Title:
Kabelbaum und Verfahren zur Herstellung desselben
Kind Code:
T5


Abstract:

Es werden bereitgestellt: ein Kabelbaum, bei dem ein Stammleitungsbereich und ein Zweigleitungsbereich abgeteilt sind und der zum Schutz der abgeteilten Bereiche fähig ist, und ein Verfahren zur Herstellung des Kabelbaums. Der Kabelbaum ist versehen mit: einem Stammleitungssatz 10; einem Zweigleitungssatz 20; einem Stammleitungsverbinder 30, der an einem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes 10 vorgesehen ist; einem Zweigleitungsverbinder 40, der an dem Endabschnitt des Zweigleitungssatzes 20 vorgesehen ist und der an den Stammleitungsverbinder 30 koppelbar ist; und einem Verbinderschützer 50. Der Verbinderschützer 50 weist ein Verbinder-Schutzelement 60 auf, das sich über den Stammleitungssatz 10 und den Zweigleitungsverbinder 40 erstreckt. Das Verbinder-Schutzelement 60 weist einen stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62, der mit dem Stammleitungssatz 10 verknüpft ist, und einen zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64 auf, der mit dem Zweigleitungsverbinder 40 verknüpft ist, und dadurch, dass die Verknüpfungsabschnitte 62 und 64 in einem Stück vorgesehen sind, wird eine relative Verschiebung zwischen den Verbindern 30 und 40 begrenzt. embedded image




Inventors:
Miyamura, Tetsuya (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Omori, Yasuo (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Application Number:
DE112016003415T
Publication Date:
04/19/2018
Filing Date:
07/08/2016
Assignee:
AutoNetworks Technologies, Ltd. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
SUMITOMO ELECTRIC INDUSTRIES (LTD., Osaka-shi, JP)
Sumitomo Wiring Systems, Ltd. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)



Attorney, Agent or Firm:
Horn Kleimann Waitzhofer Patentanwälte PartG mbB, 80339, München, DE
Claims:
Kabelbaum, umfassend:
einen Stammleitungssatz, der mehrere gebündelte elektrische Kabel aufweist;
einen von einem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes abzweigenden Zweigleitungssatz, der mehrere gebündelte elektrische Kabel aufweist und der mit dem Stammleitungssatz verbindbar ist;
einen Stammleitungsverbinder, der an dem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes vorgesehen ist;
einen Zweigleitungsverbinder, der an einem Endabschnitt des Zweigleitungssatzes vorgesehen ist und der die in dem Stammleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel und die in dem Zweigleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel durch Kopplung mit dem Stammleitungsverbinder elektrisch miteinander verbindet; und
einen Verbinderschützer zum Schützen des Stammleitungsverbinders und des Zweigleitungsverbinders gegen eine auf den Zweigleitungssatz wirkende Last; wobei
der Verbinderschützer ein Verbinder-Schutzelement aufweist, das von dem Stammleitungssatz zu dem Zweigleitungsverbinder reicht, und
das Verbinder-Schutzelement einen stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt, der mit dem Stammleitungssatz verknüpft und daran fixiert ist, und einen zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt, der mit dem Zweigleitungsverbinder verknüpft und daran fixiert ist, aufweist und
eine relative Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder und dem Zweigleitungsverbinder in Reaktion auf eine Last, die auf den Zweigleitungssatz wirkt, dadurch begrenzt ist, dass der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt und der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt in einem Stück vorgesehen sind, wodurch die relative Position des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts und des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts fixiert ist.

Kabelbaum gemäß Anspruch 1, wobei
der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt sich in der Längsrichtung des Stammleitungssatzes erstreckt,
der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt sich von einem Zwischenbereich des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts in Richtung des Zweigleitungsverbinders und des Zweigleitungssatzes erstreckt und
der Verbinderschützer ferner aufweist:
einen Binder für die Stammleitung, der den Stammleitungssatz und den stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt bindet, um den stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt an dem Stammleitungssatz zu fixieren, indem der Binder für die Stammleitung um eine Umfangsfläche des Stammleitungssatzes mitsamt dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt gewickelt wird, und
einen Binder für die Zweigleitung, der den zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt und den Zweigleitungsverbinder bindet, um den Zweigleitungsverbinder an dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt zu fixieren, indem der Binder für die Zweigleitung um den Zweigleitungsverbinder mitsamt dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt gebunden wird.

Kabelbaum gemäß Anspruch 2, wobei der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt und der Zweigleitungsverbinder jeweils einen Eingriffsteil haben, wobei die Eingriffsteile zusammengreifen, um eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders in der Richtung zu begrenzen, in welcher der Zweigleitungsverbinder sich von dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt trennt.

Kabelbaum gemäß Anspruch 1, wobei der Verbinderschützer einen Kabelbaumschützer aufweist, der als das Verbinder-Schutzelement dient, und der Kabelbaumschützer aufweist: einen Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt, der mindestens denjenigen Bereich des Stammleitungssatzes beschränkt und aufnimmt, der einen Verzweigungsabschnitt aufweist, welcher mit dem Stammleitungsverbinder verbunden ist, und einen Verbinder-Gehäuseabschnitt, der den Zweigleitungsverbinder und den Stammleitungsverbinder aufnimmt, der daran gekoppelt ist, um den Zweigleitungsverbinder einzuschränken, wobei der Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt und der Verbinder-Gehäuseabschnitt in einem Stück vorgesehen sind.

Kabelbaum gemäß Anspruch 4, wobei eine Außenfläche des Zweigleitungsverbinders einen verbinderseitigen Passteil aufweist, der in der zu der Längsrichtung des Zweigleitungssatzes senkrechten Richtung absteht oder eine Aussparung hat, und eine Innenfläche des Verbinder-Gehäuseabschnitts einen schützerseitigen Passteil aufweist, der mit dem verbinderseitigen Eingriffsteil zusammengreift, wodurch eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders in der Richtung begrenzt ist, in welcher der Zweigleitungsverbinder sich von dem Stammleitungssatz trennt.

Verfahren zur Herstellung eines Kabelbaums mit den Schritten:
Bereitstellen eines Stammleitungssatzes, in dem mehrere elektrische Kabel gebündelt sind, eines Zweigleitungssatzes, in dem mehrere elektrische Kabel gebündelt sind und der fähig ist, durch Verbundensein mit einem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes von dem Stammleitungssatz abzuzweigen, eines Stammleitungsverbinders, der in dem Zwischenbereich in dem Stammleitungssatz vorgesehen ist, und eines Zweigleitungsverbinders, der an einem Endabschnitt des Zweigleitungssatzes vorgesehen ist und der den Stammleitungssatz durch Kopplung mit dem Stammleitungsverbinder elektrisch mit dem Zweigleitungssatz verbindet;
Koppeln des Stammleitungsverbinders und des Zweigleitungsverbinders, und elektrisches Verbinden der in dem Stammleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel und der in dem Zweigleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel; und
Begrenzen einer relativen Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder und dem Zweigleitungsverbinder in Reaktion auf eine Last, die auf den Zweigleitungssatz wirkt, indem mit dem Stammleitungssatz und dem Zweigleitungsverbinder ein Verbinder-Schutzelement verbunden und daran fixiert wird, das so geformt ist, dass es fähig ist, von dem Stammleitungssatz zu dem Zweigleitungsverbinder zu reichen.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kabelbaum mit mehreren Bereichen, die abgeteilt und über einen Verbinder miteinander gekoppelt sind, sowie ein Verfahren zur Herstellung des Kabelbaums.

Technischer Hintergrund

Mit der zunehmenden Größe und Komplexität von Kabelbäumen wurden in den letzten Jahren Techniken zum Abteilen eines Kabelbaums und Verbinden der abgeteilten Bereiche über einen Verbinder in Betracht gezogen. Beispielsweise offenbart das Patentdokument 1 eine Technik zum Abteilen eines Kabelbaums, der an ein Kraftfahrzeug montiert ist, in mehrere Teilkabelbäume und zum Verbinden der abgeteilten Teilkabelbäume über einen Verbinder.

Verwandte DokumentePatentdokumente

Patentdokument 1: JP2002-204521 A.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben sich auf einen Verzweigungsabschnitt, also auf die Stelle, wo ein Stammleitungsabschnitt mit einem Zweigleitungsabschnitt verbunden ist, als einen Teilungspunkt konzentriert, der geeignet ist, um die Montage des Kabelbaums zu rationalisieren. Das Abteilen des Stammleitungsabschnitts von dem Zweigleitungsabschnitt an diesem Verzweigungsabschnitt ermöglicht die Ausbildung mehrerer Kabelbäume entsprechend verschiedenen Kraftfahrzeugtypen oder Spezifikationen zu geringen Kosten und auf rationelle Weise, beispielsweise durch Verwendung eines gemeinsamen Stammleitungsabschnitts, während der mit einer Endeinrichtung verbundene Zweigleitungsabschnitt je nach Art und Auslegung der Einrichtung wechselt.

Auf den Verzweigungsabschnitt wirkt jedoch tendenziell eine schwere Last durch die Zugbeanspruchung des Verzweigungsabschnitts bei der Montage des Kabelbaums und durch relative Verschiebung zwischen dem Stammleitungsabschnitt und dem Zweigleitungsabschnitt, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, so dass das Einstellen des Verzweigungsabschnitts als Teilungspunkt schwierig ist; mit anderen Worten, dass es schwierig ist, den Stammleitungsabschnitt von dem Zweigleitungsabschnitt abzuteilen und Verbinder, mit denen die beiden versehen sind, an dem Verzweigungsabschnitt zu verkoppeln. Spezifisch besteht in dem Fall, in dem zusammenpassende Verbinder (ein stammleitungsseitiger Verbinder und ein zweigleitungsseitiger Verbinder) an dem Verzweigungsabschnitt angeordnet sind, das Risiko, dass eine auf den Verzweigungsabschnitt wirkende schwere Last eine relative Verschiebung zwischen dem stammleitungsseitigen Verbinder und dem zweigleitungsseitigen Verbinder bewirkt und somit eine leichte relative Verschiebung zwischen den Anschlüssen der zusammengefügten Verbinder verursacht, wodurch der Verschleiß der Kontaktabschnitte der Anschlüsse beschleunigt wird und die Verbinder im schlimmsten Fall getrennt werden.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Kabelbaums, bei dem ein Stammleitungsbereich und ein Zweigleitungsbereich voneinander abgeteilt sind und der fähig ist, die abgeteilten Bereiche wirksam gegen eine schwere Last zu schützen.

Der durch die vorliegende Erfindung bereitgestellte Kabelbaum ist versehen mit: einem Stammleitungssatz, der mehrere gebündelte elektrische Kabel aufweist; einem Zweigleitungssatz, der mehrere gebündelte elektrische Kabel aufweist und der so mit dem Stammleitungssatz verbindbar ist, dass er von einem Zwischenabschnitt des Stammleitungssatzes abzweigt; einem Stammleitungsverbinder, der in dem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes vorgesehen ist; einem Zweigleitungsverbinder, der an einem Endabschnitt des Zweigleitungssatzes vorgesehen ist und der die in dem Stammleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel und die in dem Zweigleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel durch Kopplung mit dem Stammleitungsverbinder wechselseitig und elektrisch verbindet; und einem Verbinderschützer zum Schützen des Stammleitungsverbinders und des Zweigleitungsverbinders gegen eine auf den Zweigleitungssatz wirkende Last. Der Verbinderschützer weist ein Verbinder-Schutzelement auf, das über den Stammleitungssatz und den Zweigleitungsverbinder angeordnet ist, und das Verbinder-Schutzelement weist auf: einen stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt, der mit dem Stammleitungssatz verknüpft und daran fixiert ist, und einen zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt, der mit dem Zweigleitungsverbinder verknüpft und daran fixiert ist, und aufgrund dessen, dass der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt und der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt in einem Stück vorgesehen sind, wodurch die relative Position des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts und des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts fixiert ist, wird eine relative Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder und dem Zweigleitungsverbinder in Reaktion auf eine Last, die auf den Zweigleitungssatz wirkt, begrenzt.

Figurenliste

  • 1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Hauptteil eines Kabelbaums gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 ist eine Draufsicht, die den 1 gezeigten Hauptteil des Kabelbaums zeigt.
  • 3 zeigt eine entlang der Linie III-III in 2 genommene Querschnittsansicht.
  • 4 zeigt eine entlang der Linie IV-IV in 2 genommene Querschnittsansicht.
  • 5 ist eine perspektivische Ansicht eines Verbinder-Schutzelementes, das Teil des in 1 gezeigten Kabelbaums ist.
  • 6 ist eine Ansicht des Verbinder-Schutzelementes von unten.
  • 7 ist eine Seitenansicht des Verbinder-Schutzelementes.
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Hauptteil des Kabelbaums gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 9 ist eine Draufsicht, die den in 8 gezeigten Hauptteil des Kabelbaums in einem Zustand zeigt, in dem eine Abdeckung eines Kabelbaumschützers entfernt ist.
  • 10 zeigt eine entlang der Linie X-X in 9 genommene Querschnittsansicht.
  • 11 zeigt eine entlang der Linie XI-XI in 9 genommene Querschnittsansicht.
  • 12 ist eine perspektivische Ansicht des Kabelbaumschützers.

Beschreibung von Ausführungsformen

Es werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.

1 bis 4 zeigen einen Hauptteil eines Kabelbaums gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Dieser Kabelbaum ist mit einem Stammleitungssatz 10, einem Zweigleitungssatz 20, einem Stammleitungsverbinder 30, einem Zweigleitungsverbinder 40 und einem Verbinderschützer 50 versehen.

Der Stammleitungssatz 10 weist mehrere gebündelte elektrische Kabel 12 auf. Der Zweigleitungssatz 20 weist mehrere gebündelte elektrische Kabel 22 auf und ist zur Verbindung mit dem Stammleitungssatz 10 in der Weise fähig, dass er von einem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes 10 abzweigt.

Der Stammleitungsverbinder 30 ist an einem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes vorgesehen. Spezifisch ist der Stammleitungsverbinder 30 an einem Anschluss-Ende derjenigen elektrischen Kabel 12 in dem Stammleitungssatz 10 vorgesehen, die mit dem Zweigleitungssatz 20 verzweigungsmäßig verbunden sind. Der Stammleitungsverbinder 30 hat mehrere Verbinderanschlüsse, die an den Enden der verzweigungsmäßig zu verbindenden elektrischen Kabel 12 befestigt sind, und ein Verbindergehäuse, das diese Verbinderanschlüsse enthält. In 1 bis 4 ist nur das Verbindergehäuse gezeigt.

Der Zweigleitungsverbinder 40 ist an einem Basis-Endabschnitt an einem Ende des Zweigleitungssatzes 20 vorgesehen, der mit dem Stammleitungssatz 10 zu verbinden ist, und verbindet die in dem Stammleitungssatz 10 enthaltenen elektrischen Kabel 12, die verzweigungsmäßig zu verbinden sind, und die in dem Zweigleitungssatz 20 enthaltenen elektrischen Kabel 22 elektrisch miteinander, indem sie mit dem Stammleitungsverbinder 30 gekoppelt werden. Dieser Zweigleitungsverbinder 40 hat mehrere Verbinderanschlüsse, die jeweils an Enden der mehreren elektrischen Kabel 22 befestigt sind, und ein Verbindergehäuse, das diese Verbinderanschlüsse enthält. In 1 bis 4 ist nur das Verbindergehäuse gezeigt. Dagegen ist ein vorderer Endabschnitt an dem anderen Ende des Zweigleitungssatzes 20 mit verschiedenen Vorrichtungen verbunden, die mit dem Ende des Kabelbaums zu verbinden sind.

Der Verbinderschützer 50 dient zum Schützen des Stammleitungsverbinders 30 und des Zweigleitungsverbinders 40 gegen Lasten, die auf den Zweigleitungssatz 20 wirken, insbesondere eine Zugbelastung, die in 1 mit dem Pfeil At gezeigt ist, und weist ein Verbinder-Schutzelement 60 auf, das von dem Stammleitungssatz 10 zu dem Zweigleitungsverbinder 40 reicht.

Wie in 5 bis 7 gezeigt, ist das Verbinder-Schutzelement 60 gemäß dieser Ausführungsform aus einem einzigen Plattenmaterial hergestellt und hat einen stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt (bzw. Kopplungsabschnitt) 62 und einen zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64, die in einem Stück vorgesehen sind.

Der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 62 ist mit dem Stammleitungssatz 10 verknüpft (bzw. gekoppelt) und daran fixiert und erstreckt sich in der Längsrichtung des Stammleitungssatzes 10. Gemäß dieser Ausführungsform ist der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 62 im Wesentlichen rechtwinklig, mit konstanter Breite in der zu der Längsrichtung des Stammleitungssatzes 10 senkrechten Richtung.

Der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 64 ist mit dem Zweigleitungsverbinder 40 verknüpft und daran fixiert und zweigt in dieser Ausführungsform von einem Zwischenbereich in der Längsrichtung des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 62 in der zu der Längsrichtung senkrechten Richtung ab. Außerdem ist dieser zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 64, wie der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 62, im Wesentlichen rechtwinklig, mit konstanter Breite in einer zu der Längsrichtung des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 64 senkrechten Richtung.

Des Weiteren haben der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 64 und der Zweigleitungsverbinder 40 gemäß dieser Ausführungsform einen Eingriffsteil 66 beziehungsweise einen Eingriffsteil 46, wie in 3 gezeigt. Diese Eingriffsteile 66 und 46 greifen zusammen und begrenzen so die relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders 40 in der Richtung, in der sich der Zweigleitungsverbinder 40 von dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62 trennt (in 2 und 3 nach unten). Spezifisch steht der Eingriffsteil 66 des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 64 auf derjenigen Fläche des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 64 in Richtung des Zweigleitungsverbinders 40 ab, die dem Zweigleitungsverbinder 40 zugewandt ist (hintere Fläche). Der Eingriffsteil 46 des Zweigleitungsverbinders 40 ist ausgespart zur Aufnahme des Eingriffsteils 66, der in ihn eingefügt wird, an derjenigen Fläche der Außenfläche des Verbindergehäuses des Zweigleitungsverbinders 40, die dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64 zugewandt ist.

Ferner hat der Verbinderschützer 50 Binder 52 für die Stammleitung und einen Binder 54 für die Zweigleitung. Die Binder 52 für die Stammleitung sind beispielsweise aus einem Klebeband hergestellt und sind an und um einen Außenumfang des Stammleitungssatzes 10 mitsamt vorbestimmten Abschnitten des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 62 geklebt und gewickelt, also in dieser Ausführungsform den zwei Abschnitten des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 62, die einen zentralen Teil flankieren, der mit dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64 verknüpft ist. Die Binder 52 für die Stammleitung binden hierdurch den Stammleitungssatz 10 und den zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62 zusammen und fixieren so den stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62 an dem Stammleitungssatz 10. Ebenso ist der Binder 54 für die Zweigleitung beispielsweise aus einem Klebeband mit konstanter Breite hergestellt und ist in einem Zustand, in dem die Eingriffsteile 66 und 46 zusammengreifen, an und um den zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64 mitsamt dem Zweigleitungsverbinder 44 geklebt und gewickelt. Der Binder 54 für die Zweigleitung bindet hierdurch den zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64 und den Zweigleitungsverbinder 40 zusammen und fixiert so den zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64 an dem Zweigleitungsverbinder 40. Jeder der Binder 52 und 54 kann auch durch einen anderen Binder als durch ein Klebeband gebildet sein, beispielsweise durch einen Bindestreifen, der keine Adhäsionskraft, aber starke Spannkraft hat.

An beiden Enden des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 62 in Längsrichtung sind Positionierungsvorsprünge 63 gebildet, die in der Breitenrichtung weiter nach außen vorstehen als seine anderen Abschnitte. Diese Positionierungsvorsprünge 63 dienen zur Begrenzung der Position des äußeren Endes der Binder 54 für die Stammleitung, die um den stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62 gewickelt sind.

Außerdem hat das Verbinder-Schutzelement 60 gemäß dieser Ausführungsform einen fixierten Teil 68 zum Fixieren des Kabelbaums an einem geeigneten Teil eines Fahrzeugs, an das der Kabelbaum montiert ist, beispielsweise einer Karosserie. Der fixierte Teil 68 steht nach außen (in Richtung der zu dem Stammleitungssatz 10 entgegengesetzten Seite) von einem zentralen Bereich des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 62 ab, d.h. einem Bereich, wo der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 64 von dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62 abzweigt, und ist durch Presspassung in eine an dem Fahrzeug befindliche Bohrung mit dem Fahrzeug verknüpft. Diese Verknüpfung des fixierten Teils 68 an dem Verzweigungsabschnitt mit dem Fahrzeug ermöglicht eine wirksame Fixierung sowohl des Stammleitungssatzes 10 als auch des Zweigleitungssatzes 20 an dem Fahrzeug. Der fixierte Teil 68 kann bei der vorliegenden Erfindung auch weggelassen werden.

Der oben beschriebene Kabelbaum kann durch folgende Schritte hergestellt werden: Bereitstellen des Stammleitungssatzes 10 mit dem daran befestigten Stammleitungsverbinder 30 und des Zweigleitungssatzes 20 mit dem daran befestigten Zweigleitungsverbinder 40; Koppeln des Stammleitungsverbinders 30 und des Zweigleitungsverbinders 40, um die in dem Stammleitungssatz 10 enthaltenen elektrischen Kabel 12 und die in dem Zweigleitungssatz 20 enthaltenen elektrischen Kabel 22 elektrisch zu verbinden; Verknüpfen (bzw. Koppeln) und Fixieren des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 62 und des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 64 des Verbinder-Schutzelementes 60 mit dem Stammleitungssatz 10 und dem Zweigleitungsverbinder 40 mithilfe der Binder 52 für die Stammleitung beziehungsweise des Binders 54 für die Zweigleitung.

Entsprechend diesem Kabelbaum ist durch die Abteilung des Stammleitungssatzes 10 und des Zweigleitungssatzes 20 eine vielfältigere Verwendung des Kabelbaums zu niedrigen Kosten möglich, beispielsweise durch Verwendung eines gemeinsamen Kabelbaums als Stammleitungssatz 10 und Wechseln des Zweigleitungssatzes 20 je nach Art der damit zu verbindenden Einrichtung. Außerdem ist die Montage des Kabelbaums einfacher als bei einem Kabelbaum, der vollständig integriert ist.

Obwohl der Teil, wo der Stammleitungssatz 10 mit dem Zweigleitungssatz 20 verbunden ist, d.h. der Teil, wo sich der Stammleitungsverbinder 30 und der Zweigleitungsverbinder 40 zum Verbinden der beiden befinden, in dem Verzweigungsbereich angeordnet ist, der schweren Lasten unterliegt, ist außerdem eine Begrenzung der relativen Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder 30 und dem Zweigleitungsverbinder 40 in Reaktion auf eine Last möglich, die auf den Zweigleitungssatz 20 wirkt, da das Verbinder-Schutzelement 60 von dem Stammleitungssatz 10 zu dem Zweigleitungsverbinder 40 reicht und an ihnen fixiert ist. Beispielsweise kann auch dann, wenn auf den Zweigleitungssatz 20 eine Zugbelastung wirkt, ein Zustand beibehalten werden, in dem die elektrischen Kabel in dem Stammleitungssatz 10, die mit dem Stammleitungsverbinder 30 verbunden sind, über angemessene zusätzliche Länge verfügen. Somit kann der Verschleiß von Kontaktabschnitten begrenzt werden, die durch die relative Verschiebung zwischen den beiden Verbindern 30 und 40 entstehen, und auch die Trennung der Verbinder 30 und 40 kann verhindert werden.

Insbesondere erstreckt sich in dieser Ausführungsform der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 62 des Verbinder-Schutzelementes 60 in der Längsrichtung des Stammleitungssatzes 10, so dass der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt 62 stabil an dem Außenumfang des Stammleitungssatzes 10 fixierbar ist. Durch die Verknüpfung des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts 64, der sich von dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62 in der vorbestimmten Verzweigungsrichtung erstreckt und dabei in einem Stück mit dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 62 verbunden ist, mit dem Zweigleitungsverbinder 40 kann außerdem eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders 40 in Bezug auf den Stammleitungssatz 10 wirksamer unterdrückt werden.

Durch das Zusammengreifen der Eingriffsteile 66 und 46, die an dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64 beziehungsweise dem zweigleitungsseitigen Verbinder 40 angeordnet sind, kann zusätzlich eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders 40 in Bezug auf den zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt 64, und somit eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders 40 in Bezug auf den Stammleitungssatz 10, zuverlässiger begrenzt werden, wodurch die schützende Wirkung auf die Verbinder 30 und 40 noch weiter verbessert werden kann.

8 bis 11 zeigen einen Hauptteil eines Kabelbaums gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Dieser Kabelbaum hat einen Stammleitungssatz 10, einen Zweigleitungssatz 20, einen Stammleitungsverbinder 30 und einen Zweigleitungsverbinder 40, die zu dem Stammleitungssatz 10, dem Zweigleitungssatz 20, dem Stammleitungsverbinder 30 und dem Zweigleitungsverbinder 40 der ersten Ausführungsform äquivalent sind, und ist mit einem Kabelbaumschützer 70 versehen, wie in 12 gezeigt, anstelle des Verbinderschützers 50 gemäß der ersten Ausführungsform.

Wie der Verbinderschützer 50 gemäß der ersten Ausführungsform funktioniert dieser Kabelbaumschützer 70 als Verbinder-Schutzelement, das die relative Verschiebung zwischen den beiden Verbindern 30 und 40 begrenzt und dabei den Verzweigungsbereich schützt (Kontakt mit anderen Elementen verhindert), indem es den Verzweigungsbereich einschließlich der beiden Verbinder 30 und 40 von außen in dem Kabelbaum bedeckt.

Dieser Kabelbaumschützer 70 hat einen Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt 72 und einen Zweigleitungssatz-Gehäuseabschnitt 74, die in einem Stück vorgesehen sind. Der Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt 72 ist ein Teil, der mindestens denjenigen Bereich des Stammleitungssatzes 10 beschränkt und aufnimmt, der den Verzweigungsabschnitt aufweist, welcher mit dem Stammleitungsverbinder 30 verbunden ist. Der Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt 72 hat gemäß dieser Ausführungsform eine eckige Röhrenform, die den Außenumfang des Stammleitungssatzes 10 bedeckt. Der Zweigleitungssatz-Gehäuseabschnitt 74 ist ein Teil, der den Zweigleitungsverbinder 40 und Stammleitungsverbinder 30 aufnimmt, der damit gekoppelt ist, wodurch der Zweigleitungsverbinder 40 beschränkt wird, und hat in dieser Ausführungsform eine eckige Röhrenform, die sich von einem Zwischenbereich des Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitts 72 in der Längsrichtung erstreckt und die Verbinder 30 und 40 bedeckt.

Der Kabelbaumschützer 70 ist gemäß dieser Ausführungsform in einen Schützerkörper 76 und eine Abdeckung 78 geteilt. Der Schützerkörper 76 ist als Behälter geformt, dessen oberes Ende eine Öffnung umgibt. Die Abdeckung 78 ist so an dem Schützerkörper 76 befestigt, dass sie die Öffnung des Schützerkörpers 76 verschließt, und bildet so zusammen mit dem Schützerkörper 76 den Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt 72 und den Verbinder-Gehäuseabschnitt 74.

Der Schützerkörper 76 hat einen ersten Seitenwandabschnitt 76a, einen ersten Stirnwandabschnitt 76c, einen zweiten Seitenwandabschnitt 76b und einen zweiten Stirnwandabschnitt 76d, die in einem Stück vorgesehen sind. Der erste Seitenwandabschnitt 76a bildet eine Bodenwandung und beide Seitenwände einer Umfangswand des Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitts 72. Der erste Stirnwandabschnitt 76c bildet beide Stirnwände des Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitts 72. Der zweite Seitenwandabschnitt 76b bildet eine Bodenwandung und beide Seitenwände einer Umfangswand des Verbinder-Gehäuseabschnitts 72. Der zweite Stirnwandabschnitt 76d bildet einen Stirnwandabschnitt des Verbinder-Gehäuseabschnitts 74, d.h. einen Stirnwandabschnitt auf der von dem Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt 72 abgewandten Seite. Beide ersten Stirnwandabschnitte 76c haben eine Ausnehmung 71, die sich nach oben öffnet, und die Ausnehmung 71 ist so geformt, dass der Stammleitungssatz 10 durch die Ausnehmung 71 verlaufen kann. In ähnlicher Weise haben beide zweiten Stirnwandabschnitte 76d eine Ausnehmung 73 mit einer sich nach oben öffnenden Form, und die Ausnehmung 73 ist so geformt, dass der mit dem Zweigleitungsverbinder 40 verbundene Zweigleitungssatz 20 durch die Ausnehmung 73 verlaufen kann.

Die Abdeckung 78 hat einen ersten Deckplattenabschnitt 78a und einen zweiten Deckplattenabschnitt 78b, die in einem Stück vorgesehen sind. Der erste Deckplattenabschnitt 78a ist als rechteckige Platte geformt, welche die von dem oberen Ende des Seitenwandabschnitts 76a des Schützerkörpers 76 umgebene Öffnung verschließt. Der erste Deckplattenabschnitt 78a bildet zusammen mit dem ersten Seitenwandabschnitt 76a durch Anfügen an ein oberes Ende des ersten Seitenwandabschnitts 76a eine Umfangswand des Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitts 72. Außerdem beschränken beide Enden des ersten Deckplattenabschnitts 78a in Längsrichtung, zusammen mit dem ersten Stirnwandabschnitt 76c, den Stammleitungssatz 10 von außen mit einer geeigneten Beschränkungskraft. Der zweite Deckplattenabschnitt 78b zweigt von einem Zwischenbereich des ersten Deckplattenabschnitts 78a in der Längsrichtung ab und hat eine rechteckige Plattenform, die die Öffnung verschießt, welche von dem oberen Ende des Seitenwandabschnitts 76b des Schützerkörpers 76 umgeben ist. Der zweite Deckplattenabschnitt 78b bildet zusammen mit dem zweiten Seitenwandabschnitt 76b durch Anfügen an ein oberes Ende des zweiten Seitenwandabschnitts 76b eine Umfangswand des Verbinder-Gehäuseabschnitts 72.

Außerdem hat der zweite Stirnwandabschnitt 76d des Schützerkörpers 76 die Funktion, eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders 40 in Bezug auf den Stammleitungssatz 10 in der Richtung von dem Stammleitungssatz 10 weg zu begrenzen, indem der Zweigleitungsverbinder 40 von einer zu dem Stammleitungssatz 10 entgegengesetzten Seite beschränkt wird (in 9 von der Unterseite).

Während bei dem Kabelbaumschützer 70 gemäß dieser Ausführungsform eine Außenfläche des Zweigleitungsverbinders 40 einen verbinderseitigen Passteil 45 aufweist, der in der zu der Längsrichtung des Zweigleitungssatzes 20 senkrechten Richtung absteht, weist des Weiteren eine Innenfläche des zweiten Seitenwandabschnitts 76b, der den Verbinder-Gehäuseabschnitt 74 bildet, einen schützerseitigen Passteil 75 mit einer Aussparung auf, die mit dem verbinderseitigen Passteil 45 zusammenfügbar ist. Das Zusammenfügen der Passteile 45 und 75 begrenzt zuverlässig eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders 40 in Bezug auf den Kabelbaumschützer 70, insbesondere eine Verschiebung in der Richtung, in welcher der Zweigleitungsverbinder 40 sich von dem Stammleitungssatz 10 trennt. Diese Wirkung wird auch erzielt, wenn der Vorsprung und die Aussparung der Passteile 45 und 75 umgekehrt sind, d.h. auch dann, wenn der verbinderseitige Passteil 45 eine Aussparung hat und der schützerseitige Passteil 75 ein Vorsprung ist, der in die Aussparung einzufügen ist.

Der oben beschriebene Kabelbaum gemäß der zweiten Ausführungsform kann beispielsweise durch folgende Schritte hergestellt werden: Bereitstellen des Stammleitungssatzes 10 mit dem daran befestigten Stammleitungsverbinder 30 und des Zweigleitungssatzes 20 mit dem daran befestigten Zweigleitungsverbinder 40; Koppeln des Stammleitungsverbinders 30 und des Zweigleitungsverbinders 40, um die in dem Stammleitungssatz 10 enthaltenen elektrischen Kabel 12 und die in dem Zweigleitungssatz 20 enthaltenen elektrischen Kabel 22 elektrisch zu verbinden; Verknüpfen des Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitts 72, der dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt entspricht, mit dem Stammleitungssatz 10 und des Verbinder-Gehäuseabschnitts 74, der dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt entspricht, mit dem Zweigleitungsverbinder 40 durch Aufnehmen und Beschränken des Stammleitungssatzes 10 und der Verbinder 30 und 40 in dem Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt 72 beziehungsweise dem Verbinder-Gehäuseabschnitt 74 des Kabelbaumschützers 70.

Dadurch, dass der Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt 72 und der Verbinder-Gehäuseabschnitt 74 des Kabelbaumschützers 70 den Stammleitungssatz 10 beziehungsweise beide Verbinder 30 und 40 beschränken und aufnehmen, wird bei diesem Kabelbaum die relative Verschiebung zwischen dem mit dem Stammleitungssatz 10 verbundenen Stammleitungsverbinder 30 und dem in dem Verbinder-Gehäuseabschnitt 74 aufgenommenen Zweigleitungsverbinder 40 wirksam begrenzt, ein Kontakt des Stammleitungssatzes 10, des Stammleitungsverbinders 30 und des Zweigleitungsverbinders 40 mit anderen Elementen außerhalb des Kabelbaumschützers 70 wird verhindert, und der Schutz derselben wird zuverlässiger gestaltet.

Die spezifische Form des Verbinder-Schutzelementes gemäß der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die des Verbinder-Schutzelementes 60 oder des Kabelbaumschützers 70 begrenzt. Wenn beispielsweise beide in 1 gezeigten Binder 52 für die Stammleitungen 52 Bindestreifen sind, kann der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt gemäß der vorliegenden Erfindung sich auch in einem Stück mit und von jedem der Bindestreifen aus erstrecken und sowohl mit der rechten als auch mit der linken Seite des Zweigleitungsverbinders 40 verbunden sein.

Des Weiteren besteht keine Begrenzung der spezifischen Art und Weise, auf die das Verbinder-Schutzelement mit dem Stammleitungssatz und dem Zweigleitungsverbinder verknüpft ist. Beispielsweise kann das Verbinder-Schutzelement auch in einem Stück mit dem Verbindergehäuse des Zweigleitungsverbinders geformt sein.

Wie oben beschrieben, werden ein Kabelbaum, bei dem ein Stammleitungsbereich und ein Zweigleitungsbereich voneinander abgeteilt sind und der fähig ist, die abgeteilten Bereiche wirksam gegen eine schwere Last zu schützen, sowie ein Verfahren zur Herstellung des Kabelbaums bereitgestellt.

Der Kabelbaum ist versehen mit: einem Stammleitungssatz, der mehrere gebündelte elektrische Kabel aufweist; einem von einem Zwischenabschnitt des Stammleitungssatzes abzweigenden Zweigleitungssatz, der mehrere gebündelte elektrische Kabel aufweist und der mit dem Stammleitungssatz verbindbar ist; einem Stammleitungsverbinder, der an dem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes vorgesehen ist; einem Zweigleitungsverbinder, der an einem Endabschnitt des Zweigleitungssatzes vorgesehen ist und der die in dem Stammleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel und die in dem Zweigleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel durch Kopplung mit dem Stammleitungsverbinder elektrisch miteinander verbindet; und einem Verbinderschützer zum Schützen des Stammleitungsverbinders und des Zweigleitungsverbinders gegen eine auf den Zweigleitungssatz wirkende Last. Der Verbinderschützer weist ein Verbinder-Schutzelement auf, das von dem Stammleitungssatz zu dem Zweigleitungsverbinder reicht, und das Verbinder-Schutzelement weist einen stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt, der mit dem Stammleitungssatz verknüpft und daran fixiert ist, und einen zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt auf, der mit dem Zweigleitungsverbinder verknüpft und daran fixiert ist, und eine relative Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder und dem Zweigleitungsverbinder in Reaktion auf eine Last, die auf den Zweigleitungssatz wirkt, wird dadurch begrenzt, dass der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt und der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt in einem Stück vorgesehen sind, wodurch die relative Position des stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts und des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts fixiert ist.

Dadurch, dass der stammleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt des Verbinder-Schutzelementes und der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt mit dem Stammleitungssatz beziehungsweise dem Zweigleitungsverbinder verknüpft und daran fixiert sind, mit anderen Worten, dadurch, dass der Zweigleitungsverbinder über das Verbinder-Schutzelement mit dem Stammleitungssatz verknüpft ist, kann entsprechend diesem Kabelbaum eine relative Verschiebung zwischen dem Zweigleitungsverbinder, der an dem Zweigleitungssatz vorgesehen ist, und dem Stammleitungsverbinder, der an dem Stammleitungssatz vorgesehen ist, ungeachtet einer auf den Zweigleitungssatz wirkenden Last begrenzt werden und somit der Verschleiß eines Kontaktabschnitts beider Verbinder verhindert werden, der durch die relative Verschiebung bewirkt ist, und eine Trennung der Verbinder kann zuverlässig verhindert werden.

Bevorzugt haben bei dem Verbinder-Schutzelement der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt und der Zweigleitungsverbinder jeweils einen Eingriffsteil, wobei die Eingriffsteile zusammengreifen, um eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders in der Richtung zu begrenzen, in welcher der Zweigleitungsverbinder sich von dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt trennt. Dabei hat der Verbinderschützer ferner einen Binder für die Stammleitung, der den Stammleitungssatz und den stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt bindet, um den stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt an dem Stammleitungssatz zu fixieren, indem der Binder für die Stammleitung um eine Umfangsfläche des Stammleitungssatzes mitsamt dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt gewickelt wird, sowie einen Binder für die Zweigleitung, der den zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt und den Zweigleitungsverbinder bindet, um den Zweigleitungsverbinder an dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt zu fixieren, indem der Binder für die Zweigleitung um den Zweigleitungsverbinder zusammen mit dem zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt gewickelt wird. Der Binder für die Stammleitung und der Binder für die Zweigleitung können den stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt, der sich in der Längsrichtung des Stammleitungssatzes erstreckt, in einem stabilen Zustand an dem Stammleitungssatz fixieren, des Weiteren wird durch Fixieren des zweigleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitts, der sich so erstreckt, dass er von dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt abzweigt, an dem Zweigleitungsverbinder eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders in Bezug auf den Stammleitungssatz wirksamer unterdrückt.

Bevorzugt haben bei diesem Verbinderschützer der zweigleitungsseitige Verknüpfungsabschnitt und der Zweigleitungsverbinder jeweils einen Eingriffsteil, der mit dem anderen zusammengreift, um eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders in der Richtung zu begrenzen, in welcher der Zweigleitungsverbinder sich von dem stammleitungsseitigen Verknüpfungsabschnitt trennt. Das Zusammengreifen der Eingriffsteile macht die Verhinderung einer relativen Verschiebung zwischen dem Zweigleitungsverbinder und dem Stammleitungsverbinder, der daran gekoppelt ist, zuverlässiger und ermöglicht somit einen wirksameren Schutz beider Verbinder.

Der Verbinderschützer kann alternativ auch einen Kabelbaumschützer aufweisen, der als das Verbinder-Schutzelement dient, und der Kabelbaumschützer kann aufweisen: einen Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt, der mindestens denjenigen Bereich des Stammleitungssatzes beschränkt und aufnimmt, der einen Verzweigungsabschnitt aufweist, welcher mit dem Stammleitungsverbinder verbunden ist, und einen Verbinder-Gehäuseabschnitt, der den Zweigleitungsverbinder und den Stammleitungsverbinder, der daran gekoppelt ist, aufnimmt, um den Zweigleitungsverbinder zu beschränken, wobei der Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt und der Verbinder-Gehäuseabschnitt in einem Stück vorgesehen sind. Dadurch, dass der Stammleitungssatz-Gehäuseabschnitt und der Verbinder-Gehäuseabschnitt den Stammleitungssatz beziehungsweise beide Verbinder beschränkt und aufnimmt, wird entsprechend diesem Kabelbaumschützer eine relative Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder, der mit dem Stammleitungssatz verbunden ist, und dem Zweigleitungsverbinder, der in dem Verbinder-Gehäuseabschnitt aufgenommen ist, wirksam begrenzt und zusätzlich der Kontakt des Stammleitungssatzes, des Zweigleitungsverbinders und des Zweigleitungsverbinders mit den anderen Elementen außerhalb des Kabelbaumschützers verhindert und der Schutz derselben zuverlässiger gestaltet.

Bevorzugt weist dabei eine Außenfläche des Zweigleitungsverbinders einen verbinderseitigen Passteil auf, der in der zu der Längsrichtung des Zweigleitungssatzes senkrechten Richtung vorsteht oder eine Aussparung hat, und eine Innenfläche des Verbinder-Gehäuseabschnitts weist einen schützerseitigen Passteil auf, der mit dem verbinderseitigen Eingriffsteil zusammengreift, wodurch eine relative Verschiebung des Zweigleitungsverbinders in der Richtung begrenzt wird, in welcher der Zweigleitungsverbinder sich von dem Stammleitungssatz trennt. Das Zusammengreifen der Eingriffsteile macht die Verhinderung einer relativen Verschiebung zwischen dem Zweigleitungsverbinder und dem Stammleitungsverbinder, der daran gekoppelt ist, zuverlässiger und ermöglicht so einen wirksameren Schutz beider Verbinder.

Außerdem wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kabelbaums bereitgestellt, bei dem ein Stammleitungsbereich und ein Zweigleitungsbereich voneinander abgeteilt sind und der fähig ist, die abgeteilten Bereiche wirksam gegen eine schwere Last zu schützen.

Das vorgesehene Verfahren weist folgende Schritte auf: Bereitstellen eines Stammleitungssatzes, in dem mehrere elektrische Kabel gebündelt sind, eines Zweigleitungssatzes, in dem mehrere elektrische Kabel gebündelt sind und der fähig ist, durch Verbundensein mit einem Zwischenbereich des Stammleitungssatzes von dem Stammleitungssatz abzuzweigen, eines Stammleitungsverbinders, der in dem Zwischenbereich in dem Stammleitungssatz vorgesehen ist, und eines Zweigleitungsverbinders, der an einem Endabschnitt des Zweigleitungssatzes vorgesehen ist und der den Stammleitungssatz durch Kopplung mit dem Stammleitungsverbinder elektrisch mit dem Zweigleitungssatz verbindet; Koppeln des Stammleitungsverbinders und des Zweigleitungsverbinders und elektrisches Verbinden der in dem Stammleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel und der in dem Zweigleitungssatz enthaltenen elektrischen Kabel; und Begrenzen einer relativen Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder und dem Zweigleitungsverbinder in Reaktion auf eine Last, die auf den Zweigleitungssatz wirkt, indem mit dem Stammleitungssatz und dem Zweigleitungsverbinder ein Verbinder-Schutzelement verbunden und daran fixiert wird, das so geformt ist, dass es fähig ist, von dem Stammleitungssatz zu dem Zweigleitungsverbinder zu reichen.

Entsprechend diesem Herstellungsverfahren kann durch Abteilen des Stammleitungssatzes und des Zweigleitungssatzes voneinander die Kombination aus Stammleitungssatz und Zweigleitungssatz vielfältiger gestaltet werden, und die Montage des gesamten Kabelbaums kann erleichtert werden. Außerdem wird durch die Verbindung des Stammleitungssatzes und des mit dem Zweigleitungssatz verbundenen Zweigleitungsverbinders über das Verbinder-Schutzelement eine relative Verschiebung zwischen dem Stammleitungsverbinder, der mit dem Stammleitungssatz verbunden ist, und dem Zweigleitungsverbinder begrenzt, wodurch der Kontaktabschnitt aufgrund relativer Verschiebung wirksam unterdrückt werden und die Trennung der Verbinder verhindert werden kann.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2002204521 A [0003]