Title:
Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, Projektionsanzeigeverfahren und Projektions-Anzeigeprogramm
Kind Code:
T5


Abstract:

Bereitgestellt werden eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, ein Projektionsanzeigeverfahren und ein Projektionsanzeigeprogramm, welche imstande sind, ein virtuelles Bild mit weniger Verzerrung in Bezug auf eine Windschutzscheibe irgendeiner Form für einen Insassen bereitzustellen, während Kosten reduziert sind. Ein HUD-Display (10) enthält eine Projektionseinheit (50), die auf der Grundlage von Bilddaten räumlich moduliertes Bildlicht auf eine Windschutzscheibe (1) projiziert, eine Sichtlinien-Detektiereinheit (70), die eine Sichtlinie eines Fahrers eines Fahrzeugs detektiert, und eine System-Steuereinrichtung (60), die Messdaten bezüglich der Form einer Region gewinnt, welche einen Punkt enthält, der die Sichtlinie des Fahrers in einem projizierbaren Bereich (1A) des Bildlichts in der Windschutzscheibe (1) schneidet, Korrekturdaten zum Korrigieren der Verzerrung eines auf dem in die Region projizierten Bildlicht basierenden Bildes auf der Grundlage der gewonnenen Messdaten und der Richtung der Sichtlinie des Fahrers erzeugt und die Bilddaten unter Heranziehung der erzeugten Korrekturdaten korrigiert.




Inventors:
Fujita, Koudai (Saitama-shi, JP)
Application Number:
DE112016003357T
Publication Date:
04/05/2018
Filing Date:
06/30/2016
Assignee:
FUJIFILM Corporation (Tokyo, JP)



Attorney, Agent or Firm:
Dehns Germany, 80333, München, DE
Claims:
1. Eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, umfassend:
eine Projektionsanzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emittiertes Licht auf der Grundlage von Bilddaten räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit enthält, die das durch das Lichtmodulationselement räumlich modulierte Bildlicht auf eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs projiziert,
eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs detektiert,
eine Messdaten-Gewinnungseinheit, die Messdaten bezüglich der Form einer bestimmten Region gewinnt, welche einen Punkt enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit in einem projizierbaren Bereich detektierte Sichtlinie schneidet, wo das Bildlicht auf die Windschutzscheibe projizierbar ist,
eine Korrekturdaten-Erzeugungseinheit, die auf der Grundlage der durch die Messdaten-Gewinnungseinheit gewonnenen Messdaten und einer Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie Korrekturdaten erzeugt, um eine Verzerrung eines Bildes in einem Zustand zu korrigieren, in welchem das Bild, das auf dem Bildlicht basiert, welches in die Region projiziert ist, wo die Messdaten gewonnen werden, in der Richtung betrachtet wird,
und eine Bilddaten-Korrektureinheit, die die Bilddaten unter Heranziehung der durch die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit erzeugten Korrekturdaten korrigiert.

2. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach Anspruch 1, worin bzw. wobei die Messdaten-Gewinnungseinheit die Messdaten von einer Messvorrichtung gewinnt, welche eine dreidimensionale Form eines Objekts misst, das in dem Fahrzeug vorgesehen ist.

3. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach Anspruch 1, ferner umfassend:
eine Messdaten-Speichereinheit, die Messdaten bezüglich der Form des projizierbaren Bereichs speichert, welche durch eine Messvorrichtung gemessen ist, die eine dreidimensionale Form eines Objekts misst, welches in dem Fahrzeug vorgesehen ist,
worin bzw. wobei die Messdaten-Gewinnungseinheit die Messdaten von der Messdaten-Speichereinheit gewinnt.

4. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin bzw. wobei die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit die Richtung der Sichtlinie speichert, welche für die Erzeugung der Korrekturdaten in der Speichereinheit in Zuordnung zu den Korrekturdaten herangezogen wird, und die Erzeugung der Korrekturdaten in einem Fall nicht ausführt, in welchem Korrekturdaten entsprechend der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie in der Speichereinheit gespeichert sind, und wobei die Bilddaten-Korrektureinheit die Bilddaten unter Heranziehung der in der Speichereinheit gespeicherten Korrekturdaten in einem Fall korrigiert, in welchem die Korrekturdaten entsprechend der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie in der Speichereinheit gespeichert sind.

5. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ferner umfassend:
eine Projektionsbereichs-Steuereinrichtung, die einen Projektionsbereich des Bildlichts in dem projizierbaren Bereich auf der Grundlage der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie steuert.

6. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach Anspruch 5, worin bzw. wobei die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung eine Region als den Projektionsbereich steuert, die den Punkt enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit in dem projizierbaren Bereich detektierte Sichtlinie schneidet.

7. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin bzw. wobei die Sichtlinien-Detektiereinheit Sichtlinien einer Vielzahl von Insassen individuell detektiert und wobei die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit in einem Fall, in welchem eine bestimmte erste Region, die einen Punkt enthält, der eine Sichtlinie eines Fahrers unter den durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinien der Vielzahl von Insassen schneidet, und eine bestimmte zweite Region, die einen Punkt enthält, der eine Sichtlinie eines anderen Insassen als des Fahrers unter den Sichtlinien der Vielzahl von Insassen schneidet, sich in dem projizierbaren Bereich einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes basierend auf dem in die erste Region zu projizierendem Bildlicht auf der Grundlage von Messdaten bezüglich der Form der ersten Region erzeugt, die durch die Messdaten-Gewinnungseinheit gewonnen sind, und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinien des Fahrers erzeugt, und in einem Fall, in welchem die erste Region und die zweite Region sich nicht einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines auf in die erste Region zu projizierendem Bildlicht basierenden Bildes und einer Verzerrung eines auf in die zweite Region zu projizierenden Bildlicht basierenden Bildes auf der Grundlage der Messdaten bezüglich der Form jedes von der ersten Region und der zweiten Region, welche durch die Messdaten-Gewinnungseinheit gewonnen werden, und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie jedes Insassen erzeugt.

8. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin bzw. wobei der projizierbare Bereich ein Bereich ist, der breiter ist als ein Teil, welcher einen Bereich überlappt, in welchem ein aus der Höhe der Augen des Fahrers berechneter Überblickungswinkel des Fahrers des Fahrzeugs in der Windschutzscheibe 30° wird.

9. Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach einem der Ansprüche 1 bis 8, worin bzw. wobei die Projektionsanzeigeeinheit eine Projektion des Bildlichts derart ausführt, dass ein virtuelles Bild visuell erkennbar ist, welches eine Anzeigegröße von minimal 10 Zoll (entsprechend 254mm) aufweist oder größer ist.

10. Projektionsanzeigeverfahren zum Projizieren eines Bildlichts, welches durch Modulieren von von einer Lichtquelle emittiertem Licht auf der Grundlage von Bilddaten auf einer Windschutzscheibe eines Fahrzeugs erhalten wird, wobei das Verfahren umfasst:
einen Sichtlinien-Detektierschritt zum Detektieren einer Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs,
einen Messdaten-Gewinnungsschritt zum Gewinnen von Messdaten bezüglich der Form der Windschutzscheibe einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, welcher die durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierte Sichtlinie in einem projizierbaren Bereich schneidet, in welchem das Bildlicht auf die Windschutzscheibe projizierbar ist,
einen Korrekturdaten-Erzeugungsschritt, um auf der Grundlage der durch den Messdaten-Gewinnungsschritt gewonnenen Messdaten und der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie Korrekturdaten zu erzeugen zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das Bild, das auf dem Bildlicht basiert, welches in den Bereich projiziert wird, in welchem Messdaten gewonnen werden, in der Richtung betrachtet wird,
und einen Bilddaten-Korrekturschritt zum Korrigieren der Bilddaten unter Heranziehung der durch den Korrekturdaten-Erzeugungsschritt erzeugten Korrekturdaten.

11. Das Projektionsanzeigeverfahren nach Anspruch 10, worin bzw. wobei bei dem Messdaten-Gewinnungsschritt die Messdaten von einer Messvorrichtung gewonnen werden, die eine dreidimensionale Form eines Objekts misst, welches in dem Fahrzeug vorgesehen ist.

12. Das Projektionsanzeigeverfahren nach Anspruch 10, worin bzw. wobei die Messdaten bei dem Messdaten-Gewinnungsschritt von einer Messdaten-Speichereinheit gewonnen werden, die Messdaten bezüglich der Form des projizierbaren Bereichs speichert, welche durch eine Messvorrichtung gemessen wird, die eine dreidimensionale Form eines Objekts misst, das in dem Fahrzeug vorhanden ist.

13. Das Projektionsanzeigeverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, worin bzw. wobei die Messdaten bei dem Korrekturdaten-Erzeugungsschritt die Richtung der Sichtlinie, die für die Erzeugung der Korrekturdaten herangezogen wird, und die Korrekturdaten in Zuordnung einer Speichereinheit gespeichert werden, wobei die Erzeugung der Korrekturdaten in einem Fall nicht vorgenommen wird, in welchem Korrekturdaten entsprechend der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie in der Speichereinheit gespeichert sind, und wobei die Bilddaten in dem Bilddaten-Korrekturschritt unter Heranziehung der in der Speichereinheit gespeicherten Korrekturdaten in einem Fall korrigiert werden, in welchem die Korrekturdaten entsprechend der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie in der Speichereinheit gespeichert sind.

14. Das Projektionsanzeigeverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, ferner umfassend:
einen Projektionsbereichs-Steuerungsschritt zur Steuerung eines Projektionsbereichs des Bildlichts in dem projizierbaren Bereich auf der Grundlage der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie.

15. Das Projektionsanzeigeverfahren nach Anspruch 14, worin bzw. wobei in den Projektionsbereich-Steuerungsschritt eine Region als der Projektionsbereich gesteuert wird, die den Punkt enthält, welcher die durch den Sichtlinien-Detektierschritt in dem projizierbaren Bereich detektierte Sichtlinie schneidet.

16. Das Projektionsanzeigeverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15, worin bzw. wobei bei dem Sichtlinien-Detektierschritt Sichtlinien einer Vielzahl von Insassen individuell detektiert werden und wobei bei dem Korrekturdaten-Erzeugungsschritt in einem Fall, in welchem eine bestimmte erste Region, die einen Punkt enthält, der eine Sichtlinie eines Fahrers unter den durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinien der Vielzahl von Insassen schneidet, und eine bestimmte zweite Region, die einen Punkt enthält, der eine Sichtlinie eines anderen Insassen als des Fahrers unter den Sichtlinien der Vielzahl von Insassen schneidet, sich in den projizierbaren Bereich einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes auf der Grundlage des in die erste Region zu projizierenden Bildlichts basierend auf den Messdaten bezüglich der Form der ersten Region, die durch den Messdaten-Gewinnungsschritt gewonnen werden, und der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie des Fahrers erzeugt werden und wobei in einem Fall, in welchem die erste Region und die zweite Region sich nicht einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes, welches auf Bildlicht basiert, das in die erste Region zu projizieren ist, und einer Verzerrung eines Bildes, welches auf Bildlicht basiert, das in die zweite Region zu projizieren ist, auf der Grundlage der Messdaten bezüglich der Form jeder der ersten Region und der zweiten Region erzeugt werden, die durch den Messdaten-Gewinnungsschritt und die Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie jedes Insassen gewonnen werden.

17. Das Projektionsanzeigeverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 16, worin bzw. wobei ein Bereich, der größer ist als ein Teil, welcher einen Bereich überlappt, in welchem ein aus der Höhe der Augen eines Fahrers in der Windschutzscheibe berechneter Überblickungswinkel des Fahrers 30° wird, als der projizierbare Bereich festgelegt wird.

18. Das Projektionsanzeigeverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 17, worin bzw. wobei die Projektion des Bildlichts derart vorgenommen wird, dass ein virtuelles Bild visuell erkennbar ist, welches eine Anzeigegröße von minimal 10 Zoll (entsprechend 254mm) aufweist oder größer ist.

19. Ein Projektionsanzeigeprogramm, welches einen Computer veranlasst, ein Projektionsanzeigeverfahren zum Projizieren von Bildlicht auszuführen, das durch Modulieren von von einer Lichtquelle emittiertem Licht auf der Grundlage von Bilddaten erhalten wird, auf eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs erhalten wird, wobei das Verfahren umfasst:
einen Sichtlinien-Detektierschritt zum Detektieren einer Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs,
einen Messdaten-Gewinnungsschritt zum Gewinnen von Messdaten bezüglich der Form der Windschutzscheibe einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, welcher die durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierte Sichtlinie in einem projizierbaren Bereich schneidet, in welchem das Bildlicht auf die Windschutzscheibe projizierbar ist,
einen Korrekturdaten-Erzeugungsschritt, um auf der Grundlage der durch den Messdaten-Gewinnungsschritt gewonnenen Messdaten und der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie Korrekturdaten zu erzeugen zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das Bild, das auf dem Lichtbild basiert, welches in den Bereich projiziert wird, in welchem Messdaten gewonnen werden, in der Richtung betrachtet wird,
und einen Bilddaten-Korrekturschritt zum Korrigieren der Bilddaten unter Heranziehung der durch den Korrekturdaten-Erzeugungsschritt erzeugten Korrekturdaten.

Description:
Hintergrund der Erfindung1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, auf ein Projektionsanzeigeverfahren und auf ein Projektionsanzeigeprogramm.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Eine Frontscheiben- bzw. Blickfeldanzeige-(Head-up-Display (HUD))-Vorrichtung für ein Fahrzeug, die eine Front- bzw. Windschutzscheibe eines Fahrzeugs, wie eines Automobils, eines Zuges, einer Schwermaschine, einer Baumaschine, eines Luftfahrzeugs, eines Schiffes oder einer Landwirtschaftsmaschine als Anzeigeschirm benutzt und die Bildlicht auf den Anzeigeschirm projiziert, um einen Fahrer zu veranlassen, auf der Grundlage des Bildlichts ein virtuelles Bild visuell zu erkennen, ist bekannt (siehe JP2015-87594A und JP2014-199385A).

JP2015-87594A offenbart ein HUD-Display, welches imstande ist, ein virtuelles Bild ohne Verzerrung in einem Fall darzustellen, in welchem das virtuelle Bild in jeder Richtung betrachtet wird, indem ein optisches Projektionssystem entsprechend der Form einer Frontbzw. Windschutzscheibe eines Fahrzeugs optimiert wird.

JP2014-199385A offenbart ein HUD-Display, welches imstande ist, ein virtuelles Bild ohne Verzerrung darzustellen, wenn es in jeder Richtung betrachtet wird, indem ein Verzerrungs-Korrekturparameter für jede Blickpunktposition eines Fahrers gespeichert wird und Bilddaten von projizierendem Bildlicht unter Heranziehung eines Verzerrungs-Korrekturparameters entsprechend einer durch Bildanalyse detektierten Blickpunktposition des Fahrers korrigiert werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs ist unter vorzugsweiser Berücksichtigung des Designs oder dergleichen im Vergleich mit einer optischen Charakteristik designt. Aus diesem Grund tritt sogar in Fahrzeugen desselben Modells leicht eine Variation in den Formen der Windschutzscheiben auf.

Um in dem JP2015-87594A offenbarten HUD-Display die Verzerrung eines virtuellen Bildes in jedem Fahrzeug zu verringern, ist es notwendig, ein optisches Projektionssystem so einzustellen, dass die Verzerrung des virtuellen Bildes für jedes Fahrzeug gering wird.

Da Typen von Fahrzeugen ohne Begrenzung zunehmen, nehmen bei einem solchen Verfahren zur Einstellung von Bedienungen bzw. Betätigungen durch Personen notwendigerweise zu, und die Anzahl von Komponenten des optischen Systems steigt, so dass das Management der Komponenten in starkem Maße verändert wird. Somit steigen die Herstellungskosten des HUD-Displays und eines Fahrzeugs, in welchem das HUD-Display angebracht ist. Ferner ist es in einem Fall, in welchem ein Projektionsbereich des Bildlichts groß wird und ein visueller Erkennungsbereich des virtuellen Bildes groß wird, schwierig, die Verzerrung unter Heranziehung lediglich des optischen Systems zu korrigieren.

Darüber hinaus ist es bei dem in JP2014-199385A angegebenen HUD-Display notwendig, vorab einen Verzerrungs-Korrekturparameter zur Speicherung zu berechnen. Wie oben beschrieben, tritt jedoch leicht eine Variation in den Formen der Windschutzscheiben auf.

Um eine Verzerrungskorrektur genau auszuführen, ist eine Operation zur Berechnung und Speicherung von Verzerrungs-Korrekturparametern auf der Grundlage der Formen von Windschutzscheiben für jedes Fahrzeug erforderlich. In einem Fall, in welchem ein Projektionsbereich von Bildlicht groß wird, nimmt insbesondere die Anzahl von Verzerrungs-Korrekturparametern zu, und die Operation wird mühsam. Demgemäß nehmen die Herstellungskosten des HUD-Displays und eines Fahrzeugs zu, in welchem das HUD-Display angebracht ist.

Die Erfindung ist in Anbetracht der oben erwähnten Probleme geschaffen worden, und es ist ein Ziel bzw. eine Aufgabe der Erfindung, eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, ein Projektions-Anzeigeverfahren und ein Projektions-Anzeigeprogramm bereitzustellen, die imstande sind, ein virtuelles Bild mit weniger Verzerrung in Bezug auf eine Windschutzscheibe irgendeiner Form für einen Insassen bereitzustellen, während die Kosten reduziert sind.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Anzeige- bzw. eine Displayvorrichtung vom Projektionstyp bereitgestellt, umfassend: eine Projektions-Anzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emitiertes Licht auf der Grundlage von Bilddaten räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit enthält, die Bildlicht, welches durch das Lichtmodulationselement räumlich moduliert ist, auf eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs projiziert; eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs detektiert; eine Messdaten-Gewinnungseinheit, die Messdaten bezüglich der Form eines bestimmten Bereichs erfasst, der einen Punkt einschließt, welcher die durch die Sichtlinie-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie in einem projizierbaren Bereich schneidet, in welchem das Bildlicht auf die Frontscheibe projizierbar ist; eine Korrekturdaten-Erzeugungseinheit, die auf der Grundlage der durch die Messdaten-Erfassungseinheit erfassten bzw. gewonnenen Messdaten und einer Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie Korrekturdaten erzeugt zum Korrigieren der Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das auf dem Bildlicht basierte Bild, welches in den Bereich projiziert wird, wo die Messdaten erfasst sind, in der Richtung betrachtet wird; und eine Bilddaten-Korrektureinheit, die die Bilddaten unter Heranziehung der durch die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit erzeugten Korrekturdaten korrigiert.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Projektions-Anzeigeverfahren zum Projizieren von Bildlicht, welches durch Modulieren des von einer Lichtquelle emittierten Lichts auf der Grundlage von Bilddaten erhalten wird, auf eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs bereitgestellt, wobei das Verfahren umfasst: einen Sichtlinien-Detektierschritt zum Detektieren einer Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs; einen Messdaten-Gewinnungsschritt zum Gewinnen von Messdaten bezüglich der Form der Windschutzscheibe einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, der die durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierte Sichtlinie in einem projizierbaren Bereich schneidet, in welchem das Bildlicht auf die Windschutzscheibe projizierbar ist; einen Korrekturdaten-Erzeugungsschritt, um auf der Grundlage der durch den Messdaten-Erfassungsschritt erfassten Messdaten und einer Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand zu erzeugen, in welchem das Bild, welches auf dem Bildlicht basiert, das in den Bereich projiziert ist, in welchem die Messdaten erfasst sind, in der Richtung betrachtet wird, und einen Bilddaten-Korrekturschritt zum Korrigieren der Bilddaten unter Heranziehung der durch den Korrekturdaten-Erzeugungsschritt erzeugten Korrekturdaten.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Projektions-Anzeigeprogramm bereitgestellt, welches einen Computer veranlasst, ein Projektions-Anzeigeverfahren zum Projizieren von Bildlicht, welches durch Modulieren von von einer Lichtquelle emittiertem Licht auf der Grundlage von Bilddaten erhalten wird, auf eine Frontscheibe eines Fahrzeugs auszuführen, wobei das Verfahren umfasst: einen Sichtlinien-Detektierschritt zum Detektieren einer Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs; einen Messdaten-Erfassungsschritt zum Erfassen von Messdaten bezüglich der Form der Windschutzscheibe einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, der die durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierte Sichtlinie schneidet, in einem projizierbaren Bereich, wo das Bildlicht auf die Frontscheibe projizierbar ist; einen Korrekturdaten-Erzeugungsschritt, um auf der Grundlage der durch den Messdaten-Erfassungsschritt erfassten Messdaten und einer Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einen Zustand zu erzeugen, in welchem das Bild, das auf dem Bildlicht basiert, welches in den Bereich projiziert ist, in welchem die Messdaten erfasst sind, in der Richtung betrachtet wird; und einen Bilddaten-Korrekturschritt zum Korrigieren der Bilddaten unter Heranziehung der durch den Korrekturdaten-Erzeugungsschritt erzeugten Korrekturdaten.

Gemäß der Erfindung ist es möglich, eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, ein Projektions-Anzeigeverfahren und ein Projektions-Anzeigeprogramm bereitzustellen, die imstande sind, ein virtuelles Bild mit weniger Verzerrung in Bezug auf eine Windschutzscheibe irgendeiner Form für einen Insassen bereitzustellen, während die Kosten reduziert sind.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein schematisches Diagramm in einem Zustand, in welchem eine Frontseite eines Fahrersitzes von einer Oberseite einer Fahrzeugkabine eines Automobils betrachtet wird, in welchem ein Projektions-Anzeigesystem angebracht ist, das eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält.

2 ist ein schematisches Diagramm, welches einen inneren Aufbau eines in 1 dargestellten HUD-Displays 10 zeigt.

3 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau einer in 2 dargestellten System-Steuereinrichtung 60 zeigt.

4 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau einer System-Steuereinrichtung 60A zeigt, die ein Modifizierungsbeispiel der in 2 dargestellten System-Steuereinrichtung 60 darstellt.

5 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau einer System-Steuereinrichtung 60B zeigt, die ein Modifizierungsbeispiel der in 2 dargestellten System-Steuereinrichtung 60 darstellt.

6 ist ein Diagramm, welches ein Modifikationsbeispiel des in 1 dargestellten Projektions-Anzeigesystems zeigt.

7 ist ein schematisches Diagramm, welches einen inneren Aufbau einer Einheit 10a in dem in 6 dargestellten Projektions-Anzeigesystem zeigt.

8 ist ein schematisches Diagramm, welches einen inneren Aufbau einer Einheit 10b in dem in 6 dargestellten Projektions-Anzeigesystem zeigt.

9 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau einer in 7 dargestellten System-Steuereinrichtung 60C zeigt.

10 ist ein schematisches Diagramm, welches eine Beziehung zwischen einer Sichtlinie eines Fahrers und einem Projektionsbereich in dem in 6 dargestellten System veranschaulicht.

11 ist ein schematisches Diagramm, welches eine Beziehung zwischen einer Sichtlinie eines Fahrers und einem Projektionsbereich in dem in 6 dargestellten System veranschaulicht.

12 ist ein Diagramm, welches eine Beziehung zwischen einem Überblickungswinkel eines Fahrers und einer Windschutzscheibe veranschaulicht.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.

1 ist ein schematisches Diagramm in einem Zustand, in welchem eine Vorderseite eines Fahrersitzes von einer Oberseite in einer Fahrzeugkabine eines Automobils betrachtet wird, in welchem ein Projektions-Anzeigesystem angebracht ist, das eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält. Das Projektions-Anzeigesystem in 1 ist nicht auf ein Automobil beschränkt, und es kann generell bei einem Fahrzeug angewandt werden, welches eine Windschutz- bzw. Frontscheibe aufweist, wie ein Zug, eine Schwermaschine, eine Baumaschine, ein Luftfahrzeug, ein Schiff oder eine Landwirtschaftsmaschine.

Das in 1 dargestellte Projektions-Anzeigesystem enthält eine Windschutzscheibe 1 eines Automobils, ein HUD-Display 10, welches eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist, die Bildlicht auf die Windschutzscheibe 1 projiziert, eine Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8, die ausgelegt ist, um mit dem HUD-Display 10 in einer drahtlosen oder drahtgebundenen Weise zu kommunizieren, und eine Bild- bzw. Abbildungseinheit 9, die ausgelegt ist, um mit dem HUD-Display 10 in einer drahtlosen oder drahtgebundenen Weise zu kommunizieren.

Bei dem Beispiel von 1 ist das HUD-Display 10 in einem Armaturenbrett 3 des Automobils vorgesehen und es projiziert das Bildlicht durch eine in dem Armaturenbrett 3 vorgesehene Öffnung zu der Windschutzscheibe 1 hin.

Das HUD-Display 10 ist ausgelegt, um einen Projektionsbereich 2 des Bildlichts in Bezug auf die Windschutzscheibe 1 in zwei Dimensionen längs einer Oberfläche der Windschutzscheibe 1 abzutasten, um imstande zu sein, das Bildlicht in einen weiten Bereich des projizierbaren Bereichs 1A zu projizieren.

Die Abbildungseinheit 9 ist zur Abbildung eines Gesichtsteiles vorgesehen, der die Augen eines Fahrers enthält, welcher ein Insasse eines Automobils darstellt, um die Sichtlinie des Fahrers zu detektieren. Die Abbildungseinheit 9 kann als ausschließliche Abbildungseinheit für das Projektions-Anzeigesystem vorbereitet sein, oder sie kann eine Abbildungseinheit sein, die in dem Automobil gesondert vorgesehen ist.

Die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 stellt eine Messvorrichtung dar, welche eine in dem Automobil vorgesehene dreidimensionale Form eines Objekts, eine dreidimensionale Form der Windschutzscheibe 1 misst. Die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 kann beispielsweise einen Tiefensensor verwenden.

Der Tiefensensor kann bekannte Arten von Sensoren verwenden, wie einen Sensortyp zur Berechnung einer Distanz zu einem Objekt unter Heranziehung eines Lichtausbreitungsverfahrens oder dergleichen, welches einen Infrarotlicht emittierenden Teil und einen Infrarotlicht empfangenen Teil verwendet, einen Sensortyp zur Berechnung einer Distanz zu einem Objekt auf der Grundlage von Daten von zwei erfassten Bildern, die durch Abbilden des Objekts unter Verwendung von zwei Kameras erhalten werden, oder eines Sensortyps zur Berechnung einer Distanz zu einem Objekt auf der Grundlage von Daten aus einer Vielzahl von erfassten Bildern, die durch Abbilden des Objekts an einer Vielzahl von Positionen erhalten werden, während eine Kamera bewegt wird.

Die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 kann als eine ausschließliche Vorrichtung für das Projektions-Anzeigesystem vorgesehen sein, oder sie kann einen Tiefensensor verwenden, der für einen gesonderten Zweck in dem Automobil angebracht ist.

2 ist ein schematisches Diagramm, welches einen inneren Aufbau des in 1 dargestellten HUD-Displays 10 veranschaulicht.

Das HUD-Display 10 enthält eine Speichereinheit 30, die ein Speichermedium, wie einen Festwert- bzw. Lesespeicher (ROM) oder einen Schreib-Lese-Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) umfasst, eine Lichtquelleneinheit 40, eine Projektionseinheit 50, einen Antriebsmechanismus 20 für den Antrieb eines Gehäuses, welches die Lichtquelleneinheit 40 und die Projektionseinheit 50 aufnimmt, eine Antriebseinheit 45, die ein Lichtmodulationselement 44 antreibt, welches in der Lichtquelleneinheit 40 enthalten ist, eine System-Steuereinrichtung 60, die generell die gesamten Komponenten steuert, eine Sichtlinien-Detektiereinheit 70 und ein (nicht dargestelltes) Kommunikations-Interface zur Kommunikation mit der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 und der Abbildungseinheit 9.

Die Lichtquelleneinheit 40 enthält eine Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A, eine R-Lichtquelle 41r, die eine Rotlichtquelle ist, welche rotes Licht emittiert, eine G-Lichtquelle 41g, die eine grüne Lichtquelle ist, welche grünes Licht emittiert, eine B-Lichtquelle 41b, die eine blaue Lichtquelle ist, welche blaues Licht emittiert, ein dichroitisches Prisma 43, eine Kollimatorlinse 42r, die zwischen der R-Lichtquelle 41r und dem dichroitischen Prisma 43 vorgesehen ist, eine Kollimatorlinse 42g, die zwischen der G-Lichtquelle 41g und dem dichroitischen Prisma 43 vorgesehen ist, eine Kollimatorlinse 42b, die zwischen der B-Lichtquelle 41b und dem dichroitischen Prisma 43 vorgesehen ist, und ein Lichtmodulationselement 44. Die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b bilden die Lichtquellen des HUD-Displays 10.

Die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b verwenden jeweils ein Licht emittierendes Element, wie einen Laser oder eine Leuchtdiode. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das HUD-Display ausgelegt, um drei Lichtquellen von der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b zu umfassen, wobei jedoch die Anzahl der Lichtquellen 1, 2, 4 oder mehr betragen kann.

Die Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A legt die Beträge der Leuchtdichte bzw. Lumineszenz der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b in bestimmten Lumineszenz-Betragsmustern fest und führt eine Steuerung zur sequentiellen Emittierung von Licht von der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b entsprechend den Lumineszenz-Betragsmustern aus. Die Steuerung der Lichtabgabe der Lichtquellen ist darauf nicht beschränkt, und bekannte Steuerungsverfahren können angewandt werden.

Das dichroitische Prisma 43 ist ein optisches Element zum Leiten von Licht, welches von jeder der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b emittiert wird, zu demselben optischen Pfad hin. Das dichroitische Prisma 43 überträgt rotes Licht, welches durch die Kollimatorlinse 42r kollimiert ist, um an das Lichtmodulationselement 44 emittiert zu werden.

Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 43 grünes Licht, welches durch die Kollimatorlinse 42g kollimiert ist, um an das Lichtmodulationselement 44 emittiert zu werden. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 43 blaues Licht, welches durch die Kollimatorlinse 42b kollimiert ist, um zu dem Lichtmodulationselement 44 emittiert zu werden.

Ein optisches Element mit einer solchen Funktion zum Leiten von Licht zum selben optischen Pfad ist auf ein dichroitisches Prisma nicht beschränkt. Beispielsweise kann ein dichroitischer Kreuzspiegel verwendet werden.

Das Lichtmodulationselement 44 moduliert das von dem dichroitischen Prisma 43 emittierte Licht räumlich auf der Grundlage von Bilddaten, die durch die System-Steuereinrichtung 60 eingegeben werden, und es emittiert Bildlicht (Bildlicht roter Farbe, Bildlicht blauer Farbe und Bildlicht grüner Farbe) auf der Grundlage der Bilddaten an die Projektionseinheit 50.

Die Bilddaten stellen Daten zur Anzeige dar, beispielsweise Informationen, die eine Bewegungs- bzw. Fahrgeschwindigkeit eines Automobils angeben, Informationen zur Vornahme einer Meldung an einen Fahrer, eine Navigationsinformation oder dergleichen.

Das Lichtmodulationselement 44 kann beispielsweise eine Flüssigkristallvorrichtung auf Silizium (LCOS), eine digitale Mikrospiegelvorrichtung (DMD), ein mechanisches Mikroelektro-system-(MEMS)-Element, eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung oder dergleichen verwenden.

Die Antriebseinheit 45 treibt das Lichtmodulationselement 44 entsprechend Bilddaten an, die durch die System-Steuereinrichtung 60 eingegeben werden, und veranlasst das Lichtmodulationselement 44, Bildlicht auf der Grundlage der Bilddaten an die Projektionseinheit 50 zu emittieren.

Die Projektionseinheit 50 enthält ein optisches Projektionssystem 46, eine Diffusorplatte 5, einen Reflexionsspiegel 6 und ein Vergrößerungsglas bzw. eine Lupe 7.

Das optische Projektionssystem 46 ist ein optisches System zum Projizieren von durch das Lichtmodulationselement 44 räumlich modulierten Bildlicht, auf die Diffusorplatte 5. Das optische System ist auf eine Linse nicht beschränkt und kann einen Abtaster bzw. Scanner verwenden.

Die Projektionseinheit 50 ist optisch so ausgelegt, dass ein auf die Frontscheibe bzw. Windschutzscheibe projiziertes Bild auf der Grundlage von Bildlicht von einem Fahrer als ein virtuelles Bild an einer Stelle vor der Windschutzscheibe 1 visuell erkannt werden kann.

Die Projektionseinheit 50 bildet eine Projektionseinheit, die Bildlicht, welches durch das Lichtmodulationselement 44 räumlich moduliert ist, auf die Windschutzscheibe 1 projiziert. Die Lichtquellen, welche die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b enthalten, das Lichtmodulationselement 44 und die Projektionseinheit 50 bilden eine Projektionseinheit des HUD-Displays 10.

Die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 gewinnt erfasste Bilddaten, die durch Abbildung der Abbildungseinheit 9 erhalten werden, und führt einen bekannten Sichtlinien-Detektierprozess in Bezug auf Daten des gewonnenen erfassten Bildes durch, um eine Sichtlinie eines Fahrers zu detektieren, der ein Insasse eines Automobils ist, in welchem das HUD-Display 10 angebracht ist. Die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 meldet der System-Steuereinrichtung 60 das Sichtlinien-Detektierergebnis (eine Information über eine Richtung der Sichtlinie).

Das Gehäuse, in welchem die Projektionseinheit 50 und die Lichtquelleneinheit 40 aufgenommen sind, ist imstande, durch den Antriebsmechanismus 20 geschwenkt oder gekippt zu werden. Der Projektionsbereich 2 des von der Projektionseinheit 50 projizierten Bildlichts kann auf der Windschutzscheibe 1 unter Heranziehung des Antriebsmechanismus 20 abgetastet werden. Der Antriebsmechanismus 20 wird durch die System-Steuereinrichtung 60 gesteuert.

Das HUD-Display 10 kann den Projektionsbereich 2 des von der Projektionseinheit 50 auf die Windschutzscheibe 1 projizierten Bildlichts verschieben, und es kann den Projektionsbereich 2 beispielsweise dadurch verschieben, dass ein in der Projektionseinheit 50 enthaltenes optisches Element beweglich gemacht ist.

Die System-Steuereinrichtung 60 steuert die Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A und die Antriebseinheit 45 so, dass auf Bilddaten basiertes Bildlicht auf die Projektionseinheit 50 von der Lichtquelleneinheit 40 projiziert wird. Die System-Steuereinrichtung 60 steuert den Antriebsmechanismus 20 auf der Grundlage der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie, um die Position des Projektionsbereichs 2 in dem projizierbaren Bereich 1A zu steuern.

3 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau der System-Steuereinrichtung 60 in 2 zeigt.

Die System-Steuereinrichtung 60 ist unter Heranziehung eines Prozessors als ein Hauptteil ausgelegt, und sie wirkt als Messdaten-Gewinnungseinheit 61, als Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62, als Bilddaten-Erzeugungseinheit 63, als Bilddaten-Korrektureinheit 64 und als Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65, wenn der Prozessor ein in den ROM-Speicher der Speichereinheit 20 gespeichertes Programm ausführt.

Die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65 steuert die Position des Projektionsbereichs 2 in dem projizierbaren Bereich 1A auf der Grundlage der Sichtlinie des Fahrers, die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektiert ist. Die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65 steuert den Antriebsmechanismus 20, um eine Projektionsrichtung des Bildlichts zu ändern und um dadurch eine Positionssteuerung des Projektionsbereichs 2 auszuführen.

In der Speichereinheit 30 des HUD-Displays 10 sind Projektionsbereichs-Steuerdaten, welche durch Festlegen des Projektionsbereichs 2 auf eine Position in dem projizierbaren Bereich 1A bestimmt sind, in Zuordnung zur Richtung der Sichtlinie des Fahrers gespeichert.

Die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65 bestimmt die Position des Projektionsbereichs 2 entsprechend der Richtung der Sichtlinie des Fahrers auf der Grundlage der Projektionsbereichs-Steuerdaten und der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie des Fahrers. Die Projektionsbereichs-Steuerdaten stellen Daten dar, mit denen eine Region, die einen Punkt enthält, der die Sichtlinie des Fahrers in dem projizierbaren Bereich 1A schneidet, als der Projektionsbereich 2 bestimmt wird.

Die Bilddaten-Erzeugungseinheit 63 erzeugt an die Antriebseinheit 45 einzugebende Bilddaten auf der Grundlage beispielsweise einer Situation eines Automobils. Die Bilddaten enthalten für die Fahrerunterstützung notwendige Informationen. Ferner kann die Situation des Automobils eine Benachrichtigung sein, die eine Betriebssituation des Automobils, die Kraftstoff-Restmenge oder dergleichen angibt.

Die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 gewinnt bezüglich der Form einer bestimmten Region, welche einen Punkt enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie in dem projizierbaren Bereich 1A in der Windschutzscheibe 1 schneidet, Messdaten von der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8.

In dem ROM-Speicher der Speichereinheit 30 sind durch Koordinaten gebildete Ebenen-Koordinatendaten, die jeweilige Positionen in dem projizierbaren Bereich 1A angeben, wenn die Windschutzscheibe 1 von der Innenseite des Fahrzeugs her betrachtet wird, und Tabellendaten in Zuordnung, in denen für jeden Satz von Koordinaten in den Ebenen-Koordinatendaten die Richtung der Sichtlinie des Fahrers in Zuordnung gespeichert die Sichtlinie die Koordinaten schneidet. Die Tabellendaten sind Daten, die in einem Designstadium des Projektions-Anzeigesystems bestimmt bzw. festgelegt sind.

Falls die Richtung der Sichtlinie des Fahrers von der Sichtlinien-Detektiereinheit 70 gemeldet wird, berechnet die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 Koordinaten (Sichtlinien-Schnittkoordinaten) des Punktes, der die Sichtlinie des Fahrers in dem projizierbaren Bereich 1A schneidet, auf der Grundlage der Tabellendaten in der Speichereinheit 30.

Ferner meldet die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 die Bereichskoordinateninformationen, welche einen bestimmten Bereich (beispielsweise einen ebenen Bereich, in welchem Zentimeter hoch und Zentimeter breit designt sind), um die Sichtlinien-Schnittkoordinaten zentriert angeben.

Die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 legt einen Messbereich in einer ebenen Betrachtung der Windschutzscheibe 1 auf der Grundlage der gemeldeten Bereichskoordinateninformation fest, misst eine dreidimensionale Form eines Teiles der Windschutzscheibe 1, die den festgelegten Messbereich überlappt, und überträgt die Messdaten zu der Messdaten-Gewinnungseinheit 61.

Auf diese Weise gewinnt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 Messdaten über eine dreidimensionale Form einer bestimmten Region (einer Region, die einen ebenen Bereich überlappt, der durch die Bereichskoordinateninformation spezifiziert ist), die die Koordinaten (Sichtlinien-Schnittkoordinaten) enthält, welche die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 in dem projizierbaren Bereich 1A in der Windschutzscheibe 1 detektierte Sichtlinie des Fahrers schneidet. Die Region, welche ein Messdaten-Gewinnungsziel ist, wird hier nachstehend als Messdaten-Gewinnungsregion bezeichnet.

In dem Projektionsanzeigesystem von 1 sind die Messdaten-Gewinnungsregion und der durch die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65 bestimmte Projektionsbereich des Bildlichts so ausgelegt, um einander gleich zu sein.

Die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 erzeugt auf der Grundlage der durch die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 gewonnenen Messdaten und der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Richtung der Sichtlinie Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das auf der Grundlage von Bildlicht, welches in die Messdaten-Gewinnungsregion projiziert ist, basierte Bild in der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie betrachtet wird. Die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 überträgt die erzeugten Korrekturdaten zu der Bilddaten-Korrektureinheit 64 hin.

Da, wie oben beschrieben, die Messdaten-Gewinnungsregion und der Projektionsbereich 2 einander gleich festgelegt sind, wird Bildlicht auf der Grundlage der Bilddaten in die Messdaten-Gewinnungsregion projiziert.

Ein Auftreten des Bildes auf der Grundlage des in die Messdaten-Gewinnungsregion projizierten Bildlichts wird entsprechend einer Kombination der dreidimensionalen Form der Messdaten-Gewinnungsregion und einer Betrachtungsrichtung des Bildes geändert. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, die Bilddaten, die eine Quelle des in die Messdaten-Gewinnungsregion zu projizierenden Bildlichts darstellen, so zu korrigieren, dass ein Bild in einem Zustand betrachtet wird, in welchem die geringste Verzerrung in der Kombination der dreidimensionalen Form der Messdaten-Gewinnungsregion und der Betrachtungsrichtung (der Richtung der Sichtlinie) in Bezug auf die Messdaten-Gewinnungsregion vorhanden ist.

Die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 erzeugt Korrekturdaten zum Korrigieren der durch die Bilddaten-Erzeugungseinheit 63 erzeugten Bilddaten, so dass eine Verzerrung in dem Bild auf der Grundlage des in die Messdaten-Gewinnungsregion projizierten Bildlichts in Bezug auf die Kombination der dreidimensionalen Form der Messdaten-Gewinnungsregion und der Betrachtungsrichtung (der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie) des Bildes auf der Grundlage des in die Messdaten-Gewinnungsregion projizierten Bildlichts nicht auftritt.

Die Bilddaten-Korrektureinheit 64 korrigiert die durch die Bilddaten-Erzeugungseinheit 63 erzeugten Bilddaten unter Heranziehung der von der Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 erhaltenen Korrekturdaten.

Die Bilddaten-Korrektureinheit 64 gibt Bilddaten nach der Korrektur an die Antriebseinheit 45 eingangsseitig und projiziert Bildlicht auf der Grundlage der Bilddaten nach der Korrektur in einen Teilbereich (Messdaten-Gewinnungsregion) in den durch die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65 gesteuerten projizierbaren Bereich 1A ab.

Eine Arbeitsweise des HUD-Displays 10, welches wie oben beschrieben ausgelegt ist, wird beschrieben.

In einem Fall, in welchem das Projektionsanzeigesystem gestartet ist und welchem die Sichtlinie des Fahrers durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektiert ist, steuert die System-Steuereinrichtung 60 den Antriebsmechanismus 20 auf der Grundlage der detektierten Sichtlinie des Fahrers, und sie steuert die Position des Projektionsbereichs 2 des von der Projektionseinheit 50 projizierten Bildlichts.

Sodann gewinnt die System-Steuereinrichtung 60 von der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 Messdaten bezüglich einer dreidimensionalen Form einer Messdaten-Gewinnungsregion, die einen Punkt enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie des Fahrers in dem projizierbaren Bereich 1A schneidet.

Die System-Steuereinrichtung 60 erzeugt Korrekturdaten auf der Grundlage der von der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 gewonnenen Messdaten und der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie des Fahrers.

Danach erzeugt die System-Steuereinrichtung 60 Bilddaten, die eine Quelle des in den Projektionsbereich 2 zu projizierenden Bildlichts darstellen, und korrigiert die Bilddaten unter Heranziehung der Korrekturdaten.

Ferner gibt die System-Steuereinrichtung 60 die Bilddaten nach der Korrektur an die Antriebseinheit 45 eingangsseitig ab und projiziert Bildlicht auf der Grundlage der Bilddaten nach der Korrektur in einen Teilbereich in dem projizierbaren Bereich 1A. Sodann führt die System-Steuereinrichtung 60 in einem Fall, in welchem eine Änderung eines gewissen Grades in der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie des Fahrers vorliegt, die oben beschriebenen Prozesse erneut aus.

Wie oben beschrieben, verschiebt sich der Projektionsbereich 2 in einem Fall, in welchem das HUD-Display 10 benutzt ist und der Fahrer die Sichtlinie in dem projizierbaren Bereich 1A verschiebt, längs der Verschiebung der Sichtlinie, und das Bildlicht wird in den Projektionsbereich 2 projiziert. Ferner wird ein virtuelles Bild auf der Grundlage des Bildlichts in einem Zustand korrigiert, in welchem eine Verzerrung bei Betrachtung vom Fahrer nicht vorhanden ist. Somit ist es möglich, ein natürliches virtuelles Bild ohne Verzerrung über die Gesamtheit des projizierbaren Bereichs 1A für den Fahrer bereitzustellen.

Darüber hinaus erzeugt das HUD-Display 10 Korrekturdaten unter Heranziehung von Messdaten bezüglich einer durch die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 gemessenen dreidimensionalen Form der Windschutzscheibe 1. Somit ist es möglich, eine optimale Verzerrungskorrektur für jedes Fahrzeug ohne Aufnahme des Einflusses eines Fahrzeugmodells eines Automobils oder des Einflusses einer individuellen Änderung der Form der Windschutzscheibe 1 auszuführen.

Als Ergebnis ist es möglich, eine Einstelloperation des in der Projektionseinheit 50 enthaltenen optischen Systems zu vereinfachen oder eine Erzeugungsoperation der Korrekturdaten auszusparen, und somit ist es möglich, die Herstellungskosten zu senken.

Nachstehend wird hier ein Modifikationsbeispiel des in 1 dargestellten HUD-Displays 10 beschrieben.

(Erstes Modifikationsbeispiel)

4 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau einer System-Steuereinrichtung 60A veranschaulicht, die ein Modifikationsbeispiel der in 2 dargestellten System-Steuereinrichtung 60 darstellt. Die System-Steuereinrichtung 60A von 4 weist denselben Aufbau auf wie die System-Steuereinrichtung 60 in 3, allerdings mit der Ausnahme, dass die Funktionen der Messdaten-Gewinnungseinheit 61 und der Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 teilweise voneinander verschieden sind. Demgemäß werden lediglich diejenigen Teile beschrieben, die von jenen in 3 verschieden sind.

In einem Fall, in welchem die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 der System-Steuereinrichtung 60A Korrekturdaten unter Heranziehung des oben beschriebenen Verfahrens erzeugt, speichert die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 die Korrekturdaten in dem ROM-Speicher der Speichereinheit 30 in Zuordnung zur Richtung einer Sichtlinie, die für die Erzeugung der Korrekturdaten herangezogen wird.

In einem Fall, in welchem eine Änderung in der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie vorliegt, gewinnt die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 der System-Steuereinrichtung 60A die Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie und bestimmt, ob Korrekturdaten entsprechend der Richtung der Sichtlinie der Speichereinheit 30 gespeichert sind.

In einem Fall, in welchem die entsprechenden Korrekturdaten in der Speichereinheit 30 gespeichert sind, liest die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62 der System-Steuereinrichtung 60A die Korrekturdaten entsprechend der Richtung der Sichtlinie aus der Speichereinheit 30 aus, überträgt das Ergebnis zu der Bilddaten-Korrektureinheit 64 hin und führt keinen Korrekturdaten-Erzeugungsprozess unter Heranziehung der Richtung der Sichtlinie aus.

In einem Fall, in welchem eine Änderung in der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie vorliegt, bestimmt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 der System-Steuereinrichtung 60A, ob die Korrekturdaten entsprechend der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierten Sichtlinie in der Speichereinheit 30 gespeichert sind. In einem Fall, in welchem die entsprechenden Korrekturdaten in der Speichereinheit 30 gespeichert sind, führt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 keinen Messdaten-Gewinnungsprozess unter Heranziehung der Richtung der Sichtlinie aus.

Wie oben beschrieben, werden gemäß dem ersten Modifikationsbeispiel der Messdaten-Gewinnungsprozess und der Korrekturdaten-Erzeugungsprozess, nachdem die Korrekturdaten in einem Zustand erzeugt sind, in welchem sich die Sichtlinie des Fahrers in einer beliebigen Richtung befindet, in einem Fall, in welchem der Fahrer die Sichtlinie aus der beliebigen Richtung stark verschiebt und dann die Sichtlinie wieder in die beliebige Richtung zurückführt, nicht ausgeführt, und die Korrektur von Bilddaten wird unter Heranziehung der in der Speichereinheit 30 gespeicherten Korrekturdaten ausgeführt.

Somit ist es möglich, die Verarbeitungslast der System-Steuereinrichtung 60A zu verringern, um dadurch den Leistungsverbrauch des HUD-Displays 10 zu senken.

(Zweites Modifikationsbeispiel)

5 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau einer System-Steuereinrichtung 60B veranschaulicht, die ein Modifikationsbeispiel der in 2 dargestellten System-Steuereinrichtung 60 darstellt. Die System-Steuereinrichtung 60B in 5 weist denselben Aufbau auf wie die System-Steuereinrichtung 60 in 3, allerdings mit der Ausnahme, dass eine Funktion der Messdaten-Gewinnungseinheit 61 teilweise davon verschieden ist. Demgemäß werden lediglich die Teile beschrieben, die von jenen in 3 verschieden sind.

Wenn das Projektionsanzeigesystem gestartet wird, gewinnt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 der System-Steuereinrichtung 60B Messdaten bezüglich einer dreidimensionalen Form der Gesamtheit des projizierbaren Bereichs 1A der Windschutzscheibe 1 von der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 und speichert das Ergebnis im ROM-Speicher der Speichereinheit 30. Die Speichereinheit 30 bildet bei dem zweiten Modifikationsbeispiel eine Messdaten-Speichereinheit.

Ferner extrahiert die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 der System-Steuereinrichtung 60B Messdaten bezüglich der Form einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, welcher die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie schneidet, aus den Messdaten bezüglich der dreidimensionalen Form der Gesamtheit des projizierbaren Bereichs 1A, die in der Speichereinheit 30 gespeichert sind, um die Messdaten zu gewinnen.

Wie oben beschrieben, wird die dreidimensionale Form des projizierbaren Bereichs 1A gemäß dem zweiten Modifikationsbeispiel gemessen, wenn das Projektionsanzeigesystem gestartet ist. Danach gewinnt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61 die notwendigen Messdaten aus den Messdaten. Somit ist es möglich, die Gewinnung der Messdaten mit hoher Geschwindigkeit auszuführen und ein Bild ohne Verzerrung in einer natürlichen Weise darzustellen.

Ferner wird die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 gemäß dem zweiten Modifikationsbeispiel lediglich dann gestartet, wenn das Projektionsanzeigesystem gestartet ist, und danach ist es möglich, eine Spannungsversorgungsquelle abzuschalten.

Somit ist es möglich, den gesamten Leitungsverbrauch des Systems zu senken. Ferner ist es möglich, die Lebensdauer des gesamten Systems durch Belastungsreduktion der System-Steuereinrichtung 60B und durch Belastungsreduktion der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 zu verbessern.

Es wird berücksichtigt, dass es für jede Messung eine Änderung in einem Messergebnis der dreidimensionalen Form in der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 gibt.

Entsprechend dem in 1 dargestellten HUD-Display 10 wird jeweils dann, wenn die Richtung der Sichtlinie geändert wird bzw. ist, die Messung der dreidimensionalen Form durch die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 durchgeführt, und die Messdaten werden von der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 gewonnen. Somit ist es möglich, die Änderung in der Korrekturgenauigkeit von Bilddaten aufgrund der Änderung der Messdaten auszugleichen.

Das zweite Modifikationsbeispiel kann mit dem ersten Modifikationsbeispiel kombiniert werden.

(Drittes Modifikationsbeispiel)

In dem HUD-Display 10 von 1 ist es dadurch, dass der Projektionsbereich des Bildlichts durch den Antriebsmechanismus 20 beweglich gemacht ist, möglich, ein virtuelles Bild über einen weiten Bereich anzuzeigen.

Als Modifikationsbeispiel kann die Projektionseinheit 50 verwendet werden, die optisch ausgelegt ist, um imstande zu sein, ein Bildlicht in die Gesamtheit des projizierbaren Bereichs 1A zu projizieren. Bei diesem Modifikationsbeispiel kann als Messdaten-Gewinnungsregion beispielsweise eine Region einer Größe desselben Grades festgelegt sein wie jene des mittleren Sichtfeldes des Fahrers.

Dies bedeutet, dass die System-Steuereinrichtung 60 auf der Grundlage von Messdaten bezüglich einer dreidimensionalen Form eines Teiles (eines Bereiches entsprechend dem zentralen Sichtfeld des Fahrers) in dem projizierbaren Bereich 1A, in den Bildlicht projiziert wird, und der Richtung der Sichtlinie des Fahrers Korrekturdaten erzeugt und einen Teil entsprechend der Messdaten-Gewinnungsregion in Bilddaten korrigiert, die eine Quelle des in den projizierbaren Bereich 1A zu projizierenden Bildlichts unter Heranziehung der Korrekturdaten sind. Somit ist es möglich, einen Zustand zu gewinnen, welchem im zentralen Sichtfeld des Fahrers keine Verzerrung des Bildes vorhanden ist.

Das dritte Modifikationsbeispiel kann mit dem ersten Modifikationsbeispiel oder dem zweiten Modifikationsbeispiel kombiniert werden.

(Viertes Modifikationsbeispiel)

6 ist ein Diagramm, welches ein Modifikationsbeispiel des in 1 dargestellten Projektionsanzeigesystems zeigt. Das in 6 dargestellte Projektionsanzeigesystem weist denselben Aufbau aus wie das in 1 dargestellte Projektionsanzeigesystem, allerdings mit der Ausnahme, dass das HUD-Display 10 in das HUD-Display 10A geändert ist, das ist eine Anzeigevorrichtung von Projektionstyp, die durch eine Einheit 10a, eine Einheit 10b und eine Einheit 10c gebildet ist.

7 ist ein schematisches Diagramm, welches einen inneren Aufbau der Einheit 10a in dem in 6 dargestellten Projektionsanzeigesystem veranschaulicht.

Die Einheit 10a weist einen Aufbau auf, in welchem der Antriebsmechanismus 20 entfernt, die System-Steuereinrichtung 60 in eine System-Steuereinrichtung 60C modifiziert, die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 in eine Sichtlinien-Detektiereinheit 70A modifiziert und eine Kommunikationseinheit 80 in Bezug auf das HUD-Display 10 in 1 zusätzlich vorgesehen sind, das ist ein Interface zum Kommunizieren mit der Einheit 10b und der Einheit 10c.

Die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A der Einheit 10a gewinnt erfasste Bilddaten, die durch Abbildung der Abbildungseinheit 9 erhalten werden, und führt einen bekannten Sichtlinien-Detektierprozess in Bezug auf die erfassten Bilddaten durch, um Sichtlinien von einer Mehrzahl von Insassen eines Automobils, in welchem das HUD-Display 10A angebracht ist, individuell zu detektieren.

Hier ist dies ein Beispiel, bei dem die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A eine Sichtlinie eines Fahrers eines Automobils und eine Sichtlinie eines Fahrgastes individuell detektiert, der auf einem Beifahrersitz sitzt.

Die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A meldet der System-Steuereinrichtung 60C ein Detektierergebnis der Sichtlinie des Fahrers (eine Information über die Richtung der Sichtlinie) und ein Detektierergebnis der Sichtlinie des Fahrgastes bzw. Passagiers (eine Information über die Richtung der Sichtlinie). Die Unterscheidung der Sichtlinie des Fahrers und der Sichtlinie des Fahrgasts kann entsprechend den Positionen von Augen in erfassten Bilddaten vorgenommen werden, die durch die Abbildungseinheit 9 erfasst sind. Alternativ können eine Irisinformation oder ein Gesichtsbild für jeden Insassen registriert sein, und Insassen können entsprechend einem Iris-Detektierprozess oder einem Gesichts-Erkennungsprozess unterschieden werden.

8 ist ein schematisches Diagramm, welches einen inneren Aufbau der Einheit 10b in dem in 6 dargestellten Projektionsanzeigesystem veranschaulicht.

Die Einheit 10b enthält die Projektionseinheit 50, die Lichtquelleneinheit 40 und die Antriebseinheit 45 in dem HUD-Display 10 von 1.

Ferner enthält die Einheit 10b eine Kommunikationseinheit 81, die ein Interface zum Kommunizieren mit der Einheit 10a darstellt. Die Einheit 10b ist so ausgelegt, dass die Antriebseinheit 45 und die Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A der Einheit 10b durch die System-Steuereinrichtung 60C der Einheit 10a über die Kommunikationseinheit 81 gesteuert werden können.

Da ein innerer Aufbau der Einheit 10c des in 6 dargestellten Projektionsanzeigesystems derselbe ist wie der der Einheit 10b, wird deren Beschreibung nicht wiederholt.

Wie in 6 dargestellt, sind ein Projektionsbereich 2a des Bildlichtes, welches von der Projektionseinheit 50 der Einheit 10a projiziert wird, ein Projektionsbereich 2b des Bildlichts, welches von der Projektionseinheit 50 der Einheit 10b projiziert wird, und ein Projektionsbereich 2c des Bildlichtes, welches von der Projektionseinheit 50 der Einheit 10c projiziert wird, so festgelegt, dass sie in einer Richtung angeordnet sind. Die jeweiligen Projektionsbereiche können ohne eine Lücke angeordnet sein.

Ein Bereich, der durch Zusammenfügen des Projektionsbereichs 2a, des Projektionsbereichs 2b und des Projektionsbereichs 2c erhalten wird, kann derselbe sein wie der projektierbare Bereich 1A in 1.

In dem in 6 dargestellten HUD-Display 10A ist eine Projektionsanzeigeeinheit so ausgelegt, dass sie eine Lichtquelle, welche die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b enthält, die in den jeweiligen Einheiten 10a bis 10c enthalten sind, das Lichtmodulationselement 44 und die Projektionseinheit 50 aufweist. Dies heißt, dass das HUD-Display 10A einen Aufbau aufweist, in welchem eine Vielzahl (drei bei dem Beispiel von 6) von Projektionsanzeigeeinheiten vorgesehen ist.

9 ist ein Blockdiagramm, welches einen inneren Aufbau der in 7 dargestellten System-Steuereinrichtung 60C veranschaulicht.

Die System-Steuereinrichtung 60C ist unter Heranziehung eines Prozessors als einem Hauptteil ausgelegt, funktioniert als Messdaten-Gewinnungseinheit 61A, als Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A, als Bilddaten-Erzeugungseinheit 63A, als Bilddaten-Korrektureinheit 64A und als Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65A, wenn der Prozessor ein in dem ROM-Speicher der Speichereinheit 30 gespeichertes Programm ausführt.

Die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65A steuert einen Projektionsbereich, in welchem das HUD-Display 10A Bildlicht auf der Grundlage der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinien des Fahrers und des Fahrgastes projiziert.

In der Speichereinheit 30 der Einheit 10a des HUD-Displays 10A sind Projektionsbereichs-Steuerdaten gespeichert, um entsprechend der Richtung einer Sichtlinie zu bestimmen, in welchen der Projektionsbereiche 2a bis 2c Bildlicht zu projizieren ist.

Die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65A startet eine Projektionsanzeigeeinheit, die Bildlicht in einen Projektionsbereich entsprechend der Richtung der Sichtlinie auf der Grundlage von Projektionsbereichs-Steuerdaten und der durch die Sichtlinie-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinie projiziert.

Die Projektionsbereichs-Steuerdaten sind so ausgelegt, dass ein Bereich, der einen Punkt enthält, welcher die Sichtlinie des Fahrers schneidet, und ein Bereich, der einen Punkt enthält, welcher die Sichtlinie des Fahrgastes schneidet, aus bzw. unter den Projektionsbereichen 2a bis 2c, welche den projektierbaren Bereich 1A bilden, als Projektionsbereich bestimmt wird.

Beispielsweise ist, wie in 10 dargestellt, ein Fall angenommen, in welchem ein Punkt, in dem eine Sichtlinie e1 eines Fahrers die Windschutzscheibe 1 schneidet, in dem Projektionsbereich 2b vorhanden ist, und in welchem ein Punkt, in dem eine Sichtlinie e2 eines Fahrgastes die Windschutzscheibe 1 schneidet, in dem Projektionsbereich 2c vorhanden ist.

In diesem Fall startet die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65A die Projektionsanzeigeeinheit der Einheit 10b und die Projektionsanzeigeeinheit der Einheit 10c, und sie steuert einen durch Zusammenfügen des Projektionsbereichs 2b und des Projektionsbereichs 2c als Projektionsbereich des Bildlichts in dem HUD-Display 10A erhaltenen Bereich.

Ferner ist, wie in 11 veranschaulicht, ein Fall angenommen, in welchem der Punkt, in dem die Sichtlinie des Fahrers die Windschutzscheibe 1 schneidet, in dem Projektionsbereich 2a vorhanden ist, und in welchem der Punkt, in welchem die Sichtlinie e2 des Fahrgastes die Windschutzscheibe 1 schneidet, in dem Projektionsbereich 2a vorhanden ist.

In diesem Fall startet die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65A die Projektionsanzeigeeinheit der Einheit 10a, und sie steuert den Projektionsbereich 2a als Projektionsbereich des Bildlichts in dem HUD-Display 10A.

Die Bilddaten-Erzeugungseinheit 63A erzeugt Bilddaten, die an die Antriebseinheit 45 einzugeben sind, welche die Projektionsanzeigeeinheit antreibt, die durch die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung 65A auf der Grundlage einer Situation des Automobils beispielsweise gestartet ist. Die Bilddaten enthalten Informationen, die für eine Fahrunterstützung notwendig sind. Ferner kann die Situation des Automobils Informationen betreffen, die eine Betriebssituation des Automobils, eine Kraftstoff-Restmenge oder dergleichen betreffen bzw. angeben.

Die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A gewinnt von der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 Messdaten bezüglich der Form einer bestimmten Region, welche einen Punkt enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A in dem projizierbaren Bereich 1A in der Windschutzscheibe 1 detektierte Sichtlinie des Fahrers schneidet, und Messdaten bezüglich der Form einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, der die durch die Sichtlinie-Detektiereinheit 70A in dem projizierbaren Bereich 1A in der Windschutzscheibe 1 detektierte Sichtlinie des Fahrgastes schneidet.

In der Speichereinheit 30 sind Ebenenkoordinaten-Daten gespeichert, die durch Koordinaten gebildet sind, welche die jeweiligen Positionen in dem projizierbaren Bereich 1A angeben, wenn die Windschutzscheibe 1 von den der Innenseite des Fahrzeugs aus betrachtet wird.

Ferner sind in der Speichereinheit 30 Fahrer-Tabellendaten gespeichert, in denen für jeden Satz von Koordinaten in den Ebenenkoordinaten-Daten die Richtung der Sichtlinie des Fahrers in Zuordnung gespeichert ist, wenn die Sichtlinie die Koordinaten schneidet.

Ferner sind in der Speichereinheit 30 Fahrgast-Tabellendaten gespeichert, in denen für jeden Satz von Koordinaten in den Ebenenkoordinaten-Daten die Richtung der Sichtlinie des Fahrgastes in Zuordnung gespeichert ist, wenn die Sichtlinie die Koordinaten schneidet.

Die Ebenen-Koordinatendaten, die Fahrer-Tabellendaten und die Fahrgast-Tabellendaten werden bzw. sind in einem Designzustand des Projektionsanzeigesystems festgelegt.

In den Ebenenkoordinaten-Daten sind den Projektionsbereich 2a angebende Informationen den Koordinaten zugeordnet, welche dem Projektionsbereich 2a entsprechen; Informationen, die den Projektionsbereich 2b angeben, sind Koordinaten zugeordnet, welche dem Projektionsbereich 2b entsprechen; und Informationen, die den Projektionsbereich 2c angeben, sind Koordinaten entsprechend dem Projektionsbereich 2c zugeordnet.

In einem Fall, in welchem die Richtung der Sichtlinie des Fahrers von der Sichtlinien-Detektiereinheit 70A gemeldet wird, berechnet die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A Koordinaten (Fahrer-Sichtlinienschnitt-Koordinaten) des projizierbaren Bereichs 1A, die die Sichtlinie des Fahrers schneiden, auf der Grundlage der Fahrer-Tabellendaten in der Speichereinheit 30.

Die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A meldet der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 die Fahrerbereichs-Koordinateninformationen, welche durch sämtliche Koordinaten angegeben sind, die derselben Information zugehörig sind wie die Information des Projektionsbereichs, welcher den Fahrer-Sichtlinien-Schnittkoordinaten zugehörig ist.

Die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 legt einen Messbereich in einer ebenen Ansicht der Windschutzscheibe 1 auf einen Bereich fest, der durch die gemeldeten Fahrerbereichs-Koordinateninformation bezeichnet ist, misst eine dreidimensionale Form eines Teiles der Windschutzscheibe 1, der den festgelegten Messbereich überlappt, und überträgt die Messdaten zu der Messdaten-Gewinnungseinheit 61A hin.

Auf diese Weise gewinnt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A Messdaten über die dreidimensionale Form einer bestimmten ersten Region (einer Region, welche einen durch die Fahrerbereichs-Koordinateninformationen spezifizierten ebenen Bereich überlappt), welche einen Punkt (Fahrersichtlinien-Schnittkoordinaten) enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A in dem projizierbaren Bereich 1A in der Windschutzscheibe 1 detektierte Sichtlinie des Fahrers schneidet.

Die erste Region, in der die Messdaten auf der Grundlage der Sichtlinie des Fahrers gewonnen werden, wird hier nachstehend als eine Fahrer-Messdaten-Gewinnungsregion bezeichnet. Die Fahrer-Messdaten-Gewinnungsregion passt mit irgendeinem der Projektionsbereiche 2a bis 2c in dem System von 6 zusammen.

In einem Fall, in welchem die Richtung der Sichtlinie des Fahrgastes von der Sichtlinien-Detektiereinheit 70A gemeldet wird, berechnet die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A auf der Grundlage der Fahrgast-Tabellendaten in der Speichereinheit 30 Koordinaten (Fahrgast-Sichtlinien-Schnittkoordinaten) in dem projizierbaren Bereich 1A, welche die Sichtlinie des Fahrgastes schneiden.

Ferner meldet die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 die Fahrgastbereichs-Koordinateninformationen, welche durch sämtliche Koordinaten angegeben sind, die derselben Information zugehörig sind wie die Information eines Projektionsbereichs, der den Fahrgast-Sichtlinien-Schnittkoordinaten zugehörig ist.

Die Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 legt einen Messbereich in einer ebenen Ansicht der Windschutzscheibe 1 auf einen Bereich fest, der durch die gemeldete Fahrgastbereichs-Koordinateninformation bezeichnet ist, misst die dreidimensionale Form eines Teiles der Windschutzscheibe 1, der den festgelegten Messbereich überlappt, und überträgt die Messdaten zu der Messdaten-Gewinnungseinheit 61A hin.

Auf diese Weise gewinnt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A Messdaten über die dreidimensionale Form einer bestimmten zweiten Region (einer Region, welche einen ebenen Bereich überlappt, der durch die Fahrgast-Bereichs-Koordinateninformationen bezeichnet ist), welche einen Punkt (Fahrgast-Sichtlinien-Schnittkoordinaten) enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A in dem projizierbaren Bereich 1A in der Windschutzscheibe 1 detektierte Sichtlinie des Fahrgasts schneidet.

Die zweite Region, in der die Messdaten auf der Grundlage der Sichtlinie des Fahrgastes gewonnen werden, wird als Fahrgast-Messdaten-Gewinnungsregion bezeichnet. Die Fahrgast-Messdaten-Gewinnungsregion passt mit irgendeinem der Projektionsbereiche 2a bis 2c in dem System von 6 zusammen.

Die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A erzeugt auf der Grundlage der durch die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A gewonnenen Messdaten und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinie Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das Bild, welches auf dem Bildlicht basiert, das in die Region projiziert ist, in der die Messdaten gewonnen werden, in der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinie betrachtet wird, und überträgt die erzeugten Korrekturdaten zu der Bilddaten-Korrektureinheit 64A.

Genauer gesagt erzeugt die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A in einem Fall, in welchem sich die Fahrer-Messdaten-Gewinnungsregion und die Fahrgast-Messdaten-Gewinnungsregion einander überlappen, auf der Grundlage der durch die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A gewonnenen Messdaten in der Fahrer-Messdaten-Gewinnungsregion und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinie Fahrer-Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das Bild auf der Grundlage des in die Fahrer-Messdaten-Gewinnungsregion projizierten Bildlichts in der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinie des Fahrers betrachtet wird.

Ferner erzeugt die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A in einem Fall, in welchem die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion und die Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion sich nicht einander überlappen, die Fahrerkorrekturdaten und erzeugt auf der Grundlage der durch die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A gewonnenen Messdaten in der Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinie des Fahrgastes Fahrgast-Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das Bild auf der Grundlage von Bildlicht, welches in die Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion projiziert ist, in der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektierten Sichtlinie des Fahrgastes betrachtet wird.

Die Bilddaten-Korrektureinheit 64A korrigiert durch die Bilddaten-Erzeugungseinheit 63A erzeugte Bilddaten unter Heranziehung der von der Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A her aufgenommenen Korrekturdaten.

In einem Fall, in welchem die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion und die Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion sich einander überlappen, korrigiert die Bilddaten-Korrektureinheit 64A Bilddaten, die eine Quelle des Bildlichts sind, welches in die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion projiziert ist, unter Heranziehung der Fahrer-Korrekturdaten, die von der Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A eingegeben sind, und gibt die korrigierten Bilddaten an die Antriebseinheit 45 einer Einheit eingangsseitig ab, die Bildlicht in die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion projiziert (das ist der Projektionsbereich 2a bei dem Beispiel von 11), um Bildlicht auf der Grundlage der korrigierten Bilddaten zu projizieren.

In einem Fall, in welchem die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion und die Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion sich nicht einander überlappen, korrigiert die Bilddaten-Korrektureinheit 64A Bilddaten, die eine Quelle des Bildlichts darstellen, welches in die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion projiziert ist, unter Heranziehung der Fahrerkorrekturdaten, die von der Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A eingangsseitig zugeführt sind, und gibt die korrigierten Bilddaten an die Antriebseinheit 45 einer Einheit ab, welche Bildlicht in die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion projiziert (das ist der Projektionsbereich 2b in dem Beispiel von 10), um Bildlicht auf der Grundlage der korrigierten Bilddaten zu projizieren.

Ferner korrigiert die Bilddaten-Korrektureinheit 64A in einem Fall, in welchem die Fahrermessdaten-Gewinnungsregion und die Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion sich nicht einander überlappen, Bilddaten, die eine Quelle des Bildlichts darstellen, welches in die Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion projiziert ist, unter Heranziehung der Fahrgastkorrekturdaten, die von der Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A eingangsseitig zugeführt sind, und gibt die korrigierten Bilddaten an die Antriebseinheit 45 einer Einheit ab, welche Bildlicht in die Fahrgastmessdaten-Gewinnungsregion (das ist der Projektionsbereich 2c bei dem Beispiel von 10) projiziert, um Bildlicht auf der Grundlage der korrigierten Bilddaten zu projizieren.

Wie oben beschrieben, werden in einem Fall, in welchem das HUD-Display 10A verwendet wird und die Sichtlinie des Fahrers und die Sichtlinie des Fahrgasts sich im selben Projektionsbereich befindet, Bilddaten, die eine Quelle des Bildlichts darstellen, welches in den Projektionsbereich projiziert wird, derart korrigiert, dass eine Verzerrung in einem Bild nicht auftritt, wenn es vom Fahrer gesehen wird. Somit kann der Fahrer ein virtuelles Bild genau erkennen, und es kann eine Fahrunterstützung zuverlässig durchgeführt werden.

Ferner werden gemäß dem HUD-Display 10A in einem Fall, in welchem die Sichtlinie des Fahrers und die Sichtlinie des Fahrgasts in unterschiedlichen Projektionsbereichen liegen, Bilddaten, die eine Quelle des Bildlichts darstellen, welches in einen Projektionsbereich projiziert wird, in welchem die Sichtlinie des Fahrers vorhanden ist, derart korrigiert, dass eine Verzerrung eines Bildes dann nicht auftritt, wenn es vom Fahrer gesehen wird, und Bilddaten, die eine Quelle des Bildlichts darstellen, welches in einen Projektionsbereich projiziert wird, in welchem die Sichtlinie des Fahrgasts vorhanden ist, werden so korrigiert, dass eine Verzerrung eines Bildes dann nicht auftritt, wenn es von dem Fahrgast gesehen bzw. betrachtet wird.

Auf diese Weise kann durch Korrigieren von Bilddaten für jeden Insassen jeder Insasse ein virtuelles Bild ohne Verzerrung wahrnehmen.

In dem HUD-Display 10A kann das erste Modifikationsbeispiel angewandt werden.

Dies heißt, dass die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A dann, wenn die Fahrerkorrekturdaten erzeugt werden, die Richtung der Sichtlinie des Fahrers, welche für die Erzeugung der Fahrerkorrekturdaten herangezogen wird, und die Fahrerkorrekturdaten in dem ROM-Speicher der Speichereinheit 30 in Zuordnung speichert.

Wenn die Fahrgastkorrekturdaten erzeugt werden, speichert die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit 62A ferner die Richtung der Sichtlinie des Fahrgasts, die für die Erzeugung der Fahrgastkorrekturdaten herangezogen wird, und in Zuordnung die Fahrgastkorrekturdaten in dem ROM-Speicher der Speichereinheit 30.

Ferner können in einem Fall, in welchem die Richtung einer Sichtlinie, für die Korrekturdaten gespeichert sind, durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70A detektiert wird, die gespeicherten Korrekturdaten ausgelesen und der Bilddaten-Korrektureinheit 64A eingangsseitig zugeführt werden.

Darüber hinaus kann das zweite Modifikationsbeispiel bei dem HUD-Display 10A angewandt werden.

Dies bedeutet, dass die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A Messdaten bezüglich einer dreidimensionalen Form des projizierbaren Bereichs 1A der Windschutzscheibe 1 gewinnt, wenn das System von der Windschutzscheibenform-Messvorrichtung 8 gestartet wird, und das Ergebnis im ROM-Speicher der Speichereinheit 30 speichert.

Ferner extrahiert und gewinnt die Messdaten-Gewinnungseinheit 61A notwendige Daten aus den in der Speichereinrichtung 30 gespeicherten Messdaten.

Die Wirkungen aufgrund der Konfigurationen der oben beschriebenen Systeme werden bemerkenswerter, wenn die Größe des projizierbaren Bereichs 1A größer wird. Dies ist so, weil der projizierbare Bereich 1A größer wird, dass eine Verzerrung eines Bildes leichter auftritt und die Bedeutung der Korrektur von Bilddaten größer wird.

Genauer gesagt werden in einem Fall bemerkenswerte Effekte erzielt, in welchem der projizierbare Bereich 1A in dem HUD-Display 10 und dem HUD-Display 10A einen Bereich darstellt, der breiter ist als ein Teil, welcher einen Bereich überlappt, in welchem ein Überblickungswinkel eines Fahrers des Fahrzeugs aus der Höhe der Augen des Fahrers in der Windschutzscheibe 1 berechnet wird, 30° wird.

12 ist ein Diagramm, welches eine Beziehung zwischen einem Überblickungswinkel eines Fahrers und einer Windschutzscheibe veranschaulicht. Ein in 12 dargestelltes E stellt eine zentrale Position eines Augenkästchens dar, welches als ein Bereich von der Höhe der Augen eines Fahrers eines Automobils angenommen ist.

Ein von einer Ebene vertikal zu einer Schwerkraftrichtung umgebener Bereich, der die zentrale Position E des Augenkästchens und eine Ebene einschließt, welche in Bezug auf die Ebenen um 30° zur Bodenseite hin geneigt ist, stellt einen Bereich dar, in welchem ein Überblickungswinkel des Fahrers 30° wird.

Bei dem in 1 und 6 dargestellten System können in einem Fall bemerkenswerte Effekte erzielt werden, in welchem ein Bereich, der breiter ist als ein Bereich H, welcher einen Bereich überlappt, in dem der Überblickungswinkel 30° in der Windschutzscheibe 1 wird, als projizierbarer Bereich 1A festgelegt ist.

Ferner tritt bei dem dritten Modifikationsbeispiel des HUD-Displays 10 und bei dem HUD-Display 10A unabhängig von der Größe des projizierbaren Bereichs 1A eine Verzerrung des virtuellen Bildes leichter auf, wenn eine maximale Größe eines Bildes, welches als virtuelles Bild vor dem projizierbaren Bereich 1A dargestellt wird, größer wird.

Aus diesem Grund sind bei dem dritten Modifikationsbeispiel des HUD-Displays 10 die Effekte bzw. Wirkungen besonders groß im Falle einer Konfiguration, bei der die Projektionsanzeigeeinheit eine Projektion von Bildlicht so durchführt, dass ein virtuelles Bild mit einer Anzeigengröße von minimal 10 Zoll (entsprechend 254mm) oder größer visuell erkannt werden kann.

Ferner sind die Effekte bzw. Wirkungen in dem HUD-Display 10A in einem Fall besonders groß, in welchem eine Displaygröße eines virtuellen Bildes (eine minimale Größe des virtuellen Bildes) 10 Zoll (entsprechend 254mm) oder mehr in einem Zustand beträgt, in welchem sämtliche der Einheiten 10a bis 10c eine Projektion von Bildlicht ausführen.

Wie oben beschrieben, sind in dieser Anmeldung die folgenden Posten offenbart.

Eine offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp enthält: eine Projektionsanzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emittiertes Licht auf der Grundlage von Bilddaten räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit, die Bildlicht, welches durch das Lichtmodulationselement räumlich moduliert ist, auf die Windschutzscheibe eines Fahrzeugs projiziert; eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs detektiert; eine Messdaten-Gewinnungseinheit, die Messdaten bezüglich der Form einer bestimmten Region gewinnt, welche einen Punkt enthält, der die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie in einem projizierbaren Bereich schneidet, in welchem das Bildlicht auf die Windschutzscheibe projizierbar ist; eine Korrekturdaten-Erzeugungseinheit, die auf der Grundlage der durch die Messdaten-Gewinnungseinheit gewonnenen Messdaten und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand erzeugt, in welchem das Bild, das auf der Grundlage von Bildlicht in die Region projiziert ist, wo die Messdaten gewonnen sind, in der Richtung betrachtet wird; und eine Bilddaten-Korrektureinheit, die die Bilddaten unter Heranziehung der durch die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit erzeugten Korrekturdaten korrigiert.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt, dass die Messdaten-Gewinnungseinheit die Messdaten von einer Messvorrichtung gewinnt, welche eine dreidimensionale Form des Objekts misst, das in dem Fahrzeug vorgesehen ist.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp enthält ferner eine Messdaten-Speichereinheit, welche Messdaten bezüglich der Form des projizierbaren Bereichs speichert, die durch eine Messvorrichtung gemessen ist, welche eine dreidimensionale Form eines Objekts misst, das in dem Fahrzeug vorhanden ist, und so ausgelegt ist, dass die Messdaten-Gewinnungseinheit die Messdaten von der Messdaten-Speichereinheit gewinnt.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt, dass die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit die Richtung der Sichtlinie, die zur Erzeugung der Korrekturdaten herangezogen wird, in einer Speichereinheit in Zuordnung zu Korrekturdaten speichert und die Erzeugung der Korrekturdaten in einem Fall nicht vornimmt, in welchem die Korrekturdaten entsprechend der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie in der Speichereinheit gespeichert sind; und die Bilddaten-Korrektureinheit korrigiert die Bilddaten unter Heranziehung der in der Speichereinheit gespeicherten Korrekturdaten in einem Fall, in welchem die Korrekturdaten entsprechend der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie in der Speichereinheit gespeichert sind.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp enthält ferner eine Projektionsbereichs-Steuereinrichtung, welche einen Projektionsbereich des Bildlichts in dem projizierbaren Bereich auf der Grundlage der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie steuert.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt bzw. konfiguriert, dass die Projektionsbereichs-Steuereinrichtung eine Region, die den Punkt enthält, welcher die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie in dem projizierbaren Bereich schneidet, als den Projektionsbereich steuert.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt bzw. konfiguriert, dass die Sichtlinien-Detektiereinheit Sichtlinien einer Vielzahl von Insassen individuell detektiert, und die Korrekturdaten-Erzeugungseinheit erzeugt in einem Fall, in welchem eine bestimmte erste Region, die einen Punkt enthält, der eine durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie eines Fahrers unter den Sichtlinien der Vielzahl von Insassen schneidet, und eine bestimmte zweite Region, die einen Punkt enthält, der eine Sichtlinie eines anderen Insassen als den Fahrer unter den Sichtlinien der Vielzahl von Insassen in dem projizierbaren Bereich schneidet, sich einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes auf der Grundlage des in die erste Region projizierten Bildlichts basierend auf durch die Messdaten-Gewinnungseinheit gewonnenen Messdaten über die Form der ersten Region und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie des Fahrers, und sie erzeugt in einem Fall, in welchem die erste Region und die zweite Region sich nicht einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes auf der Grundlage von Bildlicht, welches in die erste Region projiziert ist, und der Verzerrung eines Bildes, welches auf Bildlicht basiert, das in die zweite Region zu projizieren ist, auf der Grundlage der durch die Messdaten-Gewinnungseinheit gewonnenen Messdaten bezüglich der Form jeder der ersten Region und der zweiten Region und der Richtung der durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierten Sichtlinie jedes Insassen.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt bzw. konfiguriert, dass der projizierbare Bereich ein Bereich ist, der weiter bzw. breiter ist als ein Teil, der einen Bereich überlappt, in welchem ein aus der Höhe der Augen des Fahrers berechneter Überblickungswinkel des Fahrers des Fahrzeugs in der Windschutzscheibe 30° wird.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt bzw. konfiguriert, dass die Projektionsanzeigeeinheit die Projektion des Bildlichts derart ausführt, dass ein virtuelles Bild mit einer Anzeigegröße von minimal 10 Zoll (entsprechend 254mm) oder größer visuell erkennbar ist.

Ein offenbartes Projektionsanzeigeverfahren zum Projizieren von Bildlicht, welches durch Modulieren von von einer Lichtquelle emittiertem Licht, auf der Grundlage von Bilddaten erhalten wird, auf eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs enthält: einen Sichtlinien-Detektierschritt zum Detektieren einer Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs; einen Messdaten-Gewinnungsschritt zum Gewinnen von Messdaten über die Form der Windschutzscheibe einer bzw. in einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, der die durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie in einem projizierbaren Bereich schneidet, in welchem das Bildlicht auf die Windschutzscheibe projizierbar ist; einen Korrekturdaten-Erzeugungsschritt, um auf der Grundlage der durch den Messdaten-Gewinnungsschritt gewonnenen Messdaten und einer Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie Korrekturdaten zu erzeugen zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes in einem Zustand, in welchem das Bild, das auf dem Bildlicht basiert, welches in die Region projiziert ist, wo die Messdaten gewonnen werden, in der Richtung betrachtet wird; und einen Bilddaten-Korrekturschritt zum Korrigieren der Bilddaten unter Heranziehung der durch den Korrekturdaten-Erzeugungsschritt erzeugten Korrekturdaten.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren ist so ausgelegt, dass die Messdaten in dem Messdaten-Gewinnungsschritt von einer Messvorrichtung gewonnen werden, die eine dreidimensionale Form eines Objekts misst, welches in dem Fahrzeug vorgesehen ist.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren ist so ausgelegt, dass die Messdaten in dem Messdaten-Gewinnungsschritt von einer Messdaten-Speichereinheit gewonnen werden, die Messdaten bezüglich der Form des projizierbaren Bereichs misst, welche durch eine Messvorrichtung gemessen ist, die eine dreidimensionale Form eines Objekt misst, welches in dem Fahrzeug vorgesehen ist.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren ist so ausgelegt, dass in dem Korrekturdaten-Erzeugungsschritt die Richtung der Sichtlinie, die für die Erzeugung der Korrekturdaten herangezogen wird, und die Korrekturdaten in Zuordnung in einer Speichereinheit gespeichert werden und dass die Erzeugung der Korrekturdaten in einem Fall nicht ausgeführt wird, in welchem Korrekturdaten der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie entsprechend in der Speichereinheit gespeichert sind; und in dem Bilddaten-Korrekturschritt werden die Bilddaten unter Heranziehung der in der Speichereinheit gespeicherten Korrekturdaten in einem Fall korrigiert, in welchem die der Richtung der in dem Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie entsprechenden Korrekturdaten in der Speichereinheit gespeichert sind.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren enthält ferner einen Projektionsbereichs-Steuerungsschritt zum Steuern eines Projektionsbereichs des Bildlichts in dem projizierbaren Bereich auf der Grundlage der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren ist so ausgelegt, dass in dem Projektionsbereichs-Steuerungsschritt eine Region als der Projektionsbereich gesteuert wird, die den Punkt enthält, welcher die durch den Sichtlinien-Detektierschritt in dem projizierbaren Bereich detektierte Sichtlinie schneidet.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren ist so ausgelegt, dass in dem Sichtlinien-Detektierschritt Sichtlinien einer Vielzahl von Insassen individuell detektiert werden und dass bei dem Korrekturdaten-Erzeugungsschritt in einem Fall, in welchem eine bestimmte erste Region, die einen Punkt enthält, der eine Sichtlinie eines Fahrers unter den Sichtlinien der Vielzahl von Insassen schneidet, die durch den Sichtlinien-Detektierschritt in dem projizierbaren Bereich detektiert sind, und eine bestimmte zweite Region, die einen Punkt enthält, der eine Sichtlinie eines anderen Insassen als des Fahrers unter den Sichtlinien der Vielzahl von Insassen in dem projizierbaren Bereich schneidet, sich einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes auf der Grundlage des in die erste Region zu projizierenden Bildlichts, basierend auf Messdaten bezüglich der Form der ersten Region, die durch den Messdaten-Gewinnungsschritt gewonnen sind, und der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie des Fahrers erzeugt werden, und dass in einem Fall, in welchem die erste Region und die zweite Region sich nicht einander überlappen, Korrekturdaten zum Korrigieren einer Verzerrung eines Bildes auf der Grundlage des in die erste Region zu projizierenden Bildlichts und einer Verzerrung eines Bildes auf der Grundlage des in die zweite Region zu projizierenden Bildlichts erzeugt werden, auf den Messdaten bezüglich der Form jeder der ersten Region und der zweiten Region basierend erzeugt werden, die durch den Messdaten-Gewinnungsschritt und aus der Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie jedes Insassen gewonnen wird.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren ist so ausgelegt, dass ein Bereich, der breiter ist als ein Teil, welcher einen Bereich überlappt, in welchem ein aus der Höhe der Augen des Fahrers in der Windschutzscheibe berechneter Überblickungswinkel des Fahrers 30° wird, als der projizierbare Bereich festgelegt wird.

Das offenbarte Projektionsanzeigeverfahren ist so ausgelegt, dass die Projektion des Bildlichts derart vorgenommen wird, dass ein virtuelles Bild visuell erkennbar ist, welches eine Anzeigegröße von minimal zehn Zoll (entsprechend 254mm) aufweist oder größer ist.

Ein offenbartes Projektionsanzeigeprogramm veranlasst einen Computer, ein Projektionsanzeigeverfahren zum Projizieren von Bildlicht, welches durch Modulieren von Licht, das von einer Lichtquelle emittiert wird, auf der Grundlage von Bilddaten erhalten wird, auf eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs auszuführen, wobei das Verfahren enthält: einen Sichtlinien-Detektierschritt zum Detektieren einer Sichtlinie eines Insassen des Fahrzeugs; einen Messdaten-Gewinnungsschritt zum Gewinnen von Messdaten über die Form der Windschutzscheibe einer bestimmten Region, die einen Punkt enthält, welcher die durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierte Sichtlinie in einem projizierbaren Bereich schneidet, in den das Bildlicht auf die Windschutzscheibe projizierbar ist; einen Korrekturdaten-Erzeugungsschritt zum Erzeugen von Korrekturdaten auf der Grundlage der Messdaten, die durch den Messdaten-Gewinnungsschritt gewonnen sind, und einer Richtung der durch den Sichtlinien-Detektierschritt detektierten Sichtlinie, um eine Verzerrung eines Bildes in einem Zustand zu korrigieren, in welchem das Bild auf der Grundlage des in die Region projizierten Bildlichts, wo die Messdaten gewonnen werden, in der Richtung betrachtet wird; und einen Bilddaten-Korrekturschritt zum Korrigieren der Bilddaten unter Heranziehung der durch den Korrekturdaten-Erzeugungsschritt erzeugten Korrekturdaten.

Das in dieser Anmeldung offenbarte Programm kann in einem Zustand vorgesehen sein, in welchem es auf bzw. in einen mittels eines Computers lesbaren nicht-transitorischem Medium aufgezeichnet ist.

Das "mittels eines Computers lesbare Aufzeichnungsmedium" enthält ein optisches Medium, wie eine Kompaktdisk-(CD)-ROM, ein magnetisches Aufzeichnungsmedium, wie eine Speicherkarte oder dergleichen. Ferner kann ein derartiges Programm durch Herunterladen über ein Netzwerk bereitgestellt werden.

Es sollte in Betracht gezogen werden, dass die derzeit offenbarten Ausführungsbeispiele nicht beschränkend, sondern in sämtlichen Beziehungen veranschaulichend sind. Der Schutzumfang der Erfindung ist auf die obige Beschreibung nicht beschränkt, sondern wird durch die Ansprüche der Erfindung verkörpert, und er ist dazu vorgesehen, sämtliche Modifikationen in Bedeutungen und Bereichen einzuschließen, die zu den Ansprüchen der Erfindung äquivalent sind.

Industrielle Anwendbarkeit

Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp der Erfindung ist in einem Automobil oder dergleichen angebracht, was hohen Komfort und Effektivität mit sich bringt.

Bezugszeichenliste

1
Windschutzscheibe
1A
projizierbarer Bereich
2
Projektionsbereich
3
Armaturenbrett
8
Windschutzscheibenform-Messvorrichtung
9
Abbildungseinheit
20
Antriebsmechanismus
40
Lichtquelleneinheit
41e, 41g, 41b
Lichtquelle
44
Lichtmodulationselement
50
Projektionseinheit
60
System-Steuereinrichtung
61
Messdaten-Gewinnungseinheit
62
Korrekturdaten-Erzeugungseinheit
63
Bilddaten-Erzeugungseinheit
64
Bilddaten-Korrektureinheit
65
Projektionsbereichs-Steuereinrichtung
70
Sichtlinien-Detektiereinheit