Title:
Nachbarbewusstseinsnetzwerkbetrieb (Neighbor Awareness Networking)-Datenpfad - Wechselseitigkeit und Koexistenz
Document Type and Number:
Kind Code:
T5

Abstract:

In einem bestimmten Satz von Ausführungsformen werden eine oder mehrere drahtlose Stationen betrieben, um einen Nachbarbewusstseinsnetzwerkbetrieb (Neighbor Awareness Networking (NAN)) zu konfigurieren – eine direkte Kommunikation mit benachbarten drahtlosen Stationen, d. h. eine direkte Kommunikation zwischen den drahtlosen Vorrichtungen, ohne einen dazwischenliegenden Zugangspunkt zu verwenden. Ausführungsformen der Offenbarung betreffen einen wechselseitigen Dienst zwischen zwei oder mehr drahtlosen Stationen. Die hierin beschriebenen Ausführungsformen eines wechselseitigen Dienstes stellen einen Mechanismus bereit, durch den Vorrichtungen an einer selben Dienstinstanz teilnehmen können.





Inventors:
Borges, Daniel R., Calif. (Cupertino, US)
Heerboth, Peter N., Calif. (Cupertino, US)
Yong, Su Khiong, Calif. (Cupertino, US)
Rajagopalan, Anand, Calif. (Cupertino, US)
Balasubramaniyan, Saravanan, Calif. (Cupertino, US)
Wolf, Andreas, Calif. (Cupertino, US)
Zukerman, Lilach, Calif. (Cupertino, US)
Liu, Yong, Calif. (Cupertino, US)
Hartman, Christiaan A., Calif. (Cupertino, US)
Kurian, Lawrie, Calif. (Cupertino, US)
Haque, Tashbeeb, Calif. (Cupertino, US)
Li, Guoqing, Calif. (Cupertino, US)
Application Number:
DE112016000890T
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
02/24/2016
Assignee:
Apple Inc. (Calif., Cupertino, US)
International Classes:
H04W8/00; H04W4/00; H04W4/08
Attorney, Agent or Firm:
BARDEHLE PAGENBERG Partnerschaft mbB Patentanwälte, Rechtsanwälte, 81675, München, DE
Claims:
1. Drahtlose Station, umfassend:
mindestens eine Antenne;
mindestens eine Funkeinheit, die konfiguriert ist, Wi-Fi-Kommunikation mit einem Wi-Fi-Zugangspunkt durchzuführen;
mindestens einen Prozessor, der mit der mindestens einer Funkeinheit gekoppelt ist, wobei die drahtlose Station konfiguriert ist, Sprach- und/oder Datenkommunikation durchzuführen;
wobei die drahtlose Station zu folgendem konfiguriert ist:
Übertragen einer ersten Ausstrahlungsnachricht mit einer Adresse an eine oder mehrere benachbarte drahtlose Stationen, die eine Verfügbarkeit eines Dienstes in einem Dienstfenster angibt; und
Empfangen einer zweiten Ausstrahlungsnachricht mit der Adresse von mindestens einer der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen kommend im Dienstfenster.

2. Drahtlose Station nach Anspruch 1,
wobei die drahtlose Station ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Übertragen einer ersten Nachricht an eine erste benachbarte drahtlose Station der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen, wobei die erste Nachricht eine weitere Kommunikation mit der ersten benachbarten drahtlosen Station außerhalb des Dienstfensters anfordert; und
Übertragen einer zweiten Nachricht an die erste benachbarte drahtlose Station außerhalb des Dienstfensters.

3. Drahtlose Station nach Anspruch 1,
wobei die drahtlose Station ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Übertragen einer dritten Ausstrahlungsnachricht mit der Adresse an die eine oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen, wobei die dritte Ausstrahlungsnachricht einen Plan von Ausstrahlungsübertragungen außerhalb des Dienstfensters umfasst.

4. Drahtlose Station nach Anspruch 1,
wobei die drahtlose Station ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Übertragen einer dritten Ausstrahlungsnachricht mit der Adresse an die eine oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen, wobei die dritte Ausstrahlungsnachricht einen Plan von Ausstrahlungsübertragungen außerhalb des Dienstfensters für einen Teilsatz der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen umfasst.

5. Drahtlose Station nach Anspruch 4, wobei der Plan von Ausstrahlungsübertragungen durch eines oder mehrere von einem Zeitparameter und einem Kanalparameter definiert wird.

6. Drahtlose Station nach Anspruch 1, wobei es sich bei der Adresse um eine Multicast-Adresse handelt.

7. Drahtlose Station nach Anspruch 1, wobei das Dienstfenster durch eines oder mehrere von einem Zeitparameter und einem Kanalparameter definiert wird.

8. Drahtlose Station nach Anspruch 1,
wobei im Dienstfenster die drahtlose Station ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Übertragen von einem oder mehreren Dienstverwaltungsdatenrahmen;
Übertragen von Multicast-Daten;
Ankündigen von anstehenden Daten;
Überprüfen von anstehenden Daten;
Planen eines Unicast-Übertragungsfensters; oder
Anpassen eines Plans eines Multicast-Übertragungsfensters.

9. Einrichtung, umfassend:
mindestens ein nicht-flüchtiges Speichermedium; und
mindestens einen mit dem mindestens einen nicht-flüchtigen Speichermedium gekoppelten Prozessor, wobei der mindestens eine Prozessor zu folgendem konfiguriert ist:
Herausgeben einer Dienstinstanz;
Erkennen von einer oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen, welche die Dienstinstanz herausgeben; und
Bilden einer wechselseitigen Dienstgruppe mit der einen oder den mehreren benachbarten drahtlosen Stationen.

10. Einrichtung nach Anspruch 9,
wobei der mindestens eine Prozessor zum Herausgeben der Dienstinstanz ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Ausstrahlen einer Multicast-Adresse und eines Dienstfensters.

11. Einrichtung nach Anspruch 10, wobei das Dienstfenster durch eines oder mehrere von einem Zeitparameter und einem Kanalparameter definiert wird.

12. Einrichtung nach Anspruch 9,
wobei der mindestens eine Prozessor zum Erkennen der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Feststellen, dass eine oder mehrere benachbarte drahtlose Stationen die Dienstinstanz in einem Erkennungsfenster herausgeben.

13. Einrichtung nach Anspruch 9,
wobei der mindestens eine Prozessor zum Bilden der wechselseitigen Dienstgruppe ferner zu folgendem konfiguriert ist:
erneutes Herausgeben der Dienstinstanz in einem Dienstfenster; und
Herstellen von Sitzungsverbindungen mit der einen oder den mehreren benachbarten drahtlosen Stationen.

14. Einrichtung nach Anspruch 9,
wobei der mindestens eine Prozessor ferner zu folgendem konfiguriert ist:
einem Übertragen von Abonnementdatenrahmen während Dienstfenstern, um vorhandene Dienstanbieter innerhalb der wechselseitigen Dienstgruppe zu abonnieren.

15. Einrichtung nach Anspruch 9,
wobei der mindestens eine Prozessor ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Empfangen eines Herausgabedatenrahmens für die Dienstinstanz von mindestens einer der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen kommend während eines Erkennungsfensters; und,
als Reaktion auf das Empfangen des Herausgabedatenrahmens, Abbrechen des Herausgebens der Dienstinstanz im Erkennungsfenster.

16. Einrichtung nach Anspruch 9,
wobei der mindestens eine Prozessor ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Empfangen eines Herausgabedatenrahmens für die Dienstinstanz von mindestens einer der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Stationen kommend während eines Erkennungsfensters;
Vergleichen einer Stärke eines empfangenen Signals des Herausgabedatenrahmens mit einem Schwellwert; und,
als Reaktion auf ein Feststellen, dass die Stärke des empfangenen Signals über dem Schwellwert liegt, Abbrechen der Dienstinstanz in dem Erkennungsfenster.

17. Drahtlose Vorrichtung, umfassend:
mindestens eine Antenne;
mindestens eine Funkeinheit, die konfiguriert ist, Wi-Fi-Kommunikation mit einem Wi-Fi-Zugangspunkt durchzuführen;
mindestens einen Prozessor, der mit der mindestens einen Funkeinheit gekoppelt ist, wobei die drahtlose Vorrichtung konfiguriert ist, Sprach- und/oder Datenkommunikation durchzuführen;
wobei die kabellose Vorrichtung zu folgendem eingerichtet ist:
Ausstrahlen von Multicast-Sitzungsparametern einschließlich eines Multicast-Plans an eine oder mehrere benachbarte drahtlose Vorrichtungen in einer wechselseitigen Dienstgruppe; und
Übertragen von Multicast-Daten gemäß dem Multicast-Plan an einen Teilsatz der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen.

18. Drahtlose Vorrichtung nach Anspruch 17,
wobei die Multicast-Parameter ferner eines oder mehrere einschließen von:
einem Multicast-Typ;
einer Multicast-Adresse, wobei sich die Multicast-Adresse von einer Adresse für die wechselseitige Dienstgruppe unterscheidet;
eine Multicast-Sicherheitsrichtlinie, wobei sich die Multicast-Sicherheitsrichtlinie von einer Sicherheitsrichtlinie für die wechselseitige Dienstgruppe unterscheidet.

19. Drahtlose Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei der Multicast-Plan eine Kanal- und Zeitfenstersequenz für eine Übertragung der Multicast-Daten festlegt.

20. Drahtlose Vorrichtung nach Anspruch 17,
wobei die drahtlose Vorrichtung ferner zu folgendem konfiguriert ist:
Anpassen des Multicast-Plans auf Grundlage von Präferenzen des Teilsatzes der einen oder mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen.

Description:
GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft die drahtlose Kommunikation einschließlich Techniken zur drahtlosen Kommunikation zwischen drahtlosen Stationen in einem drahtlosen Netzwerksystem.

BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK

Die Nutzung drahtloser Kommunikationssysteme nimmt rapide zu. Weiterhin hat sich die kabellose Kommunikationstechnologie von reiner Sprachkommunikation hin zur zusätzlich eingeschlossenen Datenübertragung, wie Internet und Multimediainhalte, entwickelt. Einen beliebten Standard für drahtlose Kommunikation mit kurzer/mittlerer Reichweite stellt ein drahtloses lokales Netzwerk (wireless local area network (WLAN)) dar. Modernste WLANs beruhen auf dem Standard IEEE 802.11 (oder kurz 802.11) und werden unter dem Markennamen Wi-Fi vermarktet. WLAN-Netzwerke verknüpfen eine oder mehrere Vorrichtungen mit einem drahtlosen Zugangspunkt, der wiederum Konnektivität mit dem weitflächigeren Internet bereitstellt.

In 802.11-Systemen werden Vorrichtungen, die drahtlos miteinander verbunden sind, als „Stationen” „mobile Stationen” „drahtlose Stationen”, „Benutzerausrüstung” oder kurz STA oder UE bezeichnet. Bei drahtlosen Stationen kann es sich entweder um drahtlose Zugangspunkte oder drahtlose Clients (oder mobile Stationen) handeln. Zugangspunkte (access points (APs)), die auch als Drahtlos-Router bezeichnet werden, agieren als Basisstationen für das drahtlose Netzwerk. APs senden und empfangen Funkfrequenzsignale für eine Kommunikation mit drahtlosen Client-Vorrichtungen. APs können auch typischerweise eine Kopplung mit dem Internet in einer drahtgebundenen Weise herstellen. Bei auf einem 802.11-Netzwerk arbeitenden drahtlosen Clients kann es sich um beliebige von vielfältigen Vorrichtungen handeln, wie beispielsweise Laptops, Tablet-Vorrichtungen, Smartphones oder feste Vorrichtungen, wie beispielsweise Desktop-Computer. Drahtlose Client-Vorrichtungen werden hierin als Benutzerausrüstung (user equipment (oder kurz UE)) bezeichnet. Manche drahtlosen Client-Vorrichtungen werden hierin auch kollektiv als mobile Vorrichtungen oder mobile Stationen bezeichnet (obwohl es sich, wie vorstehend festgehalten, bei drahtlosen Client-Stationen insgesamt auch um stationäre Vorrichtungen handeln kann).

Bei manchen Systemen des Standes der Technik sind mobile Wi-Fi-Stationen in der Lage, direkt miteinander zu kommunizieren, ohne einen dazwischenliegenden Zugangspunkt zu verwenden. Verbesserungen am Betrieb solcher Vorrichtungen sind jedoch erwünscht, wie beispielsweise bei einer Einrichtung und Koordination der Kommunikation zwischen solchen Vorrichtungen.

KURZDARSTELLUNG

Hierin beschriebene Ausführungsformen betreffen ein System und ein Verfahren eines wechselseitigen Dienstes zwischen Peer-Vorrichtungen.

Eine bestimmte Ausführungsform betrifft eine drahtlose Station, die eine oder mehrere Antennen, eine oder mehrere Funkeinheiten und einen oder mehrere mit den Funkeinheiten gekoppelte Prozessoren einschließt. Mindestens eine Funkeinheit ist konfiguriert, Wi-Fi-Kommunikation durchzuführen. Die drahtlose Station kann Sprach- und/oder Datenkommunikation durchführen, ebenso wie die hierein beschriebenen Verfahren.

In einem bestimmten Satz von Ausführungsformen werden eine oder mehrere drahtlose Stationen betrieben, um einen Nachbarbewusstseinsnetzwerkbetrieb (Neighbor Awareness Networking (NAN)) zu konfigurieren – eine direkte Kommunikation mit benachbarten drahtlosen Stationen, d. h. eine direkte Kommunikation zwischen den drahtlosen Vorrichtungen, ohne einen dazwischenliegenden Zugangspunkt zu verwenden. Ausführungsformen der Offenbarung betreffen einen wechselseitigen Dienst zwischen zwei oder mehr drahtlosen Stationen. Die hierin beschriebenen Ausführungsformen eines wechselseitigen Dienstes stellen einen Mechanismus bereit, durch den Vorrichtungen an einer selben Dienstinstanz teilnehmen können. Die hierin beschriebenen Ausführungsformen eines wechselseitigen Dienstes stellen einen Mechanismus für Multicast-Kommunikation zwischen drahtlosen Stationen bereit.

Diese Kurzdarstellung soll einen kurzen Überblick über manche der in diesem Dokument beschriebenen Gegenstände geben. Dementsprechend ist ersichtlich, dass die vorstehend beschriebenen Merkmale lediglich Beispiele darstellen und nicht als den Umfang oder Geist des hierin beschriebenen Gegenstands in irgendeiner Weise einengend aufgefasst werden sollten. Weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile des hierin beschriebenen Gegenstands werden anhand der folgenden detaillierten Beschreibung, der Figuren und der Ansprüche ersichtlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Ein besseres Verständnis des vorliegenden Gegenstandes kann erreicht werden, wenn die folgende detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen betrachtet wird.

1 veranschaulicht ein Beispiel-WLAN-System gemäß manchen Ausführungsformen.

2 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines WLAN-Zugangspunktes (AP) gemäß manchen Ausführungsformen.

3 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm einer Client-Station (UE) gemäß manchen Ausführungsformen.

4A veranschaulicht ein Verfahren zum Übertragen einer Multicast-Adresse und eines Dienstfensters gemäß manchen Ausführungsformen.

4B zeigt ein Verarbeitungselement einschließlich Modulen zum Übertragen einer Multicast-Adresse und eines Dienstfensters gemäß manchen Ausführungsformen.

5A veranschaulicht ein Verfahren zum Bilden einer wechselseitigen Dienstgruppe gemäß manchen Ausführungsformen.

5B veranschaulicht ein Verarbeitungselement einschließlich Modulen zum Bilden einer wechselseitigen Dienstgruppe gemäß manchen Ausführungsformen.

6 veranschaulicht ein Verfahren zum Verbessern einer Kommunikation zwischen Peer-Vorrichtungen während eines Koexistenzereignisses gemäß manchen Ausführungsformen.

7 veranschaulicht gemäß manchen Ausführungsformen, wie sich die Abstandszeit erhöht.

8 veranschaulicht ein Verfahren zum Verbessern einer Kommunikation zwischen Peer-Vorrichtungen während eines Koexistenzereignisses gemäß manchen Ausführungsformen.

9A veranschaulicht eine Zeitdauer eines Parameters „coex_periodicity” gemäß manchen Ausführungsformen.

9B veranschaulicht eine Beziehung zwischen einem AWDL-MIF-Abwärtszähler (down_counter) des Standes der Technik, einer lokalen Zeit zu einer physischen Frame-Übertragungszeit (physical transmission time (PhyTT) und einer lokalen Zeit zu einer Datenrahmen-Zielübertragungszeit (target transmission time (TargetTT)).

9C veranschaulicht eine Beziehung zwischen TargetTT und „coex_downcountertime” gemäß manchen Ausführungsformen.

Während die hierin beschriebenen Merkmale vielfältigen Modifikationen und alternativen Formen zugänglich sind, werden spezifische Ausführungsformen davon in beispielhafter Weise in den Zeichnungen gezeigt und hierin detailliert beschrieben. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die Zeichnungen und die detaillierte Beschreibung dazu nicht als auf die bestimmte offenbarte Form beschränkend gedacht sind, sondern dass die Erfindung im Gegenteil alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abdecken soll, die in den Geist und Umfang des Gegenstandes fallen, wie er durch die angehängten Ansprüche definiert ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNGAkronyme

In der vorliegenden Anmeldung werden verschiedene Akronyme verwendet. Definitionen der am häufigsten in der vorliegenden Anmeldung verwendeten Akronyme werden nachstehend bereitgestellt:

UE:
User Equipment (Benutzerausrüstung)
AP:
Access Point (Zugangspunkt)
DL:
Downlink (von BS zu UE)
UL:
Uplink (von UE zu BS)
TX:
Übertragung/Übertragen
RX:
Empfang/Empfangen
LAN:
Local Area Network (Lokales Netzwerk)
WLAN:
Wireless LAN (Drahtloses LAN)
RAT:
Radio Access Technology (Funkzugangstechnologie)
DW:
Discovery Window (Erkennungsfenster)
NW:
Negotiation Window (Aushandlungsfenster)
FAW:
Further Availability Window (weiteres Verfügbarkeitsfenster)
SID:
Service ID (Dienst-ID)
SInf:
Service Information (Dienstinformationen)
Sinf-Seg:
Service Information Segment (Dienstinformationssegment)
NW-Req:
von der NAN-Vorrichtung anzufordern, sich im NW zu präsentieren
CaOp:
Capabilities and Operations elements (Fähigkeiten und Operationselemente)
Security:
Sicherheitspräferenzen
SessionInfo:
advertisement_id, session_mac, session_id, port, proto
ChList:
bevorzugte Datenpfadkanäle

Terminologie

Es folgt ein Glossar von Begriffen, die in dieser Offenbarung verwendet werden:
Speichermedium – Ein beliebiger von vielfältigen Typen nicht-flüchtiger Arbeitsspeichervorrichtungen oder Datenspeichervorrichtungen. Der Begriff „Speichermedium” soll beinhalten: ein Installationsmedium, z. B. eine CD-ROM, Floppydisketten oder eine Bandvorrichtung; einen Computersystemspeicher oder einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff wie einen DRAM, DDR-RAM, SRAM, EDO-RAM, Rambus-RAM usw.; einen nicht-flüchtigen Speicher wie einen Flash-Speicher, magnetische Medien, z. B. ein Festplattenlaufwerk oder einen optischen Datenspeicher; einen Registerspeicher oder andere ähnliche Typen von Speicherelementen usw. Das Speichermedium kann auch andere Arten von nicht-flüchtigem Speicher sowie Kombinationen davon beinhalten. Darüber hinaus kann sich das Speichermedium in einem ersten Computersystem befinden, in dem die Programme ausgeführt werden, oder es kann sich in einem zweiten, anderen Computersystem befinden, das über ein Netzwerk, wie beispielsweise das Internet, mit dem ersten Computersystem verbunden ist. In letzterem Fall kann das zweite Computersystem Programmanweisungen zum Ausführen an den ersten Computer ausgeben. Der Begriff „Speichermedium” kann zwei oder mehr Speichermedien einschließen, die sich an verschiedenen Orten befinden können, z. B. in verschiedenen Computersystemen, die über ein Netzwerk verbunden sind. Im Speichermedium können Programmanweisungen gespeichert werden (z. B. in Form von Computerprogrammen), die durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt werden können.

Trägermedium – ein Speichermedium wie vorstehend beschrieben sowie ein physikalisches Übertragungsmedium, wie beispielsweise ein Bus, ein Netzwerk und/oder ein anderes physikalisches Übertragungsmedium, das Signale, wie beispielsweise elektrische, elektromagnetische oder digitale Signale, übermittelt.

Computersystem – ein beliebiger von vielfältigen Typen von Rechen- oder Verarbeitungssystemen, einschließlich eines „Personal Computer Systems” (PC), eines Großrechnercomputersystems, einer Workstation, einer Network-Appliance, einer Internet-Appliance, eines persönlichen digitalen Assistenten (Personal Digital Assistant (PDA)), eines Fernsehsystems, eines Grid-Computing-Systems oder einer anderen Vorrichtung oder Kombinationen von Vorrichtungen. Im Allgemeinen kann der Begriff „Computersystem” weit definiert werden, um jede Vorrichtung (oder Kombination von Vorrichtungen) mit mindestens einem Prozessor einzuschließen, der Anweisungen aus einem Speichermedium ausführt.

Mobile Vorrichtung (oder mobile Station) – ein beliebiger von vielfältigen Typen von Computersystemvorrichtungen, die mobil oder tragbar sind, und der drahtlose Kommunikation unter Verwendung von WLAN-Kommunikation durchführt. Beispiel mobiler Vorrichtungen schließen Mobiltelefone oder Smartphones (z. B. iPhoneTM, AndroidTM-gestützte Telefone) und Tablet-Computer, wie beispielsweise iPadTM, Samsung GalaxyTM usw. ein. Vielfältige weitere Typen von Vorrichtungen fallen in diese Kategorie, wenn sie Wi-Fi- oder sowohl Mobilfunk- als auch Wi-Fi-Kommunikationsfähigkeiten einschließen, wie beispielsweise Laptop-Computer (e. g., MacBookTM), tragbare Spielvorrichtungen (z. B. Nintendo DSTM, PlayStation PortableTM, Gameboy AdvanceTM, iPhoneTM), tragbare Internetvorrichtungen und andere handgehaltene Vorrichtungen sowie am Körper tragbare Vorrichtungen, wie beispielsweise intelligente Uhren (smart watches), intelligente Brillen (smart glasses) Kopfhörer, Anhänger, Hörelemente usw. Im Allgemeinen kann der Begriff „mobile Vorrichtung” weit definiert werden, um jede elektronische, Rechen- und/oder Telekommunikationsvorrichtung (oder Kombinationen von Vorrichtungen) einzubeziehen, die leicht durch einen Benutzer transportiert wird und zu drahtloser Kommunikation unter Verwendung von WLAN oder Wi-Fi fähig ist.

Drahtlose Vorrichtung (oder drahtlose Station) – ein beliebiger von vielfältigen Typen von Computersystemvorrichtungen, der drahtlose Kommunikation unter Verwendung von WLAN-Kommunikation durchführt. Wie hierin verwendet, kann sich der Begriff „drahtlose Vorrichtung” auf eine mobile Vorrichtung, wie vorstehend definiert, oder eine stationäre Vorrichtung, wie beispielsweise einen stationären drahtlosen Client oder eine drahtlose Basisstation, beziehen. Zum Beispiel kann es sich bei einer drahtlosen Vorrichtung um einen beliebigen Typ von drahtloser Station eines 802.11-Systems handeln, wie beispielsweise einen Zugangspunkt (AP) oder eine Client-Station (STA oder UE). Weitere Beispiele schließen Fernseher, Medienwiedergabeeinheiten (z. B. AppleTVTM, RokuTM, Amazon FireTVTM, Google ChromecastTM usw.), Kühlschränke, Waschmaschinen, Thermostaten und so fort ein.

WLAN – Der Begriff „WLAN” besitzt die gesamte Breite seiner üblichen Bedeutung und schließt mindestens ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk oder eine RAT ein, das bzw. die durch WLAN-Zugangspunkte bedient wird und durch diese Zugangspunkte Konnektivität zum Internet bereitstellt. Modernste WLANs beruhen auf „IEEE 802.11”-Standards und werden unter dem Namen „Wi-Fi” vermarktet. Ein WLAN-Netzwerk unterscheidet sich von einem Mobilfunknetz.

Verarbeitungselement – bezieht sich auf vielfältige Implementierungen von digitaler Schaltlogik, die eine Funktion in einem Computersystem durchführen. Zusätzlich kann sich „Verarbeitungselement” auf vielfältige Implementierungen von analoger oder Mischsignal(Kombination aus analog und digital)-Schaltlogik beziehen, die eine Funktion (oder Funktionen) in einem Computer oder Computersystem durchführen. Verarbeitungselemente schließen zum Beispiel Schaltungen ein, wie beispielsweise eine integrierte Schaltung (integrated circuit (IC)), eine ASIC (Application Specific Integrated Circuit, anwendungsspezifische integrierte Schaltung), Abschnitte oder Schaltungen einzelner Prozessorkerne, vollständige Prozessorkerne, einzelne Prozessoren, programmierbare Hardware-Vorrichtungen, wie beispielsweise eine feldprogrammierbare Gatteranordnung (field programmable gate array (FPGA)) und/oder größere Abschnitte von Systemen, die mehrere Prozessoren einschließen.

NAN-Datenverbindung (NAN data link (NDL)) – bezieht sich auf eine Kommunikationsverbindung zwischen drahtlosen Peer-Stationen (d. h. NAN-Peer-Vorrichtungen). Es ist zu beachten, dass sich die Peer-Vorrichtungen in einem gemeinsamen (d. h. demselben) NAN-Cluster befinden können. Zusätzlich kann eine NAN-Datenverbindung einen oder mehrere NAN-Datenpfade zwischen drahtlosen Peer-Stationen unterstützen. Es ist ferner zu beachten, dass eine NAN-Datenverbindung nur zu einem einzigen NAN-Daten-Cluster gehören kann.

NAN-Datenpfad (NAN datapath (NDL)) – bezieht sich auf eine Kommunikationsverbindung zwischen drahtlosen Peer-Stationen, die einen Dienst unterstützt. Es ist zu beachten, dass ein oder mehrere NAN-Datenpfade durch eine NAN-Datenverbindung unterstützt werden können. Zusätzlich ist zu beachten dass ein NAN-Datenpfad einen Dienst zwischen drahtlosen Stationen unterstützt. Typischerweise wird es sich bei einer der drahtlosen Peer-Stationen um einen Herausgeber des Dienstes handeln, und bei der anderen drahtlosen Peer-Station wird es sich um einen Abonnenten des Dienstes handeln.

NAN-Cluster – bezieht sich auf mehrere drahtlose Peer-Stationen, die (in Kommunikation) über eine oder mehrere NAN-Datenverbindungen verbunden sind. Es ist zu beachten, dass eine drahtlose Peer-Station ein Mitglied von mehr als einem NAN-Cluster sein kann.

NAN-Daten-Cluster (NAN data cluster (NDC)) – bezieht sich auf einen Satz von drahtlosen Peer-Stationen in einem gemeinsamen (d. h. demselben) NAN-Cluster, die einen gemeinsamen Basisplan (z. B. einen NAN-Daten-Cluster-Basisplan) gemeinsam nutzen. Zudem können drahtlose Peer-Stationen in einem NAN-Daten-Cluster mindestens eine NAN-Datenverbindung mit einer anderen drahtlosen Mitgliedsstation innerhalb des NAN-Daten-Cluster gemeinsam nutzen.

Es ist zu beachten, dass eine drahtlose Peer-Station ein Mitglied von mehr als einem NAN-Cluster sein kann; wie jedoch zuvor festgehalten, gehört eine NAN-Datenverbindung zu exakt einem einzigen NAN-Daten-Cluster. Es ist ferner zu beachten, dass in einem NAN-Daten-Cluster alle drahtlosen Mitglieds-Peer-Stationen eine enge Synchronisierung (z. B. über einen NAN-Daten-Cluster-Basisplan) zwischeneinander unterhalten können und in einem oder mehreren gemeinsamen (d. h. denselben) weiteren Verfügbarkeitszeitschlitzen (oder -fenstern) anwesend sein können, wie durch einen NAN-Daten-Cluster-Basisplan angegeben. Zusätzlich kann jede NAN-Datenverbindung ihren eigenen NAN-Datenverbindungsplan besitzen, und bei dem NAN-Datenverbindungsplan kann es sich um eine Obermenge eines NAN-Daten-Cluster-Basisplans handeln.

Automatisch – bezieht sich auf eine durch ein Computersystem oder eine Vorrichtung (z. B. eine Schaltlogik, programmierbare Hardware-Elemente, ASICs usw.) durchgeführte Aktion oder Operation (z. B. eine durch das Computersystem ausgeführte Software) ohne Benutzereingabe, welche die Aktion oder die Operation direkt festlegt. Somit steht der Begriff „automatisch” im Gegensatz zu einer durch den Benutzer manuell durchgeführten oder festgelegten Operation, bei welcher der Benutzer eine Eingabe macht, um die Operation direkt durchzuführen. Eine automatische Verfahrensweise kann durch eine durch den Benutzer bereitgestellte Eingabe initiiert werden, die nachfolgenden Aktionen, die „automatisch” durchgeführt werden, werden jedoch nicht durch den Benutzer festgelegt, d. h. sie werden nicht „manuell” durchgeführt, wobei der Benutzer jede durchzuführende Aktion festlegt. Zum Beispiel füllt ein Benutzer, der ein elektronisches Formular ausfüllt, indem er jedes Feld auswählt und eine Eingabe bereitstellt, die Informationen festlegt (z. B. durch Eintippen von Informationen, Auswählen von Kontrollkästchen, Funkauswahl usw.), das Formular manuell aus, auch wenn das Computersystem das Formular als Reaktion auf die Benutzeraktionen aktualisieren muss. Das Formular kann automatisch durch das Computersystem ausgefüllt werden, wobei das Computersystem (z. B. auf dem Computersystem ausgeführte Software) die Felder des Formulars analysiert und das Formular ganz ohne eine Benutzereingabe, welche die Antworten auf die Felder festlegt, ausfüllt. Wie vorstehend angegeben, kann der Benutzer das automatische Ausfüllen des Formulars aufrufen, ist jedoch nicht am eigentlichen Ausfüllen des Formulars beteiligt (z. B. legt der Benutzer Antworten für Felder nicht manuell fest, sondern diese werden automatisch ausgefüllt). Die vorliegende Beschreibung stellt verschiedene Beispiele für Operationen bereit, die als Reaktion auf Aktionen, die der Benutzer vorgenommen hat, automatisch durchgeführt werden.

Gleichzeitig – bezieht sich auf eine parallele Ausführung oder Durchführung, wobei Aufgaben, Prozesse, Signalisieren, Nachrichtenvermittlung oder Programme in einer sich zumindest teilweise überlappenden Weise durchgeführt werden. Zum Beispiel kann Gleichzeitigkeit unter Verwendung eines „starken” oder strikten Parallelismus implementiert werden, wobei Aufgaben auf jeweiligen Rechenelementen (zumindest teilweise) parallel durchgeführt werden, oder unter Verwendung eines „schwachen Parallelismus”, wobei die Aufgaben in einer verzahnten Weise durchgeführt werden, z. B. durch Zeit-Multiplexen von Ausführungssträngen.

Konfiguriert zum – Verschiedene Komponenten können als „konfiguriert zum” Durchführen einer oder mehrerer Aufgaben beschrieben sein. In solchen Kontexten handelt es sich bei „konfiguriert zu” um eine weit gefasste Anführung, die allgemein bedeutet „eine Struktur besitzend, die” die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt. Insofern kann die Komponente selbst dann konfiguriert sein, die Aufgabe durchzuführen, wenn die Komponente diese Aufgabe derzeit gerade nicht durchführt (z. B. kann ein Satz von elektrischen Leitern konfiguriert sein, ein Modul elektrisch mit einem anderen Modul zu verbinden, selbst wenn die zwei Module nicht verbunden sind). In manchen Kontexten kann es sich bei „konfiguriert zu” um eine weit gefasste Anführung einer Struktur handeln, die allgemein bedeutet „Schaltlogik besitzend, die” die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt. Insofern kann die Komponente selbst dann konfiguriert sein, die Aufgabe durchzuführen, wenn die Komponente derzeit nicht eingeschaltet ist. Im Allgemeinen kann die Schaltlogik, welche die Struktur entsprechend „konfiguriert zu” bildet, Hardware-Schaltungen einschließen.

Vielfältige Komponenten können der Zweckmäßigkeit wegen in der Beschreibung so beschrieben sein, dass sie eine Aufgabe oder Aufgaben durchführen. Solche Beschreibungen sollten so interpretiert werden, als würden sie den Ausdruck „konfiguriert zu” einschließen. Das Anführen einer Komponente, die konfiguriert ist, eine oder mehrere Aufgaben durchzuführen, soll sich ausdrücklich nicht auf eine Interpretation nach 35 USC § 112 (f) für diese Komponente beziehen.

Fig. 1 – WLAN-System

1 veranschaulicht ein Beispiel-WLAN-System gemäß manchen Ausführungsformen. Wie gezeigt, schließt das beispielhafte WLAN-System eine Mehrzahl von drahtlosen Client-Stationen oder Vorrichtungen, oder Benutzerausrüstung (UEs), 106 ein, die konfiguriert sind, über einen drahtlosen Kommunikationskanal 142 mit einem Zugangspunkt (AP) 112 zu kommunizieren. Bei dem AP 112 kann es sich um einen Wi-Fi-Zugangspunkt handeln. Der AP 112 kann über einen drahtgebundenen oder drahtlosen Kommunikationskanal 150 mit einer oder mehreren anderen elektronischen Vorrichtungen (nicht gezeigt) und/oder einem anderen Netzwerk 152, wie beispielsweise dem Internet, kommunizieren. Zusätzliche elektronische Vorrichtungen, wie beispielsweise die Remote-Vorrichtung 154, können über das Netzwerk 152 mit Komponenten des WLAN-Systems kommunizieren. Zum Beispiel kann es sich bei der Remote-Vorrichtung 154 um eine andere drahtlose Client-Station handeln. Das WLAN-System kann konfiguriert sein, gemäß einem beliebigen von vielfältigen Kommunikationsstandards zu arbeiten, wie beispielsweise den verschiedenen IEEE-802.11-Standards. In manchen Ausführungsformen ist mindestens eine mobile Vorrichtung 106 konfiguriert, direkt mit einer oder mehreren benachbarten mobilen Vorrichtungen ohne Verwendung des Zugangspunktes 112 zu kommunizieren.

Fig. 2 – Zugangspunkt-Blockdiagramm

2 veranschaulicht ein beispielhaftes Blockdiagramm eines Zugangspunktes (AP) 112. Es wird festgehalten, dass das Blockdiagramm des AP von 2 lediglich ein bestimmtes Beispiel für ein mögliches System darstellt. Wie gezeigt, kann der Zugangspunkt 112 einen Prozessor oder Prozessoren 204 einschließen, die Programmanweisungen für den AP 112 ausführen können. Der Prozessor oder die Prozessoren 204 können zudem mit einer Speicherverwaltungseinheit (memory management unit (MMU)) 240, die konfiguriert sein kann, Adressen von dem Prozessor oder den Prozessoren 204 zu empfangen und diese Adressen in Orte in einem Speicher (z. B. in einem Speicher 260 und einem Nur-Lese-Speicher (read only memory (ROM)) 250) zu übersetzen, oder mit anderen Schaltungen oder Vorrichtungen gekoppelt sein.

Der AP 112 kann mindestens einen Netzwerkanschluss 270 einschließen. Der Netzwerkanschluss 270 kann konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem drahtgebundenen Netzwerk herzustellen und einer Mehrzahl von Vorrichtungen, wie beispielsweise den mobilen Vorrichtungen 106, Zugang zum Internet bereitzustellen. Zum Beispiel kann der Netzwerkanschluss 270 (oder ein zusätzlicher Netzwerkanschluss) konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem lokalen Netzwerk, wie beispielsweise einem Heimnetzwerk oder einem Unternehmensnetzwerk, herzustellen. Zum Beispiel kann es sich bei dem Anschluss 270 um einen Ethernet-Anschluss handeln. Das lokale Netzwerk kann Konnektivität mit zusätzlichen Netzwerken, wie beispielsweise dem Internet, bereitstellen.

Der AP 112 kann mindestens eine Antenne 234 einschließen. Die mindestens eine Antenne 234 kann konfiguriert sein, als ein drahtloser Transceiver zu arbeiten, und kann ferner konfiguriert sein, über eine Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 mit der mobilen Vorrichtungen 106 zu kommunizieren. Die Antenne 234 kommuniziert über eine Kommunikationskette 232 mit der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230. Die Kommunikationskette 232 kann eine oder mehrere Empfangsketten, eine oder mehrere Sendeketten oder beides umfassen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 kann konfiguriert sein, über Wi-Fi oder WLAN, z. B. 802.11, zu kommunizieren. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 kann zudem, oder alternativ dazu, konfiguriert sein, über vielfältige weitere Technologien für drahtlose Kommunikation zu kommunizieren, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, „Long-Term Evolution” (LTE), „LTE Advanced” (LTE-A), „Global System for Mobile” (GSM), „Wideband Code Division Multiple Access” (WCDMA), CDMA2000 usw., wenn sich der AP zum Beispiel in Falle einer kleinen Zelle oder in anderen Fällen, in denen es für den AP 112 wünschenswert sein kann, über verschiedene unterschiedliche Technologien für drahtlose Kommunikation zu kommunizieren, am selben Ort wie eine Basisstation befindet.

Fig. 3 – Client-Station-Blockdiagramm

3 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm einer Client-Station 106. Gemäß Ausführungsformen kann es sich bei der Client-Station 106 um eine Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE), eine mobile Vorrichtung oder mobile Station und/oder eine drahtlose Vorrichtung oder eine drahtlose Station handeln. Wie gezeigt, kann die Client-Station 106 ein System auf einem Chip (system on chip (SOC)) 300 einschließen, das Abschnitte für verschiedene Zwecke einschließen kann. Das SOC 300 kann mit verschiedenen anderen Schaltungen der Client-Station 106 gekoppelt sein. Zum Beispiel kann die Client-Station 106 vielfältige Typen von Speicher (z. B. einschließlich eines NAND-Flash 310), eine Verbinderschnittstelle (interface (I/F)) (oder ein Dock) 320 (z. B. zum Koppeln mit einem Computersystemdock, einer Ladestation usw.), die Anzeige 360, eine Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330, wie beispielsweise für LTE, GSM usw., und eine Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 (z. B. eine BluetoothTM- und WLAN-Schaltlogik) einschließen. Die Client-Station 106 kann ferner eine oder mehrere Smart Cards 310 einschließen, die SIM(Subscriber Identity Module)-Funktionalität umfassen, wie beispielsweise eine oder mehrere UICC-Karten (Universal Integrated Circuit Cards) 345. Die Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 kann eine Kopplung mit einer oder mehreren Antennen, wie beispielsweise Antennen 335 und 336, wie gezeigt, herstellen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 kann ebenfalls eine Kopplung mit einer oder mehreren Antennen, wie beispielsweise Antennen 337 und 338, wie gezeigt, herstellen. Alternativ dazu kann die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 eine Kopplung mit den Antennen 335 und 336 zusätzlich zu oder anstatt der Kopplung mit den Antennen 337 und 338 herstellen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 kann mehrere Empfangsketten und/oder mehrere Sendeketten zum Empfangen und/oder Senden mehrerer räumlicher Ströme umfassen, wie beispielsweise in einer Konfiguration mit mehreren Eingängen und mehreren Ausgängen (multiple-input multiple Output (MIMO)).

Wie gezeigt, kann das SOC 300 einen Prozessor oder Prozessoren 302, die Programmanweisungen für die Client-Station 106 ausführen können, und eine Anzeigeschaltlogik 304 einschließen, die eine Grafikverarbeitung durchführen und der Anzeige 360 Anzeigesignale bereitstellen kann. Der Prozessor oder die Prozessoren 302 können zudem mit einer Speicherverwaltungseinheit (MMU) 340, die konfiguriert sein kann, Adressen von dem Prozessor oder den Prozessoren 302 zu empfangen und diese Adressen in Orte in einem Speicher (z. B. in einem Speicher 306, einem Nur-Lese-Speicher (ROM) 350, einem NAND-Flash-Speicher 310) zu übersetzen, und/oder anderen Schaltungen oder Vorrichtungen, wie beispielsweise der Anzeigeschaltlogik 304, der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330, der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329, der Verbinderschnittstelle 320 und/oder der Anzeige 360 gekoppelt sein. Die MMU 340 kann konfiguriert sein, einen Speicherschutz und eine Seitentabellenübersetzung oder -einrichtung durchzuführen. In manchen Ausführungsformen kann die MMU 340 als ein Abschnitt des einen oder der mehreren Prozessoren 302 eingeschlossen sein.

Wie vorstehend festgehalten, kann die Client-Station 106 konfiguriert sein, drahtlos direkt mit einer oder mehreren benachbarten Client-Stationen zu kommunizieren. Die Client-Station 106 kann konfiguriert sein, gemäß einer WLAN-RAT für eine Kommunikation in einem WLAN-Netzwerk zu kommunizieren, wie beispielsweise dem in 1 gezeigten.

Wie hierin beschrieben, kann die Client-Station 106 Hardware- und Software-Komponenten zum Implementieren der hierin beschriebenen Merkmale einschließen. Zum Beispiel kann der Prozessor 302 der Client-Station 106 konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierin beschriebenen Merkmale zu implementieren, indem z. B. auf einem Speichermedium (z. B. einem nicht-flüchtigen computerlesbaren Speichermedium) gespeicherte Programmanweisungen ausgeführt werden. Alternativ dazu (oder zusätzlich) kann der Prozessor 302 als ein programmierbares Hardwareelement konfiguriert sein, wie eine FPGA (feldprogrammierbare Gatteranordnung) oder eine ASIC (anwenderspezifische integrierte Schaltung). Alternativ dazu (oder zusätzlich) kann der Prozessor 302 der UE 106 in Verbindung mit einer oder mehreren der anderen Komponenten 300, 304, 306, 310, 320, 330, 335, 340, 345, 350, 360 konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierein beschriebenen Merkmale zu implementieren.

Zusätzlich kann der Prozessor 302, wie hierin beschrieben, aus einem oder mehreren Verarbeitungselementen bestehen. Mit anderen Worten: Ein oder mehrere Verarbeitungselemente können in den Prozessor 302 eingeschlossen sein. Somit kann der Prozessor 302 einen oder mehrere integrierte Schaltkreise (ICs) einschließen, die dafür ausgelegt sind, die Funktionen des Prozessors 302 durchzuführen. Zusätzlich kann jede integrierte Schaltung eine Schaltlogik (z. B. eine erste Schaltlogik, zweite Schaltlogik usw.) einschließen, die konfiguriert ist, die Funktionen des Prozessors oder der Prozessoren 204 durchzuführen.

Ferner können, wie hierin beschrieben, die Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 jeweils aus einem oder mehreren Verarbeitungselementen zusammengesetzt sein. Mit anderen Worten: Ein oder mehrere Verarbeitungselemente können in der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 eingeschlossen sein. Somit kann jede von der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 eine oder mehrere integrierte Schaltungen (ICs) einschließen, die konfiguriert sind, die Funktionen der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 durchzuführen. Zusätzlich kann jede integrierte Schaltung eine Schaltlogik (z. B. eine erste Schaltlogik, zweite Schaltlogik usw.) einschließen, die konfiguriert ist, die Funktionen der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 durchzuführen.

Peer-zu-Peer-Wi-Fi-Kommunikationsprotokoll

In manchen Ausführungsformen können Wi-Fi-Vorrichtungen (z. B. die Client-Station 106) in der Lage sein, miteinander in einer Peer-zu-Peer-Weise zu kommunizieren, d. h. ohne dass die Kommunikation durch einen Zugangspunkt läuft. Es gibt derzeit zwei Typen von Peer-zu-Peer-Wi-Fi-Netzwerkprotokollen bei der „Wi-Fi Alliance”. Bei einem bestimmten Typ von Peer-zu-Peer-Protokoll agiert eine der Wi-Fi-Vorrichtungen im Wesentlichen als ein Pseudo-Zugangspunkt und die andere agiert als eine Client-Vorrichtung, wenn zwei Wi-Fi-Vorrichtungen (z. B. drahtlose Stationen) miteinander kommunizieren. Bei einem zweiten Typ von Peer-zu-Peer-Wi-Fi-Protokoll, das als „Neighbour Awareness Networking” (NAN, Nachbarbewusstseinsnetzwerkbetrieb)) bezeichnet wird, agieren die zwei Wi-Fi-Vorrichtungen (drahtlosen Stationen) beim Kommunizieren miteinander als ähnliche Peer-Vorrichtungen, d. h. keine verhält sich wie ein Zugangspunkt.

In einem NAN-System kann jede drahtlose Station Verfahren implementieren, um sicherzustellen, dass sie mit einer benachbarten drahtlosen Station, mit der sie kommuniziert, synchronisiert ist. Ferner kann eine drahtlose Station ein gemeinsames Erkennungsfenster zum Austausch von Synchronisierungspaketen aushandeln, um dabei zu helfen, sicherzustellen, dass die Vorrichtungen, die direkt miteinander kommunizieren, ordnungsgemäß synchronisiert sind, um die Kommunikation zu ermöglichen. Sobald zwei drahtlose Stationen dasselbe Erkennungsfenster besitzen, können sie Synchronisierungspakete austauschen, um miteinander synchronisiert zu bleiben. Die drahtlosen Stationen können das Erkennungsfenster auch verwenden, um Diensterkennungs-Datenrahmen auszutauschen, um Informationen, wie beispielsweise eine weitere Verfügbarkeit, zu übermitteln.

Das NAN-Protokoll besitzt in Wesentlichen zwei Aspekte: 1) Synchronisierung und Erkennung (NAN 1.0) und 2) Datenpfadübertragung (NAN 2.0). NAN 1.0 beschreibt Verfahren für eine NAN-Protokoll-Synchronisierung und -Erkennung. Wie in der US-Patentanmeldung Nummer 14/960 488 offenbart, können zwei drahtlose Stationen, nachdem sie einander (mittels NAN 1.0) erkannt haben, eine Prozedur implementieren, um einen NAN-Datenpfad zwischen ihnen einzurichten, sodass sie ordnungsgemäß kommunizieren können. Danach vereinbaren die zwei drahtlosen Stationen ein gemeinsames Datenpfadaushandlungsfenster, sodass sie Fähigkeiten, Synchronisierungsanforderungen aushandeln und weitere Dienstinformationen austauschen können. Bei dem Datenpfadaushandlungsfenster handelt es sich um ein Zeitfenster, das es zwei drahtlosen Stationen ermöglicht, miteinander so zu kommunizieren, dass sie diese Fähigkeiten und Synchronisierungsanforderungen aushandeln und diese weiteren Dienstinformationen austauschen können. Sobald das Datenpfadaushandlungsfenster hergestellt und die NAN-Datenpfadeinrichtung durchgeführt wurde, können die drahtlosen Stationen eine Datenpfadsynchronisierung durchführen, um dabei zu helfen, sicherzustellen, dass die zwei Stationen für eine ordnungsgemäße Kommunikation miteinander synchronisiert bleiben.

Hierin beschriebene Ausführungsformen definieren ferner Verfahren für eine Gruppe von drahtlosen Stationen zum Teilnehmen an gemeinsamen Dienstinstanzen, bei denen jede drahtlose Station in der Gruppe von drahtlosen Stationen als sowohl ein Dienstanbieter als auch ein Dienstnutzer dienen kann.

Zusätzlich definieren hierin beschriebene Ausführungsformen ferner Verfahren zum Verbessern einer Kommunikation zwischen Peer-Vorrichtungen während eines Koexistenzereignisses, wie beispielsweise gemeinsames Nutzen einer einzigen Antenne einer mobilen Vorrichtung für eine Kommunikation gemäß mehreren Funkzugangstechnologien (RATs).

Wechselseitige Dienste

In manchen Ausführungsformen kann eine wechselseitige (reciprocating, RECIP-)Dienstgruppe als eine Gruppe von Vorrichtungen definiert werden, die an einer Dienstinstanz teilnehmen. Mit anderen Worten: Die Dienstinstanz kann allen an der RECIP-Dienstgruppe teilnehmenden Vorrichtungen gemeinsam, oder dieselbe, sein. Jede Vorrichtung kann als sowohl ein Dienstanbieter als auch ein Dienstnutzer dienen. Zusätzlich kann es in manchen Ausführungsformen eine RECIP-Dienstgruppe manchen Vorrichtungen erlauben, nur als Dienstnutzer teilzunehmen. Mit anderen Worten: Ein Anteil der Vorrichtungen in einer RECIP-Dienstgruppe kann die Dienstinstanz nur empfangen, oder abonnieren, und gibt unter Umständen die Dienstinstanz nicht aktiv heraus.

Zudem kann die Gruppe von Vorrichtungen eine einzige (Gruppen-)Multicast-Adresse verwenden, um alle benachbarten Vorrichtungen zu erreichen, die an der Dienstinstanz (d. h. einer selben Dienstinstanz oder einer gemeinsamen Dienstinstanz) teilnehmen. In manchen Ausführungsformen kann es sich bei der einzigen (Gruppen-)Multicast-Adresse um eine A3/BSSID(basic service set identification)-Adresse handeln, die in allen für die RECIP-Dienstgruppe beabsichtigten Datenrahmen verwendet wird.

Ferner kann die Gruppe von Vorrichtungen synchronisiert sein und kann periodisch in identischen Dienstfenstern für dienstbezogene Aktivitäten anwesend sein. Mit anderen Worten: Die Gruppe von Vorrichtungen kann eng synchronisiert sein (oder die Gruppe von Vorrichtungen kann eine enge Synchronisierung unterhalten), sodass alle Vorrichtungen in der Gruppe in identischen Dienstfenstern anwesend sein können. Es ist zu beachten, dass das Dienstfenster sowohl durch einen Zeitparameter als auch einen Kanalparameter definiert werden kann, und dass alle an der Gruppe teilnehmenden Vorrichtungen während des Dienst- oder Gruppenfensters erwachen können. Mit anderen Worten: Das Dienstfenster kann als ein verallgemeinertes Aushandlungsfenster betrachtet werden. Somit können die RECIP-Gruppen-Teilnehmer (z. B. die an der RECIP-Dienstgruppe teilnehmenden drahtlosen Stationen) Unicast-Sitzungen herstellen, um Daten in einer Peer-zu-Peer-Interaktion zu übertragen, und zusätzlich Multicast-Sitzungen einrichten, um Multicast-Daten an alle (oder einen Satz der) Teilnehmer an der RECIP-Dienstgruppe (d. h. Dienstnachbarschaft) zu übertragen. Somit können Dienstfenster als Rendezvousperioden für alle RECIP-Dienstgruppen-Teilnehmer zum Kommunizieren verwendet werden.

Zum Beispiel können RECIP-Dienstgruppen-Teilnehmer während eines Dienstfensters Dienstverwaltungsdatenrahmen übertragen, Multicast-Daten übertragen, ausstehende Daten ankündigen oder überprüfen und/oder zusätzliche Unicast- oder Multicast-Übertragungsfenster planen oder anpassen. Ferner kann ein Paar von drahtlosen Stationen eine Unicast(Peer-zu-Peer)-Übertragungskanal/Zeitfenster-Sequenz (zusätzlich zu Dienstfenstern) auf Grundlage weiterer Verfügbarkeitspräferenzen beider drahtloser Stationen planen. Zum Beispiel kann während einer Telefonkonferenz ein Teilsatz der Gruppenteilnehmer einen Datenpfad für eine Kommunikation zwischen dem Teilsatz einrichten. Zusätzlich kann eine Multicast-Quelle eine Multicast-Übertragungskanal/Zeitfenster-Sequenz (zusätzlich zu Dienstfenstern) auf Grundlage ihrer eigenen weiteren Verfügbarkeitspräferenz planen, und ein solcher Plan kann es einem ersten Teilsatz von Gruppenteilnehmern erlauben, innerhalb des Teilsatzes zu kommunizieren, wohingegen ein zweiter Teilsatz von Gruppenteilnehmern (im ersten Teilsatz nicht eingeschlossen) Energie (Ruhezustand) außerhalb des Dienstfensters einsparen kann.

Dienstinstanzteilnahme

Es gibt mindestens zwei Optionen zum Bilden einer RECIP-Dienstgruppe. In einer ersten Option kann ein Dienst eine oder mehrere Vorrichtungen (z. B. drahtlose Stationen) leiten, um eine Dienstinstanz herauszugeben (d. h. eine gemeinsame Dienstinstanz oder selbe Dienstinstanz). Wenn dann die Vorrichtungen, die den Dienst herausgeben, einander erkennen (sich z. B. in einer Nachbarschaft treffen), können die Vorrichtungen eine RECIP-Dienstgruppe bilden oder in eine zuvor gebildete (d. h. größere oder umfassendere) RECIP-Gruppe eingehen. Es ist zu beachten, dass in einem solchen Schema eine RECIP-Dienstgruppe, gleich ob neu gebildet oder bereits zuvor gebildet (d. h. über Hinzufügung neuer Mitglieder umgebildet), eine gemeinsame (Gruppen-)Multicast-Adresse verwenden kann und ein gemeinsames (Gruppen-)Dienstfenster unterhalten kann, wie vorstehend beschrieben. Somit können in manchen Ausführungsformen die gemeinsame (Gruppen-)Multicast-Adresse und der gemeinsame (Gruppen-)Dienstfensterplan durch die Dienstinstanz eingerichtet werden oder aus Dienstinstanzinformationen abgeleitet werden, wie beispielsweise einem Hash-Wert eines Dienstinstanznamens, der sicherstellen kann, dass diese Parameter (Multicast-Adresse und gemeinsamer Dienstfensterplan) unter Vorrichtungen und unter Zusammenführungsgruppen gelten.

In einer zweiten Option kann ein Gründer (oder eine erste Vorrichtung, z. B. eine erste drahtlose Station) eine Dienstinstanz starten und nachfolgend herausgeben. Somit kann der Gründer eine gemeinsame (Gruppen-)Multicast-Adresse auswählen und einen gemeinsamen (Gruppen-)Dienstfensterplan einrichten. Dann können weitere Vorrichtungen nach verfügbaren Dienstinstanzen suchen und eine gewünschte Dienstinstanz auswählen, um daran teilzunehmen. Nachdem eine Vorrichtung der Dienstinstanz beigetreten ist, kann die Vorrichtung ferner die Dienstinstanz auch für andere Vorrichtungen herausgeben, um andere Vorrichtungen in der RECIP-Dienstgruppe zu sammeln.

In jeder der vorstehend beschriebenen Optionen kann es wünschenswert sein, die Anzahl von RECIP-Dienstgruppen-Teilnehmern, welche die Dienstinstanz im gemeinsamen Erkennungsfenster herausgeben, zu begrenzen, um einen Datenverkehr während des Erkennungsfensters zu begrenzen. Somit kann in Ausführungsformen, in denen die Dienstinstanz herausgegeben wird, ohne erbeten zu sein (d. h. unerbetenes Herausgeben), ein Teilnehmer der RECIP-Dienstgruppe seine Übertragung der Dienstinstanz im Erkennungsfenster abbrechen, wenn er die Dienstinstanzen von einem anderen Teilnehmer empfängt. Mit anderen Worten: Der Teilnehmer kann seine Übertragung von Herausgabedatenrahmen abbrechen, wenn er einen Herausgabedatenrahmen von einem anderen Teilnehmer empfängt. In gewissen Ausführungsformen tritt dies unter Umständen nur auf, wenn der Herausgabedatenrahmen ein Datenrahmensignal besitzt, das stärker ist als ein Schwellwert. Sobald der Teilnehmer die Dienstinstanz innerhalb des Erkennungsfensters erkennt, kann der Teilnehmer zusätzlich Dienstfenster verwenden, um die Dienstinstanz erneut herauszugeben und Sitzungsverbindungen mit vorhandenen Dienstteilnehmern herzustellen. Wenn es sich ferner bei dem Teilnehmer nur um einen Dienstnutzer handelt, kann der Teilnehmer aktive Abonnementdatenrahmen während Dienstfenstern übertragen, um vorhandene Anbieter/Herausgeber innerhalb der RECIP-Gruppe zu abonnieren.

Zudem kann in Ausführungsformen, in denen die Dienstinstanz nur herausgegeben wird, wenn sie erbeten wird (d. h. erbetenes Herausgeben), eine RECIP-Dienstgruppe Herausgabedatenverkehr begrenzen, indem von bestehenden Teilnehmern angefordert wird, ein erbetenes Herausgeben nur während Erkennungsfenstern durchzuführen, während von neuen Teilnehmern angefordert wird, ein aktives Abonnieren während Erkennungsfenstern durchzuführen. Um ferner das RECIP-Gruppen-Zusammenführen für eine gemeinsame Dienstinstanz zu vereinfachen, können bestehende Teilnehmer ein unerbetenes Herausgeben während Dienstfenstern durchführen und zusätzlich eine signalstärkegestützte Unterdrückung verwenden, um herausgebenden Datenverkehr zu verringern. Sobald ein Teilnehmer die Dienstinstanz innerhalb eines Erkennungsfensters erkennt, kann in manchen Ausführungsformen ein Teilnehmer mit einem Verwenden eines aktiven Abonnements während Dienstfenstern fortfahren, um bestehende Teilnehmer zu erkennen und Sitzungsverbindungen innerhalb der RECIP-Dienstgruppe herzustellen

RECIP-Dienstgruppen-Sicherheit

Zusätzlich zum Erleichtern der Erkennung und Zusammenführung von RECIP-Dienstgruppen können hierin offenbarte Ausführungsformen zudem verschiedene Sicherheitsstufen für Teilnehmer innerhalb einer RECIP-Dienstgruppe bereitstellen, die von keiner Sicherheit bis zu Sicherheit auf Anwendungsebene reichen können. Somit stellt in manchen Ausführungsformen die RECIP-Dienstgruppe unter Umständen überhaupt keine Sicherheit bereit, um den Datenverkehr zu verringern und N × N Sicherheitszuordnungs-Handshakes (wobei N eine Anzahl von Teilnehmern innerhalb einer RECIP-Dienstgruppe darstellt) zwischen Dienstteilnehmern zu vermeiden. Mit anderen Worten: Die RECIP-Dienstgruppe erfordert unter Umständen überhaupt keine Sicherheit. Alternativ dazu kann die RECIP-Dienstgruppe gemeinsam genutzte Gruppenzugangsinformationen oder einen gemeinsamen Gruppenschlüssel bereitstellen. In solchen Ausführungsformen können neue Teilnehmer einen Einmal-Sicherheitszuordnungs-Handshake mit jedem bestehenden RECIP-Dienstgruppen-Teilnehmer ausführen, um die gemeinsam genutzten Zugangsinformationen/den gemeinsam genutzten Schlüssel zu erlangen. Zusätzlich können die gemeinsam genutzten Zugangsinformationen/kann der gemeinsam genutzte Schlüssel von einer Anwendungsschicht kommend erlangt werden. Zum Beispiel über eine Benutzereingabe oder vor einer Installation über einen Anwendungsserver. Nach dem Erlangen können die gemeinsam genutzten Zugangsinformationen/kann der gemeinsam genutzte Schlüssel auch für Multicast-Übertragungen von allen RECIP-Dienstgruppen-Teilnehmern und/oder Unicast-Übertragungen zwischen RECIP-Dienstgruppen-Teilnehmern verwendet werden.

In manchen Ausführungsformen können durch die RECIP-Dienstgruppe separate Multicast-Schlüssel und Unicast-Schlüssel verwendet werden. Somit kann jede Multicast-Quelle ihren eigenen Multicast-Schlüssel erzeugen und verwenden, was einen verbesserten Vertraulichkeits- und Sicherheitsschutz verglichen mit den vorstehenden Ausführungsformen erlauben kann. Die Quelle muss jedoch den Multicast-Schlüssel unter Umständen an jede beabsichtigte Senke (Nutzer des Dienstes) liefern. Für eine zusätzliche Sicherheit kann in manchen Ausführungsformen jeder Teilnehmer in der RECIP-Dienstgruppe einen paarweisen Schlüssel mit jedem beabsichtigten Peer erzeugen und verwenden. In solchen Ausführungsformen kann jeder paarweise Schlüssel über einen Sicherheitszuordnungs-Handshake gemeinsam genutzt werden. Mit anderen Worten: Ein Sicherheitszuordnungs-Handshake kann für jede Peer-zu-Peer-Zuordnung verwendet werden, um den paarweisen Schlüssel gemeinsam zu nutzen.

In manchen Ausführungsformen kann Sicherheit auf der Anwendungsschicht statt der MAC-Ebene beruhen. In solchen Ausführungsformen kann die MAC helfen, Datenpfadsteuerungssitzungen zwischen jedem Vorrichtungspaar einzurichten, um eine Sicherheitszuordnung auf Anwendungsebene einschließlich Schlüsselerzeugung und -lieferung auszuführen. Es ist zu beachten, dass die Anwendungsschicht mehr Ressourcen (z. B. Speicher) besitzen kann, um größere Mengen von Sicherheitsschlüsseln für eine große und dichte Gruppe zu unterhalten.

Multicast-Sitzungs-Einrichtung

Wie vorstehend beschrieben, können eine oder mehrere Vorrichtungen (drahtlose Stationen) an einer RECIP-Dienstgruppe teilnehmen. Mindestens eine der Vorrichtungen kann eine Multicast-Quelle sein und Daten an die RECIP-Dienstgruppe übertragen. Um eine Multicast-Sitzung zu starten oder zu initiieren, kann in manchen Ausführungsformen die mindestens eine Vorrichtung (d. h. die mindestens eine Multicast-Quelle) eine RECIP-Gruppen-zentrierte Multicast-Sitzung starten. In der RECIP-Gruppen-zentrierten Multicast-Sitzung verwenden alle Multicast-Quellen unter Umständen nur eine Multicast-Dienstadresse. Zusätzlich können alle Multicast-Quellen eine gemeinsame Dienstgruppen-Sicherheitsrichtlinie verwenden. Wenn zum Beispiel die RECIP-Dienstgruppe entscheidet, einen gemeinsam genutzten Gruppenschlüssel zu verwenden, verwenden alle Multicast-Quellen unter Umständen nur den gemeinsam genutzten Gruppenschlüssel für die Sicherheitszuordnung und geschützte Datenübertragungen.

Um eine Multicast-Sitzung zu starten oder zu initiieren, kann in manchen Ausführungsformen die mindestens eine Vorrichtung eine quellenzentrierte Multicast-Sitzung starten. In solchen Ausführungsformen kann die mindestens eine Vorrichtung (d. h. die mindestens eine Multicast-Quelle) eine sich von einer Multicast-Dienstadresse unterscheidende Multicast-Adresse verwenden. Zum Beispiel kann die mindestens eine Vorrichtung die Senken (Nutzer eines Dienstes) auf einen Teilsatz der RECIP-Dienstgruppen-Teilnehmer begrenzen. Zusätzlich kann die mindestens eine Vorrichtung eine sich von der RECIP-Dienstgruppen-Sicherheitsrichtlinie unterscheidende Sicherheitsrichtlinie verwenden. In manchen Ausführungsformen verwendet die mindestens eine Vorrichtung unter Umständen nur eine höhere Sicherheitsstufe als die RECIP-Dienstgruppen-Sicherheitsstufe. Zum Beispiel kann die RECIP-Dienstgruppe für einen verbesserten Sicherheitsschutz verglichen mit dem Gruppenschlüssel einen gemeinsam genutzten Gruppenschlüssel verwenden, während die mindestens eine Vorrichtung ihren eigenen Multicast-Schlüssel verwenden kann.

Zusätzlich zum Initiieren der Multicast-Sitzung kann eine Multicast-Quelle (d. h. die mindestens eine Vorrichtung) den einen oder die mehreren Multicast-Sitzungs-Parameter definieren und verkünden, wie beispielsweise einen Multicast-Plan, einen Multicast-Typ, eine Multicast-Adresse (falls unterschiedlich zur RECIP-Dienstgruppen-Multicast-Adresse) und eine Multicast-Sicherheitsrichtlinie (falls unterschiedlich zur die RECIP-Dienstgruppen-Sicherheitsrichtlinie). Der Multicast-Plan kann zusätzlich zu Dienstfenstern eine Kanal- und Zeitfenster-Sequenz festlegen, die durch die Multicast-Quelle definiert werden kann, um Multicast-Daten zu übertragen. Es ist zu beachten, dass unter Umständen alle RECIP-Gruppendienst-Teilnehmer in Dienstfenster anwesend sein müssen. Daher können Dienstfenster als Multicast-Quellen verwendet werden, um Multicast-Daten zu übertragen. Wenn jedoch Dienstfenster nicht ausreichend sind, damit eine Multicast-Quelle alle Multicast-Übertragungen abschließenden kann, kann die Multicast-Quelle zusätzliche Zeitfenster (auf gewünschten Kanälen) planen, um Multicast-Daten über den Multicast-Plan-Parameter zu übertragen. Zusätzlich kann eine die Multicast-Quelle abonnierende Senke (Nutzer) dem Multicast-Plan folgen müssen, um einen Empfang aller durch die Multicast-Quelle übertragenen Multicast-Daten sicherzustellen. Es ist zu beachten, dass es die Multicast-Quelle Senken erlauben kann, einen anderen Multicast-Plan (einschließlich Fenster und Kanäle) vorzuschlagen, die Multicast-Quelle jedoch über den Multicast-Plan entscheiden kann. Somit kann die Multicast-Quelle einen teilweisen Vorschlag (wie beispielsweise Kanäle, jedoch nicht Zeitfenster) akzeptieren und ihren derzeitigen Multicast-Plan dementsprechend ändern.

Der Multicast-Typ-Parameter kann durch die Multicast-Quelle verwendet werden, um festzulegen, ob das Multicast offen oder gesteuert ist. Bei einem offenen Multicast unterhält die Multicast-Quelle unter Umständen keine Senken(Nutzer)-Mitgliedschaft und erfordert unter Umständen nicht, dass Senken die Quelle explizit abonnieren. Sobald eine Senke Multicast-Sitzungs-Parameter erlangt, kann die Senke somit entscheiden, durch Übernehmen der Multicast-Adresse und Befolgen des Multicast-Plans an der Multicast-Sitzung teilzunehmen, ohne sich bei der Multicast-Quelle zu registrieren. Andererseits kann bei einem gesteuerten Multicast die Multicast-Quelle eine Senkenmitgliedschaft unterhalten und erfordern, dass jede beabsichtigte Senke die Source explizit abonniert. Es ist zu beachten, dass die Senke ihre MAC-Datenschnittstellen-Adresse bei der Quelle registrieren kann, wenn die Senkenmitgliedschaft auf der MAC-Ebene verwaltet wird. Wenn die Senkenmitgliedschaft in einer oberen Schicht (z. B. in der Anwendungsschicht) verwaltet wird, kann die MAC-Schicht dabei helfen, eine Multicast-Steuersitzung für jede beabsichtigte Senke herzustellen und kann dann die Multicast-Steuerung der oberen Schicht übergeben.

4A veranschaulicht ein Verfahren zum Übertragen einer Multicast-Adresse und eines Dienstfensters gemäß manchen Ausführungsformen. Das in 4A gezeigte Verfahren kann neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit jedem bzw. jeder der in den vorstehenden Figuren gezeigten Systeme oder Vorrichtungen verwendet werden. In mehreren Ausführungsformen können manche der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente wie gewünscht durchgeführt werden. Wie gezeigt kann dieses Verfahren wie folgt arbeiten.

In 402 kann eine erste Ausstrahlungsnachricht von einer drahtlosen Station (Vorrichtungen), wie beispielsweise der Client-Station 106, an eine oder mehrere benachbarte drahtlose Stationen (oder Vorrichtungen) übertragen werden. Die erste Ausstrahlungsnachricht kann eine Adresse für eine Multicast-Ausstrahlung einschließen. In manchen Ausführungsformen kann es sich bei der Adresse um eine Multicast-Adresse handeln. Zudem kann die erste Ausstrahlungsnachricht eine Verfügbarkeit eines Dienstes in einem Dienstfenster angeben.

In manchen Ausführungsformen kann das Dienstfenster durch eines oder mehrere von einem Zeitparameter und einem Kanalparameter definiert werden.

In 404 kann die drahtlose Station eine zweite Ausstrahlungsnachricht von mindestens einer der benachbarten drahtlosen Stationen empfangen. Die zweite Ausstrahlungsnachricht kann die in der ersten Ausstrahlungsnachricht übertragene Adresse einschließen. Zudem kann die zweite Ausstrahlungsnachricht in dem Dienstfenster empfangen werden.

In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Station eine dritte Ausstrahlungsnachricht an die benachbarten drahtlosen Stationen übertragen. Die dritte Ausstrahlungsnachricht kann die Adresse aus der ersten Ausstrahlungsnachricht einschließen und kann zudem einen Plan von Ausstrahlungsübertragungen außerhalb des Dienstfensters einschließen. Mit anderen Worten: Die Ausstrahlungsübertragungen können zu einer anderen Zeit und/oder auf einem anderen Kanal auftreten als das Dienstfenster (können z. B. durch einen Zeitparameter und/oder einen Kanalparameter definiert werden, wobei sich der Zeitparameter und/oder der Kanalparameter von einem Zeitparameter und/oder einem Kanalparameter unterscheiden, der das Dienstfenster definiert). In manchen Ausführungsformen kann die dritte Ausstrahlungsnachricht einen Plan von Ausstrahlungsübertragungen außerhalb des Dienstfensters für einen Teilsatz der benachbarten drahtlosen Stationen einschließen. Mit anderen Worten: Ein Teilsatz der benachbarten drahtlosen Stationen kann sich aufgrund eines Plans außerhalb des Dienstfensters treffen oder anwesend sein, um Ausstrahlungsübertragungen von der drahtlosen Station zu empfangen.

In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Station eine erste Nachricht an eine erste benachbarte drahtlose Station der benachbarten drahtlosen Stationen übertragen. Die erste Nachricht kann eine Anforderung weiterer Kommunikation mit der ersten benachbarten drahtlosen Station außerhalb des Dienstfensters einschließen. Zudem kann die drahtlose Station eine zweite Nachricht an die erste benachbarte drahtlose Station außerhalb des Dienstfensters übertragen.

4B zeigt ein Verarbeitungselement einschließlich Modulen zum Übertragen einer Multicast-Adresse und eines Dienstfensters gemäß manchen Ausführungsformen. In manchen Ausführungsformen kann eine Antenne 435 mit einem Verarbeitungselement 464 gekoppelt sein. Das Verarbeitungselement kann konfiguriert sein, das vorstehend in Bezug auf 4A beschriebene Verfahren durchzuführen. In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement 464 ein oder mehrere Module einschließen, wie beispielsweise Module (oder Schaltlogik) 422 und 424, und die Module (oder die Schaltlogik) können konfiguriert sein, verschiedene Schritte des vorstehend in Bezug auf 4A beschriebenen Verfahrens durchzuführen. In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement in einer drahtlosen Station, wie beispielsweise der drahtlosen Station 106, eingeschlossen sein. Wie gezeigt können die Module wie folgt konfiguriert sein.

In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement 464 ein Sendemodul 422 einschließen, das konfiguriert ist, eine erste Ausstrahlungsnachricht an eine oder mehrere benachbarte drahtlose Stationen (oder Vorrichtungen) zu übertragen. Die erste Ausstrahlungsnachricht kann eine Adresse für eine Multicast-Ausstrahlung einschließen. In manchen Ausführungsformen kann es sich bei der Adresse um eine Multicast-Adresse handeln. Zudem kann die erste Ausstrahlungsnachricht eine Verfügbarkeit eines Dienstes in einem Dienstfenster angeben. In manchen Ausführungsformen kann das Dienstfenster durch eines oder mehrere von einem Zeitparameter und einem Kanalparameter definiert werden.

In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement 464 ein Empfangsmodul 424 einschließen, das konfiguriert ist, eine zweite Ausstrahlungsnachricht von mindestens einer der benachbarten drahtlosen Stationen zu empfangen. Die zweite Ausstrahlungsnachricht kann die in der ersten Ausstrahlungsnachricht übertragene Adresse einschließen. Zudem kann die zweite Ausstrahlungsnachricht in dem Dienstfenster empfangen werden.

Es ist für den Fachmann ersichtlich, dass für die speziellen Prozesse der Module (oder Schaltlogik), wie vorstehend beschrieben (wie beispielsweise die Module 422 und 424), auf die entsprechenden Schritte (wie beispielsweise die Schritte 402 bzw. 404) in der zugehörigen Prozess-Ausführungsform Bezug genommen werden kann, die dasselbe Konzept teilt, und die Bezugnahme wird ebenso als die Offenbarung der zugehörigen Module (oder Schaltlogik) angesehen. Des Weiteren kann das Verarbeitungselement 464 in Software, Hardware oder einer Kombination davon implementiert werden. Genauer kann das Verarbeitungselement 464 als Schaltungen, wie beispielsweise eine ASIC (Application Specific Integrated Circuit, anwendungsspezifische integrierte Schaltung), Abschnitte oder Schaltungen einzelner Prozessorkerne, vollständige Prozessorkerne, einzelne Prozessoren, programmierbare Hardware-Vorrichtungen, wie beispielsweise eine feldprogrammierbare Gatteranordnung (FPGA) und/oder größere Abschnitte von Systemen, die mehrere Prozessoren einschließen, implementiert werden. Zusätzlich kann das Verarbeitungselement 464 als ein universeller Prozessor, wie beispielsweise eine CPU, implementiert werden, und daher kann jedes Modul mit der CPU implementiert werden, die in einem Speicher gespeicherte Anweisungen ausführt, die einen entsprechenden Schritt durchführen.

5A veranschaulicht ein Verfahren zum Bilden einer wechselseitigen Dienstgruppe gemäß manchen Ausführungsformen. Das in 5A gezeigte Verfahren kann neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit jedem bzw. jeder der in den vorstehenden Figuren gezeigten Systeme oder Vorrichtungen verwendet werden. In mehreren Ausführungsformen können manche der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente wie gewünscht durchgeführt werden. Wie gezeigt kann dieses Verfahren wie folgt arbeiten.

In 502 kann eine drahtlose Vorrichtung (oder Station), wie beispielsweise die Client-Station 106, eine Dienstinstanz herausgeben. In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Vorrichtung eine Multicast-Adresse und ein Dienstfenster ausstrahlen, um die Dienstinstanz herauszugeben. Das Dienstfenster kann durch einen Zeit- und/oder Kanalparameter definiert werden.

In 504 kann die drahtlose Vorrichtung eine oder mehrere benachbarte drahtlose Vorrichtungen (oder Stationen) erkennen, welche die Dienstinstanz herausgeben. Mit anderen Worten: Die eine oder mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen können dieselbe Dienstinstanz wie die drahtlose Vorrichtung herausgeben. In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Vorrichtung feststellen, dass eine oder mehrere der benachbarten drahtlosen Vorrichtungen die Dienstinstanz in einem Erkennungsfenster ausführen.

In 506 kann die drahtlose Vorrichtung mit der einen oder den mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen eine wechselseitige Dienstgruppe bilden. Um die wechselseitige Dienstgruppe zu bilden, kann in manchen Ausführungsformen die drahtlose Vorrichtung die Dienstinstanz in einem Dienstfenster erneut herausgeben und Sitzungsverbindungen mit der einen oder den mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen herstellen.

In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Vorrichtung während Dienstfenstern zusätzlich aktive Abonnementdatenrahmen übertragen, um vorhandene Dienstanbieter (z. B. benachbarte drahtlose Vorrichtungen, die Dienste ankündigen oder herausgeben) innerhalb der wechselseitigen Dienstgruppe zu abonnieren.

In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Vorrichtung während eins Erkennungsfensters zusätzlich einen Herausgabedatenrahmen für die Dienstinstanz von mindestens einer der benachbarten drahtlosen Vorrichtungen empfangen. Als Reaktion kann die drahtlose Vorrichtung ihr Herausgeben der Dienstinstanz im Erkennungsfenster abbrechen. In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Vorrichtung eine Stärke eines empfangenen Signals des Herausgabedatenrahmens mit einem Schwellwert vergleichen und ihr Herausgeben der Dienstinstanz abbrechen, wenn die Stärke des empfangenen Signals größer als der Schwellwert ist.

5B veranschaulicht ein Verarbeitungselement einschließlich Modulen zum Bilden einer wechselseitigen Dienstgruppe gemäß manchen Ausführungsformen. In manchen Ausführungsformen kann eine Antenne 535 mit einem Verarbeitungselement 564 gekoppelt sein. Das Verarbeitungselement kann konfiguriert sein, das vorstehend in Bezug auf 5A beschriebene Verfahren durchzuführen. In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement 564 ein oder mehrere Module einschließen, wie beispielsweise Module (oder Schaltlogik) 522, 524 und 526, und die Module (oder die Schaltlogik) können konfiguriert sein, verschiedene Schritte des vorstehend in Bezug auf 5A beschriebenen Verfahrens durchzuführen. In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement in einer drahtlosen Station, wie beispielsweise der drahtlosen Station 106, eingeschlossen sein. Wie gezeigt können die Module wie folgt konfiguriert sein.

In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement 564 ein Herausgabemodul 522 einschließen, das konfiguriert ist, eine Dienstinstanz herauszugeben. In manchen Ausführungsformen kann das Herausgabemodul konfiguriert sein, eine Multicast-Adresse und ein Dienstfenster auszustrahlen, um die Dienstinstanz herauszugeben. Das Dienstfenster kann durch einen Zeit- und/oder Kanalparameter definiert werden.

In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement 564 ein Erkennungsmodul 524 einschließen, das konfiguriert ist, eine oder mehrere benachbarte drahtlose Vorrichtungen (oder Stationen) zu erkennen, welche die Dienstinstanz herausgeben. Mit anderen Worten: Die eine oder mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen können dieselbe Dienstinstanz wie das Herausgabemodul 522 herausgeben. In manchen Ausführungsformen kann das Erkennungsmodul feststellen, dass eine oder mehrere der benachbarten drahtlosen Vorrichtungen dieselbe Dienstinstanz in einem Erkennungsfenster ausführen.

In manchen Ausführungsformen kann das Verarbeitungselement 564 ein Bildemodul 526 einschließen, das konfiguriert ist, eine wechselseitige Dienstgruppe mit der einen oder den mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen zu bilden. Um die wechselseitige Dienstgruppe zu bilden, kann in manchen Ausführungsformen das Bildemodul die Dienstinstanz in einem Dienstfenster erneut herausgeben und Sitzungsverbindungen mit der einen oder den mehreren benachbarten drahtlosen Vorrichtungen herstellen.

Es ist für den Fachmann ersichtlich, dass für die speziellen Prozesse der Module (oder Schaltlogik), wie vorstehend beschrieben (wie beispielsweise Module 522, 524 und 526), auf die entsprechenden Schritte (wie etwa Schritte 502, 504 bzw. 506) in der zugehörigen Prozess-Ausführungsform Bezug genommen werden kann, die dasselbe Konzept teilt, und die Bezugnahme wird ebenso als die Offenbarung der zugehörigen Module (oder Schaltlogik) angesehen. Des Weiteren kann das Verarbeitungselement 564 in Software, Hardware oder einer Kombination davon implementiert werden. Genauer kann das Verarbeitungselement 564 als Schaltungen, wie beispielsweise eine ASIC (Application Specific Integrated Circuit, anwendungsspezifische integrierte Schaltung), Abschnitte oder Schaltungen einzelner Prozessorkerne, vollständige Prozessorkerne, einzelne Prozessoren, programmierbare Hardware-Vorrichtungen, wie beispielsweise eine feldprogrammierbare Gatteranordnung (FPGA) und/oder größere Abschnitte von Systemen, die mehrere Prozessoren einschließen, implementiert werden. Zusätzlich kann das Verarbeitungselement 564 als ein universeller Prozessor, wie beispielsweise eine CPU, implementiert werden, und daher kann jedes Modul mit der CPU implementiert werden, die in einem Speicher gespeicherte Anweisungen ausführt, die einen entsprechenden Schritt durchführen.

NAN/AWDL-Koexistenz

Wie vorstehend beschrieben, erlaubt NAN eine Peer-zu-Peer-Kommunikation zwischen drahtlosen Stationen. Zusätzlich kann „Apple Wireless Direct Link” (AWDL) auch eine Peer-zu-Peer-Kommunikation zwischen drahtlosen Stationen über eine Peer-zu-Peer-Wi-Fi-Verbindung erlauben. In jedem Fall kann die Kommunikation drahtlos über mindestens eine Antenne einer drahtlosen Station durchgeführt werden. In manchen Ausführungsformen kann, wie vorstehend beschrieben, die mindestens eine Antenne zwischen verschiedenen Funkzugangstechnologien (RATs), wie beispielsweise LTE, Bluetooth, Wi-Fi und dem globalem Positionsbestimmungssystem (global positioning system (GPS)), gemeinsam genutzt werden. Mit anderen Worten: Die RATs können koexistieren und eine einzige Antenne der drahtlosen Station gemeinsam nutzen. Somit kann eine an einem Peer-zu-Peer- oder Gruppen-Multicast beteiligte Vorrichtung (z. B. eine drahtlose Station) abwesend sein, wenn die Antenne gerade durch einen anderen Dienst verwendet wird. Solch eine Abwesenheit während eines NAN/AWDL-Datenaustauschs oder -Multicast kann eine erhebliche Geschwindigkeits- und/oder Durchsatzherabsetzung verursachen. Zum Beispiel kann ein Peer A an einen Peer B zu sendende Daten besitzen, und Peer B kann beginnen, Daten von Peer A zu empfangen. Während jedoch Peer B Daten empfängt, kann Peer B die Antenne auf eine andere RAT (z. B. LTE oder Bluetooth) umschalten. Peer A kann fortfahren, Daten an Peer B zu senden, weil sich Peer A unter Umständen nicht bewusst ist, dass Peer B zu einer anderen RAT weggeschaltet hat. Somit empfängt Peer B unter Umständen keine Rückmeldung (z. B. eine Bestätigung) von Peer B und kann als Reaktion die Geschwindigkeit herabsetzen, mit der Daten an Peer B gesendet werden. Mit anderen Worten: Peer A kann das Fehlen einer Rückmeldung von Peer B als ein Kanalbedingungsproblem fehlinterpretieren und korrigierende Maßnahmen vornehmen, die nicht erforderlich sind.

6 veranschaulicht ein Verfahren zum Verbessern einer Kommunikation zwischen Peer-Vorrichtungen während eines Koexistenzereignisses gemäß manchen Ausführungsformen. Das in 6 gezeigte Verfahren kann neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit jedem bzw. jeder der in den vorstehenden Figuren gezeigten Systeme oder Vorrichtungen verwendet werden. In mehreren Ausführungsformen können manche der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente wie gewünscht durchgeführt werden.

Wie gezeigt, kann ein Peer 606a (z. B. eine erste drahtlose Station, wie beispielsweise die Client-Station 106), die an einen Peer 606b (z. B. eine zweite drahtlose Station) zu sendende Daten besitzt, vor einem Senden eines Datenpakets 615a eine Sendeanforderungs(request to send ((RTS))-Nachricht 610a an Peer 606b senden. Es ist zu beachten, dass Peer 606b in Koexistenz sein kann, jedoch auf Wi-Fi eingestellt sein und die RTS-Nachricht 610a von Peer 606a empfangen kann. Mit anderen Worten: Peer 606b kann eine Antenne unter einer Mehrzahl von RATs gemeinsam nutzen, kann jedoch derzeit auf Wi-Fi eingestellt sein, um Kommunikation(sdaten) von Peer 606a zu empfangen. Als Reaktion auf die RTS-Nachricht 610a von Peer 660a kann Peer B eine „Klar zum Senden”(clear to send (CTS))-Nachricht 620a an Peer 606a senden. Dies kann Peer 606a anzeigen, dass Peer 606b in der NAN(oder AWDL)-Rolle bleiben kann und vorbereitet sein kann, Daten von Peer 606a zu empfangen. Somit kann Peer 606a als Reaktion auf die CTS-Nachricht 620a das Datenpaket 615a an Peer 606b senden. Nach Empfangen des Datenpakets 620a kann Peer 606b ein Koexistenzereignis starten und von der Peer-zu-Peer-Kommunikation wegschalten. Während des Koexistenzereignisses kann Peer 606a fortfahren, RTS-Nachrichten (610b, ... 610n) an Peer 606b zu senden, Peer 606a sendet unter Umständen jedoch nur ein weiteres Datenpaket (z. B. 615b) als Reaktion auf ein Empfangen einer CTS-Nachricht (z. B. der CTS-Nachricht 620b) von Peer 606b. Somit sendet während des Koexistenzereignisses Peer 606b keine CTS-Nachricht 606a und keine Daten werden übertragen. Solche Ausführungsformen können eine Geschwindigkeitsherabsetzung während des Koexistenzereignisses von Peer 606b vermeiden.

Wie jedoch in 7 veranschaulicht, kann Peer 606a jedes Mal, wenn Peer 606a eine RTS-Nachricht 610 an Peer 606b sendet und keine CTS-Nachricht 620 von Peer 606b empfängt, ein Zeitintervall zwischen dem Senden der RTS-Nachrichten 610 erhöhen. Diese Abstandserhöhung (Zeit 630) kann fortfahren, sich bis zu einer Maximaldauer zu erhöhen und kann zu ineffizientem Verhalten zwischen den Peer-Vorrichtungen frühen. Zum Beispiel kann in manchen Fällen Peer 606b von einem Koexistenzereignis zurückkehren (z. B. zurück zu Peer 606a schalten) und kann bereit sein, Daten zu empfangen; aufgrund der Abstandserhöhung kann Peer 606a jedoch eine Pause beim Übertragen gemacht haben und überträgt unter Umständen nicht sofort eine RTS-Nachricht 610 an Peer 606b, wenn Peer 606b zurückkehrt, was zu Ineffizienzen beim Übertagen von Daten von Peer 606a zu Peer 606b führt. Zusätzlich kann eine Verwendung eines RTS/CTS-Nachrichtenvermittlungsschemas andere Stationen innerhalb einer Peer-Gruppe (Wi-Fi, AWDL oder NAN) während der Abwesenheit des koexistierenden Peers (z. B. Peer 606b) aufgrund „falscher” RTS-Nachrichten stummschalten. Mit anderen Worten: Wenn Peer 606a an Peer 606b eine RTS-Nachricht während des Koexistenzereignisses von Peer 606b sendet, können alle benachbarten Peer-Vorrichtungen während der Zeitperiode des RTS-Netzwerk-Allozierungsvektors (network allocation vector (NAV)) eine Pause bei Übertragungen machen.

Um die vorstehend beschriebenen Ineffizienzen zu vermeiden, kann somit in manchen Ausführungsformen eine Peer-Vorrichtung andere Peer-Vorrichtungen über geplante Koexistenzereignisse informieren. Mit anderen Worten: Eine Vorrichtung, die aufgrund eines Koexistenzereignisses abwesend sein wird, kann alle Vorrichtungen innerhalb eines Clusters bezüglich des Koexistenzereignisses aktualisieren. In manchen Ausführungsformen kann die Aktualisierung als ein Koexistenzattribut in den Erkennungs(oder Baken)-Datenrahmen eingeschlossen sein, die als Ausstrahlungsdatenrahmen an das Cluster übertragen werden.

8 veranschaulicht ein Verfahren zum Verbessern einer Kommunikation zwischen Peer-Vorrichtungen während eines Koexistenzereignisses gemäß manchen Ausführungsformen. Das in 8 gezeigte Verfahren kann neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit jedem bzw. jeder der in den vorstehenden Figuren gezeigten Systeme oder Vorrichtungen verwendet werden. In verschiedenen Ausführungsformen können manche der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente wie gewünscht durchgeführt werden.

Wie in 8 veranschaulicht, kann Peer 606a eine RTS-Nachricht 810a an Peer 606b senden, wenn Peer 606b anwesend ist. Als Reaktion kann Peer 606b eine CTS-Nachricht 820a an Peer 606a senden, und Peer 606a kann durch Übertragen eines Datenpakets 815a an Peer 606b reagieren. Dann kann Peer 606b Peer 606a bezüglich eines geplanten Koexistenzereignisses (z. B. Abwesenheit) über einen Bakendatenrahmen 825 mit einem Koexistenzattribut aktualisieren. Als Reaktion kann Peer 606a auf Grundlage des Bakendatenrahmens 825 einen Zeitpunkt zum Neustarten der Übertragung an Peer 606b ermitteln, und der Zeitpunkt kann dem Ende des Koexistenzereignisses entsprechen. Somit kann zum ermittelten Zeitpunkt Peer 606a eine weitere RTS-Nachricht 810b an Peer 606b senden und als Reaktion eine CTS-Nachricht 820b von Peer 606b empfangen. Dann kann Peer 606a ein weiteres Datenpaket 815b an Peer 606b senden. Daher werden Übertragungen von Peer 606a an Peer 606b während des Koexistenzereignisses vermieden. Zusätzlich kann eine Anhäufung vom MAC-Dienst-Datenpaketen (MAC service data units (MSDUs)) und MAC-Protokoll-Dateneinheiten (MAC protocol data units (MPDUs)) vermieden werden.

Es ist zu beachten, dass in manchen Ausführungsformen eine RTS-Nachricht auf jedem Paket gesendet werden kann, wenn Peer 606b verfügbar ist (z. B. nicht weggeschaltet). Da ferner die Baken-/Erkennungsdatenrahmen als Ausstrahlungen übertragen werden können, wird das Koexistenzattribut unter Umständen nicht in jedem Verfügbarkeits-/Erkennungsfenster empfangen und Peer 606a implementiert unter Umständen keine Zeitsynchronisierung mit der Abwesenheitszeit von Peer 606b; somit kann das Senden der RTS-Nachricht sicherstellen, dass Peer 606b verfügbar ist, um Daten zu empfangen. Es ist ferner zu beachten, dass Empfangskoexistenzattribute (z. B. Peer 606a) unter Umständen nur die Koexistenzattribute für zugeordnete Peers speichern. Es ist ferner zu beachten, dass angenommen werden kann, dass Bakendatenrahmen im AWDL/NAN periodisch übertragen werden können und in einem Fenster mehr als einmal übertragen werden können; daher kann das Koexistenzattribut aktualisiert und übertragen werden, sobald es eine Koexistenzaktualisierung gibt.

Das Koexistenzattribut kann einen oder mehrere Parameter (oder Felder) einschließen, die das Koexistenzereignis beschreiben. Somit können in manchen Ausführungsformen die Parameter eine Kombination eines Parameters „coex_numberreports”, eines Parameters „coex_downcountertime”, eines Parameters „coex_starttime”, eines Parameters „coex_duration”, eines Parameters „coex_periodicity” und eines Parameters „coex_periodicitycount” einschließen. Der Parameter „coex_numberreports” kann eine Anzahl von Koexistenzdatenverkehrsberichten einschließen, die in einem bestimmten Koexistenzattribut eingeschlossen sind, und „0” kann verwendet werden, um anzugeben, dass keine Koexistenzdatenverkehrsberichte in dem bestimmten Koexistenzattribut eingeschlossen sind. Die Parameter „coex_duration”, „coex_periodicity”, „coex_periodicitycount” können für jeden Koexistenzdatenverkehrsbericht wiederholt werden. Der Paramerter „coex_duration” kann eine Dauer einer aktiven Phase von Datenverkehr in Mikrosekunden angeben, wie in 9A veranschaulicht. Somit kann, wie veranschaulicht, eine Peer-Vorrichtung nach dem Senden einer Bake (wie beispielsweise der vorstehend beschriebenen Bake 825) in einen Koexistenzzyklus eintreten, der durch einen oder mehrere Parameter, wie beispielsweise „coex_periodicitycount”, „coex_duration” und „coex_periodicity” festgelegt wird. Der Parameter „coex_periodicity” kann eine Periodizität von Datenverkehr in Mikrosekunden angeben. Zusätzlich kann ein „coex_periodicity”-Wert von „0” verwendet werden, um einen aperiodischen Datenverkehr anzugeben. Der Parameter „coex_periodicitycount” kann eine Anzahl von Abwesenheits(Koexistenz)-Ereignissen angeben, die nach dem Baken- oder Hauptangabedatenrahmen (master indication frame (MIF)) geplant wurden. Es ist zu beachten, dass ein Wert von „1” eine außerperiodische Aktivität angeben kann. Zudem kann ein Parameter „coex_starttime” einen Startzeitpunkt für ein Koexistenzereignis auf Grundlage einer gemeinsamen Zeitgebung des Clusters angeben. „Coex_starttime” kann in Mikrosekunden angegeben werden und kann bei Peer-zu-Peer-NAN-Kommunikation verwendet werden. Es ist zu beachten, dass alle Vorrichtungen in einem NAN-Cluster mit einer Hauptuhr synchronisiert sein können; somit kann eine Angabe des Startzeitpunkts in Baken-/Diensterkennnungsdatenrahmen ausreichend sein, um die Zeitplanung des Koexistenzereignisses zu beschreiben.

Da AWDL-Cluster jedoch unter Umständen nicht mit einer absoluten Uhr synchronisiert sind, kann ein Parameter „coex_downcountertime” verwendet werden, um eine Zeitmenge bis zu einem Start eines nächsten Koexistenzereignisses in Mikrosekunden anzugeben. „Coex_downcountertime” kann in jedem Koexistenzdatenverkehrsbericht angegeben werden und kann relativ zu einer Zielübertragungszeit eines Datenrahmens festgelegt werden, wie in 9C veranschaulicht und nachstehend weiter erklärt.

9B veranschaulicht die Beziehung zwischen einem AWDL-MIF-Abwärtszähler (down_counter) des Standes der Technik, einer lokalen Zeit zu einer physischen Datenrahmen-Übertragungszeit (physical transmission time (PhyTT), einer lokalen Zeit zu einer Frame-Zielübertragungszeit (target transmission time (TargetTT)). Der „down_counter” stellt die Zeitmenge bis zu einem Startzeitpunkt einer nächsten Verfügbarkeitsfenster(AW)-Periode relativ zur TargetTT in Zeiteinheiten (time units (TUs)) dar. Somit kann der Start des nächsten AW gemäß eines empfangenen MIF berechnet werden zu: Verbleibende Zeit bis AW-Start = Down_Counter – (PhyTT – TargetTT).

Es ist zu beachten, dass die Übersetzung der verbleibenden Zeit in einer lokalen TSF gemäß dem MIF-TSF-Latching (MIF_TSF) berechnet wird und die Berechnung durch den PMAC durchgeführt wird, da das FW den MIF nicht unmittelbar abwickelt und der Abwärtszählerwert kompensiert werden sollte zu: Next_AW_TSF (bzw. Nächstes_AW_TSF) = Down_Counter – (PhyTT – TargetTT) + MIF_TSF – Vorsatz_Zeit.

7C veranschaulicht eine Beziehung zwischen TargetTT und „coex_downcountertime” gemäß manchen Ausführungsformen. Es ist zu beachten, dass zum Vermeiden einer Echtzeitaktualisierung von „coex_downcountertime”, dieser auf TargetTT bezogen werden kann. Somit kann eine verbleibende Zeit bis zu einem Koexistenzereignis (Next_coex_TSF bzw. Nächstes_coex_TSF)) ähnlich dem AW-Startzeitpunkt berechnet werden zu: Verbleibende Zeit bis Koexistenzereignis = coex_downcountertime – (PhyTT – TargetTT).

Da es zusätzlich einen Versatz beim Abwickeln des MIF geben kann, kann die verbleibende Zeit bis zum Koexistenzereignis kompensiert werden zu: Next_coex_TSF = coex_downcountertime – (PhyTT – TargetTT) + MIF_TSF – Vorsatz_Zeit.

Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können in einer von vielfältigen Formen verwirklicht werden. Zum Beispiel können manche Ausführungsformen als ein computerimplementiertes Verfahren, ein computerlesbares Speichermedium oder ein Computersystem verwirklicht werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung einer oder mehrerer benutzerangepasster Hardware-Vorrichtungen, wie ASICs, verwirklicht werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung eines oder mehrerer programmierbarer Hardware-Elemente, wie beispielsweise FPGAs, verwirklicht werden.

In manchen Ausführungsformen kann ein nicht-flüchtiges computerlesbares Speichermedium dafür ausgelegt sein, Programmanweisungen und/oder Daten zu speichern, wobei die Programmanweisungen, wenn sie durch ein Computersystem ausgeführt werden, bewirken, dass das Computersystem ein Verfahren durchführt, z. B. eine beliebige der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine Kombination der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder ein Teilsatz einer der hier beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine Kombination solcher Teilsätze.

In manchen Ausführungsformen kann eine drahtlose Vorrichtung konfiguriert sein, einen Prozessor (oder einen Satz von Prozessoren) und ein Speichermedium einzuschließen, wobei in dem Speichermedium Programmanweisungen gespeichert sind, wobei der Prozessor konfiguriert ist, die Programmanweisungen aus dem Speichermedium zu lesen und auszuführen, wobei die Programmanweisungen ausführbar sind, um die drahtlose Vorrichtung zu veranlassen, irgendeine der hierin beschriebenen verschiedenen Verfahrensausführungsformen (oder irgendeine Kombination der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder irgendeinen Teilsatz irgendeiner bzw. irgendwelcher der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder irgendeine Kombination solcher Teilsätze) zu implementieren. Die Vorrichtung kann in einer von vielfältigen Formen verwirklicht werden.

Obwohl die Ausführungsformen vorstehend in beträchtlicher Detaillierung beschrieben wurden, sind für den Fachmann zahlreiche Variationen und Modifikationen ersichtlich, nachdem die vorstehende Offenbarung vollständig verstanden ist. Es ist beabsichtigt, dass die folgenden Ansprüche so interpretiert werden, dass alle solchen Variationen und Modifikationen eingeschlossen sind.