Title:
LAMELLENANTRIEBSGERÄT UND BILDERFASSUNGSGERÄT
Kind Code:
T5


Abstract:

Ein Lamellenantriebsgerät gemäß dieser Erfindung hat ein eine Öffnung ausbildendes Element, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht durchtreten zu lassen, ein Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements zu schwenken, und eine Mehrzahl von Lamellen, die konfiguriert sind, in den Öffnungsabschnitt aufgrund eines Empfangens einer von dem Schwenkelement übertragenen Leistung einzutreten oder aus diesem auszutreten. Das Schwenkelement ist aus einem blattförmigen Element ausgebildet.




Inventors:
Yoshizawa, Takahito (Saitama, Chichibu-shi, JP)
Inui, Yusuke (Saitama, Chichibu-shi, JP)
Morikoshi, Yasutaka (Saitama, Chichibu-shi, JP)
Nakawaki, Shinya (Saitama, Chichibu-shi, JP)
Yajima, Satoru (Saitama, Chichibu-shi, JP)
Koyama, Yoshiyuki (Saitama, Chichibu-shi, JP)
Application Number:
DE112016002635T
Publication Date:
03/01/2018
Filing Date:
06/10/2016
Assignee:
Canon Denshi Kabushiki Kaisha (Saitama, Chichibu-shi, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
TBK, 80336, München, DE
Claims:
1. Lamellenantriebsgerät mit:
einem eine Öffnung ausbildenden Element, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht durchtreten zu lassen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um einen Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, aufgrund eines Empfangens einer von dem Schwenkelement übertragenen Leistung in den Öffnungsabschnitt einzutreten oder aus diesem auszutreten,
wobei das Schwenkelement aus einem blattförmigen Element ausgebildet ist.

2. Lamellenantriebsgerät mit:
einem eine Öffnung ausbildenden Element, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht durchtreten zu lassen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um einen Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, in den Öffnungsabschnitt aufgrund eines Empfangens einer von dem Schwenkelement übertragenen Leistung einzutreten oder aus diesem auszutreten,
wobei das Schwenkelement aus einem blattförmigen Element ausgebildet ist, das durch Stanzen eines Blattmaterials erhalten ist.

3. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Schwenkelement aus dem blattförmigen Element ausgebildet ist, das eine Federeigenschaft aufweist.

4. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Schwenkelement aus dem blattförmigen Element mit einer Oberflächenschicht, die als eine eine Gleitfähigkeit verbessernde Schicht dient, auf zumindest einer Oberfläche eines Blattmaterials ausgebildet ist.

5. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Schwenkelement aus dem blattförmigen Element mit einer Oberflächenschicht, die als eine antistatische Schicht dient, auf zumindest einer Oberfläche eines Blattmaterials ausgebildet ist.

6. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 4, wobei die Oberflächenschicht auf jeder Oberfläche des Blattmaterials bereitgestellt ist, und die Oberflächenschichten in im Wesentlichen der gleichen Dicke bereitgestellt sind.

7. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Schwenkelement aus dem blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke nicht mehr als eine Hälfte einer Dicke des die Öffnung ausbildenden Elements beträgt.

8. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Schwenkelement aus dem blattförmigen Element ausgebildet ist, das dünner als das die Öffnung ausbildende Element und dicker als die Lamellen ist.

9. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Schwenkelement aus dem blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke im Wesentlichen nicht größer als eine Dicke der Lamellen ist.

10. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei eine Schwenkhaltung des Schwenkelements durch einen in Anlage befindlichen Abschnitt gehalten ist, der auf dem die Öffnung ausbildenden Element bereitgestellt ist.

11. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das die Öffnung ausbildende Element auf einer Oberflächenseite des Schwenkelements angeordnet ist,
ein Abdeckelement, das auf der anderen Oberflächenseite des Schwenkelements angeordnet ist, bereitgestellt ist, und
eine Schwenkhaltung des Schwenkelements in einem Zustand gehalten ist, in dem das Schwenkelement in einem zwischen dem die Öffnung ausbildenden Element und dem Abdeckelement ausgebildeten Antriebsraum angetrieben werden kann.

12. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 11, wobei die Lamellen zwischen dem Schwenkelement und dem die Öffnung ausbildenden Element angeordnet sind, und wenn das Schwenkelement in dem Antriebsraum angetrieben ist, die Lamellen sich lediglich in einem Raum zwischen dem Schwenkelement und dem die Öffnung ausbildenden Element bewegen.

13. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 12, wobei das die Öffnung ausbildende Element mit einem ersten Anlageabschnitt, der konfiguriert ist, gegen einen Abschnitt auf der einen Oberflächenseite des Schwenkelements in Anlage zu sein, der nicht ein Bereich ist, in dem die Lamellen sich bewegen, bereitgestellt ist,
das Abdeckelement mit einem zweiten Anlageabschnitt, der konfiguriert ist, gegen einen Rand eines eingreifenden Abschnitts der anderen Oberflächenseite des Schwenkelements in Anlage zu sein, mit dem die Lamellen in Eingriff sind, bereitgestellt ist, und
die Schwenkhaltung des Schwenkelements zwischen dem ersten Anlageabschnitt und dem zweiten Anlageabschnitt gehalten ist.

14. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei ein Öffnungsabschnitt, der konfiguriert ist, einen Teil des Lichtdurchführungspfads auszubilden, bereitgestellt ist, um sich durch das Abdeckelement zu erstrecken, und eine Kante des Öffnungsabschnitts mit einem Regelungsabschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, gegen eine innere Oberfläche einer Durchgangsbohrung in Anlage zu sein, die mit dem Schwenkelement bereitgestellt ist und als Lichtdurchführungspfad dient, und eine Bewegung des Schwenkelements in einer Richtung rechtwinklig zu einer Richtung einer optischen Achse zu regeln.

15. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 13, wobei eine Oberfläche von jeder Lamelle an einer Seite des Schwenkelements mit einem eingreifenden Vorsprungabschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, mit einer in dem Schwenkelement bereitgestellten Durchgangsbohrung in Eingriff zu sein, und eine Oberfläche von jeder Lamelle an einer Seite des die Öffnung ausbildenden Elements mit einem mit einer Nockennut in Eingriff befindlichen vorspringenden Abschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, mit einer in dem die Öffnung ausbildenden Element bereitgestellten Nockennut in Eingriff zu sein.

16. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 13, wobei eine Oberfläche von jeder Lamelle an einer Seite des Schwenkelements mit einem mit einer Nockennut in Eingriff befindlichen vorspringenden Abschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, mit einer in dem Schwenkelement bereitgestellten Nockennut in Eingriff zu sein, und einer in einen auf dem Abdeckelement bereitgestellten Einfügeabschnitt einzufügenden Drehmittenachse, die beide vorspringen.

17. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei eine Oberfläche des Schwenkelements auf einer Seite der Lamellen mit einer Mehrzahl von eingreifenden Vorsprungabschnitten bereitgestellt ist, die jeweils aus einem getrennten Element ausgebildet sind, und konfiguriert sind, mit einer entsprechenden einen der Eingriffbohrungen und einer entsprechenden einen der eingreifenden Nockennuten der Lamellen in Eingriff zu sein.

18. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei die Lamellen eine Mehrzahl Lamellengruppen umfassen, die ringförmig um einen Öffnungsabschnitt angeordnet sind, der bereitgestellt ist, sich durch das die Öffnung ausbildende Element zu erstrecken.

19. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei ein Antriebsübertragungselement, das konfiguriert ist, eine Antriebskraft zu dem Schwenkelement zu übertragen, mit einem äußeren Randabschnitt des Schwenkelements verbunden ist.

20. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 19, wobei das Antriebsübertragungselement ein Ritzel umfasst, das an einer drehenden Welle eines Antriebsmotors angebracht ist, und eine Dicke des Schwenkelements kleiner als eine Höhe des Ritzels ist.

21. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 19, wobei das Antriebsübertragungselement einen Antriebsstift hat, der konfiguriert ist, sich zusammen mit einer Drehung des Antriebsmotors zu drehen, und ein Abschnitt des Antriebsübertragungselements, der nicht der Antriebsstift ist, mit einem anderen Anlageabschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, eine Schwenkhaltung des Schwenkelements zu halten.

22. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Schwenkelement eine Durchgangsbohrung hat, die konfiguriert ist, zumindest einen Teil des Lichtdurchführungspfads auszubilden, und ein Kantenabschnitt der Durchgangsbohrung an einer Seite, an der die Lamellen in Eingriff sind, einen R-förmigen Abschnitt ausbildet.

23. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1, wobei das Lamellenantriebsgerät eine Mehrzahl Eingriffabschnitte hat, die konfiguriert sind, die Mehrzahl der Lamellen mit dem die Öffnung ausbildenden Element in Eingriff zu bringen,
das Schwenkelement mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte in einem Prozess des Schwenkens auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements in gleitfähige Berührung gerät, und
eine Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das die Öffnung ausbildende Element durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte definiert ist.

24. Lamellenantriebsgerät mit:
einem eine Öffnung ausbildenden Element, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht durchtreten zu lassen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, mit dem Schwenkelement in Eingriff zu sein und in den Öffnungsabschnitt einzutreten oder aus diesem auszutreten,
wobei das Lamellenantriebsgerät eine Mehrzahl Eingriffabschnitte hat, die konfiguriert sind, die Mehrzahl der Lamellen mit dem die Öffnung ausbildenden Element in Eingriff zu bringen,
das Schwenkelement mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte in einem Prozess des Schwenkens auf der einen Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements in gleitfähige Berührung gerät, und
eine Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das die Öffnung ausbildende Element durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte definiert ist.

25. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 24, wobei die Mehrzahl der Eingriffabschnitte das Eingreifen der Stifte umfasst, die als drehende Welle der Lamellen auf der einen Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements stehen und sich durch das Schwenkelement erstrecken oder dieses umschreiben, um mit den Eingriffbohrungen der Lamellen in Eingriff zu sein.

26. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 24, wobei die Mehrzahl der Eingriffabschnitte Eingriffstifte umfasst, die als drehende Wellen der Lamellen an Enden der Lamellen stehen und sich durch das Schwenkelement erstrecken oder dieses umschreiben, um mit den in dem die Öffnung ausbildenden Element bereitgestellten Eingriffbohrungen in Eingriff zu sein.

27. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 24, wobei das Schwenkelement um den Öffnungsabschnitt schwenkt, während es mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte in gleitfähiger Berührung ist, die ringförmig entlang einer Öffnungskante des Öffnungsabschnitts angeordnet sind.

28. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 24, wobei die Mehrzahl der Lamellen sich in einer Lamellenkammer bewegen, die zwischen dem Schwenkelement und dem die Öffnung ausbildenden Element ausgebildet sind.

29. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 24, wobei das Schwenkelement auf dem die Öffnung ausbildenden Element angeordnet ist, und die Mehrzahl der Lamellen sich an einer Seite einer Oberfläche des Schwenkelements gegenüber einer Seite des die Öffnung ausbildenden Elements bewegen.

30. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 24, wobei das Schwenkelement aus einem dünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke im Wesentlichen nicht kleiner als eine Dicke der Lamellen ist.

31. Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 30, wobei das die Öffnung ausbildende Element und die Mehrzahl der Eingriffabschnitte aus dem gleichen Harzmaterial ausgebildet sind, und das Schwenkelement aus dem dünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, das aus einem Harz hergestellt ist.

32. Lamellenantriebsgerät mit:
einem eine Öffnung ausbildenden Element, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht durchtreten zu lassen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, mit dem Schwenkelement in Eingriff zu sein und in den Öffnungsabschnitt einzutreten oder aus diesem auszutreten,
wobei das Lamellenantriebsgerät eine Mehrzahl Eingriffabschnitte hat, die konfiguriert sind, die Mehrzahl der Lamellen mit dem die Öffnung ausbildenden Element in Eingriff zu bringen,
das Schwenkelement aus einem dünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke im Wesentlichen nicht kleiner als eine Dicke der Lamellen ist, und das Schwenkelement mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte, die ringförmig entlang einer Öffnungskante des Öffnungsabschnitts angeordnet sind, in einem Prozess des Schwenkens um den Öffnungsabschnitt in gleitfähige Berührung geraten, und
eine Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das die Öffnung ausbildende Element durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte definiert ist.

33. Bilderfassungsgerät mit einem Lamellenantriebsgerät nach Anspruch 1.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lamellenantriebsgerät wie zum Beispiel ein Membrangerät und ein Bilderfassungsgerät wie zum Beispiel eine Kamera mit dem Lamellenantriebsgerät.

STAND DER TECHNIK

Bekannt ist als ein Lamellenantriebsgerät, das konfiguriert ist, Lamellen anzutreiben, ein Gerät mit einer Bodentafel mit einem Öffnungsabschnitt für einen optischen Pfad, Lamellen, die durch die Bodentafel gelagert sind und die arbeiten, um den Öffnungsabschnitt zu öffnen/schließen, und einem Schwenkelement, das mit Bezug auf die Bodentafel schwenkt, bekannt (siehe japanische Patentoffenlegung mit der Nr. 2012-73383).

Das in der japanischen Patentoffenlegung mit der Nr. 2012-73383 beschriebene Lamellenantriebsgerät ist konfiguriert, die Lamellen in Synchronisation mit dem Schwenkelement zu betätigen, das schwenkt, um den Öffnungsabschnitt zu dem optischen Pfad zu öffnen/schließen.

In zurückliegenden Jahren wurde es erforderlich, dass das Lamellenantriebsgerät aufgrund von verschiedenen Anforderungen dünner wird, wie zum Beispiel einer Montageraumreduktion und einer Kostenreduktion eines Bilderfassungsgeräts wie zum Beispiel einer Kamera, in der das Gerät zu montieren ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG TECHNISCHES PROBLEM

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lamellenantriebsgerät und ein Bilderfassungsgerät, die vorteilhaft in einer Reduktion der Dicke sind.

Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Lamellenantriebsgerät bereitgestellt, mit:
einem Öffnungsausbildungselement, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um Licht durchzuführen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des Öffnungsausbildungselements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, aufgrund des Empfangens von einer von dem Schwenkelement übertragenen Leistung in den Öffnungsabschnitt einzudringen oder diesen zu verlassen,
wobei das Schwenkelement aus einem blattförmigen Element ausgebildet ist.

Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Lamellenantriebsgerät bereitgestellt, mit:
einem Öffnungsausbildungselement, das konfiguriert ist, eine Öffnung auszubilden, um ein Licht durchzuführen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um einen Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des Öffnungsausbildungselements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, aufgrund eines Empfangens von einer von dem Schwenkelement übertragenen Leistung in den Öffnungsabschnitt einzudringen oder diesen zu verlassen,
wobei das Schwenkelement aus einem durch Stanzen eines Blattmaterials erhaltenen blattförmigen Element ausgebildet ist.

Gemäß noch einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Lamellenantriebsgerät bereitgestellt, mit:
einem Öffnungsausbildungselement, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht durchzuführen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des Öffnungsausbildungselements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, mit dem Schwenkelement in Eingriff zu geraten und in den Öffnungsabschnitt einzudringen oder diesen zu verlassen,
wobei das Lamellenantriebsgerät eine Mehrzahl Eingriffabschnitte hat, die konfiguriert sind, mit der Mehrzahl der Lamellen mit dem Öffnungsausbildungselement in Eingriff zu geraten,
das Schwenkelement mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte in einem Prozess des Schwenkens auf der einen Oberfläche des Öffnungsausbildungselements in gleitfähige Berührung gerät, und
eine Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das Öffnungsausbildungselement durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte definiert ist.

Gemäß noch einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Lamellenantriebsgerät bereitgestellt, mit:
einem Öffnungsausbildungselement, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht durchzuführen;
einem Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des Öffnungsausbildungselements zu schwenken; und
einer Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, mit dem Schwenkelement in Eingriff zu sein und in den Öffnungsabschnitt einzudringen oder diesen zu verlassen,
wobei das Lamellenantriebsgerät eine Mehrzahl Eingriffabschnitte hat, die konfiguriert sind, mit der Mehrzahl der Lamellen mit dem Öffnungsausbildungselement in Eingriff zu geraten,
das Schwenkelement aus einem dünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke im Wesentlichen nicht kleiner als eine Dicke der Lamellen ist, und das Schwenkelement mit der Mehrzahl der ringförmig entlang einer Öffnungskante des Öffnungsabschnitts angeordneten Eingriffabschnitte in einem Prozess des Schwenkens um den Öffnungsabschnitt gleitfähig in Berührung gerät, und
eine Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das Öffnungsausbildungselement durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte definiert ist.

Gemäß noch einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Bilderfassungsgerät in dem voranstehend beschriebenen Lamellenantriebsgerät bereitgestellt.

Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus den folgenden Beschreibungen in Zusammenhang mit den anhängenden Zeichnungen deutlich werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß einer Ausführungsform;

die 2 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (Basiselement);

die 3 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung eines Schwenkelements);

die 4 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung der Membranlamellen);

die 5 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Schwenkbewegung der Membranlamellen);

die 6 ist eine Schnittansicht der Ausführungsform;

die 7 ist eine Schnittansicht einer bekannten Technik;

die 8 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß einer anderen Ausführungsform;

die 9 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (Basiselement);

die 10 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung eines Schwenkelements);

die 11 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung der Membranlamellen);

die 12 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Schwenkbewegung der Membranlamellen);

die 13 ist eine Schnittansicht der Ausführungsform;

die 14 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 15 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (Basiselement);

die 16 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung eines Schwenkelements);

die 17 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung von Membranlamellen);

die 18 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Schwenkbewegung der Membranlamellen);

die 19 ist eine Schnittansicht der Ausführungsform;

die 20 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 21 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (Basiselement);

die 22 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung eines Schwenkelements);

die 23 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung von Membranlamellen);

die 24 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Schwenkbewegung der Membranlamellen);

die 25 ist eine Schnittansicht der Ausführungsform;

die 26 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 27 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (Basiselement);

die 28 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung eines Schwenkelements);

die 29 ist eine Ansicht, die eine Membranlamelle gemäß der Ausführungsform zeigt;

die 30 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung von Membranlamellen);

die 31 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Schwenkbewegung der Membranlamellen);

die 32 ist eine Schnittansicht;

die 33 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 34 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (Basiselement);

die 35 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung eines Schwenkelements);

die 36 ist eine Ansicht, die eine Membranlamelle gemäß der Ausführungsform zeigt;

die 37 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Anordnung der Membranlamellen);

die 38 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform von vorne (die Schwenkbewegung der Membranlamellen);

die 39 ist eine Vorderansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform (Basiselement);

die 40 ist eine Vorderansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform (die Anordnung des Schwenkelements);

die 41 ist eine Schnittansicht der Ausführungsform;

die 42 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 43 ist eine Vorderansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform (Basiselement);

die 44 ist eine Schnittansicht der Ausführungsform;

die 45 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 46 ist eine Draufsicht des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform (Abdeckelementseite);

die 47 ist eine Bodenansicht des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform (Basiselementseite);

die 48 ist eine Schnittansicht des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform;

die 49 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 50 ist eine Draufsicht des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform (Abdeckelementseite);

die 51 ist eine perspektivische Ansicht des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform (Membranlamellen und eines Drehelements);

die 52 ist eine Schnittansicht des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform;

die 53 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 54 ist eine perspektivische Ansicht des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform;

die 55 ist eine perspektivische Ansicht eines Befestigungsrings, einer Antriebseinheit und eines Getriebes, die in einem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform eingesetzt sind;

die 56 zeigt eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht eines Halteblattelements, das in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform eingesetzt ist;

die 57 zeigt eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht eines Antriebsrings, der in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 58 ist eine perspektivische Ansicht der Membranlamellen, die in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet sind;

die 59 zeigt eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht eines Abdeckelements, die in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet sind;

die 60 ist eine Ansicht, die die Membranform des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform zeigt;

die 61 ist eine Schnittansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 62 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten des Antriebsrings gemäß der Ausführungsform (Beispiel 1);

die 63 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten einer Antriebsringbasis gemäß der Ausführungsform (Beispiel 1);

die 64 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten eines Antriebsstifts des Antriebsrings gemäß der Ausführungsform (Beispiel 1);

die 65 zeigt eine Schnittansicht und eine perspektivische Ansicht des Antriebsrings gemäß der Ausführungsform (Beispiel 2);

die 66 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten des Antriebsrings gemäß der Ausführungsform (Beispiel 3);

die 67 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten der Antriebsringbasis gemäß der Ausführungsform (Beispiel 3);

die 68 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten des Antriebsstifts des Antriebsrings gemäß der Ausführungsform (Beispiel 3);

die 69 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 70 ist eine Schnittansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 71 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 72 ist eine Schnittansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 73 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 74 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 75 ist eine weggeschnittene Ansicht eines Eingriffabschnitts gemäß der Ausführungsform;

die 76 ist ein Zustandsdiagramm nach einem Lamellenformen gemäß der Ausführungsform;

die 77 ist ein Zustandsdiagramm vor einem Abdeckungszusammenbau gemäß der Ausführungsform;

die 78 ist ein Zustandsdiagramm nach einem Abdeckungszusammenbau gemäß der Ausführungsform;

die 79 ist eine Ansicht, die den Lamellenöffnungszustand des Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der Ausführungsform zeigt;

die 80 ist eine Ansicht, die den Zwischenlamellenöffnungszustand des Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der Ausführungsform zeigt;

die 81 ist eine Ansicht, die den kleinen Lamellenöffnungszustand des Lichtmengenanpassungsgeräts der Ausführungsform zeigt;

die 82 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 83 ist eine perspektivische Ansicht eines Haltesubstrats, das in einem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 84 ist eine perspektivische Ansicht eines Antriebsrings, der in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist

die 85 ist eine perspektivische Ansicht eines Teilungselements, das in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 86 ist eine perspektivische Ansicht von Membranlamellen, die in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet sind;

die 87 ist eine perspektivische Ansicht eines Öffnungsausbildungselements, das in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 88 ist eine Schnittansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 89 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 90 ist eine Ansicht, die die Membranform des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform zeigt;

die 91 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 92 ist eine perspektivische Ansicht eines Haltesubstrats, das in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 93 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 94 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 95 ist eine perspektivische Ansicht eines Teilungselements, das in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 96 ist eine Seitenansicht des Teilungselements, das in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 97 ist eine Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 98 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 99 ist eine perspektivische Ansicht eines Antriebsrings, der in dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform verwendet ist;

die 100 ist eine Schnittansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 101 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 102 ist eine perspektivische Ansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 103 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 104 ist eine perspektivische Ansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 105 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 106 ist eine perspektivische Ansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 107 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 108 ist eine perspektivische Ansicht des Lamellenantriebsgeräts gemäß der Ausführungsform;

die 109 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform;

die 110 ist eine erläuternde Ansicht des Betriebs des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform;

die 111 ist eine erläuternde Ansicht des Betriebs des Membrangeräts gemäß der Ausführungsform; und

die 112 ist eine erläuternde Ansicht eines Bilderfassungsgeräts gemäß noch einer anderen Ausführungsform.

BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun im Detail mit Bezug auf die anhängenden Zeichnungen beschrieben. Die folgenden Ausführungsformen sind grob in fünf Ausführungsformen unterteilt, nämlich in die Ausführungsformen A bis E. Die Ausführungsformen und Beispiele und in den Ausführungsformen vorhandenen Modifikationen können geeignet miteinander kombiniert werden. Es ist anzumerken, dass Bezugszeichen, die Bauteile bezeichnen, gleichmäßig in den Ausführungsformen A, B, C, D und E verwendet werden, solange dies nicht insbesondere anders bezeichnet ist. Somit kann zum Beispiel das gleiche Bezugszeichen wie in der Ausführungsform A als ein Bezugszeichen verwendet werden, das ein unterschiedliches Bauteil in der Ausführungsform B bezeichnet.

Ausführungsform A Erste Ausführungsform

Die 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Mit Bezug auf die 1 bezeichnet das Bezugszeichen 100 eine Mitte einer optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts; 101 bezeichnet eine Antriebseinheit, die als eine Antriebsquelle zum Antreiben des Lamellenantriebsgeräts dient; und 102 bezeichnet ein Basiselement, das ein eine Öffnung ausbildendes Element mit einem an der Mitte ausgebildeten Öffnungsabschnitt 102g ist. In dieser Ausführungsform ist das Basiselement 102 zum Beispiel durch Formen mit Harz ausgebildet und hat eine Mehrzahl von Eingriffstiften 102a und eine Mehrzahl von Schienen 102b. Die Antriebseinheit 101 ist an einem Ende des Basiselements 102 angebracht. Beispiele der Antriebseinheit 101 sind ein Schrittmotor und ein Galvanometer. Ein Ritzel 104 ist an einer drehenden Welle 101a der Antriebseinheit 101 angebracht.

Das Bezugszeichen 103 bezeichnet ein Schwenkelement, nämlich zum Beispiel ein kreisförmiges blattförmiges Element, das in dieser Ausführungsform durch Formen mit Harz ausgebildet ist. Dieses Element ist ein eine Öffnung ausbildendes Element (Antriebsring) mit einem kreisförmigen Öffnungsabschnitt, der an der Mitte ausgebildet ist und als ein Pfad zum Durchführen von Licht dient. Das Schwenkelement 103 hat eine blattförmige Basis 103a, eine innere Eingriffbohrung 103b, die sich durch die Basis 103 in der Richtung der Dicke nach erstreckt, eine Mehrzahl von Antriebsstiften 103c, die auf der oberen Oberfläche der Basis 103a stehen, einen angetriebenen Abschnitt 103b, der an einem äußeren Rand der Basis 103a bereitgestellt und mit dem Ritzel 104 verbunden ist, und einen ein Licht abschirmenden Abschnitt 103f, der bereitgestellt ist, teilweise aus einem äußeren Rand der Basis 103 vorzuragen.

Hier ist das Schwenkelement 103 zum Beispiel durch Pressbearbeitung eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt. Wenn das Schwenkelement 103 aus einem Harzfilm hergestellt wird, kann das Schwenkelement 103 dünn und leichtgewichtig ausgeführt werden. Wenn zusätzlich das Schwenkelement 103 aus einem Harzfilm hergestellt ist, muss ein Abschnitt, der den Betrieb des Schwenkelements 103 führt, im Vergleich mit einem Fall, in dem das Schwenkelement durch Formen mit Harz ausgebildet ist, eine Festigkeit nicht aufweisen. Zum Beispiel kann das Schwenkelement 103 durch einen dünnen Führungsstift geführt werden, der eine Membranlamelle führt. Falls eine Pressbearbeitung möglich ist, kann die Genauigkeit der Form höher gemacht werden als die Genauigkeit einer Form eines Formens mit Harz. Aus diesem Grund kann die Genauigkeit der Membran erhöht werden. Das Schwenkelement 103 muss nicht immer unter Verwendung eines dünnen blattförmigen Elements ausgebildet werden, sondern kann selbstverständlich durch Formen mit Harz ausgebildet werden.

Zusätzlich hat das Schwenkelement 103 einen Zahnradabschnitt, der der angetriebene Abschnitt 103b ist. Der angetriebene Abschnitt 103b kämmt mit dem Ritzel 104. Eine durch die Antriebseinheit 101 erzeugte Drehkraft wird von dem Ritzel 104 zu dem angetriebenen Abschnitt 103d übertragen, und entsprechend dreht sich das Schwenkelement 103. Zum Beispiel wird in dieser Ausführungsform die Drehkraft von der Antriebseinheit 101 von dem Ritzel 104 zu dem Schwenkelement 103 übertragen. Ein Antriebshebel kann anstelle des Ritzels verwendet werden. Wenn der Antriebshebel verwendet wird, wird eine Nockennut oder ein angetriebener Stift als der angetriebene Abschnitt des Schwenkelements 103 verwendet. Das Bezugszeichen 103f bezeichnet den ein Licht abschirmenden Abschnitt. Der ein Licht abschirmende Abschnitt 103f dringt von dem Schlitz eines Lichtunterbrechers 107 ein oder tritt aus diesem aus, und funktioniert dabei als ein Sensor. Der ein Licht abschirmende Abschnitt 103f wird verwendet, um eine Position wie zum Beispiel die Anfangsposition eines Lichtmengenanpassungsgeräts zu erfassen.

Das Bezugszeichen 105 bezeichnet eine Membranlamelle. Zum Beispiel ist in dieser Ausführungsform eine Mehrzahl von (sieben) Membranlamellen 105 ringförmig angeordnet, um die Lichtdurchführungsöffnung zu umgeben. Eine Eingriffbohrung 105c und eine Nockennut 105d, die angetriebene Abschnitte sind, sind in jedem Membranlamellen 105 ausgebildet. Eine derartige Membranlamelle 105 kann zum Beispiel durch Pressbearbeitung eines PET-Blattmaterials oder Ähnlichem hergestellt sein, oder kann durch Formen mit Harz hergestellt sein. In dieser Ausführungsform werden sieben Membranlamellen verwendet. Jedoch kann die Anzahl der Membranlamellen beliebig sein, solange zumindest zwei Membranlamellen verwendet sind. Es ist anzumerken, dass in dieser Ausführungsform der Membranlamellen 105 beispielhaft dargestellt wird. Jedoch kann das Lamellenantriebsgerät verschiedene Arten von Lamellen wie zum Beispiel Blendenlamellen einer anderen Art oder Lamellen haben, die jeweils einen optischen Filter haben. Es ist anzumerken, dass die maximale Öffnung des Lichtdurchführungsabschnitts durch das Basiselement 102 oder einen Öffnungsabschnitt 106g eines Abdeckelements definiert sein kann, oder durch die Enden der Mehrzahl der Membranlamellen 105 definiert sein kann.

Das Bezugszeichen 106 bezeichnet ein Abdeckelement. Eine Lamellenkammer ist zwischen dem Lamellenelement 106 und dem Basiselement 102 ausgebildet, in dem die voranstehend beschriebene Mehrzahl der Membranlamellen 105 und das Schwenkelement 103 zum Antreiben dieser Lamellen aufgenommen sind, und die Lamellen bewegen sich zwischen dem Abdeckelement 106 und dem Schwenkelement. In der Lamellenkammer (Raum), die durch das Basiselement 102 und das Abdeckelement 106 ausgebildet ist, ist nämlich dafür gesorgt, dass die Mehrzahl der Membranlamellen 105 sich zusammen mit der Schwenkbewegung des Schwenkelements 103 bewegen (angetrieben werden). Das Abdeckelement 106 hat den Öffnungsabschnitt 106g, der mit dem Öffnungsabschnitt des Basiselements 102 in Verbindung ist, und dient als ein die Öffnung ausbildendes Element, wie das Basiselement 102. Das Abdeckelement 106 ist durch ein Formen mit Harz oder Ähnliches ausgebildet, oder durch eine Pressbearbeitung eines PET-Blattmaterials oder Ähnlichem hergestellt.

Die Eingriffbohrungen 105c der Membranlamellen 105 greifen mit den Antriebsstiften 103c des Schwenkelements 103 entsprechend ein. Das Ritzel 104 dreht sich, eine Kraft wird auf den angetriebenen Abschnitt 103d des Schwenkelements 103 aufgebracht, und das Schwenkelement 103 dreht sich. Dann wird eine Antriebskraft von den Antriebsstiften 103c des Schwenkelements 103 auf die Eingriffbohrungen 105c der Membranlamellen 105 aufgebracht, und die Membranlamellen 105 werden angetrieben. Zu dieser Zeit greifen die Nockennuten 105d der Membranlamellen 105 mit den Eingriffabschnitten 102a des Basiselements 102 ein. Aus diesem Grund dringen durch die Nockennuten 105d die Membranlamellen 105 in die Öffnung des Basiselements 102 ein oder aus dieser aus. Entsprechend wird die Membranform der Mehrzahl der Membranlamellen 105 in dem Öffnungsabschnitt 102g des Basiselements 102 angepasst, und die durchzuführende Lichtmenge kann angepasst werden.

Ein radialer Eingriff des Schwenkelements, der ein charakteristisches Merkmal dieser Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 2 ist eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Schwenkelement 103, die Membranlamellen 105 und das Abdeckelement 106 abgenommen sind. Die 3 ist eine Vorderansicht des Schwenkelements 103, das in dem in der 2 dargestellten Zustand zusammengebaut ist. In dem Schwenkelement 103 befindet sich die innere Eingriffbohrung 103b in gleitfähiger Berührung mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 102a des Basiselements 102 in einem drehbaren Zustand. Zusätzlich ist die Position des Schwenkelements 103 definiert, wenn die innere Eingriffbohrung 103b mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 102a des Basiselements 102 in gleitfähiger Berührung ist. In dieser Ausführungsform gerät die innere Eingriffbohrung 103b des Schwenkelements 103 mit einem umschriebenen Kreis (102c) in Eingriff, der durch die sieben Eingriffstifte 102a des Basiselements ausgebildet ist. Die Anzahl der Eingriffstifte 102a kann beliebig sein, solange die Mehrzahl der Eingriffstifte vorhanden sind.

Die 4 ist eine Vorderansicht der Membranlamellen 105, die zusammengebaut sind. Es ist eine Mehrzahl von Membranlamellen 105 vorhanden. In dem Basiselement 102 sind die Eingriffstifte (Eingriffabschnitte) 102a in der Zahl vorhanden, in der die Membranlamellen 105 vorhanden sind. Die Membranlamellen 105 und die Eingriffstifte 102a sind ringförmig um den Öffnungsabschnitt 102g angeordnet, der bereitgestellt ist, sich durch das Basiselement 102 zu erstrecken. Wenn nämlich das Schwenkelement 103 mit den Eingriffstiften 102a in gleitfähige Berührung gebracht wird und außerhalb von diesen gedreht wird, ist die Schwenkposition des Schwenkelements 103 auf dem Basiselement 102 mit Bezug auf die Mitte 100 der optischen Achse als Positionsbezug definiert, die Membranlamellen 105 dringen in den Öffnungsabschnitt 102g als vorbestimmte Positionen ein oder aus diesem aus, und die Öffnungsfläche kann geändert werden, wie aus der 5 ersichtlich ist. Es ist anzumerken, dass die Schwenkposition des Schwenkelements 103 mit Bezug auf den Öffnungsabschnitt 102g des Basiselements 102 definiert sein kann, der sich auf der Mitte 100 der optischen Achse öffnet, oder ausgehend von einem anderen eingestellten Positionsbezug definiert sein kann. Zusätzlich befindet sich das Schwenkelement 103 in gleitfähiger Berührung mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 102a entlang der Schwenkrichtung. Da der Abschnitt in gleitfähiger Berührung klein ist, ist diese Struktur in einem Betrieb mit hoher Geschwindigkeit vorteilhaft oder hinsichtlich Lebensdauer oder im Unterdrücken eines durch Verschleiß entstehenden Pulvers, wenn mit einer bekannten Struktur verglichen wird.

Die 6 ist eine Schnittansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der ersten Ausführungsform. Die innere Eingriffbohrung 103b des Schwenkelements 103 ist mit dem umschriebenen Kreis 102c (siehe die 4 und 6) in Berührung, die durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a ausgebildet ist. Wenn das Schwenkelement 103 schwenkt, wird es aus diesem Grund in gleitfähiger Berührung mit jedem der Mehrzahl der Eingriffstifte 102a geführt. Somit werden die Bewegungen des Schwenkelements 103 und die Membranlamellen 105 in der radialen Richtung durch die gleichen Eingriffstifte 102a reguliert. Die Bewegungen der Membranlamellen 105 und des Schwenkelements 103 in der radialen Richtung werden nämlich durch die gleichen Abschnitte (die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a) reguliert. Aus diesem Grund kann das Gerät vereinfacht und in seiner Größe verringert (insbesondere dünner werden) werden, wie später im Detail beschrieben werden wird. Da zusätzlich in dieser Ausführungsform der Antriebsraum nicht für das Schwenkelement 103 und die Membranlamellen 105 getrennt werden muss, kann das Gerät dünn gemacht werden. Details des Antriebsraums werden als Nächstes im Vergleich mit einer bekannten Struktur beschrieben.

Die 7 ist eine Schnittansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts, das eine bekannte Struktur aufweist. In der bekannten Struktur ändert sich die Regulierungsposition in der radialen Richtung zwischen einem Schwenkelement 903 und einem Membranlamellen 905. Die Bewegung des Schwenkelements 903 in der radialen Richtung wird durch einen radialen Regulierungsabschnitt 902g reguliert, der ein in einem Basiselement 902 bereitgestellter konkaver Abschnitt ist. Die Bewegung der Membranlamelle 905 in der radialen Richtung ist durch einen Eingriffstift 902a des Basiselements 902 geregelt. Da getrennte Regulierungsabschnitte notwendig sind, ist dieses Gerät komplex und sperrig.

Falls außerdem das Schwenkelement 903 und der Membranlamellen 905 unterschiedliche radiale Regulierungsabschnitte aufweisen, ist der Antriebsraum getrennt. Das Bezugszeichen k bezeichnet eine Grenze zwischen den Antriebsräumen. Falls das Schwenkelement 903k schneidet, löst es sich von dem radialen Regulierungsabschnitt 902g des Basiselements 902, und eine korrekte radiale Regulierung kann nicht durchgeführt werden. Aus diesem Grund ist es erforderlich, eine ausreichende Eingriffhöhe h (die Tiefe des konkaven Abschnitts) so sicherzustellen, dass das Schwenkelement 903k nicht schneidet. Somit benötigt das bekannte Lamellenantriebsgerät vier Räume wie zum Beispiel den Raum für den radialen Regulierungsabschnitt 902g und den Raum für die Eingriffhöhe h des Schwenkelements 903, um die Regulierung des Schwenkelements 903 und der Membranlamelle 905 in der radialen Richtung zu begrenzen.

Da andererseits gemäß dieser Ausführungsform der Antriebsraum nicht im Wesentlichen für das Schwenkelement 103 und den Membranlamellen 105 und den radialen Regulierungsabschnitt getrennt ist, werden der Raum für die Eingriffhöhe h und Ähnliches nicht benötigt, was ungleich zu der bekannten Struktur ist, die Struktur ist vorteilhaft im Reduzieren der Größe und der Dicke des Geräts.

Der umschriebene Kreis 102c, der durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a gemäß dieser Ausführungsform ausgebildet ist, kann einen kleineren Durchmesser als ein umschriebener Kreis 102c aufweisen, der durch den radialen Regulierungsabschnitt 902g der bekannten Struktur ausgebildet ist. Wenn der Gleitdurchmesser des Schwenkelements reduziert wird, ist es möglich, die Betriebslast des Schwenkelements zu verringern und den Leistungsverbrauch zu reduzieren. Zusätzlich kann der Eingriffstift 102a gemäß dieser Ausführungsform einen Durchmesser aufweisen, der kleiner als der radiale Regulierungsabschnitt 902a der bekannten Struktur ist. Wenn die Gleitfläche zu dem Schwenkelement 103 reduziert ist, ist es möglich, Reibung zu verringern und einen Leistungsverbrauch zu reduzieren.

Das Schwenkelement (Antriebsring) 103 gemäß dieser Ausführungsform wird hier in größerem Detail beschrieben. Das Schwenkelement 103 gemäß dieser Ausführungsform ist aus einem extradünnen blattförmigen Element (hochdünnes blattförmiges Element) ausgebildet, das eine Struktur aufweist, die mit den Membranlamellen 105 (die später beschrieben werden) in Eingriff ist.

Die Verwendung als das „dünne blattförmige Element“ zum Beispiel eines Blatts, das dünner als ein Haltesubstrat (das Basiselement und das Abdeckelement 106) ist, das das Schwenkelement 103 hält, oder eines Blatts, das eine Dicke von 1/2 oder weniger des Haltesubstrats aufweist, oder im Vergleich mit der Dicke der Lamellen ein Blatt, das geringfügig dicker als die Lamellen ist, oder ein Blatt, das eine Dicke, die im Wesentlichen gleich oder kleiner als die Dicke der Lamellen ist, ist in der Dickenreduktion in der Richtung der optischen Achse des Membrangeräts wirkungsvoll.

Es ist anzumerken, dass von dem Gesichtspunkt der Reduktion der Dicke oder des Gewichts das „dünne blattförmige Element“ gemäß dieser Ausführungsform bevorzugt zum Beispiel ein sehr dünnes (extradünnes) blattförmiges Element ist, das zu einem derartigen Ausmaß dick (dünn) ist, dass das Element einzeln relativ einfach gebogen und verformt durch lediglich geringe physikalische Spannung wird, die von außen aufgebracht wird. Zusätzlich weist das „dünne blattförmige Element“ bevorzugt eine Federcharakteristik mit einer Wiederherstellkraft gegen eine Verformung auf, wie zum Beispiel eine Blattfeder. Dies macht es möglich, eine Stabilität vor oder aufgrund einer Drehung ausreichend sicherzustellen, und ebenfalls eine stabile flache Schwenkhaltung sicherzustellen. Somit ist das Schwenkelement 103 gemäß dieser Ausführungsform bevorzugt aus einem dünnen blattförmigen Element ausgebildet, das eine Federcharakteristik aufweist.

Zusätzlich kann für das „dünne blattförmige Element“ gemäß dieser Ausführungsform zum Beispiel eine die Gleitfähigkeit verbessernde Schicht, die durch eine Rutschbeschichtung ausgebildet ist, eine antistatische Schicht zu einer Steuerung von statischer Elektrizität, oder eine Antireflexionsschicht zum Verhindern einer Reflexion als eine Oberflächenschicht auf zumindest einer Oberfläche einer Blattbasis bereitgestellt sein, die aus einem Harz oder einem Metall hergestellt ist. Alternativ wird bevorzugt ein blattförmiges Element verwendet, das durch das Bereitstellen der verschiedenen Arten von Oberflächenschichten auf beiden Oberflächen einer Blattbasis ausgebildet ist. Entsprechend, falls eine die Gleitfähigkeit verbessernde Schicht bereitgestellt ist, kann die Gleitfähigkeit zwischen den Lamellen und einem anderen Element erhöht werden.

Falls eine antistatische Schicht bereitgestellt ist, kann ein Feststecken der Lamellen und des Schwenkelements 103 verhindert werden, das durch eine statische Elektrizität verursacht wird. Falls andererseits eine Antireflexionsschicht bereitgestellt ist, ist es möglich, eine Reflexion eines Lichts zu unterdrücken, das in das Lichtmengenanpassungsgerät eingedrungen ist, und eine Entstehung von Geisterbildern und Lichtreflexen oder Ähnlichem zu verhindern, wenn das Lichtmengenanpassungsgerät in einem Objektivtubus zusammengebaut wird.

Es ist anzumerken, dass, wenn die Oberflächenschicht, wie zum Beispiel die die Gleitfähigkeit verbessernde Schicht auf einem äußeren Rand (einem inneren Ende oder einem äußeren Ende oder beiden davon) der Blattbasis bereitgestellt ist, die Steifigkeit der Blattbasis erhöht werden kann, und zusätzlich die Gleitfähigkeit zu dem haltenden Substrat ausreichend erhöht werden kann. Als eine derartige Oberflächenschicht ist zum Beispiel ein dünner Film verwendbar, der aus einem Material mit exzellenter Gleitfähigkeit unter Verwendung einer Beschichtung von verschiedenen Arten von Ablagerungstechniken hergestellt ist. Die Blattbasis ist bevorzugt an beiden Oberflächen der Blattbasis als die Lamellenseitige Oberfläche oder die die Gleitfähigkeit verbessernde Schicht bereitgestellt.

Es ist ebenfalls möglich, ein Verwinden oder eine Verformung durch Anpassung des Spannungsgleichgewichts des gesamten dünnen blattförmigen Elements unter Verwendung eines Films einer Zugspannung, Druckspannung oder Ähnlichem in Berücksichtigung der inneren Spannungen der Blattbasis wirkungsvoll zu verhindern. Die Oberflächenschichten an beiden Oberflächen weisen bevorzugt im Wesentlichen die gleiche Dicke auf. Zum Beispiel in einem Fall, in dem das Wärmeschrumpfverhältnis des „dünnen blattförmigen Elements“ und das der Oberflächenbehandlungsschicht unterschiedlich sind, da das „dünne blattförmige Element“ die gleiche Spannung empfängt (Zugspannung oder Druckspannung) von den gegenüberliegenden und umgekehrten Oberflächen, kann das „ultradünne blattförmige Element“ wirkungsvoll ein Verwinden oder eine Verformung verhindern, sogar falls die Umgebung sich ändert.

Zusätzlich ist das Schwenkelement 103 gemäß dieser Ausführungsform vollständig unterschiedlich von einem bekannten Antriebsring (ein relativ dicker Antriebsring, der aus einem Formen durch Harz hergestellt ist). Hier ist zum Beispiel das Schwenkelement 103 mit dem bekannten Antriebsring lediglich die Dicke betreffend verglichen. Ein bekannter dünner Antriebsring weist eine Dicke von ungefähr 0,5 mm auf. Jedoch ist bevorzugt die Dicke des Antriebsrings 103 gemäß dieser Ausführungsform ungefähr 0,3 mm oder weniger, noch bevorzugter 0,2 mm oder weniger, und am meisten bevorzugt ungefähr 0,1 mm oder weniger. Es ist anzumerken, dass in der vorliegenden Erfindung der bekannte Antriebsring verwendet werden kann.

Jedoch trägt die Verwendung eines derartigen dünnen blattförmigen Elements für das Schwenkelement 103 nicht nur zur Reduktion der Dicke des Schwenkelements 103 bei, sondern ebenfalls zur Reduktion des Gewichts des Schwenkelements 103, und eine Drehung einer höheren Drehzahl kann implementiert werden. Es ist anzumerken, dass das extradünne blattförmige Element eine Einzelschichtstruktur oder eine Mehrschichtstruktur aufweisen kann. Zusätzlich kann als das Schwenkelement 103 ein transparentes Element verwendet werden, das lichtabschirmende Eigenschaften nicht aufweist. In diesem Fall ist bevorzugt eine Struktur oder eine Beschichtungsoberfläche zum Verhindern einer Reflexion an einer Position bereitgestellt, an der das durch das Schwenkelement 103 übertragene Licht reflektiert wird.

Zum Beispiel kann in einer Mehrschichtstruktur ein Harzblatt wie zum Beispiel ein Harzfilm als die Basis verwendet werden, oder ein Metallblatt wie zum Beispiel eine Metallfolie oder eine dünne Metallscheibe können als die Basis verwendet werden. Die Verwendung eines Harzblatts ist sehr wirkungsvoll zur Gewichtsreduktion. Wenn andererseits ein Metallblatt verwendet wird, kann eine Haltungsstabilität in der Drehung erhöht werden.

Es ist anzumerken, dass, wenn ein Metallblatt verwendet wird, die Verwendung eines ultraleichtgewichtigen Metalls wie zum Beispiel Duraluminium sehr wirkungsvoll im Implementieren einer Drehung mit hoher Drehzahl ist. Wenn ein Harzblatt oder ein Metallblatt verwendet wird, kann das Blatt einzeln direkt an das Schwenkelement 103 angewendet werden, um eine Einzelschichtstruktur auszubilden. Wenn jedoch physikalische Interferenzen wie zum Beispiel Gleitfähigkeit zu den Lamellen oder anderen Elementen, eine Betriebslast, eine Reibung, eine Erwiderung hoher Geschwindigkeit und eine Geräuschreduktion berücksichtigt werden, ist bevorzugt eine Oberflächenschicht durch eine Oberflächenbehandlung (eine Behandlung mit einer Oberflächenbeschichtung) ausgebildet, um verschiedene Arten von Funktionalität zu verleihen.

Obwohl das Schwenkelement 103 bevorzugt als Gesamtes flach ist, da es gedreht wird, müssen insbesondere Eingriffabschnitte für die Lamellen bereitgestellt sein. Aus diesem Grund sind die Eingriffabschnitte für die Lamellen bevorzugt durch kleine Bauteile in Berücksichtigung von verschiedenen Faktoren implementiert, wie zum Beispiel einem Luftwiderstand und einem ausreichenden Eingriff. Es ist anzumerken, dass das Schwenkelement 103 unter Verwendung des gleichen Materials wie des Materials ausgebildet sein kann, das die Lamellen ausbildet. In diesem Fall weisen die Lamellen und das Schwenkelement 103 die gleiche Dicke auf. Wenn bevorzugt das gleiche Material für die Lamellen und das Schwenkelement 103 verwendet wird, und die Lamellen und das Schwenkelement 103 gleichzeitig verarbeitet werden, kann die Produktivität verbessert werden. Jedoch kann unter Berücksichtigung der Steifigkeit zum Antreiben der Lamellen das Schwenkelement 103 geringfügig dicker als die Lamellen hergestellt sein. In diesem Fall ist bevorzugt ein Material ausgewählt, das das gleiche wie das der Lamellen ist und lediglich eine unterschiedliche Dicke aufweist.

In dieser Ausführungsform, wie für das voranstehend beschriebene Schwenkelement 103, kann eine unnötige Gleitbewegung, die nicht die Drehung ist, die für die Membraneinstellung erforderlich ist (Membranbetätigung), nämlich eine Bewegung in der ebenen Richtung (radiale Richtung) auf dem Basiselement 102 derart begrenzt sein, dass die Membrananpassung für den Lichtpassiergrad unter Verwendung der Mehrzahl der Membranlamellen 105 an einer vorbestimmten Position durchgeführt werden kann. In dieser radialen Regulierung, falls zum Beispiel ein konkaver Abschnitt in dem Basiselement 102 bereitgestellt ist, und das Schwenkelement 103 schwenkend in dem konkaven Abschnitt derart begraben ist, dass die Wand des konkaven Abschnitts das Ende des Schwenkelements 103 empfängt, ist die Struktur des Basiselements 102 kompliziert, was einen Nachteil einer weiteren Dickenreduktion ergibt. In dieser Ausführungsform ist zum Beispiel das Schwenkelement 103 durch ein dünnes blattförmiges Element ausgebildet, und die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a für den Lamelleneingriff, die auf dem Basiselement 102 bereitgestellt sind, empfangen das Ende des Schwenkelements 103, und führen dabei die Membrananpassung durch. Wenn entsprechend das Schwenkelement 103 unter Verwendung des dünnen blattförmigen Elements dünn hergestellt ist, ist die Struktur nicht nur in der Reduktion der Dicke des voranstehend beschriebenen Basiselements 102 vorteilhaft, sondern ebenfalls in der Reduktion der Dicke des Geräts im Gegenzug.

Das Schwenkelement 103 oder in dieser Ausführungsform die innere Eingriffbohrung 103b des Schwenkelements 103 geraten nämlich mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 102a in dem Prozess des Schwenkens auf einer Oberfläche des Basiselements 102 in gleitfähige Berührung, und die Schwenkposition des Schwenkelements 103 mit Bezug auf das Basiselement 102 ist im Wesentlichen definiert. Die Schwenkposition des Schwenkelements 103 hier bedeutet eine Position, an der das Schwenkelement 103 ringförmig entlang des Öffnungsabschnitts 102g des Basiselements 102 schwenkt. Die Schwenkposition des Schwenkelements 103 mit Bezug auf den Öffnungsabschnitt 102 des Basiselements ist nämlich durch die gleitfähige Berührung mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 102a definiert.

Wie voranstehend beschrieben wurde, werden in dieser Ausführungsform die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a, mit denen die Membranlamellen 105 in Eingriff sind, als der Bezug der Schwenkposition des Schwenkelements 103 verwendet, die Struktur des Basiselements 102 kann vereinfacht werden, und die Dicke kann weiter reduziert werden. Zusätzlich kann die Schwenkposition des Schwenkelements 103 an eine Position eingestellt werden, an der das Schwenkelement 103 um die Mitte 100 der optischen Achse schwenkt. Die Schwenkposition kann an eine Position gesetzt sein, an der das Schwenkelement 103 ringförmig entlang des Öffnungsabschnitts 106g des Abdeckelements 106 schwenkt.

Es ist anzumerken, dass in dieser Ausführungsform, wenn das Basiselement 102 und die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a aus dem gleichen Harzmaterial hergestellt sind, das Material oder die Struktur des dünnen blattförmigen Elements, das das Schwenkelement 103 ausbildet, bevorzugt geeignet derart angepasst ist, dass eine radiale Regulierung durch die Eingriffstifte 102a für eine lange Zeit vorgenommen werden kann. Falls zum Beispiel die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a, die aus einem von dem Basiselement 102 unterschiedlichen Material hergestellt sind und eine hohe Festigkeit aufweisen, getrennt an dem Basiselement 102 angebracht sind, kann die Anzahl der Auswahlen des Materials oder der Struktur des dünnen blattförmigen Elements erhöht werden, das das Schwenkelement 103 ausbildet.

Diese Ausführungsform ist auch wirkungsvoll für einen stabilen Betrieb. Wie aus der 7 ersichtlich ist, benötigt die bekannte Struktur den Raum für die Eingriffhöhe h. Aufgrund des Vorhandenseins dieses Raums bewegen die Membranlamellen 105 oder das Schwenkelement 103 sich während des Betriebs in der vertikalen Richtung, und der Betrieb variiert. Da in der ersten Ausführungsform der Raum für die Eingriffhöhe h beseitigt werden kann, kann im Wesentlichen die Bewegung der Membranlamellen 105 oder des Schwenkelements 103 in der vertikalen Richtung unterdrückt werden. Somit kann ein stabiler Betrieb implementiert werden.

Wenn zusätzlich das Schwenkelement 103 und die Membranlamellen 105 mit einer hohen Drehzahl angetrieben werden, können das Schwenkelement 103 und die Membranlamellen 105 gebogen werden. In dieser Ausführungsform ist der Raum für die Eingriffhöhe h klein, wie es in der bekannten Struktur der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Bewegung des Schwenkelements 103 und der Membranlamellen 105 in der Richtung der optischen Achse im Wesentlichen durch das Basiselement 102 und die Abdeckung 106 reguliert, und die Biegung (Verformung), die durch den Betrieb hoher Drehzahl verursacht wird, kann unterdrückt werden. Entsprechend kann ein stabiler Betrieb in dem Betrieb hoher Drehzahl implementiert werden.

In der bekannten Struktur unterliegt der radiale Regulierungsabschnitt des Schwenkelements oft einer Rutschbeschichtung, um einen gleichförmigen Betrieb zu implementieren und die Lebensdauer zu verbessern. In dieser Ausführungsform sind die Eingriffabschnitte zwischen den Membranlamellen 105 und dem Schwenkelement 103 im Wesentlichen geteilt, wodurch eine Rutschbeschichtung minimiert wird und die Kosten reduziert werden. Falls zusätzlich ein Harz mit einer herausragenden Schmierfähigkeit für die Eingriffabschnitte verwendet wird, kann eine Rutschbeschichtung einfach beseitigt werden. Da die Beschichtung beseitigt werden kann, ist die Struktur aus dem Gesichtspunkt der Umwelt her wirkungsvoll.

Modifikationen der Struktur, die die Schwenkposition des Schwenkelements 103 in der voranstehend beschriebenen ersten Ausführungsform reguliert, werden im Folgenden im Detail unter Verwendung der zweiten bis siebten Ausführungsformen beschrieben. Die Grundwirkungen sind die gleichen wie in der voranstehend beschriebenen ersten Ausführungsform, und eine wiederholte Beschreibung davon wird ausgelassen.

Zweite Ausführungsform

Die 8 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bezugszeichen 200 bezeichnet eine Mitte einer optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts. In der voranstehend beschriebenen ersten Ausführungsform wurde eine Struktur beschrieben, in der die innere Eingriffbohrung 103b des Schwenkelements 103 mit dem umschriebenen Kreis in Eingriff ist, der durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 102a des Basiselements 102 ausgebildet ist, und dabei eine radiale Regulierung des Schwenkelements 103 implementiert. In der zweiten Ausführungsform greifen jedoch äußere Eingriffabschnitte 203b eines Schwenkelements 203 mit einem eingeschriebenen Kreis ein, der durch eine Mehrzahl von Eingriffstiften 202a eines Basiselements 202 ausgebildet ist, und implementieren dabei eine radiale Regulierung des Schwenkelements 203. Die verbleibenden Bauteile sind im Wesentlichen die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. Die Bezugszeichen in den Zeichnungen sind 100er in der ersten Ausführungsform und 200er in dieser Ausführungsform.

Das Bezugszeichen 203 bezeichnet das Schwenkelement. Das Schwenkelement 203 hat eine Basis 203a, die Eingriffabschnitte 203b, Eingriffabschnitte 203i, einen Öffnungsabschnitt 203g, Antriebsstifte 203c, einen angetriebenen Abschnitt 203d und einen ein Licht abschirmenden Abschnitt 203f.

Ein radialer Eingriff des Schwenkelements 203, der ein kennzeichnendes Merkmal der zweiten Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 9 ist eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Schwenkelement 203, Membranlamellen 205 und ein Abdeckelement 206 abgenommen sind. Die 10 ist eine Vorderansicht des Schwenkelements 203, das in dem in der 9 gezeigten Zustand zusammengebaut ist. In dem Schwenkelement 203 sind die Eingriffabschnitte 203b in gleitfähiger Berührung mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 202a des Basiselements 202 in einem drehbaren Zustand. Zusätzlich ist die Schwenkposition des Schwenkelements 203 mit Bezug auf das Basiselement 202 definiert, wenn die Eingriffabschnitte 203b mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 202a des Basiselements 202 in gleitfähiger Berührung sind. In dieser Ausführungsform greifen die inneren Eingriffbohrungen 203b des Schwenkelements 203 mit einem eingeschriebenen Kreis (202c) ein, der durch die sieben Eingriffstifte 202a des Basiselements ausgebildet ist. Die Anzahl der Eingriffstifte 202a kann beliebig sein, solange eine Mehrzahl der Eingriffstifte vorhanden sind.

Die 11 ist eine Vorderansicht der Membranlamellen 205, die zusammengebaut sind. Es ist eine Mehrzahl von Membranlamellen 205 vorhanden. In dem Basiselement 202 sind die Eingriffstifte 202a in der gleichen Menge wie die Membranlamellen vorhanden. Die Membranlamellen 205 und die Eingriffstifte 202a sind ringförmig um einen Öffnungsabschnitt angeordnet, der bereitgestellt ist, sich durch das Basiselement 202 zu erstrecken. Wenn das Schwenkelement 203 gedreht wird, dringen die Membranlamellen 205 in den Öffnungsabschnitt ein oder geraten aus diesem heraus, und die Öffnungsfläche ändert sich, wie aus der 12 ersichtlich ist.

Die 12 ist eine Schnittansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der zweiten Ausführungsform. Die Eingriffabschnitte 203b des Schwenkelements 203 greifen mit dem eingeschriebenen Kreis 202c ein, der durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 202a ausgebildet ist. Das Schwenkelement 203 und die Membranlamellen 205 werden durch die gleichen Eingriffstifte 202a in der radialen Richtung reguliert. Die radiale Richtung kann nämlich durch die gleichen Abschnitte reguliert werden. Aus diesem Grund kann das Gerät einfach und kompakt ausgebildet werden. Da zusätzlich der Antriebsraum nicht für das Schwenkelement 203 und die Membranlamellen 205 getrennt werden muss, kann das Gerät dünn gemacht werden. Details des Antriebsraums sind die gleichen wie die mit Bezug auf die 7 als die bekannte Technik der ersten Ausführungsform beschriebenen Inhalte. Für die Wirkungen der vorliegenden Erfindung können die gleichen Wirkungen wie in der ersten Ausführungsform erhalten werden.

In dieser Ausführungsform sind die Eingriffabschnitte 203b des Schwenkelements 203 in die Mehrzahl der Eingriffstifte 202a eingeschrieben. Sogar falls die Eingriffstifte 202a des Basiselements den Eingriffabschnitt 203i umschreiben, können jedoch die gleichen Wirkungen erhalten werden, wie sie voranstehend beschrieben wurden. Alternativ können die Eingriffabschnitte 203b und 203i derart gemischt und kombiniert werden, dass sie mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 202a in Berührung sind.

Der offene Durchmesser des Lamellenantriebsgeräts kann durch einen Beliebigen aus dem Öffnungsabschnitt 202g des Basiselements, einem Öffnungsabschnitt 206g des Abdeckelements, dem Öffnungsabschnitt 203g des Schwenkelements und einer Membranöffnungsform, die durch die Mehrzahl der Membranlamellen ausgebildet ist, definiert werden. Falls das Schwenkelement 203 unter Verwendung eines Harzfilms hergestellt ist, kann dafür gesorgt werden, dass das Schwenkelement 203 dünn ist. Aus diesem Grund ist das Ausbilden des offenen Durchmessers des Lamellenantriebsgeräts durch den Öffnungsabschnitt 203a des Schwenkelements darin wirkungsvoll, das Gerät dünn zu machen.

Dritte Ausführungsform

Die 14 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bezugszeichen 300 bezeichnet eine Mitte der optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts. Die bestimmenden Bauteile sind im Wesentlichen die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. Mit Bezug auf die Bezugszeichen in den Zeichnungen werden in dieser Ausführungsform die Bauteile beschrieben, denen die Bezugszeichen in den 300ern verliehen wurden.

Das Bezugszeichen 303 bezeichnet ein Schwenkelement. Das Schwenkelement 303 hat eine Basis 303a, Eingriffabschnitte 303b, einen Öffnungsabschnitt 303g, Antriebsstifte 303c, einen angetriebenen Abschnitt 303d, und einen ein Licht abschirmenden Abschnitt 303f. Das Schwenkelement 303 ist durch ein Formen mit Harz ausgebildet.

Eingriffbohrungen 305c der Membranlamellen 305 greifen mit Eingriffstiften 302a eines Basiselements 302 entsprechend ein. Zusätzlich sind Nockennuten 305d der Membranlamellen 305 mit den Antriebsstiften 303c des Schwenkelements 303 in Eingriff. Ein Ritzel 304 dreht sich, eine Kraft wird auf den angetriebenen Abschnitt 303d des Schwenkelements 303 aufgebracht, und das Schwenkelement 303 dreht sich. Wenn das Schwenkelement 303 sich dreht, wird eine Antriebskraft von den Antriebsstiften 303c des Schwenkelements 303 auf die Nockennuten 305d der Membranlamellen 305 aufgebracht, und die Membranlamellen 305 drehen um die Eingriffstifte 302a. Durch die Nockennuten 305d dringen die Membranlamellen 305 in die Öffnung des Basiselements 202 ein oder treten aus dieser aus. Die Membranform kann durch die Mehrzahl der Membranlamellen 305 angepasst werden.

Ein radialer Eingriff des Schwenkelements 303, der ein kennzeichnendes Merkmal dieser Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 15 ist eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Schwenkelement 303, die Membranlamellen 305 und ein Abdeckelement 306 abgenommen sind. Die 16 ist eine Vorderansicht des Schwenkelements 303, das in dem in der 15 gezeigten Zustand zusammengebaut ist. In dem Schwenkelement 303 befinden sich die Eingriffabschnitte 303b in gleitfähiger Berührung mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 302a des Basiselements 302 in einem drehbaren Zustand. Zusätzlich ist die Position des Schwenkelements 303 definiert, wenn die Eingriffabschnitte 303b mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 302a des Basiselements 302 in gleitfähiger Berührung sind. Die Eingriffabschnitte 303b des Schwenkelements 303 greifen mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 302a des Basiselements 302 ein. In dieser Ausführungsform greifen die Eingriffabschnitte 303b des Schwenkelements 303 mit dem umschriebenen Kreis (302c) ein, der durch die sieben Eingriffstifte 302a des Basiselements ausgebildet ist. Die Anzahl der Eingriffstifte 302a kann beliebig sein, solange eine Mehrzahl der Eingriffstifte vorhanden sind.

Die 17 ist eine Vorderansicht der Membranlamellen 305, die zusammengebaut sind. Es ist eine Mehrzahl der Membranlamellen 305 vorhanden. In dem Basiselement 302 sind so viele Eingriffstifte 302a vorhanden, wie Membranlamellen vorhanden sind. Die Membranlamellen 305 und die Eingriffstifte 302a sind ringförmig um einen Öffnungsabschnitt 302g angeordnet, der bereitgestellt ist, sich durch das Basiselement 302 zu erstrecken. Wenn das Schwenkelement 303 gedreht wird, dringen die Membranlamellen 305 in die Öffnung ein oder aus dieser aus, und die Öffnungsfläche ändert sich, wie aus der 18 ersichtlich ist.

Die 19 ist eine Schnittansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der dritten Ausführungsform. Der Eingriffabschnitt 303b des Schwenkelements 303 greift mit dem umschriebenen Kreis 302c ein, der durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 302a ausgebildet ist. Das Schwenkelement 303 und die Membranlamellen 305 werden durch die gleichen Eingriffstifte 302a in der radialen Richtung reguliert. Die radiale Richtung kann nämlich durch die gleichen Abschnitte reguliert werden. Aus diesem Grund kann das Gerät einfach und kompakt gemacht werden. Da zusätzlich der Antriebsraum nicht für das Schwenkelement 303 und die Membranlamellen 305 getrennt werden muss, kann das Gerät dünn gemacht werden. Details des Antriebsraums sind die gleichen wie die mit Bezug auf die 7 als die bekannte Technik der ersten Ausführungsform beschriebenen Inhalte. Hinsichtlich der Wirkungen der vorliegenden Erfindung können die gleichen Wirkungen wie in der ersten Ausführungsform erhalten werden.

In dieser Ausführungsform sind die Eingriffabschnitte 303b des Schwenkelements 303 in die Mehrzahl der Eingriffstifte 302a eingeschrieben. Sogar falls die Eingriffstifte 202a des Basiselements den Eingriffabschnitt 303i umschreiben, können jedoch die gleichen Wirkungen erhalten werden, wie sie voranstehend beschrieben wurden. Alternativ können die Eingriffabschnitte 303b und 303i derart gemischt und kombiniert werden, dass sie mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 302a in Berührung sind.

Der offene Durchmesser des Lamellenantriebsgeräts kann durch einen Beliebigen aus dem Öffnungsabschnitt 302g des Basiselements 302, einen Öffnungsabschnitt 306g des Abdeckelements, den Öffnungsabschnitt 303g des Schwenkelements und eine Membranöffnungsform, die durch die Mehrzahl der Membranlamellen ausgebildet ist, definiert sein. Falls das Schwenkelement 303 unter Verwendung eines Harzfilms hergestellt wird, kann das Schwenkelement 303 dünn gemacht werden. Aus diesem Grund ist das Ausbilden des offenen Durchmessers des Lamellenantriebsgeräts durch den Öffnungsabschnitt 303a des Schwenkelements darin wirkungsvoll, das Gerät dünn zu machen.

Vierte Ausführungsform

Die 20 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bezugszeichen 400 bezeichnet eine Mitte der optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts. Die bestimmenden Bauteile sind grundlegend die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. Es ist anzumerken, dass in dieser Ausführungsform die Bauteile beschrieben werden, denen Bezugszeichen in den 400ern verliehen wurden.

Das Bezugszeichen 404 bezeichnet ein Schwenkelement. Das Schwenkelement 403 hat eine Basis 403a, einen Eingriffabschnitt 403b, Antriebsstifte 403c und einen angetriebenen Abschnitt 403d.

Eingriffbohrungen 405c der Membranlamellen 405 greifen mit Eingriffstiften 402a eines Basiselements 402 entsprechend ein. Zusätzlich greifen Nockennuten 405d der Membranlamellen 405 mit den Antriebsstiften 403c des Schwenkelements 403 ein. Ein Ritzel 404 dreht, eine Kraft wird auf den angetriebenen Abschnitt 403b des Schwenkelements 403 aufgebracht, und das Schwenkelement 403 dreht sich. Wenn das Schwenkelement 403 sich dreht, wird eine Antriebskraft von den Antriebsstiften 403c des Schwenkelements 403 auf die Nockennuten 405d der Membranlamellen 405 aufgebracht, und die Membranlamellen 405 drehen um die Eingriffstifte 402a. Durch die Nockennuten 405d dringen die Membranlamellen 405 in die Öffnung des Basiselements 402 oder aus dieser aus. Die Membranform kann durch die Mehrzahl der Membranlamellen 405 angepasst werden.

Ein radiales Eingreifen des Schwenkelements, das ein charakteristisches Merkmal der vierten Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 21 ist eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Schwenkelement 403, die Membranlamellen 403 und ein Abdeckelement 406 abgenommen sind. Die 22 ist eine Vorderansicht des Schwenkelements 403, die in dem in der 21 gezeigten Zustand zusammengebaut ist. In dem Schwenkelement 403 befindet sich der Eingriffabschnitt 403b in gleitfähiger Berührung mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 402a des Basiselements 402 in einem drehbaren Zustand. Zusätzlich ist die Position des Schwenkelements 403 definiert, wenn der Eingriffabschnitt 403b sich mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 402a des Basiselements 402 in gleitfähiger Berührung befindet. Der Eingriffabschnitt 403b des Schwenkelements 403 greift mit der Mehrzahl der Eingriffstifte 402a des Basiselements 402 ein. In dieser Ausführungsform greifen die Eingriffstifte 403b des Schwenkelements 403 mit einem umschriebenen Kreis (402c) ein, der durch die sieben Eingriffstifte 402a des Basiselements ausgebildet ist. Die Anzahl der Eingriffstifte 402a kann beliebig sein, solange eine Mehrzahl der Eingriffstifte vorhanden sind.

Die 23 ist eine Vorderansicht der Membranlamellen 405, die zusammengebaut sind. Es ist eine Mehrzahl von Membranlamellen 405 vorhanden. In dem Basiselement 402 sind so viele Eingriffstifte 402a vorhanden, wie Membranlamellen vorhanden sind. Die Membranlamellen 405 und die Eingriffstifte 402a sind ringförmig um einen Öffnungsabschnitt angeordnet, der bereitgestellt ist, sich durch das Basiselement 402 zu erstrecken. Wenn das Schwenkelement 403 gedreht wird, dringen die Membranlamellen 405 in die Öffnung ein oder aus dieser aus, und die Öffnungsfläche ändert sich, wie aus der 24 ersichtlich ist.

Die 25 ist eine Schnittansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der vierten Ausführungsform. Der Eingriffabschnitt 403b des Schwenkelements 403 greift mit dem umschriebenen Kreis 402c ein, der durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 402a ausgebildet ist. Das Schwenkelement 403 und die Membranlamellen 405 werden durch die gleichen Eingriffstifte 402a in der radialen Richtung reguliert. Die radiale Richtung kann nämlich durch die gleichen Abschnitte reguliert werden. Aus diesem Grund kann das Gerät einfach und kompakt gemacht werden. Da zusätzlich der Antriebsraum nicht für das Schwenkelement 403 und die Membranlamellen 405 getrennt werden muss, kann das Gerät dünn gemacht werden. Details des Antriebsraums sind die gleichen wie die mit Bezug auf die 7 als bekannte Technik der ersten Ausführungsform beschriebenen Inhalte. Hinsichtlich der Wirkungen der vorliegenden Erfindung können die gleichen Wirkungen wie in der ersten Ausführungsform erhalten werden.

Fünfte Ausführungsform

Die 26 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bezugszeichen 500 bezeichnet eine Mitte einer optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts. Die bestimmenden Bauteile sind grundsätzlich die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. Es ist anzumerken, dass in dieser Ausführungsform die Bauteile beschrieben werden, denen Bezugszeichen in den 500ern verliehen wurden.

Das Bezugszeichen 503 bezeichnet ein Schwenkelement. Das Schwenkelement 503 hat eine Basis 503, einen Eingriffabschnitt 503b, Nockennuten 503c und einen angetriebenen Abschnitt 503d.

Das Bezugszeichen 505 bezeichnet eine Membranlamelle. Ein Eingriffstift 505c und ein Antriebsstift 505d, der ein angetriebener Abschnitt ist, sind auf der Membranlamelle 505 ausgebildet. Die Membranlamelle 505 ist zum Beispiel durch Bonden, Schweißen, Einfügeformen oder Außerhalbformen des Eingriffstifts und des Antriebsstifts auf einem pressbearbeiteten PET-Blattmaterial hergestellt. Die Membranlamelle 505 kann durch Formen mit Harz oder Ähnliches hergestellt sein. In der fünften Ausführungsform werden sieben Membranlamellen verwendet. Jedoch kann die Anzahl der Membranlamellen beliebig sein, solange zumindest zwei Membranlamellen vorhanden sind.

Die Eingriffstifte 505c der Membranlamellen 505 greifen mit den Eingriffbohrungen 502a eines Grundelements 502 entsprechend ein. Zusätzlich greifen die Antriebsstifte 505d der Membranlamellen 505 mit den Nockennuten 503c des Schwenkelements 503 entsprechend ein. Ein Ritzel 504 dreht sich, eine Kraft wird auf den angetriebenen Abschnitt 503d des Schwenkelements 503 aufgebracht, und das Schwenkelement 503 dreht sich. Wenn das Schwenkelement 503 sich dreht, wird eine Antriebskraft von den Nockennuten 503c des Schwenkelements 503 zu den Antriebsstiften 505d der Membranlamellen 505 verliehen, und die Membranlamellen 505 drehen um die Eingriffstifte 505c. Durch die Nockennuten 503c treten die Membranlamellen 505 in die Öffnung des Basiselements 502 ein oder aus dieser aus. Die Membranform kann durch die Mehrzahl der Membranlamellen 505 angepasst werden.

Ein radiales Eingreifen des Schwenkelements, das ein kennzeichnendes Merkmal dieser Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 27 ist eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Schwenkelement 503, die Membranlamellen 505 und ein Abdeckelement 506 abgenommen sind. Die 28 ist eine Vorderansicht des Schwenkelements 503, das in dem in der 27 gezeigten Zustand zusammengebaut ist. In einem vorspringenden Zustand ist der Eingriffabschnitt 503b des Schwenkelements 503 mit der Mehrzahl der Eingriffbohrungen 502a des Basiselements 502 in Berührung.

Die 29 zeigt die Membranlamelle 505. Die Membranlamelle 505 hat den Eingriffstift 505c und den Antriebsstift 505d. Die 30 ist eine Vorderansicht der Membranlamellen 505, die zusammengebaut sind. Es ist eine Mehrzahl der Membranlamellen 505. In dem Basiselement 502 sind so viele Eingriffbohrungen 502a vorhanden, wie Membranlamellen vorhanden sind. Die Membranlamellen 505 und die Eingriffbohrungen 502a des Basiselements 502 sind ringförmig um den Öffnungsabschnitt angeordnet, der bereitgestellt ist, sich durch das Basiselement 502 zu erstrecken. Zu dieser Zeit ist der radiale Eingriffabschnitt 503b des Schwenkelements 503 mit den Eingriffstiften 505c der Mehrzahl der Membranlamellen 505 in einem drehbaren Zustand in gleitfähiger Berührung. Zusätzlich ist die Position des Schwenkelements 503 definiert, wenn das Schwenkelement 503 sich mit den Eingriffstiften 505c der Mehrzahl der Membranlamellen 505 in gleitfähiger Berührung befindet. Das Schwenkelement 503 ist drehbar durch die Eingriffstifte 505c der Mehrzahl der Membranlamellen 505 gelagert.

In dieser Ausführungsform greift der Eingriffabschnitt 503b des Schwenkelements 503 mit einem eingeschriebenen Kreis (505e) ein, der durch die sieben Eingriffstifte 505c der Membranlamellen 505 ausgebildet ist. Die Anzahl der Eingriffstifte 505a kann beliebig sein, solange eine Mehrzahl der Eingriffstifte vorhanden sind. Wenn das Schwenkelement 503 gedreht wird, dringen die Membranlamellen 505 in den Öffnungsabschnitt ein oder aus diesem aus, und die Öffnungsfläche ändert sich, wie aus der 31 ersichtlich ist.

Die 32 ist eine Schnittansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der fünften Ausführungsform. Der Eingriffabschnitt 503b des Schwenkelements 503 greift mit dem eingeschriebenen Kreis 505e ein, der durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 505c ausgebildet ist. Das Schwenkelement 503 und die Membranlamellen 505 werden durch die gleichen Eingriffstifte 505c in der radialen Richtung geregelt. Die radiale Richtung kann nämlich durch die gleichen Abschnitte geregelt werden. Aus diesem Grund kann das Gerät einfach und kompakt gemacht werden. Da zusätzlich der Antriebsraum nicht für das Schwenkelement 503 und die Membranlamellen 505 getrennt werden muss, kann das Gerät dünn gemacht werden. Details des Antriebsraums sind die gleichen wie die mit Bezug auf 7 als bekannte Technik der ersten Ausführungsform beschriebenen Inhalte. Hinsichtlich der Wirkungen der vorliegenden Erfindung können die gleichen Wirkungen wie in der ersten Ausführungsform erhalten werden.

In der fünften Ausführungsform wurde der Eingriffabschnitt 503b des Schwenkelements 503 beschrieben, der in die Eingriffstifte 505c eingeschrieben ist. Jedoch kann die gleiche Wirkung wie voranstehend beschrieben sogar erhalten werden, falls ein Eingriffabschnitt des Schwenkelements, der die Eingriffstifte 505c umschreibt, verwendet wird.

Der offene Durchmesser des Lamellenantriebsgeräts kann durch einen Beliebigen aus einem Öffnungsabschnitt 502g des Basiselements 502, einen Öffnungsabschnitt 506g des Abdeckelements 503, einen Öffnungsabschnitt 503g des Schwenkelements 503 und eine Membranöffnungsform, die durch die Mehrzahl der Membranlamellen ausgebildet ist, definiert sein. Falls das Schwenkelement 503 und der Verwendung eines Harzfilms hergestellt ist, kann das Schwenkelement 503 dünn gemacht sein. Aus diesem Grund ist das Ausbilden des offenen Durchmessers des Flügelantriebsgeräts durch das Schwenkelement wirkungsvoll darin, das Gerät dünn zu machen.

Sechste Ausführungsform

Die 33 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts der sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bezugszeichen 600 bezeichnet eine Mitte einer optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts. Die bestimmenden Bestandteile sind grundsätzlich die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. Es ist anzumerken, dass in dieser Ausführungsform die Bauteile mit in den 600ern zugewiesenen Bezugszeichen beschrieben werden.

Das Bezugszeichen 603 bezeichnet ein Schwenkelement. Das Schwenkelement 603 hat Eingriffabschnitte 603b und einen angetriebenen Abschnitt 603d.

Das Bezugszeichen 605 bezeichnet eine Membranlamelle. Ein Eingriffstift 605c und ein Antriebsstift 605b, der ein angetriebener Abschnitt ist, sind auf der Membranlamelle 605 ausgebildet. Die Membranlamelle 605 ist zum Beispiel durch Bonden, Schweißen, Einfügeformen oder Outsert-Formen des Eingriffstifts und des Antriebsstifts auf einem pressbearbeiteten PET-Blattmaterial hergestellt. Die Membranlamelle 605 kann durch Formen mit Harz oder Ähnliches hergestellt sein. In dieser Ausführungsform werden sieben Membranlamellen verwendet. Jedoch kann die Anzahl der Membranlamellen beliebig sein, solange zumindest zwei Membranlamellen vorhanden sind.

Die Eingriffstifte 605c der Membranlamellen 605 greifen mit Eingriffbohrungen 603a des Schwenkelements entsprechend ein. Zusätzlich greift der Eingriffstift 605c der Membranlamelle 605 mit einem Eingriffabschnitt 602b oder 602c oder beiden der Eingriffabschnitte 602b und 602c eines Basiselements 602 ein. Der Antriebsstift 605d der Membranlamelle 605 greift mit einer Nockennut 606a eines Abdeckelements 606 ein. Ein Ritzel 604 dreht, eine Kraft wird auf den angetriebenen Abschnitt 603d des Schwenkelements 603 aufgebracht, und das Schwenkelement 603 dreht sich. Wenn das Schwenkelement 603 sich dreht, wird eine Antriebskraft von den Eingriffbohrungen 603a des Schwenkelements 603 zu den Eingriffstiften 605c der Membranlamellen 605 vermittelt. Da die Eingriffstifte 605 mit den Eingriffabschnitten 602b oder 602c des Basiselements 602 eingreifen, drehen das Schwenkelement 603 und die Mehrzahl der Membranlamellen 605 um den Öffnungsabschnitt des Basiselements. Durch die Nockennuten 606a dringen die Membranlamellen 605 in die Öffnung des Basiselements 602 ein oder treten aus dieser aus. Die Membranform kann durch die Mehrzahl der Membranlamellen 605 angepasst werden.

Ein radialer Eingriff des Schwenkelements, der ein charakteristisches Merkmal dieser Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 34 ist eine Vorderansicht, die einen Zustand zeigt, in dem das Schwenkelement 603, die Membranlamellen 605 und das Abdeckelement 606 abgenommen sind. Die 35 ist eine Vorderansicht des Schwenkelements 603, das in dem in der 34 gezeigten Zustand zusammengebaut ist. In einem projizierten Zustand ist jeder Eingriffabschnitt 603b des Schwenkelements 603 mit zumindest einem eines entsprechenden einen der Mehrzahl der Eingriffabschnitte 602b und einem entsprechenden einen der Mehrzahl der Eingriffabschnitte 602c des Basiselements 602 in Berührung.

Die 36 zeigt die Membranlamelle 605. Die Membranlamelle 605 hat den Eingriffstift 605c und den Antriebsstift 605d. Die 37 ist eine Vorderansicht von einer Membranlamelle 605, die zusammengebaut ist. Die 38 ist eine Vorderansicht der sieben Membranlamellen 605, die zusammengebaut sind. Die 39 ist eine Vorderansicht des Abdeckelements 606, das in dem in der 38 gezeigten Zustand zusammengebaut ist.

Es ist eine Mehrzahl der Membranlamellen 605 vorhanden. In dem Basiselement 602 sind so viele Eingriffabschnitte 602b oder 602c vorhanden, wie Membranlamellen vorhanden sind. Die Membranlamellen 605 und die Eingriffabschnitte 602b oder 602c des Basiselements 602 sind ringförmig um den Öffnungsabschnitt angeordnet, der bereitgestellt ist, sich durch das Basiselement 602 zu erstrecken. Zu dieser Zeit sind die Eingriffstifte 605c der Membranlamellen 605 mit den Eingriffbohrungen 603b des Schwenkelements 603 in einem drehbaren Zustand entsprechend in Berührung. Zusätzlich greift der Eingriffstift 605c von jeder Membranlamelle 605 mit dem Eingriffabschnitt 602b oder 602c oder beiden der Eingriffabschnitte 602b und 602c des Basiselements 602 ein. Die Eingriffabschnitte 602b können vollständig beseitigt werden, und die Eingriffabschnitte 602c können in einem Kreis verbunden und mit den Eingriffstiften 605c in Eingriff gebracht sein. Zu dieser Zeit sind in dem Schwenkelement 603 die radialen Eingriffabschnitte 603b mit den Eingriffstiften 605c der Mehrzahl der Membranlamellen 605 in einem drehbaren Zustand gleitfähig in Berührung. Darüber hinaus ist die Position des Schwenkelements 603 definiert, wenn das Schwenkelement 603 mit den Eingriffstiften 605c der Mehrzahl der Membranlamellen 605 in gleitfähiger Berührung ist. Das Schwenkelement 603 ist drehbar durch die Eingriffstifte 605c der Mehrzahl der Membranlamellen 605 gelagert. In dieser Ausführungsform greifen die Eingriffbohrungen 603b des Schwenkelements 603 mit den sieben Eingriffstiften 605c der Membranlamellen 605 ein. Die Anzahl der Eingriffstifte 605c kann beliebig sein, solange eine Mehrzahl von Eingriffstiften vorhanden sind. Zusätzlich kann die Anzahl der Eingriffabschnitte 602b oder 602c des Basiselements 602 beliebig sein, solange eine Mehrzahl von Eingriffabschnitten vorhanden sind. Wenn das Schwenkelement 603 gedreht wird, treten die Membranlamellen 605 in den Öffnungsabschnitt ein oder aus diesem heraus, und die Öffnungsfläche ändert sich, wie aus der 40 ersichtlich ist.

Die 41 ist eine Schnittansicht eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß dieser Ausführungsform. Die Eingriffstifte 605c der Membranlamellen 605 greifen mit den Eingriffbohrungen 603b des Schwenkelements 603 entsprechend ein. Zusätzlich greift der Eingriffstift 605c von jeder Membranlamelle 605 mit zumindest einem der Eingriffabschnitte 602b und 602c des Basiselements 602 ein. Das Schwenkelement 603 und die Membranlamellen 605 werden durch die gleichen Eingriffstifte 605c in der radialen Richtung reguliert. Die radiale Richtung kann nämlich durch die gleichen Abschnitte reguliert sein. Aus diesem Grund kann das Gerät einfach und kompakt gemacht werden. Da zusätzlich der Antriebsraum nicht für das Schwenkelement 603 und die Membranlamellen 605 getrennt werden muss, kann das Gerät dünn gemacht werden. Details des Antriebsraums sind die gleichen wie die mit Bezug auf die 7 als die bekannte Technik der ersten Ausführungsform beschriebenen Inhalte. Hinsichtlich der Wirkungen der vorliegenden Erfindung können die gleichen Wirkungen wie in der ersten Ausführungsform erhalten werden.

In dieser Ausführungsform greifen die Eingriffstifte 605c der Membranlamellen 605 mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte 602b und der Mehrzahl der Eingriffabschnitte 602c des Basiselements 602 ein. Alternativ können die Eingriffstifte 605c der Membranlamellen 605 lediglich mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte 602b eingreifen. Ansonsten können die Eingriffstifte 605c der Membranlamellen 605 mit lediglich der Mehrzahl der Eingriffabschnitte 602c eingreifen. Ansonsten können die Eingriffstifte 605c der Membranlamellen 605 mit einem Öffnungsabschnitt 602g des Basiselements 602 eingreifen.

Der offene Durchmesser des Lamellenantriebsgeräts kann durch einen Beliebigen der Öffnungsabschnitte 602g des Basiselements 602, einen Öffnungsabschnitt 606g des Abdeckelements 606, einen Öffnungsabschnitt 603g des Schwenkelements 603 und eine Membranöffnungsform, die durch die Mehrzahl der Membranlamellen ausgebildet ist, definiert sein. Falls das Schwenkelement 603 unter Verwendung eines Harzfilms hergestellt ist, kann das Schwenkelement 603 dünn gemacht werden. Aus diesem Grund ist das Ausbilden des offenen Durchmessers des Lamellenantriebsgeräts durch das Schwenkelement daher wirkungsvoll, das Gerät dünn zu machen.

Siebte Ausführungsform

Die 42 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bezugszeichen 700 bezeichnet eine Mitte einer optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts. Die siebte Ausführungsform ist ein Beispiel, in dem das Positionsverhältnis der Membranlamellen und das Schwenkelement in der ersten Ausführungsform umgekehrt sind. Membranlamellen 705 sind zwischen einem Basiselement 702 und einem Schwenkelement 703 angeordnet, die eine Öffnung ausbildende Elemente sind. Die 43 ist eine Vorderansicht der siebten Ausführungsform. Ein Abdeckelement kann wie in der ersten Ausführungsform angebracht sein. Jedoch sogar in der Abwesenheit des Abdeckelements, wenn Hakenabschnitte 702d und Ähnliches des Basiselements 702 bereitgestellt sind, um das Schwenkelement 703 zu halten, kann das Abdeckelement beseitigt werden. Somit kann in der siebten Ausführungsform das Abdeckelement beseitigt werden, und das Gerät kann dünn gemacht werden. Die Struktur ist ebenfalls wirkungsvoll, die Kosten zu reduzieren.

Sogar in den zweiten bis sechsten Ausführungsform können die gleichen Wirkungen wie voranstehend beschrieben durch das Umkehren des Positionsverhältnisses der Membranlamellen und des Schwenkelements erhalten werden.

Achte Ausführungsform

Die 45 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient. Die 46 ist eine Draufsicht des Membrangeräts (eine Ansicht von der Seite eines Abdeckelements 802 aus betrachtet). Die 47 ist eine Bodenansicht des Membrangeräts (eine Ansicht von der Seite eines Basiselements 806 aus betrachtet). Die 48 ist eine teilweise Schnittansicht des Membrangeräts. Die bestimmenden Bauteile sind grundsätzlich die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform werden die Bauteile mit in den 800ern zugewiesenen Bezugszeichen beschrieben.

Wie aus den 45, 46 und 47 ersichtlich ist, sind in dem Membrangerät gemäß dieser Ausführungsform eine Mehrzahl der Nockennuten 806a entsprechend den Membranlamellen 805 in dem Basiselement 806 bereitgestellt. Jede Membranlamelle 805 ist mit einem Eingriffstift 805a bereitgestellt, der mit jeder Nockennut 806a eingreift, und einem Antriebsstift 805b, der mit einem Eingriffabschnitt 803b eingreift, der in einem drehenden Element 803 bereitgestellt ist. Die Antriebsstifte 805b erstrecken sich durch das drehende Element 803. In einem Zustand, in dem das Schwenkelement 803 zwischen das Abdeckelement 802 und die Membranlamellen 805 eingefügt ist, befinden sich die Antriebsstifte 805b in gleitfähiger Berührung mit einem Innendurchmesserabschnitt 802b des Abdeckelements 802. Wenn zusätzlich ein Vorsprung 802a, der auf dem Abdeckelement 802 bereitgestellt ist, wie aus der 48 ersichtlich ist, gegen das drehende Element 803 in der Richtung der optischen Achse in Anlage ist, sind die Positionen des Schwenkelements und der Membranlamellen definiert. Obwohl dies nicht dargestellt ist, ist ein Motor an dem Abdeckelement befestigt. Wenn das Schwenkelement 803 eine durch den Motor erzeugte Antriebskraft empfängt und sich um den Öffnungsabschnitt dreht, dringen die Membranlamellen 805 in den Öffnungsabschnitt ein oder treten aus diesem aus, um die Membranöffnung anzupassen. Die Position des Schwenkelements kann ebenfalls zwischen den Antriebsstiften 805b der schwenkenden Membranlamellen 805 und dem Innendurchmesserabschnitt 802b des festen Abdeckelements 802 definiert sein. Die Eingriffstifte 805a der Membranlamellen 805 müssen lange sein, um zu verhindern, dass das Schwenkelement 803 außer Eingriff gerät. Wenn die Antriebsstifte 805b der Membranlamellen 805 mit dem Innendurchmesserabschnitt 802b des Abdeckelements 802 in gleitfähiger Berührung sind, gerät das Schwenkelement 803 kaum mit den Antriebsstiften 805b der Membranlamellen 805 außer Eingriff. Dies ermöglicht ein stabiles Antreiben. Da zusätzlich die Länge der Antriebsstifte 805b minimiert werden kann, ist die Struktur wirkungsvoll darin, die Einheit dünn zu machen.

In dem Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der achten Ausführungsform sind die Antriebsstifte 805b der Membranlamellen 805 in den Innendurchmesserabschnitt 802b des Basiselements 802 eingepasst. Entsprechend muss der Lamellenbewegungsraum, der durch das drehende Element und das Abdeckelement ausgebildet ist, nicht groß gemacht werden, und eine durch den Haltungsunterschied verursachte kennzeichnende Änderung kann unterdrückt werden.

Neunte Ausführungsform

Die 49 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der neunten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient. Die 50 ist eine Draufsicht des Membrangeräts (eine Ansicht, die von der Seite des Abdeckelements 902 aus betrachtet ist). Die 51 ist eine perspektivische Ansicht des Membrangeräts (Membranlamellen 905 und eines drehenden Elements 903 in einer Draufsicht). Die 52 ist eine teilweise Schnittansicht des Membrangeräts. Die bestimmenden Bauteile sind grundsätzlich die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. In dieser Ausführungsform werden die Bauteile beschrieben, denen Bezugszeichen in den 900ern zugewiesen sind.

Wie aus der 49 ersichtlich ist, sind in dem Membrangerät gemäß dieser Ausführungsform eine Mehrzahl von Nockennuten 906a entsprechend den Membranlamellen 905 in einem Basiselement 906 bereitgestellt. Jede Membranlamelle 905 ist mit einem Eingriffstift 905a bereitgestellt, der mit jeder Nockennut 906a eingreift, und einem Antriebsstift 905b, der mit einem Eingriffabschnitt 903b eingreift, der in dem Schwenkelement 903 bereitgestellt ist. Die Antriebsstifte 905b erstrecken sich durch das Schwenkelement 903. In einem Zustand, in dem das Schwenkelement 903 zwischen dem Abdeckelement 902 und den Membranlamellen 905 eingefügt ist, sind ein äußerer Rand 903a des Schwenkelements und ein Vorsprung 902a, der auf dem Abdeckelement 902 bereitgestellt ist, in gleitfähiger Berührung. Wenn zusätzlich ein flacher Abschnitt 902b, der auf dem Abdeckelement 902 bereitgestellt ist, das in der 52 gezeigt ist, gegen das Schwenkelement 903 in der Richtung der optischen Achse in Anlage ist, sind die Positionen des Schwenkelements und der Membranlamellen definiert. Obwohl dies nicht dargestellt ist, ist ein Motor an dem Abdeckelement befestigt. Wenn das Schwenkelement 903 eine durch den Motor erzeugte Antriebskraft empfängt und um den Öffnungsabschnitt dreht, dringen die Membranlamellen 905 in den Öffnungsabschnitt ein oder treten aus diesem heraus, um die Membranöffnung anzupassen. Die Position ist dadurch definiert, dass der äußere Rand 903a des Schwenkelements in gleitfähige Berührung mit dem Vorsprung 902a des Abdeckelements wird. Es ist möglich, die Positionen der Antriebsstifte 905b einfach zu korrigieren, und die Struktur ist wirkungsvoll in dem Verbessern der Membraneigenschaft.

Wie aus den 51 und 52 ersichtlich ist, sind in dem Membrangerät gemäß der neunten Ausführungsform die Mehrzahl der Nockennuten 906a entsprechend den Lamellen 905 in dem Basiselement 906 bereitgestellt. Jede Lamelle 905 ist mit dem Antriebsstift 905a bereitgestellt, der mit einer Nockennut 906a eingreift, und dem Antriebsstift 905b, der mit dem Lagerabschnitt 903b eingreift, der in dem drehenden Element 903 bereitgestellt ist. Der äußere Rand 903a des drehenden Elements und der Vorsprung 902a, der auf dem Abdeckelement 902 bereitgestellt ist, sind radial eingepasst.

Es ist anzumerken, dass das auf dem äußeren Rand 903a des drehenden Elements 903 eingepasste Element das Basiselement 906 sein kann.

Zusammenfassung der Ausführungsform A

Ein Lamellenantriebsgerät gemäß dieser Ausführungsform umfasst ein eine Öffnung ausbildendes Element, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, um ein Licht passieren zu lassen, ein Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements zu schenken, und eine Mehrzahl Lamellen, die konfiguriert sind, mit dem Schwenkelement in Eingriff zu sein und in den Öffnungsabschnitt einzudringen oder aus diesem auszutreten, wobei das Lamellenantriebsgerät eine Mehrzahl von Eingriffabschnitten hat, die konfiguriert sind, die Mehrzahl der Lamellen mit dem die Öffnung ausbildenden Element in Eingriff zu bringen, und das Schwenkelement gerät mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte in einem Prozess des Schwenkens auf der einen Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements in gleitfähige Berührung, und eine Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das die Öffnung ausbildende Element ist durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte definiert.

Gemäß der Ausführungsform ist die Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das die Öffnung ausbildende Element unter Verwendung der Eingriffabschnitte der Lamellen definiert, und dabei die Dicke des Geräts in einer Richtung, in der das Licht passiert, wirkungsvoll reduziert.

In dieser Ausführungsform befindet sich das Lamellenantriebsgerät, wobei die Mehrzahl der Eingriffabschnitte Eingriffstifte umfassen, die als drehende Wellen der Lamellen auf der einen Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements stehen und umschreiben oder durch das Schwenkelement durchdringen, um mit Eingriffbohrungen der Lamellen in Eingriff zu sein.

Gemäß der Ausführungsform sind die Eingriffstifte, die auf dem die Öffnung ausbildenden Element stehen, als die Eingriffabschnitte der Lamellen verwendet, und die Schwenkposition des Schwenkelements ist unter Verwendung der Eingriffstifte definiert, und dabei wirkungsvoll die Dicke des Geräts in einer Richtung reduziert, in der das Licht durchtritt.

In dieser Ausführungsform umfassen in dem Lamellenantriebsgerät die Mehrzahl der Eingriffabschnitte Eingriffstifte, die als drehende Wellen der Lamellen an Enden der Lamellen stehen und umschreiben oder sich durch das Schwenkelement erstrecken, um mit Eingriffbohrungen in Eingriff zu sein, die in dem die Öffnung ausbildenden Element bereitgestellt sind.

Gemäß der Ausführungsform werden die auf den Lamellen stehenden Eingriffstifte als Eingriffabschnitte der Lamellen verwendet, und die Schwenkposition des Schwenkelements ist unter Verwendung der Eingriffstifte definiert, und dabei wirkungsvoll die Dicke des Geräts in einer Richtung reduziert, in der das Licht durchtritt.

In dieser Ausführungsform schwenkt in dem Lamellenantriebsgerät das Schwenkelement um den Öffnungsabschnitt, während es mit der Mehrzahlt der Eingriffabschnitte in gleitfähiger Berührung ist, die ringförmig entlang einer Öffnungskante des Öffnungsabschnitts angeordnet sind.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, das Schwenkelement entlang der Mehrzahl der Eingriffabschnitte in gleitfähige Berührung zu bringen, die ringförmig angeordnet sind, und die Schwenkposition des Schwenkelements entlang der Öffnungskante des Öffnungsabschnitts zu definieren.

In dieser Ausführungsform bewegen sich in dem Lamellenantriebsgerät die Mehrzahl der Lamellen in einer Lamellenkammer, die zwischen dem Schwenkelement und dem die Öffnung ausbildenden Element ausgebildet ist.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Lamellenkammer zwischen dem Schwenkelement und dem die Öffnung ausbildenden Element auszubilden und dafür zu sorgen, dass die Mehrzahl der Lamellen in der Lamellenkammer zusammen mit der Schwenkbewegung des Schwenkelements sich bewegen.

In dieser Ausführungsform ist in dem Lamellenantriebsgerät das Schwenkelement auf dem die Öffnung ausbildenden Element ausgebildet, und die Mehrzahl der Lamellen auf einer Seite einer Oberfläche des Schwenkelements bewegen sich gegenüber einer Seite des die Öffnung ausbildenden Elements.

Gemäß dem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist es möglich, dafür zu sorgen, dass die Mehrzahl der Lamellen sich auf dem Schwenkelement bewegen, dessen Schwenkposition auf dem die Öffnung ausbildenden Element definiert ist.

In dieser Ausführungsform ist in dem Lamellenantriebsgerät das Schwenkelement aus einem dünnen blattförmigen Element ausgebildet, dessen Dicke im Wesentlichen nicht geringer als eine Dicke der Lamellen ist.

Gemäß dem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist das Schwenkelement aus dem dünnen blattförmigen Element ausgebildet, und dabei die durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte empfangene Last reduziert.

In dieser Ausführungsform sind in dem Lamellenantriebsgerät das die Öffnung ausbildende Element und die Mehrzahl der Eingriffabschnitte aus dem gleichen Harzmaterial ausgebildet, und das Schwenkelement ist aus dem dünnen blattförmigen Element ausgebildet, das aus einem Harz ausgebildet ist.

Gemäß dem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist es möglich, das die Öffnung ausbildende Element und die Mehrzahl der Eingriffabschnitte unter Verwendung des gleichen Harzmaterials zusammen zu formen.

Ein Lamellenantriebsgerät gemäß dieser Ausführungsform ist ein die Öffnung ausbildendes Element umfassend, das konfiguriert ist, einen Öffnungsabschnitt auszubilden, damit ein Licht passiert, ein Schwenkelement, das konfiguriert ist, um den Öffnungsabschnitt auf einer Oberfläche des die Öffnung ausbildenden Elements zu schwenken, und eine Mehrzahl von Lamellen, die konfiguriert sind, mit dem Schwenkelement in Eingriff zu geraten und in den Öffnungsabschnitt einzudringen oder aus diesem auszutreten, wobei das Lamellenantriebsgerät eine Mehrzahl von Eingriffabschnitten hat, die konfiguriert sind, die Mehrzahl der Lamellen mit dem die Öffnung ausbildenden Element in Eingriff zu bringen, und das Schwenkelement aus einem dünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke im Wesentlichen nicht geringer als eine Dicke der Lamellen ist, und das Schwenkelement gerät mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte, die ringförmig entlang einer Öffnungskante des Öffnungsabschnitts in einem Prozess des Schwenkens um den Öffnungsabschnitt angeordnet sind, in gleitfähige Berührung, und eine Schwenkposition des Schwenkelements mit Bezug auf das die Öffnung ausbildende Element ist durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte definiert.

Gemäß der Ausführungsform ist das Schwenkelement aus dem dünnen blattförmigen Element ausgebildet, und die Schwenkposition ist dadurch definiert, dass das Schwenkelement in gleitfähige Berührung mit der Mehrzahl der Eingriffabschnitte gebracht ist, und dabei ein Lamellenantriebsgerät implementiert, das eine herausragende Lebensdauer hat und vorteilhaft in der Reduktion der Dicke ist.

Es ist anzumerken, dass die Ausführungsform nicht auf das Lamellenantriebsgerät begrenzt ist, sondern ebenfalls auf ein Lamellenantriebssystem in einem Bilderfassungssystem wie zum Beispiel einer Kamera angewendet werden kann, und breit ein Bilderfassungsgerät in dem Ziel hat.

Ausführungsform B Erste Ausführungsform

Die 53 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient. Die 54 ist eine perspektivische Ansicht des Membrangeräts, das als das Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient.

Ein Befestigungsring 102, der aus der 53 ersichtlich ist, weist einen an der Mitte ausgebildeten Öffnungsabschnitt auf. Der Befestigungsring 102 ist aus einem Formen unter Verwendung von Harz oder durch Scheiden eines Metallmaterials hergestellt. Der Befestigungsring 102 hat feste Stifte 102b, eine Empfangsoberfläche 102c und eine Außenwand 102a. Eine Antriebseinheit 101 ist an dem Befestigungsring 102 angebracht. Als die Antriebseinheit 101 wird zum Beispiel ein Schrittmotor, ein Galvanometer oder Ähnliches verwendet. Ein Ritzel 105 ist an der drehenden Welle der Antriebseinheit 101 angebracht. Die 55 ist eine perspektivische Ansicht des Befestigungsrings 102, an dem die Antriebseinheit 101 und das Ritzel 105 angebracht sind. Zusätzlich ist ein Halteblattelement 103 an den Befestigungsring 102 angebracht.

Die 56 zeigt eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht des Halteblattelements 103. Das Halteblattelement 103 hat eine Basis 103c, einen Öffnungsabschnitt 103a, Führungsstifte 103d und Positionierungsbohrungen 103b. Das Halteblattelement 103 ist zum Beispiel durch Pressbearbeitung eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt. Falls Pressbearbeitung möglich ist, kann die Genauigkeit der Form höher als die Genauigkeit der Form eines Formens mit Harz gemacht sein. Aus diesem Grund kann die Membrangenauigkeit erhöht werden.

Das Halteblattelement 103 ist durch das Eingreifen der festen Stifte 102b des Befestigungsrings 102 mit den Positionierungsbohrungen 103b des Haltblattelements 103 positioniert. Zusätzlich ist die Position des Halteblattelements 103 in der Richtung der optischen Achse durch das in Anlage Bringen des Haltblattelements 103 gegen die Empfangsoberfläche 102c des Befestigungsrings 102 befestigt. Hier hält der Befestigungsring 102 das Halteblattelement 103 so, um den äußeren Rand des Halteblattelements 103 zu umgeben. Aus diesem Grund, sogar falls das Halteblattelement 103 ausgesprochen dünn ist, kann es die Form beibehalten. Hinsichtlich der Dicke des Harzfilms kann ein Material, das eine Dicke von 0,01 mm bis 0,30 mm aufweist, verwendet werden. Aus diesem Grund kann, wenn die Basis 103c so dünn wie möglich gemacht ist, ein dünnes Membrangerät implementiert werden.

Die 57 zeigt eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht eines Antriebsrings 104. Der Antriebsring 104 hat eine Basis 104b, einen inneren Eingriffabschnitt 104a, Antriebsstifte 104c, einen angetriebenen Abschnitt 104d und einen Licht abschirmenden Abschnitt 104e. Wenn die Basis 104b eine gleichförmige Dicke aufweist, wirkt sich der Einfluss des Luftwiderstands aufgrund einer Drehung des Antriebsrings kaum aus. Es ist daher möglich, die Betriebslast zu reduzieren und eine Erwiderungsfähigkeit hoher Geschwindigkeit und eine Geräuschreduktion zu verbessern. Der Antriebsring 104 ist durch ein Formen mit Harz hergestellt. Alternativ ist der Antriebsring 104 zum Beispiel durch Pressbearbeiten eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt. Falls eine Pressbearbeitung möglich ist, kann die Genauigkeit der Form höher als die Genauigkeit der Form des Formens mit Harz gemacht sein. Aus diesem Grund kann die Membrangenauigkeit erhöht werden. Hinsichtlich der Dicke des Harzfilms kann ein Material verwendet werden, das eine Dicke von 0,01 mm bis 0,30 mm aufweist. Wenn die Basis 104b so dünn wie möglich gemacht ist, kann die Trägheit der Drehung verringert werden, und das Membrangerät kann einen Betrieb mit hoher Geschwindigkeit durchführen.

Der Antriebsring 104 ist durch das Halteblattelement 103 und ein Blattelement 107 oder durch den Befestigungsring 102 und ein Membranelement so gelagert, dass er optimal sowohl in die Schubrichtung wie auch die radiale Richtung beweglich ist. Dies minimiert die Verformung des Antriebsrings 104 sogar, falls die Basis 104 dünn gemacht ist.

Für die Basis 104b des Antriebsrings 104 ist bevorzugt ein Material verwendet, dessen eine Oberfläche oder beide Oberflächen einer Oberflächenbehandlung unterzogen wurden. Beispiele der Oberflächenbehandlung sind eine Rutschbeschichtung, eine antistatische Behandlung und eine Antireflexionsbehandlung. Wenn eine Rutschbeschichtung durchgeführt wird, kann die Reibung, mit der das Halteblattelement 104, später zu beschreibende Membranlamellen 106 und das Abdeckelement 107, die mit Bezug auf den Antriebsring rutschende Bauteile sind, reduziert werden, und ein Betrieb mit niedriger Leistung kann durchgeführt werden. Wenn eine Antireflexionsbehandlung durchgeführt wird, ist es möglich, eine Reflexion von Licht zu unterdrücken, das in das Lichtmengenanpassungsgerät eingetreten ist, und eine Erzeugung von Geisterbildern, Reflexionen oder Ähnlichem zu verhindern, wenn das Lichtmengenanpassungsgerät in einem Objektivtubus zusammengebaut ist.

Der innere Eingriffabschnitt 104a des Antriebsrings 104 greift mit der Mehrzahl der Führungsstifte 103d des Halteblattelements 103 ein. Der Antriebsring 104 und das Halteblattelement 103 sind in einem Verhältnis in Eingriff, in dem der Antriebsring 104 außerhalb angeordnet ist, und das Halteblattelement 103 innerhalb angeordnet ist. Da der innere Eingriffabschnitt 104a des Antriebsrings 104 durch die Mehrzahl der Führungsstifte 103d des Halteblattelements 103 in diesem Verhältnis gelagert ist, kann die Verformung des Antriebsrings 104 in der Umfangsrichtung unterdrückt werden. Es ist daher möglich, einen Betrieb ohne Verformung sogar dann durchzuführen, falls die Basis 104b des Antriebsrings 104 dünn ist.

Da die Eingrifflänge zwischen dem Antriebsring 104 und dem Halteblattelement 103 in der radialen Richtung auf die Dicke (0,01 mm bis 0,3 mm) der Basis 104c des Antriebsrings 104 verringert werden kann, kann der Reibungswiderstand reduziert werden, und ein gleichmäßiger Betrieb und ein Betrieb mit niedriger Leistung kann implementiert werden.

Der Antriebsring 104 hat einen Zahnradabschnitt, der der angetriebene Abschnitt 104d ist. Der angetriebene Abschnitt 104e kämmt mit dem Ritzel 105. Wenn eine Drehkraft, die durch die Antriebseinheit 101 erzeugt ist, von dem Ritzel 105 auf den angetriebenen Abschnitt 104d übertragen wird, dreht sich der Antriebsring 104. In dem Kämmen zwischen dem Zahnradabschnitt 104d des Antriebsrings 104 und dem Zahnrad des Ritzels 105, da der Zahnradabschnitt 104d dünn ist, und der Zahnradkämmbereich klein ist, ist das Kämmgeräusch zwischen den Zahnrädern klein. Zusätzlich, da der Massenunterschied zwischen dem Ritzel 105 und dem Antriebsring 104 groß ist, sind das Kämmgeräusch, ein Umkehrgeräusch und Ähnliches zwischen den Zahnrädern sogar klein, falls das Ritzel 105 ein Spiel mit dem Zahnradabschnitt 104d hat.

Das Bezugszeichen 104e bezeichnet den ein Licht abschirmenden Abschnitt. Der ein Licht abschirmende Abschnitt 104e tritt aus dem Schlitz eines Lichtunterbrechers 108 ein oder aus diesem aus, und funktioniert dabei als ein Sensor. Der ein Licht abschirmende Abschnitt 104e wird verwendet, um eine Position wie zum Beispiel die Anfangsposition des Lichtmengenanpassungsgeräts zu erfassen.

Das Bezugszeichen 106 bezeichnet die Membranlamelle. Eine Eingriffbohrung 106c und eine Nockennut 106d, die angetriebene Abschnitte sind, sind in jeder Membranlamelle 106 ausgebildet. Die Membranlamelle 106 ist zum Beispiel durch Pressbearbeitung eines PET-Blattmaterials oder Ähnliches hergestellt. Die 58 ist eine perspektivische Ansicht von sieben Membranlamellen.

Die 59 zeigt eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht des Abdeckelements 107. Das Abdeckelement 107 ist zum Beispiel durch Pressbearbeitung eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt. Falls die Pressbearbeitung möglich ist, kann die Genauigkeit der Form höher als die Genauigkeit der Form des Formens mit Harz gemacht sein. Aus diesem Grund kann die Membrangenauigkeit erhöht werden. Das Abdeckelement 107 ist an den Befestigungsring 102 angebracht. Der Antriebsring 104 und die Membranflügel 106 sind in einem Raum angetrieben, der durch das Halteblattelement 103 und das Abdeckelement 107 ausgebildet ist.

Die Eingriffbohrungen 106c der Membranlamellen 106 greifen mit den Antriebsstiften 104c des Antriebsrings 104 entsprechend ein. Das Ritzel 105 dreht sich, eine Kraft wird auf den angetriebenen Abschnitt 104d des Antriebsrings 104 aufgebracht, und der Antriebsring 104 dreht sich. Wenn der Antriebsring 104d sich dreht, wird eine Antriebskraft von den Antriebsstiften 104c des Antriebsrings 104d auf die Eingriffbohrungen 106c der Membranlamellen 106 aufgebracht, und die Membranlamellen 106 werden angetrieben. Die Nockennuten 106d der Membranlamellen 106 greifen mit den Führungsstiften 103d des Halteblattelements 103 ein. Aus diesem Grund dringen durch die Nockennuten 106d die Membranlamellen 106 in die Öffnung des Halteblattelements 103 ein oder treten aus dieser aus. Die Membranform kann durch die Mehrzahl der Membranlamellen 106 angepasst werden. Die 60 ist eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Membranlamellen geöffnet sind, und einen Zustand, in dem die Membranlamellen geschlossen sind.

Die Basis 104b des Antriebsrings 104 weist eine gleichmäßige Dicke auf, und eine eigene Ungleichmäßigkeit oder Bohrungen sind nicht vorhanden. Es ist daher möglich, zu verhindern, dass ein Betriebsfehler aufgrund von zum Beispiel der auf dem Antriebsring 104 während eines Öffnungs-/Schließvorgangs gefangenen Membranlamellen 106 auftritt.

Die 61 ist eine Schnittansicht des Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der ersten Ausführungsform. Der Antriebsring 104 ist drehbar in dem Raum gelagert, der durch das Halteblattelement 103 und das Abdeckelement 107 ausgebildet ist. Hier ist der äußere Rand des Antriebsbereichs des Antriebsrings 104 und der Membranlamellen 106 durch die äußere Wand 102a des Befestigungsrings 102 umgeben. Da das Gerät durch die äußere Wand 102a umgeben ist, kann eine Festigkeit beibehalten werden, die für das Gerät notwendig ist. Es ist ebenfalls möglich, zu verhindern, dass ein Fremdstoff in das Gerät eindringt. In der ersten Ausführungsform kann die Dicke des Randabschnitts der Öffnung, durch die das Licht durchtritt, deutlich im Vergleich mit einem Membrangerät einer bekannten Technik verringert werden. Die Dicke des Randabschnitts der Öffnung, durch die das Licht durchtritt, ist die Summe der Gesamtdicke des Halteblattelements 103, des Antriebsrings 104, der Membranlamellen 106, und des Abdeckelements 107, und eines Raums, der zum Antreiben des Antriebsrings 104 und der Membranlamellen 106 notwendig ist.

In der ersten Ausführungsform sind alle nämlich, das Halteblattelement 103, der Antriebsring 104, die Membranlamellen 106, und das Abdeckelement 107 durch dünne blattförmige Elemente ausgebildet. Aus diesem Grund kann die Dicke 1/2 oder weniger im Vergleich zu dem Membrangerät der bekannten Technik sein.

Zusätzlich kann in der ersten Ausführungsform das Gewicht im Vergleich mit dem Membrangerät der bekannten Technik reduziert werden. Da die Dicke von jedem Bauteil die Hälfte oder weniger beträgt, kann das Gewicht im Vergleich zu der bekannten Technik um die Hälfte oder weniger reduziert werden. Da das in dem Membrangerät verwendete Materialgewicht klein ist, können die Materialkosten reduziert werden.

Darüber hinaus ist in der ersten Ausführungsform die Stoßfestigkeit im Vergleich zu der bekannten Technik verbessert. Zum Beispiel ist das Gewicht des Antriebsrings 104 die Hälfte oder weniger des Gewichts eines Antriebsrings der bekannten Technik. Eine Aufprallkraft F auf den Antriebsring 104, die durch das Aufbringen eines Aufpralls auf eine Membraneinheit erzeugt ist, ist durch F = ma (m: Gewicht, a: Beschleunigung) dargestellt. Da das Gewicht des Antriebsrings 104 gemäß der ersten Ausführungsform die Hälfte oder weniger des Gewichts des Antriebsrings der bekannten Technik beträgt, ist die durch das Aufbringen des Aufpralls erhaltene Aufprallkraft die Hälfte oder weniger. Aus diesem Grund ist in der ersten Ausführungsform die Stoßfestigkeit um das Zweifache oder mehr höher als in der bekannten Technik. Zusätzlich sind in der ersten Ausführungsform die Gewichte des Halteplattelements 103 und des Abdeckelements 107 im Vergleich zu der bekannten Technik ebenfalls die Hälfte oder weniger. Aus diesem Grund ist auch betreffend das Halteblattelement 103 und das Abdeckelement 107 die Stoßfestigkeit um das Zweifache oder mehr höher als in dem Membrangerät der bekannten Technik. Da darüber hinaus die dünnen blattförmigen Elemente, die für das Halteblattelement 103, den Antriebsring 104, die Membranlamellen 106 und das Abdeckelement 107 in der ersten Ausführungsform verwendet sind, elastische Elemente sind, ist die Struktur der bekannten Technik aus dem Gesichtspunkt der Stoßaufnahmefähigkeit ebenfalls überlegen.

Das Membrangerät gemäß der ersten Ausführungsform kann in einer tragbaren Kamera (eine an dem Körper angebrachte Kamera) oder einer „Action-Kamera“ montiert sein, die eine starke Stoßfestigkeit erfordert und selten ein Membrangerät hat.

Das Halteblattelement 103, der Antriebsring 104, und das Abdeckelement 107 gemäß dieser Ausführungsform werden hier in genauerem Detail beschrieben. Jedes aus dem Halteblattelement 103 und dem Antriebsring 104 gemäß dieser Ausführungsform ist aus einem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet, das eine mit den Membranlamellen 105 in Eingriff befindliche Struktur aufweist.

Die Verwendung als das „ultradünne blattförmige Element“ zum Beispiel eines Blatts, dessen Dicke kleiner als die Dicke in der Richtung der optischen Achse des Befestigungsrings 102 ist, der das Blattelement 103 hält, oder im Vergleich mit der Dicke der Lamellen, eines Blatts, das geringfügig dicker als die Lamellen ist, oder eines Blatts, das eine Dicke aufweist, die im Wesentlichen gleich wie oder kleiner als die Dicke der Lamellen ist, ist in der Reduktion der Dicke in der Richtung der optischen Achse des Membrangeräts wirkungsvoll.

Es ist anzumerken, dass von dem Gesichtspunkt des Reduzierens der Dicke des Gewichts das „ultradünne blattförmige Element“ gemäß dieser Ausführungsform bevorzugt ist, zum Beispiel ein sehr dünnes blattförmiges Element, das zu einem derartigen Ausmaß dick (dünn) ist, dass das Element alleine relativ einfach gebogen und verformt durch lediglich eine geringe physikalische Spannung werden kann, die von außen aufgebracht wird. Zusätzlich weist bevorzugt das „ultradünne blattförmige Element“ alleine eine Federeigenschaft mit einer Widerstandskraft gegen eine Verformung wie eine Blattfeder auf. In einem Fall des Antriebsrings 104, ermöglicht dies, eine Stabilität vor oder aufgrund der Drehung ausreichend sicherzustellen, und ebenfalls eine stabile flache Schwenkhaltung sicherzustellen. Somit ist der Antriebsring 104 gemäß dieser Ausführungsform bevorzugt aus einem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet, das eine Federeigenschaft aufweist.

Zusätzlich kann für das „ultradünne blattförmige Element“ gemäß dieser Ausführungsform zum Beispiel eine die Gleitfähigkeit verbessernde Schicht, die durch eine Rutschbeschichtung ausgebildet ist, eine antistatische Schicht für eine statische Steuerung, oder eine Antireflexionsschicht zum Verhindern einer Reflexion als eine Oberflächenschicht auf zumindest einer Oberfläche einer aus einem Harz oder einem Metall hergestellten Blattbasis bereitgestellt sein. Alternativ ist bevorzugt ein blattförmiges Element verwendet, das durch das Bereitstellen der verschiedenen Arten von Oberflächenschichten auf beiden Oberflächen einer Blattbasis ausgebildet ist. Falls entsprechend eine die Rutschfähigkeit verbessernde Schicht bereitgestellt ist, kann die Rutschfähigkeit zwischen den Lamellen und einem anderen Element erhöht werden. Falls eine antistatische Schicht bereitgestellt ist, kann ein Feststecken zwischen den Lamellen und dem Antriebsring 104, das durch eine statische Elektrizität verursacht wird, verhindert werden. Falls zusätzlich eine Antireflexionsschicht bereitgestellt ist, ist es möglich, eine Reflexion des Lichts zu unterdrücken, das in das Lichtmengenanpassungsgerät eingetreten ist, und eine Erzeugung von geisterhaften Lichtreflexen oder Ähnlichem verhindern, wenn das Lichtmengenanpassungsgerät in einem Objektivtubus zusammengebaut ist. Es ist anzumerken, dass, wenn die Oberflächenschicht, wie zum Beispiel die die Gleitfähigkeit verbessernde Schicht auf einem äußeren Rand (einem inneren Ende oder einem äußeren Ende oder beidem davon) der Blattbasis bereitgestellt ist, die Steifigkeit der Blattbasis erhöht werden kann, und zusätzlich die Gleitfähigkeit an dem Haltesubstrat ausreichend erhöht werden kann. Als solches ist eine Oberflächenschicht, zum Beispiel in dünner Film, der aus einem Material mit herausragender Gleitfähigkeit unter Verwendung von einer Beschichtung oder verschiedenen Arten von Ablagerungstechniken hergestellt ist, verwendbar. Es ist ebenfalls möglich, ein Verwenden oder eine Verformung durch das Anpassen des Spannungsgleichgewichts des gesamten ultradünnen blattförmigen Elements unter Verwendung eines Films oder einer Zugspannung, einer Druckspannung oder Ähnlichem unter Berücksichtigung der inneren Spannung der Blattbasis wirkungsvoll zu verhindern. Die Oberflächenschichten auf beiden Oberflächen weisen bevorzugt die gleiche Dicke auf. Zum Beispiel, in einem Fall, in dem das Wärmeschrumpfverhältnis des „ultradünnen blattförmigen Elements“ und das der Oberflächenbehandlungsschicht unterschiedlich sind, da das „ultradünne blattförmige Element“ die gleiche Spannung (Zugspannung oder Druckspannung) von den gegenüberliegenden und umgekehrten Oberflächen empfängt, kann das „ultradünne blattförmige Element“ wirkungsvoll ein Verwinden oder eine Verformung sogar dann verhindern, falls die Umgebung sich ändert.

Zusätzlich ist der Antriebsring 104 gemäß dieser Ausführungsform vollständig unterschiedlich von einem bekannten Antriebsring (ein relativ dicker Antriebsring, der durch ein Formen mit Harz ausgebildet ist). Hier ist zum Beispiel der Antriebsring 104 mit dem bekannten Antriebsring lediglich betreffend die Dicke verglichen. Ein bekannter dünner Antriebsring weist eine Dicke von ungefähr 0,5 mm auf. Jedoch beträgt die Dicke des Antriebsrings 103 gemäß dieser Ausführungsform bevorzugt ungefähr 0,3 mm oder weniger, noch bevorzugter 0,2 mm oder weniger, und am meisten bevorzugt ungefähr 0,1 mm oder weniger.

Die Verwendung eines derartigen ultradünnen blattförmigen Elements für den Antriebsring 104 trägt nicht nur zur Reduktion der Dicke des Antriebsrings 104 bei, sondern ebenfalls zu der Reduktion des Gewichts des Antriebsrings 104, und eine Drehung höherer Geschwindigkeit kann implementiert werden. Es ist anzumerken, dass das ultradünne blattförmige Element eine Einzelschichtstruktur oder eine Mehrschichtstruktur aufweisen kann.

Zum Beispiel in einer Mehrschichtstruktur kann ein Harzblatt wie zum Beispiel ein Harzfilm als die Basis verwendet werden, oder ein Metallblatt wie zum Beispiel eine Metallfolie oder eine dünne Metallscheibe können als die Basis verwendet werden. Die Verwendung eines Harzblatts ist sehr wirkungsvoll zur Gewichtsreduktion. Wenn andererseits ein Metallblatt verwendet wird, kann die Haltungsstabilität der Drehung erhöht werden.

Es ist anzumerken, dass, wenn ein Metallblatt verwendet wird, die Verwendung eines ultraleichtgewichtigen Metalls wie zum Beispiel Duraluminium sehr wirkungsvoll im Implementieren einer Drehung mit hoher Geschwindigkeit ist. Wenn ein Harzblatt oder ein Metallblatt verwendet wird, kann das Blatt alleine direkt an den Antriebsring 103 angewendet werden, um eine Einzelschichtstruktur auszubilden. Wenn jedoch physikalische Interferenzen wie zum Beispiel die Rutschfähigkeit der Lamellen oder anderer Elemente, eine Betriebslast, eine Reibung, eine Erwiderungsfähigkeit mit hoher Geschwindigkeit und eine Geräuschreduktion berücksichtigt werden, ist bevorzugt eine Oberflächenschicht durch eine Oberflächenbehandlung (eine Behandlung einschließlich einer Oberflächenbeschichtung) ausgebildet, um verschiedene Arten von Funktionalität aufzunehmen.

Insbesondere, obwohl der Antriebsring 104 bevorzugt insgesamt flach ist, da er gedreht wird, müssen Eingriffabschnitte für die Lamellen bereitgestellt sein. Aus diesem Grund sind die Eingriffabschnitte für die Lamellen bevorzugt durch minimale Bauteile in Berücksichtigung von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel einem Luftwiderstand und einem ausreichenden Eingriff implementiert. Es ist anzumerken, dass der Antriebsring 104 unter Verwendung des gleichen Materials wie das Material ausgebildet sein kann, das die Lamellen ausbildet. In diesem Fall weisen die Lamellen und der Antriebsring 104 die gleiche Dicke auf.

Zusätzlich ist die Kombination des Befestigungsrings 102 und des Halteblattelements 103 gemäß dieser Ausführungsform vollständig unterschiedlich von einem bekannten Haltesubstrat (einem relativ dicken Ring, der durch das Formen mit Harz ausgebildet ist). Hier ist zum Beispiel das Halteblattelement 103 mit dem bekannten Haltesubstrat lediglich betreffend die Dicke verglichen. Ein bekanntes dünnes Haltesubstrat weist eine Dicke von ungefähr 0,5 mm auf. Jedoch ist die Dicke des Halteblattelements 103 gemäß dieser Ausführungsform bevorzugt 0,3 mm oder weniger, noch bevorzugter 0,2 mm oder weniger und am bevorzugtesten ungefähr 0,1 mm oder weniger.

Das Halteblattelement 103 ist durch den Befestigungsring 102 befestigt. Der Befestigungsring 102 ist ein ringförmiges Element mit einer Öffnung. Das Halteblattelement 103 ist in der Öffnung befestigt. Da der äußere Rand des Halteblattelements 103 durch den Befestigungsring 102 befestigt ist, kann die Form sogar beibehalten bleiben, falls das Halteblattelement 103 dünn ist.

Die Verwendung eines derartigen ultradünnen blattförmigen Elements für das Halteblattelement 103 trägt nicht nur zur Reduktion der Dicke des Haltsubstrats bei, sondern ebenfalls zur Reduktion des Gewichts des Halteblattelements 103. Es ist anzumerken, dass das ultradünne blattförmige Element eine Einzelschichtstruktur oder eine Mehrschichtstruktur aufweisen kann.

Zum Beispiel kann in einer Mehrschichtstruktur ein Harzblatt wie zum Beispiel ein Harzfilm als die Basis verwendet werden, oder ein Metallblatt wie zum Beispiel eine Metallfolie oder eine dünne Metallscheibe können als die Basis verwendet werden. Die Verwendung eines Harzblatts ist sehr wirkungsvoll für die Gewichtsreduktion.

Es ist anzumerken, dass, wenn ein Metallblatt verwendet wird, die Verwendung eines ultraleichtgewichtigen Metalls wie zum Beispiel Duraluminium sehr wirkungsvoll im Implementieren einer Drehung mit hoher Geschwindigkeit ist. Wenn ein Harzblatt oder ein Metallblatt verwendet ist, kann das Blatt direkt auf das Halteblattelement 103 aufgebracht werden, um eine Einzelschichtstruktur auszubilden. Wenn jedoch physikalische Interferenzen wie zum Beispiel eine Rutschfähigkeit der Lamellen oder andere Elemente, eine Betriebslast, eine Reibung, eine Erwiderungsfähigkeit mit hoher Geschwindigkeit und eine Geräuschreduktion berücksichtigt werden, ist bevorzugt eine Oberflächenschicht durch eine Oberflächenbehandlung (eine Behandlung einschließlich einer Oberflächenbeschichtung) ausgebildet, um verschiedene Arten von Funktionalität aufzunehmen.

Insbesondere, obwohl das Halteblattelement 103 bevorzugt flach als Gesamtes ist, da der Antriebsring 104 gedreht wird, müssen Eingriffabschnitte für die Lamellen bereitgestellt sein. Aus diesem Grund sind die Eingriffabschnitte für die Lamellen bevorzugt durch minimale Bauteile unter Berücksichtigung von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel einem ausreichenden Eingriff implementiert. Es ist anzumerken, dass das Halteblattelement 103 unter Verwendung des gleichen Materials wie dem Material ausgebildet sein kann, das die Lamellen ausbildet. In diesem Fall weisen die Lamellen und der Antriebsring 104 die gleiche Dicke auf.

Zusätzlich ist bevorzugt für das Abdeckelement 107 gemäß dieser Ausführungsform ebenfalls ein ultradünnes blattförmiges Element verwendet. Das Abdeckelement 107 ist mit einem relativ dicken Abdeckelement, das durch Formen mit Harz ausgebildet ist, lediglich betreffend die Dicke verglichen. Ein dünnes Abdeckelement, das aus einem Formen mit Harz hergestellt ist, weist eine Dicke von ungefähr 0,5 mm auf. Jedoch beträgt die Dicke des Abdeckelements 107 gemäß dieser Ausführungsform bevorzugt 0,3 mm oder weniger, noch bevorzugter 0,2 mm oder weniger, und am bevorzugtesten ungefähr 0,1 mm oder weniger.

Das Abdeckelement 107 ist an dem Befestigungsring 102 befestigt. Der Befestigungsring 102 ist ein ringförmiges Element mit einer Öffnung. Das Abdeckelement 107 ist so befestigt, dass es die Öffnung abdeckt. Da der äußere Rand des Abdeckelements 107 an dem Befestigungsring 102 befestigt ist, kann die Form sogar beibehalten bleiben, falls das Abdeckelement 107 dünn ist. Das Abdeckelement 107 ist an den Befestigungsring 102 durch Bonden, Befestigung unter Verwendung eines doppelseitigen Klebebands, Befestigen mittels Schrauben oder Schweißen befestigt.

Die Verwendung eines derartigen ultradünnen blattförmigen Elements für das Abdeckelement 107 trägt nicht nur zu der Reduktion der Dicke des Abdeckelements sondern ebenfalls zu der Reduktion des Gewichts des Abdeckelements 107 bei. Es ist anzumerken, dass das ultradünne blattförmige Element eine Einzelschichtstruktur oder eine Mehrschichtstruktur aufweisen kann.

Die Unterstützung des Antriebsrings 104 auf der Seite des Halteblattelements 103 wird beschrieben. Wie aus der 60 ersichtlich ist, sind die Mehrzahl der Membranlamellen 106 gleichmäßig in der Umfangsrichtung angeordnet. Somit ist der Antriebsring 104 durch die Mehrzahl der Membranlamellen 106 nicht teilweise sondern gleichmäßig als Gesamtes gestützt. Somit wird anstelle teilweise eine große Kraftaufzubringen eine Kraft auf den Antriebsring 104 aufgebracht, die als Gesamtes verteilt ist. Aus diesem Grund kann, sogar falls der Antriebsring 104 dünn ist, dieser einen stabilen Antrieb implementieren, ohne verformt zu werden. Hier kann, um den Reibungswiderstand zwischen dem Antriebsring 104 und dem Halteblattelement 103 zu reduzieren, eine erhabene Form auf den Flächen des Antriebsrings 104 und des Halteblattelements 103 ausgebildet sein. Die erhabene Form kann auf jedem aus Antriebsring 104 und Halteblattelement 103 ausgebildet sein.

Die Unterstützung des Antriebsrings 104 auf der Seite der Membranlamellen wird beschrieben. Wie aus der 60 ersichtlich ist, sind die Mehrzahl der Membranlamellen 106 gleichmäßig in der Umfangsrichtung angeordnet. Somit ist der Antriebsring 104 durch die Mehrzahl der Membranlamellen 106 nicht teilweise sondern gleichmäßig als Gesamtes gestützt. Somit, anstelle teilweise eine große Kraft aufzubringen, wird eine Kraft auf den Antriebsring 104 aufgebracht, die als Gesamtes verteilt ist. Aus diesem Grund, sogar falls der Antriebsring 104 dünn ist, kann er einen stabilen Antrieb implementieren, ohne verformt zu werden. Um den Reibungswiderstand hier zwischen dem Antriebsring 104 und den Membranlamellen 106 zu reduzieren, kann eine erhabene Form auf den Gleitoberflächen eines Antriebsrings 104 und der Membranlamellen 106 ausgebildet sein. Die erhabene Form kann auf jedem aus Antriebsring 104 und den Membranlamellen 106 ausgebildet sein.

Die 62 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten des Antriebsstifts 104c des Antriebsrings 104. Die 63 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten der Basis 104b. Die 64 zeigt perspektivische Ansichten des Antriebsstifts 104c und einen Gleitabschnitt 104g.

Der Antriebsstift 104c und der Gleitabschnitt 104g sind auf der Basis 104b durch ein Outsert-Formen oder durch Bonden oder thermisches Quetschen ausgebildet. Der Antriebsstift 104c kann entweder aus einem Harz oder einem Metall hergestellt sein. Hinsichtlich des Positionsverhältnisses sind der Antriebsstift 104c und der Gleitabschnitt 104g auf gegenüberliegenden umgekehrten Seiten der Basis 104b angeordnet. Zusätzlich sind der Antriebsstift 104c und der Gleitabschnitt 104g über eine Bohrung 104i verbunden, die im Voraus in der Basis 104b ausgebildet ist. Wenn der Antriebsstift 104c und der Gleitabschnitt 104g die Basis 104b zwischen sich aufnehmen, erhöht sich die Anbringungsfestigkeit zwischen dem Antriebsstift 104c und der Basis 104b. Sogar falls die Basis 104 so dünn wie 0,01 mm bis 0,3 mm ist, kann eine hohe Anbringungsfestigkeit beibehalten bleiben.

Die Bohrung 104i kann eine kreisförmige Bohrung sein. Jedoch kann sie zum Beispiel eine Polygon-, eine elliptische oder eine Halbkreisform aufweisen, um eine Drehung des Antriebsstifts 104c zu verhindern.

In dem Antriebsring 104 sind Lasten auf die Abschnitte der Antriebsstifte 104c aufgebracht, die mit den Membranlamellen 106 in Eingriff sind. Insbesondere in einem kleinen offenen Zustand sind die Membranlamellen zusammengezogen und deswegen werden große Lasten auf die beweglichen Stifte 104c aufgebracht, die als der Stützabschnitt der Membranlamellen 106 dienen. Aus diesem Grund ist der Antriebsring 104 in der Richtung des Halteblattelements 103 verformt. Jedoch sind in dem Antriebsring 104 die Gleitabschnitte 104g auf der Oberfläche gegenüber den beweglichen Stiften 104 mit Bezug auf die Basis 104b vorhanden.

Somit sind die durch das Zusammenziehen der Membranlamellen erzeugten Lasten direkt von den beweglichen Stiften 104c auf die Gleitabschnitte 104g übertragen. Aus diesem Grund ist die Basis 102b kaum durch die Lasten des Zusammenziehens der Membranlamellen 106 beeinflusst. Es ist daher möglich, ein dünnes Material mit einer niedrigen Festigkeit für die Basis 102b zu verwenden.

Betreffend den Antriebsring 104 und das Halteblattelement 103 gleiten die Gleitabschnitte 104g des Antriebsrings 104 auf dem Halteblattelement 103.

Die 64 zeigt ein zweites Beispiel einer Schnittansicht und perspektivische Ansichten des Rands des Antriebsstifts 104c des Antriebsrings 104. Ungleich zu der 62 sind die Mittelachse des Antriebsstifts 104c und die Mittelachse des Gleitabschnitts 104g beabsichtigt verschoben. In einem Fall, in dem die Mittelachse des Gleitabschnitts 104g zu der des Antriebsstifts 104c passt, wenn der Gleitabschnitt 104g auf dem Halteblattelement 103 gleitet, kippt der Antriebsstift 104c sofort, da der Gleitabschnitt 104g und der Antriebsstift 104c einstückig ausgebildet sind. Wenn die Mittelachsen des Gleitabschnitts 104g und des Antriebsstifts 104c verschoben werden, kann ein Auslaufen des Antriebsstifts 104c unterdrückt werden, und eine genauere Steuerung kann durchgeführt werden.

Die 67 zeigt ein drittes Beispiel einer Schnittansicht und perspektivische Ansichten des Rands des Antriebsstifts 104c des Antriebsrings 104. Die 68 zeigt eine Schnittansicht und perspektivische Ansichten der Basis 104b. Die 68 zeigt perspektivische Ansichten des Antriebsstifts 104c und einen festen Abschnitt 104j. Der Antriebsstift 104c und der feste Abschnitt 104j sind auf der Basis 104b durch Outsert-Formen ausgebildet.

Hinsichtlich des Positionsverhältnisses sind der Antriebsstift 104c und der feste Abschnitt 104j auf den gegenüberliegenden umgekehrten Seiten der Basis 104b angeordnet. Zusätzlich sind der Antriebsstift 104c und der feste Abschnitt 104j über eine Bohrung 104i1 verbunden, die im Voraus in der Basis 104b ausgebildet wurde. Wenn der Antriebsstift 104c und der feste Abschnitt 104j die Basis 104b zwischen sich aufnehmen, erhöht sich die Anbringungsfestigkeit zwischen dem Antriebsstift 104c und der Basis 104b. Sogar falls die Basis 104 so dünn wie 0,01 mm bis 0,3 mm ist, kann eine hohe Anbringungsfestigkeit beibehalten werden.

Zusätzlich zu der Bohrung 104i1 ist ein konkave Abschnitt 104i2 in der Basis 104b ausgebildet. Diese Form ist durch das Ausbilden der Bohrung 104i1 in einem Harzfilm (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) und dann Ausbilden eines konkaven Abschnitts in dem Harzfilm ausgebildet. Wenn die Bohrung zuerst ausgebildet wird, kann ein Platz zum Freigeben des Harzes hergestellt werden, und eine konkave Form kann in dem Harzfilm ausgebildet werden. Zu dieser Zeit kann die Bohrung 104i1 oder der konkave Abschnitt 104i2 eine kreisförmige Form aufweisen. Jedoch kann er zum Beispiel eine Polygon-, eine elliptische oder eine Halbkreisform aufweisen, um eine Drehung des Antriebsstifts 104c zu verhindern. Der feste Abschnitt 104j ist eine Form, die ausgebildet wird, wenn die Basis 104b zu der Zeit des Outsert-Formens gedrückt wird.

Der feste Abschnitt 104j des Antriebsstifts 104c kann in dem konkaven Abschnitt 104i2 ausgebildet werden. Aus diesem Grund kann in dem Antriebsring 104 der Antriebsstift 104c in der Oberfläche gegenüber dem Antriebsstift 104c mit Bezug auf die Basis 104b begraben werden, ohne eine konvexe Form auszubilden. Zusätzlich kann mit diesem Verfahren der Antriebsstift 104c, der einen kleinen Durchmesser aufweist, unabhängig von der Dicke der Basis 104b ausgebildet werden.

Ein Beispiel des Anbringens der Antriebsstifte 104c an dem Antriebsring 104 wurde beschrieben. Jedoch können die Antriebsstifte 104c durch ein anderes Verfahren als das voranstehend beschriebene Verfahren angebracht werden. Zusätzlich kann als ein Verfahren zum Anbringen der Führungsstifte 103d an dem Halteblattelement 103 das gleiche Verfahren wie das für den Antriebsring 104 verwendet werden.

Die Anordnung gemäß der ersten Ausführungsform ist eine wandlungsfähige Anordnung. Falls zum Beispiel ein Objektivtubuselement zum Anbringen der Membraneinheit geändert wird, kann die Membraneinheit an einem anderen Objektivtubuselement lediglich durch Ändern oder Austauschen der Form des Befestigungsrings 102 angebracht werden. Das Bezugszeichen 102d, das an dem Befestigungsring 102 bereitgestellt ist, bezeichnet eine Anbringungsform an einem Objektivtubuselement. Lediglich durch Ändern der Form des Befestigungsrings 102 kann die Membraneinheit gemäß der ersten Ausführungsform an einem anderen Objektivtubuselement angebracht werden. Das Halteblattelement 103, der Antriebsring 104, das Ritzel 105, die Membranlamellen 106 und das Abdeckelement 107 können nämlich direkt verlagert werden.

Wenn zusätzlich die maximale Öffnung der Membraneinheit geändert wird, kann ein Gerät gemäß den Spezifikationen eines anderen Objektivtubuselements lediglich durch Ändern von einem der Bauteile (dem Halteblattelement 103, den Membranlamellen 106 und dem Abdeckelement 107) zum Ändern der maximalen Öffnung ausgebildet werden. Die Anordnung gemäß der ersten Ausführungsform kann nämlich auf verschiedene Objektivtubuselemente lediglich durch Ändern der Kombination der Elemente angewendet werden.

In der ersten Ausführungsform wurde eine Anordnung beschrieben, in der die Antriebsstifte des Antriebsrings mit den Antriebsbohrungen der Membranlamellen an der Außenseite der Führungsstifte des Halteblattelements in Eingriff sind und sich drehen, und die Führungsstifte des Halteblattelements mit den Nockennuten der Membranlamellen auf der inneren Seite der Antriebsstifte des Antriebsrings in Eingriff sind, und dabei die Membranöffnungsform anpassen. Die erste Ausführungsform kann ebenfalls auf eine Anordnung angewendet werden, in der die Antriebsstifte des Antriebsrings mit den Nockennuten der Membranlamellen an der Innenseite der Führungsstifte des Halteblattelements in Eingriff sind und sich drehen, und die Führungsstifte des Halteblattelements mit den Eingriffbohrungen der Membranlamellen an der Außenseite der Antriebsstifte des Antriebsrings in Eingriff sind, und dabei die Membranöffnungsform anpassen.

Mit diesen Anordnungen ist es möglich, ein kompaktes Lichtmengenanpassungsgerät bereitzustellen, das eine hohe Stoßfestigkeit aufweist und eine Erwiderungsfähigkeit mit hoher Geschwindigkeit, eine Leistungsersparnis, eine Geräuschreduktion und eine Vielfältigkeit implementiert, und ein kompaktes optisches Gerät mit dem Lichtmengenanpassungsgerät.

Zweite Ausführungsform

Die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden im Detail mit Bezug auf die anhängenden Zeichnungen beschrieben.

Die 69 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient.

Die Basisanordnung ist die gleiche wie in der ersten Ausführungsform, und Bezugszeichen in den 200ern werden verwendet. Das Membrangerät hat eine Antriebseinheit 201, einen Befestigungsring 202, ein Halteblattelement 203, einen Antriebsring 204, ein Ritzel 205, Membranlamellen 206 und ein Abdeckelement 207. Der Antriebsring 204 hat Eingriffbohrungen 204c. Jede Membranlamelle 206 hat einen Antriebsstift 206c und einen Nockenstift 206d. Das Abdeckelement 207 hat Nockennuten 207d.

Wenn die Antriebseinheit 201 sich dreht, dreht sich das Ritzel 205. Das Ritzel 205 bringt eine Kraft auf einen angetriebenen Abschnitt 204d des Antriebsrings 204 auf, und der Antriebsring 204 dreht sich um eine Öffnung, durch die das Licht durchtritt. Da die Antriebsstifte 206c der Membranlamellen 206 mit den Eingriffbohrungen 204c des Antriebsrings 204 in Eingriff sind, dreht sich der Antriebsring 204 um die Öffnung, durch die das Licht durchtritt, und gleichzeitig drehen sich ebenfalls die Mehrzahl der Membranlamellen 206 um die Öffnung, durch die das Licht durchtritt. Da die Nockenstifte 206d der Membranlamellen 206 mit den Nockennuten 207d des Abdeckelements 207 in Eingriff sind, treten die Membranlamellen 206 in die Öffnung ein, durch die das Licht durchtritt, oder geraten aus dieser heraus, gemäß der Form der Nockennuten 207d.

Das Verhältnis zwischen dem Befestigungsring 202 und dem Halteblattelement 203 ist das gleiche wie in der ersten Ausführungsform. Die 70 ist eine Schnittansicht der zweiten Ausführungsform. Wie in der ersten Ausführungsform sind das Halteblattelement 203, der Antriebsring 204 und das Abdeckelement 207 durch ultradünne blattförmige Elemente ausgebildet. In der zweiten Ausführungsform kann ebenfalls die Dicke und das Gewicht des Membrangeräts reduziert werden. Da die gleichen Wirkungen wie in der ersten Ausführungsform erhalten werden können, kann eine herausragende Stoßfestigkeit und eine Geräuschreduktion erlangt werden.

Da zusätzlich der Antriebsring 204 gemäß der zweiten Ausführungsform lediglich die Eingriffbohrungen 204d aufweisen muss, mit denen die Antriebsstifte der Membranlamellen 206 in Eingriff sind, kann die Struktur des Antriebsrings vereinfacht werden.

Hinsichtlich der Membranlamelle 206 kann der Lamellenabschnitt unter Verwendung eines ultradünnen blattförmigen Elements hergestellt werden, und der Antriebsstift 206c und der Nockenstift 206d können durch Outsert-Formen unter Verwendung eines Harzmaterials hergestellt werden. Hinsichtlich des Anbringungsverfahrens für den Lamellenabschnitt, den Antriebsstift 206c und den Nockenstift 206d können das Anbringungsverfahren für das Halteblattelement und den Führungsstift oder das Anbringungsverfahren für den Antriebsring und den Antriebsstift verwendet werden, die in der ersten Ausführungsform beschrieben wurden. Alternativ kann ein Metallstift oder ein Harzstift durch Presspassen, Bonden oder Schweißen hergestellt werden. Die Membranlamelle 206 kann durch einstückig Formen des Lamellenabschnitts, des Antriebsstifts 206c und des Nockenstifts 206d durch Formen mit Harz hergestellt sein.

Gemäß diesen Anordnungen ist es möglich, ein kompaktes Lichtmengenanpassungsgerät bereitzustellen, das eine hohe Stoßfestigkeit aufweist und eine Erwiderungsfähigkeit hoher Geschwindigkeit, eine Leistungsersparnis, eine Geräuschreduktion und eine Vielfältigkeit implementiert, und ein kompaktes optisches Gerät mit dem Lichtmengenanpassungsgerät.

Dritte Ausführungsform

Die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden im Detail mit Bezug auf die anhängenden Zeichnungen beschrieben.

Die 71 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der 32. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient.

Die Basisanordnung ist die gleiche wie in der ersten Ausführungsform, und Bezugszeichen in den 300ern werden verwendet. Das Membrangerät hat eine Antriebseinheit 301, einen Befestigungsring 302, ein Halteblattelement 303, einen Antriebsring 304, ein Ritzel 305, Membranlamellen 306 und ein Abdeckelement 307. Das Halteblattelement 303 hat Drehmittenbohrungen 303c. Der Antriebsring 304 hat Nockennuten 304c. Jede Membranlamelle 306 hat einen Führungsstift 306c und einen Nockenstift 306d.

Wenn die Antriebseinheit 301 sich dreht, dreht sich das Ritzel 305. Das Ritzel 305 bringt eine Kraft auf einen angetriebenen Abschnitt 304d des Antriebsrings 304 auf, und der Antriebsring 304 dreht sich um eine Öffnung, durch die das Licht durchtritt. Da die Nockenstifte 306d der Membranlamellen 306 mit den Nockennuten 304c des Antriebsrings 304 in Eingriff sind, treten die Membranlamellen 306 in die Öffnung ein, durch die das Licht durchtritt, oder aus dieser aus, gemäß den Formen der Nockennuten 304c. Da die Führungsstifte 306c der Membranlamellen 306 mit den Drehmittenbohrungen 303c des Halteblattelements 303 in Eingriff sind, drehen die Membranlamellen 306 sich um die Führungsstifte 306c.

Das Verhältnis zwischen dem Befestigungsring 302 und dem Halteblattelement 303 ist das gleiche wie in der ersten Ausführungsform. Die 72 ist eine Schnittansicht der dritten Ausführungsform. Wie in der ersten Ausführungsform sind das Halteblattelement 303, der Antriebsring 304 und das Abdeckelement 307 durch ultradünne blattförmige Elemente ausgebildet. In der dritten Ausführungsform können ebenfalls die Dicke und das Gewicht des Membrangeräts reduziert werden. Da die gleichen Wirkungen wie in der ersten Ausführungsform erhalten werden können, können eine herausragende Stoßfestigkeit und Geräuschreduktion erlangt werden.

Da zusätzlich der Antriebsring 3204 gemäß der dritten Ausführungsform lediglich die Nockennuten 304c aufweisen muss, mit denen die Nockenstifte der Membranlamellen 306 in Eingriff sind, kann die Struktur des Antriebsrings vereinfacht werden. Wenn die Nockennuten 304c bereitgestellt sind, kann zusätzlich das Gewicht des Antriebsrings weiter reduziert werden, und die Struktur ist wirkungsvoll für einen Betrieb mit hoher Geschwindigkeit.

Hinsichtlich der Membranlamelle 306 kann der Lamellenabschnitt unter Verwendung eines ultradünnen blattförmigen Elements hergestellt sein, und der Führungsstift 306c und der Nockenstift 306d können durch Outsert-Formen unter Verwendung eines Harzmaterials ausgebildet sein. Hinsichtlich des Anbringungsverfahrens für den Lamellenabschnitt, den Führungsstift 306c und den Nockenstift 306d können das Anbringungsverfahren für das Halteblattelement und den Führungsstift oder das Anbringungsverfahren für den Antriebsring und den Antriebsstift verwendet werden, die in der ersten Ausführungsform beschrieben wurden. Alternativ kann ein Metallstift oder ein Harzstift durch Presspassen, Bonden oder Schweißen hergestellt werden. Die Membranlamelle 306 kann durch einstückiges Formen des Lamellenabschnitts, des Führungsstifts 306c und des Nockenstifts 306d durch Formen mit Harz hergestellt sein.

Gemäß diesen Anordnungen ist es möglich, ein kompaktes Lichtmengenanpassungsgerät bereitzustellen, das eine hohe Stoßfestigkeit aufweist und eine Erwiderungsfähigkeit mit hoher Geschwindigkeit, ein Sparen von Leistung, eine Geräuschreduktion und eine Vielfältigkeit implementiert, und ein kompaktes optisches Gerät mit dem Lichtmengenanpassungsgerät.

Vierte Ausführungsform

Die 109 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die 110 und 111 sind erläuternde Ansichten des Betriebs. Das Bezugszeichen 400 bezeichnet eine Mitte einer optischen Achse des Lamellenantriebsgeräts. Die vierte Ausführungsform ist eine Ausführungsform mit einer Verschlussfunktion. Die Basisanordnung ist die gleiche wie in der ersten Ausführungsform, und entsprechende Bauteile werden Bezugszeichen in den 400ern mit den gleichen Endnummern zugewiesen.

Die vierte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in der Weise, in der die Membranlamellen 406 zusammengebaut sind. In der vierten Ausführungsform sind die Membranlamellen 406 ringförmig gestapelt. Ungleich zu der ersten Ausführungsform sind die Membranlamellen nicht durch Platzieren des distalen Endes der Lamelle um zuletzt unter der ersten Lamelle zusammengesammelt zu werden und Zusammensammeln dieser zusammengebaut. In der vierten Ausführungsform kann die Öffnung vollständig mit der Mehrzahl den Membranlamellen 406 (111) bedeckt werden. Aus diesem Grund kann dieses Lamellenantriebsgerät ebenfalls als eine Verschlusseinheit verwendet werden. Ein Antriebsring 404, der die Membranlamellen 406 antreibt, ein blattförmiges Element ist, ist das Gerät dünn und als eine Hochgeschwindigkeitsverschlusseinheit verwendbar.

Zusätzlich ist in dieser vierten Ausführungsform das Halteblattelement 403 weggelassen, und Führungsstifte 403d sind auf einem Befestigungsring 402 bereitgestellt. Dies trägt zu einer Reduktion der Anzahl der Bauteile und einer Reduktion der Dicke bei.

Zusammenfassung der Ausführungsform B

Diese Ausführungsform ist auf ein Lamellenantriebsgerät gerichtet, das eine Lamelle umfasst, die konfiguriert ist, in einen Lichtdurchtrittspfad einzudringen oder aus diesem auszutreten, einen Antriebsring, der konfiguriert ist, die Lamelle anzutreiben, ein Halteblattelement, das konfiguriert ist, den Antriebsring drehbar zu halten, und einen Befestigungsring, der konfiguriert ist, das Halteblattelement zu befestigen und ein Äußeres eines Antriebsbereichs der Lamelle und des Antriebsrings zu bedecken, wobei jedes der Elemente aus dem Antriebsring und dem Halteblattelement aus einem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet ist.

Da gemäß der Ausführungsform jedes der Elemente aus dem Antriebsring und dem Halteblattelement aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, ist die Struktur wirkungsvoll in der Reduktion der Dicke in der Lichtdurchtrittsrichtung.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist jedes der Elemente aus dem Antriebsring und dem Halteblattelement aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet auf, das eine Federeigenschaft aufweist.

Gemäß der Ausführungsform kann eine Formstabilität in einer nicht schwenkenden Bewegung (in einem Antriebabwarten) oder einer Schwenkbewegung des Antriebsrings erhöht werden. Die Struktur trägt ebenfalls zu einer Verbesserung der Lagestabilität in dem Schwenkelement bei.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist jedes der Elemente aus dem Antriebsring und dem Halteblattelement aus dem ultradünnen blattförmigen Element mit einer Oberflächenschicht ausgebildet auf, die als eine die Gleitfähigkeit verbessernde Schicht auf zumindest einer Oberfläche einer Blattbasis dient.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Gleitfähigkeit zwischen dem Antriebsring und einem anderen Element zu erhöhen. Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist jedes der Elemente aus dem Antriebsring und dem Halteblattelement aus dem ultradünnen blattförmigen Element mit einer Oberflächenschicht ausgebildet auf, die als eine antistatische Schicht dient, auf der zumindest eine Oberfläche eine Blattbasis ist.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, wirkungsvoll zu verhindern, dass die Antriebsleistungsfähigkeit sich aufgrund von statischer Elektrizität zwischen dem Antriebsring und einem anderen Element verschlechtert.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist die Oberflächenschicht auf jeder Oberfläche der Blattbasis bereitgestellt auf, und die Oberflächenschichten sind in im Wesentlichen der gleichen Dicke bereitgestellt.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Flachheit des Antriebsrings und des Halteblattelements ausreichend sicherzustellen.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist jedes der Elemente aus dem Antriebsring und dem Halteblattelement aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet auf, dessen Dicke im Wesentlichen nicht größer als eine Dicke der Lamelle ist.

Gemäß der Ausführungsform, da jedes der Elemente aus Antriebsring und Halteblattelement aus einem sehr dünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke nicht größer als die Dicke der Lamelle ist, ist die Struktur wirkungsvoll in einer weiteren Dickenreduktion.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist eine Schwenkhaltung des Antriebsrings durch eine Mehrzahl von Stützabschnitten gehalten auf, die an dem Halteblattelement bereitgestellt sind.

Da gemäß der Ausführungsform der Antriebsring stabil an der Mehrzahl von Punkten eines Haltesubstrats gestützt ist, ist es möglich, die Schwenkhaltung in einem im Wesentlichen flachen Zustand zu implementieren.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist das Halteblattelement ein erstes Halteblattelement habend auf, das auf einer Oberflächenseite des Antriebsrings angeordnet ist, und ein zweites Halteblattelement habend auf, das auf der anderen Oberflächenseite des Antriebsrings angeordnet ist, und ein Antriebsraum des Antriebsrings, der zwischen dem ersten Halteblattelement und dem zweiten Halteblattelement ausgebildet ist, ist durch den Befestigungsring geregelt.

Da gemäß der Ausführungsform der Antriebsring gestützt ist, während er im Wesentlichen zwischen dem ersten Halteblattelement und dem zweiten Halteblattelement aufgenommen ist, die zueinander gerichtet sind, ist die Schwenkbewegung des Antriebsrings weiter stabilisiert.

Das Lamellenantriebsgerät der Ausführungsform weist eine Oberfläche der Lamelle an einer Seite des Antriebsrings auf, die mit einem eingreifenden vorspringenden Abschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, mit einer in dem Antriebsring bereitgestellten Durchgangsbohrung in Eingriff zu sein, und eine Oberfläche der Lamelle an einer Seite eines ersten Substrats ist mit einem mit einer Nockennut in Eingriff befindlichen vorspringenden Abschnitt bereitgestellt, der konfiguriert ist, mit einer in dem ersten Substrat bereitgestellten Nockennut in Eingriff zu sein.

Da gemäß der Ausführungsform es lediglich notwendig ist, für den Antriebsring den eingreifenden vorspringenden Abschnitt bereitzustellen, der mit der Lamelle in Eingriff ist, kann die Struktur des Antriebsrings vereinfacht werden.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist eine Oberfläche der Lamelle an einer Seite des Antriebsrings auf, die mit einem mit einer Nockennut in Eingriff befindlichen vorspringenden Abschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, mit einer Nockennut in Eingriff zu sein, die in dem Antriebsring bereitgestellt ist, und mit einer Drehmittenachse, die in einen Einfügeabschnitt einzufügen ist, der auf einem zweiten Substrat bereitgestellt ist, die beide vorspringen. Wenn gemäß der Ausführungsform die Nockennut in dem Antriebsring bereitgestellt ist, kann das Gewicht des Antriebsrings 104 weiter reduziert werden, und die Struktur ist vorteilhaft im Antreiben des Antriebsrings mit einer hohen Geschwindigkeit.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist eine Oberfläche eines Antriebsrings an einer Seite der Lamelle auf, die mit einer Mehrzahl von eingreifenden vorspringenden Abschnitten als getrennten Elementen bereitgestellt ist, die jeweils konfiguriert sind, mit einem aus einer Eingriffbohrung und einer Eingriffnockennut der Lamelle in Eingriff zu sein.

Gemäß der Ausführungsform ist die Mehrzahl der eingreifenden vorspringenden Abschnitte von getrennten Elementen an dem Antriebsring als Abschnitte bereitgestellt, an denen der Antriebsring mit der Lamelle in Eingriff ist, und dabei die Funktionalität (Gleitfähigkeit, antistatische Eigenschaften, Leichtigkeit, Federeigenschaften und Ähnliches) in dem Antriebsring optimiert und die Funktionalität (Steifigkeit und Ähnliches) in dem eingreifenden Abschnitt optimiert.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist die Lamellen auf, die eine Mehrzahl von Lamellengruppen umfassen, die ringförmig um einen Öffnungsabschnitt angeordnet sind, der bereitgestellt ist, sich durch das Halteelement zu erstrecken.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Dicke eines Membrangeräts einfach zu reduzieren, das konfiguriert ist, den Lichtdurchtrittspfad durch koordiniertes Bewegen der Mehrzahl der Lamellengruppen durch den schwenkenden Antriebsring zu bewegen.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist ein Antriebsübertragungselement auf, das konfiguriert ist, eine Antriebskraft des Antriebsrings zu übertragen, und das mit einem äußeren Randabschnitt des Antriebsrings verbunden ist.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, eine zuverlässige Antriebsübertragung durch eine relativ einfache Anordnung für den Antriebsring zu implementieren, der aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet ist.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist das Antriebsübertragungselement auf, das ein Ritzel umfasst, das an einer drehenden Welle eines Antriebsmotors angebracht ist, und eine Dicke des Antriebsrings ist kleiner als eine Höhe des Ritzels.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, eine zuverlässige Antriebsverbindung zwischen dem Antriebsring und dem Antriebsübertragungselement (Ritzel) zu implementieren.

Es ist anzumerken, dass die Ausführungsform nicht auf das Lamellenantriebsgerät begrenzt ist, sondern ebenfalls auf ein Lamellenantriebssystem in einem Bilderfassungsgerät wie zum Beispiel einer Kamera angewendet werden kann, und breit Bilderfassungsgeräte in dem Ziel hat.

Ausführungsform C

Die 73 und 74 sind perspektivische Explosionsansichten eines Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß dieser Ausführungsform.

Das Bezugszeichen 102 bezeichnet ein Basiselement mit einem an der Mitte ausgebildeten Öffnungsabschnitt 102a. Das Basiselement 102 ist mit einem Eingriffbohrungsabschnitt 102d bereitgestellt, an dem eine Antriebseinheit 101 angebracht ist. Das Bezugszeichen 102b bezeichnet eine Schiene; und 102e bezeichnet eine Halteform. Die Antriebseinheit 101 ist ein Stellglied wie zum Beispiel ein Schrittmotor oder ein Galvanometer. Die Antriebseinheit 101 ist mit einer drehenden Welle 101a bereitgestellt, die durch eine leichte Presspassung in ein Ritzel 104 eingefügt ist. Wenn die Antriebseinheit 101 mit Energie beaufschlagt ist, drehen sich die drehende Welle 101a und das Ritzel 104 zusammen. Das Basiselement 102 ist mit einer Mehrzahl von eingreifenden Vorsprüngen in Abschnitten 102c bereitgestellt, die auf dem Umfang um den Öffnungsabschnitt 102a herum angeordnet sind. Die eingreifenden vorspringenden Abschnitte 102c sind in Eingriffbohrungen 103b eines Antriebsrings 103 eingepasst. Der Antriebsring 103 hat einen Zahnradabschnitt 103d, der mit den Zähnen des Ritzels 104 kämmt. Die Antriebskraft der Antriebseinheit 101 wird zu dem Zahnradabschnitt 103d des Antriebsrings 103 über das Ritzel 104 übertragen, und der Antriebsring 103 dreht sich um die Mitte des Öffnungsabschnitts 102a. Das Bezugszeichen 103f bezeichnet einen ein Licht abschirmenden Abschnitt.

Der Antriebsring 103 ist mit den Eingriffbohrungsabschnitten 103b in gleichmäßigen winkeligen Abständen auf dem Umfang bereitgestellt. Die Eingriffbohrungsabschnitte 103b greifen mit Eingriffstiften 105c der Lamellen 105 ein, um einen Schwenkzustand einzustellen.

Die 75 ist eine weggeschnittene Ansicht eines Zustands, in dem die Lamellen 105 mit dem Antriebsring 103 in Eingriff sind. Hinsichtlich des Antriebsrings 103 wird ein Lamellenmaterial einer dünnen Scheibe verwendet. Die Lamellen 105 sind aus Bauteilen ausgebildet, die aus einem Harz hergestellt sind. Der Antriebsring 103 wird in die Form einer Einspritzformmaschine eingelegt, und Einspritzformen wird durch ein Einfügeformen unter Verwendung der Form der Lamellen 105 durchgeführt. Zu der Zeit des Formens tritt das Harz durch jede Eingriffbohrung 103b des Antriebsrings 103 durch, geht herum, um beide Oberflächen des Antriebsrings 103 zu füllen, und wird geformt, um den Antriebsring 103 zwischen sich aufzunehmen, und bildet dabei den Eingriffstift 105c und eine vorspringende Form 105d des distalen Endes. Nachdem die vorspringenden Formen 105d des distalen Endes geformt wurden, werden die Lamellen 105 und der Antriebsring 103 integriert. Somit sind die Lamellen 105 nie von dem Antriebsring 103 außer Eingriff. Nach dem Einfüllen des Harzes der Lamellen 105 wird der Durchmesser von jedem Eingriffabschnitt 105c durch ein Formschrumpfen des Harzes reduziert. Somit ist ein geeignetes Passspiel für den Antriebsring 103 und die Lamellen 105 bereitgestellt. Ein Freiraum 105f zwischen einem flachen Abschnitt 105e und der vorspringenden Form 105d des distalen Endes der Lamelle 105 wird durch das Formschrumpfen ausgedehnt, und ein Spiel wird für den Antriebsring 103 und die Lamelle 105 ausgebildet. Somit kann durch das geeignete Ausmaß des Spiels die von dem Motor 101 zu dem Antriebsring 103 und den Lamellen 105 über das Ritzel 104 übertragene Antriebskraft ohne einen Momentverlust übertragen werden, der durch eine Gleitreibung oder Ähnliches verursacht ist. Zu dieser Zeit kann der Antriebsring 103 aus einem Harz oder einem Metall hergestellt sein.

Das Bezugszeichen 106 in den 73 und 74 bezeichnet ein Abdeckelement, das den Antriebsring 103 und die Lamellen 105 bedeckt. Das Abdeckelement 106 hat einen Öffnungsabschnitt 106a an der Mitte. Das Abdeckelement 106 ist mit Nockennuten 106b in gleichmäßigen Abständen auf dem Umfang bereitgestellt. Die Eingriffstifte 105d der Lamellen 105 greifen mit den Nockennuten 106b ein. Die durch die Antriebseinheit 101 erzeugte Antriebskraft wird zu dem Ritzel 104 und dem Antriebsring 103 übertragen, und die Mehrzahl der Lamellen 105 schwenkt um einen Öffnungsabschnitt 103a des Antriebsrings 103. Zu dieser Zeit schwenkt jede der Lamellen 105, die ebenfalls mit den Nockennutabschnitten 106b des Abdeckelements 106 in Eingriff sind, um den Eingriffstift 105c und schwenkt gemäß der Form der Nockennutabschnitte 106b.

Die 76 zeigt einen Zustand, in dem die Lamellen 105 und der Antriebsring 103 nach dem Einfügeformen integriert sind. Die voranstehend beschriebenen Einfügebohrungen 103b greifen mit den Eingriffabschnitten 105b ein. Die Mehrzahl der geformten Lamellen 105 ist nahezu gleichmäßig in der Umfangsrichtung geformt.

Die 77 zeigt einen Zustand, in dem die Lamellen 105 zu geeigneten Positionen gedreht werden, um die Abdeckung 106 zusammenzubauen. Zu dieser Zeit werden die in den Lamellen 105 aneinander angrenzenden Lamellen in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn auf den Seiten der Eingriffabschnitte 105d gestapelt. Die Lamellen 105 sind durch die vorspringenden Formen 105d des distalen Endes befestigt und werden daher nicht aufgrund des Stapelns außer Eingriff gebracht. Die 78 zeigt einen Zustand, in dem die Lamellen 105 und der Antriebsring 103, die durch das voranstehend beschriebene Verfahren integriert sind, mit dem Basiselement 102 und der Abdeckung 106 zusammengebaut werden.

Die 79 bis 81 zeigen die Öffnungszustände der Lamellen 105. Die 79 zeigt den offenen Zustand der Lamellen 5. Die 80 zeigt einen mittleren offenen Zustand. Die 81 zeigt einen kleinen offenen Zustand. Da die Mehrzahl der Nockennutabschnitte 106b an nahezu gleichen Abständen in der gleichen Form bereitgestellt sind, befindet sich eine durch die Kantenlinien 105a der Mehrzahl der Lamellen 105 umgebene Öffnungsform in einer nahezu regelmäßigen Polygonform. Die Nockennuten 106 sind derart ausgebildet, dass eine Öffnungsfläche, die durch die Kantenlinien 105a der Lamellen 105 hergestellt ist, sich nahezu gleichmäßig gemäß dem Drehwinkel des Motors 101 ändert.

Das Bezugszeichen 107 in der 73 bezeichnet einen Lichtunterbrecher. Der Lichtunterbrecher 107 ist durch die Halteform 102e des Basiselements 102 und eine Halteform 106c der Abdeckung 106 gehalten. Der Antriebsring 103, der über das Ritzel 104 durch das Antreiben des Motors 101 gedreht wird, dreht sich zusammen mit dem das Licht abschirmenden Abschnitt 103f und ist in den Abschnitt des Lichtunterbrechers 107 eingefügt, durch den das Licht durchtritt, um das Licht abzuschirmen. Ob die Membranlamellen 105 vollständig in dem offenen Zustand angeordnet sind, wird durch einen elektrischen Schaltkreis (nicht dargestellt) über den Lichtunterbrecher 107 erfasst.

Zusammenfassung der Ausführungsform C

Ein Lichtmengenanpassungsgerät dieser Ausführungsform umfasst ein Haltesubstrat mit einem Lichtdurchführungspfad, einem Antriebsring, der drehbar mit dem Haltesubstrat in Eingriff ist, und eine Lamelle, die konfiguriert ist, in den Lichtdurchführungspfad einzutreten oder aus diesem auszutreten und mit dem Haltesubstrat in Eingriff zu sein, wobei die Lamelle mit einem Eingriffabschnitt bereitgestellt ist, der konfiguriert ist, schwenkend mit dem Antriebsring in Eingriff zu sein, ein distales Ende des Eingriffabschnitts mit einer vorspringenden Form eines distalen Endes bereitgestellt ist, die zu einem flachen Abschnitt der Lamelle gerichtet ist, und die größer als der Eingriffabschnitt ist, und der Antriebsring ist so angeordnet, dass er zwischen den flachen Abschnitt der Lamelle und der vorspringenden Form des distalen Endes aufgenommen ist, und die Lamelle und der Antriebsring sind integriert. Zusätzlich weist das Lichtmengenanpassungsgerät den durch ein Lamellenmaterial ausgebildeten Antriebsring auf.

Da gemäß der Ausführungsform die vorspringende Form des distalen Endes bereitgestellt ist, die Lamelle und den Antriebsring unter Verwendung des auf die Lamelle bereitgestellten Eingriffabschnitts aufzunehmen, wird die Lamelle nie von dem Antriebsring entfernt. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, das Eingriffausmaß und die Dicke des Geräts im Vergleich zu einem Mittel zum Erhöhen des Eingriffausmaßes zwischen dem Antriebsring und dem Eingriffabschnitt der Lamelle ohne die vorspringende Form des distalen Endes zu reduzieren. Da es nicht notwendig ist, ein getrenntes Element bereitzustellen, um ein Entfernen zu verhindern, oder ein Eingriffbauteil für eine Schwenkbewegung der Lamelle getrennt bereitzustellen, kann die Anzahl der Bauteile verringert werden. Da das Eingriffbauteil mit der Lamelle integriert ist, kann die Mannstunde reduziert werden, die erforderlich ist, um den Eingriffabschnitt der Lamelle mit dem Eingriffabschnitt des Antriebsrings in Eingriff zu bringen. Da das Eingriffbauteil mit der Lamelle integriert ist, kann das durch das Eingreifen zwischen dem Eingriffabschnitt und dem Antriebsring oder zwischen dem Eingriffabschnitt und dem Haltesubstrat ausgebildete Spiel minimiert werden, und die Lichtmengenanpassungsgenauigkeit des Lichtmengenanpassungsgeräts kann verbessert werden.

Ausführungsform D Erste Ausführungsform

Die 82 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät dient, das ein Beispiel eines Lamellenantriebsgeräts gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist.

Mit Bezug auf die 82 bezeichnet das Bezugszeichen 102 ein Haltesubstrat 102 mit einem Öffnungsabschnitt, der an der Mitte ausgebildet ist. Die 83 ist eine perspektivische Ansicht des Haltesubstrats 102. Das Haltesubstrat 102 hat eine Schiene 102c, die ein Trennelement 105 stützt, das später zu beschreiben ist, und eine Schiene 102b, die einen Antriebsring 103 stützt, der später zu beschreiben ist. Das Haltesubstrat 102 ist durch ein Harzformen ausgebildet. Eine Antriebseinheit 101 ist an dem Haltesubstrat 102 angebracht. Hinsichtlich der Antriebseinheit 101 wird zum Beispiel ein Schrittmotor oder ein Galvanometer verwendet. Ein Ritzel 104 ist an einer drehenden Welle 101a der Antriebseinheit 101 angebracht.

Die 84 ist eine perspektivische Ansicht des Antriebsrings 103. Der Antriebsring 103 hat eine Durchgangsbohrung, die konfiguriert ist, zumindest einen Teil eines Lichtdurchführungspfads auszubilden, ist aus einem ringförmigen Element (endloses ringförmiges Element) ausgebildet, das den Pfad (Lichtdurchführungspfad) umgibt, um Licht durchtreten zu lassen, und schwenkt um den Lichtdurchführungspfad. Membranlamellen 106, die später zu beschreiben sind, greifen mit dem Antriebsring 103 ein. Der Antriebsring 103 ist nämlich ein Element (Leistungsübertragungselement), das konfiguriert ist, die Membranlamellen 106 anzutreiben, da er so konfiguriert ist, dass die Membranlamellen 106 in den Lichtdurchführungspfad koordiniert entlang mit der Schwenkbewegung des Antriebsrings 103 eintreten oder aus diesem austreten. Der Antriebsring 103 hat eine Basis 103a, einen inneren eingreifenden Abschnitt 103b, Antriebsbohrungen 103c und einen angetriebenen Abschnitt 103d. Wenn die Basis 103a eine im Wesentlichen gleichförmige Dicke aufweist, ist der Einfluss des Luftwiderstands aufgrund der Drehung des Antriebsrings kaum ausgeübt. Es ist daher möglich, die Betriebslast zu reduzieren und die Erwiderungsfähigkeit hoher Geschwindigkeit zu verbessern und die Geräuschreduktion zu verbessern.

Der Antriebsring 103 ist durch Formen mit Harz ausgebildet. Alternativ ist der Antriebsring 103 zum Beispiel durch Pressbearbeiten eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt. Falls eine Pressbearbeitung möglich ist, kann die Genauigkeit der Form höher als die Genauigkeit der Form des Formens mit Harz gemacht sein. Aus diesem Grund kann die Membrangenauigkeit erhöht werden. Wenn der Antriebsring 103 durch Pressbearbeiten eines Blatts erzeugt wird, ist hier ein R-förmiger Abschnitt durch den äußeren Rand an jedem des inneren Kantenabschnitts (des inneren Kantenabschnitts der Durchgangsbohrung) auf der Innenseite in der radialen Richtung des Antriebsrings 103 und dem äußeren Kantenabschnitt an der Außenseite in der radialen Richtung bereitgestellt. Da der R-förmige Abschnitt derart abgeschrägt ist, dass die Dicke sich im Wesentlichen zu dem Kantenabschnitt hin verringert, definiert der Kantenabschnitt die Form des Öffnungsabschnitts des Antriebsrings 103. Der Antriebsring 103 gemäß dieser Ausführungsform ist in dem Membrangerät derart zusammengebaut, dass die R-förmigen Abschnitte zu der Seite der Lamelle gerichtet sind. Da dies im Wesentlichen den Gleitabschnitt mit Bezug auf die Membranlamellen reduziert, insbesondere zu dem Gleitabschnitt auf dem inneren Rand an der inneren Kantenseite des Antriebsrings 103, verbessert sich die Beweglichkeit der Lamellen. Es ist anzumerken, dass der R-förmige Abschnitt lediglich an dem inneren Kantenabschnitt des Antriebsrings 103 oder lediglich an dem äußeren Kantenabschnitt bereitgestellt sein kann.

Hinsichtlich der Dicke des Harzfilms kann ein Material verwendet werden, das eine Dicke von 0,03 mm bis 0,3 mm aufweist. Wenn die Basis 103a so dünn wie möglich gemacht ist, kann die Trägheit der Drehung verringert werden, und das Membrangerät kann einen Betrieb mit hoher Geschwindigkeit durchführen. Der Antriebsring 103 ist durch das Haltesubstrat 102 gelagert, und ein eine Öffnung ausbildendes Element 107, um optimal sowohl in die Schubrichtung wie auch die radiale Richtung beweglich zu sein. Dies minimiert die Verformung des Antriebsrings 103 sogar, falls die Basis 103a dünn gemacht ist.

Für die Basis 103a des Antriebsrings 103 wird bevorzugt ein Material verwendet, dessen eine Oberfläche oder beide Oberflächen eine Oberflächenbehandlung unterzogen wurden. Beispiele der Oberflächenbehandlung sind eine Gleitbeschichtung, eine antistatische Behandlung und eine Antireflexionsbehandlung. Wenn eine Gleitbeschichtung durchgeführt wird, kann eine Reibung mit dem Haltesubstrat 102 und dem Trennelement 105, das später zu beschreiben ist, die Bauteile sind, die mit Bezug auf den Antriebsring 103 gleiten, reduziert werden, und ein Betrieb mit einer niedrigeren Leistung kann durchgeführt werden. Wenn eine Antireflexionsbehandlung durchgeführt wird, ist es möglich, eine Reflexion von Licht zu unterdrücken, das in das Lichtmengenanpassungsgerät eingedrungen ist, und die Erzeugung von Geisterbildern, Reflexionen oder Ähnlichem zu verhindern, wenn das Lichtmengenanpassungsgerät in einem Objektivtubus zusammengebaut ist.

Der innere Eingriffabschnitt 103b des Antriebsrings 103 ist mit den Eingriffabschnitten 102a des Haltesubstrats 102 in Eingriff. Der Eingriffabschnitt 102a des Haltesubstrats 102 kann eine kreisförmige Form aufweisen, die als eine Drehmitte dient. In der ersten Ausführungsform sind die Eingriffabschnitte 102a durch eine Mehrzahl von konvexen Abschnitten ausgebildet und greifen mit dem inneren Abschnitt 103b des Antriebsrings 103 ein. Der Antriebsring 103 und das Haltesubstrat 102 sind in einem Verhältnis in Eingriff, in dem der Antriebsring 103 außerhalb angeordnet ist, und das Haltesubstrat 102 innerhalb angeordnet ist. Da der innere Eingriffabschnitt 103b des Antriebsrings 103 durch die Eingriffabschnitte 102a des Haltesubstrats 102 in diesem Verhältnis gestützt ist, kann die Verformung des Antriebsrings 103 in der Umfangsrichtung unterdrückt werden. Es ist daher möglich, einen Betrieb ohne Verformung sogar durchzuführen, falls die Basis 103a des Antriebsrings 103 dünn ist.

Da die Eingrifflänge zwischen dem Antriebsring 103 und dem Haltesubstrat 102 in der radialen Richtung auf die Dicke (0,03 mm bis 0,3 mm) der Basis 103a des Antriebsrings 103 verringert werden kann, kann der Reibungswiderstand reduziert werden, und ein gleichmäßiger Betrieb und ein Betrieb mit niedriger Leistung kann implementiert werden.

Der Antriebsring 103 hat einen Zahnradabschnitt, der der angetriebene Abschnitt 103d ist. Der angetriebene Abschnitt 103d kämmt mit dem Ritzel 104. Wenn eine durch die Antriebseinheit 101 erzeugte Drehkraft von dem Ritzel 104 zu dem angetriebenen Abschnitt 103d übertragen wird, dreht sich der Antriebsring 103. In dem Kämmen zwischen dem Zahnradabschnitt 103d des Antriebsrings 103 und dem Zahnrad des Ritzels 104, da der Zahnradabschnitt 103d dünn ist, und der Zahnradkämmbereich klein ist, ist das Kämmgeräusch zwischen den Zahnrändern klein. Da zusätzlich der Massenunterschied zwischen dem Ritzel 104 und dem Antriebsrings 103 groß ist, sind das Kämmgeräusch, das Umkehrgeräusch und Ähnliches zwischen den Zahnrändern sogar klein, falls das Ritzel 104 ein Spiel zu dem Zahnradabschnitt 103d aufweist.

Die 85 ist eine perspektivische Ansicht des Trennelements 105. Das Trennelement 105 hat einen Öffnungsabschnitt an der Mitte. Eingriffbohrungen 105a des Trennelements 105 greifen mit Eingriffabschnitten 107c des die Öffnung ausbildenden Elements 107 ein, das später zu beschreiben ist, und entsprechend ist das Trennelement 105 in der radialen Richtung gestützt. Das Trennelement 105 ist dadurch gestützt, dass es in der Schubrichtung zwischen einer Mehrzahl von vorspringenden Abschnitten 107a des die Öffnung ausbildenden Elements 107 aufgenommen ist, das später zu beschreiben ist, und der Schiene 102c, die als Mehrzahl der Stützabschnitte des Haltesubstrats 102 dient. Da das Trennelement 105 Nockenstifte 106b der Lamellen 106 drücken kann, kann verhindert werden, dass die Nockenstifte 106b von Nocken 107b des die Öffnung ausbildenden Elements 107 anfallen. Da zusätzlich der Antriebsring 103 zwischen dem Trennelement 105 und der Schiene 102b des Haltesubstrats 102 aufgenommen ist, muss der Antriebsring 103 lediglich eine minimale Außenform aufweisen, die aufgenommen werden kann. Da der Antriebsring 103 kompakt gemacht werden kann, verringert sich somit die Trägheit der Drehung, und die Struktur ist wirkungsvoll für ein Fahren mit hoher Geschwindigkeit. Das Trennelement 105 wird durch Formen mit Harz hergestellt. Alternativ ist das Trennelement 105 zum Beispiel durch Pressbearbeitung eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt.

Das Bezugszeichen 103e bezeichnet einen ein Licht abschirmenden Abschnitt. Der das Licht abschirmende Abschnitt 103e dringt in den Schlitz des Lichtunterbrechers 107 ein oder aus diesem aus, und funktioniert dabei als ein Sensor. Der das Licht abschirmende Abschnitt 103e wird verwendet, um das Lichtmengenanpassungsgerät zu initialisieren.

Die 86 ist eine perspektivische Ansicht der Membranlamellen 106. Ein Antriebsstift 106a und der Nockenstift 106b sind an einem Lamellenabschnitt 106c angebracht. Für die Membranlamelle 106 sind der Lamellenabschnitt 106c, der Antriebsstift 106a und der Nockenstift 106b einstückig durch Formen mit Harz hergestellt.

Der Lamellenabschnitt 106c kann unter Verwendung eines Blattelements hergestellt sein, das einer Lichtabschirmbehandlung unterzogen wurde, und der Antriebsstift 106a und der Nockenstift 106b können durch Formen mit Harz hergestellt sein und mit dem Lamellenabschnitt 106c durch Bonden, Schweißen oder Outsert-Formen integriert sein. Alternativ können der Antriebsstift 106a und der Nockenstift 106b durch Metallstifte ausgebildet und mit dem Lamellenabschnitt 106c durch Bonden, Schweißen oder Krimpen integriert sein.

Die 87 zeigt das die Öffnung ausbildende Element 107. Das die Öffnung ausbildende Element 107 hat vorspringende Abschnitte, die als eine Mehrzahl von Stützabschnitten dienen, die das Trennelement 105 stützen, und die Mehrzahl der Nocken (Nockennuten) 107. Der Antriebsring 103 wird in einem Raum angetrieben, der durch das Haltesubstrat 102 und das Trennelement 105 ausgebildet ist, und die Membranlamellen 106 werden in einem Raum angetrieben, der durch das Trennelement 105 und das die Öffnung ausbildende Element 107 ausgebildet ist.

Der als die Drehmitte der Membranlamellen 106 dienende Antriebsstift 106a greift mit der Antriebsbohrung 103c des Antriebsrings 103 ein. Der Stift 104 dreht sich, eine Kraft wird auf den angetriebenen Abschnitt 103d des Antriebsrings 103 aufgebracht, und der Antriebsring 103 dreht sich. Wenn der Antriebsring 103 sich dreht, wird eine Drehkraft von den Eingriffbohrungen 103c des Antriebsrings 103 auf die Antriebsstifte 106a der Membranlamellen 106 aufgebracht, und die Membranlamellen 106 werden angetrieben. Die Nockenstifte 106b der Membranlamellen 106a greifen mit den Nocken 107b ein, die in dem die Öffnung ausbildenden Element 107 ausgebildet sind. Durch die Nocken 107b dringen die Membranlamellen 106a in die Öffnung des Haltesubstrats 102 ein oder aus dieser aus. Die Membranform kann durch die Mehrzahl der Membranlamellen 107a angepasst werden.

Die Basis 103a des Antriebsrings 103 weist im Wesentlichen eine gleichmäßige Dicke auf, und eine eigene Ungleichmäßigkeit oder Bohrungen sind nicht vorhanden. Es ist daher möglich, zu verhindern, dass ein Betriebsfehler aufgrund von zum Beispiel der Tatsache, dass die Membranlamellen 106 auf dem Antriebsring 103 während eines Öffnungs-/Schließvorgangs gefangen werden, auftritt.

Die 88 ist eine Schnittansicht des Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der ersten Ausführungsform. Die 89 ist eine von der Seite des die Öffnung ausbildenden Elements 107 betrachtete Explosionsansicht. Der Antriebsring 103 ist drehbar durch die Schiene 102b gelagert, die auf dem Haltesubstrat 102 ausgebildet ist. Da der Antriebsring 103 durch die Schiene 102b des Haltesubstrats gestützt ist, geraten die Oberflächen des Antriebsrings 103 und des Haltesubstrats 102 nicht in feste Berührung. Es ist daher möglich, ein Feststecken des Antriebsrings durch statische Elektrizität oder Ähnliches zu verhindern.

In dem Antriebsring 103 werden Lasten auf die Abschnitte der Eingriffbohrungen 103c aufgebracht, die mit den Membranlamellen 106 in Eingriff sind. Insbesondere in einem kleinen offenen Zustand sind die Membranlamellen angesammelt, und deswegen werden große Lasten auf die Eingriffbohrungen 103c aufgebracht, die als die Stützabschnitte der Membranlamellen 106 dienen. Aus diesem Grund wird der Antriebsring 103 in der Richtung des Haltesubstrats 102 verformt. Eine auf dem Haltesubstrat 102 ausgebildete Schiene 102d stützt die Umgebungen der Eingriffbohrungen 103c des Antriebsrings 103. Die Schiene 102d stützt die innere Seite der Eingriffbohrungen 103c in der radialen Richtung. Die Schiene 102b stützt die äußere Seite der Eingriffbohrungen 103c in der radialen Richtung. Das Haltesubstrat 102 ist nämlich mit den Schienen 102b und 102d bereitgestellt, die gegen die Ränder der Antriebsbohrungen (Eingriffabschnitte) 103c des Antriebsrings 103 in Anlage sind, mit denen die Membranlamellen 106 in Eingriff sind. Sogar falls die Basis 103a dünn ist, und die Antriebsbohrungen 103c eine Kraft empfangen, können diese Schienen verhindern, dass der Antriebsring 103 verformt wird. Falls die Basis 103a eine ausreichende Festigkeit aufweist, kann der Antriebsring 103 durch lediglich eine der Schienen 102b und 102d gestützt werden. In der ersten Ausführungsform setzt sich jede der Schienen 102b und 102d in Umfangsrichtung fort. Jedoch kann die gleiche Wirkung sogar erhalten werden, wenn der Antriebsring 103 durch eine Mehrzahl von konvexen Abschnitten gestützt ist, die jeweils eine Halbkugelform aufweisen.

Eine Schiene 102e, die auf dem Haltesubstrat 102 ausgebildet ist, wird als Nächstes beschrieben. Die Schiene 102e ist eine Schiene, die den Rand des angetriebenen Abschnitts 103d des Antriebsrings 103 stützt. Eine Kraft wird zwischen dem Ritzel 104 und dem angetriebenen Abschnitt 103d des Antriebsrings 103 durch Kämmen der Zahnräder übertragen. Wenn die Schiene 102e den angetriebenen Abschnitt 103d stützt, kann verhindert werden, dass der Antriebsring 103 sogar verformt wird, falls die Basis 103a dünn ist, und der angetriebene Abschnitt 103d eine Kraft empfängt. Die Schiene 102e ist eine gebogene Schiene. Jedoch kann die gleiche Wirkung sogar erhalten werden, wenn der Antriebsring 103 durch eine Mehrzahl von konvexen Abschnitten gestützt ist, die jeweils eine Halbkugelform aufweisen.

Falls die Basis 103a und der Antriebsring 103 eine ausreichende Festigkeit aufweisen, können die Schienen 102b, 102c, 102d und 102e geeignet verringert werden. Falls die Festigkeit des Antriebsrings 103 ausgesprochen niedrig ist, können die Schienen hinzugefügt werden.

Betreffend den Antriebsring 103 wird das Stützen der Membranlamellen 106 als Nächstes beschrieben. Wie aus der 89 ersichtlich ist, sind die Mehrzahl der Membranlamellen 106 gleichförmig in der Umfangsrichtung angeordnet. In dieser Ausführungsform, wie aus der 90 ersichtlich ist, wenn der Antriebsring 103 schwenkt, kann die Mehrzahl der Membranlamellen 106 sich koordiniert bewegen, um die Größe der Öffnung zu ändern, durch die das Licht durchtritt.

Betreffend den Antriebsring 103 wird ein Stützverfahren in der Schubrichtung auf der Seite der Membranlamelle beschrieben. Schienen 107b1, die auf dem die Öffnung ausbildenden Element 107 ausgebildet sind, stützen das Trennelement. Der Antriebsring 103 ist auf der Seite des Haltesubstrats des Trennelements gestützt. Da der Antriebsring 103 durch das Trennelement 105 in der Schubrichtung innerhalb des beweglichen Bereichs der Membranlamellen 106 gestützt ist, kann die äußere Form des Antriebsrings 103 kleiner als der bewegliche Bereich der Membranlamellen 106 gemacht werden. Da die äußere Form des Antriebsrings 103 kleiner als der bewegliche Bereich der Membranlamellen 106 gemacht werden kann, ist die Struktur in einem Antreiben mit hoher Geschwindigkeit vorteilhaft. Jede der Mehrzahl der Schienen 107b1, die in der Zeichnung gezeigt sind, weist eine Umfangsform auf. Jedoch kann der Antriebsring 103 durch eine Mehrzahl von konvexen Abschnitten gestützt sein, die jeweils eine Halbkugelform aufweisen.

Betreffend den Antriebsring 103 wird ein Stützverfahren in der Schubrichtung auf der Seite des Haltesubstrats beschrieben. Der Antriebsring 103 ist in der Schubrichtung durch die Schiene 102b gestützt, die auf dem Haltesubstrat 102 ausgebildet ist.

Wie voranstehend beschrieben wurde, ist der Antriebsring 103 geeignet innerhalb des Lamellenbewegungsbereichs durch das Haltesubstrat 102, das die Öffnung ausbildende Element 107, das Trennelement 105 und die Membranlamellen 106 gestützt. Sogar falls der Antriebsring durch die dünne Basis 103a ausgebildet ist, kann er einen Betrieb hoher Geschwindigkeit oder einen Betrieb mit einem niedrigen Geräusch durchführen, ohne verformt zu werden.

Zweite Ausführungsform

Die 91 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient. Die 92 ist eine perspektivische Ansicht eines Haltesubstrats. Die Bezugszeichen in den Zeichnungen sind in der ersten Ausführungsform 100er und in dieser Ausführungsform 200er.

In dem Membrangerät gemäß dieser Ausführungsform sind eine Mehrzahl Nockennuten 207a entsprechend Membranlamellen 206 auf einem eine Öffnung ausbildenden Element 207 bereitgestellt. Jede Membranlamelle 206 ist mit einem Eingriffstift 206b bereitgestellt, der mit der Nockennut 207a in Eingriff ist, und einem Antriebsstift 206a, der mit einem Eingriffabschnitt 203a in Eingriff ist, der auf einem Antriebsring 203 bereitgestellt ist. Der Antriebsstift 206a erstreckt uns durch den Antriebsring 203. In einem Zustand, in dem der Antriebsring 203 zwischen dem die Öffnung ausbildenden Element 207 und den Membranlamellen 206 aufgenommen ist, sind die Antriebsstifte 206a mit einem Innendurchmesserabschnitt 202a eines Haltesubstrats 202 in gleitfähiger Berührung, und definieren dabei die Positionen des Antriebsrings 203 und der Membranlamellen 206 in der radialen Richtung. Wenn der Antriebsring 203 durch eine Antriebseinheit eine Antriebskraft empfängt, die an dem Haltesubstrat 202 befestigt ist und sich um den Öffnungsabschnitt dreht, treten die Membranlamellen 206 in den Öffnungsabschnitt ein oder aus diesem aus, um die Membranöffnung anzupassen. Es ist anzumerken, dass in der 91 die Antriebsstifte 206a der schwenkenden Membranlamellen 206 radial in den eingeschriebenen Kreis 202a des Haltesubstrats 202 gepasst sind. Jedoch kann die Position des Antriebsrings 203 ebenfalls zwischen den Antriebsstiften 206a der schwenkenden Membranlamellen 206 und einem Innendurchmesserabschnitt 205a eines Trennelements 205 definiert werden. Die Antriebsstifte 206a der Membranlamellen 206 müssen lange sein, um zu verhindern, dass der Antriebsring 203 außer Eingriff gerät. Wenn die Antriebsstifte 206a der Membranlamellen 206 mit dem Innendurchmesserabschnitt 202a des Haltesubstrats 202 in gleitfähiger Berührung sind, gerät der Antriebsring 203 kaum mit den Antriebsstiften 206a der Membranlamellen 206 außer Eingriff. Dies ermöglicht ein stabiles Antreiben. Da zusätzlich die Länge der Antriebsstifte 206 minimiert werden kann, ist die Struktur darin wirkungsvoll, die Einheit dünn zu machen. Es ist anzumerken, dass der Antriebsring 203 durch ein Formen mit Harz hergestellt ist. Alternativ ist der Antriebsring 203 durch zum Beispiel Pressbearbeitung eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt.

Die 93 ist eine Schnittansicht des Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der zweiten Ausführungsform. Da die Berührungsfläche zwischen dem Antriebsring 203 und dem Haltesubstrat 202 reduziert werden kann, kann ein Feststecken des Antriebsrings 203 durch statische Elektrizität oder Ähnliches verhindert werden.

In dem Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der zweiten Ausführungsform sind die Antriebsstifte 206a der Membranlamellen 206 in den Innendurchmesserabschnitt 202a des Haltesubstrats 202 eingepasst. Entsprechend müssen der Lamellenbewegungsraum, der durch das Trennelement 205 und das die Öffnung ausbildende Element 207 ausgebildet ist, nicht groß gemacht werden, und eine kennzeichnende Änderung, die durch den Haltungsunterschied verursacht wird, kann unterdrückt werden.

Dritte Ausführungsform

Die 94 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient.

In der voranstehend beschriebenen ersten Ausführungsform wurde eine Struktur beschrieben, in der die innere Eingriffbohrung 303b des Antriebsrings 303 mit einem umschriebenen Kreis in Eingriff ist, der durch die Mehrzahl der Eingriffabschnitte 302a des Haltesubstrats 302 ausgebildet ist, und dabei radial den Antriebsring 303 reguliert. In dieser Ausführungsform greift ein äußerer Eingriffabschnitt 303b eines Antriebsrings 303 mit einem eingeschriebenen Kreis ein, der durch eine Mehrzahl von Eingriffstiften 305a eines Trennelements 305 ausgebildet ist, und reguliert dabei radial den Antriebsring 303. Die verbleibenden Bauteile sind im Wesentlichen die gleichen wie in der ersten Ausführungsform. Die Bezugszeichen in den Zeichnungen sind in der ersten Ausführungsform 100er und in dieser Ausführungsform 300er.

Die 95 und 96 zeigen das Trennelement 305. Die Mehrzahl der Eingriffstifte 305a, die auf dem Trennelement 305 bereitgestellt sind, greifen mit äußeren Eingriffabschnitten 303a des Antriebsrings 303 ein, und sorgen dabei dafür, dass der Antriebsring 303 in einem Schwenkzustand gleitet. In dieser Ausführungsform greifen die äußeren Eingriffabschnitte 303a des Antriebsrings 303 mit einem eingeschriebenen Kreis (305a) ein, der durch die acht Eingriffstifte des Trennelements 305 ausgebildet ist. Die Anzahl der Eingriffstifte 305a kann beliebig sein, solange eine Mehrzahl von Eingriffstiften vorhanden sind.

Der Antriebsring 303 ist durch ein Formen mit Harz hergestellt. Alternativ ist der Antriebsring 303 zum Beispiel durch Pressbearbeitung eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt.

Ein radiales Eingreifen des Antriebsrings 303, das ein kennzeichnendes Merkmal der dritten Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 97 ist eine Vorderansicht eines Zustands, in dem ein Haltesubstrat 302 abgenommen ist, das von der Seite des Haltesubstrats aus betrachtet wird. In dem Antriebsring 303 sind die äußeren Eingriffabschnitte 303a in gleitfähiger Berührung mit dem eingeschriebenen Kreis, der durch die Mehrzahl der Eingriffstifte 305a des Trennelements 305 ausgebildet ist. Es ist anzumerken, dass die gleiche Wirkung wie voranstehend beschrieben sogar erhalten werden kann, falls der innere Eingriffabschnitt des Antriebsrings 303 mit einem umschriebenen Kreis in gleitfähiger Berührung ist, der durch die Mehrzahl der Stifte 305a des Trennelements 305 in einem drehbaren Zustand ausgebildet ist. Wenn die radiale Regulierung des Antriebsrings 303 durch die äußere Form oder den Innendurchmesser in der voranstehend beschriebenen Weise implementiert ist, kann der Antriebsring 303 vereinfacht werden.

Vierte Ausführungsform

Die 98 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient. Bezugszeichen in den Zeichnungen sind in der ersten Ausführungsform 100er und in dieser Ausführungsform 400er.

Wie aus der 98 ersichtlich ist, weist das Membrangerät gemäß dieser Ausführungsform eine Struktur auf, in der eine Mehrzahl von Nockennuten 407a entsprechend Membranlamellen 406 auf einem eine Öffnung ausbildenden Element 407 bereitgestellt sind, je Lamelle 406 mit einem Antriebsstift 406a bereitgestellt ist, der mit der Nockennut 407a in Eingriff ist, und mit einem Antriebsstift 406b, der mit einer Eingriffbohrung 403b in Eingriff ist, die in einem Antriebsring 403 bereitgestellt ist, und eine Außenwand 403a des Antriebsrings ist radial auf Vorsprüngen 402a eines Haltesubstrats 402 eingepasst. Es ist anzumerken, dass das in die äußere Wand 402a des Antriebsrings 403 gepasste Element ein eine Öffnung ausbildendes Element 402 sein kann.

Eine Basis 403c des Antriebsrings 403 ist aus zum Beispiel Pressbearbeitung eines Harzfilms (PET-Blattmaterial oder Ähnliches) hergestellt. Wenn eine Pressbearbeitung durchgeführt wird, ist die Außenwand r403a des Antriebsrings auf der Basis 403c durch Outsert-Formen ausgebildet. Zusätzlich, wie aus der 99 ersichtlich ist, kann der Antriebsring 403 ebenfalls durch Harzformen hergestellt werden.

Ein radiales Eingreifen des Antriebsrings 403, das ein charakteristisches Merkmal der vierten Ausführungsform ist, wird hier erläutert. Die 100 ist eine Schnittansicht des Lichtmengenanpassungsgeräts gemäß der vierten Ausführungsform. In dem Antriebsring 403 ist die auf dem Antriebsring bereitgestellte äußere Wand 403a mit den Vorsprüngen 402a des Haltesubstrats 402 in einem drehbaren Zustand in gleitfähiger Berührung, und passt dabei radial ein.

Fünfte Ausführungsform

Die 101 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient. Die Bezugszeichen in den Zeichnungen sind in der ersten Ausführungsform 100er und in dieser Ausführungsform 500er.

Wie aus der 101 ersichtlich ist, weist das Membrangerät gemäß dieser Ausführungsform eine Struktur auf, in der vorspringende Abschnitte 507a auf einem eine Öffnung ausbildenden Element 507 an einer Mehrzahl von Punkten (sechs Punkte dieser Ausführungsform) in der Umfangsrichtung auf der Seite der Membranlamelle bereitgestellt sind, und ein äußerer Eingriffabschnitt 503a des Antriebsrings 503 greift mit h vorspringenden Abschnitten 507a des die Öffnung ausbildenden Elements ein. Der Antriebsring 503 ist zwischen dem die Öffnung ausbildenden Elementen 507 und einem Trennelement 505 aufgenommen, und dabei drehbar in der Schubrichtung gelagert.

Wie zusätzlich aus der 102 ersichtlich ist, greifen die vorspringenden Abschnitte 507a des die Öffnung ausbildenden Elements mit dem äußeren Eingriffabschnitt 503a des Antriebsrings ein, und passen dabei radial.

In dieser Ausführungsform greift der äußere Eingriffabschnitt 503a des Antriebsrings mit den vorspringenden Abschnitten 507a des die Öffnung ausbildenden Elements ein, und passt dabei radial. Wie jedoch aus der 103 und 23 ersichtlich ist, kann die gleiche wie voranstehend beschriebene Wirkung sogar erhalten werden, wenn der innere Eingriffabschnitt des Antriebsrings mit den Eingriffstiften des die Öffnung ausbildenden Elements in Eingriff ist.

Sechste Ausführungsform

Die 105 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient. Die Bezugszeichen in den Zeichnungen sind in der ersten Ausführungsform 100er und in dieser Ausführungsform 600er.

Wie aus der 105 ersichtlich ist, sind in dem Membrangerät gemäß dieser Ausführungsform eine Mehrzahl Eingriffstifte 602a entsprechend Membranlamellen auf einem Haltesubstrat 602 bereitgestellt. Zusätzlich sind vorspringende Abschnitte 602b bereitgestellt, die mit einem äußeren Eingriffabschnitt 603a eines Antriebsrings 603 in Eingriff sind. Jede Membranlamelle 606 ist mit einer Nockennut 606a bereitgestellt, die mit einem Antriebsstift 603b in Eingriff ist, der an dem Antriebsring 603 bereitgestellt ist. Wie aus der 106 ersichtlich ist, greift der äußere Eingriffabschnitt 603a des Antriebsrings mit dem eingeschriebenen Kreis der vorspringenden Abschnitte 602a des Haltesubstrats ein, und passt dabei radial.

Siebente Ausführungsform

Die 107 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Membrangeräts, das als ein Lichtmengenanpassungsgerät gemäß der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dient.

Die Bezugszeichen in den Zeichnungen sind in der ersten Ausführungsform 100er und in dieser Ausführungsform 700er.

Wie aus der 107 ersichtlich ist, sind eine Mehrzahl Eingriffstifte 702a entsprechend den Membranlamellen auf einem Haltesubstrat 702 bereitgestellt. Zusätzlich sind Eingriffstifte 702b bereitgestellt, die mit einem inneren Eingriffabschnitt 703a eines Antriebsrings 703 in Eingriff sind. Jede Membranlamelle 706 ist mit einer Nockennut 706a bereitgestellt, die mit einem Antriebsstift 703b in Eingriff ist, der auf dem Antriebsring 703 bereitgestellt ist. Wie aus der 108 ersichtlich ist, greift der innere Eingriffabschnitt 703a des Antriebsrings mit dem umschriebenen Kreis der vorspringenden Abschnitte 702a des Haltesubstrats ein, und passt dabei radial.

Zusammenfassung der Ausführungsform D

Ein Lamellenantriebsgerät gemäß dieser Ausführungsform ist ein Lamellenantriebsgerät, das eine Größe einer Öffnung anpasst, um Licht durch eine Mehrzahl von Lamellenelementen durchzuführen, und umfasst ein erstes eine Öffnung ausbildendes Element und ein zweites eine Öffnung ausbildendes Element, die eine Öffnung ausbilden, eine Mehrzahl von Membranlamellen, die konfiguriert sind, in einen Lichtdurchführungspfad einzudringen oder aus diesem auszutreten, einen Antriebsring, der konfiguriert ist, die Membranlamellen anzutreiben, und ein Trennelement mit einem Lichtdurchführungsanschluss, der eine Größe aufweist, die nicht kleiner als die des offenen Abschnitts zwischen den Membranlamellen und dem Antriebsring ist, wobei der Antriebsring an einer Position aufgenommen ist, um in einer Richtung einer optischen Achse innerhalb eines beweglichen Bereichs der Membranlamellen zu überlappen, und schwenkt.

Da gemäß der Ausführungsform der Antriebsring an den Positionen aufgenommen sein kann, in einer Richtung, in der das Licht durchtritt, innerhalb des beweglichen Bereichs der Lamellen zu überlappen, kann die äußere Form des Antriebsrings kleiner als der bewegliche Bereich der Lamellen gemacht werden, und die Struktur ist wirkungsvoll für ein Antreiben mit hoher Geschwindigkeit.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist den Antriebsring aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet auf, das eine Federeigenschaft aufweist.

Gemäß der Ausführungsform kann eine Formstabilität in einer nicht schwenkenden Bewegung (während des Abwartens auf das Antreiben) oder einer Schwenkbewegung des Antriebsrings erhöht werden. Die Struktur trägt ebenfalls zu einer Verbesserung der Haltungsstabilität in der Schwenkbewegung bei.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist den Antriebsring aus dem ultradünnen blattförmigen Element mit einer Oberflächenschicht ausgebildet auf, die eine eine Gleitfähigkeit verbessernde Schicht auf zumindest einer Oberfläche einer Blattbasis ist.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Gleitfähigkeit zwischen dem Antriebsring und einem anderen Element zu erhöhen.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist den Antriebsring aus dem ultradünnen blattförmigen Element mit einer Oberflächenschicht ausgebildet auf, die eine antistatische Schicht auf zumindest einer Oberfläche einer Blattbasis ist.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, wirkungsvoll zu verhindern, dass eine Antriebsleistungsfähigkeit sich aufgrund von statischer Elektrizität zwischen dem Antriebsring und einem anderen Element verringert.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist die Oberflächenschichten auf beiden Oberflächen der Blattbasis ausgebildet auf, und die Oberflächenschichten sind in im Wesentlichen der gleichen Dicke bereitgestellt.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Flachheit des Antriebsrings ausreichend sicherzustellen.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist den Antriebsring aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet auf, dessen Dicke nicht größer als eine Hälfte einer Dicke des Haltesubstrats ist.

Da gemäß der Ausführungsform der Antriebsring aus dem blattförmigen Element ausgebildet ist, das viel dünner als das Haltesubstrat ist, ist die Struktur in einer weiteren Dickenreduktion wirkungsvoll.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist den Antriebsring aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet auf, das dünner als das Haltesubstrat und dicker als die Lamellen ist.

Da gemäß der Ausführungsform der Antriebsring aus einem blattförmigen Element ausgebildet ist, das dünner als das Haltesubstrat und dicker als die Lamellen ist, ist die Struktur in einer weiteren Reduktion der Dicke wirkungsvoll.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist den Antriebsring aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet auf, dessen Dicke im Wesentlichen nicht größer als eine Dicke der Lamellen ist.

Da gemäß der Ausführungsform der Antriebsring aus einem sehr dünnen blattförmigen Element ausgebildet ist, dessen Dicke nicht größer als die Dicke der Lamellen ist, ist die Struktur in einer weiteren Reduktion der Dicke wirkungsvoll.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist eine Schwenkhaltung des Antriebsrings in einem Zustand gehalten auf, in dem der Antriebsring in einem Antriebsraum angetrieben sein kann, der zwischen dem Haltesubstrat, das an einer Oberflächenseite des Antriebsrings angeordnet ist, und dem Trennelement, das an der anderen Oberflächenseite des Antriebsrings angeordnet ist, definiert ist.

Da gemäß der Ausführungsform der Antriebsring gelagert ist, während er im Wesentlichen zwischen dem Haltesubstrat und dem Trennelement aufgenommen ist, die zueinander gerichtet sind, ist die Struktur zum Stabilisieren der Schwenkhaltung des Antriebsrings wirkungsvoll.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist die Lamellen zwischen dem Trennelement und dem die Öffnung ausbildenden Element angeordnet auf, und wenn der Antriebsring in dem Antriebsraum angetrieben ist, bewegen sich die Lamellen lediglich in einem Raum zwischen dem Trennelement und dem die Öffnung ausbildenden Element.

Da gemäß der Ausführungsform ein vorbestimmter Lamellenbewegungsraum durch das Trennelement sichergestellt sein kann, kann ein Rattern der Lamellen in der Richtung, in der das Licht durchtritt, reguliert werden.

In dem Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform ist das die Öffnung ausbildende Element mit einem ersten Anlageabschnitt, der konfiguriert ist, gegen einen Abschnitt auf der Oberflächenseite des Trennelements in Anlage zu geraten, der nicht ein Bewegungsbereich ist, wo die Lamellen sich bewegen, bereitgestellt, und das Haltesubstrat ist mit einem zweiten Anlageabschnitt bereitgestellt, der konfiguriert ist, gegen das Trennelement in Anlage zu geraten, und mit einem dritten Anlageabschnitt, der konfiguriert ist, gegen einen Rand eines Eingriffabschnitts des Antriebsrings in Anlage zu geraten, mit dem die Lamellen in Eingriff sind. Das Lamellenantriebsgerät weist das Trennelement zwischen dem ersten Anlageabschnitt und dem zweiten Anlageabschnitt gehalten auf, und die Schwenkhaltung des Antriebsrings ist zwischen dem Trennelement und dem dritten Anlageabschnitt gehalten.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Schwenkhaltung des Antriebsrings durch teilweise Berührung durch die Anlageabschnitte stabil zu halten, die auf dem Trennelement und dem Haltesubstrat bereitgestellt sind, ohne die Bewegung der Lamellen zu begrenzen.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist einen Öffnungsabschnitt auf, der konfiguriert ist, einen Teil des Lichtdurchführungspfads auszubilden, der bereitgestellt ist, sich durch das Haltesubstrat zu erstrecken, und eine Kante des Öffnungsabschnitts ist mit einem Regelungsabschnitt bereitgestellt, der konfiguriert ist, gegen eine innere Oberfläche einer Durchgangsbohrung in Anlage zu sein, die mit dem Antriebsring bereitgestellt ist und als der Lichtdurchführungspfad dient, und eine Bewegung des Antriebsrings in einer Richtung rechtwinklig zu einer Richtung einer optischen Achse zu regeln.

Gemäß der Ausführungsform kann die Position des Antriebsrings in einer ebenen Richtung (der Richtung rechtwinklig zu der Richtung der optischen Achse) mit Bezug auf den Lichtdurchführungspfad durch den Regelungsabschnitt des Haltesubstrats geregelt werden.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist eine Oberfläche von jeder Lamelle auf einer Seite des Antriebsrings mit einem eingreifenden Vorsprungabschnitt auf, der konfiguriert ist, mit einer in dem Antriebsring bereitgestellten Durchgangsbohrung in Eingriff zu sein, und eine Oberfläche von jeder Lamelle an einer Seite des die Öffnung ausbildenden Elements ist mit einer Nockennut in Eingriff befindlichen vorspringenden Abschnitt bereitgestellt, der konfiguriert ist, mit einer in dem die Öffnung ausbildenden Element bereitgestellte Nockennut in Eingriff zu sein.

Da es gemäß der Ausführungsform lediglich notwendig ist, für den Antriebsring den eingreifenden vorspringenden Abschnitt bereitzustellen, der mit der Lamelle in Eingriff ist, kann die Struktur des Antriebsrings vereinfacht werden.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist eine Oberfläche von jeder Lamelle auf einer Seite des Antriebsrings mit einem mit einer Nockennut in Eingriff befindlichen vorspringenden Abschnitt auf, der konfiguriert ist, mit einer in dem Antriebsring bereitgestellten Nockennut in Eingriff zu sein, und eine Drehmittenachse, die in einen Einfügeabschnitt einzufügen ist, der auf dem die Öffnung ausbildenden Element bereitgestellt ist, die beide vorspringen. Wenn gemäß der Ausführungsform die Nockennut in dem Antriebsring bereitgestellt ist, kann das Gewicht des Antriebsrings 104 weiter reduziert werden, und die Struktur ist vorteilhaft im Antreiben des Antriebsrings mit einer hohen Geschwindigkeit.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist die Lamellen auf, die eine Mehrzahl von Lamellengruppen ringförmig um einen Öffnungsabschnitt angeordnet aufweisen, der bereitgestellt ist, sich durch das Halteelement zu erstrecken.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, die Dicke eines Membrangeräts einfach zu reduzieren, das konfiguriert ist, einen Lichtdurchführungspfad durch koordiniertes Bewegen der Mehrzahl der Lamellengruppen um den Antriebsring, der schwenkt, zu verengen.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist ein Antriebsübertragungselement auf, das konfiguriert ist, eine Antriebskraft des Antriebsrings zu übertragen, und das mit einem äußeren Randabschnitt des Antriebsrings verbunden ist.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, eine zuverlässige Antriebsübertragung durch eine relativ einfache Anordnung für den Antriebsring zu implementieren, der aus dem ultradünnen blattförmigen Element ausgebildet ist.

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist das Antriebsübertragungselement auf, das ein Ritzel umfasst, das an einer drehenden Welle eines Antriebsmotors angebracht ist, und eine Dicke des Antriebsrings ist kleiner als eine Höhe des Ritzels.

Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, eine zuverlässige Antriebsverbindung zwischen dem Antriebsring und dem Antriebsübertragungselement zu implementieren (Ritzel).

Das Lamellenantriebsgerät gemäß der Ausführungsform weist den Antriebsring auf, der eine Durchgangsbohrung hat, die konfiguriert ist, zumindest einen Teil des Lichtdurchführungspfads auszubilden, und ein Kantenabschnitt der Durchgangsbohrung an einer Seite, wo die Lamellen eingreifen, bildet einen R-förmigen Abschnitt. Da gemäß der Ausführungsform ein gleitender Abschnitt mit Bezug auf die Lamellen im Wesentlichen reduziert ist, ist die Beweglichkeit der Lamellen verbessert.

Es ist anzumerken, dass die Ausführungsform nicht auf das Lamellenantriebsgerät begrenzt ist, sondern auf ein Lamellenantriebssystem in einem Bilderfassungsgerät wie zum Beispiel einer Kamera angewendet sein kann, und breit Bilderfassungsgeräte als Ziel umfasst.

Ausführungsform E

Die 112 ist eine erläuternde Ansicht eines Bilderfassungsgeräts gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bilderfassungsgerät, das aus der 112 ersichtlich ist, ist zum Beispiel eine Digitalkamera und hat ein optisches System 1 und einen Bildsensor 2. Das optische System 1 hat eine Linse und ein Lichtmengenanpassungsgerät 3. Das Lichtmengenanpassungsgerät 3 ist ein Lichtmengenanpassungsgerät, ein Lamellenantriebsgerät oder ein Membrangerät, das in einer der Ausführungsformen A bis D beschrieben wurde. Das Licht, das durch das optische System durchgetreten ist, bildet ein Bild auf dem Bildsensor 2, und ein elektronisches Bild wird erhalten.

Das Lichtmengenanpassungsgerät 1 hat eine Basisscheibe 11, Öffnungs-/Schließabschnitte 13A und 13B, einen Deckelabschnitt 12 und eine Antriebseinheit 14.

Andere Ausführungsformen

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die voranstehend beschriebenen Ausführungsformen begrenzt sondern verschiedene Änderungen und Modifikationen können innerhalb des Geists und Bereichs der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden. Deswegen, um die Öffentlichkeit über den Bereich der vorliegenden Erfindung zu informieren, wurden die folgenden Ansprüche gemacht.

Diese Anmeldung beansprucht die Wirkung der japanischen Patentanmeldung Nr. 2015-118960, die am 12. Juni 2015 eingereicht wurde, die hiermit durch Bezug in ihrer Gesamtheit aufgenommen wird.