Title:
EMULATION VON NAHFELDKOMMUNIKATIONEN
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

Ein Computergerät kann ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale identifizieren, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht. In Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, kann das Computergerät eine Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ermitteln. Das Computergerät kann eine Wahrscheinlichkeit, dass sich das ein bestimmtes drahtloses Signal übertragende Remote-Gerät innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise basierend auf der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ermitteln. In Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, einen Aufbau einer drahtlosen Verbindung zum Remote-Gerät initiieren.





Inventors:
Chu, Maurice Kyojin, Calif. (Mountain View, US)
Gardner III, Alan Lee, Calif. (Mountain View, US)
Application Number:
DE112016001003T
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
02/11/2016
Assignee:
GOOGLE INC. (Calif., Mountain View, US)
International Classes:
H04W4/02; G01S11/06; H04W64/00
Attorney, Agent or Firm:
Maikowski & Ninnemann Patentanwälte Partnerschaft mbB, 10707, Berlin, DE
Claims:
1. Verfahren, umfassend:
Identifizieren von einem oder mehreren drahtlosen Rundfunksignalen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, durch ein Computergerät;
in Reaktion auf das Identifizieren eines bestimmten drahtlosen Rundfunksignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, Ermitteln einer Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals durch das Computergerät;
Ermitteln einer Wahrscheinlichkeit, dass ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, sich innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, durch das Computergerät, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, sich innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals basiert; und
in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Remote-Gerät sich innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen bestimmten Schwellenwert übersteigt, Initiieren eines Aufbaus einer drahtlosen Verbindung mit dem Remote-Gerät durch das Computergerät.

2. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend:
in Reaktion auf das Identifizieren des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals, das dem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, Identifizieren eines zweiten drahtlosen Rundfunksignals, das durch das Remote-Gerät ausgestrahlt wird, durch das Computergerät, wobei das zweite drahtlose Rundfunksignal sich von dem bestimmten drahtlosen Rundfunksignal unterscheidet; und
in Reaktion auf das Identifizieren des zweiten drahtlosen Rundfunksignals, Ermitteln einer zweiten Signalstärke des zweiten drahtlosen Rundfunksignals durch das Computergerät.

3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, ferner zumindest teilweise auf der zweiten Signalstärke des zweiten drahtlosen Rundfunksignals basiert.

4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ein WLAN-Signal umfasst und das zweite drahtlose Rundfunksignal ein Bluetooth-Signal umfasst.

5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei jedes der einen oder mehreren drahtlosen Rundfunksignale kein Nahfeldkommunikations-(NFC)-Signal umfasst.

6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass das Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, sich innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, durch das Computergerät ferner umfasst:
Ermitteln einer normalisierten Signalstärke durch das Computergerät zumindest teilweise basierend auf (1) der Art des Computergeräts, (2) der Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals; und
Ermitteln, ob die normalisierte Signalstärke einen Schwellenwert überschreitet, durch das Computergerät.

7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Ermitteln der normalisierten Signalstärke zumindest teilweise auf einer Normalisierungsfunktion basiert, die für die Art des Computergeräts und die Art des Remote-Geräts spezifisch ist, die das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ausstrahlen.

8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Identifizieren des einen oder der mehreren drahtlosen Rundfunksignale, die jeweils dem Namen zugeordnet sind, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, durch das Computergerät in Reaktion darauf erfolgt, dass ein Anzeigegerät, das mit dem Computergerät operativ gekoppelt ist, von einem ausgeschalteten Zustand zu einem eingeschalteten Zustand übergeht, während das Computergerät im eingeschalteten Zustand bleibt.

9. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Ermitteln der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals durch das Computergerät ferner umfasst:
regelmäßiges Aktualisieren einer Ermittlung der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Signals.

10. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend:
Bestätigen einer Identität des Remote-Geräts durch das Computergerät.

11. Computergerät, umfassend:
mindestens einen Prozessor; und
mindestens ein Modul, das von dem mindestens einen Prozessor verwendet werden kann, um:
eines oder mehrere drahtlose Rundfunksignale zu identifizieren, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht;
in Reaktion auf das Identifizieren eines bestimmten drahtlosen Rundfunksignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln;
eine Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, sich innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, sich innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals basiert; und
in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Remote-Gerät sich innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, einen Aufbau einer drahtlosen Verbindung mit dem Remote-Gerät zu initiieren.

12. Computergerät nach Anspruch 11, wobei das mindestens eine Modul ferner von dem mindestens einen Prozessor verwendet werden kann, um:
in Reaktion auf das Identifizieren des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals, das dem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, ein zweites drahtlose Rundfunksignal, das durch das Remote-Gerät ausgestrahlt wird, zu identifizieren, wobei das zweite drahtlose Rundfunksignal sich von dem bestimmten drahtlosen Rundfunksignal unterscheidet;
in Reaktion auf das Identifizieren des zweiten drahtlosen Rundfunksignals, eine zweite Signalstärke des zweiten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln.

13. Computergerät nach Anspruch 12, wobei das mindestens eine Modul ferner von dem mindestens einen Prozessor verwendet werden kann, um:
die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf Basis der zweiten Signalstärke des zweiten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln.

14. Computergerät nach Anspruch 11, wobei das mindestens eine Modul, das von dem mindestens einen Prozessor verwendet werden kann, um die Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass sich das Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, ferner durch den mindestens einen Prozessor verwendet werden kann, um:
eine normalisierte Signalstärke durch das Computergerät zumindest teilweise basierend auf (1) der Art des Computergeräts, (2) der Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln; und
zu ermitteln, ob die normalisierte Signalstärke einen Schwellenwert überschreitet.

15. Computergerät nach Anspruch 11, wobei jedes der einen oder mehreren drahtlosen Rundfunksignale kein Nahfeldkommunikations-(NFC)-Signal umfasst.

16. Computerlesbares Speichermedium, das mit Befehlen kodiert ist, die, wenn sie ausgeführt werden, den mindestens einen Prozessor eines Computergeräts zu Folgendem veranlassen:
eines oder mehrere drahtlose Rundfunksignale zu identifizieren, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht;
in Reaktion auf das Identifizieren eines bestimmten drahtlosen Rundfunksignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln;
eine Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, sich innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, sich innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals basiert; und
in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Remote-Gerät sich innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, einen Aufbau einer drahtlosen Verbindung mit dem Remote-Gerät zu initiieren.

17. Computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 16, wobei die Befehle bei Ausführung ferner den mindestens einen Prozessor des Computergeräts zu Folgendem veranlassen:
in Reaktion auf das Identifizieren des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals, das dem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, ein zweites drahtlose Rundfunksignal, das durch das Remote-Gerät ausgestrahlt wird, zu identifizieren, wobei das zweite drahtlose Rundfunksignal sich von dem bestimmten drahtlosen Rundfunksignal unterscheidet; und
in Reaktion auf das Identifizieren des zweiten drahtlosen Rundfunksignals, eine zweite Signalstärke des zweiten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln.

18. Computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 17, wobei die Befehle bei Ausführung ferner den mindestens einen Prozessor des Computergeräts zu Folgendem veranlassen:
die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf Basis der zweiten Signalstärke des zweiten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln.

19. Computerlesbares Speichermedium nach Anspruch 16, wobei die Befehle, wenn sie ausgeführt werden, den mindestens einen Prozessor des Computergeräts veranlassen, die Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass sich das Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal ausstrahlt, innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, ferner den mindestens einen Prozessor des Computergeräts zu Folgendem veranlassen:
eine normalisierte Signalstärke durch das Computergerät zumindest teilweise basierend auf (1) der Art des Computergeräts, (2) der Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Rundfunksignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Rundfunksignals zu ermitteln; und
zu ermitteln, ob die normalisierte Signalstärke einen Schwellenwert überschreitet.

20. Computerlesbares Speichermedium Anspruch 16, wobei jedes der einen oder mehreren drahtlosen Rundfunksignale kein Nahfeldkommunikations-(NFC)-Signal umfasst.

Description:
HINTERGRUND

Nahfeldkommunikation (NFC, Near Field Communication) ist eine Technologie, die physisch sich in unmittelbarer Nähe zueinander befindliche Computergeräte (NFC) in die Lage versetzt, eine drahtlose Verbindung zum Austausch von Daten zwischen den Computergeräten herzustellen. So können beispielsweise zwei Benutzer von NFC-fähigen Computergeräten, die Daten über die beiden entsprechenden Computergeräte austauschen möchten, diese beiden Computergeräte physisch aneinander halten oder auf andere Weise physisch in unmittelbare Nähe zu einander bringen (d. h. in einem Abstand von wenigen Zoll oder Zentimetern) um ein drahtlose Verbindung zwischen den beiden Computergeräten herzustellen. Die NFC-fähigen Computergeräte können jeweils erkennen, dass sich das andere NFC-fähige Computergerät physisch in unmittelbarer Nähe befindet, und können eine drahtlose Peer-to-Peer-Verbindung zum jeweils anderen NFC-fähigen Computergerät herstellen.

KURZDARSTELLUNG DER OFFENBARUNG

In einem Aspekt bezieht sich die Offenbarung auf ein Verfahren. Das Verfahren beinhaltet das Identifizieren von einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen, die jeweils mit einem Namen verbunden sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, durch ein Computergerät. Das Verfahren beinhaltet ferner in Reaktion auf das Identifizieren eines bestimmten drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, das Ermitteln einer Signalstärke des bestimmten drahtlosen Übertragungssignals durch das Computergerät. Das Verfahren beinhaltet ferner das Ermitteln einer Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, durch das Computergerät, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Übertragungssignals basiert. Das Verfahren beinhaltet ferner in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, das Initiieren eines Aufbaus einer drahtlosen Verbindung mit dem Remote-Gerät durch das Computergerät.

In einem anderen Aspekt bezieht sich die Offenbarung auf ein Computergerät. Das Computergerät kann mindestens einen Prozessor beinhalten. Das Computergerät kann ferner mindestens ein Modul beinhalten, dass von dem mindestens einen Prozessor verwendet werden kann, um: ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale zu identifizieren, die jeweils mit einem Namen verbunden sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht; in Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals zu ermitteln; eine Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals basiert; und in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, einen Aufbau einer drahtlosen Verbindung mit dem Remote-Gerät durch das Computergerät zu initiieren.

In einem anderen Aspekt bezieht sich die Offenbarung auf ein computerlesbares Speichermedium, das mit Anweisungen codiert ist, die, wenn sie ausgeführt werden, den mindestens einen Prozessor eines Computergeräts dazu veranlassen: ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale zu identifizieren, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht; in Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals zu ermitteln; eine Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal ausstrahlt, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals basiert; und in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, einen Aufbau einer drahtlosen Verbindung mit dem Remote-Gerät durch das Computergerät zu initiieren.

Die Details von einem oder mehreren Aspekten der Offenbarung werden in den begleitenden Zeichnungen und in der nachfolgenden Beschreibung dargelegt. Andere Merkmale, Gegenstände und Vorteile der Erfindung werden aus der Beschreibung und den Zeichnungen sowie aus den Ansprüchen ersichtlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein Blockdiagramm, das ein exemplarisches System veranschaulicht, das möglicherweise so konfiguriert ist, dass es Nahfeldkommunikationen gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung simuliert.

2 zeigt ein Blockdiagramm, das ein exemplarisches Computergerät gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht.

3 zeigt ein Blockdiagramm, das ein exemplarisches Computergerät veranschaulicht, das grafischen Inhalt zur Anzeige auf einem Remote-Gerät gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung ausgibt.

4A4B zeigen Blockdiagramme, die exemplarische Techniken zur Normalisierung der Signalstärke von Signalen veranschaulichen, die gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung drahtlos von Computergeräten übertragen werden.

5 zeigt ein Ablaufdiagramm, das einen exemplarischen Prozess zum Aufbau einer drahtlosen Verbindung zwischen in unmittelbarer Nähe zueinander befindlichen Computergeräten veranschaulicht.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Im Allgemeinen beziehen sich die Aspekte der vorliegenden Offenbarung auf Techniken für ein Computergerät zum Bestimmen, ob sich ein Remote-Computergerät innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts befindet und, wenn dies der Fall ist, zum Aufbauen einer drahtlosen Verbindung zum Remote-Computergerät, um Daten zwischen dem Computergerät und dem Remote-Computergerät auszutauschen. In einigen Beispielen kann ein NFC(Nahfeldkommunikations)-fähiges Computergerät die NFC-Technologie zum Erkennen anderer NFC-fähiger Computergeräte innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts und zum Aufbauen einer drahtlosen Verbindung zu in der Nähe befindlichen NFC-fähigen Computergeräten nutzen.

Nicht alle Computergeräte sind jedoch mit einer NFC-Hardware ausgestattet. Darüber hinaus kann die NFC-Funktionalität bei mit NFC-Hardware ausgestatteten Computergeräten jederzeit ausgeschaltet sein (d. h. der NFC-Chip ist deaktiviert). In diesen Fällen kann ein Computergerät weiterhin in der Lage sein, zu ermitteln, ob sich ein Remote-Computergerät innerhalb einer angegebenen Nähe zum Computergerät befindet, und, wenn dies der Fall ist, eine drahtlose Verbindung zum Remote-Computergerät herstellen, ohne NFC zu verwenden. Das Computergerät kann eine solche Bestimmung basierend auf mindestens einem Teil einer beobachteten Signalstärke eines drahtlosen Übertragungssignals vornehmen, das vom Remote-Computergerät übertragen wird. Die Signalstärke des drahtlosen Übertragungssignals, das vom Remote-Computergerät übertragen und vom Computergerät beobachtet wird, allein reicht möglicherweise nicht in allen Fällen aus, um zu ermitteln, wie nah das Remote-Computergerät dem Computergerät physisch ist.

Aufgrund der unterschiedlichen Materialien der externen Gehäuse (z. B. Aluminium im Vergleich zu Kunststoff), der unterschiedlichen Arten und Marken der drahtlosen Netzwerk-Hardware, der unterschiedlichen Positionierung und Leistungsfähigkeit von Antennen usw. verhalten sich die verschiedenen Arten, Modelle und/oder Marken von Computergeräten bei der Ausgabe von drahtlosen Übertragungssignalen unterschiedlich. Entsprechend verhalten sich die verschiedenen Arten, Modelle und/oder Marken von Computergeräten auch unterschiedlich, wenn sie drahtlose Übertragungssignale empfangen. Daher basiert die Bestimmung, ob sich ein Remote-Computergerät innerhalb einer angegebenen Nähe zum Computergerät befindet, unter Umständen nicht einzig und allein auf der Signalstärke des drahtlosen Übertragungssignals, sondern auch auf der Geräteart des Computergeräts, das das drahtlose Übertragungssignal empfängt, und möglicherweise auch auf der Geräteart des Remote-Computergeräts, das das drahtlose Übertragungssignal überträgt.

Gemäß den Techniken in dieser Offenbarung kann das Computergerät nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen scannen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht. Das Computergerät kann in Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ermitteln. Das Computergerät kann eine Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb einer angegebenen Nähe (z. B. in einem Abstand von wenigen Zoll oder Zentimetern) des Computergeräts befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal sendet, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals basiert. Das Computergerät kann in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, eine drahtlose Verbindung zum Remote-Gerät herstellen.

Die in dieser Offenbarung beschriebenen Techniken können möglicherweise die Kosten von Computergeräten senken, die die hier offenbarten Techniken verwenden, vorausgesetzt, die Computergeräte benötigen ggf. nicht länger unbedingt NFC-Hardware. Die hierin offenbarten Techniken können möglicherweise auch Computergeräte ohne NFC-Hardware in die Lage versetzen, andere Computergeräte, die sich innerhalb einer angegebenen physischen Nähe befinden, ohne die Verwendung einer NFC-Hardware und/oder eines Serverdienstes eines Drittanbieters zu erkennen und eine drahtlose Peer-to-Peer-Verbindung herzustellen, um Daten zwischen diesen Computergeräten auszutauschen.

1 zeigt ein Blockdiagramm, das ein exemplarisches System veranschaulicht, das Nahfeldkommunikationen gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung simuliert. Wie in 1 dargestellt, kann das System 100 ein Computergerät 2 und ein oder mehrere Remote-Computergeräte 14A14N („ein oder mehrere Remote-Computergeräte 14“) beinhalten.

In einigen Beispielen kann das Computergerät 2 unter anderem tragbare oder mobile Geräte wie beispielsweise Mobiltelefone (einschließlich Smartphones), Laptops, Tablet-Computer, tragbare Computergeräte, wie beispielsweise Smart-Uhren oder computergesteuerte Brillen, intelligente Fernsehplattformen, Kameras, persönliche digitale Assistenten (PDAs) usw. beinhalten. In einigen Beispielen kann das Computergerät 2 stationäre Computergeräte, wie beispielsweise Desktop-Computer, Server, Großrechner usw. beinhalten. Das Computergerät 2 kann in einigen Beispielen ein Benutzeroberflächen(UI, User Interface)-Gerät 4, ein UI-Gerätemodul 6, eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8, ein Näherungsnetzwerkmodul 10 und Anwendungsmodule 12A12N beinhalten. Weitere Beispiele des Computergeräts 2, die Techniken dieser Offenbarung implementieren, können zusätzliche Komponenten beinhalten, die in 1 nicht dargestellt sind.

Das UI-Gerätemodul 6 kann das UI-Gerät 4 veranlassen, eine Benutzeroberfläche zur Anzeige auszugeben, und, wenn ein Benutzer des Computergeräts 2 mit der auf dem UI-Gerät 4 präsentierten Benutzeroberfläche interagiert, kann das UI-Gerätemodul 6 die am UI-Gerät 4 erfassten Eingaben interpretieren (z. B. wenn ein Benutzer ein oder mehrere Gesten an einer Stelle des UI-Geräts 4 ausführt, auf dem die Benutzeroberfläche 16 oder eine andere exemplarische Benutzeroberfläche angezeigt wird). Das UI-Gerätemodul 6 kann Informationen über die am UI-Gerät 4 erfassten Eingaben an eine oder mehrere verknüpfte Plattformen, Betriebssysteme, Anwendungen und/oder Dienste weiterleiten, die am Computergerät 2 ausgeführt werden, um das Computergerät 2 zu veranlassen, eine Funktion auszuführen.

Das UI-Gerätmodul 6 kann zudem Informationen und Anweisungen von einer/einem oder mehreren verbundenen Plattformen, Betriebssystemen, Anwendungen und/oder Diensten empfangen, die auf dem Computergerät 2 ausgeführt werden, um eine grafische Benutzeroberfläche zu erzeugen. Zusätzlich kann das UI-Gerätemodul 6 als ein Zwischenelement zwischen der/dem einen oder den mehreren verknüpften Plattformen, Betriebssystemen, Anwendungen und/oder Diensten agieren, die am Computergerät 2 und den unterschiedlichen Ausgabegeräten des Computergeräts 2 (z. B. Lautsprecher, LED-Anzeigen, Vibrationsvorrichtungen usw.) ausgeführt werden, um eine Ausgabe (z. B. grafisch, akustisch, taktil usw.) mit dem Computergerät 2 zu produzieren. In dem Beispiel von 1 handelt es sich bei dem UI-Gerät 4 möglicherweise um eine präsenssensible Anzeige, die eine grafische Benutzeroberfläche anzeigt und Eingaben mittels kapazitiver, induktiver und/oder optischer Erkennung an oder in der Nähe der präsenssensiblen Anzeige empfängt.

Das UI-Gerätemodul 6 kann auf verschiedene Weisen implementiert werden. So kann beispielsweise das UI-Gerätemodul 6 als herunterladbare oder vorinstallierte Anwendung oder „App“ implementiert werden. In einem anderen Beispiel kann das UI-Gerätemodul 6 als Teil einer Hardwareeinheit des Computergeräts 2 implementiert werden. In einem anderen Beispiel kann das UI-Gerätemodul 6 als Teil eines Betriebssystems des Computergeräts 2 implementiert werden. In einigen Instanzen können Teile der Funktionalität des UI-Gerätemoduls 6 oder eines beliebigen anderen Moduls, das in dieser Offenbarung beschrieben wird, in einer Kombination von Anwendung, Hardwareeinheit und Betriebssystem implementiert werden.

Eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 des Computergeräts 2 können über ein oder mehrere Netzwerke mit externen Geräten kommunizieren, indem sie Netzwerksignale über das eine oder die mehreren Netzwerke senden und/oder empfangen. Das Computergerät 2 kann beispielsweise die Kommunikationseinheiten 8 verwenden, um Daten an ein oder mehrere Remote-Computergeräte 14 zu senden oder Daten von denselben zu empfangen. Das Computergerät 2 kann die Kommunikationseinheiten 8 verwenden, um beispielsweise Funksignale in einem Funknetz, wie z. B. einem Mobilfunknetz, zu senden und/oder zu empfangen. Gleichermaßen können Kommunikationseinheiten 8 Satellitensignale in einem Satellitennetzwerk, wie z. B. einem GPS-Netzwerk (globalen Positionierungssystem), senden und/oder empfangen. Beispiele von Kommunikationseinheiten 8 beinhalten Netzwerkschnittstellenkarten (z. B. eine Ethernet-Karte), optische Sendeempfänger, Funkfrequenz-Sendeempfänger, GPS-Empfänger, drahtlose Netzwerkmodule, die das drahtlose Kommunikationsprotokoll (WiFi) des „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ (IEEE) 802.11-Standards unterstützen, Bluetooth-Module, die Bluetooth- und/oder Bluetooth LE(Low Energy)-Signale senden und empfangen können, oder jegliche andere Arten von Geräten, die Informationen über drahtgebundene oder drahtlose Netzwerke, einschließlich Peer-to-Peer-Netzwerkkommunikationen, senden und/oder empfangen können. Andere Beispiele von Kommunikationseinheiten 8 können Kurzwellenradios, Mobilfunkdatenradios, drahtlose Ethernet-Netzwerkradios, sowie Universal Serial Bus(USB)-Schnittstellen und NFC-Hardware, beinhalten. Die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 beinhalten in einigen Beispielen keine NFC-Hardware. Die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 können in einigen anderen Beispielen NFC-Hardware beinhalten, wobei diese NFC-Hardware jedoch abgeschaltet oder anderweitig inaktiv sein kann.

Gemäß den Aspekten der vorliegenden Offenbarung kann das Computergerät 2 nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen scannen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht. Insbesondere des Näherungsnetzwerkmodul 10 kann eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 dazu veranlassen, nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen zu scannen und eines oder mehrere drahtlose Übertragungssignale zu identifizieren, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht. Die einen oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 können in einem Beispiel nach WiFi-Signalen scannen, die von WiFi-Zugangspunkten oder Computergeräten übertragen werden, welche als Hotspots agieren, die über SSIDs (Service Set Identifiers) verfügen, die einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entsprechen. Die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 können in einem anderen Beispiel nach Bluetooth- oder Bluetooth LE-Signalen scannen, die erkennbare Bluetooth-Geräte mit Namen anzeigen, die einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entsprechen. Die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 können in einigen Beispielen gleichzeitig nach verschiedenen Arten von Signalen (z. B. WiFi-, Bluetooth- und/oder Bluetooth LE-Signalen) scannen.

Um dem angegebenen Benennungsschema zu entsprechen, beinhalten die drahtlosen Übertragungssignale in einigen Beispielen Namen oder sind die drahtlosen Übertragungssignale anderweitig Namen zugeordnet, die jeweils eine bestimmte Kennung beinhalten, die angibt, dass das zugehörige drahtlose Übertragungssignal von einem Computergerät übertragen wird, das Nahfeldkommunikationen gemäß den hierin offenbaren Techniken simuliert. Das angegebene Benennungsschema kann jedes geeignete Benennungsschema sein, das für das Computergerät 2, sowie für jedes Gerät, eingerichtet wird, das ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale überträgt, die angeben, dass die Geräte die hierin offenbarten Techniken in Zusammenhang mit der Simulation von Nahfeldkommunikationen implementieren.

In einem Beispiel kann das angegebene Benennungsschema ein Präfix, dem eine Kennung folgt (angegeben als <Präfix> + <ID>), oder eine Kennung beinhalten, der ein Suffix folgt (angegeben als <ID> + <Suffix>). Das Präfix <Präfix> oder das Suffix <Suffix> kann jegliche geeignete Kombination aus Buchstaben, Zahlen, Symbolen usw. beinhalten, die das zugehörige Gerät als ein Gerät identifiziert, das die hierin offenbarten Techniken zur Simulation von Nahfeldkommunikationen verwendet oder unterstützt. Die Kennung <ID> kann jegliche geeignete Kombination aus Buchstaben, Zahlen, Symbolen usw. beinhalten, die identifizierende Informationen zum zugehörigen Gerät bereitstellen. Die Kennung <ID> kann beispielsweise einen Namen des zugehörigen Geräts beinhalten. Das angegebene Benennungsschema kann in einigen Beispielen ferner eine kleine verschlüsselte Gerätetypkennung beinhalten, die vom Computergerät 2 für die Suche nach weiteren Details zum übertragenden Gerät in einer vorhandenen lokalen Datenbank oder Remote-Datenbank verwendet werden kann. Die kleine verschlüsselte Gerätetypkennung kann beispielsweise ein 2 Byte großes Suffix sein, das mit bis zu 216 verschiedenen Geräten verknüpft sein kann.

In einem anderen Beispiel kann das angegebene Benennungsschema eine verschlüsselte Zeichenfolge in einem definierten Format beinhalten. Ein derartiges Benennungsschema kann verwendet werden, wenn das Computergerät 2, sowie jegliche anderen Geräte, die das eine oder die mehreren drahtlosen Übertragungssignale übertragen, bereits den gleichen privaten Schlüssel verwenden. In diesem Beispiel kann das Benennungsschema <Präfix> + <ID> oder <ID> + <Suffix>, wie zuvor beschrieben, mithilfe von geeigneten Kryptografietechniken, wie beispielsweise der asymmetrischen Kryptografie, zum Teil oder vollständig digitalen Signaturen, Einweg-Hashfunktion mit gemeinsamen geheimen Schlüsseln usw., verschlüsselt werden. Das Benennungsschema <Präfix> + <ID> oder <ID> + <Suffix> kann mithilfe des öffentlichen Schlüssels verschlüsselt werden, der dem gemeinsamen privaten Schlüssel entspricht, um so ein verschlüsseltes Benennungsschema für jedes übertragende Gerät zu erzeugen. Das Computergerät 2 kann jedes der verschlüsselten Benennungsschemata mithilfe des entsprechenden privaten Schlüssels entschlüsseln. Auf diese Weise können durch das verschlüsselte Benennungsschema Spoofing-Angriffe auf drahtlose Übertragungssignale verhindert werden, die unter Umständen einem Benennungsschema entsprechen, nach dem das Computergerät 2 scannt.

In einem Beispiel kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 dazu veranlassen, in regelmäßigen Intervallen (z. B. alle 10 Sekunden, alle 30 Sekunden usw.) nach dem einen oder den mehreren drahtlosen Übertragungssignalen zu scannen. Demgemäß kann die eine oder können die mehreren Kommunikationseinheiten 8 in diesem Beispiel den Scan auf regelmäßige Weise durchführen. In einem anderen Beispiel kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 dazu veranlassen, nach dem einen oder den mehreren drahtlosen Übertragungssignalen zu scannen, wenn die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 Scans nach anderen drahtlosen Übertragungssignalen derselben Art durchführen, sodass die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 Scans im Rahmen von Scans nach anderen drahtlosen Übertragungssignalen durchführen. Wenn beispielsweise das eine oder die mehreren drahtlosen Übertragungssignale WiFi-Signale sind, können die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen im Rahmen von anderen WiFi-Scans scannen, die von einem oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 durchgeführt werden, wie beispielsweise WiFi-Scans, die regelmäßig von einem oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 durchgeführt werden, um den physischen Standort des Computergeräts 2 zu ermitteln oder eine Liste von WiFi-Zugangspunkten zu ermitteln. Auf diese Weise kann die eine oder können die mehreren Kommunikationseinheiten 8, wenn eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 einen WiFi-Scan durchführen, der nicht in Zusammenhang mit dem Scannen nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen steht, nach (oder vor) der Durchführung des WiFi-Scans unter Verwendung desselben WiFi-Systems, das in einem oder mehreren der Kommunikationseinheiten 8 enthalten ist, auch nach dem einen oder den mehreren drahtlosen Übertragungssignalen scannen. Auf diese Weise kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 das Computergerät 2 in die Lage versetzen, den Strom- und/oder Batterieverbrauch zu senken, indem nach dem einen oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen gescannt wird, wenn das zugehörige drahtlose Modul (z. B. das WiFi-Modul) zum Scannen nach anderen drahtlosen Signalen eingeschaltet wird.

Die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 scannen in einigen Beispielen unter Umständen nicht nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen, wenn das Benutzeroberflächengerät 4 ausgeschaltet ist, um den Stromverbrauch noch weiter zu senken, sodass die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 in diesen Beispielen nur nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen scannen, wenn das Benutzeroberflächengerät 4 eingeschaltet ist. Falls das Benutzeroberflächengerät 4 beispielsweise eine Anzeige ist, die operativ mit dem Computergerät 2 gekoppelt ist, kann das eine oder können die mehreren Kommunikationsgeräte 8 nicht nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen scannen, wenn die Anzeige ausgeschaltet ist, sondern sie starten den Scan nach dem einen oder den mehreren drahtlosen Übertragungssignalen nach dem Einschalten der Anzeige. Wird die Anzeige ausgeschaltet, brechen die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 möglicherweise den Scan nach dem einen oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen ab. Die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 scannen in einigen Beispielen erst nach Bluetooth-Signalen, wenn die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 ein WiFi-Signal gefunden haben, das dem angegebenen Benennungsschema entspricht, um den Strom- und/oder Batterieverbrauch zu senken.

Das eine oder die mehreren Remote-Computergeräte 14 können unter anderem tragbare oder mobile Geräte, wie beispielsweise Mobiltelefone (einschließlich Smartphones), Laptops, Tablet-Computer, tragbare Computergeräte, beispielsweise Smart-Uhren oder computergesteuerte Brillen, intelligente Fernsehplattformen, Kameras, persönliche digitale Assistenten (PDAs) usw. beinhalten. Das eine oder die mehreren Remote-Computergeräte 14 können in einigen Beispielen stationäre Computergeräte, wie beispielsweise Desktop-Computer, Server, Großrechner usw., beinhalten. Das eine oder die mehreren Remote-Computergeräte 14 können ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale 16A16M („ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale 16“) übertragen.

Jedes des einen oder der mehreren Remote-Computergeräte kann beispielsweise ein oder mehrere entsprechende drahtlose Übertragungssignale der Übertragungssignale 16 übertragen. Jedes dieses einen oder dieser mehreren drahtlosen Übertragungssignale kann ein WiFi-Signal, Bluetooth-Signal, Bluetooth LE-Signal usw. sein. Falls es sich bei einem drahtlosen Übertragungssignal des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale 16 um ein WiFi-Signal handelt, kann das drahtlose Übertragungssignal ein WiFi-Signal sein, das einen WiFi-Zugangspunkt mit einer zugehörigen SSID angibt. Falls es sich bei einem drahtlosen Übertragungssignal des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale 16 um ein Bluetooth- oder Bluetooth LE-Signal handelt, kann das drahtlose Übertragungssignal ein Bluetooth- oder Bluetooth LE-Signal sein, das ein erkennbares Bluetooth-Gerät mit einem zugehörigen Bluetooth-Gerätenamen angibt.

In einigen Beispielen kann ein Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Remote-Computergeräte mehr als ein drahtloses Übertragungssignal übertragen. Ein Remote-Computergerät kann beispielsweise ein WiFi-Signal, das einen WiFi-Zugangspunkt mit einer zugehörigen SSID angibt, und ein Bluetooth-Signal, das das Remote-Computergerät als ein erkennbares Bluetooth-Gerät mit einem zugehörigen Bluetooth-Gerätenamen ausweist, übertragen. In dem Beispiel von 1 kann das Remote-Computergerät 14A ein einzelnes drahtloses Übertragungssignal 16A übertragen, wie z. B. ein WiFi-Signal, das einen WiFi-Zugangspunkt mit einer zugehörigen SSID angibt, die dem vom Computergerät 2 angegebenen Benennungsschema entspricht, während das Remote-Computergerät 14B zwei drahtlose Übertragungssignale übertragen kann: das drahtlose Übertragungssignal 16B, wie z. B. ein WiFi-Signal, das einen WiFi-Zugangspunkt mit einer zugehörigen SSID angibt, die dem vom Computergerät 2 angegebenen Benennungsschema entspricht, und das drahtlose Übertragungssignal 16C, wie z. B. ein Bluetooth-Signal, das ein erkennbares Bluetooth-Gerät mit einem zugehörigen Gerätenamen angibt, der dem vom Computergerät 2 angegebenen Benennungsschema entspricht.

Das Computergerät 2 kann ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale identifizieren, die jeweils einem jeweiligen Namen zugeordnet sind, der dem angegebenen Benennungsschema entspricht. Jedes des einen oder der mehreren drahtlosen Signale kann vom selben Remote-Computergerät oder von verschiedenen Remote-Computergeräten übertragen werden. Das Computergerät 2 kann beispielsweise identifizieren, dass die drahtlosen Übertragungssignale 16A, 16B und 16C, die von den Remote-Computergeräten 14A und 14B übertragen werden, jeweils einem entsprechenden Namen zugeordnet sind, der dem angegebenen Benennungsschema entspricht. Das Computergerät 2 kann in Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ermitteln. In einigen Fällen kann das Ermitteln einer Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ein oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 beinhalten, die einen Empfangssignalstärkeindikator (RSSI, Received Signal Strength Indicator) für das bestimmte drahtlose Signal ermitteln, d. h. die Stärke eines empfangenen Funksignals messen. Je höher der RSSI für das von einem oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 gemessene bestimmte drahtlose Signal ist, desto stärker kann das Signal in einem oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 angezeigt werden. Wenn das Computergerät 2 beispielsweise identifiziert, dass die drahtlosen Übertragungssignale 16A, 16B und 16C jeweils über einen entsprechenden Namen verfügen, der dem angegebenen Benennungsschema entspricht, kann das Computergerät 2 eine Signalstärke für jedes der drahtlosen Übertragungssignale 16A, 16B und 16C ermitteln, indem es den RSSI für jedes der drahtlosen Übertragungssignale 16A, 16B und 16C bestimmt.

In Reaktion auf das Identifizieren des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das dem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, kann das Computergerät 2 auch die Scanhäufigkeit erhöhen, um eine regelmäßig aktualisierte Signalstärke für das bestimmte drahtlose Übertragungssignal einzurichten, das dem jeweiligen Namen zugeordnet ist, das dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht. Wenn das Computergerät 2 beispielsweise regelmäßig alle 30 Sekunden nach drahtlosen Übertragungssignalen scannt, bevor das Computergerät 2 ein bestimmtes drahtloses Übertragungssignal identifiziert, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, kann das Computergerät 2 in Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, die Scanhäufigkeit von alle 30 Sekunden auf zum Beispiel alle 10 Sekunden erhöhen, um den ermittelten Wert für die Signalstärke für das bestimmte drahtlose Signal häufiger zu aktualisieren. Jedes Mal, wenn das Computergerät 2 nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen scannt, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, kann das Computergerät 2 das eine oder die mehreren drahtlosen Übertragungssignale empfangen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, und das Computergerät 2 kann in der Lage sein, die Signalstärken von dem einen oder den mehreren drahtlosen Übertragungssignalen zu ermitteln. Auf diese Weise kann das Computergerät 2 regelmäßig aktualisierte Signalstärken für das eine oder die mehreren drahtlosen Übertragungssignale ermitteln.

Im Beispiel von 1 kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 des Computergeräts 2 die drahtlosen Übertragungssignale 16A, 16B und 16C identifizieren, bei denen es sich um ein WiFi-Signal bzw. um ein WiFi-Signal und ein Bluetooth-Signal handeln kann, wobei jedes Signal einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen Benennungsschema entspricht. In Reaktion auf das Identifizieren der drahtlosen Übertragungssignale 16A, 16B und 16C, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der dem angegebenen Benennungsschema entspricht, kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 dazu veranlassen, die Scanhäufigkeit für eines oder mehrere drahtlose Übertragungssignale zu erhöhen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, um regelmäßig aktualisierte Signalstärken für jedes der drahtlosen Übertragungssignale 16A, 16B und 16C einzurichten.

Das Computergerät 2 kann ermitteln, ob sich das Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Computergeräte 14 innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, indem es die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Computergeräte 14 in der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, ermittelt. Das Computergerät 2 kann diese Wahrscheinlichkeit zumindest teilweise basierend auf (1) einer Art des Computergeräts 2, (2) einer Art des Remote-Computergeräts des einen oder der mehreren Remote-Computergeräte 14, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal sendet, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ermitteln. In einigen Beispielen bedeutet, sich in der angegebenen Nähe zu befinden, dass das jeweilige Gerät nur wenige Zentimeter oder Zoll, wie beispielsweise nur maximal zehn Zentimeter, vier Zoll usw. entfernt ist. Das Computergerät 2 kann insbesondere die Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals zumindest teilweise basierend auf der Geräteart des übertragenden Computergeräts (z. B. des Remote-Computergeräts) und der Geräteart des empfangenden Computergeräts (z. B. des Computergeräts 2) normalisieren. Das Computergerät 2 kann die normalisierte Signalstärke mit einem Schwellenwert, wie beispielsweise einem Signalstärken-Schwellenwert vergleichen, um die Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass sich das Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Remote-Computergeräte 14 innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet. Das Computergerät 2 kann in einigen Beispielen die Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass sich das Remote-Computergerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, ausgedrückt durch die folgende Identifizierungsfunktion: Nähe(d1, d2, RSSI, Konfidenz) = Schwellenwert(f(d1, RSSI) + g(d2, RSSI), Konfidenz)(1)wobei „Nähe()“ als Indikatorfunktion anzeigt, ob sich das Remote-Computergerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, „Schwellenwert()“ als Indikatorfunktion anzeigt, ob die normalisierte Signalstärke des drahtlosen Übertragungssignals den Schwellenwert für das übertragende Remote-Computergerät überschreitet, das als in der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindlich betrachtet wird, „d1“ die Geräteart des Computergeräts 2 ist, „d2“ die Geräteart des Remote-Computergeräts ist, das das drahtlose Übertragungssignal sendet, „RSSI“ der beobachteten Signalstärke im Verlauf der Zeit des drahtlosen Übertragungssignals entspricht, „f()“ und „g()“ Normalisierungsfunktionen sind, um die Konfidenz zu ermitteln, mit der sich das Remote-Computergerät innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, und „Konfidenz“ die Wahrscheinlichkeit ist, mit der sich das Remote-Computergerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet.

Dementsprechend ergibt sich gemäß der Identifizierungsfunktion (1), dass die Angabe, ob ein Computergerät der Geräteart d1 als in der Nähe eines Computergeräts der Geräteart d2 befindlich betrachtet wird (z. B. innerhalb einer angegebenen Nähe zueinander) gemäß einer gegebene Signalstärke eines Signals, das vom Computergerät der Geräteart d2 gesendet und vom Computergerät der Geräteart d1 empfangen wird, möglicherweise der Angabe entspricht, ob die normalisierte Signalstärke des Signals, das drahtlos vom Computergerät der Geräteart d2 gesendet und vom Computergerät der Geräteart d1 gesendet wird, einen Schwellenwert überschreitet. Daher beinhaltet das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Remote-Computergeräte 14 innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, in dem in 1 dargestellten Beispiel die Normalisierung der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das vom Remote-Computergerät gesendet und vom Computergerät 2 empfangen wird. Falls das Computergerät 2 ermittelt, dass die normalisierte Signalstärke einen Signalstärke-Schwellenwert überschreitet, kann das Computergerät 2 ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet.

In dem Beispiel von 1 kann das Computergerät 2 basierend auf der Art des Computergeräts 2, der Art des Remote-Computergeräts 14A, das das drahtlose Übertragungssignal 16A sendet, bei dem es sich um ein WiFi-Signal handelt, und der Signalstärke des drahtlosen Übertragungssignals 16A die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät 14A innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, anhand der folgenden Identifizierungsfunktion ermitteln: Nähe(d1, d2, RSSI_WiFi, Konfidenz) = Schwellenwert(fw(d1, RSSI_WiFi) + gw(d2, RSSI_WiFi), Konfidenz)(2)wobei „Nähe()“ als Indikatorfunktion anzeigt, ob sich das Remote-Computergerät 14A innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, „Schwellenwert()“ als Indikatorfunktion anzeigt, ob die normalisierte Signalstärke des drahtlosen Übertragungssignals 16A den Schwellenwert für das Remote-Computergerät 14A überschreitet, das als in der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindlich betrachtet wird, „d1“ die Geräteart des Computergeräts 2 ist, „d2“ die Geräteart des Remote-Computergeräts 14A ist, „RSSI_WiFi“ der beobachteten Signalstärke im Laufe der Zeit des drahtlosen Übertragungssignals 16A entspricht, „fw()“ und „gw()“ Normalisierungsfunktionen sind, um die Konfidenz zu ermitteln, mit der sich das Remote-Computergerät 14A innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, und „Konfidenz“ die Wahrscheinlichkeit ist, mit der sich das Remote-Computergerät 14A innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet.

Gleichermaßen kann das Computergerät 2 basierend auf der Art des Computergeräts 2, der Art des Remote-Computergeräts 14B, das das drahtlose Übertragungssignal 16B, bei dem es sich um ein WiFi-Signal handelt, und das drahtlose Übertragungssignal 16C sendet, bei dem es sich um ein Bluetooth-Signal handelt, und basierend auf der Signalstärke der drahtlosen Übertragungssignale 16B und 16C die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät 14B innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, anhand der folgenden Identifizierungsfunktion ermitteln: Nähe(d1, d2, RSSI_WiFi, RSSI_Bluetooth, Konfidenz) = Schwellenwert(fw(d1, RSSI_WiFi) + fb(d1, RSSI_Bluetooth) + gw(d2, RSSI_WiFi) + gb(d2, RSSI_Bluetooth), Konfidenz),(3) wobei „Nähe()“ als Indikatorfunktion anzeigt, ob sich das Remote-Computergerät 14B innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, „Schwellenwert()“ als Indikatorfunktion anzeigt, ob die normalisierte Signalstärke der drahtlosen Übertragungssignale 16B und 16C den Schwellenwert für das Remote-Computergerät 14B überschreitet, das als in der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindlich betrachtet wird, „d1“ die Geräteart des Computergeräts 2 ist, „d2“ die Geräteart des Remote-Computergeräts 14B ist, „RSSI_WiFi“ der beobachteten Signalstärke im Verlauf der Zeit des drahtlosen Übertragungssignals 16B entspricht, „RSSI_Bluetooth“ der beobachteten Signalstärke im Verlauf der Zeit des drahtlosen Übertragungssignals 16C entspricht, „fw()“, „fb()“, „gw()“ und „gb()“ Normalisierungsfunktionen sind, um die Konfidenz zu ermitteln, mit der sich das Remote-Computergerät 14B innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, und „Konfidenz“ die Wahrscheinlichkeit ist, mit der sich das Remote-Computergerät 14B innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet.

In einigen Beispielen kann die Gleichung (3) wie folgt umgeschrieben werden: Nähe(d1, d2, RSSI_WiFi, RSSI_Bluetooth, Konfidenz) = Schwellenwert(fw(d1, d2, RSSI_WiFi) + fb(d1, d2, RSSI_Bluetooth), Konfidenz),(4)wobei die Normalisierungsfunktionen „fw()“ und „fb()“ Funktionen von d1 und d2 sind.

Demgemäß kann das Computergerät 2 die Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass sich das Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Remote-Computergeräte 14 innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, indem es die Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals normalisiert (z. B. durch Ausführen der Normalisierungsfunktionen „fw()“, „fb()“, „gw()“ und „gb()“), sodass das Computergerät 2 die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Remote-Computergeräte 14 innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, zumindest teilweise basierend auf der normalisierten Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ermitteln kann. Die normalisierte Signalstärke wird mit einem Signalstärken-Schwellenwert verglichen und falls die normalisierte Signalstärke den Signalstärke-Schwellenwert überschreitet, kann das Computergerät 2 ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet. Details der exemplarischen Techniken zur Normalisierung der Signalstärke werden nachfolgend mit Bezug auf die 4A bis 4B beschrieben.

In Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät des einen oder der mehreren Computergeräte 14 innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, kann das Computergerät 2 eine drahtlose Verbindung zum Remote-Gerät herstellen. Mit anderen Worten kann das Computergerät 2 nach dem Ermitteln, dass sich das Remote-Computergerät wahrscheinlich in physischer Nähe (z. B. in einem Abstand von maximal 3–4 Zoll) zum Computergerät 2 befindet, eine drahtlose Verbindung zum Remote-Computergerät herstellen, um Daten zwischen dem Computergerät 2 und dem Remote-Computergerät auszutauschen.

In dem Beispiel von 1 kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät 14A innerhalb der angegebenen Nähe (z. B. in einem Abstand von 3–4 Zoll) des Computergeräts 2 befindet, nicht den angegebenen Schwellenwert überschreitet, und ferner ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Computergerät 14B innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, den angegebenen Schwellenwert überschreitet. In Reaktion darauf, dass das Näherungsnetzwerkmodul 10 ermittelt hat, dass die Wahrscheinlichkeit des Remote-Computergeräts 14B, das die drahtlosen Übertragungssignale 16B und 16C sendet, den angegebenen Schwellenwert überschreitet, kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 zum Initiieren eines Aufbaus einer drahtlosen Verbindung mit dem Remote-Computergerät 14B verwenden.

Falls es sich bei dem drahtlosen Übertragungssignal 16B beispielsweise um ein WiFi-Übertragungssignal handelt, kann das Computergerät 2 über WiFi mit dem Remote-Computergerät 14A kommunizieren, um ein WiFi-Verbindung herzustellen, sodass Daten zwischen dem Computergerät 2 und dem Remote-Computergerät 14B über WiFi ausgetauscht werden können. Wenn es sich bei dem drahtlosen Übertragungssignal 16B alternativ um ein Bluetooth-Übertragungssignal handelt, kann das Computergerät 2 über Bluetooth mit dem Remote-Computergerät 14B kommunizieren, um eine Bluetooth- oder Bluetooth LE-Verbindung herzustellen, sodass Daten zwischen dem Computergerät 2 und dem Remote-Computergerät 14B über Bluetooth oder Bluetooth LE ausgetauscht werden können. Falls das Remote-Computergerät 14B in einigen Beispielen kein drahtloses Bluetooth- oder Bluetooth LE-Übertragungssignal 16C sendet, jedoch anderweitig drahtlose Bluetooth- oder Bluetooth LE-Verbindungen unterstützt, kann das Computergerät 2 über WiFi mit dem Remote-Computergerät 14B kommunizieren, um ein Bluetooth- oder Bluetooth LE-Verbindung zwischen dem Computergerät 2 und dem Remote-Computergerät 14B herzustellen, sodass Daten zwischen dem Computergerät 2 und dem Remote-Computergerät 14B über Bluetooth oder Bluetooth LE ausgetauscht werden können.

Das Computergerät 2 und das Remote-Computergerät 14B kann zudem ein oder mehrere Sicherheitsprotokolle zum gegenseitigen Verifizieren der Identität ausführen. Beispiele von derartigen Sicherheitsprotokollen können Zertifikatsketten, Zero-Knowledge-Beweise, gemeinsame geheime Schlüssel usw. beinhalten. In einigen Beispielen kann das Computergerät, das Daten auf das andere Gerät überträgt, versuchen, die Signalstärke des anderen Geräts zu verifizieren oder zu ermitteln, ob sich das andere Gerät innerhalb der angegebenen Nähe befindet. Das Computergerät 2 und das Remote-Computergerät 14B können zum Beispiel Beschleunigungsmessdaten austauschen, um festzustellen, ob sich das Computergerät 2 und das Remote-Computergerät 14B physisch berührt haben.

Das Näherungsnetzwerkmodul 10 kann auf verschiedene Weisen implementiert werden. So kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 beispielsweise als herunterladbare oder vorinstallierte Anwendung oder „App“ implementiert werden. In einem anderen Beispiel kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 als Teil einer Hardwareeinheit des Computergeräts 2 implementiert werden. In einem anderen Beispiel kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 als Teil eines Betriebssystems des Computergeräts 2 implementiert werden. In einigen Instanzen können Teile der Funktionalität des Näherungsnetzwerkmoduls 10 oder eines beliebigen anderen Moduls, das in dieser Offenbarung beschrieben wird, in jeglicher Kombination von Anwendung, Hardwareeinheit und Betriebssystem implementiert werden.

2 zeigt ein Blockdiagramm, das ein exemplarisches Computergerät veranschaulicht, dass gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung für X konfiguriert wurde. Das Computergerät 2 aus 2 wird nachfolgend innerhalb des Kontextes des Computergeräts 2 aus 1 beschrieben. 2 veranschaulicht nur ein bestimmtes Beispiel des Computergeräts 2 des Systems 100, wobei viele andere Beispiele des Computergeräts 2 in anderen Instanzen verwendet werden können und eine Untergruppe der Komponenten beinhalten können, die im exemplarischen Computergerät 2 enthalten sind, oder zusätzliche Komponenten beinhalten können, die in 2 nicht dargestellt sind.

Wie im Beispiel von 2 dargestellt, beinhaltet das Computergerät 2 ein Benutzeroberflächengerät 4 („UID 4“), einen oder mehrere Prozessoren 40, eine oder mehrere Eingabegeräte 42, eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8, eine oder mehrere Ausgabegeräte 46 und einen oder mehrere Speichergeräte 48. Die Speichergeräte 48 des Computergeräts 2 beinhalten auch ein UI-Gerätemodul 6, ein Näherungsnetzwerkmodul 10, Anwendungsmodule 12A12N („Anwendungsmodule 12“) und ein Betriebssystem 54. Die Kommunikationskanäle 50 können jede der Komponenten 4, 6, 8, 10, 12, 40, 42, 46, 48 und 54 zwecks der Kommunikation zwischen den Komponenten (physisch, kommunikativ und/oder operativ) miteinander verbinden. In einigen Beispielen können die Kommunikationskanäle 50 einen Systembus, eine Netzwerkverbindung, eine prozessübergreifende Kommunikationsdatenstruktur oder ein beliebiges anderes Verfahren zur Kommunikation von Daten beinhalten.

Ein oder mehrere Eingabegeräte 42 des Computergeräts 2 können eine Eingabe empfangen. Beispiele einer Eingabe sind taktile, auditive und Videoeingaben. Die Eingabegeräte 42 des Computergeräts 2 können in einem Beispiel eine präsenssensible Anzeige, einen berührungsempfindlichen Bildschirm, eine Maus, eine Tastatur, ein Sprachreaktionssystem, eine Videokamera, ein Mikrofon oder jegliche andere Art von Gerät zum Erkennen von Eingaben von Mensch oder Maschine beinhalten.

Ein oder mehrere Ausgabegeräte 46 des Computergeräts 2 können Ausgaben erzeugen. Beispiele von Ausgaben sind taktile, Audio- und Videoausgaben. Die Ausgabegeräte 46 des Computergeräts 2 können in einem Beispiel eine präsenssensible Anzeige, eine Soundkarte, eine Videografikadapterkarte, einen Lautsprecher, einen Kathodenstrahlröhren(CRT)-Monitor, eine Flüssigkristallanzeige (LCD) oder jegliche andere Art von Gerät zum Erzeugen von Ausgaben an Mensch oder Maschine beinhalten.

Eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 des Computergeräts 2 können über ein oder mehrere Netzwerke mit externen Geräten kommunizieren, indem sie Netzwerksignale über das eine oder die mehreren Netzwerke senden und/oder empfangen. Das Computergerät 2 kann zum Beispiel die Kommunikationseinheit 8 zum Senden und Empfangen von Daten an das bzw. vom Informationsserversystem 60 aus 1 verwenden. Das Computergerät 2 kann die Kommunikationseinheit 8 verwenden, um Funksignale in einem Funknetz, wie z. B. einem Mobilfunknetz, zu senden und/oder zu empfangen. Gleichermaßen können Kommunikationseinheiten 8 Satellitensignale in einem Satellitennetzwerk, wie z. B. einem GPS-Netzwerk (globalen Positionierungssystem), senden und/oder empfangen. Beispiele der Kommunikationseinheit 8 können eine Netzwerkschnittstellenkarte (z. B. eine Ethernetkarte), einen optischen Sendeempfänger, einen Hochfrequenz-Sendeempfänger, einen GPS-Empfänger oder eine beliebige andere Art von Gerät beinhalten, das Informationen senden und/oder empfangen kann. Andere Beispiele von Kommunikationseinheiten 8 können Kurzwellenradios, Mobilfunkdatenradios, drahtlose Ethernet-Netzwerkradios, sowie Universal Serial Bus(USB)-Schnittstellen, beinhalten.

In einigen Beispielen kann das UID 4 des Computergeräts 2 die Funktionalität von Eingabegeräten 42 und/oder Ausgabegeräten 46 beinhalten. Im Beispiel von 2 kann das UID 4 eine präsenssensibles Eingabegerät sein oder beinhalten. In einigen Beispielen kann ein präsenssensibles Eingabegerät ein Objekt an und/oder in der Nähe eines Bildschirms erkennen. Als einen exemplarischen Bereich kann ein präsenssensibles Eingabegerät ein Objekt, wie z. B. einen Finger oder einen Stift, erkennen, das sich innerhalb eines Abstandes von zwei Zoll oder weniger vom Bildschirm entfernt befindet. Das präsenssensible Eingabegerät kann eine Stelle (z. B. eine (x, y)-Koordinate) auf einem Bildschirm ermitteln, auf dem das Objekt erkannt wurde. In einem anderen exemplarischen Bereich kann ein präsenssensibles Eingabegerät ein Objekt sechs Zoll oder weniger vom Bildschirm entfernt erkennen, wobei andere Bereiche ebenfalls möglich sind. Das präsenssensible Eingabegerät kann die Stelle des Bildschirms, die durch den Finger des Benutzers ausgewählt ist, unter Verwendung von kapazitiven, induktiven und/oder optischen Erkennungstechniken bestimmen. In einigen Beispielen stellt das präsenzsensitive Eingabegerät, wie in Bezug auf Ausgabekomponente 46 beschrieben, auch eine Ausgabe für einen Benutzer unter Verwendung von taktilen, Audio- oder Video-Stimuli bereit. In dem Beispiel von 2 präsentiert das UID 4 eine Benutzeroberfläche.

Obwohl als eine interne Komponente des Computergeräts 2 veranschaulicht, repräsentiert das UID 4 auch eine externe Komponente, die einen Datenpfad mit dem Computergerät 2 zum Übertragen und/oder Empfangen von Eingaben und Ausgaben gemeinsam nutzen. In einem Beispiel repräsentiert das UID 4 beispielsweise eine integrierte Komponente des Computergeräts 2, die innerhalb der externen Verpackung des Computergeräts 2 angeordnet und physisch damit verbunden ist (z. B. ein Bildschirm eines Mobiltelefons). In einem weiteren Beispiel repräsentiert das UID 4 eine externe Komponente des Computergeräts 2, die außerhalb der Verpackung des Computergeräts 2 angeordnet und physisch davon getrennt ist (z. B. ein Monitor, ein Projektor usw., der einen drahtgebundenen und/oder drahtlosen Datenpfad mit einem Tablet-Computer gemeinsam nutzt).

Ein oder mehrere Speichergeräte 48 innerhalb des Computergeräts 2 können Informationen für die Verarbeitung während des Betriebs des Computergeräts 2 speichern (z. B. kann das Computergerät 2 Daten speichern, auf die die Module 6, 10 und 12 während der Ausführung auf dem Computergerät 2 zugreifen können). In einigen Beispielen ist das Speichergerät 48 ein temporärer Speicher, was bedeutet, dass der Hauptzweck des Speichergeräts 48 nicht in der Langzeitspeicherung besteht. Die Speichergeräte 48 des Computergeräts 2 können zur Kurzzeitspeicherung von Informationen als flüchtige Speicher konfiguriert sein, weshalb, wenn diese ausgeschaltet werden, die gespeicherten Inhalte verloren gehen. Beispiele von flüchtigen Speichern beinhalten Arbeitsspeicher (RAM), dynamische Arbeitsspeicher (DRAM), statische Arbeitsspeicher (SRAM) und andere Formen von flüchtigen Speichern, die auf dem Fachgebiet bekannt sind.

Die Speichergeräte 48 beinhalten in einigen Beispielen auch ein oder mehrere computerlesbare Speichermedien. Die Speichergeräte 48 können größere Mengen von Informationen als flüchtige Speicher speichern. Die Speichergeräte 48 können weiterhin zur Langzeitspeicherung von Informationen als nicht flüchtiger Speicherplatz und zum Beibehalten von Informationen nach Stromeinschalt-/Ausschaltzyklen konfiguriert sein. Beispiele von nicht flüchtigen Speichern beinhalten magnetische Festplatten, optische Festplatten, Disketten, Flashspeicher oder Formen von elektrisch programmierbaren Speichern (EPROM) oder von elektrisch überschreibbaren und programmierbaren (EEPROM) Speichern. Die Speichergeräte 48 können Programmanweisungen und/oder Daten in Verbindung mit den Modulen 6, 8 und 12 speichern.

Ein oder mehrere Prozessoren 40 können Funktionalität implementieren und/oder Anweisungen innerhalb des Computergeräts 2 ausführen. So können beispielsweise die Prozessoren 40 des Computergeräts 2 Anweisungen empfangen und ausführen, die von den Speichergeräten 48 gespeichert wurden, die die Funktionalität des UI-Gerätemoduls 6, des Näherungsnetzwerkmoduls 10, der Anwendungsmodule 12 und des Betriebssystems 54 bereitstellen. Diese durch die Prozessoren 40 ausgeführten Anweisungen können das Computergerät 2 dazu veranlassen, während der Programmausführung in den Speichergeräten 48 Informationen zu speichern. Die Prozessoren 40 können Anweisungen der Module 6, 10 und 12 ausführen, um das UI-Gerät 4 zu veranlassen, verschiedene Aktionen oder Funktionen des Computergeräts 2, wie in dieser Anmeldung beschrieben, auszuführen. Das bedeutet, dass die Module 6, 8 und 12 von den Prozessoren 40 verwendet werden können, um zahlreiche Aktionen, oder Funktionen des Computergeräts 2, wie in dieser Anmeldung beschrieben, auszuführen.

Das Computergerät 2 ist möglicherweise Teil eines mobilen Kommunikationsnetzwerks. Das Computergerät 2 kann Daten über das mobile Kommunikationsnetzwerk mithilfe der einen oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 mit einem Server oder einem Cloud-Computersystem austauschen. Der Server oder das Cloud-Computersystem können einige oder alle der hierin beschriebenen Techniken und Operationen, die in Zusammenhang mit den Modulen 6, 10 und 12 stehen, ausführen. Mit anderen Worten, einige oder alle der Techniken und Operationen, die in Zusammenhang mit den Modulen 6, 10 und 12 stehen, können lokal auf dem Computergerät 2, zum Beispiel einem Mobiltelefon, implementiert werden und einige oder alle der Techniken und Operationen können aus der Ferne über einen Server ausgeführt werden, der mit dem mobilen Kommunikationsnetzwerk verbunden ist, über das Daten mit dem Computergerät 2 ausgetauscht werden. Mit anderen Worten, auch wenn die Module 6, 10 und 12 in 2 als in das Computergerät 2 implementiert dargestellt werden, können sie Teil eines Remote-Computersystems sein und als ein oder mehrere Remote-Computerdienste, wie beispielsweise ein oder mehrere Dienste, die von einem Cloud- und/oder Cluster-basierten Computersystem bereitgestellt werden, ausgeführt werden.

Das Betriebssystem 54 kann ausgeführt werden, um das Computersystem 2 zu veranlassen, verschiedene Funktionen zur Verwaltung von Hardware-Ressourcen des Computergeräts 2 und zur Bereitstellung verschiedener allgemeiner Dienste für andere Computerprogramme auszuführen. Die Anwendungsmodule 12 können ausgeführt werden, um das Computergerät 2 zu veranlassen, verschiedene Anwendungen (z. B. „Apps“) bereitzustellen. In einigen Beispielen können die verschiedenen Anwendungen, die vom Anwendungsmodul 12 bereitgestellt werden, verschiedene Daten, wie beispielsweise Kontaktinformationen, Bilder, Videodateien, Audiodateien usw. mithilfe der Techniken zum Herstellen von drahtlosen Peer-to-Peer-Verbindungen mit kurzer Reichweite, die hierin beschrieben werden, übertragen.

In einigen Beispielen kann der eine oder die mehreren Prozessoren 40 ein Näherungsnetzwerkmodul 10 ausführen, um das Computersystem 2 zu veranlassen, nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen zu scannen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht. Das Computergerät 2 kann eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 verwenden, um nach dem einen oder den mehreren drahtlosen Übertragungssignalen zu scannen.

In einigen anderen Beispielen kann der Scan durch eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 in Reaktion darauf erfolgen, dass das ausgeschaltete UI-Gerät 4, das operativ mit dem Computergerät 2 gekoppelt ist, eingeschaltet wird, während das Computergerät 2 eingeschaltet bleibt. Während das Computergerät 4 eingeschaltet ist, kann das UI-Gerät 4 von Zeit zu Zeit ausgeschaltet werden, um den Strom- und/oder Batterieverbrauch zu senken. Das Computergerät 2 kann zum Beispiel das UI-Gerät 4 nach einer angegebenen Zeitspanne der Inaktivität des Benutzers ausschalten, während das Computergerät 2 selbst eingeschaltet bleibt. In einigen Beispielen kann die eine oder können die mehreren Kommunikationseinheiten 8 unabhängig davon, ob das Computergerät 2 eingeschaltet bleibt, den Scan nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, nicht durchführen, wenn das UI-Gerät 4 ausgeschaltet wird. In einigen anderen Beispielen kann der Scan durch eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 in Reaktion darauf erfolgen, dass das ausgeschaltete UI-Gerät 4, das operativ mit dem Computergerät 2 gekoppelt ist, eingeschaltet wird, während das Computergerät 2 eingeschaltet bleibt.

In einigen Beispielen kann das Computergerät 2 nach mehreren drahtlosen Übertragungssignalen von verschiedenen drahtlosen Übertragungsprotokollen scannen, die von einem einzigen Remote-Computergerät gesendet werden, sodass das Computergerät 2 möglicherweise in die Lage versetzt wird, die Signalstärke für mehrere drahtlose Übertragungssignale zu ermitteln, die vom selben Remote-Computergerät gesendet werden. Demgemäß kann die eine oder können die mehreren Kommunikationseinheiten 8 beispielsweise nach einem oder mehreren WiFi-Signalen, die einem angegebenen Benennungsschema entsprechen, und gleichzeitig auch nach einem oder mehreren Bluetooth LE-Signalen scannen, die einem angegebenen Benennungsschema entsprechen. Alternativ kann das Näherungsnetzwerkmodul 10, nachdem das Computergerät 2 ein erstes drahtloses Übertragungssignal identifiziert hat, das einem Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, das von einem Remote-Computergerät gesendet wird (z. B. ein WiFi-Signal), dann die nächste(n) eine oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 dazu veranlassen, nach einem zweiten drahtlosen Übertragungssignal zu scannen, das vom selben Remote-Computergerät gesendet wird und sich vom angegebenen drahtlosen Übertragungssignal unterscheidet (z. B. ein Bluetooth LE-Signal). Das WiFi-Signal und das Bluetooth LE-Signal können demselben angegebenen Benennungsschema oder verschiedenen angegebenen Benennungsschemata entsprechen.

Das Computergerät 2 kann in Reaktion auf das Identifizieren von jedem des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale, die einem jeweiligen Namen zugeordnet sind, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke von jedem des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale ermitteln. Wenn das Computergerät 2 beispielsweise ein WiFi-Signal und ein Bluetooth LE-Signal identifiziert, die jeweils dem angegebenen Benennungsschema entsprechen und die jeweils vom selben Remote-Gerät gesendet werden, kann das Näherungsnetzwerkmodul 10 die Signalstärke des WiFi-Signals und des Bluetooth LE-Signals ermitteln. Durch den Empfang mehrerer Signale vom selben Remote-Gerät und das Ermitteln der Signalstärke von jedem der vom selben Remote-Gerät empfangenen Signale ist das Näherungsnetzwerkmodul 10 möglicherweise in der Lage, die Zuverlässigkeit der Bestimmung zu erhöhen, ob sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet.

Das Computergerät 2 kann eine Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass sich ein Remote-Gerät (z. B. eines der in 1 dargestellten Remote-Computergeräte 14), das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal sendet, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals basiert. Das Näherungsnetzwerkmodul 10 kann die Signalstärke von jedem des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale, die vom Computergerät 2 vom Remote-Gerät empfangen werden, ermitteln und die ermittelte Signalstärke des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale normalisieren. Das Näherungsnetzwerkmodul 10 kann die normalisierte Signalstärke des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale mit einem Signalstärken-Schwellenwert vergleichen, sodass, wenn eine normalisierte Signalstärke den Signalstärken-Schwellenwert überschreitet, die normalisierte Signalstärke dann anzeigen kann, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet. In einigen Beispielen kann das Näherungsnetzwerkmodul ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, wenn jede der normalisierten Signalstärken den Signalstärken-Schwellenwert überschreitet. In anderen Beispielen kann das Näherungsnetzwerkmodul ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, wenn das Näherungsnetzwerkmodul 10 ermittelt, dass mindestens eine der normalisierten Signalstärken den Signalstärken-Schwellenwert überschreitet.

Das Computergerät 2 kann in Reaktion auf das Bestimmen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, eine drahtlose Verbindung zum Remote-Gerät herstellen. Das Näherungsnetzwerkmodul 10 kann beispielsweise eine oder mehrere Kommunikationseinheiten 8 dazu veranlassen, über ein drahtloses Netzwerkprotokoll, wie z. B. WiFi, Bluetooth, Bluetooth LE usw. eine drahtlose Netzwerkverbindung zu einem Remote-Gerät herzustellen. In einigen Beispielen kann/können das Computergerät 2 und/oder das Remote-Gerät eine oder mehrere Aktionen ausführen, um die Identität des Computergeräts 2 und des Remote-Geräts zu bestätigen. Das Computergerät 2 kann zum Beispiel ein Signal drahtlos übertragen, das vom Remote-Gerät empfangen wird, während das Remote-Gerät ebenfalls die Signalstärke des Signals ermitteln, die Signalstärke normalisieren und basierend auf der normalisierten Signalstärke bestätigen kann, dass sich das Computergerät 2 innerhalb einer angegebenen Nähe des Remote-Geräts befindet. Auf diese Weise können das Computergerät 2 und das Remote-Gerät gegenseitig bestätigen, dass sich das andere Gerät innerhalb der angegebenen Nähe befindet. In einigen Beispielen können das Computergerät 2 und das Remote-Gerät 2 zum Beispiel über Zertifikatsketten, Zero-Knowledge-Beweise, gemeinsame geheime Schlüssel, einmalige Kennwörter usw. eine sichere drahtlose Verbindung aufbauen.

3 zeigt ein Blockdiagramm, das ein exemplarisches Computergerät veranschaulicht, das grafische Inhalte zur Anzeige auf einem entfernten Gerät gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung ausgibt. Grafischer Inhalt kann im Allgemeinen beliebige visuelle Informationen, wie z. B. Text, Bilder, eine Gruppe von bewegten Bildern usw., beinhalten, die zum Anzeigen ausgegeben werden können. Das in 3 dargestellte Beispiel beinhaltet ein Computergerät 60, eine präsenssensible Anzeige 64, eine Kommunikationseinheit 70, einen Projektor 80, einen Projektorbildschirm 82, ein Mobilgerät 86 und ein visuelles Anzeigegerät 90. Obwohl in 1 und 2 exemplarisch als eigenständiges Computergerät 2 dargestellt, kann ein Computergerät, wie z. B. das Computergerät 60, im Allgemeinen eine beliebige Komponente oder System sein, das einen Prozessor oder eine andere geeignete Computerumgebung zum Ausführen von Softwareanweisungen beinhaltet, und muss z. B. keine präsenssensible Anzeige beinhalten.

Wie im Beispiel von 3 dargestellt, kann das Computergerät 60, wie in Bezug auf Prozessor 40 in 2 beschrieben, ein Prozessor sein, der Funktionalität beinhaltet. In solchen Beispielen kann das Computergerät 60 operativ mit der präsenssensiblen Anzeige 64 durch einen Kommunikationskanal 62A gekoppelt sein, der ein Systembus oder eine andere geeignete Verbindung sein kann. Das Computergerät 60 kann zudem mit der Kommunikationseinheit 70, die nachfolgend weiter beschrieben wird, durch einen Kommunikationskanal 62B, der auch ein Systembus oder eine andere geeignete Verbindung sein kann, operativ gekoppelt sein. Obwohl in 3 separat als ein Beispiel dargestellt, kann das Computergerät 60 operativ mit der präsenssensiblen Anzeige 64 und der Kommunikationseinheit 70 durch eine beliebige Anzahl von einem oder mehreren Kommunikationskanälen gekoppelt sein.

In anderen Beispielen, wie z. B. zuvor durch das Computergerät 2 in 12 veranschaulicht, kann sich ein Computergerät auf ein tragbares oder Mobilgerät, wie z. B. Mobiltelefone (einschließlich Smartphones), Laptops, Computer-Uhren, Computer-Brillen, tragbare Computergeräte usw. beziehen. In einigen Beispielen kann ein Computergerät ein Desktopcomputer, ein Tablet-Computer, eine intelligente Fernsehplattform, eine Kamera, ein persönlicher digitaler Assistent (PDA), ein Server, ein Großrechner usw. sein.

Die präsenssensible Anzeige 64 kann das Anzeigegerät 66 und das präsenssensible Eingabegerät 68 beinhalten. Das Anzeigegerät 66 kann z. B. Daten vom Computergerät 60 empfangen und den grafischen Inhalt anzeigen. In einigen Beispielen kann das präsenssensible Eingabegerät 68 eine oder mehrere Eingaben (z. B. ununterbrochene Gesten, Mehrfachberührungsgesten, Einzelberührungsgesten usw.) an der präsenssensiblen Anzeige 64 mithilfe kapazitiver, induktiver und/oder optischer Erkennungstechniken ermitteln und Angaben solcher Eingaben unter Verwendung des Kommunikationskanals 62A an das Computergerät 60 senden. In einigen Beispielen kann das präsenssensible Eingabegerät 68 physisch oben im Anzeigegerät 66 positioniert sein, sodass, wenn ein Benutzer eine Eingabeeinheit über einem grafischen Element positioniert, das durch das Anzeigegerät 66 angezeigt wird, die Position, an der sich das präsenssensible Eingabegerät 68 befindet, der Position des Anzeigegeräts 66 entspricht, an der das grafische Element angezeigt wird. In anderen Beispielen kann das präsenssensible Eingabegerät 68 physisch getrennt vom Anzeigegerät 66 positioniert sein, und Standorte des präsenssensiblen Eingabegeräts 68 können Standorten des Anzeigegeräts 66 entsprechen, sodass eine Eingabe am präsenssensiblen Eingabegerät 68 zum Interagieren mit angezeigten grafischen Elementen an entsprechenden Standorten des Anzeigegeräts 66 erfolgen kann.

Wie in 3 dargestellt, kann das Computergerät 60 zudem die Kommunikationseinheit 70 beinhalten und/oder operativ mit ihr gekoppelt sein. Die Kommunikationseinheit 70 kann, wie in 1 und 2 beschrieben, die Funktionalität von einer oder mehreren Kommunikationseinheiten 8 beinhalten. Beispiele der Kommunikationseinheit 70 können eine Netzwerkschnittstellenkarte, eine Ethernetkarte, einen optischen Sendeempfänger, einen Hochfrequenz-Sendeempfänger oder eine beliebige andere Art von Gerät beinhalten, das Informationen senden und empfangen kann. Andere Beispiele dieser Kommunikationseinheiten können Bluetooth-, 3G- und WiFi-Radios, Universal Serial Bus(USB)-Schnittstellen usw. beinhalten. Das Computergerät 60 kann zudem ein oder mehrere andere Geräte, z. B. Eingabegeräte, Ausgabegeräte, Speichergeräte usw., die in 3 der Kürze und Veranschaulichung halber nicht dargestellt sind, beinhalten oder operativ mit denselben gekoppelt sein.

3 veranschaulicht ebenfalls einen Projektor 80 und einen Projektorbildschirm 82. Andere solche Beispiele von Projektorgeräten können elektronische Whiteboards, holografische Anzeigegeräte und andere geeignete Geräte zum Anzeigen von grafischem Inhalt beinhalten. Der Projektor 80 und der Projektorbildschirm 82 können eine oder mehrere Kommunikationseinheiten beinhalten, die die jeweiligen Geräte in die Lage versetzen, mit dem Computergerät 60 zu kommunizieren. In einigen Beispielen können die eine oder mehreren Kommunikationseinheiten die Kommunikation zwischen dem Projektor 80 und dem Projektorbildschirm 82 ermöglichen. Der Projektor 80 kann Daten vom Computergerät 60 empfangen, das grafischen Inhalt beinhaltet. Der Projektor 80 kann in Reaktion auf das Empfangen der Daten den grafischen Inhalt auf den Projektorbildschirm 82 projizieren. In einigen Beispielen kann der Projektor 80 eine oder mehrere Eingaben (z. B. ununterbrochene Gesten, Mehrfachberührungsgesten, Einzelberührungsgesten usw.) am Projektorbildschirm 82 mithilfe optischer Erkennung oder anderer geeigneter Techniken ermitteln und Angaben dieser Eingaben mithilfe einer oder mehrerer Kommunikationseinheiten an da Computergerät 60 senden. In diesen Beispielen ist der Projektorbildschirm 82 ggf. nicht erforderlich, und der Projektor 80 kann grafischen Inhalt auf jedes geeignete Medium projizieren und eine oder mehrere Benutzereingaben unter Verwendung von optischer Erkennung oder anderen solcher geeigneten Techniken erkennen.

Der Projektorbildschirm 82 kann in einigen Beispielen eine präsenssensible Anzeige 84 beinhalten. Die präsenssensible Anzeige 84 kann, wie in dieser Offenbarung beschrieben, eine Teilgruppe der Funktionalität oder die gesamte Funktionalität des UI-Geräts 4 beinhalten. In einigen Beispielen kann die präsenssensible Anzeige 84 zusätzliche Funktionalität beinhalten. Der Projektorbildschirm 82 (z. B. die elektronische Anzeige einer Computer-Brille) kann Daten vom Computergerät 60 empfangen und den grafischen Inhalt anzeigen. In einigen Beispielen kann die präsenssensible Anzeige 84 eine oder mehrere Eingaben (z. B. ununterbrochene Gesten, Mehrfachberührungsgesten, Einzelberührungsgesten usw.) am Projektorbildschirm 82 unter Verwendung kapazitiver, induktiver und/oder optischer Erkennungstechniken ermitteln und Hinweise auf solche Eingaben unter Verwendung einer oder mehrerer Kommunikationseinheiten an das Computergerät 60 senden.

In 3 sind auch das Mobilgerät 86 und das visuelle Anzeigegerät 90 dargestellt. Das Mobilgerät 86 und das visuelle Anzeigegerät 90 kann jeweils auch Computer- und Konnektivitätsfunktionen beinhalten. Beispiele für das Mobilgerät 86 können E-Reader-Geräte, Convertible-Notebook-Geräte, Hybrid-Slate-Geräte, Computer-Uhren, Computer-Brillen usw. beinhalten. Beispiele für das visuelle Anzeigegerät 90 können andere halbstationäre Geräte, wie z. B. Fernseher, Computermonitore usw., beinhalten. Wie in 3 dargestellt, kann das Mobilgerät 86 eine präsenssensible Anzeige 88 beinhalten. Das visuelle Anzeigegerät 90 kann eine präsenssensible Anzeige 92 beinhalten. Die präsenssensiblen Anzeigen 88 und 92 können, wie in dieser Offenbarung beschrieben, eine Teilgruppe der Funktionalität oder die gesamte Funktionalität des UI-Geräts 4 beinhalten. In einigen Beispielen können die präsenssensiblen Anzeigen 88 und 92 zusätzliche Funktionen beinhalten. In jedem Fall kann die präsenssensible Anzeige 92 z. B. Daten vom Computergerät 60 empfangen und die grafischen Inhalte anzeigen. In einigen Beispielen kann die präsenssensible Anzeige 92 eine oder mehrere Eingaben (z. B. ununterbrochene Gesten, Mehrfachberührungsgesten, Einzelberührungsgesten usw.) am Projektorbildschirm mithilfe kapazitiver, induktiver und/oder optischer Erkennungstechniken ermitteln und Angaben solcher Eingaben mithilfe einer oder mehrerer Kommunikationseinheiten an das Computergerät 60 senden.

Wie zuvor in einigen Beispielen beschrieben, kann das Computergerät 60 grafischen Inhalt zum Anzeigen auf der präsenssensiblen Anzeige 64 ausgeben, die durch einen Systembus oder einen anderen geeigneten Kommunikationskanal mit dem Computergerät 60 gekoppelt ist. Das Computergerät 60 kann zudem grafischen Inhalt zum Anzeigen an einem oder mehreren entfernten Geräten, wie z. B. einem Projektor 80, einem Projektorbildschirm 82, einem Mobilgerät 86 und einem visuellen Anzeigegerät 90, ausgeben. Das Computergerät 60 kann beispielsweise eine oder mehrere Anweisungen zum Erzeugen und/oder Modifizieren von grafischen Inhalten gemäß Techniken der vorliegenden Offenbarung ausführen. Das Computergerät 60 kann die Daten, die die grafischen Inhalte beinhalten, an eine Kommunikationseinheit des Computergeräts 60, wie z. B. die Kommunikationseinheit 70, ausgeben. Die Kommunikationseinheit 70 kann die Daten an eines oder mehrere der Remote-Geräte, wie z. B. einen Projektor 80, einen Projektorbildschirm 82, ein Mobilgerät 86 und ein visuelles Anzeigegerät 90, senden. Auf diese Weise kann das Computergerät 60 die grafischen Inhalte zur Anzeige an eines oder mehrere der Remote-Geräte ausgeben. In einigen Beispielen können ein oder mehrere der Remote-Geräte die grafischen Inhalte an eine präsenssensible Anzeige ausgeben, die in den jeweiligen Remote-Geräten beinhaltet und/oder operativ mit denselben gekoppelt ist.

In einigen Beispielen kann das Computergerät 60 möglicherweise keinen grafischen Inhalt an die präsenssensible Anzeige 64 ausgeben, die operativ mit dem Computergerät 60 gekoppelt ist. In anderen Beispielen kann das Computergerät 60 grafischen Inhalt zum Anzeigen auf der präsenssensible Anzeige 64, die mit dem Computergerät 60 durch den Kommunikationskanal 62A operativ gekoppelt ist, und auf einem oder mehreren Remote-Geräten ausgeben. In diesen Beispielen können die grafischen Inhalte im Wesentlichen gleichzeitig auf jedem jeweiligen Gerät angezeigt werden. Eine Verzögerung kann beispielsweise durch die Kommunikationslatenz zum Senden der Daten, die den grafischen Inhalt beinhalten, der an das Remote-Gerät zu senden ist, eingebracht werden. In einigen Beispielen kann grafischer Inhalt, der durch das Computergerät 60 erzeugt und zum Anzeigen an die präsenssensible Anzeige 64 ausgegeben wurde, sich von der Anzeige der grafischen Inhalte unterscheiden, die zum Anzeigen an ein oder mehrere Remote-Geräte ausgegeben wurden.

Das Computergerät 60 kann Daten unter Verwendung von geeigneten Kommunikationstechniken senden und empfangen. Das Computergerät 60 kann beispielsweise unter Verwendung der Netzwerkverbindung 72A operativ mit dem externen Netzwerk 74 gekoppelt sein. Jedes der in 3 veranschaulichten Remote-Geräte kann durch eine der jeweiligen Netzwerkverbindungen 72B, 72C und 72D operativ mit dem externen Netzwerk 74 gekoppelt sein. Das externe Netzwerk 74 kann Netzwerk-Hubs, Netzwerkschalter, Netzwerk-Router usw. beinhalten, die operativ miteinander gekoppelt sind, wodurch sie den Austausch von Informationen zwischen dem Computergerät 60 und den in 3 veranschaulichten Remote-Geräten ermöglichen. In einigen Beispielen können die Netzwerkverbindungen 72A722D Ethernet, ATM oder andere Netzwerkverbindungen sein. Derartige Verbindungen können drahtlose und/oder drahtgebundene Verbindungen sein.

In einigen Beispielen kann das Computergerät 60 unter Verwendung der direkten Gerätekommunikation 78 operativ mit einem oder mehreren der in 3 beinhalteten Remote-Geräte gekoppelt sein. Die direkte Gerätekommunikation 78 kann Kommunikationen beinhalten, durch die das Computergerät 60 Daten unter Verwendung von drahtgebundener oder drahtloser Kommunikation direkt mit einem Remote-Gerät sendet und empfängt. Das heißt, dass in einigen Bespielen von direkter Gerätekommunikation 78 Daten, die direkt durch das Computergerät 60 gesendet werden, möglicherweise nicht durch ein oder mehrere zusätzliche Geräte weitergeleitet werden, bevor sie am Remote-Gerät empfangen werden, und umgekehrt. Beispiele von direkter Gerätekommunikation 78 können eine oder mehrere Verbindungen über Bluetooth, Nahfeldkommunikation, Universal Serial Bus, Wi-Fi, Infrarot usw. beinhalten. Ein oder mehrere der Remote-Geräte, die in 3 veranschaulicht sind, können mit dem Computergerät 60 operativ durch Kommunikationsverbindungen 76A76D gekoppelt sein. In einigen Beispielen können die Kommunikationsverbindungen 76A76D Verbindungen unter Verwendung von Bluetooth, Nahfeldkommunikation, Universal Serial Bus, Infrarot usw. sein. Bei diesen Verbindungen kann es sich um drahtlose und/oder drahtgebundene Verbindungen handeln.

In dem Beispiel von 3 kann das Computergerät 60 eine GUI zur Anzeige durch ein Anzeigegerät (z. B. das Anzeigegerät 66, die präsenssensiblen Anzeigen 84, 88, 92 usw.) ausgeben. Das Computergerät 60 kann zum Beispiel Daten an die Kommunikationseinheit 70 senden, die die GUI repräsentieren. Die Kommunikationseinheit 70 kann die Daten über das externe Netzwerk 74 an das visuelle Anzeigegerät 90 senden. Das visuelle Anzeigegerät 90 kann eine präsenssensible Anzeige 92 dazu veranlassen, die GUI auszugeben.

Gemäß den Aspekten der vorliegenden Offenbarung kann das Computergerät 60 nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen scannen, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht. Das Computergerät 60 kann in Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, eine Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ermitteln. Das Computergerät 60 kann eine Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts 60 befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 60 befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts 60, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal sendet, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals basiert. Das Computergerät 60 kann in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 60 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, eine drahtlose Verbindung zum Remote-Gerät herstellen.

4A4B zeigen Blockdiagramme, die exemplarische Techniken zur Normalisierung der Signalstärke von Signalen veranschaulichen, die gemäß einer oder mehreren Techniken der vorliegenden Offenbarung drahtlos von Computergeräten übertragen werden. Wenn beispielsweise ein übertragendes Computergerät ein Signal drahtlos überträgt, das von einem empfangenden Computergerät empfangen wird, kann das empfangende Computergerät eine Signalstärke des empfangenen Signals ermitteln und die Signalstärke normalisieren. Das empfangende Computergerät kann basierend auf der normalisierten Signalstärke ermitteln, ob sich das übertragende Computergerät in der Nähe befindet (z. B. innerhalb eines angegebenen Abstands zum empfangenden Computergerät). Durch die Normalisierung der Signalstärke von Signalen können Signalstärken von Signalen verglichen werden, die drahtlos von verschiedenen Geräten übertragen und empfangen werden, sodass die normalisierten Signalstärken unter Umständen unabhängig von der Geräteart der entsprechenden übertragenden und empfangenden Computergeräte mit Abständen zwischen den entsprechenden übertragenden und empfangenden Computergeräten korrelieren.

Wie in 4A und 4B dargestellt, kann für ein bestimmtes Paar von Computergeräten, wie beispielsweise das Computergerät 402A, das drahtlos ein Signal sendet, das vom Computergerät 402B empfangen wird, eine Normalisierungsfunktion zur Normalisierung der Signalstärke des Signals, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, ermittelt werden. Das Computergerät 402B kann die ermittelte Normalisierungsfunktion zur Normalisierung der Signalstärke des Signals verwenden, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, und anhand der normalisierten Signalstärke ermitteln, ob die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Computergerät 402A innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 402B befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet.

Die Normalisierungsfunktion kann spezifisch für ein bestimmtes Paar bestehend aus einem übertragenden Gerät einer bestimmten Geräteart und einem empfangenden Gerät einer bestimmten Geräteart sein. Dementsprechend kann die Normalisierungsfunktion zur Normalisierung der Signalstärke des Signals, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, spezifisch für die Signalstärke eines Signals sein, das drahtlos von einem Computergerät derselben Geräteart wie das Computergerät 402A übertragen wird und von einem Computergerät derselben Geräteart wie das Computergerät 402B empfangen wird. Somit unterscheidet sich die Normalisierungsfunktion zur Normalisierung der Signalstärke des Signals, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, von der Normalisierungsfunktion zur Normalisierung von beispielsweise einer Signalstärke eines Signals, das vom Computergerät 402B gesendet und vom Computergerät 402A empfangen wird.

Eine derartige Normalisierungsfunktion zur Normalisierung der Signalstärke des Signals, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, kann ermittelt werden, indem die Computergeräte 402A und 402B in manuellen, halbautomatisierten oder automatisierten Tests anhand einer Reihe von Referenz-Computergeräten 406A406N („Referenz-Computergeräten 406“) getestet werden. Prüfer (z. B. menschlicher Prüfer) verwenden unter Umständen eine Kombination aus beliebigen Robotervorrichtungen, Messwerkzeugen, Computergeräten usw. zum Testen von Computergeräten unterschiedlicher Gerätearten, einschließlich des Computergeräts 402A und des Computergeräts 402B, anhand von Referenz-Computergeräten 406. Durch das Testen von Computergeräten anhand einer Reihe von Referenz-Computergeräten, wie beispielsweise den Referenz-Computergeräten 406, muss das Computergerät 402A (oder ein Computergerät derselben Geräteart wie das Computergerät 402A) nicht unbedingt direkt in Tests mit dem Computergerät 402B (oder einem Computergerät derselben Geräteart wie das Computergerät 402B) verglichen werden, um eine Normalisierungsfunktion zur Normalisierung der Signalstärke eines Signals zu ermitteln, die drahtlos vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird.

Wie in 4A dargestellt, kann die Fähigkeiten zur drahtlosen Übertragung des Computergeräts 402A getestet werden, indem das Computergerät 402A ein Signal 403, das von den Referenz-Computergeräten 406 empfangen wird, drahtlos sendet. Jedes der Referenz-Computergeräte 406 kann eine Signalstärke des Signals 403 ermitteln, das von den entsprechenden Referenz-Computergeräten 406 empfangen wird, die sich innerhalb des angegebenen Schwellenwertbereichs zum Computergerät 402A befinden. Die Werte der Signalstärken, die von den Referenz-Computergeräten 406 ermittelt werden, können zur Normalisierung der Signalstärke verwendet werden, die vom Computergerät 402A übertragen wird.

In dem Beispiel von 4A kann sich jedes der Referenz-Computergeräte 406 innerhalb eines angegebenen Schwellenwertbereichs zum Computergerät 402A befinden, sodass jedes einzelne Referenz-Computergerät der Referenz-Computergeräte 406 denselben Abstand zum Computergerät 402A aufweist. Wenn beispielsweise der angegebene Schwellenwert, bei dem angenommen wird, dass sich zwei Computergeräte in physischer Nähe zueinander befinden, vier Zoll oder weniger beträgt, befindet sich jedes der Referenz-Computergeräte 406 möglicherweise vier Zoll vom Computergerät 402A entfernt. In anderen Beispielen kann sich jedes der Referenz-Computergeräte 406 in einem Abstand zum Computergerät 402A befinden, der geringer ist als der angegebene Schwellenwert (z. B. weniger als vier Zoll). Darüber hinaus kann es sich bei den Referenz-Computergeräten 406 um eine Reihe von unterschiedlichen Arten von Computergeräten (z. B. um unterschiedliche Modelle von Computergeräten, unterschiedliche Marken von Computergeräten, unterschiedliche Konfigurationen von Computergeräten usw.) handeln.

Wie in 4B dargestellt, kann die Fähigkeit des Computergeräts 402B, drahtlose Übertragungssignale zu empfangen, auch getestet werden, indem jedes der Referenzgeräte 406 die entsprechenden Signale 404A404N („Signale 404“) drahtlos sendet, die vom Computergerät 402B empfangen werden. Das Computergerät 402B kann jedes der Signale 404 empfangen und eine Signalstärke für jedes der Signale 404 ermitteln, die vom Computergerät 402B empfangen werden.

In dem Beispiel von 4B kann sich jedes der Referenz-Computergeräte 406 innerhalb eines angegebenen Schwellenwertbereichs zum Computergerät 402B befinden, sodass jedes einzelne Referenz-Computergerät der Referenz-Computergeräte 406 denselben Abstand zum Computergerät 402B aufweist. Wenn beispielsweise der angegebene Schwellenwert, bei dem angenommen wird, dass sich zwei Computergeräte in physischer Nähe zueinander befinden, vier Zoll oder weniger beträgt, befindet sich jedes der Referenz-Computergeräte 406 möglicherweise vier Zoll vom Computergerät 402B entfernt. In anderen Beispielen kann sich jedes der Referenz-Computergeräte 406 in einem Abstand zum Computergerät 402B befinden, der kleiner ist als der angegebene Schwellenwert (z. B. weniger als vier Zoll). Darüber hinaus kann es sich bei den Referenz-Computergeräten 406 um eine Reihe von unterschiedlichen Arten von Computergeräten handeln (z. B. unterschiedliche Modelle von Computergeräten, unterschiedliche Marken von Computergeräten, unterschiedliche Konfigurationen von Computergeräten usw.).

Basierend auf den Ergebnissen beim Testen der Fähigkeiten zum drahtlosen Übertragen des Computergeräts 402A und der Fähigkeit des Computergeräts 402B, drahtlose Übertragungssignale zu empfangen, kann eine Normalisierungsfunktion zur Normalisierung der Signalstärke des Signals, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, mit folgender Gleichung ausgedrückt werden: normalized_rssi(rssi, transmitter, scanner) = f(rssi, transmit_rssi_A, transmit_rssi_B, ..., transmit_rssi_N, scan_rssi_A, scan_rssi_B, ..., scan_rssi_N)(4)wobei „rssi“ die vom Computergerät 402B ermittelte Signalstärke des Signals ist, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, „transmitter“ das Computergerät 402A ist, „scanner“ das Computergerät 402B ist, „transmit_rssi_A“ bis „transmit_rssi_B“ die von jedem der Referenz-Computergeräte 406 ermittelten Signalstärken des Signals 403 sind und „scan_rssi_A“ bis „scan_rssi_N“ die vom Computergerät 402B ermittelten Signalstärken der Signale 404 sind.

Wie in der Gleichung (4) dargestellt, kann die Normalisierungsgleichung „normalized_rssi(rssi, transmitter, scanner)“ zur Normalisierung der Signalstärke des Signals, das vom Computergerät 402A gesendet und vom Computergerät 402B empfangen wird, basierend auf der Signalstärke des Signals 403, das drahtlos vom Computergerät 402A gesendet wird, wie es von jedem der Referenz-Computergeräte 406 ermittelt wird (d. h. „transmit_rssi_A“ bis „transmit_rssi_N“), sowie auf den Signalstärken der Signale 404 erzeugt werden, die, wie vom Computergerät 402B ermittelt (d. h. „scan_rssi_A“ bis „scan_rssi_N“) drahtlos von den Referenz-Computergeräten 406 gesendet werden. Die erzeugte Normalisierungsgleichung kann in einigen Beispielen eine der einen oder mehreren Normalisierungsfunktionen (z. B. den Normalisierungsfunktionen „fw()“, „fd()“, „gw()“ und/oder „gb()“) aus der Gleichung (1), der Gleichung (2) und/oder der Gleichung (3) sein.

5 zeigt ein Ablaufdiagramm, das einen exemplarischen Prozess 500 zum Aufbau einer drahtlosen Verbindung zwischen in unmittelbarer Nähe zueinander befindlichen Computergeräten veranschaulicht. Der exemplarische Prozess 500 wird unter Bezugnahme der 1 und 2 veranschaulicht. Wie in 5 dargestellt, kann das Computergerät 2 ein oder mehrere drahtlose Übertragungssignale identifizieren, die jeweils einem Namen zugeordnet sind, der einem angegebenen drahtlosen Benennungsschema (502) entspricht. In Reaktion auf das Identifizieren eines angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das einem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, kann das Computergerät 2 eine Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals (504) ermitteln. Das Computergerät 2 kann eine Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb einer angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, wobei das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, zumindest teilweise auf (1) einer Art des Computergeräts 2, (2) einer Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal sendet, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals (506) basiert. Das Computergerät 2 kann in Reaktion auf das Ermitteln, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, einen angegebenen Schwellenwert überschreitet, den Aufbau einer drahtlosen Verbindung zum Remote-Gerät (508) initiieren.

In einigen Beispielen kann das Computergerät 2 in Reaktion auf das Identifizieren des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals, das dem jeweiligen Namen zugeordnet ist, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, ein zweites drahtloses Übertragungssignal identifizieren, das vom Remote-Gerät gesendet wird, wobei sich das zweite drahtlose Übertragungssignal von dem angegebenen drahtlosen Übertragungssignal unterscheidet, während das Computergerät 2 in Reaktion auf das Identifizieren des zweiten drahtlosen Übertragungssignals eine zweite Signalstärke des zweiten drahtlosen Übertragungssignals ermitteln kann. In einigen Beispielen basiert das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts 2 befindet, ferner zumindest teilweise auf der zweiten Signalstärke des zweiten drahtlosen Übertragungssignals. In einigen Beispielen umfasst das bestimmte drahtlose Übertragungssignal ein WiFi-Signal und das zweite drahtlose Übertragungssignal ein Bluetooth-Signal.

In einigen Beispielen umfasst jedes des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale kein NFC(Nahfeldkommunikations)-Signal. In einigen Beispielen umfasst das Ermitteln der Wahrscheinlichkeit, dass sich das Remote-Gerät, das das bestimmte drahtlose Signal sendet, innerhalb der angegebenen Nähe des Computergeräts befindet, durch das Computergerät 2 ferner das Ermitteln einer normalisierten Signalstärke zumindest teilweise basierend auf (1) einer Art des Computergeräts, (2) der Art des Remote-Geräts, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal sendet, und (3) der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals und das Ermitteln durch das Computergerät 2, ob die normalisierte Signalstärke einen Schwellenwert überschreitet. In einigen Beispielen basiert das Ermitteln der normalisierten Signalstärke zumindest teilweise auf einer Normalisierungsfunktion, die für die Art des Computergeräts und die Art des Remote-Geräts spezifisch ist, das das bestimmte drahtlose Übertragungssignal sendet.

In einigen Beispielen erfolgt das Identifizieren des einen oder der mehreren drahtlosen Übertragungssignale, die jeweils dem Namen zugeordnet sind, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, durch das Computergerät 2 in Reaktion darauf, dass ein Anzeigegerät, das mit dem Computergerät 2 operativ gekoppelt ist, von einem ausgeschalteten Zustand zu einem eingeschalteten Zustand übergeht, während das Computergerät 2 im eingeschalteten Zustand bleibt. In einigen Beispielen erfolgt das Scannen durch das Computergerät 2 nach einem oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen, die jeweils dem Namen zugeordnet sind, der dem angegebenen drahtlosen Benennungsschema entspricht, in Reaktion auf das Scannen durch das Computergerät 2 nach einem zweiten einen oder mehreren drahtlosen Übertragungssignalen desselben drahtlosen Protokolls als das eine oder die mehreren drahtlosen Übertragungssignale. In einigen Beispielen beinhaltet das Ermitteln durch das Computergerät 2 der Signalstärke des angegebenen drahtlosen Übertragungssignals ferner die regelmäßige Aktualisierung einer Ermittlung der Signalstärke des bestimmten drahtlosen Signals. In einigen Beispielen kann das Computergerät 2 eine Identität des Remote-Geräts bestätigen.

In einem oder mehreren Beispielen können die beschriebenen Funktionen in Hardware, Software, Firmware oder einer beliebigen Kombination derselben implementiert sein. Wenn sie in Software implementiert sind, können die Funktionen als eine oder mehrere Anweisungen oder Codes auf einem computerlesbaren Medium gespeichert oder über dieses übertragen und von einer hardwarebasierten Verarbeitungseinheit ausgeführt werden. Computerlesbare Medien können computerlesbare Speichermedien beinhalten, die physischen Medien, wie z. B. Datenspeichermedien, oder Kommunikationsmedien, darunter auch Medien entsprechen, die die Übertragung eines Computerprogramms von einem Standort zum anderen, z. B. gemäß einem Kommunikationsprotokoll, erleichtern. Auf diese Weise können computerlesbare Medien im Allgemeinen physischen computerlesbaren (1) Speichermedien, die nicht flüchtig sind oder (2) einem Kommunikationsmedium, wie beispielsweise einem Signal oder eine Trägerwelle entsprechen. Datenspeichermedien können beliebige verfügbare Medien sein, auf die von einem oder mehreren Computern oder einem oder mehreren Prozessoren zugegriffen werden kann, um Anweisungen, Code und/oder Datenstrukturen zur Implementierung der in dieser Offenbarung beschriebenen Techniken abzurufen. Ein Computerprogrammprodukt kann ein computerlesbares Medium beinhalten.

Beispielsweise und nicht beschränkend können derartige computerlesbare Speichermedien RAM-, ROM-, EEPROM-, CD-ROM- oder andere optische Plattenspeicher, Magnetplattenspeicher oder andere magnetische Speichergeräte, Flash-Speicher oder ein beliebiges anderes Medium umfassen, das verwendet werden kann, um den gewünschten Programmcode in Form von Anweisungen oder Datenstrukturen zu speichern und auf die von einem Computer zugegriffen werden kann. Zudem wird jede Verbindung als ein computerlesbares Medium bezeichnet. Wenn beispielsweise Anweisungen von einer Webseite, einem Server oder einer anderen entfernten Quelle unter Verwendung eines Koaxialkabels, eines Glasfaserkabels, eines Twisted-Pair-Kabels, einer digitalen Teilnehmerleitung (DSL) oder drahtloser Technologien, wie beispielsweise Infrarot, Radio und Mikrowelle übertragen werden, sind Koaxialkabel, Glasfaserkabel, Twisted-Pair-Kabel, DSL oder drahtlose Technologien, wie beispielsweise Infrarot, Radio und Mikrowelle in der Definition von Medium mit eingeschlossen. Es sollte jedoch klar sein, dass computerlesbare Speichermedien und Datenspeichermedien keine Verbindungen, Trägerwellen, Signale oder andere physische Medien beinhalten, sondern stattdessen auf nicht flüchtige, physische Speichermedien ausgerichtet sind. Festplatten und Disketten, wie sie hierin verwendet werden, beinhalten Compact Disc (CD), Laserdisc, optische Disc, Digital Versatile Disc (DVD), Diskette und Blu-ray Disc, wobei Disketten typischerweise Daten magnetisch wiedergeben, während Discs Daten optisch mit Lasern wiedergeben. Kombinationen der vorstehenden sollten ebenfalls in den Umfang von computerlesbaren Medien eingeschlossen sein.

Anweisungen können durch einen oder mehrere Prozessoren, wie beispielsweise einen oder mehrere digitale Signalprozessoren (DSPs), Universalmikroprozessoren, anwendungsorientierte integrierte Schaltungen (ASICs), feldprogrammierbare Gate-Arrays (FPGAs) oder beliebige andere gleichwertige integrierte oder diskrete Logikschaltungen ausgeführt werden. Dementsprechend kann sich der Begriff „Prozessor“, wie er hierin verwendet wird, auf eine beliebige der vorgenannten Strukturen oder jede andere Struktur beziehen, die für die Implementierung der hierin beschriebenen Techniken geeignet ist. Darüber hinaus kann in einigen Aspekten die hierin beschriebene Funktionalität innerhalb dedizierter Hardware- und/oder Softwaremodule bereitgestellt werden. Auch könnten die Techniken vollständig in einer oder mehreren Schaltungen oder Logikelementen implementiert werden.

Die Techniken der vorliegenden Offenbarung können in einer breiten Vielfalt von Geräten oder Vorrichtungen implementiert werden, darunter auch in einem drahtlosen Mobilteil, einer integrierten Schaltung (IC) oder einem Satz von ICs (z. B. eines Chipsatzes). In dieser Offenbarung werden verschiedene Komponenten, Module oder Einheiten beschrieben, um funktionelle Aspekte von Geräten zu betonen, die dafür konfiguriert sind, die offenbarten Techniken auszuführen, jedoch nicht notwendigerweise eine Realisierung durch verschiedene Hardware-Einheiten erfordern. Vielmehr können, wie vorstehend beschrieben, verschiedene Einheiten in einer Hardware-Einheit kombiniert oder durch eine Sammlung von interoperativen Hardware-Einheiten, einschließlich eines oder mehrerer Prozessoren, wie vorstehend beschrieben, in Verbindung mit geeigneter Software und/oder Firmware bereitgestellt werden.

Verschiedene Aspekte der Offenbarung sind beschrieben worden. Diese und andere Beispiele liegen innerhalb des Umfangs der folgenden Ansprüche.