Title:
Kabel
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Ein Kabel (11) weist einen flexiblen beschichteten Draht (12), ein mehrgelenkiges Stützelement (13) sowie ein flexibles Mantelelement (14) auf, das das mehrgelenkige Stützelement (13) und den beschichteten Draht (12) bedeckt. Das mehrgelenkige Stützelement (13) wird durch schwenkbares Koppeln von benachbarten Verbindungselementen aus einer Vielzahl von Verbindungselementen (25), die hintereinander angeordnet sind, gebildet. Ein Drehen des mehrgelenkigen Stützelements (13) in einer ersten Richtung in einer Richtung, die eine Reihenrichtung schneidet, ist zulässig, bis es einem vorher festgelegten Krümmungsradius (R) entspricht, und ein Drehen des mehrgelenkigen Stützelements (13) in einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, ist eingeschränkt. embedded image





Inventors:
Tetsuka, Takayuki (Osaka, Osaka-shi, JP)
Kunii, Masashi (Osaka, Osaka-shi, JP)
Application Number:
DE112016002597T
Publication Date:
05/24/2018
Filing Date:
05/30/2016
Assignee:
TSUBAKIMOTO CHAIN CO. (Osaka, Osaka-shi, JP)
International Classes:
H01B7/04; H02G11/00
Attorney, Agent or Firm:
Westphal, Mussgnug & Partner Patentanwälte mit beschränkter Berufshaftung, 78048, Villingen-Schwenningen, DE
Claims:
Kabel, umfassend:
ein flexibles Übertragungselement;
ein mehrgelenkiges Stützelement, das durch schwenkbares Koppeln von benachbarten Verbindungselementen aus einer Vielzahl von Verbindungselementen, die hintereinander angeordnet sind, gebildet ist, wobei ein Drehen des mehrgelenkigen Stützelements in einer ersten Richtung in einer Richtung, die eine Reihenrichtung schneidet, zulässig ist, bis es einem vorher festgelegten Krümmungsradius entspricht, und ein Drehen des mehrgelenkigen Stützelements in einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, eingeschränkt ist; und
ein flexibles Mantelelement, das das mehrgelenkige Stützelement und das Übertragungselement bedeckt.

Kabel nach Anspruch 1, wobei das mehrgelenkige Stützelement von einem flexiblen Hüllenelement bedeckt ist.

Kabel nach Anspruch 1 oder 2, wobei das mehrgelenkige Stützelement in einem mittigen Abschnitt des Mantelelements angeordnet ist, und das Übertragungselement zwischen dem mehrgelenkigen Stützelement und dem Übertragungselement angeordnet ist.

Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das mehrgelenkige Stützelement aus einem Kunstharz hergestellt ist.

Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das mehrgelenkige Stützelement eins aus einer Vielzahl von mehrgelenkigen Stützelementen ist, und das Mantelelement die Vielzahl von mehrgelenkigen Stützelementen bedeckt.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kabel, das beispielsweise elektrischen Strom zuführt.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Ein derartiges, im Fachgebiet bekanntes Kabel weist einen beschichteten elektrischen Draht auf, der einen Leiter und einen Beschichtungsabschnitt aufweist, der den Leiter beschichtet, einen isolierenden Mantelabschnitt, der den beschichteten elektrischen Draht bedeckt, sowie ein Füllelement, das den Raum zwischen einer Innenseite des isolierenden Mantelabschnitts und einer Außenseite des beschichteten elektrischen Drahts füllt (beispielsweise Patentdokument 1). Ein derartiges Kabel ist flexibel und so eingerichtet, dass es sich frei biegen lässt.

DOKUMENT DES STANDS DER TECHNIKPatentdokument

Patentdokument 1: Japanische Patent-Offenlegungsschrift 2012-146542

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNGVon der Erfindung zu lösende Aufgaben

Das vorgenannte Kabel ist in jede beliebige Richtung frei biegbar. Wenn also das Kabel dazu verwendet wird, einen beweglichen Körper in einer waagerechten Richtung hin- und herzubewegen, wobei ein erstes Ende an einem festen Abschnitt befestigt ist und ein zweites Ende an dem beweglichen Körper befestigt ist, der sich über dem festen Abschnitt befindet, bewegt sich das Kabel und verformt sich dabei elastisch, während es der Hin- und Herbewegung des beweglichen Körpers folgt. Die Bahn des Kabels ist jedoch instabil.

Es ist folglich eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kabel bereitzustellen, das seine Bahn stabilisiert, wenn das erste Ende und das zweite Ende bezogen aufeinander bewegt werden, während es an seinem Zwischenabschnitt einen gekrümmten Abschnitt bildet.

Mittel zum Lösen der Aufgaben

Ein Kabel, das die vorstehende Aufgabe löst, weist ein flexibles Übertragungselement und ein mehrgelenkiges Stützelement auf, das durch schwenkbares Koppeln von benachbarten Verbindungselementen aus einer Vielzahl von Verbindungselementen, die hintereinander angeordnet sind, gebildet ist. Ein Drehen des mehrgelenkigen Stützelements in einer ersten Richtung in einer Richtung, die eine Reihenrichtung schneidet, ist zulässig, bis es einem vorher festgelegten Krümmungsradius entspricht, und ein Drehen des mehrgelenkigen Stützelements in einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, ist eingeschränkt. Das Kabel weist auch ein flexibles Mantelelement auf, das das mehrgelenkige Stützelement und das Übertragungselement bedeckt.

Bei diesem Aufbau wird das mehrgelenkige Stützelement nur in die erste Richtung gedreht. Dadurch wird die Bahn des Kabels bei einer Relativbewegung des ersten Endes und des zweiten Endes stabilisiert, während der gekrümmte Abschnitt an seinem Zwischenabschnitt gebildet wird.

Vorzugsweise wird das mehrgelenkige Stützelement von einem flexiblen Hüllenelement bedeckt.

Durch diesen Aufbau kann das Hüllenelement das Übertragungselement vor dem mehrgelenkigen Stützelement schützen.

Vorzugsweise ist das mehrgelenkige Stützelement in einem mittigen Abschnitt des Mantelelements angeordnet und ist das Übertragungselement zwischen dem mehrgelenkigen Stützelement und dem Mantelelement angeordnet.

Bei diesem Aufbau ist das mehrgelenkige Stützelement in dem mittigen Abschnitt des Mantels angeordnet, wo die während des Gebrauchs des Kabels von dem Kabel aufgenommene Belastung am höchsten ist. Dadurch werden von dem Übertragungselement aufgenommene Belastungen begrenzt.

Vorzugsweise ist das mehrgelenkige Stützelement aus einem Kunstharz hergestellt.

Bei diesem Aufbau wird das Gewicht des mehrgelenkigen Stützelements im Vergleich dazu verringert, wenn das mehrgelenkige Stützelement aus Metall hergestellt ist.

Vorzugsweise ist das mehrgelenkige Stützelement eins aus einer Vielzahl von mehrgelenkigen Stützelementen und bedeckt das Mantelelement die Vielzahl von mehrgelenkigen Stützelementen.

Dieser Aufbau erhöht ferner die Steifigkeit des Kabels.

WIRKUNGEN DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stabilisiert die Bahn des Kabels bei einer Relativbewegung des ersten Endes und des zweiten Endes, während der gekrümmte Abschnitt an seinem Zwischenabschnitt gebildet wird.

Figurenliste

  • 1 ist eine zum Teil geschnittene, perspektivische Darstellung, die eine Ausführungsform eines Kabels zeigt.
  • 2 ist eine vergrößerte Darstellung, die einen Hauptabschnitt des Kabels von 1 zeigt.
  • 3 ist eine vereinfachte Seitenansicht, die das Kabel von 1 in einem Gebrauchszustand zeigt.
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht, die ein mehrgelenkiges Stützelement zeigt, das das Kabel von 1 bildet.
  • 5 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Verbindungselement zeigt, das das mehrgelenkige Stützelement bildet.
  • 6 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht, die das mehrgelenkige Stützelement in einer geraden Anordnung zeigt.
  • 7 ist eine Seitenansicht, die das mehrgelenkige Stützelement in einer gebogenen Anordnung zeigt.
  • 8 ist eine vergrößerte Querschnittsdarstellung, die einen Hauptabschnitt eines Kabels eines abgewandelten Beispiels zeigt.
  • 9 ist eine vergrößerte Querschnittsdarstellung, die einen Hauptabschnitt eines Kabels eines abgewandelten Beispiels zeigt, das sich von dem abgewandelten Beispiel von 8 unterscheidet.
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht, die ein mehrgelenkiges Stützelement eines abgewandelten Beispiels zeigt.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Eine Ausführungsform eines Kabels wird nun unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

Wie in 1 und 2 dargestellt ist, weist ein Kabel 11 eine Vielzahl von länglichen beschichteten Drähten 12 auf, die als flexible Übertragungselemente dienen, ein längliches mehrgelenkiges Stützelement 13 sowie ein flexibles Mantelelement 14, das das mehrgelenkige Stützelement 13 und die beschichteten Drähte 12 bedeckt. Das Mantelelement 14 ist länglich und röhrenförmig. Ausführlicher ausgedrückt heißt dies, dass das Kabel 11 durch Einführen von sechs beschichteten Drähten 12 und einem mehrgelenkigen Stützelement 13 in das Mantelelement 14 hinein hergestellt wird.

Das mehrgelenkige Stützelement 13 ist mit einem flexiblen Hüllenelement 15 bedeckt, das länglich und röhrenförmig ist und im mittigen Abschnitt des Mantelelements 14 angeordnet ist. Das mehrgelenkige Stützelement 13 und das Hüllenelement 15 sind jeweils aus einem Kunstharz hergestellt. Jeder der sechs beschichteten Drähte 12 wird durch Beschichten eines elektrischen Drahts 17 mit einem Isolator 18 wie einem Kunstharz hergestellt. Die sechs beschichteten Drähte 12 sind zwischen dem mehrgelenkigen Stützelement 13 und dem Mantelelement 14 angeordnet und umgeben so das mehrgelenkige Stützelement 13. Eine Drahtumwicklung 16 ist über die gesamte Länge der beschichteten Drähte 12 von außen spiralförmig um die sechs beschichteten Drähte 12 herum gewickelt, sodass die sechs beschichteten Drähte 12 gebündelt und bedeckt sind. Das Mantelelement 14 ist aus einem Isolierstoff wie Gummi oder Kunstharz hergestellt.

Unter Bezug auf 2 und 3 wird das Kabel 11 verwendet, um elektrische Energie von einer Energiequelle 20a in einer Einrichtung 20 einer elektrischen Einrichtung 21a eines beweglichen Körpers 21 zuzuführen, der bezogen auf die Einrichtung 20 beweglich ist. In diesem Fall weist jeder beschichtete Draht 12 des Kabels 11 ein erstes Ende auf, das elektrisch mit einer Stromversorgungsklemme der Energiequelle 20a in der Einrichtung 20 verbunden ist, und ein zweites Ende, das elektrisch mit einer Stromaufnahmeklemme der elektrischen Einrichtung 21a des beweglichen Körpers 21 verbunden ist. Dadurch kann die erforderliche elektrische Energie von der Energiequelle 20a in der Einrichtung 20 durch die beschichteten Drähte 12 der elektrischen Einrichtung 21a des beweglichen Körpers 21 zugeführt werden.

Insbesondere dient das erste Ende des Kabels 11 als ein festes Ende, das mit einem ersten Befestigungselement 23 an einer vorher festgelegten Stelle an einer Verbindungsfläche 22 befestigt ist, die im Wesentlichen parallel zu der Bewegungsbahn der Einrichtung 20 verläuft, auf der entlang sich der bewegliche Körper 21 hin- und herbewegt. In diesem Fall wird das mehrgelenkige Stützelement 13 aus dem Abschnitt des Kabels 11 weggelassen, der näher an der Energiequelle 20a liegt als das erste Befestigungselement 23. Das zweite Ende des Kabels 11 dient als bewegliches Ende, das mit einem zweiten Befestigungselement 24 an einer Fläche des beweglichen Körpers 21 befestigt ist. In diesem Fall wird das mehrgelenkige Stützelement 13 aus dem Abschnitt des Kabels 11 weggelassen, der näher an der elektrischen Einrichtung 21a liegt als das zweite Befestigungselement 24.

Zwischen dem ersten Befestigungselement 23 und dem zweiten Befestigungselement 24 verläuft das Kabel 11 vom festen Ende (ersten Ende) in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung, die zum beweglichen Ende (zweiten Ende) hin verläuft, bezogen auf eine Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers 21. Des Weiteren bildet das Kabel 11 einen teilweise bogenförmig gekrümmten Abschnitt 11a, an dem sich die Richtung umkehrt, in die das Kabel 11 verläuft. Das Kabel 11 verläuft in der Luft von dem gekrümmten Abschnitt 11a zu dem beweglichen Ende in der Bewegungsrichtung des beweglichen Körpers 21 im Wesentlichen gerade. Der gekrümmte Abschnitt 11a des Kabels 11 bewegt sich also hin und her, wenn er der Hin- und Herbewegung des beweglichen Körpers 21 folgt.

Wie in 3 und 4 dargestellt ist, ist das mehrgelenkige Stützelement 13 aus einer Vielzahl von Verbindungselementen 25, die hintereinander angeordnet sind, gebildet, wobei benachbarte Verbindungselemente 25 schwenkbar miteinander gekoppelt sind. Das mehrgelenkige Stützelement 13 kann in einer ersten Richtung in einer Richtung, die eine Reihenrichtung (Längsrichtung) der Verbindungselemente 25 schneidet, gedreht werden, bis es einem vorher festgelegten Krümmungsradius R (siehe 7) entspricht. Das Drehen des mehrgelenkigen Stützelements 13 in einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, ist eingeschränkt.

Das mehrgelenkige Stützelement 13 kann insbesondere in der ersten Richtung gebogen werden, bis es dem vorher festgelegten Krümmungsradius R (siehe 7) entspricht, und kann aus einem geraden Zustand nicht weiter in die zweite Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, gebogen werden. Anders ausgedrückt ist, wenn das Kabel 11 am festen Ende (ersten Ende) an der Einrichtung 20 befestigt und am beweglichen Ende (zweiten Ende) an dem beweglichen Körper 21 befestigt ist, der Mindestkrümmungsradius des mehrgelenkigen Stützelements 13 so eingestellt, dass der Krümmungsradius des gekrümmten Abschnitts 11a, der zwischen dem festen Ende des Kabels 11 und dem beweglichen Ende des Kabels 11 gebildet ist, nicht kleiner als der vorher festgelegte Krümmungsradius ist.

Der Abschnitt des Kabels 11, der in der Luft im Wesentlichen in der waagerechten Richtung zwischen dem gekrümmten Abschnitt 11a und dem beweglichen Ende verläuft, nimmt die Kraft auf, die in einer Durchhängerichtung wirkt und durch das Gewicht des Kabels 11 erzeugt wird. Dieser Abschnitt des Kabels 11 ist so eingerichtet, dass er sich aus dem geraden Zustand nicht in die Richtung entgegengesetzt zu der Richtung biegt, in die das mehrgelenkige Stützelement 13 biegbar ist. Dadurch wird eine Biegung des Kabels 11 in der Durchhängerichtung eingeschränkt.

Es wird nun der Aufbau der Verbindungselemente 25 beschrieben, die das mehrgelenkige Stützelement 13 bilden.

Wie in 4 und 5 dargestellt ist, weist jedes Verbindungselement 25 ein blockförmiges Grundelement 26, eine Verlängerung 27, die vom mittigen Abschnitt der Vorderseite des Grundelements 26 aus verläuft und schmaler ist als das Grundelement 26, und eine Aussparung 28 auf, die an der Rückseite des Grundelements 26 gebildet ist. Die Verlängerung 27 des benachbarten Verbindungselements 25 kann in die Aussparung 28 geschoben werden. Zwei Stifte 27a ragen aus den beiden Seiten der Verlängerung 27.

Die Aussparung 28 des Grundelements 26 wird von zwei Seitenwänden 281 und einer Bodenwand 282 definiert. Die beiden Seitenwände 281 weisen zwei Löcher 28a auf, die durch die Seitenwände 281 verlaufen. Die Aussparung 28 weist einen plattenartigen ersten Beschränkungsabschnitt 29 auf, der so angeordnet ist, dass er die beiden Seitenwände 281 und die Bodenwand 282 verbindet. Wie in 5 und 6 dargestellt ist, sind in einer Vorderfläche des Grundelements 26 auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Verlängerung 27 zwei vertiefte zweite Beschränkungsabschnitte 30 ausgebildet.

Distale Endflächen der beiden Seitenwände 281 bilden Anlageflächen 31. Die beiden zweiten Beschränkungsabschnitte 30 des benachbarten Verbindungselements 25 können an die Anlageflächen 31 anstoßen. Die beiden Stifte 27a von einem von zwei benachbarten Verbindungselementen 25 werden in die beiden Löcher 28a des anderen der beiden benachbarten Verbindungselemente 25 geschoben, sodass die beiden benachbarten Verbindungselemente 25 um die beiden Stifte 27a herum schwenken können.

Wie in 6 dargestellt ist, ist, wenn die Verlängerung 27 von einem der beiden benachbarten Verbindungselemente 25 an dem ersten Beschränkungsabschnitt 29 in der Aussparung 28 des anderen der beiden benachbarten Verbindungselemente 25 anstößt, ein Biegen (Drehen) des mehrgelenkigen Stützelements 13 aus der geraden Anordnung (in 6 dargestellte Anordnung) in die zweite Richtung (Oberseite in 6) eingeschränkt.

Wie in 7 dargestellt ist, ist, wenn die beiden zweiten Beschränkungsabschnitte 30 von einem der beiden benachbarten Verbindungselemente 25 an den beiden Anlageflächen 31 des anderen der beiden benachbarten Verbindungselemente 25 anstoßen, ein Biegen (Drehen) des mehrgelenkigen Stützelements 13 in der ersten Richtung (Unterseite in 7) auf den vorher festgelegten Krümmungsradius R beschränkt. Das bedeutet, dass ein Biegen (Drehen) des mehrgelenkigen Stützelements 13 in der ersten Richtung auf den vorher festgelegten Krümmungsradius R beschränkt ist. Auf diese Weise ist das mehrgelenkige Stützelement 13 so eingerichtet, dass es sich nicht bis zu einem Krümmungsradius biegt, der kleiner ist als der vorher festgelegte Krümmungsradius R. Die Anordnung des mehrgelenkigen Stützelements 13, wenn das mehrgelenkige Stützelement 13 bis zu dem vorher festgelegten Krümmungsradius R in der ersten Richtung gebogen (gedreht) ist, wird als die gebogene Anordnung bezeichnet (in 7 dargestellte Anordnung).

Die Funktionsweise des Kabels 11 wird nun beschrieben.

Wie in 1 und 3 dargestellt ist, ist das Kabel 11 so angeordnet, dass es die elektrische Einrichtung 21a des beweglichen Körpers 21, der bezogen auf die Einrichtung 20 beweglich ist, und die Energiequelle 20a in der Einrichtung 20 verbindet. Das Kabel 11 weist ferner das mehrgelenkige Stützelement 13 auf. Wenn sich der bewegliche Körper 21 in einer Richtung (Seitwärtsrichtung in 3) hin- und herbewegt, bewegt sich das Kabel 11 hin und her und folgt dabei der Hin- und Herbewegung des beweglichen Körpers 21, während es den gekrümmten Abschnitt 11a bildet.

Da das Biegen (Drehen) des mehrgelenkigen Stützelements 13 in der ersten Richtung auf den vorher festgelegten Krümmungsradius R beschränkt ist, wird der Krümmungsradius des gekrümmten Abschnitts 11a des Kabels 11 auf einem Radius gehalten, der größer gleich dem vorher festgelegten Krümmungsradius R ist. Des Weiteren wird durch das Gewicht des Kabels 11 bewirkt, dass eine Kraft in der Durchhängerichtung auf einen Abschnitt des Kabels 11 zwischen dem gekrümmten Abschnitt 11a und dem zweiten Befestigungselement 24 wirkt. Die Durchhängerichtung ist die Richtung, in der ein Biegen des mehrgelenkigen Stützelements 13 aus dem geraden Zustand heraus eingeschränkt ist. Dadurch wird die Durchhängung des Kabels 11 vermindert.

Die Bahn der Hin- und Herbewegung des Kabels 11, das der Hin- und Herbewegung des beweglichen Körpers 21 folgt, wird somit stabilisiert. Die Bewegungsbahn ist also im Wesentlichen konstant, wenn sich das mehrgelenkige Stützelement 13 des Kabels 11 hin- und herbewegt, während es wiederholt zwischen der geraden Anordnung und der gebogenen Anordnung gebogen (gedreht) wird und dabei der Hin- und Herbewegung des beweglichen Körpers 21 folgt. Dadurch wird ein Biegen des Kabels 11 in eine unbeabsichtigte Richtung eingeschränkt und somit die auf das Kabel 11 aufgebrachte Belastung vermindert. Die Haltbarkeit des Kabels 11 kann dadurch verlängert werden.

Die vorangehende Ausführungsform weist die nachstehend beschriebenen Vorteile auf.

  1. (1) Das Kabel 11 wird hergestellt, indem ein mehrgelenkiges Stützelement 13 und sechs beschichtete Drähte 12 mit dem Mantelelement 14 bedeckt werden. Das mehrgelenkige Stützelement 13 kann ferner in der ersten Richtung nur auf den vorher festgelegten Krümmungsradius R gebogen werden. Dadurch wird die Bahn des Kabels 11 bei einer Relativbewegung des ersten Endes des Kabels 11, das heißt das feste Ende, das an der Einrichtung 20 befestigt ist, und des zweiten Endes, das heißt das bewegliche Ende, das an dem beweglichen Körper 21 befestigt ist, in der waagerechten Richtung stabilisiert, während der gekrümmte Abschnitt 11a an einem Zwischenabschnitt des Kabels 11 gebildet wird.
  2. (2) In dem Kabel 11 ist das mehrgelenkige Stützelement 13 von dem flexiblen Hüllenelement 15 bedeckt. Wenn das mehrgelenkige Stützelement 13 wiederholt zwischen der geraden Anordnung und der gebogenen Anordnung gebogen wird, wenn sich das Kabel 11 hin- und herbewegt, während es der Hin- und Herbewegung des beweglichen Körpers 21 folgt, verhindert also das Hüllenelement 15 den direkten Kontakt des mehrgelenkigen Stützelements 13 mit den beschichteten Drähten 12. Das Hüllenelement 15 schützt folglich jeden beschichteten Draht 12 vor dem mehrgelenkigen Stützelement 13.
  3. (3) In dem Kabel 11 ist das mehrgelenkige Stützelement 13 in dem mittigen Abschnitt des Mantelelements 14 angeordnet und die sechs beschichteten Drähte 12 sind zwischen dem mehrgelenkigen Stützelement 13 und dem Mantelelement 14 angeordnet und umgeben so das mehrgelenkige Stützelement 13. Das mehrgelenkige Stützelement 13 ist also in dem mittigen Abschnitt des Mantelelements 14 angeordnet, wo die während des Gebrauchs des Kabels 11 von dem Kabel 11 aufgenommene Belastung am höchsten ist. Dadurch werden die Belastungen begrenzt, die von jedem beschichteten Draht 12 aufgenommen werden, wenn das Kabel 11 verwendet wird. Der Raum im mittigen Abschnitt des Mantelelements 14, der von den sechs beschichteten Drähten 12 umgeben ist, ist zudem mit dem mehrgelenkigen Stützelement 13 gefüllt. Das mehrgelenkige Stützelement 13 kann so als Füllelement des Kabels 11 dienen. Das mehrgelenkige Stützelement 13, das als das Füllelement dient, erhöht somit die Zugfestigkeit des Kabels 11.
  4. (4) In dem Kabel 11 ist das mehrgelenkige Stützelement 13 von dem Mantelelement 14 bedeckt. Dadurch wird ein Verteilen von Staub durch Abrieb, der erzeugt wird, wenn das mehrgelenkige Stützelement 13 wiederholt zwischen der geraden Anordnung und der gebogenen Anordnung gebogen (gedreht) wird, auf die Außenseite des Mantelelements 14 beschränkt.
  5. (5) Das Kabel 11 weist das mehrgelenkige Stützelement 13 in dem Mantelelement 14 auf. Dadurch wird im Vergleich zu einem herkömmlichen Kabel, das das mehrgelenkige Stützelement 13 nicht aufweist, die Steifigkeit erhöht.
  6. (6) Das Kabel 11 weist das mehrgelenkige Stützelement 13 in dem Mantelelement 14 auf. Dadurch ist der Platzbedarf geringer, als wenn das mehrgelenkige Stützelement 13 an einer Umfangsfläche des Mantelelements 14 angeordnet ist.
  7. (7) Das Kabel 11 weist das mehrgelenkige Stützelement 13 in dem Mantelelement 14 auf. Dadurch werden Geräusche des mehrgelenkigen Stützelements 13, die während des Gebrauchs des Kabels 11 erzeugt werden, im Vergleich dazu gemindert, wenn das mehrgelenkige Stützelement 13 an der Umfangsfläche des Mantelelements 14 angeordnet ist.
  8. (8) Das mehrgelenkige Stützelement 13 ist aus einem Kunstharz hergestellt. Dadurch wird das Gewicht des mehrgelenkigen Stützelements 13 im Vergleich dazu verringert, wenn das mehrgelenkige Stützelement 13 aus Metall hergestellt ist.

Abgewandeltes Beispiel

Die vorangehende Ausführungsform kann wie nachstehend beschrieben abgewandelt werden.

Wie in 8 dargestellt ist, kann in dem Kabel 11 das Hüllenelement 15 wegfallen.

In dem Kabel 11 können die Anzahl von mehrgelenkigen Stützelementen 13 und die Anzahl von beschichteten Drähten 12, die von dem Mantelelement 14 bedeckt sind, verändert werden. Wie in 9 dargestellt ist, können in dem Kabel 11 beispielsweise drei der sechs beschichteten Drähte 12 zu mehrgelenkigen Stützelementen 13 geändert werden, und die drei mehrgelenkigen Stützelemente 13 und die verbleibenden drei beschichteten Drähte 12 können abwechselnd in einer Umfangsrichtung des Kabels 11 angeordnet werden. In diesem Fall sind die vier mehrgelenkigen Stützelemente 13, das heißt sämtliche mehrgelenkige Stützelemente 13, so angeordnet, dass sie in derselben Richtung biegbar sind. In dem Kabel 11 erhöht die Anordnung einer Vielzahl von mehrgelenkigen Stützelementen 13 die Steifigkeit des Kabels 11 noch weiter.

Wie in 10 dargestellt ist, können die beiden Seitenwände 281 jedes Verbindungselements 25 des mehrgelenkigen Stützelements 13 bogenförmig sein, sodass das mehrgelenkige Stützelement 13 vollkommen rund ist.

In dem Kabel 11 muss das mehrgelenkige Stützelement 13 nicht unbedingt in dem mittigen Abschnitt des Mantelelements 14 angeordnet sein.

In dem Kabel 11 kann das mehrgelenkige Stützelement 13 aus Metall hergestellt sein.

Statt des beschichteten Drahts 12 zum Zuführen von Energie zu dem beweglichen Körper 21 kann das Übertragungselement beispielsweise ein Glasfaserkabel sein, das ein Signal an den beweglichen Körper 21 überträgt, oder ein Schlauch, der den beweglichen Körper 21 mit Gas (beispielsweise Luft) oder Flüssigkeit (beispielsweise Wasser oder Öl) versorgt.

Bezugszeichenliste

[42] 11:
Kabel
12:
als Übertragungselement dienender beschichteter Draht
13:
mehrgelenkiges Stützelement
14:
Mantelelement
15:
Hüllenelement
25:
Verbindungselement
R:
Vorher festgelegter Krümmungsradius

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2012146542 [0003]