Title:
SYSTEME UND VERFAHREN FÜR DAS AUTOMATISCHE WIEDERVERBINDEN VON ANRUFEN
Kind Code:
T5


Abstract:

(57) Zusammenfassung: Ein System und ein Verfahren für das Wiederherstellen einer Kommunikationssitzung zwischen einem Clientgerät und einem Teilnehmergerät werden bereitgestellt, die durch einen Server durchgeführt werden, der einen zentralen Dienst ausführt. Der Server erkennt, dass das Clientgerät die Verbindung zum Teilnehmergerät verloren hat, und fährt fort, die Verbindung mit dem Clientgerät aufrechtzuerhalten. In bestimmten Ausführungsformen ermittelt der Server, warum das Clientgerät die Verbindung verloren hat, und wählt ein zweites Gerät in unmittelbarer Nähe des Clientgeräts mithilfe von Informationen aus einem Benutzerprofil aus, das mit dem Clientgerät verbunden ist. Der Server fährt dann damit fort, eine Verbindung zwischen dem Clientgerät und dem Teilnehmergerät aufzubauen.




Inventors:
Arscott, Simon, Calif. (Mountain View, US)
Nepal, Sailesh, Calif. (Mountain View, US)
Holmes, Laura, Calif. (Mountain View, US)
Application Number:
DE112016003382T
Publication Date:
04/12/2018
Filing Date:
07/13/2016
Assignee:
GOOGLE LLC (Calif., Mountain View, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Maikowski & Ninnemann Patentanwälte Partnerschaft mbB, 10707, Berlin, DE
Claims:
1. Verfahren umfassend:
Erkennen, durch ein Servergerät, dass ein Clientgerät die Verbindung zu einem Teilnehmergerät verloren hat, wodurch das Clientgerät eine Kommunikationssitzung zwischen dem Clientgerät und dem Teilnehmergerät abgebrochen hat;
Aufrechterhalten, durch das Servergerät; einer Netzverbindung zum Teilnehmergerät;
Abrufen, durch das Servergerät, von einer Datenbank, eines Benutzerprofils und von Gerätestatistiken, die mit dem Clientgerät verbunden sind;
Auswählen, durch das Servergerät, auf Basis des Benutzerprofils und der Gerätestatistiken, eines zweiten Geräts in der Nähe des Clientgeräts; und
Wiederherstellen, durch das Servergerät, der Kommunikationssitzung zwischen dem zweiten Gerät und dem Teilnehmergerät.

2. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend:
Veranlassen, dass eine Mediennachricht dem Teilnehmergerät bereitgestellt wird, wobei die Mediennachricht eines oder mehreres aus einer Eingabeaufforderung für eine Sprachnachricht vom Teilnehmergerät, einer Audionachricht, einer Textnachricht oder einer Videonachricht ist.

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–2, ferner umfassend:
Ermitteln, durch den Server, eines Grundes, dass das Clientgerät die Verbindung verloren hat,
wobei das Auswählen eines zweiten Geräts ferner auf dem Grund basiert, dass das Clientgerät die Verbindung verloren hat.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–3, wobei:
das Benutzerprofil ein oder mehrere eines Standorts des Clientgeräts, eines Standorts einer Vielzahl von Geräten, die mit einem Benutzer des Clientgeräts verbunden sind, oder Voreinstellungen beinhaltet; und
die Gerätestatistiken ein oder mehrere einer Batterielebensdauer, einer Signalstärke oder verfügbarer Netze beinhalten.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–4, wobei die Gerätestatistiken Verlaufsinformationen beinhalten, die mit dem Standort des Clientgeräts verbunden sind.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–5, wobei:
das Clientgerät das zweite Gerät ist;
das Clientgerät die Verbindung zum Teilnehmergerät verloren hat, indem es mindestens eine Verbindung zu einem ersten Netz verloren hat; und
die Kommunikationssitzung zwischen dem Clientgerät und dem Teilnehmergerät mithilfe eines zweiten Netzes wiederhergestellt wird.

7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das erste Netz ein Mobilfunknetz ist und das zweite Netz ein anderes Mobilfunknetz ist.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–7, ferner umfassend:
Ermitteln, durch den Server, basierend auf Verlaufsinformationen und/oder Standortdaten, dass das Clientgerät wahrscheinlich Konnektivität verliert; und
Senden, vom Server und zum Clientgerät und zum Teilnehmergerät, einer Warnung des wahrscheinlichen Verlusts von Konnektivität.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–8, wobei das Wiederherstellen einer Kommunikationssitzung umfasst:
Bereitstellen eines Wähltasten-Signals für das zweite Gerät;
Empfangen eines Kommunikationssignals vom zweiten Gerät; und
Verbinden des zweiten Geräts und des Teilnehmergeräts in der Kommunikationssitzung.

10. Server, umfassend:
mindestens eine Netzwerkschnittstelle, die konfiguriert ist, den Server mit einer Vielzahl von Kommunikationsnetzen kommunikativ zu koppeln; und
mindestens einen Prozessor, der konfiguriert ist:
Netz-, Geräte- und Benutzerprofilparameter in einer Datenbank zu speichern, abzurufen und zu analysieren;
eine Verbindung zu mindestens einem Gerät in einer Kommunikationssitzung aufrechtzuerhalten, wenn ein anderes Gerät in der Kommunikationssitzung nicht mehr aktiv ist; und
in Reaktion auf ein Ermitteln, dass das andere Gerät in der Kommunikationssitzung nicht mehr aktiv ist:
auf Basis der Benutzerprofilparameter ein zweites Gerät für das Beitreten zur Kommunikationssitzung auszuwählen; und
dem zweiten Gerät eine Verbindung zur Kommunikationssitzung bereitzustellen.

11. Server nach Anspruch 10, ferner umfassend Mittel für das Durchführen einer Kombination der Verfahren nach Ansprüchen 1-9.

12. Computerlesbares Speichermedium, auf dem Anweisungen codiert sind, die bei Ausführung einen oder mehrere Prozessoren eines Computergeräts veranlassen, eine Kombination der Verfahren nach Ansprüchen 1-9 durchzuführen.

Description:
HINTERGRUND

Diese Offenbarung bezieht sich auf Telekommunikationsdienste. Telekommunikation nimmt viele Formen an, zum Beispiel Signalaustausch über ein physisches Medium, wie z. B. Telefonkabel und Signalaustausch über elektromagnetische Wellen. Telekommunikation beinhaltet mindestens zwei Entitäten und ist im Zeitalter von Mobiltelefongeräten, die Sprachkommunikation zwischen zwei oder mehr Entitäten ermöglichen, allgegenwärtig. Eine Unannehmlichkeit bei der mobilen Sprachkommunikation tritt auf, wenn ein Telefongespräch beendet wird, weil einer der Teilnehmer am Gespräch unter einer unzuverlässigen Signalqualität leidet. In herkömmlichen Systemen muss der Benutzer, dessen Verbindung problematisch ist, die andere Person neu anwählen. Der Augenblick der geringen Signalintegrität, der zum Trennen führte, kann nur einige wenige Sekunden gedauert haben, der Aufwand der Wahlwiederholung und des erfolgreichen Wiederverbindens mit der anderen Person kann jedoch Minuten dauern, insbesondere wenn die andere Person den Wählvorgang ebenfalls wiederholt.

KURZDARSTELLUNG

Eine Ausführungsform der Offenbarung stellt ein Verfahren für das Wiederherstellen einer Kommunikationssitzung zwischen einem Clientgerät und einem Teilnehmergerät bereit. Das Verfahren beinhaltet: Erkennen, durch ein Servergerät, auf dem ein zentraler Dienst ausgeführt wird, dass das Clientgerät die Verbindung zum Teilnehmergerät verloren hat; Aufrechterhalten einer Netzverbindung zum Teilnehmergerät; Abrufen eines Benutzerprofils und von Gerätestatistiken, die mit dem Clientgerät verbunden sind, aus einer Datenbank; Auswählen eines zweiten Geräts in unmittelbarer Nähe zum Clientgerät mithilfe der Informationen aus dem Benutzerprofil und den Gerätestatistiken; und Wiederherstellen der Kommunikationssitzung zwischen dem zweiten Gerät und dem Teilnehmergerät.

Eine andere Ausführungsform der Offenbarung stellt einen Server bereit, der als zentraler Dienst konfiguriert ist, der eine Kommunikationssitzung durchführt, und so konfiguriert ist, dass er Nachrichten in der Kommunikationssitzung koordiniert. Der Server beinhaltet: mindestens eine Netzwerkschnittstelle, die so konfiguriert ist, dass sie den Server mit einer Vielzahl von Kommunikationsnetzen kommunikativ koppelt; und mindestens einen Prozessor, der so konfiguriert ist, dass er: Netz-, Geräte- und Benutzerprofilparameter in einer Datenbank speichert, abruft und analysiert; eine Verbindung zu mindestens einem Gerät aufrechterhält, wenn ein anderes Gerät bei einer Kommunikationssitzung nicht mehr aktiv ist; eine Verbindung für ein zweites Gerät bereitstellt; und Parameter sammelt und sortiert, die zur Kommunikationssitzung und Geräten gehören, die an der Kommunikationssitzung teilnehmen.

Eine andere Ausführungsform der Offenbarung stellt ein nicht flüchtiges computerlesbares Speichergerät für das Wiederherstellen einer Kommunikationssitzung zwischen einem Clientgerät und einem Teilnehmergerät bereit, wobei das computerlesbare Speichergerät computerausführbare Anweisungen für das Durchführen der folgenden Schritte aufweist: Ermitteln, dass das Clientgerät die Kommunikationssitzung abgebrochen hat; Aufrechterhalten einer Netzverbindung zum Teilnehmergerät an einem Server, der zwischen dem Clientgerät und dem Teilnehmergerät zwischengeschaltet ist; Abrufen eines Benutzerprofils und von Geräteparametern, die mit dem Clientgerät verbunden sind, durch den Server; Auswählen eines zweiten Geräts in unmittelbarer Nähe zum Clientgerät mithilfe von Informationen aus dem Benutzerprofil und den Geräteparametern; und Wiederherstellen der Kommunikationssitzung zwischen dem zweiten Gerät und dem Teilnehmergerät.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein Blockdiagramm, das ein Kommunikationssystem gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen veranschaulicht;

2 zeigt ein Blockdiagramm, das Komponenten eines Clientgeräts aus dem System, das in 1 veranschaulicht ist, gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen veranschaulicht;

3 zeigt ein Blockdiagramm, das Komponenten für einen Server aus dem System, das in 1 veranschaulicht ist, gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen veranschaulicht;

4 zeigt ein Ablaufdiagramm gemäß bestimmten Ausführungsformen, das die Schritte bereitstellt, die durch einen Server oder ein Cluster von Servern durchgeführt werden, um zwei Geräte in einer Kommunikationssitzung zu verbinden;

5 zeigt ein Ablaufdiagramm für die Datensammlung und das Aufbauen einer Datenbank auf einem Server gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen;

6 zeigt ein Ablaufdiagramm von Verfahrensschritten, die durch einen Server oder ein Cluster von Servern für das Wiederverbinden eines zweiten Geräts mit der Kommunikationssitzung gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen durchgeführt werden;

7 zeigt ein Ablaufdiagramm von Verfahrensschritten, die durch einen Server oder ein Cluster von Servern für das Wiederverbinden entweder eines zweiten Geräts oder eines Clientgeräts mit einem Teilnehmergerät gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen durchgeführt werden;

8 zeigt ein Ablaufdiagramm von Verfahrensschritten, die durch einen Server oder ein Cluster von Servern für das Wiederverbinden eines Clientgeräts mit einem Teilnehmergerät über ein alternatives Netz gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen durchgeführt werden; und

9 zeigt ein Ablaufdiagramm, das Schritte, die durch ein Clientgerät für das Sammeln und Senden von Daten durchgeführt werden, gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen veranschaulicht.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf die Aufrechterhaltung einer Kommunikationssitzung, die getrennt wurde. Dieses Merkmal ist besonders wichtig, da zum Beispiel in der Mobiltelefonie davon ausgegangen wird, dass Benutzer unterwegs eine weniger als ideale Netzabdeckung während der gesamten Länge eines Telefongesprächs haben. In einem Fall kann es sein, dass der Benutzer während der Fahrt zur Arbeit ein Gespräch führt und unterwegs ggf. durch Gebiete mit lückenhafter Abdeckung fährt, was dazu führt, dass der Anruf getrennt wird. In einem anderen Szenario kann es sein, dass der Benutzer durch einen Tunnel fährt und getrennt wird. In noch einem anderen Szenario kann der Benutzer einen Videoanruf an seinem Computer durchführen und getrennt werden. Daher sind Verfahren und Dienste, die einen Anruf aufrechterhalten, wertvoll.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann eine Kommunikationssitzung ein Telefonanruf über das öffentliche Telefonnetz, ein Mobiltelefonanruf, ein Sprachanruf über IP (Internetprotokoll) und/oder ein Sprach- und Videoanruf über IP und dergleichen sein. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen kann, wenn erste und zweite Benutzer an einer Kommunikationssitzung über ein Netz beteiligt sind, der erste Benutzer von der Kommunikationssitzung getrennt werden. Ein System und Verfahren werden hierin beschrieben, um die Kommunikationssitzung an einer Serverseite aufrechtzuerhalten, wenn der erste Benutzer aus irgendeinem Grund getrennt wird. Wenn der erste Benutzer getrennt wird, hält, statt die Kommunikationssitzung zu beenden, der Server, der die Kommunikationssitzung verwaltet, die Verbindung zum zweiten Benutzer aufrecht, bis der erste Benutzer verfügbar ist.

Beispiele eines Netz(werk)es beinhalten mobile oder Mobilfunknetze, die mehrere Codierungen, z. B. Codemultiplexverfahren (CDMA), Zeitmultiplexverfahren (TDMA), Globales System für mobile Kommunikation (GSM) usw., verwenden. Das Netz ist nicht nur auf Mobilfunknetze begrenzt, sondern beinhaltet jedwedes Netz, das Sprach- oder Videokommunikation unterstützt. Außerdem kann das Netz eine Vielzahl von Netz- und Verbindungsarten zwischen den ersten und zweiten Benutzern beinhalten. Der Server umfasst in bestimmten Ausführungsformen mindestens ein Computergerät, das Dienste für Sprach- und/oder Videokommunikation zwischen den ersten und zweiten Benutzern unterstützt und bereitstellt.

In einigen Ausführungsformen kann die Kommunikationssitzung eine Telefonkonferenz zwischen dem ersten Benutzer und mehreren anderen Benutzern sein. In einem Beispiel läuft, wenn der erste Benutzer einen Abdeckungsbereich verlässt oder eine Kommunikationssitzung abbricht, die Telefonkonferenz noch weiter, sodass sich der erste Benutzer wieder verbinden kann, wenn der erste Benutzer wieder in den Abdeckungsbereich gelangt.

In bestimmten Ausführungsformen kann sich der Benutzer durch mehrere Netzabdeckungsbereiche mit Bereichen ohne Signal zwischen den verschiedenen Abdeckungsbereichen bewegen. Die Bewegung zwischen einem Abdeckungsbereich zu einem anderen Abdeckungsbereich wird durch den Server erkannt, der dann die Verbindung zum zweiten Benutzer aufrechterhält und dem ersten Benutzer die Möglichkeit bereitstellt, sich automatisch mit der bestehenden Verbindung wieder zu verbinden. In bestimmten Ausführungsformen kann der erste Benutzer eine bestimmte Telefonnummer wählen, um sich wieder mit der Kommunikationssitzung zu verbinden. In bestimmten Ausführungsformen ist die spezifische Telefonnummer mit einem Benutzerkonto oder Kommunikationsdienst verbunden und bei einer Trennung ist, wenn die spezifische Telefonnummer angerufen wird, ein Kennwort oder ein Code erforderlich, um der aktiven Kommunikationssitzung beizutreten. In einigen Ausführungsformen kann sich der erste Benutzer über einen Softwaredienst wieder verbinden, der vom Server nach der anfänglichen Verbindung mit der Kommunikationssitzung bereitgestellt wird. In bestimmten Ausführungsformen kann sich der erste Benutzer, wie hierin näher beschrieben, über Textnachricht, E-Mail oder Multimedia-Nachrichtendienst (MMS) wieder verbinden.

In bestimmten Ausführungsformen ermittelt der Server durch Verlaufsbewegungsmuster des Benutzers, dass der erste Benutzer die Verbindung zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft wahrscheinlich verlieren wird. Durch Antizipieren der Verbindungsprobleme des ersten Benutzers hält der Server die Verbindung mit dem zweiten Benutzer aufrecht, nachdem der erste Benutzer getrennt wird. Der erste Benutzer kann sich dann mit der bestehenden Kommunikationssitzung mit dem ersten Benutzer wieder verbinden, sobald der erste Benutzer wieder einen besseren Empfang erhält. In bestimmten Ausführungsformen entscheidet der Server, den ersten Benutzer präventiv von der Kommunikationssitzung zu trennen, da der Server erkennt, dass sich der erste Benutzer an einem Mobilgerät befindet, dessen Batterie schwach ist. Der Server sucht dann ein anderes Gerät, das mit dem ersten Benutzer verbunden ist, in unmittelbarer Nähe zum ersten Benutzer und verbindet das andere Gerät mit der aktiven Kommunikationssitzung. In bestimmten Ausführungsformen wird das andere Gerät aus einer Liste der Geräte ausgewählt, die mit dem Profil des ersten Benutzers verbunden sind. Das andere Gerät kann ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein Festnetz, ein persönlicher digitaler Assistent (PDA), ein mobiler Computer, ein Desktop-Computer oder ein anderes Gerät sein, das zur Sprach- oder Videokommunikation über ein Netz in der Lage ist.

In bestimmten Ausführungsformen ermittelt der Server durch Bewegungsmuster des Benutzers, dass der erste Benutzer die Verbindung zur Kommunikationssitzung verlieren wird. Der Server fährt mit der Wiedergabe einer Audionachricht fort oder sendet Text- oder E-Mail-Nachrichten an den ersten Benutzer, die eine alternative Route bereitstellen, die verhindert, dass der erste Benutzer die Verbindung verliert.

In bestimmten Ausführungsformen fährt, wenn der erste Benutzer getrennt wird, der zweite Benutzer mit dem Auflegen fort. Wenn der zweite Benutzer auflegt, ist die Kommunikationssitzung beendet und der Server versucht nicht, den ersten Benutzer wieder zu verbinden.

In bestimmten Ausführungsformen wird, wenn der erste Benutzer getrennt wird, dem zweiten Benutzer eine Option präsentiert, eine Nachricht für den ersten Benutzer zu hinterlassen. Wenn sich der zweite Benutzer entscheidet, diese Option anzunehmen, und damit fortfährt, eine Nachricht für den ersten Benutzer zu hinterlassen, versucht der Server nicht, den ersten Benutzer wieder zu verbinden. Die Nachricht des zweiten Benutzers wird in der Mailbox des ersten Benutzers zur Verfügung gestellt. Ein Beispiel der Mailbox des ersten Benutzers beinhaltet ein Sprachmailsystem. Eine transkribierte Sprachmeldung kann auch an die E-Mail-Adresse des ersten Benutzers gesendet werden oder eine transkribierte Nachricht kann an den ersten Benutzer über den Multimedia-Nachrichtendienst (MMS) oder Kurznachrichtendienst (SMS) usw. gesendet werden.

In bestimmten Ausführungsformen stellt, wenn der erste Benutzer von der Kommunikationssitzung getrennt wird, der Server eine Nachricht für den zweiten Benutzer bereit, um den zweiten Benutzer zu informieren, dass sich der erste Benutzer in einem Gebiet ohne Abdeckung befindet. Die Nachricht kann eine Audionachricht sein, bei der es sich um eine Sprachnachricht, Musik, einen Piepton, eine Reihe von Pieptönen oder andere Arten von akustischen Indikatoren handelt. Die Nachricht kann zudem textbasiert, das heißt unter anderem auch eine E-Mail, Multimedia-Nachricht oder Textnachricht, sein. Der zweite Benutzer hat dann die Möglichkeit, darauf zu warten, dass der erste Benutzer der aktiven Verbindung beitritt, eine Nachricht für den ersten Benutzer zu hinterlassen oder aufzulegen. Der Server hält die Verbindung mit dem zweiten Benutzer aufrecht, bis der erste Benutzer wieder verbunden wird, die Kommunikationssitzung für eine vorgegebene Zeit inaktiv ist oder der zweite Benutzer auflegt.

1 zeigt ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems 100 gemäß bestimmten Ausführungsformen der Offenbarung. Das System 100 beinhaltet einen Server oder ein Cluster von Servern 102, ein oder mehrere Clientgeräte, bezeichnet mit 104-1 bis 104-n, ein Teilnehmergerät 106, mehrere Netzverbindungen, die Clientgeräte 104-1 bis 104-n mit dem/den Server(n) 102 verknüpfen, wobei die Netzverbindungen mit 108-1 bis 108-m bezeichnet sind, eine oder mehrere Datenbanken 110, eine Netzverbindung 112 zwischen dem/den Server(n) 102 und dem Teilnehmergerät 106. Die Netzverbindung 112 ist zum Beispiel als ein Session Initiation Protocol(SIP)-Netz dargestellt, kann jedoch ein Netz beliebiger Art sein.

Das Clientgerät oder die Vielzahl von Clientgeräten 104 und das Teilnehmergerät 106 können eine beliebige Art von Kommunikationsgerät sein, das Sprach- oder Videokommunikation unterstützt, einschließlich ein Telefon, ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein PC, ein Laptop-Computer, eine Smartwatch, ein Bilderrahmen mit einem Sender und Mikrofon, ein intelligentes Fernsehgerät, ein Videospielsystem, ein persönlicher digitaler Assistent (PDA), ein tragbares oder integriertes digitales Gerät usw. In einigen Ausführungsformen können die Clientgeräte 104 und Teilnehmergeräte 106 mehrere Arten von Netzen unterstützen. Die Clientgeräte 104 und die Teilnehmergeräte 106 können zum Beispiel eine Wi-Fi-Verbindung haben, die Sprachanrufe über das Internet mithilfe von Voice-over-IP (VoIP) ermöglicht, oder sie können eine Mobilfunknetzverbindung haben, die Sprachanrufe über Mobilfunk- und Datennetze ermöglicht.

2 zeigt ein Blockdiagramm grundlegender funktioneller Komponenten für ein Clientgerät 104 gemäß einigen Aspekten der Offenbarung. In der veranschaulichten Ausführungsform von 2 beinhaltet das Clientgerät 104 einen oder mehrere Prozessoren 202, Speicher 204, Netzwerkschnittstellen 206, Speichergeräte 208, Stromquelle 210, eine oder mehrere Ausgabegeräte 212, eine oder mehrere Eingabegeräte 214 und Softwaremodule-Betriebssystem 216, einen Netzwerkmonitor 218 und einen Datensammler 220, der im Speicher 204 enthalten ist. Die Softwaremodule werden als im Speicher 204 enthalten bereitgestellt, in bestimmten Ausführungsformen sind die Softwaremodule jedoch in Speichergeräten 208 oder einer Kombination aus Speicher 204 und Speichergeräten 208 enthalten. Jede der Komponenten, die den Prozessor 202, den Speicher 204, die Netzwerkschnittstellen 206, die Speichergeräte 208, die Stromquelle 210, die Ausgabegeräte 212, die Eingabegeräte 214, das Betriebssystem 216, den Netzwerkmonitor 218 und den Datensammler 220 beinhaltet, ist physisch, kommunikativ und/oder operativ für die Kommunikation zwischen den Komponenten gekoppelt.

Wie veranschaulicht, ist der Prozessor 202 so konfiguriert, dass er Funktionalität implementiert und/oder Anweisungen für die Ausführung innerhalb des Clientgeräts 104 verarbeitet. Der Prozessor 202 führt zum Beispiel Anweisungen aus, die im Speicher 204 gespeichert sind oder auf einem Speichergerät 208 gespeichert sind. Der Speicher 204 kann ein nicht flüchtiges, computerlesbares Speichermedium sein, das so konfiguriert ist, dass es Informationen innerhalb des Clientgeräts 104 während des Betriebs speichert. In einigen Ausführungsformen beinhaltet der Speicher 204 einen temporären Speicher, einen Bereich für Informationen, die, wenn das Clientgerät 104 ausgeschaltet wird, verloren gehen. Beispiele solcher temporärer Speicher beinhalten flüchtige Speicher, wie z. B. Direktzugriffsspeicher (RAM), dynamische Direktzugriffsspeicher (DRAM) und statische Direktzugriffsspeicher. Der Speicher 204 behält auch Programmanweisungen für die Ausführung durch den Prozessor 202.

Das Speichergerät 208 beinhaltet außerdem ein oder mehrere nicht flüchtige, computerlesbare Speichermedien. Das Speichergerät 208 ist im Allgemeinen so konfiguriert, dass es größere Mengen von Informationen als der Speicher 204 speichert. Das Speichergerät 208 kann ferner zur Langzeitspeicherung von Informationen konfiguriert sein. In einigen Ausführungsformen beinhaltet das Speichergerät 208 nicht flüchtige Speicherelemente. Nicht einschränkende Beispiele von nicht flüchtigen Speicherelementen beinhalten magnetische Festplatten, optische Datenträger, Disketten, Flashspeicher oder Formen von elektrisch programmierbaren Speichern (EPROM) oder von elektrisch überschreibbaren und programmierbaren (EEPROM) Speichern.

Das Clientgerät 104 verwendet die Netzwerkschnittstelle 206, um mit externen Geräten oder Server(n) 102 über ein oder mehrere Netze 108 (siehe 1) und andere Arten von Netzen zu kommunizieren, über die eine Kommunikation mit dem Clientgerät 104 aufgebaut werden kann. Die Netzwerkschnittstelle 206 kann eine Netzwerkschnittstellenkarte, wie z. B. eine Ethernetkarte, ein optischer Sendeempfänger, ein Hochfrequenz-Sendeempfänger oder eine andere Art von Gerät sein, das Informationen senden und empfangen kann. Andere nicht einschränkende Beispiele von Netzwerkschnittstellen können Bluetooth®-, 3G- und Wi-Fi-Funkgeräte in Clientcomputergeräten und Universal Serial Bus (USB) sein.

Das Clientgerät 104 beinhaltet eine oder mehrere Stromquellen 210, um dem Gerät Strom bereitzustellen. Nicht einschränkende Beispiele von Stromquellen 210 beinhalten Stromquellen für den Einmalgebrauch, wiederaufladbare Stromquellen und/oder Stromquellen, die aus Nickel-Kadmium-, Lithium-Ionen- oder anderem geeigneten Material entwickelt werden.

Eine oder mehrere Ausgabegeräte 212 sind ebenfalls im Clientgerät 104 enthalten. Die Ausgabegeräte 212 sind so konfiguriert, dass sie einem Benutzer eine Ausgabe mithilfe taktiler, Audio- und/oder Videostimuli bereitstellen. Das Ausgabegerät 212 kann eine Bildschirmanzeige (Teil des präsenzempfindlichen Bildschirms), eine Soundkarte, eine Videografikadapterkarte oder eine andere Art von Gerät für das Umwandeln eines Signals in eine geeignete Form, die für Menschen oder Maschinen verständlich ist, beinhalten. Zusätzliche Beispiele von Ausgabegerät 212 beinhalten einen Lautsprecher, wie z. B. Kopfhörer, einen Kathodenstrahlröhren(CRT)-Monitor, eine Flüssigkristallanzeige (LCD) oder eine andere Art von Gerät, das verständliche Ausgaben für einen Benutzer erzeugen kann.

Das Clientgerät 104 beinhaltet eine oder mehrere Eingabegeräte 214. Die Eingabegeräte 214 sind so konfiguriert, dass sie Eingaben von einem Benutzer oder einer benachbarten Umgebung des Benutzers durch taktile, Audio- und/oder Videorückmeldung empfangen. Nicht einschränkende Beispiele von Eingabegeräte 214 beinhalten einen präsenzempfindlichen Bildschirm, eine Maus, eine Tastatur, ein auf Sprache reagierendes System, eine Videokamera, ein Mikrofon oder eine andere Art von Eingabegerät. In einigen Beispielen beinhaltet ein präsenzempfindlicher Bildschirm einen berührungsempfindlichen Bildschirm.

Das Clientgerät 104 beinhaltet ein Betriebssystem 216. Das Betriebssystem 216 steuert den Betrieb der Komponenten des Clientgeräts 104. Das Betriebssystem 216 ermöglicht zum Beispiel die Interaktion des Prozessors/der Prozessoren 202, des Speichers 204, der Netzwerkschnittstelle 206, des Speichergeräts/der Speichergeräte 208, des Eingabegeräts 214, des Ausgabegeräts 212 und der Stromquelle 210.

Das Clientgerät 104 verwendet den Netzwerkmonitor 218, um einen geografischen Standort des Clientgeräts 104 zu ermitteln. Der Netzwerkmonitor 218 kann mit einem GPS-Sendeempfänger schnittstellenmäßig verbunden sein und Eingaben von diesem empfangen oder der Netzwerkmonitor 218 kann ein Zustand des Prozessors 202 sein, der durch eine Reihe von Anweisungen definiert wird, die im Speicher 204 oder Speichergerät 208 gespeichert sind, bei deren Ausführung der Prozessor 202 veranlasst wird, einen geografischen Standort des Clientgeräts 104 auf Basis jeglicher verfügbarer Netzverbindungen zu triangulieren.

In bestimmten Ausführungsformen der Offenbarung beinhaltet das Clientgerät 104 ferner einen Datensammler 220. In bestimmten Ausführungsformen stellt der Datensammler 220 verschiedene Zustände des Prozessors 202 dar und wird durch Programmanweisungen und/oder Daten, die im Speicher 204 oder im Speichergerät 208 gespeichert sind, definiert. Der Datensammler 220 konfiguriert das Clientgerät 104, um Netzwerkqualitätsparameter, Geräteparameter und die Standortdaten vom Netz 108 zu sammeln (siehe 1). Sobald die Qualitätsparameter und anderen Informationen für ein individuelles drahtloses Netz gesammelt sind, konfiguriert der Datensammler 220 das Clientgerät 104 für das Hochladen zum Server 102 (siehe 1) der gesammelten Parameter und der Standortdaten, die zu einem Standort des Clientgeräts 108 gehören, während die Qualitätsparameter gesammelt wurden.

Die verschiedenen Netze 108 sind eine Verbindungsmethodologie und können die Form mehrerer Topologien annehmen. Das Netz 108 umfasst zum Beispiel drahtlose und drahtgebundene Netze. Das Netz 108 verknüpft den Server 102 und die Benutzergeräte 104 miteinander. Das Netz 108 beinhaltet Infrastruktur, die die Verknüpfungen unterstützt, die für die Sprachkommunikation zwischen dem mindestens einen Benutzergerät und einem Teilnehmergerät nötig sind. Das Netz 108 kann einen Mobilfunkmasten, eine Basisstation und ein Schaltnetz beinhalten.

Der/die Server 102 sind mindestens eine Maschine, die Betriebsverwaltung und Dienste für eine Sprach- oder Videokommunikationssitzung zwischen dem Teilnehmergerät 106 und einem Benutzergerät 104 bereitstellt. Der Server hat Zugriff auf mehrere Datenbanken 110 und andere Einrichtungen, die die hierin beschriebenen Merkmale ermöglichen.

Gemäß bestimmten Ausführungsformen können ähnliche Elemente, die in 2 als in das Clientgerät 104 einzubeziehen dargestellt sind, auch im Teilnehmergerät 106 enthalten sein.

Bezugnehmend auf 3 wird ein Blockdiagramm, das Komponenten für einen Server 102 veranschaulicht, gemäß bestimmten Aspekten der Offenbarung bereitgestellt. Der Server 102 beinhaltet einen oder mehrere Prozessoren 302, Speicher 304, Netzwerkschnittstelle(n) 306, Speichergerät(e) 308 und Softwaremodule-Medienmanager 310, Verbindungsdienstrouter 312, Datenorganisator 314 und Datenbankeditor 316, die im Speicher 304 enthalten sind. Die Softwaremodule werden als im Speicher 304 enthalten bereitgestellt, in bestimmten Ausführungsformen sind die Softwaremodule jedoch in Speichergeräten 308 oder einer Kombination aus Speicher 304 und Speichergeräten 308 enthalten. In bestimmten Ausführungsformen sind alle der Komponenten, die den/die Prozessor(en) 302, den Speicher 304, die Netzwerkschnittstelle(n) 306, das/die Speichergerät(e) 308, den Medienmanager 310, den Verbindungsdienstrouter 312, den Datenorganisator 314 und den Datenbankeditor 316 beinhalten, physisch, kommunikativ und/oder operativ für die Kommunikation zwischen den Komponenten verbunden.

Der/die Prozessor(en) 302 ist, analog zu dem/den Prozessor(en) 202 im Clientgerät 104, so konfiguriert, dass er Funktionalität implementiert und/oder Anweisungen für die Ausführung innerhalb des Servers 102 verarbeitet. Der/die Prozessor(en) 302 führen zum Beispiel Anweisungen aus, die im Speicher 304 gespeichert sind oder auf den Speichergeräten 308 gespeichert sind. Der Speicher 304 kann ein nicht flüchtiges, computerlesbares Speichermedium sein, das so konfiguriert ist, dass es Informationen innerhalb des Servers 102 während des Betriebs speichert. In einigen Ausführungsformen beinhaltet der Speicher 304 einen temporären Speicher, einen Bereich für Informationen, die nicht behalten werden, wenn der Server 102 ausgeschaltet wird. Beispiele solcher temporärer Speicher beinhalten flüchtige Speicher, wie z. B. Direktzugriffsspeicher (RAM), dynamische Direktzugriffsspeicher (DRAM) und statische Direktzugriffsspeicher. Der Speicher 304 behält auch Programmanweisungen für die Ausführung durch den/die Prozessor(en) 302.

Der Server 102 verwendet die Netzwerkschnittstelle(n) 306, um mit externen Geräten über ein oder mehrere Netze zu kommunizieren, die als Netz 108 und SIP-Netz 112 in 1 dargestellt sind. Solche Netze können auch ein oder mehrere drahtlose Netze, drahtgebundene Netze, Glasfasernetze und andere Arten von Netzen beinhalten, über die eine Kommunikation zwischen dem Server 102 und dem externen Gerät aufgebaut werden kann. Die Netzwerkschnittstelle(n) 306 können eine Netzwerkschnittstellenkarte, wie z. B. eine Ethernetkarte, ein optischer Sendeempfänger, ein Hochfrequenz-Sendeempfänger oder eine andere Art von Gerät sein, das Informationen senden und empfangen kann.

Die Speichergeräte 308 im Server 102 beinhalten außerdem ein oder mehrere nicht flüchtige, computerlesbare Speichermedien. Die Speichergeräte 308 sind im Allgemeinen so konfiguriert, dass sie größere Mengen von Informationen als der Speicher 304 speichern. Die Speichergeräte 308 können des Weiteren zur Langzeitspeicherung von Informationen konfiguriert sein. In einigen Beispielen beinhalten die Speichergeräte 304 nicht flüchtige Speicherelemente. Nicht einschränkende Beispiele von nicht flüchtigen Speicherelementen beinhalten magnetische Festplatten, optische Datenträger, Disketten, Flashspeicher, resistive Speicher oder Formen von elektrisch programmierbaren Speichern (EPROM) oder von elektrisch überschreibbaren und programmierbaren (EEPROM) Speichern.

Der Server 102 beinhaltet ferner Anweisungen, die den Medienmanager 310 implementieren, der so konfiguriert ist, dass er Mediendienste für das Clientgerät 104 oder das Teilnehmergerät 106 bereitstellt. Der Medienmanager 310 verwaltet das Bereitstellen von SMS-, MMS- und E-Mail-Nachrichten in Verbindung mit dem Warnen der externen Geräte über Informationen in Bezug auf den Status eines Anrufs. Der Medienmanager 310 stellt eine Eingabeaufforderung an ein Teilnehmergerät 106 bereit, die eine Sprach- oder Videonachricht anfordert, wenn das Clientgerät 104 eine Kommunikationssitzung abbricht. Der Medienmanager 310 stellt außerdem Mediendienst in Fällen bereit, in denen das Clientgerät 104 eine Anweisung empfängt, innerhalb eines bestimmten Bereichs zu bleiben, um den Verlust der Verbindung mit der Kommunikationssitzung zu vermeiden. In bestimmten Ausführungsformen ermöglicht der Medienmanager 310 die Kommunikation zwischen dem Clientgerät 104 und dem Teilnehmergerät 106. Der Medienmanager 310 filtert, komprimiert und verschlüsselt zum Beispiel Sprach- und Videodaten, die für jedes externe Gerät gedacht sind. In bestimmten Ausführungsformen ist, wenn das Teilnehmergerät 106 sich entscheidet, eine Sprachnachricht zu hinterlassen, der Medienmanager 310 ferner so konfiguriert, dass er die Sprachnachricht transkribiert, verpackt und an eine E-Mail-Adresse sendet. Die transkribierte Sprachnachricht kann ein E-Mail-Anhang oder ein E-Mail-Text sein. In bestimmten Aspekten kann, wenn die transkribierte E-Mail-Nachricht ein E-Mail-Text ist, ein Anhang der Sprachnachricht in der E-Mail enthalten sein. In bestimmten Ausführungsformen kann statt E-Mail eine Nachricht im SMS- oder MMS-Format verfasst und an mindestens ein Clientgerät 104 gesendet werden. Die Art und Weise, wie Sprachnachrichten einem getrennten Benutzer zugestellt werden, kann in den Voreinstellungen des Profils des Benutzers voreingestellt werden.

Der Verbindungsdienst-Router 312 ist so konfiguriert, dass er die Verbindung zwischen dem Clientgerät 104 und dem Teilnehmergerät 106 verwaltet. Wenn das Clientgerät 104 ein Kommunikationssignal an den/die Server 102 sendet, um eine Kommunikationssitzung mit dem Teilnehmergerät 106 zu initiieren, ist der Verbindungsdienst-Router 312 so konfiguriert, dass er das Clientgerät 104 auf Basis des empfangenen Kommunikationssignals an das entsprechende Teilnehmergerät 106 sendet. In bestimmten Ausführungsformen ist der Verbindungsdienst-Router 312 ferner so konfiguriert, dass er einen Softwaredienst für das sich automatisch verbindende Clientgerät 104 vorbereitet und bereitstellt, falls das Clientgerät 104 von der Kommunikationssitzung getrennt wird. Das Clientgerät 104-1 ist zum Beispiel ein Smartphone in einer Kommunikationssitzung mit dem Teilnehmergerät 106. Der Verbindungsdienst-Router 312 kann einen Softwaredienst bereitstellen oder aktivieren, der auf dem Clientgerät 104-1 oder einem voreingestellten zweiten Clientgerät 104-3 ausgeführt wird und eines der Geräte veranlasst, ein Kommunikationssignal an den/die Server 102 zu senden, falls der Client 104-1 von der Kommunikationssitzung getrennt wird. In bestimmten Aspekten der Offenbarung ist der Verbindungsdienst-Router 312 ferner so konfiguriert, dass er eine eindeutige Kennung oder Nummer für die Kommunikationssitzung zwischen dem Clientgerät 104 und dem Teilnehmergerät 106 vorbereitet. Der Verbindungsdienst-Router 312 stellt dann die eindeutige Nummer oder Kennung dem Medienmanager 310 für das Verpacken und Senden an das Clientgerät 104 bereit.

Der Datenorganisator 314 konfiguriert den/die Server 102 so, dass die Geräte- und Netzparameter aus der Vielzahl von Netzen 108 (siehe 1) organisiert werden, die von der Vielzahl der Clientgeräte 104 gesendet werden. Die Clientgeräte 104 sind so konfiguriert, dass sie die gesammelten Standortinformationen, sobald die Geräte- und Netzparameter gesammelt sind, sowie die tatsächlich gesammelten Parameter zum Server 102 hochladen. Der Datenorganisator 314 verbindet die empfangenen Standortinformationen mit den gemeldeten Parametern, sodass die Standortinformationen vom Clientgerät 104 mit den entsprechenden Geräte- und Netzparametern verbunden werden. Der Datenorganisator 314 verbindet ferner einen Zeitstempel mit den empfangenen Standortinformationen und den gesammelten Parametern. In bestimmten Ausführungsformen wird der Zeitstempel vom Clientgerät 104 empfangen; in anderen Ausführungsformen wird der Zeitstempel jedoch vom Server 102 produziert. Der Datenorganisator 314 ist ferner so konfiguriert, dass er alle der empfangenen Geräte- und Netzparameter pro Standort und Zeitstempel zusammenfasst.

Der Datenbankeditor 316 konfiguriert den Server 102 so, dass er einen Datenbankeintrag für jedes Clientgerät 104 erstellt, das während spezifischer Zeitfenster mit einem Benutzerkonto verbunden ist. Die Datenbankeinträge werden in der Datenbank 110 gespeichert. In bestimmten Ausführungsformen gibt der Datenbankeditor 316 für jedes spezifische Zeitfenster ein voreingestelltes zweites Clientgerät für das Aufbauen einer Verbindung an, falls das Clientgerät 104 die Kommunikationssitzung abbricht. Das voreingestellte zweite Clientgerät wird durch Analysieren der Parameter ermittelt, die vom Datenorganisator 314 gesammelt werden. In bestimmten Ausführungsformen wird das voreingestellte zweite Clientgerät durch Auswählen eines Geräts ermittelt, das dem Clientgerät 104 am nächsten ist. In bestimmten Ausführungsformen werden die Fähigkeiten des Geräts berücksichtigt. Wenn zum Beispiel eine Videokommunikationssitzung mit dem Clientgerät 104-1 läuft, kann das voreingestellte zweite Clientgerät als Clientgerät 104-2 ausgewählt werden, dass die Fähigkeit besitzt, Videoanrufe bereitzustellen und aufrechtzuerhalten. In bestimmten Ausführungsformen werden die Leistungseigenschaften des zweiten Geräts berücksichtigt. Die Netzwerkschnittstelle 206 eines der Geräte kann zum Beispiel eine höhere Geschwindigkeit als ein anderes Gerät aufweisen.

4 stellt Schritte für das Aufbauen einer Kommunikationssitzung, die durch den/die Server 102 durchgeführt werden, gemäß einigen Ausführungsformen der Offenbarung bereit. Schritte 402 und 404 zeigen, dass die Sprach- oder Videokommunikationssitzung entweder von einem Clientgerät 104 bzw. einem Teilnehmergerät 106 angefordert werden kann. In bestimmten Aspekten der Offenbarung erhalten der/die Server 102 eine Anforderung zum Aufbauen einer Kommunikationssitzung vom Clientgerät 104 in Schritt 402. In bestimmten Ausführungsformen können der/die Server 102, wie in Schritt 406 dargestellt, einen Wiederverbindungsdienst für das Clientgerät 104 bereitstellen. Einige Beispiele des Wiederverbindungsdienstes beinhalten: Starten eines Softwaredienstes auf dem Clientgerät 104, der Anmeldeberechtigungen und ein Programm enthält, das sich bei Trennung automatisch bei der Kommunikationssitzung einwählt oder ein Wiederverbinden versucht; eine SMS, E-Mail oder MMS, die eine eindeutige Nummer enthält, die der Benutzer wählen soll, falls eine Trennung erfolgt; eine SMS, E-Mail oder MMS oder ein Soundmedium, das eine PIN, ein Kennwort oder einen Passcode enthält, die/das/der mit der Kommunikationssitzung verbunden ist. In Schritt 408 verbinden der/die Server 102 das Clientgerät 104 mit dem Teilnehmergerät 106 und bauen eine Kommunikationssitzung auf. Nach Schritt 408 können das Clientgerät 104 und das Teilnehmergerät 106 Informationen über die Kommunikationssitzung austauschen. Bei Schritt 410 überwachen der/die Server die Kommunikationssitzung zwischen dem Clientgerät und dem Teilnehmergerät. Der/die Server 102 sammeln Informationen, die zum Anruf gehören.

5 stellt ein Beispiel bereit, wie der/die Server 102 Informationen in Bezug auf bestimmte Ausführungsformen der Offenbarung sammeln und verpacken. In Schritt 502 empfangen der/die Server 102 Standortinformationen vom Clientgerät 104. In bestimmten Ausführungsformen empfangen der/die Server 102 mehrere Standortinformationen von einer Vielzahl von Clientgeräten 104, die nicht an der Kommunikationssitzung beteiligt sind. In bestimmten Ausführungsformen verwendet der Server die Standortinformationen von der Vielzahl von Clientgeräten, die nicht an der Kommunikationssitzung beteiligt sind, um eine Rangordnung für das Auswählen eines Clientgeräts 104 zusammenzustellen, mit dem sich bei einer Trennung mit dem bereits verbundenen Clientgerät 104 verbunden wird. Wenn das Clientgerät 104-1 zum Beispiel an einer Kommunikationssitzung mit dem Teilnehmergerät 106 beteiligt ist, können der/die Server 102 Standortdaten von den Clientgeräten 104-2 bis 104-9 empfangen. Außerdem können der/die Server 102 auf Basis des Standorts der Clientgeräte 104-1 bis 104-9 ermitteln, dass das Clientgerät 104-5 das nächstgelegene Gerät zu Clientgerät 104-1 ist. In Schritt 502 können Standortinformationen außerdem aus einer Datenbank 110 für Clientgeräte erhalten werden, die zurzeit nicht in einem Netz aktiv sind. Das Clientgerät 104-9 ist zum Beispiel als Festnetztelefon mit einem spezifischen, dauerhaften Standort angegeben.

In Schritt 504 empfangen der/die Server Netzwerkleistungsparameter von der Vielzahl von Clientgeräten 104. In bestimmen Ausführungsformen empfangen der/die Server Netzwerkleistungsparameter von zwischengeschalteten Geräten, Knoten und Maschinen zwischen den Clientgeräten 104 und dem/den Server(n) 102. Der/die Server können zum Beispiel Abdeckungsdaten von einer Reihe von Basisstationen oder anderen Servern und Datenbanken empfangen, die mit einer Mobilfunkverbindung verbunden sind. In Schritt 506 empfangen der/die Server Parameter des Clientgeräts 104. In bestimmten Ausführungsformen beinhalten die Parameter des Clientgeräts Batterielebensdauer, Signalstärke, Datengeschwindigkeiten, Prozessorgeschwindigkeit usw. Bei Schritt 508 wird ein Zeitstempel mit den Standortinformationen, den empfangenen Netzwerkleistungsparametern und den empfangenen Parametern des Clientgeräts verbunden. Der Zeitstempel gibt einen Zeitpunkt an, zu dem die Daten, die die Standortinformationen und die Parameter umfassen, durch die Clientgeräte 104 gesammelt oder vom/von den Server(n) 102 empfangen wurden. Wenn ein Zeitstempel den Zeitpunkt repräsentiert, zu dem die Daten vom Clientgerät gesammelt wurden, wird der Zeitstempel vom Clientgerät 104 angewandt und zusammen mit den Daten an den/die Server 102 gesendet. Wenn der Zeitstempel den Zeitpunkt repräsentiert, zu dem die Daten durch den/die Server 102 empfangen wurden, wurde der Zeitstempel, zu dem die Daten empfangen wurden, durch den/die Server 102 angewandt.

In Schritt 510 sammeln der/die Server 102 zusammengefasste Leistungs- und Geräteparameter auf Basis der Standortinformationen und des Zeitstempels. Die Zusammenfassung der Informationen von einer Vielzahl von Clientgeräten 104 stellt Leistungs- und zugehörige Netzparameter bereit, die auf Basis des Standorts sortiert sind, von dem sie gesammelt wurden, und eines Zeitpunkts, während dem sie von dem Clientgerät 104 gesammelt/hochgeladen oder von dem/den Server(n) 102 empfangen wurden. Bei Schritt 512 analysieren der/die Server 102 die zusammengefassten Parameter und erstellen Einträge der Datenbank 110 für den Benutzer, der mit den Clientgeräten 104 verbunden ist, oder laden diese hoch. In bestimmten Ausführungsformen ändern die Aktualisierungen oder Änderungen an der Datenbank 110 auch einen oder mehrere Parameter in einem Benutzerprofil, das mit dem Benutzer verbunden ist.

6 zeigt ein Ablaufdiagramm, das Schritte, die durch einen Server oder ein Cluster von Servern für das Wiederverbinden eines zweiten Geräts mit der Kommunikationssitzung gemäß einigen exemplarischen Ausführungsformen durchgeführt werden, veranschaulicht. Sobald ein Teilnehmergerät 106 und ein Clientgerät 104 sich in einer Kommunikationssitzung befinden, überwachen in Schritt 410 der/die Server 102 die Kommunikationssitzung zwischen beiden Geräten. In Schritt 602 ermitteln der/die Server 102, ob das Clientgerät 104 die Kommunikationssitzung abgebrochen hat. Falls das Clientgerät 104 plötzlich die Kommunikationssitzung abbricht, halten in Schritt 604 der/die Server 102 die Verbindung zum Teilnehmergerät 106 aufrecht und verhindern, dass das Teilnehmergerät 106 getrennt wird. Die Verbindung wird im aktiven Kommunikationskanal aufrechterhalten, der zwischen dem Clientgerät 104 und dem Teilnehmergerät 106 bestand. In bestimmten Ausführungsformen geben bei Schritt 606 der/die Server 102 eine Mediennachricht für das Teilnehmergerät 106 wieder. In bestimmten Fällen kann die Mediennachricht in Text- oder E-Mail-Form sein. Die Mediennachricht kann das Teilnehmergerät 106 informieren, dass das Clientgerät 104 getrennt ist. Die Mediennachricht kann außerdem einem Teilnehmergerät 106 eine Zeitüberschreitung angeben, einen Wartezeitraum, den das Clientgerät 104 für das Wiederverbinden hat, bevor die Kommunikationssitzung beendet wird. Die Mediennachricht kann dem Teilnehmergerät 106 zudem eine Eingabeaufforderung bereitstellen, eine Nachricht für das Clientgerät 104 zu hinterlassen. In bestimmten Ausführungsformen kann die Terminierung der Eingabeaufforderung am Ende der Zeitüberschreitung erfolgen. In einigen Ausführungsformen wählt das Teilnehmergerät 106 aus, eine Nachricht zu hinterlassen, und nach dem Hinterlassen einer Nachricht wird die Kommunikationssitzung beendet.

Nach dem Wiedergeben eines Mediums für das Teilnehmergerät 106 ermitteln bei Schritt 608 der/die Server 102 den Grund für die Trennung des Clientgeräts 104. In bestimmten Ausführungsformen basiert dieses Ermittlung auf Informationen, die in der Datenbank 110 enthalten sind. Informationen in der Datenbank 110 können zum Beispiel gesammelte Parameter enthalten, die einen geringen Batteriestand für das Clientgerät 104, eine geringe Signalstärke usw. zeigen. Bei Schritt 610 rufen der/die Server 102 den jüngsten Standort des Clientgeräts 104 ab. Bei Schritt 612 verwenden der/die Server den abgerufenen Standort und die Informationen aus einem Benutzerprofil, um ein zweites Gerät in unmittelbarer Nähe zum Clientgerät 104 zu ermitteln. Das Clientgerät 104-1 bricht zum Beispiel eine Kommunikationssitzung mit dem Teilnehmergerät 106 ab und der/die Server 102 identifizieren, dass das Clientgerät 104-3 das qualifizierteste Gerät für das Verbinden mit der Kommunikationssitzung ist. In einem anderen Beispiel berücksichtigen der/die Server 102 den Grund für die Trennung des Clientgeräts 104-1. Nachdem das Clientgerät 104-1 zum Beispiel eine Kommunikationssitzung im Netz 108-1 mit dem Teilnehmergerät 106 abbricht, identifizieren der/die Server 102, dass sich das Clientgerät 104-1 in einem Bereich mit schlechter Signalstärke befand, bevor es die Kommunikationssitzung abgebrochen hat. Demnach ermitteln der/die Server 102, dass der Grund für den abgebrochenen Anruf ein Mangel an Netzabdeckung ist, und identifizieren dann das Clientgerät 104-3 als qualifiziertestes Gerät zum Verbinden mit der Kommunikationssitzung auf Basis der Art der verfügbaren Netze am letzten Standort des Clientgeräts 104-1. Das Clientgerät 104-3 im Netz 108-2 kann dann ausgewählt werden, der Kommunikationssitzung beizutreten. Bei Schritt 614 und 616 bauen der/die Server 102 eine Verbindung zum zweiten Gerät auf und verbinden das zweite Gerät mit der Kommunikationssitzung mit dem Teilnehmergerät 106.

In bestimmten Ausführungsformen wählen bei Schritt 614 der/die Server 102 das zweite Gerät an, um eine Verbindung zum zweiten Gerät aufzubauen. In bestimmten Ausführungsformen wählt der Benutzer eine Nummer mit dem zweiten Gerät, um sich mit dem/den Server(n) 102 zu verbinden. In bestimmten Ausführungsformen wird die Ermittlung, ob der/die Server 102 eine Verbindung mit dem zweiten Gerät initiieren, oder das zweite Gerät eine Verbindung mit dem/den Server(n) 102 initiiert, in einem Benutzerprofil bereitgestellt, das mit den unterschiedlichen Clientgeräten 104 verbunden ist.

In bestimmten Ausführungsformen schreibt die Art des Clientgeräts 104 das Verbindungsverfahren des/der Server(s) 102 vor. Wenn das Clientgerät 104-3 zum Beispiel ein Festnetztelefon im Büro ist und der letzte Standort des Clientgeräts 104-1 vor der Trennung in der Nähe des Bürogebäudes war, würden der/die Server 102 versuchen, sich mit der Büronummer für das Benutzergerät 104-3 zu verbinden. Eine analoge Situation gilt für Festnetztelefone zu Hause, wenn der letzte Standort des Clientgeräts 104-1 zu Hause war. In bestimmten Ausführungsformen können, wenn das Clientgerät 104-3 ein Computer im Büro oder ein Computer zu Hause ist, je nach letztem bekannten Standort des Clientgeräts 104-1 der/die Server 102 eine Sprach- oder Videokommunikationssitzung zu einem der Computer versuchen. Die Computer müssen entweder über eine drahtgebundene oder drahtlose Netzverbindung und Programme verfügen, die die Sprach- und/oder Videokommunikation über ein solches Netz ermöglichen. In bestimmten Fällen sind die Computer mit Programmen ausgestattet, die Sprachsynthese und Spracherkennung unterstützen, was ermöglicht, dass Texteingaben vom Clientgerät 104-3 das Teilnehmergerät 106 als Audionachricht erreichen und Audionachrichten vom Teilnehmergerät 106 das Clientgerät 104-3 als Textnachrichten erreichen. Der Begriff Computer deckt den Fall ab, in dem das Clientgerät 104-3 ein Mobilgerät, wie z. B. ein Tablet-Computer oder ein Laptop-Computer mit drahtloser oder drahtgebundener Verbindung, ist.

7 stellt ein Ablaufdiagramm der Schritte bereit, die durch einen Server oder ein Cluster von Servern für das Wiederverbinden entweder eines zweiten Geräts oder eines Clientgeräts mit einem Teilnehmergerät in bestimmten Ausführungsformen der Offenbarung durchgeführt werden. In Schritt 410 kann, während der/die Server 102 die Kommunikationssitzung zwischen dem Clientgerät 104 und dem Teilnehmergerät 106 überwachen, der/die Server 102 in Schritt 702 mithilfe zusammengefasster Daten, die während der Überwachung der Kommunikationssitzung gesammelt wurden, ermitteln, dass das Clientgerät 104 die Verbindung verlieren wird. Diese Ermittlung oder Vorhersage, dass das Clientgerät 104 die Verbindung verlieren wird, kann auf Verlaufsdaten basieren. Der Benutzer, der das Clientgerät 104 verwendet, hat zum Beispiel normalerweise einen lückenhaften Empfang in einem bestimmten Bereich, während er zur Arbeit unterwegs ist, der Benutzer verliert normalerweise den Empfang im Aufzug am Arbeitsort, der Benutzer hat normalerweise einen lückenhaften Empfang in bestimmten Teilen seines Zuhauses usw. Mithilfe standortbasierter Daten, die einen Kontext bereitstellen, kann der Server Informationen im Zeitverlauf über die Bewegungsmuster des Benutzers und darüber sammeln, wo Trennungen mit Sprachkonversationen normalerweise auftreten. Außerdem kann der Server Informationen bezüglich Mobilfunknetzüberlastung oder dokumentierter schlechter Netzabdeckung in einem Bereich verwenden, den der Benutzer betritt, um eine Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass das Clientgerät 104 die Verbindung verliert.

In bestimmten Ausführungsformen stellen bei Schritt 704 der/die Server 102 eine Warnung sowohl für das Clientgerät 104 als auch für das Teilnehmergerät 106 bereit. Die Warnung kann die Form einer Audiosprachnachricht oder von Audiosignalen wie Pieptönen oder einer Reihe von Pieptönen annehmen. In bestimmten Ausführungsformen wird die Warnung nur dem Clientgerät 104 bereitgestellt. Falls das Clientgerät 104 ein nicht stationäres Mobiltelefon ist, kann die bereitgestellte Warnung zum Beispiel Anweisungen an den Benutzer des Clientgeräts 104 sein, die das Clientgerät 104 innerhalb eines Bereichs mit angemessener Signalstärke halten. Wenn der Benutzer die Anweisungen einhält, darf in diesem Beispiel das Clientgerät 104 keinen Bereich mit geringer Signalstärke betreten, wodurch eine Trennung vermieden wird. In bestimmten Ausführungsformen gibt die Warnung eine geschätzte Zeit an, zu der die Kommunikationssitzung durch eine Trennung unterbrochen wird, wobei die geschätzte Zeit auf einer Entfernung zwischen dem Clientgerät 104 und dem Bereich geringer Signalstärke und einer Geschwindigkeit des Clientgeräts 104 basiert, die aus dessen Standortverlauf berechnet wird. Das Clientgerät 104 kann zum Beispiel eine Ankündigung 30 Sekunden vor dem Trennen empfangen. Durch die Vorab-Warnung haben die Parteien in der Kommunikationssitzung Zeit, zu entscheiden, ob sie die Sitzung abschließen oder ob sie weitermachen, bis die Partei, die getrennt wird, sich wieder verbindet. In bestimmten Ausführungsformen ist die Warnung eine Sprachnachricht, die den Benutzer bittet, das Clientgerät 104 an den Strom anzuschließen, da die Batterieladung des Mobilgeräts schwach ist.

Bei Schritt 602 ermitteln der/die Server 102, ob das Clientgerät 104 von der Kommunikationssitzung getrennt wurde. Schritte 604, 606, 610 und 612 erfolgen wie in 6. Falls das Clientgerät 104 von der Kommunikationssitzung getrennt wurde, halten der/die Server 102 die Verbindung zum Teilnehmergerät 106 aufrecht und geben, in einigen Ausführungsformen ein Medium für das Teilnehmergerät 106 wieder. Der/die Server 102 rufen dann die neuesten Daten für das Clientgerät 104 und Informationen von der Datenbank 110 ab, die ein Benutzerprofil beinhaltet, und wählen ein zweites Gerät zum Verbinden mit der Kommunikationssitzung.

Bei Schritt 706 stellen der/die Server ein Wähltasten-Signal für das Clientgerät 104 und das zweite Gerät bereit. Wenn das Clientgerät 104-1 zum Beispiel die Kommunikationssitzung abgebrochen hat und das Clientgerät 104-3 als zweites Gerät ausgewählt wird, versuchen der/die Server 102, ein Wähltasten-Signal sowohl an das Clientgerät 104-1 als auch an das Clientgerät 104-3 zu senden. Je nachdem welches Gerät, Clientgerät 104-1 oder Clientgerät 104-3, versucht, sich mit dem/den Server(n) 102 zu verbinden, empfangen der/die Server 102 ein Kommunikationssignal. In bestimmten Ausführungsformen empfangen der/die Server 102 das Kommunikationssignal von beiden Geräten und wählen nur eines der Geräte aus. In bestimmten Ausführungsformen ist das Clientgerät 104-3 nicht verfügbar und der/die Server 102 empfangen nur ein Kommunikationssignal vom Clientgerät 104-1. Bei Schritt 710 bauen der/die Server eine Kommunikationssitzung zwischen dem Teilnehmergerät 106 und dem ausgewählten Gerät auf.

8 stellt eine Alternative zu 67 gemäß bestimmten Ausführungsformen bereit. 8 hat Schritte 410, 602, 604, 606, 608 und 610 mit 6 gemeinsam. Bei Schritt 610 ermitteln, nach Abrufen des jüngsten Standorts des Clientgeräts 104, der/die Server 102 in Schritt 802, dass das Clientgerät 104 über ein alternatives Netz verfügbar ist, und senden ein Wähltasten-Signal an das Clientgerät 104 im alternativen Netz. Das Clientgerät 104-1 hat zum Beispiel eine Kommunikationssitzung mit dem Teilnehmergerät 106 über die Verbindung des Netzes 108-2 mit dem/den Server(n) 102 abgebrochen. Der/die Server 102 ermitteln und orten das Clientgerät 104-1 über das Netz 108-1 und stellen ein Wähltasten-Signal für das Clientgerät 104-1 mithilfe des Netzes 108-1 bereit. Der/die Server bauen dann eine Verbindung zum Clientgerät 104-1 über das Netz 108-1 auf, woraufhin das Clientgerät 104-1 der Kommunikationssitzung mit dem Teilnehmergerät 106 bei Schritt 810 beitritt. In bestimmten Ausführungsformen kommuniziert das Clientgerät 104-1 über ein Mobilfunktelefonnetz und wird getrennt. Über Wi-Fi-Verbindung finden der/die Server 102 das Clientgerät 104-1 und versuchen, das Clientgerät 104-1 über das Wi-Fi-Netz zu verbinden. In bestimmten Ausführungsformen ist das Clientgerät 104-1 in der Lage, sich mit mehreren Mobilfunknetzen zu verbinden, die von unterschiedlichen Mobilfunknetzbetreibern betrieben werden. Wenn das Clientgerät 104-1 die Verbindung über das Mobilfunknetz eines ersten Betreibers verliert, verbinden sich der/die Server 102 mit dem Clientgerät 104-1 über ein Mobilfunknetz eines zweiten Betreibers. In bestimmten Ausführungsformen, wenn der/die Server 102 sich mit dem Clientgerät 104-1 über ein anderes Netz wieder verbinden, spielt das Clientgerät 104-1 die Rolle des zweiten Geräts oder ausgewählten Geräts (bereitgestellt in 67). In 8 ist das getrennte Clientgerät 104 schließlich das ausgewählte Gerät oder das zweite Gerät, nachdem der/die Server 102 das Clientgerät 104 in einem alternativen Netz finden.

9 zeigt ein Ablaufdiagramm, das Schritte, die durch das Clientgerät 104 für das Sammeln und Senden von Daten an den/die Server 102 durchgeführt werden, gemäß bestimmten Ausführungsformen veranschaulicht. Um die Belastung der Informationssammlung durch den/die Server 102 zu mindern, können die Clientgeräte 104 Clientgerät- und Netzparameter sammeln. Bei Schritt 902 kommuniziert das Clientgerät 104 mit dem Netz 108. Bei Schritt 904 misst das Clientgerät 104 die Netzwerkqualitätsparameter von Netz 108. Die Netzwerkqualitätsparameter können nur einen einzelnen Parameter oder eine Vielzahl von Parametern beinhalten. Die Netzwerkqualitätsparameter können zum Beispiel mindestens eine Bitfehlerrate, eine Signalstärke, wie z. B. einen empfangenen Signalstärkeindikator (RSSI), eine Netzlatenz und/oder einen Netzdurchsatz, beinhalten.

Bei Schritt 906 misst das Clientgerät 104 Geräteparameter. Bei Schritt 908 stellt das Clientgerät 104 beide Parameter für Speichergeräte am Clientgerät 104 bereit. Bei Schritt 910 sammelt das Clientgerät 104 Netzwerkidentifikationsinformationen und bei Schritt 912 hängt es die Netzwerkidentifikationsinformationen an die gesammelten Parameterdaten in den Schritten 904 und 906 an. Bei Schritt 914 hängt das Clientgerät 104 Standortinformationen an die gesammelten Parameterdaten an. Bei Schritt 918 sendet das Clientgerät 104 die gesammelten Parameterdaten an den/die Server 102.

Alle Verweise, einschließlich Publikationen, Patentanmeldungen und Patente, die hierin zitiert werden, werden hiermit durch Verweis im selben Umfang einbezogen, als wäre jeder Verweis einzeln und speziell als durch Verweis hierin einbezogen angegeben und in dessen Gesamtheit hierin dargestellt.

Die Verwendung der Begriffe „ein“, „eine“, „eines“ und „der“, „die“, „das“ und „mindestens“ und ähnliche Verweise im Kontext der Beschreibung der Erfindung (insbesondere im Kontext der folgenden Ansprüche) sind, sofern hierin nicht anders angegeben oder im Kontext eindeutig im Widerspruch stehend, so auszulegen, dass sie sowohl den Singular als auch den Plural abdecken. Die Verwendung des Begriffs „mindestens“ gefolgt von einer Liste mit einem oder mehreren Elementen (zum Beispiel „mindestens A und/oder B“) ist, sofern hierin nicht anders angegeben oder im Kontext eindeutig im Widerspruch stehend, so auszulegen, dass er die Auswahl eines Elements aus den aufgelisteten Elementen (A oder B) oder eine beliebige Kombination aus zwei oder mehr der aufgelisteten Elemente (A und B) bedeutet. Die Begriffe „umfassend“, „aufweisend“, „einschließlich“ und „enthaltend“ sind als offene Begriffe auszulegen (d. h. in der Bedeutung „einschließlich u. a.), sofern nicht anders angegeben. Hierin vorkommende Aufzählungen von Wertebereichen sollen, sofern hierin nicht anders angegeben, lediglich als verkürztes Verfahren der individuellen Bezugnahme auf jeden getrennten Wert dienen, die in den Bereich fallen, während jeder getrennte Wert in die Spezifikation einbezogen wird, als wäre er hierin individuell aufgeführt worden. Alle hierin beschriebenen Verfahren können, sofern hierin nicht anders angegeben oder im Kontext eindeutig im Widerspruch stehend, in beliebiger geeigneter Reihenfolge ausgeführt werden. Die hierin vorkommende Verwendung jeglicher und sämtlicher Beispiele oder exemplarischer Wortlaute (z. B. „wie z. B.“) dienen lediglich dazu, die Erfindung näher zu beleuchten, und stellen, sofern nicht anders beansprucht, keine Einschränkung des Umfangs der Erfindung dar. Kein Wortlaut in der Spezifikation sollte dahingehend ausgelegt werden, als würde er andeuten, dass irgendein nicht beanspruchtes Element für die Umsetzung der Erfindung unerlässlich ist.

Bevorzugte Ausführungsformen dieser Erfindung werden hierin beschrieben, einschließlich des besten Modus, der den Erfindern für die Ausführung der Erfindung bekannt ist. Varianten dieser bevorzugten Ausführungsformen können Sachkundigen nach Lesen der vorstehenden Beschreibung ersichtlich werden. Die Erfinder erwarten, dass qualifizierte Fachleute solche Varianten ggf. anwenden, und die Erfinder beabsichtigten, dass die Erfindung anders, als hierin speziell beschrieben, umgesetzt wird. Demgemäß beinhaltet diese Erfindung, wie gesetzlich erlaubt, alle Modifizierungen und Äquivalente des Gegenstands, der in den hier beigefügten Ansprüchen aufgeführt wird. Darüber hinaus sind jegliche Kombinationen der zuvor beschriebenen Elemente, sofern hierin nicht anders angegeben oder sonst im Kontext eindeutig im Widerspruch stehend, in allen möglichen Varianten derselben durch die Erfindung eingeschlossen.