Title:
EMPFANGSVORRICHTUNG, EMPFANGSVERFAHREN, ÜBERTRAGUNGSVORRICHTUNG UND ÜBERTRAGUNGSVERFAHREN FÜR EINE AUF DEM ORT BASIERENDE FILTERUNG VON NOTFALLINFORMATIONEN
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Es wird eine Empfangsvorrichtung bereitgestellt, die Schaltkreise umfasst, die dafür ausgelegt sind, Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen. Die Schaltkreise sind ferner dafür ausgelegt, Filterung dergestalt zu steuern, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden.





Inventors:
Kitazato, Naohisa (Tokyo, JP)
Kitahara, Jun (Tokyo, JP)
Yamagishi, Yasuaki (Tokyo, JP)
Yamane, Taketoshi (Tokyo, JP)
Application Number:
DE112016001584
Publication Date:
12/28/2017
Filing Date:
03/22/2016
Assignee:
Sony Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:
H04N21/2362; H04H20/59; H04H60/51; H04L12/18; H04L29/08; H04N21/434; H04N21/45; H04N21/454; H04N21/488; H04W4/02
Attorney, Agent or Firm:
2SPL Patentanwälte PartG mbB Schuler Schacht Platzer Lehmann, 81373, München, DE
Claims:
1. Empfangsvorrichtung, umfassend:
Schaltkreise, ausgelegt zum
Empfangen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen; und
Steuern von Filterung dergestalt, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden.

2. Empfangsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Gebietsabbildungsinformationen einem oder mehreren Gebieten zugeordnet sind.

3. Empfangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Umsetzen des der Empfangsvorrichtung zugeordneten Orts in eine der mindestens einen Zielgebietskennung auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen.

4. Empfangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
jede der mindestens einen Zielgebietskennung ein Zielgebietstag ist, das zum Identifizieren eines Gebiets verwendet wird, an das die Notfallinformationen richtbar sind, und
die Ortsinformationen für jedes des mindestens einen Zielgebietstags einen Gebietscode, der einem vorbestimmten Gebiet zugewiesen ist, der sich in einem Bereich befindet, der durch das jeweilige Zielgebietstag repräsentiert wird, und/oder Positionsinformationen, die eine vorbestimmte Position entsprechend dem durch das jeweilige Zielgebietstag repräsentierten Bereich repräsentieren, umfassen.

5. Empfangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern eines die Notfallinformationen enthaltenden Pakets in Einheiten von Zielgebieten.

6. Empfangsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern einer oder mehrerer in den Notfallinformationen enthaltenen Nachrichten in den Einheiten der Zielgebiete.

7. Empfangsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern der mehreren Nachrichten auf der Basis eines Dienstanbieters, der mindestens einer der mehreren Nachrichten zugeordnet ist.

8. Empfangsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern der mehreren Nachrichten auf der Basis eines Prioritätsniveaus mindestens einer der mehreren Nachrichten.

9. Empfangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ort, der der Empfangsvorrichtung zugeordnet ist, ein durch einen Benutzer gesetztes Gebiet oder eine Position ist, die durch ein von einem Positionsbestimmungssatelliten empfangenes Empfangssignal angegeben wird.

10. Empfangsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend:
einen Empfänger, ausgelegt zum Empfangen eines Digitalrundfunksignals, das unter Verwendung eines Internetprotokoll- bzw. IP-Übertragungssystems übertragen wird.

11. Empfangsvorrichtung nach Anspruch 10, wobei
das IP-Übertragungssystem ATSC (Advanced Television Systems Committee) 3.0 genügt und
die Notfallinformationen und die Gebietsabbildungsinformationen in einer Schicht übertragen werden, die in einem Protokollstapel des IP-Übertragungssystems niedriger als eine IP-Schicht ist.

12. Verfahren einer Empfangsvorrichtung zum Beschaffen von Notfallinformationen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Empfangen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen durch Schaltkreise der Empfangsvorrichtung; und
Steuern von Filterung dergestalt, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden durch die Schaltkreise.

13. Übertragungsvorrichtung, umfassend:
Schaltkreise, ausgelegt zum
Erzeugen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen; und
Empfangen von Inhalt;
Übertragen des Inhalts und der Gebietsabbildungsinformationen; und
Übertragen der Notfallinformationen, wenn in einem durch eine der mindestens einen Zielgebietskennung repräsentierten Gebiet ein Notfall stattfindet.

14. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 13, wobei die Gebietsabbildungsinformationen einem oder mehreren Gebieten zugeordnet sind.

15. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Gebietsabbildungsinformationen zum Umsetzen eines einer Empfangsvorrichtung, die den Inhalt empfängt, und der Gebietsabbildungsinformationen in eine der mindestens einen Zielgebietskennung verwendet werden.

16. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei
jede der mindestens einen Zielgebietskennung ein Zielgebietstag ist, das zum Identifizieren eines Gebiets verwendet wird, an das die Notfallinformationen richtbar sind, und
die Ortsinformationen für jedes des mindestens einen Zielgebietstags einen Gebietscode, der einem vorbestimmten Gebiet zugewiesen ist, der sich in einem Bereich befindet, der durch das jeweilige Zielgebietstag repräsentiert wird, und/oder Positionsinformationen, die eine vorbestimmte Position entsprechend dem durch das jeweilige Zielgebietstag repräsentierten Bereich repräsentieren, umfassen.

17. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die Gebietsabbildungsinformationen verwendet werden zum Filtern eines die Notfallinformationen enthaltenden Pakets in Einheiten von Zielgebieten.

18. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Gebietsabbildungsinformationen verwendet werden zum Filtern einer oder mehrerer in den Notfallinformationen enthaltenen Nachrichten in den Einheiten der Zielgebiete.

19. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 18, wobei die mehreren Nachrichten auf der Basis eines Dienstanbieters gefiltert werden, der mindestens einer der mehreren Nachrichten zugeordnet ist.

20. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei die mehreren Nachrichten auf der Basis eines Prioritätsniveaus mindestens einer der mehreren Nachrichten gefiltert werden.

21. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20, wobei der Ort, der der Empfangsvorrichtung zugeordnet ist, ein durch einen Benutzer gesetztes Gebiet oder eine Position ist, die durch ein von einem Positionsbestimmungssatelliten empfangenes Empfangssignal angegeben wird.

22. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Übertragen eines Digitalrundfunksignals, unter Verwendung eines Internetprotokoll- bzw. IP-Übertragungssystems.

23. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 22, wobei
das IP-Übertragungssystem ATSC 3.0 genügt und
die Notfallinformationen und die Gebietsabbildungsinformationen in einer Schicht übertragen werden, die in einem Protokollstapel des IP-Übertragungssystems niedriger als eine IP-Schicht ist.

24. Verfahren einer Übertragungsvorrichtung zum Übertragen von Notfallinformationen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Erzeugen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen, durch Schaltkreise der Übertragungsvorrichtung;
Empfangen von Inhalt;
Übertragen des Inhalts und der Gebietsabbildungsinformationen durch die Schaltkreise; und
Übertragen der Notfallinformationen durch die Schaltkreise, wenn in einem durch eine der mindestens einen Zielgebietskennung repräsentierten Gebiet ein Notfall stattfindet.

Description:
NOTFALLINFORMATIONEN[Technisches Gebiet]

Die vorliegende Technologie betrifft eine Empfangsvorrichtung, ein Empfangsverfahren, eine Übertragungsvorrichtung und ein Übertragungsverfahren und insbesondere eine Empfangsvorrichtung, ein Empfangsverfahren, eine Übertragungsvorrichtung und ein Übertragungsverfahren mit der Fähigkeit, eine Benachrichtigung über nützliche Notfallinformationen zu geben.

<VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN>

Die vorliegende Anmeldung beansprucht den Nutzen der japanischen Prioritätspatentanmeldung JP 2015-076733, eingereicht am 3.4.2015, deren gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme aufgenommen wird.

[Stand der Technik]

Zur Zeit wird in digitalen Rundfunkstandards jedes Landes ein MPEG2-TS-System (Moving Picture Experts Group Phase 2-Transport Stream) als Übertragungssystem verwendet (siehe zum Beispiel die Nicht-Patentliteratur 1). Es wird angenommen, dass in der Zukunft durch Einführung eines IP-Übertragungssystems, bei dem ein auf dem Gebiet der Kommunikation verwendetes Internetprotokoll-(IP-)Paket für digitalen Rundfunk verwendet wird, ein fortschrittlicherer Dienst bereitgestellt wird.

Zum Beispiel wird bei ATSC 3.0 (Advanced Television Systems Committee), einem der digitalen Rundfunkstandards der nächsten Generation, bestimmt, dass ein IP-Paket, das nicht ein Transportstrom-(TS-)Paket, sondern ein UDP/IP-, oder anders ausgedrückt ein UDP-Paket (User Datagram Protocol) enthält, für Datenübertragung verwendet wird.

[Zitatliste][Nicht-Patentliteratur]

  • NPL 1: ARIB STD-B10 Bd. 5.4, Association of Radio Industries and Businesses

[Kurzfassung der Erfindung][Technisches Problem]

In der Zwischenzeit wird als eine Anforderung für Digitalrundfunk angefordert, über Notfallinformationen, wie etwa einen Wetterhinweis, zu benachrichtigen. Falls das IP-Übertragungssystem als ein Übertragungssystem des Digitalrundfunks eingeführt wird, wurde jedoch ein Technologiesystem zum Geben einer Benachrichtigung nur über nützliche Notfallinformationen unter verschiedenen Arten von Notfallinformationen noch nicht eingerichtet.

Es ist wünschenswert, in der Lage zu sein, eine Benachrichtigung über nützliche Notfallinformationen zu geben.

[Lösung des Problems]

Eine Empfangsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie umfasst Schaltkreise, ausgelegt zum Empfangen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen. Die Schaltkreise sind ferner ausgelegt zum Steuern von Filterung dergestalt, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden.

Die Empfangsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie kann entweder eine unabhängige Vorrichtung oder ein interner Block sein, der eine Vorrichtung konfiguriert. Ein Empfangsverfahren gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie ist ein Empfangsverfahren entsprechend der Empfangsvorrichtung gemäß der oben beschriebenen einen Ausführungsform der vorliegenden Technologie. Zum Beispiel umfasst ein Verfahren einer Empfangsvorrichtung zum Beschaffen von Notfallinformationen Empfangen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen durch Schaltkreise der Empfangsvorrichtung. Das Verfahren umfasst ferner Steuern von Filterung dergestalt, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden durch die Schaltkreise.

In der Empfangsvorrichtung und dem Empfangsverfahren gemäß der einen Ausführungsform der vorliegenden Technologie werden Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen, empfangen und Steuerung von Filterung dergestalt ausgeführt, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden.

Eine Übertragungsvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Technologie umfasst Schaltkreise, ausgelegt zum Erzeugen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen. Die Schaltkreise sind ausgelegt zum Empfangen von Inhalt und Übertragen des Inhalts und der Gebietsabbildungsinformationen. Ferner sind die Schaltkreise ausgelegt zum Übertragen der Notfallinformationen, wenn in einem durch eine der mindestens einen Zielgebietskennung repräsentierten Gebiet ein Notfall stattfindet.

Die Übertragungsvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Technologie kann entweder eine unabhängige Vorrichtung oder ein interner Block sein, der eine Vorrichtung konfiguriert. Ein Übertragungsverfahren gemäß der anderen Ausführungsform der vorliegenden Technologie ist ein Übertragungsverfahren entsprechend der Übertragungsvorrichtung gemäß der oben beschriebenen anderen Ausführungsform der vorliegenden Technologie. Zum Beispiel umfasst ein Verfahren einer Übertragungsvorrichtung zum Übertragen von Notfallinformationen Erzeugen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen, durch Schaltkreise der Übertragungsvorrichtung. Das Verfahren umfasst Empfangen von Inhalt und Übertragen des Inhalts und der Gebietsabbildungsinformationen durch die Schaltkreise. Das Verfahren umfasst ferner Übertragen der Notfallinformationen durch die Schaltkreise, wenn in einem durch eine der mindestens einen Zielgebietskennung repräsentierten Gebiet ein Notfall stattfindet.

In der Übertragungsvorrichtung und dem Übertragungsverfahren gemäß der anderen Ausführungsform der vorliegenden Technologie werden Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen, erzeugt, ein Inhalt empfangen und der Inhalt und die Gebietsabbildungsinformationen werden übertragen. Ferner werden die Notfallinformationen übertragen, wenn in einem durch eine der mindestens einen Zielgebietskennung repräsentierten Gebiet ein Notfall stattfindet.

[Vorteilhafte Effekte der Erfindung]

Gemäß einer Ausführungsform und einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Technologie kann über nützliche Notfallinformationen benachrichtigt werden.

Die Effekte sind nicht auf die hier beschriebenen Effekte beschränkt und können beliebige der in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Effekte sein.

[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]

1 ist eine Darstellung eines Beispiels für die Konfiguration eines Übertragungssystems.

2 ist eine Darstellung, die schematisch eine Beziehung zwischen Gebieten und Filterung veranschaulicht.

3 ist eine Darstellung, die eine Beziehung zwischen Gebieten, denen Gebietscodes zugewiesen werden, und Bereichen, die durch Zielgebietstags und Geoorte repräsentiert werden, veranschaulicht.

4 ist eine Darstellung eines Beispiels für Gebietsabbildungsinformationen.

5 ist eine Darstellung eines Beispiels für ein LLS-Paket.

6 ist eine Darstellung eines Beispiels für einen LLS-Header.

7 ist eine Darstellung, die einen ausführlichen Inhalt des LLS-Headers veranschaulicht.

8 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für Typinformationen veranschaulicht.

9 ist eine Darstellung, die die Struktur von Erweiterungsinformationen eines EAT veranschaulicht.

10 ist eine Darstellung, die ein Betriebsbeispiel veranschaulicht.

11 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Syntax einer ADT veranschaulicht.

12 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Syntax einer EAT veranschaulicht.

13 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Konfiguration einer Übertragungsvorrichtung veranschaulicht.

14 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Konfiguration einer Empfangsvorrichtung veranschaulicht.

15 ist ein Flussdiagramm, das einen Übertragungsprozess veranschaulicht.

16 ist ein Flussdiagramm, das einen Notfallinformations-Übertragungsprozess veranschaulicht.

17 ist ein Flussdiagramm, das einen Empfangsprozess veranschaulicht.

18 ist ein Flussdiagramm, das einen Notfallinformations-Ansprechprozess veranschaulicht.

19 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Konfiguration eines Computers veranschaulicht.

[Beschreibung von Ausführungsformen]

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine Ausführungsform der vorliegenden Technologie beschrieben. Die Beschreibung wird in der folgenden Reihenfolge gegeben.

  • 1. Konfiguration des Systems
  • 2. Übersicht über die Notfallinformations-Filterungsfunktion
  • 3. Betriebsbeispiel
  • 4. Beispiel für Syntax
  • 5. Konfiguration jeder Vorrichtung
  • 6. Durch jede Vorrichtung ausgeführter Prozessfluss
  • 7. Modifiziertes Beispiel
  • 8. Konfiguration des Computers

<1. Konfiguration des Systems>(Beispiel für Konfiguration des Übertragungssystems)

Ein in 1 dargestelltes Übertragungssystem 1 ist ein System zum Bereitstellen eines Digital-Rundfunkdienstes. Das Übertragungssystem 1 wird konfiguriert durch eine Übertragungsvorrichtung 10; eine Empfangsvorrichtung 20; und einen Server 30. In der in 1 dargestellten Konfiguration sind die Empfangsvorrichtung 20 und der Server 30 mittels des Internet 90 miteinander verbunden.

Die Übertragungsvorrichtung 10 ist ein Sender, der einen vorbestimmten Standard des Digitalrundfunks einhält und durch einen Dienstanbieter (Rundfunkanstalt) bereitgestellt wird. Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie kann als Digitalrundfunkstandard zum Beispiel ein Standard wie etwa ATCS 3.0 oder dergleichen verwendet werden.

Die Übertragungsvorrichtung 10 sendet einen Strom von Komponenten, wie etwa ein Video, ein Audio und einen Untertitel, wodurch ein Inhalt konfiguriert wird, der als ein Dienst bereitgestellt wird, mittels eines Übertragungskanals 80 unter Verwendung einer Rundfunkwelle des Digitalrundfunks zusammen mit Signalisierungsdaten. Ein Dienst ist hier zum Beispiel eine Zusammenstellung von Inhalten (Fernsehprogrammen), die von einem Dienstanbieter produziert wird. Zusätzlich sind die Signalisierungsdaten Steuerinformationen, die zum Betrachten eines Inhalts notwendig sind, der durch Komponenten wie etwa ein Video, ein Audio und dergleichen konfiguriert wird.

Die Empfangsvorrichtung 20 ist zum Beispiel ein Empfänger, der einen vorbestimmten Standard des Digitalrundfunks, wie etwa ATSC 3.0, einhält und ein Festempfänger, wie etwa ein Fernsehempfänger, eine Set Top Box oder ein Rekorder oder ein Mobilempfänger wie etwa ein Smartphone, ein Mobiltelefon, ein Tablet-Computer, ein Notebook-Computer oder ein in einem Fahrzeug verwendetes Endgerät.

Die Empfangsvorrichtung 20 empfängt eine Rundfunkwelle des Digitalrundfunks, die von der Übertragungsvorrichtung 10 gesendet wird, mittels des Übertragungskanals 80 und beschafft Signalisierungsdaten, die unter Verwendung der Rundfunkwelle des Digitalrundfunks übertragen werden. Die Empfangsvorrichtung 20 erstellt eine Verbindung mit einem Strom eines Inhalts (den Inhalt konfigurierende Komponenten), der unter Verwendung der Rundfunkwelle des Digitalrundfunks übertragen wird, die von der Übertragungsvorrichtung 10 gesendet wird, auf der Basis der Signalisierungsdaten und reproduziert (Ausgabe) ein Video und ein Audio des aus dem Strom beschafften Inhalts.

Der Server 30 führt Streaming-Verteilung eines Stroms von Komponenten, wie etwa ein Video, ein Audio und dergleichen, die einen Inhalt konfigurieren, als Reaktion auf eine Anforderung von der Empfangsvorrichtung 20 mittels des Internet 90 aus. Zusätzlich verteilt der Server 30 Signalisierungsdaten (später zu beschreibende SLS-Signalisierungsdaten) mittels des Internet 90 als Reaktion auf eine Anforderung von der Empfangsvorrichtung 20.

Außerdem kann der Server 30 zum Beispiel zusätzlich zu den Signalisierungsdaten verschiedene Arten von Daten, wie etwa eine Anwendung, eine Webseite oder einen elektronischen Dienstführer (ESG) als Reaktion auf eine Anforderung von der Empfangsvorrichtung 20 mittels des Internet 90 verteilen.

Die Empfangsvorrichtung 20 besitzt eine Kommunikationsfunktion und kann mittels des Internet 90 auf den Server 30 zugreifen. Die Empfangsvorrichtung 20 erstellt eine Verbindung zu einem Stream eines Inhalts (den Inhalt konfigurierende Komponenten), der auf Streaming-Weise von dem Server 30 mittels des Internet 90 verteilt wird, auf der Basis der Signalisierungsdaten, die von der Übertragungsvorrichtung 10 oder dem Server 30 übertragen werden, und reproduziert (Ausgabe) ein Video und ein Audio des aus dem Stream beschafften Inhalts.

In 1 sind der Zweckmäßigkeit der Beschreibung halber, obwohl nur eine Empfangsvorrichtung dargestellt ist, tatsächlich mehrere Empfangsvorrichtungen 20 angeordnet und empfangen einen Inhalt, der gleichzeitig auf einer Rundfunkweise von der Übertragungsvorrichtung 10 verteilt wird. Als Übertragungskanal 80 können zusätzlich zu einer Bodenwelle eine Satellitenverbindung, ein Kabelfernsehnetz (verdrahtet) oder dergleichen verwendet werden.

Bei dem derzeit formulierten ATSC 3.0 werden als Signalisierungsdaten LLS-Signalisierungsdaten (Link Layer Signaling) und SLS-Signalisierungsdaten (Service Level Signaling) definiert und die SLS-Signalisierungsdaten für jeden Dienst werden auf der Basis von Informationen beschafft, die in den LLS-Signalisierungsdaten beschrieben werden, die im Voraus beschafft werden.

Als die LLS-Signalisierungsdaten sind hier zum Beispiel LLS-Metadaten wie eine FIT (Fast Information Table – Schnellinformationstabelle), eine EAT (Emergency Alerting Table – Notfall-Hinweistabelle), eine ADT (Area Definition Table – Gebietsdefinitionstabelle) und eine RRT (Region Rating Table – Gebietseinstufungstabelle) vorgesehen. Die FET umfasst Informationen, die die Konfiguration eines Streams oder eines Dienstes in einem Rundfunknetz, wie etwa Informationen (Kanalauswahlinformationen), die zur Kanalauswahl eines Dienstes notwendig sind, repräsentieren. Die EAT umfasst Informationen (Notfallinformationen) in Bezug auf einen Notfallhinweis. Die ADT umfasst eine später zu beschreibende Gebietsabbildungsinformation. Die RRT umfasst Informationen in Bezug auf eine Einstufung. Zusätzlich werden die LLS-Signalisierungsdaten in einer Schicht übertragen, die niedriger als eine IP-Schicht eines Protokollstapels von ATSC 3.0 ist.

Als die SLS-Signalisierungsdaten werden zum Beispiel SLS-Metadaten, wie etwa eine USD (User Service Description), eine MPD (Media Presentation Description) und eine LSID (LCT Session Instance Description) vorgesehen. Die USD umfasst Informationen wie ein Beschaffungsziel anderer Metadaten. Bei der MPD handelt es sich um Steuerinformationen, die zur Verwaltung der Wiedergabe eines Stroms von Komponenten verwendet werden. Bei der LSID handelt es sich um Steuerinformationen eines ROUTE-Protokolls (Real-time Object Delivery over Unidirectional Transport). Zusätzlich ist das ROUTE ein Protokoll, das FLUTE (File Delivery over Unidirectional Transport), ein für Multicast-Übertragung einer Binärdatei in einer Richtung geeignetes Protokoll, erweitert. Die SLS-Signalisierungsdaten werden in einer Schicht übertragen, die über der IP-Schicht des Protokollstapels von ATSC 3.0 steht.

<2. Übersicht über die Notfallinformations-Filterungsfunktion>

Als eine von Anforderungen für Digitalrundfunk unter Verwendung eines bei ATSC 3.0 oder dergleichen verwendeten IP-Übertragungssystems wird angefordert, über Notfallinformationen (Notfallbenachrichtungsinformationen), wie etwa einen Wetterhinweis, zu benachrichtigen. Falls über verschiedene Arten von Notfallinformationen unter Verwendung von Digitalrundfunk, der das IP-Übertragungssystem verwendet, in einer Reichweite, in der eine Rundfunkwelle von einer Rundfunkstation (der Übertragungsvorrichtung 10 davon) empfangen werden kann, benachrichtigt wird, wird angenommen, dass nur Informationen, die in einem begrenzten Gebiet gültig sind, aufgenommen werden.

Da zum Beispiel das Zielgebiet und der Inhalt der Notfallinformationen einen großen Umfang von Bereichen von einem Wetterhinweis in Bezug auf ein großes Gebiet eines gewissen Grads bis hin zu Verspätungsinformationen eines Überbringerbusses in Bezug auf ein spezifisches schmales Gebiet abdecken, besteht die Möglichkeit, dass nicht nur nützliche Informationen, sondern auch unnötige Informationen für einen die Empfangsvorrichtung 20 verwendenden Benutzer in die Notfallinformationen aufgenommen werden. Falls Informationen bis hin zu Informationen bezüglich eines spezifischen schmalen Gebiets, wie etwa Verspätungsinformationen eines Überbringerbusses, in die Notfallinformationen aufgenommen werden, besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass die Menge an durch die Seite der Empfangsvorrichtung 20 zu verarbeitenden Informationen sehr groß ist.

Da Informationen in Bezug auf eine Empfangsposition begrenzt sind, ist es anders ausgedrückt für den Zweck des Anzeigens (Präsentierens) von nützlichen Informationen für einen Benutzer und des Verringerns des Prozesses der Empfangsvorrichtung 20 effektiv, wenn der die Empfangsvorrichtung 20 verwendende Benutzer unnötige Informationen ausschließt, indem von der Rundfunkstation (der Übertragungsvorrichtung 10 davon) übertragene Notfallinformationen in Einheiten von Gebieten gefiltert werden. Somit schlägt die vorliegende Technologie eine Notfallinformations-Filterungsfunktion in Einheiten von Gebieten vor.

(Notfallinformations-Filterungsfunktion)

2 ist eine Darstellung, die eine Notfallinformations-Filterungsfunktion in Einheiten von Gebieten gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie veranschaulicht.

In dem in 2 veranschaulichten Fall wird angenommen, dass eine von einer Übertragungsvorrichtung 10 einer Rundfunkstation übertragene Rundfunkwelle durch eine Empfangsvorrichtung 20 empfangbar ist, die sich in einem Versorgungsgebiet A1 befindet. Dementsprechend kann die Übertragungsvorrichtung 10 der Rundfunkstation bei einem Notfall mehrere Empfangsvorrichtungen 20, die sich in dem Versorgungsgebiet A1 befinden, über Notfallinformationen benachrichtigen. In dem in 2 veranschaulichten Beispiel überträgt die Übertragungsvorrichtung 10 ein Paket (LLS-Paket), das eine EAT umfasst, als ein Rundfunk-Übertragungspaket.

Falls die von der Übertragungsvorrichtung 10 benachrichtigen Notfallinformationen Informationen sind, die nur in einem Gebiet des Zielgebiets A2 der Notfallhinweisung (EA) gültig sind, sind hier, obwohl die Notfallinformationen für einen Benutzer, der eine Empfangsvorrichtung 20 in dem EA-Zielgebiet A2 verwendet, nützliche Informationen sind, die Notfallinformationen für einen Benutzer, der eine Empfangsvorrichtung 20 außerhalb des EA-Zielgebiets A2 verwendet, unnötige Informationen.

In einem solchen Fall kann durch Konfigurieren eines Pakets, das die EAT einschließlich der Notfallinformationen speichert, so dass es einen Code (Zielgebietstag (Zielgebietscode)) umfasst, der das EA-Zielgebiet A2 designiert, die Empfangsvorrichtung 20 abhängig davon, ob eine Empfangsposition (die hier im Folgenden als Empfangsstandort bezeichnet wird) einer von der Übertragungsvorrichtung 10 übertragenen Rundfunkwelle einem in dem die EAT speichernden Paket enthaltenen Zielgebietstag entspricht, bestimmen, ob die EAT (die darin enthaltenen Notfallinformationen), die in dem Paket gespeichert ist, das EA-Zielgebiet A2 als sein Ziel hat oder nicht.

Anders ausgedrückt kann die Empfangsvorrichtung 20 Filterung (die hier im Folgenden auch als Paketfilterung bezeichnet wird) eines Paketniveaus in Einheiten von Gebieten ausführen und nur nützliche Notfallinformationen extrahieren, indem unnötige Notfallinformationen am Empfangsstandort ausgeschlossen werden. Für einen Benutzer, der die Empfangsvorrichtung 20 in dem EA-Zielgebiet A2 verwendet, werden auf diese Weise nur nützliche Notfallinformationen in Bezug auf das EA-Zielgebiet A2 angezeigt (präsentiert).

Falls die Empfangsvorrichtung 20 ein Festempfänger ist, wie etwa ein Fernsehempfänger, obwohl die Position ein Empfangsstandort der Empfangsvorrichtung 20 ist, kann zum Beispiel ein Gebietscode oder dergleichen, der durch den Benutzer zum Zeitpunkt des anfänglichen Scannens oder dergleichen gesetzt wird, verwendet werden. Falls dagegen die Empfangsvorrichtung 20 ein Mobilempfänger, wie etwa ein Smartphone, ist, können Positionsinformationen (Geoortsinformationen), die durch ein von einem Positionsbestimmungssatteliten eines GPS (Global Positioning System) oder dergleichen empfangenes Empfangssignal repräsentiert werden, verwendet werden.

Obwohl es Fälle gibt, in denen mehrere Nachrichten in der EAT als Notfallinformationen beschrieben werden, können zusätzlich durch weiteres Ausschließen unnötiger Notfallinformationen am Empfangsstandort durch weiteres Ausführen von Filterung (die hier im Folgenden auch als Nachrichtenfilterung bezeichnet wird) einer Nachrichtenebene in Einheiten von Gebieten (EA-Zieldetailgebieten), die detaillierte Gebiete mehr als die EA-Zielgebiete sind, nur weitere nützliche Notfallinformationen extrahiert werden.

Wie zum Beispiel in 2 veranschaulicht, wird in einem Fall, in dem Notfallinformationsnachrichten M1 bis Mn in einer EAT beschrieben werden, betrachtet, dass die Notfallinformationsnachricht M1 ein anderes Gebiet als ein EA-Zieldetailgebiet A3 in einem EA-Zielgebiet A2 als ihr Ziel hat und die Notfallinformationsnachricht M2 das EA-Zieldetailgebiet A3 in dem EA-Zielgebiet A2 als ihr Ziel hat.

An diesem Zeitpunkt extrahiert eine Empfangsvorrichtung 20, die sich in dem EA-Zieldetailgebiet A3 befindet, nur die Notfallinformationsnachricht M2, indem Nachrichtenfilterung ausgeführt wird. Für einen Benutzer, der die Empfangsvorrichtung 20 in dem EA-Zieldetailgebiet A3 verwendet, werden dementsprechend nur nützliche Notfallinformationen in Bezug auf das EA-Zieldetailgebiet A3 angezeigt (präsentiert).

Falls die Notfallinformationsnachricht M2 in einer Empfangsvorrichtung 20, die sich in dem EA-Zieldetailgebiet A3 befindet, mit einem hohen Prioritätsniveau angezeigt wird, kann zusätzlich zum Beispiel die Notfallinformationsnachricht M1 so konfiguriert werden, dass sie mit einem herabgesetzten Prioritätsniveau angezeigt wird, indem Nachbarnotfallinformationen oder dergleichen verwendet werden. In einer Empfangsvorrichtung 20, die sich in einem anderen Gebiet als dem EA-Zieldetailgebiet A3 befindet, wird dagegen durch Ausführen von Nachrichtenfilterung die Notfallinformationsnachricht M1 mit einem hohen Prioritätsniveau angezeigt.

Gemäß der Notfallinformations-Filterungsfunktion in Einheiten von Gebieten gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Technologie wird wie oben beschrieben durch Ausführen von Notfallinformationsfilterung zweier Stufen gemäß Paketfilterung und Nachrichtenfilterung ein die Empfangsvorrichtung 20 verwendender Benutzer nur über nützliche Informationen am Empfangsstandort benachrichtigt.

Wie oben beschrieben kann in Betracht gezogen werden, als den Empfangsstandort (Ortsinformationen) der Empfangsvorrichtung 20 zum Beispiel verschiedene Formate wie etwa einen durch einen Benutzer gesetzten Gebietscode, Positionsinformationen (Geoortsinformationen), die durch ein von einem GPS übertragenes Empfangssignal repräsentiert werden, und dergleichen zu verwenden. Um Filterung in Einheiten von Gebieten auszuführen, ist es hierbei unnötig, dass Ortsinformationen wie etwa der Gebietscode oder die Geoortsinformationen und ein Zielgebietstag, die den Notfallinformationen zugeordnet sind, ein gemeinsames ID-System aufweisen.

(Abbildung zwischen Gebietscode und Geoortsinformationen für jedes EA-Zielgebiet)

3 zeigt Gebietscodes, die Landkreisen im Staat Indiana der Vereinigten Staaten zugewiesen werden, als ein Beispiel für die Vergabe eines Codes an jede Region. Der jedem Landkreis zugewiesene Gebietscode wird durch die Bundesregierung der Vereinigten Staaten als ein Landkreiscode des FIPS (Federal Information Processing Standard) definiert.

Wie in 3 dargestellt, ist im Zentrum eines Versorgungsgebiets A11 eine Rundfunkstation (eine Übertragungsvorrichtung 10 davon) angeordnet, und mehrere in dem Versorgungsgebiet A11 angeordnete Empfangsvorrichtungen 20 können eine von der Übertragungsvorrichtung 10 übertragene Rundfunkwelle empfangen.

Wenn man sich auf einige Gebiete des Staates Indiana konzentriert, kann jeder Landkreis für jedes Gebiet, das ein Ziel für Notfallinformationen ist, in fünf Bereiche von EA-Zielgebieten A21 bis A25 aufgeteilt werden. Jedes der EA-Zielgebiete A21 bis A25 wird durch einen oder mehrere Landkreise (EA-Zieldetailgebiete) konfiguriert. Zusätzlich werden die EA-Zielgebiete A21 bis A25 jeweils Georten G21 bis G25 zugeordnet, die als Rechtecke repräsentiert werden, die jeweils durch einen Nordwestpunkt (ax, ay) und einen Südostpunkt (bx, by) gebildet werden.

Wenn spezieller zum Beispiel eine Beziehung zwischen den EA-Zielgebieten (Zielgebietstags), den EA-Zieldetailgebieten (Gebietscodes) und den Geoortsinformationen repräsentiert wird, wird sie wie in 4 repräsentiert.

Anders ausgedrückt wird das durch ein Zielgebietstag „0x0001“ repräsentierte EA-Zielgebiet A21 durch White County mit einem Gebietscode „18181“, ein Carroll County eines Gebietscodes „18015“, ein Tippe Canoe County eines Gebietscodes „18157“ und Clinton County eines Gebietscodes „18023“ konfiguriert. Zusätzlich wird das in 3 durch „1“ repräsentierte EA-Zielgebiet A21 einem Geoort G21 zugeordnet, der durch die Längengrade und die Breitengrade eines durch (a1x, a1y) repräsentierten Nordwestpunkts und eines durch (b1x, b1y) repräsentierten Südostpunkts designiert wird.

Das durch ein Zielgebietstag „0x0002“ repräsentierte EA-Zielgebiet A22 wird durch Montgomery County eines Gebietscodes „18107“, Boone County eines Gebietscodes „18011“, Putnam Country eines Gebietscodes „18133“, Hendricks County eines Gebietscodes „18063“, Marion County eines Gebietscodes „18097“, Owen County eines Gebietscodes „18119“, Monroe County eines Gebietscodes „18105“, Brown County eines Gebietscodes „18013“, Johnson County eines Gebietscodes „18081“ und Morgan County eines Gebietscodes „18109“ konfiguriert.

Das in 3 durch „2“ repräsentierte EA-Zielgebiet A22 wird einem Geoort G22 zugeordnet, der durch die Längengrade und die Breitengrade eines durch (a2x, a2y) repräsentierten Nordwestpunkts und eines durch (b2x, b2y) repräsentierten Südostpunkts designiert wird.

Das durch das Zielgebietstag „0x0003“ repräsentierte EA-Zielgebiet A23 wird durch Fulton County eines Gebietscodes „18049“, Cass County eines Gebietscodes „18017“, Miami County eines Gebietscodes „18103“, Wabash County eines Gebietscodes „18169“, Howard County eines Gebietscodes „18067“, Grant County eines Gebietscodes „18053“, Huntington County eines Gebietscodes „18069“, Blackford County eines Gebietscodes „18009“ und Delaware County eines Gebietscodes „18035“ konfiguriert.

Das in 3 durch „3“ repräsentierte EA-Zielgebiet A23 wird einem Geoort G23 zugeordnet, der durch die Längengrade und die Breitengrade eines durch (a3x, a3y) repräsentierten Nordwestpunkts und eines durch (b3x, b3y) repräsentierten Südostpunkts designiert wird.

Das durch das Zielgebietstag „0x0004“ repräsentierte EA-Zielgebiet A24 wird durch Tipton County eines Gebietscodes „18159“, Hamilton County eines Gebietscodes „18057“, Madison County eines Gebietscodes „18095“, Henry County eines Gebietscodes „18065“, Jay County eines Gebietscodes „18075“, Randolph County eines Gebietscodes „18135“, Wayne County eines Gebietscodes „18177“, Fayette County eines Gebietscodes „18041“, Rush County eines Gebietscodes „18139“, Hancock County eines Gebietscodes „18059“, Shelby County eines Gebietscodes „18145“, Bartholomew County eines Gebietscodes „18005“ und Decatur County eines Gebietscodes „18031“ konfiguriert.

Das in 3 durch „4“ repräsentierte EA-Zielgebiet A24 wird einem Geoort G24 zugeordnet, der durch die Längengrade und die Breitengrade eines durch (a4x, a4y) repräsentierten Nordwestpunkts und eines durch (b4x, b4y) repräsentierten Südostpunkts designiert wird.

Das durch das Zielgebietstag „0x0005“ repräsentierte EA-Zielgebiet A25 wird durch Morgan County eines Gebietscodes „18109“ konfiguriert. Das in 3 durch „5“ repräsentierte EA-Zielgebiet A25 wird einem Geoort G25 zugeordnet, der durch die Längengrade und die Breitengrade eines durch (a5x, a5y) repräsentierten Nordwestpunkts und eines durch (b5x, b5y) repräsentierten Südostpunkts designiert wird.

Wie oben beschrieben können für jedes Zielgebietstag durch Definieren von Gebietsabbildungsinformationen, die einen Gebietscode und Geoortsinformationen abbilden, ein Notfallinformationen und Ortsinformationen wie einem Gebietscode oder Geoortsinformationen zugeordnetes Zielgebietstag miteinander assoziiert werden. Dementsprechend kann die Empfangsvorrichtung 20 Notfallinformationsfilterung in Einheiten von Gebieten, wie etwa Paketfilterung oder Nachrichtenfilterung durch Verwendung der Gebietsabbildungsinformationen ausführen.

Zum Beispiel werden als der Empfangsstandort (Ortsinformationen) der Empfangsvorrichtung 20 ein durch den Benutzer gesetzter Gebietscode oder Positionsinformationen (Geoortsinformationen), die durch ein von einem GPS empfangenes Empfangssignal repräsentiert werden, beschafft. Dementsprechend setzt die Empfangsvorrichtung 20 den Gebietscode oder die Geoortsinformationen durch Verwendung der Gebietsabbildungsinformationen in ein Zielgebietstag um. Dementsprechend kann auch, falls ein Zielgebietstag, das ein EA-Zielgebiet designiert, in einem eine EAT einschließlich Notfallinformationen speichernden Paket enthalten ist, die Empfangsvorrichtung 20 Notfallinformationsfilterung, wie etwa Paketfilterung, durch Verwendung des durch Umsetzen des Gebietscodes oder der Geoortsinformationen beschafften Zielgebietstags ausführen.

Anders ausgedrückt kann in der Empfangsvorrichtung 20, während verschiedene Formate, wie etwa ein Gebietscode und Geoortsinformationen für Verwendung als der Empfangsstandort (Ortsinformationen) in Betracht gezogen werden, durch Definieren der Gebietsabbildungsinformationen Notfallinformationsfilterung sowohl für den Gebietscode als auch die Geoortsinformationen ausgeführt werden.

Zum Beispiel werden die Gebietscodes als Landkreiscodes der FIPS (Federal Information Processing Standards) definiert. Es kann somit ein Fall in Betracht gezogen werden, bei dem ein EA-Zielgebiet, das durch ein Zielgebietstag identifiziert wird, dem die Dienstanbieterseite Notfallinformationen benachrichtigt, von einem durch einen Gebietscode identifizierten Landkreis (z.B. einem EA-Zieldetailgebiet) verschieden ist. Spezieller ist, falls Notfallinformationen dem EA-Zielgebiet A21 benachrichtigt werden, das durch White County („18181“), Carroll County („18015“), Tippe Canoe County („18157“) und Clinton County („18023“) konfiguriert wird, der Benachrichtigungsbereich nicht ein Landkreis (EA-Zieldetailgebiet) und ist somit nicht durch Verwendung eines Gebietscodes (eines Landkreiscodes der FIPS) repräsentierbar.

Nachdem der Empfangsvorrichtung 20 eine Benachrichtigung über die Gebietsabbildungsinformationen (4) gegeben wurde, konfiguriert in einem solchen Fall bei einem Notfall die Übertragungsvorrichtung 10, die durch den Dienstanbieter bereitgestellt wird, ein eine EAT mit Notfallinformationen speicherndes Paket, so dass es ein Zielgebietstag („0x0001“) umfasst, das ein EA-Zielgebiet A21 designiert, und somit kann die sich in dem EA-Zielgebiet A21 befindende Empfangsvorrichtung 20 Notfallinformationsfilterung in Einheiten von Gebieten ausführen und den Benutzer über nützliche Notfallinformationen benachrichtigen.

Indem die durch den Dienstanbieter definierten Gebietsabbildungsinformationen der Seite der Empfangsvorrichtung 20 vor den Notfallinformationen zugeführt werden, über die bei einem Notfall benachrichtigt wird, kann der Dienstanbieter frei ein EA-Zielgebiet setzen, dem die Notfallinformationen zu benachrichtigen sind, und eine flexiblere Operation ausführen, ohne an verschiedene Regeln von Landkreiscodes der FIPS (Federal Information Processing Standards) und dergleichen gebunden zu sein. Die Gebietsabbildungsinformationen können anders ausgedrückt als Informationen betrachtet werden, die die Notfallinformationen und Informationen in Bezug auf Regionen miteinander assoziieren.

Die in 4 dargestellten Gebietsabbildungsinformationen sind ein Beispiel, und falls ein anderes Format als der Gebietscode und die Geoortsinformationen als der Empfangsstandort (Ortsinformationen) der Empfangsvorrichtung 20 verwendet werden, können Gebietsabbildungsinformationen verwendet werden, die für das andere Format geeignet sind. Bei den in 4 dargestellten Gebietsabbildungsinformationen können, obwohl ein Zielgebietstag sowohl einem Gebietscode als auch Geoortsinformationen zugeordnet ist, der Gebietscode und/oder die Geoortsinformationen damit assoziiert werden.

In dem in 3 veranschaulichten Fall kann, obwohl es bevorzugt wird, dass durch die EA-Zielgebiete A21 bis A25 repräsentierte Bereiche und durch die Geoorte G21 bis G25 repräsentierte Bereiche miteinander zusammenfallen, in der Praxis, falls es schwierig ist, solche Bereiche so zu konfigurieren, dass sie miteinander zusammenfallen, zu einem gewissen Grade eine Abweichung erlaubt werden.

(Struktur des LLS-Pakets)

5 veranschaulicht die Konfiguration eines BBP-Pakets, das ein IP-Paket oder LLS-Signalisierungsdaten speichert.

Das BBP-Paket wird durch einen BBP-Header und Nutzinformationen konfiguriert. Falls ATCS 3.0 (IP-Übertragungssystem) verwendet wird, werden ein IP-Paket und LLS-Signalisierungsdaten in den Nutzinformationen des BBP-Pakets angeordnet. In den BBP-Header werden Typinformationen aufgenommen, und auf der Basis der Typinformationen kann bestimmt werden, ob das BBP-Paket ein IP-Paket oder LLS-Signalisierungsdaten ist.

Falls die LLS-Signalisierungsdaten in den Nutzinformationen des BBP-Pakets angeordnet werden, werden in diesen Nutzinformationen ein durch einen LLS-Header und Nutzinformationen konfiguriertes LLS-Paket angeordnet. In diesem LLS-Paket werden LLS-Signalisierungsdaten in den Nutzinformationen angeordnet und mindestens LLS-Indexinformationen (Signalisierungsindex) in dem LLS-Header angeordnet.

(Struktur des LLS-Headers)

6 ist eine Darstellung, die die Struktur des LLS-Headers (die LLS-Indexinformationen davon) veranschaulicht. In 7 bis 9 wird jedes den in 6 veranschaulichten LLS-Header konfigurierende Element beschrieben, und die Beschreibung wird durch entsprechende Bezugnahme auf die Zeichnungen präsentiert.

In der in 6 veranschaulichten Struktur werden „CO“, „Typ“, „Typerweiterung“ und „Version“ in dem LLS-Header mit 32 Bit angeordnet.

Bei „CO“ zweier Bit aus dem höchstwertigen Bit (MSB) handelt es sich um eine Abkürzung von „Komprimieren“ und um Informationen (Komprimierungsinformationen), die Komprimierung/Nicht-Komprimierung der Ziel-LLS-Signalisierungsdaten repräsentieren. Zum Beispiel wird wie in 7 veranschaulicht im Fall von Nicht-Komprimierung „0“ in „CO“ gesetzt. Falls dagegen die LLS-Signalisierungsdaten (eine Datei davon) gemäß zip komprimiert werden, wird „1“ darin gesetzt. Falls die LLS-Signalisierungsdaten (eine Datei davon) gemäß bim (Binärformat für MPEG-7-Daten) komprimiert werden, wird zusätzlich „2“ darin gesetzt. Ferner wird „3“ für eine zukünftige Erweiterung gesichert.

Wieder mit Bezug auf 6 handelt es sich bei „Typ“ mit 6 Bit neben „CO“ angeordnet um Informationen (Typinformationen), die einen Typ der LLS-Signalisierungsdaten repräsentieren. In diesen Typinformationen wird zum Beispiel, wie in 8 veranschaulicht, falls alle LLS-Metadaten (LLS-Verpackung) angeordnet werden, „0x00“ als „Typ“ gesetzt. Ähnlich wird in „Typ“ ein dem Typ der in den Nutzinformationen des LLS-Pakets angeordneten LLS-Signalisierungsdaten entsprechender Wert gesetzt. Somit wird „0x01“ gesetzt, falls eine FIT angeordnet ist, „0x02“ gesetzt, falls eine RRT angeordnet wird, „0x03“ gesetzt, falls eine EAT angeordnet wird und „0x04“ gesetzt, falls eine ADT angeordnet wird.

Wieder mit Bezug auf 6 handelt es sich bei „Typerweiterung“ mit 16 Bit neben „Typ“ angeordnet um einen Erweiterte-Filterung-Parameter „Erweiterungsinformationen), der für jeden Typ der LLS-Signalisierungsdaten gesetzt wird. In diesen Erweiterungsinformationen können beliebige Informationen entsprechend den Typinformationen gesetzt werden.

Spezieller wird zum Beispiel wie in 9 veranschaulicht, falls Typ = „0x03“ ist, oder anders ausgedrückt, falls die EAT als die Typinformationen gesetzt ist, ein Zielgebietstag (Bereich_Tag) den acht Bit hoher Ordnung der durch 16 Bit gebildeten Typerweiterung zugewiesen und eine Anbieter-ID (Anbieter_ID) den übrigen acht Bit niedriger Ordnung zugewiesen. Hier wird als das Zielgebietstag ein Zielgebietstag entsprechend dem EA-Zielgebiet A2, zum Beispiel „0x0001“ oder „0x0002“ gesetzt.

Zusätzlich kann als ein Zielgebietstag in den Erweiterungsinformationen ein spezifisches Bitarray einer spezifischen Funktion zugewiesen werden. Falls zum Beispiel „0x00“ als das Zielgebietstag gesetzt ist, repräsentiert es, dass die Gesamtheit eines spezifischen Bereichs des Versorgungsgebiets A1 oder dergleichen ein Ziel für die Benachrichtigung über Notfallinformationen ist, und falls „0xFF“ gesetzt ist, repräsentiert es, dass ein anderer Bereich als ein spezifischer Bereich des Versorgungsgebiets A1 oder dergleichen ein Ziel für Notfallinformationen ist. Indem zum Beispiel „0xFF“ als das Zielgebietstag setzbar konfiguriert wird, kann es so betrieben werden, dass ein Benutzer, der eine Empfangsvorrichtung 20 in dem Versorgungsgebiet A1 verwendet, Notfallinformationen prüft, über die in einem anderen Bereich als dem Versorgungsgebiet A1 benachrichtigt wird.

Durch Konfigurieren einer Dienstanbieter-ID als den Erweiterungsinformationen zuweisbar kann ferner die Empfangsvorrichtung 20 nur von einem spezifischen Dienstanbieter benachrichtigte Notfallinformation extrahieren. Anstelle der Dienstanbieter-ID kann zum Beispiel ein Prioritätsniveau (Priorität) von acht Bit für Zuweisung konfiguriert werden. Indem zum Beispiel Prioritätsniveaus von vier Niveaus von „0“ bis 3“ als die Prioritätsniveaus gesetzt werden, kann die Empfangsvorrichtung 20 nur Notfallinformationen mit einem höheren Prioritätsniveau extrahieren. In diesem Beispiel ist, da der Wert eines Prioritätsniveaus höher ist, das Prioritätsniveau als höher veranschaulicht.

Auf diese Weise kann, obwohl die EAT Notfallinformationen umfasst, abhängig von dem Gebiet des Ziels und dem Dienstanbieter, dem Dringlichkeitsgrad und dergleichen, bestimmt werden, dass die Notfallinformationen nicht für alle Benutzer nützliche Informationen sind. Durch Setzen einer Filterungsbedingung zur Erweiterung durch Verwendung der Erweiterungsinformationen kann dementsprechend die Empfangsvorrichtung 20 nur nützliche Informationen extrahieren.

Wieder mit Bezug auf 6 handelt es sich bei „Version“, nämlich acht Bit aus dem niedrigstwertigen Bit (LSB), neben der „Typerweiterung“ angeordnet, um Informationen (Versionsinformationen), die die Version der LLS-Signalisierungsdaten repräsentieren.

Als die LLS-Indexinformation müssen nicht alle Komprimierungsinformationen (CO), die Typinformationen (Typ), die Erweiterungsinformationen (Typerweiterung) und die Versionsinformationen (Version) angeordnet werden, aber mindestens ein Typ Informationen (zum Beispiel die Typinformationen und die Erweiterungsinformationen) unter solchen Informationen können gemäß einer Filterungsbedingung angeordnet werden. Hier sind die Komprimierungsinformationen (CO), die Typinformationen (Typ), die Erweiterungsinformationen (Typerweiterung) und die Versionsinformationen (Version) Beispiele für die LLS-Indexinformationen, und es kann ein beliebiger anderer Parameter definiert werden, solange der Parameter für einen Filterungsprozess der LLS-Signalisierungsdaten verwendet werden kann.

Wie oben definiert der LLS-Header die LLS-Indexinformationen, die durch die Komprimierungsinformationen (CO), die Typinformationen (Typ), die Erweiterungsinformationen (Typerweiterung) und die Versionsinformationen (Version) konfiguriert werden. Dementsprechend kann die Empfangsvorrichtung 20 LLS-Signalisierungsdaten beschaffen, indem der Filterungsprozess des LLS-Pakets durch Verwendung der LLS-Indexinformationen des LLS-Headers ausgeführt wird.

<3. Betriebsbeispiel>(Notfallinformations-Nachrichtenübertragung im Herauffahrzustand)

Als Nächstes wird ein spezifisches Betriebsbeispiel unter Bezugnahme auf 10 beschrieben. 10 ist eine Darstellung, die die Notfallinformations-Nachrichtenübertragung eines Falls veranschaulicht, in dem eine Empfangsvorrichtung 20 heraufgefahren wird.

In 10 veranschaulicht die obere Seite den Fluss von Daten, die von einer Übertragungsvorrichtung 10 übertragen (transferiert) werden, und die untere Seite veranschaulicht den Fluss des Prozesses, der durch die Empfangsvorrichtung 20 ausgeführt wird, die die Daten verarbeitet. In 10 wird angenommen, dass die Zeitrichtung eine Richtung von der linken Seite zur rechten Seite ist.

In dem in 10 veranschaulichten Fluss überträgt die in einer Rundfunkstation installierten Übertragungsvorrichtung 10 eine Rundfunkwelle (einen Rundfunkstrom) des Digitalrundfunks unter Verwendung eines IP-Übertragungssystems. In dieser Rundfunkwelle werden für jede PLP (Physical Layer Pipe) Komponenten und ein Strom von SLS zur Konfiguration eines oder mehrerer Dienste (SC: Dienstkanal), ein NTP-Strom und ein LLS-Strom übertragen. In einer Präambel (Präambel) werden in einer Bitübertragungsschicht definierte Steuerinformationen übertragen.

Wie in 10 dargestellt, beschafft die Empfangsvorrichtung 20 eine in einem LLS-Strom übertragene ADT mittels eines anfänglichen Scan-Prozesses oder dergleichen, und in der ADT enthaltene Gebietsabbildungsinformationen werden in einem Speicher, wie etwa einem nichtflüchtigen RAM (NVRAM) aufgezeichnet (S11 und S12).

In der Empfangsvorrichtung 20 werden zusätzlich aus einer FIT beschaffte Kanalauswahlinformationen zum Zeitpunkt des Ausführens des anfänglichen Scan-Prozesses im Speicher aufgezeichnet, und dementsprechend wird, falls eine Kanalauswahloperation eines Dienstes durch einen Benutzer ausgeführt wird, ein Kanalauswahlprozess eines Dienstes, von dem der Kanal ausgewählt wird, ausgeführt, und ein Video eines Fernsehprogramms wird angezeigt (S13, S14 und D11).

Die Empfangsvorrichtung 20, die das Fernsehprogramm anzeigt, führt hierbei Paketfilterung durch andauerndes Überwachen eines Pakets (LLS-Pakets), das eine in einem LLS-Strom übertragene EAT speichert, aus, und falls eine EAT detektiert wird, die für ein EA-Zielgebiet A2 bestimmt ist, das einen Empfangsstandort enthält, wird die EAT beschafft (S15 und S16).

Bei dieser Paketfilterung wird der LLS-Header des LLS-Pakets überwacht, und falls die Typinformationen (Typ) die EAT repräsentieren und der Empfangsstandort in einem EA-Zielgebiet enthalten ist, das durch ein Zielgebietstag (Gebiets_Tag) repräsentiert wird, das in den Erweiterungsinformationen (Typerweiterung) angeordnet ist, wird eine in den Nutzinformationen des LLS-Pakets angeordnete EAT beschafft.

In der Empfangsvorrichtung 20 ist es jedoch, da es sich bei dem Empfangsstandort um einen durch den Benutzer gesetzten Gebietscode, durch ein von einem GPS empfangenes Empfangssignal repräsentierte Positionsinformationen (Geoortsinformationen) oder dergleichen handelt, schwierig, Direktabstimmung zwischen dem Empfangsstandort und dem in dem LLS-Header angeordneten Zielgebietstag auszuführen. Somit setzt die Empfangsvorrichtung 20 den Gebietscode oder die Geoortsinformationen durch Verwendung der Gebietsabbildungsinformationen in ein Zielgebietstag um, die im Prozess von Schritt S12 im Speicher aufgezeichnet werden, um so ein dem im LLS-Header angeordneten Zielgebietstag gemeinsames ID-System zu sein, und führt dann Abstimmung zwischen dem umgesetzten Zielgebietstag und dem in dem LLS-Header angeordneten Zielgebietstag aus.

Hier kann zum Beispiel durch Verwendung einer Dienstanbieter-ID oder eines Prioritätsniveaus, das in den Erweiterungsinformationen des LLS-Headers angeordnet ist, Filterung für jeden Dienstanbieter oder Filterung gemäß dem Prioritätsniveau zusammen ausgeführt werden.

Wie in 10 dargestellt, werden in der im Prozess von Schritt S16 beschafften EAT, da ein EAMessageData unter den Elementen erscheint, die Notfallinformationen als eine Notfallinformationsnachricht in Form eines Untertitels übertragen. Dementsprechend zeigt die Empfangsvorrichtung 20 einen Nachrichteninhalt („Es gibt einen Hinweis auf starken Regen ...“, enthalten in der in der Zeichnung dargestellten EAT) des EAMessage-Elements der EAT so an, dass es sich mit einem angezeigten Fernsehprogramm überlappt (S17 und D12). Dementsprechend kann der Benutzer bemerken, dass ein Hinweis auf starken Regen ausgegeben wurde, indem er einen Untertitel (der Notfallinformationsnachricht) prüft, der so angezeigt wird, dass er sich mit dem Fernsehprogramm überlappt.

Da jedoch ein Zieldetailgebietscode in dem EAGeoloc-Element der EAT gesetzt ist, führt die Empfangsvorrichtung 20 Nachrichtenfilterung aus, indem Abstimmung ausgeführt wird, ob der Empfangsstandort in einem EA-Zieldetailgebiet A3 enthalten ist, das durch den Zieldetailgebietscode der EAT repräsentiert wird. Als Ergebnis dieser Nachrichtenfilterung wird dann, falls eine Notfallinformationsnachricht detektiert wird, die für das EA-Zieldetailgebiet A3 bestimmt ist, das den Empfangsstandort enthält, die Notfallinformationsnachricht angezeigt. In dem in 10 veranschaulichten Beispiel wird ein Fall veranschaulicht, in dem die Notfallinformationsnachricht, die für das EA-Zieldetailgebiet A3 bestimmt ist, das den Empfangsstandort enthält, detektiert wird (D12).

In der in 10 dargestellten EAT wird, obwohl nur eine Notfallinformationsnachricht beschrieben wird, auch falls mehrere Notfallinformationsnachrichten beschrieben werden, ähnliche Nachrichtenfilterung ausgeführt, und falls eine oder mehrere Notfallinformationsnachrichten detektiert werden, die für das EA-Zieldetailgebiet A3 bestimmt sind, das den Empfangsstandort enthält, werden die eine oder mehreren Notfallinformationsnachrichten angezeigt. Falls mehrere Notfallinformationsnachrichten vorliegen, kann der Benutzer eine gewünschte Notfallinformationsnachricht auswählen.

Hier repräsentiert der Inhalt des Untertitels, der so angezeigt wird, dass er sich mit dem Fernsehprogramm überlappt, das Ausgeben des Hinweises auf starken Regen, repräsentiert aber nicht ausführliche Informationen davon. Aus diesem Grund werden, falls Anzeige ausführlicher Informationen gemäß einer Betätigung einer Fernbedienung oder dergleichen durch einen Benutzer (S18) angewiesen wird, die ausführlichen Informationen des Hinweises auf starken Regen als zusätzliche Informationen der Notfallinformationen angezeigt (S19) bis (S22).

Spezieller erscheint in der in 10 dargestellten EAT ein EAService-Element unter den Elementen von EAMessage, und „nrt“ wird als das serviceType-Attribut designiert, und dementsprechend werden die ausführlichen Informationen für den Hinweis auf starken Regen als NRT-Portalinformationen eines NRT-Portaldienstes (Non Real Time-Nicht-Echtzeit) übertragen. Durch Ausführen eines Kanalauswahlprozesses unter Verwendung des Werts eines serviceId-Attributs des EAService-Elements der EAT und der Kanalauswahlinformationen (SLS-Bootstrap-Informationen), beschafft die Empfangsvorrichtung 20 dementsprechend SLS-Signalisierungsdaten, die unter Verwendung einer ROUTE-Sitzung übertragen werden (S19).

Dann beschafft die Empfangsvorrichtung 20 die unter Verwendung der ROUTE-Sitzung übertragenen NRT-Portalinformationen gemäß den SLS-Signalisierungsdaten (S20) und zeigt ausführliche Informationen des Hinweises auf starken Regen, die daraus beschafft werden, an (S21, S22 und D13).

Bei der in 10 veranschaulichten Notfallinformations-Nachrichtenübertragung führt die Empfangsvorrichtung 20, die sich im Verlauf des Anzeigens des Fernsehprogramms befindet, wie oben Paketfilterung aus, und beschafft, falls eine EAT für das den Empfangsstandort enthaltende EA-Zielgebiet A2 detektiert wird, die EAT und führt weiter Nachrichtenfilterung aus, und zeigt, falls eine Notfallinformations-Nachricht für das den Empfangsstandort enthaltende EA-Zieldetailgebiet A3 detektiert wird, die Notfallinformationsnachricht an.

Dementsprechend geht die Empfangsvorrichtung 20 von einem Schirmbild (D11-Zustand), auf dem ein Fernsehprogramm angezeigt wird, zu einem Schirmbild (D12-Zustand) über, auf dem sich ein Untertitel (Notfallinformationsnachricht) mit dem Fernsehprogramm überlappt, wodurch der Untertitel der Notfallinformationen auf dem Schirmbild angezeigt wird. Ein das Fernsehprogramm betrachtender Benutzer kann folglich bemerken, dass ein Hinweis auf starken Regen ausgegeben wurde, indem zwangsweise der Untertitel geprüft wird, der so angezeigt wird, dass er sich mit dem Fernsehprogramm überlappt.

Der Benutzer, der den sich mit dem Fernsehprogramm überlappenden Untertitel geprüft hat, führt zusätzlich, falls gewünscht wird, Informationen in Bezug auf weiteres ausführliches Wetter zu beschaffen, eine vorbestimmte Operation aus, wodurch ein Schirmbild (D13-Zustand) ausführlicher Informationen des Hinweises auf starken Regen, die als die NRT-Portalinformationen übertragen werden, auf der Empfangsvorrichtung 20 angezeigt wird. Als Folge kann der Benutzer detailliertere Informationen in Bezug auf den Hinweis auf starken Regen beschaffen, indem er die ausführlichen Informationen prüft, die Informationen umfassen, die im Untertitel nicht repräsentierbar sind.

In dem in 10 veranschaulichten Betriebsbeispiel kann, obwohl beschrieben wurde, dass die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen unter Verwendung der ROUTE-Sitzung als die portierbaren NRT-Informationen übertragen werden, ein anderes Übertragungsverfahren mittels Rundfunk oder Kommunikation verwendet werden.

Zum Beispiel kann der mit dem Internet 90 verbundene Server 30 als die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen eine Anwendung (Notfallinformationsanwendung) bereitstellen, die für Notfallinformationen verwendet wird. In einem solchen Fall greift, falls Anzeige ausführlicher Informationen vom Benutzer angewiesen wird, die Empfangsvorrichtung 20 mittels des Internet 90 auf dem Server 30 zu und beschafft die Notfallinformationsanwendung und fährt diese herauf, um dadurch die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen zu präsentieren. Die Notfallinformationsanwendung kann unter Verwendung von Anwendungssteuerinformationen, wie etwa einer AIT (Application Information Table) gesteuert werden.

Außerdem kann der mit dem Internet 90 verbundene Server 30 als die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen eine Webseite bereitstellen, die durch ein Dokument eines HTML-Formats (HyperText Markup Language) oder dergleichen konfiguriert wird. In einem solchen Fall greift, falls Anzeige ausführlicher Informationen durch den Benutzer angewiesen wird, die Empfangsvorrichtung 20 mittels des Internet 90 auf den Server 30 zu und beschafft eine Webseite und zeigt diese an, um dadurch die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen zu präsentieren. Statt der Notfallinformationsnachricht können außerdem in dem in 10 veranschaulichten Beispiel Notfallinformationen einer anderen Form, wie etwa eine Notfallinformationsanwendung oder eine Webseite, übertragen werden.

In dem in 10 veranschaulichten Betriebsbeispiel kann, obwohl ein Beispiel beschrieben wurde, bei dem, falls die Empfangsvorrichtung 20 heraufgefahren wird und ein Fernsehprogramm anzeigt, eine die Notfallinformationen enthaltende EAT detektiert wird und eine Notfallinformationsnachricht angezeigt wird, falls sich die Empfangsvorrichtung 20 in einem Sleep-Zustand befindet, es so eingerichtet werden, dass, nachdem die Empfangsvorrichtung 20 zwangsweise heraufgefahren wird, eine Notfallinformationen enthaltende EAT detektiert wird und eine Notfallinformationsnachricht angezeigt wird. Indem als Steuerinformationen der Präambel ein Signal (Erzwungenes-Notfall-Herauffahr-Signal), das zum notfälligen Herauffahren der Empfangsvorrichtung 20 auf erzwungene Weise verwendet wird, vorgesehen wird, kann die Übertragungsvorrichtung 10 in einem solchen Fall notfällig die Empfangsvorrichtung 20 herauffahren, indem die Stromversorgung der Empfangsvorrichtung 20 zwangsweise eingeschaltet wird.

<4. Beispiel für Syntax>(Syntax der ADT)

11 ist eine Darstellung eines Beispiels für Syntax einer ADT des XML-Formats (Extensible Markup Language). In 11 ist „@“ an jedes Attribut unter Elementen und Attributen angehängt. Außerdem ist ein eingerücktes Element oder Attribut für ein Element eines höheren Rangs designiert. Eine solche Beziehung ist ähnlich auch in der Syntax einer EAT, die in 12 dargestellt ist, die später beschrieben werden soll.

Wie in 11 dargestellt, ist ein ADT-Element als Wurzelelement ein Element eines höheren Rangs eines Bereichselements.

Informationen in Bezug auf ein EA-Zielgebiet werden in dem Bereichselement designiert. Das Bereichselement ist ein Element eines höheren Rangs eines areaTag-Attributs, eines Codes-Elements und eines geo_loc-Elements. In dem areaTag-Attribut ist ein Zielgebietstag designiert.

Außerdem sind Informationen in Bezug auf einen Gebietscode in dem Codes-Element designiert. Das Codes-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines Typattributs und eines Einheitselements. Informationen (Typinformationen), die den Typ des Gebietscodes repräsentieren, werden in dem Typattribut designiert. Zum Beispiel werden als die Typattribute „fipsc“, „fipss“, „zip5“ oder „zip9“ gesetzt.

„fipsc“ und „fipss“ repräsentieren einen Landkreiscode (C) und einen Staatencode (S) der FIPS (Federal Information Processing Standards). Außerdem repräsentieren „zip5“ und „zip9“ eine Postleitzahl mit fünf Stellen und eine Postleitzahl mit neun Stellen, so wie sie vom USPS (United States Postal Service) verwendet werden. Der Wert eines Gebietscodes wird in dem Einheit-Element designiert.

Informationen in Bezug auf einen Geoort werden in dem geo_loc-Element designiert. Das geo_loc-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines nw_lat-Attributs, eines nw_lon-Attributs, eines se_lat-Attributs und eines se_lon-Attributs. Das nw_lat-Attribut repräsentiert den Breitengrad eines Nordwestendes. Das nw_lon-Attribut repräsentiert den Längengrad des Nordwestendes. Das se_lat-Attribut repräsentiert den Breitengrad eines Südostendes. Das se_lon-Attribut repräsentiert den Längengrad des Südostendes.

In 11 wird, falls „1“ als die Häufigkeit des Auftretens (Kardinalität) designiert ist, notwendigerweise nur eines des Elements oder des Attributs designiert, und falls „0...1“ designiert wird, ist es willkürlich, ob das Element oder das Attribut designiert wird oder nicht. Falls „1...n“ designiert wird, werden außerdem ein oder mehrere Elemente oder Attribute designiert, und falls „0...n“ designiert wird, ist es willkürlich, ob ein oder mehrere Elemente oder Attribute designiert werden oder nicht. Eine solche Beziehung ist ähnlich auch in der Syntax der EAT, die in 12 dargestellt ist, die später beschrieben werden soll.

(Syntax der EAT)

12 ist eine Darstellung eines Beispiels für die Syntax einer EAT des XML-Formats.

Wie in 12 dargestellt, ist ein EAT-Element als Wurzelelement ein Element eines höheren Rangs eines AutomaticTuningService-Elements und eines EAMessage-Elements.

In dem AutomaticTuningService-Element werden Informationen in Bezug auf einen Dienst (automatischer Kanalauswahldienst) designiert, von dem der Kanal zum Zeitpunkt des Herauffahrens ausgewählt wird, falls die Empfangsvorrichtung 20 zwangsweise heraufgefahren wird. Das AutomaticTuningService-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines broadcastStreamID-Attributs und eines serviceId-Attributs. In dem broadcastStreamID-Attribut wird eine Rundfunk-Stream-ID des automatischen Kanalauswahldienstes designiert. In dem serviceId-Attribut wird eine Dienst-ID des automatischen Kanalauswahldienstes designiert.

In dem EAMessage-Element wird eine Nachricht von Notfallinformationen designiert. Das EAMessage-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines eaMessageId-Attributs, eines eaPriority-Attributs, eines EAGeoloc-Elements, eines EAMessageData-Elements, eines EAApplication-Elements, eines EAService-Elements, eines EAWww-Elements und eines EA_phonetic_info-Elements.

In dem eaMessageId-Attribut wird eine Nachrichten-ID als Kennung von Notfallinformationen designiert. In dem eaPriority-Attribut wird ein Prioritätsniveau der Notfallinformationen designiert.

In dem EAGeoloc-Element werden Informationen in Bezug auf ein EA-Zieldetailgebiet designiert. Das EAGeoloc-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines Typattributs. In dem Typattribut werden Informationen (Typinformationen), die einen Typ des EA-Zieldetailgebietscodes repräsentieren, designiert. Als das Typattribut werden „adt“, „fips5“, „zip5“ oder „zip9“ gesetzt.

„adt“ repräsentiert, dass ein Zielgebietstag als der EA-Zieldetailgebietscode gesetzt wird. Falls zum Beispiel „adt“ gesetzt wird, wird das Zielgebietstag sowohl bei Paketfilterung als auch bei Nachrichtenfilterung verwendet. Indem dies auf die oben beschriebenen in 3 und 4 veranschaulichten Beispiele angewandt wird, entspricht dies spezieller einem Fall, in dem, nachdem Paketfilterung durch Verwendung eines Zielgebietstags von „0x0002“ ausgeführt wird und Nachrichtenfilterung unter Verwendung eines Zielgebietstags von „0x0005“ ausgeführt wird. Anders ausgedrückt ist zum Beispiel Morgan County mit einem Gebietscode von „18109“ ein Gebiet des EA-Zielgebiets A22, das zu dem EA-Zielgebiet A25 gehört, und ein solches Zielgebietstag wird auf eingebettete Weise designiert, und dementsprechend kann solche Notfallinformationsfilterung ausgeführt werden.

„fips5“ repräsentiert einen Code der FIPS (Federal Information Processing Standards) mit fünf Stellen, anders ausgedrückt zum Beispiel einen Landkreiscode (County-Code), der durch fünf Stellen konfiguriert wird. Außerdem repräsentieren „zip5“ und „zip9“ eine Postleitzahl mit fünf Stellen und eine Postleitzahl mit neun Stellen, die vom USPS (United States Postal Service) verwendet werden.

Der Wert eines solchen Typinformationen entsprechenden EA-Zieldetailgebietscodes wird als der Wert des EAGeoloc-Elements designiert. Obwohl das EAGeoloc-Element nicht designiert werden kann, wird jedoch in einem solchen Fall beim Nachrichtenfiltern Filterung von Typinformationen entsprechend Paketfilterung ausgeführt. Falls zum Beispiel Paketfilterung unter Verwendung des Zielgebietstags ausgeführt wird, wird Filterung unter Verwendung des Zielgebietstags auch bei der Nachrichtenfilterung ausgeführt. Durch Designieren mehrerer EAGeoloc-Elemente erfolgt Anwendung von logischen Operationen wie etwa logischem AND und logischem OR gemäß den mehreren EA-Zieldetailgebietscodes und es kann eine kompliziertere Filterungsbedingung gesetzt werden.

Falls die Notfallinformationen als Untertitel übertragen werden, werden die Untertitelinformationen (Notfallinformationsnachricht) in dem EAMessageData-Element designiert.

Falls die Notfallinformationen als eine Notfallinformationsanwendung übertragen werden, werden Informationen in Bezug auf die Notfallinformationsanwendung in dem EAApplication-Element designiert. Das EAApplication-Element ist ein Element eines höheren Rangs von einem applicationId-Attribut. In dem applicationId-Attribut wird eine Anwendungs-ID der Notfallinformationsanwendung designiert. Außerdem wird diese Anwendungs-ID einer Kennung einer Anwendung, die in den Anwendungssteuerinformationen einer AIT oder dergleichen verwaltet wird, zugeordnet.

Falls die Notfallinformationen als ein Notfallinformationsdienst übertragen werden, werden Informationen in Bezug auf den Notfallinformationsdienst in dem EAService-Element designiert. Das EAService-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines serviceID-Attributs und eines serviceType-Attributs. In dem ServiceID-Attribut wird eine Dienst-ID des Notfallinformationsdienstes designiert. In dem serviceType-Attribut werden Diensttypinformationen designiert. Als diese Diensttypinformationen werden „nrt“, „tv“ oder „audio“ designiert.

„nrt“ repräsentiert, dass die Notfallinformationen als NRT-Portalinformationen des NRT-Portaldienstes übertragen werden. „tv“ repräsentiert einen Übergang zu einem dedizierten Kanal (Dienst), der die Notfallinformationen bereitstellt. „audio“ repräsentiert, dass die Notfallinformationen unter Verwendung von Audiodaten bereitgestellt werden. In einem solchen Fall wird ein Video des Fernsehprogramms, das sich in der Mitte des Betrachtens befindet, auf demselben Zustand gehalten und nur das Audio wird durch ein Audio der Notfallinformationen ersetzt.

Falls die Notfallinformationen durch eine Notfallinformationszeit im Internet 90 bereitgestellt werden, werden Informationen in Bezug auf die Notfallinformationszeit in dem EAWww-Element designiert. Das EAWww-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines URL-Attributs. Der URL (Uniform Resource Locator) der Notfallinformationszeit wird in dem URL-Attribut designiert. Als dieser URL kann zum Beispiel der URL des Servers 30, der die Notfallinformationszeit bereitstellt, designiert werden.

In dem EA_phonetic_info-Element werden Informationen in Bezug auf Sprachlesung, die eigens für eine sehbehinderte Person verwendet wird, designiert. Das EA_phonetic_info-Element ist ein Element eines höheren Rangs eines Formatattributs und eines url-Attributs. In dem Formatattribut wird das Format von Textinformationen, die unter Verwendung einer Sprachlese-Engine gelesen werden können, designiert. Als dieses Format wird zum Beispiel „ssml“ designiert. „ssml“ repräsentiert eine SSML (Speech Synthesis Markup Language), das heißt, eine Sprachsynthese-Markup-Sprache.

Zusätzlich wird in dem url-Attribut der URL eines Beschaffungsziels von für Sprachlesung verwendeten Textinformationen designiert. Als diesen URL kann zum Beispiel der URL des Servers 30, der die zum Sprachlesen verwendeten Textinformationen bereitstellt, designiert werden. Außerdem können die für die Sprachlesung verwendeten Textinformationen als ein Wert des EA_phonetic_info-Elements designiert werden, statt von dem Server 30 im Internet 90 beschafft zu werden.

Ferner sind die Syntaxen der in 11 dargestellten ADT und der in 12 dargestellten EAT Beispiele, und es können andere Syntaxen verwendet werden. Außerdem sind die ADT und die EAT nicht auf das XML-Format beschränkt, sondern können unter Verwendung anderer Markup-Sprachen beschrieben werden oder in einem Sektionsformat vorliegen.

<5. Konfiguration jeder Vorrichtung>

Als Nächstes werden ausführliche Konfigurationen der Übertragungsvorrichtung 10 und der Empfangsvorrichtung 20, die das in 1 dargestellte Übertragungssystem 1 konfigurieren, beschrieben. Der Server 30 hat hierbei, obwohl keine ausführliche Konfiguration des Servers 30 beschrieben wird, eine Funktion eines allgemeinen Servers.

(Konfiguration der Übertragungsvorrichtung)

13 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Konfiguration der in 1 veranschaulichten Übertragungsvorrichtung 10 veranschaulicht.

Wie in 13 veranschaulicht, wird die Übertragungsvorrichtung 10 durch Folgendes konfiguriert: eine Komponentenbeschaffungseinheit 111; einen Codierer 112; eine Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113; eine Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114; eine Gebietsabbildungsinformations-Erzeugungseinheit 115; eine Notfallinformations-Erzeugungseinheit 116; einen Multiplexer 117; und eine Übertragungseinheit 118.

Die Komponentenbeschaffungseinheit 111 beschafft Daten eines Videos, eines Audios, eines Untertitels und dergleichen (Komponenten davon), wodurch ein Inhalt (zum Beispiel ein Fernsehprogramm) konfiguriert wird, der durch einen spezifischen Dienst bereitgestellt wird, und liefert die beschafften Daten an den Codierer 112. Der Codierer 112 codiert die Daten eines Videos, eines Audios und dergleichen (Komponenten davon), die von der Komponentenbeschaffungseinheit 111 geliefert werden, gemäß einem vorbestimmten Codierungssystem und liefert die codierten Daten an den Multiplexer 117.

Außerdem beschafft die Komponentenbeschaffungseinheit 111 zum Beispiel einen Inhalt entsprechend einem Rundfunk-Zeitrahmen aus einem Speicherort von Inhalten, die bereits darin aufgezeichnet wurden, oder beschafft einen Life-Inhalt von einem Studio oder einem Aufführungsstandort.

Die Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113 beschafft Originaldaten, die zum Erzeugen von Signalisierungsdaten verwendet werden, von einem externen Server, einer eingebauten Speicherung oder dergleichen. Die Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113 erzeugt Signalisierungsdaten durch Verwendung der Originaldaten der Signalisierungsdaten und liefert die erzeugten Signalisierungsdaten an die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114. Die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114 verarbeitet die von der Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113 gelieferten Signalisierungsdaten und liefert die verarbeiteten Signalisierungsdaten an den Multiplexer 117.

Durch LLS-Metadaten einer FIT oder dergleichen konfigurierte LLS-Signalisierungsdaten und durch SLS-Metadaten einer USD, einer MPD oder dergleichen konfigurierte SlS-Daten werden hierbei erzeugt und verarbeitet.

Die Gebietsabbildungsinformations-Erzeugungseinheit 115 beschafft zum Erzeugen der Gebietsabbildungsinformationen verwendete Originaldaten von einem externen Server, einer eingebauten Speicherung oder dergleichen. Die Gebietsabbildungsinformations-Erzeugungseinheit 115 erzeugt Gebietsabbildungsinformationen durch Verwendung der Originaldaten der Gebietsabbildungsinformationen und liefert die erzeugten Gebietsabbildungsinformationen an die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114. Die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114 erzeugt eine ADT, die die Gebietsabbildungsinformationen umfasst, durch Synthetisieren der von der Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113 gelieferten ADT und der von der Gebietsabbildungsinformations-Erzeugungseinheit 115 gelieferten Gebietsabbildungsinformationen und liefert die erzeugte ADT an den Multiplexer 117.

Die Gebietsabbildungsinformationen können in anderen LLS-Metadaten enthalten sein, zum Beispiel von einer FIT, einer EAT oder dergleichen, statt in der ADT enthalten zu sein. Falls jedoch die Gebietsabbildungsinformationen in der FIT enthalten sind, können die Gebietsabbildungsinformationen zum Beispiel als ein unabhängiges Element der FIT beschrieben werden. Falls dagegen die Gebietsabbildungsinformationen in der EAT enthalten sind, ist es nicht notwendig, die Gebietsabbildungsinformationen zu aktualisieren, solange der Inhalt davon nicht geändert wird, und dementsprechend ist es nicht notwendig, die Gebietsabbildungsinformationen so zu konfigurieren, dass sie in allen EAT enthalten sind.

Die Notfallinformations-Erzeugungseinheit 116 beschafft Originaldaten der Notfallinformationen, wie etwa CAP-Informationen (Common Alerting Protocol) von einem externen Server oder dergleichen. Die Notfallinformations-Erzeugungseinheit 116 erzeugt Notfallinformationen durch Verwendung der Originaldaten der Notfallinformationen, wie etwa der CAP-Informationen oder dergleichen, und liefert die erzeugten Notfallinformationen an die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114. Die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114 erzeugt eine die Notfallinformationen enthaltende EAT durch Synthetisieren der von der Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113 gelieferten EAT und der von der Notfallinformations-Erzeugungseinheit 116 gelieferten Notfallinformationen und liefert die erzeugte EAT an den Multiplexer 117.

Bei den CAP-Informationen handelt es sich um eine Notfallinformationsnachricht, die im Format einer XML-Form beschrieben wird, die in einem in den Vereinigten Staaten unterhaltenen Notfall-Benachrichtigungssystem verwendet wird, das als EAS (Emergency Alerting System) bezeichnet wird. Durch Verwendung solcher CAP-Informationen können mittels verschiedener Medien Notfallinformationen verschiedener Niveaus von einem Posten oberster Priorität vom Präsidenten bis zu einem lokalen Benachrichtigungsposten benachrichtigt werden. Die CAP-Informationen sind hier ein Beispiel für die Notfallinformationsnachricht und es kann zum Beispiel eine Notfall-Hinweisnachricht, die von einer anderen Organisation, einem Dienstanbieter oder dergleichen beschafft wird, wie etwa Informationen in Bezug auf einen Wetterhinweis, der durch eine einen Wetterhinweis ansagende Organisation bereitgestellt wird, verwendet werden.

Der Multiplexer 117 erzeugt einen BBP-Strom durch Multiplexen der Daten von Komponenten, die von dem Codierer 112 geliefert werden, und der Signalisierungsdaten, die von der Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114 geliefert werden, und liefert den erzeugten BBP-Strom an die Übertragungseinheit 118. Die Übertragungseinheit 118 überträgt den von dem Multiplexer 117 gelieferten BBP-Strom mittels einer Antenne 131 als eine Rundfunkwelle (Digitalrundfunksignal) des Digitalrundfunks unter Verwendung des IP-Übertragungssystems.

(Konfiguration der Empfangsvorrichtung)

14 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Konfiguration der in 1 veranschaulichten Empfangsvorrichtung 20 veranschaulicht.

Wie in 14 veranschaulicht, wird die Empfangsvorrichtung 20 durch Folgendes konfiguriert: einen Tuner 211; einen Demultiplexer 212; eine Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 213; eine Steuereinheit 214; eine Eingabeeinheit 215; einen Speicher 216; einen Decodierer 217; eine Anzeigeeinheit 218; einen Lautsprecher 219; eine Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220; und eine Kommunikationseinheit 221.

Der Tuner 211 extrahiert ein Digitalrundfunksignal gemäß der Dienstkanal-Auswahloperation eines Benutzers aus einer Rundfunkwelle (Digitalrundfunksignal) des Digitalrundfunks, der das IP-Übertragungssystem verwendet, die mittels der Antenne 231 empfangen wird, demoduliert das extrahierte Digitalrundfunksignal und liefert einen als Ergebnis davon beschafften BBP-Strom an den Demultiplexer 212.

Der Demultiplexer 212 teilt den von dem Tuner 211 gelieferten BBP-Strom in die Daten eines Videos, eines Audios, eines Untertitels und dergleichen als Komponenten und die Signalisierungsdaten auf. Der Demultiplexer 212 liefert die Daten des Videos, des Audios und dergleichen an den Decodierer 217 und liefert die Signalsierungsdaten an die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 213.

Falls eine Notfallinformationen umfassende EAT aus dem BBP-Strom extrahiert wird, liefert der Demultiplexer 212 zusätzlich die EAT an die Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220.

Die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 213 verarbeitet die von dem Demultiplexer 212 gelieferten Signalisierungsdaten und liefert die verarbeiteten Signalisierungsdaten an die Steuereinheit 214. Hierbei werden LLS-Metadaten einer FIT oder dergleichen als die LLS-Signalisierungsdaten und SLS-Metadaten einer USD, einer NPD oder dergleichen als die SLS-Signalisierungsdaten beschafft und verarbeitet.

Die Steuereinheit 214 steuert den Betrieb jeder Einheit der Empfangsvorrichtung 20. Die Steuereinheit 214 steuert den Betrieb jeder Einheit so, dass auf der Basis der von der Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 213 gelieferten Signalisierungsdaten ein Strom von mittels Rundfunk oder Kommunikation abgelieferten Komponenten beschafft und reproduziert wird.

Die Eingabeeinheit 215 liefert ein Betätigungssignal gemäß der Betätigung eines Benutzers an die Steuereinheit 214. Die Steuereinheit 214 steuert den Betrieb jeder Einheit auf der Basis des von der Eingabeeinheit 215 gelieferten Betätigungssignals. Der Speicher 216 ist ein nichtflüchtiger Speicher, wie etwa ein NVRAM, und zeichnet unter der Kontrolle der Steuereinheit 214 verschiedene Arten von Daten auf.

Der Decodierer 217 decodiert Daten eines Videos, eines Audios und dergleichen (Komponenten davon), die von dem Demultiplexer 212 geliefert werden, gemäß einem vorbestimmten Decodierungssystem und liefert jeweils Videodaten und Audiodaten an die Anzeigeeinheit 218 und den Lautsprecher 219. Die Anzeigeeinheit 218 zeigt ein Video entsprechend den von dem Decodierer 217 gelieferten Videodaten an. Der Lautsprecher 219 gibt ein Audio entsprechend den von dem Decodierer 217 gelieferten Audiodaten aus.

Die Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220 verarbeitet eine die Notfallinformationen umfassende EAT, die von dem Demultiplexer 212 geliefert wird, und liefert einen Untertitel oder ausführliche Informationen der Notfallinformationen auf der Basis eines Ergebnisses des Prozesses an die Anzeigeeinheit 218. Die Anzeigeeinheit 218 zeigt den Untertitel oder die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen, die von der Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220 geliefert werden, an. Außerdem liefert die Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220 Audiodaten der Notfallinformationen an den Lautsprecher 219. Der Lautsprecher 219 gibt ein Audio entsprechend den Audiodaten der Notfallinformationen, die von der Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220 geliefert werden, aus.

Die Kommunikationseinheit 221 greift mittels des Internet 90 unter der Kontrolle der Steuereinheit 214 auf den Server 30 zu und kann die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen benötigen. Die Kommunikationseinheit 221 empfängt die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen, die von dem Server 30 mittels des Internet 90 abgeliefert werden, und liefert die empfangenen ausführlichen Informationen an die Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220. Die Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220 liefert die ausführlichen Informationen der Notfallinformationen, die mittels Kommunikation abgeliefert werden, an die Anzeigeeinheit 218, um so darauf angezeigt zu werden.

Außerdem greift die Kommunikationseinheit 221 mittels des Internet 90 auf den Server 30 zu und fordert die Ablieferung eines Stroms von Komponenten, wie etwa eines Videos, eines Audios und dergleichen, unter der Kontrolle der Steuereinheit 214 an. Die Kommunikationseinheit 221 empfängt einen auf Streaming-Weise abgelieferten Strom von Komponenten mittels des Internet 90 von dem Server 30 und liefert den empfangenen Strom an den Decodierer 217. Außerdem greift die Kommunikationseinheit 221 mittels des Internet 90 auf den Server 30 zu, empfängt Signalisierungsdaten (zum Beispiel SLS-Metadaten) und liefert die empfangenen Signalisierungsdaten unter der Kontrolle der Steuereinheit 214 an die Steuereinheit 214.

In 14 können, falls die Empfangsvorrichtung 20 ein Fernsehempfänger, ein Mobilempfänger oder dergleichen ist, obwohl eine Konfiguration mit der Anzeigeeinheit 218 und dem Lautsprecher 219 dargestellt ist, zum Beispiel, falls die Empfangsvorrichtung 20 eine Set Top Box, ein Recorder oder dergleichen ist, die Anzeigeeinheit 218 und der Lautsprecher 219 dafür ausgelegt sein, extern angeordnet zu sein. Außerdem kann die Empfangsvorrichtung 20 dafür ausgelegt sein, keine Kommunikationsfunktion der Kommunikationseinheit 221 oder dergleichen aufzuweisen.

Obwohl es in der in 14 dargestellten Konfiguration nicht dargestellt ist, ist, falls die Empfangsvorrichtung 20 ein Mobilempfänger ist, eine Funktion zum Beschaffen von Empfangsstandortinformationen, wie etwa eine Funktion zum Empfangen eines von einem Positionsbestimmungssatelliten, zum Beispiel einem GPS oder dergleichen, empfangenen Signals angeordnet.

<6. Durch jede Vorrichtung ausgeführter Prozessfluss>

Als Nächstes wird der Fluss des Prozesses, der durch jede Vorrichtung ausgeführt wird, die das Übertragungssystem 1 konfiguriert, das in 1 veranschaulicht ist, unter Bezugnahme auf Flussdiagramme beschrieben, die in 15 bis 18 veranschaulicht sind.

(Übertragungsprozess)

Als Erstes wird der durch die in 1 veranschaulichte Übertragungsvorrichtung 10 ausgeführte Übertragungsprozess unter Bezugnahme auf ein in 15 veranschaulichtes Flussdiagramm beschrieben.

In Schritt S111 beschafft die Komponentenbeschaffungseinheit 111 Daten eines Videos, eines Audios und dergleichen (Komponenten davon). Außerdem codiert in Schritt S111 der Codierer 112 die Daten des Videos, des Audios und dergleichen (Komponenten davon), die durch die Komponentenbeschaffungseinheit 111 beschafft werden.

In Schritt S112 erzeugt die Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113 Signalisierungsdaten durch Verwendung von Originaldaten der Signalisierungsdaten. Außerdem verarbeitet die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 114 in Schritt S112 die durch die Signalisierungs-Erzeugungseinheit 113 erzeugten Signalisierungsdaten.

In Schritt S113 erzeugt der Multiplexer 117 einen BBP-Strom durch Multiplexen der Daten der Komponenten, die in dem Prozess von Schritt S111 codiert werden, und der Signalisierungsdaten, die in dem Prozess von Schritt S112 verarbeitet werden.

In Schritt S114 überträgt die Übertragungseinheit 118 den in dem Prozess von Schritt S113 erzeugten BBP-Strom mittels der Antenne 131 als eine Rundfunkwelle (Digitalrundfunksignal) des Digitalrundfunks unter Verwendung des IP-Übertragungssystems. Wenn der Prozess von Schritt S114 endet, endet der in 15 veranschaulichte Übertragungsprozess.

Wie oben wurde der Übertragungsprozess beschrieben.

(Notfallinformations-Übertragungsprozess)

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf ein in 16 veranschaulichtes Flussdiagramm ein Notfallinformations-Übertragungsprozess beschrieben, der durch die in 1 veranschaulichte Übertragungsvorrichtung 10 ausgeführt wird.

In Schritt S131 erzeugt die Gebietsabbildungsinformations-Erzeugungseinheit 115 Gebietsabbildungsinformationen durch Verwendung von Originaldaten der Gebietsabbildungsinformationen. Die durch die Gebietsabbildungsinformations-Erzeugungseinheit 115 erzeugten Gebietsabbildungsinformationen werden in eine ADT aufgenommen und werden mit den Daten der Komponenten und dergleichen gemultiplext. Die Gebietsabbildungsinformationen können in andere LLS-Metadaten, zum Beispiel einer FIT, einer EAT oder dergleichen, aufgenommen werden, statt in die ADT aufgenommen zu werden.

In Schritt S132 überträgt die Übertragungseinheit 118 den die ADT (Gebietsabbildungsinformationen) umfassenden BBP-Strom mittels der Antenne 131 als eine Rundfunkwelle (Digitalrundfunksignal) des Digitalrundfunks unter Verwendung des IP-Übertragungssystems.

In Schritt S133 wird bestimmt, ob die Notfallinformationen übertragen werden oder nicht. In Schritt S133 wird, falls bestimmt wird, dass die Notfallinformationen nicht übertragen werden, der Prozess zu Schritt S131 zurückgeführt, und der Prozess der Schritte S131 bis S133 wird wiederholt. Falls dagegen CAP-Informationen von einem externen Server oder dergleichen bereitgestellt werden und bestimmt wird, dass die Notfallinformationen übertragen werden, schreitet der Prozess zu Schritt S133.

In Schritt S134 erzeugt die Notfallinformations-Erzeugungseinheit 116 Notfallinformationen auf der Basis der Originaldaten der Notfallinformationen, wie etwa der CAP-Informationen, die von einem externen Server beschafft werden, oder dergleichen. Die durch die Notfallinformations-Erzeugungseinheit 116 erzeugten Notfallinformationen werden in die EAT aufgenommen und werden mit den Daten der Komponenten und dergleichen gemultiplext.

In Schritt S135 überträgt die Übertragungseinheit 118 den die EAT (Notfallinformationen) umfassenden BBP-Strom mittels der Antenne 131 als eine Rundfunkwelle (Digitalrundfunksignal) des Digitalrundfunks unter Verwendung des IP-Übertragungssystems. Wenn der Prozess von Schritt S135 endet, endet der in 16 veranschaulichte Notfallinformations-Übertragungsprozess.

Wie oben wurde der Notfallinformations-Übertragungsprozess beschrieben. Bei diesem Notfallinformations-Übertragungsprozess werden die Gebietsabbildungsinformationen vor den Notfallinformationen übertragen, und die Notfallinformationen werden bei einem Notfall übertragen. Bei einem Notfall führt dementsprechend die Empfangsvorrichtung 20 Filterung in Einheiten von Gebieten durch Verwendung der im Voraus beschafften Gebietsabbildungsinformationen aus, und somit werden nur Notfallinformationen, die für den Empfangsstandort geeignet sind, unter den jedem Gebiet benachrichtigten Notfallinformationen beschafft. Als Ergebnis können dem Benutzer, der die Empfangsvorrichtung 20 verwendet, nützliche Informationen präsentiert (benachrichtigt) werden.

(Empfangsprozess)

Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf ein in 17 veranschaulichtes Flussdiagramm ein Empfangsprozess beschrieben, der durch die in 1 veranschaulichte Empfangsvorrichtung 20 ausgeführt wird. Der in 17 veranschaulichte Empfangsprozess wird zum Beispiel ausgeführt, falls zum Beispiel durch Benutzerbetätigung ein gewünschter Dienst ausgewählt wird. Außerdem wird angenommen, dass in dem Speicher 215 die mittels eines anfänglichen Scan-Prozesses oder dergleichen aus der FIT beschafften Kanalauswahlinformationen aufgezeichnet sind.

In Schritt S211 empfängt der Tuner 211 eine Rundfunkwelle (Digitalrundfunksignal) des Digitalrundfunks, der das IP-Übertragungssystem verwendet, die mittels der Antenne 231 empfangen wird. Der BBP-Strom, der durch den Demodulationsprozess beschafft wird, der durch den Tuner 211 ausgeführt wird, wird als Komponenten und die Signalisierungsdaten in Daten eines Videos, eines Audios, eines Untertitel und dergleichen aufgeteilt.

In Schritt S212 beschafft und verarbeitet die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 213 Signalisierungsdaten entsprechend einem Dienst, von dem der Kanal ausgewählt wird.

In Schritt S213 führt die Steuereinheit 214 Steuerung des Demultiplexers 212, des Decodierers 217 und dergleichen auf der Basis der in dem Prozess von Schritt S212 verarbeiteten SLS-Signalisierungsdaten so aus, dass ein Strom der Komponenten des Videos, des Audios und dergleichen, der mittels Rundfunk oder mittels Kommunikation abgeliefert wird, beschafft und reproduziert wird. Wenn der Prozess von Schritt S213 endet, endet der in 17 veranschaulichte Empfangsprozess.

Wie oben wurde der Empfangsprozess beschrieben.

(Notfallinformations-Antwortprozess)

Als Letztes wird unter Bezugnahme auf ein in 18 veranschaulichtes Flussdiagramm ein Notfallinformations-Antwortprozess beschrieben, der durch die Empfangsvorrichtung 20, die in 1 veranschaulicht ist, ausgeführt wird.

In Schritt S231 beschafft die Signalisierungs-Verarbeitungseinheit 213 die durch den Demultiplexer 212 getrennten Gebietsabbildungsinformationen. Die Gebietsabbildungsinformationen werden in eine ADT, eine FIT oder eine EAT aufgenommen.

In Schritt S232 zeichnet die Steuereinheit 214 die im Prozess von Schritt S231 beschafften Gebietsabbildungsinformationen im Speicher 216 auf.

Der Prozess des Beschaffens und Aufzeichnens der Gebietsabbildungsinformationen, der in den Schritten S231 bis S232 ausgeführt wird, wird zum Beispiel bei dem anfänglichen Scan-Prozess ausgeführt, falls die Empfangsvorrichtung ein Fernsehempfänger ist. Falls dagegen zum Beispiel die Empfangsvorrichtung 20 ein Mobilempfänger, wie etwa ein Smartphone, ist, wird für jedes vorbestimmte Intervall zum Zeitpunkt von Bewegung ein Gebietsabbildungsinformations-Beschaffungsprozess ausgeführt.

In Schritt S233 beschafft die Steuereinheit 214 Empfangsstandortinformationen. Als diese Empfangsstandortinformationen kann zum Beispiel, falls die Empfangsvorrichtung 20 ein Festempfänger, wie etwa ein Fernsehempfänger, ist, ein Gebietscode oder dergleichen, der durch den Benutzer zum Zeitpunkt des anfänglichen Scans oder dergleichen verwendet werden. Falls dagegen zum Beispiel die Empfangsvorrichtung 20 ein Mobilempfänger, wie etwa ein Smartphone, ist, können Positionsinformationen (Geoortsinformationen), die durch ein von einem Positionsbestimmungssatelliten, wie etwa einem GPS oder dergleichen, empfangenen Empfangssignal repräsentiert werden, verwendet werden.

In Schritt S234 führt der Demultiplexer 212 Filterung (Paketfilterung) auf dem Paketniveau unter der Kontrolle der Steuereinheit 214 aus.

Bei dieser Paketfilterung wird der LLS-Header des LLS-Pakets überwacht und es wird überwacht, ob die Typinformationen (Typ) die EAT repräsentieren und ein Empfangsstandort, der durch die Empfangsstandortinformationen repräsentiert wird, die im Prozess von Schritt S233 beschafft werden, in einem EA-Zielgebiet A2 enthalten ist, das durch das Zielgebietstag repräsentiert wird, das in den Erweiterungsinformationen (Typerweiterung) angeordnet ist, oder nicht.

Da es sich bei dem Empfangsstandort, der durch die Empfangsstandortinformationen repräsentiert wird, die im Prozess von Schritt S233 beschafft werden, um einen durch den Benutzer gesetzten Gebietscode, Positionsinformationen (Geoortsinformationen), die durch ein Empfangssignal repräsentiert werden, das von einem GPS empfangen wird, oder dergleichen, handelt, ist es schwierig, direkt Abstimmung zwischen dem Empfangsstandort und dem in dem LLS-Header angeordneten Zielgebietstag auszuführen. Somit liest die Empfangsvorrichtung 20 die im Prozess von Schritt S232 im Speicher 216 aufgezeichneten Gebietsabbildungsinformationen und setzt den Gebietscode oder die Geoortsinformationen in ein Zielgebietstag um, so dass es ein ID-System ist, das dem in dem LLS-Header angeordneten Zielgebietstag gemeinsam ist, und führt dann Abstimmung zwischen dem umgesetzten Zielgebietstag und dem in dem LLS-Header angeordneten Zielgebietstag aus.

In Schritt S235 wird als Ergebnis der in Schritt S234 ausgeführten Paketfilterung bestimmt, ob eine die Notfallinformationen umfassende EAT empfangen wurde oder nicht. In Schritt S235 wird, falls bestimmt wird, dass keine die Notfallinformationen umfassende EAT empfangen wurde, der Prozess zu Schritt S233 zurückgeführt, und der Prozess der Schritte S233 des S235 wird wiederholt. In Schritt S233 kann, falls der Inhalt des Empfangsstandorts, der durch die Empfangsstandortinformationen repräsentiert wird, nicht geändert ist, der Prozess von Schritt S233 übersprungen werden. Hierbei ändert sich im Fall eines Festempfängers der Empfangsstandort nicht. Im Fall eines Mobilempfängers besteht dagegen eine Möglichkeit, dass sich der Empfangsstandort ändert.

In Schritt S235 schreitet dagegen, falls bestimmt wird, dass eine die Notfallinformationen umfassende EAT empfangen wurde, der Prozess zu Schritt S236 voran.

In Schritt S236 führt die Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220 Filterung (Nachrichtenfilterung) auf der Nachrichtenebene unter der Kontrolle der Steuereinheit 214 aus.

Bei dieser Nachrichtenfilterung wird Abstimmung ausgeführt, um so zu bestimmen, ob der Empfangsstandort, der durch die Empfangsstandortsinformationen repräsentiert wird, die im Prozess von Schritt S233 beschafft werden, in dem EA-Zieldetailgebiet A3, das durch den Zieldetailgebietscode der EAT repräsentiert wird, enthalten ist oder nicht.

Als Ergebnis der in Schritt 236 ausgeführten Nachrichtenfilterung zeigt in Schritt S237, falls eine Notfallinformationsnachricht, die für das EA-Zieldetailgebiet A3 bestimmt ist, das den Empfangsstandort enthält, der durch die Empfangsstandortinformationen repräsentiert wird, die im Prozess vom Schritt S233 beschafft werden, detektiert wird, die Notfallinformations-Verarbeitungseinheit 220 die Notfallinformationsnachricht an. Wenn der Prozess von Schritt S237 endet, endet der in 18 veranschaulichte Notfallinformations-Antwortprozess.

Wie oben wurde der Notfallinformations-Antwortprozess beschrieben. Bei diesem Notfallinformations-Antwortprozess werden die von der Übertragungsvorrichtung übertragenen Gebietsabbildungsinformationen vor den Notfallinformationen beschafft und aufgezeichnet, und bei einem Notfall wird Filterung (Paketfilterung und Nachrichtenfilterung) in Einheiten von Gebieten durch Verwendung der Gebietsabbildungsinformationen, die aufgezeichnet wurden, ausgeführt. Dementsprechend führt die Empfangsvorrichtung 20 Filterung in Einheiten von Gebieten aus, und nur Notfallinformationen, die für den Empfangsstandort geeignet sind, unter den jedem Gebiet benachrichtigten Notfallinformationen werden beschafft, und dementsprechend können dem Benutzer nützliche Informationen präsentiert (benachrichtigt) werden.

In der oben präsentierten Beschreibung kann, obwohl ein Fall beschrieben wurde, bei dem sowohl die Paketfilterung als auch die Nachrichtenfilterung als Filterung in Einheiten von Gebieten ausgeführt werden, die Empfangsvorrichtung 20 die Paketfilterung und/oder die Nachrichtenfilterung ausführen.

<7. Modifiziertes Beispiel>

In der oben präsentierten Beschreibung kann als der Standard des terrestrischen Digitalfernsehrundfunks, obwohl das von den Vereinigten Staaten und dergleichen verwendete ATSC beschrieben wurde, die vorliegende Technologie auf ISDB (Integrated Services Digital Broadcasting), das ein von Japan und dergleichen verwendetes System ist, ein DVB (Digital Video Broadcasting), das ein von jedem europäischen Land verwendetes System ist, oder dergleichen angewandt werden. Außerdem ist die vorliegende Technologie nicht auf den terrestrischen Digitalfernsehrundfunk beschränkt, sondern kann bei Satelliten-Digitalfernsehrundfunk, verdrahtetem Digital-Fernsehrundfunk oder dergleichen verwendet werden. Ferner kann in der oben präsentierten Beschreibung, obwohl ein Fall beschrieben wurde, in dem das IP-Übertragungssystem, wie etwa ATSC 3.0, verwendet wird, die vorliegende Technologie auf ein MPEG2-TS-System angewandt werden.

In der oben präsentierten Beschreibung gibt es als den Namen der Signalisierungsdaten, obwohl hauptsächlich „T“, eine Abkürzung für „Tabelle“, verwendet wird, Fälle, in denen „D“, eine Abkürzung für „Beschreibung“, verwendet wird. Zum Beispiel kann die Notfallhinweistabelle (EAT) als eine Notfallhinweisbeschreibung (EAD) beschrieben werden. Eine solche Namensdifferenz ist jedoch eine Differenz der Formen von „Tabelle“ und „Beschreibung“, und es besteht keine Differenz in den wesentlichen Inhalten der Signalisierungsdaten (Metadaten).

Obwohl in der oben präsentierten Beschreibung die Elemente und die Attribute in einem Fall beschrieben wurden, in dem die Signalisierungsdaten durch eine Markup-Sprache, wie etwa ein XML, beschrieben werden, sind die Namen der Elemente und der Attribute Beispiele, und es können andere Namen benutzt werden. Zum Beispiel gibt es Fälle, in denen eine Rundfunk-Stream-ID (Rundfunk-Stream-ID), die in einer FIT, einer EAT oder dergleichen definiert wird, als Netzwerk-ID (Netzwerk-ID), eine HF-Zuteilungs-ID (HF-Alloc-ID), eine HF-Kanal-ID (HF-Kanal-ID) oder dergleichen bezeichnet wird. Eine solche Namensdifferenz ist jedoch eine Differenz in den Formen und es besteht keine Differenz in den wesentlichen Inhalten solcher Elemente oder Attribute. Außerdem sind die oben beschriebenen LLS-Metadaten und SLS-Metadaten Beispiele, und es können beliebige andere Metadaten dafür ausgelegt werden, aufgenommen zu werden.

In dem in 1 veranschaulichten Übertragungssystem kann, obwohl eine Konfiguration veranschaulicht ist, bei der eine Rundfunkwelle des Digitalrundfunks, die von der Übertragungsvorrichtung 10 übertragen wird, direkt durch die Empfangsvorrichtung 20 empfangen wird, die Rundfunkwelle des Digitalrundfunks mittels einer oder mehrerer Relaisstationen (in der Zeichnung nicht dargestellt) übertragen werden. Außerdem ist in dem in 1 veranschaulichten Übertragungssystem, falls die Empfangsvorrichtung 20 ein Mobilempfänger ist, die Empfangsvorrichtung 20 mittels eines Zugangspunkts des öffentlichen drahtlosen LAN (lokalen Netzwerks) mit dem Internet 90 verbunden oder mittels eines (in der Zeichnung nicht veranschaulichten) mobilen Netzes, wie etwa LTE (Long Term Evolution) oder LTE-Advanced, mit dem Server 30 verbunden.

In dem in 1 veranschaulichten Übertragungssystem 1 gibt es einen Fall, in dem die Empfangsvorrichtung 20 keine Kommunikationsfunktion aufweist, oder einen Fall, in dem die Empfangsvorrichtung 20 eine Kommunikationsfunktion aufweist, die invalidiert wird. In einem solchen Fall ist es für die Empfangsvorrichtung 20 schwierig, auf den Server 30 zuzugreifen. In 1 können zur Vereinfachung der Beschreibung, obwohl der Server 30 als alle Daten eines Stroms von Komponenten, wie etwa eines Videos, eines Audios und dergleichen, die Signalisierungsdaten und Daten einer Anwendung, einer Webseite oder dergleichen abliefernd dargestellt ist, die Daten des Stroms der Komponenten und die Signalisierungsdaten und die Daten der Anwendung und dergleichen von gegenseitig verschiedenen Servern abgeliefert werden.

In der oben präsentierten Beschreibung kann, obwohl ein Fall beschrieben wurde, in dem die Geoortsinformationen als Positionsinformationen beschafft werden, die durch das von einem Positionsbestimmungssatelliten, wie etwa einem GPS, empfangene Empfangssignal repräsentiert werden, zum Beispiel ein beliebiges anderes Verfahren, das die aktuelle Position des Benutzers spezifizieren kann, wie etwa ein Verfahren zum Beschaffen eines Orts, der auf der Basis von Informationen einer Verbindung mit einem Zugangspunkt eines öffentlichen drahtlosen LAN spezifiziert werden kann, oder ein Verfahren zum Beschaffen der Positionsinformationen des Benutzers mittels einer Suche in einer Datenbank unter Verwendung einer IP-Adresse, verwendet werden.

Obwohl die in 11 veranschaulichte ADT als eine unabhängige Tabelle beschrieben wurde, die die LLS-Signalisierungsdaten konfiguriert, können wie oben beschrieben die Gebietsabbildungsinformationen, die in der ADT enthalten sind, als ein Element einer beliebigen anderen Tabelle, wie etwa einer FIT oder einer EAT, enthalten sein. Zum Beispiel wird in der in 12 veranschaulichten EAT ein Element desselben Niveaus wie dem des AutomaticTuningService-Elements nach dem adt-Element der in 11 veranschaulichten ADT als ein optionales Element aufgenommen und dann das Zielgebietstag (Gebiets_Tag) der Erweiterungsinformationen (Typerweiterung), die in 9 veranschaulicht sind, in den LLS-Indexinformationen (Signalisierungsindex) für eine nur das adt-Element übertragende EAT auf „0x00“ gesetzt und die EAT übertragen. Dementsprechend kann eine Betriebsform verwendet werden, bei der die Empfangsvorrichtung 20 zuerst eine als das Zielgebietstag (Gebiets_Tag) = „0x00“ designierte EAT beschafft und als Nächstes eine die Notfallinformationsnachricht (EAMessage) enthaltende EAT beschafft, worin ein spezifisches Zielgebietstag (Gebietscode) in dem Zielgebietstag (Gebiets_Tag) gesetzt ist.

<8. Konfiguration des Computers>

Eine Reihe der oben beschriebenen Prozesse kann entweder durch Hardware oder durch Software ausgeführt werden. Falls die Reihe der Prozesse durch Software ausgeführt wird, wird ein die Software konfigurierendes Programm in einen Computer installiert. 19 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für die Hardwarekonfiguration eines Computers, der die Reihe von oben beschriebenen Prozessen durch Verwendung eines Programms ausführt, veranschaulicht.

In dem Computer 900 sind eine CPU (Zentralverarbeitungseinheit) 901, ein Festwertspeicher (ROM) und ein Direktzugriffsspeicher (RAM) 903 mittels eines Busses 904 miteinander verbunden. Außerdem ist eine Eingabe-/Ausgabeschnittstelle 905 mit dem Bus 904 verbunden. Mit der Eingabe-/Ausgabeschnittstelle 904 sind eine Eingabeeinheit 906, eine Ausgabeeinheit 907, eine Aufzeichnungseinheit 908, eine Kommunikationseinheit 909 und ein Laufwerk 910 verbunden.

Die Eingabeeinheit 906 wird durch eine Tastatur, eine Maus, ein Mikrofon und dergleichen konfiguriert. Die Ausgabeeinheit 907 wird durch eine Anzeige, einen Lautsprecher und dergleichen konfiguriert. Die Aufzeichnungseinheit 908 wird durch eine Festplatte, einen nichtflüchtigen Speicher und dergleichen konfiguriert. Die Kommunikationseinheit 909 wird durch eine Netzwerkschnittstelle und dergleichen konfiguriert. Das Laufwerk 910 lässt einen magnetischen Datenträger, einen optischen Datenträger, einen magnetooptischen Datenträger oder ein Wechselmedium 911, wie etwa einen Halbleiterspeicher, laufen.

In dem wie oben konfigurierten Computer 900 lädt die CPU 901 zum Beispiel ein in dem ROM 902 oder der Aufzeichnungseinheit 908 aufgezeichnetes Programm mittels der Eingabe-/Ausgabeschnittstelle 905 und des Busses 904 in den RAM 903 und führt das geladene Programm aus, um dadurch die Reihe der oben beschriebenen Prozesse auszuführen.

Das durch den Computer 900 (die CPU 901) ausgeführte Programm kann zum Beispiel mittels Aufzeichnung auf einem Wechselmedium 911 als ein Verpackungsmedium oder dergleichen ausgeführt werden. Außerdem kann das Programm mittels eines verdrahteten oder drahtlosen Übertragungsmediums, wie etwa eines lokalen Netzwerks, des Internet oder Digitalsatellitenrundfunk, bereitgestellt werden.

In dem Computer 900 kann durch Laden des Wechselmediums 911 in das Laufwerk 910 das Programm mittels der Eingabe-/Ausgabeschnittstelle 905 in der Aufzeichnungseinheit 908 installiert werden. Außerdem kann das Programm mittels eines verdrahteten oder drahtlosen Übertragungsmediums durch die Kommunikationseinheit 909 empfangen und in der Aufzeichnungseinheit 908 installiert werden. Ferner kann das Programm im Voraus in dem ROM 902 oder der Aufzeichnungseinheit 908 installiert werden.

In der vorliegenden Beschreibung wird hier der durch den Computer auf der Basis eines Programms ausgeführte Prozess nicht unbedingt gemäß der in dem Flussdiagramm beschriebenen Sequenz ausgeführt. Die durch den Computer auf der Basis eines Programms ausgeführten Prozesse umfassen anders ausgedrückt Prozesse, die parallel miteinander ausgeführt werden, oder Prozesse, die einzeln ausgeführt werden (zum Beispiel einen parallelen Prozess oder einen Prozess, der ein Objekt verwendet). Außerdem kann das Programm durch einen Computer (Prozessor) verarbeitet werden oder durch mehrere Computer auf verteilte Weise verarbeitet werden.

Außerdem ist die vorliegende Technologie nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, und es können verschiedene Änderungen in einem Umfang daran vorgenommen werden, der nicht von dem Konzept der vorliegenden Technologie abweicht.

Die vorliegende Technologie kann folgende Konfigurationen annehmen.

(1)

  • Empfangsvorrichtung, umfassend:
    Schaltkreise, ausgelegt zum
    Empfangen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen; und
    Steuern von Filterung dergestalt, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden.

(2)

  • Empfangsvorrichtung nach (1), wobei die Gebietsabbildungsinformationen einem oder mehreren Gebieten zugeordnet sind.

(3)

  • Empfangsvorrichtung nach (1) oder (2), wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Umsetzen des der Empfangsvorrichtung zugeordneten Orts in eine der mindestens einen Zielgebietskennung auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen.

(4)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (1) bis (3), wobei
    jede der mindestens einen Zielgebietskennung ein Zielgebietstag ist, das zum Identifizieren eines Gebiets verwendet wird, an das die Notfallinformationen richtbar sind, und
    die Ortsinformationen für jedes des mindestens einen Zielgebietstags einen Gebietscode, der einem vorbestimmten Gebiet zugewiesen ist, der sich in einem Bereich befindet, der durch das jeweilige Zielgebietstag repräsentiert wird, und/oder Positionsinformationen, die eine vorbestimmte Position entsprechend dem durch das jeweilige Zielgbietstag repräsentierten Bereich repräsentieren, umfassen.

(5)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (1) bis (4), wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern eines die Notfallinformationen enthaltenden Pakets in Einheiten von Zielgebieten.

(6)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (1) bis (5), wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern einer oder mehrerer in den Notfallinformationen enthaltenen Nachrichten in den Einheiten der Zielgebiete.

(7)

  • Empfangsvorrichtung nach (6), wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern der mehreren Nachrichten auf der Basis eines Dienstanbieters, der mindestens einer der mehreren Nachrichten zugeordnet ist.

(8)

  • Empfangsvorrichtung nach (6) oder (7), wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Filtern der mehreren Nachrichten auf der Basis eines Prioritätsniveaus mindestens einer der mehreren Nachrichten.

(9)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (1) bis (8), wobei der Ort, der der Empfangsvorrichtung zugeordnet ist, ein durch einen Benutzer gesetztes Gebiet oder eine Position ist, die durch ein von einem Positionsbestimmungssatellit empfangenes Empfangssignal angegeben wird.

(10)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (1) bis (9), ferner umfassend:
    einen Empfänger, ausgelegt zum Empfangen eines Digitalrundfunksignals, das unter Verwendung eines Internetprotokoll- bzw. IP-Übertragungssystems übertragen wird.

(11)

  • Empfangsvorrichtung nach (10), wobei
    das IP-Übertragungssystem ATSC (Advanced Television Systems Committee) 3.0 genügt und
    die Notfallinformationen und die Gebietsabbildungsinformationen in einer Schicht übertragen werden, die in einem Protokollstapel des IP-Übertragungssystems niedriger als eine IP-Schicht ist.

(12)

  • Verfahren einer Empfangsvorrichtung zum Beschaffen von Notfallinformationen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
    Empfangen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen durch Schaltkreise der Empfangsvorrichtung; und
    Steuern von Filterung dergestalt, dass Notfallinformationen für einen der Empfangsvorrichtung zugeordneten Ort auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden durch die Schaltkreise.

(13)

  • Übertragungsvorrichtung, umfassend:
    Schaltkreise, ausgelegt zum
    Erzeugen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen; und
    Empfangen von Inhalt;
    Übertragen des Inhalts und der Gebietsabbildungsinformationen; und
    Übertragen der Notfallinformationen, wenn in einem durch eine der mindestens einen Zielgebietskennung repräsentierten Gebiet ein Notfall stattfindet.

(14)

  • Übertragungsvorrichtung nach Anspruch (13), wobei die Gebietsabbildungsinformationen einem oder mehreren Gebieten zugeordnet sind.

(15)

  • Übertragungsvorrichtung nach (13) oder (14),
    wobei die Gebietsabbildungsinformationen zum Umsetzen eines einer Empfangsvorrichtung, die den Inhalt empfängt, und der Gebietsabbildungsinformationen in eine der mindestens einen Zielgebietskennung verwendet werden.

(16)

  • Übertragungsvorrichtung nach einem von (13) bis (15), wobei
    jede der mindestens einen Zielgebietskennung ein Zielgebietstag ist, das zum Identifizieren eines Gebiets verwendet wird, an das die Notfallinformationen richtbar sind, und
    die Ortsinformationen für jedes des mindestens einen Zielgebietstags einen Gebietscode, der einem vorbestimmten Gebiet zugewiesen wird, der sich in einem Bereich befindet, der durch das jeweilige Zielgebietstag repräsentiert wird, und/oder Positionsinformationen, die eine vorbestimmte Position entsprechend dem durch das jeweilige Zielgbietstag repräsentierten Bereich repräsentieren, umfassen.

(17)

  • Übertragungsvorrichtung nach einem von (13) bis (16), wobei die Gebietsabbildungsinformationen verwendet werden zum Filtern eines die Notfallinformationen enthaltenden Pakets in Einheiten von Zielgebieten.

(18)

  • Übertragungsvorrichtung nach einem von (13) bis (17), wobei die Gebietsabbildungsinformationen verwendet werden zum Filtern einer oder mehrerer in den Notfallinformationen enthaltenen Nachrichten in den Einheiten der Zielgebiete.

(19)

  • Übertragungsvorrichtung nach (18), wobei die mehreren Nachrichten auf der Basis eines Dienstanbieters gefiltert werden, der mindestens einer der mehreren Nachrichten zugeordnet ist.

(20)

  • Übertragungsvorrichtung nach (18) oder (19), wobei die mehreren Nachrichten auf der Basis eines Prioritätsniveaus mindestens einer der mehreren Nachrichten gefiltert werden.

(21)

  • Übertragungsvorrichtung nach (13) bis (20), wobei der Ort, der der Empfangsvorrichtung zugeordnet ist, ein durch einen Benutzer gesetztes Gebiet oder eine Position ist, die durch ein von einem Positionsbestimmungssatelliten empfangenes Empfangssignal angegeben wird.

(22)

  • Übertragungsvorrichtung nach (13) bis (21), wobei die Schaltkreise ausgelegt sind zum Übertragen eines Digitalrundfunksignals, unter Verwendung eines Internetprotokoll- bzw. IP-Übertragungssystems.

(23)

  • Übertragungsvorrichtung nach (22), wobei
    das IP-Übertragungssystem ATSC 3.0 genügt und die Notfallinformationen und die Gebietsabbildungsinformationen in einer Schicht übertragen werden, die in einem Protokollstapel des IP-Übertragungssystems niedriger als eine IP-Schicht ist.

(24)

  • Verfahren einer Übertragungsvorrichtung zum Übertragen von Notfallinformationen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
    Erzeugen von Gebietsabbildungsinformationen, die mindestens eine Zielgebietskennung und für jede der mindestens einen Zielgebietskennung der jeweiligen Zielgebietskennung zugeordnete Ortsinformationen umfassen, durch Schaltkreise der Übertragungsvorrichtung;
    Empfangen von Inhalt;
    Übertragen des Inhalts und der Gebietsabbildungsinformationen durch die Schaltkreise; und
    Übertragen der Notfallinformationen durch die Schaltkreise, wenn in einem durch eine der mindestens einen Zielgebietskennung repräsentierten Gebiet ein Notfall stattfindet.

(25)

  • Empfangsvorrichtung, umfassend:
    eine Empfangseinheit, die eine Rundfunkwelle des Digitalrundfunks, der ein Internetprotokoll- bzw. IP-Übertragungssystem verwendet, empfängt;
    eine Beschaffungseinheit, die Gebietsabbildungsinformationen beschafft, die Notfallinformationen zugeordnet sind, die jedem Gebiet benachrichtigt werden, indem die Rundfunkwelle und Informationen in Bezug auf ein Gebiet verwendet werden; und
    eine Steuereinheit, die Filterung dergestalt steuert, dass auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen Notfallinformationen, die für eine Empfangsposition der Rundfunkwelle geeignet sind, unter den jedem Gebiet benachrichtigten Notfallinformationen beschafft werden.

(26)

  • Empfangsvorrichtung nach (25), wobei die Gebietsabbildungsinformationen Informationen sind, die zum Umsetzen der Empfangsposition der Rundfunkwelle in ein für Filterung in Einheiten von Gebieten geeignetes Format verwendet werden.

(27)

  • Empfangsvorrichtung nach (26), wobei die Gebietsabbildungsinformationen ein Zielgebietstag, das zum Identifizieren eines Gebiets, dem die Notfallinformationen benachrichtigt werden, und einen Gebietscode, der jedem in einem durch das Zielgebietstag repräsentierten Bereich angeordneten vorbestimmten Gebiet zugewiesen wird, und/oder Positionsinformationen, die eine vorbestimmte Position repräsentieren, die dem durch das Zielgebietstag repräsentierten Bereich entsprechen, assoziieren.

(28)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (25) bis (27), wobei die Steuereinheit ein die Notfallinformationen speicherndes Paket in Einheiten von Gebieten filtert.

(29)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (25) bis (28), wobei die Steuereinheit eine oder mehrere in den Notfallinformationen enthaltende Nachrichten in Einheiten von Gebieten filtert.

(30)

  • Empfangsvorrichtung nach (29), wobei die Steuereinheit die Nachrichten für jeden einen Dienst bereitstellenden Dienstanbieter filtert.

(31)

  • Empfangsvorrichtung nach (29), wobei die Steuereinheit die Nachrichten auf der Basis von Prioritätsniveaus der Nachrichten filtert.

(32)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (25) bis (31), wobei es sich bei den Empfangspositionen der Rundfunkwelle um Informationen in Bezug auf ein durch einen Benutzer gesetztes Gebiet oder Positionsinformationen handelt, die durch ein Empfangssignal repräsentiert werden, das von einem Positionsbestimmungssatelliten empfangen wird.

(33)

  • Empfangsvorrichtung nach einem von (25) bis (32), das IP-Übertragungssystem ATSC 3.0 (Advanced Television Systems Committee) genügt und wobei die Notfallinformationen und die Gebietsabbildungsinformationen in einer Schicht übertragen werden, die in einem Protokollstapel des IP-Übertragungssystems niedriger als eine IP-Schicht ist.

(34)

  • Empfangsverfahren für eine Empfangsvorrichtung, wobei das die Empfangsvorrichtung verwendende Empfangsverfahren Folgendes umfasst:
    Empfangen einer Rundfunkwelle des Digitalrundfunks unter Verwendung eines IP-Übertragungssystems;
    Beschaffen von Gebietsabbildungsinformationen, die Notfallinformationen assoziieren, die jeder Region benachrichtigt werden, indem die Rundfunkwelle und Informationen in Bezug auf ein Gebiet verwendet werden; und
    Steuern von Filterung dergestalt, dass Notfallinformationen, die für eine Empfangsposition der Rundfunkwelle unter den jedem Gebiet benachrichtigten Notfallinformationen auf der Basis der Gebietsabbildungsinformationen beschafft werden.

(35)

  • Übertragungsvorrichtung, umfassend:
    eine Erzeugungseinheit, die Gebietsabbildungsinformationen erzeugt, die jedem Gebiet benachrichtigte Notfallinformationen assoziieren, indem eine Rundfunkwelle eines IP-Übertragungssystems und Informationen in Bezug auf ein Gebiet verwendet werden; eine Beschaffungseinheit, die einen Inhalt beschafft; und
    ein Übertragungssystem, die den Inhalt und die Gebietsabbildungsinformationen unter Verwendung der Rundfunkwelle überträgt und die Notfallinformationen bei einem Notfall überträgt.

(36)

  • Übertragungsvorrichtung nach (35), wobei die Gebietsabbildungsinformationen Informationen sind, die zum Umsetzen einer Empfangsposition der Rundfunkwelle in einer die Rundfunkwelle empfangenden Empfangsvorrichtung in ein für Filterung in Einheiten von Gebieten geeignetes Format verwendet werden.

(37)

  • Übertragungsvorrichtung nach (36), wobei die Gebietsabbildungsinformationen ein Zielgebietstag, das zum Identifizieren eines Gebiets, dem die Notfallinformationen benachrichtigt werden, verwendet wird, und einen Gebietscode, der jedem in einem durch das Zielgebietstag repräsentierten Bereich angeordneten vorbestimmten Gebiet zugewiesen wird, und/oder Positionsinformationen, die eine vorbestimmte Position repräsentieren, die dem durch das Zielgebietstag repräsentierten Bereich entspricht, assoziieren.

(38)

  • Übertragungsvorrichtung nach einem von (35) bis (37), wobei die Gebietsabbildungsinformationen zum Filtern eines die Notfallinformationen speichernden Pakets in Einheiten von Gebieten verwendet werden.

(39)

  • Übertragungsvorrichtung nach einem von (35) bis (38), wobei die Gebietsabbildungsinformationen zum Filtern einer oder mehrerer in den Notfallinformationen enthaltender Nachrichten in Einheiten von Gebieten verwendet werden.

(40)

  • Übertragungsvorrichtung nach (39), wobei die Nachrichten für jeden einen Dienst bereitstellenden Dienstanbieter gefiltert werden.

(41)

  • Übertragungsvorrichtung nach (39), wobei die Nachrichten auf der Basis von Prioritätsniveaus der Nachrichten gefiltert werden.

(42)

  • Übertragungsvorrichtung nach einem von (36) bis (41), wobei es sich bei den Empfangspositionen der Rundfunkwelle um Informationen in Bezug auf ein durch ein Benutzer gesetztes Gebiet oder Positionsinformationen handelt, die durch ein Empfangssignal repräsentiert werden, das von einem Positionsbestimmungssatelliten empfangen wird.

(43)

  • Übertragungsvorrichtung nach einem von (35) bis (42), wobei das IP-Übertragungssystem ATSC 3.0 genügt und die Notfallinformationen und die Gebietsabbildungsinformationen in einer Schicht übertragen werden, die in einem Protokollstapel des IP-Übertragungssystems niedriger als eine IP-Schicht ist.

(44)

  • Übertragungsverfahren für eine Übertragungsvorrichtung, wobei das die Übertragungsvorrichtung verwendende Übertragungsverfahren Folgendes umfasst:
    Erzeugen von Gebietsabbildungsinformationen, die Notfallinformationen, die jedem Gebiet benachrichtigt werden, indem eine Rundfunkwelle eines IP-Übertragungssystems verwendet wird, und
    Informationen in Bezug auf ein Gebiet assoziieren;
    Beschaffen eines Inhalts; und
    Übertragen des Inhalts und der Gebietsabbildungsinformationen unter Verwendung der Rundfunkwelle und Übertragen der Notfallinformationen bei einem Notfall.

Bezugszeichenliste

1
Übertragungssystem
10
Übertragungsvorrichtung
20
Empfangsvorrichtung
30
Server
80
Übertragungskanal
90
Internet
111
Komponentenbeschaffungseinheit
113
Signalisierungserzeugungseinheit
115
Gebietsabbildungsinformations-Erzeugungseinheit
116
Notfallinformations-Ezeugungseinheit
117
Multiplexer
118
Übertragungseinheit
211
Tuner
212
Demultiplexer
213
Signalverarbeitungseinheit
214
Steuereinheit
216
Speicher
218
Anzeigeeineit
219
Lautsprecher
220
Notfallinformations-Verarbeitungseinheit
221
Kommunikationseinheit
900
Computer
901
CPU