Title:
Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp und Projektions-Steuerungsverfahren
Kind Code:
T5


Abstract:

Bereitgestellt werden eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp und ein Projektions-Steuerungsverfahren, die imstande sind, eine Situation in einer Fahrtrichtung sogar in einem Fall genau zu erkennen, in welchem eine Sichtlinie eines Fahrers kompliziert geändert wird. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp enthält eine Projektions-Anzeigeeinheit, die Lichtquellen (41r, 41g, 41b), ein Lichtmodulationselement (44), welches von den Lichtquellen emittiertes Licht räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit (50) aufweist, die durch das Lichtmodulationselement räumlich moduliertes Licht auf eine in einem Fahrzeug angebrachte Projektionsfläche (2) als Projektionslicht projiziert; eine Sichtlinien-Detektiereinheit (70), die eine Sichtlinie eines Fahrers des Fahrzeugs detektiert; und eine Systemsteuereinrichtung (60), welche die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche (2) durch die Projektions-Anzeigeeinheit in einem Zustand stoppt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit (70) detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, und die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche (2) durch die Projektions-Anzeigeeinheit nach Verstreichen einer ersten Zeitspanne nach einem Augenblick bzw. einem Zeitpunkt neu startet, wenn bestimmt ist, dass sich die Sichtlinie von einer Außenseite der Projektionsfläche (2) zu einer Innenseite der Projektionsfläche (2) bewegt.




Inventors:
Fujita, Koudai (Saitama, JP)
Application Number:
DE112016002924T
Publication Date:
03/22/2018
Filing Date:
06/30/2016
Assignee:
FUJIFILM Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Dehns Germany, 80333, München, DE
Claims:
1. Eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, umfassend:
eine Projektionsanzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emittiertes Licht räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit enthält, die durch das Lichtmodulationselement räumlich moduliertes Licht auf eine in einem Fahrzeug angebrachte Projektionsfläche als Projektionslicht projiziert,
eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Fahrers des Fahrzeugs detektiert, und eine Projektions-Steuereinrichtung, welche die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit in einem Zustand stoppt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, und die die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit nach Verstreichen einer ersten Zeitspanne nach einem Augenblick bzw. einem Zeitpunkt neu startet, wenn bestimmt ist, dass sich die Sichtlinie von einer Außenseite der Projektionsfläche zu einer Innenseite der Projektionsfläche verschiebt.

2. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach Anspruch 1, worin bzw. wobei die Projektions-Steuereinrichtung bestimmt, dass sich die Sichtlinie von der Außenseite der Projektionsfläche zu der Innenseite der Projektionsfläche in einem Fall verschiebt, in welchem sich die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie von einem Zustand, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie außerhalb der Projektionsfläche ist, in einen Zustand verschiebt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich innerhalb der Projektionsfläche befindet und die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich fortwährend während einer zweiten Zeitspanne innerhalb der Projektionsfläche befindet.

3. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach Anspruch 1 oder 2, worin bzw. wobei die Projektions-Steuereinrichtung die Sichtbarkeit eines durch das Projektionslicht gebildeten Bildes im Laufe der Zeit in einem Fall verbessert, in welchem die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche neu gestartet ist bzw. wird.

4. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach Anspruch 3, worin bzw. wobei ein Verfahren zur Änderung der Sichtbarkeit des Bildes manuell einstellbar ist.

5. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin bzw. wobei die erste Zeitspanne manuell einstellbar ist.

6. Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin bzw. wobei die Projektionseinheit das Projektionslicht auf die Projektionsfläche projiziert, um ein Bild auf der Grundlage des Projektionslichts als reelles Bild oder als virtuelles Bild visuell zu erkennen.

7. Ein Projektions-Steuerungsverfahren in einer Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp, die eine Projektions-Anzeigeeinheit enthält, welche eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emittiertes Licht räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit enthält, die durch das Lichtmodulationselement räumlich moduliertes Licht auf eine in einem Fahrzeug angebrachte Projektionsfläche als Projektionslicht projiziert,
und eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Fahrers des Fahrzeugs detektiert,
wobei das Verfahren umfasst:
einen Projektions-Steuerungsschritt zur Stillsetzung der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit in einem Zustand, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, und zum Neustarten der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit nach Verstreichen einer ersten Zeitspanne nach einem Augenblick bzw. einem Zeitpunkt, wenn bestimmt wird, dass sich die Sichtlinie von einer Außenseite der Projektionsfläche zu einer Innenseite der Projektionsfläche verschiebt.

8. Das Projektions-Steuerungsverfahren nach Anspruch 7, worin bzw. wobei bei dem Projektions-Steuerungsschritt bestimmt wird, dass sich die Sichtlinie von der Außenseite der Projektionsfläche zu der Innenseite der Projektionsfläche in einem Fall verschiebt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich von einem Zustand, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, in einen Zustand verschiebt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich innerhalb der Projektionsfläche befindet und die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich fortwährend während einer zweiten Zeitspanne innerhalb der Projektionsfläche befindet.

9. Das Projektions-Steuerungsverfahren nach Anspruch 7 oder 8, worin bzw. wobei bei dem Projektions-Steuerungsschritt die Sichtbarkeit eines durch das Projektionslicht gebildeten Bildes im Laufe der Zeit in einem Fall verbessert wird, in welchem die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche neu gestartet wird.

10. Das Projektions-Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, worin bzw. wobei die Projektionseinheit das Projektionslicht auf die Projektionsfläche projiziert, um ein Bild auf der Grundlage des Projektionslichts als reelles Bild oder als virtuelles Bild visuell zu erkennen.

Description:
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp und auf ein Projektions-Steuerungsverfahren.

Beschreibung der verwandten Technik

Innerhalb eines Fahrzeugs, wie eines Automobils, eines Zuges, einer Baumaschine, eines Luftfahrzeugs oder eines Schiffs ist eine Fahrzeug-Blickfeld-Anzeigevorrichtung bzw. ein Blickfeld-Display (HUD) bekannt (siehe JP 1995-257228A (JP-H07-257228A) und JP2006-327310A) bekannt, die bzw. das unter Verwendung einer vorderen Windschutzscheibe oder in der Nähe der Windschutzscheibe als Anzeigeschirm Licht auf den Anzeigeschirm projiziert, um ein Bild anzuzeigen. In einem Fall, in welchem ein derartiges HUD-Display verwendet wird, kann ein Benutzer (beispielsweise ein Fahrer), der sich innerhalb des Fahrzeugs befindet, ein Bild auf der Grundlage der Projektion von Licht visuell erkennen, welches von dem HUD-Display als reelles Bild auf den Anzeigeschirm, oder als virtuelles Bild vor dem Anzeigeschirm projiziert ist.

JP1995-257228A (JP-H07-257228A) offenbart ein Fahrzeug-HUD-Display, das eine Sichtlinie eines Fahrer detektiert und Licht auf der Grundlage einer Bildinformation auf eine Projektionsfläche lediglich in einem Fall projiziert, in welchem sich eine Sichtlinienrichtung in einem Pfad vor einem Fahrzeug befindet.

JP2006-327310A offenbart ein HUD-Display, welches eine räumliche Häufigkeit eines Bildes auf der Grundlage eines Projektionslichts derart steuert, um nicht eine Fokussierungs-Einstellungsreaktion eines Fahrers hervorzurufen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Höhe einer Person, einer Haltung der betreffenden Person, wenn sie auf einem Fahrersitz sitzt, oder dergleichen ändert sich entsprechend den Fahrern. Bei einem HUD-Display wird jedoch ein bestimmter Bereich um die Position der Augen eines repräsentativen Fahrers angenommen, und ein Projektionsbereich des Projektionslichts zu einer Projektionsfläche wird so festgelegt, dass ein Fahrer ein reelles Bild oder ein virtuelles Bild zufriedenstellend solange visuell erkennen kann, wie die Augen des Fahrers sich innerhalb des bestimmten Bereichs befinden.

In einem Zustand, in welchem der Projektionsbereich des Lichts und eine Sichtlinie des Fahrers sich einander schneiden, kann der Fahrer das reelle Bild oder das virtuelle Bild visuell erkennen. Andererseits kann der Fahrer in einem Zustand, in welchem der Projektionsbereich des Projektionslichts und die Sichtlinie des Fahrers sich nicht einander schneiden, das reelle Bild oder das virtuelle Bild visuell nicht erkennen. Während des Fahrens des Fahrzeugs ist es notwendig, einem weiten Bereich auf einer Vorderseite in einer Bewegungsrichtung Aufmerksamkeit zu widmen, und somit kann ein Zustand eintreten, in welchem sich der Projektionsbereich des Projektionslichts und die Sichtlinie des Fahrers nicht einander schneiden.

In einem Fall, in welchem der Fahrer die Sichtlinie aus dem Projektionsbereich ablenkt und dann die Sichtlinie in den Projektionsbereich zurückführt, tritt eine Möglichkeit auf, dass der Fahrer sich auf der Grundlage des in den Projektionsbereich projizierten Lichts auf das reelle Bild oder das virtuelle Bild fokussiert anstatt auf eine vordere Situation in dem Projektionsbereich, und somit dauert es Zeit, bis die vordere Situation erkannt wird.

Das in JP 1995-257228A (JP-H07-257228A) offenbarte HUD-Display weist eine Konfiguration auf, bei der in einem Fall, in welchem die Sichtlinie zu dem Pfad vor dem Fahrzeug aus dem Zustand heraus gerichtet ist, in welchem die Sichtlinie sich außerhalb des Pfades in Front des Fahrzeugs befindet, das Licht auf der Grundlage der Bildinformation direkt auf die Projektionsfläche projiziert wird. Wenn die Sichtlinie des Fahrers in den Pfad vor dem Fahrzeug zurückkehrt, kann der Fahrer somit eine Fokussierung auf das reelle Bild oder das virtuelle Bild nicht vermeiden, welches dazu geeignet ist, visuell direkt erkannt zu werden; somit kann es eine Zeit dauern, bis die Situation des Pfades vor dem Fahrzeug erkannt wird.

JP2006-327310A berücksichtigt nicht eine Operation in einem Fall, in welchem die Sichtlinie aus dem Projektionsbereich abweicht.

Die Erfindung ist in Anbetracht der oben erwähnten Probleme geschaffen worden, und ein Ziel bzw. eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp und ein Projektions-Steuerungsverfahren bereitzustellen, die imstande sind, eine Situation in einer Bewegungsrichtung sogar in einem Fall genau zu erkennen, in dem eine Sichtlinie eines Fahrers sich kompliziert ändert.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp bereitgestellt, umfassend: eine Projektions-Anzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emittiertes Licht räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit enthält, die durch das Lichtmodulationselement auf eine in einem Fahrzeug angeordnete Projektionsfläche räumlich moduliertes Licht als Projektionslicht projiziert, eine Sichtlinien-Detektiereinheit, welche eine Sichtlinie eines Fahrers des Fahrzeugs detektiert, und eine Projektions-Steuereinrichtung, welche die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit in einem Zustand stoppt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, und die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit nach Verstreichen einer ersten Zeitspanne nach einem Augenblick wieder beginnt, wenn bestimmt ist, dass die Sichtlinie sich von der Außenseite der Projektionsfläche in eine Innenseite der Projektionsfläche bewegt.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Projektions-Steuerungsverfahren in einer Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp bereitgestellt, enthaltend eine Projektions-Anzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emittiertes Licht räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit enthält, die durch das Lichtmodulationselement räumlich moduliertes Licht auf eine in einem Fahrzeug angebrachte Projektionsfläche projiziert, und eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Fahrers des Fahrzeugs detektiert; das Verfahren umfasst: einen Projektionssteuerungsschritt des Stillsetzens der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit in einem Zustand, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, und die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit nach Verstreichen einer ersten Zeitspanne nach einem Augenblick wieder beginnt, wenn bestimmt ist, dass die Sichtlinie sich von einer Außenseite der Projektionsfläche zu einer Innenseite der Projektionsfläche bewegt.

Gemäß der Erfindung ist es möglich, eine Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp und ein Projektions-Steuerungsverfahren bereitzustellen, die imstande sind, eine Situation in einer Fahrtrichtung sogar in einem Fall genau zu erkennen, in dem eine Sichtlinie eines Fahrers kompliziert geändert wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Konzeptdiagramm, welches eine Konfiguration eines HUD-Displays gemäß einem Ausführungsbeispiel einer Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp der Erfindung zeigt.

2 ist ein schematisches Diagramm, welches einen detaillierten Aufbau des in 1 dargestellten HUD-Displays zeigt.

3 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung einer Arbeitsweise des in 1 dargestellten HUD-Displays.

4A, 4B und 4C sind Diagramme, die ein Beispiel eines Änderungsverfahrens zur Anzeige von Ikons bzw. Piktogrammen beim Neustart einer Projektion zeigen.

5A und 5B sind Diagramme zur Veranschaulichung eines manuellen Betriebs einer Sichtänderung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

1 ist ein Diagramm, welches einen schematischen Aufbau eines HUD-Displays gemäß einem Ausführungsbeispiel einer Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp der Erfindung zeigt. Das HUD-Display ist an einem Automobil angebracht und lässt unter Verwendung eines Teilbereichs einer Windschutzscheibe 1 als Projektionsfläche 2 für Licht einem Fahrer des Automobils, ein virtuelles Bild visuell erkennen, das durch auf die Projektionsfläche 2 projiziertes Licht gebildet ist. Das HUD-Display in 1 kann in einem Fahrzeug, wie einem Zug, einer Schwermaschine, einer Baumaschine, einem Luftfahrzeug oder einem Schiff ebenso wie in einem Automobil angebracht sein und in diesem verwendet werden.

Das in 1 dargestellte HUD-Display enthält eine Lichtquelleneinheit 4, die in einem Armaturenbrett 3 eines Automobils vorgesehen ist, eine Diffusorplatte 5, einen Reflexionsspiegel 6 und ein Vergrößerungsglas bzw. eine Lupe 7, die in dem Armaturenbrett 3 vorgesehen sind, sowie eine Abbildungseinheit 10, die an bzw. in einer Anzeigetafel 9 angebracht ist, welche auf der Seite des Fahrersitzes des Armaturenbretts 3 vorgesehen ist.

Die Diffusorplatte 5 streut das von der Lichtquelleneinheit 4 emittierte Licht, um eine ebene Lichtquelle zu bilden. Der Reflexionsspiegel 6 reflektiert das Licht, welches gestreut ist, zu der ebenen Lichtquelle durch die Diffusorplatte 5 zu der Lupe 7 hin. Die Lupe 7 vergrößert das Licht von dem Reflexionsspiegel 6 und projiziert das vergrößerte Licht auf die Projektionsfläche 2, die ein Teilbereich der Windschutzscheibe 1 ist. Die Projektionsfläche 2 ist so verarbeitet, dass das von der Lupe 7 projizierte Licht zu den Augen eines Fahrers reflektiert wird. Hier ist eine Konfiguration dargestellt, bei der Licht auf die Windschutzscheibe 1 projiziert wird; eine Konfiguration, bei der Licht auf einen Kombinierer projiziert wird, der in der Nähe der Windschutzscheibe 1 angeordnet ist, kann jedoch verwendet werden. In diesem Fall bildet der Kombinierer die Projektionsfläche 2.

Ein Fahrer eines Automobils kann Bilder, Zeichen oder dergleichen Informationen in Bezug auf das Fahren unter Heranziehung eines virtuellen Bildes visuell erkennen, welches auf dem Licht basiert, das auf die Projektionsfläche 2 projiziert und von der Projektionsfläche 2 reflektiert wird. Ferner weist die Projektionsfläche 2 eine Funktion der Lichtübertragung von der Außenseite der Windschutzscheibe 1 (Außenseite des Fahrzeugs) auf. Somit kann der Fahrer visuell ein Bild erkennen, welches durch Überlagerung eines virtuellen Bildes auf der Grundlage des von der Lupe 7 projizierten Lichtes und einer Szene der Außenwelt erhalten wird.

Die an der Anzeigetafel 9 angebrachte Abbildungseinheit 10 bildet das Gesicht des Fahrers ab, der auf einem Fahrersitz sitzt, und sie ist mit der Lichtquelleneinheit 4 in einer verdrahteten oder drahtlosen Weise verbunden. Daten in einem erfassten Bild des Fahrergesichts, welches durch die Abbildungseinheit 10 erhalten wird, wird in einer verdrahteten oder drahtlosen Weise zu der Lichtquelleneinheit 4 übertragen.

Die Abbildungseinheit 10 kann an einer anderen Stelle als der Anzeigetafel 9 angebracht sein, solange das Gesicht des Fahrers an der Stelle abgebildet werden kann. Als Abbildungseinheit 10 kann eine Abbildungseinheit verwendet werden, die für eine Nutzung vorgesehen ist, welche von der des HUD-Displays in dem Automobil verschieden ist.

2 ist ein schematisches Diagramm, welches einen detaillierten Aufbau des in 1 dargestellten HUD-Displays zeigt.

Wie in 2 dargestellt, enthält das HUD-Display die Lichtquelle 4, eine Projektionseinheit 50, die Abbildungseinheit 10 und eine Bedienungseinheit 80.

Die Lichtquelleneinheit 4 enthält eine Lichtquelleneinheit 40, eine Ansteuereinheit 45, die ein in der Lichtquelleneinheit 40 enthaltenes Lichtmodulationselement 44 ansteuert, eine Systemsteuereinrichtung 60, die generell das gesamte System steuert, und eine Sichtlinien-Detektiereinheit 70. Die Systemsteuereinrichtung 60 funktioniert als Projektions-Steuerungseinrichtung.

Die Lichtquelleneinheit 40 enthält eine Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A, eine R-Lichtquelle 41r, die eine rote Lichtquelle ist, welche rotes Licht emittiert, eine G-Lichtquelle 41g, die eine grüne Lichtquelle ist, welche grünes Licht emittiert, eine B-Lichtquelle 41b, die eine blaue Lichtquelle ist, welche blaues Licht emittiert, ein dichroitisches Prisma 43, eine Kollimatorlinse 42r, die zwischen der R-Lichtquelle 41r und dem dichroitischem Prisma 43 vorgesehen ist, eine Kollimatorlinse 42g, die zwischen der G-Lichtquelle 41g und dem dichroitischen Prisma 43 vorgesehen ist, eine Kollimatorlinse 42b, die zwischen der B-Lichtquelle 41b und dem dichroitischen Prisma vorgesehen ist, und ein Lichtmodulationselement 44. Die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b bilden die Lichtquellen des HUD-Displays.

Die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b verwenden ein Lichtemittierelement wie einen Laser oder eine Leuchtdiode. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel dargestellt, bei dem das HUD-Display drei Lichtquellen aus der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b enthält; die Anzahl der Lichtquellen kann jedoch 1, 2, 4 oder mehr betragen.

Die Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A legt die Luminanz- bzw. Leuchtdichtemengen der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b in bestimmten Lumineszenzmengenmustern fest und führt eine Steuerung zur sequentiellen Emittierung von Licht von der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b entsprechend den Lumineszenzmentenmustern fest.

Das dichroitische Prisma 43 ist ein optisches Element zum Leiten von Licht, welches von der R-Lichtquelle 41r, der G-Lichtquelle 41g und der B-Lichtquelle 41b emittiert ist, jeweils zu demselben optischen Pfad hin. Das dichroitische Prisma 43 überträgt rotes Licht, welches durch die Kollimatorlinse 42r kollimiert worden ist, um es zu dem Lichtmodulationselement 44 abzugeben. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 43 grünes Licht, welches durch die Kollimatorlinse 42g kollimiert worden ist, um an das Lichtmodulationselement 44 abgegeben zu werden. Ferner reflektiert das dichroitische Prisma 43 blaues Licht, welches durch die Kollimatorlinse 42b kollimiert worden ist, um zu dem Lichtmodulationselement 44 abgegeben zu werden. Ein optisches Element, welches eine Funktion der Lichtleitung zu demselben optischen Pfad aufweist, ist auf ein dichroitisches Prisma nicht beschränkt. Beispielsweise kann ein dichroitischer Kreuzspiegel verwendet werden.

Das Lichtmodulationselement 44 moduliert das von dem dichroitischen Prisma 43 emittierte Licht räumlich auf der Grundlage von Projektionsbilddaten, die eine Bildinformation darstellen, und emittiert Licht (rotes Farbbildlicht, blaues Farbbildlicht und grünes Farbbildlicht) auf der Grundlage der Projektionsbilddaten an die Projektionseinheit 50. Die Bildinformation enthält beispielsweise eine Information, welche eine Fahrgeschwindigkeit eines Automobils, eine Information zur Vornahme einer Meldung an einen Fahrer, eine Navigationsinformation oder dergleichen angibt.

Das Lichtmodulationselement 44 kann beispielsweise eine Flüssigkristall- oder Silizium-(LCOS)-, eine digitale Mikrospiegelvorrichtung (DMD), ein elektromechanisches Mikrosystem-(MEMS)-Element, eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung oder dergleichen verwenden.

Die Ansteuerungseinheit 45 steuert das Lichtmodulationselement 44 entsprechend Projektionsbilddaten an, die durch die Systemsteuereinrichtung 60 eingegeben sind, und emittiert Licht auf der Grundlage der Projektionsbilddaten an die Projektionseinheit 50.

Die Projektionseinheit 50 enthält ein optisches Projektionssystem 46, die Diffusorplatte 5, den Reflexionsspiegel 6 und die Lupe 7.

Das optische Projektionssystem 46 ist ein optisches System zum Projizieren von Licht, welches durch das Lichtmodulationselement 44 räumlich moduliert ist, auf die Diffusorplatte 5. Das optische System ist auf eine Linse nicht beschränkt, sondern kann einen Abtaster bzw. Scanner verwenden.

Die Projektionseinheit 50 bildet eine Projektionseinheit, welche das durch das Lichtmodulationselement 44 räumlich moduliertes Licht auf die Projektionsfläche 2 projiziert. Die Projektionsfläche 2 wird ein Projektionsbereich des Lichtes (hier nachstehend als Projektionslicht bezeichnet), welches durch die Projektionseinheit 50 projiziert wird. Die Projektionseinheit 50 ist optisch so ausgelegt, dass ein Bild auf der Grundlage des auf die Projektionsfläche 2 projizierten Lichts von einem Fahrer als virtuelles Bild an einer Stelle in Front der Windschutzscheibe visuell erkannt werden kann.

Die Lichtquellen, enthaltend die R-Lichtquelle 41r, die G-Lichtquelle 41g und die B-Lichtquelle 41b, das Lichtmodulationselement 44 und die Projektionseinheit 50, bilden eine Projektionsanzeigeeinheit.

Die Systemsteuereinrichtung 60 steuert die Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A und die Ansteuereinheit 45 und emittiert Licht auf der Grundlage der Projektionsbilddaten an die Projektionseinheit 50 von der Lichtquelleneinheit 40.

Die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 erfasst aufgenommene Bilddaten, die durch Abbilden der Abbildungseinheit 10 erhalten werden, und führt einen bekannten Sichtlinien-Detektierprozess in Bezug auf Daten des gewonnenen erfassten Bildes durch, um eine Sichtlinie eines Fahrers eines Automobils zu detektieren, in welchem ein HUD-Display angebracht ist. Die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 meldet der Systemsteuereinrichtung 60 das Sichtlinien-Detektierergebnis.

Die Bedienungseinheit 80 enthält ein Display (beispielsweise ein in einer Mittelkonsole angeordnetes Berührungsfelddisplay) und Bedienungstasten und dergleichen, die in einem Automobil angebracht sind, und sie stellt ein Interface dar, um die Systemsteuereinrichtung 60 zu veranlassen, verschiedene Befehle auszuführen.

Die Systemsteuereinrichtung 60 bestimmt auf der Grundlage des Sichtlinien-Detektierergebnisses der Sichtlinien-Detektiereinheit 70, ob eine Sichtlinie eines Fahrers innerhalb des Projektionsbereichs (Projektionsfläche 2) von Licht zu der Windschutzscheibe 1 durch die Projektionseinheit 50 liegt.

In einem Fall, in welchem sich die Sichtlinie innerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, schneidet die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie die Projektionsfläche 2. In einem Fall, in welchem sich die Sichtlinie außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, schneidet die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie nicht die Projektionsfläche 2.

In einem Zustand, in welchem sich die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, stoppt die Systemsteuereinrichtung 60 die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 durch die Projektionsanzeigeeinheit.

Ferner führt die Systemsteuereinrichtung 60 in einem Fall, in welchem bestimmt wird, dass die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie sich von dem Zustand außerhalb der Projektionsfläche 2 in den Zustand innerhalb der Projektionsfläche 2 verschiebt, einen Neustart der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 durch die Projektionsanzeigeeinheit durch.

Als Verfahren zum Stoppen der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 durch die Projektionsanzeigeeinheit können ein erstes Verfahren zur Steuerung der Ansteuereinheit 45 so, dass Licht von dem Lichtmodulationselement 44 nicht emittiert wird, ein zweites Verfahren zur Steuerung der Lichtquellen-Steuereinrichtung 40A zur Stillsetzung der Lichtquellen, ein drittes Verfahren zur Stillsetzung der Gesamtheit der Lichtquelleneinheit 40 oder zur Einstellung der Gesamtheit der Lichtquelleneinheit 40 für den Eintritt in einen Standby-Zustand oder dergleichen angewandt werden.

Gemäß dem zweiten Verfahren oder dem dritten Verfahren ist es möglich, den Leistungsverbrauch oder die Wärmeerzeugung eines HUD-Displays zu reduzieren. Der Neustart der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 durch die Projektionsanzeigeeinheit wird durch eine Steuerung zum Emittieren von Licht auf der Grundlage von Projektionsdaten von dem Lichtmodulationselement 44, eine Steuerung zur Inbetriebsetzung der Lichtquellen, eine Steuerung zur Inbetriebsetzung der Gesamtheit der Lichtquelleneinheit 40 oder zum Auslösen deren Standby-Zustand oder dergleichen ausgeführt.

Ferner kann in der Projektionseinheit 50 ein (nicht dargestellter) Verschluss zur Lichtabschirmung angeordnet sein, um entfernbar in einen optischen Pfad zwischen dem optischen Projektionssystem 46 und der Diffusorplatte 5 eingeführt zu werden, und die Systemsteuereinrichtung 60 kann eine Steuerung zum Schließen des Verschlusses für die Stillsetzung der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 durch die Projektionsanzeigeeinheit ausführen. Die Position des Verschlusses kann irgendeine Position in dem optischen Projektionspfad sein.

Wenn die Projektion des Projektionslichts aus dem Zustand, in welchem die Projektion des Projektionslichts gestoppt ist, neu gestartet wird, ist es entsprechend diesem Verfahren möglich, die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 lediglich durch Öffnen des Verschlusses neu zu starten. Somit ist es möglich, die Zeit extrem zu verkürzen, bis ein virtuelles Bild in Bezug auf einen Fahrer visuell erkannt werden kann, nachdem bestimmt worden ist, dass die Systemsteuereinrichtung 60 die Projektion von Licht neu startet. Da die Lichtquelleneinheit 40 das Starten und Stoppen nicht wiederholt, ist es ferner möglich, die Haltbarkeit der Lichtquelleneinheit 40 zu verbessern.

3 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Betriebs des in 1 dargestellten HUD-Displays.

In einem Fall, in welchem das HUD-Display gestartet wird, startet die Systemsteuereinrichtung 60 die Projektion von Projektionslicht auf die Projektionsfläche 2 durch die Projektionsanzeigeeinheit. Sodann gewinnt die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 durch die Abbildungseinheit 10 (Schritt S1) erfasste Bilddaten.

Danach detektiert die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 eine Sichtlinie eines Fahrers auf der Grundlage der beim Schritt S1 gewonnenen erfassten Bilddaten (Schritt S2).

Nach dem Schritt S2 bestimmt die Systemsteuereinrichtung 60, ob die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit 70 detektierte Sichtlinie des Fahrers sich innerhalb der Projektionsfläche 2 befindet (Schritt S3). In einem Fall, in welchem bestimmt wird, dass sich die Sichtlinie des Fahrers außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet (NEIN beim Schritt S3), setzt die Systemsteuereinrichtung 60 ein internes Zeitglied zurück (Schritt S4).

Nach dem Schritt S4 setzt die Systemsteuereinrichtung 60 ein in einem internen Speicher gespeichertes Flag auf "Flago", was einen Zustand anzeigt, in welchem sich die Sichtlinie außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet (Schritt S5) und stoppt die Lichtquelleneinheit 40 oder veranlasst die Lichtquelleneinheit 40, in einen Standby-Zustand einzutreten, um die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 durch die Projektionsanzeigeeinheit zu stoppen (Schritt S6). Nach dem Prozess des Schritts S6 kehrt die Prozedur zum Prozess des Schritts S1 zurück.

In einem Fall, in welchem beim Schritt S3 bestimmt wird, dass sich die Sichtlinie des Fahrers innerhalb der Projektionsfläche 2 befindet (JA beim Schritt S3), bestimmt die Systemsteuereinrichtung 60, ob das Flag in dem internen Speicher auf "Flago" gesetzt ist (Schritt S7).

In einem Fall, in welchem das Flag in dem internen Speicher auf "Flagi" gesetzt ist, was einen Zustand angibt, in welchem sich die Sichtlinie innerhalb der Projektionsfläche 2 befindet (NEIN beim Schritt S7), kehrt die Prozedur zum Prozess des Schritts S1 zurück.

In einem Fall, in welchem das Flag im internen Speicher auf "Flago" gesetzt ist (JA beim Schritt S7), startet die Systemsteuereinrichtung 60 die Messung durch das interne Zeitglied (Schritt S8).

Sodann bestimmt die Systemsteuereinrichtung 60 unter Bezugnahme auf eine gemessene Zeit des internen Zeitgliedes, ob die gemessene Zeit gleich einer oder länger als eine zweite(n) Zeit (beispielsweise 1 Sekunde) ist (Schritt S9).

In einem Fall, in welchem die gemessene Zeit des internen Zeitgliedes kürzer ist als die zweite(n) Zeit (NEIN beim Schritt S9), kehrt die Prozedur zum Schritt S1 zurück, und sodann werden die oben beschriebenen Prozesse wiederholt.

In einem Fall, in welchem die gemessene Zeit des internen Zeitgliedes gleich der oder längs als die zweite(n) Zeit ist (JA beim Schritt S9), bestimmt die Systemsteuereinrichtung 60, dass sich die Sichtlinie des Fahrers von der Außenseite der Projektionsfläche 2 zur Innenseite der Projektionsfläche 2 bewegt (Schritt S10), und setzt dann das Flag des internen Speichers auf "Flagi" (Schritt S11).

Ein Fahrer kann beispielsweise einen Rückspiegel oder einen Seitenspiegel im Zuge der Änderung einer Verkehrsstraße bestätigen, und in einer derartigen Situation, in der die Sichtlinie kompliziert geändert wird, wiederholt der Fahrer das Schwenken der Sichtlinie in die Projektionsfläche 2 und das Schwenken der Sichtlinie aus der Projektionsfläche 2 innerhalb einer kurzen Zeitspanne.

Auf diese Weise wird in der Situation, in der sich die Sichtlinie stark bewegt, sollte in einem Fall, in welchem die Projektion des Lichts durch die Projektionsanzeigeeinheit gerade neu gestartet wird, da sich die Sichtlinie von der Außenseite der Projektionsfläche 2 zur Innenseite der Projektionsfläche 2 verschiebt, in einem Fall, in welchem sich die Sichtlinie unmittelbar aus der Projektionsfläche 2 verschiebt, die Projektion des Lichts umgehend gestoppt werden. Dies heißt, dass die Projektion und die Nichtprojektion von Licht häufig wiederholt werden sollten.

Um ein derartiges Problem zu vermeiden, bestimmt die Systemsteuereinrichtung 60 lediglich in einem Fall, in welchem die Sichtlinie des Fahrers in die Projektionsfläche 2 aus dem Zustand eintritt, in welchem sie sich außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, und dem Zustand, in welchem sich die Sichtlinie innerhalb der Projektionsfläche 2 fortgesetzt während der zweiten Zeit befindet (JA beim Schritt S9), dass sich die Sichtlinie des Fahrers von der Außenseite der Projektionsfläche 2 zur Innenseite der Projektionsfläche 2 verschiebt.

Nachdem bestimmt ist, dass sich die Sichtlinie des Fahrers von der Außenseite der Projektionsfläche 2 zu der Innenseite der Projektionsfläche 2 verschiebt, und nachdem eine erste Zeit (beispielsweise etwa eine Sekunde bis vier Sekunden) verstreicht, startet die Systemsteuereinrichtung 60 ferner die Lichtquelleneinheit 40 und gibt Projektionsbilddaten in die Ansteuereinheit 45 ein. Durch die Ansteuerung der Ansteuereinheit 45 moduliert das Lichtmodulationselement 44 das von der Lichtquelleneinheit 40 emittierte Licht räumlich entsprechend den Projektionsbilddaten. Das räumlich modulierte Licht wird von der Projektionseinheit 50 auf die Projektionsfläche 2 projiziert, und die Projektion des Projektionslichts, das ist die Projektion eines virtuellen Bildes, wird neu gestartet (Schritt S12). Nach dem Prozess des Schritts S12 kehrt die Prozedur zum Schritt S1 zurück.

Wenn das in 1 dargestellte HUD-Display verwendet wird, wird, wie oben beschrieben, in einem Fall, in welchem sich eine Sichtlinie eines Fahrers außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, die Projektion von Projektionslicht auf die Projektionsfläche 2 gestoppt. In einem Fall, in welchem bestimmt wird, dass sich die Sichtlinie des Fahrers von der Außenseite der Projektionsfläche 2 zu der Innenseite der Projektionsfläche 2 verschiebt, wird ferner die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 neu gestartet, nachdem die erste Zeit nach einem Augenblick verstreicht, wenn die Bestimmung erfolgt ist.

Auf diese Weise wird sogar in einem Fall, in welchem der Fahrer die Sichtlinie von der Außenseite der Projektionsfläche 2 zu der Innenseite der Projektionsfläche 2 verschiebt, Licht solange nicht auf die Projektionsfläche 2 projiziert, bis die erste Zeit verstreicht. Somit ist es möglich, eine Fokussierung auf ein virtuelles Bild zu vermeiden und somit eine Situation in einer Fahrtrichtung genau zu erkennen. Die erste Zeit kann als ein geeigneter Wert auf der Grundlage der Ergonomie bestimmt oder auf eine Zeitspanne von etwa 1 Sekunde bis etwa 4 Sekunden, wie oben beschrieben, festgelegt sein.

Wenn das in 1 dargestellte HUD-Display verwendet wird, kann die Lichtquelle ferner in einem Zustand, in welchem sich die Sichtlinie außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, gestoppt werden oder in einen Standby-Zustand übergehen. Damit ist es möglich, den Leistungsverbrauch des HUD-Displays zu reduzieren.

Darüber hinaus wird bei dem in 1 dargestellten HUD-Display lediglich in einem Fall, in welchem die Sichtlinie des Fahrers in die Projektionsfläche 2 aus dem Zustand eintritt, in welchem sie sich außerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, und dem Zustand, in welchem sich die Sichtlinie innerhalb der Projektionsfläche 2 befindet, fortgefahren während der zweiten Zeit (JA beim Schritt S9) die Projektion des Lichts auf die Projektionsfläche 2 nach Verstreichen der ersten Zeit neu gestartet.

In einer Situation, in der der Fahrer die Sichtlinie schnell verschiebt, ist es somit möglich zu vermeiden, dass von einem Zustand, in welchem Licht auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird, und einem Zustand, in welchem Licht nicht auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird, häufig umgeschaltet wird. Demgemäß ist es möglich, die Haltbarkeit des HUD-Displays zu verbessern und ein Gefühl eines Fahrers oder von Fahrgästen bei der Nutzung des HUD-Displays zu verbessern. Die zweite Zeit kann eine Zeitspanne sein, während der es möglich ist zu bestimmen, dass die Sichtlinie stabil wird. Die zweite Zeit kann experimentell bestimmt werden, oder sie kann ein Wert sein, der sich in Echtzeit auf der Grundlage einer Entwicklung der Sichtlinie des Fahrers ändert.

Wenn die Bestimmung JA beim Schritt S7 lautet, kann in 3 die Prozedur unverzüglich zum Schritt S10 weitergehen. In diesem Fall wird der Schritt S8 weggelassen. Wenn die Bestimmung beim Schritt S7 NEIN lautet, geht die Prozedur ferner weiter zum Prozess zum Schritt S1. In diesem Fall wird es ferner bevorzugt, die erste Zeit auf etwa 1 Sekunde bis 5 Sekunden festzulegen. Wenn die Sichtlinie sich von der Außenseite der Projektionsfläche 2 zu der Innenseite der Projektionsfläche 2 verschiebt, ist es sogar möglich, da ein virtuelles Bild nicht unverzüglich für den Fahrer dargestellt wird, eine Situation zu verhindern, in der sich der Fahrer auf ein virtuelles Bild fokussiert, um dem Hintergrund kaum Aufmerksamkeit zu widmen und somit genau eine Situation in einer Fahrtrichtung zu erkennen.

Ferner wird bevorzugt, die erste Zeit beim Schritt S12 in 3 manuell einzustellen. Genauer gesagt kann ein Neustart-Zeiteinstellungs-Bildschirm auf dem Display (Berührungsfeld) angezeigt werden, das ist die Bedienungseinheit 80, und die erste Zeit kann durch Tastenbetätigung auf dem Anzeigeschirm beliebig eingestellt werden. Hier wird die kürzeste Zeit (beispielsweise 1 Sekunde) der ersten Zeit vorab bestimmt, und die erste Zeit kann nicht eine Zeit sein, die kürzer ist als die kürzeste Zeit. Bei dieser Konfiguration ist es möglich zu verhindern, dass die Projektion eines virtuellen Bildes neu gestartet wird, unmittelbar nachdem bestimmt ist, dass eine Sichtlinie eines Fahrers sich zur Innenseite der Projektionsfläche 2 verschiebt.

Wenn die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 neu gestartet wird, kann darüber hinaus beim Schritt S12 in 3 die Systemsteuereinrichtung 60 die Sichtbarkeit eines virtuellen Bildes vom Beginn an nicht maximieren, und stattdessen kann sie eine Steuerung zur allmählichen Zunahme der Sichtbarkeit im Laufe der Zeit ausführen. Durch allmähliches Steigern der Sichtbarkeit des virtuellen Bildes ist es auf diese Weise möglich, die Darstellung des virtuellen Bildes in Bezug auf den Fahrer in einer natürlichen Weise neu zu starten.

Genauer gesagt ändert die Systemsteuereinrichtung 60 im Laufe der Zeit die an die Ansteuereinheit 45 eingegebenen Projektionsdaten beim Schritt S12.

4A zeigt Ikons bzw. Symbole (Bildzeichen mit einem Zeichen „!“ werden geschrieben), um die Aufmerksamkeit eines Fahrers auf sich zu ziehen, ein Symbol 50A, bei dem lediglich eine Außenlinie vorhanden ist und ein anderer Bereich als ein inneres Zeichen transparent ist, und ein Symbol 50B, bei dem ein anderer Bereich als ein inneres Zeichen mit einer Farbe dargestellt ist, die von der des Zeichens verschieden ist. Wenn die optische Durchlässigkeit des dargestellten Bereichs in dem Symbol stärker wird, wird der Hintergrund leichter erkannt, wobei jedoch die Sichtbarkeit als Symbol schwächer wird.

Die Systemsteuereinrichtung 60 gibt Projektionsbilddaten zur Anzeige des Symbols 50A an die Ansteuereinheit 45 ein, und sie gibt nach Verstreichen einer bestimmten Zeit die Projektionsbilddaten zur Anzeige des Symbols 50B an die Ansteuereinheit 45 beim Schritt S12 ein, wodurch die Sichtbarkeit der Symbole im Laufe der Zeit verbessert ist.

Hier ändert sich die Anzeige des Symbols in zwei Stufen; sie kann jedoch in drei oder mehr Stufen geändert werden. In diesem Fall können die Projektionsbilddaten so geändert werden, dass die Dichte der dargestellten Farbe innerhalb des Symbols allmählich von dem Symbol 50A zu dem Symbol 50B gesteigert wird.

4B zeigt ein kleines Symbol 51A und ein großes Symbol 51B als Symbole, um Aufmerksamkeit eines Fahrers auf sich zu ziehen. Wenn die Größe des Symbols kleiner ist, wird der Hintergrund leichter bestätigt, wobei jedoch die Sichtbarkeit des Symbols schwächer wird.

Die Systemsteuereinrichtung 60 gibt Projektionsbilddaten zur Anzeige des Symbols 51A an die Ansteuereinheit 45 ein, und sie gibt nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne Projektionsbilddaten zur Anzeige des Symbols 51B an die Ansteuereinheit 45 beim Schritt S12 ein, um dadurch die Sichtbarkeit der Symbole im Laufe der Zeit zu verbessern.

Hier wird die Größe des Symbols in zwei Stufen geändert; sie kann jedoch in drei oder mehr Stufen geändert werden. In diesem Fall kann die Projektion der Bilddaten so geändert werden, dass die Größe des Symbols allmählich vom Symbol 51A zum Symbol 51B vergrößert wird.

4C zeigt ein Symbol 52A mit einer geringen Helligkeit und ein Symbol 52B mit einer hohen Helligkeit als Symbole zum Anziehen der Aufmerksamkeit eines Fahrers. Wenn die Helligkeit des Symbols niedriger ist, wird der Hintergrund leichter bestätigt, wobei jedoch die Sichtbarkeit des Symbols schwächer wird.

Die Systemsteuereinrichtung 60 gibt Projektionsbilddaten zur Anzeige des Symbols 52A an die Ansteuereinheit 45 ein, und sie gibt nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne Projektionsbilddaten zur Anzeige des Symbols 52B an die Ansteuereinheit 45 beim Schritt S12 ein, um dadurch die Sichtbarkeit des Symbols im Laufe der Zeit zu verbessern.

Hier wird die Helligkeit des Symbols in zwei Stufen geändert, wobei sie jedoch in drei oder mehr Stufen geändert werden kann. In diesem Fall können die Projektionsbilddaten so geändert werden, dass die Helligkeit vom Symbol 52A zum Symbol 52B allmählich gesteigert wird. Hier wird die Sichtbarkeit geändert, wobei jedoch die Sättigung anstelle der Helligkeit geändert werden kann. Durch allmähliches Steigern der Sättigung ist es möglich, die Sichtbarkeit zu verbessern.

Die drei in 4A, 4B und 4C dargestellten Verfahren zur Änderung der Sichtbarkeit können durch eine Bedienperson des HUD-Displays manuell ausgewählt werden.

In Bezug auf die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche 2 ist ein in 5A dargestellter Sichterkennungs-Änderungsanzeigeschirm als virtuelles Bild dargestellt, und, wie in 5B dargestellt, werden Bedienungstasten 83 bis 85 in dem Display (Berührungsfeld) der Bedienungseinheit 80 angezeigt.

Die in der Bedienungseinheit 80 angezeigten Bedienungstasten 83 bis 85 sind den sichtbaren Erkennungsänderungsverfahren (Anzeigeverfahren 1 bis 3) in dem Sichterkennungs-Änderungsanzeigeschirm in 5A zugehörig. Ein Fahrer kann ein aktuelles Auftreten bestätigen, während der in 5A dargestellte Sichterkennungs-Änderungsanzeigeschirm bestätigt wird, und er kann eine der Bedienungstasten 83 bis 85 entsprechend einem gewünschten Anzeigeverfahren auswählen, um das Sichtbarkeits-Änderungsverfahren beliebig festzulegen.

Die Bedienungseinheit 80 ist durch ein Display (beispielsweise ein Display mit einem in einer Mittelkonsole angeordneten Berührungsfeld), Bedienungstasten und dergleichen ausgelegt, die in einem Automobil angebracht sind, wobei jedoch eine Konfiguration verwendet sein kann, bei der eine Kommunikationseinheit, die mit einem von einem Fahrer oder einem Fahrgast besessenen elektronischen Gerät kommuniziert, in einem Automobil vorgesehen sein kann, und ein durch das elektronische Gerät betätigtes Signal von der Kommunikationseinheit empfangen und an die Systemsteuereinrichtung 60 abgegeben wird. Die Kommunikationseinheit kann in dem HUD-Display vorgesehen sein.

Das elektronische Gerät kann ein Computer vom tragbaren Typ, wie ein Smartphone, ein Mobiltelefon bzw. Handy mit einer Kamera, ein Tablet-Endgerät (persönlicher digitaler Assistent) sein, und es kann irgendein Gerät sein, welches einen in 5B dargestellten Bedienungs-Anzeigeschirm anzeigen und die Eingabe einer Vielfalt von Informationen empfangen kann. Mit dieser Konfiguration ist es möglich, denselben Betrieb auszuführen wie die Bedienungseinheit 80.

In dem HUD-Display gemäß 1 ist ein optisches System optisch so ausgelegt, dass ein Bild auf der Grundlage eines auf die Projektionsfläche 2 projizierten Lichtes von einem Fahrer visuell erkannt werden kann, da ein reelles Bild auf der Projektionsfläche 2 als der Projektionseinheit 50 verwendet werden kann. In diesem Fall wird ähnlich einem Fall, in welchem der Fahrer die Sichtlinie von außerhalb der Projektionsfläche 2 zur Innenseite der Projektionsfläche 2 bewegt, das Licht solange nicht auf die Projektionsfläche 2 projiziert, bis die erste Zeitspanne verstreicht. Somit ist es möglich, eine Fokussierung auf ein reelles Bild zu vermeiden, welches auf der Projektionsfläche 2 angezeigt wird, und eine Situation in einer Bewegungsrichtung genau zu erkennen.

Wie oben beschrieben, sind die folgenden Posten in dieser Anmeldung offenbart.

Eine offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp enthält: eine Projektionsanzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches von der Lichtquelle emittiertes Licht räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit, die durch das Lichtmodulationselement räumlich moduliertes Licht auf eine in einem Fahrzeug angebrachte Projektionsfläche als Projektionslicht projiziert; eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Fahrers des Fahrzeugs detektiert; und eine Projektions-Steuereinrichtung, welche die Projektion des Lichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit in einem Zustand stoppt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, und die die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit nach Verstreichen einer ersten Zeitspanne nach einem Augenblick neu startet, wenn bestimmt ist, dass sich die Sichtlinie von einer Außenseite der Projektionsfläche zu einer Innenseite der Projektionsfläche verschiebt.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt, dass die Projektions-Steuereinrichtung bestimmt, dass sich die Sichtlinie von der Außenseite der Projektionsfläche zu der Innenseite der Projektionsfläche in einem Fall verschiebt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich von einem Zustand, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich außerhalb der Projektionsfläche befindet, in einen Zustand verschiebt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich innerhalb der Projektionsfläche befindet und die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie fortwährend sich innerhalb der Projektionsfläche während einer zweiten Zeit befindet.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt, dass die Projektions-Steuereinrichtung die Sichtbarkeit eines durch das Projektionslicht gebildeten Bildes im Laufe der Zeit in einem Fall verbessert, in welchem die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche neu gestartet ist.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt, dass ein Verfahren zur Änderung der Sichtbarkeit des Bildes manuell einstellbar ist.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt, dass die erste Zeitspanne manuell einstellbar ist.

Die offenbarte Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp ist so ausgelegt, dass die Projektionseinheit das Projektionslicht auf die Projektionsfläche projiziert, um ein Bild auf der Grundlage des Projektionslichts als reelles Bild oder als virtuelles Bild visuell zu erkennen.

Ein offenbarte Projektions-Steuerungsverfahren in einer Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp enthält eine Projektions-Anzeigeeinheit, die eine Lichtquelle, ein Lichtmodulationselement, welches das von der Lichtquelle emittierte Licht räumlich moduliert, und eine Projektionseinheit, die das durch das Lichtmodulationselement räumlich modulierte Licht auf eine in einem Fahrzeug angebrachte Projektionsfläche als Projektionslicht projiziert; und eine Sichtlinien-Detektiereinheit, die eine Sichtlinie eines Fahrers des Fahrzeugs detektiert, enthält: einen Projektions-Steuerungsschritt zur Stillsetzung der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit in einem Zustand, in welchem sich die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie außerhalb der Projektionsfläche befindet, und zum Neustart der Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche durch die Projektions-Anzeigeeinheit nach Verstreichen einer ersten Zeitspanne nach einem Augenblick, wenn bestimmt ist, dass sich die Sichtlinie von einer Außenseite der Projektionsfläche zu einer Innenseite der Projektionsfläche verschiebt.

Das offenbarte Projektions-Steuerungsverfahren ist so ausgelegt, dass beim Projektions-Steuerungsschritt bestimmt wird, dass sich die Sichtlinie von der Außenseite der Projektionsfläche zu der Innenseite der Projektionsfläche in einem Fall verschiebt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich von einem Zustand, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie außerhalb der Projektionsfläche liegt, in einen Zustand verschiebt, in welchem die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie sich innerhalb der Projektionsfläche befindet und die durch die Sichtlinien-Detektiereinheit detektierte Sichtlinie fortwährend während einer zweiten Zeitspanne sich innerhalb der Projektionsfläche befindet.

Das offenbarte Projektions-Steuerungsverfahren ist so ausgelegt, dass beim Projektions-Steuerungsschritt die Sichtbarkeit eines durch das Projektionslicht gebildeten Bildes im Laufe der Zeit in einem Fall verbessert ist, in welchem die Projektion des Projektionslichts auf die Projektionsfläche neu gestartet wird.

Das offenbarte-Projektions-Steuerungsverfahren ist so ausgelegt, dass die Projektionseinheit das Projektionslicht auf die Projektionsfläche projiziert, um auf der Grundlage des Projektionslichts ein Bild als reelles Bild oder als virtuelles Bild visuell zu erkennen.

Die Anzeigevorrichtung vom Projektionstyp der Erfindung ist insbesondere in einem Automobil angebracht, welches einen hohen Komfort und Effektivität mit sich bringt. Erläuterung von Bezugszeichen

2 Projektionsfläche 10 Abbildungseinheit 40 Lichtquelleneinheit 44 Lichtmodulationselement 45 Ansteuereinheit 50 Projektionseinheit 60 Systemsteuereinrichtung 70 Sichtlinien-Detektiereinheit