Title:
Verwaltungsvorrichtung, Individuelle-Entität-Verwaltungssystem und Individuelle-Entität-Suchsystem
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

[Problem] Das Bereitstellen einer Verwaltungsvorrichtung, mit der es möglich ist, die Position einer speziellen individuellen Entität zu erfassen, die eine vorbestimmte Bedingung erfüllt.
[Lösung] Eine Verwaltungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist mit einer Steuereinheit ausgestattet. Die Steuereinheit extrahiert eine spezielle individuelle Entität, die eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, auf der Basis einer ersten Information in Bezug auf die individuelle Entität, die ein lebendes Ding ist, wobei die erste Information durch eine Sensorvorrichtung erzeugt wird, die von der individuellen Entität getragen wird, und erzeugt auf der Basis von Standortsinformationen in Bezug auf den Standort der speziellen individuellen Entität Suchinformationen zum Bewegen eines beweglichen Körpers zu dem Standort der speziellen individuellen Entität.





Inventors:
Yajima, Masakazu (Tokyo, JP)
Niikura, Hideo (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112016002131T
Publication Date:
01/25/2018
Filing Date:
04/06/2016
Assignee:
Sony Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:
A01K11/00; A01K3/00; A01K29/00; G01S1/68; G06Q50/02; G08C17/00; G08C19/00
Attorney, Agent or Firm:
MFG Patentanwälte Meyer-Wildhagen Meggle-Freund Gerhard PartG mbB, 80799, München, DE
Claims:
1. Verwaltungseinrichtung, die Folgendes umfasst:
eine Steuereinheit, die auf der Basis erster Informationen, die durch eine Sensorvorrichtung, die von einem Individuum getragen wird, erzeugt werden und die einen lebenden Körper des Individuums betreffen, ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, extrahiert und auf der Basis von Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, Suchinformationen zum Veranlassen, dass sich ein bewegliches Objekt zu der Position des speziellen Individuums bewegt, erzeugt.

2. Verwaltungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit die Positionsinformationen auf der Basis von zweiten Informationen, die einen Kommunikationsstatus zwischen der Sensorvorrichtung, die von dem speziellen Individuum getragen wird, und einer Relaiseinrichtung, die die ersten Informationen empfängt, die von der Sensorvorrichtung übertragen werden, erzeugt.

3. Verwaltungseinrichtung nach Anspruch 2, wobei die Steuereinheit Folgendes beinhaltet:
eine Individuumsextraktionseinheit, die dazu konfiguriert ist, das spezifizierte Individuum auf der Basis der ersten Informationen zu extrahieren, und
eine Positionserfassungseinheit, die dazu konfiguriert ist, die Positionsinformationen des speziellen Individuums auf der Basis der zweiten Informationen zu erzeugen.

4. Individuumsverwaltungssystem, das Folgendes umfasst:
mehrere Sensorvorrichtungen, die jeweils eine Detektionseinheit, die erste Informationen detektiert, die einen lebenden Körper eines Individuums betreffen, und eine erste Kommunikationseinheit, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen zu übertragen, beinhaltet, wobei die mehreren Sensorvorrichtungen jeweils von mehreren zu verwaltenden Individuen getragen werden; und
eine Verwaltungseinrichtung, die eine Steuereinheit beinhaltet, die auf der Basis der ersten Informationen ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, extrahiert und auf der Basis von Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, Suchinformationen zum Veranlassen, dass sich ein bewegliches Objekt zu der Position des speziellen Individuums bewegt, erzeugt.

5. Individuumsverwaltungssystem nach Anspruch 4, das ferner Folgendes umfasst:
wenigstens eine Relaiseinrichtung, die eine zweite Kommunikationseinheit beinhaltet, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen, die von jeder der mehreren Sensorvorrichtungen gesendet werden, zu empfangen und Individuumsinformationen jedes Individuums einschließlich zweiter Informationen, die einen Kommunikationsstatus mit Bezug auf die mehreren Sensorvorrichtungen betreffen, und der ersten Informationen zu übertragen,
wobei die Steuereinheit die Positionsinformationen, die die Position des speziellen Individuums betreffen, auf der Basis der zweiten Informationen erzeugt.

6. Individuumsverwaltungssystem nach Anspruch 5, wobei
die Relaiseinrichtung mehrere Relaiseinrichtungen umfasst, und
die Steuereinheit dazu konfiguriert ist, eine Relaiseinrichtung, die dem speziellen Individuum am nächsten ist, aus den mehreren Relaiseinrichtungen auf der Basis der zweiten Informationen zu extrahieren und die Positionsinformationen des speziellen Individuums auf der Basis der Individuumsinformationen, die von der Relaiseinrichtung übertragen werden, die dem speziellen Individuum am nächsten ist, zu erzeugen.

7. Individuumsverwaltungssystem nach Anspruch 4, das ferner Folgendes umfasst:
eine Informationsverarbeitungseinrichtung, die eine Anzeigeeinheit beinhaltet, die die Position des speziellen Individuums auf der Basis der Positionsinformationen anzeigt, die durch die Verwaltungseinrichtung erzeugt werden.

8. Individuumsverwaltungssystem nach Anspruch 4, wobei
die Detektionseinheit wenigstens ein Leistungserzeugungselement beinhaltet, das dazu in der Lage ist, elektrische Leistung gemäß einer peripheren Umgebung zu erzeugen, und
die erste Kommunikationseinheit dazu konfiguriert ist, Informationen, die eine Leistungserzeugungsmenge des Leistungserzeugungselements betreffen, unter Verwendung elektrischer Leistung, die von dem Leistungserzeugungselement bereitgestellt wird, zu übertragen.

9. Individuumsverwaltungssystem nach Anspruch 4, wobei die Relaiseinrichtung wenigstens eine Sensorvorrichtung ist, die aus den mehreren Sensorvorrichtungen ausgewählt ist.

10. Individuumssuchsystem, das Folgendes umfasst:
mehrere Sensorvorrichtungen, die jeweils eine Detektionseinheit, die erste Informationen detektiert, die einen lebenden Körper eines Individuums betreffen, und eine erste Kommunikationseinheit, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen zu übertragen, beinhalten, wobei die mehreren Sensorvorrichtungen jeweils von mehreren zu verwaltenden Individuen getragen werden;
wenigstens eine Relaiseinrichtung, die eine zweite Kommunikationseinheit beinhaltet, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen, die von jeder der mehreren Sensorvorrichtungen gesendet werden, zu empfangen und Individuumsinformationen jedes Individuums einschließlich zweiter Informationen, die einen Kommunikationsstatus mit der ersten Kommunikationseinheit betreffen, und der ersten Informationen zu übertragen.
ein bewegliches Objekt; und
eine Verwaltungseinrichtung, die eine Steuereinheit beinhaltet, die die Individuumsinformationen jedes Individuums, die von der Relaiseinrichtung übertragen werden, empfängt, die ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, auf der Basis der ersten Informationen extrahiert, die Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, auf der Basis der zweiten Informationen erzeugt und die Suchinformationen zum Bewegen des beweglichen Objekts zu der Position des speziellen Individuums auf der Basis von Positionsinformationen erzeugt.

11. Individuumssuchsystem nach Anspruch 10, wobei das bewegliche Objekt ein unbemanntes Flugobjekt ist, das so konfiguriert ist, dass es dazu in der Lage ist, autonom zu fliegen.

12. Individuumsverwaltungssystem nach Anspruch 10, wobei das bewegliche Objekt ein unbemanntes fahrendes Objekt ist, das so konfiguriert ist, dass es dazu in der Lage ist, autonom zu fahren.

13. Individuumssuchsystem nach Anspruch 10, wobei
die Verwaltungseinrichtung ferner eine dritte Kommunikationseinheit beinhaltet, die dazu in der Lage ist, die Suchinformationen an das bewegliche Objekt zu übertragen und Informationen des beweglichen Objekts einschließlich Informationen, die eine Position des beweglichen Objekts betreffen, zu empfangen, und
das Individuumssuchsystem ferner Folgendes umfasst:
eine Informationsverarbeitungseinrichtung, die eine Anzeigeeinrichtung beinhaltet, die die Informationen des beweglichen Objekts anzeigt.

14. Individuumssuchsystem nach Anspruch 13, wobei das bewegliche Objekt eine Bildaufnahmeeinrichtung und eine vierte Kommunikationseinrichtung, die dazu in der Lage ist, ein Ausgabebild der Bildaufnahmeeinrichtung an die Verwaltungseinrichtung als die Informationen des beweglichen Objektes zu übertragen, beinhaltet.

15. Individuumssuchsystem nach Anspruch 10, wobei
die Relaiseinrichtung mehrere Relaiseinrichtungen umfasst, und
das bewegliche Objekt als ein Teil der mehreren Relaiseinrichtungen konfiguriert ist.

16. Individuumssuchsystem nach Anspruch 10, wobei das bewegliche Objekt eine Anzeigeeinrichtung beinhaltet, die die Position des speziellen Individuums extern anzeigt.

17. Individuumssuchsystem nach Anspruch 10, wobei
die Steuereinheit ferner eine Leitungsanweisung zum Leiten des speziellen Individuums zu einem vorbestimmten Ort erzeugt, und
das bewegliche Objekt ein Leitungshilfsmittel beinhaltet, das verwendet wird, um das spezielle Individuum zu dem vorbestimmten Ort auf der Basis der Leitungsanweisung zu leiten.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Technologie betrifft eine Verwaltungseinrichtung, ein Individuumsverwaltungssystem und ein Individuumssuchsystem, die zum Beispiel auf Nutztierweideverwaltung anwendbar sind.

Hintergrund

In der Vergangenheit wurden für Nutztierzüchter zum Verwalten von Aktivitätsstatus/Gesundheitszuständen von Nutzieren Verfahren des direkten Auffassens der Zustände von Nutztieren durchgeführt, wobei die Verfahren Messen einer Körpertemperatur, eines Gewichts, eines physischen Zustands und dergleichen durch Nutztierzüchter, Beobachtungen durch Experten, wie etwa einen Tierarzt, und dergleichen beinhalten. Ferner ist auch ein Verfahren des Auffassens von Zuständen durch Anbringen einer Überwachungseinrichtung, die mit einem Sensor ausgestattet ist, der biologische Informationen, wie etwa eine Körpertemperatur und eine Beschleunigung des Nutztieres, beschafft, an Hälsen von Nutztieren vorgeschlagen.

Zum Beispiel beschreibt Patentliteratur 1 ein Tierverwaltungssystem, das von individuellen Tieren getragen wird, um individuumsbezoge Informationen einschließlich Positionsinformationen, physiologischer Informationen, peripherer Bildinformationen oder peripherer mikrometeorologischer Informationen eines Tieres, das sich während des Tragens von diesem bewegt, zu beschaffen, und das beschaffte inviduumsbezogene Informationen an fernen Standorten speichert.

Entgegenhaltungsliste Patentliteratur

  • Patentliteratur 1: Japanische Patentanmeldung, Offenlegungs-Nr. 2004-222519.

Offenbarung der Erfindung Technisches Problem

Zum Beispiel gibt es für Nutztierzüchter Erfordernisse, ein vorbestimmtes Individuum aus mehreren weidenden Nutztieren zu spezifizieren und eine individualisierte Versorgung durchzuführen.

In Anbetracht der oben beschriebenen Umstände zielt die vorliegende Technologie darauf ab, eine Verwaltungseinrichtung, ein Individuumsverwaltungssystem und ein Individuumssuchsystem bereitzustellen, mit denen eine Position eines spezifizierten Individuums, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, einfach erfasst werden kann.

Lösung des Problems

Eine Verwaltungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie beinhaltet eine Steuereinheit.

Die Steuereinheit extrahiert auf der Basis erster Informationen, die durch eine Sensorvorrichtung, die von einem Individuum getragen wird, erzeugt werden und die einen lebenden Körper des Individuums betreffen, ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, und erzeugt auf der Basis von Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, Suchinformationen zum Veranlassen, dass sich ein bewegliches Objekt zu der Position des speziellen Individuums bewegt.

Ein Individuumsverwaltungssystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie beinhaltet mehrere Sensorvorrichtungen und eine Verwaltungseinrichtung.

Die mehreren Sensorvorrichtungen beinhalten jeweils eine Detektionseinheit, die erste Informationen detektiert, die einen lebenden Körper eines Individuums betreffen, und eine erste Kommunikationseinheit, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen zu übertragen, wobei die mehreren Sensorvorrichtungen jeweils von mehreren zu verwaltenden Individuen getragen werden.

Die Verwaltungseinrichtung beinhaltet eine Steuereinheit, die auf der Basis der ersten Informationen ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, extrahiert und auf der Basis von Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, Suchinformationen zum Veranlassen, dass sich ein bewegliches Objekt zu der Position des speziellen Individuums bewegt, erzeugt.

Ein Individuumssuchsystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie beinhaltet mehrere Sensorvorrichtungen, wenigstens eine Relaiseinrichtung, ein bewegliches Objekt und eine Verwaltungseinrichtung.

Die mehreren Sensorvorrichtungen beinhalten jeweils eine Detektionseinheit, die erste Informationen detektiert, die einen lebenden Körper eines Individuums betreffen, und eine erste Kommunikationseinheit, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen zu übertragen, wobei die mehreren Sensorvorrichtungen jeweils von mehreren zu verwaltenden Individuen getragen werden.

Die wenigstens eine Relaiseinrichtung beinhaltet eine zweite Kommunikationseinheit, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen, die von jeder der mehreren Sensorvorrichtungen gesendet werden, zu empfangen und Individuumsinformationen jedes Individuums einschließlich zweiter Informationen, die einen Kommunikationsstatus mit der ersten Kommunikationseinheit betreffen, und der ersten Informationen zu übertragen.

Die Verwaltungseinrichtung beinhaltet eine Steuereinheit, die die Individuumsinformationen jedes Individuums, die von der Relaiseinrichtung übertragen werden, empfängt, die ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, auf der Basis der ersten Informationen extrahiert, die Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, auf der Basis der zweiten Informationen erzeugt und die Suchinformationen zum Bewegen des bewegliches Objekts zu der Position des speziellen Individuums auf der Basis von Positionsinformationen erzeugt.

Vorteilhafte Effekte der Erfindung

Wie oben beschrieben, kann gemäß der vorliegenden Technologie eine Position eines speziellen Individuums, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, einfach erfasst werden.

Es sollte angemerkt werden, dass die hier beschriebenen Effekte nicht notwendigerweise beschränkt sind und dass ein beliebiger in der vorliegenden Offenbarung beschriebener Effekt erhalten werden kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[1] Ein schematisches Konfigurationsdiagramm eines Systems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie.

[2] Ein funktionales Blockdiagramm des Systems.

[3] Ein Flussdiagramm, das einen grundlegenden Algorithmus des Systems zeigt.

[4] Ein Flussdiagramm zum Erläutern eines allgemeinen Überblicks einer Verarbeitungsprozedur eines Suchprozesses in dem System.

[5] Ein Flussdiagramm, das einen Individuumspositionserfassungsprozess in dem System zeigt und ein Diagramm zum Erläutern einer Verarbeitungsprozedur einer Relaiseinrichtung ist.

[6] Ein Flussdiagramm, das den Individuumspositionserfassungsprozess in dem System zeigt und ein Diagramm zum Erläutern einer Verarbeitungsprozedur einer Verwaltungseinrichtung ist.

[7] Diagramme, die ein Beispiel für einen Bildschirmwechsel der Verwaltungseinrichtung in dem System zeigen.

[8] Diagramme, die ein Beispiel für einen Bildschirmwechsel der Verwaltungseinrichtung in dem System zeigen.

[9] Diagramme, die ein Beispiel für einen Bildschirmwechsel der Verwaltungseinrichtung in dem System zeigen.

[10] Ein Flussdiagramm zum Erläutern von Einzelheiten der Verarbeitungsprozedur des Suchprozesses.

[11] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern von Betriebsvorgängen eines beweglichen Objekts in dem Suchprozess.

[12] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern von Betriebsvorgängen des beweglichen Objekts in dem Suchprozess.

[13] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern von Betriebsvorgängen des beweglichen Objekts in dem Suchprozess.

[14] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern von Betriebsvorgängen des beweglichen Objekts in dem Suchprozess.

[15] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern von Betriebsvorgängen des beweglichen Objekts in dem Suchprozess.

[16] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern von Betriebsvorgängen des beweglichen Objekts in dem Suchprozess.

[17] Ein schematisches Konfigurationsdiagramm einer Sensorvorrichtung in dem System.

[18] Ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für die Sensorvorrichtung zeigt.

[19] Ein Blockdiagramm, das Einzelheiten der in 18 gezeigten Sensorvorrichtung zeigt.

[20] Ein Flussdiagramm zum Erläutern eines Beispiels für einen Verarbeitungsfluss in der Sensorvorrichtung.

[21] Diagramme, die ein Beispiel für Individuumsinformationen, die von der Sensorvorrichtung ausgegeben werden, zeigen.

[22] Ein funktionales Blockdiagramm, das eine Konfiguration einer Sensorvorrichtung, die bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Technologie verwendet wird, zeigt.

[23] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern eines Individuumssuchsystems, wenn das bewegliche Objekt als die Relaiseinrichtung verwendet wird.

[24] Ein Flussdiagramm, das eine Individuumssuchprozedur bei einer anderen Ausführungsform zeigt.

[25] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern der Individuumssuchprozedur bei der anderen Ausführungsform.

[26] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern der Individuumssuchprozedur bei der anderen Ausführungsform.

[27] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern der Individuumssuchprozedur bei der anderen Ausführungsform.

[28] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern der Individuumssuchprozedur bei der anderen Ausführungsform.

[29] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern der Individuumssuchprozedur bei der anderen Ausführungsform.

[30] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern der Individuumssuchprozedur bei der anderen Ausführungsform.

[31] Ein schematisches Diagramm zum Erläutern der Individuumssuchprozedur bei der anderen Ausführungsform.

Ausführungsweisen der Erfindung

Nachfolgend werden Ausführungsformen der vorliegenden Technologie unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

<Erste Ausführungsform>

Bei dieser Ausführungsform werden Beschreibungen eines Beispiels gegeben, bei dem ein Individuumsverwaltungssystem oder ein Individuumssuchsystem gemäß der vorliegenden Technologie auf ein Nutztierverwaltungssystem angewandt wird, das weidende Nutztiere, wie etwa Mastrinder, Milchkühe, Pferde, Schafe und Ziegen, verwaltet.

1 ist ein schematisches Konfigurationsdiagramm, das ein Individuumsverwaltungssystem oder ein Individuumssuchsystem gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Technologie zeigt. 2 ist ein funktionales Blockdiagramm des Systems. Nachfolgend wird eine typische Konfiguration des Systems beschrieben.

[Gesamtkonfiguration des Systems]

Ein System 1 dieser Ausführungsform beinhaltet mehrere Sensorvorrichtungen 10, eine Relaiseinrichtung 20, eine Verwaltungseinrichtung 30 und ein bewegliches Objekt 40.

Das System 1 beinhaltet eine Funktion des Verwaltens von Gesundheitszuständen und Aktivitätsstatus mehrerer weidender Nutztiere A, des Spezifizierens und Erfassens einer Position eines Nutztieres A, das eine individuelle Versorgung benötigt, und ferner des Suchens nach dem Nutztier A.

Es sollte angemerkt werden, dass, obwohl Mastrinder als ein Beispiel für das Nutztier A bei dieser Ausführungsform genommen werden, die Nutztiere A in manchen Fällen einfach als „Individuum“ bezeichnet werden können.

(Sensorvorrichtung)

Wie in 1 gezeigt, werden die mehreren Sensorvorrichtungen 10 jeweils von den mehreren zu verwaltenden Nutztieren A getragen. Jede der Sensorvorrichtungen 10 wird an einem Kopf, Hals, Körper, Fuß oder dergleichen des Nutztieres A getragen und wird bei dieser Ausführungsform an einem Ohr getragen. Die Anzahl der durch das Nutztier A zu tragenden Sensorvorrichtungen 10 kann entweder eine oder mehrere sein.

Es sollte angemerkt werden, dass die Sensorvorrichtung 10 nicht auf einen Fall beschränkt ist, bei dem sie an einem Ohr des Nutztieres A angebracht wird und an Teilen außer dem Ohr, wie etwa einem Hals, Rücken und Fuß, angebracht werden kann. Jedoch ist es in Hinsicht auf eine Verringerung einer Wahrscheinlichkeit, dass sich die Sensorvorrichtung 10 löst, weil das Nutztier A seinen Körper gegen einen Zaun oder dergleichen reibt oder das Nutztier A mit einem anderen zusammenstößt, vorteilhafter, sie an einem Ohr anzubringen als am Hals oder am Fuß.

Wie in 2 gezeigt, beinhaltet jede der Sensorvorrichtungen 10 eine Detektionseinheit 12, die Informationen detektiert, die einen lebenden Körper des Nutztieres A betreffen (erste Informationen), und eine Kommunikationseinheit 11 (erste Kommunikationseinheit), die dazu in der Lage ist, die Informationen zu übertragen.

Es werden jeder der Sensorvorrichtungen 10 eindeutige Identifikationsinformationen (UID: Unique Identification – eindeutige Identifikation) zum Spezifizieren des Nutztieres A gegeben. Die Detektionseinheit 12 detektiert biologische Informationen (erste Informationen), die einen Aktivitätsstatus und einen Gesundheitszustand des Nutztieres A direkt oder indirekt angeben. Die Kommunikationseinheit 11 überträgt Detektionssignale der Detektionseinheit 12 hauptsächlich an die Relaiseinrichtung 20 zusammen mit der UID. Die Informationen werden von jeder der Sensorvorrichtungen 10 an die Relaiseinrichtung 20 zu bestimmten Zeitintervallen oder zu unregelmäßigen Zeitintervallen übertragen.

Die Sensorvorrichtungen 10 beinhalten typischerweise die gleiche Konfiguration. Jede der Detektionseinheiten 12 beinhaltet wenigstens ein Leistungserzeugungselement, das dazu in der Lage ist, elektrische Leistung gemäß einer peripheren Umgebung zu erzeugen. Die Kommunikationseinheit 11 ist so konfiguriert, dass sie zum Beispiel ein Kommunikationsmodul und eine Antenne beinhaltet, und ist dazu konfiguriert, Informationen, die eine Leistungserzeugungsmenge des Leistungserzeugungselements betreffen, unter Verwendung elektrischer Leistung, die von dem Leistungserzeugungselement bereitgestellt wird, zu übertragen. Es sollte angemerkt werden, dass die Sensorvorrichtungen 10 später ausführlich beschrieben werden.

(Relaiseinrichtung)

Wie in 1 gezeigt, ist die Relaiseinrichtung 20 an einer Struktur P aufgestellt, dessen Position fest ist, wie etwa zum Beispiel einem Pfosten, einem Zaun und einem Gatter auf einer Weide. Die Anzahl an Relaiseinrichtungen 20, die aufzustellen sind, ist nicht auf eine begrenzt und kann gemäß der Größe der Weide oder dergleichen geeignet festgelegt werden. Bei dieser Ausführungsform sind mehrere Relaiseinrichtungen 20 auf der Weide aufgestellt.

Es sollte angemerkt werden, dass, wie später beschrieben wird, die Relaiseinrichtung 20 nicht auf jene beschränkt ist, die an der Struktur P aufgestellt ist, und durch einen Teil der oder alle der mehreren Nutztiere A, die sich innerhalb der Weide bewegen, oder durch das bewegliche Objekt 40 konfiguriert sein kann. Mit anderen Worten ist die Relaiseinrichtung 20 nicht auf einen Fall beschränkt, bei dem sie an etwas Festem auf der Weide oder einem nichtlebenden Ding angebracht ist.

Jede der Relaiseinrichtungen 20 beinhaltet eine Kommunikationseinheit 21 (zweite Kommunikationseinheit), wie in 2 gezeigt ist. Die Kommunikationseinheit 21 ist so konfiguriert, dass sie zum Beispiel einen Kommunikationsschaltkreis und eine Antenne beinhaltet, und ist so konfiguriert, dass sie dazu in der Lage ist, Informationen (erste Informationen) zu empfangen, die von den Kommunikationseinheiten 11 der Sensorvorrichtungen 10, die von den mehreren Nutztieren A in einer Peripherie von diesen getragen werden, übertragen werden. Ein Kommunikationsverfahren zwischen den Sensorvorrichtungen 10 und der Relaiseinrichtung 20 ist nicht speziell beschränkt, aber typischerweise wird eine Drahtloskommunikationstechnologie eingesetzt, die elektromagnetische Wellen, wie etwa Funkwellen, Infrarotstrahlen und Licht, oder Schallwellen verwendet.

Jede der Relaiseinrichtungen 20 beinhaltet ferner eine Kommunikationsstatusmesseinheit 22, die Informationen erzeugt, die einen Kommunikationsstatus zwischen der Kommunikationseinheit 21 und der Kommunikationseinheit 11 von jeder der Sensorvorrichtungen 10 betreffen (zweite Informationen). Die Kommunikationsstatusmesseinheit 22 ist durch eine Berechnungseinrichtung, wie etwa einen Computer einschließlich einer CPU, eines Speichers und dergleichen, konfiguriert.

Die Kommunikationsstatusmesseinheit 22 detektiert oder misst einen Übertragungssignalpegel von jeder der Sensorvorrichtungen 10, eine Empfangsintensität in der Relaiseinrichtung 20 und dergleichen als den Kommunikationsstatus zwischen jeder der Sensorvorrichtungen 10 und der Relaiseinrichtung 20. Die Kommunikationseinheit 21 ist dazu konfiguriert, Individuumsinformationen jedes Nutztieres A einschließlich der biologischen Informationen (ersten Informationen), die von jeder der Sensorvorrichtungen 10 übertragen werden, und Kommunikationsstatusinformationen (zweite Informationen), die durch die Kommunikationsstatusmesseinheit 22 erzeugt werden und den Kommunikationsstatus betreffen, an die Verwaltungseinrichtung 30 zu übertragen.

Die Individuumsinformationen, die von der Relaiseinrichtung 20 an die Verwaltungseinrichtung 30 übertragen werden, sind als ein Datensatz einschließlich Identifikationsinformationen (UID) der Relaiseinrichtung 20, Positionsinformationen der Relaiseinrichtung 20, der biologischen Informationen (ersten Informationen), der Kommunikationsstatusinformationen (zweiten Informationen), der Identifikationsinformationen (UID) der Sensorvorrichtungen 10 und dergleichen konfiguriert. Die Kommunikationsstatusinformationen (zweite Informationen) beinhalten den Übertragungssignalpegel der Relaiseinrichtung 20, eine Empfangssignalintensität von Informationen, die von jeder der Sensorvorrichtungen 10 übertragen werden, eine Empfangszeit und dergleichen.

Ein Kommunikationsverfahren zwischen jeder der Relaiseinrichtungen 20 und der Verwaltungseinrichtung 30 ist nicht speziell beschränkt und zum Beispiel wird eine Paketkommunikationstechnologie verwendet, die ein Netz N verwendet. Typischerweise werden die Individuumsinformationen von der Relaiseinrichtung 20 jedes Mal an die Verwaltungseinrichtung 30 übertragen, wenn Informationen von jeder der Sensorvorrichtungen 10 empfangen werden, allerdings können die Informationen periodisch oder unregelmäßig übertragen werden.

In einem Fall, in dem die Relaiseinrichtung 20 beweglich ist, kann die Relaiseinrichtung 20 ein Mittel zum Beschaffen von Positionsinformationen über sie selbst (z. B. ein GPS-System) beinhalten und in diesem Fall werden die Positionsinformationen in den Datensatz aufgenommen.

Typischerweise ist jede der Relaiseinrichtungen 20 dazu konfiguriert, mit elektrischer Leistung von einem Leistungsversorgungskabel versorgt zu werden, das innerhalb der Weide verlegt ist. Es sollte angemerkt werden, dass, ohne darauf beschränkt zu sein, auch ein Leistungserzeugungselement enthalten sein kann, das dazu in der Lage ist, elektrische Leistung unter Verwendung natürlicher Energie zu erzeugen, wie etwa eine Solarleistungserzeug, eine Windleistungserzeugung, eine geothermale Leistungserzeugung und eine Wasserkraftleistungserzeugung. Ferner kann die Verbindung zwischen der Relaiseinrichtung 20 und dem Netz N eine drahtlose Kommunikation oder eine drahtgebundene Kommunikation sein.

(Verwaltungseinrichtung)

Die Verwaltungseinrichtung 30 ist typischerweise durch einen Computer einschließlich einer CPU, eines Speichers zum Speichern von Programmen und dergleichen konfiguriert. Bei dieser Ausführungsform ist die Verwaltungseinrichtung 30 durch einen Verwaltungsserver 301 konfiguriert, wie in 1 gezeigt ist.

Wie in 2 gezeigt, beinhaltet die Verwaltungseinrichtung 30 eine Kommunikationseinheit 31 (dritte Kommunikationseinheit) und eine Steuereinheit 35. Die Steuereinheit 35 beinhaltet eine Individuumsextraktionseinheit 32, eine Positionserfassungseinheit 33 und eine Speichereinheit 34. Die Steuereinheit 35 ist dazu konfiguriert, ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, auf der Basis der ersten Informationen, die durch die Sensorvorrichtungen 10, die von den Individuen getragen werden, erzeugt werden und die einen lebenden Körper der Individuen betreffen, zu extrahieren und auf der Basis von Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, Suchinformationen zum Bewegen des beweglichen Objekts 40 zu der Position des speziellen Individuums (Position in der echten Welt, die die Position des speziellen Individuums angibt) zu erzeugen.

Die Steuereinheit 35 ist dazu konfiguriert, mit Bezug auf das bewegliche Objekt 40 eine Leitungsanweisung zum Leiten des speziellen Individuums zu einem vorbestimmten Ort (z. B. Kuhstall) zu erzeugen.

Die Individuumsextraktionseinheit 32, die Positionserfassungseinheit 33 und dergleichen sind durch eine Berechnungseinrichtung, wie etwa einen Computer einschließlich Hardwareressourcen, wie etwa einer CPU und eines Speichers, konfiguriert.

Die Kommunikationseinheit 31 ist so konfiguriert, dass sie zum Beispiel einen Kommunikationsschaltkreis und eine Antenne beinhaltet, und ist so konfiguriert, dass sie dazu in der Lage ist, die Individuumsinformationen von jedem Nutztier A, die von den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 übertragen werden, zu empfangen. Die Individuumsextraktionseinheit 32 ist dazu konfiguriert, ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, auf der Basis der biologischen Informationen (ersten Informationen), die in den empfangenen Individuumsinformationen (Datensatz) von jedem Nutztier A enthalten sind, zu extrahieren.

Ferner ist die Kommunikationseinheit 31 so konfiguriert, dass sie dazu in der Lage ist, die Suchinformationen und die Leitungsanweisung an das bewegliche Objekt 40 zu übertragen und Informationen des beweglichen Objekts einschließlich Informationen, die eine Position des beweglichen Objekts 40 betreffen, zu empfangen. Die Informationen des beweglichen Objekts können zum Beispiel von einem GPS (Global Positioning System – Globales Positionsbestimmungssystem), das an dem beweglichen Objekt 40 montiert ist, beschafft werden.

Die vorbestimmte Bedingung ist eine oder mehrere Bedingungen, die zum Spezifizieren eines Individuums, das gesucht werden soll, voreingestellt sind, und ist typischerweise ein Referenzwert, der verwendet wird, um zu beurteilen, ob ein Lebender-Körper- oder Aktivitätsstatus (Körpertemperatur, Größenordnung der Aktivitätsmenge usw.) des Nutztieres A abnormal ist. Die vorbestimmte Bedingung kann einen Referenzwert beinhalten, der verwendet wird, um zu beurteilen, ob sich das Nutztier A zu einem Ort bewegt hat, der um einen vorbestimmten Abstand oder mehr von der Relaiseinrichtung 20 entfernt ist. Falls die Detektionseinheit 12 von jeder der Sensorvorrichtungen 10 mehrere Typen von biologischen Informationen oder Aktivitätsinformationen detektiert, wird der Gesundheitszustand oder der Aktivitätsstatus des Nutztieres A durch umfassendes Bestimmen dieser Informationsstücke bestimmt.

Die Individuumsextraktionseinheit 32 beurteilt, ob die Individuumsinformationen des individuellen Nutztieres A die eine oder mehrere vorbestimmte Bedingungen zum Spezifizieren eines Suchziels erfüllen. Beispiele für das Suchziel beinhalten ein Individuum, das krank geworden ist oder verletzt wurde, ein Individuum im Östrus und dergleichen. Die Individuumsextraktionseinheit 32 beurteilt, ob es ein spezielles Individuum gibt, das die vorbestimmte Bedingung erfüllt, und, wenn es eines gibt, extrahiert oder spezifiziert sie jenes Individuum als das Suchziel (Erzeugung eines Suchereignisses). Die Positionserfassungseinheit 33 ist dazu konfiguriert, Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, auf der Basis der Kommunikationsstatusinformationen (zweiten Informationen), die in den empfangenen Individuumsinformationen jedes Nutztieres A enthalten sind, zu erzeugen. Bei dieser Ausführungsform werden die Positionsinformationen, die das spezielle Individuum betreffen, zu einer Zeit erzeugt, wenn das spezielle Individuum durch die Individuumsextraktionseinheit 32 extrahiert wird (wenn ein Suchereignis erzeugt wird). Es sollte angemerkt werden, dass die vorliegende Technologie nicht auf dies beschränkt ist und dass Positionsinformationen, die alle Individuen betreffen, unabhängig davon erzeugt werden können, ob ein Suchereignis erzeugt wird.

Zum Beispiel werden Bereichsinformationen mit einer höchsten Aufenthaltswahrscheinlichkeit aus mehreren Bereichen, die durch virtuelles Unterteilen der Weide erhalten werden, als die Positionsinformationen verwendet. Da die Positionsinformationen auf der Basis der Informationen, die den Kommunikationsstatus zwischen der Relaiseinrichtung 20 und jeder der Sensorvorrichtungen 10 betreffen (zweite Informationen), berechnet werden, ist es keine absolute Position, sondern eine relative Position, die auf der Basis einer Beziehung der Kommunikationsintensitäten mit Bezug auf andere Sensorvorrichtungen und dergleichen berechnet wird. Daher müssen die Positionsinformationen nur eine grobe Position innerhalb der Weide angeben.

Die Speichereinheit 34 ist durch eine Speichereinrichtung, wie etwa einen Halbleiterspeicher und ein Festplattenlaufwerk, konfiguriert und speichert Individuumsinformationen jedes Nutztiers A, die von den Relaiseinrichtungen 20 übertragen werden, Informationen, die ein spezielles Individuum betreffen, das durch die Individuumsextraktionseinheit 32 extrahiert wird, Positionsinformationen, die durch die Positionserfassungseinheit 33 erzeugt werden, und dergleichen. Die Kommunikationseinheit 31 ist dazu konfiguriert, wenigstens einen Teil der verschiedenen Typen von Informationen, die in der Speichereinheit 34 gespeichert sind, über das Netz N als die Suchinformationen an Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 und das bewegliche Objekt 40 zu übertragen.

(Endgeräteeinrichtung)

Bei dieser Ausführungsform sind mehrere Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 bereitgestellt. Die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 sind jeweils durch eine Informationsverarbeitungseinrichtung konfiguriert, die über das Netz N mit dem Verwaltungsserver 301 kommunizieren können. Der Verwaltungsserver 301 ist so konfiguriert, dass er die Individuumsextraktionseinheit 32, die Positionserfassungseinheit 33 und die Speichereinheit 34 beinhaltet und eine Überwachung eines Status jedes Nutztieres A, eine Positionserfassungsverarbeitung und dergleichen ausführt.

Der Verwaltungsserver 301 ist dazu konfiguriert, zu einer Zeit, wenn ein Suchereignis erzeugt wird, jenen Effekt an die Endgerätevorrichtungen 302 und 303 zu übertragen, und ist dazu konfiguriert, einen vorbestimmten Suchprozess gemäß Anweisungen von den Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 auszuführen. Wenn mehrere Individuen, die die vorbestimmte Bedingung erfüllen, extrahiert werden, kann das Suchereignis in Bezug auf die mehreren Individuen erzeugt werden. In diesem Fall können ein oder mehrere Individuen, das oder die gesucht werden sollen, durch die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 spezifiziert werden.

Andererseits sind die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 jeweils so konfiguriert, dass sie dazu in der Lage sind, Individuumsinformationen und Positionsinformationen von jedem Nutztier A und dergleichen über das Netz N von dem Verwaltungsserver 301 zu beschaffen. Die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 sind typischerweise durch einen Mehrzweckcomputer, der eine Kommunikationsfunktion beinhaltet, konfiguriert.

Speziell beinhalten, wie in 2 gezeigt, die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 jeweils eine Kommunikationseinheit 51, die mit dem Verwaltungsserver 301 kommunizieren kann, eine Anzeigeeinheit 52, die die Individuumsinformationen und Positionsinformationen von jedem Nutztier A, einen Verlauf von biologischen Informationen, die Informationen des beweglichen Objekts und dergleichen, die von dem Verwaltungsserver 301 übertragen werden, anzeigt, eine Eingabeeinheit 53, die vorbestimmte Anweisungssignale, die an den Verwaltungsserver 301 zu übertragen sind, und dergleichen erzeugt. Bei dieser Ausführungsform ist die Endgeräteeinrichtung 302 durch eine stationäre Endgeräteeinrichtung konfiguriert und ist die Endgeräteeinrichtung 303 durch eine mobile Endgeräteeinrichtung, wie etwa ein Smartphone, konfiguriert, aber die Anzahl und die Typen von Endgeräteeinrichtungen sind nicht speziell beschränkt. Es ist auch möglich, dass die Endgeräteeinrichtungen zum Beispiel tragbare Vorrichtung eines Brillentyps oder eines Armbanduhrtyps sind. Die Kommunikationseinheit 51 ist so konfiguriert, dass sie zum Beispiel einen Kommunikationsschaltkreis und eine Antenne beinhaltet. Die Eingabevorrichtung 53 ist durch eine Eingabeeinrichtung, wie etwa zum Beispiel eine Maus, eine Tastatur, einen Berührungssensor, konfiguriert.

Ferner ist die Verwaltungseinrichtung 30 nicht auf den Fall beschränkt, bei dem sie durch den Verwaltungsserver 301 konfiguriert ist, und kann durch die Endgeräteeinrichtung 302 oder die Endgeräteeinrichtung 303 konfiguriert sein oder kann durch eine Kombination des Verwaltungsservers 301 und der Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 konfiguriert sein.

(Bewegliches Objekt)

Wie in 2 gezeigt, beinhaltet das bewegliche Objekt 40 eine Kommunikationseinheit 41 (vierte Kommunikationseinheit) und eine Sucheinheit 42. Das bewegliche Objekt 40 ist so konfiguriert, dass es dazu in der Lage ist, sich beim Empfangen der Suchinformationen, die auf der Basis der Positionsinformationen erzeugt werden, die durch den Verwaltungsserver 301 erzeugt werden, und die die Position des speziellen Individuums (Nutztier A) betreffen, zu einer momentanen Position des speziellen Individuums oder einem peripheren Ort zu bewegen.

Die Kommunikationseinheit 41 ist so konfiguriert, dass sie zum Beispiel einen Kommunikationsschaltkreis und eine Antenne beinhaltet. Die Kommunikationseinheit 41 ist so konfiguriert, dass sie über das Netz N mit dem Verwaltungsserver 301 kommunizieren kann, und ist typischerweise dazu konfiguriert, Suchinformationen einschließlich individueller Informationen und Positionsinformationen des Nutztieres A von dem Verwaltungsserver 301 zu beschaffen. Zudem ist die Kommunikationseinheit 41 ferner so konfiguriert, dass sie durch eine Drahtloskommunikationstechnologie, die elektromagnetische Wellen, wie etwa Funkwellen, Infrarotstrahlen und Licht, oder Schallwellen und dergleichen verwendet, gemeinsam mit dem Sensor 10 (Kommunikationseinheit 11) und der Relaiseinrichtung 20 (Kommunikationseinheit 21) kommunizieren kann. In diesem Fall kann die Kommunikationseinheit 41 durch ein (später zu beschreibendes) Kommunikationsmodul ähnlich der Sensorvorrichtung 10 konfiguriert sein. Ferner kann das bewegliche Objekt 40 auch so konfiguriert sein, dass es als ein Teil der mehreren Relaiseinrichtungen 20 fungiert.

Die Sucheinheit 42 kann durch eine Berechnungseinheit, wie etwa einen Computer, der eine CPU, einen Speicher zum Speichern von Programmen und dergleichen beinhaltet, konfiguriert sein, kann ein Messungssystem, wie etwa ein GPS (Globales Positionsbestimmungssystem) beinhalten und steuert einen Antrieb des beweglichen Objekts 40, so dass es einen Zielbereich innerhalb der Weide erreicht. Natürlich ist es auch möglich, eine relative Position von dem beweglichen Objekt zu der Sensorvorrichtung aus einer erfassten relativen Position der Sensorvorrichtung zu beschaffen, selbst ohne das GPS aufzunehmen, und die Bewegung zu dem Zielbereich zu steuern. Auf der Basis der Suchinformationen, die das Nutztier A betreffen und die über die Kommunikationseinheit 41 von dem Verwaltungsserver 301 empfangen wurden, sucht die Sucheinheit 42 nach dem speziellen Individuum aus den mehreren Nutztieren A innerhalb der Weide. Ferner beinhaltet die Sucheinheit 42 einen Suchmodus (Modus mit hoher Genauigkeit) zum Suchen nach dem speziellen Individuum durch Empfangen von Informationen von der Relaiseinrichtung 20 (Kommunikationseinheit 21) oder von jeder der Sensorvorrichtungen 10 (Kommunikationseinheiten 11).

Obwohl ein Flugobjekt, das so konfiguriert ist, dass es dazu in der Lage ist, autonom zu fliegen, als das bewegliche Objekt 40 bei dieser Ausführungsform verwendet wird, ist die vorliegende Technologie nicht darauf beschränkt und können auch ein fahrendes Objekt, das so konfiguriert ist, autonom auf Land zu fahren, ein bewegliches Objekt, das dazu in der Lage ist, autonom in oder auf dem Wasser zu fahren, und dergleichen verwendet werden. Das sich bewegende Objekt 40 beinhaltet eine Antriebseinheit 43, wie in 2 gezeigt ist. Zusätzlich zu der Antriebsquelle, wie etwa einer Maschine und einem Motor, beinhaltet die Antriebseinheit 43 in dem Fall eines Flugobjekts einen Propeller zum Fliegen, in dem Fall eines fahrenden Objekts Räder, eine Schraube und dergleichen in dem Fall eines sich bewegenden Objekts, das sich in oder auf dem Wasser bewegt.

Indem das bewegliche Objekt 40 so konfiguriert wird, dass es das spezielle Nutztier verfolgen kann, wird es möglich, nicht nur eine Position eines ruhenden Individuums, sondern auch eine Position eines sich bewegenden Individuums anzuzeigen. Mit anderen Worten beinhaltet das bewegliche Objekt 40 auch eine Funktion als ein Anzeigekörper (Anweisungskörper), der eine Position eines gesuchten Nutztieres (spezifiziertes Individuum) in einer Form anzeigt (anweist), die für weidezugehörige Verantwortliche (Benutzer), einschließlich eines Managers, eines Weidenbesitzers und dergleichen, erkennbar ist. Zum Beispiel wird die Position des beweglichen Objekts 40 in einem Zustand, bei dem das bewegliche Objekt 40 genau oberhalb des gesuchten Nutztieres schwebt (in der Luft stillsteht) indirekt nach Außen hin als eine Position des Nutztieres als das gesuchte Ziel angezeigt. In diesem Fall kann das bewegliche Objekt 40 als eine Anzeigeeinrichtung eine lichtemittierende Vorrichtung, die dazu in der Lage ist, Licht nach außen zu emittieren, wie etwa eine LED (Light Emitting Diode – Leuchtdiode), eine schallemittierende Vorrichtung, die dazu in der Lage ist, einen Warnton auszugeben, wie etwa einen Summer, und dergleichen als eine Anzeigeeinrichtung beinhalten.

Alternativ dazu kann das bewegliche Objekt 40 ein Anzeigeelement als die Anzeigeeinrichtung beinhalten, welches von genau oberhalb des gesuchten Nutztieres zu dem Nutzier hin heruntergehängt werden kann, wie etwa Seile und ein Netz. In diesem Fall wird das Nutztier durch das Anzeigeelement direkt angezeigt.

Die Anzahl an beweglichen Objekten 40 ist nicht auf eines begrenzt und mehrere bewegliche Objekte 40 können bereitgestellt sein. In dem Fall, dass mehrere bewegliche Objekte 40 verwendet werden, kann jedes der beweglichen Objekte 40 nach einem Nutztier suchen, nachdem ein Suchbereich aufgeteilt wurde. Entsprechend wird es möglich, in einer kurzen Zeit nach einem speziellen Individuum zu suchen, selbst wenn die Weide weitläufig ist.

Das bewegliche Objekt 40 kann eine Kamera 44 (Bildaufnahmeeinrichtung) beinhalten, so dass es entsprechend möglich wird, die Umgebung und ein Nutztier, das genau unterhalb eines Flugbereichs positioniert ist, zu fotografieren. Zudem können ein Flugverhalten, eine Höhe, eine Annäherungsentfernung mit Bezug auf das Nutztier und dergleichen des beweglichen Objekts 40 auf der Basis des Bildes, das durch die Kamera 44 gemacht wurde, gesteuert werden.

Das bewegliche Objekt 40 ist so konfiguriert, dass es dazu in der Lage ist, ein Ausgabebild der Kamera 44 über die Kommunikationseinheit 41 an die Verwaltungseinrichtung 30 zu übertragen. Typischerweise wird das Ausgabebild der Kamera 44 als die Informationen des beweglichen Objekts zusammen mit den Positionsinformationen des beweglichen Objekts 40 (GPS-Daten) übertragen. Die Kamera 44 kann eine Infrarotkamera sein, so dass es entsprechend möglich wird, spezielle Zustandsdaten des Nutztieres aus einem fotografierten thermografischen Bild des Nutztieres zu beschaffen, welche sich von den Daten unterscheiden, die von der Sensorvorrichtung 10 alleine erhalten werden.

Das bewegliche Objekt 40 kann ferner ein Leitungshilfsmittel zum Leiten der Nutztiere beinhalten. In diesem Fall kann ein spezielles Nutztier als ein Suchziel zu einem vorbestimmten Ort, wie etwa einem Kuhstall, auf der Basis einer Leitungsanweisung, die von der Verwaltungseinrichtung 30 übertragen wird, geleitet werden.

Ein Futter für Nutztiere wird typischerweise als Leitungshilfsmittel verwendet. Indem ein konzentriertes Futter verwendet wird, das die Nutztiere besonders bevorzugen, kann ein Nutztierleitungseffekt verstärkt werden. Das konzentrierte Futter ist ein Futter einschließlich vieler Proteine und ein Beispiel dafür ist ein Futter, das Samenteile von Getreiden, wie etwa Mais, Gerste, Weizen und Reis, Bohnen, wie etwa eine Sojabohne, einen Ölkuchen, der durch Ölpressen erhalten wurde, und dergleichen beinhaltet. Es sollte angemerkt werden, dass das Leitungshilfsmittel ein künstlicher Köder sein kann.

Das bewegliche Objekt 40 ist dazu konfiguriert, das Nutztier durch Hängen des Leitungshilfsmittels vor dem Nutztier, Verstreuen von diesem entlang des Weges zurück zu dem Kuhstall und dergleichen zu einem Kuhstall zu leiten.

Typischerweise wird eine Batterie als eine Leistungsquelle des beweglichen Objekts 40 verwendet, aber es kann stattdessen ein Leistungserzeugungselement enthalten sein, das dazu in der Lage ist, elektrische Leistung unter Verwendung natürlicher Energie zu erzeugen, wie etwa Solarleistungserzeugung und Windleistungserzeugung.

[Systembetrieb]

Als Nächstes werden typische Vorgänge des Systems 1 dieser Ausführungsform beschrieben.

(Allgemeiner Überblick über Vorgänge)

Bei dem System 1 dieser Ausführungsform empfängt jede der Relaiseinrichtungen 20 biologische Informationen der jeweiligen Nutztiere A von den Sensorvorrichtungen 10, die jeweils von den Nutztieren A (Individuen) getragen werden, verarbeitet sie zu Individuumsinformationen und überträgt sie an die Verwaltungseinrichtung 30 (Verwaltungsserver 301). Der Datensatz, der jeweilige Individuumsinformationen konfiguriert, beinhaltet erste Informationen, die einen lebenden Körper des Nutztieres A betreffen und die von der Sensorvorrichtung 10 übertragen werden, und zweite Informationen, die einen Kommunikationsstatus mit Bezug auf die Sensorvorrichtung (erste Kommunikationseinheit) zu einer Zeit, wenn die Informationen empfangen werden, betreffen, wie oben beschrieben ist.

Die Verwaltungseinrichtung 30 (Verwaltungsserver 301) beurteilt einen Aktivitätsstatus oder einen Gesundheitszustand von individuellen Nutztieren A auf der Basis der ersten Informationen in den jeweiligen Stücken von Individuumsinformationen und beurteilt, ob die vorbestimmte Bedingung erfüllt wird. Ferner beurteilt die Verwaltungseinrichtung 30 (Verwaltungseinrichtung 301) typischerweise für jede der individuellen Sensorvorrichtungen 10 einen Abstand zwischen der Sensorvorrichtung 10 und der Relaiseinrichtung 20 auf der Basis der zweiten Informationen in jeden Individuumsinformationen und erzeugt Positionsinformationen, die eine Position des Nutztieres A, das die vorbestimmte Bedingung erfüllt, oder Positionen sämtlicher Nutztiere A betreffen. Entsprechend wird ein spezielles Nutztier A, das die vorbestimmte Bedingung erfüllt, extrahiert und wird eine Position des speziellen Individuums erfasst.

Die Verwaltungseinrichtung 30 (Verwaltungsserver 301) führt die Verarbeitung jedes Mal aus, wenn die Individuumsinformationen der jeweiligen Nutztiere A von den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 empfangen werden. Entsprechend wird ein Individuumsverwaltungssystem strukturiert, das dazu in der Lage ist, eine zeitliche Änderung (Verlauf) des Gesundheitszustands oder des Aktivitätsstatus jedes Individuums zu überwachen. Zudem wird es durch Sammeln einer zeitlichen Änderung der Positionsinformationen jedes Nutztieres A in der Speichereinheit 34 möglich, auch die Position und den Wanderungspfad jedes Individuums zu überwachen, wie später beschrieben wird.

Dann extrahiert die Verwaltungseinrichtung 30 (Verwaltungsserver 301, Individuumsextraktionseinheit 32) ein spezielles Nutztier A, das die vorbestimmte Bedingung erfüllt, überträgt in einem Fall, in dem eine dringende individuelle Versorgung für das Nutztier A erforderlich ist, Individuumsinformationen und Positionsinformationen, die dieses Individuum betreffen, an das bewegliche Objekt 40 und veranlasst, dass das bewegliche Objekt 40 beginnt, nach diesem Nutztier A zu suchen. Mit anderen Worten fungiert das System 1 dieser Ausführungsform als ein Individuumssuchsystem, das in einem Fall, in dem ein spezielles Nutztier A, das ein vorbestimmtes Symptom oder einen vorbestimmten Zustand anzeigt, wie etwa eine Krankheit und Brunst, extrahiert wird, eine Suchverarbeitung des speziellen Nutztieres unter Verwendung eines Suchereignisses, das zum Suchen nach dem speziellen Nutztier A erzeugt wurde, als ein Auslöser ausführt. Die Anzahl an zu extrahierenden Nutztieren A als das Suchziel ist nicht auf eines beschränkt und mehrere Nutztiere können zur gleichen Zeit extrahiert werden.

Als Nächstes werden Einzelheiten von der Erzeugung eines Suchereignisses bis zu einem Ende des Suchprozesses beschrieben.

(Grundlegender Algorithmus)

3 ist ein Flussdiagramm, das einen grundlegenden Algorithmus des Systems 1 zeigt.

Die Individuumsextraktionseinheit 32 der Verwaltungseinrichtung 30 beurteilt einen Gesundheitszustand und einen Aktivitätsstatus auf der Basis von Individuumsinformationen jedes Nutztieres A (ST11). Wenn die Individuumsextraktionseinheit 32 ein Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, die eine Referenz zur Beurteilung einer Abnormalität, wie etwa zum Beispiel einer Krankheit und Brunst, werden soll, aus den Individuumsinformationen für jedes Nutztier A, die durch den Verwaltungsserver 301 empfangen werden, extrahiert, wird ein Suchereignis erzeugt, um zu einen Suchprozess zum Suchen nach dem Individuum zu wechseln (ST12, 13).

4 ist ein Flussdiagramm des Systems 1 zum Erläutern eines allgemeinen Überblicks einer Verarbeitungsprozedur des Suchprozesses. Bei dieser Ausführungsform sind Schritte der Suchzielspezifizierung (ST21), der Suchinformationsbeschaffung (ST22), der Suche (ST23), der Verfolgung (ST24) und des Suchendes (ST25) enthalten.

(Erzeugung eines Suchereignisses)

Wenn ein Suchereignis erzeugt wird, wird ein Suchziel spezifiziert (ST21). Ein Nutztier, das als das Suchziel extrahiert ist, wird typischerweise auf der Basis von UID (Identifikationsinformation) der Sensorvorrichtung 10 spezifiziert, die von dem Nutztier getragen wird.

Anschließend werden Informationen, die das Suchziel betreffen (Suchinformationen), beschaffen (ST22). Als die Suchinformationen gibt es einen Übergang von biologischen Informationen bis zu der Gegenwart, eine vergangene medizinische Geschichte, eine tief verwurzelte Krankheit und dergleichen, die das Nutztier A betreffen, zusätzlich zu biologischen Informationen, die einen lebenden Körper betreffen, oder einer Aktivitätsmenge des Nutztieres A als die Suchziel- und Positionsinformationen, die eine momentane Position betreffen. Als die Positionsinformationen wird auf Informationen Bezug genommen, die durch die Positionserfassungseinheit 33 des Verwaltungsservers 301 berechnet und erzeugt werden und die in der Speichereinheit 34 gespeichert werden.

(Positionserfassungsprozess)

5 und 6 sind jeweils ein Flussdiagramm, das einen Positionserfassungsprozess des Nutztieres A zeigt. 5 zeigt Vorgänge der Relaiseinrichtung 20 und 6 zeigt Vorgänge der Verwaltungseinrichtung 30 (des Verwaltungsservers 301).

Jede der Relaiseinrichtungen 20 überträgt Individuumsinformationen jedes Nutztieres A zu dem Verwaltungsserver 301. Wie in 5 gezeigt, empfängt jede der Relaiseinrichtungen 20 in einem Bereitschaftszustand Daten von den Sensorvorrichtung 10, die von den jeweiligen Nutztieren A getragen werden (ST31, 32). Die von jeder der Sensorvorrichtungen 10 übertragenen Daten beinhalten biologische Informationen (erste Informationen) einschließlich eines Gesundheitszustandes und eines Aktivitätsstatus des Nutztieres A.

Jede der Relaiseinrichtungen 20 ist so konfiguriert, dass sie dazu in der Lage ist, Daten von einem oder mehreren Nutztieren A (Sensorvorrichtungen 10) innerhalb einer Kommunikationsreichweite zu empfangen. Es ist für die mehreren Relaiseinrichtungen 20 von Vorteil, Übertragungsdaten von demselben Nutztier A zu empfangen.

Beim Empfangen der Übertragungsdaten von den Nutztieren A zeichnet jede der Relaiseinrichtungen 20 Informationen, die einen Kommunikationsstatus betreffen und die einen Übertragungspegel, eine Empfangsintensität, eine Empfangszeit, eine Empfangsstunde und dergleichen beinhalten (zweite Informationen), für jedes Nutztier A auf. Diese Stücke kommunikationsbezogener Informationen werden durch die Kommunikationsstatusmesseinheit 22 erzeugt (ST33). Die oben beschriebene Verarbeitung wird wiederholend ausgeführt, bis ein Datenübertragungsereignis mit Bezug auf den Verwaltungsserver 301 erzeugt wird (ST34). Bei einer Erzeugung eines Datenübertragungsereignisses überträgt jede der Relaiseinrichtungen 20 Individuumsinformationen einschließlich erster Informationen und zweiter Informationen der jeweiligen Nutztiere A an den Verwaltungsserver 301 (ST35).

Der Übertragungspegel ist ein Datenübertragungspegel jeder der Sensorvorrichtungen 10 und ist typischerweise in den Daten enthalten, die von den Sensorvorrichtungen 10 übertragen werden. Der Übertragungspegel kann ein fester Wert sein oder kann ein variabler Wert sein, der für jede Übertragung variiert, wie in einem Fall, in dem zum Beispiel der Übertragungspegel zu der Zeit der Übertragung absichtlich verstärkt oder abgeschwächt wird. Währenddessen ist die Empfangsintensität eine Empfangsintensität von Daten, die von jeder der Sensorvorrichtungen 10 übertragen werden. Obwohl die Empfangsintensität durch eine Kommunikationsumgebung beeinflusst wird, ist die Empfangsintensität von durch die Relaiseinrichtung 20 zu empfangenden Signalen typischerweise dazu fähig, höher zu werden, wenn die Entfernung zwischen der Sensorvorrichtung 10, die Daten überträgt, und der Relaiseinrichtung 20, die die Daten empfängt, kleiner wird.

Daher wird es auf der Basis der Informationen, die den Kommunikationsstatus zwischen den jeweiligen Sensorvorrichtungen 10 und den Relaiseinrichtungen 20 betreffen (Übertragungssignalpegel jeder Sensorvorrichtung 10 oder Empfangsintensität jeder Sensorvorrichtung 10), möglich, die Entfernungen zwischen den individuellen Relaiseinrichtungen 20 und den jeweiligen Nutztieren A zu schätzen. Zum Beispiel wird es möglich, die Entfernungen zwischen den individuellen Relaiseinrichtungen 20 und den jeweiligen Nutztieren A zu schätzen, indem die Übertragungssignalpegel der jeweiligen Sensorvorrichtungen 10 von einem hohen Pegel abgesenkt werden und detektiert wird, ob die Empfangsintensität einen bestimmten Wert oder mehr beibehalten kann.

Das Datenübertragungsereignis ist so konfiguriert, dass es zu einem Zeitpunkt erzeugt wird, wenn zum Beispiel ein eingebauter Zeitgeber jeder der Relaiseinrichtungen 20 eine vorbestimmte Zahl von Zählungen (vorbestimmten Zyklus) erreicht. Das Datenübertragungsereignis kann mit einer Zeitplanung erzeugt werden, die für jede der Relaiseinrichtung 20 abweicht, oder kann mit derselben Zeitplanung erzeugt werden. Alternativ dazu kann das Datenübertragungsereignis zu einem Zeitpunkt erzeugt werden, wenn eine Kommunikation zwischen den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 und der Verwaltungseinrichtung 30 eingerichtet wird.

Währenddessen empfängt der Verwaltungsserver 301 die Individuumsinformationen jedes Nutztieres A von den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20. Wie in 6 gezeigt, beurteilt die Verwaltungseinrichtung 30 in einem Bereitschaftszustand, ob Empfangsdaten von den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 vorliegen (ST41, 42). Ob Empfangsdaten vorliegen, wird zum Beispiel auf der Basis von Empfangsinformationen beurteilt, die in der Speichereinheit 34 (2) gespeichert sind.

Beim Empfangen der Übertragungsdaten von den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 spezifiziert der Verwaltungsserver 301 (Positionserfassungseinheit 33) eine Relaiseinrichtung 20, die zur gleichen Zeit oder Stunde am nächsten zu dem speziellen Nutztier A ist, aus den mehreren Relaiseinrichtungen 20, die Daten empfangen haben, die das Positionserfassungsziel (spezielles Nutztier A als Suchziel) betreffen (ST43). Hier wird eine Relaiseinrichtung 20, die den niedrigsten Übertragungssignalpegel der Sensorvorrichtung 10 aufweist und die dazu in der Lage war, jenes Signal zu empfangen, aus den mehreren Relaiseinrichtungen 20 extrahiert. Falls die Empfangsintensität während des Empfangs beibehalten wird, selbst wenn der Übertragungssignalpegel niedrig ist, ist eine Entfernung zwischen dem Positionserfassungsziel und der Relaiseinrichtung 20 klein, wie oben beschrieben ist, so dass durch die obige Verarbeitung die Relaiseinrichtung 20 spezifiziert wird, die am nächsten zu dem speziellen Nutztier A ist.

Anschließend schätzt der Verwaltungsserver 301 (Positionserfassungseinheit 33) auf der Basis der Empfangsdaten von der Relaiseinrichtung 20, die am nächsten zu dem speziellen Nutztier A ist, eine Position jenes Nutztieres A zu einer Empfangszeit von diesen und erzeugt Positionsinformationen, die diese Position betreffen (ST44). Die erzeugten Positionsinformationen werden in der Speichereinheit 34 gespeichert.

Die Empfangszeit verweist typischerweise auf eine lokale Standardzeit (absolute Zeit), ist aber nicht darauf beschränkt, und kann zum Beispiel eine Zeit sein, die seit einer Systemaktivierung oder einer Erzeugung eines Suchereignisses verstrichen ist (relative Zeit).

Als Nächstes nimmt der Verwaltungsserver 301 (Positionserfassungseinheit 33) auf die Positionsinformationen Bezug, die das spezielle Nutztier betreffen und die das letzte Mal erzeugt wurden, und erzeugt zusätzlich Bewegungspfadinformationen, die eine Positionsänderung des Nutztieres A betreffen (ST45). Die erzeugten Bewegungspfadinformationen werden in der Speichereinheit 34 gespeichert.

Die oben beschriebene Verarbeitung wird wiederholend ausgeführt, bis ein Suchprozessendereignis erzeugt wird (ST46, 47).

Es sollte angemerkt werden, dass die Positionserfassung des speziellen Nutztieres A nicht auf das Beispiel beschränkt ist, bei dem sie auf der Basis von Informationen ausgeführt wird, die von der Relaiseinrichtung 20 übertragen werden. Wie später beschrieben wird, ist es zum Beispiel auch möglich, Positionsinformationen eines speziellen Nutztieres direkt von mehreren anderen Nutztieren zu empfangen und die Position des speziellen Nutztieres zu erfassen.

(Bildwechsel der Endgeräteeinrichtung)

Suchinformationen, die in dem Suchinformationsbeschaffungsschritt (ST22) aus 4 beschafft wurden, werden von dem Verwaltungsserver 301 an jede der Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 übertragen. Bei dieser Ausführungsform wird der Suchprozess eines Nutztieres, der das bewegliche Objekt 40 verwendet, beim Empfangen einer vorbestimmten Eingabeanweisung von den Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 begonnen.

Zum Beispiel zeigen 7A und B ein Beispiel für einen Bildschirmwechsel der Endgeräteeinrichtung 302.

Beim Erzeugen eines Suchereignisses wird ein UI-Bild (UI: User Interface – Benutzeroberfläche) 511 einschließlich Informationen eines speziellen Nutztieres A als Suchziel auf einer Anzeige (Anzeigeeinheit 52) der Endgeräteeinrichtung 302 angezeigt (7A). Bei diesem Beispiel beinhaltet das UI-Bild 511 Identifikationsinformationen (UID), Positionsinformationen, eine vergangene Geschichte und dergleichen des Nutztieres A (Sensorvorrichtung), das als abnormal beurteilt wurde. Die Positionsinformationen können in Schriftzeichen angezeigt werden oder die Position des Nutztieres A (geschätzter Bereich) kann auf einem Kartenbild angezeigt werden, das auf der Anzeige angezeigt wird. Wenn ein vorbestimmter Eingabevorgang (z. B. ein Klickvorgang) auf das UI-Bild 511 getätigt wird, wird ein UI-Bild 512 angezeigt, das eine Eingabe in Bezug darauf empfängt, ob eine Suche begonnen werden soll (7B).

Währenddessen zeigen 8A und B und 9A und B jeweils ein Beispiel für einen Bildschirmwechsel der Endgeräteeinrichtung 303.

Beim Erzeugen eines Suchereignisses wird ein UI-Bild 521 einschließlich Identifikationsinformationen (UID) eines speziellen Nutztieres als ein Suchziel auf einer Anzeige (Anzeigeeinheit 52) der Endgeräteeinrichtung 303 angezeigt (8A). Wenn ein vorbestimmter Eingabevorgang (z. B. ein Antippvorgang) auf das UI-Bild 521 getätigt wird, wird ein UI-Bild 522 einschließlich einfacher Daten des Nutztieres A (z. B. Positionsinformationen, vergangener Geschichte usw.), das als abnormal beurteilt wurde, angezeigt (8B). Die Positionsinformationen können in Schriftzeichen angezeigt werden oder die Position des Nutztieres A (geschätzter Bereich) kann auf einem Kartenbild angezeigt werden, das auf der Anzeige angezeigt wird. Als Nächstes wird, wenn ein vorbestimmter Eingabevorgang (z. B. ein Antippvorgang) auf das UI-Bild 522 getätigt wird, ein UI-Bild 523, das einen Typ, ein Geburtsdatum, eine biologische Änderung der letzten Woche, Anmerkungen und dergleichen des Nutztieres A angibt, angezeigt (9A) und wird ein UI-Bild 524 angezeigt, das eine Eingabe in Bezug darauf empfängt, ob eine Suche begonnen werden soll, nachdem ein vorbestimmter Vorgang getätigt wurde (9B).

Der Verwaltungsserver 301, der eine Suchbeginnanweisung von der Endgeräteeinrichtung 302 oder der Endgeräteeinrichtung 303 empfangen hat, beginnt einen Suchprozess des Nutztieres A unter Verwendung des beweglichen Objekts 40 (ST23). Speziell fliegt das bewegliche Objekt 40 auf der Basis der Positionsinformationen des Nutztieres A, die durch den Verwaltungsserver 301 erzeugt werden, oder der Suchinformationen einschließlich der Positionsinformationen des Nutztieres A, die danach zu übertragen sind, oberhalb der Weide und sucht nach dem Nutztier A (ST23). Wenn es gefunden wird, stoppt das bewegliche Objekt 40 oberhalb des Nutztieres A und verfolgt das Nutztier A, wenn es sich bewegt, um dementsprechend einem Manager die Position des Nutztieres A anzuzeigen (ST24). Nachdem der Manager das Nutztier A spezifiziert hat, wird der Suchprozess beendet und kehrt das bewegliche Objekt 40 in eine Stand-By-Position zurück (ST25).

10 ist ein Flussdiagramm des Systems 1 zum Erläutern von Einzelheiten der Verarbeitungsprozedur des Suchprozesses. In 10 entsprechen ST23a bis ST23e dem Suchschritt (ST23) aus 4 und entsprechen ST24a bis 24d dem Verfolgungsschritt (ST24) aus 4. Ferner entsprechen in 10 ST25a bis ST25g dem Suchendschritt (ST25) aus 4.

11 bis 16 sind jeweils ein schematisches Diagramm zum Erläutern des Suchprozesses eines Nutztieres A durch das bewegliche Objekt 40. In 11 bis 16 ist eine Weide F im Wesentlichen rechteckig gezeichnet und sind insgesamt 5 Relaiseinrichtungen 20 (20A bis 20E) jeweils bei 4 Ecken und einer Zentrumsposition von dieser installiert. Außerdem weiden auf der Weide F 10 Nutztiere A (A1 bis A10) und von jenen gibt ein Nutztier A6, das durch ein schwarzes umgedrehtes Dreieck angegeben ist, ein spezielles Nutztier als ein Suchziel an.

Nachfolgend werden Einzelheiten des Suchprozesses unter Bezugnahme auf 10 bis 16 beschrieben.

(Suchprozess)

Nachdem der Suchzielspezifikationsschritt (ST21) und der Suchinformationsbeschaffungsschritt (ST22) beendet worden sind, wird ein Schritt des Auffassens eines Suchbereichs ausgeführt (ST23a).

Wie in 11 gezeigt, wird ein Suchbereich R typischerweise innerhalb des gesamten Bereichs der Weide F, wo die Nutztiere A weiden, festgelegt.

Alternativ dazu kann der Suchbereich R innerhalb einer Reichweite festgelegt werden, die durch Berechnen einer Zeit, die das bewegliche Objekt 40 benötigt, um ein Suchziel zu erreichen, aus einer Bewegungsgeschwindigkeit des beweglichen Objekts 40 und einer groben Position des Suchziels erhalten wird, wobei die Reichweite eine Reichweite ist, in der sich das Ziel sehr wahrscheinlich bewegt, bevor das bewegliche Objekt 40 die Nähe des Suchziels erreicht. Zudem kann der Suchbereich R durch die Anzahl an Suchzielen bestimmt werden. Alternativ dazu kann der Suchbereich R im Voraus statisch oder dynamisch zugewiesen werden, um in dem Suchprozess verwendet zu werden. Des Weiteren kann der Suchbereich R ein Umgebungsort der Relaiseinrichtung 20C sein, die dem Nutztier A6 als das Suchziel am nächsten ist. In diesem Fall kann das bewegliche Objekt 40 Daten direkt von der Relaiseinrichtung 20C empfangen und Positionsinformationen des Suchziels beschaffen.

Da ein unbemanntes Flugobjekt bei dieser Ausführungsform als das bewegliche Objekt 40 verwendet wird, wird der Suchbereich R innerhalb einer beliebigen Höhenreichweite von der Weide F festgelegt. Ferner können, falls mehrere bewegliche Objekte 40A und 40B verwendet werden, wie in 11 bis 16 gezeigt ist, jeweils Suchbereiche, die voneinander abweichen, den beweglichen Objekten 40A und 40B zugewiesen werden. Zudem kann eines der beweglichen Objekte als eine Reserve zu einer Zeit verwendet werden, wenn ein Versagen oder dergleichen in dem anderen beweglichen Objekt auftritt. Des Weiteren kann es zum Beispiel für den Zweck des genaueren Schätzens einer Entfernung zwischen dem Suchziel und dem beweglichen Objekt 40, genauer wie beim Spezifizieren einer Suchzielrichtung durch zum Beispiel eine Dreipunktvermessung unter Verwendung ausschließlich des beweglichen Objekts 40 und des Suchziels, und dergleichen verwendet werden.

Anschließend gibt der Verwaltungsserver 301 eine Bewegungsanweisung über das Netz N an das bewegliche Objekt 40 (40A, 40B) aus und veranlasst, dass sich das bewegliche Objekt 40 (40A, 40B) von einer vorbestimmten anfänglichen Position (Stand-By-Position) zu dem Suchbereich R bewegt, wie in 12 gezeigt ist (ST23b).

Die vorbestimmte anfängliche Position (Stand-By-Position) ist nicht speziell beschränkt und kann gemäß dem Typ des beweglichen Objekts geeignet festgelegt werden und sie kann eine Stand-By-Position in der Luft, auf dem Boden, auf dem Wasser oder in dem Wasser, eine dedizierte Stand-By-Position und dergleichen sein.

Das bewegliche Objekt 40 (40A, 40B) empfängt die Positionsinformationen des Nutztieres A6 als das Suchziel, welche über die Kommunikationseinheit 41 von dem Verwaltungsserver 301 übertragen wurden, und bewegt sich zu einer geschätzten Aufenthaltsposition des Nutztieres A6 unter einer Steuerung der Sucheinheit 42 basierend auf diesen Positionsinformationen, wie in 13 gezeigt ist. Als die Flugroute zu dieser Zeit kann die Bewegung direkt zu der geschätzten Aufenthaltsposition des Nutztieres A6 vorgenommen werden oder kann, falls Positionsinformationen der Position, wo die Relaiseinrichtung 20C vorliegt, bekannt sind, die Bewegung zu der geschätzten Aufenthaltsposition des Nutztieres A6 vorgenommen werden, nachdem es zu der Position der Relaiseinrichtung 20C geflogen ist.

Beim Detektieren einer Annäherung zu einem Ziel (Position, wo das Suchziel geschätzt ist) durch ein eingebautes Positionierungssystem wechselt die Sucheinheit 42 zu einem Modus mit hoher Genauigkeit, der ermöglicht, dass eine Kommunikation mit dem Nutztier A (Sensorvorrichtung 10) vorgenommen wird (ST23c, 23d). Anschließend wird ein Fall beschrieben, bei dem sich das bewegliche Objekt 40A als eines der zwei beweglichen Objekte 40A und 40B einem Suchziel (Nutztier A6) annähert.

Es sollte angemerkt werden, dass veranlasst werden kann, dass das andere bewegliche Objekt 40B, wie es ist, an einer vorbestimmten Position des Suchbereichs R stillsteht, wie in 13 gezeigt ist, oder veranlasst werden kann, dass es zu der anfänglichen Position (Stand-By-Position) zurückkehrt. In dem ersten Fall kann das bewegliche Objekt 40B anstelle des beweglichen Objekts 40A nach einem Individuum als ein Suchziel suchen, wenn sich jenes Individuum in einen Bereich bewegt, für den das bewegliche Objekt 40B verantwortlich ist.

Das bewegliche Objekt 40A fliegt, während es die Flughöhe verringert, zu einer Entfernung, die ermöglicht, dass eine Kommunikation mit peripheren Nutztieren A in der Nähe des Ziels durchgeführt wird. Falls es einige Nutztiere A bei dem Ziel gibt, beschafft die Sucheinheit 42 Identifikationsinformationen der individuellen Nutztiere A und beurteilt, ob jedes von ihnen das Nutztier A6 als das Suchziel ist. Dann wird beim Finden des Individuums A6 als das Suchziel ein Wechsel zu einem Verfolgungsmodus vorgenommen (ST23e, 24a).

(Verfolgungsprozess)

Nach dem Wechsel zu dem Verfolgungsmodus steigt das bewegliche Objekt 40A zu einer vorbestimmten Flughöhe auf, um zu ermöglichen, dass das bewegliche Objekt 40A von Landwirten auf dem Boden visuell erkannt wird, während es genau oberhalb des Nutztieres A6 positioniert ist, wie in 14 gezeigt ist (ST24b). Die vorbestimmte Flughöhe ist nicht speziell beschränkt und kann gemäß der Größe der Weide F, in Abhängigkeit davon, ob es eine Unebenheit gibt, oder gemäß einer Höhe von dieser und dergleichen passend eingestellt werden.

Alternativ dazu kann, wie in 15 gezeigt, das bewegliche Objekt 40A ein geeignetes Anzeigeelement 401, wie etwa Seile und ein Netz, als eine Markierung zu dem Nutztier hin herabhängen, um zu ermöglichen, dass das genau unterhalb positionierte Nutztier A6 von einem weidezugehörige Verantwortlichen M einfach unter peripheren Nutztieren Identifiziert werden kann (ST24b).

Alternativ dazu kann das bewegliche Objekt 40A den weidezugehörigen Verantwortlichen über den Standort des Nutztieres A6 unter Verwendung seiner Flughöhe benachrichtigen. Mit anderen Worten gibt es Bedenken, dass, wenn die Flughöhe des beweglichen Objekts 40A zu hoch ist, es schwierig wird, das bewegliche Objekt 40A selbst von dem Boden zu sehen und die Sichtbarkeit für den weidezugehörigen Verantwortlichen verringert wird. In dieser Hinsicht kann die Sichtbarkeit für den weidezugehörigen Verantwortlichen dadurch verbessert werden, dass das bewegliche Objekt 40A das Anzeigeelement 401 als die Anzeigeeinrichtung zu dem Nutztier A6 auf dem Boden hin herabhängt, wie oben beschrieben ist, falls es bei einer relativ hohen Position, wie etwa zum Beispiel einer Flughöhe von 30 m (Meter), fliegt.

Andererseits aktiviert das bewegliche Objekt 40A eine lichtemittierende Vorrichtung oder eine schallemittierende Vorrichtung als die Anzeigeeinrichtung, falls es bei einer relativ niedrigen Position, wie etwa in einer Flughöhe von 5 m (Meter), fliegt. Durch Verwenden von Anzeigemitteln, die den Flug des beweglichen Objekts 40A auf diese Weise nicht hindern, kann ein Suchziel sicher dem weidezugehörigen Verantwortlichem mitgeteilt werden. Wenn das Nutztier A6 als das Suchziel gefunden wird, kann das bewegliche Objekt 40A anstelle der oder zusätzlich zu der Anzeige der Position des Nutztieres A6 unter Verwendung der oben beschriebenen Anzeigeeinrichtung eine Flugposition (Ausgabe des GPS-Sensors) des beweglichen Objekts 40A an den Verwaltungsserver 301 als Informationen des beweglichen Objekts mitteilen. Die Informationen des beweglichen Objekts können direkt an den Verwaltungsserver 301 übertragen werden oder können über die Relaiseinrichtung 20 an den Verwaltungsserver 301 übertragen werden. Die Informationen des beweglichen Objekts werden über den Verwaltungsserver 301 an die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 übertragen und auf der Anzeigeeinheit 52 der Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 als Karteninformationen einschließlich der Flugposition des beweglichen Objekts 40A angezeigt.

Die Flugposition entspricht typischerweise einer Position genau oberhalb des Nutztieres A6, so dass es die Position des Nutztieres A6 genauer angibt. Falls zum Beispiel anfängliche Informationen, die die Position des Nutztieres A6 mitteilen, relativ grob sind, wie in dem Fall der Position der Relaiseinrichtung 20C oder dergleichen, kann das Nutztier A6 einfach durch den weidezugehörigen Verantwortlichen gefunden werden, indem die Position des beweglichen Objekts 40A mitgeteilt wird.

Ferner kann das bewegliche Objekt 40A das gefundene Nutztier A6 mit der Kamera 44 fotografieren und ein Ausgabebild von diesem an den Verwaltungsserver 301 als Informationen des beweglichen Objekts zusammen mit der Position des beweglichen Objekts 40A übertragen. Das Ausgabebild der Kamera 44 wird über den Verwaltungsserver 301 an die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 übertragen. Entsprechend wird es für den weidezugehörigen Verantwortlichen möglich, das Bild des Nutztieres A6 zu überprüfen, das auf der Anzeigeeinheit 52 der Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 angezeigt wird, und dementsprechend kann der Status des Nutztieres A6 verstanden werden, falls es nicht unmittelbar eingefangen werden kann, und dergleichen. Falls die Kamera 44 eine Infrarotkamera ist, wird es zudem möglich, spezielle Zustandsdaten des Nutztieres aus einem fotografierten thermografischen Bild des Nutztieres zu beschaffen, welche sich von den Daten unterscheiden, die von der Sensorvorrichtung 10 alleine erhalten werden.

Währenddessen bewegt sich das Nutztier A6 in manchen Fällen innerhalb der Weide, so dass die Position von dem ursprünglichen Ziel abweicht. In diesem Fall wird das bewegliche Objekt 40A so gesteuert, dass es das Nutztier A6 verfolgt, während es oberhalb von ihm fliegt, wie in 16 gezeigt ist (ST24c). Das bewegliche Objekt 40A wird kontinuierlich dazu gesteuert, das Nutztier A6 zu verfolgen, bis das Nutztier A6 durch den weidezugehörigen Verantwortlichen M eingefangen wird.

Es sollte angemerkt werden, dass in einem Fall, wenn die Abnormalitätsdetektion des Nutztieres A6 mitteilt, dass sich das Nutztier A6 zu einem Standort bewegt hat, der zu weit von der Relaiseinrichtung 20C entfernt ist, veranlasst werden kann, dass das bewegliche Objekt 40A als die Relaiseinrichtung 20 fungiert. Entsprechend kann die Zustandsdetektion des Nutztieres A6 über das bewegliche Objekt 40A durchgeführt werden, selbst wenn sich das Nutztier A6 aus der Reichweite der Relaiseinrichtung 20C herausbewegt.

Auch können in diesem Fall die Position und der Zustand des Nutztieres A6 genauer beschafft werden, indem nicht nur die Ausgabe der Sensorvorrichtung 10, die von dem Nutztier A6 getragen wird (erste Informationen), sondern auch die Positionsinformationen des beweglichen Objekts 40A oder das Ausgabebild der Kamera 44 als die Informationen des beweglichen Objekts an den Verwaltungsserver 301 übertragen werden.

(Ende des Suchprozesses)

Beim Einfangen des Nutztieres A6 erzeugt die Verwaltungseinrichtung 30 ein Suchendereignis (ST24d). Das Suchendereignis wird durch eine vorbestimmte Eingabeoperation an der Endgeräteeinrichtung 303 erzeugt, welche zum Beispiel durch den weidenbezogenen Verantwortlichen M ausgeführt wird, und eine Suchendanweisung wird an das bewegliche Objekt 40 (40A, 40B) übertragen. Entsprechend wird die Suche eines Nutztieres durch das bewegliche Objekt 40 (40A, 40B) beendet und kehrt das bewegliche Objekt 40 (40A, 40B) zu der anfänglichen Position zurück (ST 25a, 25b). Das bewegliche Objekt 40 (40A, 40B) wechselt danach zu einem Bereitschaftszustand und wechselt zu einem Ruhemodus nach einem Verstreichen einer gewissen Zeit ohne Erzeugung eines nächsten Suchereignisses (ST25c bis 25f). Danach wird, wenn wieder ein Suchereignis erzeugt wird (ST25g), das bewegliche Objekt 40 in den Bereitschaftszustand zurückversetzt und setzt es den oben beschriebenen Suchprozess fort.

(Leitungsprozess)

Anstelle des oder anschließend an das Einfangen des Nutztieres A6 durch den weidenzugehörigen Verantwortlichen kann ein Leitungsprozess des Leitens des Nutztieres A6 zu einem vorbestimmten Ort, wie etwa einem Kuhstall, durch das bewegliche Objekt 40A durchgeführt werden.

Der Leitungsprozess wird durch den Verwaltungsserver 301 ausgeführt, der eine Leitungsanweisung zum Leiten des Nutztieres A6 zu einem Kuhstall erzeugt und die Leitungsanweisung an das bewegliche Objekt 40A überträgt. Die Erzeugung einer Leitungsanweisung wird typischerweise mit einer Eingabe von den Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 des weidenzugehörigen Verantwortlichen zu dem Verwaltungsserver 301 begonnen, welche ein Auslöser ist.

Das bewegliche Objekt 40A führt einen vorbestimmten Vorgang des Leitens des gesuchten Nutztieres A6 zu dem Kuhstall auf der Basis der Leitungsanweisung aus. Als den vorbestimmten Vorgang gibt es zum Beispiel ein Verfahren zum Erregen der Aufmerksamkeit des Nutztieres A6 durch Verstreuen eines Leitungshilfsmittels, wie etwa eines konzentrierten Futters, das das Nutztier A6 bevorzugt frisst, von dem beweglichen Objekt 40A entlang des Weges zurück zu dem Kuhstall oder durch Herabhängen des Leitungshilfsmittels vor der Nase des Nutztieres A6. In dem letzteren Fall kann das Leitungshilfsmittel an einem Ende einer Spitze der oben beschriebenen Anzeigeeinrichtung oder dergleichen angebracht sein.

Der vorbestimmte Vorgang beinhaltet zusätzlich zu jenem oben beschriebenen einen Vorgang, bei dem das bewegliche Objekt 40A selbst das Nutztier A6 zu dem Kuhstall leitet. Zum Beispiel ist es auch möglich, das Nutztier A6 gewaltsam zu leiten, indem veranlasst wird, dass das bewegliche Objekt 40A als ein Schäferhund arbeitet, wie in einem Fall, in dem sich das bewegliche Objekt 40A dem Nutztier A6 annähert und Schall oder Licht emittiert, den oder das das Nutztier A6 nicht mag, oder Elektroschocks auf das Nutztier A6 anwendet. In diesem Fall entspricht ein Generator des Schalls, des Lichts, der Elektrizität oder dergleichen dem Leitungshilfsmittel.

Es sollte angemerkt werden, dass, wenn eine Herde von weidenden Nutztieren in einem Kuhstall oder dergleichen untergebracht wird, der Leitungsprozess zum Beispiel auch auf einen Fall des Suchens nach einem oder des Leitens eines Nutztieres, das von der Herde getrennt wurde, anwendbar ist.

Wie oben beschrieben, kann gemäß dieser Ausführungsform ein Individuum, das eine spezielle Bedingung erfüllt, einfach spezifiziert und erfasst werden.

Speziell waren in der Vergangenheit zum Spezifizieren eines Individuums, das eine spezielle Bedingung erfüllt, viele Prozesse erforderlich, da durch visuellen Kontakt aufgefasst und spezifiziert werden muss, ob ein Individuum eine spezielle Bedingung erfüllt. Falls es nicht möglich ist, dieses zu spezifizieren, werden außerdem z. B. Probleme, dass ein Nutztier gebärt, ein Nutztier, das an keinem Zuchtprogramm teilnehmen soll, ein Aufzuchtverhalten beginnt, kritisch und kommt dergleichen auf.

Mit Bezug auf die Probleme, wie oben beschrieben, kann gemäß dieser Ausführungsform ein Individuum, das eine spezielle Bedingung erfüllt, effizient und ganz sicher erfasst werden, so dass es möglich wird, eine geeignete individuelle Versorgung dieses Individuums durchzuführen.

Da die Individuumsinformationen jedes Nutztieres A, die von den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 an die Verwaltungseinrichtung 30 übertragen werden, Informationen beinhalten, die den Kommunikationszustand mit Bezug auf die jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 betreffen, kann gemäß dieser Ausführungsform ferner eine Entfernung zwischen einer beliebigen Relaiseinrichtung 20 und einem speziellen Nutztier A auf der Basis dieser Informationen aufgefasst werden und dementsprechend wird es möglich, die Positionsinformationen des Nutztieres A zu schätzen.

Da es möglich wird, die Position eines Individuums zu erfassen, selbst wenn die individuellen Sensorvorrichtungen 10 kein GPS-System beinhalten, können daher die Sensorvorrichtungen 10 mit niedrigen Kosten produziert werden und wird eine Leistung, die zum Ansteuern des GPS-Systems erforderlich ist, unnötig, mit dem Ergebnis, dass es möglich wird, die Sensorvorrichtungen 10 zu verkleinern.

Da das bewegliche Objekt 40 nach dem speziellen Nutztier A sucht und dieses verfolgt, kann des Weiteren gemäß dieser Ausführungsform nach einem Nutztier A gesucht werden, ohne Arbeitskraft zu benötigen. Da ein Flugobjekt als das bewegliche Objekt 40 verwendet wird, kann zudem das Nutztier als das Suchziel einfach von der Position des beweglichen Objekts 40, das oberhalb fliegt, identifiziert werden. Entsprechend kann das Nutztier einfach spezifiziert werden, selbst in einem Fall, wenn die Weide weitläufig oder uneben ist, es viele Behinderungen, wie etwa Gebäude und Bäume, und dergleichen gibt. Da ein Nutztier einfach spezifiziert werden kann, kann dieses Nutztier A des Weiteren in einer kurzen Zeit eingefangen und untergebracht werden und dementsprechend wird es möglich, eine rasche Versorgung dieses Nutztieres durchzuführen.

[Sensorvorrichtung]

Anschließend wird die Sensorvorrichtung 10 ausführlich beschrieben werden.

17 ist ein schematisches Konfigurationsdiagramm der Sensorvorrichtung 10. Die Sensorvorrichtung 10 beinhaltet eine Leistungserzeugungseinheit 111 (die der Detektionseinheit 12 in 2 entspricht), ein Leistungsspeicherelement 112 und eine Ausgabeeinheit 113 (die der Kommunikationseinheit 11 in 2 entspricht).

Die Leistungserzeugungseinheit 111 erzeugt elektrische Leistung auf eine Weise, die von einer umliegenden Umgebung abhängt. Die Leistungserzeugungseinheit 111 kann eine sein, die eine Leistungserzeugung mit Energie basierend auf zum Beispiel Licht und/oder Wärme und/oder Vibration und/oder Funkwellen (elektromagnetisches Fernfeld und elektromagnetisches Nahfeld) und/oder bestimmter organischer und anorganischer Materien durchführt. Beliebige Leistungserzeugungsverfahren können eingesetzt werden und zum Beispiel kann ein elektrostatischer Typ, ein elektromagnetischer Typ, ein invers magnetostriktiver Typ oder ein piezoelektrischer Typ eingesetzt werden.

Die Leistungserzeugungseinheit 111 kann eine Leistungserzeugung mit Licht (z. B. Innenglühbirne und Sonnenlicht) durchführen.

Die Leistungserzeugungseinheit 111 kann ein thermoelektrisches Wandlungselement sein, das eine Leistungserzeugung durchführt, indem es einen Temperaturunterschied (Wärme) nutzt (z. B. eines, das eine Leistungserzeugung durch Verwendung des Seebeck-Effekts und des Thomson-Effekts durchführt, ein thermionisches Leistungserzeugungselement oder eines, das eine thermomagnetische Erzeugung durchführt).

Die Leistungserzeugungseinheit 111 kann eine Enzymbatterie (auch Biobatterie oder dergleichen genannt) sein, die eine Leistungserzeugung durchführt, indem sie Glucose nutzt.

Die Leistungserzeugungseinheit 111 nutzt beliebige von LCR(Induktivität, Kapazität und Widerstand)-Komponenten oder eine Kombination von diesen und eine kapazitive Kopplung oder elektromagnetische Kopplung mit einem Kondensator, einer Antenne, einer Rectenna und dergleichen. Die Leistungserzeugungseinheit 111 kann eine Leistungserzeugung zum Beispiel mit Funkwellen durchführen.

Die Leistungserzeugungseinheit 111 kann eine Leistungserzeugung mit einem elektromagnetischen Feld durchführen, mit anderen Worten eine Leistungserzeugung mit Energie eines elektromagnetischen Feldes, wie etwa elektromagnetischer Wellen, durchführen, indem eine Sensoreinrichtung in die Nähe einer vorbestimmten Vorrichtung gebracht wird. Ein wohlbekanntes Verfahren, wie etwa ein Magnetfeldresonanzverfahren, ein elektromagnetisches Induktionsverfahren, elektrische Feldkopplung, ein Elektrisches-Feld-Resonanzverfahren und ein Verfahren, das Funkwellen eines Drahtlos-LAN einsammelt und verwendet, und dergleichen können auf ein Verfahren zur Elektromagnetisches-Nahfeld-Leistungserzeugung angewandt werden.

Ein wohlbekanntes Leistungserzeugungselement außer jenen oben beispielhaft genannten kann auf die Leistungserzeugungseinheit 111 zutreffen.

Das Leistungsspeicherelement 112 wird auf eine Weise verwendet, die zum Beispiel von Zwecken des Speicherns elektrischer Leistung, die durch die Leistungserzeugungseinheit 111 erzeugt wird, abhängt.

Außer verschiedenen Sekundärbatterien, wie etwa einer Lithium-Ionen-Sekundärbatterie, beinhaltet das Leistungsspeicherelement 112 einen Elektrische-Doppelschicht-Kondensator, einen Lithium-Ionen-Kondensator, einen Polyacenhalbleiter(PAS)-Kondensator, einen Nanogate-Kondensator („Nanogate“ ist ein eingetragenes Warenzeichen der Nanogate-Aktiengesellschaft), einen Keramikkondensator, einen Filmkondensator, einen Aluminiumelektrolytkondensator, einen Tantalkondensator und dergleichen. In Abhängigkeit von dem Zweck kann eine Kombination dieser Leistungsspeicherelemente verwendet werden.

Die Ausgabeeinheit 113 gibt Leistungserzeugungsinformationen der Leistungserzeugungseinheit 111 aus.

Bei dieser Ausführungsform ist die Ausgabeeinheit 113 so konfiguriert, dass sie zwischen einem Stand-By-Zustand und einem Ausgabezustand umschaltbar ist, bei dem eine Ausgabe der Leistungserzeugungsinformationen auf eine Weise möglich ist, die von einer elektrischen Leistung abhängt, die von der Leistungserzeugungseinheit 111 bereitgestellt wird. Falls eine Leistungserzeugungsmenge der Leistungserzeugungseinheit 111 gleich einer oder größer als eine vorbestimmte Menge wird, wird es damit möglich, vorbestimmte Informationen als Leistungserzeugungsinformationen zu übertragen, welche die Tatsache einer Leistungserzeugung einer Leistungserzeugungsmenge gleich der oder größer als die vorbestimmte Menge angeben.

Die Ausgabeeinheit 113 beinhaltet zum Beispiel einen integrierten Schaltkreis (IC: Integrated Circuit), der aus einem oder mehreren Elementen gebildet ist, einen Prozessor, der Ausgaben steuert, und ein Kommunikationsmodul und eine Antenne zum Kommunizieren mit der Relaiseinrichtung 20 und dem beweglichen Objekt 40.

Beispiele für den integrierten Schaltkreis, der in der Ausgabeeinheit 113 verwendet wird, können ein Schaltelement, wie etwa einen Transistor, eine Diode, einen Rücksetz-IC, einen Regler-IC, einen Logik-IC und verschiedene arithmetische Schaltkreise, beinhalten. Eine Schaltkreiskonfiguration innerhalb des IC kann auf eine Weise geändert werden, die vom Bedarf abhängt, so lange sie die Funktion der Ausgabeeinheit 13 realisieren kann. Obwohl die Ausgabeeinheit 113 bevorzugt so konfiguriert ist, dass sie dazu in der Lage ist, einen Zustand nach einem Schalten beizubehalten und zu speichern, kann die Ausgabeeinheit 113 ferner so konfiguriert sein, dass sie aufgrund einer Rücksetzung oder dergleichen nicht dazu in der Lage ist, jenen Zustand beizubehalten und zu speichern.

Es wird angemerkt, dass nachfolgend eine Beschreibung unter der Annahme vorgenommen wird, dass der rückgesetzte IC als der integrierte Schaltkreis der Ausgabeeinheit 113 verwendet wird.

Ferner kann elektrische Leistung, die durch die Leistungserzeugungseinheit 111 erzeugt wird, geeignet an die Ausgabeeinheit 113 geliefert werden, nachdem die Spannung erhöht oder abgesenkt wurde.

Der in der Ausgabeeinheit 113 verwendete Prozessor steuert das Kommunikationsmodul. Beispiele für jenen Prozessor können eine MPU (Micro Processing Unit – Mikroverarbeitungseinheit) und eine CPU (Central Processing Unit – zentrale Verarbeitungseinheit) beinhalten. Die MPU ist aufgrund des Durchsatzes der Ausgabeeinheit 113 und einer Anforderung zur Größenverringerung in der Sensorvorrichtung 1 als der Prozessor bevorzugt.

Die durch das Kommunikationsmodul der Ausgabeeinheit 113 durchgeführte Kommunikation kann drahtlos sein oder kann drahtgebunden sein. Ferner kann ein Drahtlosmodul einzeln sein, kann von verschiedenen Typen sein oder kann ein Kompositmodul einschließlich der verschiedenen Typen sein. Die Drahtloskommunikation kann eine Kommunikation sein, die elektromagnetische Wellen (einschließlich Infrarotstrahlen) nutzt, oder kann eine Kommunikation sein, die ein elektrisches Feld nutzt. Beispiele für ein spezielles Verfahren dafür können ein Kommunikationsverfahren beinhalten, das ein Band von einigen hundert MHz (Megahertz) bis zu einigen GHz (Gigahertz) nutzt, wie etwa „Wi-Fi (eingetragenes Warenzeichen)“, „ZigBee (eingetragenes Warenzeichen)“, „Bluetooth (eingetragenes Warenzeichen)“, „Blutooth Low Energy“, „ANT (eingetragenes Warenzeichen)“, „ANT+ (eingetragenes Warenzeichen)“ und „EnOcean (eingetragenes Warenzeichen)“. Eine Nähe-Drahtloskommunikation, wie etwa NFC (Near Field Communication – Nahfeldkommunikation), kann ebenfalls eingesetzt werden.

Außerdem kann die Ausgabeeinheit 113 in dem Ausgabezustand eine Kennung (ID), die der Leistungserzeugungseinheit 111 zugewiesen ist, als die Leistungserzeugungsinformationen übertragen. Damit sind die Relaiseinrichtung 20 und die Verwaltungseinrichtung 30 dazu in der Lage, zu bestimmen, von welcher Leistungserzeugungseinheit 111 die beschafften Leistungserzeugungsinformationen stammen.

Die Kennung kann jeder Leistungserzeugungseinheit 111 der Sensorvorrichtung 10 zugeordnet sein oder kann jedem Modul zugeordnet sein, das später beschrieben werden soll.

Es wird angemerkt, dass die Kennung eine Kennung sein kann, die vorab zugeordnet wird, oder eine Kennung sein kann, die bei Bedarf zugeordnet wird. Wenn zum Beispiel die Sensorvorrichtung 10 eine Kommunikationsverbindung mit einer anderen Vorrichtung einrichtet, kann jedem Modul eine Kennung zugewiesen werden und kann die zugewiesene Kennung verwendet werden.

Wie in 17 gezeigt, beinhaltet die Sensorvorrichtung 10 ferner ein Gehäuse 14, das die Leistungserzeugungseinheit 111 und die Ausgabeeinheit 113 beherbergt. Das Leistungsspeicherelement 112 kann auch in dem Gehäuse 14 untergebracht sein. All die Module, die später beschrieben werden, können in dem Gehäuse 14 untergebracht sein. Es wird angemerkt, dass die Leistungserzeugungseinheit 111, das Leistungsspeicherelement 112 und die Ausgabeeinheit 113, die in der Figur gezeigt sind, schematisch die Tatsache zeigen, dass diese Elemente in der Sensorvorrichtung 10 untergebracht sind.

Das Gehäuse 14 beinhaltet zum Beispiel ein Anbringungsloch 141. Wie in 1 gezeigt, ist das Gehäuse 14 so konfiguriert, dass es über dieses Loch 141 an dem Nutztier A anbringbar ist. Das Gehäuse 14 kann zum Beispiel in der Nähe einer Ohrmarke zur Individuumsidentifikation angebracht werden.

Das Gehäuse 14 kann zum Beispiel aus einem Harzmaterial und dergleichen, wie etwa einem ABS-Harz, einem Polycarbonatharz, einer Polylactidsäure und einem Polyamidharz, gebildet sein. Wenigstens ein Teil davon ist aus einem lichttransmittierenden Material gebildet, das dazu in der Lage ist, Sonnenlicht durch dieses hindurch zu transmittieren.

Unter Berücksichtigung der Ökologie und der Sicherheit für lebende Körper und zum Verhindern unabsichtlicher Ingestionen kann ferner ein Material einschließlich eines Materials auf Pflanzenbasis, eines antiallergischen Materials, eines antibakteriellen Materials oder dergleichen geeignet als das Material des Gehäuses 14 ausgewählt werden.

Bei dieser Ausführungsform beinhaltet die Sensorvorrichtung 10 keine Strukturen, die eine Kappe oder dergleichen zum Ersetzen einer Batterie und einen Verbinder oder dergleichen zum Verbinden mit einer externen Einrichtung beinhalten. Dementsprechend kann das Gehäuse 14 eine gasdichte Struktur aufweisen, so dass das Gehäuse 14 verhindern kann, dass externes Gas oder externe Flüssigkeit in dieses eindringt.

Speziell kann das gesamte Gehäuse 14 integral geformt sein. Falls das Gehäuse 14 durch eine Kombination mehrerer Teile konfiguriert ist, können Dichtungsringe oder dergleichen an den Nahtstellen der Teile bereitgestellt werden, so dass die jeweiligen Teile des Gehäuses 14 in engem Kontakt miteinander gehalten werden.

Aufgrund dessen, dass das Gehäuse 14 eine solche gasdichte Struktur aufweist, kann die Sensorvorrichtung 10 eine hinsichtlich Wasserfestigkeit, Staubfestigkeit, Stoßfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit exzellente Konfiguration aufweisen. Damit ist es möglich, die Sensorvorrichtung 10 mit exzellenter Strapazierfähigkeit auch in einer für die Sensoreinrichtung harschen Nutztierzuchtumgebung bereitzustellen, bei der sie dafür anfällig ist, durch Exkremente und Urin, Wetter, Futter, Staub, Zusammenstößen zwischen Nutztieren und dergleichen beeinträchtigt zu werden.

18 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für die Sensorvorrichtung 10 gemäß dieser Ausführungsform zeigt. Die Sensorvorrichtung 10 beinhaltet zum Beispiel ein oder mehrere Module.

Wie in der Figur gezeigt, beinhaltet die Sensorvorrichtung 10 zum Beispiel vier Module (Modul 10a, Modul 10b, Modul 10c und Modul 10d). Jedes der Module beinhaltet zum Beispiel die Leistungserzeugungseinheit 111, das Leistungsspeicherelement 112 und die Ausgabeeinheit 113, die oben beschrieben wurden.

Wie in 18 gezeigt, beinhaltet das Modul 10a als ein Beispiel für die Leistungserzeugungseinheit eine Solarleistungserzeugungseinheit 111a, die eine Leistungserzeugung mit abgestrahltem Sonnenlicht erzeugt. Außerdem beinhaltet das Modul 10a ein Leistungsspeicherelement 112a, das mit der Solarleistungserzeugungseinheit 111a zu verbinden ist, und eine Ausgabeeinheit 113a, die mit dem Leistungsspeicherelement 112a zu verbinden ist.

Das Modul 10b beinhaltet als ein Beispiel für die Leistungserzeugungseinheit eine Temperaturunterschiedleistungserzeugungseinheit 111b, die eine Leistungserzeugung durchführt, indem sie einen Temperaturunterschied nutzt. Außerdem beinhaltet das Modul 10b ein Leistungsspeicherelement 112b, das mit der Temperaturunterschiedleistungserzeugungseinheit 111b zu verbinden ist, und eine Ausgabeeinheit 113b, die mit dem Leistungsspeicherelement 112b zu verbinden ist.

Das Modul 10c beinhaltet als ein Beispiel für die Leistungserzeugungseinheit eine Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c, die eine Leistungserzeugung auf eine Weise durchführt, die von einer Vibration abhängt. Außerdem beinhaltet das Modul 10c ein Leistungsspeicherelement 112c, das mit der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c zu verbinden ist, und eine Ausgabeeinheit 113c, die mit dem Leistungsspeicherelement 112c zu verbinden ist.

Das Modul 10d beinhaltet als ein Beispiel für die Leistungserzeugungseinheit eine Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d, die eine Leistungserzeugung durchführt, indem sie Funkwellen nutzt. Außerdem beinhaltet das Modul 10d ein Leistungsspeicherelement 112d, das mit der Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d zu verbinden ist, und eine Ausgabeeinheit 113d, die mit dem Leistungsspeicherelement 112d zu verbinden ist.

Auf diese Weise wird die Ausgabeeinheit, die jeder Leistungserzeugungseinheit entspricht, bei der Sensorvorrichtung 10 als ein Beispiel bereitgestellt.

Es wird angemerkt, dass die Sensorvorrichtung 10 einschließlich der Solarleistungserzeugungseinheit 111a, der Temperaturunterschiedleistungserzeugungseinheit 111b, der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c und der Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d unter Bezugnahme auf 18 beschrieben wurde, dass aber andere Vorrichtungen als diese als der Sensor montiert werden können. Zum Beispiel können eine oder mehrere verschiedenen Sensoren, wie etwa ein Beschleunigungssensor, ein Gyroskopsensor, ein geomagnetischer Sensor, ein Temperatursensor, ein Luftfeuchtigkeitssensor und ein Pulssensor, als die Sensoren außer der Leistungserzeugungseinheit, die die Sensorvorrichtung 10 ansteuert, auf der Sensorvorrichtung 10 montiert werden.

Ferner können diese Sensoren auf der Basis einer Leistung angesteuert werden, die durch die Leistungserzeugungseinheiten erzeugt wird. Die Ausgabeeinheit 113 der Sensorvorrichtung 10 kann Informationen, die von diesen Sensoren erhalten wurden, an die Relaiseinrichtung 20 oder die Verwaltungseinrichtung 30 übertragen. Ferner kann die Verwaltungseinrichtung 30 die Informationen, die diese Sensoren der Sensorvorrichtung 10 über die Kommunikationseinheit 31 ausgegeben haben, empfangen und sie verwenden, wenn die oben beschriebene Suchzielspezifikationsverarbeitung und die Zielspezifikationserfassungsverarbeitung ausgeführt werden. Ferner kann die Verwaltungseinrichtung 30 die Ausgabeinformationen dieser Sensoren verwenden oder die Ausgabeinformationen der Sensoren mit den Leistungserzeugungsinformationen der Leistungserzeugungseinheiten kombinieren, um eine Verarbeitung des Schätzens eines Zustands eines Nutztieres auszuführen, welche später beschrieben wird.

Ein Beispiel für eine spezielle Konfiguration des Moduls wird unter Verwendung des Moduls 10a als ein Beispiel beschrieben.

19 ist ein Diagramm, das ein Beispiel für eine spezielle Konfiguration des Moduls 10a zeigt.

Das Modul 10a weist zum Beispiel eine Konfiguration einschließlich einer Leistungserzeugungseinheit 111, eines Regler-IC 101, einer Ladeanordnung 102, einer Sekundärbatterie 103, eines Kondensators 104, eines Kondensators 105, eines Rücksetz-IC 106, einer MPU 107, einer Speichereinheit 108 und eines Kommunikationsmoduls 109 auf. Die Speichereinheit 108 weist zum Beispiel eine Konfiguration einschließlich eines ROM (Read Only Memory – Nurlesespeichers) 108a und eines RAM (Random Access Memory – Direktzugriffsspeichers) 108b auf.

Wie oben beschrieben, ist die Leistungserzeugungseinheit 111 in dem Modul 10a die Solarleistungserzeugungseinheit 111a, die aus einer Solarbatterie gebildet ist.

Der Regler-IC 101 wird mit elektrischer Leistung versorgt, die durch die Leistungserzeugungseinheit 111 erzeugt wird. Der Regler-IC 101 erhöht oder verringert eine Eingangsspannung, so dass eine Ausgangsspannung konstant gehalten wird. Ob der Regler-IC 101 die Spannung erhöht oder verringert, hängt von der Konfiguration der Leistungserzeugungseinheit 111 ab.

Die Ausgangsspannung des Regler-IC 101 wird an die Ladeanordnung 102 geliefert.

Die Ladeanordnung 102 ist ein Schaltkreis, der die Sekundärbatterie 103 lädt, indem er elektrische Leistung nutzt, die von dem Regler-IC 101 geliefert wird. Es wird angemerkt, dass eine Konfiguration eingesetzt werden kann, bei der die Ladeanordnung 102 eine Entladung der Sekundärbatterie 103 steuert. Die Ladeanordnung 102 kann die Anwesenheit/Abwesenheit einer Abnormalität der Sekundärbatterie 103 überwachen.

Unter der Ladungssteuerung der Ladeanordnung 102 wird die Sekundärbatterie 103 geladen.

Die Sekundärbatterie 103 ist eine wiederaufladbare Batterie. Beispiele für die Sekundärbatterie 103 können eine Lithium-Ionen-Sekundärbatterie beinhalten. Selbstverständlich können auch andere Sekundärbatterien eingesetzt werden. Die Kapazität der Sekundärbatterie 103 kann zum Beispiel näherungsweise einige μWh (Mikrowattstunden) betragen oder kann einige mWH (Milliwattstunden) betragen. Daher nimmt die Sekundärbatterie 103 größenmäßig nicht zu. Eine Ausgangsspannung der Sekundärbatterie 103 wird an den Kondensator 104 und den Kondensator 105 geliefert.

Aufgrund der Ausgangsspannung von der Sekundärbatterie 103 wird elektrische Leistung in dem Kondensator 104 gespeichert. Die in dem Kondensator 104 gespeicherte elektrische Leistung wird als eine Leistungsversorgung für die Ladeanordnung 102 verwendet. Eine Leistungsversorgung zum Antreiben der Ladeanordnung 102 kann zusätzlich bereitgestellt werden.

Aufgrund der Ausgangsspannung von der Sekundärbatterie 103 wird elektrische Leistung in dem Kondensator 105 gespeichert. Der Kondensator 105 wird zum Beispiel zum Entnehmen eines schwachen Stroms bereitgestellt. Ferner können, falls der Kondensator 105 verwendet wird und der Rücksetz-IC 106 als die Ausgabeeinheit verwendet wird, der Rücksetz-IC 106 und dergleichen Vorgänge durchführen, die von der Spannung des Kondensators 105 abhängen und kann die Konfiguration des Schaltkreises vereinfacht werden. Es wird angemerkt, dass eine Konfiguration eingesetzt werden kann, bei der die Sekundärbatterie 103 mit dem Rücksetz-IC 106 ohne den Kondensator 105 verbunden ist. Die Sekundärbatterie 103, der Kondensator 104 und der Kondensator 105 entsprechen einem Beispiel für das oben erwähnte Leistungsspeicherelement 12.

Der Rücksetz-IC 106 ist ein Beispiel für den oben erwähnten integrierten Schaltkreis der Ausgabeeinheit 113. Der Rücksetz-IC 106 beinhaltet zum Beispiel einen Komparator, der zum Beispiel eine Spannung des Kondensators 105 mit einer Referenzspannung vergleicht, und ein Element, wie etwa einen Transistor, das auf eine Weise ein-/ausgeschaltet wird, die von einem Bewertungsergebnis abhängt. Die Referenzspannung wird zum Beispiel so eingestellt, dass sie gleich einer oder höher als eine Betriebsspannung (z. B. 3,3 V oder 5 V) der MPU 107 ist.

Der Rücksetz-IC 106 wird von dem Aus-Zustand in den Ein-Zustand umgeschaltet, sobald die Spannung des Kondensators 105 gleich der oder größer als die Referenzspannung ist. Der Kondensator 105 und die MPU 107 werden gemäß dem Umschalten des Rücksetz-IC 106 in den Ein-Zustand miteinander verbunden. Dann wird die in dem Kondensator 105 gespeicherte elektrische Leistung als eine Betriebsspannung für die MPU 107 bereitgestellt.

Die MPU 107 ist mit dem Rücksetz-IC 106 und dem Kommunikationsmodul 109 verbunden. Die MPU 107 arbeitet mit elektrischer Leistung, die gemäß dem Umschalten des Rücksetz-IC 106 in den Ein-Zustand bereitgestellt wird, als eine Leistungsversorgung. Die MPU 107 steuert das Kommunikationsmodul 109 und dergleichen.

Die mit der MPU 107 zu verbindende Speichereinheit 108 beinhaltet zum Beispiel den ROM (Nurlesespeicher) 108a und den RAM (Direktzugriffsspeicher) 108b. Durch die MPU 107 auszuführende Programme werden zum Beispiel in dem ROM 108a gespeichert. Es wird angemerkt, dass eine Kennung, die dem Modul 10a vorab zugewiesen wird, in dem ROM 108a gespeichert werden kann. Das RAM 108b wird als ein Arbeitsspeicher oder dergleichen verwendet, wenn die MPU 107 eine Verarbeitung ausführt. Falls zum Beispiel die Kennung des Moduls 10a zugewiesen wird, wenn eine Kommunikationsverbindung eingerichtet wird, kann die zugewiesene Kennung in dem RAM 108b gespeichert werden.

Unter der Steuerung der MPU 107 führt das Kommunikationsmodul 109 eine Verarbeitung basierend auf einem vorbestimmten Kommunikationsverfahren durch und ist es ein Beispiel für das oben erwähnte Kommunikationsmodul der Ausgabeeinheit 113. Obwohl die Veranschaulichung weggelassen ist, beinhaltet das Kommunikationsmodul 109 eine kleine Antenne, wie etwa eine Filmantenne und eine Stabantenne, oder einen Kondensator, der die Funktionen einer Antenne ausreichend erfüllt. Wie oben beschrieben, kann ein wohlbekanntes Verfahren auf das Kommunikationsverfahren, das von dem Kommunikationsmodul 109 durchgeführt wird, angewandt werden und ist nicht auf ein bestimmtes Verfahren beschränkt.

Es wird angemerkt, dass eine Konfiguration eingesetzt werden kann, bei der die Speichereinheit 108 mit dem Kommunikationsmodul 109 verbunden ist. Es ist auch eine Konfiguration möglich, bei der mehrere (z. B. zwei) Speichereinheiten sowohl mit der MPU 107 als auch dem Kommunikationsmodul 109 verbunden sind.

Obwohl das Beispiel für die Konfiguration des Moduls 10a oben beschrieben wurde, können Konfigurationen der anderen Module auf eine Weise geeignet geändert werden, die von der Konfiguration und dergleichen der Leistungserzeugungseinheit abhängt. Ferner können zum Beispiel die Konfigurationen der Ausgabeeinheit des Moduls 10a und der Ausgabeeinheit des Moduls 10b voneinander abweichen. Falls zum Beispiel eine Konfiguration eingesetzt wird, die von der oben beschriebenen Konfiguration abweicht, kann ein Gleichrichtungsschaltkreis auf einer Ausgangsseite der Leistungserzeugungseinheit bereitgestellt werden, falls die Ausgabe der Leistungserzeugungseinheit ein Wechselstrom ist.

Manche Konfigurationen in der Sensorvorrichtung 10 können zwischen den jeweiligen Modulen gemeinsam gemacht werden. Zum Beispiel kann eine Konfiguration eingesetzt werden, bei der MPUs der jeweiligen Module auf die Speichereinheit 108 zugreifen können Der Speicherbereich der Speichereinheit 108 kann in mehrere Abschnitte unterteilt sein und den jeweiligen Modulen dedizierte Speicherbereiche können diesen zugewiesen sein. Es kann eine Konfiguration eingesetzt werden, bei der die jeweiligen Module die jeweiligen Speicherbereiche auf eine Zeiteinteilungsweise verwenden. Alternativ dazu kann ein Steuerverfahren, bei dem die jeweiligen Module die zugewiesenen Speicherbereiche sequentiell verwenden, auf die Sensorvorrichtung 10 angewandt werden.

Grundsätzlich arbeitet die Sensorvorrichtung 10 mit einer solchen Konfiguration aufgrund einer Leistungserzeugung durch die Leistungserzeugungseinheit 111. Daher können Konfigurationen einer Batterie, einer Batterie zum Ansteuern eines Schaltkreises und dergleichen überflüssig gemacht werden.

Damit kann die Sensorvorrichtung 10 gemäß dieser Ausführungsform Mühen des Ersetzens, Aufladens und dergleichen der Batterie sparen und die Kosten des Entsorgens und des Ersetzens aufgrund einer leeren Batterie und dergleichen reduzieren.

Ferner kann die Sensorvorrichtung 10 eine Überwachung unentwegt durchführen und kann verkleinert werden, indem die Batterie, die Batterie zum Ansteuern des Schaltkreises und dergleichen überflüssig gemacht werden. Ferner kann die Sensorvorrichtung 10 aufgrund ihrer kleinen Größe das Risiko einer Ablösung und einer Fehlfunktion, die durch einen Zusammenstoß oder dergleichen zwischen Nutztieren verursacht werden, reduzieren.

Außerdem kann das Verkleinern der Sensorvorrichtung 10 den Stress des Nutztieres während der Anbringung verringern. Des Weiteren kann auch eine unbeabsichtigte Ingestion reduziert werden.

[Betriebsbeispiel für die Sensorvorrichtung]

20 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel für einen Verarbeitungsfluss zeigt, wenn die Sensorvorrichtung 10 Leistungserzeugungsinformationen und dergleichen überträgt. Hier wird ein Beispiel für den Verarbeitungsfluss des Moduls 10a beschrieben. Obwohl Verarbeitungsflüsse der anderen Module jenem des Moduls 10a im Wesentlichen ähnlich sind, kann es Unterschiede in Abhängigkeit von den Konfigurationen der Module geben. Die Prozesse der jeweiligen Module werden zum Beispiel unabhängig durchgeführt.

Bei Schritt ST51 führt die Leistungserzeugungseinheit 111 (bei diesem Beispiel die Solarleistungserzeugungseinheit 111a) eine Leistungserzeugung durch. Zum Beispiel wird die Leistungserzeugungseinheit 111, wenn ein Nutztier, das die Sensorvorrichtung 10 trägt, bei gutem Wetter nach draußen geht, mit Sonnenlicht bestrahlt und führt die Leistungserzeugungseinheit 111 dementsprechend eine Leistungserzeugung durch. Natürlich führt die Leistungserzeugungseinheit 111 im Fall von schlechtem Wetter oder bewölktem Wetter keine Leistungserzeugung durch oder erzeugt nur wenig elektrische Leistung. Dann geht die Verarbeitung zu Schritt ST52 über.

Bei Schritt ST52 wird die elektrische Leistung, die durch die Leistungserzeugungseinheit 111 erzeugt wird, über den Regler-IC 101 oder dergleichen an den Kondensator 105 geliefert, der eines der Leistungsspeicherelemente ist. Dann wird die elektrische Leistung in dem Kondensator 105 gespeichert und nimmt die Spannung des Kondensators 105 zu. Dann geht die Verarbeitung zu Schritt ST53 über.

Bei Schritt ST53 wird bestimmt, ob die Spannung des Kondensators 105 gleich der oder höher als die Referenzspannung ist oder nicht. Falls die Spannung des Kondensators 105 niedriger als die Referenzspannung ist, kehrt die Verarbeitung zu Schritt ST53 zurück. Falls die Spannung des Kondensators 105 gleich der oder höher als die Referenzspannung ist, geht die Verarbeitung zu Schritt ST 54 über.

Bei Schritt ST54 wird der Rücksetz-IC 106 gemäß der Tatsache, dass die Spannung des Kondensators 105 gleich der oder höher als die Referenzspannung ist, von dem Aus-Zustand in den Ein-Zustand umgeschaltet. Es wird angemerkt, dass der Zustand des Rücksetz-IC 106 gemäß der Tatsache, dass die Spannung des Kondensators 105 gleich der oder höher als die Referenzspannung ist, umschaltet und die Bestimmungsverarbeitung in Schritt ST53 aufgrund eines gewissen funktionalen Blocks nicht durchgeführt wird. Gemäß der Tatsache, dass der Rücksetz-IC 106 in den Ein-Zustand umgeschaltet wird, wird eine Ausgangsspannung des Kondensators 105 an die MPU 107 geliefert. Dann geht die Verarbeitung zu Schritt ST55 über.

Bei Schritt ST55 arbeitet die MPU 107 mit elektrischer Leistung, die von dem Kondensator 105 bereitgestellt wird, als die Leistungsversorgung. Die MPU 107 liest ein Programm aus, das zum Beispiel in dem ROM 108a gespeichert ist, und führt eine Verarbeitung in Abhängigkeit von einem in dem Programm beschriebenen Code aus. Dann geht die Verarbeitung zu Schritt ST56 über.

Bei Schritt ST56 liefert die MPU 107 elektrische Leistung an das Kommunikationsmodul 109 und steuert das Kommunikationsmodul 109. Das heißt, die MPU 107 weist das Kommunikationsmodul 109 an, eine Kommunikation zu beginnen, und weist zum Beispiel das Kommunikationsmodul 109 an, die Kennung des Moduls 10a an die Kommunikationseinrichtung 2 zu übertragen. Dann geht die Verarbeitung zu Schritt ST57 über.

Bei Schritt ST57 führt das Kommunikationsmodul 109 eine Kommunikation unter der Steuerung der MPU 107 durch. Das Kommunikationsmodul 109 überträgt die Kennung, die zum Beispiel dem Modul 10a zugewiesen ist, gemäß einem vorbestimmten Kommunikationsverfahren an die Relaiseinrichtung 20.

Bei dieser Ausführungsform wird eine Ausgabe der Kennung von der Sensorvorrichtung 10 mit einer Leistungserzeugung der Leistungserzeugungsmenge assoziiert, die gleich der oder größer als die vorbestimmte Menge ist. Daher kann die Ausgabe der Kennung als die Ausgabe der Leistungserzeugungsinformationen betrachtet werden.

Dementsprechend ist die Verwaltungseinrichtung 30, die zum Beispiel die Kennung des Moduls 10a empfangen hat, dazu in der Lage, zu erkennen, dass die Solarleistungserzeugungseinheit 11a des Moduls 10a eine elektrische Leistung erzeugt hat, die äquivalent zu einer Energiemenge zum Durchführen mancher oder aller Vorgänge des Systems ist.

Das heißt, die Verwaltungseinrichtung 30 ist dazu in der Lage, Informationen über eine Leistungserzeugungsmenge und eine Frequenz der Leistungserzeugung der Leistungserzeugungseinheit 111 auf der Basis dessen, wie oft diese Kennung empfangen wurde, und dergleichen zu erzeugen.

[Beispiel für einen Zustand, der auf Basis von Leistungserzeugungsinformationen geschätzt wird]

Nachfolgend wird ein Beispiel für den Zustand des Nutztieres, der aus den Leistungserzeugungsinformationen geschätzt wird, die durch die Verwaltungseinrichtung 30 empfangen werden, unter Bezugnahme auf 21 beschrieben.

21A bis 21D sind Diagramme, die Ausgaben von Sensorvorrichtungen 10 zeigen, die jeweils an unterschiedlichen Nutztieren A1, A2, A3 und A4 angebracht sind. In den Figuren zeigen die balkenartigen Graphen Muster der Anzahl an Empfängen der Kennungen der jeweiligen Module schematisch. Ferner gibt „Licht“, wie in dem Graphen beschrieben, die Anzahl an Empfängen der Kennung des Moduls, das die Solarleistungserzeugungseinheit 111a beinhaltet, an, gibt „Wärme“ die Anzahl an Empfängen der Kennung des Moduls 10b, das die Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b beinhaltet, an, gibt „Vibration“ die Anzahl an Empfängen der Kennung des Moduls 10c, das die Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c beinhaltet, an, und gibt „Funkwellen“ die Anzahl an Empfängen der Kennung des Moduls 10d, das die Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d beinhaltet, an.

Es wird angemerkt, dass, wie oben beschrieben, die Leistungserzeugungsmenge dazu neigt, zuzunehmen, wenn die Anzahl an Empfängen der Kennung von jedem Modul größer wird. Dementsprechend wird in der folgenden Beschreibung, falls die Anzahl an Empfängen der Kennung von dem Modul groß ist, der Ausdruck „die Leistungserzeugungsmenge der in diesem Modul installierten Leistungserzeugungseinheit ist groß“ verwendet und wird, falls die Anzahl an Empfängen klein ist, der Ausdruck „die Leistungserzeugungsmenge ist klein“ verwendet.

(Standort)

Zum Beispiel ist die CPU der Verwaltungseinrichtung 30 dazu in der Lage, einen Standort eines Nutztieres auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen der Solarleistungserzeugungseinheit 111a zu schätzen.

Beim Vergleichen der Leistungserzeugungsmengen der Solarleistungserzeugungseinheiten 111a in 21A und 21B mit Leistungserzeugungsmengen der Solarleistungserzeugungseinheiten 111a in 21C und 21D zeigt sich, dass die Leistungserzeugungsmengen der Leistungserzeugungseinheiten 111a in dem letzteren Fall größer sind. Damit kann geschätzt werden, dass die Nutztiere A3 und A4 länger in einer Außenweide geblieben sind als die Nutztiere A1 und A2.

Ferner kann ein weiterer detaillierter Standort eines Nutztieres geschätzt werden, indem die Leistungserzeugungsmenge von der Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d verwendet wird.

Beim Vergleichen einer Leistungserzeugungsmenge von der Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d in 21C mit einer Leistungserzeugungsmenge von der Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d in 21D kann zum Beispiel geschätzt werden, dass sich das Nutztier A3 an einem Ort aufgehalten hat, der im Vergleich zu dem des Nutztieres A4 mehr Funkwellen aufweist. Falls eine Verteilung von Orten mit starker Funkfeldintensität und von Orten mit schwacher Funkfeldintensität innerhalb der Weide gebildet ist, wird es daher möglich, den Standort des Nutztieres auf der Weide auch auf der Basis der Leistungserzeugungsmenge von der Funkwellenleistungserzeugungseinheit 111d zu schätzen.

(Aktivitätsmenge)

Zum Beispiel ist die CPU der Verwaltungseinrichtung 30 dazu in der Lage, eine Aktivitätsmenge des Nutztieres auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c zu schätzen.

Beim Vergleichen der Leistungserzeugungsmengen der Vibrationsleistungserzeugungseinheiten 111c in 21A und 21B mit Leistungserzeugungsmengen der Vibrationsleistungserzeugungseinheiten 11c in 21C und 21D zeigt sich, dass die Leistungserzeugungsmengen der Vibrationsleistungserzeugungseinheiten 111c in dem letzteren Fall größer sind. Damit kann geschätzt werden, dass die Aktivitätsmenge der Nutztiere A3 und A4 größer als jene der Nutztiere A1 und A2 ist.

Ferner kann eine Dauer einer Außenaufenthaltszeit geschätzt werden, indem die Leistungserzeugungsmenge von der Solarleistungserzeugungseinheit 111a verwendet wird. Typischerweise kann bedacht werden, dass sich Nutztiere, die sich länger im Freien aufgehalten haben, aktiv verhalten. Daher kann eine Aktivitätsmenge eines Nutztieres indirekt auch auf der Basis der Leistungserzeugungsmenge von der Solarleistungserzeugungseinheit 111a geschätzt werden.

Außerdem können die Zustände der Nutztiere auch aus Variationen der Leistungserzeugungsmenge geschätzt werden, indem die Leistungserzeugungsinformationen der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c für eine vorbestimmte Periode analysiert werden. Falls zum Beispiel die Leistungserzeugungsmenge der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c im Mittel hoch ist, kann geschätzt werden, dass es ein Individuum ist, dessen Aktivitätsmenge im Ganzen groß ist. Andererseits kann, falls die Leistungserzeugungsmenge der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c stark variiert, geschätzt werden, dass es ein Individuum ist, das eine Einwirkung empfangen hat oder das gewisse Probleme aufweist.

(Verhalten eines Nutztieres)

Außerdem ist die Verwaltungseinrichtung 30 zum Beispiel dazu in der Lage, ein Muster einer Frequenz der Leistungserzeugung zu analysieren und ein Verhalten eines Nutztieres auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c zu schätzen.

Zum Beispiel sind eine Vibrationsfrequenz in Bezug auf eine Bewegung eines Ohrs und eine Bewegung einer Gliedmaße, an dem oder der die Sensorvorrichtungen 1 angebracht sind, unterschiedlich. Daher weisen sie unterschiedliche Leistungserzeugungsmuster auf. Dementsprechend kann ihr Verhalten identifiziert werden. Falls ein charakteristisches Leistungserzeugungsmuster auch beim Gehen, Rennen, Besteigen oder dergleichen von Nutztieren gefunden werden kann, kann ferner ihr Verhalten geschätzt werden.

(Anwesenheit/Abwesenheit von Fieber)

Zum Beispiel ist die Verwaltungseinrichtung 30 dazu in der Lage, die Anwesenheit/Abwesenheit von Fieber des Nutztieres auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b und der Solarleistungserzeugungseinheit 111a zu schätzen.

Beim Vergleichen einer Leistungserzeugungsmenge der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b in 21A mit einer Leistungserzeugungsmenge der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b in 21B zeigt sich, dass die Leistungserzeugungsmenge der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b in der ersteren größer ist. Andererseits sind die Leistungserzeugungsmengen dieser Solarleistungserzeugungseinheiten 111a im Wesentlichen gleich.

Damit kann geschätzt werden, dass das Nutztier A1 ungeachtet der Tatsache, dass sich beide der Nutztiere A1 und A2 für im Wesentlichen die gleiche Zeit in einem Gebäude aufgehalten haben, eine höhere Körpertemperatur als das Nutztier A2 aufweist.

Durch Vergleichen der Leistungserzeugungsmengen der Solarleistungserzeugungseinheiten 111a und der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheiten 111b in 21B mit den Leistungserzeugungsmengen der Solarleistungserzeugungseinheiten 111a und der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheiten 111b in 21C zeigt sich ferner, dass beide Leistungserzeugungsmengen aus 21C größer ist.

Damit kann mit Bezug auf das Nutztier A3 geschätzt werden, dass die Leistungserzeugungsmenge der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b aufgrund seines langen Aufenthalts an einem Ort mit niedrigerer Temperatur (z. B. im Freien, wie etwa einem Weideland) im Vergleich zu dem Nutztier A2 zugenommen hat. Daher kann mit Bezug auf das Nutztier A3 geschätzt werden, dass die Leistungserzeugungsmenge der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b groß ist, es aber unwahrscheinlich ist, dass es Fieber hat.

Außerdem können Beispiele für eine Ursache für Fieber eines Nutztieres Krankheit, Stress, Östrus und dergleichen beinhalten. Daher kann ein solcher Faktor, der eine Ursache für Fieber sein kann, auch abgeschätzt werden, indem die Anwesenheit/Abwesenheit von Fieber geschätzt wird.

(Östrus)

Die Verwaltungseinrichtung 30 ist zum Beispiel dazu in der Lage, auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen zu schätzen, ob sich ein Nutztier im Östrus befindet oder nicht.

Während des Östrus nehmen die Aktivitätsmenge und die Körpertemperatur des Nutztieres allgemein zu. Damit ist die Verwaltungseinrichtung 30 dazu in der Lage, auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen von der Vibrationsleistungserzeugungseinheit 111c, der Temperaturunterschiedsleistungserzeugungseinheit 111b und dergleichen, wie oben beschrieben, zu schätzen, ob sich ein Nutztier im Östrus befindet oder nicht.

(Fleischqualität)

Zum Beispiel ist die Verwaltungseinrichtung 30 dazu in der Lage, eine Fleischqualität auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen zu schätzen.

Es wird berücksichtigt, dass die Fleischqualität von Nutztieren allgemein von einem Futter, einer Bewegungsbelastung, Stress und dergleichen abhängt. Wie oben beschrieben, können die Bewegungsbelastung (Aktivitätsmenge) und Stress auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen geschätzt werden. Ferner können mit Bezug auf das Futter die Arten von Gräsern und dergleichen, die von diesen Nutztieren gefressen werden, auch spezifiziert werden, so lange wie Standorte von individuellen Nutztieren auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen von der Funkwellenleistungserzeugungseinheit 11d und der Solarleistungserzeugungseinheit 11a aufgefasst werden können.

Dementsprechend wird es für die Verwaltungseinrichtung 30 möglich, die Fleischqualität einzelner Nutztiere, die üblicherweise nur überprüft werden kann, nachdem sie zu Fleisch verarbeitet wurden, zu schätzen.

Auf diese Weise kann die Verwaltungseinrichtung 30 verschiedene Zustände der Nutztiere auf der Basis der Leistungserzeugungsinformationen schätzen. Da der Gesundheitszustand und der Aktivitätsstatus des Nutztieres indirekt von diesen Elektrische-Leistung-Erzeugungszuständen detektiert werden, wird es daher möglich, eine oder mehrere Bedingungen zum Extrahieren eines speziellen Nutztieres festzulegen, indem ein Referenzwert für die individuellen Leistungserzeugungsmengen bereitgestellt wird oder indem ein Referenzwert für eine Kombination mehrerer beliebiger Leistungserzeugungswerte bereitgestellt wird.

Gemäß dieser Ausführungsform ist es möglich, falls es eine ziemlich große Anzahl an weidenden Nutztieren gibt, ein Weidebereich extrem weitläufig ist und dergleichen, nicht nur ein Individuum zu spezifizieren, für das eine individuelle Versorgung durchgeführt werden muss, wie etwa ein Individuum, das krank geworden ist oder sich im Östrus befindet, sondern auch eine Position oder ein Bewegungsziel jenes Individuums einfach zu erfassen.

<Zweite Ausführungsform>

Anschließend wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Technologie beschrieben. Nachfolgend werden hauptsächlich Konfigurationen beschrieben, die sich von jenen der ersten Ausführungsform unterscheiden, Konfigurationen ähnlich jenen der obigen Ausführungsform werden durch ähnliche Zeichen bezeichnet und Beschreibungen von diesen werden weggelassen oder vereinfacht.

Die erste Ausführungsform oben ist so konfiguriert, dass Stücke biologischer Informationen, die von den jeweiligen Nutztieren A übertragen werden, durch die mehreren Relaiseinrichtungen 20 empfangen werden, dass Individuumsinformationen, die durch Hinzufügen von Kommunikationsstatusinformationen zu diesen Stücken von biologischen Informationen erhalten werden, von den jeweiligen Relaiseinrichtungen 20 an die Verwaltungseinrichtung 30 übertragen werden und dass der Verwaltungsserver 301 eine Extraktion und Positionserfassung eines speziellen Nutztieres A durchführt.

Bei dieser Ausführungsform ist die Sensorvorrichtung, die von jedem Nutztier getragen wird, dazu in der Lage, nicht nur biologische Informationen des Nutztieres zu übertragen, sondern auch Übertragungsinformationen von Sensorvorrichtungen, die von den mehreren anderen Nutztieren in der Peripherie getragen werden, zu empfangen und diese an die Verwaltungseinrichtung 30 oder das bewegliche Objekt 40 zu übertragen. Mit anderen Worten unterscheidet sich diese Ausführungsform darin von der ersten Ausführungsform, dass die individuellen Sensorvorrichtungen auch eine Funktion als eine Relaiseinrichtung beinhalten.

22 ist ein funktionales Blockdiagramm, das eine Konfiguration einer Sensorvorrichtung 10A gemäß dieser Ausführungsform zeigt. Bei dieser Ausführungsform beinhaltet die Sensorvorrichtung 10A die Kommunikationseinheit 11, die Detektionseinheit 12, eine Kommunikationsstatusmesseinheit 15 und eine Speichereinheit 16.

Die Kommunikationseinheit 11 und die Detektionseinheit 12 sind jenen der ersten Ausführungsform ähnlich, so dass Beschreibungen von diesen weggelassen sind. Bei dieser Ausführungsform ist die Kommunikationseinheit 11 ferner so konfiguriert, dass sie dazu in der Lage ist, von mehreren anderen Nutztieren A (Sensorvorrichtungen 10A) in der Peripherie biologische Informationen (erste Informationen) jener Nutztiere zu empfangen. Die Kommunikationsstatusmesseinheit 15 ist durch eine Berechnungseinrichtung, wie etwa einen Computer einschließlich einer CPU, eines Speichers und dergleichen, konfiguriert. Die Speichereinheit 16 ist typischerweise durch einen Halbleiterspeicher oder dergleichen konfiguriert.

Die Kommunikationsstatusmesseinheit 15 erzeugt Informationen, die die Kommunikationsstatus unter den Sensorvorrichtungen 10A (Kommunikationseinheiten 11) betreffen (zweite Informationen). Die Kommunikationsstatusmesseinheit 15 detektiert oder misst einen Übertragungssignalpegel eines Gegenstücks (Signalübertragungsseite), eine Empfangsintensität von ihr selbst und dergleichen als die Kommunikationsstatus unter den Sensorvorrichtungen 10A. Die Kommunikationseinheit 11 ist ferner so konfiguriert, dass sie dazu in der Lage ist, Individuumsinformationen jedes Nutztieres A einschließlich der biologischen Informationen (ersten Informationen), die von jeder der Sensorvorrichtungen 10 übertragen werden, und der Kommunikationsstatusinformationen (zweite Informationen), die den Kommunikationsstatus betreffen und die durch die Kommunikationsstatusmesseinheit 15 erzeugt werden, an die Verwaltungseinrichtung 30 oder das bewegliche Objekt 40 zu übertragen.

Die Speichereinheit 16 ist dazu konfiguriert, die biologischen Informationen anderer Nutztiere, die durch die Kommunikationseinheit 11 empfangen werden, die biologischen Informationen von ihr selbst (relevantes Nutztier), die durch die Detektionseinheit 12 detektiert werden, die Kommunikationsstatusinformationen, die durch die Kommunikationsstatusmesseinheit 15 erzeugt werden, und dergleichen zu speichern.

Die Individuumsinformationen, die von jeder der Sensorvorrichtungen 10A an die Verwaltungseinrichtung 30 oder das bewegliche Objekt 40 zu übertragen sind, sind als ein Datensatz konfiguriert, der die biologischen Informationen (erste Informationen), die Kommunikationsstatusinformationen (zweite Informationen), Identifikationsinformationen (UID) der Sensorvorrichtung 10A und dergleichen beinhaltet. Die Kommunikationsstatusinformationen (zweite Informationen) beinhalten Übertragungssignalpegel von anderen Sensorvorrichtungen 10A, eine Empfangssignalintensität, eine Empfangszeit und eine Empfangsstunde von Informationen, die von den anderen Sensorvorrichtungen 10A übertragen werden, und dergleichen.

Die Kommunikationsform zwischen den jeweiligen Sensorvorrichtungen 10A und der Verwaltungseinrichtung 30 oder dem beweglichen Objekt 40 ist nicht speziell beschränkt und die verschiedenen oben beschriebenen Kommunikationsverfahren sind anwendbar. Die Übertragungszeiteinteilung und die Übertragungsintervalle der Individuumsinformationen von den jeweiligen Sensorvorrichtungen 10A an die Verwaltungseinrichtung 30 sind ebenfalls nicht speziell beschränkt und müssen auf geeignete Zeiteinteilungen und Intervalle eingestellt werden. Zum Beispiel kann das bewegliche Objekt 40 periodisch Daten von jedem Individuum empfangen und sie an die Verwaltungseinrichtung 30 übertragen.

Das bewegliche Objekt 40 kann dazu konfiguriert sein, nach einem speziellen Nutztier zu suchen, während es Daten von individuellen Nutztieren empfängt. In diesem Fall können Positionsinformationen, die durch das bewegliche Objekt 40 beschafft werden, an die Verwaltungseinrichtung (Verwaltungsserver 301) übertragen werden und kann ein Berechnungsergebnis der Positionserfassungseinheit 33 (2) durch das bewegliche Objekt 40 empfangen werden. In diesem Fall beinhaltet das bewegliche Objekt 40 auch eine Funktion als eine Relaiseinrichtung. Alternativ dazu ist es auch möglich, dass das bewegliche Objekt 40 eine Konfiguration ähnlich jener der Positionserfassungseinheit 33 beinhaltet, so dass das bewegliche Objekt 40 autonom nach einem speziellen Nutztier suchen kann.

23 ist ein schematisches Diagramm zum Erläutern des Individuumsuchsystems zu einer Zeit, wenn das bewegliche Objekt 40 als die Relaiseinrichtung verwendet wird.

Wie in 23 gezeigt, wird ein Fall besprochen, bei dem mehrere Individuen A1 bis A10 (Nutztiere) in zwei Gruppen GP1 und GP2 aufgeteilt und in diesen versammelt sind. Bei diesem Fall tauschen die 5 Individuen A1 bis A5, die zu der Gruppe GP1 gehören, Individuumsinformationen miteinander aus, so dass jedes von ihnen andere Stücke von Individuumsinformationen teilt. Gleichermaßen teilt jedes der anderen 5 Individuen A6 bis A10, die zu der Gruppe GP2 gehören, andere Stücken von Individuumsinformationen.

Bei einem solchen Zustand ist das bewegliche Objekt 40 dazu in der Lage, Positionsinformationen anderer Individuen innerhalb der gleichen Gruppe zu beschaffen, indem es mit einem beliebigen Individuum kommuniziert, das zu einer Gruppe gehört. Daher wird es möglich, nach einer Position eines speziellen Individuums auf der Basis der Positionsinformationen, die von den mehreren Individuen empfangen werden, zu suchen. Zudem wird es auch in einem Fall, in dem sich die Position des speziellen Nutztieres A mit der Zeit ändert (d. h. einem Fall, in dem sich das spezielle Nutztier bewegt), möglich, nach einem Bewegungsziel oder einem Bewegungspfad dieses speziellen Nutztieres zu suchen. Nachfolgend wird diese Suchprozedur beschrieben.

24 ist ein Flussdiagramm, das die Suchprozedur eines speziellen Nutztieres in der Verwaltungseinrichtung 30 (Verwaltungsserver 301) für diese Ausführungsform zeigt. Es sollte angemerkt werden, dass die Verarbeitung auch in dem beweglichen Objekt 40 ausgeführt werden kann.

In einem Bereitschaftszustand beurteilt der Verwaltungsserver 301, ob Empfangsdaten (Individuumsinformationen) von den Sensorvorrichtungen 10A, die von jeweiligen Nutztieren getragen werden, oder von dem beweglichen Objekt 40 als die Relaiseinrichtung vorliegen (ST61, 62). Ob Empfangsdaten vorliegen, wird zum Beispiel auf der Basis von Empfangsinformationen beurteilt, die in der Speichereinheit 34 (2) gespeichert sind.

Beim Empfangen der Individuumsinformationen von jedem Nutztier spezifiziert der Verwaltungsserver 301 (Positionserfassungseinheit 33) die Sensorvorrichtung 10A, die am nächsten zu dem speziellen Nutztier A ist, aus den mehreren Sensorvorrichtungen 10A, die Daten über ein Positionserfassungsziel (spezielles Nutztier A als Suchziel) zu der gleichen Zeit oder Stunde empfangen haben (ST63). Hier wird eine Sensorvorrichtung 10A, die den niedrigsten Übertragungssignalpegel in Bezug auf das Suchziel aufweist und dazu in der Lage war, das Signal zu empfangen, aus den mehreren Sensorvorrichtungen 10A extrahiert. So lange wie das Signal empfangen werden kann, während die Empfangsintensität beibehalten wird, selbst wenn der Übertragungssignalpegel niedrig ist, wie oben beschrieben ist, ist ein Abstand zwischen jener Sensorvorrichtung 10A und dem Positionserfassungsziel kurz, so dass die Sensorvorrichtung 10A am nächsten zu dem speziellen Nutztier A durch die obige Verarbeitung spezifiziert wird.

Anschließend schätzt der Verwaltungsserver 301 (Positionserfassungseinheit 33) auf der Basis der Empfangsdaten von der Sensorvorrichtung 10A, die am nächsten zu dem speziellen Nutztier A ist, die Position des speziellen Nutztieres zu einer Empfangszeit jener Daten und erzeugt Positionsinformationen, die jene Position betreffen (ST64). Die erzeugten Positionsinformationen werden in der Speichereinheit 34 gespeichert.

Als Nächstes nimmt der Verwaltungsserver 301 (Positionserfassungseinheit 33) auf die Positionsinformationen Bezug, die das spezielle Nutztier betreffen und die das letzte Mal erzeugt wurden, und erzeugt zusätzlich Bewegungspfadinformationen, die eine Positionsänderung jenes Nutztieres A betreffen (ST65). Die erzeugten Bewegungspfadinformationen werden in der Speichereinheit 34 gespeichert.

Die obige Verarbeitung wird wiederholend ausgeführt, bis ein Suchprozessendereignis erzeugt wird (ST66, 67).

Spezielle Beispiele für die obige Verarbeitung sind in 25 bis 30 gezeigt. In jeder der Figuren ist ein spezielles Nutztier A0 als ein Suchziel durch ein schwarzes umgedrehtes Dreieck angegeben.

Zu einer Empfangszeit (T) t1 ist ein Nutztier, das einen niedrigsten Übertragungssignalpegel (höchste Empfangsintensität) aufweist, aus den Nutztieren A11 bis A17, welche Individuumsinformationen empfangen, die von dem Nutztier A0 übertragen werden, das Nutztier A11, das am nächsten zu dem Nutztier A0 ist, wie in 25 gezeigt ist. Danach ändert sich das Nutztier, das am nächsten zu dem Nutztier A0 ist, zu Zeiten t2, t3, t4 und t5 sequentiell in der Reihenfolge des Nutztieres A12, A13, A13 und A16, wie in 26 bis 29 gezeigt ist. Dies ist in 30 in einer zeitlichen Reihe gezeigt. Die Verwaltungseinrichtung 30 (Verwaltungsserver 301) nimmt auf die Zeit-Reihe-Daten Bezug und erzeugt Bewegungspfadinformationen des Nutztieres A0, wie durch den Pfeil in gestrichelten Linien in 31 angegeben ist.

Zum Beispiel überträgt der Verwaltungsserver 301 die Zeit-Reihe-Daten oder die Bewegungspfadinformationen an die Endgeräteeinrichtungen 302 und 303, so dass der Bewegungspfad, wie in 31 gezeigt, auf der Anzeige der Endgeräteeinrichtungen 302 und 303 auf der Basis der Zeit-Reihe-Daten oder den Bewegungspfadinformationen angezeigt wird. Der Bewegungspfad wird angezeigt, während er sukzessive aktualisiert wird, und die Bewegung des beweglichen Objekts 40 wird auf eine visuell gut sichtbare Weise bereitgestellt.

Wie oben beschrieben, kann gemäß dieser Ausführungsform ein Verhaltensstatus überwacht werden, da eine zeitliche Änderung einer Position eines speziellen Individuums als ein Suchziel beschafft werden kann. Da eine oder mehrere Individuen außer dem Suchziel zu der gleichen Zeit überwacht werden können, kann die vorliegende Technologie zudem in verschiedenen biologischen Untersuchungen über Gruppenverhaltenscharakteristiken dieser Individuen und dergleichen verwendet werden. Indem diese Individuumsverhalten vor einer Erzeugung eines Suchereignisses aufgefasst werden, können Individuen ferner zu einer Zeit, wenn ein Suchereignis erzeugt wird, sogleich erfasst werden.

Bisher wurden die Ausführungsformen der vorliegenden Technologie beschrieben, aber die vorliegende Technologie ist nicht auf die obigen Ausführungsformen beschränkt und kann natürlich auf verschieden Weise modifiziert werden.

Zum Beispiel ist es natürlich möglich, die erste Ausführungsform und die zweite Ausführungsform zu kombinieren. In diesem Fall kann zum Beispiel die Bewegungspfadanzeige eines speziellen Individuums, das in der zweiten Ausführungsform beschrieben wurde, auch auf die erste Ausführungsform angewandt werden.

Obwohl das Nutztierverwaltungssystem, das eine Verwaltung oder eine Suche von Nutztieren betrifft, in den obigen Ausführungsformen als ein Beispiel genommen wurde, ist die vorliegende Technologie nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel ist die vorliegende Technologie auf eine Produktionsverwaltung, eine Logistikverwaltung und dergleichen industrieller Produkte und agrarwirtschaftlicher Produkte anwendbar. Des Weiteren ist die vorliegende Technologie auch auf eine Sicherheitsbestätigung und eine Suche nach jenen, die sich verirren, eine Sache nach verirrten Kindern und Haustieren und dergleichen anwendbar.

Es sollte angemerkt werden, dass die vorliegende Technologie die folgenden Konfigurationen annehmen kann.

  • (1) Eine Verwaltungseinrichtung, die Folgendes beinhaltet:
    eine Steuereinheit, die auf der Basis erster Informationen, die durch eine Sensorvorrichtung, die von einem Individuum getragen wird, erzeugt werden und die einen lebenden Körper des Individuums betreffen, ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, extrahiert und auf der Basis von Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, Suchinformationen zum Veranlassen, dass sich ein bewegliches Objekt zu der Position des speziellen Individuums bewegt, erzeugt.
  • (2) Die Verwaltungseinrichtung nach (1), wobei
    die Steuereinheit die Positionsinformationen auf der Basis von zweiten Informationen, die einen Kommunikationsstatus zwischen der Sensorvorrichtung, die von dem speziellen Individuum getragen wird, und einer Relaiseinrichtung, die die ersten Informationen empfängt, die von der Sensorvorrichtung übertragen werden, erzeugt.
  • (3) Die Verwaltungseinrichtung nach (2), wobei
    die Steuereinheit Folgendes beinhaltet:
    eine Individuumsextraktionseinheit, die dazu konfiguriert ist, das spezifizierte Individuum auf der Basis der ersten Informationen zu extrahieren, und
    eine Positionserfassungseinheit, die dazu konfiguriert ist, die Positionsinformationen des speziellen Individuums auf der Basis der zweiten Informationen zu erzeugen.
  • (4) Ein Individuumsverwaltungssystem, das Folgendes beinhaltet:
    mehrere Sensorvorrichtungen, die jeweils eine Detektionseinheit, die erste Informationen detektiert, die einen lebenden Körper eines Individuums betreffen, und eine erste Kommunikationseinheit, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen zu übertragen, beinhaltet, wobei die mehreren Sensorvorrichtungen jeweils von mehreren zu verwaltenden Individuen getragen werden; und
    eine Verwaltungseinrichtung, die eine Steuereinheit beinhaltet, die auf der Basis der ersten Informationen ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, extrahiert und auf der Basis von Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, Suchinformationen zum Veranlassen, dass sich ein bewegliches Objekt zu der Position des speziellen Individuums bewegt, erzeugt.
  • (5) Das Individuumsverwaltungssystem nach (4), das ferner Folgendes umfasst:
    wenigstens eine Relaiseinrichtung, die eine zweite Kommunikationseinheit beinhaltet, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen, die von jeder der mehreren Sensorvorrichtungen gesendet werden, zu empfangen und Individuumsinformationen jedes Individuums einschließlich zweiter Informationen, die einen Kommunikationsstatus mit Bezug auf die mehreren Sensorvorrichtungen betreffen, und der ersten Informationen zu übertragen,
    wobei die Steuereinheit die Positionsinformationen, die die Position des speziellen Individuums betreffen, auf der Basis der zweiten Informationen erzeugt.
  • (6) Das Individuumsverwaltungssystem nach (5), wobei
    die Relaiseinrichtung mehrere Relaiseinrichtungen umfasst, und
    die Steuereinheit dazu konfiguriert ist, eine Relaiseinrichtung, die dem speziellen Individuum am nächsten ist, aus den mehreren Relaiseinrichtungen auf der Basis der zweiten Informationen zu extrahieren und die Positionsinformationen des speziellen Individuums auf der Basis der Individuumsinformationen, die von der Relaiseinrichtung übertragen werden, die dem speziellen Individuum am nächsten ist, zu erzeugen.
  • (7) Das Individuumsverwaltungssystem nach einem von (4) bis (6), das ferner Folgendes beinhaltet:
    eine Informationsverarbeitungseinrichtung, die eine Anzeigeeinheit beinhaltet, die die Position des speziellen Individuums auf der Basis der Positionsinformationen anzeigt, die durch die Verwaltungseinrichtung erzeugt werden.
  • (8) Das Individuumsverwaltungssystem nach einem von (4) bis (7), wobei
    die Detektionseinheit wenigstens ein Leistungserzeugungselement beinhaltet, das dazu in der Lage ist, elektrische Leistung gemäß einer peripheren Umgebung zu erzeugen, und
    die erste Kommunikationseinheit dazu konfiguriert ist, Informationen, die eine Leistungserzeugungsmenge des Leistungserzeugungselements betreffen, unter Verwendung elektrischer Leistung, die von dem Leistungserzeugungselement bereitgestellt wird, zu übertragen.
  • (9) Das Individuumsverwaltungssystem nach einem von (4) bis (8), wobei
    die Relaiseinrichtung wenigstens eine Sensorvorrichtung ist, die aus den mehreren Sensorvorrichtungen ausgewählt ist.
  • (10) Ein Individuumssuchsystem, das Folgendes beinhaltet:
    mehrere Sensorvorrichtungen, die jeweils eine Detektionseinheit, die erste Informationen detektiert, die einen lebenden Körper eines Individuums betreffen, und eine erste Kommunikationseinheit, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen zu übertragen, beinhaltet, wobei die mehreren Sensorvorrichtungen jeweils von mehreren zu verwaltenden Individuen getragen werden;
    wenigstens eine Relaiseinrichtung, die eine zweite Kommunikationseinheit beinhaltet, die dazu in der Lage ist, die ersten Informationen, die von jeder der mehreren Sensorvorrichtungen gesendet werden, zu empfangen und Individuumsinformationen jedes Individuums einschließlich zweiter Informationen, die einen Kommunikationsstatus mit der ersten Kommunikationseinheit betreffen, und der ersten Informationen zu übertragen;
    ein bewegliches Objekt; und
    eine Verwaltungseinrichtung, die eine Steuereinheit beinhaltet, die die Individuumsinformationen jedes Individuums, die von der Relaiseinrichtung übertragen werden, empfängt, die ein spezielles Individuum, das eine vorbestimmte Bedingung erfüllt, auf der Basis der ersten Informationen extrahiert, die Positionsinformationen, die eine Position des speziellen Individuums betreffen, auf der Basis der zweiten Informationen erzeugt und die Suchinformationen zum Bewegen des beweglichen Objekts zu der Position des speziellen Individuums auf der Basis von Positionsinformationen erzeugt.
  • (11) Das Individuumssuchsystem nach (10), wobei das bewegliche Objekt ein unbemanntes Flugobjekt ist, das so konfiguriert ist, dass es dazu in der Lage ist, autonom zu fliegen.
  • (12) Das Individuumsverwaltungssystem nach (10), wobei das bewegliche Objekt ein unbemanntes fahrendes Objekt ist, das so konfiguriert ist, dass es dazu in der Lage ist, autonom zu fahren.
  • (13) Das Individuumssuchsystem nach einem von (10) bis (12), wobei
    die Verwaltungseinrichtung ferner eine dritte Kommunikationseinheit beinhaltet, die dazu in der Lage ist, die Suchinformationen an das bewegliche Objekt zu übertragen und Informationen des beweglichen Objekts einschließlich Informationen, die eine Position des beweglichen Objekts betreffen, zu empfangen, und
    das Individuumssuchsystem ferner Folgendes beinhaltet:
    eine Informationsverarbeitungseinrichtung, die eine Anzeigeeinrichtung beinhaltet, die die Informationen des beweglichen Objekts anzeigt.
  • (14) Das Individuumssuchsystem nach (13), wobei
    das bewegliche Objekt eine Bildaufnahmeeinrichtung und eine vierte Kommunikationseinrichtung, die dazu in der Lage ist, ein Ausgabebild der Bildaufnahmeeinrichtung an die Verwaltungseinrichtung als die Informationen des beweglichen Objekts zu übertragen, beinhaltet.
  • (15) Das Individuumssuchsystem nach einem von (10) bis (14), wobei
    die Relaiseinrichtung mehrere Relaiseinrichtungen umfasst, und
    das bewegliche Objekt als ein Teil der mehreren Relaiseinrichtungen konfiguriert ist.
  • (16) Das Individuumssuchsystem nach einem von (10) bis (15), wobei
    das bewegliche Objekt eine Anzeigeeinrichtung beinhaltet, die die Position des speziellen Individuums extern anzeigt.
  • (17) Das Individuumssuchsystem nach einem von (10) bis (16), wobei
    die Steuereinheit ferner eine Leitungsanweisung zum Leiten des speziellen Individuums zu einem vorbestimmten Ort erzeugt, und
    das bewegliche Objekt ein Leitungshilfsmittel beinhaltet, das verwendet wird, um das spezielle Individuum zu dem vorbestimmten Ort auf der Basis der Leitungsanweisung zu leiten.

Bezugszeichenliste

1
System
10, 10A
Sensorvorrichtung
20
Relaiseinrichtung
22
Kommunikationsstatusmesseinheit
30
Verwaltungseinrichtung
32
Individuumsextraktionseinheit
33
Positionserfassungseinheit
35
Steuereinheit
40, 40A, 40B
bewegliches Objekt
301
Verwaltungsserver
302, 303
Endgeräteeinrichtung
A
Nutztier