Title:
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINES ELEKTRONISCHEN BAUELEMENTES
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Eine Vorrichtung (100) zum Herstellen eines elektronischen Bauelementes, beinhaltet eine Halteeinheit (74), welche dazu eingerichtet ist, ein elektronisches Bauteil (71) mit einer Vielzahl darauf angeordneter Ausstülpungen (72) zu halten; eine Ausgestaltungseinheit (10) für eine Gruppe verbundener Spulen (9), welche dazu eingerichtet ist, eine Gruppe verbundener Spulen (9) auszubilden, in welcher eine Vielzahl von einzelnen Spulen (9a) miteinander verbunden sind; eine Spuleneinbaueinheit (91, 92), welche dazu eingerichtet ist, die Vielzahl der einzelnen Spulen (9a) der Gruppe verbundener Spulen (9) nacheinander an der Vielzahl von Ausstülpungen (72) anzubringen.





Inventors:
Muto, Kenichi (Fukushima, Fukushima-shi, JP)
Application Number:
DE112016001205T
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
04/28/2016
Assignee:
NITTOKU ENGINEERING CO., LTD. (Saitama, Saitama-shi, JP)
International Classes:
H01F41/04; H01F41/092
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Eine Vorrichtung zum Herstellen eines elektronischen Bauelementes, wobei die Vorrichtung umfasst:
Eine Halteeinheit, welche dazu eingerichtet ist, ein elektronisches Bauteil mit einer Vielzahl darauf angeordneter Ausstülpungen zu halten;
eine Ausgestaltungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen, welche dazu eingerichtet ist, eine Gruppe verbundener Spulen auszubilden, bei welcher eine Vielzahl von einzelnen Spulen miteinander verbunden sind; und
eine Spuleneinbaueinheit, welche dazu eingerichtet ist, die Vielzahl der einzelnen Spulen der Gruppe verbundener Spulen nacheinander an der Vielzahl von Ausstülpungen anzubringen.

2. Die Vorrichtung zur Herstellung eines elektronischen Bautelementes gemäß Anspruch 1, wobei
das elektronische Bauteil eine scheibenförmige oder ringförmige Basisplatte bestehend aus einem magnetischen Material umfasst,
die Vielzahl der Ausstülpungen umfänglich an einer Oberfläche der Basisplatte angeordnet sind, und
die einzelnen Spulen nacheinander an der Vielzahl von Ausstülpungen angebracht werden, wobei mindestens entweder die Halteeinheit, welche eingerichtet ist, um die Basisplatte zu halten, die Ausgestaltungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen oder die Spuleneinbaueinheit gedreht oder bewegt wird.

3. Die Vorrichtung zur Herstellung des elektronischen Bauelementes gemäß Anspruch 2, weiterhin umfassend eine Rotationseinheit, welche dazu eingerichtet ist, die Basisplatte zu drehen, wobei die Rotationseinheit dazu eingerichtet ist, die drehende Basisplatte an Anbringpositionen der einzelnen Spulen anzuhalten.

4. Die Vorrichtung zur Herstellung des elektronischen Bauelementes gemäß Anspruch 1, wobei:
die Ausgestaltungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen beinhaltet:
eine Windungswelle, welche um eine Achse dieser drehbar ist, und welche in einer axialen Richtung dieser beweglich ist;
eine Drahtversorgungseinheit, welche dazu eingerichtet ist, einen Draht in Richtung der Windungswelle bereitzustellen, wobei die Drahtversorgungseinheit eingerichtet ist in eine axiale Richtung des der Windungswelle beweglich zu sein; und
eine Einspanneinheit, welche dazu eingerichtet ist, während der Wicklung des Drahtes eine Endoberfläche jeder einzelnen Spule zu festzusetzen, und welche es erlaubt, die Windungswelle nach der Ausbildung jeder einzelnen Spule, welche aus dem gewundenen Draht besteht, dort einzubringen; und
die Vielzahl der einzelnen Spulen nacheinander auf die Windungswelle gewickelt werden, durch das aufeinanderfolgende Beladen der einzelnen Spulen, welche auf der Windungsachse ausgebildet werden in die Einspanneinheit.

5. Ein Verfahren zur Herstellung eines elektronischen Bauelementes, wobei das Verfahren umfasst:
das Vorbereiten und Halten einer Basisplatte mit einer Vielzahl von darauf angebrachten Ausstülpungen;
das Ausbilden einer Gruppe verbundener Spulen bei welcher eine Vielzahl von einzelnen Spulen miteinander verbunden sind;
das Anbringen der Gruppe verbundener Spulen auf der Basisplatte,
wobei das Verfahren des Anbringens der Gruppe verbundener Spulen das aufeinanderfolgende Anbringen der Vielzahl der einzelnen Spulen der Gruppe verbundener Spulen auf der Vielzahl von Ausstülpungen umfasst, wobei die Basisplatte relativ zu der Gruppe verbundener Spulen bewegt wird.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen eines elektronischen Bauelementes, welches einzelne Spulen enthält, die auf entsprechenden Ausstülpungen eingebaut sind.

STAND DER TECHNIK

Üblicherweise enthält ein magnetischer Drehmelder (engl.: magnetic resolver) einen drehbaren Rotorkern und zwei Statorplatten, zwischen welchen der Rotorkern in einer Oben-/Untenrichtung angeordnet ist. Jede Statorplatte beinhaltet eine Basisplatte, Ausstülpungen, welche nach außen gestülpt sind und welche umfänglich auf der Basisplatte angeordnet sind; und Spulen, welche an den entsprechenden Ausstülpungen gewickelt sind, die an der Basisplatte angeordnet sind. In solch einem magnetischen Drehmelder ändert sich die Induktivität der Spulen entsprechend dem Rotationswinkel des Rotorkerns. Dieses Phänomen wird benutzt, um den Rotationswinkel des Rotorkernes zu bestimmen (siehe JP H5-3921 U).

Bei den Statorplatten des vorausgehenden konventionellen magnetischen Drehmelders werden Spulen aus strukturiertem Film (engl.: patterned film coils) benutzt, als Spulen, welche an den Ausstülpungen angebracht werden. Solch ein magnetischer Drehmelder mit diesen Filmspulen kann in der Dicke reduziert werden.

Wenn jede Filmspule einzeln an den entsprechenden Ausstülpungen angebracht wird, entsteht jedoch das Problem für die Filmspulen, dass diese sehr schlecht befestigt sind. Außerdem kann, wenn die Filmspulen benutzt werden, die Anzahl der Windungen in jeder Spule nicht erhöht werden und die Verbesserung der Drehmeldereigenschaften ist schwierig im Vergleich zu einem Drehmelder, welcher durch das Wickeln eines Drahtes auf die Ausstülpungen hergestellt wird.

Um die Drehmeldereigenschaften zu verbessern ist es vorzuziehen, einen Draht auf die Ausstülpungen zu wickeln, im Vergleich zur Benutzung von Filmspulen. Der Anmelder der vorliegenden Erfindung hat eine Technik zum Herstellen sukzessiver Spulen vorgeschlagen, welche als ein gewickelter Draht benutzt werden kann (siehe JP 4741415 B2). Diese Technik stellt eine Gruppe verbundener Spulen her, welche aus einer Vielzahl von einzelnen Spulen besteht, die durch einen durchgängigen Draht miteinander verbunden sind. Es wird angenommen, dass die Drehmeldereigenschaften verbessert werden können, durch das nacheinanderfolgende Einpassen der einzelnen Spulen, aus welchen die erhaltene Gruppe verbundener Spulen besteht, um die Ausstülpungen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine übliche Vorrichtung zum Herstellen einer Gruppe verbundener Spulen gemäß der vorangegangenen konventionellen Technik stellt nur eine Vielzahl von Spulen her, welche miteinander verbunden sind. Die Spulen, welche die erhaltene Gruppe verbundener Spulen bilden, werden einzeln in eine Eins zu Eins Korrespondenz um eine Vielzahl von Ausstülpungen, welche auf einer Basisplatte angeordnet sind, durch manuelle Arbeit von Arbeitern angebracht. Manuelle Arbeit verursacht Produktabweichungen, und erhöht den Preis pro Einheit des erhaltenen Drehmelders, weil die Arbeitskosten erhöht sind durch eine relativ kleine Komponentengröße. Dies hat zu dem Wunsch geführt, die erhaltene Gruppe verbundener Spulen direkt um die Ausstülpungen, welche als empfangende Bauteile dienen, einzupassen, ohne die Hilfe von Arbeitern.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren bereitzustellen, welche ein elektronisches Bauelement, beinhaltend eine erhaltene Gruppe verbundener Spulen, in einer relativ einfachen Art herstellen können, durch das direkte Einpassen der erhaltenen Gruppe verbundener Spulen um die empfangenden Bauteile.

Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Vorrichtung zum Herstellen eines elektronischen Bauteiles einer Halteeinheit, welche eingerichtet ist ein elektronisches Bauteil mit einer Vielzahl von Ausstülpungen, welche darauf angeordnet sind, zu halten; eine Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen, welche dazu eingerichtet ist, eine Gruppe verbundener Spulen auszubilden, in welcher eine Vielzahl von einzelnen Spulen miteinander verbunden sind; und eine Spuleneinbaueinheit, welche dazu eingerichtet ist, die Vielzahl von einzelnen Spulen der Gruppe verbundener Spulen nacheinander an die Vielzahl von Ausstülpungen anzubringen.

Gemäß eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung enthält ein Verfahren zur Herstellung eines elektronischen Bauelementes das Vorbereiten und Halten einer Basisplatte mit einer Vielzahl von Ausstülpungen, die darauf angeordnet sind; das Ausbilden einer Gruppe verbundener Spulen, in welcher eine Vielzahl von einzelnen Spulen miteinander verbunden sind; und das Anbringen der Gruppe verbundener Spulen auf der Basisplatte, wobei das Verfahren des Anbringens der Gruppe verbundener Spulen das aufeinanderfolgende Anbringen der Vielzahl der einzelnen Spulen der Gruppe verbundener Spulen auf der Vielzahl von Ausstülpungen umfasst, wobei die Basisplatte relativ zu der Gruppe verbundener Spulen bewegt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Herstellung eines elektronischen Bautelementes gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt eine Querschnittsansicht einer Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen.

3 zeigt eine Querschnittsansicht entsprechend 2, und zeigt einen Zustand, in welchem eine Vielzahl von einzelnen Spulen in eine Einspanneinheit beladen werden.

4 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht in der Nähe der Einspanneinheit.

5 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht einer Statorplatte eines elektronischen Bautelementes gemäß der Ausführungsform.

6 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Ausschnitts A in 1.

7 zeigt eine Draufsicht eines Rotationsmechanismusses.

8A zeigt einen Prozess einer Wickeloperation, welche durch die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen ausgeführt wird.

8B zeigt einen Vorgang der Wicklungsoperation, welche durch die Ausbildungseinheit für die Gruppe verbundener Spulen ausgeführt wird.

8C zeigt einen Vorgang der Wicklungsoperation, welche durch die Ausbildungseinheit für die Gruppe verbundener Spulen ausgeführt wird.

8D zeigt einen Vorgang der Wicklungsoperation, welche durch die Ausbildungseinheit für die Gruppe verbundener Spulen ausgeführt wird.

8E zeigt einen Vorgang der Wicklungsoperation, welche durch die Ausbildungseinheit für die Gruppe verbundener Spulen ausgeführt wird.

8F zeigt einen Vorgang der Wicklungsoperation, welche durch die Ausbildungseinheit für die Gruppe verbundener Spulen ausgeführt wird.

9 zeigt eine perspektivische Ansicht, welche eine Beziehung zwischen einer Gruppe verbundener Spulen, die auf einer Windungswelle ausgebildet ist, und einem Spuleneinrastbauteil.

10 zeigt eine perspektivische Ansicht korrespondierend mit 9, und zeigt einen Zustand bei welchem das Spuleneinrastbauteil mit der Gruppe verbundener Spulen einrastet bzw. ineinandergreift.

11 zeigt eine perspektivische Ansicht entsprechend 10, und zeigt einen Zustand, in dem die erste Einzelspule auf einer Ausstülpung angebracht wurde, durch das Bewegen der Gruppe verbundener Spulen in einer axialen Richtung der Windungswelle.

12 zeigt eine perspektivische Ansicht entsprechend 10 und zeigt einen Zustand in dem eine Einzelspule durch Drehen der Statorplatte auf einer anderen Ausstülpung angebracht werden soll.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nachfolgend wird einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung Bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung 100 zum Herstellen eines elektronischen Bauelementes gemäß der vorliegenden Erfindung. In jeder Zeichnung werden drei Achsen (X, Y und Z), welche senkrecht zueinander sind, festgesetzt. Nachfolgend wird eine Beschreibung einer Ausgestaltung der Vorrichtung 100 zum Herstellen des elektronischen Bauelementes gemäß der vorliegenden Erfindung gegeben.

Die Vorrichtung 100 zum Herstellen des elektronischen Bauelementes gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Ausbildungseinheit 10 für eine Gruppe verbundener Spulen, welche eine Gruppe verbundener Spulen 9 (5) ausbildet, die aus einer Vielzahl von einzelnen Spulen 9a, die miteinander verbunden sind, besteht. Die Ausbildungseinheit 10 für eine Gruppe verbundener Spulen bildet die Gruppe verbundener Spulen 9 durch Benutzung eines durchgängigen Drahtes 1 aus. Im Speziellen wickelt die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 den Draht 1, welcher durch ein Ventil bzw. eine Ausgabemündung (engl.: nozzle) (Drahtversorgungsseinheit) 4 bereitgestellt wird, auf einen äußeren Umfang einer Windungswelle 2, welche sich um ihre Achse dreht und welche in einer axialen Richtung bewegbar ist.

Wie in den 1 bis 3 gezeigt, ist die Windungswelle 2 mit einem entfernten Ende eines säulenförmigen Wellenkörpers 3 verbunden, und ist koaxial zu dem Wellenkörper 3 angeordnet. Der Wellenkörper 3 wird in ein Rohrelement 8 eingefügt, welches drehbar auf einem Halter 6, welcher auf einer Basis 5 steht, über ein Lager 7 gelagert ist. Ein Schlüssel 3a (2 und 3) ist an einem äußeren Umfang des Wellenkörpers 3 ausgebildet. Ein Schlüsselweg 8a ist an einem inneren Umfang des Rohrelements 8 ausgebildet. Der Eingriff von dem Schlüssel 3a und dem Schlüsselweg 8a bewirkt, dass der Wellenkörper 3, zusammen mit der Windungswelle 2, mit dem Rohrelement 8 rotieren kann und in der axialen Richtung relativ zu dem Rohrelement 8 bewegbar ist.

Der äußere Durchmesser der Windungswelle 2, welcher an dem fernen Ende des Wellenkörpers 3 angebracht ist und koaxial mit dem Wellenkörper 3, ist gleich groß oder ein wenig größer als ein äußerer Durchmesser der später beschriebenen Ausstülpungen 72 (5), welche als empfangende Bauteile dienen. Ein Windungswellenbewegungsmechanismus 11 und ein Windungswellenrotationsmechanismus 12 sind in der Umgebung des näherliegenden Endes des Wellenkörpers 3 ausgebildet. Der Bewegungsmechanismus der Windungswelle 11 bewirkt, dass der Wellenkörper 3 zusammen mit der Windungswelle 2 in die axiale Richtung bewegt wird. Der Rotationsmechanismus der Windungswelle 12 bewirkt, dass der Wellenkörper 3 sich zusammen mit der Windungswelle 2 um seine Achse dreht.

Der Bewegungsmechanismus 11 der Windungswelle beinhaltet einen Bewegungsmotor 13 der Windungswelle, eine Kugelrollspindel (engl.: ball screw) 14, welche mit einer Ausgabewelle des Bewegungsmotors 13 der Windungswelle verbunden ist, und sich parallel zu der Windungswelle 2 erstreckt, und eine bewegliche Platte 15, welche mit der Kugelrollspindel 14 ineinander greift.

Der Wellenkörper 3 durchdringt die bewegliche Platte 15 über ein Lager 16. Das Lager 16 ermöglicht dem Wellenkörper 3 sich relativ zu der beweglichen Platte 15 zu drehen und ermöglicht dem Wellenkörper 3 und der beweglichen Platte 15 sich zusammen in die axiale Richtung zu bewegen.

Entsprechend bewirkt, das Ansteuern des Bewegungsmotors 13 der Windungswelle, dass die Windungswelle 2 in die axiale Richtung gemeinsam mit dem Wellenkörper 3 über die bewegliche Platte 15 bewegt wird.

Der Rotationsmechanismus 12 der Windungswelle beinhaltet einen Rotationsmotor 18 der Windungswelle, eine erste Umlenkrolle 19, welche an eine Ausgabewelle des Rotationsmotors 18 der Windungswelle angebracht ist, und eine zweite Umlenkrolle 21, welche mit der ersten Umlenkrolle 19 über ein Band bzw. Riemen 20 verbunden ist.

Die Rillen 3c sind an einem Endteil des Wellenkörpers 3 ausgebildet. Die zweite Umlenkrolle 21 ist mit dem Wellenkörper 3 über die Rillen 3c gekoppelt.

Entsprechend dreht sich der Wellenkörper 3, zusammen mit der Windungswelle 2, synchron mit der Rotation des Rotationsmotors 18 der Windungswelle und gleitet in die axiale Richtung relativ zu der zweiten Umlenkrolle 21.

Eine Einspannwelle (engl.: chuck shaft) 23, welche sich um ihre eigene Achse dreht und in axialer Richtung beweglich ist, ist koaxial zu der Windungswelle 2 angeordnet, so dass diese gegenüber der Windungswelle 2 liegt. Eine Einspanneinheit (engl.: chuck) 24, welche gegenüber der Windungswelle 2 liegt, ist mit einer Spitze der Einspannwelle 23 verbunden.

Die Einspanneinheit 24 ist ein rohrförmiges Bauteil. Eine Endoberfläche 24a der Einspanneinheit 24 besitzt eine Gleitöffnung 24b, in welcher eine äußere umfängliche Oberfläche der Windungswelle 2 gleitet. Ein innerer Durchmesser eines Trommelteils 24c ist größer als der äußere Durchmesser der Windungswelle 2.

In einem Zustand, in welchem die Windungswelle 2 durch die Öffnung 24b in den Einspanneinheit 24 eingefügt wird, funktioniert die Endoberfläche 24a als ein Flansch, welcher ein Ende einer Einzelspule 9a definiert. Eine Endoberfläche 8b des Rohrelements 8 funktioniert auch als ein Flansch, welche ein Ende einer Einzelspule 9a definiert. Entsprechend wird der Draht 1 auf die Windungswelle 2 gewickelt in einem Zustand in dem die Windungsbreite durch die Endoberfläche 24a der Einspanneinheit 24 und die Endoberfläche 8b des Rohrelements 8 definiert ist. Die Einspanneinheit 24 und das Rohrelement 8 dienen als windungsbreitendefinierende Bauteile.

Die Einspanneinheit 24 ist in zwei Halb-röhren-Einspanneinheitssegmente 24d, 24e unterteilt, welche sich in axialer Richtung erstrecken. Die Einspanneinheitssegmente 24d, 24e können in eine senkrechte Richtung zu der axialen Richtung durch einen später beschriebenen Öffnungsmechanismus 27 geöffnet werden.

Wenn die Einspanneinheit 24 in einem offenen Zustand ist (2), besitzt die Öffnung 24b der Einspanneinheit 24 eine vergrößerte Öffnungsfläche, und die Windungswelle 2 kann durch die Öffnung 24b in die Einspanneinheit 24 eingefügt werden, sogar wenn eine oder mehrere Einzelspulen 9a auf die Windungswelle 2 gewickelt wurden.

Während der Wicklung auf die Windungswelle 2, (2), wird die Einspanneinheit 24 in einen geschlossenen Zustand versetzt, um ein Ende einer Einzelspule 9a zu definieren. Nach der Wicklung auf die Windungswelle 2 wird die Einspanneinheit 24 in einen offenen Zustand (2) versetzt und erlaubt, dass die Windungswelle 2 eingefügt wird. Die Vielzahl der Einzelspulen 9a werden durch Bewegen der Windungswelle 2 in die axiale Richtung in Synchronisation mit der Schließung und Öffnung der Einspanneinheit 24 auf die Windungswelle 2 gewickelt.

Wie in 4 gezeigt, ist ein Haltewerkzeug 26 auf einen äußeren Umfang eines Einspanneinheitssegmentes 24d angebracht. Eine Aussparung 26a ist in einer Spitze des Haltewerkzeugs 26 ausgebildet. Beim Start der Wicklung wird der Draht 1 in der Aussparung 26a eingehakt bzw. befestigt. Ein äußerer Umfang eines Endteiles des anderes Einspanneinheitssegmentes 24e ist mit einem Raststift (engl.: latch pin) 25 ausgestattet, welches als Einrastbauteil dient, und an welches ein verbindendes Drahtteil 9b (9 bis 12) zwischen den benachbarten Einzelspulen 9a, welche auf die Windungswelle gewickelt sind, einrastet.

Nachfolgend wird eine Beschreibung des Öffnungsmechanismus 27, welcher die Einspanneinheit 24 öffnet, gegeben. Wie in den 2 bis 4 gezeigt, ist ein Scheibenbauteil 28 mit der Spitze der Einspannwelle 23 verbunden. Eine Führungsrille 28a, welche sich in eine senkrechte Richtung zu der Windungswelle 2 erstreckt, ist an einer Endoberfläche des Scheibenbauteils 28 ausgebildet.

Flansche 29a, 29b sind entsprechend an den Enden der Einspanneinheitssegmente 24d, 24e gegenüberliegend der Endoberfläche 24a ausgebildet. Die Plattenbauteile 30a, 30b, welche beweglich in der Führungsrille 28a eingepasst sind, sind entsprechend mit den rückwärtigen Oberflächen der Flansche 29a, 29b durch Schrauben 31 verbunden. Eine Feder 32, (4) übt eine Kraft auf die Flansche 29a, 29b ein einer Richtung des Schließens der Einspanneinheitssegmente 24d, 24e aus.

Wie in den 3 und 2 gezeigt, wird eine zentrale Stange 35, welche in axialer Richtung beweglich ist, durch ein ausgespartes Teil der Einspannwelle 23 eingefügt. Ein Keil 34 mit einer kegelförmigen Form ist mit einer Spitze der zentralen Stange 35 verbunden. Jedes der Plattenbauteile 30a, 30b besitzt ein kegelförmiges Teil 33, welches mit der kegelförmigen Form des Keils 34 zusammenpasst. Wie in 2 gezeigt, wenn sich die zentrale Stange 35 nähert, kommt der Keil 34 in Kontakt mit und drückt auf die kegelförmigen Teile 33 der Plattenbauteile 30a, 30b, und bewirkt, dass sich die Plattenbauteile 30a, 30b voneinander weg bewegen entlang der Führungsrille 28a des Scheibenbauteils 28.

Als ein Ergebnis bewegen sich die Einspanneinheitssegmente 24d, 24e voneinander weg, entgegen der Kraft, welche durch die Feder 32 ausgeübt wird, und die Einspanneinheit 24 öffnet in die Richtung senkrecht zu der Windungswelle 2. Wie in 3 gezeigt, wenn die zentrale Stange 35 zurückweicht, bewegt sich der Keil 34 von den Plattenbauteilen 30a, 30b weg und bewirkt somit, dass sich die Einspanneinheit 24 unter der angewandten Kraft durch die Feder 32 schließt. Entsprechend öffnet oder schließt sich die Einspanneinheit 24 wenn sich die zentrale Stange 35 nähert oder sich weg bewegt.

Wie in 1 gezeigt, enthält die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 einen Bewegungsmechanismus 37 für die zentrale Stange, welcher bewirkt, dass sich die zentrale Stange 35 nähert und weg bewegt. Der Bewegungsmechanismus 37 der zentralen Stange beinhaltet einen Bewegungsmotor 38 der zentralen Stange, eine Kugelrollspindel 39, welche mit einer Ausgabewelle des Bewegungsmotors 38 der zentralen Stange verbunden ist, und eine bewegte Platte 40, welche mit der Kugelrollspindel 39 zusammenspielt. Die Kugelrollspindel 39 erstreckt sich parallel zu der zentralen Stange 35. Die bewegte Platte 40 ist mit der zentralen Stange 35 verbunden. Das Ansteuern bzw. Anschalten des Bewegungsmotors 38 der zentralen Stange bewirkt, dass sich die zentrale Stange 35 in die axiale Richtung via die bewegte Platte 40 bewegt.

Wie in den 1 bis 4 gezeigt, wird die Einspannwelle 23 durch ein Rohr 44 eingebracht, welches über ein Lager 43 drehbar auf einer Halterung 42 aufliegt, welche auf der Basis 5 steht. Ein Schlüssel 23a ist auf einem äußeren Umfang der Einspannwelle 23 ausgebildet. Ein Schlüsselweg 44a ist an einem inneren Umfang des Rohres 44 ausgebildet. Der Eingriff zwischen dem Schlüssel 23a und dem Schlüsselweg 44a bewirkt, dass die Einspannwelle 23 zusammen mit dem Rohr 44 rotiert und in die axiale Richtung relativ zu dem Rohr 44 gleitet.

Wie in 1 gezeigt, beinhaltet die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 einen Bewegungsmechanismus 45 der Einspannwelle, welche die Einspannwelle 23 in die axiale Richtung bewegt, und einen Rotationsmechanismus 46 der Einspannwelle, welcher die Einspannwelle 23 rotiert. Der Bewegungsmechanismus 45 der Einspannwelle beinhaltet einen Bewegungsmotor 47 der Einspannwelle, eine Kugelrollspindel 48, welche mit einer Ausgabewelle des Bewegungsmotors 47 der Einspannwelle verbunden ist, und eine bewegliche Platte 49, welche mit der Kugelrollspindel 48 ineinandergreift. Die Kugelrollspindel 48 erstreckt sich parallel zu der Einspannwelle 23.

Die Einspannwelle 23 durchdringt die bewegliche Platte 49 über ein Lager 50. Das Lager 50 bewirkt, dass die Einspannwelle 23 relativ zu der beweglichen Platte 49 rotieren kann, und bewirkt, dass sich die Einspannwelle 23 und die bewegliche Platte 49 gemeinsam in einer axialen Richtung bewegen können.

Entsprechend bewirkt das Anschalten des Bewegungsmotors 47 die Einspannwelle, dass sich die Einspannwelle 23 in die axiale Richtung via die bewegliche Platte 49 bewegt.

Der Rotationsmechanismus 46 der Einspannwelle beinhaltet einen Rotationsmotor 52 der Einspannwelle, eine erste Umlenkrolle 53, welche an eine Ausgabewelle des Rotationsmotors 52 der Einspannwelle angebracht ist, eine zweite Umlenkrolle 55, welche mit der ersten Umlenkrolle 53 über eine Band 54 verbunden ist.

Die Rillen 23b sind an einem Endteil der Einspannwelle 23 ausgebildet. Die zweite Umlenkrolle 55 ist mit der Einspannwelle 23 über die Rillen 23b verbunden.

Entsprechend rotiert die Einspannwelle 23 synchron mit der Rotation des Rotationsmotors 52 der Einspannwelle, und gleitet in die axiale Richtung relativ zu der zweiten Umlenkrolle 55.

Wie oben beschrieben rotiert die Einspannwelle 23 um ihre eigene Achse und ist in die axiale Richtung beweglich. Der Rotationsmechanismus 46 der Einspannwelle und der Bewegungsmechanismus 45 der Einspannwelle bewirken, dass der Einspanneinheit 24 rotiert und sich in die axiale Richtung bewegt, via der Einspannwelle 23.

Das Ventil 4 liefert den Draht 1, welcher von einer Drahtversorgungsquelle bereitgestellt wird (nicht gezeigt), in Richtung der Windungswelle 2. Das Ventil 4 wird durch ein Ventilhaltebauteil 60 gehalten. Der Draht 1 ist ein sogenannter schmelzender (engl.: thermal fusion) Draht, dessen Oberfläche eine Beschichtung besitzt, welche durch Hitze geschmolzen werden kann. Der Draht 1 wird durch ein Durchgangsloch des Ventilhaltebauteils 60 und das Ventil eingefügt, um zur Windungswelle weitergeführt zu werden.

Das Ventilhaltebauteil 60 besitzt einen Klemmzylinder 61. Das Ansteuern des Klemmzylinders 61 bewirkt, dass ein Kolben (nicht gezeigt), den Draht 1 gegen das Ventilhaltebauteil 60 drückt; als Ergebnis wird der Draht 1 festgehalten.

Ein Bewegungsmechanismus 62 des Ventils bewirkt, dass sich das Ventil in die Richtung von drei senkrechten Achsen bewegen kann, zusammen mit dem Ventilhaltebauteil 60. In der vorliegenden Ausführungsform beinhaltet der Bewegungsmechanismus 62 des Ventils einen Satz von sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuatoren 66 bis 68 welche mit der X-Achse, Y-Achse und der Z-Achsenrichtung korrespondieren. Die X-Achsenrichtung entspricht einer horizontalen Richtung senkrecht zu der Windungswelle 2, die Y-Achsenrichtung entspricht der axialen Richtung der Windungswelle 2, und die Z-Richtung entspricht einer vertikalen Richtung.

Die sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuatoren 66 bis 68 des Bewegungsmechanismus 62 des Ventil bestehen jeweils aus Gehäusen 66d bis 68d, Kugelrollspindeln (nicht gezeigt), und Folger (engl.: followers) 66c bis 68c, welche mit den Kugelrollspindeln ineinandergreifen. Jedes der Gehäuse 66d bis 68d hat eine Form einer schmalen langgezogenen Box. Jede Kugelrollspindel erstreckt sich in einer Längsrichtung des korrespondierenden Gehäuses 66d, 67d oder 68d. Die Kugelrollspindeln werden durch Servomotoren 66a bis 68a angetrieben und gedreht. Jeder der Folger 66c bis 68c kann sich parallel zu der Längsrichtung der korrespondierenden Gehäuse 66d, 67d oder 68d bewegen. Bei jedem der sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuatoren 66 bis 68 bewirkt das Anschalten der korrespondierenden Servomotoren 66a, 67a oder 68, dass die korrespondierende Kugelrollspindel rotiert. Als ein Ergebnis bewegt sich jeder der Folger 66c bis 68c, welcher mit den Kugelrollspindeln ineinandergreift in eine Längsrichtung der entsprechenden Gehäuse 66d, 67d, oder 68d.

In der vorliegenden Ausführungsform ist das Ventilhaltebauteil 60 an den Folger 66c des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 66 angebracht, welche mit der Z-Achsenrichtung korrespondiert. Das Gehäuse 66d des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 66, welcher mit der Z-Achsenrichtung korrespondiert, ist mit dem Folger 67c des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 67, welcher mit der X-Achsenrichtung korrespondiert, verbunden. Das Gehäuse 67d des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 67, welcher mit der X-Achsenrichtung korrespondiert, ist mit dem Folger 68c des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 68, welcher mit der X-Achsenrichtung korrespondiert, verbunden. Das Gehäuse 68d des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 68, welcher mit der Y-Achsenrichtung korrespondiert, erstreckt sich in die Y Achsenrichtung und ist an der Basis 5 befestigt. Entsprechend bewegt sich Ventil 4 in die Z-Achsenrichtung, zusammen mit dem Ventilhaltebauteil 60, zusammen mit einer Bewegung des Folgers 66c des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 66, welcher der Z-Achsenrichtung entspricht. Das Ventil bewegt sich außerdem in die X-Achsenrichtung zusammen mit dem sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuator 66, welcher mit der Z-Achsenrichtung korrespondiert, und dem Ventilhaltebauteil 60 zusammen mit einer Bewegung des Folger 67c des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 67, welcher mit der X-Achsenrichtung korrespondiert. Das Ventil 4 bewegt sich außerdem in die X-Achsenrichtung zusammen mit dem sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuator 67, welcher mit der X-Achsenrichtung korrespondiert, dem sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuator 66, welcher mit der Z-Achsenrichtung korrespondiert, und dem Ventilhaltebauteil 60 zusammen mit einer Bewegung des Folgers 68c des sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuators 68 welcher der Y Achsenrichtung entspricht.

Die Servomotoren 66a bis 68a der sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuatoren 66 bis 68 sind mit einer nicht gezeigten Steuereinheit verbunden, welche diese steuert. Der Ventilbewegungsmechanismus 62 bewegt das Ventil 4 in die Richtungen der drei senkrechten Achsen gemäß einer Instruktion (Steuerausgabe) von dieser Steuereinheit.

Die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10, welche wie vorausgehend beschrieben eingerichtet ist, kann eine Einzelspule 9a durch das Wickeln des Drahtes 1 auf die Windungswelle 2 zwischen der Einspanneinheit 24 und dem Rohrelement 8 ausbilden, wie in 3 gezeigt, und dann die erhaltene Einzelspule 9a in die Einspanneinheit 24 beladen, durch das Öffnen der Einspanneinheit 24 wie in 2 gezeigt. Nachdem die Einzelspule 9a in die Einspanneinheit 24 beladen ist, wird die Einspanneinheit 24 geschlossen. Dann kann eine weitere Einzelspule 9a durch das Wickeln des Drahtes 1 auf der Windungswelle 2 ausgebildet werden, zwischen der Einspanneinheit 24 und dem Rohrelement 8, wie in 3 gezeigt. Das Wiederholen einer solchen Ausbildung einer Einzelspule 9a macht es möglich, eine Gruppe verbundener Spulen 9 zu erhalten, welche aus einer Vielzahl von Einzelspulen 9a besteht und welche in einem vorbestimmten Intervall auf der Windungswelle 2 ausgebildet werden, wie in 9 gezeigt.

Die Vorrichtung 100 zur Herstellung des elektronischen Bauelements beinhaltet außerdem eine Greifeinheit bzw. Halteeinheit, welche ein Bauteil des elektronischen Bauelementes hält. In der vorliegenden Ausführungsform ist das elektronische Bauelement ein magnetischer Drehmelder und das Bauteil des elektronischen Bauelements ist eine Statorplatte des magnetischen Drehmelders.

Der magnetische Drehmelder besteht aus einem drehbaren Rotorkern und zwei Statorplatten, welche den Rotorkern in einer Oben-/Untenrichtung einschließen. Wie in 5 gezeigt, beinhaltet eine Statorplatte 70 eine ringförmige Basisplatte (elektronisches Bauteil) 71, die Ausstülpungen 72, welche umfänglich an einer Oberfläche der Basisplatte 71 angeordnet sind, und die Einzelspulen 9a, wobei jede auf den entsprechenden Ausstülpungen 72 auf der Basisplatte 71 angeordnet sind. Die Ausstülpungen 72 sind nach außen gestülpt. In dem magnetische Drehmelder mit solch einer Statorplatte 70 ändert sich die Induktivität der Einzelspulen 9a entsprechend des Rotationswinkels des hier nicht gezeigten Rotorkerns; dieses Phänomen wird benutzt um den Rotationswinkel des Rotorkerns zu bestimmen.

Die Basisplatte 71 der Statorplatte 70 ist aus einem ferromagnetischen (engl.: ferrous magnetic) Material hergestellt. Die Ausstülpungen 72, welche auf der Basisplatte 71 ausgebildet sind, sind aus einem ferromagnetischen Material hergestellt (zum Beispiel Ferrosilizium), genau wie die Basisplatte 71. Die Ausstülpungen können gemeinsam mit der Basisplatte ausgebildet sein, durch beispielsweise Maschinenherstellung oder ätzen, oder können durch das Aufbringen von einen säulenartigen Verbund, welcher aus einzelne Körpern ausgebildet, auf der Basisplatte 71 angebracht werden.

In der vorliegenden Ausführungsform besitzen alle Ausstülpungen 72 dieselbe kreisförmige, oder kegelförmige Form. Die Ausstülpungen 72 sind regelmäßig und umfänglich auf der ringförmigen Basisplatte angeordnet. Entsprechend sind die Mittelpunkte der Ausstülpungen 72 (die Mittelpunkte ihrer runden Form) an einem bestimmten Winkelintervall an einem Fest-Durchmesser Umfang angeordnet, welcher an einer zentralen Achse der ringförmigen Basisplatte 71 zentriert ist. Die Zeichnungen zeigen beispielsweise acht Ausstülpungen 72 (acht Pole) welche in einem Winkelintervall von 45° ausgebildet sind. Eine Positionierungsaushöhlung 71a ist an einem äußeren umfänglichen Rand der Basisplatte 71 ausgebildet.

In der vorliegenden Ausführungsform ist die Halteeinheit, die solch einer Statorplatte 70, welche eine Komponente des elektronischen Bauelementes ist, hält, eine Klemmeinspanneinheit (engl.: collet chuck) 74, welcher einen Umfang der Statorplatte 70 wie in den 6 und 7 gezeigt hält. Der Klemmeinspanneinheit 74 beinhaltet ein Rohrbauteil 75 und einen Einspanneinheitskörper 76, welcher in das Rohrbauteil 75 eingepasst ist, durch Einfügen, so dass dieser koaxial zu dem Rohrbauteil 75 ausgerichtet ist. Das Rohrbauteil 75 ist so angeordnet, dass seine zentrale Achse parallel zu der Windungswelle 2 ausgerichtet ist (siehe 1).

Der Einspanneinheitskörper 76 besitzt ein Loch 76a, welches an einem entfernten Ende des Einspanneinheitskörpers 76 ausgebildet ist und sich entlang einer zentralen Achse des Einspanneinheitskörpers 76 erstreckt, und vier Schlitze 76b, welche sich radial von dem Loch 76a erstrecken (6). Jeder Schlitz 76b erstreckt sich außerdem in die axiale Richtung von der Kante des entfernten Endes des Einspanneinheitskörpers 76. Das entfernte Ende des Einspanneinheitskörpers 76 ist umfänglich in vier mal vier Schlitze 76b aufgeteilt. Eine Vertiefung 76d, welche die Statorplatte 70 umfängt, ist an dem entfernten Ende des Einspanneinheitskörpers 76 ausgebildet. Die Vertiefung 76d und das Loch 76a teilen dieselbe zentrale Achse. Eine umfängliche Wand der Vertiefung 76d ist konform mit der äußeren Form der Statorplatte 70 ausgebildet. Eine Ausstülpung 76e, welche in die Vertiefung 71a der Basisplatte 71 eingefügt ist, ist auf einem Teil der umfänglichen Wand der Vertiefung 76d ausgebildet (6).

Der Einspanneinheitskörper 76 ist in das Rohrelement 75 eingepasst, und gleichzeitig elastisch durch eine nicht gezeigte Einspanneinheitsfeder in die axiale Richtung unterstützt. Obwohl dies nicht gezeigt wird, besitzt jedes Segment des Einspanneinheitskörpers 76 ein Bauteil, welches in das Rohrbauteil 75 eingebracht ist. Ein äußerer Umfang dieses Bauteils besitzt eine kegelförmige Oberfläche, welche einen äußeren Durchmesser verringert mit der Verringerung der Distanz zu einem näherliegenden Ende des Segmentes. Ein innerer Umfang des Rohrbauteils 75 kommt in gleitenden Kontakt mit der kegelförmigen Oberfläche von jedem Segment des Einspanneinheitskörpers 76.

Die nichtgezeigte Einspanneinheitsfeder, welche sich in dem Rohrelement 75 befindet, übt eine Kraft auf den Einspanneinheitskörper 76 aus, so dass der Einspanneinheitskörper 76 in die axiale Richtung relativ zu dem Rohrelement 75 bewegt wird. Die kegelförmige Oberfläche des Einspanneinheitskörpers 76 wird in dieselbe Richtung gedrückt. Entsprechend wird das Intervall zwischen den entfernten Enden der Segmente des Einspanneinheitskörpers 76, welche durch die Schlitze 76b separiert sind, reduziert. Entsprechend hält der Einspanneinheitskörper 76 einen Umfang der Basisplatte 71, welche in der Vertiefung 76d ausgebildet ist und sich an dem entfernten Ende des Einspanneinheitskörpers 76 befindet. Entsprechend kann die Klemmeinspanneinheit 74 die Basisplatte 71 in einem Zustand, in welchem diese dieselbe zentrale Achse teilen, halten.

Wie in 7 gezeigt, wird das Rohrbauteil 75 der Klemmeinspanneinheit 74 durch eine bewegliche Platte 77 in einer solchen Weise unterstützt, dass diese um eine zentrale Achse drehbar ist. Dafür ist die Klemmeinspanneinheit 74 auf der beweglichen Platte 77 befestigt, in einer drehbaren Weise um eine zentrale Achse der Statorplatte 70, wobei der Umfang der Statorplatte 70 durch die Klemmeinspanneinheit 74 gehalten wird.

Ein Bedienungsbauteil 75a ist an der näher gelegenen Endseite der Klemmeinspanneinheit 74 ausgebildet, welcher die bewegliche Platte 77 durchdringt. Das Bedienungsbauteil 75a bewegt den Einspanneinheitskörper 76 in eine umgekehrte Richtung gegen die Kraft, welche durch die nicht gezeigte Einspanneinheitsfeder ausgeübt wird. Das Drücken des Bedienungsbauteils 75a erhöht das Intervall zwischen den entfernten Enden der Segmente des Einspanneinheitskörpers 76, welche durch die Schlitze 76b getrennt sind, und lösen somit die Halterung/das Halten an der Basisplatte 71, welche sich in der Vertiefung 76d an dem entfernten Ende des Einspanneinheitskörpers 76 befindet. Entsprechend erreicht die Klemmeinspanneinheit 74 das Entfernen der Basisplatte 71 aus der Vertiefung 76d.

Die Vorrichtung zur Herstellung des elektronischen Bautelementes gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet einen Rotationsmechanismus 81, welcher bewirkt, dass die Klemmeinspanneinheit 74 um die zentrale Achse der Statorplatte 70 und relativ zu der beweglichen Platte 77 gemeinsam mit der Statorplatte 70 rotieren kann, und ein Einspanneinheitsbewegungsmechanismus 86, welcher bewirkt, dass sich die bewegliche Platte 77 in die Richtungen der drei senkrecht aufeinander stehenden Achsen bewegen kann, gemeinsam mit dem Rotationsmechanismus 81 (1).

Im Besonderen, wie in 7 gezeigt, ist die Einspanneinheits-seitige Umlenkrolle 82 an der näheren Endseite des röhrenförmigen Bauteils 75 angeordnet, welches die bewegliche Platte 77 durchdringt. Der Rotationsmechanismus 81 besteht aus einem Servomotor und ist an der beweglichen Platte 77 angebracht. Eine motorseitige Umlenkrolle 83 ist an einer Rotationswelle 81a des Servomotors 81 angebracht. Ein Band 84 ist an der Einspanneinheits-seitigen Umlenkrolle 82 und der motorseitigen Umlenkrolle 83 angebracht.

Das Anschalten des Servomotors 81 bewirkt, dass sich die motorseitige Umlenkrolle 83 dreht. Dies bewirkt, dass sich die Einspanneinheits-seitige Umlenkrolle 82 zusammen mit dem Klemmeinspanneinheit 74 via das Band 84 dreht. Als solches bewirkt der Rotationsmechanismus 81, dass die Statorplatte 70, welche durch die Klemmeinspanneinheit 74 gehalten wird, um die zentrale Achse der Statorplatte 70 rotiert.

Wie in 1 gezeigt, besteht der Einspanneinheitsbewegungsmechanismus 86 aus einem Satz von sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuatoren 87 bis 89 die der X-Achse, Y-Achse, und Z-Achsenrichtungen entsprechen. Die sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuatoren 87 bis 89, welche der X-Achsen-, Y-Achsen- und Z-Achsenrichtung entsprechen, bewirken, dass sich die bewegliche Platte 77 in die Richtungen der drei senkrecht aufeinander stehenden Achsen gemeinsam mit dem Rotationsmechanismus 81 bewegt. In der vorliegenden Ausführungsform ist der Einspanneinheitsbewegungsmechanismus, welcher aus den sich ausdehnenden/zusammenziehenden Aktuatoren 87 bis 89 entsprechend der X-Achsen-, Y-Achsen- und Z-Achsenrichtungen besteht, in derselben Weise konfiguriert als der vorher erwähnte Ventilbewegungsmechanismus 62. Entsprechend ist eine Beschreibung des Einspanneinheitsbewegungsmechanismus 76 redundant und wird somit weggelassen.

Die Vorrichtung 100 zur Herstellung des elektronischen Bautelementes gemäß der vorliegenden Erfindung enthält außerdem eine Spuleneinbaueinheit, welche mindestens eine der aufeinanderfolgenden einzelnen Spulen 9a auf eine Ausstülpung 72 der Statorplatte 70 einbaut, wobei die aufeinander folgenden Einzelspulen 9a die Gruppe verbundener Spulen 9 ausbilden, welche auf der Windungswelle 2 ausgebildet sind, durch die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10.

Wie in 1 gezeigt, beinhaltet die Spuleneinbaueinheit gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein Spuleneinrastbauteil (engl.: coil latch) 91 und eine Einpann(engl.: jig)bewegungseinheit 92, welche das Spuleneinrastbauteil 91 bewegt. Die Einpannbewegungseinheit 92 bewirkt, dass der Spuleneinrastbauteil 91 mit der Gruppe verbundener Spulen 9 einrastet, durch die Bewegung des Spuleneinrastbauteils 91 in Richtung der Windungswelle 2, und bewegt außerdem das Spuleneinrastbauteil 91 in die axiale Richtung der Windungswelle 2, um die Einzelspule 9a, welche die Gruppe verbundener Spulen 9 ausbildet, nacheinander von der Windungswelle 2 zu entfernen.

Wie in 9 gezeigt, beinhaltet das Spuleneinrastbauteil 91 Gehäuserillen 91a, welche die Windungswelle 2 beherbergen, welche durch die ausgebildete Gruppe verbundener Spulen 9 eingebracht ist, und Gehäuseteile 91b, welche die Einzelspulen 9a beherbergen, welche an einem vorbestimmten Intervall auf der Windungswelle 2 ausgebildet sind. Eine Vielzahl von Zähnen (engl.: pawl) 91c sind in einer solchen Weise ausgebildet, dass die Zähnen 91c und die Gehäusebauteile 91b sich abwechseln. Jeder Zahn 91c wird zwischen benachbarten Einzelspulen 9a eingebracht. Wie in 10 gezeigt, kann das Spuleneinrastbauteil 91 mit der Gruppe verbundener Spulen 9, welche aus den Einzelspulen 9a besteht, die miteinander verbunden sind, an einem vorbestimmten Intervall auf der Windungswelle 2 einrasten/ineinander greifen.

Wie in 1 gezeigt, enthält die Einpannbewegungseinheit 92 einen bidirektionalen Flüssigkeitsdruckzylinder 93, welcher bewirkt, dass der Spuleneinrastbauteil 91 sich in Richtung und entgegen des der Windungswelle 2 bewegt, und einen axialen Bewegungsaktuator 94, welcher bewirkt, dass sich der bidirektionale Flüssigkeitsdruckzylinder 93 in die axiale Richtung der Windungswelle 2 gemeinsam mit dem Spuleneinrastbauteil 91 bewegt.

Der axiale Bewegungsaktuator 94 besteht aus einem Gehäuse 94d, einer Kugelrollspindel (nicht gezeigt), einem Folger 94c, welcher mit der Kugelrollspindel ineinandergreift und eine translationale Bewegung ausübt, usw. Das Gehäuse 94d hat die Form eines dünnen, langgezogenen Kastens, und ist auf der Basis 5 angebracht, sodass dieser parallel zur Windungswelle 2 angeordnet ist. Die Kugelrollspindel erstreckt sich in eine Längsrichtung des Gehäuses 94d, innerhalb des Gehäuses 94d. Die Kugelrollspindel wird durch einen Servomotor 94a angetrieben und rotiert. In dem axialen Bewegungsaktuator 94 bewirkt das Anschalten des Servomotors 94a, dass die Kugelrollspindel rotiert wird. Dies bewirkt, dass sich der Folger 94c, welcher mit der Kugelrollspindel ineinandergreift, in eine Längsrichtung des Gehäuses 94d bewegt. Der bidirektionale Flüssigkeitsdruckzylinder 93 ist an dem Folger 94c angebracht.

Um die Gruppe verbundener Spulen 9 von der Windungswelle 2 zu entfernen, bringt der bidirektionale Flüssigkeitsdruckzylinder 93 zu allererst das Suleneinrastbauteil 91 in die Nähe der Windungswelle 2, wie in 10 gezeigt. Als Ergebnis, sind die Einzelspulen 9a, aus welchen die Gruppe verbundener Spulen 9 besteht, in den Gehäuseteilen 91b untergebracht und jeder Zahn 91c wird zwischen den benachbarten Einzelspulen 9a eingebracht.

Als nächstes, wie in 11 gezeigt, bewirkt der axiale Bewegungsaktuator 94 (1), dass sich der bidirektionale Flüssigkeitsdruckzylinder 93 in die axiale Richtung der Windungswelle 2 zusammen mit dem Spuleneinrastbauteil 91 bewegt. Da die Zähne 91c die Bewegung der Gruppe verbundener Spulen behindern bzw. einschränken, bewegt sich die Gruppe verbundener Spulen 9 in die axiale Richtung der Windungswelle 2 zusammen mit dem Spuleneinrastbauteil 91. Dies initiiert das Entfernen der Gruppe verbundener Spulen 9 von der Windungswelle 2.

Die Vorrichtung 100 zur Herstellung des elektronischen Bautelementes beinhaltet ein Heißluftvorrichtung 96, welche heiße Luft bläst (8D), eine Schneidevorrichtung (nicht gezeigt) zum Schneiden des Drahtes 1, und einen Schneidebewegungsmechanismus (nicht gezeigt), welcher bewirkt, dass die Schneidevorrichtung zwischen einer Schneideposition und einer Stand-by-Position bewegt wird. Die Heißluftvorrichtung 96 bläst heiße Luft auf eine Einzelspule 9a, während die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 die Einzelspule 9a durch die Wicklung des Drahtes 1 auf die Windungswelle 2 ausbildet. Als Ergebnis wird die Einzelspule 9a geschweißt. Die Schneidevorrichtung schneidet den Draht 1 nach der Fertigstellung der Wicklung des Drahtes auf die Windungswelle 2.

Nachfolgend wird eine Beschreibung des Verfahrens zur Herstellung des elektronischen Bautelementes durch Benutzung der Vorrichtung 100 zur Herstellung des elektronischen Bauelementes gegeben. Der Betrieb der Vorrichtung 100 zur Herstellung des elektronischen Bauelementes wird durch eine Steuereinheit (nicht gezeigt) gesteuert, welche in der Vorrichtung 100 zur Herstellung des elektronischen Bauelementes installiert ist.

Das Verfahren zur Herstellung des elektronischen Bauelementes beinhaltet einen Schritt des Vorbereitens und Haltens des Bestandteils des elektronischen Bauelementes, einen Spulenausbildungsschritt zum Ausbilden der Gruppe verbundener Spulen 9, und einen Spulenanbringungsschritt zum Anbringen der Gruppe verbundener Spulen 9 an den Bestandteil des elektronischen Bauelementes. Der Bestandteil des elektronischen Bautelementes beinhaltet eine Basisplatte 71 und die Vielzahl von Ausstülpungen 72, die auf der Basisplatte 71 angeordnet sind. Die Gruppe verbundener Spulen besteht aus einer Vielzahl von Einzelspulen 9a, welche miteinander verbunden sind. In dem Spulenanbringungsschritt wird mindestens eine der Einzelspulen 9a der Gruppe verbundener Spulen 9 durch Benutzung einer Ausstülpung(en) 72 als eine Zentralachse(n) auf der Basisplatte 71 angebracht. Das Verfahren zur Herstellung des elektronischen Bautelementes, ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem Spulenanbringungsschritt die Einzelspulen 9a (in einem gewickelten Zustand) der Gruppe verbundener Spulen 9 nacheinander auf die Vielzahl der Ausstülpungen 72 angebracht werden, wobei der Bestandteil des elektronischen Bauelementes relativ zu der Gruppe verbundener Spulen 9 bewegt wird.

Nachfolgend wird jeder Schritt im Detail beschrieben.

<Bestandteilhalteschritt>

In dem Bestandteilhalteschritt wird der Bestandteil des elektronischen Bauelementes, welches die Vielzahl der Ausstülpungen 72 beinhaltet, die auf der Basisplatte 71 angeordnet sind, vorbereitet und gehalten. In der vorliegenden Erfindung ist das elektronische Bauelement ein magnetischer Drehmelder und der Bestandteil ist die Statorplatte 70 des magnetischen Drehmelders. In dem Bestandteilhalteschritt wird die Basisplatte 71, welche die Statorplatte 70 ausbildet, gehalten bzw. gegriffen. Die Statorplatte 70 wird durch die Klemmeinspanneinheit 74 gegriffen, welche die Halteeinheit bzw. Greifeinheit ist, die auf der beweglichen Platte 77 angebracht ist.

Nachfolgend wird eine Beschreibung des genauen Betriebes des Haltens der Basisplatte 71 gegeben. Wie in 7 gezeigt, wird der Einspanneinheitskörper 76 in die umgekehrte Richtung (eine nach rechts gerichtete Richtung in 7) bewegt durch das Drücken des Bedienungsbauteils 75a, welches an der näherliegenden Endseite der Klemmeinspanneinheit 74 angebracht ist. Entsprechend vergrößert sich das Intervall zwischen den entfernten Enden der Segmente des Einspanneinheitskörpers 76, welche durch die Schlitze 76b separiert sind. In diesem Zustand ist die Basisplatte 71 in der Vertiefung 76d beherbergt, welche an den entfernten Enden der Segmente des Einspanneinheitskörpers 76 ausgebildet sind. Zu diesem Zeitpunkt wird die umfängliche Position der Basisplatte 71 durch Einbringung der Ausstülpung 76a, welche auf der umfänglichen Wand der Vertiefung 76d ausgebildet ist, in die Vertiefung 71 der Basisplatte 71 festgesetzt (6). Danach wird die Bedienung des Bedienungsbauteils 75a beendet.

Sobald die Bedienung des Bedienungsbauteils 75a beendet wurde, übt die nicht gezeigte Einspanneinheitsfeder, welche in dem Rohrelement 75 befindlich ist, eine Kraft auf den Einspanneinheitskörper 76 aus, sodass der Einspanneinheitskörper 76 in die axiale Richtung relativ zu dem Rohrelement 75 bewegt wird. Entsprechend wird das Intervall zwischen den entfernten Enden der Segmente des Einspanneinheitskörpers, welche durch die Schlitze 76b getrennt sind, verringert. Entsprechend greift der Einspanneinheitskörper 76 den Umfang der Basisplatte 71, welche in der Vertiefung 76d beherbergt ist und ausgebildet an dem entfernten Ende des Einspanneinheitskörpers 76. Die Basisplatte 71 wird in einem Zustand gegriffen bzw. gehalten, indem sie eine gemeinsame zentrale Achse mit der KlemmEinspanneinheit 74 teilt.

<Spulenausbildungsschritt der Gruppe verbundener Spulen>

In dem Schritt zur Ausbildung der Gruppe verbundener Spulen, wird die Gruppe verbundener Spulen 9, welche aus der Vielzahl von Einzelspulen 9a besteht, die miteinander verbunden sind, ausgebildet. Die Gruppe verbundener Spulen 9 wird durch die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 ausgebildet. Spezielle Prozesse dieses Schrittes werden nachfolgend beschrieben.

Zuerst wird der Einspanneinheit 24 so herangeführt, dass er die Windungswelle 2 umfängt, wobei die Einspanneinheit 24 aufgrund der herangeführten zentralen Stange 35 in einem geöffneten Zustand ist. Nachfolgend wird die Einspanneinheit 24 durch Zurückziehen der zentralen Stange 35 geschlossen, wie in 8A gezeigt. Die Endoberfläche 24a der Einspanneinheit 24 und die Endoberfläche 8b des Rohrelements 8 bilden Flansches aus, welche einen Bereich definieren, in welcher der Draht 1 auf die Windungswelle 2 gewickelt werden soll. Entsprechend definieren die Endoberfläche 24a und die Endoberfläche 8b die Windungsbreite des Drahtes 1, welche auf die Windungswelle 2 gewickelt werden soll. Das Intervall zwischen der Endoberfläche 24a und der Endoberfläche 8b ist äquivalent zu der Windungsbreite der Einzelspule 9a.

Nachfolgend wird, während der Draht 1 gehalten wird, Ventil 4 durch das Antreiben des Klemmzylinders 61 bewegt. Wie in 8a gezeigt, greift der Draht 1, welcher von einer Spitze des Ventils 4 eingebracht wird, mit der Aussparung 26a ineinander, welche in der Spitze des Haltegerätes 26 ausgebildet ist. Danach entlässt der Klemmzylinder 61 den Draht 1, und das Ventil 4 wird bewegt. Wie in 8b gezeigt, wird der Draht 1 zu einer Wicklungsstartposition in der Nähe der Endoberfläche 24a der Einspanneinheit 24 geführt, wobei der Draht 1 durch das Ventil 4 eingebracht wird, und mit dem Raststift 25 ineinandergreift.

In diesem Zustand drehen sich der Einspanneinheit 24 und die Windungswelle 2 synchron, wie in 8c gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Draht 1, der durch Ventil 4 eingebracht wird, zu der Windungswelle 2 geführt, zwischen der Endoberfläche 24a und der Endoberfläche 8b.

Danach bewegt sich Ventil 4 parallel zur Windungswelle 2 zwischen der Endoberfläche 24a und der Endoberfläche 8b hin und her, wie in 8d gezeigt, wobei der Einspanneinheit 24 und die Windungswelle 2 kontinuierlich synchron gedreht werden. Der Draht wird in mehreren Schichten zwischen der Endoberfläche 24a und der Endoberfläche 8b auf die Windungswelle 2 gewickelt. Als Ergebnis wird eine Einzelspule 9a, aus der die Gruppe verbundener Spulen 9 besteht, auf der Windungswelle 2 ausgebildet.

Während der Wicklung des Drahtes 1 bläst das Heißluftvorrichtung 96 heiße Luft zu dem Draht 1, welcher auf die Windungswelle 2 gewickelt wird. Entsprechend wird eine selbstschmelzende (engl.: self-welding) Schicht der Oberfläche des Drahtes 1 geschmolzen. Der gesamte Draht 1, welcher gewickelt wurde, um die Einzelspule 9a zu konstituieren, wird geschmolzen, und somit wird die Form einer Einzelspule 9a beibehalten.

In der vorausgegangenen Beschreibung wurde der Einspanneinheit 24 durch die Rotation der Einspannwelle 23 gedreht, während der Draht 1 auf die Windungswelle 2 gewickelt wurde. Der Draht 1 kann ohne die Rotation der Einspannwelle 23 auf die Windungswelle 2 gewickelt werden, weil bei Beginn der Wicklung die Windungswelle 2 in einem Zustand rotiert wird, in welchem der Draht 1 zu dem äußeren Umfang der Windungswelle 2 geführt wurde.

Nach Beenden der Wicklung der Einzelspule 9a werden die Einspanneinheit 24 und die Windungswelle 2 durch das Rohrelement 8 um eine vorbestimmte Entfernung, wie in 8e gezeigt, wegbewegt. Diese vorbestimmte Entfernung ist äquivalent zu einer Summe des Abstandes zwischen den benachbarten Einzelspulen 9a und der Windungsbreite einer Einzelspule 9a, die als nächstes gewickelt wird.

Dann, wie in 8f gezeigt, wird Einspanneinheit 24 geöffnet und in Richtung der Windungswelle 2 bewegt. Danach wird die Einspanneinheit 24 wieder geschlossen. Entsprechend wird die vorher ausgebildete Einzelspule 9a in die Einspanneinheit 24 beladen, und ein Bereich, in welchem der Draht 1 als nächstes gewickelt wird, wird auf der Windungswelle 2 definiert (selbes als in dem Zustand wie in 8b gezeigt).

Die ausgebildete Einzelspule 9a kann in die Einspanneinheit 24 beladen werden, durch das Öffnen der Einspanneinheit 24 und nach Beenden der Wicklung der ausgebildeten Einzelspule 9a, das Bewegen der Windungswelle 2 um eine vorbestimmte Entfernung und dann das Schließen der Einspanneinheit 24, anstatt dass sich die Einspanneinheit 24 vor und zurück bewegt.

Nachfolgend, ähnlich zu dem Zustand wie in 8b gezeigt, wird der Draht 1 um einen Raststift 25 eingehakt und wird zu einer Wicklungsstartposition für die Einzelspule 9a, die als nächstes gewickelt wird, bewegt. Da ein Verbindungsdrahtteil 9b (12) zwischen den benachbarten Einzelspulen um den Raststift 25 gehakt wird, ist es unwahrscheinlich, dass auf die Einzelspule 9a, welche schon ausgebildet wurde und in die Einspanneinheit 24 beladen wurde, durch den Draht 1 während der Wicklung der nächsten Einzelspule 9a eine Spannung ausgeübt wird. Dies kann verhindern, dass ein Endteil der Einzelspule 9a, welche schon gewickelt wurde, wieder abgewickelt wird.

Die nachfolgenden Vorgänge sind dieselben Vorgänge wie in den 8c bis 8f gezeigt. Die Vielzahl der Einzelspulen 9a werden nacheinander auf die Windungswelle 2, wie 9 gezeigt, gewickelt (die Gruppe verbundener Spulen besteht aus 8 Einzelspulen 9a in 9), durch Wiederholen dieses Vorgangs so viele Male entsprechend einer gewünschten Anzahl von Einzelspulen, aus welcher die Gruppe verbundener Spulen 9 besteht.

Wenn die Wicklung beendet ist, öffnet sich die Einspanneinheit 24 und zieht sich zurück. Der Klemmzylinder 61 wird angesteuert, um Draht 1 zu halten und das nicht gezeigte Schneidegerät schneidet den Draht 1 zwischen einer Einzelspule 9a, welche als Letztes ausgebildet wurde und Ventil 4.

Wie oben beschrieben wickelt und bildet die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 die Gruppe verbundener Spulen 9 aus, welche aus der Vielzahl von Einzelspulen 9a besteht, und welche miteinander in Reihe auf Windungswelle 2 verbunden sind. Entsprechend bildet die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 die Gruppe verbundener Spulen 9 durch das Wiederholen der folgenden Operationen des Ausbildens der einzelnen Spulen 9a aus: Wickeln des Drahtes auf die Windungswelle 2 zwischen der Einspanneinheit 24 und dem Rohrelement 8, Bewegen der Windungswelle 2 relativ zu der Einspanneinheit 24 und dem Rohrelement 8, und nochmaliges Wickeln des Drahtes 1 auf die Windungswelle 2 zwischen der Einspanneinheit 24 und dem Rohrelement 8. Die Einspanneinheit 24 und das Rohrelement 8 dienen als Bauteile, welche die Wicklungsbreite definieren.

<Spuleneinbauschritt>

In dem Spuleneinbauschritt bzw. Spulenanbringschritt wird mindestens eine der Einzelspulen 9a der Gruppe verbundener Spulen 9 auf der Basisplatte 71 eingebaut, durch Benutzung einer Ausstülpung(en) 72 als eine zentrale Achse(en). Entsprechend werden in dem Spuleneinbauschritt die Einzelspulen 9a (in einem gewickelten Zustand) der Gruppe verbundener Spulen 9 nacheinander auf die Vielzahl der Ausstülpungen 72 aufgebracht, welche auf der Basisplatte (der Bestandteil des elektronischen Bauelementes) 71 ausgebildet sind, wobei die Basisplatte 71 relativ zu der Gruppe verbundener Spulen 9 bewegt wird.

Im Besonderen werden anstelle der Einspanneinheit 24, welche zurückgezogen ist, die bewegliche Platte 77 und der Klemmeinspanneinheit 74, die drehbar abgestützt ist durch die bewegbare Platte 77, durch den Einspanneinheitsbewegungsmechanismus 86 so bewegt, dass die Basisplatte 71, welche durch den Klemmeinspanneinheit 74 gehalten wird, zu einem entfernten Ende der Windungswelle 2 geführt wird. Die Klemmeinspanneinheit 74 und die Statorplatte 70, welche durch die Klemmeinspanneinheit 74 gegriffen bzw. gehalten werden, werden gedreht durch das Anschalten des Servomotors (Rotationsmechanismus) 81 zum Rotieren der Klemmeinspanneinheit 74. Dies bewirkt, dass eine aus der Vielzahl von Ausstülpungen 72, welche auf der Basisplatte 71 ausgestaltet sind, sich gegenüber der Kante des entfernten Endes der Windungselle 2 befindet, wie in 9 gezeigt. Eine der Vielzahl von Ausstülpungen 72, welche hier erwähnt sind, ist eine Ausstülpung auf welcher eine Einzelspule 9a eingebaut werden soll.

Nachfolgend bringt der bidirektionale Zylinder 91 (1) das Spuleneinrastbauteil 91 in die Nähe der Windungswelle 2. Entsprechend, wie in 10 gezeigt, wird die Windungswelle 2, welche durch die ausgebildete Gruppe verbundener Spulen eingefügt wird, in den Gehäuserillen 91a beherbergt, und jeder Zahn 91c wird in die benachbarten Einzelspulen 9a eingebracht.

Der axiale Bewegungsaktuator 94 (1) bewegt das Spuleneinrastbauteil 91 in die axiale Richtung der Windungswelle 2 in Richtung des entfernten Endes der Windungswelle 2. Da die Zähne 91c die Bewegung der Gruppe verbundener Spulen 9 relativ zu dem Spuleneinrastbauteil 91 behindern, wird die erste Einzelspule 9a der Gruppe verbundener Spulen 9 von der Windungswelle 2, wie in 11 gezeigt, abgebaut. Diese erste Einzelspule 9a ist, unter Vielzahl von Einzelspulen 9a, am nächsten an dem entfernten Ende der Windungswelle 2 angeordnet. Die abgebaute erste Einzelspule 9a wird sofort auf die Ausstülpung 72, welche sich gegenüber dem entfernten Ende der Windungswelle 2 befindet, eingebaut.

In dem Spuleneinbauschritt wird die Vielzahl der Einzelspulen 9a (in einem gewickelten Zustand) der Gruppe verbundener Spulen 9 nacheinander auf die Vielzahl der Ausstülpungen 72, welche auf der Basisplatte 71 ausgebildet sind, angebaut bzw. aufgebracht. Nachdem eine Einzelspule 9a auf eine Ausstülpung 72 eingebaut wurde, wird die Statorplatte 70 zusammen mit der Klemmeinspanneinheit 74 durch das Anschalten des Servomotors 81 wieder gedreht (Rotationsmechanismus, 1). Dies bewirkt, dass eine weitere Ausstülpung 72, welche in der Vielzahl von Ausstülpungen 72, die auf der Basisplatte 71 ausgebildet sind, beinhaltet ist und welche zu der Ausstülpung 72 benachbart ist, auf welcher die Einzelspule 9a schon eingebaut wurde, der Kante des entfernten Endes der Windungswelle 2 gegenübersteht, wie in 12 gezeigt.

Der bidirektionale Zylinder 93 bewegt das Spuleneinrastbauteil 91 von der Windungswelle 2 weg. Entsprechend wird die Windungswelle, welche durch die ausgebildete Gruppe verbundener Spulen 9 eingebracht wird, von den Gehäuserillen 91a zurückgezogen, und jeder Zahn 91c wird von dem Abstand zwischen den benachbarten Einzelspulen 9a wegbewegt. Nachfolgend bewegt der axiale Bewegungsaktuator 94 das Spuleneinrastbauteil 91 in die axiale Richtung der Windungswelle 2 in Richtung eines näherliegenden Endes der Windungswelle 2 durch einen Schritt der Vielzahl von Einzelspulen 9a. Dann bringt der bidirektionale Zylinder 93 das Spuleneinrastbauteil 91 wieder in die Nähe der Windungswelle 2. Entsprechend ist die Windungswelle 2, welche durch die ausgebildete Gruppe verbundener Spulen 9 eingefügt ist, in den Gehäuserillen 91a beherbergt, und jeder Zahn 91c wird wieder zwischen den benachbarten Einzelspulen eingefügt.

Dies platziert die zweite Einzelspule 9a der Gruppe verbundener Spulen 9 an dem entfernten Ende der Windungswelle 2, wie in 12 gezeigt. Unter der Vielzahl der Einzelspulen 9a, aus welcher die Gruppe verbundener Spulen 9 besteht, folgt diese zweite Einzelspule 9a sofort der ersten Einzelspule 9a, welche auf der korrespondierenden Ausstülpung 72 angebaut wurde. Die Windungswelle 2, eingebracht durch die Einzelspule 9a, verbleibend auf der Windungswelle 2, wird in den Gehäuserillen 9a des Spuleneinrastbauteil 91 beherbergt und jeder Zahn 91c wird zwischen benachbarten Einzelspulen verbleibend auf der Windungswelle 2 eingebracht.

Der axiale Bewegungsaktuator 94 bewegt das Spuleneinrastbauteil 91 wieder in Richtung des entfernten Endes der Windungswelle 2. Da die Zähne 91c die Bewegung der Gruppe verbundener Spulen 9 relativ zu dem Spuleneinrastbauteil 91 behindern, wird die zweite Einzelspule 9a der Gruppe verbundener Spulen 9 von der Windungswelle 2 abgebaut. Die abgebaute Einzelspule 9a wird auf einer anderen Ausstülpung 72, welche sich gegenüber dem entfernten Ende der Windungswelle 2 bewegt befindet, eingebaut.

Durch das Wiederholen der vorangegangenen Vorgänge so viele Male entsprechend der Anzahl der Einzelspulen 9a, werden alle Einzelspulen 9a, aus welchen die Gruppe verbundener Spulen 9 besteht, nacheinander auf die Vielzahl der Ausstülpungen 72, welche auf der Basisplatte 71 ausgebildet sind, eingebaut. Der Spuleneinbauschritt ist beendet, wenn alle Einzelspulen 9a auf allen der Vielzahl von Ausstülpungen 72 eingebaut sind.

Das Beenden des Spuleneinbauschrittes markiert das Beenden des Einpassens der Gruppe verbundener Spulen 9, welche durch den Schritt der Ausbildung der Gruppe verbundener Spulen erhalten wurde, um die Vielzahl der Ausstülpungen 72, welche auf der Basisplatte 72 ausgebildet sind. Die Basisplatte 71 zusammen mit der Gruppe verbundener Spulen 9, welche um die Ausstülpungen 72 eingepasst ist, konstituiert die Statorplatte 70. Die Statorplatte 70, entsprechend konfiguriert, wird von der KlemmEinspanneinheit 74 entfernt zur Benutzung in dem nächsten Schritt durch das Drücken des Bedienbauteils 75a, welches an der näherliegenden Endseite der KlemmEinspanneinheit 74 angebracht ist.

Die Vorrichtung 100 und das Verfahren zur Herstellung des elektronischen Bauelementes gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt es die erhaltene Gruppe verbundener Spulen 9 direkt um die Ausstülpungen (empfangende Teile) 72 einzupassen. Entsprechend können Produktvariationen im Vergleich zu einem Fall, in welchem die Gruppe verbundener Spulen 9 durch manuelle Arbeit um die Ausstülpungen 72 eingepasst werden, eliminiert werden. Mit anderen Worten kann das elektronische Bauelement, welches die Gruppe verbundener Spulen 9 beinhaltet, in einer relativ einfachen Weise hergestellt werden, durch das Einpassen der erhaltenen Gruppe verbundener Spulen direkt um die empfangenden Bauteile, und einer Erhöhung des Einheitspreises eines erhaltenen Produktes kann verhindert werden.

In der vorausgegangenen Ausführungsform ist das elektronische Bauelement ein magnetischer Drehmelder, und der Bestandteil des elektronischen Bauelementes ist die Statorplatte des magnetischen Drehmelders. Das elektronische Bauelements ist nicht auf einen magnetischen Drehmelder begrenzt. Die vorliegende Erfindung ist anwendbar auf eine Vorrichtung und auf ein Verfahren zur Herstellung eines elektronischen Bauelementes, welches die Vielzahl von Ausstülpungen 72 als empfangende Teile einer Einzelspule 9a beinhaltet.

Das elektronische Bauelement ist nicht auf eine kreisförmige oder ringförmige Basisplatte 71, welche aus magnetischem Material hergestellt ist, beschränkt. Wenn das elektronische Bauelement eine scheibenförmige oder ringförmige Basisplatte 71 bestehend aus einem magnetischen Material ist und die Vielzahl von Ausstülpungen 72 umfänglich auf einer Oberfläche der Basisplatte 71 angeordnet sind, wird es bevorzugt, die Einzelspulen 9a nacheinander auf die Vielzahl von Ausstülpungen 72 einzubauen, während entweder die der Halteeinheit 74, welche die Basisplatte greift bzw. hält, die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 oder die Spuleneinbaueinheit 91, 92 rotiert oder bewegt wird.

In diesem Fall ist es vorteilhaft, das die Vorrichtung 100 zur Herstellung des elektronischen Bauelementes einen den Rotationsmechanismus 81 enthält, welcher die Basisplatte 71 dreht, und die rotierte Basisplatte 71 an Positionen des Einbaus der Einzelspulen 9a stoppt. Es ist bevorzugt, dass die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen die Windungswelle 2 beinhaltet, welche drehbar um ihre Achse und beweglich in ihrer axialen Richtung ist, die Drahtversorgungseinheit 4, welche den Draht 1 in Richtung der Windungswelle 2 bereitstellt und welche in die axiale Richtung der Windungswelle 2 beweglich ist, und die Einspanneinheit 24, welche eine Endoberfläche von jeder Einzelspule 9a während der Wicklung des Drahtes 1 definiert und es erlaubt die Windungswelle 2 einzubringen nach der Ausbildung jeder Einzelspule 9a, welche aus dem gewickelten Draht 1 besteht. Es wird außerdem bevorzugt, die Vielzahl von Einzelspulen 9a nacheinander auf die Windungswelle 2 zu wickeln, durch das sequenzielle Beladen der Einzelspule 9a, welche auf der Windungswelle 2 ausgebildet wurden, in die Einspanneinheit 24.

Mit der Vorrichtung 100 und dem Verfahren zur Herstellung des elektronischen Bauelementes gemäß der vorliegenden Ausführungsform, wird die Spuleneinbaueinheit 91, 92 separat von der Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 bereitgestellt und baut die Vielzahl von Einzelspulen 9a, aus welcher die Gruppe verbundener Spulen 9 besteht, nacheinander auf der Vielzahl von Ausstülpungen 72 ein. Die Gruppe verbundener Spulen 9, welche durch die Ausbildungseinheit für eine Gruppe verbundener Spulen 10 erhalten wird, wird direkt um die empfangenden Bauteile eingepasst. Entsprechend kann das elektronische Bauelement beinhaltend die Gruppe verbundener Spulen 9 in einer relativ einfachen Weise hergestellt werden.

Die Ausführungsformen dieser Erfindung wurden oben beschrieben, jedoch sind die oben genannten Ausbildungsformen Beispiele von Anwendungen dieser Erfindung und die technische Anwendung dieser Erfindung ist nicht auf diese speziellen Bestandteile der obigen Ausführungsformen beschränkt.

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2015-103352, welche beim Japanischen Patentamt am 21. Mai 2015 eingereicht wurde, mit dem gesamten Inhalt derer.