Title:
Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel und Herstellungsverfahren dafür
Kind Code:
T5


Abstract:

Die vorliegende Erfindung betrifft eine geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie die folgenden Strukturen umfasst: ein erstes Kabel und ein zweites Kabel, die von dem Kombinationskabel getrennt sind; einen am Ende des ersten Kabels vorgesehenen Verbinder; einen Teilungsformabschnitt, der das Teilungsteil zwischen dem ersten Kabel und dem zweiten Kabel formt und das erste Kabel und das zweite Kabel voneinander getrennt hält; einen Verbinderformabschnitt, der das Verbindungsteil zwischen dem Verbinder und dem ersten Kabel formt; ein Schutzrohr, das das erste Kabel schützt, wobei seine Enden an dem Teilungsformabschnitt bzw. dem Verbinderformabschnitt fixiert sind; und Isolierabschnitte, die jeweils vom Inneren beider Enden des Schutzrohrs eingeführt sind und das Äußere des ersten Kabels umgeben, wobei sie einen Zustrom einer Formmasse verhindern können.




Inventors:
Cho, Yong Woon (Sejong-si, KR)
Application Number:
DE112016000865T
Publication Date:
02/01/2018
Filing Date:
02/23/2016
Assignee:
CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 (DE)
International Classes:



Claims:
1. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur die folgenden Strukturen umfasst:
ein erstes Kabel und ein zweites Kabel, die von dem Kombinationskabel getrennt sind;
einen am Ende des ersten Kabels vorgesehenen Verbinder;
einen Teilungsformabschnitt, der das Teilungsteil zwischen dem ersten Kabel und dem zweiten Kabel formt und das erste Kabel und das zweite Kabel voneinander getrennt hält;
einen Verbinderformabschnitt, der das Verbindungsteil zwischen dem Verbinder und dem ersten Kabel formt;
ein Schutzrohr, das das erste Kabel schützt, wobei seine Enden an dem Teilungsformabschnitt bzw. dem Verbinderformabschnitt fixiert sind; und
Isolierabschnitte, die jeweils vom Inneren beider Enden des Schutzrohrs eingeführt sind und das Äußere des ersten Kabels umgeben, wobei sie den Strom einer Formmasse in das Schutzrohr verhindern können.

2. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Verbinder als der Verbinder einer elektronischen Feststellbremse (EPB) verwendet werden kann; und
ein Raddrehzahlsensor (WSS) oder ein WSS-Verlängerungskabelverbinder mit dem zweiten Kabel verbunden ist.

3. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Teilungsformabschnitt die folgenden Strukturen umfasst:
einen integralen Abschnitt, der die Außenfläche des Kombinationskabels umgibt und es fixiert;
einen ersten Teilungsabschnitt, der durch Biegen zu der Seite des ersten Kabels, das zu dem integralen Abschnitt freiliegt, gebildet wird; und
einen zweiten Teilungsabschnitt, der durch Geraderichten zu der Seite des zweiten Kabels, das zu dem integralen Abschnitt freiliegt, gebildet wird.

4. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Isolierabschnitt Folgendes umfasst:
einen Einführabschnitt, der in das Innere des Schutzrohrs eingeführt ist; und
einen Aufweitungsabschnitt, der nach dem Aufweiten am Ende einer Seite des Einführabschnitts eng am Einlass des Schutzrohrs anliegt, wodurch er den Strom der Formmasse in das Schutzrohr verhindern kann.

5. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 1 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Isolierabschnitt ein in Längsrichtung aufgeschnittener Aufschneidabschnitt gebildet ist, in den das erste Kabel eingeführt werden kann.

6. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 1 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierabschnitt, der eine elliptische Innenfläche aufweist, die Außenfläche des ersten Kabels, das zwei Windungsversatze aufweist, umgibt, wodurch der Zustrom einer Formmasse verhindert wird.

7. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erleichtern des Einführens in das Innere des Schutzrohrs ein schmaler Abschnitt, dessen Außendurchmesser kleiner als der des Einführabschnitts ist, am Ende des Einführabschnitts gebildet ist.

8. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schnurdurchführungsabschnitt an der Außenfläche des Teilungsformabschnitts gebildet und integriert ist, wodurch eine Halterung installiert werden kann.

9. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schnurdurchführungsabschnitt am integralen Abschnitt des Teilungsformabschnitts befindet.

10. Geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bilden eines vorbestimmten Winkels mit dem ersten Kabel, wenn der Verbinder installiert ist, sich der Verbinderformabschnitt zu einer ””-Form biegt.

11. Verfahren zur Herstellung einer geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Entfernen der Ummantelung des Kombinationskabels zum Freilegen des ersten Kabels und des zweiten Kabels und Trennen derselben;
Bereitstellen eines Schutzrohrs auf der Außenfläche des getrennten ersten Kabels;
Umgeben des ersten Kabels vom Inneren an beiden Enden des Schutzrohrs und Einführen bzw. Anordnen eines Isolierabschnitts;
Bereitstellen eines EPB-Verbinders am Ende des ersten Kabels;
Bereitstellen eines WSS am Ende des zweiten Kabels;
Umgeben und Formen des Teilungsabschnitts zwischen dem ersten Kabel und dem zweiten Kabel und eines Endes des Schutzrohrs zum Bilden eines Teilungsformabschnitts; und
Umgeben und Formen des Verbindungsabschnitts zwischen dem Verbinder und dem ersten Kabel und des anderen Endes des Schutzrohrs, um es von dem Teilungsformabschnitt zu trennen, wodurch ein Verbinderformabschnitt gebildet wird.

Description:
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel und ein Herstellungsverfahren dafür, insbesondere eine geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel und ein Herstellungsverfahren dafür, wobei mit einem Raddrehzahlsensor bzw. einer elektronischen Feststellbremse verbundene Kabel integral in einem getrennten Zustand fixiert sind.

Stand der Technik

Im Allgemeinen ist die elektronische Feststellbremse (EPB – electronic parking brake) eines Fahrzeugs eine Bremsvorrichtung, die zum Bremsen automatisch feststellt, wenn das Fahrzeug angehalten ist, und das Bremsen automatisch freigibt, nachdem beim Start auf das Bremspedal getreten wurde. Da sie bremsen kann, ohne dass auf die Bremse getreten werden muss, wird die EPB in immer mehr Fahrzeugen verwendet.

Durch Motorantrieb wird eine Scheibe durch die EPB ergriffen oder gelöst, wodurch die Bremse festgestellt oder freigegeben wird. Ein EPB-Kabel ist durch Verwendung eines Verbinders mit dem Motor verbunden, um elektrische Leistung zuzuführen. Zum Erfassen der Drehzahlen von Rädern nach Aktivierung eines ABS ist außerdem ein Raddrehzahlsensor (WSS – wheel speed sensor) um die EPB vorgesehen. Der WSS überträgt und empfängt auch Erfassungssignale durch Verwendung eines Kabels.

In der Vergangenheit waren ein EPB-Kabel und ein WSS-Kabel in einem Fahrzeug jedoch getrennt vorgesehen und mit dem Motor bzw. dem WSS verbunden. Da die Kabel getrennt angeordnet waren, war es schwierig, die Kabel übersichtlich zu arrangieren; folglich wurde die Qualität des Fahrzeugs beeinträchtigt.

Darüber hinaus waren zum Lösen des oben genannten Problems ein EPB-Kabel und ein WSS-Kabel miteinander gekoppelt und verbunden. Es ist jedoch keine geeignete Struktur hinsichtlich des Teilungspunkts zwischen einem Motor und einem WSS zur Trennung der Kabel bereitgestellt worden.

Deshalb ist es erforderlich, das oben genannte Problem zu mindern.

Der Stand der Technik der vorliegenden Erfindung ist das, was in dem angemeldeten koreanischen Patent Nr. 10-0589195 (Titel der Erfindung: An Electrodynamic Automatic Braking Device for Vehicles (Elektrodynamische automatische Bremsvorrichtung für Fahrzeuge), datiert: 12. Juni 2006) beschrieben wird.

Offenbarung der ErfindungTechnisches Problem

Aufgrund des oben genannten Erfordernisses wird die vorliegende Erfindung vorgeschlagen. Der Zweck besteht darin, eine geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel und ein Herstellungsverfahren dafür bereitzustellen, wobei Kabel, die mit einem Raddrehzahlsensor bzw. einer elektronischen Feststellbremse verbunden sind, integral in einem getrennten Zustand fixiert sind.

Lösung des Problems

Zum Erfüllen des oben genannten Zwecks ist die durch die vorliegende Erfindung offenbarte geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel dadurch gekennzeichnet, dass sie die folgenden Strukturen umfasst: ein erstes Kabel und ein zweites Kabel, die von dem Kombinationskabel getrennt sind; einen am Ende des ersten Kabels vorgesehenen Verbinder; einen Teilungsformabschnitt, der das Teilungsteil zwischen dem ersten Kabel und dem zweiten Kabel formt und das erste Kabel und das zweite Kabel voneinander getrennt hält; einen Verbinderformabschnitt, der das Verbindungsteil zwischen dem Verbinder und dem ersten Kabel formt; ein Schutzrohr, das das erste Kabel schützt, wobei seine Enden an dem Teilungsformabschnitt bzw. dem Verbinderformabschnitt fixiert sind; und Isolierabschnitte, die jeweils vom Inneren beider Enden des Schutzrohrs eingeführt sind und das Äußere des ersten Kabels umgeben, wobei sie einen Zustrom einer Formmasse verhindern können.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder als Verbinder einer EPB verwendet werden kann und den WSS oder den WSS-Verlängerungskabelverbinder mit dem zweiten Kabel verbindet.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungsformabschnitt die folgenden Strukturen umfasst: einen integralen Abschnitt, der die Außenfläche des Kombinationskabels umgibt und es fixiert; einen ersten Teilungsabschnitt, der durch Biegen zu der Seite des ersten Kabels, das zu dem integralen Abschnitt freiliegt, gebildet wird; einen zweiten Teilungsabschnitt, der durch Geraderichten zu der Seite des zweiten Kabels, das zu dem integralen Abschnitt freiliegt, gebildet wird.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierabschnitt einen Einführabschnitt, der in das Innere des Schutzrohrs eingeführt ist, und einen Aufweitungsabschnitt, der nach dem Aufweiten am Ende einer Seite des Einführabschnitts eng am Einlass des Schutzrohrs anliegt, wodurch er den Strom der Formmasse in das Schutzrohr verhindern kann, umfasst.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass am Isolierabschnitt ein in Längsrichtung aufgeschnittener Aufschneidabschnitt gebildet ist, in den das erste Kabel eingeführt werden kann.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche des Isolierabschnitts elliptisch ist und dass der Isolierabschnitt die Außenfläche des ersten Kabels, das zwei Windungsversatze umfasst, umgibt, wodurch der Zustrom einer Formmasse verhindert wird.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass zum Erleichtern des Einführens in das Innere des Schutzrohrs ein schmaler Abschnitt, dessen Außendurchmesser kleiner als der des Einführabschnitts ist, am Ende des Einführabschnitts gebildet ist.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass zum Installieren einer Halterung ein Schnurdurchführungsabschnitt gebildet und an der Außenfläche des Teilungsformabschnitts integriert ist.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schnurdurchführungsabschnitt am integralen Abschnitt des Teilungsformabschnitts befindet.

Darüber hinaus ist die vorliegende Findung dadurch gekennzeichnet, dass zum Bilden eines vorbestimmten Winkels mit dem ersten Kabel, wenn der Verbinder installiert ist, sich der Verbinderformabschnitt zu einer ””-Form biegt.

Zum Erfüllen des oben genannten Zwecks ist das durch die vorliegende Erfindung offenbarte Verfahren zur Herstellung der geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst: Entfernen der Ummantelung des Kombinationskabels zum Freilegen des ersten Kabels und des zweiten Kabels und Trennen derselben; Bereitstellen eines Schutzrohrs auf der Außenfläche des getrennten ersten Kabels; Umgeben des ersten Kabels vom Inneren an beiden Enden des Schutzrohrs und Einführen bzw. Anordnen von Isolierabschnitten; Bereitstellen eines EPB-Verbinders am Ende des ersten Kabels; Bereitstellen eines WSS am Ende des zweiten Kabels; Umgeben und Formen des Teilungsabschnitts zwischen dem ersten Kabel und dem zweiten Kabel und eines Endes des Schutzrohrs zum Bilden eines Teilungsformabschnitts; und Umgeben und Formen des Verbindungsabschnitts zwischen dem Verbinder und dem ersten Kabel und des anderen Endes des Schutzrohrs, um es von dem Teilungsformabschnitt zu trennen, wodurch ein Verbinderformabschnitt gebildet wird.

Vorteilhafte Auswirkungen der Erfindung

Bei einer geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel und einem Herstellungsverfahren dafür, die bzw. das durch die vorliegende Erfindung offenbart wird, werden das erste Kabel und das zweite Kabel, die mit einer elektronischen Feststellbremse bzw. einem Raddrehzahlsensor verbunden sind, integral in einem getrennten Zustand fixiert.

Darüber hinaus wird an der Außenfläche des ersten Kabels einer durch die vorliegende Erfindung offenbarten EPB ein Schutzrohr vorgesehen, um das erste Kabel gegen Beschädigung zu schützen.

Darüber hinaus werden bei der vorliegenden Erfindung vom Inneren beider Enden der Schutzrohrs Isolierabschnitte eingeführt und angeordnet. Somit kann der Strom einer Formmasse in das Schutzrohr verhindert werden, und die Formleistung kann durch Aufrechterhalten des Einspritzdrucks verbessert werden.

Darüber hinaus wird bei der vorliegenden Erfindung ein Teilungsformabschnitt gebildet; er wird durch gleichzeitiges Umgeben und Formen des zweiten Kabels des WSS und des ersten Kabels der EPB gebildet, wodurch das erste Kabel und das zweite Kabel in einem stabilen Trennzustand gehalten werden können.

Darüber hinaus wird bei der vorliegenden Erfindung ein Schnurdurchführungsabschnitt am Teilungsformabschnitt gebildet; somit kann das Kombinationskabel durch Verwendung der Halterung zweckmäßig gestützt werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine Schrägansicht der vollständigen Struktur eines Kombinationskabels, die bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wird.

2 zeigt eine vergrößerte Schrägansicht der geteilten Dichtungsformstruktur eines Kombinationskabels, die bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wird.

3 zeigt den Zustand, in dem das erste Kabel und das zweite Kabel nach dem Entfernen der Ummantelung des Kombinationskabels freigelegt sind, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4 zeigt den Zustand, in dem ein Schutzrohr am ersten Kabel vorgesehen ist, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

5 zeigt den Zustand, in dem Isolierabschnitte von einem der Enden des Schutzrohrs eingeführt bzw. angeordnet sind, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

6 zeigt eine vergrößerte Schrägansicht des Isolierabschnitts bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

7 zeigt eine Schnittansicht des Zustands, in dem das Schutzrohr und der Isolierabschnitt am ersten Kabel vorgesehen sind, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

8 zeigt den Zustand, in dem ein Schnurdurchführungsabschnitt am Teilungsformabschnitt in einer geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel gemäß der vorliegenden Erfindung gebildet ist.

9 zeigt ein Flussdiagramm des Verfahrens zur Herstellung einer geteilten Dichtungsformstruktur eines Kombinationskabels, das bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wird.

Durchführungsweise der Erfindung

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird im Folgenden das Verfahren zur Herstellung einer geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel gemäß der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben.

Für eine leichtere und deutlichere Beschreibung können Darstellungen der Liniendicken oder Größen von Strukturelementen, die in den Zeichnungen gezeigt werden, übertrieben sein. Darüber hinaus sind die in der folgenden Beschreibung verwendeten Begriffe die gemäß den Funktionen in der vorliegenden Erfindung definierten Begriffe, die mit den Absichten von Nutzern und Betreibern oder üblicher Praxis variieren können. Deshalb sollten diese Begriffe auf Grundlage des gesamten Inhalts dieser Beschreibung definiert werden.

1 zeigt eine Schrägansicht der vollständigen Struktur eines Kombinationskabels, die bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wird. 2 zeigt eine vergrößerte Schrägansicht der geteilten Dichtungsformstruktur eines Kombinationskabels, die bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wird. 3 zeigt den Zustand, in dem das erste Kabel und das zweite Kabel nach dem Entfernen der Ummantelung des Kombinationskabels freigelegt sind, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 4 zeigt den Zustand, in dem ein Schutzrohr am ersten Kabel vorgesehen ist, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

5 zeigt den Zustand, in dem Isolierabschnitte von einem der Enden des Schutzrohrs eingeführt bzw. angeordnet sind, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 6 zeigt eine vergrößerte Schrägansicht des Isolierabschnitts bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 7 zeigt eine Schnittansicht des Zustands, in dem das Schutzrohr und die Isolierabschnitte am ersten Kabel vorgesehen sind, bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 8 zeigt den Zustand, in dem ein Schnurdurchführungsabschnitt am Teilungsformabschnitt in einer geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel gemäß der vorliegenden Erfindung gebildet ist. 9 zeigt ein Flussdiagramm des Verfahrens zur Herstellung einer geteilten Dichtungsformstruktur eines Kombinationskabels, das bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wird.

Wie in den 1 bis 8 gezeigt, umfasst eine geteilte Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel, die bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, das erste Kabel (10), das zweite Kabel (20), den Verbinder (30), den Teilungsformabschnitt (40), den Verbinderformabschnitt (50), das Schutzrohr (60) und den Isolierabschnitt (70).

Wie in den 1 und 2 gezeigt, wird nach dem Trennen des ersten Kabels (10) von dem Kombinationskabel (2) eine elektrische Feststellbremse (EPB) mit seinem Ende verbunden. Das erste Kabel (10) wird durch Entfernen der Ummantelung (4) des Kombinationskabels (2) nach außen hin freigelegt. Das erste Kabel (10) umfasst zwei Windungsversatze, die untereinander konfiguriert sein können.

Nach dem Trennen des zweiten Kabels (20) von dem Kombinationskabel (2) wird der Raddrehzahlsensor (WSS) (22) oder der WSS-Verlängerungskabelverbinder (24) mit seinem Ende verbunden. Wie in 3 gezeigt, wird das zweite Kabel (20) durch Entfernen der äußeren Ummantelung (4) des Kombinationskabels (2) nach außen hin freigelegt. In diesem Fall kann das zweite Kabel (20) darüber hinaus die innere Ummantelung (6) auf der Innenseite der äußeren Ummantelung (4) haben; somit können die beiden Windungsversatze des zweiten Kabels (20) erst dann freigelegt werden, wenn die innere Ummantelung (6) entfernt ist. Der WSS (22) ist mit den beiden Windungsversatzen des zweiten Kabels (20) funktionell verbunden. Wie in 8 gezeigt, kann der WSS-Verlängerungskabelverbinder (24) ferner mit dem Ende des zweiten Kabels (20) verbunden werden.

Der Verbinder (30) ist am Ende des ersten Kabels (10) vorgesehen, wodurch ein Betrieb der EPB gestattet wird. Nach der Verbindung des Verbinders (30) mit dem Ende des ersten Kabels (10) wird es durch Verwendung des unten beschriebenen Verbinderformabschnitts (50) fixiert.

Der Teilungsformabschnitt (40) ist eine Formstruktur, die zwischen dem ersten Kabel (10) und dem zweiten Kabel (20) in den geteilten Teil geformt ist und das erste Kabel (10) und das zweite Kabel (20) in einem geteilten Zustand hält. Durch das Formen fixiert der Teilungsformabschnitt (40) integral das Kombinationskabel (2), das zweite Kabel (20), das durch Verbindung damit in einer geraden Linie gebildet ist, und den Teilungsabschnitt des ersten Kabels (10), der sich zu einer -Form biegt. Somit bleiben das erste Kabel (10) und das zweite Kabel (20) am Kombinationskabel (2) geteilt.

Der Teilungsformabschnitt (40) umfasst die folgenden Strukturen: den integralen Abschnitt (42), der die Außenfläche der äußeren Ummantelung (4) des Kombinationskabels (2) umgibt und fixiert; den ersten Teilungsabschnitt (44), der durch Biegen zu der Seite des ersten Kabels (10), das zu dem integralen Abschnitt (42) freiliegt, gebildet wird; den zweiten Teilungsabschnitt (46), der durch Geraderichten zu der Seite des zweiten Kabels (20), das zu dem integralen Abschnitt (42) freiliegt, gebildet wird. In diesem Fall bleibt der Durchmesser des ersten Teilungsabschnitts (44) von einem Ende zum anderen Ende fast der gleiche. Dadurch wird gewährleistet, dass der erste Teilungsabschnitt (44) ein Ende des Schutzrohrs (60) sicher fixiert und das erste Kabel (10) gebogen hält. Darüber hinaus nimmt der Durchmesser des zweiten Teilungsabschnitts (46) von dem integralen Abschnitt (42) bis zum Ende allmählich ab. Der Durchmesser des zweiten Kabels (20) ist kleiner als der Durchmesser des Schutzrohrs (60), das das erste Kabel (10) umgibt. Deshalb muss ein Durchmesser desselben nicht gleich dem des ersten Teilungsabschnitts (44), der das Schutzrohr (60) umgibt, gehalten werden. Zur Verbesserung der Flexibilität des zweiten Kabels (20) ist sein Durchmesser so ausgeführt, dass er zu seinem Ende allmählich abnimmt. Der Teilungsformabschnitt (40) umgibt das erste Kabel (10) und das zweite Kabel (20), die getrennt sind, und das Kombinationskabel (2), das nicht getrennt ist, wodurch ein Eindringen jeglicher Fremdstoffe, wie zum Beispiel Feuchtigkeit, verhindert wird.

Der Verbinderformabschnitt (50) ist eine Struktur, die den Verbindungsabschnitt zwischen dem Verbinder (30) und dem ersten Kabel (10) formt. Der Verbinderformabschnitt (50) kann gleichzeitig mit dem Teilungsformabschnitt (40) oder davor oder danach geformt werden. Der Verbinderformabschnitt (50) biegt sich in eine -Form; wenn der Verbinder (30) angeordnet ist, kann sich somit das erste Kabel (10) so biegen, dass es einen vorbestimmten Grad und eine vorbestimmte Richtung einnimmt. Der Verbinderformabschnitt (50) weist ungefähr einen rechten Winkel auf und fixiert den Verbinder (30). Der Verbinderformabschnitt (50) umgibt das getrennte erste Kabel (10) und Teil des Verbinders (30), wodurch ein Eindringen von Fremdstoffen, wie zum Beispiel Feuchtigkeit, verhindert werden kann.

Wie in den 4 und 6 gezeigt, ist das Schutzrohr (60) eine Struktur, die das erste Kabel (10) mit seinen am Teilungsformabschnitt (40) bzw. Verbinderformabschnitt (50) fixierten Enden schützt. Das Schutzrohr (60) ist zylindrisch, wobei seine Außenfläche und seine Innenfläche kreisförmig sind. Das Schutzrohr (60) kann aus TPU-Kautschuk (TPU – thermoplastisches Polyurethan) hergestellt sein. Das Schutzrohr (60) kann auch aus einer anderen verschiedener Arten von Kautschuk oder weichem Kunstharz hergestellt sein. Wie in 4 gezeigt, ist der Innendurchmesser des Schutzrohrs (60) größer als der Längsdurchmesser der beiden Windungsversatze des ersten Kabels (10). Deshalb kann das erste Kabel (10) leicht in das Schutzrohr (60) eingeführt werden. Darüber hinaus kann bei solch einer Struktur die Montageleistung des ersten Kabels (10) für das Schutzrohr (60) verbessert werden. Wenn der Teilungsformabschnitt (40) und der Verbinderformabschnitt (50) jeweils auf einer Seite des Schutzrohrs (60) geformt sind, kann eine Formmasse durch die offenen Räume auf beiden Seiten des Schutzrohrs (60) in das Innere des Schutzrohrs (60) fließen. Um das obige Problem zu verhindern, ist es erforderlich, mehrere Isolierabschnitte (70), die das erste Kabel (10) umgeben und jeweils von beiden Seiten des Schutzrohrs (60) eingeführt werden, anzuordnen, wodurch der Fluss einer Formmasse in das Schutzrohr (60) verhindert wird.

Wie in den 6 und 7 gezeigt, sind die Isolierabschnitte (70) Strukturen, die jeweils vom Inneren beider Enden des Schutzrohrs (60) eingeführt werden und das Äußere des ersten Kabels (10) umgeben, wodurch der Fluss einer Formmasse in das Schutzrohr (10) verhindert werden kann. Die Isolierabschnitte (70) blockieren so weit wie möglich die zwischen der Innenfläche des Schutzrohrs (60) und der Außenfläche des ersten Kabels (10) gebildeten offenen Räume. Beim Formen des Teilungsformabschnitts (40) und des Verbinderformabschnitts (50) kann somit verhindert werden, dass die zugeführte Formmasse in die Räume auf der Innenseite des Schutzrohrs (60) fließt.

Der Isolierabschnitt (70) umfasst den Einführabschnitt (72), der in das Innere des Schutzrohrs (60) eingeführt ist, und den Aufweitungsabschnitt (74), der nach dem Aufweiten am Ende einer Seite des Einführabschnitts (72) eng am Einlass des Schutzrohrs (60) anliegt, wodurch er den Strom einer Formmasse in das Schutzrohr (60) verhindern kann. Da der Außendurchmesser des Einführabschnitts (72) ungefähr gleich dem Innendurchmesser des Schutzrohrs (60) oder etwas kleiner als dieser ist, wird der Einführabschnitt (72) eng anliegend in das Schutzrohr (60) eingeführt. Somit wird zwischen dem Schutzrohr (60) und der Außenfläche des ersten Kabels (10) ein gewisser Raum aufrechterhalten. Der Isolierabschnitt (70) kann aus TPU-Kautschuk (TPU – thermoplastisches Polyurethan) hergestellt sein. Natürlich kann der Isolierabschnitt (70) auch aus einer anderen verschiedener Arten von Kautschuk oder weichem Kunstharz hergestellt sein.

Am Isolierabschnitt (70) ist der in Längsrichtung aufgeschnittene Aufschneidabschnitt (76) gebildet; nach dem Öffnen kann das erste Kabel (10) darin eingeführt werden. Da der Aufschneidabschnitt (76) in Breitenrichtung in einem bestimmten Abstand angeordnet ist kann der Abschnitt beim Anordnen des Schutzrohrs (60) auf das erste Kabel (10) auf beiden Seiten geöffnet werden. Der Isolierabschnitt (70) kann natürlich auch durch das mittlere Loch zur Außenfläche des ersten Kabels (10) hin eingeführt werden. Der Isolierabschnitt (70), der eine elliptische Innenfläche aufweist, umgibt die Außenfläche des ersten Kabels (10), das zwei Windungsversatze umfasst, wodurch der Zustrom einer Formmasse verhindert wird. Das heißt, der Isolierabschnitt (70) weist eine kreisförmige Außenfläche und eine elliptische Innenfläche auf. Die Bildung einer elliptischen Innenfläche im Isolierabschnitt (70) unterstützt die Minimierung des Spalts mit der Außenfläche des ersten Kabels (10). Am Ende des Einführabschnitts (72) kann der schmale Abschnitt (78), der einen kleineren Außendurchmesser als den des Einführabschnitts (72) aufweist, gebildet werden, wodurch ein leichtes Einführen in das Innere des Schutzrohrs (60) gestattet wird. Der schmale Abschnitt (78) kann innerhalb seines Anordnungsabstands gleichmäßig schmal oder schräg sein, wodurch er zum Ende hin immer schmaler wird.

Wie in 8 gezeigt, ist der Schnurdurchführungsabschnitt (80) zur Installation der Halterung (90) auf der Außenfläche des Teilungsformabschnitts (40) gebildet und integriert. Wie in 1 gezeigt, kann bei Anordnung des Schnurdurchführungsabschnitts (80) auf dem Teilungsformabschnitt (40) und in jeder anderen Position auf dem Kombinationskabel (2) die Anzahl von Komponenten zunehmen. Wenn, wie in 8 gezeigt, der Schnurdurchführungsabschnitt (80) in dem Teilungsformabschnitt (40) integriert ist, können jedoch die Anzahl von Komponenten und die Herstellungskosten reduziert werden. Wenn der Schnurdurchführungsabschnitt (80) am integralen Abschnitt (42) des Teilungsformabschnitts (40) vorgesehen ist, ist es in diesem Fall zweckmäßig, die Halterung (90) zu installieren.

Unter Bezugnahme auf 9 wird im Folgenden die spezielle Abfolge des Verfahrens zur Herstellung einer geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel gemäß der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben.

Zunächst umfasst das Verfahren zur Herstellung einer geteilten Dichtungsformstruktur für ein Kombinationskabel gemäß der vorliegenden Erfindung die folgenden Schritte: Freilegen und Teilen (S10), Anordnen der Ummantelung (S20), den Schritt des Anordnens des Isolierabschnitts (S30), des Anordnens des Verbinders (S40), des Anordnens des WSS (S50), den Schritt des Bildens des Teilungsformabschnitts (S60) und des Bildens des Verbinderformabschnitts (S70).

Der Schritt des Freilegens und Teilens (S10) ist der Schritt des Entfernens der äußeren Ummantelung (4) des Kombinationskabels (2), um Teilbereiche des ersten Kabels (10) und des zweiten Kabels, 20) freizulegen und zu trennen. In diesem Fall bleibt ein Teil der inneren Ummantelung (6) möglicherweise auf dem zweiten Kabel (20).

Der Schritt des Anordnens der Ummantelung (S20) ist der Schritt des Anordnens der Ummantelung (60) auf der Außenfläche des getrennten ersten Kabels (10). Das Schutzrohr (60) ist zylindrisch, wobei seine Außenfläche und seine Innenfläche kreisförmig sind.

Der Schritt des Anordnens des Isolierabschnitts (S30) ist der Schritt des Umgebens des ersten Kabels (10) vom Inneren an beiden Enden des Schutzrohrs (60) bzw. Einführens und Anordnens des Isolierabschnitts (70). Am Isolierabschnitt (70) wird der Aufschneidabschnitt (76), der in Längsrichtung aufgeschnitten ist, gebildet; nach seinem Öffnen kann das erste Kabel (10) darin eingeführt werden.

Der Schritt des Anordnens des Verbinders (S40) ist der Schritt des Anordnens des EPB-Verbinders (30) am Ende des ersten Kabels (10).

Der Schritt des Anordnens des WSS (S50) ist der Schritt des Anordnens des WSS (22) am Ende des zweiten Kabels (20).

Der Schritt des Bildens des Teilungsformabschnitts (S60) ist der Schritt des Umgebens des Teilungsabschnitts zwischen dem ersten Kabel (10) und dem zweiten Kabel (20) und eines Endes des Schutzrohrs (60) zur Bildung des Teilungsformabschnitts (40). Der Teilungsformabschnitt (40) umgibt gleichzeitig den Teilungsabschnitt zwischen dem ersten Kabel (10) und dem zweiten Kabel (20) und Teil des Kombinationskabels (2), wodurch das Eindringen jeglicher Fremdstoffe, wie zum Beispiel Feuchtigkeit, verhindert wird.

Der Schritt des Bildens des Verbinderformabschnitts (S70) ist der Schritt des Umgebens des Verbindungsabschnitts zwischen dem Verbinder (30) und dem ersten Kabel (10) und des anderen Endes des Schutzrohrs (60), um den Teilungsformabschnitt (50) zu bilden. Der Verbinderformabschnitt (50) biegt sich in die Form eines ””. Der Verbinderformabschnitt (50) umgibt das erste Kabel (10) und Teil des Verbinders (30), wodurch das Eindringen von Fremdstoffen, wie zum Beispiel Feuchtigkeit, verhindert werden kann.

Obgleich die vorliegende Erfindung oben insbesondere unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen, die in den Zeichnungen gezeigt werden, beschrieben worden ist, versteht sich, dass die Ausführungsformen nur beispielhaft sind und dass der Durchschnittsfachmann verschiedene Modifikationen und den Austausch von Äquivalenten daran durchführen kann.

Deshalb sollte der technische Schutzumfang der vorliegenden Erfindung durch die folgenden Ansprüche definiert werden.

Bezugszeichenliste

2
Kombinationskabel
10
Erstes Kabel
20
Zweites Kabel
22
WSS
30
Verbinder
40
Teilungsformabschnitt
42
Integraler Abschnitt
44
Erster Teilungsabschnitt
46
Zweiter Teilungsabschnitt
50
Verbinderformabschnitt
60
Ummantelung
70
Isolierabschnitt
72
Aufschneidabschnitt
74
Einführabschnitt
76
Aufweitungsabschnitt
78
Schmaler Abschnitt
80
Schnurdurchführungsabschnitt
80
Halterung
S10–S70
Schritte des Herstellungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung.