Title:
Vorrichtung und Verfahren zum Anzeigen von Information
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Während des Betriebs enthält eine PTT-Taste ("push-to-talk") einen Berührungssensor auf ihrer Oberfläche. Wenn der Berührungssensor eine Berührung von einem Nutzer erfasst, verlässt die Vorrichtung einen Niedrigleistungszustand, und eine Anzeige an der Vorrichtung stellt PTT-Information zur Verfügung.





Inventors:
De Sabatino, John M., Fla. (Sunrise, US)
Application Number:
DE112016001814T
Publication Date:
01/04/2018
Filing Date:
04/13/2016
Assignee:
Motorola Solutions, Inc. (Ill., Schaumburg, US)
International Classes:
H04L29/06; H04L5/16; H04W4/10; H04W76/00
Attorney, Agent or Firm:
Schumacher & Willsau Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80335, München, DE
Claims:
1. Verfahren mit den Schritten:
Empfangen einer Anzeige von einer PTT-Taste ("push-to-talk"), dass die PTT-Taste gedrückt oder kontaktiert wurde;
Aufwecken einer oder mehrerer Komponenten eines Funkgerätes aus einem Niedrigleistungszustand, wenn die PTT-Taste kontaktiert aber nicht gedrückt wurde, andernfalls Halten der Komponente(n) in einem Niedrigleistungszustand;
Betreiben des Funkgerätes in einem Halb-Duplex-Sendemodus, wenn die PTT-Taste gedrückt wurde, andernfalls Betreiben des Funkgerätes in einem Halb-Duplex-Empfangsmodus.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt zum Aufwecken der Komponente(n) des Funkgerätes den Schritt zum Aufwecken einer Anzeige des Funkgerätes umfasst.

3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt zum Aufwecken der Komponente(n) des Funkgerätes den Schritt zum Aufwecken einer Anzeige des Funkgerätes und zum Anzeigen von PTT-Information umfasst.

4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt zum Aufwecken der Komponente(n) des Funkgerätes den Schritt zum Aufwecken eines Prozessors des Funkgerätes umfasst.

5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt zum Aufwecken der Komponente(n) des Funkgerätes von einem Niedrigleistungszustand, wenn die PTT-Taste kontaktiert wurde, den Schritt zum Aufwecken der Komponente(n) des Funkgerätes nur dann umfasst, wenn die Taste länger als über einen vorbestimmten Zeitraum kontaktiert wurde.

6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt zum Empfangen der Eingabe von der PTT-Taste den Schritt zum Empfangen der Eingabe von einer berührungsempfindlichen Oberfläche auf der PTT-Taste umfasst.

7. Vorrichtung, umfassend:
einen Empfänger;
einen Sender;
eine PTT-Taste ("push-to-talk") mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche;
einen Prozessor, der eine Eingabe von der PTT-Taste empfängt, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um eine oder mehrere Komponenten eines Funkgerätes aus einem Niedrigleistungszustand aufzuwecken, wenn die PTT-Taste kontaktiert aber nicht gedrückt wurde, anderenfalls die Komponente(n) in einem Niedrigleistungszustand zu halten, wobei der Prozessor zusätzlich konfiguriert ist, um den Sender in einem Halb-Duplex-Sendemodus zu betreiben, wenn die PTT-Taste gedrückt wurde, anderenfalls den Empfänger in einem Halb-Duplex-Empfangsmodus zu nutzen.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Komponente(n) eine Anzeige des Funkgerätes umfasst/umfassen.

9. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Komponente(n) den Prozessor umfasst/umfassen.

10. Vorrichtung, umfassend:
einen Empfänger;
einen Sender;
eine PTT-Taste ("push-to-talk") mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche;
eine Anzeige;
einen Prozessor, der einen Eingabe von der PTT-Taste empfängt, wobei der Prozessor konfiguriert ist, die Anzeige aufzuwecken und PTT-Information auf der Anzeige anzuzeigen, wenn die PTT-Taste kontaktiert aber nicht gedrückt wurde, anderenfalls die Anzeige in einem Niedrigleistungszustand zu halten, wobei der Prozessor zusätzlich konfiguriert ist, um den Sender in einem Halb-Duplex-Sendemodus zu betreiben, wenn die PTT-Taste gedrückt wurde, anderenfalls den Empfänger in einem Halb-Duplex-Empfangsmodus zu nutzen.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Anzeige in dem Niedrigleistungszustand gehalten wird, wenn in dem Halb-Duplex-Sendemodus gearbeitet wird.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Push-to-talk-Geräte (PTT-Geräte) werden im Allgemeinen von Personal der öffentlichen Sicherheit, Flugverkehrsleitern, Notfallkräften, Bauarbeitern und anderen verwendet, die stets und ohne weiteres für eine Stimmkommunikation verfügbar sein müssen. PTT, auch als "Drücke, um zu sprechen" ("press-to-transmit") bekannt, ist ein Verfahren zum Kommunizieren unter Verwendung von Halb-Duplex-Kommunikationsverbindungen. Eine PTT-Taste kann gedrückt werden, um ein Gerät von einem Stimmempfangsmodus in einen Sendemodus umzuschalten. Zum Beispiel kann ein Anwender die PTT-Taste auf seinem Gerät drücken und in das Mikrofon des Gerätes sprechen. Die Sprache wird in ein geeignetes Format gewandelt und zu einem oder mehreren anderen Geräten gesendet, wo Anwender jener anderen Geräte den ersten Anwender durch ihre Gerätelautsprecher sprechen hören.

In einem Zweiwege-Funksystem kommuniziert jedes PTT-Funkgerät typischerweise zu einem Zeitpunkt mit einer Gruppe von Funkgeräten (Sprechgruppe). Auch wenn ein Funkgerät zwischen Sprechgruppen umschalten kann, kann das Funkgerät noch immer nur in der Lage sein mit einer einzigen Sprechgruppe zu einem Zeitpunkt zu kommunizieren. Zum Beispiel kann ein Feuerwehrmann an einer Feuerwehrsprechgruppe angeschlossen sein oder sie nutzen, und ein Polizist kann an einer Polizeisprechgruppe angeschlossen sein oder diese nutzen. Sprechgruppen außerhalb jener aktuellen, denen man über ein Funkgerät zuhört, werden von anderen Funkgeräten oder Konsolen nicht gehört. Somit gibt ein Funkgerätelautsprecher Audioinformation von einer Sprechgruppe aus, die mit dem Funkgerät assoziiert ist, und die Übertragung des Funkgerätes wird nur von jenen gehört, die in derselben Sprechgruppe kommunizieren.

Wenn ein PTT-Funkgerät zum Kommunizieren genutzt wird, ist es für den Nutzer wichtig, die Sprechgruppe zu kennen, die aktuell zum Senden und zum Empfangen von Kommunikationen ausgewählt ist. Häufig wird Sprechgruppeninformation auf einer Anzeige zur Verfügung gestellt, die in dem Funkgerät eingebaut ist, oder durch einen physikalischen Drehknopf mit festen, diskreten Positionen. Viele Funkgeräte, die PTT verwenden, nutzen auch einen Energiesparmodus, um die Lebensdauer der Batterie zu verlängern. Häufig schaltet der Energiesparmodus jegliche Anzeigen aus, um Energie zu sparen, was es schwierig macht, die aktuelle Sprechgruppe zu bestimmen, insbesondere, wenn das PTT-Funkgerät keine physikalischen Knöpfe oder Schalter enthält, um die ausgewählte Sprechgruppe zu bestimmen. Wenn die Anzeige ausgeschaltet ist, gibt es keine Mittel, um die Sprechgruppe zu überprüfen, den Zustand oder den Verbindungsstatus zu erfassen, wenn PTT gedrückt ist. Dies bedeutet, dass, wenn PTT gedrückt ist, der Nutzer nicht wissen könnte, welche Sprechgruppe genutzt wird, um den Anruf zu beginnen. Da Standby (Energieeinsparung) der Hauptzustand des Gerätes ist, wird dies häufig der Fall sein. Daher besteht ein Bedarf an einem Verfahren und einer Vorrichtung zum Anzeigen von Information auf einem Funkgerät, wodurch die vorgenannten Probleme gemildert werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER VERSCHIEDENEN ANSICHTEN DER ZEICHNUNGEN

Die begleitenden Figuren, in denen sich gleiche Bezugszeichen auf identische oder funktional ähnliche Elemente durch die getrennten Ansichten hindurch beziehen, werden zusammen mit der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in die Spezifizierung eingebaut, und sie bilden einen Teil davon, und sie dienen zur weiteren Veranschaulichung von Ausführungsformen von Konzepten, welche die beanspruchte Erfindung enthalten, und sie erläutern verschiedene Prinzipien und Vorteile jener Ausführungsformen.

1 veranschaulicht ein PTT-Funkgerät ("push-to-talk").

2 veranschaulicht eine PTT-Taste.

3 ist ein Ausschnitt einer PTT-Taste.

4 ist ein Blockdiagramm des Funkgerätes gemäß 1.

5 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb des Gerätes nach 1 und 2 zeigt.

6 ist ein Flussdiagramm, das den Betrieb des Gerätes nach 1 und 2 zeigt.

Fachleute werden erkennen, dass Elemente in den Figuren zum Zwecke der Einfachheit und Klarheit veranschaulicht sind und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet sind. Zum Beispiel können die Abmessungen einiger der Elemente in den Figuren im Vergleich zu anderen Elementen übertrieben sein, um das Verständnis von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu verbessern.

Die System- und Verfahrenskomponenten wurden, wo dies geeignet erscheint, durch konventionelle Symbole in den Zeichnungen dargestellt, wobei nur jene spezifischen Details gezeigt sind, die für das Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wesentlich sind, um so die Offenbarung nicht mit Einzelheiten zu verschleiern, die für jene Fachleute ohne weiteres erkennbar sind, welche den Vorteil dieser Beschreibung genießen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Um den oben erwähnten Bedarf anzugehen, werden hier ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anzeigen von Information zur Verfügung gestellt. Während eines Betriebs enthält eine PTT-Taste auf ihrer Oberfläche einen Berührungssensor. Wenn der Berührungssensor eine Berührung von einem Nutzer erfasst, verlässt die Vorrichtung einen Niedrigleistungszustand (sie erwacht), und eine Anzeige auf der Vorrichtung stellt PTT-Information zur Verfügung.

Der Sensor ist vorzugsweise in die PTT-Taste integriert, er kann kapazitiv, widerstandsabhängig oder ein Entfernungsdetektor sein. Wenn die PTT-Taste berührt wird, geht die Anzeige von einem Energiesparmodus in einen Anzeigemodus über. Die Anzeige stellt kritische und wesentliche PTT-Information zur Verfügung, wie zum Beispiel, jedoch nicht begrenzt, bezüglich eines Kanals, einer Sprechgruppe oder irgendwelcher Information, die für den Nutzer nützlich sein mag.

Nach einer Periode einer Inaktivität tritt der Mikroprozessor in einen Schlafmodus ein, und die Anzeige wird automatisch ausgeschaltet, wobei in einen Energiesparmodus eingetreten wird. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird gestattet, dass eine Wartezeit verstreicht, bevor der Mikroprozessor aufgeweckt und die Anzeige freigegeben wird, sobald die PTT-Taste durch den Nutzer kontaktiert wurde. Wenn die PTT-Taste gedrückt wird, bevor der Warte-Timer abläuft, kann angenommen werden, dass der Nutzer nicht daran interessiert ist, einen Anrufzustand zu empfangen, so dass nur der Mikroprozessor aufwacht, während die Anzeige inaktiv bleibt. Wenn andererseits ein Anzeige-Warte-Timer abläuft, bevor die PTT-Taste gedrückt wird, kann angenommen werden, dass der Nutzer an PTT-Information interessiert ist. In diesem Fall werden sowohl der Mikroprozessor als auch die Anzeige freigegeben, und Sprechgruppeninformation wird auf der Anzeige zur Verfügung gestellt.

Da der Kontaktsensor in die PTT-Taste integriert ist, ist eine einzige Aktion erforderlich, um die Anzeige einzuschalten, die Sprechgruppe zu ermitteln und dann den Anruf zu beginnen. Dies ermöglicht, dass das PTT-Funkgerät die Bedürfnisse des Nutzers vorhersieht. Dies ist insbesondere in solchen Situationen nützlich, in denen ein Betrieb mit Handschuhen erforderlich ist. Typischerweise ist der PTT-Schalter groß, um einen einfachen Betrieb mit oder ohne Handschuhe zu ermöglichen. Aber aufgrund des Bedürfnisses, das PTT-Funkgerät klein und tragbar zu halten, sind alle anderen Tasten im Allgemeinen viel kleiner oder durch einen Touch-Screen ersetzt, wodurch der Betrieb mit Handschuhen sehr viel schwieriger wird.

1 veranschaulicht ein PTT-Funkgerät ("push-to-talk") 100. Wie gezeigt umfasst das Funkgerät 100 eine PTT-Taste 101, Nutzerschnittstellentasten 102 bis 106, eine Anzeige/einen Bildschirm 107 und einen Lautsprecher 108. Die PTT-Taste 101 umfasst eine Standardtaste, die, wenn sie gedrückt wird, das Funkgerät 100 von einem Zuhörzustand in einen Sendezustand überführt. Wie diskutiert wurde, umfasst die PTT-Taste 101 vorzugsweise einen Abstandsensor oder eine berührungsempfindliche Oberfläche, wie zum Beispiel ein Touchpad zum Aktivieren der Anzeige 107. In einigen Ausführungsformen ist der Touchpad ein berührungsempfindlicher Bereich der PTT-Taste, der, anders als ein Touch-Screen, keine sichtbare Ausgabe anzeigt.

Die Schnittstellentasten 102 bis 106 dienen als Mittel zum Steuern und/oder Programmieren des Funkgerätes 100. Insbesondere können die Tasten 102 bis 106 als Mann-Maschine-Schnittstelle dienen, und sie werden verwendet, um das Funkgerät 100 zu steuern. In einigen PTT-Funkgeräteausführungsformen können diese anderen Tasten nicht vorhanden sein, und sie können durch eine Berührungsanzeigeschnittstelle ersetzt sein.

Die Anzeige 107 umfasst eine Möglichkeit, PTT-Information an den Nutzer zu übertragen (zum Beispiel anzuzeigen). Insbesondere kann in einer Ausführungsform eine Sprechgruppe für den Nutzer als eine alphanumerische Ausgabe auf der Anzeige 107 angezeigt werden. Die Anzeige 107 kann einfach eine Flüssigkristallanzeige ("liquid-crystal display" (LCD)) sein, oder sie kann zusätzliche Arten von Anzeigen umfassen (zum Beispiel eine LED-Anzeige ("light-emitting diode")). Die Anzeige 107 kann auch eine Touch-Screen-Anzeige umfassen, die sowohl eine Ausgabeschnittstelle als auch eine Eingabeschnittstelle zwischen dem Gerät und dem Nutzer zur Verfügung stellt. Die Anzeige 107 kann auch Grafiken, Video und irgendwelche Kombinationen davon zur Verfügung stellen. Die gesamte oder ein Teil der visuellen Ausgabe kann PTT-Information entsprechen, wobei weitere Einzelheiten davon nachfolgend beschrieben werden.

Der Lautsprecher 108 umfasst einen Standardlautsprecher zur Ausgabe von Audioinformation. Insbesondere wandelt der Lautsprecher 108 ein elektrisches Signal, das von einer aktiven Anwendung erzeugt wird, in von Menschen hörbare Schallwellen.

2 veranschaulicht eine PTT-Taste 101, die eine berührungsempfindliche Oberfläche 201 umfasst. In dieser speziellen Ausführungsform ist die berührungsempfindliche Oberfläche 201 als drei "Streifen" implementiert, die auf der Oberfläche der PTT-Taste 101 vorhanden sind, jedoch kann in anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung die berührungsempfindliche Oberfläche 201 andere Formen annehmen, wie zum Beispiel mehr oder weniger "Streifen", eine gesamte Oberfläche der Taste 101, kreisförmige Bereiche, die auf der Taste 101 existieren oder über einen Entfernungssensor an der PTT-Kante mit einem Entfernungsfokus, der in Richtung auf die Mitte des Schalter gewinkelt ist... usw. Es sollte bemerkt werden, dass die berührungsempfindliche Oberfläche 201 nicht steuert, wann das Gerät 101 sendet oder Kommunikationen von anderen Funkgeräten zuhört. Insbesondere steuert die berührungsempfindliche Oberfläche 201, wann das Gerät 100 den Niedrigleistungszustand verlässt, um PTT-Information auf der Anzeige 107 anzuzeigen, und dass sie nicht das Funkgerät 100 veranlasst, im Halb-Duplex-Modus zu senden. Der Niedrigleistungszustand umfasst vorzugsweise einen Zustand, in dem die Anzeige 107 ausgeschaltet ist und keine Information anzeigt oder alternativ eine Minimalinformation anzeigt im Vergleich dazu, wenn sich die Anzeige in einem Hochleistungszustand befindet (wenn sie wach ist).

Die berührungsempfindliche Oberfläche 201 akzeptiert auch einen Kontakt von dem Nutzer und aktiviert den Bildschirm 107, wie oben diskutiert. Die berührungsempfindliche Oberfläche 201 erfasst einen Kontakt (und irgendeine Bewegung oder Unterbrechung des Kontaktes) auf der berührungsempfindlichen Oberfläche 201 und wandelt den erfassten Kontakt in eine Wechselwirkung mit der Anzeige 107, wie zum Beispiel ein Verlassen eines Niedrigleistungszustands der Anzeige 107 und/oder eines Prozessors 403. In einer beispielhaften Ausführungsform entspricht ein Kontaktpunkt zwischen der berührungsempfindlichen Oberfläche 201 und dem Nutzer einem oder mehreren Fingern des Nutzers. Die berührungsempfindliche Oberfläche 201 kann einen Kontakt unter Verwendung einer Vielzahl von Berührungsempfindlichkeitstechnologien erfassen, einschließlich, jedoch nicht begrenzt darauf, kapazitiver, widerstandsabhängiger, infraroter und Oberflächenakkustikwellentechnologien, sowie andere Entfernungssensoranordnungen oder andere Elemente zum Bestimmen eines oder mehrerer Kontaktpunkte mit der berührungsempfindlichen Oberfläche 201.

3 ist ein Ausschnitt einer PTT-Taste 101. Zusätzlich zu der berührungsempfindlichen Oberfläche 201 umfasst die PTT-Taste 101 auch einen federbetätigten Schalter, so dass das physikalische Herunterdrücken (Drücken) der Taste 101 das Funkgerät 100 veranlasst, einen Halb-Duplex-Sendezustand anzunehmen. Wie diskutiert verursacht eine Kontaktherstellung mit der Oberfläche 201 einen Prozessor und/oder eine Anzeige einen Niedrigleistungszustand zu verlassen. Auf der Anzeige 107 anzuzeigende Information veranlasst das Funkgerät 100 jedoch nicht dazu, in eine Halb-Duplex-Sendebetriebsart einzutreten oder diese zu verlassen. Ein Eintreten oder ein Verlassen einer Halb-Duplex-Sendebetriebsart wird durch den Schalter 301 gesteuert, indem dieser aktiviert/deaktiviert wird. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Anzeige in den Niedrigleistungszustand gehalten, wenn im Halb-Duplex-Sendemodus gearbeitet wird.

4 ist ein Blockdiagramm des Funkgerätes nach 1. Wie gezeigt, kann das Funkgerät 100 einen Sender 401, einen Empfänger 402, eine Anzeige 107, Logikschaltung (Prozessor) 403 und eine PTT-Taste 101 enthalten. In anderen Implementierungen kann das Funkgerät 100 mehr, weniger oder andere Komponenten enthalten.

Der Sender 401 und der Empfänger 402 können gut bekannte langreichweitige und/oder kurzreichweitige Transceiver sein, die ein privates 802.11-Netzwerk nutzen, welches durch einen Gebäude-Operator, ein zellulares Kommunikationsnetzwerk der nächsten Generation, welches durch einen Zellulardienst-Provider betrieben wird, oder irgendein Netzwerk der öffentlichen Sicherheit aufgebaut wird, wie zum Beispiel ein APCO-25-Netzwerk oder das FirstNet-Breitbandnetzwerk. Der Sender 401 und der Empfänger 402 können auch mehrere Sender und Empfänger enthalten, um mehrere Kommunikationsprotokolle gleichzeitig zu unterstützen.

Die Logikschaltung 403 umfasst einen digitalen Signalprozessor (DSP), einen Mikroprozessor für allgemeine Zwecke, eine programmierbare Logikvorrichtung, einen Anwendungsprozessor oder eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung ("application specific integrated circuit" (ASIC)), und sie wird verwendet, um Information zu steuern, die auf der Anzeige 107 basierend darauf angezeigt wird, dass ein Nutzer einen Kontakt mit der PTT-Taste 101 herstellt. Wie oben diskutiert ist, arbeitet der Prozessor 403 in einem Niedrigleistungs-Schlafzustand während Perioden einer Inaktivität des Funkgerätes, wobei er daraufhin aufwacht, dass ein Nutzer einen Kontakt mit der berührungsempfindlichen Oberfläche 201 herstellt.

Während des Betriebs empfängt die Logikschaltung 403 eine Eingabe von der PTT-Taste 101. Wie oben diskutiert wurde, kann die Eingabe eine Anzeige umfassen, dass ein Nutzer einen Kontakt mit der PTT-Taste hergestellt hat, indem er die Oberfläche 201 (ohne die PTT-Taste zu drücken) berührt hat oder dass der Nutzer einen Kontakt mit der PTT-Taste hergestellt hat, indem er die PTT-Taste gedrückt hat, wobei der Schalter 301 aktiviert wird. Wenn der Nutzer einen Kontakt mit der PTT-Taste hergestellt hat, ohne die PTT-Taste zu drücken, so wacht die Logikschaltung 403 auf (wenn sie sich im Schlafzustand befindet) und zeigt PTT-Information auf der Anzeige 107 an, indem die Anzeige 107 aus einem Niedrigleistungszustand herausgeführt wird. Es sollte bemerkt werden, dass, wenn sich die Anzeige 107 bereits außerhalb des Niedrigleistungszustandes befindet, die Logikschaltung 403 die Anzeige 107 nicht aufwecken muss.

Wenn die Logikschaltung 403 jedoch eine Anzeige empfangen hat, dass die PTT-Taste 101 sowohl kontaktiert als auch gedrückt wurde, so veranlasst die Logikschaltung 403, dass der Sender 401 Stimminformation sendet, die von einem Mikrofon empfangen wird. Wenn sich die Anzeige 107 in einem Niedrigleistungszustand befindet, belässt die Logikschaltung 403 die Anzeige 107 in einem Niedrigleistungszustand, während gesendet wird.

Wie oben diskutiert wurde, kann ein Timer (in 4 nicht gezeigt) verwendet werden, so dass der Prozessor 403 und die Anzeige 107 einen Niedrigleistungszustand nicht verlassen, es sei denn, es erfolgt ein Kontakt mit der Taste 101 für eine vorbestimmte Zeit (zum Beispiel 300 ms). Wenn der Schalter 301 aktiviert wird, bevor der Timer abläuft, bleiben der Prozessor 403 und die Anzeige 107 in einem Niedrigleistungszustand.

5 ist ein Flussdiagramm, das einen Betrieb des Gerätes nach 1 und 2 zeigt. Der logische Fluss von 5 nimmt an, dass das Funkgerät 100 in einem Niedrigenergiezustand arbeitet (das heißt wenigstens Komponenten wie der Prozessor 403 und der Bildschirm 107 arbeiten in einem Niedrigleistungszustand). Der Niedrigleistungszustand wird gelegentlich als "Standby-Zustand" bezeichnet. Es sollte bemerkt werden, dass sich in Funkgeräten, in denen mehrere Prozessoren existieren, wenigstens ein Prozessor in einem Standby-Zustand befindet. Zum Beispiel kann ein bestimmter Prozessor (nicht gezeigt) immer in einem aktiven Zustand sein, wodurch der Empfänger 402 gesteuert wird. Der logische Fluss beginnt bei Schritt 501, wo das Funkgerät 100 in einem Standby-/Empfangszustand arbeitet. Wie oben diskutiert wurde, kann dieser Standby-/Empfangszustand umfassen, dass die Anzeige 107 und wenigstens ein Prozessor in einem Niedrigleistungszustand arbeiten. Der Prozessor 403 bestimmt dann, ob die PTT-Taste gedrückt wurde (Schritt 503), wobei, wenn nicht, der logische Fluss bei Schritt 507 fortschreitet. Wenn die PTT-Taste jedoch gedrückt wurde (wie durch den Schalter 301 bestimmt wird), so weist der Prozessor 403 das Funkgerät 100 an, unter Verwendung des Senders 401 zu senden (Schritt 505). Bei 507 bestimmt der Prozessor 403, ob der Berührungssensor (berührungsempfindliche Oberfläche) 201 kontaktiert wurde. Wie oben diskutiert wurde, kann Schritt 507 eine Bestimmung umfassen, ob der Sensor 201 über mehr als eine vorbestimmte Zeit kontaktiert wurde. Wenn in Schritt 507 bestimmt wurde, dass der Sensor 201 kontaktiert wurde, so fährt der logische Fluss zu Schritt 509 fort, wo der Prozessor 403 und der Bildschirm 107 aufgeweckt werden, und PTT-Information wird auf dem Bildschirm 107 angezeigt. Die PTT-Information kann zum Beispiel und nicht limitierend Information umfassen, die sich auf eine Zone/einen Kanal, einen Ordner/einen Unterordner oder eine Sprechgruppe, einen Erfassungszustand (Wartezeit, so dass Gegenrede gestattet ist oder eine Standardsprechgruppe/ein Standardkanal, wenn eine Wartezeit abgelaufen ist), eine Sicherungs/Löscheinstellung, eine Direkt-/Repeatereinstellung und/oder eine dynamische Neugruppierungsanzeige.

Das obige Flussdiagramm hat ein Funkgerät zum Ergebnis, das eine Anzeige von einer PTT-Taste ("push-to-talk") empfängt, dass die PTT-Taste gedrückt oder kontaktiert wurde, wobei eine oder mehrere Komponenten eines Funkgerätes aus einem Niedrigleistungszustand aufgeweckt werden, wenn die PTT-Taste kontaktiert aber nicht gedrückt wurde. Wie diskutiert wird das Funkgerät in einem Halb-Duplex-Sendemodus betrieben, wenn die PTT-Taste gedrückt wurde, andernfalls in einem Halb-Duplex-Empfangsmodus betrieben.

Somit wird ein Funkgerät zur Verfügung gestellt, das einen Empfänger, einen Sender, eine PTT-Taste ("push-to-talk") mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche und einem Prozessor aufweist, der eine Eingabe von der PTT-Taste empfängt. Der Prozessor ist konfiguriert, um eine oder mehrere Komponenten eines Funkgerätes (zum Beispiel einen Prozessor und/oder eine Anzeige) aus einem Niedrigleistungszustand aufzuwecken, wenn die PTT-Taste kontaktiert aber nicht gedrückt wurde, wobei anderenfalls die Komponente(n) in einem Niedrigleistungszustand gehalten wird/werden. Der Prozessor ist zusätzlich konfiguriert, um den Sender in einem Halb-Duplex-Sendemodus zu betreiben, wenn die PTT-Taste gedrückt wird, wobei anderenfalls der Empfänger in einem Halb-Duplex-Empfangsmodus genutzt wird.

Es sollte bemerkt werden, dass das oben beschriebene Funkgerät nach dem Aufwecken wieder in einen Niedrigleistungszustand (Schlafmodus) übergehen kann. Zum Beispiel kann nach dem Aufwecken (dem Verlassen des Niedrigleistungszustandes) das Funkgerät wieder in den Niedrigleistungszustand nach einer Periode einer Inaktivität eintreten. Zusätzlich kann ein Verlust des Kontaktes mit dem Berührungssensor verwendet werden, um zu bestimmen, wann die Anzeige auszuschalten ist (zum Beispiel wieder in den Niedrigleistungszustand überzugehen). Insbesondere kann die Logikschaltung 403 bestimmen, dass der Sensor 201 durch einen Nutzer nicht kontaktiert wird. Wenn dies geschieht, kann die Logikschaltung 403 den Bildschirm 107 anweisen, sofort abzuschalten (in einen Niedrigleistungszustand überzugehen), oder sie kann über eine vorbestimmte Zeit warten, bevor sie den Bildschirm 107 anweist abzuschalten.

6 ist ein Flussdiagramm, dass den Betrieb des Gerätes nach 1 und 2 zeigt. Der logische Fluss beginnt bei Schritt 601, wo das Funkgerät 100 in einem Niedrigleistungszustand arbeitet (das heißt wenigstens Komponenten wie Prozessor 403 und Bildschirm 107 arbeiten in einem Niedrigleistungszustand). Der Niedrigleistungszustand wird gelegentlich als "Standy-Zustand" oder "Empfangs-Zustand" bezeichnet. Es sollte bemerkt werden, dass in Funkgeräten, in denen mehrere Prozessoren existieren, wenigstens ein Prozessor in einem Standby-Zustand ist. Zum Beispiel kann ein bestimmter Prozessor (nicht gezeigt) immer in einem aktiven Zustand sein, wodurch der Empfänger 402 gesteuert wird. Wenn in Schritt 601 ein PTT-Berührungsereignis durch den Berührungssensor 201 empfangen wird, so schreitet der logische Fluss zu Schritt 603 fort, wo PTT-Information auf dem Bildschirm 107 angezeigt wird. Wenn bei Schritt 601 ein PTT-Drückereignis von dem Schalter 301 empfangen wird, so fährt der logische Fluss zu Schritt 605 fort, wo der Sender 401 zum Senden aktiviert wird. Bei Schritt 605 arbeitet die Anzeige 107 in einem Niedrigleistungszustand (zum Beispiel ist die Anzeige 107 abgeschaltet). Auf ein PTT-Loslassen, das durch den Schalter 301 erfasst wird, kehrt der logische Fluss wieder zu Schritt 601 zurück. Zurückkehrend zu Schritt 603, wenn der Schalter 301 ein PTT-Drücken erfasst, fährt der logische Fluss zu Schritt 607 fort, wo der Sender 401 zum Senden aktiviert wird. Bei Schritt 607 arbeitet die Anzeige 107 in einem Hochleistungszustand (das heißt die Anzeige 107 ist eingeschaltet, wobei PTT-Information angezeigt wird). Auf ein PTT-Loslassen kehrt der logische Fluss zu Schritt 603 zurück. Sowohl bei Schritt 603 als auch 607, wenn die Logikschaltung 403 bestimmt, dass die Anzeige länger als über einen vorbestimmten Zeitraum aktiv war (Zeitablaufereignis), kehrt der logische Fluss zu Schritt 601 zurück (von Schritt 603) oder zu Schritt 605 (von Schritt 607).

In der vorangehenden Spezifikation sind spezifische Ausführungsformen beschrieben worden. Dem Fachmann auf dem Gebiet ist jedoch klar, dass verschiedene Modifizierungen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Geist der Erfindung abzuweichen, wie in den Ansprüchen unten dargelegt. Dementsprechend sind die Spezifikation und die Abbildungen in einem eher illustrativen als einem restriktiven Sinne zu verstehen und alle solche Modifikationen sollen in dem Geist der vorliegenden Lehren enthalten sein.

Fachleute werden weiterhin erkennen, dass Bezugnahmen auf spezifische Implementierungsausführungsformen, wie zum Beispiel "Schaltung" auch entweder mit einer Rechenvorrichtung für allgemeine Zwecke (zum Beispiel einer CPU) oder einer spezialisierten Verarbeitungsvorrichtung (zum Beispiel einen DSP) bereitgestellt werden können, wobei Softwareanweisungen ausgeführt werden, die in einem nichttransitorischen computerlesbaren Speicher gespeichert sind. Es wird auch verständlich sein, dass die Begriffe und Ausdrücke, die hier verwendet werden, die normale technische Bedeutung aufweisen, die solchen Begriffen und Ausdrücken durch Fachleute auf dem oben besprochenen technischen Gebiet beigemessen werden, außer wo andere spezifische Bedeutungen auf andere Weise hier erwähnt wurden.

Die Nutzen, Vorteile, Problemlösungen und jedes denkbare Element, das dazu führt, dass irgendein Nutzen, Vorteil oder irgendeine Lösung eintritt oder ausgeprägter wird, sollen nicht als kritische, erforderliche oder essentielle Merkmale oder Elemente eines beliebigen Anspruchs oder aller Ansprüche ausgelegt werden. Die Erfindung wird ausschließlich durch die angehängten Ansprüche definiert, einschließlich jeder beliebigen Änderung, die während der Rechtshängigkeit der vorliegenden Anmeldung vorgenommen wird, und aller Äquivalente solcher Ansprüche, wie veröffentlicht.

Darüber hinaus sollen in diesem Dokument relationale Ausdrücke, wie zum Beispiel, erste und zweite, oben und unten, und dergleichen ausschließlich verwendet werden, um eine Entität oder Aktion von einer anderen Entität oder Aktion zu unterscheiden, ohne notwendigerweise irgend eine tatsächliche solche Beziehung oder Reihenfolge zwischen solchen Entitäten oder Aktionen zu erfordern oder zu implizieren. Die Ausdrücke "umfasst", "umfassend", "hat", "habend", "beinhalten", "beinhaltend", "enthalten", "enthaltend" oder eine beliebige Variation davon sollen eine nicht-exklusive Einbeziehung abdecken, so dass ein Prozess, Verfahren, Artikel oder eine Vorrichtung, die eine Liste von Elementen umfassen, haben, beinhalten, enthalten, nicht nur solche Elemente beinhalten, sondern andere Elemente beinhalten können, die nicht ausdrücklich aufgeführt werden, oder solchen Prozessen, Verfahren, Artikeln oder Vorrichtungen inhärent sind. Ein Element, das fortfährt mit "umfasst... ein", "hat... ein", "beinhaltet... ein", "enthält... ein", schließt nicht, ohne weitere Auflagen, die Existenz zusätzlicher identischer Elemente in dem Prozess, Verfahren, Artikel oder der Vorrichtung aus, die das Element umfassen, haben, beinhalten, enthalten. Die Ausdrücke "eine" und "ein" werden als eins oder mehr definiert, sofern hierin nichts anderes explizit festgelegt ist. Die Ausdrücke "im Wesentlichen", "essentiell", "ungefähr", "etwa" oder eine beliebige andere Version davon wurden als "nahe bei sein" definiert, wie dem Fachmann auf dem Gebiet klar ist, und in einer nicht begrenzenden Ausführungsform wird der Ausdruck definiert, innerhalb von 10 %, in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 5 % in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 1 % und in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 0,5 % zu sein. Der Ausdruck "gekoppelt", wie er hierin verwendet wird, wird als "verbunden" definiert, obwohl nicht notwendigerweise direkt und nicht notwendigerweise mechanisch. Eine Vorrichtung oder Struktur, die in einer bestimmten Art und Weise "konfiguriert" ist, ist mindestens auf diese Art und Weise konfiguriert, kann aber auch auf mindestens eine Art und Weise konfiguriert sein, die nicht aufgeführt ist.

Es ist gewünscht, dass einige Ausführungsformen einen oder mehrere generische oder spezialisierte Prozessoren (oder "Verarbeitungsvorrichtungen") umfassen, wie zum Beispiel, Mikroprozessoren, digitale Signalprozessoren, kundenspezifische Prozessoren und freiprogrammierbare Feld-Gate-Arrays (FPGAs) und eindeutige gespeicherte Programmanweisungen (die sowohl Software als auch Firmware umfassen), die den einen oder mehrere Prozessoren steuern, um in Verbindung mit bestimmten Nicht-Prozessor-Schaltungen, einige, die meisten oder alle der Funktionen des Verfahrens und/oder der Vorrichtung, die hierin beschrieben werden, zu implementieren. Alternativ können einige oder alle Funktionen durch eine Zustandsmaschine implementiert werden, die über keine gespeicherten Programmanweisungen verfügt, oder in einer oder mehreren anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs), in denen jede Funktion oder einige Kombinationen von bestimmten der Funktionen, als kundenspezifische Logik implementiert sind. Selbstverständlich kann eine Kombination der zwei Ansätze verwendet werden.

Darüber hinaus kann eine Ausführungsform als ein computerlesbares Speichermedium implementiert sein, das über einen darauf gespeicherten computerlesbaren Code zum Programmieren eines Computers (der zum Beispiel einen Prozessor umfasst) verfügt, um ein hierin beschriebenes und beanspruchtes Verfahren durchzuführen. Beispiele solcher computerlesbaren Speichermedien umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein: eine Festplatte, eine CD-ROM, eine optische Speichervorrichtung, eine magnetische Speichervorrichtung, einen ROM (Nur-Lese-Speicher), einen PROM (Programmierbarer Lesespeicher), einen EPROM (Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher), einen EEPROM (Elektrisch Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher) und einen Flash-Speicher. Weiterhin ist zu erwarten, dass ein Fachmann auf dem Gebiet, ungeachtet möglicher erheblicher Anstrengungen und einer großen Designauswahl, die zum Beispiel durch eine zur Verfügung stehende Zeit, der aktuellen Technologie und ökonomische Überlegungen begründet ist, geleitet durch die hierin offenbarten Konzepte und Prinzipien, ohne Weiteres in der Lage ist solche Softwareanweisungen und Programme und ICs mit minimalem Versuchsaufwand zu erzeugen.

Die Zusammenfassung der Offenbarung wird zur Verfügung gestellt, um dem Leser zu erlauben, die Natur der technischen Offenbarung schnell zu erkennen. Es wird mit dem Verständnis eingereicht, dass es nicht verwendet wird, um den Geist oder die Bedeutung der Ansprüche zu interpretieren oder zu begrenzen. Zusätzlich ist der vorangehenden ausführlichen Beschreibung zu entnehmen, dass verschiedene Merkmale in verschiedenen Ausführungsformen zusammengruppiert werden, um die Offenbarung zu straffen. Dieses Offenbarungsverfahren soll nicht als ein Reflektieren einer Intention interpretiert werden, dass die beanspruchten Ausführungsformen mehr Merkmale erfordern, als ausdrücklich in jedem Anspruch vorgetragen werden. Vielmehr liegt, wie aus den folgenden Ansprüchen hervorgeht, ein erfinderischer Gegenstand in weniger als allen Merkmalen einer einzelnen offenbarten Ausführungsform vor. Somit werden die folgenden Ansprüche hierdurch in die ausführliche Beschreibung integriert, wobei jeder Anspruch für sich alleine als ein getrennt beanspruchter Gegenstand steht.