführt werden.

9 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 900 für V2X-Kommunikation. Das Verfahren 900 wird durch die V2X-UE 110 ausgeführt, die in 1-7 dargestellt ist. Insbesondere kann das Verfahren 900 durch die V2X-Dienstanwendung 250 ausgeführt werden, die in 2-5 dargestellt ist. Obgleich dargestellt ist, dass die Vorgänge des Verfahrens 900 in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden, versteht es sich, dass die Vorgänge des Verfahrens 900 umgeordnet werden können, ohne vom Anwendungsbereich des Verfahrens abzuweichen.

Bei 902 kann eine UE mit der ProSe-Funktion eines WWAN über eine Benutzerebene kommunizieren. Bei 904 wird Autorisierung zur Nutzung von ProSe für V2X-Dienste von der ProSe-Funktion empfangen. Bei 906 wird eine Liste von verfügbaren Diensten von der ProSe-Funktion empfangen. Bei 908 wird eine Rundfunknachricht, die V2X-Dienstkonfigurationsinformation enthält, von einem Gerät empfangen. Die V2X-Dienstkonfigurationsinformation kann in einem Systeminformationsblock (SIB) empfangen werden, der über einen Rundfunkkanal übertragen wird. Bei 910 wird vom Gerät eine V2X-Dienstanzeige empfangen. Die V2X-Dienstanzeige kann in einer Direct-Discovery-Nachricht empfangen werden. Bei 912 wird ein Dienst auf Grundlage von zumindest einer der empfangenen Liste, der empfangenen Rundfunknachricht und der empfangenen Dienstanzeige aufgefunden. Bei 914 wird eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Gerät eingerichtet. Bei 916 wird der aufgefundene V2X-Dienst über Kommunikationen über die direkte Schnittstelle genutzt. Die Kommunikationen können V2X-Nachrichten beinhalten, die über die LTE- PC5 Schnittstelle getragen werden. Bei 918 werden V2X-Nachrichten über die direkte Schnittstelle über den V2X-Dienst kommuniziert.

Die Vorgänge des Verfahrens 900 können durch einen anwendungsspezifischen Prozessor, einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), ein Field Programmable Gate Array (FPGA) oder dergleichen ausgeführt werden.

10 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 1000 für V2X-Kommunikation. Das Verfahren 1000 wird durch das Gerät 210 ausgeführt, das in 2-7 dargestellt ist. Insbesondere kann das Verfahren 1000 durch die V2X-Hostanwendung 214 ausgeführt werden, die in 2-5 dargestellt ist. Obgleich dargestellt ist, dass die Vorgänge des Verfahrens 1000 in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden, versteht es sich, dass die Vorgänge des Verfahrens 1000 umgeordnet werden können, ohne vom Anwendungsbereich des Verfahrens abzuweichen.

Bei 1002 wird eine Registrierungsanforderung an eine ITS-Funktion gesendet. Die Registrierungsanforderung kann Autorisierung für ein Gerät zum Hosten eines V2X-Diensts in einem zellularen Netz anfordern. Bei 1004 wird eine Registrierungsantwort von der ITS-Funktion empfangen. Die Registrierungsantwort kann das Gerät zum Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz autorisieren. Bei 1006 wird der V2X-Dienst im zellularen Netz über die ITS-Funktion gehostet.

Die Vorgänge des Verfahrens 1000 können durch einen anwendungsspezifischen Prozessor, einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), ein Field Programmable Gate Array (FPGA) oder dergleichen ausgeführt werden.

11 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 1100 zum Ermöglichen von V2X-Kommunikation. Das Verfahren 1100 wird durch das Gerät 210 ausgeführt, das in 2-7 dargestellt ist. Insbesondere kann das Verfahren 1100 durch die V2X-Hostanwendung 214 ausgeführt werden, die in 2-5 dargestellt ist. Obgleich dargestellt ist, dass die Vorgänge des Verfahrens 1100 in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden, versteht es sich, dass die Vorgänge des Verfahrens 1100 umgeordnet werden können, ohne vom Anwendungsbereich des Verfahrens abzuweichen.

Bei 1102 wird eine Internet-Protokoll- (IP-) Adresse zur Benutzung durch einen Fahrzeug-zu-Jeglichem-Dienst erhalten. Bei 1104 wird eine/ein Intelligent Transportation System (ITS) Funktion/Server zum Benutzen der erhaltenen IP-Adresse zum Initiieren des V2X-Diensts verbunden. Bei 1106 wird eine Autorisierungsanforderung an die/den ITS-Funktion/Server gesendet. Die Autorisierungsanforderung kann es der/dem ITS-Funktion/Server ermöglichen, zu verifizieren, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist. Bei 1108 wird eine Autorisierungsantwort vom ITS Server empfangen. Die Autorisierungsantwort kann bestätigen, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist. Bei 1110 wird eine Registrierungsanforderung an die/den ITS-Funktion/Server gesendet. Die/der ITS-Funktion/Server als Teil einer Proximity-Services- (ProSe-) Funktion eines zellularen Netzes implementiert sein. Die Registrierungsanforderung kann Autorisierung für ein Gerät zum Hosten eines V2X-Dienstes im zellularen Netz anfordern. Bei 1112 wird eine Registrierungsantwort von der/dem ITS-Funktion/Server empfangen. Die Registrierungsantwort kann das Gerät zum Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz autorisieren. Bei 1114 wird der V2X-Dienst im zellularen Netz über die ITS-Funktion gehostet. In manchen Fällen kann der V2X-Dienst unter Benutzung von ProSe gehostet werden. Bei 1116 wird eine V2X-Dienstanzeige auf einer PC5 Schnittstelle übertragen. Die V2X-Dienstanzeige kann anzeigen, dass der V2X-Dienst durch das Gerät gehostet wird. Bei 1118 wird eine Rundfunknachricht auf einem Rundfunkkanal übertragen. Die Rundfunknachricht enthält V2X-Dienstkonfigurationsinformation. Die V2X-Dienstkonfiguration kann in einem Systeminformationsblock (SIB) der Rundfunknachricht enthalten sein.

Die Vorgänge des Verfahrens 1100 können durch einen anwendungsspezifischen Prozessor, einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), ein Field Programmable Gate Array (FPGA) oder dergleichen ausgeführt werden.

12 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 1200 für Mobilitätsverwaltung für V2X-Kommunikation. Das Verfahren 1200 wird durch die V2X-UE 110 ausgeführt, die in 1-7 dargestellt ist. Insbesondere kann das Verfahren 1200 durch die V2X-Dienstanwendung 250 ausgeführt werden, die in 2-5 dargestellt ist. Obgleich dargestellt ist, dass die Vorgänge des Verfahrens 1200 in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden, versteht es sich, dass die Vorgänge des Verfahrens 1200 umgeordnet werden können, ohne vom Anwendungsbereich des Verfahrens abzuweichen.

Bei 1202 wird eine Abbildung von Diensten auf Hostgeräte von einer ProSe-Funktion empfangen. Bei 1204 wird ein Dienst, der durch ein erstes Hostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem ersten Hostgerät genutzt. Bei 1206 wird eine Dienstanzeige von einem Hostgerät empfangen. Die Dienstanzeige kann in einer Direct-Discovery-Nachricht empfangen werden. Bei 1208 wird ein Zielhostgerät, das den Dienst hostet, zumindest zum Teil auf Grundlage von zumindest einer der empfangenen Dienstanzeige und der empfangenen Abbildung von Diensten auf Hostgeräte identifiziert. Bei 1210 wird eine Diensthandovermeldung als Teil einer Handover-Prozedur an das erste Hostgerät gesendet. Die Diensthandovermeldung kann eine Adresse des identifizierten Zielhostgeräts enthalten. Bei 1212 wird der Dienst, der durch das Zielhostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Zielhostgerät genutzt. Das erste Hostgerät kann zumindest eine Nachricht für den Dienst an das Zielhostgerät während der Handover-Prozedur weiterleiten. Dies kann gewährleisten, dass keine Dienstnachrichten während der Handover-Prozedur verlorengehen.

Die Vorgänge des Verfahrens 1200 können durch einen anwendungsspezifischen Prozessor, einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), ein Field Programmable Gate Array (FPGA) oder dergleichen ausgeführt werden.

13 ist ein Blockdiagramm, das elektronische Geräteschaltungen 1300 darstellt, die eNB-Schaltungen, UE-Schaltungen, Netzknotenschaltungen oder eine andere Art von Schaltungen sein können, gemäß verschiedenen Ausführungsformen. In Ausführungsformen können die elektronischen Geräteschaltungen 1300 ein eNB, eine UE, eine Mobilstation (MS), eine BTS, ein Netzwerkknoten oder eine andere Art von elektronischem Gerät sein oder darin eingegliedert sein oder anderweitig ein Teil davon sein. In Ausführungsformen können die elektronischen Geräteschaltungen 1300 Funkübertragungsschaltungen 1310 und Empfangsschaltungen 1312 enthalten, die an Steuerschaltungen 1314 gekoppelt sind. In Ausführungsformen können die Übertragungsschaltungen 1310 und/oder Empfangsschaltungen 1312 Elemente oder Module von Transceiverschaltungen sein, wie gezeigt. Die elektronischen Geräteschaltungen 1300 können mit einem oder mehr Antennenelementen 1316 von einer oder mehr Antennen verkoppelt sein. Die elektronischen Geräteschaltungen 1300 und/oder die Komponenten der elektronischen Geräteschaltungen 1300 können zum Ausführen von Vorgängen konfiguriert sein, die jenen gleichen, die an anderem Orte in dieser Offenbarung beschrieben sind.

In Ausführungsformen, in denen die elektronischen Geräteschaltungen 1300 eine UE sind oder darin eingegliedert sind oder anderweitig ein Teil davon sind, können die Übertragungsschaltungen 1310 anfängliche Autorisierungskommunikationen 618, V2X-Kommunikationen 628, 720 und/oder V2X-Handovermeldungen 716, wie in 6 und 7 gezeigt, übertragen. Die Empfangsschaltungen 1312 können anfängliche Autorisierungskommunikationen 618, Autorisierung zum Benutzen von ProSe für V2X 620, Dienstanzeigenankündigungen 614, Rundfunknachrichten 616 mit SIB-Konfigurationsinformation, Listen von verfügbaren V2X-Diensten 622 und/oder V2X-Dienstkommunikationen 628, 720, wie in 6 und 7 gezeigt, empfangen.

In Ausführungsformen, in denen die elektronischen Geräteschaltungen 1300 ein eNB, eine UE, eine BTS und/oder ein Netzwerkknoten sind oder in einen eNB, eine UE, eine BTS und/oder einen Netzwerkknoten eingegliedert sind oder anderweitig ein Teil davon sind, können die Übertragungsschaltungen 1310 RSU-Autorisierungsanforderungen 602, 702, RSU-Registrierungsanforderungen 606, 706, V2X-Dienstinitiationskommunikationen 612, 712, weitergeleitete V2X-Nachrichten 718, V2X-Kommunikationen über PC5 628, 720 und/oder V2X-Kommunikationen 630, 722, wie in 6 und 7 gezeigt, übertragen. Die Empfangsschaltungen 1312 können RSU-Autorisierungsantworten 604, 704, RSU-Registrierungsantworten 608, 708, V2X-Dienstinitiationskommunikationen 612, 712, V2X-Kommunikationen über PC5 628, 720, V2X-Kommunikationen über V2X-Dienst 630, 722 und/oder weitergeleitete V2X-Nachrichten 718, wie in 6 und 7 gezeigt, empfangen.

In bestimmten Ausführungsformen sind die elektronischen Geräteschaltungen 1300, die in 13 gezeigt sind, zum Ausführen von einem oder mehr Verfahren betriebsfähig, wie etwa die Verfahren, die in 8-12 gezeigt sind.

Wie hierin verwendet, kann der Begriff „Schaltungen“ einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), eine elektronische Schaltung, einen Prozessor (geteilt, dediziert oder Gruppe) und/oder Speicher (geteilt, dediziert oder Gruppe), die ein oder mehr Software- oder Firmware-Programme ausführen, eine logische Kombinationsschaltung und/oder andere geeignete Hardwarekomponenten bezeichnen, ein Teil davon sein oder diese beinhalten, die die beschriebene Funktionalität vorsehen. In manchen Ausführungsformen können die Schaltungen in einem oder mehr Software- oder Firmware-Modulen implementiert sein, oder Funktionen, die den Schaltungen zugehören, können durch diese implementiert sein. In manchen Ausführungsformen können die Schaltungen Logik beinhalten, die zumindest teilweise in Hardware betriebsfähig ist.

Hierin beschriebene Ausführungsformen können unter Verwendung von jeglicher geeignet konfigurierten Hardware und/oder Software in ein System implementiert werden. 14 ist ein Blockdiagramm, das, für eine Ausführungsform, Beispielkomponenten einer V2X-Benutzereinrichtung (UE), einer UE, eines Mobilstation- (MS-) Geräts oder eines evolved Node B (eNB) 1400 darstellt. In manchen Ausführungsformen kann das UE-Gerät 1400 Anwendungsschaltungen 1402, Basisbandschaltungen 1404, Funkfrequenz- (RF-) Schaltungen 1406, Front-End-Modul- (FEM-) Schaltungen 1408 und eine oder mehrere Antennen 1410 enthalten, die zumindest wie in 14 gezeigt miteinander verkoppelt sind.

Die Anwendungsschaltungen 1402 können einen oder mehrere Anwendungsprozessoren enthalten. Als nichteinschränkendes Beispiel können die Anwendungsschaltungen 1402 einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren enthalten. Der/die Prozessor/en kann/können jegliche Kombination von Allzweckprozessoren und dedizierten Prozessoren (beispielsweise Grafikprozessoren, Anwendungsprozessoren usw.) enthalten. Der/die Prozessor/en kann/können betriebsfähig an Speicher/Speicherraum gekoppelt sein und/oder diese enthalten, und kann/können zum Ausführen von Anweisungen, die im Speicher/Speicherraum gespeichert sind, konfiguriert sein, um zu ermöglichen, dass verschiedene Anwendungen und/oder Betriebssysteme auf dem System laufen.

Als nichteinschränkendes Beispiel können die Basisbandschaltungen 1404 einen oder mehrere Einzelkern- oder Mehrkernprozessoren enthalten. Die Basisbandschaltungen 1404 können einen oder mehrere Basisbandprozessoren und/oder Steuerlogik enthalten. Die Basisbandschaltungen 1404 können zum Verarbeiten von Basisbandsignalen konfiguriert sein, die von einem Empfangssignalweg der RF-Schaltungen 1406 empfangen werden. Das Basisband 1404 kann außerdem zum Erzeugen von Basisbandsignalen für einen Übertragungssignalweg der RF-Schaltungen 1406 konfiguriert sein. Die Basisbandverarbeitungsschaltungen 1404 können zu den Anwendungsschaltungen 1402 zum Erzeugen und Verarbeiten der Basisbandsignale und zum Steuern von Betriebsvorgängen der RF-Schaltungen 1406 verbinden.

Als nichteinschränkendes Beispiel können die Basisbandschaltungen 1404 zumindest einen eines Second Generation (2G) Basisbandprozessors 1404A, eines Third Generation (3G) Basisbandprozessors 1404B, eines Fourth Generation (4G) Basisbandprozessors 1404C, andere(n) Basisbandprozessor(en) 1404D für andere bestehende Generationen oder Generationen in Entwicklung oder künftig zu entwickelnde Generationen (beispielsweise Fifth Generation (5G), 6G usw.) enthalten. Die Basisbandschaltungen 1404 (beispielsweise zumindest einer der Basisbandprozessoren 1404A-1404D) können verschiedene Funksteuerfunktionen handhaben, die Kommunikation mit einem oder mehr Funknetzen über die RF-Schaltungen 1406 ermöglichen. Als nichteinschränkendes Beispiel können die Funksteuerfunktionen Signalmodulation/-demodulation, Codieren/Decodieren, Funkfrequenzverschiebung andere Funktionen und Kombinationen davon beinhalten. In manchen Ausführungsformen können Modulations-/Demodulationsschaltungen der Basisbandschaltungen 1404 zum Ausführen von Fast-Fourier-Transformation (FFT), Vorcodieren, Konstellations-Mapping-/Demappingfunktionen, anderen Funktionen oder einer Kombination davon programmiert sein. In manchen Ausführungsformen können Codier-/Decodierschaltungen der Basisbandschaltungen 1404 zum Ausführen von Konvolutionen, Tail-Biting-Konvolutionen, Turbo-, Viterbi-, Low Density Parity Check-(LDPC-) Codierer/Decodiererfunktionen, anderen Funktionen oder Kombinationen davon programmiert sein. Ausführungsformen von Modulations-/Demodulations- und Codierer-/Decodiererfunktionen sind nicht auf diese Beispiele beschränkt und können andere geeignete Funktionen beinhalten.

In manchen Ausführungsformen können die Basisbandschaltungen 1404 Elemente eines Protokollstapels enthalten. Als nichteinschränkendes Beispiel Elemente eines Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network (E-UTRAN) Protokolls, darunter beispielsweise physikalische (PHY), Medienzugriffssteuerung (MAC), Funkverbindungssteuerung (RLC), Paketdatenkonvergenzprotokoll (PDCP) und/oder Funkressourcensteuerung (RRC) Elemente. Eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 1404E der Basisbandschaltungen 1404 kann zum Ausführen von Elementen des Protokollstapels zum Signalisieren der PHY, MAC, RLC, PDCP und/oder RRC Schicht programmiert sein. In manchen Ausführungsformen können die Basisbandschaltungen 1404 einen oder mehrere Audio-Digitalsignalprozessor(en) (DSP) 1404F enthalten. Der/die Audio-DSP(s) 1404F kann/können Elemente zur Kompression/Dekompression und Echounterdrückung enthalten. Der/die Audio-DSP(s) 1404F kann/können andere geeignete Verarbeitungselemente enthalten.

Die Basisbandschaltungen 1404 können ferner Speicher/Speicherraum 1404G enthalten. Der Speicher/Speicherraum 1404G kann Daten und/oder Anweisungen für Vorgänge, die durch die Prozessoren der Breitbandschaltungen 1404 ausgeführt werden, darauf gespeichert aufweisen. In manchen Ausführungsformen kann der Speicher/Speicherraum 1404G jegliche Kombination von geeignetem flüchtigem und/oder nichtflüchtigem Speicher beinhalten. Der Speicher/Speicherraum 1404G kann außerdem jegliche Kombination von verschiedenen Ebenen von Speicher/Speicherraum enthalten, darunter u.a. Festwertspeicher (ROM) mit eingebetteten Software-Anweisungen (beispielsweise Firmware), Direktzugriffsspeicher (beispielsweise dynamischer Direktzugriffsspeicher (DRAM)), Cache, Puffer usw. In manchen Ausführungsformen kann der Speicher/Speicherraum 1404G gemeinsam von den verschiedenen Prozessoren benutzt werden oder für bestimmte Prozessoren dediziert sein.

Komponenten der Basisbandschaltungen 1404 können in manchen Ausführungsformen zweckmäßig in einem einzelnen Chip, einem einzelnen Chipsatz kombiniert oder auf derselben Leiterplatte angeordnet sein. In manchen Ausführungsformen können manche oder alle der bestandteilbildenden Komponenten der Basisbandschaltungen 1404 und der Anwendungsschaltungen 1402 zusammen implementiert sein, wie etwa beispielsweise auf einem System-on-Chip (SOC).

In manchen Ausführungsformen können die Basisbandschaltungen 1404 Kommunikation vorsehen, die mit einer oder mehr Funktechnologien kompatibel ist. Beispielsweise können die Basisbandschaltungen 1404 in manchen Ausführungsformen Kommunikation mit einem Evolved Universal Terrestrial Radio Access Network (E-UTRAN) und/oder anderen drahtlosen Metropolitan Area Networks (WMAN), einem drahtlosen Local Area Network (WLAN) oder einem drahtlosen Personal Area Network (WPAN) unterstützen. Ausführungsformen, in denen die Basisbandschaltungen 1404 zum Unterstützen von Funkkommunikationen von mehr als einem drahtlosen Protokoll konfiguriert sind, können als Multi-Modus-Basisbandschaltungen bezeichnet werden.

Die RF-Schaltungen 1406 können Kommunikation mit drahtlosen Netzen unter Benutzung von modulierter elektromagnetsicher Strahlung durch ein nichtfestes Medium ermöglichen. In verschiedenen Ausführungsformen können die RF-Schaltungen 1406 Schalter, Filter, Verstärker usw. zum Ermöglichen der Kommunikation mit dem drahtlosen Netz enthalten. Die RF-Schaltungen 1406 können einen Empfangssignalweg enthalten, der Schaltungen zum Abwärtswandeln von RF-Signalen, die von den FEM-Schaltungen 1408 empfangen werden, und zum Zuführen von Basisbandsignalen zu den Basisbandschaltungen 1404 enthalten kann. Die RF-Schaltungen 1406 können außerdem einen Übertragungssignalweg enthalten, der Schaltungen zum Aufwärtswandeln von Basisbandsignalen, die durch die Basisbandschaltungen 1404 zugeführt werden, und zum Zuführen von RF-Ausgangssignalen zu den FEM-Schaltungen 1408 zur Übertragung enthalten kann.

In manchen Ausführungsformen können die RF-Schaltungen 1406 einen Empfangssignalweg und einen Übertragungssignalweg enthalten. Der Empfangssignalweg der RF-Schaltungen 1406 kann Mischerschaltungen 1406A, Verstärkerschaltungen 1406B und Filterschaltungen 1406C enthalten. Der Übertragungssignalweg der RF-Schaltungen 1406 kann Filterschaltungen 1406C und Mischerschaltungen 1406A enthalten. Die RF-Schaltungen 1406 können ferner Syntheziserschaltungen 1406D enthalten, die zum Synthetisieren einer Frequenz zur Benutzung durch die Mischerschaltungen 1406A des Empfangssignalwegs und des Übertragungssignalwegs konfiguriert sind. In manchen Ausführungsformen können die Mischerschaltungen 1406A des Empfangssignalwegs zum Abwärtswandeln von RF-Signalen, die von den FEM-Schaltungen 1408 empfangen werden, auf Grundlage der synthetisierten Frequenz, die durch die Synthesizerschaltungen 1406D vorgesehen wird, konfiguriert sein. Die Verstärkerschaltungen 1406B können zum Verstärken der abwärtsgewandelten Signale konfiguriert sein.

Die Filterschaltungen 1406C können ein Tiefpassfilter (LPF) oder Bandpassfilter (BPF) enthalten, die zum Beseitigen von unerwünschten Signalen aus den abwärtsgewandelten Signalen zum Erzeugen von Ausgangsbasisbandsignalen konfiguriert sind. Ausgangsbasisbandsignale können den Basisbandschaltungen 1404 zur weiteren Verarbeitung zugeführt werden. In manchen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale Nullfrequenz-Basisbandsignale beinhalten, obwohl dies kein Erfordernis ist. In manchen Ausführungsformen können die Mischerschaltungen 1406A des Empfangssignalwegs passive Mischer umfassen, obgleich der Anwendungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt ist.

In manchen Ausführungsformen können die Mischerschaltungen 1406A des Übertragungssignalwegs zum Aufwärtswandeln von Eingangsbasisbandsignalen auf Grundlage der synthetisierten Frequenz, die durch die Synthesizerschaltungen 1406D vorgesehen wird, zum Erzeugen von RF-Ausgangssignalen für die FEM-Schaltungen 1408 konfiguriert sein. Die Basisbandsignale können durch die Basisbandschaltungen 1404 zugeführt werden und durch die Filterschaltungen 1406C gefiltert werden. Die Filterschaltungen 1406C können ein Tiefpassfilter (LPF) enthalten, obgleich der Anwendungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. In manchen Ausführungsformen können die Mischerschaltungen 1406A des Empfangssignalwegs und die Mischerschaltungen 1406A des Übertragungssignalwegs zwei oder mehr Mischer enthalten und können jeweils zur Quadraturabwärtswandlung und/oder -aufwärtswandlung angeordnet sein. In manchen Ausführungsformen können die Mischerschaltungen 1406A des Empfangssignalwegs und die Mischerschaltungen 1406A des Übertragungssignalwegs zwei oder mehr Mischer enthalten und können zur Spiegelfrequenzunterdrückung (beispielsweise Hartley-Spiegelfrequenzunterdrückung) angeordnet sein. In manchen Ausführungsformen können die Mischerschaltungen 1406A des Empfangssignalwegs und die Mischerschaltungen 1406A jeweils zur direkten Abwärtswandlung und/oder direkten Aufwärtswandlung angeordnet sein. In manchen Ausführungsformen können die Mischerschaltungen 1406A des Empfangssignalwegs und die Mischerschaltungen 1406A des Übertragungssignalwegs für superheterodynen Betrieb konfiguriert sein.

In manchen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale und die Eingangsbasisbandsignale analoge Basisbandsignale sein, obgleich der Anwendungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. In manchen Ausführungsformen können die Ausgangsbasisbandsignale und die Eingangsbasisbandsignale digitale Basisbandsignale sein. In derartigen Ausführungsformen können die RF-Schaltungen 1406 Analog/Digital-Wandler-(ADC-) und Digital/Analog-Wandler- (DAC-) Schaltungen enthalten, und die Basisbandschaltungen 1404 können eine Digitalbasisbandschnittstelle zum Kommunizieren mit den RF-Schaltungen 1406 enthalten.

In manchen Ausführungsformen mit Dualmodus können separate Funk-IC-Schaltungen zum Verarbeiten von Signalen für jedes Spektrum vorgesehen sein, obgleich der Anwendungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.

In manchen Ausführungsformen können die Synthesizerschaltungen 1406D einen oder mehrere eines Synthesizers mit gebrochenem Teilverhältnis N und eines Synthesizers mit gebrochenem Teilverhältnis N/N+ enthalten, obgleich der Anwendungsbereich der Ausführungsformen in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist, da andere Arten von Frequenzsynthesizern geeignet sein können. Beispielsweise können die Synthesizerschaltungen 1406D einen Delta-Sigma-Synthesizer, einen Frequenzvervielfacher, einen Synthesizer, der einen Phasenregelkreis mit einem Frequenzteiler umfasst, andere Synthesizer und Kombinationen davon enthalten.

Die Synthesizerschaltungen 1406D können zum Synthetisieren einer Ausgangsfrequenz zur Verwendung durch die Mischerschaltungen 1406A der RF-Schaltungen 1406 auf Grundlage einer Frequenzeingabe und einer Teilersteuereingabe konfiguriert sein. In manchen Ausführungsformen können die Synthesizerschaltungen 1406D ein Synthesizer mit gebrochenem Teilverhältnis N/N+1 sein.

In manchen Ausführungsformen kann Frequenzeingabe durch einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) vorgesehen werden, obgleich dies kein Erfordernis ist. Teilersteuereingabe kann entweder durch die Basisbandschaltungen 1404 oder den Anwendungsprozessor 1402 versehen werden, abhängig von der gewünschten Ausgangsfrequenz. In manchen Ausführungsformen kann eine Teilersteuereingabe (beispielsweise N) aus einer Verweistabelle bestimmt werden, auf Grundlage eines Kanals, der durch den Anwendungsprozessor 1402 angezeigt wird.

Die Synthesizerschaltungen 1406D der RF-Schaltungen 1406 können einen Teiler, einen Verzögerungsregelkreis (DLL), einen Multiplexer und einen Phasenakkumulator enthalten. In manchen Ausführungsformen kann der Teiler einen Dualmodulteiler (DMD) enthalten, und der Phasenakkumulator kann einen Digitalphasenakkumulator (DPA) enthalten. In manchen Ausführungsformen kann der DMD zum Teilen des Eingangssignals entweder durch N oder N+1 (beispielsweise auf Grundlage eines Übertrags) zum Vorsehen einer Teilverhältnisdivisionsrate konfiguriert sein. In manchen beispielhaften Ausführungsformen kann der DLL einen Satz von kaskadierten, abstimmbaren Verzögerungselementen, einen Phasendetektor, eine Ladungspumpe und ein D-Flipflop enthalten. In derartigen Ausführungsformen können die Verzögerungselemente zum Aufbrechen einer VCO-Periode in Nd gleiche Phasenpakete konfiguriert sein, wobei Nd die Anzahl von Verzögerungselementen in der Verzögerungsleitung ist. Dadurch kann der DLL negatives Feedback vorsehen, um beim Gewährleisten zu helfen, dass die Gesamtverzögerung durch die Verzögerungsleitung ein VCO-Zyklus ist.

In manchen Ausführungsformen können die Synthesizerschaltungen 1406D zum Erzeugen einer Trägerfrequenz als die Ausgangsfrequenz konfiguriert sein. In manchen Ausführungsformen kann die Ausgangsfrequenz ein Mehrfaches der Trägerfrequenz sein (beispielsweise das Zweifache der Trägerfrequenz, das Vierfache der Trägerfrequenz usw.) und in Verbindung mit Quadraturgenerator- und -teilerschaltungen zum Erzeugen von mehrfachen Signalen auf der Trägerfrequenz mit mehrfachen verschiedenen Phasen in Bezug zueinander benutzt werden. In manchen Ausführungsformen kann die Ausgangsfrequenz eine LO-Frequenz (fLO) sein. In manchen Ausführungsformen können die RF-Schaltungen 1406 einen IQ/Polarwandler enthalten.

Die FEM-Schaltungen 1408 können einen Empfangssignalweg enthalten, der Schaltungen enthalten kann, die zum Arbeiten auf RF-Signale, welche von einer oder mehr Antennen 1410 empfangen werden, Verstärken der empfangenen Signale und Zuführen der empfangenen Signale zu den RF-Schaltungen 1406 zur weiteren Verarbeitung konfiguriert sind. Die FEM-Schaltungen 1408 können außerdem einen Übertragungssignalweg enthalten, der Schaltungen enthalten kann, welche zum Verstärken von Signalen zur Übertragung konfiguriert sind, die durch die RF-Schaltungen 1406 zur Übertragung durch zumindest eine der einen oder mehrere Antennen 1410 zugeführt werden.

In manchen Ausführungsformen können die FEM-Schaltungen 1408 einen TX/RX-Schalter enthalten, der zum Schalten zwischen einem Übertragungsmodus- und einem Empfangsmodusvorgang konfiguriert ist. Die FEM-Schaltungen 1408 können einen Empfangssignalweg und einen Übertragungssignalweg enthalten. Der Empfangssignalweg der FEM-Schaltungen 1408 kann einen Verstärker mit niedrigem Eigenrauschen (LNA) zum Verstärken von empfangenen RF-Signalen und Zuführen der verstärkten empfangenen RF-Signale als Ausgabe (beispielsweise zu den RF-Schaltungen 1406) enthalten. Der Übertragungssignalweg der FEM-Schaltungen 1408 kann einen Leistungsverstärker (PA), der zum Verstärken von Ausgangs-RF-Signalen (beispielsweise von den RF-Schaltungen 1406 zugeführt) konfiguriert ist, und ein oder mehr Filter enthalten, die zum Erzeugen von RF-Signalen zur anschließenden Übertragung (beispielsweise durch eine oder mehrere der einen oder mehreren Antennen 1410) konfiguriert sind.

In manchen Ausführungsformen kann das MS-Gerät 1400 zusätzliche Elemente enthalten, wie etwa beispielsweise Speicher/Speicherraum, eine Anzeige, eine Kamera, einen oder mehrere Sensoren, eine E/A-Schnittstelle (I/O), andere Elemente oder Kombinationen davon.

In manchen Ausführungsformen kann das MS-Gerät 1400 zum Ausführen von einem oder mehr Prozessen, Techniken und/oder Verfahren, wie hierin beschrieben, oder Anteilen davon, konfiguriert sein.

Beispiele

Die folgenden Beispiele gehören zu weiteren Ausführungsformen.

Beispiel 1 ist eine Vorrichtung eines Geräts zum Hosten von Fahrzeug-zu-Jeglichem- (V2X-) Kommunikation. Das Gerät enthält einen oder mehrere Prozessoren. Der eine oder die mehreren Prozessoren senden eine Registrierungsanforderung an eine Intelligent-Transportation-System- (ITS-) Funktion, wobei die Registrierungsanfrage dem Anfordern von Autorisierung für das Gerät zum Hosten eines V2X-Diensts in einem zellularen Netz dient, empfangen eine Registrierungsantwort von der ITS-Funktion, wobei die Registrierungsantwort das Gerät zum Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz autorisiert, und hosten den V2X-Dienst im zellularen Netz über die IRS-Funktion.

Beispiel 2 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei die ITS-Funktion als Teil einer Proximity-Services- (ProSe-) Funktion des zellularen Netzes implementiert ist.

Beispiel 3 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei die ITS-Funktion als Teil einer neuen Einheit im zellularen Netz implementiert ist.

Beispiel 4 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei die ITS-Funktion extern zum zellularen Netz ist.

Beispiel 5 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren eine Autorisierungsanforderung an die ITS-Funktion senden, wobei die Autorisierungsanforderung zum Verifizieren dient, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist, und eine Autorisierungsantwort von der ITS-Funktion empfangen, wobei die Autorisierungsantwort bestätigt, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist.

Beispiel 6 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren eine Internet-Protokoll- (IP-) Adresse zur Verwendung durch den V2X-Dienst erlangen.

Beispiel 7 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 6 wobei der eine oder die mehreren Prozessoren unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse zur ITS-Funktion verbinden, den V2X-Dienst unter Verwendung er erhaltenen IP-Adresse initiieren und den V2X-Dienst unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse hosten.

Beispiel 8 beinhaltet die Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren eine V2X-Dienstanzeige auf einer PC5 Schnittstelle übertragen, wobei die V2X-Dienstanzeige anzeigt, dass der V2X-Dienst durch das Gerät gehostet wird.

Beispiel 9 beinhaltet die Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die V2X-Dienstanzeige in Rundfunkform an alle Geräte in der Nähe übertragen wird.

Beispiel 10 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 8, wobei die V2X-Dienstanzeige in einer direkten Kommunikationsnachricht gesendet wird.

Beispiel 11 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 10, wobei die direkte Kommunikationsnachricht eine Direct-Discovery-Nachricht ist.

Beispiel 12 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren eine Rundfunknachricht auf einem Rundfunkkanal übertragen, wobei die Rundfunknachricht V2X-Dienstkonfigurationsinformation enthält, wobei die V2X-Dienstkonfigurationsinformation in einem Systeminformationsblock (SIB) der Rundfunknachricht enthalten ist.

Beispiel 13 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei die Registrierungsanforderung eine oder mehrere einer Dienstkennung für den V2X-Dienst, einer Verbindungsschichtadresse für das Gerät und Standortinformation für das Gerät enthält.

Beispiel 14 beinhaltet die Vorrichtung von Anspruch 1, wobei das Gerät zumindest eines eines evolved Node B (eNB) oder einer Benutzereinrichtung (UE) ist.

Beispiel 15 beinhaltet eine Benutzereinrichtung (UE). Die UE enthält einen oder mehrere Prozessoren. Der eine oder die mehreren Prozessoren empfangen eine Abbildung von Diensten auf Hostgeräte von einer ProSe-Funktion, nutzen einen Dienst, der durch ein erstes Hostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem ersten Hostgerät, Identifizieren ein Zielhostgerät, das den Dienst hostet, auf Grundlage zumindest zum Teil auf der empfangenen Abbildung von Diensten auf Hostgeräte, Senden eine Diensthandovermeldung an das erste Hostgerät als Teil einer Handover-Prozedur, wobei die Diensthandovermeldung eine Adresse des identifizierten Zielhostgeräts enthält, und nutzen den Dienst, der durch das Zielhostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Zielhostgerät, wobei das erste Hostgerät während der Handover-Prozedur zumindest eine Nachricht für den Dienst zum Zielhostgerät weiterleitet.

Beispiel 16 beinhaltet die UE von Anspruch 15, wobei das Zielhostgerät auf Grundlage einer Anzeige identifiziert wird, die vom Zielhostgerät empfangen wird, wobei die Anzeige anzeigt, dass das Zielhostgerät den Dienst hostet.

Beispiel 17 beinhaltet die UE von Anspruch 16, wobei die Anzeige in einer direkten Kommunikationsnachricht vom Zielhostgerät empfangen wird.

Beispiel 18 beinhaltet die UE von Anspruch 17, wobei die direkte Kommunikationsnachricht eine Direct-Discovery-Nachricht ist.

Beispiel 19 beinhaltet die UE von Anspruch 16, wobei die Anzeige in einem Systeminformationrundfunk vom Zielhostgerät empfangen wird.

Beispiel 20 beinhaltet die UE von Anspruch 19, wobei die Anzeige in zumindest einem Systeminformationsblock (SIB) des Systeminformationrundfunks enthalten ist, und wobei der zumindest eine SIB SIB 18 und/oder SIB 19 ist.

Beispiel 21 beinhaltet die UE von Anspruch 15, wobei die direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem ersten Hostgerät und die direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Zielhostgerät PC5 Schnittstellen sind.

Beispiel 22 beinhaltet die UE von Anspruch einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei der Dienst ein Fahrzeug-zu-Jeglichem- (V2X-) Dienst ist.

Beispiel 23 beinhaltet eine Benutzereinrichtung (UE). Die UE enthält einen oder mehrere Prozessoren. Der eine oder die mehreren Prozessoren kommunizieren mit einer Proximity-Services- (ProSe-) Funktion eines drahtlosen Wide Area Network (WWAN) über eine Benutzerebene, empfangen eine Liste von verfügbaren V2X-Diensten von der ProSe-Funktion, empfangen eine V2X-Dienstanzeige von einem Gerät, wobei die V2X-Dienstanzeige in einer Direct-Discovery-Nachricht empfangen wird, und finden einen V2X-Dienst auf Grundlage von zumindest einer der empfangenen Liste und der empfangenen Dienstanzeige auf.

Beispiel 24 beinhaltet die UE von Anspruch 23, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Gerät einrichten und den aufgefundenen V2X-Dienst über Kommunikationen über die direkte Schnittstelle nutzen.

Beispiel 25 beinhaltet ein Verfahren zum Hosten von Fahrzeug-zu-Jeglichem- (V2X-) Kommunikation. Das Verfahren beinhaltet das Senden einer Registrierungsanforderung an eine Intelligent-Transportation-System- (ITS-) Funktion, wobei die Registrierungsanfrage dem Anfordern von Autorisierung für ein Gerät zum Hosten eines V2X-Diensts in einem zellularen Netz dient, Empfangen eine Registrierungsantwort von der ITS-Funktion, wobei die Registrierungsantwort das Gerät zum Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz autorisiert, und Hosten des V2X-Diensts im zellularen Netz über die ITS-Funktion.

Beispiel 26 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei die ITS-Funktion als Teil einer Proximity-Services- (ProSe-) Funktion des zellularen Netzes implementiert wird.

Beispiel 27 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei die ITS-Funktion als Teil einer neuen Einheit im zellularen Netz implementiert wird.

Beispiel 28 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei die ITS-Funktion extern zum zellularen Netz ist.

Beispiel 29 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei das Verfahren das Senden einer Autorisierungsanforderung an die ITS-Funktion, wobei die Autorisierungsanforderung zum Verifizieren dient, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist, und Empfangen einer Autorisierungsantwort von der ITS-Funktion beinhaltet, wobei die Autorisierungsantwort bestätigt, dass das Gerät zum Vorsehen des V2X-Diensts autorisiert ist.

Beispiel 30 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei das Verfahren das Erlangen einer Internet-Protokoll- (IP-) Adresse zur Verwendung durch den V2X-Dienst enthält.

Beispiel 31 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 30, wobei das Verfahren das Verbinden zur ITS-Funktion unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse, Initiieren des V2X-Dienstes unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse und Hosten des V2X-Dienstes unter Verwendung der erhaltenen IP-Adresse enthält.

Beispiel 32 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei das Verfahren das Übertragen einer V2X-Dienstanzeige auf einer PC5 Schnittstelle enthält, wobei die V2X-Dienstanzeige anzeigt, dass der V2X-Dienst durch das Gerät gehostet wird.

Beispiel 33 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 32, wobei die V2X-Dienstanzeige in Rundfunkform an alle Geräte in der Nähe übertragen wird.

Beispiel 34 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 32, wobei die V2X-Dienstanzeige in einer direkten Kommunikationsnachricht gesendet wird.

Beispiel 35 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 34, wobei die direkte Kommunikationsnachricht eine Direct-Discovery-Nachricht ist.

Beispiel 36 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei das Verfahren das Übertragen einer Rundfunknachricht auf einem Rundfunkkanal enthält, wobei die Rundfunknachricht V2X-Dienstkonfigurationsinformation enthält, wobei die V2X-Dienstkonfigurationsinformation in einem Systeminformationsblock (SIB) der Rundfunknachricht enthalten ist.

Beispiel 37 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei die Registrierungsanforderung eine oder mehrere einer Dienstkennung für den V2X-Dienst, einer Verbindungsschichtadresse für das Gerät und Standortinformation für das Gerät enthält.

Beispiel 38 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 25, wobei das Gerät entweder ein evolved Node B (eNB) oder eine Benutzereinrichtung (UE) ist.

Beispiel 39 beinhaltet ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation. Das Verfahren enthält das Empfangen einer Abbildung von Diensten auf Hostgeräte von einer ProSe-Funktion, Nutzen eines Diensts, der durch ein erstes Hostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem ersten Hostgerät, Identifizieren eines Zielhostgeräts, das den Dienst hostet, auf Grundlage zumindest zum Teil auf der empfangenen Abbildung von Diensten auf Hostgeräte, Senden einer Diensthandovermeldung an das erste Hostgerät als Teil einer Handover-Prozedur, wobei die Diensthandovermeldung eine Adresse des identifizierten Zielhostgeräts enthält, und Nutzen des Diensts, der durch das Zielhostgerät gehostet wird, über eine direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Zielhostgerät, wobei das erste Hostgerät während der Handover-Prozedur zumindest eine Nachricht für den Dienst zum Zielhostgerät weiterleitet.

Beispiel 40 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 39, wobei das Zielhostgerät auf Grundlage einer Anzeige identifiziert wird, die vom Zielhostgerät empfangen wird, wobei die Anzeige anzeigt, dass das Zielhostgerät den Dienst hostet.

Beispiel 41 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 40, wobei die Anzeige in einer direkten Kommunikationsnachricht vom Zielhostgerät empfangen wird.

Beispiel 42 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 41, wobei die direkte Kommunikationsnachricht eine Direct-Discovery-Nachricht ist.

Beispiel 43 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 40, wobei die Anzeige in einem Systeminformationsrundfunk vom Zielhostgerät empfangen wird.

Beispiel 44 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 43, wobei die Anzeige in zumindest einem Systeminformationsblock (SIB) des Systeminformationrundfunks enthalten ist, und wobei der zumindest eine SIB SIB 18 und/oder SIB 19 ist.

Beispiel 45 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 39, wobei die direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem ersten Hostgerät und die direkte Schnittstelle zwischen der UE und dem Zielhostgerät PC5 Schnittstellen sind.

Beispiel 46 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 39 oder 40, wobei der Dienst ein Fahrzeug-zu-Jeglichem- (V2X-) Dienst ist.

Beispiel 47 beinhaltet ein Verfahren zur V2X-Kommunikation. Das Verfahren beinhaltet das Kommunizieren mit einer Proximity-Services- (ProSe-) Funktion eines drahtlosen Wide Area Network (WWAN) über eine Benutzerebene, Empfangen einer Liste von verfügbaren V2X-Diensten von der ProSe-Funktion, Empfangen einer V2X-Dienstanzeige von einem Gerät, wobei die V2X-Dienstanzeige in einer Direct-Discovery-Nachricht empfangen wird, und Auffinden eines V2X-Dienst auf Grundlage von zumindest einer der empfangenen Liste und der empfangenen Dienstanzeige.

Beispiel 48 beinhaltet das Verfahren von Anspruch 47, wobei das Verfahren das Einrichten einer direkten Schnittstelle zwischen der UE und dem Gerät und Nutzen des aufgefundenen V2X-Diensts über Kommunikationen über die direkte Schnittstelle enthält.

Beispiel 49 beinhaltet eine Vorrichtung, die Mittel zum Ausführen des Verfahrens nach einem der Beispiele 25-48 enthält.

Beispiel 50 enthält einen maschinenlesbaren Speicher mit maschinenlesbaren Anweisungen zum Implementieren, wenn sie ausgeführt werden, eines Verfahrens oder Verwirklichen einer Vorrichtung wie in einem der Beispiele 25-48 beansprucht.

Einige der Infrastruktur, die mit hierin offenbarten Ausführungsformen benutzt werden kann, ist bereits verfügbar, wie etwa Allzweckrechner, Mobiltelefone, Computerprogrammierwerkzeuge und -techniken, digitale Speichermedien und Kommunikationsnetze. Ein Rechengerät kann einen Prozessor enthalten, wie etwa einen Mikroprozessor, eine Mikrosteuerung, logische Schaltungen oder dergleichen. Das Rechengerät kann ein maschinenlesbares Speichergerät enthalten, wie etwa einen nichtflüchtigen Speicher, statischen Direktzugriffsspeicher (RAM), dynamischen RAM, Festwertspeicher (ROM), eine Platte, ein Band, einen magnetischen, optischen oder Flash-Speicher oder ein anderes maschinenlesbares Speichermedium.

Verschiedene Aspekte von bestimmten Ausführungsformen können unter Benutzung von Hardware, Software, Firmware oder einer Kombination davon implementiert werden. Eine Komponente oder ein Modul kann einen anwendungsspezifischen Schaltkreis (ASIC), eine elektronische Schaltung, einen Prozessor (geteilt, dediziert oder Gruppe) und/oder Speicher (geteilt, dediziert oder Gruppe), die ein oder mehr Software- oder Firmware-Programme ausführen, eine logische Kombinationsschaltung und/oder andere geeignete Komponenten betreffen, ein Teil davon sein oder diese beinhalten, die die beschriebene Funktionalität vorsehen. Wie hierin verwendet, kann ein Softwaremodul oder ein Softwarekomponente jegliche Art von maschinenlesbarer Anweisung oder maschinenausführbarem Code enthalten, die sich innerhalb eines oder auf einem nichtflüchtigen maschinenlesbaren Speichermedium befindet. Ein Softwaremodul oder eine Softwarekomponente kann beispielsweise einen oder mehrere physikalische oder logische Blöcke von Rechneranweisungen umfassen, die als Routine, Programm, Objekt, Komponente, Datenstruktur usw. organisiert sein können, welche eine oder mehrere Aufgaben ausführt oder bestimmte abstrakte Datenarten implementiert.

In bestimmten Ausführungsformen kann ein bestimmtes Softwaremodul oder eine bestimmte Softwarekomponente disparate Anweisungen umfassen, die an verschiedenen Stellen eines maschinenlesbaren Speichermediums gespeichert sind und zusammen die beschriebene Funktionalität des Moduls oder der Komponente implementieren. Tatsächlich kann ein Modul oder eine Komponente eine einzige Anweisung oder zahlreiche Anweisungen umfassen, und kann über mehrere unterschiedliche Codesegmente, unter verschiedenen Programmen und über mehrere maschinenlesbare Speichermedien verteilt sein. Manche Ausführungsformen können in einer verteilten Rechenumgebung praktiziert werden, in der Aufgaben durch ein entlegenes Verarbeitungsgerät ausgeführt werden, das über ein Kommunikationsnetz verbunden ist.

Obgleich Obenstehendes eher detailliert zu Verdeutlichungszwecken beschrieben wurde, ist es offensichtlich, dass bestimmte Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne von den Prinzipien desselben abzuweichen. Es ist zu beachten, dass es zahlreiche Arten und Weisen des Implementierens der Prozesse wie auch der Vorrichtungen gibt, die hierin beschrieben sind. Dementsprechend sind die vorliegenden Ausführungsformen als veranschaulichend und nichteinschränkend zu betrachten, und die Offenbarung ist nicht auf die hierin angegebenen Details beschränkt, sondern kann innerhalb des Schutzumfangs und der Äquivalente der beiliegenden Ansprüche modifiziert werden.

Der Fachmann wird erkennen, dass zahlreiche Änderungen an den Details der oben beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden können, ohne von den zugrunde liegenden Prinzipien der Offenbarung abzuweichen. Der Schutzumfang sollte daher nur durch die folgenden Ansprüche festgelegt sein.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 62222579 [0001]