Title:
Leitfähiges Element
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Bei dem hier offenbarten leitfähigen Element handelt es sich um ein leitfähiges Element 10, das von einer Frontpartie eines Fahrzeugs zur Heckpartie verlegt wird und aufweist: ein formhaltendes, röhrenförmiges Röhrenelement 20 aus einem Metall mit guten Leiteigenschaften; ein flexibles Drahtgeflecht 30, das dafür ausgelegt ist, mittels Quetschverbindung mit einem Quetschverbindungsabschnitt 21 verbunden zu werden, welcher jeweils am vorderen und am hinteren Ende des Röhrenelements 20 angebracht ist; einen runden Anschluss 40, der dafür ausgelegt ist, per Quetschverbindung mit dem Drahtgeflecht 30 verbunden zu werden; und einen Schrumpfschlauch 50, der von einem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am vorderen Ende bis zu einem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am hinteren Ende reicht.





Inventors:
Kushima, Takao (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Nakai, Hirokazu (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
Application Number:
DE112016001849T
Publication Date:
01/04/2018
Filing Date:
04/21/2016
Assignee:
Sumitomo Wiring Systems, Ltd. (Mie, Yokkaichi-shi, JP)
International Classes:
H01R4/10; H01B5/02; H01B7/00; H01B7/02; H01B7/282; H01R4/70
Attorney, Agent or Firm:
Horn Kleimann Waitzhofer Patentanwälte PartG mbB, 80339, München, DE
Claims:
1. Leitfähiges Element (10, 110, 210) zum Verlegen in einem Fahrzeug, aufweisend:
einen formhaltenden, röhrenförmigen Leiter (20) mit guten Leiteigenschaften;
einen flexiblen Leiter (30), der mit einem Ende dieses röhrenförmigen Leiters (20) verbunden ist; und
einen Anschluss (40), der mit dem flexiblen Leiter (30) verbunden ist.

2. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß Anspruch 1, wobei der flexible Leiter (30) ein Drahtgeflecht ist.

3. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei am Ende des röhrenförmigen Leiters (20) ein Quetschverbindungsabschnitt (21, 221) vorgesehen ist, der auf den flexiblen Leiter (30) aufgequetscht ist, wobei der flexible Leiter (30) darin eingeführt ist.

4. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß Anspruch 3, wobei ein Innendurchmesser des Quetschverbindungsabschnitts (21, 221) größer gewählt ist als ein Innendurchmesser anderer Abschnitte des röhrenförmigen Leiters (20).

5. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei
ein zusammengedrückter Abschnitt (321), der durch Zusammendrücken des röhrenförmigen Leiters (20) entsteht, am Ende des röhrenförmigen Leiters (20) vorgesehen ist, und
der flexible Leiter (30) an den zusammengedrückten Abschnitt (321) angeschweißt ist.

6. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei
der flexible Leiter (30) in Röhrenform ausgebildet ist, und
am Ende des röhrenförmigen Leiters (20) ein Quetschverbindungsabschnitt (421) vorgesehen ist, auf den ein ringförmiges Metallelement (R) aufgequetscht ist, das auf den flexiblen Leiter (30) gepasst ist, wenn der flexible Leiter (30) platziert ist.

7. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
der flexible Leiter (30) an entgegengesetzten Enden des röhrenförmigen Leiters (20) angeschlossen ist, und
ein Bereich, der sich von einem Abschnitt an einem der Enden des röhrenförmigen Leiters (20), an dem der flexible Leiter (30) und der Anschluss (40) verbunden sind, zu einem Abschnitt am anderen Ende des röhrenförmigen Leiters (20) erstreckt, an dem der flexible Leiter (30) und der Anschluss (40) verbunden sind, mit einem röhrenförmigen, isolierenden und wasserdichten Überzug (50, 150) bedeckt ist.

8. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß Anspruch 7, wobei der wasserdichte Überzug (50, 150) ein Schlauch ist, der mittels Hitze schrumpfbar ist.

9. Leitfähiges Element (10, 110, 210) gemäß Anspruch 7 oder 8, wobei
ein Ende des flexiblen Leiters (30), das vom Anschluss (40) freigelassen ist, mit einer Dichtmasse (60) überzogen ist, um mit dem Anschluss (40) integriert zu werden, und
ein Ende des wasserdichten Überzugs (50, 150) eng an dem gesamten Umfang einer Außenumfangsfläche des Anschlusses (40) anliegt.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Das hier offenbarte Verfahren betrifft ein leitfähiges Element.

TECHNISCHER HINTERGRUND

Ein Kabelbaum wie beispielsweise in JP 2012-130185A (unten als „Patentdokument 1“ bezeichnet) ist als ein Kabelbaum bekannt, der Vorrichtungen und eine Batterie miteinander verbindet, die in ein Fahrzeug eingebaut sind. An den entgegengesetzten Enden des Kabelbaumes sind jeweils Anschlüsse vorgesehen, die Anschlüsse mit Verbindungsabschnitten der Vorrichtungen bzw. einem Verbindungsabschnitt der Batterie verbunden sind, wodurch die Vorrichtungen über den Kabelbaum miteinander verbunden sind.

Bei der Verlegung des Kabelbaumes, beispielsweise unter dem Boden des Fahrzeugs, muss der Kabelbaum entlang einem Verlegeweg festgehalten und verhindert werden, dass er herabhängt. Entsprechend wird der Kabelbaum entlang dem Verlegeweg verlegt, während die Form des Kabelbaumes dadurch gehalten wird, dass der Kabelbaum durch ein äußeres Element geführt wird, etwa eine Schutzvorrichtung oder ein Metallrohr. Als ein solches Verfahren ist das in JP 2014-82909A (Patentdokument 2 unten) beschriebene Verfahren bekannt.

VORBEKANNTE TECHNISCHE DOKUMENTEPATENTDOKUMENTE

  • Patentdokument Nr. 1: JP 2012-130185A
  • Patentdokument Nr. 2: JP 2014-82909A

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNGVON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE AUFGABEN

Mittlerweile erfordert das Verlegen des Kabelbaumes in der oben beschriebenen Weise die Verwendung eines äußeren Elements oder dergleichen, so dass sich die Anzahl Komponenten im Zusammenhang mit der Verlegung des Kabelbaumes erhöht, ebenso wie die Zahl der Arbeitsstunden, so dass die Fertigungskosten steigen. Aus diesem Grund wird ein Verfahren betrachtet, bei dem ein röhrenförmiger Leiter mit guten Leiteigenschaften, beispielsweise etwa ein Metallrohr, als leitfähiges Material verwendet wird und ein Anschlussende des röhrenförmigen Leiters direkt mit den Verbindungsabschnitten von Vorrichtungen verbunden wird.

Wird der röhrenförmige Leiter als leitfähiges Material verwendet, ermöglicht dessen Formbeibehaltung die Verlegung unter Verzicht auf das externe Element, während gleichzeitig die Form beibehalten wird. Wenn jedoch der Verbindungsabschnitt einer Vorrichtung hinter einem anderen Element angeordnet ist oder der Verbindungsabschnitt einer Vorrichtung in einem beengten Raum untergebracht ist, kann das Anschlussende des röhrenförmigen Leiters nicht bis zur Vorrichtung geführt werden.

Die vorliegende Beschreibung offenbart ein Verfahren, mit dessen Hilfe das leitfähige Element an eine Vorrichtung angeschlossen werden kann, die beispielsweise an der Rückseite eines anderen Elements oder in einem eng begrenzten Raum untergebracht ist, und gleichzeitig einem Anstieg der Fertigungskosten, den das äußere Element oder dergleichen mit sich bringen, entgegengewirkt wird.

MITTEL ZUM LÖSEN DER AUFGABE

Die hier offenbarte Technologie bezieht sich auf ein leitfähiges Element zum Verlegen in einem Fahrzeug und das aufweist: einen formhaltenden, röhrenförmigen Leiter mit guten Leiteigenschaften; einen flexiblen Leiter, der mit einem Ende dieses röhrenförmigen Elements verbunden ist; und einen Anschluss, der mit dem flexiblen Leiter verbunden ist. In dieser Ausgestaltung kann die Verlegung in einem Fahrzeugteil, der Formbeibehaltung erfordert, mit dem formhaltenden, röhrenförmigen Leiter erfolgen, und für das Verlegen an Stellen mit wenig Freiraum für die Verlegung wie etwa in der Umgebung einer Vorrichtung kann der flexible Leiter verwendet werden. Entsprechend kann das leitfähige Element auch an eine Vorrichtung angeschlossen werden, die an der Rückseite eines anderen Elements oder in einem eng begrenzten Raum angeordnet ist, ohne dazu ein äußeres Element zu verwenden. Ferner weist das röhrenförmige Element eine hohle Form auf und kann daher zur Gewichtsreduzierung des leitfähigen Elements verglichen mit einem massiven Leiter beitragen.

Das hier offenbarte leitfähige Element kann folgendermaßen ausgestaltet sein. Der flexible Leiter kann ein Drahtgeflecht sein. In dieser Ausgestaltung kann das Gewicht noch weiter verringert und ein größeres Maß an Freiheit bei der Verlegung des leitfähigen Elements erzielt werden, verglichen mit einem ummantelten Draht, der durch Umgeben eines Drahtkerns mit mehreren Strängen mit einem isolierenden Überzug entsteht.

Am Ende des röhrenförmigen Elements kann ein Quetschverbindungsabschnitt vorgesehen sein, der auf den flexiblen Leiter aufgequetscht ist, wobei der flexible Leiter darin eingefügt ist. In dieser Ausgestaltung können das röhrenförmige Element und der flexible Leiter problemlos angeschlossen werden, indem einfach der flexible Leiter in den Quetschverbindungsabschnitt eingeführt wird und der Quetschverbindungsabschnitt derart gequetscht wird, dass er von außen zusammengedrückt wird. Dies macht eine Senkung der Fertigungskosten verglichen mit solchen Fällen möglich, in denen der flexible Leiter mithilfe eines Befestigungselements mit einem röhrenförmigen Element verbunden wird, welches mit einem Befestigungsabschnitt versehen ist und der flexible Leiter an das röhrenförmige Element angeschweißt wird. Ein Innendurchmesser des Quetschverbindungsabschnitts kann größer gewählt werden als ein Innendurchmesser anderer Abschnitte des röhrenförmigen Leiters.

Wenn beispielsweise der Außendurchmesser des flexiblen Leiters größer als der Innendurchmesser des röhrenförmigen Elements ist, ist es denkbar, ein röhrenförmiges Element mit einem größeren Innendurchmesser zu verwenden, um den flexiblen Leiter in den Quetschverbindungsabschnitt einzuführen. Allerdings vergrößert sich bei Verwendung eines röhrenförmigen Elements mit größerem Innendurchmesser auch der Außendurchmesser des röhrenförmigen Elements, womit die Größe des leitfähigen Elements insgesamt zunimmt. Wird ein röhrenförmiges Element mit geringer Stärke verwendet, um diesem Problem zu begegnen, kann zwar eine Größenzunahme des leitfähigen Elements vermieden werden, doch verringert sich die Querschnittfläche des röhrenförmigen Elements, so dass es unmöglich wird, einen ausreichenden Querschnitt für die Strommenge zu gewährleisten, die durch den Drahtkern im röhrenförmigen Element fließt. In der vorstehend beschriebenen Ausgestaltung können jedoch der flexible Leiter mit großem Durchmesser und das röhrenförmige Element verbunden werden und gleichzeitig der Querschnitt von anderen Abschnitten des röhrenförmigen Leiters als dem Quetschverbindungsabschnitt sichergestellt werden.

Ein zusammengedrückter Abschnitt, der durch Zusammendrücken des röhrenförmigen Leiters entsteht, kann am Ende des röhrenförmigen Leiters vorgesehen sein, und der flexible Leiter kann an den zusammengedrückten Teil angeschweißt werden. Der flexible Leiter kann in Röhrenform ausgebildet sein, und am Ende des röhrenförmigen Leiters kann ein Quetschverbindungsabschnitt vorgesehen sein, auf den ein ringförmiges Metallelement aufgequetscht ist, das auf den flexiblen Leiter gepasst ist, wenn der flexible Leiter platziert ist.

Der flexible Leiter kann an entgegengesetzten Enden des röhrenförmigen Leiters angeschlossen werden, und ein Bereich, der sich von einem Abschnitt an einem der Enden des röhrenförmigen Leiters, an dem der flexible Leiter und der Anschluss verbunden werden, zu einem Abschnitt am anderen Ende des röhrenförmigen Leiters erstreckt, an dem der flexible Leiter und der Anschluss verbunden werden, kann mit einem röhrenförmigen, isolierenden und wasserdichten Überzug bedeckt sein. In dieser Ausgestaltung ist ein Abschnitt von einem Anschluss zum anderen durch den wasserdichten Überzug isoliert und wasserdicht. Somit kann eine Isolierung zwischen den beiden Anschlüssenn gewährleistet werden. Entsprechend kann, wenn mehrere der leitfähigen Elemente verlegt werden, ein Kurzschluss zwischen den leitfähigen Elementen verhindert werden, ebenso wie ein Ausfall, der durch in den Verbindungsabschnitt zwischen dem flexiblen Leiter und dem Anschlusspunkt sowie den Verbindungsabschnitt zwischen dem flexiblen Leiter und dem röhrenförmigen Leiter eindringendes Wasser verursacht wird.

Der wasserdichte Überzug kann ein Schlauch sein, der mittels Hitze schrumpfbar ist. In dieser Ausgestaltung erfolgt das Einführen des röhrenförmigen Elements in einen Schlauch vor der Erhitzung unter Verwendung eines Schlauchs mit großem Durchmesser, bevor dieser geschrumpft wird, daher ist der Einführvorgang problemlos durchzuführen.

Ein Ende des flexiblen Leiters, das vom Anschluss freigelassen wird, kann mit einer Dichtmasse überzogen werden, um mit dem Anschluss integriert zu werden, und ein Ende des wasserdichten Überzugs kann eng an dem gesamten Umfang einer Außenumfangsfläche des Anschlusses anliegen. In dieser Ausgestaltung ist ein Ende des flexiblen Leiters, das vom Anschluss freigelassen wird, mit einer Dichtmasse überzogen, um mit dem Anschluss integriert zu werden, und ein Ende des wasserdichten Überzugs ist eng an dem gesamten Umfang einer Außenumfangsfläche des Anschlusses angebracht. Entsprechend kann das Eindringen von Wasser in den wasserdichten Überzug über die Lücke zwischen dem Anschluss und dem wasserdichten Überzug oder vom Ende des flexiblen Leiters her verhindert werden.

EFFEKTE DER ERFINDUNG

Mit der hier offenbarten Technologie kann ein leitfähiges Element an eine Vorrichtung angeschlossen werden, die an der Rückseite eines anderen Elements oder in einem eng begrenzten Raum untergebracht ist, und gleichzeitig einem Anstieg der Fertigungskosten, den ein äußeres Element oder dergleichen mit sich bringt, entgegengewirkt werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht eines leitfähigen Elements gemäß Ausführungsform 1.

2 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die einen Hauptteil in einem Zustand darstellt, in dem ein runder Anschluss, ein Drahtgeflecht und ein Röhrenelement miteinander verbunden sind.

3 ist eine Draufsicht, die einen Zustand darstellt, in dem der runde Anschluss und das Drahtgeflecht verbunden sind.

4 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die einen Hauptteil in einem Zustand darstellt, in dem der runde Anschluss, das Drahtgeflecht und das Röhrenelement mit einem Schrumpfschlauch überzogen sind.

5 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines leitfähigen Elements gemäß Ausführungsform 2, die eine vergrößerte Schnittansicht eines Hauptteils in einem Zustand darstellt, in dem ein Ende des Drahtgeflechts mit einer Dichtmasse überzogen ist und der runde Anschluss und der Schrumpfschlauch miteinander eng rund um den gesamten Umfang davon angebracht sind.

6 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines leitfähigen Elements gemäß Ausführungsform 3, die eine vergrößerte Schnittansicht eines Quetschverbindungsabschnitts zeigt.

7 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines leitfähigen Elements gemäß Ausführungsform 4, die eine vergrößerte Schnittansicht eines Quetschverbindungsabschnitts zeigt.

8 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines leitfähigen Elements gemäß Ausführungsform 5, die eine vergrößerte Schnittansicht eines Quetschverbindungsabschnitts zeigt.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNGAusführungsform 1

Ausführungsform 1 wird unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben. Die vorliegende Ausführungsform betrifft ein signalführendes leitfähiges Element 10, das eine (nicht dargestellte) Batterie, die im Heck eines Fahrzeugs angeordnet ist, mit (nicht dargestellten) Vorrichtungen verbindet, die in einem an der Frontseite des Fahrzeugs vorgesehenen Motorraum eingebaut sind, und der Verlegeweg des leitfähigen Elements 10 zwischen Batterie und Motorraum verläuft unter dem Fahrzeugboden.

Wie in 1 und 4 gezeigt, weist das leitfähige Element 10 auf: ein Röhrenelement (Beispiel eines „röhrenförmigen Leiters“) 20, das sich in Längsrichtung vom Motorraum zum Heck des Fahrzeugs unter dem Fahrzeugboden erstreckt, flexible Drahtgeflechte (ein Beispiel eines „flexiblen Leiters“) 30, die jeweils mit dem Vorder- bzw. dem Hinterende des Röhrenelements 20 verbunden sind, runde Anschlüsse (ein Beispiel eines „Anschlusses“) 40, die mit den jeweiligen Drahtgeflechten 30 an der Seite entgegengesetzt der Seite, an der das Röhrenelement 20 angeschlossen ist, verbunden sind, und einen röhrenförmigen Schrumpfschlauch (ein Beispiel eines „wasserdichten Überzugs“) 50, der die runden Anschlüsse 40, die Drahtgeflechte 30 und das Röhrenelement 20 umgibt. Es ist zu beachten, dass in 1 auf die Darstellung des Schrumpfschlauches 50 verzichtet wurde.

Wie in 2 bis 4 dargestellt, werden die runden Anschlüsse 40 jeweils ausgebildet, indem ein Metallblechmaterial mit guten Leiteigenschaften mittels Stanzen oder dergleichen ausgeformt wird. Außerdem enthalten sie einen flachen, plattenförmigen Verbindungsabschnitt 41 mit einer runden Öffnung 42 sowie einen gekrimpten Abschnitt 43, der in einem Stück mit dem Verbindungsabschnitt 41 ausgebildet ist. Der gekrimpte Abschnitt 43 weist ein Paar gekrimpte Teile 44 auf, die auf das Drahtgeflecht 30 aufgequetscht werden, wie weiter unten noch beschrieben wird. Das Paar gekrimpter Teile 44 wird auf ein Ende 30A des Drahtgeflechts 30 aufgequetscht und umhüllt auf diese Weise die jeweiligen Enden des Drahtgeflechts 30.

Wie in 1 bis 4 dargestellt, wird jedes der Drahtgeflechte 30 ausgebildet, indem mehrere feine, blanke Metallfäden mit guten Leiteigenschaften maschenartig verflochten werden, so dass sich eine Röhrenform ergibt. Für die Metallfäden können beispielsweise Kupfer, eine Kupferlegierung, Aluminium oder eine Aluminiumlegierung verwendet werden. In der vorliegenden Ausführungsform wird eine Kupferlegierung verwendet. In der vorliegenden Ausführungsform wird jeder Metallfaden oberflächenverzinnt, um eine (nicht dargestellte) Zinnschicht darauf auszubilden. Die Zinnschicht hemmt die Oxidation der Metallfäden und verhindert Rostbildung darauf. Allerdings muss nicht unbedingt eine Beschichtung auf der Oberfläche der Metallfäden erfolgen.

Das Röhrenelement 20 besteht aus einem Metall mit guten Leiteigenschaften und weist einen hohlen, zylinderförmigen Innenraum auf wie in 1, 2 und 4 dargestellt. Hier kann als das Metall mit guten Leiteigenschaften für das Röhrenelement 20 beispielsweise Aluminium, eine Aluminiumlegierung, Kupfer oder eine Kupferlegierung verwendet werden. In der vorliegenden Ausführungsform wird eine Aluminiumlegierung verwendet. Das Röhrenelement 20 weist eine ausreichende Starre auf, um formhaltend zu sein, und wird entlang dem Verlegeweg unter dem Fahrzeugboden nach Bedarf gebogen. Es ist zu beachten, dass das Röhrenelement 20 hohl ist und daher leichter zu biegen ist als ein massives Element. Das Röhrenelement 20 zeichnet sich außerdem durch ein gutes geometrisches Trägheitsmoment aus und lässt sich somit nicht ohne Weiteres durch Biegen verformen, sondern ist formhaltend.

Wie in 1, 2 und 4 dargestellt, sind Quetschverbindungsabschnitte 21, die mittels Quetschverbindung mit den Drahtgeflechten 30 verbunden sind, an den entgegengesetzten Enden des Röhrenelements 20 vorgesehen. Die Quetschverbindungsabschnitte 21 weisen vor dem Quetschen eine im Wesentlichen zylindrische Form auf. Zum Pressverbinden jedes der Quetschverbindungsabschnitte 21 mit dem entsprechenden Drahtgeflecht 30 wird das Ende 30A von Drahtgeflecht 30 an der Seite entgegengesetzt der Seite, an der der runde Anschluss 40 angeschlossen ist, in den Quetschverbindungsabschnitt 21, eingeführt und wird der Quetschverbindungsabschnitt 21 auf das Drahtgeflecht 30 so aufgequetscht, dass er von gegenüberliegenden Seiten vertikal zusammengedrückt wird. Das bedeutet, dass gemäß der vorliegenden Ausführungsform das Röhrenelement 20 und das Drahtgeflecht 30 sehr einfach verbunden werden können, indem das Drahtgeflecht 30 in den Quetschverbindungsabschnitt 21 eingeführt und der Quetschverbindungsabschnitt 21 gequetscht wird, wobei er zusammengedrückt wird.

Der Schrumpfschlauch 50 ist ein isolierender Schlauch und bedeckt einen Bereich, der sich von dem runden Anschluss 40 am vorderen Ende bis zu dem runden Anschluss 40 am hinteren Ende erstreckt. Insbesondere umgibt der Schrumpfschlauch 50 den gesamten Umfang des Bereichs, der sich vom gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 des Drahtgeflechts 30, der mit dem Quetschverbindungsabschnitt 21 am vorderen Ende des Röhrenelements 20 verbunden ist, bis zu dem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 des Drahtgeflechts 30, der mit dem Quetschverbindungsabschnitt 21 am hinteren Ende des Röhrenelements 20 verbunden ist, erstreckt. Der Schrumpfschlauch 50 wird durch Hitze geschrumpft und so fest und ohne jede Lücke am gesamten Umfang der runden Anschlüsse 40, der Drahtgeflechte 30 und des Röhrenelements 20 angebracht.

Das bedeutet, wenn die runden Anschlüsse 40, die Drahtgeflechte 30 und das Röhrenelement 20 mit dem Schrumpfschlauch 50 umgeben sind, ist der Bereich vom gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am vorderen Ende bis zum gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am hinteren Ende isoliert und wasserdicht.

Der Innendurchmesser des Schrumpfschlauchs 50 vor dem Schrumpfen ist erheblich größer bemessen als der Außendurchmesser des Röhrenelements 20, so dass ein nicht gebogenes und sogar ein gebogenes Röhrenelement 20 ohne Schwierigkeiten in den Schrumpfschlauch 50 einzuführen ist. Entsprechend kann ein nicht gebogenes Röhrenelement 20 in den Schrumpfschlauch 50 eingeführt werden, bevor dieser geschrumpft wird, und das Biegen des Röhrenelements 20 kann nach dem Schrumpfen des Schrumpfschlauchs 50 erfolgen. Alternativ kann ein gebogenes Röhrenelement 20 in den Schrumpfschlauch 50 eingeführt werden, bevor dieser geschrumpft wird, und das Schrumpfen erst danach erfolgen.

Es ist zu beachten, dass im Fall von scharfen Kanten an den Quetschverbindungsabschnitten 21 des Röhrenelements 20, die durch Scheren oder dergleichen verursacht sein können, eine Beschädigung des Schrumpfschlauchs 50 durch die Quetschverbindungsabschnitte 21 dadurch vermieden werden kann, dass ein nach dem Quetschen der Quetschverbindungsabschnitte 21 auf die Drahtgeflechte 30 Klebeband oder dergleichen um die Kanten gewickelt wird.

Die Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist vorstehend beschrieben. Als nächstes werden ein Beispiel für die Prozedur zum Montieren des leitfähigen Elements 10 sowie seine Funktion und Wirkung beschrieben. Zunächst wird das Ende 30A des Drahtgeflechts 30 auf dem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 platziert, anschließend wird das Paar gekrimpter Teile 44 auf das Ende 30A des Drahtgeflechts 30 aufgequetscht, wodurch der runde Anschluss 40 mit einem der Enden 30A des Drahtgeflechts 30 verbunden wird.

Als nächstes wird das Drahtgeflecht 30 mit dem runden Anschluss 40 mit dem Röhrenelement 20 verbunden. Hier kann das Röhrenelement 20 in einem Zustand vor dem Biegen oder einem Zustand nach dem Biegen verwendet werden. Als erster Schritt zum Verbinden des Drahtgeflechts 30 mit dem Röhrenelement 20 wird das andere Ende 30A von Drahtgeflecht 30 an der Seite entgegengesetzt der Seite, an der der runde Anschluss 40 angeschlossen ist, in den Quetschverbindungsabschnitt 21 des Röhrenelements 20 eingeführt.

Nachdem das Ende 30A des Drahtgeflechts 30 in den Quetschverbindungsabschnitt 21 eingeführt worden ist, wird dieser gequetscht, so dass er mit dem Ende 30A des Drahtgeflechts 30 dadurch verbunden wird, dass der Quetschverbindungsabschnitt 21 vertikal zusammengedrückt wird. Infolgedessen ist das Drahtgeflecht 30 mit dem runden Anschluss 40 mit dem Ende des Röhrenelements 20 verbunden. Das bedeutet, dass gemäß der vorliegenden Ausführungsform das Röhrenelement 20 und das Drahtgeflecht 30 sehr einfach verbunden werden können, indem der Quetschverbindungsabschnitt 21 des Röhrenelements 20 auf das Drahtgeflecht 30 aufgequetscht wird. Entsprechend können die Arbeitsstunden für das Verbinden und die Fertigungskosten im Vergleich mit Fällen reduziert werden, in denen beispielsweise das Röhrenelement und das Drahtgeflecht durch Anbringen eines BefestigungsAnschlusses an dem Drahtgeflecht, Vorsehen eines Befestigungsabschnitts am Röhrenelement und Verbinden des BefestigungsAnschlusses und des Befestigungsabschnitts oder durch Anschweißen des Drahtgeflechts an das Röhrenelement verbunden werden.

Anschließend wird der oben beschriebene Schritt auch für das andere Ende des Röhrenelements 20 ausgeführt, wodurch ein Röhrenelement 20 mit den Drahtgeflechten 30 mit an den entgegengesetzten Enden angebrachten runden Anschlüssen 40 ausgebildet werden kann.

Als nächstes wird das Röhrenelement 20 mit den daran angebrachten Drahtgeflechten 30, das in dem vorstehend beschriebenen Schritt hergestellt wird, in einen nicht geschrumpften Schrumpfschlauch 50 eingeführt und der Schrumpfschlauch 50 derart angeordnet, dass er einen Bereich umgibt, der sich von einer Stelle ein wenig oberhalb des gekrimpten Abschnitts 43 des runden Anschlusses 40 am vorderen Ende bis zu einer Stelle ein wenig unterhalb des gekrimpten Abschnitts 43 des runden Anschlusses 40 am hinteren Ende erstreckt. Nachdem der Schrumpfschlauch 50 angebracht ist, wird er mittels Hitzeeinwirkung geschrumpft. Durch diese Hitzeeinwirkung werden die entgegengesetzten Enden des Schrumpfschlauchs 50 fest und im Wesentlichen lückenlos an einem Abschnitt des runden Anschlusses 40 angebracht, der sich zwischen der runden Öffnung 42 des Verbindungsabschnitts 41 und dem gekrimpten Abschnitt 43 befindet. Ein Zwischenteil des Schrumpfschlauchs 50 ist fest und lückenlos an den Außenumfangsflächen des Drahtgeflechts 30 und des Röhrenelements 20 angebracht. So entsteht ein leitfähiges Element 10, bei dem ein Bereich vom gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am vorderen Ende bis zum gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am hinteren Ende isoliert und wasserdicht ist.

Anschließend wird das fertige leitfähige Element 10 vom Motorraum des Fahrzeugs über den Unterboden zum Heckteil verlegt. Hier wird das unter dem Fahrzeugboden verlegte Röhrenelement 20 zu einer vorbestimmten Form entsprechend dem Verlegeweg gebogen und hält seine Form, so dass eine mit einem äußeren Element und dergleichen einhergehende Steigerung der Fertigungskosten vermieden und gleichzeitig das Verlegen vereinfacht wird.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird das Röhrenelement 20 in Form eines Hohlzylinders ausgebildet, daher kann es einerseits formhaltend sein und kann andererseits das Gewicht verringert werden, verglichen mit einem massiven stabförmigen leitfähigen Material und einem plattenförmigen leitfähigen Material. Das Röhrenelement 20 zeichnet sich ferner durch ein gutes geometrisches Trägheitsmoment aus und ist somit nicht ohne Weiteres durch Biegen verformbar, sondern formhaltend.

Da im Inneren des Motorraums, in dem das leitfähige Element verlegt wird, mehrere Vorrichtungen eingebaut sind, kann das leitfähige Element nicht in einem eng begrenzten Raum oder zu den Vorrichtungen im hinteren Teil des Motorraumes geführt werden, wenn es in seiner Gesamtheit eine hohe Formbeibehaltung aufweist

Allerdings kann das leitfähige Element gemäß der vorliegenden Ausführungsform vom Heck des Fahrzeugs zum Motorraum durch das Röhrenelement 20, das eine hohe Formbeibehaltung aufweist, und im Motorraum unter Verwendung des Drahtgeflechts 30, das flexibel ist, verlegt werden. Entsprechend kann das leitfähige Element in eng begrenzten Räumen verlegt werden, oder der runde Anschluss 40 kann an den Verbindungsabschnitt einer Vorrichtung angeschlossen werden, die im hinteren Teil des Motorraums angeordnet ist. Das bedeutet, dass gemäß der vorliegenden Ausführungsform das Verlegen in dem Teil, der Formbeibehaltung erfordert, und dem Teil, der flexibel sein muss, mithilfe von verschiedenen Elementen erfolgen kann, so dass das leitfähige Element 10 im Motorraum leicht verlegbar ist und gleichzeitig eine Steigerung der Fertigungskosten aufgrund des Einsatzes eines äußeren Elements oder dergleichen vermieden wird. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist das flexible Drahtgeflecht 30 an den entgegengesetzten Enden des leitfähigen Elements 10 vorgesehen Entsprechend nimmt das Drahtgeflecht 30 sogar Schwingungen zwischen dem leitfähigen Element 10 und den Vorrichtungen auf, die durch die Bewegung des Fahrzeugs verursacht werden, wodurch Schäden am leitfähigen Element 10 vermieden werden können. Darüber hinaus kann durch Verwendung des Drahtgeflechts 30 das Problem von Maßabweichungen beim Anschluss an die Vorrichtungen gelöst werden.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform sind der runde Anschluss 40 und das Röhrenelement 20 mittels des Drahtgeflechts 30 verbunden, daher sind eine weitere Gewichteinsparung und Erhöhung der Freiheitsgrade bei der Verlegung des leitfähigen Elements 10 zu realisieren, verglichen mit einem ummantelten Draht, der durch Umgeben eines Drahtkerns mit einer isolierenden Beschichtung oder dergleichen hergestellt wird.

Weiterhin ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Bereich vom gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am vorderen Ende bis zum gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 am hinteren Ende dank des Schrumpfschlauchs 50 isoliert und wasserdicht. Entsprechend können das Korrodieren des leitfähigen Elements 10 und Kurzschlüsse zwischen nebeneinander liegenden leitfähigen Elementen 10 vermieden werden.

Ausführungsform 2

Als nächstes wird Ausführungsform 2 unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. Ein leitfähiges Element 110 gemäß Ausführungsform 2 wird ausgebildet, indem der Bereich, der vom Schrumpfschlauch 50 der Ausführungsform 1 bedeckt wird, geändert und das Ende 30A des Drahtgeflechts 30 mit Lot (ein Beispiel einer „Dichtmasse“) 60 umgeben wird. Auf eine Beschreibung der Komponenten, Funktionen und Wirkungen, die in Ausführungsform 1 identisch sind, wird hier verzichtet. Darüber hinaus sind Komponenten, die denjenigen von Ausführungsform 1 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.

Wie in 5 dargestellt, ist der Schrumpfschlauch 150 nach Ausführungsform 2 derart ausgestaltet, dass der gekrimpte Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 in Längsrichtung bis etwa zum Mittelabschnitt bedeckt ist. Das bedeutet, dass der Schrumpfschlauch 150 den gesamten Umfang des Bereichs bedeckt, der sich von ungefähr dem Mittelabschnitt in Längsrichtung des gekrimpten Abschnitts 43 des runden Anschlusses 40 am vorderen Ende bis ungefähr zum Mittelabschnitt in Längsrichtung des gekrimpten Abschnitts 43 des runden Anschlusses 40 am hinteren Ende erstreckt, dass die Enden 30A der Drahtgeflechte 30, die von den gekrimpten Abschnitten 43 der jeweiligen runden Anschlüsse 40 in Richtung der entsprechenden Verbindungsabschnitte 41 freigelassen werden, nicht vom Schrumpfschlauch 150 bedeckt sind.

Dagegen ist, wie in 5 dargestellt, das Ende 30A jedes der Drahtgeflechte 30, das von dem gekrimpten Abschnitt 43 in Richtung des Verbindungsabschnitts 41 freigelassen wird, auf seiner gesamten Oberfläche mit Lot 60 bedeckt, ebenso wie das Ende des gekrimpten Abschnitts 43 auf der Seite des Verbindungsabschnitts 41, und die Lücke zwischen dem Ende 30A des Drahtgeflechts 30 und dem gekrimpten Abschnitt 43 ist mit dem Lot 60 abgedichtet.

Das bedeutet, dass gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Bereich bis zu dem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 dank des Schrumpfschlauchs 150 wasserdicht ist und dass das Ende 30A des Drahtgeflechts 30, das von dem gekrimpten Abschnitt 43 in Richtung des Verbindungsabschnitts 41 freigelassen wird, mit dem Lot 60 überzogen ist, um mit dem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 integriert zu werden. Entsprechend kann das Eindringen von Wasser in den Schrumpfschlauch 150 über die Lücke zwischen dem Drahtgeflecht 30 und dem gekrimpten Abschnitt 43 oder vom Ende 30A des Drahtgeflechts 30 her verhindert werden.

Ausführungsform 3

Als nächstes wird Ausführungsform 3 unter Bezugnahme auf 6 beschrieben. Ein leitfähiges Element 210 gemäß Ausführungsform 3 wird ausgebildet, indem die Form des Quetschverbindungsabschnitts 21 von Ausführungsform 1 geändert wird und das Drahtgeflecht 30 durch einen ummantelten Draht 230 ersetzt wird. Auf eine Beschreibung der Komponenten, Funktionen und Wirkungen, die in Ausführungsform 1 identisch sind, wird hier verzichtet. Darüber hinaus sind Komponenten, die denjenigen von Ausführungsform 1 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.

Wie in 6 dargestellt, wird der ummantelte Draht 230 von Ausführungsform 3 ausgebildet, indem ein Drahtkern 231 aus mehreren Metallfäden mit guten Leiteigenschaften mit einer isolierenden Ummantelung 232 versehen wird. An einem Anschlussende des ummantelten Drahtes 230 wird die isolierende Ummantelung 232 entfernt, um den Drahtkern 231 freizulegen. Der freigelegte Drahtkern 231 wird mit dem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 und einem Quetschverbindungsabschnitt 231 eines Röhrenelements 20 verbunden wie an späterer Stelle noch beschrieben wird. Der Querschnitt des Drahtkerns 231 und der kreisförmige Querschnitt des Röhrenelements 20 sind im Wesentlichen gleich groß, und ein ausreichender Querschnitt für die Strommenge, die durch die beiden Elemente 20 und 231 fließt, ist für beide sichergestellt.

Dagegen ist, wie in 6 dargestellt, die Stärke des Quetschverbindungsabschnitts 221 des Röhrenelements 20 von Ausführungsform 3 kleiner gewählt als die Stärke anderer Abschnitte des Röhrenelements 20. Insbesondere wird in einem Zustand, bevor der Quetschverbindungsabschnitt 221 auf den Drahtkern 231 aufgequetscht wird, der Außendurchmesser des Quetschverbindungsabschnitts 221 genau so groß gewählt wie der Außendurchmesser anderer Abschnitte des Röhrenelements, und der Innendurchmesser des Quetschverbindungsabschnitts 221 wird größer gewählt als der Innendurchmesser der anderen Abschnitte des Röhrenelements 20, indem die Innenwand des Quetschverbindungsabschnitts 221 entsprechend ausgeschnitten wird oder dergleichen. Anders ausgedrückt: Die Stärke des Quetschverbindungsabschnitts 221 ist geringer als die Stärke der anderen Abschnitte des Röhrenelements 20.

Der Innendurchmesser des Quetschverbindungsabschnitts 221 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des ummantelten Drahtes 230, bevor der Drahtkern 231 gekrimpt wird, und so bemessen, dass der Drahtkern in den Quetschverbindungsabschnitt 221 eingeführt werden kann, ohne dass Stränge des Drahtkerns 231 aus dem Quetschverbindungsabschnitt 221 herausragen. Anschließend wird der Drahtkern 231 des ummantelten Drahtes 230 in den Quetschverbindungsabschnitt 221 eingeführt und der Quetschverbindungsabschnitt 221 um den gesamten Umfang herum von außen her gekrimpt. Dadurch wird der Quetschverbindungsabschnitt 221 fest elektrisch mit dem Drahtkern verbunden wie in 6 dargestellt.

Mittlerweile ist im Fall eines Röhrenelements, bei dem der Innendurchmesser des Quetschverbindungsabschnitts gleich dem Innendurchmesser der anderen Abschnitte des Röhrenelements ist, vorstellbar, ein Röhrenelement mit einem großen Gesamt-Innendurchmesser zu verwenden, um den Drahtkern in den Quetschverbindungsabschnitt einzuführen. Allerdings vergrößert sich bei Verwendung eines Röhrenelements mit großem Innendurchmesser auch der Außendurchmesser des Röhrenelements, womit die Größe des leitfähigen Elements insgesamt zunimmt. Wird ein Röhrenelement mit kleiner Stärke verwendet, um diesem Problem zu begegnen, kann zwar eine Größenzunahme des leitfähigen Elements vermieden werden, doch wird es unmöglich, einen ausreichenden Querschnitt für die Strommenge zu gewährleisten, die durch den Drahtkern im Röhrenelement fließt.

Allerdings ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Innenwand des Quetschverbindungsabschnitts 221 so ausgebildet, dass der Drahtkern in den Quetschverbindungsabschnitt 221 eingeführt werden kann, so dass es möglich ist, den Quetschverbindungsabschnitt 221 und den Drahtkern 231 zu verbinden und gleichzeitig den Querschnitt des Röhrenelements 20 zu gewährleisten. Da der Drahtkern 231 am Verbindungsabschnitt zwischen dem Quetschverbindungsabschnitt 221 und dem Drahtkern 231 in den Quetschverbindungsabschnitt 221 eingeführt wird, ist zu beachten, dass der Querschnitt des Quetschverbindungsabschnitts 221 gewährleistet werden kann.

Ausführungsform 4

Als nächstes wird Ausführungsform 4 unter Bezugnahme auf 7 beschrieben. Ein leitfähiges Element 310 gemäß Ausführungsform 4 wird ausgebildet, indem die Form der entgegengesetzten Enden des Röhrenelements 20 von Ausführungsform 1 geändert wird. Auf eine Beschreibung der Komponenten, Funktionen und Wirkungen, die in Ausführungsform 1 identisch sind, wird hier verzichtet. Darüber hinaus sind Komponenten, die denjenigen von Ausführungsform 1 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.

Wie in 7 dargestellt, sind an den entgegengesetzten Enden des Röhrenelements 320 von Ausführungsform 4 zusammengedrückte Abschnitte 321 vorgesehen, an denen die Drahtgeflechte 30 mittels Schweißen angebracht werden. Jeder der zusammengedrückten Abschnitte 321 wird ausgebildet, indem das Röhrenelement 320 so gepresst wird, dass eine obere Innenumfangsfläche 320A des Röhrenelements 320 mit der unteren Innenumfangsfläche 320B in Kontakt gebracht wird. Entsprechend weist der zusammengedrückte Abschnitt 321 eine Ausgestaltung auf, in der die Öffnung des Röhrenelements 320 geschlossen und geringfügig weiter ist als ein Mittelabschnitt (Abschnitt von im Wesentlichen zylindrischer Form) des Röhrenelements 320. Anschließend wird der zusammengedrückte Abschnitt 321 mit dem darauf platzierten Drahtgeflecht 30 per Ultraschallschweißen verschweißt, wodurch der zusammengedrückte Abschnitt 321 und das Drahtgeflecht 30 elektrisch verbunden werden. Es ist zu beachten, dass die Öffnung des Röhrenelements 320 nicht vollständig verschlossen sein muss, auch wenn sie in der vorliegenden Ausführungsform vollständig verschlossen ist.

Ausführungsform 5

Als nächstes wird Ausführungsform 5 unter Bezugnahme auf 8 beschrieben. Ein leitfähiges Element 410 gemäß Ausführungsform 5 wird ausgebildet, indem die Form der entgegengesetzten Enden des Röhrenelements 20 von Ausführungsform 1 geändert wird. Auf eine Beschreibung der Komponenten, Funktionen und Wirkungen, die in Ausführungsform 1 identisch sind, wird hier verzichtet. Darüber hinaus sind Komponenten, die denjenigen von Ausführungsform 1 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.

Wie in 8 dargestellt, sind an den entgegengesetzten Enden des Röhrenelements 420 von Ausführungsform 5 Quetschverbindungsabschnitte 421 vorgesehen, an denen die Drahtgeflechte 30 angequetscht werden. Ein Krimpring aus Metall (ringförmiges Element) R, der an der Außenseite des Drahtgeflechts 30 angebracht ist, wird auf den Quetschverbindungsabschnitt 421 aufgequetscht, auf dem das röhrenförmige Drahtgeflecht 30 platziert ist, und der Quetschverbindungsabschnitt 421 und das Drahtgeflecht 30 werden miteinander elektrisch verbunden, indem der Krimpring R gequetscht wird.

Die Außenumfangsfläche des Quetschverbindungsabschnitts 421 ist mit einem Nutabschnitt 422 versehen, der durch eine Aussparung nach innen rund um den gesamten Umfang gebildet wird, indem er beim Quetschen des Krimprings R nach innen gepresst wird, und durch die Wölbung nach innen hat die Innenumfangsfläche einen verringerten Innendurchmesser. Das bedeutet, dass gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Krimpring R in den Nutabschnitt 422 der Außenumfangsfläche des Quetschverbindungsabschnitts 421 eingepasst wird und dadurch verhindert wird, dass sich der Krimpring R in Längsrichtung verschiebt. Somit ist die Stabilität der Verbindung zwischen dem Quetschverbindungsabschnitt 421 und dem Drahtgeflecht 30 gewährleistet.

Andere Ausführungsformen

Die hier offenbarten Techniken sind nicht auf die oben beschriebenen und veranschaulichten Ausführungsformen beschränkt und schließen beispielsweise verschiedene Ausführungsformen ein wie folgt.

  • (1) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen werden sowohl der runde Anschluss 40 und das Drahtgeflecht 30 als auch das Drahtgeflecht 30 und das Röhrenelement 20 durch Krimpen verbunden. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt, und die Elemente können auch durch Schweißen, (Hart)Löten oder dergleichen verbunden werden.
  • (2) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird das Drahtgeflecht 30 als flexibler Leiter verwendet. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt. Ebenso kann ein ummantelter Draht oder ein abisolierter Draht, der aus einem Drahtkern besteht, von dem die Ummantelung entfernt wurde, als flexibler Leiter verwendet werden.
  • (3) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird der Schrumpfschlauch 50 mittels Schrumpfen fest an den Außenumfangsflächen des runden Anschlusses 40, des Drahtgeflechts 30 und des Röhrenelements 20 angebracht. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt. Eine Bindungsschicht oder eine Haftschicht können an der Innenfläche eines Schrumpfschlauchs vorgesehen sein, so dass der Schrumpfschlauch durch Bindung oder Haftung an jedem dieser Elemente fest angebracht wird, wenn diese Schicht erwärmt wird.
  • (4) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist das leitfähige Element als signalführendes leitfähiges Element 10 ausgestaltet, das eine Batterie mit Vorrichtungen verbindet. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt, und das leitfähige Element kann auch als leitfähiges Hochspannungselement ausgestaltet sein.
  • (5) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird ein runder Anschluss 40 als Anschluss verwendet. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt, vielmehr kann ein beliebiger mit dem Drahtgeflecht verbindbarer Anschluss, etwa ein männlicher oder ein weiblicher Anschluss, verwendet werden.
  • (6) In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform 2 wird das Lot 60 als Dichtmasse zum Abdichten der Lücke zwischen dem Ende 30A des Drahtgeflechts 30 und dem gekrimpten Abschnitt 43 des runden Anschlusses 40 verwendet. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt, vielmehr kann anstelle des Lots auch ein anderes Haft- oder Lötmaterial als Dichtmasse verwendet werden.
  • (7) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird das Röhrenelement 20 unter dem Boden eines Fahrzeugs verlegt. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt, vielmehr kann das Röhrenelement überall dort im Fahrzeug zwischen Vorrichtungen verlegt werden, wo Formbeibehaltung erforderlich ist.
  • (8) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird ein zylindrisches Röhrenelement 20 aus einem Metall mit guten Leiteigenschaften als formhaltendes röhrenförmiges Element verwendet. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt. Für das formhaltende röhrenförmige Element kann ein leitfähiges Harz zu einer Röhrenform ausgebildet werden, oder ein mehrschichtiges Element aus einer Harz- und einer Metallschicht kann in einer hohlen röhrenartigen Form ausgebildet werden.
  • (9) In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform 5 wird der Nutabschnitt 422 an dem Quetschverbindungsabschnitt 421 beim Quetschen des Krimprings R ausgebildet. Jedoch ist die offenbarte Technik nicht darauf beschränkt. Ein Nutabschnitt kann auch vorab an der Außenumfangsfläche des Quetschverbindungsabschnitts ausgebildet werden. Der Krimpring kann dann am Nutabschnitt aufgequetscht werden, während das Drahtgeflecht auf der Außenumfangsfläche aufliegt.

Bezugszeichenliste

10, 110, 210
Leitfähiges Element
20
Röhrenelement (röhrenförmiges Element)
30
Drahtgeflecht (flexibler Leiter)
40
Runder Anschluss (Anschluss)
21, 221
Quetschverbindungsabschnitt
50, 150
Schrumpfschlauch (wasserdichter Überzug)
60
Lot (Dichtmasse)
230
ummantelter Draht (flexibler Leiter)