Title:
Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen und mit einem Anschluss ausgestatteter elektrischer Draht
Kind Code:
T5


Abstract:

Eine Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen wird bereitgestellt, die ein Material mit hoher Konsistenz, das ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung enthält, und eine Zusammensetzung aus einer Phosphor-Verbindung, enthaltend eine oder mehrere Verbindungen, wiedergegeben durch die nachstehenden Formeln, und einem Metall enthält, wobei das Verhältnis (a/b) von der Anzahl von Amidgruppen (a) und der Anzahl von sauren Gruppen (b) im Bereich von 1,1 bis 6,0 liegt: [Chem. 1] ...




Inventors:
Nakashima, Kazuo (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Hosokawa, Takehiro (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Hase, Tatsuya (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Hirai, Hiroki (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Ono, Junichi (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Nomura, Hideki (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Goto, Kazuhiro (Osaka-shi, JP)
Mizoguchi, Makoto (Fukuoka-shi, JP)
Yoshida, Koichi (Tokyo, JP)
Komiya, Kenichi (Tokyo, JP)
Arai, Takashi (Tokyo, JP)
Shitara, Yuji (Tokyo, JP)
Yagishita, Kazuhiro (Tokyo, JP)
Ootsuka, Takuji (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Application Number:
DE112016002626T
Publication Date:
03/01/2018
Filing Date:
05/23/2016
Assignee:
AutoNetworks Technologies, Ltd. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
JXTG Nippon Oil & Energy Corporation (Tokyo, JP)
Kyushu University (Fukuoka, JP)
Sumitomo Electric Industries, Ltd. (Osaka, JP)
Sumitomo Wiring Systems, Ltd. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)



Attorney, Agent or Firm:
Müller-Boré & Partner Patentanwälte PartG mbB, 80639, München, DE
Claims:
1. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen, umfassend ein Material mit hoher Konsistenz, umfassend ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung, und
eine Zusammensetzung aus einer Phosphor-Verbindung, umfassend eine oder mehrere Verbindungen, wiedergegeben durch die allgemeinen Formeln (1) und (2), und einem Metall, wobei das Verhältnis (a/b) von der Anzahl von Amidgruppen (a) und der Anzahl von sauren Gruppen (b) im Bereich von 1,1 bis 6,0 liegt: [Chem. 1][Chem. 2] worin X1 bis X7 jeweils unabhängig ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom wiedergeben, R11 bis R13 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen wiedergeben, unter denen mindestens eine eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist, und R14 bis R16 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen wiedergeben, unter denen mindestens eine eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist

2. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung der Phosphor-Verbindung und des Metalls aus mindestens einem von einem Metallhydroxid und einem Carbonsäuremetallsalz und der Phosphor-Verbindung hergestellt ist.

3. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach Anspruch 2, wobei das Carbonsäuremetallsalz ein Metallsalicylat ist.

4. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Amid-Verbindung eine oder mehrere Verbindungen, wiedergegeben durch die nachstehenden allgemeinen Formeln (3) bis (5), umfasst:
[Chem. 3] R21-CO-NH-R22(3)
[Chem. 4] R23-CO-NH-Y31-NH-CO-R24(4)
[Chem. 5] R25-NH-CO-Y32-CO-NH-R26(5)
worin R21 bis R26 jeweils unabhängig eine gesättigte oder ungesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen wiedergeben, R22 Wasserstoff sein kann, und Y31 und Y32 eine zweiwertige Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, ausgewählt aus einer Alkylengruppe und einer Phenylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, oder eine Alkylphenylengruppe mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen wiedergeben.

5. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Amid-Verbindung ein Fettsäureamid mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 20°C bis 200°C ist.

6. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Phosphor-Verbindung eine oder mehrere verzweigte lineare Strukturen oder eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungs-Strukturen in der Struktur der Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen aufweist.

7. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Metall, das die Zusammensetzung zusammen mit der Phosphor-Verbindung bildet, mindestens eines ist, ausgewählt aus Alkalimetallen, Erdalkalimetallen, Aluminium, Titan und Zink.

8. Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Zusammensetzung aus der Phosphor-Verbindung und dem Metall ein Molekulargewicht von 3000 oder weniger aufweist.

9. Elektrischer Draht, ausgestattet mit einem Anschluss, wobei ein elektrisches Verbindungsteil zwischen einem Anschluss und einem elektrischen Leiter mit der Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen nach einem der Ansprüche 1 bis 8 umhüllt ist.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen und einen mit einem Anschluss ausgestatteten elektrischen Draht, und insbesondere eine in der Anhaftung an Metall ausgezeichnete Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen und einen mit einem Anschluss ausgestatteten elektrischen Draht, der mit der Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen gegen Korrosion behandelt ist.

Technischer Hintergrund

Bei Metallausrüstungen und Metallteilen wird Fett bzw. Schmiermittel zur Schmierung und Beständigkeit gegen Korrosion verwendet. Zum Beispiel beschreibt Patent-Literatur 1 die Verwendung von Fett, das ein Perfluorether-Grundöl, einen Konsistenzverbesserer, Bariumsulfat oder Antimonoxid enthält, für Maschinenteile.

ZitatenlistePatent-Literatur

  • PTL1: JP 4811408 B

Kurzdarstellung der ErfindungDurch die Erfindung zu lösende Probleme

Das in Patent-Literatur 1 offenbarte Fett zeigt schlechte Anhaftung an Metall. Insbesondere unter hohen Temperaturbedingungen kann das Fett von der Metalloberfläche wahrscheinlich auslaugen und somit entstehen Schwierigkeiten beim stabilen Schützen der Metalloberflächenstabilität. Dies erfolgt wahrscheinlich deshalb, weil das Fett von Patent-Literatur 1 mit der Metalloberfläche nicht chemisch verbunden ist, sondern nur durch die Van der Waalsche Kraft, welche in der Absorption geringer ist, an der Metalloberfläche anhaftet.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Metalloberflächen-Beschichtungszusammensetzung, die in der Anhaftung an Metall ausgezeichnet ist, und einen elektrischen Draht, ausgestattet mit einem Anschluss, der durch Anwenden der Zusammensetzung in der Korrosionsbeständigkeit verbessert ist, bereitzustellen.

Lösung des Problems

Um das vorangehende Problem zu lösen, enthält die Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen gemäß der vorliegenden Erfindung ein Material mit hoher Konsistenz, umfassend ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung, und eine Zusammensetzung aus einer Phosphor-Verbindung, umfassend eine oder mehrere Verbindungen, wiedergegeben durch die allgemeinen Formeln (1) und (2), und einem Metall, wobei das Verhältnis (a/b) von der Anzahl von Amidgruppen (a) und der Anzahl von sauren Gruppen (b) in einem Bereich von 1,1 bis 6,0 liegt: [Chem. 1][Chem. 2] worin X1 bis X7 jeweils unabhängig ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom wiedergeben, R11 bis R13 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen wiedergeben, unter denen mindestens eine eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist, und R14 bis R16 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen wiedergeben, unter denen mindestens eine eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist.

Die Zusammensetzung aus der Phosphor-Verbindung und dem Metall wird vorzugsweise aus mindestens einem von einem Metallhydroxid und einem Carbonsäuremetallsalz und der Phosphor-Verbindung hergestellt. Das Carbonsäuremetallsalz ist vorzugsweise ein Metallsalicylat.

Die Amid-Verbindung enthält vorzugsweise eine oder mehrere Verbindungen, wiedergegeben durch die nachstehenden allgemeinen Formeln (3) bis (5):

[Chem. 3]

  • R21-CO-NH-R22(3)

[Chem. 4]

  • R23-CO-NH-Y31-NH-CO-R24(4)

[Chem. 5]

  • R25-NH-CO-Y32-CO-NH-R26(5)
  • worin R21 bis R26 jeweils unabhängig eine gesättigte oder ungesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen wiedergeben, R22 Wasserstoff sein kann, und Y31 und Y32 eine zweiwertige Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, ausgewählt aus einer Alkylengruppe und einer Phenylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, oder eine Alkylphenylengruppe mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen wiedergeben.

Die Amid-Verbindung ist vorzugsweise ein Fettsäureamid mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 20°C bis 200°C.

Die Phosphor-Verbindung weist vorzugsweise eine oder mehrere verzweigte lineare Strukturen oder eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungs-Strukturen in der Struktur von den Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen auf.

Das Metall, das die Zusammensetzung zusammen mit der Phosphor-Verbindung bildet, ist vorzugsweise mindestens eines, ausgewählt aus Alkalimetallen, Erdalkalimetallen, Aluminium, Titan und Zink.

Die Zusammensetzung aus der Phosphor-Verbindung und dem Metall weist vorzugsweise ein Molekulargewicht von 3000 oder geringer auf.

Der elektrische Draht, ausgestattet mit einem Anschluss, gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Draht, in dem ein elektrischer Verbindungsteil zwischen einem Anschluss und einem elektrischen Leiter mit der Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen umhüllt ist.

Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung

Die Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen gemäß der vorliegenden Erfindung enthält das Material mit hoher Konsistenz, das das Schmier-Grundöl und die Amid-Verbindung enthält, und die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall. Weiterhin liegt das Verhältnis (a/b) der Anzahl von Amidgruppen (a) und der Anzahl von sauren Gruppen (b) in einem Bereich von 1,1 bis 6,0 und somit ist die Beschichtungszusammensetzung für eine Metalloberfläche gemäß der vorliegenden Erfindung ausgezeichnet in der Anhaftung an Metall und schützt die Metalloberfläche stabil.

In der Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Phosphor-Verbindung eine oder mehrere verzweigte lineare Strukturen oder eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungs-Strukturen in der Struktur der Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen auf, was zur Verbesserung der Kompatibilität mit dem Schmiermittel-Grundöl beiträgt.

Weiterhin ist das Metall, das zusammen mit der Phosphor-Verbindung die Zusammensetzung bildet, mindestens ein Vertreter, ausgewählt aus Alkalimetallen, Erdalkalimetallen, Aluminium, Titan und Zink, was zur Verbesserung der Anhaftung führt, wenn die Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen auf eine Metalloberfläche aufgetragen wird.

Die Zusammensetzung aus der Phosphor-Verbindung und dem Metall weist ein Molekulargewicht von 3000 oder geringer auf, was zur Verbesserung der Kompatibilität mit dem Schmiermittel-Grundöl beiträgt.

Zudem kann in dem elektrischen Draht, ausgestattet mit einem Anschluss, gemäß der vorliegenden Erfindung stabile Korrosionsbeständigkeit für einen langen Zeitraum bereitgestellt werden, da ein elektrisches Verbindungsteil zwischen einem Anschluss und einem elektrischen Leiter mit der Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen umhüllt ist.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Ansicht von einem mit einem Anschluss ausgestatteten elektrischen Draht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 ist ein Längs-Schnittzeichnung entlang Linie A-A in 1.

Beschreibung von Ausführungsformen

Nun wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung speziell beschrieben.

Die Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen gemäß der vorliegenden Erfindung (hierin anschließend manchmal als die vorliegende Zusammensetzung bezeichnet) enthält ein Material mit hoher Konsistenz, das ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung, eine Zusammensetzung aus einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einem Metall enthält.

Das hierin verwendbare Schmiermittel-Grundöl enthält eines von einem beliebigen Mineralöl, einem isomerisierten Wachs-Öl und einem synthetischen Öl oder einem Gemisch von zwei oder mehreren von ihnen, die als gewöhnliche Schmier-Grundöle eingesetzt werden. Das hierin verwendbare Mineralöl sind bestimmte paraffinische und naphthenische Öle und n-Paraffin, die aus Schmiermittel-Fraktionen gereinigt sind, die durch Destillation unter gewöhnlichem Druck oder Destillation unter vermindertem Druck von Rohölen durch geeignetes Kombinieren von Reinigungsbehandlungen, wie Lösungsmittel-Deasphaltierung, Lösungsmittel-Extraktion, Hydrocracken, Lösungsmittel-Entwachsen, katalytisches Entwachsen, Hydroraffination, Schwefelsäure-Reinigen und Behandlung mit weißem Ton von Schmieröl-Fraktionen erhalten wurden.

Die hierin verwendbaren isomerisierten Wachs-Öle enthalten jene, hergestellt durch eine Wasserstoff-Isomerisierungs-Behandlung von einem Wachsrohmaterial, wie Naturwachs, z. B. Rohparaffin, erhalten durch Lösungsmittel-Entwachsen von einem Kohlenwasserstofföl, oder ein synthetisches Wachs, gebildet durch das sogenannte Fischer-Tropsch-Synthese-Verfahren, bei dem ein Gemisch von Kohlenmonoxid und Wasserstoff mit einem geeigneten Synthese-Katalysator bei einer hohen Temperatur und einem hohen Druck in Kontakt gebracht wird. Weil der Paraffingatsch große Mengen von Schwefel und Stickstoff, die in dem Schmiermittel-Grundöl unnötig sind, enthält, ist es im Fall der Verwendung von Paraffingatsch als Wachsrohmaterial erwünscht, dass der Paraffingatsch, falls zum Herstellen und Verwenden des Wachses benötigt, zum Vermindern im Schwefel-Gehalt und im Stickstoff-Gehalt hydriert wird, was somit dann als Rohmaterial verwendet wird.

Das synthetische Öl ist nicht besonders begrenzt, und schließt zum Beispiel ein Poly-α-olefin, wie ein 1-Octenoligomer, 1-Decenoligomer und Ethylenpropylenoligomer oder ein hydriertes Produkt davon, Isobutenoligomer und hydrierte Produkte davon, Isoparaffin, Alkylbenzol, Alkylnaphthalin, Diester (zum Beispiel Ditridecylglutarat, Di-2-ethylhexyladipat, Diisodecyladipat, Ditridecyladipat und Di-2-ethylhexylsebacat), Polyolester (zum Beispiel Trimethylolpropancaprylat, Trimethylolpropanpelargonat, Pentaerythrit-2-ethylhexanoat und Pentaerythritpelargonat), Polyoxyalkylenglycol, Dialkyldiphenylether, Polyphenylether usw. ein.

Die kinematische Viskosität des Schmiermittel-Grundöls ist nicht besonders begrenzt. Gewöhnlich ist sie vorzugsweise von 1 bis 150 mm2/s bei 100°C. Die kinematische Viskosität bei 100°C liegt bevorzugter im Bereich von 2 bis 120 mm2/s, weil dann die Flüchtigkeit und die Handhabbarkeit bei der Herstellung ausgezeichnet sind. Die kinematische Viskosität wird gemäß JIS K 2283 gemessen.

Die Amid-Verbindung bildet eine Netzwerkstruktur durch Wasserstoffbindungen in dem Schmiermittel-Grundöl. Dies liefert das Schmiermittel-Grundöl mit der Konsistenz zur Bildung eines Fett-artigen Materials mit hoher Konsistenz. Das heißt, wenn es zusammen mit dem Schmiermittel-Grundöl verwendet wird, wird ein bei einer normalen Temperatur gel-artiges Produkt gebildet. Das heißt, die Amid-Verbindung geliert (halb-verfestigt) das flüssige Schmiermittel-Grundöl bei normaler Temperatur. Das Material mit hoher Konsistenz wird auf Grund seiner Konsistenz auf der Beschichtungsoberfläche des zu beschichtenden Materials bei einer normalen oder Heiz-Temperatur beibehalten.

Die Amid-Verbindung ist eine Verbindung mit einer oder mehreren Amidgruppen (-NH-CO-) und eine Mono-Amid-Verbindung mit einer Amidgruppe oder eine Bis-Amid-Verbindung mit zwei Amidgruppen können vorzugsweise verwendet werden.

Verbindungen, zum Beispiel wiedergegeben durch die nachstehenden allgemeinen Formeln (3) bis (5), können als Amid-Verbindung verwendet werden. Sie können einzeln verwendet werden oder zwei oder mehrere von ihnen können in Kombination verwendet werden.

[Chem. 3]

  • R21-CO-NH-R22(3)

[Chem. 4]

  • R23-CO-NH-Y31-NH-CO-R24(4)

[Chem. 5]

  • R25-NH-CO-Y32-CO-NH-R26(5)

In den allgemeinen Formeln (3) bis (5) geben R21 bis R26 jeweils unabhängig eine gesättigte oder ungesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 5 bis 25 Kohlenstoffatomen wieder, vorausgesetzt, dass R22 Wasserstoff sein kann; und Y31 und Y32 geben jeweils eine zweiwertige Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, ausgewählt aus einer Alkylengruppe und einer Phenylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, und eine Alkylphenylengruppe mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen wieder. Weiterhin kann in den allgemeinen Formeln (3) bis (5) Wasserstoff von der Kohlenwasserstoffgruppe, die R21 bis R26 ausmacht, teilweise durch eine Hydroxylgruppe (-OH) substituiert sein.

Die durch die allgemeine Formel (3) wiedergegebene Amid-Verbindung schließt speziell ein gesättigtes Fettsäureamid, wie Laurinsäureamid, Palmitinsäureamid, Stearinsäureamid, Beheninsäureamid und Hydroxystearinsäureamid, ein ungesättigtes Fettsäureamid, wie Ölsäureamid und Erucasäureamid, und ein substituiertes Amid von einer gesättigten oder ungesättigten langkettigen Fettsäure und ein langkettiges Amin, wie Stearylstearinsäureamid, Oleylölsäureamid, Oleylstearinsäureamid und Stearylölsäureamid ein. Unter ihnen ist eine Amid-Verbindung, in der mindestens einer von R21 bis R22 in der allgemeinen Formel (3) eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, zum Beispiel eine Amid-Verbindung, in der R21 eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und R22 ein Wasserstoffatom in der allgemeinen Formel (3) ist, oder eine Amid-Verbindung, in der jeder von R21 und R22 in der allgemeinen Formel (3) eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, bevorzugt. Insbesondere ist Stearylstearinsäureamid bevorzugt.

Die Amid-Verbindung, wiedergegeben durch die allgemeine Formel (4), schließt insbesondere Ethylenbisstearinsäureamid, Ethylenbisisostearinsäureamid, Ethylenbisölsäureamid, Methylenbislaurinsäureamid, Hexamethylenbisölsäureamid, Hexamethylenbishydroxystearinsäureamid und m-Xylylenbisstearinsäureamid ein. Unter ihnen ist eine Amid-Verbindung, in der mindestens einer von R23 und R24 in der allgemeinen Formel (4) eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, zum Beispiel eine Amid-Verbindung, in der R23 eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und R24 ein Wasserstoffatom in der allgemeinen Formel (4) ist, oder eine Amid-Verbindung, in der jeder von R23 und R24 eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, in der allgemeinen Formel (4) bevorzugt. Insbesondere ist Ethylenbisisostearinsäureamid bevorzugt.

Die Amid-Verbindung, wiedergegeben durch die allgemeine Formel (5), enthält insbesondere zum Beispiel N,N'-Distearylsebacinsäureamid. Darunter ist eine Amid-Verbindung, in der mindestens einer von R25 und R26 in der allgemeinen Formel (5) eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, zum Beispiel eine Amid-Verbindung, in der R25 eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und R26 ein Wasserstoffatom in der allgemeinen Formel (5) ist oder eine Amid-Verbindung, in der jeder von R25 und R26 in der allgemeinen Formel (5) eine gesättigte lineare Kohlenwasserstoffgruppe mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, bevorzugt.

Aus dem Blickwinkel einen Gelzustand (halbfesten Zustand) bei normaler Temperatur beibehalten zu wollen, wenn mit einem Schmiermittel-Grundöl vermischt oder einen Gelzustand (halbfesten Zustand) beibehalten zu wollen, weist die Amid-Verbindung vorzugsweise einen Schmelzpunkt von 20°C oder höher auf. Er ist bevorzugter 50°C oder höher, stärker bevorzugt 80°C oder höher und besonders bevorzugt 120°C oder höher. Weiterhin ist der Schmelzpunkt vorzugsweise 200°C oder geringer, bevorzugter 180°C oder geringer, stärker bevorzugt 150°C oder geringer. Weiterhin liegt das Molekulargewicht der Amid-Verbindung vorzugsweise im Bereich von 100 bis 1000 und bevorzugter im Bereich von 150 bis 800.

Aus einem Blickwinkel den Gelzustand (halbfesten Zustand) bei einer normalen Temperatur beibehalten zu wollen, wenn mit dem Schmiermittel-Grundöl vermischt, und einen Gelzustand (halbfesten Zustand) bei einer normalen Temperatur beibehalten zu wollen, ist der Gehalt der Amid-Verbindung vorzugsweise 1 Massenteil oder mehr hinsichtlich 100 Masseteile des Schmiermittel-Grundöls. Er ist bevorzugter 2 Masseteile oder mehr und stärker bevorzugt 5 Masseteile oder mehr. Weiterhin ist er vorzugsweise 70 Masseteile oder weniger, bevorzugter 60 Masseteile oder weniger und stärker bevorzugt 50 Masseteile oder weniger hinsichtlich 100 Masseteile des Schmiermittel-Grundöls. Vorzugsweise ist er 60 Masseteile oder weniger und bevorzugter 50 Masseteile oder weniger.

Eine ausgewiesene Phosphor-Verbindung enthält eine oder mehrere Verbindungen, wiedergegeben durch die nachstehenden allgemeinen Formeln (1) und (2): [Chem. 6][Chem. 7] worin X1 bis X7 jeweils unabhängig ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom wiedergeben, R11 bis R13 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen wiedergeben und mindestens eine von ihnen eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 von Kohlenstoffatomen ist, R14 bis R16 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen wiedergeben und mindestens eine von ihnen eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen ist.

Die Kohlenwasserstoffgruppe schließt zum Beispiel eine Alkylgruppe, Cycloalkylgruppe, Alkyl-substituierte Cycloalkylgruppe, Alkenylgruppe, Arylgruppe, Alkylsubstituierte Arylgruppe und Arylalkylgruppe ein.

Die Alkylgruppe schließt zum Beispiel eine Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe, Butylgruppe, Pentylgruppe, Hexylgruppe, Heptylgruppe, Octylgruppe, Nonylgruppe, Decylgruppe, Undecylgruppe, Dodecylgruppe, Tridecylgruppe, Tetradecylgruppe, Pentadecylgruppe, Hexadecylgruppe, Heptadecylgruppe und Octadecylgruppe ein. Sie können entweder linear oder verzweigt sein.

Die Cycloalkylgruppe schließt zum Beispiel eine Cyclopentylgruppe, Cyclohexylgruppe und Cycloheptylgruppe ein. Die Alkyl-substituierte Cycloalkylgruppe schließt zum Beispiel eine Methylcyclopentylgruppe, Dimethylcyclopentylgruppe, Methylethylcyclopentylgruppe, Diethylcyclopentylgruppe, Methylcyclohexylgruppe, Diethylcyclohexylgruppe, Methylethylcyclohexylgruppe, Diethylcyclohexylgruppe, Methylcycloheptylgruppe, Dimethylcycloheptylgruppe, Methylethylcyclopeptylgruppe und Diethylcycloheptylgruppe ein. Die Substitutionsposition der Alkyl-substituierten Cycloalkylgruppe ist nicht besonders eingeschränkt. Die Alkylgruppe kann linear oder verzweigt sein.

Die Alkenylgruppe schließt zum Beispiel Butenylgruppe, Pentenylgruppe, Hexenylgruppe, Heptenylgruppe, Octenylgruppe, Nonenylgruppe, Decenylgruppe, Undecenylgruppe, Dodecenylgruppe, Tridecenylgruppe, Tetradecenylgruppe, Pentadecenylgruppe, Hexadecenylgruppe, Heptadecenylgruppe und Octadecenylgruppe ein. Sie können entweder linear oder verzweigt sein.

Die Arylgruppe schließt zum Beispiel eine Phenylgruppe und eine Naphthylgruppe ein. Eine Alkyl-substituierte Arylgruppe schließt zum Beispiel eine Tolylgruppe, Xylylgruppe, Ethylphenylgruppe, Propylphenylgruppe, Butylphenylgruppe, Pentylphenylgruppe, Hexylphenylgruppe, Heptylphenylgruppe, Octylphenylgruppe, Nonylphenylgruppe, Decylphenylgruppe, Undecylphenylgruppe und Dodecylphenylgruppe ein. Die Substitutionsposition der Alkyl-substituierten Arylgruppe ist nicht besonders eingeschränkt. Die Alkylgruppe kann linear oder verzweigt sein. Die Arylalkylgruppe schließt zum Beispiel eine Benzylgruppe, Phenylethylgruppe, Phenylpropylgruppe, Phenylbutylgruppe, Phenylpengylgruppe und Phenylhexylgruppe ein. Die Alkylgruppe kann linear oder verzweigt sein.

Alle von X1 bis X7 sind vorzugsweise Sauerstoffatome. Die Kohlenwasserstoffgruppen von R11 bis R16 mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen sind vorzugsweise Kohlenwasserstoffgruppen mit 4 bis 30 Kohlenstoffatomen, und bevorzugter Kohlenwasserstoffgruppen mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen.

Vorzugsweise sind alle von X1 bis X7 Sauerstoffatome. Vorzugsweise ist mindestens einer von R11 bis R13 ein Wasserstoffatom und mindestens einer von ihnen ist eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen. Vorzugsweise ist mindestens einer von R14 bis R16 ein Wasserstoffatom und mindestens einer von ihnen ist eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen.

Die durch die allgemeine Formel (1) wiedergegebene Phosphor-Verbindung schließt zum Beispiel Phosphorigsäure, Monothiophosphorigsäure, Dithiophosphorigsäure, Phosphitmonoester, Monothiophosphitmonoester, Dithiophosphitmonoester, Phosphitdiester, Monothiophosphitdiester, Dithiophosphitdiester, Phosphittriester, Monothiophosphittriester und Dithiophosphittriester ein. Sie können einzeln verwendet werden oder zwei oder mehrere von ihnen können in Kombination als die durch die allgemeine Formel (1) wiedergegebenen Phosphor-Verbindungen verwendet werden.

Die durch die allgemeine Formel (2) wiedergegebene Phosphor-Verbindung schließt zum Beispiel Phosphorsäure, Monothiophosphorsäure, Dithiophosphorsäure, Phosphatmonoester, Monothiophosphatmonoester, Dithiophosphatmonoester, Phosphatdiester, Monothiophosphatdiester, Dithiophosphatdiester, Phosphattriester, Monothiophosphattriester und Dithiophosphattriester ein. Sie können einzeln verwendet werden oder zwei oder mehrere von ihnen können in Kombination als die durch die allgemeine Formel (2) wiedergegebene Phosphor-Verbindung verwendet werden.

Für die Phosphor-Verbindung ist aus dem Blickwinkel der nachstehenden Kompatibilitäts-verbessernden Wirkung, Klebrigkeits-verbessernden Wirkung, Haftverbessernden Wirkung usw., die Phosphor-Verbindung, wiedergegeben durch die allgemeine Formel (2), bevorzugter. Weiterhin ist unter den durch die allgemeine Formel (2) wiedergegebenen Phosphor-Verbindungen saurer Phosphatester, wiedergegeben durch die nachstehende allgemeine Formel (6) oder allgemeine Formel (7), besonders bevorzugt.

(Chem. 8)

  • P(=O)(-OR14)(-OH)(6)

(Chem. 9)

  • P(=O)(-OR14)2(-OH)(7)

In der Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall ist die Phosphatgruppe (P-O-Gruppe) auch an die Beschichtungs-Oberfläche des zu beschichtenden Materials ionisch gebunden, wodurch zur festen Anhaftung des Hoch-Konsistenzfilms, der das Material mit hoher Konsistenz und die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall für die Beschichtungs-Oberfläche enthält, beigetragen wird. Indem die Zusammensetzung zusammen mit dem Metall gebildet wird, wird die Ionen-Bindungsfähigkeit der Phosphatgruppe (P-O-Gruppe) zum Fördern der Ionen-Bindung verbessert. Indem weiterhin die Zusammensetzung zusammen mit dem Metall gebildet wird, wird die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall klebrig gemacht. Weiterhin senkt die zusammen mit dem Metall gebildete Zusammensetzung die Azidität der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung (pH-Anstieg), wodurch Korrosion der mit der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung zu beschichtenden Metalloberfläche vermindert wird.

Das Metall, das die Zusammensetzung mit der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung bildet, weist aus dem Blickwinkel von Wärmebeständigkeit vorzugsweise 2 oder mehr Valenzen auf.

Das Metall, das die Zusammensetzung zusammen mit der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung bildet, schließt zum Beispiel Alkalimetall, wie Li, Na und K, Erdalkalimetall, wie Mg und Ca, Aluminium, Titan, Zink usw. ein. Sie können einzeln verwendet werden oder zwei oder mehrere von ihnen können in Kombination verwendet werden. Die Salze der Metalle können hohe Adsorption mit der Metalloberfläche bereitstellen. Da weiterhin die Ionisierungstendenz zum Beispiel höher als jene von Sn ist, kann sie in der Ionenbindungsfähigkeit zu Sn ausgezeichnet sein. Unter ihnen sind Ca und Mg aus dem Blickwinkel zum Beispiel der Wasserfestigkeit bevorzugter.

Die Zusammensetzung der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und das Metall können durch Mischen einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einer Metall-enthaltenden Verbindung (Metallionenzuführungsquelle) gebildet werden. Die Metall-enthaltende Verbindung schließt Metallhydroxide, Carbonsäuremetallsalze usw. ein. Die Carbonsäure der Carbonsäuremetallsalze schließt Salicylsäure, Benzoesäure, Phthalsäure usw. ein. Das Metallsalz der Carbonsäure ist ein neutrales Salz und kann weiterhin ein basisches Salz, erhalten durch Erhitzen mit überschüssigem Metall, Metalloxid oder Metallhydroxid in Gegenwart von Wasser, sein oder kann ein überbasisches Salz sein, erhalten durch Umsetzen von Metall, Metalloxid oder Metallhydroxid in Gegenwart von gasförmigem Kohlendioxid, Borsäure und Borat. Unter ihnen ist überbasische Salicylsäure oder dergleichen als Metallenthaltende Verbindung (Metallionenzuführungsquelle) aus dem Blickwinkel der Löslichkeit und Reaktivität von Metallionen während der Reaktion bevorzugt.

Für die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall kann eine vorher durch getrenntes Mischen einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einer Metall-enthaltenden Verbindung (Metallionenzuführungsquelle) gebildete Zusammensetzung verwendet werden oder eine durch Mischen einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einer Metallenthaltenden Verbindung (Metallionenzuführungsquelle) zusammen mit einem Schmiermittel-Grundöl und einer Amid-Verbindung gebildete Zusammensetzung zur Bildung einer Zusammensetzung während des Mischens kann auch verwendet werden. Weiterhin kann auch eine durch Mischen eines vorher hergestellten Materials mit hoher Konsistenz, das ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung enthält, zusammen mit einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einer Metallenthaltenden Verbindung (Metallionenzuführungsquelle) gebildete Zusammensetzung verwendet werden.

Aus dem Blickwinkel des zuverlässigen Bildens einer Zusammensetzung bei einem gewünschten Mischverhältnis ist es bevorzugt, eine vorher durch getrenntes Mischen einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einer Metallenthaltenden Verbindung (Metallionenzuführungsquelle) gebildete Zusammensetzung als die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall zu verwenden.

In der Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall ist die Kompatibilität mit dem Schmiermittel-Grundöl, die die langkettige Alkyl-Verbindung ist, verbessert, wenn mindestens eine von der Kohlenwasserstoffgruppe der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 4 bis 30 Kohlenstoffatomen ist. Die Kohlenwasserstoffgruppe ist eine organische Gruppe, die Kohlenstoff und Wasserstoff, jedoch keine Heteroelemente, wie N, O, und S, enthält. Im Hinblick auf die Kompatibilität mit dem Schmiermittel-Grundöl, das die langkettige Alkyl-Verbindung ist, ist zudem die Kohlenwasserstoffgruppe von der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung vorzugsweise eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe oder eine cycloaliphatische Kohlenwasserstoffgruppe. Bevorzugter ist sie eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe.

Die aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe schließt eine Alkylgruppe, die einen gesättigten Kohlenwasserstoff enthält, und eine Alkenylgruppe, die einen ungesättigten Kohlenwasserstoff enthält, ein, wobei jeder davon verwendet werden kann. Die Alkylgruppe oder die Alkenylgruppe als die aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe kann entweder in einer linearen oder verzweigten Struktur vorliegen. Wenn jedoch die Alkylgruppe eine lineare Alkylgruppe, wie eine n-Butylgruppe oder n-Octylgruppe, ist, neigen die Alkylgruppen dazu, zueinander ausgerichtet zu sein und die Kristallinität der Zusammensetzung von der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall zu erhöhen, unter Vermindern der Löslichkeit mit dem Schmiermittel-Grundöl. Im Hinblick auf das Vorstehende ist, wenn die Kohlenwasserstoffgruppe eine Alkylgruppe ist, eine verzweigte Alkylgruppe bevorzugter, verglichen mit einer linearen Alkylgruppe. Da andererseits die Alkenylgruppe eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungs-Strukturen aufweist, weist sie keine so hohe Kristallinität auf, auch wenn sie eine lineare Struktur aufweist. Folglich kann die Alkenylgruppe entweder linear oder verzweigt sein.

Wenn die Anzahl von Kohlenstoffatomen von mindestens einer Kohlenwasserstoffgruppe weniger als 4 ist, wird die ausgewiesene Phosphor-Verbindung anorganisch. Weiterhin neigt die ausgewiesene Phosphor-Verbindung dazu, die Kristallinität zu erhöhen. Dann zeigt sie schlechte Löslichkeit mit dem Schmiermittel-Grundöl und ist nicht mehr mit dem Schmiermittel-Grundöl mischbar. Wenn andererseits die Anzahl von Kohlenstoffatomen der Kohlenwasserstoffgruppe mehr als 30 ist, zeigt die ausgewiesene Phosphor-Verbindung zu hohe Viskosität und neigt dazu, die Fluidität zu vermindern. Die Anzahl von Kohlenstoffatomen der Kohlenwasserstoffgruppe ist vorzugsweise 5 oder mehr und bevorzugter 6 oder mehr im Hinblick auf die Kompatibilität mit dem Schmiermittel-Grundöl. Weiterhin ist die Anzahl von Kohlenstoffatomen der Kohlenwasserstoffgruppe vorzugsweise 26 oder weniger und bevorzugter 22 oder weniger hinsichtlich der Fluidität usw.

Weiterhin weist die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall eine Phosphatgruppe (polare Gruppe) und eine unpolare Gruppe (Kohlenwasserstoffgruppe in dem Ester-Anteil) zusammen in dem Molekül auf und kann in einem schichtweisen Zustand vorliegen, in dem polare Gruppen miteinander verbunden sind und unpolare Gruppen miteinander verbunden sind und folglich kann die Zusammensetzung auch in einem nicht-polymerisierten Zustand eine stark viskose Flüssigkeit sein. Wenn sie eine viskose Flüssigkeit ist, kann die Zusammensetzung durch Anwenden der physikalischen Adsorption auf Grund von Van der Waalscher Kraft intensiver an der Metalloberfläche anhaften. Es wird in Betracht gezogen, dass die Viskosität durch die zwischen linearen Molekülketten miteinander verursachte Verwirrung erhalten wird. Im Hinblick auf das Vorstehende, ist es bevorzugt, die Kristallisation der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung nicht zu fördern. Speziell für diesen Zweck weist die Kohlenwasserstoffgruppe eine Anzahl von Kohlenwasserstoff von 4 bis 30 auf, weist eine oder mehrere verzweigte Ketten-Strukturen oder eine oder mehrere Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungs-Strukturen usw. auf.

Hinsichtlich der Anhaftung ist es notwendig, dass die ausgewiesene Phosphor-Verbindung eine Zusammensetzung zusammen mit dem Metall bildet. Wenn die ausgewiesene Phosphor-Verbindung selbst, die nicht mit dem Metall zusammengesetzt ist, verwendet wird, ist die Polarität von dem Phosphatgruppen-Abschnitt klein, die Vereinigung zwischen den polaren Phosphatgruppen (Kohäsionseigenschaft) ist gering und eine Flüssigkeit von hoher Viskosität wird nicht gebildet. Folglich ist die Anhaftung (Viskosität) gering. Wenn sie weiterhin mit Ammoniak oder Amin zusammengesetzt ist, ist die Polarität bei einem Abschnitt des Phosphats (Aminsalz) klein, und die Vereinigung (Kohäsionseigenschaft) zwischen den Phosphaten (Aminsalze), die polare Gruppen sind, ist miteinander gering, was nicht zur Bildung einer Flüssigkeit mit hoher Viskosität führt. Folglich ist die Anhaftung (Viskosität) gering.

Die Kohlenwasserstoffgruppe schließt insbesondere zum Beispiel Oley-Igruppe, Stearylgruppe, Isostearylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Butyloctylgruppe, Isomyristylgruppe, Isocetylgruppe, Hexyldecylgruppe, Octyldecylgruppe, Octyldodecylgruppe und Isobehenylgruppe ein.

Zudem schließt der spezielle saure Phosphatester zum Beispiel Butyloctylsäurephosphat, Isomyristylsäurephosphat, Isocetylsäurephosphat, Hexyldecylsäurephosphat, Isostearylsäurephosphat, Isobehenylsäurephosphat, Octyldecylsäurephosphat, Octyldodecylsäurephosphat, Isobutylsäurephosphat, 2-Ethylhexylsäurephosphat, Isodecylsäurephosphat, Laurylsäurephosphat, Tridecylsäurephosphat, Stearylsäurephosphat, Ölsäurephosphat, Myristylsäurephosphat, Palmitylsäurephosphat, Di-butyloctylsäurephosphat, Di-isomyristylsäurephosphat, Di-isocetylsäurephosphat, Di-hexyldecylsäurephosphat, Di-isostearylsäurephosphat, Di-isobehenylsäurephosphat, Di-octyldecylsäurephosphat, Di-octyldodecylsäurephosphat, Di-isobutylsäurephosphat, Di-2-ethylhexylsäurephosphat, Di-isodecylsäurephosphat, Di-tridecylsäurephosphat, Di-ölsäurephosphat, Di-myristylsäurephosphat, Di-palmitylsäurephosphat usw. ein. Unter ihnen sind vom Blickpunkt zum Beispiel von Nicht-Kristallinität und Molekülketten-Verwirrung mit dem Schmiermittel-Grundöl, Ölsäurephosphat und Isostearylsäurephosphat bevorzugt.

Das Molekulargewicht der Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall ist vorzugsweise 3000 oder geringer, weil die Kompatibilität mit dem Material mit hoher Konsistenz durch feine Dispersion verbessert ist. Es ist bevorzugter 2500 oder geringer. Weiterhin ist es vorzugsweise 80 oder höher und bevorzugter 100 oder höher vom Blickpunkt zum Beispiel von Trennungsbeschränkung auf Grund von erhöhter Konzentration der polaren Gruppe. Das Molekulargewicht kann durch Berechnung erhalten werden. In dem nachstehenden IS-SA-Ca wird das Molekulargewicht (gewichtsmittleres Molekulargewicht) durch GPC gemessen.

In der vorliegenden Zusammensetzung kann unter der Voraussetzung, dass eine Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall enthalten ist, eine ausgewiesene Phosphor-Verbindung teilweise enthalten sein, die nicht aus dem Metall zusammengesetzt ist. Wenn das Verhältnis von der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung selbst in der vorliegenden Zusammensetzung jedoch ansteigt, ist die Ionen-Bindungsfähigkeit verringert, die Anhaftung (Viskosität) ist verringert und die Wirkung des Verhinderns von Korrosion ist verringert und deshalb ist es bevorzugt, dass das Verhältnis von der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung, die nicht mit dem Metall zusammengesetzt ist, kleiner ist.

Als Index zum Messen des Verhältnisses von der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung selbst gibt es ein Verfahren zum pH-Messen der vorliegenden Zusammensetzung. Wenn das Verhältnis von dem sauren Phosphatester sich erhöht, ist die Restmenge von der Phosphatgruppe (P-OH-Gruppe) zum Erhöhen der Azidität (unter den pH) erhöht. Wenn das Verhältnis von dem sauren Phosphatester vermindert ist, ist die Restmenge der Phosphatgruppe (P-OH-Gruppe) unter Verringern der Azidität (Erhöhen des pH) vermindert. Der pH der vorliegenden Zusammensetzung ist vorzugsweise 4 oder mehr, und bevorzugter 5,5 oder mehr.

Weiterhin kann das Verhältnis (Molverhältnis) von der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall auch durch einen Wert f gezeigt werden, unter der Annahme f = I × x – m × y, worin die Valenzzahl der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung x ist, die Valenzzahl von dem Metall y ist, die Molzahl der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung I ist, und die Molzahl von dem Metall m ist. In dem Bereich von f > 0 ist die ausgewiesene Phosphor-Verbindung überhöht für das Metall und die Phosphatgruppe (P-OH) bleibt. Bei f = 0 ist die ausgewiesene Phosphor-Verbindung äquivalent dem Metall und die Phosphatgruppe (P-OH-Gruppe) bleibt nicht. Weiterhin ist im Bereich von f < 0 die ausgewiesene Phosphor-Verbindung unzureichend für das Metall und die Phosphatgruppe (P-OH gruppe) bleibt nicht. Zum Erhöhen des pH der vorliegenden Zusammensetzung ist es bevorzugt, dass f <= 0.

In der vorliegenden Zusammensetzung können ein organisches Lösungsmittel, ein Stabilisator, ein Korrosionsinhibitor, ein Farbstoff, ein Viskositätsverbesserer, ein Füllstoff usw. zusätzlich zu dem Material mit hoher Konsistenz und der Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall zugegeben werden, solange wie die Funktion der vorliegenden Zusammensetzung nicht verschlechtert wird.

Die vorliegende Zusammensetzung kann durch Mischen des Materials mit hoher Konsistenz, das ein Schmiermittel-Grundöl und die Amid-Verbindung enthält, erhalten werden, wobei eine Zusammensetzung aus einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einem Metall und gegebenenfalls zugesetzten Komponenten erhalten wird. Weiterhin kann die vorliegende Zusammensetzung auch durch Mischen eines Schmiermittel-Grundöls, einer Amid-Verbindung, einer Zusammensetzung aus einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einem Metall und gegebenenfalls zugesetzten Komponenten erhalten werden. Ein Hoch-Konsistenzfilm wird bei der beschichteten Oberfläche nach Beschichtung auf Grund der Konsistenz von dem Material mit hoher Konsistenz gehalten. Wenn eine Amid-Verbindung von höherem Schmelzpunkt verwendet wird, wird die Viskosität ähnlich zu jener unter einer normalen Temperatur bei einer hohen Temperatur geringer als der Schmelzpunkt gehalten und der Hoch-Konsistenzfilm wird auf der Beschichtungs-Oberfläche nach Beschichtung gehalten. Die Zusammensetzung von der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall wirkt als eine Metalladsorptions-Komponente und trägt zu der Verbesserung der Anhaftung von dem Hoch-Konsistenzfilm auf der Metalloberfläche bei. Die vorliegende Zusammensetzung kann auf die Oberfläche von dem zu beschichtenden Material durch Beschichtung der vorliegenden Zusammensetzung auf die Oberfläche von dem zu beschichtenden Material oder Tauchen des zu beschichtenden Materials in die vorliegende Zusammensetzung beschichtet werden.

Es scheint, dass obwohl die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall als eine Metall Adsorptions-Komponente wirkt, sie den Schmelzpunkt der vorliegenden Zusammensetzung senkt. Folglich senkt die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall die obere Grenze der Temperatur, bei der die hohe Konsistenz von dem Material mit hoher Konsistenz gehalten wird, was zur Verschlechterung einer Eigenschaft des Materials mit hoher Konsistenz unter Halten der hohen Konsistenz bei einer hohen Temperatur in der gleichen Weise wie bei einer normalen Temperatur führt. Im Ergebnis kann die Metalloberfläche bei einer hohen Temperatur nicht stabil geschützt werden. Dies erfolgt wahrscheinlich, weil die in der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung enthaltenen sauren Komponenten die Bildung einer Netzwerkstruktur der in dem Material mit hoher Konsistenz enthaltenen Amid-Verbindung stören.

Die Säurekomponenten sind in der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung in Form von einer P-OH-Gruppe (Phosphatgruppe) oder einer P-O-Gruppe (Phosphorsäureanionengruppe) enthalten. Die Säurekomponente ist in Form einer –COOH-Gruppe (Carbonsäuregruppe) oder einer -COO-Gruppe (Carbonsäureanionengruppe) enthalten, auch in der Metall-enthaltenden Verbindung (Metallionenzuführungsquelle), die die Zusammensetzung aus der ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und dem Metall ausmacht. Diese werden als saure Gruppen angegeben.

In der vorliegenden Erfindung liegt das Verhältnis (a/b) von der Anzahl von Amidgruppen (a) zu der Anzahl von sauren Gruppen (b) im Bereich von 1,1 bis 6,0. Durch Vorliegen dieses Verhältnisses behält die vorliegende Zusammensetzung sowohl Anhaftung an Metall als auch eine Eigenschaft des Materials mit hoher Konsistenz unter Halten der hohen Konsistenz bei einer hohen Temperatur in der gleichen Weise wie bei einer normalen Temperatur bei, wodurch eine Metalloberfläche stabil geschützt wird. Hinsichtlich des Haltens einer Eigenschaft von hoher Konsistenz bei einer hohen Temperatur in der gleichen Weise wie bei einer normalen Temperatur ist a/b vorzugsweise 1,5 oder höher und bevorzugter 2,0 oder höher. Weiterhin ist hinsichtlich der Anhaftung an dem Metall a/b vorzugsweise 5,5 oder geringer und bevorzugter 5,0 oder geringer.

Die Dicke des auf die Oberfläche von dem zu beschichtenden Material aufgetragenen Hoch-Konsistenzfilms ist vorzugsweise 100 μm oder kleiner hinsichtlich des Verhinderns von Auswärtsfluss oder unter Verhindern von Auslaugen des beschichteten Anteils. Sie ist bevorzugter 50 μm oder kleiner. Andererseits ist sie vorzugsweise bei einer vorbestimmten Dicke oder größer zum Beispiel hinsichtlich der mechanischen Festigkeit usw. von dem zu beschichtenden Hoch-Konsistenzfilm. Die Untergrenze der Filmdicke schließt zum Beispiel 0,5 μm, 2 μm, 5 μm usw. ein.

Die vorliegende Zusammensetzung kann zum Beispiel zur Schmierung oder Korrosionsschutz usw. verwendet werden. Zur Verwendung in dem Korrosionsschutz kann sie zum Beispiel als ein Korrosionsinhibitor für einen mit einem Anschluss ausgestatteten elektrischen Draht verwendet werden.

Nun wird ein elektrische Draht, ausgestattet mit einem Anschluss, gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Ein elektrischer Draht, ausgestattet mit einem Anschluss, gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein elektrischer Draht, in dem der Anschluss mit dem Leiterende von dem isolierten elektrischen Draht verbunden wird, und der elektrische Verbindungs-Abschnitt zwischen dem Anschluss und dem elektrischen Draht-Leiter mit einem Hoch-Konsistenzfilm, enthaltend ein Material mit hoher Konsistenz, umhüllt wird, das ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung, und eine Zusammensetzung aus einer ausgewiesenen Phosphor-Verbindung und einem Metall enthält. Somit wird Korrosion bei dem elektrischen Verbindungs-Abschnitt verhindert.

1 ist eine perspektivische Ansicht von einem elektrischen Draht, ausgestattet mit einem Anschluss, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und 2 ist eine vertikale Schnittzeichnung entlang Linie A-A in 1. Wie in 1 und 2 erläutert, sind in einem elektrischen Draht 1, ausgestattet mit einem Anschluss, ein elektrischer Draht-Leiter 3 von einem umhüllten elektrischen Draht 2, umhüllt mit einer Isolationsumhüllung (Isolator) 4, und ein Anschluss 5 durch einen elektrischen Verbindungs-Abschnitt 6 elektrisch verbunden.

Der Anschluss 5 weist einen Kartenreiter-förmigen Verbindungsteil 51, gebildet durch einen längliches ebenes Blech zum Verbinden mit einem zugehörigen Anschluss, und einen elektrischen Drahtfixierungs-Abschnitt 54, der eine Drahtcrimphülse 52 und eine Isolationshülse 53, gebildet bei dem länglichen Ende des Verbindungs-Abschnitts 51, enthält, auf. Der Anschluss 5 kann (hergestellt) zu einer vorbestimmten Gestalt durch Druckbeaufschlagen eines Plattenmaterials aus einem Metall ausgebildet werden.

In dem elektrischen Verbindungs-Abschnitt 6 wird die Isolationsumhüllung 4 an dem Ende von dem umhüllten elektrischen Draht 2 abgestreift, um den elektrischen Draht-Leiter 3 freizulegen und der freigelegte elektrische Draht-Leiter 3 wird zu einer Seite des Anschlusses 5 zum Verbinden des umhüllten elektrischen Drahts 2 mit dem Anschluss 5 Druck-gebondet. Die Drahtcrimphülse 52 von dem Anschluss 5 wird über den elektrischen Draht-Leiter 3 von dem umhüllten elektrischen Draht 2 zum elektrischen Verbinden des elektrischen Draht-Leiters 3 mit dem Anschluss 5 gecrimpt. Weiterhin wird die Isolationshülse 53 von dem Anschluss 5 über die Isolationsumhüllung 4 von dem umhüllten elektrischen Draht 2 gecrimpt.

In dem elektrischen Draht 1, ausgestattet mit einem Anschluss, wird ein Bereich, umgeben durch eine gepunktete Kette mit einem Hoch-Konsistenzfilm 7, erhalten von der vorliegenden Zusammensetzung, umhüllt. Insbesondere wird ein Bereich von dem Oberflächen-Abschnitt von dem Anschluss 5 vorwärts von dem oberen Ende von dem elektrischen Draht-Leiter 3, teilweise freigelegt von der Isolationsumhüllung 4, zu dem Oberflächen-Abschnitt von der Isolationsumhüllung 4 hinter dem hinteren Ende von dem elektrischen Draht-Leiter 3, teilweise freigelegt von der Isolationsumhüllung 4, mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 umhüllt. Das heißt, auf einer Seite von dem oberen Ende 2a von dem umhüllten elektrischen Draht 2 wird der elektrische Draht 1, ausgestattet mit einem Anschluss, mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 im Bereich, der von dem oberen Ende von dem elektrischen Draht-Leiter 3 zu der Seite von dem Verbindungs-Abschnitt 51 von dem Anschluss 5 etwas herausragt, umhüllt. Auf einer Seite von dem oberen Ende 5a von dem Anschluss 5 wird der elektrische Draht 1, ausgestattet mit einem Anschluss, mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 im Bereich, der von dem Ende von der Isolationshülse 53 zu der Seite von der Isolationsumhüllung 4 von dem umhüllten elektrischen Draht 2 leicht herausragt, umhüllt. Dann wird, wie in 2 gezeigt, die seitliche Seite 5b von dem Anschluss 5 auch mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 umhüllt. Die Rückoberfläche 5c von dem Anschluss 5 kann mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 gegebenenfalls umhüllt sein. Das periphere Ende von dem Hoch-Konsistenzfilm 7 enthält einen Abschnitt in Kontakt mit der Oberfläche von dem Anschluss 5, einen Abschnitt in Kontakt mit der Oberfläche von dem elektrischen Draht-Leiter 3 und einen Abschnitt in Kontakt mit der Oberfläche von der Isolationsumhüllung 4.

Auf diese Weise wird der elektrische Verbindungs-Abschnitt 6 mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 bei einer vorbestimmten Dicke entlang der Gestalt von der äußeren Umfangslänge von dem Anschluss 5 und dem umhüllten elektrischen Draht 2 umhüllt. Somit wird ein Abschnitt von dem elektrischen Draht 2, von dem der elektrische Draht-Leiter 3 freigelegt ist, vollständig mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 umhüllt, um so nicht nach Außen freigelegt zu werden. Folglich ist der elektrische Verbindungs-Abschnitt 6 mit dem Hoch-Konsistenzfilm 7 vollständig umhüllt. Da der Hoch-Konsistenzfilm 7 ausgezeichnete Anhaftung mit allen von dem elektrischen Draht-Leiter 3, der Isolationsumhüllung 4 und dem Anschluss 5 aufweist, verhindert der Hoch-Konsistenzfilm 7 das Eindringen von Feuchtigkeit usw. von Außen zu dem elektrischen Draht-Leiter 3 und dem elektrischen Verbindungs-Abschnitt 6, die den Metall-Anteil korrodieren können. Da zudem der Hoch-Konsistenzfilm 7 in der Anhaftung ausgezeichnet ist, wird eine Lücke zwischen dem Hoch-Konsistenzfilm 7 und jedem von dem elektrischen Draht-Leiter 3, der Isolationsumhüllung 4 und dem Anschluss 5 bei dem peripheren Ende von dem Hoch-Konsistenzfilm 7 weniger wahrscheinlich gebildet, auch wenn der elektrische Draht gebogen wird, zum Beispiel in dem Verfahren zur Herstellung des Kabelbaums für die Befestigung an einem Kraftfahrzeug, wodurch die Wasserfestigkeits- und Korrosionsschutz-Funktion beibehalten wird.

Die vorliegende Zusammensetzung, die den Hoch-Konsistenzfilm 7 bildet, wird für einen vorbestimmten Bereich beschichtet. Für die Beschichtung der vorliegenden Zusammensetzung, die den Hoch-Konsistenzfilm 7 bildet, können bekannte Verfahren, wie Tropfen, Beschichtung, usw., verwendet werden. Die vorliegende Zusammensetzung ist ausgezeichnet in der Fluidität und deshalb wird Beschichten unter Verwendung der vorliegenden Zusammensetzung bei einer normalen Temperatur ausgeführt.

Der Hoch-Konsistenzfilm 7 wird bei einer vorbestimmten Dicke für einen vorbestimmten Bereich gebildet. Die Dicke liegt vorzugsweise im Bereich von 0,01 bis 0,1 mm. Wenn der Hoch-Konsistenzfilm 7 zu dick ist, ist es schwierig, den Anschluss 5 in den Verbinder einzuschieben. Wenn der Hoch-Konsistenzfilm 7 zu dünn ist, wird die Korrosionsschutz-Funktion in der Regel vermindert.

Der elektrische Draht-Leiter 3 von dem umhüllten elektrischen Draht 2 ist ein Litzendraht, zusammengesetzt aus einer Vielzahl von Drähten 3a. In diesem Fall kann der Litzendraht aus einem Einzeltyp von Metalldrähten oder zwei oder mehreren Typen von Metalldrähten zusammengesetzt sein. Weiterhin kann der Litzendraht auch aus organischen Fasern zusätzlich zu Metalldrähten zusammengesetzt sein. Der Litzendraht, zusammengesetzt aus einem Einzeltyp von Metalldrähten, bedeutet, dass alle Metalldrähte, die den Litzendraht bilden, aus dem gleichen Metallmaterial gebildet sind, während der Litzendraht, zusammengesetzt aus zwei oder mehreren Typen von Metalldrähten, bedeutet, dass der Litzendraht Metalldrähte, gebildet aus verschiedenen Metallmaterialien, enthält. Der Litzendraht kann auch Verstärkungsdrähte (Zugelemente) zum Verstärken des umhüllten elektrischen Drahts 2 enthalten.

Das Material für Metalldraht, der den elektrischen Draht-Leiter 3 bildet, schließt zum Beispiel Kupfer, Kupfer-Legierungen, Aluminium, Aluminium-Legierungen oder Materialien, gebildet durch Auftragen verschiedener Plattierungen auf die vorstehend beschriebenen Materialien, ein. Das Material für den Metalldraht als die Verstärkungsdrähte schließt zum Beispiel Kupfer-Legierungen, Titan, Wolfram, Edelstahl usw. ein. Weiterhin schließen die organischen Fasern als den Verstärkungsdraht zum Beispiel KEVLAR ein. Metalldrähte, die den elektrischen Draht-Leiter 3 bilden, sind vorzugsweise Aluminium, Aluminium-Legierungen oder Materialien, gebildet durch Auftragen verschiedener Typen von Plattierung auf die vorstehend beschriebenen Materialien, hinsichtlich des Verminderns des Gewichts.

Das Material für die Isolationsumhüllung 4 schließt zum Beispiel Kautschuk, Polyolefin, PVC, thermoplastisches Elastomer usw. ein. Sie können einzeln verwendet werden oder zwei oder mehrere von ihnen können in Kombination verwendet werden. Verschiedene Additive können geeigneterweise zu dem Material der Isolationsumhüllung 4 gegeben werden. Die Additive schließen zum Beispiel Flammverzögerungsmittel, Füllstoffe, Färbemittel usw. ein.

Das Material für den Anschluss 5 (Material für Matrix) enthält verschiedene Kupfer-Legierungen, Kupfer usw. zusätzlich zu allgemein verwendetem Messing. Die Oberfläche von dem Anschluss 5 kann mit einer Plattierung von verschiedenen Metallen, wie Zinn, Nickel und teilweise Gold (zum Beispiel für Kontakte) oder gänzlich, versehen werden.

Während ein Anschluss zu dem Ende von dem elektrischen Draht-Leiter in dem elektrischen Draht 1, ausgestattet mit einem Anschluss, erläutert in 1, Druck-gebondet ist, können andere bekannte elektrische Verbindungs-Verfahren, wie Schweißen, auch anstelle der Druck-Bond-Verbindung verwendet werden.

Beispiel

Die vorliegende Erfindung wird mit Hilfe von Beispielen beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Beispiele beschränkt.

(Herstellung von Material mit hoher Konsistenz)

Material mit hohen Konsistenzen wurde durch Mischen von Schmiermittel-Grundölen und Amid-Verbindungen gemäß Misch-Zusammensetzungen (Masseteile), gezeigt in Tabellen 1 und 2, hergestellt.

  • • Schmiermittel-Grundöl A: Grundöl vom Mineraltyp (kinematische Viskosität = 4,0 mm2/s (100°C)) q
  • • Schmiermittel-Grundöl B: Grundöl vom Mineraltyp (kinematische Viskosität = 11,1 mm2/s (100°C))
  • • Schmiermittel-Grundöl C: Grundöl vom synthetischen Typ (kinematische Viskosität = 100,0 mm2/s (100°C))
  • • Amid-Verbindung: Ethylenbisstearylamid ”SLIPACKS E” (Schmelzpunkt 150°C, Molekulargewicht 592) hergestellt von Nippon Kasei Chemical Co. Ltd.

(Herstellung einer Zusammensetzung aus Phosphor-Verbindung und Metall)<Herstellungs-Beispiel 1> OL-Li

In einen 500 ml-Kolben wurden 50 g (Säurewert 0,163 Mol) Ölsäurephosphat (”Phoslex A18D” hergestellt von SC Organic Chemical Co., Ltd., Molekulargewicht 467 (Durchschnitt), Säurewert 183 mg KOH/g) und 50 ml Methanol gegeben und bei 50°C zur Bildung einer gleichförmigen Lösung gerührt. Eine Lösung von 84 g (0,163 Mol) Lithiumhydroxidmonohydrat in 50 ml Methanol wurde langsam dahinein zugegeben. Die klare Flüssigkeit wurde für 30 Minuten unter Halten einer Temperatur von 50°C gerührt und Methanol und gebildetes Wasser wurden unter vermindertem Druck durch einen Rotationsverdampfer abdestilliert. Dann wurde nach Zugeben von 50 ml Toluol das gebildete Wasser azeotrop durch Vakuum-Destillation abdestilliert unter Gewinnung eines klaren und viskosen Ziel-Produkts.

<Herstellungs-Beispiel 2> IS-Li

Ein klares viskoses Ziel-Produkt wurde in der gleichen Weise wie in Herstellungs-Beispiel 1 erhalten, ausgenommen für die Verwendung von 50 g (Säurewert 0,159 Mol) Isostearylsäurephosphat (”Phoslex A18OL” hergestellt von SC Organic Chemical Co., Ltd., Molekulargewicht 487 (Durchschnitt), Säurewert 178 mg KOH/g) anstelle von Ölsäurephosphat und Ändern der Menge von zugegebenem Lithiumhydroxidmonohydrat auf 6,67 g (0,159 Mol).

<Herstellungs-Beispiel 3> IS-Ca

Ein klares viskoses Ziel-Produkt wurde in der gleichen Weise wie in Herstellungs-Beispiel 1 erhalten, ausgenommen für die Verwendung von 50 g (Säurewert 0,159 Mol) Isostearylsäurephosphat (”Phoslex A18OL” hergestellt von SC Organic Chemical Co., Ltd., Molekulargewicht 487 (Durchschnitt), Säurewert 178 mg KOH/g) anstelle von Ölsäurephosphat und Ändern der Menge von zugegebenem Calciumhydroxid auf 5,89 g (0,0795 Mol).

<Herstellungs-Beispiel 4> IS-SA-Ca

Ein braunes viskoses Ziel-Produkt wurde durch Beschicken in einen 500 ml-Kolben von 100 g (Säurewert 0,317 Mol) Isostearylsäurephosphat (”Phoslex A18OL” hergestellt von SC Organic Chemical Co., Ltd., Molekulargewicht 487 (Durchschnitt), Säurewert 178 mg KOH/g) und 116 g überbasischem Calciumalkylsalicylat (Ca-Gehalt: 8,0 Masse-%, überbasischer Ca-Gehalt: 5,5 Masse-%) (überbasische Ca-Masse 6,4 g = 0,159 Mol), Rühren derselben bei 120°C für 3 Stunden und dann Kühlen derselben auf Raumtemperatur erhalten.

(Messung des Molekulargewichts der Zusammensetzung aus Phosphorverbindung und Metall)

Das Molekulargewicht wurde durch Berechnung erhalten. Wie für das IS-SA-Ca wurde das Molekulargewicht (gewichtsmittleres Molekulargewicht) durch GPC (Lösungsmittel: Chloroform, Säule: TSKgel G2500HxL (hergestellt von Tosoh Corporation) gemessen.

(Herstellung von Metalloberflächen-Beschichtungszusammensetzung)

Eine Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen wurde durch Mischen einer Zusammensetzung von jeweils der Phosphor-Verbindung und Metall, erhalten als eines der Herstellungsbeispiele 1 bis 4 und einem Material mit hoher Konsistenz jeweils bei einem vorbestimmten Verhältnis (Masseteile) unter Erhitzen auf 160°C hergestellt. Wie in Tabelle 2 gezeigt, wurde ein Antioxidans als ein wahlweises Additiv: ”IrganoX1010”, hergestellt von BASF Co, Ltd., zugegeben.

(Messung des Schmelzpunktes)

Der Schmelzpunkt wurde durch ein DSC (Temperaturerhöhungsrate 10°C/min, Atmosphärenbedingung) gemessen.

<Bewertung der Haltefähigkeit bei hoher Temperatur>

Die Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen wurde auf 160°C zu dem flüssigen Zustand erhitzt und eine Zinn-plattierte Kupferplatte mit einer Länge von 80 mm wurde in die Flüssigkeit mit einer Länge von 40 mm getaucht und somit wurde eine Dünnfilm-Beschichtung auf die Zinn-plattierte Kupferplatte aufgetragen. Dann wurde die Zinn-plattierte Kupferplatte für 120 Stunden in einer Thermostatenkammer bei 120°C aufgestellt, wobei der mit Dünnfilm beschichtete Abschnitt der Platte sich oben davon befindet. Dann wurde die Zinn-plattierte Kupferplatte aus der Thermostatenkammer herausgenommen und auf eine normale Temperatur heruntergekühlt. Dann wurde die Länge, für die die Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen entlang der Platte nach unten fließt, gemessen. Die Herunterfließlänge von 1,0 mm oder kürzer wurde als gut in der Haltungsfähigkeit bei hoher Temperatur bewertet. Die Herunterfließlänge von mehr als 1,0 mm bis 5,0 mm oder kürzer wurde als mittel in der Haltungsfähigkeit bei hoher Temperatur bewertet. Die Herunterfließlänge von mehr als 5,0 mm wurde als schlecht in der Haltungsfähigkeit bei hoher Temperatur bewertet.

(Korrosionstest)

Die Beschichtungszusammensetzung für Metalloberflächen wurde auf 160°C zu dem flüssigen Zustand erhitzt und eine Zinn-plattierte Kupferplatte von 60 mm × 80 mm wurde in die Flüssigkeit für 15 Sekunden getaucht. Dann wurde die Zinn-plattierte Kupferplatte aus der Flüssigkeit bei einer Geschwindigkeit von 10 mm/Sekunde herausgenommen, und somit wurde eine Dünnfilm-Beschichtung auf die Zinn-plattierte Kupferplatte aufgetragen. Dann wurde ein neutraler Salzwassersprühtest bei 35°C gemäß JIS K2249 (Salzlösungs-Konzentration: 50 g/l) durchgeführt und der Grad von Rosterzeugung nach 120 Stunden wurde bewertet. In ähnlicher Weise wurde ein neutraler Salzwassersprühtest für eine Dünnfilm beschichtete Zinn-plattierte Kupferplatte nach Belassen derselben für 120 Stunden in einer Thermostatenkammer bei 120°C, wobei die Platte in ihrer Längsrichtung aufwärts stand, durchgeführt.

Ein Testblech wurde hergestellt, um zu 100 Quadratstücken, jeweils 5 mm Quadratstücke mit Linien von etwa 0,5 mm in der Breite, Kreuz-geschnitten zu werden. Das Testblech wurde aufgesetzt auf die bewertete und gereinigte mit Dünnfilm beschichtete Zinn-plattierte Kupferplatte zum Zählen der Anzahl der Stücke, in denen Rost an mindestens einem oder mehreren Punkten erzeugt wurde, durch Beobachtung mit dem bloßen Auge. Die Beziehung zwischen den Rängen und der Erzeugung von Rost ist wie nachstehend: Rang Erzeugung von Rost

ARang0%BRang1–10%CRang11–25%DRang26–50%ERang50–100%
[Tabelle 1]MaterialSchmiermittel-Grundöl A7063565235mit hoher KonsistenzAmid-Verbindung3027241815Phosphor-VerbindungIS-SA-Ca010203050Anzahl von A Gruppen midgruppen/ Anzahl von sauren-4,11,80,90,5Schmelzpunkt (°C)144132126112105

Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse der Untersuchung, wie der Schmelzpunkt durch das Verhältnis von der Anzahl von Amidgruppen zu der Anzahl von sauren Gruppen beeinflusst wird. Aus Tabelle 1 geht hervor, wenn der Gehalt der Phosphor-Verbindung (Zusammensetzung) höher ist und die Anzahl der in der Phosphor-Verbindung enthaltenen sauren Gruppen größer ist, der Schmelzpunkt der Zusammensetzung verringert ist.

[Tabelle 2]

Die Metalloberflächen-Beschichtungszusammensetzungen von Vergleichsbeispielen 1 und 2 enthalten jeweils ein Material mit hoher Konsistenz, das ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung enthält, aber keine Zusammensetzung aus einer Phosphor-Verbindung und einem Metall enthält. Somit sind die Zusammensetzungen von Vergleichsbeispielen 1 und 2 schlecht in der Haltefähigkeit bei hoher Temperatur, da Anhaftung an dem Metall nicht gut ist und Tropfen bei hoher Temperatur beobachtet wird. Weiter sind sie auch in dem Korrosionstest schlecht, da die Anhaftung an dem Metall nicht gut ist. Die Metalloberflächen-Beschichtungszusammensetzungen von Vergleichsbeispielen 3 und 4 enthalten jeweils ein Material mir hoher Konsistenz, das ein Schmiermittel-Grundöl und eine Amid-Verbindung und eine Zusammensetzung aus einer Phosphor-Verbindung und einem Metall enthält. Jedoch wie für Vergleichsbeispiel 3 ist das Verhältnis von der Anzahl von Amidgruppen/der Anzahl von sauren Gruppen geringer als 1,1, und somit ist sie in der Haltefähigkeit bei hoher Temperatur schlecht, da Tropfen bei der hohen Temperatur auf Grund von Senken des Schmelzpunkts und Abbau der Haltefähigkeit bei hoher Temperatur verursacht wird. Weiterhin ist Vergleichsbeispiel 3 auch im Korrosionstest schlecht. Wie für Vergleichsbeispiel 4 ist das Verhältnis von der Anzahl von Amidgruppen/der Anzahl von sauren Gruppen über 6,0, und somit ist es in der Anhaftung an das Metall und im Korrosionstest schlecht.

Andererseits wie für Beispiele 1 bis 8 fällt das Verhältnis von der Anzahl von Amidgruppen/der Anzahl von sauren Gruppen in einen vorbestimmten Bereich und somit sind sie ausgezeichnet in der Haltefähigkeit bei hoher Temperatur, da Tropfen bei hoher Temperatur nicht beobachtet wird. Weiterhin zeigen sie ausgezeichnete Ergebnisse im Korrosionstest.

Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde speziell beschrieben, aber die vorliegende Erfindung ist in keiner Weise auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern kann im Bereich, der von dem Gedanken der vorliegenden Erfindung nicht abweicht, vielfach modifiziert werden.