Title:
AN EINEM FAHRZEUG VORZUSEHENDE VORRICHTUNG
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Eine an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung, welche an einem Fahrzeug montiert werden soll, umfasst eine Schnurlose-Kommunikations-Einheit (11, 11a), welche mit einem innerhalb einer Kommunikationsreichweite angeordneten mobilen Terminal verbunden ist, um schnurlose Kommunikation mit dem mobilen Terminal durchzuführen, und einen Dienst unter Verwendung der schnurlosen Kommunikation bei der Schnurlose-Kommunikations-Einheit bereitstellt. Die an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung umfasst ferner eine Parkermittlungseinheit (19), welche ermittelt, ob das Fahrzeug geparkt ist oder nicht, und eine Kommunikationsreichweitenänderungseinheit (20 oder 20a), welche, wenn die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit verengt, so dass die Kommunikationsreichweite enger ist als diejenige, bevor die Parkermittlungseinheit ermittelt hat, dass das Fahrzeug geparkt ist.





Inventors:
Matsushita, Suguru, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Application Number:
DE112016001074T
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
02/18/2016
Assignee:
DENSO CORPORATION (Aichi-pref., Kariya-city, JP)
International Classes:
H04W52/28; H04W4/04; H04W52/04; H04W84/10
Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, Patentanwälte, 85354, Freising, DE
Claims:
1. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung, welche an einem Fahrzeug montiert werden soll, umfassend:
eine Schnurlose-Kommunikations-Einheit (11, 11a), welche mit einem innerhalb einer Kommunikationsreichweite angeordneten mobilen Terminal verbunden ist, um schnurlose Kommunikation mit dem mobilen Terminal durchzuführen, wobei die an dem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung unter Verwendung der schnurlosen Kommunikation der Schnurlose-Kommunikations-Einheit einen Dienst bereitstellt, die an dem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung weiter umfassend:
eine Parkermittlungseinheit (19), welche ermittelt, ob das Fahrzeug geparkt ist oder nicht; und
eine Kommunikationsreichweitenänderungseinheit (20, 20a), welche, wenn die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit verengt, so dass die Kommunikationsreichweite enger ist als diejenige, bevor die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist.

2. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit in eine Vielzahl von Niveaus von nicht weniger als zwei Niveaus kategorisiert und schrittweise die Kommunikationsreichweite von einem der Niveaus auf ein anderes ändert.

3. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, weiter umfassend:
eine Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit (15), welche detektiert, ob eine Lauf-/Fahrquelle des Fahrzeugs AN oder AUS ist;
eine Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit (16), welche detektiert, ob ein Insasse in einem Innenraum des Fahrzeugs vorhanden ist oder nicht; und
eine Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit (13), welche einen Ort des mobilen Terminals in Bezug auf das Fahrzeug schätzt,
wobei die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, wenn die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit detektiert, dass die Lauf-/Fahrquelle AUS ist, die Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit detektiert, dass kein Insasse vorhanden ist, und der Ort des mobilen Terminals in Bezug auf das Fahrzeug, welcher fortlaufend von der Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit geschätzt wird, in einem gegebenen Abstand oder weiter weg von dem Fahrzeug ist.

4. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, weiter umfassend:
eine Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit (13), welche einen Ort des mobilen Terminals in Bezug auf das Fahrzeug schätzt; und
eine Ortänderungsermittlungseinheit (14), welche ermittelt, ob sich der von der Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit geschätzte Ort des mobilen Terminals in einer gegebenen Zeitperiode geändert hat oder nicht,
wobei die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, wenn die Ortänderungsermittlungseinheit ermittelt, dass sich der Ort des mobilen Terminals über die gegebene Zeitperiode nicht geändert hat.

5. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, weiter umfassend:
eine Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit (15), welche detektiert, ob die Lauf-/Fahrquelle des Fahrzeugs AN oder AUS ist,
wobei die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, wenn eine gegebene Zeit verstreicht, nachdem die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit detektiert, dass die Lauf-/Fahrquelle AUS ist.

6. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter umfassend:
eine Standortermittlungseinheit (18), welche ermittelt, ob sich das Fahrzeug an einer vorbestimmten Stelle befindet oder nicht,
wobei die Parkermittlungseinheit unter Verwendung eines Ergebnisses der Ermittlung von der Standortermittlungseinheit ermittelt, ob das Fahrzeug an der vorbestimmten Stelle geparkt ist oder nicht.

7. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, weiter umfassend:
eine Insasseneintrittsdetektionseinheit (17), welche einen Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug detektiert,
wobei, nachdem die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit verengt und, wenn die Insasseneintrittsdetektionseinheit den Eintritt des Insassen in das Fahrzeug detektiert, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit aufweitet, so dass die Kommunikationsreichweite weiter ist als vor der Detektion des Eintritts des Insassen in das Fahrzeug durch die Insasseneintrittsdetektionseinheit.

8. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit durch Ändern einer Übertragungsausgabe von der Schnurlose-Kommunikations-Einheit ändert.

9. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß Anspruch 8,
wobei die Schnurlose-Kommunikations-Einheit (11) eine Antenne (12) als eine für eine Übertragung zu verwendende Antenne hat, und
wobei die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit durch Ändern einer Übertragungsausgabe von der einen Antenne ändert.

10. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei die Schnurlose-Kommunikations-Einheit (11a), als eine für eine Übertragung zu verwendende Antenne, eine Vielzahl von Antennen (12a und 12b) hat, die Kommunikationsreichweiten unterschiedlicher Größe verwenden, und
wobei die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit die zu verwendende Antenne unter der Vielzahl von Antennen wechselt, um die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit zu ändern.

11. An einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei ein unter Verwendung der schnurlosen Kommunikation bei der Schnurlose-Kommunikations-Einheit durchgeführter Dienst zumindest einer von einem Dienst, welcher es einer Ausrüstung des Fahrzeugs erlaubt, von dem mobilen Terminal bedient zu werden, und einem Dienst, welcher es dem mobilen Terminal erlaubt, Informationen von der Ausrüstung des Fahrzeugs zu erwerben, ist.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG

Diese Anmeldung ist auf der am 6. März 2015 eingereichten japanischen Patentanmeldung Nr. 2015-45149 basiert, deren Offenbarungsgehalt durch Bezugnahme Bestandteil hiervon ist.

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung, welche schnurlose Kommunikation mit einem mobilen Terminal durchführt.

STAND DER TECHNIK

Wie in Patentliteratur 1 beschrieben, ist eine Technik bekannt gewesen, die es einem Benutzer erlaubt, verschiedene Dienste wie beispielsweise einen Telefonanruf unter Verwendung einer Freisprechfunktion mittels schnurloser Kommunikation zwischen einem von dem Benutzer getragenen mobilen Terminal und einer an einem Fahrzeug vorgesehenen Vorrichtung, die an einem Fahrzeug montiert ist, zu empfangen. Generell ist eine an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung, die schnurlose Kommunikation mit einem mobilen Terminal durchführt, mit dem mobilen Terminal verbunden, um damit zu kommunizieren und einen Dienst bereitzustellen, wenn das mobile Terminal innerhalb einer Kommunikationsreichweite ist. Wenn das mobile Terminal außerhalb der Kommunikationsreichweite ist, wird die an dem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung von der Kommunikationsverbindung getrennt, so dass der Dienst beendet wird.

STAND-DER-TECHNIK-LITERATUR PATENTLITERATUR

  • Patentliteratur 1: JP 2014-130566 A

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Dienste, welche schnurlose Kommunikation zwischen einem mobilen Terminal und einer an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung verwenden, sind nicht auf Dienste beschränkt, die nur in einem Fahrzeuginnenraum verfügbar sind, wie beispielsweise der in Patentliteratur 1 offenbarte Telefonanruf unter Verwendung der Freisprechfunktion. Zum Beispiel können Forderungen nach Diensten wie beispielsweise einer Datenkommunikation, welche es Daten in einem Fahrzeug erlaubt, außerhalb des Fahrzeugs empfangen zu werden, selbst nachdem die Zündenergieversorgung des Fahrzeugs AUS-geschaltet ist, und einer Fernbedienung, welche es der Ausrüstung des Fahrzeugs erlaubt, von außerhalb des Fahrzeugs bedient zu werden, ebenfalls in der Zukunft erwartet werden. Wenn es für ein außerhalb eines Fahrzeugs befindliches mobiles Terminal und eine an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung notwendig ist, schnurlose Kommunikation durchzuführen, wie bei dem Datenkommunikationsdienst und dem Fernbedienungsdienst, muss die Kommunikationsreichweite der an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung erheblich nach außerhalb des Fahrzeugs eingestellt werden.

Wenn jedoch die Kommunikationsreichweite einer an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung, die zu einer Kommunikationsverbindung fähig ist, selbst nachdem die Zündenergieversorgung eines Fahrzeugs AUS-geschaltet ist, erheblich nach außerhalb des Fahrzeugs eingestellt ist, kann eine Kommunikationsverbindung zwischen dem mobilen Terminal und der an dem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung in einer Situation eingerichtet werden, in welcher die Kommunikationsverbindung nicht von einem Benutzer beabsichtigt ist. Als solch ein Fall kann zum Beispiel ein Fall erachtet werden, in welchem eine an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung an einem in der Garage des Heims des Benutzers geparkten Fahrzeugs mit einem in dem Heim des Benutzers platzierten mobilen Terminal verbunden ist, um damit zu kommunizieren, obgleich die Kommunikationsverbindung nicht von dem Benutzer beabsichtigt ist. Wenn eine Kommunikationsverbindung zwischen einer an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung und einem mobilen Terminal selbst in eine Situation eingerichtet wird, in welcher die Kommunikationsverbindung nicht von dem Benutzer beabsichtigt ist, wird die Energie der an dem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung und des mobilen Terminals nutzlos verschwendet.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung bereitzustellen, welche einen Dienst unter Verwendung einer schnurlosen Kommunikation mit einem mobilen Terminal bereitstellt und fähig ist, eine Energieverschwendung bei der an dem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung und bei dem mobilen Terminal zu reduzieren.

Gemäß einer Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfasst eine an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung, welche an einem Fahrzeug montiert werden soll, eine Schnurlose-Kommunikations-Einheit, welche mit einem innerhalb einer Kommunikationsreichweite angeordneten mobilen Terminal verbunden ist, um schnurlose Kommunikation mit dem mobilen Terminal durchzuführen. Die an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung stellt unter Verwendung der schnurlosen Kommunikation bei der Schnurlose-Kommunikations-Einheit, einen Dienst bereit. Die an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung umfasst ferner eine Parkermittlungseinheit und eine Kommunikationsreichweitenänderungseinheit. Die Parkermittlungseinheit ermittelt, ob das Fahrzeug geparkt ist oder nicht. Die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit verengt, wenn die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit so, dass die Kommunikationsreichweite enger ist als diejenige, bevor die Parkermittlungseinheit ermittelt hat, dass das Fahrzeug geparkt ist.

Gemäß dem Ausführungsbeispiel verengt die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit, wenn die Parkermittlungseinheit ermittelt, dass das Fahrzeug geparkt ist, so, dass die Kommunikationsreichweite enger ist als diejenige vor der Ermittlung des Parkens des Fahrzeugs durch die Parkermittlungseinheit. Dies erlaubt es der Kommunikationsreichweite, verengt zu werden, wenn das Fahrzeug geparkt ist. Da Kommunikationsreichweite verengt werden kann, wenn das Fahrzeug geparkt ist, ist die Situation, in welcher die an einem Fahrzeug vorzusehende Vorrichtung an dem in der Garage des Heims des Benutzers geparkten Fahrzeug mit dem in dem Heim des Benutzers platzierten mobilen Terminal verbunden ist, um damit zu kommunizieren, selbst wenn die Kommunikationsverbindung nicht von dem Benutzer beabsichtigt ist, weniger wahrscheinlich aufzutreten. Dies kann nutzlose Kommunikationsverbindungen zwischen der an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung und dem mobilen Terminal reduzieren und eine Energieverschwendung in der an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung und dem mobilen Terminal reduzieren. Als ein Ergebnis ist es, bei einer an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung, welche mittels schnurloser Kommunikation mit einem mobilen Terminal einen Dienst bereitstellt, möglich, Energieverschwendung in der an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung und dem mobilen Terminal zu reduzieren.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden von der folgenden detaillierten Beschreibung, welche mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen gemacht wird, deutlicher werden, in welchen:

1 eine Ansicht ist, welche ein Beispiel einer schematischen Ausgestaltung eines Schnurlose-Kommunikations-Systems kurzer Reichweite zeigt;

2 ein Funktionsblockdiagramm ist, welches ein Beispiel einer schematischen Ausgestaltung einer Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite zeigt;

3 ein Flussdiagramm ist, welches ein Beispiel des Ablaufs eines von der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel durchgeführten Kommunikationsreichweitenänderungsprozesses zeigt;

4 ein Flussdiagramm ist, welches ein Beispiel des Ablaufs einer Parkermittlung in dem Kommunikationsreichweitenänderungsprozess zeigt;

5 eine Ansicht zum Illustrieren von von der Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels erzielten Wirkungen;

6 ein Flussdiagramm ist, welches ein Beispiel des Ablaufs eines von einer Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite gemäß einer ersten Modifikation durchgeführten Kommunikationsreichweitenänderungsprozesses zeigt; und

7 ein Funktionsblockdiagramm ist, welches ein Beispiel einer schematischen Ausgestaltung der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite zeigt.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE (Erstes Ausführungsbeispiel) <Schematische Ausgestaltung eines Schnurlose-Kommunikations-Systems kurzer Reichweite 100>

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden. 1 ist eine Ansicht, welche ein Beispiel einer schematischen Ausgestaltung eines Schnurlose-Kommunikations-Systems 100 kurzer Reichweite zeigt, auf welches die vorliegende Erfindung angewendet ist. Wie in 1 gezeigt, umfasst das Schnurlose-Kommunikations-System kurzer Reichweite 100 eine Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1, die an einem Fahrzeug A montiert ist, ein mobiles Terminal 2a und ein mobiles Terminal 2b.

Die mobilen Terminals 2a und 2b sind mobile Terminals wie beispielsweise ein multifunktionales Mobiltelefon, das von einem Benutzer getragen oder mitgebracht werden kann. Das mobile Terminal 2a ist in dem Innenraum des Fahrzeugs A angeordnet. Das mobile Terminal 2b ist an einem Ort weg von dem Fahrzeug A angeordnet, wie beispielsweise in einem Raum in einem Gebäude B. Beispielhaft wird es angenommen, dass die mobilen Terminals 2a und 2b identische mobile Terminals sind abgesehen davon, dass deren Orte in Bezug auf die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 unterschiedlich sind. Jedes der mobilen Terminals 2a und 2b wird nachstehend als ein mobiles Terminal 2 bezeichnet werden, wenn keine Unterscheidung dazwischen gemacht wird.

Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird, als Beispiel, eine Ausgestaltung beschrieben werden, in welcher das Schnurlose-Kommunikations-System 100 kurzer Reichweite die Vielzahl von mobilen Terminals umfasst. Die Ausgestaltung kann aber auch so sein, dass das Schnurlose-Kommunikations-System kurzer Reichweite 100 nur ein mobiles Terminal umfasst.

Wie oben beschrieben ist die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 an dem Fahrzeug A montiert. Die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 ist mit dem innerhalb der Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung 1 kurzer Reichweite angeordneten mobilen Terminal 2 verbunden, um schnurlose Kommunikation mit dem mobilen Terminal 2 durchzuführen, und steuert die an dem Fahrzeug A montierte Ausrüstung, um einen Dienst unter Verwendung der schnurlosen Kommunikation bereitzustellen.

Beispiele des Dienstes umfassen einen Telefonanruf unter Verwendung einer Freisprechfunktion, welcher mittels an dem Fahrzeug A montiertem Lautsprecher und an dem Fahrzeug A montiertem Mikrofon gemacht wird, anstelle eines Telefonanrufs, welcher mittels des mobilen Terminals 2 gemacht wird, und Audiostreaming, welches es einem Auto-Audio-Set erlaubt, die in dem mobilen Terminal 2 gespeicherte Musik zu reproduzieren. Außerdem gibt es auch Datenkommunikation, welche es dem mobilen Terminal 2 erlaubt, Informationen von der Ausrüstung des Fahrzeugs A zu erwerben, und eine Fernbedienung, welche es der Ausrüstung des Fahrzeugs A erlaubt, von dem mobilen Terminal 2 bedient zu werden. Zusätzlich kann solch ein Dienst, welcher die Anwesenheit des Benutzers des mobilen Terminals 2, der sich um das Fahrzeug A herum befindet, während des Laufens des Fahrzeugs A, oder ähnliches ebenfalls berücksichtigt werden. Beispiele der Informationen, die von dem mobilen Terminal 2 über Datenkommunikation erworben werden, umfassen den durchschnittlichen Brennstoffwirkungsgrad des Fahrzeugs A, die Fahrdistanz davon und dessen Reifendruck. Beispiele der Fernbedienung umfassen eine Bedienung zum Aktivieren einer Autoklimaanlage von außerhalb des Fahrzeugs.

Die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 führt auch einen Kommunikationsreichweitenänderungsprozess durch, welcher eine Kommunikationsreichweite in Abhängigkeit von Bedingungen ändert. Die Details des Kommunikationsreichweitenänderungsprozesses werden später beschrieben werden. Die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung 1 kurzer Reichweite entspricht einer an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung.

<Schematische Ausgestaltung einer Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1>

Mittels 2 wird eine Beschreibung einer Ausgestaltung gegeben werden, die sich auf den Kommunikationsreichweitenänderungsprozess von der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1, die oben erwähnt ist, bezieht. 2 ist ein Funktionsblockdiagramm, welches ein Beispiel einer schematischen Ausgestaltung der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 zeigt, die mit dem Kommunikationsreichweitenänderungsprozess in Beziehung steht. Wie in 2 gezeigt, umfasst die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 eine Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11, eine Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13, eine Ortänderungsermittlungsseinheit 14, eine Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15, eine Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit 16, eine Insasseneintrittsdetektionseinheit 17, eine Standortermittlungseinheit 18, eine Parkermittlungseinheit 19 und eine Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20.

Die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 hat eine Antenne 12 und führt eine schnurlose Kommunikation kurzer Reichweite, welche eine Kommunikationsreichweite von maximal etwa mehreren zehn Metern abdeckt, mit dem mobilen Terminal 2 durch. Die Antenne 12 wird angenommen, zum Beispiel eine Übertragungs-/Empfangsantenne zu sein. Als die schnurlose Kommunikation kurzer Reichweite wird vorzugsweise, was die Benutzerfreundlichkeit betrifft, eine mit einem Standard für schnurlose Kommunikation kurzer Reichweite, welcher typischerweise für multifunktionale Mobiltelefone verwendet wird, wie beispielsweise Bluetooth (eingetragene Marke) oder WiFi (eingetragene Marke), konforme schnurlose Kommunikation kurzer Reichweite verwendet. Außerdem kann solch eine Ausgestaltung angewandt werden, in welcher, in einem elektronischen Schlüsselsystem wie beispielsweise einem Smart Entry System (intelligentes Eintrittssystem), das mobile Terminal 2 anstelle eines elektronischen Schlüssels verwendet wird und, um es der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 zu erlauben, gemeinsam auch als die Schnurlose-Kommunikations-Einheit verwendet zu werden, die in dem elektronischen Schlüsselsystem verwendet wird, schnurlose Kommunikation kurzer Reichweite mittels eines UHF-Bandes eingesetzt wird.

Wenn nur eine Antenne für die Übertragung verwendet wird, kann die Ausgestaltung auch so sein, dass die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 eine Übertragungsantenne und eine Empfangsantenne hat anstelle davon, die eine Übertragungs-/Empfangsantenne zu haben. Wenn die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 gemeinschaftlich auch als die in dem elektronischen Schlüsselsystem verwendete Schnurlose-Kommunikations-Einheit eingesetzt wird, kann die Ausgestaltung auch so sein, dass eine Vielzahl der gleichen Antennen wie die in dem elektronischen Schlüsselsystem verwendete Antenne vorgesehen sind.

Die Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13 schätzt fortlaufend den Ort des mobilen Terminals 2 in Bezug auf das Fahrzeug A. Zum Beispiel schätzt die Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13 den Abstand von dem Fahrzeug A zu dem Ort des mobilen Terminals 2 auf der Basis der empfangenen Signalstärke (das heißt, von RSSI) des von der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 von dem mobilen Terminal 2 empfangenen Signals. In einem anderen Beispiel kann es, wenn jedes von dem mobilen Terminal 2 und der an dem Fahrzeug A montierten Ausrüstung eine Positionierungsfunktion hat, welche den momentanen Ort unter Verwendung eines GNSS (Globales Navigationssatellitensystem) spezifiziert, angemessen sein, den Ort des mobilen Terminals 2 in Bezug auf das Fahrzeug A basierend auf den Orten des mobilen Terminals 2 und des Fahrzeugs A, welche mittels GNSS spezifiziert werden, zu schätzen. Der spezifizierte Ort des mobilen Terminals 2 kann angemessen von der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 empfangen werden, um nutzbar zu sein. Der spezifizierte Ort des Fahrzeugs A kann angemessen von der an dem Fahrzeug A montierten Ausrüstung erworben werden.

Die Ortänderungsermittlungseinheit 14 ermittelt, ob sich der Ort des mobilen Terminals 2 in Bezug auf das Fahrzeug A, der fortlaufend von der Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13 geschätzt wird, über eine gegebene Zeitperiode geändert hat oder nicht. Als Beispiel kann es in einem Fall, wo der Abstand von dem Ort, wenn das Abzählen der gegebenen Zeitperiode gestartet wird, zu dem Ort, wenn das Abzählen der gegebenen Zeitperiode beendet wird, weniger als ein Grenzwert ist, welcher eine mit einem Fehler vergleichbare Differenz ist, angemessen ermittelt werden, dass der Ort des mobilen Terminals 2 in Bezug auf das Fahrzeug A sich über die gegebene Zeitperiode nicht ändert hat. Für die gegebene Zeitperiode ist es angemessen, lang genug zu sein, um zu sagen, dass das mobile Terminal 2 an demselben Ort platziert ist. Die gegebene Zeitperiode kann beliebig eingestellt werden.

Die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15 detektiert, ob die Lauf-/Fahrquelle des Fahrzeugs A AN oder AUS ist. Wenn zum Beispiel das Fahrzeug A einen Verbrennungsmotor als die Lauf-/Fahrquelle verwendet, detektiert die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15, ob der Verbrennungsmotor AN oder AUS ist. Wenn das Fahrzeug A einen Elektromotor als die Lauf-/Fahrquelle verwendet, detektiert die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15, ob der Elektromotor AN oder AUS ist. Beispielhaft wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die folgende Beschreibung für den Fall gegeben werden, in welchem die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15 detektiert, ob der Verbrennungsmotor AN oder AUS ist. Ob der Verbrennungsmotor AN oder AUS ist, kann angemessen von einem Signal von einem Zündschalter detektiert werden.

Die Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit 16 detektiert die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Insassen in dem Innenraum des Fahrzeugs A. Beispielhaft kann die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Insassen in dem Innenraum des Fahrzeugs A angemessen von einem Signal von einem Sitzbelegungssensor, der in den Sitzen des Fahrzeugs A vorgesehen ist, detektiert werden. Die Insasseneintrittsdetektionseinheit 17 detektiert einen Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A. Beispielhaft kann der Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A angemessen von einem Signal von einem Türöffnungsschalter oder einem Signal von dem Sitzbelegungsschalter detektiert werden. Alternativ kann der Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A auch von einem Signal von einem in einem äußeren Türgriff vorgesehenen Berührungsschalter detektiert werden.

Beachte, dass auch solch eine Ausgestaltung angewendet werden kann, in welcher der von der Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit 16 und der Insasseneintrittsdetektionseinheit 17 zu detektierende Insasse auf einen Insassen beschränkt ist, welcher das mobile Terminal 2 trägt. In diesem Fall kann die Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit 16 die Anwesenheit/Abwesenheit eines Insassen in dem Innenraum des Fahrzeugs A angemessen auf der Basis davon detektieren, ob der Ort des mobilen Terminals 2 von der Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13 geschätzt wird, innerhalb einer dem Fahrzeuginnenraum entsprechenden Reichweite zu sein oder nicht. Die Insasseneintrittsdetektionseinheit 17 kann den Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A angemessen auf der Basis davon detektieren, ob der Ort des mobilen Terminals 2 von der Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13 geschätzt worden ist, innerhalb der dem Fahrzeuginnenraum entsprechenden Reichweite zu sein oder nicht.

In dem Fall, in welchem die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 gemeinschaftlich auch als die in dem elektronischen Schlüsselsystem verwendete Schnurlose-Kommunikations-Einheit verwendet wird, kann es auch möglich sein, unter Verwendung eines fahrzeuginternen Prüfprozesses in dem elektronischen Schlüsselsystem zu ermitteln, ob sich das mobile Terminal 2 in dem Fahrzeuginnenraum befindet oder nicht, und die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Insassen in dem Innenraum des Fahrzeugs A und den Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A zu detektieren.

Die Standortermittlungseinheit 18 ermittelt, ob das Fahrzeug A sich an einer vorbestimmten Stelle befindet. Beispiele der vorbestimmten Stelle umfassen das Heim des Nutzers und ein Ziel. Wenn die an dem Fahrzeug A montierte Ausrüstung eine Positionierungsfunktion hat, die den momentanen Ort unter Verwendung des GNSS spezifiziert, kann es angemessen auf der Basis davon, ob der von der Ausrüstung spezifizierte Ort des Fahrzeugs A mit dem Ort der vorbestimmten Stelle, der vorab registriert worden ist, übereinstimmt oder nicht, ermittelt werden, ob sich das Fahrzeug A an der vorbestimmten Stelle befindet oder nicht. Alternativ kann auch solch eine Ausgestaltung angewendet werden, bei welcher Informationen über den Ort eines Wi-Fi-Zugriffspunkts an der vorbestimmten Stelle vorab in der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 registriert sind und, ob sich das Fahrzeug A an der vorbestimmten Stelle befindet oder nicht, auf der Basis davon ermittelt wird, ob eine Radiowelle von dem Wi-Fi-Zugriffspunkt empfangen wird oder nicht.

Die Parkermittlungseinheit 19 ermittelt, ob das Fahrzeug A geparkt ist oder nicht. Die Parkermittlungseinheit 19 ermittelt, ob das Fahrzeug A geparkt oder nicht, auf der Basis des Schätzungsergebnisses der Mobiles-Terminal-Ortsschätzungseinheit 13, der jeweiligen Ermittlungsergebnisse von der Ortänderungsermittlungseinheit 14 und der Standortermittlungseinheit 18 und den jeweiligen Detektionsergebnissen von der Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15 und der Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit 16. Die Details des Prozesses in der Parkermittlungseinheit 19 werden später beschrieben werden.

Die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 ändert die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 auf der Basis des Ermittlungsergebnisses von der Parkermittlungseinheit 19 und des Detektionsergebnisses von der Insasseneintrittsdetektionseinheit 17. Beispielhaft ändert die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 durch Ändern einer Übertragungsausgabe von der Antenne 12. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird es angenommen, dass es, als die Kommunikationsreichweite, zwei Typen gibt, welche eine auf die nahe Umgebung des Fahrzeugs A begrenzte enge Kommunikationsreichweite und eine sich auf einen Bereich von zum Beispiel mehreren Metern weg von dem Fahrzeug A erstreckende weite Kommunikationsreichweite sind. Es wird auch angenommen, dass standardmäßig die weite Kommunikationsreichweite von der Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 eingestellt ist.

<Kommunikationsreichweitenänderungsprozess>

Anschließend wird, unter Verwendung des Flussdiagramms von 3, eine Beschreibung eines Beispiels des Ablaufs des Kommunikationsreichweitenänderungsprozesses in der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 gegeben werden. Das Flussdiagramm von 3 kann geeignet ausgestaltet sein, um den Prozess zu starten, wenn zum Beispiel die Energieversorgung der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 AN-geschaltet wird, und um den Prozess zu beenden, wenn die Energieversorgung der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 AUS-geschaltet wird. Beachte, dass das Flussdiagramm von 3, wenn es einen Schalter gibt, der von einem Benutzer betätigt werden kann und durch welchen der Benutzer die Verwendung oder die Nicht-Verwendung der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 schalten kann, auch geeignet ausgestaltet sein kann, um den Prozess zu starten, wenn der Schalter eine Benutzerbetätigung empfängt, die indikativ für die Benutzung der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 ist, und den Prozess zu beenden, wenn der Schalter eine Benutzerbetätigung empfängt, die indikativ für deren Nichtbenutzung ist.

Als Erstes stellt, in S1, die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 die weite Kommunikationsreichweite als die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 ein. Wenn es das mobile Terminal 2 gibt, das zu einer Kommunikationsverbindung mit der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 fähig ist, führt die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 eine schnurlose Kommunikation mit dem mobilen Terminal 2 durch.

In S2 macht die Parkermittlungseinheit 19 eine Parkermittlung, indem sie ermittelt, ob das Fahrzeug A geparkt ist oder nicht. Unter Verwendung des Flussdiagramms von 4 wird hier die Kurzdarstellung der Parkermittlung beschrieben werden.

Als Erstes bewegt sich, wenn in S21 von der Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15 detektiert wird, dass der Verbrennungsmotor des Fahrzeugs A von dem EIN-Zustand in den AUS-Zustand gewechselt hat (JA in S21), der Prozess zu S22. Wenn es auf der anderen Seite nicht detektiert wird, dass der Verbrennungsmotor des Fahrzeugs A von dem EIN-Zustand zu dem AUS-Zustand gewechselt hat (NEIN in S21), bewegt sich der Prozess zu S28. Es wird angenommen, dass die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1, selbst wenn die Zündenergieversorgung AUS-geschaltet ist, eine Energieversorgung von zum Beispiel einer zu aktivierenden Backup-Energieversorgung empfängt.

Wenn es in S22 von der Standortermittlungseinheit 18 ermittelt wird, dass das Fahrzeug A an der vorbestimmten Stelle angeordnet ist (JA in S22), bewegt sich der Prozess zu S23. Wenn es auf der anderen Seite ermittelt wird, dass sich das Fahrzeug A nicht an der vorbestimmten Stelle befindet (NEIN in S22), bewegt sich der Prozess zu S28.

Wenn es in S23 von der Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit 16 ermittelt wird, dass es keinen Insassen in dem Innenraum des Fahrzeugs A gibt (NEIN in S23), bewegt sich der Prozess zu S24. Wenn es auf der anderen Seite ermittelt wird, dass es einen Insassen in dem Innenraum des Fahrzeugs A gibt (JA in S23), bewegt sich der Prozess zu S26.

Wenn in S24 der Ort des mobilen Terminals 2 (das heißt, der Terminalort) in Bezug auf das Fahrzeug A, welcher von der Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13 geschätzt wird, in einem gegebenen Abstand oder weiter weg von dem Fahrzeug A ist (JA in S24), bewegt sich der Prozess zu S25. Wenn auf der anderen Seite der Ort des mobilen Terminals 2 in Bezug auf das Fahrzeug A in einem kürzeren Abstand als dem gegebenen Abstand von dem Fahrzeug A ist (NEIN in S24), bewegt sich der Prozess zu S26. Für den hier erwähnten gegebenen Abstand ist es angemessen, nicht weniger als ein Abstand zu sein, der lang genug ist, um zu sagen, dass der Insasse aus dem Fahrzeug A ausgestiegen ist. Der hier erwähnte gegebene Abstand kann beliebig eingestellt werden. In S25 ermittelt die Parkermittlungseinheit 19, dass das Fahrzeug A geparkt ist, und der Prozess bewegt sich zu S3.

Wenn es in S26 von der Ortänderungsermittlungseinheit 14 ermittelt wird, dass der Ort des mobilen Terminals 2 (das heißt, der Terminalort) in Bezug auf das Fahrzeug A sich über eine gegebene Zeitperiode nicht geändert hat (NEIN in S26), bewegt sich der Prozess zu S25. Wenn es auf der anderen Seite ermittelt worden ist, dass sich der Ort des mobilen Terminals 2 in Bezug auf das Fahrzeug A in der gegebenen Zeitperiode geändert hat (JA in S26), bewegt sich der Prozess zu S27.

Wenn in S27 eine gegebene Zeitperiode von der Detektion des AUS-Schaltens des Verbrennungsmotors des Fahrzeugs A durch die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15 verstrichen ist (JA in S27), bewegt sich der Prozess zu S25. Wenn auf der anderen Seite die gegebene Zeitperiode von der Detektion des AUS-Schaltens des Fahrzeugs A nicht verstrichen ist (NEIN in S27), kehrt der Prozess zu S23 zurück, um wiederholt zu werden. Für die hier erwähnte gegebene Zeitperiode ist es angemessen, länger als die in der Ortänderungsermittlungseinheit 14 verwendete gegebene Zeitperiode zu sein. Die hier erwähnte gegebene Zeitperiode kann beliebig eingestellt werden. In S28 ermittelt die Parkermittlungseinheit 19, dass das Fahrzeug A nicht geparkt ist, und der Prozess bewegt sich zu S3.

Wieder verweisend auf 3 bewegt sich, wenn es in S3 als ein Ergebnis der Parkermittlung in S2 ermittelt wird, dass das Fahrzeug geparkt ist (JA in S3), der Prozess zu S4. Wenn es auf der anderen Seite als ein Ergebnis der Parkermittlung in S2 ermittelt wird, dass das Fahrzeug nicht geparkt ist (NEIN in S3), bewegt sich der Prozess zu S2, um wiederholt zu werden.

In S4 ändert die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 von der weiten Kommunikationsreichweite zu der engen Kommunikationsreichweite. In S4 wird die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 zu der engeren Reichweite geändert, ohne den Betrieb der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 anzuhalten. Insbesondere wird durch Reduzieren der Übertragungsausgabe von der Antenne 12, ohne die Übertragung von der Antenne 12 zu eliminieren, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 auf die engere Reichweite geändert.

Wenn in S5 das mobile Terminal 2 innerhalb der Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 ist und die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und das mobile Terminal 2S5), verbunden sind, um kommunikativ zu sein (JA in bewegt sich der Prozess zu S7. Wenn auf der anderen Seite das mobile Terminal 2 nicht innerhalb der Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 ist und die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und das mobile Terminal 2 nicht verbunden sind, so dass sie nicht-kommunikativ sind (NEIN in S5), bewegt sich der Prozess zu S6.

In S6 schaltet die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 in einen intermittierenden Modus, in welchem die Übertragungs- oder Empfangsperiode einer Radiowelle bei der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 in eine längere Periode geändert wird, um einen Energieverbrauch zu unterdrücken, und der Prozess bewegt sich zu S7. Sobald die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 in den intermittierenden Modus geschaltet hat, wird der intermittierende Modus aufrechterhalten, bis die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und das mobile Terminal 2 in S5 kommunikativ werden. Wenn die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und das mobile Terminal 2 in S5 kommunikativ werden, wird der intermittierende Modus beendet.

Wenn die Insasseneintrittsdetektionseinheit 17 in S7 den Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A detektiert (JA in S7), bewegt sich der Prozess zu S8. Wenn auf der anderen Seite die Insasseneintrittsdetektionseinheit 17 nicht den Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A detektiert (NEIN in S7), kehrt der Prozess zu S5 zurück, um wiederholt zu werden. In S8 ändert die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 von der engen Kommunikationsreichweite zu der weiten Kommunikationsreichweite, und der Prozess kehrt zu S2 zurück, um wiederholt zu werden.

<Zusammenfassung des ersten Ausführungsbeispiels>

Unter Verwendung von 5 wird hier eine spezifische Beschreibung der durch die Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels erzielten Funktionen und Wirkungen gegeben werden. In 5 repräsentiert C die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1, die an dem Fahrzeug A angebracht ist. 5 zeigt eine Situation, bevor das Fahrzeug A geparkt ist, und eine Situation, nachdem das Fahrzeug A geparkt ist. Das Gebäude B von 5 wird angenommen, zum Beispiel das Heim des Benutzers zu sein.

Wie in 5 gezeigt, ist, bevor das Fahrzeug A geparkt ist, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 die weite Kommunikationsreichweite. Dementsprechend kann, unter Verwendung des mobilen Terminals 2a in dem Innenraum des Fahrzeugs A, ein Dienst wie beispielsweise ein Telefonanruf unter Verwendung einer Freisprechfunktion oder Audiostreaming über schnurlose Kommunikation mit der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 verwendet werden. Zusätzlich kann ein Dienst, welcher die Anwesenheit des Benutzers des mobilen Terminals 2b, das sich um das Fahrzeug A herum befindet, während des Fahrens des Fahrzeugs A meldet, oder ähnliches, ebenfalls verwendet werden.

Im Gegensatz dazu wird, nachdem es ermittelt worden ist, dass das Fahrzeug A geparkt ist (das heißt, nach dem Parken des Fahrzeugs A), die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 auf die Kommunikationsreichweite geändert, welche enger als die Kommunikationsreichweite ist, bevor es ermittelt worden ist, dass das Fahrzeug A geparkt ist. Dementsprechend ist die Situation, in welcher die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 des in der Garage des Heims des Benutzers geparkten Fahrzeugs A mit dem in dem Gebäude B als dem Heim des Benutzers platzierten mobilen Terminals 2b verbunden ist, um damit zu kommunizieren, obgleich die Kommunikationsverbindung nicht von dem Benutzer beabsichtigt ist, weniger wahrscheinlich aufzutreten. Als ein Ergebnis ist es möglich, nutzlose Kommunikationsverbindungen zwischen der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 und dem mobilen Terminal 2b zu reduzieren und eine Energieverschwendung in der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 und dem mobilen Terminal 2b zu reduzieren.

Bei der Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels kann, selbst wenn die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 sich in die enge Reichweite geändert hat, eine schnurlose Kommunikation innerhalb der Kommunikationsreichweite durchgeführt werden. Dementsprechend kann, unter Verwendung des mobilen Terminals 2a in dem Innenraum des Fahrzeugs A, ein Dienst wie beispielsweise ein Telefonanruf unter Verwendung einer Freisprechfunktion oder Audiostreaming kontinuierlich über die schnurlose Kommunikation mit der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 verwendet werden. Außerdem kann, da die Kommunikationsreichweite sich auf die unmittelbare Umgebung des Fahrzeugs A, selbst außerhalb des Fahrzeugs, erstreckt hat, indem das mobile Terminal 2 näher an das Fahrzeug A gebracht wird, ein Dienst wie beispielsweise Datenkommunikation oder eine Fernbedienung ebenfalls kontinuierlich verwendet werden.

Ebenso wird, bei der Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels, wenn der Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A nach der Ermittlung des Parkens des Fahrzeugs A detektiert wird, die Kommunikationsreichweite in die weitere Reichweite geändert. Dies erlaubt es, dass die Verwendung eines Dienstes, der die weite Kommunikationsreichweite benötigt, wieder aufgenommen wird, wenn der Insasse in das Fahrzeug steigt, ohne irgendeine Tätigkeit durch den Benutzer zu involvieren.

Außerdem wird, bei der Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels, das Parken des Fahrzeugs auf der Basis von nicht nur dem AUS-Zustand des Verbrennungsmotors, sondern auch verschiedenen anderen Bedingungen ermittelt. Dies kann die Genauigkeit der Ermittlung des Parkens des Fahrzeugs erhöhen. Ebenso wird, bei der Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 durch Ändern der Übertragungsausgabe von der einen Antenne 12 geändert. Dies kann eine signifikantere Kostenreduktion erzielen, als sie mit einer Ausgestaltung, welche eine Vielzahl von Antennen verwendet, erzielt wird.

(Erste Modifikation)

Das erste Ausführungsbeispiel hat die Ausgestaltung gezeigt, welche die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 zwischen der weiten Kommunikationsreichweite und der engen Kommunikationsreichweite auf zwei Niveaus ändert. Die Ausgestaltung ist jedoch nicht notwendigerweise darauf beschränkt. Zum Beispiel kann die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 in eine Vielzahl von Niveaus von mehr als zwei Niveaus kategorisiert sein und schrittweise von einem der Niveaus auf ein anderes geändert werden (nachstehend als eine erste Modifikation bezeichnet).

Das Folgende wird die erst Modifikation unter Verwendung der Zeichnungen beschreiben. Beachte dass, für die Einfachheit der Beschreibung, bei der Beschreibung der ersten Modifikation und der anschließenden Beschreibung Elemente, welche die gleiche Funktionen wie diejenigen von Elementen haben, die in den für die vorherige Beschreibung verwendeten Zeichnungen gezeigt sind, die gleichen Bezugsziffern gegeben werden sollen und eine Beschreibung davon weggelassen ist. Die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 der ersten Modifikation ist die gleiche wie die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 des ersten Ausführungsbeispiels abgesehen davon, dass sich der Prozess, der sich auf die Änderung der Kommunikationsreichweite in der Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 bezieht, teilweise von demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels unterscheidet.

Unter Verwendung des Flussdiagramms von 6 wird hier eine Beschreibung eines Beispiels des Ablaufs des Kommunikationsreichweitenänderungsprozesses bei der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 der ersten Modifikation gegeben werden. Zeitpunkte zum Starten und Beenden des Prozesses in dem Flussdiagramm von 6 können angemessen die gleichen sein wie diejenigen in dem Flussdiagramm von 3. In der hier gegebenen Beschreibung wird der Fall, bei welchem die Kommunikationsreichweite auf drei Niveaus zwischen „großer“, „mittlerer“ und „kleiner“ Kommunikationsreichweite geändert wird, als ein Beispiel verwendet.

Als Erstes stellt in S101 die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 die „große“ Kommunikationsreichweite als die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 ein. Wenn es das mobile Terminal 2 gibt, das zu einer Kommunikationsverbindung mit der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 fähig ist, wird eine schnurlose Kommunikation mit dem mobilen Terminal 2 durchgeführt.

In S102 macht die Parkermittlungseinheit 19, auf die gleiche Weise wie in S2 oben beschrieben, eine Parkermittlung durch Ermitteln, ob das Fahrzeug A geparkt ist oder nicht. Wenn es in S103 als ein Ergebnis der Parkermittlung in S102 ermittelt wird, dass das Fahrzeug A geparkt ist (JA in S103), bewegt sich der Prozess zu S104. Wenn es auf der anderen Seite als ein Ergebnis der Parkermittlung in S102 ermittelt wird, dass das Fahrzeug A nicht geparkt ist (NEIN in S103), kehrt der Prozess zu S102 zurück, um wiederholt zu werden.

In S104 ändert die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 auf eine engere Kommunikationsreichweite auf dem Niveau unmittelbar niedriger als demjenigen der momentanen Kommunikationsreichweite. Wenn die momentane Kommunikationsreichweite die „große“ Kommunikationsreichweite ist, wird die „große“ Kommunikationsreichweite zu der „mittleren“ Kommunikationsreichweite geändert. Wenn die momentane Kommunikationsreichweite die „mittlere“ Kommunikationsreichweite ist, wird die „mittlere“ Kommunikationsreichweite zu der „kleinen“ Kommunikationsreichweite geändert. In S104 wird ebenfalls, auf die gleiche Weise wie oben in S4 beschrieben, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 auf die engere Reichweite geändert, ohne den Betrieb der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 anzuhalten.

In S105 bewegt sich, auf die gleiche Weise wie in S5 oben beschrieben, der Prozess zu S108, wenn die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und das mobile Terminal 2 verbunden sind, um kommunikativ zu sein (JA in S105). Auf der anderen Seite bewegt sich der Prozess zu S106, wenn die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und das mobile Terminal 2 nicht verbunden sind, so dass sie nicht-kommunikativ sind (NEIN in S105).

In S106 bewegt sich der Prozess zu S107, wenn sich die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 zu der „kleinen“ Kommunikationsreichweite geändert hat, das heißt, die untere Grenze erreicht hat (JA in S106). Auf der anderen Seite kehrt der Prozess zu S104 zurück, um wiederholt zu werden, wenn die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 nicht die untere Grenze erreicht hat (NEIN in S106). In S107 schaltet sich, auf die gleiche Weise wie oben in S6 beschrieben, die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 in den intermittierenden Modus, und der Prozess bewegt sich zu S108.

Als ein Ergebnis wird in dem Fall, in welchem zum Beispiel die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und das mobile Terminal 2 verbunden sind, um kommunikativ zu sein, wenn die Kommunikationsreichweite auf die „mittlere“ Kommunikationsreichweite geändert wird, der Prozess eines Verengens der Kommunikationsreichweite temporär auf dem Niveau der „mittleren“ Kommunikationsreichweite gehalten. Folglich wird die „mittlere“ Kommunikationsreichweite beibehalten.

Wenn in S108 die Insasseneintrittsdetektionseinheit 17 den Eintritt eines Insassen in das Fahrzeug A detektiert (JA in S108), bewegt sich der Prozess zu S109. Wenn auf der anderen Seite die Insasseneintrittsdetektionseinheit 17 nicht den Eintritt eines Insassen detektiert (NEIN in S108), kehrt der Prozess zu S105 zurück, um wiederholt zu werden. In S109 ändert, auf die gleiche Weise wie oben in S8 beschrieben, die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 auf eine weitere Reichweite, wie zum Beispiel die „große“ Kommunikationsreichweite, und der Prozess kehrt zu S102 zurück, um wiederholt zu werden.

Bei der Ausgestaltung der ersten Modifikation wird ebenfalls, nachdem das Parken des Fahrzeugs A ermittelt worden ist, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 zu der engeren Kommunikationsreichweite geändert. Dies kann nutzlose Kommunikationsverbindungen zwischen der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 und dem mobilen Terminal 2 reduzieren und eine Energieverschwendung in der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung 1 kurzer Reichweite und dem mobilen Terminal 2 reduzieren.

Auch wird, bei der Ausgestaltung der ersten Modifikation, die Kommunikationsreichweite in eine Vielzahl von Niveaus kategorisiert und schrittweise auf engere Reichweiten niedrigeren Niveaus geändert und, wie erforderlich, wird das Ändern der Kommunikationsreichweite auf einem mittleren Niveau gestoppt. Dies erlaubt es dem Benutzer, einen Dienst in der Kommunikationsreichweite zu benutzen, welche das Bedürfnis des Benutzers erfüllt. Das Folgende wird ein Beispiel beschreiben. Wenn es zum Beispiel ein Terminal an einem Ort gibt, an welchem das Terminal verbunden ist, in der „mittleren“ Kommunikationsreichweite kommunikativ zu sein, und ein Dienst in dieser Kommunikationsreichweite verwendet wird, ist es möglich, ein Verengen der Kommunikationsreichweite auf die „kleine“ Kommunikationsreichweite zu stoppen und es dem Dienst zu erlauben, kontinuierlich in der „mittleren“ Kommunikationsreichweite verwendet zu werden. Dies kann es dem Benutzer ermöglichen, den Dienst in der Kommunikationsreichweite zu verwenden, die das Bedürfnis des Benutzers erfüllt, ohne die Kommunikationsreichweite übermäßig zu verengen.

(Zweite Modifikation)

Ungeachtet der ersten Modifikation kann auch eine solche Ausgestaltung angewandt werden, bei welcher, wenn die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 schrittweise verengt wird, die Kommunikationsreichweite in einer anderen Form schrittweise verengt wird, so dass die Kommunikationsreichweite jedes Mal schrittweise verengt wird, wenn eine gegebene Zeitperiode verstreicht.

(Dritte Modifikation)

Beachte dass, sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Modifikation, der Fall, in welchem die Kommunikationsreichweite in eine Vielzahl von Niveaus kategorisiert und schrittweise zu engeren Reichweiten auf niedrigeren Niveaus geändert wird, beispielhaft beschrieben worden ist. Jedoch kann auch solch eine Ausgestaltung angewandt werden, bei welcher, selbst wenn die Kommunikationsreichweite auf eine weitere Reichweite geändert werden soll, die Kommunikationsreichweite auf ähnliche Weise in eine Vielzahl von Niveaus kategorisiert ist und schrittweise auf weitere Reichweiten höherer Niveaus geändert wird.

(Vierte Modifikation)

Das Ändern der Kommunikationsreichweite ist nicht auf die Ausgestaltung beschränkt, welche die Kommunikationsreichweite durch Ändern der Übertragungsausgabe von der Antenne 12 ändert. Stattdessen kann auch solch eine Ausgestaltung angewandt werden, welche die Kommunikationsreichweite durch Wechseln der zu verwendenden Antenne zwischen einer Vielzahl von Antennen, die unterschiedliche Kommunikationsreichweiten verwenden, ändert (nachstehend als eine vierte Modifikation bezeichnet). Das Folgende wird die vierte Modifikation unter Verwendung der Zeichnungen beschreiben. Das Schnurlose-Kommunikations-System kurzer Reichweite 100 der vierten Kommunikation ist das gleiche wie das Schnurlose-Kommunikations-System 100 kurzer Reichweite der ersten Ausführungsform abgesehen davon, dass das Schnurlose-Kommunikations-System kurzer Reichweite 100 der vierten Modifikation eine Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1a anstelle der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 umfasst.

Wie in 7 gezeigt, umfasst die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1a eine Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a, die Mobiles-Terminal-Ortschätzungseinheit 13, die Ortänderungsermittlungseinheit 14, die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15, die Insassenanwesenheits-/-abwesenheitsdetektionseinheit 16, die Insasseneintrittsdetektionseinheit 17, die Standortermittlungseinheit 18, die Parkermittlungseinheit 19 und eine Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20a. Die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1a ist die gleiche wie die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 der ersten Ausführungsform abgesehen davon, dass die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1a die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a und die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20a anstelle der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 und der Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 umfasst. Die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1a entspricht ebenfalls der an einem Fahrzeug vorzusehenden Vorrichtung.

Die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a ist die gleiche wie die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 der ersten Ausführungsform abgesehen davon, dass die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a eine Vielzahl von Antennen 12a und 12b umfasst. Es wird angenommen, dass die Antennen 12a und 12b unterschiedliche Kommunikationsreichweiten verwenden. Die Beschreibung wird hier unten unter der Annahme fortgesetzt, dass die Kommunikationsreichweite der Antenne 12a weiter als die Kommunikationsreichweite der Antenne 12b ist.

Die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20a ist die gleiche wie die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 der ersten Ausführungsform abgesehen davon, dass ein Verfahren zum Ändern der Kommunikationsreichweite unterschiedlich zu demjenigen ist, welches von der Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20 der ersten Ausführungsform verwendet wird. Die Kommunikationsreichweitenänderungseinheit 20a ändert die Kommunikationsreichweite durch Wechseln der Antenne, die verwendet werden soll, zwischen den Antennen 12a und 12b. Wenn zum Beispiel die Kommunikationsreichweite erweitert werden soll, wird die Antenne 12a verwendet und, wenn die Kommunikationsreichweite verengt werden soll, wird die Antenne 12b verwendet.

Beachte, dass die Ausgestaltung, welche die zwei Antennen, das heißt die Antennen 12a und 12b, verwendet, hier beispielhaft gezeigt ist. Jedoch die Ausgestaltung nicht darauf begrenzt. Zum Beispiel kann auch solch eine Ausgestaltung angewandt werden, welche die Kommunikationsreichweite in eine Vielzahl von Niveaus von mehr als zwei Niveaus kategorisiert und schrittweise die Kommunikationsreichweite von einem der Niveaus auf ein anderes unter Verwendung einer Vielzahl von Antennen von mehr als zwei Antennen ändert.

Bei der Ausgestaltung der vierten Modifikation wird ebenfalls, nachdem das Parken des Fahrzeugs A ermittelt worden ist, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a zu der engen Kommunikationsreichweite geändert. Dies kann nutzlose Kommunikationsverbindungen zwischen der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1a und dem mobilen Terminal 2 reduzieren und kann eine Energieverschwendung in der Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung 1a und dem mobilen Terminal 2 reduzieren. Ebenso ist es, bei der Ausgestaltung der vierten Modifikation, möglich, die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a ohne Ändern von Übertragungsausgaben von den Antennen zu ändern.

(Fünfte Modifikation)

Alternativ kann, als das Verfahren zum Ändern der Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a, welche die Vielzahl von Antennen 12a und 12b hat, auch solch ein Verfahren angewandt werden, welches die Kommunikationsreichweite durch Ändern der sich in Verwendung befindlichen Anzahl der Antennen ändert.

(Sechste Modifikation)

Außerdem kann, als das Verfahren zum Ändern der Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a, die die Vielzahl von Antennen 12a und 12b hat, auch solch eine Ausgestaltung angewandt werden, welche die Kommunikationsreichweite der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11a durch Ändern der Übertragungsausgaben von der Vielzahl von Antennen 12a und 12b ändert.

(Siebte Modifikation)

Es kann auch möglich sein, eine Ausgestaltung anzuwenden, in welcher die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 oder 1a nicht die Standortermittlungseinheit 18 umfasst und das Ergebnis einer Ermittlung, ob das Fahrzeug A sich an der vorbestimmten Stelle befindet oder nicht, nicht verwendet wird, um das Parken des Fahrzeugs zu ermitteln. In diesem Fall kann das Flussdiagramm für die Ermittlung des Parkens, das in 4 gezeigt ist, geeignet ausgestaltet sein, so dass sich der Prozess zu S23 bewegt, wenn die Antwort in S21 JA ist.

(Achte Modifikation)

Es kann auch möglich sein, eine Ausgestaltung anzuwenden, in welcher die Schnurlose-Kommunikations-Vorrichtung kurzer Reichweite 1 oder 1a nicht die Ortänderungsermittlungseinheit 14 umfasst und das Ergebnis eines Ermittelns, ob sich der Ort des mobilen Terminals 2 in Bezug auf das Fahrzeug A über die gegebene Zeitperiode geändert hat oder nicht, nicht verwendet wird, um das Parken des Fahrzeugs zu ermitteln. In diesem Fall kann das in 4 gezeigte Flussdiagramm zum Ermitteln des Parkens geeignet ausgestaltet sein, so dass der Prozess sich zu S27 bewegt, wenn die Antwort in S23 JA ist oder wenn die Antwort in S24 NEIN ist.

(Neunte Modifikation)

Es kann auch möglich sein, eine Ausgestaltung anzuwenden, in welcher das Ergebnis einer Ermittlung, ob die gegebene Zeitperiode von der Detektion des AUS-Zustandes des Verbrennungsmotors des Fahrzeugs A verstrichen ist oder nicht, durch die Lauf-/Fahrquellenbetriebsdetektionseinheit 15 nicht verwendet wird, um das Parken des Fahrzeugs zu ermitteln. In diesem Fall kann das in 4 gezeigte Flussdiagramm für die Ermittlung des Parkens geeignet ausgestaltet sein, so dass der Prozess zu S23 zurückkehrt, um wiederholt zu werden, oder sich zu S28 bewegt, wenn die Antwort in S26 JA ist.

(Zehnte Modifikation)

Die Ausgestaltung ist gezeigt worden, in welcher, wenn die Parkermittlungseinheit 19 ermittelt, dass das Fahrzeug A geparkt ist und die Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 oder 11a und das mobile Terminal 2 nicht verbunden sind, so dass sie nicht kommunikativ sind, ein Umschalten auf den intermittierenden Modus auftritt. Die Ausgestaltung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel kann auch solch eine Ausgestaltung angewandt werden, welche die Übertragung einer Radiowelle von der Schnurlose-Kommunikations-Einheit 11 oder 11a anhält, anstatt einen Wechsel in den intermittierenden Modus zu veranlassen.

Während die vorliegende Erfindung mit Bezug auf Ausführungsbeispiele davon beschrieben worden ist, soll es verstanden sein, dass die Erfindung nicht auf die Ausführungsbeispiele und Ausbildungen beschränkt ist. Die vorliegende Erfindung soll verschiedene Modifikationen und äquivalente Anordnungen abdecken. Außerdem sind neben den verschiedenen Kombinationen und Ausgestaltungen andere Kombinationen und Ausgestaltungen, welche mehr, weniger oder nur ein einzelnes Element umfassen, ebenfalls innerhalb des Geistes und Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung.